Am 19.09.2015 um 18:48 schrieb Franz Glaser:
> Am 19.09.2015 18:06, schrieb Izur Kockenhan:
>> Am 19.09.2015 um 18:02 schrieb Franz Glaser:
>
>>> Naja, die Verstärkung muss schon die 1. Triode davor machen. Der
>>> Kathodenfolger mit der Triode 2 macht nur "niederohmig" - etwas anders
>>> als der "Trafo" halt.
>>
>> Der Innenwiderstand der 1. Sufe liegt bei (1816.6208 − 38.5603 ⋅ i) Ohm
>> im Arbeitspunkt. Mit einem Kathodenfolger kommst Du nie ohne Trafo auf
>> 50 Ohm.
>>
>
> Natürlich nicht, aber ich schätze mal unter 1 kOhm mit einer Triode. Die
> alten Fernseher haben mit einer Pentode 800 Ohm geschafft und
> Lautsprecher dran gehängt.
>
> Die erste Schaltung hat den Vorteil, dass das Eingangsgitter keine
> wackelnde Anode sieht (kapazitiv) und in der 2. Triode ist dem Gitter
> die wackelnde Anode wurscht. Sie verhält sich wie eine Pentode, ist aber
> keine. So wie die 2. Triode funktioniert, so funktionieren die booster
> der Amateurfunker, die aus einem 100W-Sender 1-3 kW machen.
>
>
> Übrigens: ich bin seit Monaten verzweifelt am Suchen nach einem
> Breitbandübertrager fürs "ganze 2m-Band" von 50 auf 12,5 Ohm und
> umgekehrt. Mit Nähnadeln, mit Kupferlackdraht, mit VHF-Ferrit und ohne,
> mit Google - nix! Alle auf Resonanz mit Drehko und höchstens 20 kHz
> breit oder so gut wie keine Kopplung.
Das geht nur mit transmission line Trafos. Suche Dir die alten
Motorola-Appnotes für UKW-Leistungsverstärker mit Transistoren.
Dort ist das Impedanzniveau noch tiefer und es geht auch dann
halbwegs breitbandig. Der Verfasser war meist Helge Granberg.
Irgendwann hat er das auch zu einem Buch kondensiert.
Der thread opener möge nach t-coils wideband amplifier googeln.
T-Coils waren, was Tek-scopes lange Jahre ihre Breitbandigkeit
gegeben hat. Darüber wurde nie publiziert, erst in jüngerer Zeit.
Es gibt jetzt anscheinend 2 Gruppen von TEK-Rentnern die aus
dem Nähkästchen plaudern. Eine davon ist Peter Staric/Eric Margan
Ich habe neulich substantielle Auszüge aus dem Buch als .pdf gesehen.
Es gibt noch ein anderes Buch, auf dessen Autor ich jetzt nicht
komme. Ich finde das leichter zugänglich. Der Umschlag ist
leuchtend hellgrün. Ich habe das hier oder in s.e.d schon
mal erwähnt, WIMRE.
<
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&ved=0CE4QFjADahUKEwiludO9-4TIAhXEWxQKHdstAq4&url=http%3A%2F%2Fextras.springer.com%2F2006%2F978-0-387-28340-1%2Fwbamps2.pdf&usg=AFQjCNH7Hd3422iSIo6drFS8kMqi0iwvpw&sig2=156Zd6XQpLi-uruyWG8cbw
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Gruß, Gerhard