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Triode EC81 in Kathode-Gitter-Schaltung u. Anpassung am Ausgang erzielt keine Bandbreite

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Izur Kockenhan

unread,
Sep 17, 2015, 10:07:53 PM9/17/15
to
Hallo,

es geht zunächst um diese Schaltung:

www.leobaumann.de/tri120.png

Der Ausgangsübertrager transformiert die 50 Ohm Last betragsmäßig auf
den Innenwiderstand der Triode. Diese ist also nach folgender Rechnung
optimal angepasst:

www.leobaumann.de/Ubertrager.pdf

Leider erzielt man mit dieser Schaltung nur eine Bandbreite von ~70 MHz
wie die Übertragungsfunktion zeigt:

www.leobaumann.de/u2u0tri120.png

Fragen die sich mir stellen:

Wie haben unsere Ahnen, die mit Röhren gearbeitet haben, höhere
Bandbreiten erzielt?

Liegt es an der Triode (mit einer 12AT7 habe ich auch keine besseren
Ergebnisse erzielt)?

Was kann ich machen (es soll aus verschiedenen Gründen eine Röhre sein)?

Izur Kockenhan

Bernd Laschner

unread,
Sep 18, 2015, 2:04:01 AM9/18/15
to
Izur Kockenhan schrieb:

> es geht zunächst um diese Schaltung:
>
> www.leobaumann.de/tri120.png

Ich würde an der Seite von L1, die mit V2 verbunden ist, noch einen
Kondensator nach Masse zu legen, der für die Frequenzen, um die es Dir
geht, eine hinreichend niedrige Impedanz hat.



Bernd

--
Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen.

horst-d.winzler

unread,
Sep 18, 2015, 3:45:27 AM9/18/15
to
Am 18.09.2015 um 04:08 schrieb Izur Kockenhan:

>
> Wie haben unsere Ahnen, die mit Röhren gearbeitet haben, höhere
> Bandbreiten erzielt?

Die haben das mit Kettenverstärker gemacht. Verwendete Röhren zB: E180F,
E280F, YL1260.

--
mfg hdw

Izur Kockenhan

unread,
Sep 18, 2015, 3:52:31 AM9/18/15
to
Am 18.09.2015 um 09:45 schrieb horst-d.winzler:
> Die haben das mit Kettenverstärker gemacht. Verwendete Röhren zB: E180F,
> E280F, YL1260.
>
o.k.
http://www.radiomuseum.org/forumdata/users/133/file/Ketten_Verst.pdf

Stefan Heimers

unread,
Sep 18, 2015, 6:31:25 AM9/18/15
to
Bernd Laschner wrote:

> Izur Kockenhan schrieb:
>
>> es geht zunächst um diese Schaltung:
>>
>> www.leobaumann.de/tri120.png
>
> Ich würde an der Seite von L1, die mit V2 verbunden ist, noch einen
> Kondensator nach Masse zu legen, der für die Frequenzen, um die es Dir
> geht, eine hinreichend niedrige Impedanz hat.

Das ist sicher eine gute Idee, macht in der Simulation aber keinen
Unterschied. Die obere Grenzfrequenz kommt wohl von L3 und R3, welchen einen
Tiefpass bei ca. 47 MHz bilden. Ich vermute mal L3 soll die
Streuinduktivität des Transformators simulieren.

octave:1> 50 / (2 * pi() * 169E-9)
ans = 4.7087e+07

Was man tun kann: Primär- und Sekundärwicklung verdrillen bevor man sie auf
die Spule wickelt. Das gibt dann aber wieder eine unerwünsche kapazitive
Kopplung.

Zudem müsste man noch irgendwie die Millerkapazität der Röhre entschärfen.
Wenn es eine einzelne Triode sein muss, vielleicht das Gitter auf Masse
legen und die HF an der Kathode einspeisen. C1 fällt dann weg.

http://www.tubecad.com/2014/11/08/Real%20Grounded-Grid%20Amplifier.png

https://de.wikipedia.org/wiki/Gitterbasisschaltung

Izur Kockenhan

unread,
Sep 18, 2015, 10:45:13 AM9/18/15
to
Am 18.09.2015 um 12:31 schrieb Stefan Heimers:
> Das ist sicher eine gute Idee, macht in der Simulation aber keinen
> Unterschied. Die obere Grenzfrequenz kommt wohl von L3 und R3, welchen einen
> Tiefpass bei ca. 47 MHz bilden. Ich vermute mal L3 soll die
> Streuinduktivität des Transformators simulieren.
>
> octave:1> 50 / (2 * pi() * 169E-9)
> ans = 4.7087e+07
>

L3 gehört zur Anpassung bei fm=1 Mhz

Die Grenzfrequenz aufgrund von L3 berechnet sich nach:

2*50/(2*PI*169e-9) = 94.17 MHz

2*50 Ohm weil bei 1 MHz Anpassung herrscht u. der transformierte
Innenwiderstand der Röhre auf der Sekundärseite auch 50 Ohm ist.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 18, 2015, 12:12:15 PM9/18/15
to
Am 18.09.2015 um 12:31 schrieb Stefan Heimers:
> http://www.tubecad.com/2014/11/08/Real%20Grounded-Grid%20Amplifier.png
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Gitterbasisschaltung

Das funktioniert leider nicht, weil die Gitterschaltung zu niederohmig
im Eingang ist und C3 die Kapazität einer Antenne ist, die kann ich
nicht vergrößern u. damit werden die kleinen Frequenzen nicht verstärkt.

Joerg

unread,
Sep 19, 2015, 11:09:00 AM9/19/15
to
On 2015-09-17 7:08 PM, Izur Kockenhan wrote:
> Hallo,
>
> es geht zunächst um diese Schaltung:
>
> www.leobaumann.de/tri120.png
>
> Der Ausgangsübertrager transformiert die 50 Ohm Last betragsmäßig auf
> den Innenwiderstand der Triode. Diese ist also nach folgender Rechnung
> optimal angepasst:
>
> www.leobaumann.de/Ubertrager.pdf
>
> Leider erzielt man mit dieser Schaltung nur eine Bandbreite von ~70 MHz
> wie die Übertragungsfunktion zeigt:
>
> www.leobaumann.de/u2u0tri120.png
>
> Fragen die sich mir stellen:
>
> Wie haben unsere Ahnen, die mit Röhren gearbeitet haben, höhere
> Bandbreiten erzielt?
>

Normalerweise gar nicht, die haben das meist resonant betrieben. So
haben Leute Zeilenendroehren auf 145MHz betrieben.

Ansonsten per Materialschlacht unter hohem Energieverbrauch, wie der
bereits erwaehnte Distributed Amp nach dem Motto "Bei uns kommt der
Strom ja aus der Steckdose". Oder per Diplexer mehrere Verstaeker
parallel betrieben. Habe ich mit Halbleitern auch schon gemacht, bei mir
allerdings nicht mehr als zwei.


> Liegt es an der Triode (mit einer 12AT7 habe ich auch keine besseren
> Ergebnisse erzielt)?
>
> Was kann ich machen (es soll aus verschiedenen Gründen eine Röhre sein)?
>

Eine Triode mit weniger Kapazitaet, Betriebsart "Fuss am Bodenblech" und
eine sauberste multifilare Wickeltechnik im Uebertrager. Gute Roehren
gab es aus dem Radarbereich, aber die wird man heute kaum noch finden.
Vielleicht eine Nuvistor-Roehre? Gibt es in Version Russki und
Amerikanski als NOS. Bezueglich SPICE Models kannst Du in Bastlerkreisen
fragen:

https://radioslukhach.wordpress.com/2013/02/23/spice-model-for-a-6s51n-6%D1%8151%D0%BD-nuvistor/

Besser baut man sowas am Labortisch auf und misst.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 11:24:48 AM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 17:09 schrieb Joerg:
> Eine Triode mit weniger Kapazitaet, Betriebsart "Fuss am Bodenblech" und
> eine sauberste multifilare Wickeltechnik im Uebertrager. Gute Roehren
> gab es aus dem Radarbereich, aber die wird man heute kaum noch finden.
> Vielleicht eine Nuvistor-Roehre? Gibt es in Version Russki und
> Amerikanski als NOS. Bezueglich SPICE Models kannst Du in Bastlerkreisen
> fragen:
>
> https://radioslukhach.wordpress.com/2013/02/23/spice-model-for-a-6s51n-6%D1%8151%D0%BD-nuvistor/
>
>
> Besser baut man sowas am Labortisch auf und misst.
>

Fuß am Bodenblech habe ich bei meiner EC81 auch schon.-
Nun, was bleibt mir anderes übrig als mit LTspice zu simulieren. Sonst
bekomme ich den Innenwiderstand der Röhre nirgendwo her um den
Übertrager genau zu berechnen. Die Datenblättern von Röhren sind ja
spartanisch.

Christian Zietz

unread,
Sep 19, 2015, 11:33:44 AM9/19/15
to
Izur Kockenhan schrieb:

> Nun, was bleibt mir anderes übrig als mit LTspice zu simulieren. Sonst
> bekomme ich den Innenwiderstand der Röhre nirgendwo her um den
> Übertrager genau zu berechnen. Die Datenblättern von Röhren sind ja
> spartanisch.

Achso. Und wenn jemand die spartanischen Angaben aus dem Datenblatt in
ein Spice-Modell eingibt, dann ist das genauer, weil...?

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 11:44:09 AM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 17:33 schrieb Christian Zietz:
> Achso. Und wenn jemand die spartanischen Angaben aus dem Datenblatt in
> ein Spice-Modell eingibt, dann ist das genauer, weil...?

... weil es ein amerikanisches Institut (SUUSI) gibt, wo ein
freundlicher Mitarbeiter mit Hilfe eines professionellen Programms aus
den Kennlinien der Röhre qualitativ hochwertige Models berechnet. Diese
Models sind gelistet in der Koren_Tubes.cir und können aus der
Yahoo-Group für LTspice heruntergeldaen werden.
Dieser freundliche Mitarbeiter des SUUSI-Instituts hat für mich schon
ein paar Röhren modelisiert und ist in der Yahoo-Group für LTspice zu
erreichen.

Izur

Franz Glaser

unread,
Sep 19, 2015, 11:55:22 AM9/19/15
to
Am 19.09.2015 17:25, schrieb Izur Kockenhan:

>> Besser baut man sowas am Labortisch auf und misst.
>
> Fuß am Bodenblech habe ich bei meiner EC81 auch schon.-
> Nun, was bleibt mir anderes übrig als mit LTspice zu simulieren. Sonst
> bekomme ich den Innenwiderstand der Röhre nirgendwo her um den
> Übertrager genau zu berechnen. Die Datenblättern von Röhren sind ja
> spartanisch.

... janz doof #1 :-o

2 Trioden "in Serie"?

Die erste so wie in der Zeichnung aber nach der Anode noch eine
obendrauf mit Kathode auf untere Anode, mit "hartem Gitter" auf 30V+(?)

"noch blödere Bemerkung:" Der "Innenwiderstand" streut eh so viel, dass
das Datenblatt nur eine Schätzung angibt.

janz doof #2:

1. Triode mit Drossel und R// nach Anodenspannung.
2. Triode als Kathodenfolger.

GL
--
Die Marktwirtschaft geschieht auf dem Markt, nicht in der Regierung. Der
Markt besteht aus Anbietern und Konsumenten, nicht aus Vorgesetzten und
Untergebenen, wie sie im hierarchischen Staatsdienst üblich sind. Die
Exekutiven haben die Moral versaut und sie versauen die Demokratie.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 11:59:26 AM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 17:55 schrieb Franz Glaser:
> ... janz doof #1 :-o
>
> 2 Trioden "in Serie"?
>
> Die erste so wie in der Zeichnung aber nach der Anode noch eine
> obendrauf mit Kathode auf untere Anode, mit "hartem Gitter" auf 30V+(?)

Kaskode, habe ich ausprobiert u. simuliert, bringt nichts.

>
> "noch blödere Bemerkung:" Der "Innenwiderstand" streut eh so viel, dass
> das Datenblatt nur eine Schätzung angibt.
>
> janz doof #2:
>
> 1. Triode mit Drossel und R// nach Anodenspannung.

das habe ich ja jetzt

> 2. Triode als Kathodenfolger.

Der Kathodenfolger macht -dB und der ansckließende Trafo auf 50 Ohm noch
mehr, dann lande ich bei einer Verstärkung von ~-10 dB :-(

>
> GL

Franz Glaser

unread,
Sep 19, 2015, 11:59:28 AM9/19/15
to
Am 19.09.2015 17:09, schrieb Joerg:

> Eine Triode mit weniger Kapazitaet, Betriebsart "Fuss am Bodenblech" und
> eine sauberste multifilare Wickeltechnik im Uebertrager.


Jetzt mache ich mich noch vollends lächerilich: die EC81 hat eine
"ungerade Nummer". Das bedeutet eine krumme Kennlinie für die "Regelung".
:-)

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 12:01:41 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 17:59 schrieb Franz Glaser:
> Jetzt mache ich mich noch vollends lächerilich: die EC81 hat eine
> "ungerade Nummer". Das bedeutet eine krumme Kennlinie für die "Regelung".
> :-)

Egal, die ist gelistet als HF-Triode und hat kleine Kapazitäten,
außerdem kann man die noch kaufen.

Izur

Franz Glaser

unread,
Sep 19, 2015, 12:02:27 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 17:59, schrieb Izur Kockenhan:

>> 2. Triode als Kathodenfolger.
>
> Der Kathodenfolger macht -dB und der ansckließende Trafo auf 50 Ohm noch
> mehr, dann lande ich bei einer Verstärkung von ~-10 dB :-(
>
>>
>> GL

Naja, die Verstärkung muss schon die 1. Triode davor machen. Der
Kathodenfolger mit der Triode 2 macht nur "niederohmig" - etwas anders
als der "Trafo" halt.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 12:06:42 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 18:02 schrieb Franz Glaser:
> Naja, die Verstärkung muss schon die 1. Triode davor machen. Der
> Kathodenfolger mit der Triode 2 macht nur "niederohmig" - etwas anders
> als der "Trafo" halt.

Der Innenwiderstand der 1. Sufe liegt bei (1816.6208 − 38.5603 ⋅ i) Ohm
im Arbeitspunkt. Mit einem Kathodenfolger kommst Du nie ohne Trafo auf
50 Ohm.

horst-d.winzler

unread,
Sep 19, 2015, 12:34:37 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 17:59 schrieb Franz Glaser:
> Am 19.09.2015 17:09, schrieb Joerg:
>
>> Eine Triode mit weniger Kapazitaet, Betriebsart "Fuss am Bodenblech" und
>> eine sauberste multifilare Wickeltechnik im Uebertrager.
>
>
> Jetzt mache ich mich noch vollends lächerilich: die EC81 hat eine
> "ungerade Nummer". Das bedeutet eine krumme Kennlinie für die "Regelung".
> :-)

Hallo Franz, die EC81 ist keine Regelröhre. Sie wurde ursprünglich für
UHF Oszillatoren konzipiert. Für den UHF FS-Berech.

--
mfg hdw

horst-d.winzler

unread,
Sep 19, 2015, 12:36:37 PM9/19/15
to
Wenn du mit dem Realteil von 1,8_KOhm den Ri der Röhre meinst, kann das
für den Arbeitspunkt der EC_81 nicht hinkommen.

--
mfg hdw

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 12:39:22 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 18:36 schrieb horst-d.winzler:
> Wenn du mit dem Realteil von 1,8_KOhm den Ri der Röhre meinst, kann das
> für den Arbeitspunkt der EC_81 nicht hinkommen.
>

Berechnet mit LTspice in Kathode-Gitter-Schaltung im Arbeitspunkt bei
einer mittleren Frequenz von fm=1 MHz.

Das ist mit Sicherheit richtig.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 12:43:25 PM9/19/15
to
Auf diesem Impedanzwert beruht meine ganze Ausgangstrafo-Berechnung und
die ist erfolgreich wie man sieht.

www.leobaumann.de/routtri120.png

Franz Glaser

unread,
Sep 19, 2015, 12:48:47 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 18:06, schrieb Izur Kockenhan:
Natürlich nicht, aber ich schätze mal unter 1 kOhm mit einer Triode. Die
alten Fernseher haben mit einer Pentode 800 Ohm geschafft und
Lautsprecher dran gehängt.

Die erste Schaltung hat den Vorteil, dass das Eingangsgitter keine
wackelnde Anode sieht (kapazitiv) und in der 2. Triode ist dem Gitter
die wackelnde Anode wurscht. Sie verhält sich wie eine Pentode, ist aber
keine. So wie die 2. Triode funktioniert, so funktionieren die booster
der Amateurfunker, die aus einem 100W-Sender 1-3 kW machen.


Übrigens: ich bin seit Monaten verzweifelt am Suchen nach einem
Breitbandübertrager fürs "ganze 2m-Band" von 50 auf 12,5 Ohm und
umgekehrt. Mit Nähnadeln, mit Kupferlackdraht, mit VHF-Ferrit und ohne,
mit Google - nix! Alle auf Resonanz mit Drehko und höchstens 20 kHz
breit oder so gut wie keine Kopplung.

Franz Glaser

unread,
Sep 19, 2015, 12:49:51 PM9/19/15
to
:-) Jetzt ist mein schlechter Ruf endgültig ruiniert.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 12:52:07 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 18:48 schrieb Franz Glaser:
> Übrigens: ich bin seit Monaten verzweifelt am Suchen nach einem
> Breitbandübertrager fürs "ganze 2m-Band" von 50 auf 12,5 Ohm und
> umgekehrt. Mit Nähnadeln, mit Kupferlackdraht, mit VHF-Ferrit und ohne,
> mit Google - nix! Alle auf Resonanz mit Drehko und höchstens 20 kHz
> breit oder so gut wie keine Kopplung.
>
>
>
> GL

Wenn Du im Ferroxcube-Katalog keinen Kern füt 150 MHz findest, dann hast
Du Pech.

horst-d.winzler

unread,
Sep 19, 2015, 12:59:55 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 18:49 schrieb Franz Glaser:
> Am 19.09.2015 18:34, schrieb horst-d.winzler:
>> Am 19.09.2015 um 17:59 schrieb Franz Glaser:
>>> Am 19.09.2015 17:09, schrieb Joerg:
>>>
>>>> Eine Triode mit weniger Kapazitaet, Betriebsart "Fuss am Bodenblech"
>>>> und
>>>> eine sauberste multifilare Wickeltechnik im Uebertrager.
>>>
>>>
>>> Jetzt mache ich mich noch vollends lächerilich: die EC81 hat eine
>>> "ungerade Nummer". Das bedeutet eine krumme Kennlinie für die
>>> "Regelung".
>>> :-)
>>
>> Hallo Franz, die EC81 ist keine Regelröhre. Sie wurde ursprünglich für
>> UHF Oszillatoren konzipiert. Für den UHF FS-Berech.
>>
>
> :-) Jetzt ist mein schlechter Ruf endgültig ruiniert.
>

Mach dir nichts draus. Du weißt ja, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es
sich völlig ungeniert. ;-)

--
mfg hdw

Franz Glaser

unread,
Sep 19, 2015, 12:59:57 PM9/19/15
to
Wenn ich Glück habe und einen finde, dann ist der um 30% "besser" als
Vakuum. 98% Keramik und ein paar µ-Körnchen drin verteilt wie die
Planeten im All.

horst-d.winzler

unread,
Sep 19, 2015, 1:01:49 PM9/19/15
to
Für 1_MHz ist noch der Realteil bestimmend. Wie kommst du auf einen
Realteil von 1,8_kOhm?

--
mfg hdw

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 1:06:17 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 19:01 schrieb horst-d.winzler:
>
> Für 1_MHz ist noch der Realteil bestimmend. Wie kommst du auf einen
> Realteil von 1,8_kOhm?
>

Ich habe in LTspice mit einer Stromquelle als Last der Schaltung Vout/I
am Ausgang berechnet.

Das ist die Methode wie man mit LTspice Innenwiderstände berechnet.l

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 1:23:12 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 18:59 schrieb Franz Glaser:
> Wenn ich Glück habe und einen finde, dann ist der um 30% "besser" als
> Vakuum. 98% Keramik und ein paar µ-Körnchen drin verteilt wie die
> Planeten im All.

Ja das stimmt, die Ferromagnetika wollen hohe Frequenzen nicht. Die
höchsten zu verarbeitenden Frequenzen sind 1 GHz und da rauscht der Kern
nur noch.

horst-d.winzler

unread,
Sep 19, 2015, 2:00:54 PM9/19/15
to
Das beantwortet mein Frage aber nicht.

--
mfg hdw

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 2:12:37 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 20:00 schrieb horst-d.winzler:
> Das beantwortet mein Frage aber nicht.

Die Frage war wie ich an einen Realteil von 1.8 kOhm komme, - Nun
berechnet in LTspice mit Ausgangsstromquelle bei 1 MHz.


horst-d.winzler

unread,
Sep 19, 2015, 2:28:43 PM9/19/15
to
Und die Daten sind?

--
mfg hdw

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 2:35:17 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 20:28 schrieb horst-d.winzler:
> Und die Daten sind?
>
Hab ich doch geschrieben:
(1816.6208 − 38.5603 ⋅ i) Ohm bei 1 MHz

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 2:35:52 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 20:28 schrieb horst-d.winzler:
kann ich doch direkt digital ablesen

horst-d.winzler

unread,
Sep 19, 2015, 3:06:54 PM9/19/15
to
Und wie kommst du auf diesen konjugiert komplexen Wert? Wie sehen deine
Ursprungswerte aus?

--
mfg hdw

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 3:39:11 PM9/19/15
to
Am 19.09.2015 um 21:06 schrieb horst-d.winzler:
> Und wie kommst du auf diesen konjugiert komplexen Wert? Wie sehen deine
> Ursprungswerte aus?
>
Der Wert ist komplex aber nicht konjugiert :-).

Ich kann den Wert direkt digital in LTspice bei Darstellung von
Zin=Vout/I als Funktin von f ablesen.

Rolf Bombach

unread,
Sep 19, 2015, 6:54:48 PM9/19/15
to
Izur Kockenhan schrieb:
> Am 19.09.2015 um 17:55 schrieb Franz Glaser:
>> ... janz doof #1 :-o
>>
>> 2 Trioden "in Serie"?
>>
>> Die erste so wie in der Zeichnung aber nach der Anode noch eine
>> obendrauf mit Kathode auf untere Anode, mit "hartem Gitter" auf 30V+(?)
>
> Kaskode, habe ich ausprobiert u. simuliert, bringt nichts.

Hatte ich mal gefunden, ob es jetzt nützt oder nicht:
http://homepage.bluewin.ch/bombach/e288cca.png
http://homepage.bluewin.ch/bombach/e288ccb.png

Inkl Tippfehler, Kathodenwiderstand 350 Ohm natürlich ohne "k".

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Sep 19, 2015, 7:01:52 PM9/19/15
to
Franz Glaser schrieb:
> Am 19.09.2015 17:09, schrieb Joerg:
>
>> Eine Triode mit weniger Kapazitaet, Betriebsart "Fuss am Bodenblech" und
>> eine sauberste multifilare Wickeltechnik im Uebertrager.
>
>
> Jetzt mache ich mich noch vollends lächerilich: die EC81 hat eine "ungerade Nummer". Das bedeutet eine krumme Kennlinie für die "Regelung".
> :-)

Für F-Röhren wie EF80, EF83 (NF), EF85 (HF), EF89 etc.
war genau diese Nomenklatur vorgesehen.
Ich glaube aber, dass bereits bei der EF95 das nicht
mehr gestimmt hat. Ob es je Trioden für Regelkennlinie
gegeben hat, wüsste ich jetzt nicht, die resp deren Gitter
wären dann ja schief gewickelt :-].

--
mfg Rolf Bombach

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 7:18:14 PM9/19/15
to
Am 20.09.2015 um 00:54 schrieb Rolf Bombach:
> Hatte ich mal gefunden, ob es jetzt nützt oder nicht:
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/e288cca.png
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/e288ccb.png
>
> Inkl Tippfehler, Kathodenwiderstand 350 Ohm natürlich ohne "k".
>

Interessantes Konzept. Bandpassverstärker, o.k., 'mal schaun.
danke

Izur Kockenhan

unread,
Sep 19, 2015, 11:52:12 PM9/19/15
to
Am 20.09.2015 um 00:54 schrieb Rolf Bombach:
> Hatte ich mal gefunden, ob es jetzt nützt oder nicht:
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/e288cca.png
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/e288ccb.png
>
> Inkl Tippfehler, Kathodenwiderstand 350 Ohm natürlich ohne "k".
>

Ich habe mir diese Schaltung 'mal ausgedruckt und werde die heute
bearbeiten.

Izur

Izur Kockenhan

unread,
Sep 20, 2015, 12:38:44 AM9/20/15
to
Am 20.09.2015 um 00:54 schrieb Rolf Bombach:
> Hatte ich mal gefunden, ob es jetzt nützt oder nicht:
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/e288cca.png
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/e288ccb.png
>
> Inkl Tippfehler, Kathodenwiderstand 350 Ohm natürlich ohne "k".
>

Ich habe Deine SIEMENS-Schaltung mit 2 x EC81 simuliert und auf Breiband
umgebaut. Die Einganhsimpedanz ist so niedrig, dass ich da keine kurze,
kapazitive Antenne anklemmen kann. Die kl. Antennenkapazität und der
niedr. Eingangswiderstand bilden einen Hochpass.

horst-d.winzler

unread,
Sep 20, 2015, 12:54:30 AM9/20/15
to
Wenn der Realteil des Anodenwiderstand bei Trioden genügend groß war,
dann funktionierte das recht gut auch ohne unterschiedlicher Steigung
des Steuergitters.
--
mfg hdw

horst-d.winzler

unread,
Sep 20, 2015, 1:03:32 AM9/20/15
to
Die E 288 CC würde ja auch mit einem Teilkatodenwiderstand, der
kapazitiv nicht überbrückt wäre, betrieben. Und sie würde in Kaskode
geschaltet. Als Katodenfolger wäre das sowieso kein Problem. Allerdings
nähme man für diesen Fall ohnehin keine so steile Röhre.
Im Übrigen kann die E 288 CC nicht als EC81 simuliert werden. Völlig
andere Werte.
--
mfg hdw

Izur Kockenhan

unread,
Sep 20, 2015, 1:10:21 AM9/20/15
to
Am 20.09.2015 um 07:03 schrieb horst-d.winzler:
> Im Übrigen kann die E 288 CC nicht als EC81 simuliert werden. Völlig
> andere Werte.

Natürlich nicht, aber ich habe die Schaltung mit 2 x EC81 ausprobiert.

Heinz Schmitz

unread,
Sep 20, 2015, 4:36:03 AM9/20/15
to
Franz Glaser wrote:

>Am 19.09.2015 17:25, schrieb Izur Kockenhan:
>> Die Datenblättern von Röhren sind ja spartanisch.

Zu EC81
http://frank.pocnet.net/sheets/009/e/EC81.pdf

Eventuell kann es helfen, sich anzuschauen, wie das früher in
Röhrengeräten gemacht wurde, z.B. in dem Nordmende Wobbler
UHW-967 (5 bis 230 MHz)
http://elektrotanya.com/nordmende_uhw-967_signalgenerator.pdf/download.html
oder ähnlichen Teilen.
Später gab es auch Konverter, welche die höheren Fernsehbänder auf
Band 1 heruntersetzten, damit man keinen neuen Fernseher kaufen
musste:
https://de.wikipedia.org/wiki/UHF-Konverter
http://www.technikschrott.de/Schaltplaene/UHF_Konverter_UV2.png
Da sind dann Röhren wie EC86 und EC88 drin.

Aber schon in den frühen 50ger Jahren gab es auch UKW-Empfänger
mit Stahlröhren (ECF12). Eine erstaunliche Leistung.

Grüße,
H.


Izur Kockenhan

unread,
Sep 20, 2015, 8:11:10 AM9/20/15
to
Am 20.09.2015 um 10:36 schrieb Heinz Schmitz:
> Eventuell kann es helfen, sich anzuschauen, wie das früher in
> Röhrengeräten gemacht wurde, z.B. in dem Nordmende Wobbler
> UHW-967 (5 bis 230 MHz)
> http://elektrotanya.com/nordmende_uhw-967_signalgenerator.pdf/download.html
> oder ähnlichen Teilen.
> Später gab es auch Konverter, welche die höheren Fernsehbänder auf
> Band 1 heruntersetzten, damit man keinen neuen Fernseher kaufen
> musste:
> https://de.wikipedia.org/wiki/UHF-Konverter
> http://www.technikschrott.de/Schaltplaene/UHF_Konverter_UV2.png
> Da sind dann Röhren wie EC86 und EC88 drin.
>
> Aber schon in den frühen 50ger Jahren gab es auch UKW-Empfänger
> mit Stahlröhren (ECF12). Eine erstaunliche Leistung.
>
> Grüße,
> H.
>
>

Ja danke. Das Datenblatt ist viel besser als das was ich gefunden habe.-

Nun, die EC81 hat wohl niemand als Breitbandverstärker eingesetzt. Ich
werde mi9r wohl die Rechenarbeit mit dem Kettenverstärker machen müssen,
die einzige Möglichkeit breitbandige Verstärker mit den Röhren kleiner
Steilheit zu bauen.

Axel Berger

unread,
Sep 20, 2015, 8:15:04 AM9/20/15
to
Izur Kockenhan wrote on Sun, 15-09-20 06:38:
>und auf Breiband umgebaut

Irgendwie erinnert mich das an die Freuden der Mittelwelle.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 20, 2015, 8:22:08 AM9/20/15
to
Am 20.09.2015 um 11:45 schrieb Axel Berger:
> Irgendwie erinnert mich das an die Freuden der Mittelwelle.
>

Ich träume gerade davon eine EC81 als Breitbandverstärker einzusetzen,
ich will ja nur 120 Mhz Bandbreite, aber das Teil macht bei ~70 MHz Schluß.

Zitat aus dem Datenblatt: UHF-oscillator up to 750 MHz

Haben die früher mit Röhren gezaubert???

Franz Glaser

unread,
Sep 20, 2015, 8:33:41 AM9/20/15
to
Am 20.09.2015 14:22, schrieb Izur Kockenhan:

> Zitat aus dem Datenblatt: UHF-oscillator up to 750 MHz
>
> Haben die früher mit Röhren gezaubert???

Haaahaha, Oszillator geht leicht in Resonanz, Breitband ist schwer.

Ich kann auch Übertrager mit Drehko bauen, MagLoop-Antenne mit Drehko auch.

Da "rinnen hunderte Ampere" durch die Spule und mehr; wenn das nicht
koppelt, was dann.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 20, 2015, 8:40:26 AM9/20/15
to
Am 20.09.2015 um 14:33 schrieb Franz Glaser:

> Haaahaha, Oszillator geht leicht in Resonanz, Breitband ist schwer.
>
> Ich kann auch Übertrager mit Drehko bauen, MagLoop-Antenne mit Drehko auch.
>
> Da "rinnen hunderte Ampere" durch die Spule und mehr; wenn das nicht
> koppelt, was dann.

Hast Du einen Kern bei Ferroxcube gefunden für Deinen 150 MHz-Übertrager?

Izur Kockenhan

unread,
Sep 20, 2015, 9:10:08 AM9/20/15
to
[...]

Nach Umbau auf Breitbandverstärker, Anpassung des Arbeitspunktes und
Variatioon der Reaktanzen wegen der anderen Röhre habe ich eine
Bandbreite von 38 MHz mit dem SIEMENS-Verstärker erzielt. :-(

Franz Glaser

unread,
Sep 20, 2015, 9:12:31 AM9/20/15
to
Noja, ein Schweinchen beim Amidon. Aber ob das was taugt, das wird mir
erst das AA-600 sagen und danach der Tx.

Blöderweise bräuchte ich einen verkehrten Balun von 50 Ohm Coax auf 12,5
Ohm symmetrisch. Da muss ich tüfteln, wie das mit Abzapfen gehen soll.
Sonst (aka Trenntrafo) werden die Nasenlöchlein des Schweinchens schnell
zu klein für die Drähte. Dünncoax geht sowieso nicht in die
3mm-Nasenlöcher außer mit Stemmeisen.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 20, 2015, 9:15:24 AM9/20/15
to
Am 20.09.2015 um 15:12 schrieb Franz Glaser:
> Noja, ein Schweinchen beim Amidon. Aber ob das was taugt, das wird mir
> erst das AA-600 sagen und danach der Tx.
>
> Blöderweise bräuchte ich einen verkehrten Balun von 50 Ohm Coax auf 12,5
> Ohm symmetrisch. Da muss ich tüfteln, wie das mit Abzapfen gehen soll.
> Sonst (aka Trenntrafo) werden die Nasenlöchlein des Schweinchens schnell
> zu klein für die Drähte. Dünncoax geht sowieso nicht in die
> 3mm-Nasenlöcher außer mit Stemmeisen.
>
>
> GL

Wofür brauchst Du denn 12.5 Ohm symmetrisch hinterm TX?

Franz Glaser

unread,
Sep 20, 2015, 9:43:24 AM9/20/15
to
Da gibts so eigenartige Yagis ... :-)

Zur Erläuterung: die "Triple-M-beam" zum Beispiel verträgt keinen
Kleiderbügelstrahler und ist deswegen so niederohmig. Die ist klein und
handlich und kann mobil überall hin mit genommen werden und ist "fast"
eine 3-Elementyagi auf einem Glasfasermast.

Die verwende ich eh im 2m-Band nicht "zum Funken" sondern nur als 1:10
Modell im Haus fürs 20m-Band und als 1:5 Modell fürs 10m-Band zum
Keulenmessen.

Triple-M-beam Antenne berechnet CW-Band: 21 MHz 15m
Größte Antennenbreite: ~ 3,78 m
Gesamte Boomlänge: ~ 5,9 m
Aufbauvariante: drei Querträger ohne Spannseil
Gewinn: 6,0 dBd
Vor-Rück-Verhältnis: min 22 dB (frequenzabhängig)
Speise-Pkt.: 12,5 Ohm / 50 Ohm über 4:1-Balun
(die gibts in 2 Bauweisen, mit gespannten Drähten oder mit Rohren,
der Name sagt wie sie aussieht: 3 M-Rohre oder Drähte mit 45°/90°
hintereinander. Die Version mit Spannseilen ist länger aber gleich
breit. DG0KW)

Izur Kockenhan

unread,
Sep 20, 2015, 10:20:57 AM9/20/15
to
Am 19.09.2015 um 21:06 schrieb horst-d.winzler:
> Und wie kommst du auf diesen konjugiert komplexen Wert? Wie sehen deine
> Ursprungswerte aus?
>

Schaltung in Spice zur Bestimmung der Innenimpedanz der EC81:

www.leobaumann.de/Tabelle1.png

Ergebnis der Berechnung der Innenimpedanz der Röhre im Arbeitspunkt bei
fm=1 MHz:

www.leobaumann.de/Tabelle2.png

Izur

Gerhard Hoffmann

unread,
Sep 20, 2015, 10:46:16 AM9/20/15
to
Am 19.09.2015 um 18:48 schrieb Franz Glaser:
> Am 19.09.2015 18:06, schrieb Izur Kockenhan:
>> Am 19.09.2015 um 18:02 schrieb Franz Glaser:
>
>>> Naja, die Verstärkung muss schon die 1. Triode davor machen. Der
>>> Kathodenfolger mit der Triode 2 macht nur "niederohmig" - etwas anders
>>> als der "Trafo" halt.
>>
>> Der Innenwiderstand der 1. Sufe liegt bei (1816.6208 − 38.5603 ⋅ i) Ohm
>> im Arbeitspunkt. Mit einem Kathodenfolger kommst Du nie ohne Trafo auf
>> 50 Ohm.
>>
>
> Natürlich nicht, aber ich schätze mal unter 1 kOhm mit einer Triode. Die
> alten Fernseher haben mit einer Pentode 800 Ohm geschafft und
> Lautsprecher dran gehängt.
>
> Die erste Schaltung hat den Vorteil, dass das Eingangsgitter keine
> wackelnde Anode sieht (kapazitiv) und in der 2. Triode ist dem Gitter
> die wackelnde Anode wurscht. Sie verhält sich wie eine Pentode, ist aber
> keine. So wie die 2. Triode funktioniert, so funktionieren die booster
> der Amateurfunker, die aus einem 100W-Sender 1-3 kW machen.
>
>
> Übrigens: ich bin seit Monaten verzweifelt am Suchen nach einem
> Breitbandübertrager fürs "ganze 2m-Band" von 50 auf 12,5 Ohm und
> umgekehrt. Mit Nähnadeln, mit Kupferlackdraht, mit VHF-Ferrit und ohne,
> mit Google - nix! Alle auf Resonanz mit Drehko und höchstens 20 kHz
> breit oder so gut wie keine Kopplung.

Das geht nur mit transmission line Trafos. Suche Dir die alten
Motorola-Appnotes für UKW-Leistungsverstärker mit Transistoren.
Dort ist das Impedanzniveau noch tiefer und es geht auch dann
halbwegs breitbandig. Der Verfasser war meist Helge Granberg.
Irgendwann hat er das auch zu einem Buch kondensiert.

Der thread opener möge nach t-coils wideband amplifier googeln.
T-Coils waren, was Tek-scopes lange Jahre ihre Breitbandigkeit
gegeben hat. Darüber wurde nie publiziert, erst in jüngerer Zeit.

Es gibt jetzt anscheinend 2 Gruppen von TEK-Rentnern die aus
dem Nähkästchen plaudern. Eine davon ist Peter Staric/Eric Margan
Ich habe neulich substantielle Auszüge aus dem Buch als .pdf gesehen.


Es gibt noch ein anderes Buch, auf dessen Autor ich jetzt nicht
komme. Ich finde das leichter zugänglich. Der Umschlag ist
leuchtend hellgrün. Ich habe das hier oder in s.e.d schon
mal erwähnt, WIMRE.


<
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&ved=0CE4QFjADahUKEwiludO9-4TIAhXEWxQKHdstAq4&url=http%3A%2F%2Fextras.springer.com%2F2006%2F978-0-387-28340-1%2Fwbamps2.pdf&usg=AFQjCNH7Hd3422iSIo6drFS8kMqi0iwvpw&sig2=156Zd6XQpLi-uruyWG8cbw
>


Gruß, Gerhard


Izur Kockenhan

unread,
Sep 20, 2015, 10:54:32 AM9/20/15
to
[...]

danke

Rolf Bombach

unread,
Sep 20, 2015, 4:12:24 PM9/20/15
to
Izur Kockenhan schrieb:
Das war nur ein Beispiel. Die Eingangsschaltung müsste komplett
neu konstruiert werden. Habs nur angegeben, so als Tip, alte
Datenblätter usw. durchzusuchen und nicht das Rad neu zu erfinden.

--
mfg Rolf Bombach

Franz Glaser

unread,
Sep 20, 2015, 4:16:02 PM9/20/15
to
tnx

Stefan Heimers

unread,
Sep 21, 2015, 5:56:08 AM9/21/15
to
Izur Kockenhan wrote:

> Das funktioniert leider nicht, weil die Gitterschaltung zu niederohmig
> im Eingang ist und C3 die Kapazität einer Antenne ist, die kann ich
> nicht vergrößern u. damit werden die kleinen Frequenzen nicht verstärkt.

Gibt das so was wie die Miniwhipantenne? Dann wäre vielleicht ein
Kathodenfolger die Lösung. Oder eine Kaskodenschaltung mit zwei Trioden.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 21, 2015, 9:33:38 AM9/21/15
to
1.) die bekannte Miniwhip verstößt gegen gleich mehrere Theorien aktiber
Antennen ...

2.) mit einem Kathodenfolger, der auch eine Anpassung am Ausgana
benötigt, wird die Verstärkung zu klein ...

Izur Kockenhan

unread,
Sep 21, 2015, 9:46:47 AM9/21/15
to
Am 21.09.2015 um 11:56 schrieb Stefan Heimers:
www.Lakt.pdf

Izur Kockenhan

unread,
Sep 21, 2015, 9:47:37 AM9/21/15
to

Izur Kockenhan

unread,
Sep 21, 2015, 12:08:55 PM9/21/15
to
Am 19.09.2015 um 17:09 schrieb Joerg:
> Eine Triode mit weniger Kapazitaet, Betriebsart "Fuss am Bodenblech" und
> eine sauberste multifilare Wickeltechnik im Uebertrager. Gute Roehren
> gab es aus dem Radarbereich, aber die wird man heute kaum noch finden.
> Vielleicht eine Nuvistor-Roehre? Gibt es in Version Russki und
> Amerikanski als NOS. Bezueglich SPICE Models kannst Du in Bastlerkreisen
> fragen:
>
> https://radioslukhach.wordpress.com/2013/02/23/spice-model-for-a-6s51n-6%D1%8151%D0%BD-nuvistor/
>
Dieses Model der 6S51N funktioniert, danke. Aber damit bekomme ich auch
keine größere Bandbreite hin.

>
> Besser baut man sowas am Labortisch auf und misst.
>

Ich stehe auf dem Standpunkt:"Erst rechnen (lassen), dann schalten!"

Izur Kockenhan

unread,
Sep 21, 2015, 7:02:43 PM9/21/15
to
[...]

Danke Joerg, der Tipp war wirklich hilfreich. Während die EC81 bei 70
MHz zumacht, habe ich in der Simulation mit einem Nuvistor Typ 6CW4 eine
Bandbreite von 138 MHz erreicht.

danke.

Izur

Izur Kockenhan

unread,
Sep 21, 2015, 8:07:12 PM9/21/15
to
[...]

Ergebnisse für die Schaltung mit Nuvistor 6CW4 nach Joerg's Tipp. Jetzt
bis 138 MHz, das ist etwa die doppelte Bandbreite als mit der EC81 und
+1.11 dB Verstärkung.

Schaltung:
www.leobaumann.de/nud120.png

Übertragungsfunktion:
www.leobaumann.de/u2u0nud120.png

Intermodulationen:
www.leobaumann.de/im2nud120.png

Ausgangsimpedanz:
www.leobaumann.de/routnud120.png

Izur

Roland Krause

unread,
Sep 23, 2015, 12:13:41 PM9/23/15
to
Am 18.09.15 um 04:08 schrieb Izur Kockenhan:
> Hallo,
>
> es geht zunächst um diese Schaltung:
>
> www.leobaumann.de/tri120.png
>
> Der Ausgangsübertrager transformiert die 50 Ohm Last betragsmäßig auf
> den Innenwiderstand der Triode. Diese ist also nach folgender Rechnung
> optimal angepasst:
>
> www.leobaumann.de/Ubertrager.pdf
>
> Leider erzielt man mit dieser Schaltung nur eine Bandbreite von ~70 MHz
> wie die Übertragungsfunktion zeigt:
>
> www.leobaumann.de/u2u0tri120.png
>
> Fragen die sich mir stellen:
>
> Wie haben unsere Ahnen, die mit Röhren gearbeitet haben, höhere
> Bandbreiten erzielt?
>
> Liegt es an der Triode (mit einer 12AT7 habe ich auch keine besseren
> Ergebnisse erzielt)?
>
> Was kann ich machen (es soll aus verschiedenen Gründen eine Röhre sein)?
>
> Izur Kockenhan

Wenn ich mich recht erinnere, wurde damals die ECC88 für die Fernseh-
und Radartechnik entwickelt. Die soll auch besonders rauscharm sein.
Obendrein wird sie auch heute noch hergestellt.

--
Roland - roland....@freenet.de

horst-d.winzler

unread,
Sep 23, 2015, 12:24:55 PM9/23/15
to
Am 23.09.2015 um 18:13 schrieb Roland Krause:

> Wenn ich mich recht erinnere, wurde damals die ECC88 für die Fernseh-
> und Radartechnik entwickelt. Die soll auch besonders rauscharm sein.
> Obendrein wird sie auch heute noch hergestellt.
>

Bekannter ist sie als PCC_88 (If=300mA, Uf= 7V).
--
mfg hdw

Izur Kockenhan

unread,
Sep 23, 2015, 1:39:30 PM9/23/15
to
Am 23.09.2015 um 18:13 schrieb Roland Krause:
> Wenn ich mich recht erinnere, wurde damals die ECC88 für die Fernseh-
> und Radartechnik entwickelt. Die soll auch besonders rauscharm sein.
> Obendrein wird sie auch heute noch hergestellt.

Ah, danke. Die ECC88 ist in der Koren_Tubes-Library. Dann werde ich 'mal
mit der rechnen.

Izur Kockenhan

unread,
Sep 23, 2015, 1:50:48 PM9/23/15
to
Mit der ECC88 erreiche ich eine Bandbreite von 85.6 MHz, also besser als
mit der EC81 (~70 MHz), aber schlechter als mit dem Nuvistor
(Minitriode) 6CW4 (138 MHz).

danke

Roland Krause

unread,
Sep 24, 2015, 1:04:09 PM9/24/15
to
Am 23.09.15 um 19:51 schrieb Izur Kockenhan:
Na dann stimmt mit dem Modell oder der Schaltung was nicht. Liegt UHF
nicht etwa bei 500MHz? In solchen Tunern wurde die verbaut ...
Soll L3 eine Streuinduktivität sein? Sonst würde ich das gute Stück mal
entfernen. Für 75-Ohm-Ausgänge wurde die ECC88 als SRPP-Schaltung
verbaut. Jedenfalls wenn ein Übertrager nicht in Frage kam. Warum
eigentlich keine Halbleiter? Damit bekommt man diese Ausgangsimpedanz
sicher einfacher hin.

http://members.chello.nl/~m.heijligers/DAChtml/Analogue/Amplification.html

--
Roland - roland....@freenet.de

Izur Kockenhan

unread,
Sep 24, 2015, 1:19:28 PM9/24/15
to
Am 24.09.2015 um 19:04 schrieb Roland Krause:
> Na dann stimmt mit dem Modell oder der Schaltung was nicht. Liegt UHF
> nicht etwa bei 500MHz? In solchen Tunern wurde die verbaut ...

Jaja, bei resonater Anwendung bis UHF. Breitbandanwendung mit Röhren ist
deprimierend.

Roland Krause

unread,
Sep 24, 2015, 3:20:38 PM9/24/15
to
Am 24.09.15 um 19:19 schrieb Izur Kockenhan:
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist die Grenzfrequenz der
Kombination L3/R3 bei 47 MHz. L3 muss also runter. Mit Deinem Übertrager
transformierst Du 50 Ohm auf etwa 10kOhm oder noch mehr? Das
tatsächliche Ergebnis einer Schaltung fällt vermutlich noch
deprimierender aus ...
Mit einer SRPP-Schaltung liegst Du in etwa bei einem Ri von 1kOhm. Wenn
Du dann noch einen Übertrager nachschaltest, dürfte das Ergebnis schon
besser ausfallen ...

--
Roland - roland....@freenet.de

Roland Krause

unread,
Sep 24, 2015, 3:21:55 PM9/24/15
to
Am 23.09.15 um 18:24 schrieb horst-d.winzler:
Stimmt, in Fernsehern waren P-Röhren angesagt. Die ECC 88 kann man aber
tatsächlich noch fabrikfrisch kaufen.

--
Roland - roland....@freenet.de

Izur Kockenhan

unread,
Sep 24, 2015, 4:33:26 PM9/24/15
to
Am 24.09.2015 um 21:20 schrieb Roland Krause:
> Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist die Grenzfrequenz der
> Kombination L3/R3 bei 47 MHz. L3 muss also runter. Mit Deinem Übertrager
> transformierst Du 50 Ohm auf etwa 10kOhm oder noch mehr? Das
> tatsächliche Ergebnis einer Schaltung fällt vermutlich noch
> deprimierender aus ...
> Mit einer SRPP-Schaltung liegst Du in etwa bei einem Ri von 1kOhm. Wenn
> Du dann noch einen Übertrager nachschaltest, dürfte das Ergebnis schon
> besser ausfallen ...
>
Du hast Dich verrechnet, 50 Ohm transformierter Innenwiderstand hinterm
Trafo und 50 Ohm Last machen 100 Ohm, die liegen hier in Reihe:
fg= 100 Ohm/2/PI/169nH = 94.17 MHz
L3 liegt also weit über der Grenzfrequenz der Röhre, aber sicher man
kann L3 weglassen. L3 komensiert für Anpassung bei 1 MHz perfekt.

Der Innenwiderstand der EC81 beträgt im mittleren Frequenzbereich bei 1
MHz (1816.93 − 32.0518 ⋅ i) Ohm.

Die verwendeten Models sind von einem amerikanischen Institut (SUSI) und
sind das Beste was die Welt bezüglich Röhren an Models zu bieten hat.

Die Lösung war die gleiche Schaltung, natürlich angepasst für einen
Nuvistor (Minitriode) Typ 6CW4, eine High-mu-Triode, die hat so kleine
Kapazitäten und so eine große Steilheit, dass die in der Schaltung 138
MHz macht.

Schaltung:
http://www.leobaumann.de/nud120.png

Transformator u. Innenwiderstand des 6CW4:
www.leobaumann.de/Ubertrager_nud.pdf

Übertragungsfunktion:
www.leobaumann.de/u2u0nud120.png

Intermodulationen:
www.leobaumann.de/im2nud120.png

Ausgangswiderstand der Schaltung angepasst:
www.leobaumann.de/routnud120.png

Grüße Leo

Roland Krause

unread,
Oct 6, 2015, 3:07:03 PM10/6/15
to
Am 18.09.15 um 04:08 schrieb Izur Kockenhan:
> Hallo,
>
> es geht zunächst um diese Schaltung:
>
> www.leobaumann.de/tri120.png
>
> Der Ausgangsübertrager transformiert die 50 Ohm Last betragsmäßig auf
> den Innenwiderstand der Triode. Diese ist also nach folgender Rechnung
> optimal angepasst:
>
> www.leobaumann.de/Ubertrager.pdf
>
> Leider erzielt man mit dieser Schaltung nur eine Bandbreite von ~70 MHz
> wie die Übertragungsfunktion zeigt:
>
> www.leobaumann.de/u2u0tri120.png
>
> Fragen die sich mir stellen:
>
> Wie haben unsere Ahnen, die mit Röhren gearbeitet haben, höhere
> Bandbreiten erzielt?
>
> Liegt es an der Triode (mit einer 12AT7 habe ich auch keine besseren
> Ergebnisse erzielt)?
>
> Was kann ich machen (es soll aus verschiedenen Gründen eine Röhre sein)?
>
> Izur Kockenhan

Da fällt mir noch etwas ein: Pentoden haben eine hohe Verstärkung. Für
HF-Zwecke gab es damals die EF95 und EF94. Vielleicht sind die geeignet?
Ausgangsseitig muss man dann aber wohl noch einen Impedanzwandler
nachschalten ....

--
Roland - roland....@freenet.de

Izur Kockenhan

unread,
Oct 6, 2015, 3:24:55 PM10/6/15
to
Am 06.10.2015 um 21:07 schrieb Roland Krause:
> Da fällt mir noch etwas ein: Pentoden haben eine hohe Verstärkung. Für
> HF-Zwecke gab es damals die EF95 und EF94. Vielleicht sind die geeignet?
> Ausgangsseitig muss man dann aber wohl noch einen Impedanzwandler
> nachschalten ....

Danke, ich habe einen guten Tipp bekommen. 6CW4, eine Minitriode mit
kleinen Kapazitäten und großer Steilheit und großem u.

Macht 138 MHz mit Ausgangsübertrager auf 50 Ohm.

Holm Tiffe

unread,
Oct 8, 2015, 3:01:24 PM10/8/15
to
On 20.09.2015 14:11, Izur Kockenhan wrote:
> Am 20.09.2015 um 10:36 schrieb Heinz Schmitz:
>> Eventuell kann es helfen, sich anzuschauen, wie das früher in
>> Röhrengeräten gemacht wurde, z.B. in dem Nordmende Wobbler
>> UHW-967 (5 bis 230 MHz)
>> http://elektrotanya.com/nordmende_uhw-967_signalgenerator.pdf/download.html
>>
>> oder ähnlichen Teilen.
>> Später gab es auch Konverter, welche die höheren Fernsehbänder auf
>> Band 1 heruntersetzten, damit man keinen neuen Fernseher kaufen
>> musste:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/UHF-Konverter
>> http://www.technikschrott.de/Schaltplaene/UHF_Konverter_UV2.png
>> Da sind dann Röhren wie EC86 und EC88 drin.
>>
>> Aber schon in den frühen 50ger Jahren gab es auch UKW-Empfänger
>> mit Stahlröhren (ECF12). Eine erstaunliche Leistung.
>>
>> Grüße,
>> H.
>>
>>
>
> Ja danke. Das Datenblatt ist viel besser als das was ich gefunden habe.-
>
> Nun, die EC81 hat wohl niemand als Breitbandverstärker eingesetzt. Ich
> werde mi9r wohl die Rechenarbeit mit dem Kettenverstärker machen müssen,
> die einzige Möglichkeit breitbandige Verstärker mit den Röhren kleiner
> Steilheit zu bauen.

..und warum muß es unbedingt die EC81 sein?
Ich schenke Dir ne Hand voll 6J4WA wenn Du die haben willst.

Gruß,
Holm

Holm Tiffe

unread,
Oct 8, 2015, 3:04:35 PM10/8/15
to
On 20.09.2015 01:01, Rolf Bombach wrote:
> Franz Glaser schrieb:
>> Am 19.09.2015 17:09, schrieb Joerg:
>>
>>> Eine Triode mit weniger Kapazitaet, Betriebsart "Fuss am Bodenblech" und
>>> eine sauberste multifilare Wickeltechnik im Uebertrager.
>>
>>
>> Jetzt mache ich mich noch vollends lächerilich: die EC81 hat eine
>> "ungerade Nummer". Das bedeutet eine krumme Kennlinie für die "Regelung".
>> :-)
>
> Für F-Röhren wie EF80, EF83 (NF), EF85 (HF), EF89 etc.
> war genau diese Nomenklatur vorgesehen.
> Ich glaube aber, dass bereits bei der EF95 das nicht
> mehr gestimmt hat. Ob es je Trioden für Regelkennlinie
> gegeben hat, wüsste ich jetzt nicht, die resp deren Gitter
> wären dann ja schief gewickelt :-].
>
JJ (Ex Tesla) war der Meinung eine ECC99 auflegen zu müssen, die ist
weder Regel noch 9..

Gruß,

Holm

Holm Tiffe

unread,
Oct 8, 2015, 3:07:31 PM10/8/15
to
Mache Dich mit der Tatsache vertraut das Du Mist rechnest, warum auch immer.
Die Röhre arbeitet locker bis in den UHF Bereich.

Gruß,

Holm

Holm Tiffe

unread,
Oct 8, 2015, 3:08:17 PM10/8/15
to
Kaskode != SRPP!

Gruß,

Holm

Holm Tiffe

unread,
Oct 8, 2015, 3:10:48 PM10/8/15
to
On 24.09.2015 22:33, Izur Kockenhan wrote:
> Am 24.09.2015 um 21:20 schrieb Roland Krause:
>> Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist die Grenzfrequenz der
>> Kombination L3/R3 bei 47 MHz. L3 muss also runter. Mit Deinem Übertrager
>> transformierst Du 50 Ohm auf etwa 10kOhm oder noch mehr? Das
>> tatsächliche Ergebnis einer Schaltung fällt vermutlich noch
>> deprimierender aus ...
>> Mit einer SRPP-Schaltung liegst Du in etwa bei einem Ri von 1kOhm. Wenn
>> Du dann noch einen Übertrager nachschaltest, dürfte das Ergebnis schon
>> besser ausfallen ...
>>
> Du hast Dich verrechnet, 50 Ohm transformierter Innenwiderstand hinterm
> Trafo und 50 Ohm Last machen 100 Ohm, die liegen hier in Reihe:
> fg= 100 Ohm/2/PI/169nH = 94.17 MHz
> L3 liegt also weit über der Grenzfrequenz der Röhre, aber sicher man
> kann L3 weglassen. L3 komensiert für Anpassung bei 1 MHz perfekt.
>
> Der Innenwiderstand der EC81 beträgt im mittleren Frequenzbereich bei 1
> MHz (1816.93 − 32.0518 ⋅ i) Ohm.
>
> Die verwendeten Models sind von einem amerikanischen Institut (SUSI) und
> sind das Beste was die Welt bezüglich Röhren an Models zu bieten hat.
>

...was aber Nichts über die Verwendbarkeit der Modelle für die aktuelle
Modellrechnung hier aussagt. Models haben übrigens dünn und blond zu sein.

Gruß,

Holm

Myn Seudop

unread,
Oct 8, 2015, 3:13:40 PM10/8/15
to
Holm Tiffe wrote:

> Mache Dich mit der Tatsache vertraut das Du Mist rechnest, warum auch immer.
> Die Röhre arbeitet locker bis in den UHF Bereich.

Vielleicht ist das Model SUSI einfach nicht gut genug für Leo.

Myn

Izur Kockenhan

unread,
Oct 8, 2015, 3:27:17 PM10/8/15
to
Am 08.10.2015 um 21:01 schrieb Holm Tiffe:
> ..und warum muß es unbedingt die EC81 sein?
> Ich schenke Dir ne Hand voll 6J4WA wenn Du die haben willst.
>
> Gruß,
> Holm
>

Die EC81 habe ich aufgrund der kleinen Kapazitäten zunächst gewählt.
Außerdem hatte ich ein Model für Spice davon. Dann später habe ich die
viel bessere 6CW4 gefunden.

Also:
EC81: erzielte Bandbreite ~70 MHz
6CW4: erzielte Bandbreite ~138 MHz

6J4 hat auch kleine Kapazitäten, aber nicht das u der 6CW4. Ich habe
auch kein Model der 6J4, da müsste ich wieder bei SUSI in USA darum betteln.

Trotzdem danke

Izur Kockenhan

unread,
Oct 8, 2015, 3:30:53 PM10/8/15
to
Am 08.10.2015 um 21:07 schrieb Holm Tiffe:
> Mache Dich mit der Tatsache vertraut das Du Mist rechnest, warum auch
> immer.
> Die Röhre arbeitet locker bis in den UHF Bereich.
>
> Gruß,
>
> Holm
>

Nicht als Breibandverstärker mit Ausgangsübertrager auf 50 Ohm in
Kathode-Schaltung. Da kannst Du mit 140 MHz glücklich sein.

Izur Kockenhan

unread,
Oct 8, 2015, 3:32:15 PM10/8/15
to
Am 08.10.2015 um 21:09 schrieb Myn Seudop:
> Vielleicht ist das Model SUSI einfach nicht gut genug für Leo.
>
> Myn
>

SUSI ist ein Institut, also ein "das da" :)

Izur Kockenhan

unread,
Oct 8, 2015, 3:50:06 PM10/8/15
to
Am 08.10.2015 um 21:01 schrieb Holm Tiffe:
> Ich schenke Dir ne Hand voll 6J4WA wenn Du die haben willst.
>
> Gruß,
> Holm
>

Geile Röhre die 6J4WA, ich will Spice Model :-)

Izur Kockenhan

unread,
Oct 8, 2015, 5:09:24 PM10/8/15
to
Am 08.10.2015 um 21:01 schrieb Holm Tiffe:
> Ich schenke Dir ne Hand voll 6J4WA wenn Du die haben willst.
>
> Gruß,
> Holm

Ich habe ein Spice Model von der 8532/6J4WA bekommen und die Schaltung
angepasst.

Die Röhre macht mit Anpassung im Ausgang auf 50 Ohm in
Kathode-Basis-Schaltung keine 7 MHz Bandbreite, hat aber eine erfreulich
hohen Eingangsimpedanz.


Izur

Izur Kockenhan

unread,
Oct 8, 2015, 11:22:32 PM10/8/15
to
Am 08.10.2015 um 21:01 schrieb Holm Tiffe:
> Ich schenke Dir ne Hand voll 6J4WA wenn Du die haben willst.

Da, guck Dir den Ärger mit der 6J4WA an:

Schaltung:
www.leobaumann.de/Unbenannt10.png

Übertragungsfunktion:
www.leobaumann.de/Unbenannt11.png


Klaus Butzmann

unread,
Oct 9, 2015, 4:55:13 PM10/9/15
to
Am 08.10.2015 um 21:10 schrieb Holm Tiffe:
>Models haben übrigens dünn und blond zu sein.
Blond ist zwar nicht verkehrt, aber Hungerhaken sehen doof aus.


Butzo

Izur Kockenhan

unread,
Oct 9, 2015, 5:10:41 PM10/9/15
to
Mann sollte sich Abwechselung gönnen, wie es die Genetik des Mannes
vorsieht.

horst-d.winzler

unread,
Oct 9, 2015, 10:49:17 PM10/9/15
to
Am 09.10.2015 um 22:55 schrieb Klaus Butzmann:
Aber, ein kühles Blondes, ist mitnichten zu verachten.

--
mfg hdw

Klaus Butzmann

unread,
Oct 10, 2015, 6:21:06 AM10/10/15
to
Am 10.10.2015 um 04:49 schrieb horst-d.winzler:

> Aber, ein kühles Blondes, ist mitnichten zu verachten.
Wenns von einer drallen Blonden serviert wird noch mehr.


Butzo


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