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"Loeten" auf Stahlfolie

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RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
Hallole,

ich verwende zur Herstellung sehr feiner Kontaktfedern im
Modellbahnbereich die bekannte Stahlfolie, die zum Entlöten von SMD
verwendet wird. Sie ist mit nur 0,05mm Sträke und ihrer großen
Flexibilität hierfür recht gut geeignet, Der Nachteil: Sie ist nicht
(normal) lötbar, der der Anschlußdraht läßt sich nicht anlöten.. Auch
der Versuch, diesen "anzuschweißen" (Elko 4700u ... 10000u mit 20 ....
35 aufgelasen und über den Kontakt Draht/Folie entladen) - schlug
fehl. es funkte zwar schön, aber zumeist erhielt die Stahfolie dort
nur ein Loch. Manchmal "klebte" der Draht dort auch fest - aber nur
für sehr kurze Zeit; die geringste mechanische Belstung löste ihn ab.
Gibt es andere Methoden, an der Stahlfolie einen Draht "anzulöten"?

Dr. Michael König
--
RA Dr. M. Michael König
Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
Antoniter-Weg 11 Adelonstraße 58
D-65843 Sulzbach/Ts. D-65929 Frankfurt a.M.
+49/6196/750120 FON +49/69/301024
+49/6196/750324 FAX +49/69/315271
e-mail info[remove]@drkoenig.de
http://www.drkoenig.de


Nick Mueller

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
<ra.dr.koenig> wrote:

> Gibt es andere Methoden, an der Stahlfolie einen Draht "anzulöten"?

Nieten, schrauben, kleben.

Gruß,
Nick
--
Nick Müller
mailto:ni...@logictools.de oder/or sual...@mac.com
http://www.logictools.de

Christoph Peter Serbe

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
RA Dr. M. Michael Koenig wrote:
>
....

> Gibt es andere Methoden, an der Stahlfolie einen Draht "anzulöten"?

Ich wuerde es mal mit Hartloeten probieren. Vielleicht geht das
sogar mit den Brenneraufsaetzen (z.B. bei C*nrad fuer ein paar
Mark funffzich) und einem duennen Messingdraht als Lot?
Ansonsten ist elektrisch leitfaehiger Kleber natuerlich auch
eine Option.

mfg
Peter Serbe

Arne Pagel

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Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
Ich habe immer sehr gerne alte Coladosen für solche zwecke genommen.
Sie lassen sich sehr gut Löten und sehr gut mit einer alten Schere
bearbeiten, rosten allerdings relativ schnell.


Hast du sonst mal versucht, die Oberfläche deines Stahlplätchens mit
Sandpapier aufzurauhen und dann zu löten ?


--
Gruß
Maddog

Patrick Schelauske

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to

In article <38b36f0...@nntp.server.uni-frankfurt.de>, ra.dr.koenig[remove]@drkoenig.de (RA Dr. M. Michael Koenig) writes:

Ich meine ich haette schon auf Stahl geleotet (Akkus).
Ich raue mit feinem Schmirgel an, nehme etwas Loethonig (obs wirklich hilft
weiss ich nicht) und dann klappts mit normalem Loetzinn und einfacher
Loetstation.

Patrick Schelauske

Gerd Roethig

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
Hallo,

Am Wed, 23 Feb 2000 09:57:16 +0100 schrieb Christoph Peter Serbe
<peter...@surf24.de> :

>> Gibt es andere Methoden, an der Stahlfolie einen Draht "anzulöten"?
>
>Ich wuerde es mal mit Hartloeten probieren. Vielleicht geht das
>sogar mit den Brenneraufsaetzen (z.B. bei C*nrad fuer ein paar
>Mark funffzich) und einem duennen Messingdraht als Lot?

Hartlöten bei Folie? Ich befürchte mal, daß diese Dir wegschmilzt oder
wegbricht. Eine andere Option wäre das Anpunkten des Drahtes (man
sollte dann aber auf der dem Draht abgewandten Seite der Folie noch
etwas (z.B. ein zusätzliches Stück dünnes Blech) zur Verstärkung
unterlegen, sonst reißt man sich beim Lösen der Schweißspitzen wieder
ein Loch in die Folie.

>Ansonsten ist elektrisch leitfaehiger Kleber natuerlich auch
>eine Option.

Sicherlich. Ich habe hierzu keine Erfahrungen. Wie sieht es da mit der
Haltbarkeit aus?

Ciao

Gerd
http://www.ardos.de/gerd

Christian Schaeffner

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
Hallo,

> Der Nachteil: Sie ist nicht
> (normal) lötbar, der der Anschlußdraht läßt sich nicht anlöten..

> Gibt es andere Methoden, an der Stahlfolie einen Draht "anzulöten"?

Ich habe mir mal Multicore-Lötdraht (Völkner oder Conrad) gekauft. Damit
konnte ich wunderbar auf Alu-Folie löten. Vielleicht hilft das auch bei
Stahl.

Christian

Uwe Hercksen

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
On Wed, 23 Feb 2000 05:36:22 GMT, ra.dr....@drkoenig.de wrote:

>Hallole,
>
>ich verwende zur Herstellung sehr feiner Kontaktfedern im
>Modellbahnbereich die bekannte Stahlfolie, die zum Entlöten von SMD
>verwendet wird. Sie ist mit nur 0,05mm Sträke und ihrer großen

>Flexibilität hierfür recht gut geeignet, Der Nachteil: Sie ist nicht
>(normal) lötbar, der der Anschlußdraht läßt sich nicht anlöten.. Auch

Hallo,

fürs Entlöten hat man gerade ein Material gesucht, das vom Zinn nicht
benetzt wird, aber ausgerechnet das soll nun gelötet werden.

Warum nicht Kontaktfedern aus Beryllium-Kupfer, das ist ein Material
das gerade für Kontaktfedern entwickelt wurde?
Das Material ist lötbar, federnd und leitet auch noch besser als
Stahl.

Bye
--
Uwe Hercksen
Elektronikwerkstatt
Universität Erlangen-Nürnberg
Cauerstr. 5
D91058 Erlangen

Heiko Nocon

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
On Wed, 23 Feb 2000 05:36:22 GMT, ra.dr.koenig[remove]@drkoenig.de (RA
Dr. M. Michael Koenig) wrote:

>Gibt es andere Methoden, an der Stahlfolie einen Draht "anzulöten"?

Ja. Ein geeignetes "Flußmittel" verwenden. 10%ige Salzsäure z.B. geht
sehr gut. Natürlich ist nach Herstellen der Lötstelle eine gründliche
Reinigung nötig, weil die Sache sonst lustig weiter korrodiert. Zur
Reinigung empfiehlt sich Seifenlauge.

Vielleicht noch ein Tip für ein anderes schwieriges Material:
Aluminium. Das läßt sich ebenfalls löten, und zwar nach folgendem
Verfahren. Lötstelle mit einem Tropfen hitzebeständigem Öl (z.B.
Trafoöl) abdecken. Dann die Lötstelle mechanisch reinigen, unter der
schützenden Ölhülle. Dann löten, ebenfalls unter Öl. Mit ein bissel
Übung bekommt man so sehr gute und haltbare Lötstellen hin.

MfG Heiko


Andreas Grube

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
In article <vem7bs8jinjki9uo1...@4ax.com>,

..als Oeltip: Waffenoel, oder Kontakt 60 (Conrad-Spruehdose).
Ist aber in Jedem Fall eine Verbindung, die der VDE nicht zertifiziert,
wirklich Loeten laesst sich nur Cupfer und Silber meineswissens.
Das sind auch die Substanzen, die zur Veredelung sowieso dabei sind.
(2%Cu od. Ag)


Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.

Georg Acher

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
In article <38B3AB9A...@tu-harburg.de>,
Olaf Schultz <O.Sc...@tu-harburg.de> writes:

|> Leitkleber dürfte einen zu hohen Widerstand haben. Aber bringt mich auf
|> die Idee: Wie wäre es mit Galvanisieren (gibt doch von Co*** einen Stift
|> zum versilbern/vergolden. Darauf sollte man dann prima löten können.

Das wird aber auf Stahl auch nicht besonders gut halten wollen...
--
Bye
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.in.tum.de/~acher/
"Oh no, not again !" The bowl of petunias

J Wunsch

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
Olaf Schultz <O.Sc...@tu-harburg.de> schrieb:

> Messing dürfte nicht klappen (zu hoher Schmelspunkt)

Naja, bei den kleinen Abmessungen könnte man die ca. 1000 °C sicher
noch hinbekommen...

> Und niedrigschmelzende Silberlote haben ernsthafte Cd-Anteile:(

Achso? Ich habe mir mal welches selbst geschmolzen (aus alter
Silbermünze + Messinglot + Zinkblech), ich habe kein Cd gebraucht.
Schmelzpunkte dürften um die 400...500 °C liegen. Sollte es also auch
Cd-frei geben (Ag + Cu + Zn). Mit Cadmium sollte man in der Tat
vorsichtig sein, ich habe von Fällen gehört, wo sich Leute zu Tode
vergiftet haben, weil mit Cd beschichtete Sicherheitsschlüssel mit
einem Schneidbrenner vernichtet werden sollten...

Anyway, Hartlöten hilft Michael insgesamt nicht aus der Klemme, weil
er ja eigentlich Federn haben möchte, und nach einer derartigen
thermischen Behandlung ist der Stahl natürlich butterweich.

Weichlöten sollte mit dem guten alten ,,Lötwasser'' funktionieren, ich
glaube das war HCl + ZnCl2, wenn ich mich recht entsinne (provisorisch
müßte in HCl aufgelöstes Zinkblech genügen, Vorsicht, H2-Entwicklung).
Ist natürlich entsprechend aggessiv, man muß also hinterher sehr viel
sorgfältiger spülen als bei den gängigen Flußmitteln.

> die Idee: Wie wäre es mit Galvanisieren (gibt doch von Co*** einen
> Stift zum versilbern/vergolden. Darauf sollte man dann prima löten
> können.

Bröselt sicherlich danach mitsamt der Galvanoschicht ab. ;-)

--
J"org Wunsch

"Verwende Perl. Shell will man koennen, dann aber nicht verwenden."
Kristian Koehntopp, de.comp.os.unix.misc

Winfried Send

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to

J Wunsch schrieb:

> Olaf Schultz <O.Sc...@tu-harburg.de> schrieb:
>
> > Messing dürfte nicht klappen (zu hoher Schmelspunkt)
>
> Naja, bei den kleinen Abmessungen könnte man die ca. 1000 °C sicher
> noch hinbekommen...
>
> > Und niedrigschmelzende Silberlote haben ernsthafte Cd-Anteile:(
>

Hallo zusammen,

dem Normalverbraucher zugängliche Silberlote dürften heute meist Cd frei
sein. Typischerweise Ag Cu Zn und Sn.

>
>
> Anyway, Hartlöten hilft Michael insgesamt nicht aus der Klemme, weil
> er ja eigentlich Federn haben möchte, und nach einer derartigen
> thermischen Behandlung ist der Stahl natürlich butterweich.
>
> Weichlöten sollte mit dem guten alten ,,Lötwasser'' funktionieren, ich
> glaube das war HCl + ZnCl2, wenn ich mich recht entsinne (provisorisch
> müßte in HCl aufgelöstes Zinkblech genügen, Vorsicht, H2-Entwicklung).
>

Wie schon von anderen schon früher erwähnt, auf das Flußmittel kommt es
entscheidend an. Da gibt es durchaus welche, die sogar zum Weichlöten von
Edelstahl taugen. ( z.B. F-SW 11 von Degussa) .
Ich habe in meiner Bastelkiste einen Lötdraht, den mir vor Jahrenden mal ein
Vertreter mitgebracht hat, mit dem Edelstahl, Stahl etc. (Ms und Cu
natürlich sowieso) bestens zu löten sind. Das Flußmittel ist im Draht, (wie
normal) nur müssen die Reste natürlich sorgfältig entfernt werden
(korrosiv). Zusätzlicher Vorteil: das Zeug enthält nur Zinn und Silber, also
lebensmitteltauglich. Nachteil: War ungefähr doppelt so teuer wie normales
Lötzinn. Leider weiß ich nicht, wo man das Zeug heute noch kaufen kann.
Wenns jemand dringend braucht, gebe ich gern ein Musterstückchen ab, den
Lieferanten ausfindig zu machen, erfordert sicher einige Suche in alten
Akten :-( ( nur wenns nicht zu eilig ist !) .

Beste Grüße
Winfried


Wolfgang Horejsi

unread,
Feb 23, 2000, 3:00:00 AM2/23/00
to
Michael Koenig schrieb in im Newsbeitrag:
38b36f0...@nntp.server.uni-frankfurt.de...

> Auch der Versuch, diesen "anzuschweißen" (Elko 4700u ... 10000u mit 20
....
> 35 aufgelasen und über den Kontakt Draht/Folie entladen) - schlug fehl.

Beim Punktschweissen werden von oben und unten 2 dicke Kupferelektroden
kräftig auf die Schweissstelle gedrückt. Dann wird Strom drauf gegeben.
Besorg dir einfach eine Leimzwinge, bastel dir die angespitzten
Kupferelektroden dran, mindestens eine sollte isoliert sein. Und dann den
dicken Bleiakku dran. Falls du keine Kupferelektroden beschaffen kannst,
kauf dir den billigen Baumarktlötkolben, 80 Watt, 9,90 DM, und recycle die
Spitze.

Ach so, ich selbst habe das auch noch nie ausprobiert, wenn, dann würde ich
es aber so probieren.

--
Wolfgang Horejsi

Ich hasse Computer!


Michael Linnemann

unread,
Feb 24, 2000, 3:00:00 AM2/24/00
to
Am Wed, 23 Feb 2000 09:29:59 +0100 schrieb Nick Mueller:

>> Gibt es andere Methoden, an der Stahlfolie einen Draht "anzulöten"?

>Nieten, schrauben, kleben.

Klemmen, hast du noch vergessen. Wobei ich nieten bei 5/100 Material
fuer problematisch und kleben wegen des gewuenschten elektrischen
Kontakts fuer problematisch halte.

Alle "heissen" Methoden sind m.E. fragwuerdig: Loeten entfaellt schon
deshalb, weil das Material ausgerechnet als Hilfsmittel zum _ent_loeten
gemacht wurde (wie ja auch schon gesagt wurde). Wahrscheinlich handelt
es sich um eine Legierung, die schlicht und einfach nicht loetbar ist
und wie gesagt auch nicht sein soll.

Schweissen entfaellt (selbst wenn es gelaenge ["staatl. gepr.
Langlochschweisser" :-)]), weil sich in der Umgebung der Schweissstelle
ein Gussgefuege bildet, das sproede ist, mithin ungeeignet fuer eine
Kontaktfeder. Abhelfen koennen dem nur spezielle
Punktschweiss-Apparaturen, deren Technik aber fuer Hobbyisten wohl
unzugaenglich ist.

Fuer realisierbar halte ich z.B. die Methode, das Federblech in ein
laengs geschlitztes Rohr einzuklemmen. Das erspart einem vollstaendig
die u.U. knifflige mechanische Bearbeitung des Blechs.

Gruss
Michael

Nick Mueller

unread,
Feb 24, 2000, 3:00:00 AM2/24/00
to
Michael Linnemann <Linn...@berg.net> wrote:

> Klemmen, hast du noch vergessen. Wobei ich nieten bei 5/100 Material
> fuer problematisch und kleben wegen des gewuenschten elektrischen
> Kontakts fuer problematisch halte.

Gerade nieten ist dafür ideal. Das Loch kannst Du stanzen*), als Niet
verwende eine Rohrniete. Du kannst damit entweder den Draht direkt
festklemmen, oder ihn an die Niete löten.

*) Durchschlag scharfkantig an der Strirnseite schleifen. Den
Blechstreifen auf eine federnde Unterlage legen (Gummi) und dann mit dem
Hammer auf den Durchschlag. Bisschen probieren und evtl. mit der
Unterlage Versuche machen. So werden tw. in der Industrie Bleche
geschnitten.

Michael Linnemann

unread,
Feb 24, 2000, 3:00:00 AM2/24/00
to
Am Thu, 24 Feb 2000 09:57:11 +0100 schrieb Nick Mueller:
>I wrote:

>> Klemmen, hast du noch vergessen. Wobei ich nieten bei 5/100 Material
>> fuer problematisch und kleben wegen des gewuenschten elektrischen
>> Kontakts fuer problematisch halte.

>Gerade nieten ist dafür ideal. Das Loch kannst Du stanzen*), als Niet
>verwende eine Rohrniete. Du kannst damit entweder den Draht direkt
>festklemmen, oder ihn an die Niete löten.

Wie stanzen geht, weiss ich - aber auch, dass das bei federndem Material
nicht einfach ist; schon gar nicht mit einer ebenfalls federnden
Unterlage. Wenn schon, dann sollte es z.B. Holz sein.

Und zum Thema Nieten: hast du bedacht, dass das Material schlappe 5
hundertstel "dick" ist? Das ist duenn wie Papier, das vertraegt keinen
Spreizdruck vom Niet; abgesehen davon bezweifle ich, dass damit ein
dauerhafter (gasdichter) Kontakt moeglich ist. Wenn du allerdings oben
und/oder unten was beilegst, eine U-Scheibe z.B., um den
(erforderlichen!) Druck aufzufangen - dann geht das. Das betrachte ich
als eine Variante von "Klemmen" :-)

Gruss
Michael

Ralf Stutzenberger

unread,
Feb 24, 2000, 3:00:00 AM2/24/00
to
Hallo Michael,

um irgendwelche Materialien zu verzinnen, gibt es eine Art
Verzinnungspaste(war eher eine Flüssigkeit). Das Zeug nennt sich
"Wellflex" oder so ähnlich. Einer der Azubis hat sich so seine ganze
Autokarosserie verzinnt :-). Wenn das Stahlblech mal verzinnt ist haut das
mit dem Löten astrein hin.
Die trägt man auf das Metall auf, erwärmt sie mit der Lötkolben (wir
habens mit dem Brenner gemacht und schon ist die Oberfläche verzinnt. Wir
haben in der Ausbildung so unsere Stahlblechgehäuse zusammengelötet. Auch
für Alu hatten wir ein spezielles Lot mit dem wir Cu-Schutzleiter an
Alu-Kabelmäntel anlöten konnten.

Ach ja, wichtig ist auch noch, daß die Oberfläche beim Löten metallisch
blank ist - also vor dem Löten leicht anschleifen damit die Oxidschicht
weg ist. Aber schnell arbeiten da das Metall sehr schnell wieder auf
atomarer Ebene oxidiert.
Hilfreich beim Löten ist auch Löthonig.
Spenglereibetriebe dürften auch


Viele Grüße aus Ketsch am Rhein
sendet
Ralf Stutzenberger

from Germany's greatest area
- the wild south

Michael Linnemann

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
Am Wed, 23 Feb 2000 15:26:48 +0100 schrieb Wolfgang Horejsi:

>Beim Punktschweissen werden von oben und unten 2 dicke Kupferelektroden
>kräftig auf die Schweissstelle gedrückt. Dann wird Strom drauf gegeben.
>Besorg dir einfach eine Leimzwinge, bastel dir die angespitzten
>Kupferelektroden dran, mindestens eine sollte isoliert sein. Und dann den
>dicken Bleiakku dran. Falls du keine Kupferelektroden beschaffen kannst,
>kauf dir den billigen Baumarktlötkolben, 80 Watt, 9,90 DM, und recycle die
>Spitze.

:-))

>Ach so, ich selbst habe das auch noch nie ausprobiert, wenn, dann würde ich
>es aber so probieren.

Dann schlage ich vor, dass du das gelegentlich mal ganz zwanglos
ausprobierst. Du kannst mit einem _kleinen_ Bleiakku schon einen
ziemlichen Budenzauber anrichten; mit einem _dicken_ bist du fuer
ernsthafte Katastrophen geruestet.

Ohne eine ernsthafte Begrenzung der Stromstaerke und der Stromflussdauer
wird es auf solche hinauslaufen. Wenn du es tatsaechlich probierst: tu
es im Freien.

Gruss
Michael

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
Erst mal vielen Dank für die sehr zahlreichen Anregungen und
Vorschläge. Um einen Eindruck zu bekommen, worum es geht, gebe ich die
URl einer Seite bekannt, die ich zu diesem Thema (und auch
Weiterbebrüten) vorbereitet habe:
http://home.germany.net/100-76798/stromkk.htm.
Da sieht man auch, warum die verschiedenen rein mechanischen
Vorschläge nicht funktionieren können. Auch Schweißen dürfte aufgrund
der Foliendicke von 0,05mm und Federbreite von 1,5mm nicht in Betracht
kommen. Hinzu komnt, daß ich ähnliches mit dem Elko ja schon
ausprobiert habe und überwiegend nur Löcher in der Folie entstanden
sind. Und mit einem Brenner (z.B. die bekannten Mini-Brenner aus
Gasfeuerzeugen) schmilzt die Folie sofort weg.
Allerdings würde mich ein Verlust von Flexibilität oder eine
Material"unwandlung" an dieser Stelle nicht stören, denn der
eigentliche Federkontakt beginnt ja erst 6 mm weiter an dem Knick
(siehe Bilder). Wenn es aher mit Hartlöten und/oder Sliberlot gehen
würde ... allerdings verstehe ich davon überhaupt nicht. Wie geht das,
was braucht man dazu?
Ein anderes, lötbares Material wäre mir natürlich sehr willkommen.
Allerdings muß es sehr flexibel bei gleichzeitig sehr geringer
Federkraft sein (daher scheidet normal Eisenblech aus) - denn der
Einsatzzweck verbietet eine starke Federkraft (die Wagen sollen ja
sehr leicht einkuppeln). Außerdem muß es ziemlich korrosionssicher
sein, denn die Kontaktfläche ist nicht sehr groß und die Federkraft,
wie gesagt, sehr gering. Und ob es Beryllium-Kupfer (was ist das für
ein Zeuch? So weit ich mich erinnere, muß es nach dem in-Form-bringen
gehärtet werden .... hier müßte ich aus entsprechender Folie Streifen
von 12 x 1,5 mm schneiden und dann längs knicken - siehe Bilder) mit
einer Stärke von 0,05mm gibt .... (wer führt so etwas?).
Die Lötversuche habe ich auf die übliche Art gemacht: Folie mit Feile
bzw. Dremel angeraut und hochwertiges SMD-Lötzinn verwendet. Nix. Aber
auch mit Kollophonium ging es nicht. Auch nicht mit Lötwasser oder
Lötwasser (von Tiffany-Arbeiten). Wundert mich auch nicht, denn es ist
ja SMD-_Ent_lötfolie. Also muß besonders trickreich vorgegangen
werden. Gibt es dazu etwas genauere Anleitungen/Hinweise?
Was ist der erwähnte "Multicore"-Lötdraht?
Wie ist das mit Klebern? Von elektrisch leitfähigen Klebern habe ich
noch nie etwas gehört. Ein Übergangswiderstand von einigen Ohm würde
auch nicht stören, da da ohnehin nur geringe Ströme (max. 50mA)
fließén werden. Die mechanische Belastung ist nicht so groß, wenn ich
den Draht erst nach dem Aufkleben der Feder auf diese kleben - denn
ich kann den Draht ja ohne weitere mit Kleber an der Kupplung
fixieren.

Nick Mueller

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
<ra.dr.koenig> wrote:

> Wie ist das mit Klebern? Von elektrisch leitfähigen Klebern habe ich
> noch nie etwas gehört.

Sind start kupferhaltige (?) 2-Komponenten-Kleber. Nicht gerade billig,
aber bei den Mengen die Du brauchts. :-)
Nachdem die Federn nur 1,5 breit sind, würde ich kleben. Musst halt
viele auf einmal kleben, damit sich das Anrühren rentiert.

Gebent tut's ihn z.B. beim Bürklin.

J Wunsch

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
ra.dr.koenig[remove]@drkoenig.de (RA Dr. M. Michael Koenig) schrieb:

> Wenn es aher mit Hartlöten und/oder Sliberlot gehen
> würde ... allerdings verstehe ich davon überhaupt nicht. Wie geht das,
> was braucht man dazu?

Naja, Silberlot :), ein Flußmittel (meist Borax-basierend [Na(4)B,
wenn ich's recht im Kopf habe]) und leider auch eine Flamme. Wird
vermutlich also für Dich auch nicht beherrschbar sein.

> Ein anderes, lötbares Material wäre mir natürlich sehr willkommen.
> Allerdings muß es sehr flexibel bei gleichzeitig sehr geringer
> Federkraft sein (daher scheidet normal Eisenblech aus) - denn der
> Einsatzzweck verbietet eine starke Federkraft (die Wagen sollen ja
> sehr leicht einkuppeln).

Bronze- bzw. Messingfedern fallen mir spontan ein, beispielsweise in
den Unruhfedern von Uhren verwendet. Wo man aber das Halbzeug dafür
herbekommen könnte, habe ich keine Ahnung.

Ralf Stutzenberger

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
NM>Gerade nieten ist dafür ideal. Das Loch kannst Du stanzen*), als Niet
NM>verwende eine Rohrniete. Du kannst damit entweder den Draht direkt
NM>festklemmen, oder ihn an die Niete löten.

um ganz sicher zu gehen, kann man ja noch geeignete Beilagscheiben
unterlegen. Damit sollte die Nietstelle bei solch dünnem Material stabiler
werden.

Tilo Gockel

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to

wir haben hier auch schon an Edelstahl gelötet. Wichtig ist wohl das
richtige Flußmittel, also was richtig agressives speziell fuer Stahl..


Gruss

tilo


"RA Dr. M. Michael Koenig" wrote:
>
> Hallole,
>
> ich verwende zur Herstellung sehr feiner Kontaktfedern im
> Modellbahnbereich die bekannte Stahlfolie, die zum Entlöten von SMD
> verwendet wird. Sie ist mit nur 0,05mm Sträke und ihrer großen
> Flexibilität hierfür recht gut geeignet, Der Nachteil: Sie ist nicht

> (normal) lötbar, der der Anschlußdraht läßt sich nicht anlöten.. Auch


> der Versuch, diesen "anzuschweißen" (Elko 4700u ... 10000u mit 20 ....
> 35 aufgelasen und über den Kontakt Draht/Folie entladen) - schlug

> fehl. es funkte zwar schön, aber zumeist erhielt die Stahfolie dort
> nur ein Loch. Manchmal "klebte" der Draht dort auch fest - aber nur
> für sehr kurze Zeit; die geringste mechanische Belstung löste ihn ab.

> Gibt es andere Methoden, an der Stahlfolie einen Draht "anzulöten"?
>

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
Am Thu, 24 Feb 2000 23:54:16 +0100, meinte Linn...@berg.net (Michael
Linnemann):

:-))) Lustig zu lesen. Hat sich einer mal die Bilder auf der genannten
Seite angeschaut? Wie solle da ein stanzen, schlagen, klemmen usw,
möglich sein? Meine Herren, auch mechanische Weise ist da kaum etwas
zu machen - sonst hätte ich schon längt ein 0,6mm Loch gebohrt und
eine 0,8mm Schraube in die Kupplung reingedreht und daran den Draht
agelötet. Wie gesagt: Das Belch ist 1,5mm breit und die Auflagefläche
der Kupplung ebenso.

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
Am Thu, 24 Feb 2000 09:07:00 -0000, meinte
Ralf_Stut...@LU.maus.de (Ralf Stutzenberger):

>um irgendwelche Materialien zu verzinnen, gibt es eine Art

>Verzinnungspaste(war eher eine Fl=FCssigkeit). Das Zeug nennt sich
>"Wellflex" oder so =E4hnlich. Einer der Azubis hat sich so seine ganze

Nie gehört davon. Wo gibt es so etwas - und vor allem in Abgabemengen,
die nicht für den gewerblichen Großverbraucher bestimmt sind?
Ausprobieren würde ich es schon mal ...

>Autokarosserie verzinnt :-). Wenn das Stahlblech mal verzinnt ist haut das

>mit dem L=F6ten astrein hin.

Angeblich läßt sich doch "nornales" Stahlblech auch so löten. Hier ist
es aber diese spezielle Entlöt-Stahlfolie. Aus welchem Grund sollte da
gerade diese "Verzinnungspaste" so darauf halten, saß sogar noch Löten
möglich ist?

Dr.K.

Nick Mueller

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
Michael Linnemann <Linn...@berg.net> wrote:

> Und zum Thema Nieten: hast du bedacht, dass das Material schlappe 5
> hundertstel "dick" ist? Das ist duenn wie Papier, das vertraegt keinen
> Spreizdruck vom Niet; abgesehen davon bezweifle ich, dass damit ein

Papier ist dicker! :-)) Und es würde dennoch gehen. Nimm einen Rohrniet
her aus Kuper oder Messing. Der macht bei den Dimensionen keinen
Spreizdruck oder sonstwas. Eins von den Durchkontaktier-Nietchen meine
ich, nicht so eines von den massiven wo man mit dem Hammer drauf
rumdengelt und Kopf formen muss.
Es war nicht klar (davon stand nix im Ursprungsposting), dass die Feder
nur 1,5 mm breit ist. Wie ich in <1e6juwx.gm...@logictools.de>
nachdem die Dimensionen bekannt gegeben wurden schon sagte -> kleben.

J Wunsch

unread,
Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
ra.dr.koenig[remove]@drkoenig.de (RA Dr. M. Michael Koenig) schrieb:

> Hat sich einer mal die Bilder auf der genannten
> Seite angeschaut?

Ja.

> ... - sonst hätte ich schon längt ein 0,6mm Loch gebohrt und


> eine 0,8mm Schraube in die Kupplung reingedreht und daran den Draht
> agelötet.

Die Schraube muß man natürlich erstmal bekommen... Aber das Loch
sollte doch so ein Problem nicht sein, in die Platinen bohren wir das
doch auch allemal. Du mußt nur eine geeignete Einspannvorrichtung
finden (beispielsweise zwischen zwei Stück LP-Material als
Niederhalter festpressen) und das Problem der Justage lösen. Wenn die
Streifen immer gleich breit sind, müßtest Du für die Justage eine
Rinne in den Cu-Belage des LP-Materials als Führung schneiden können.

J Wunsch

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Feb 25, 2000, 3:00:00 AM2/25/00
to
Tilo Gockel <tgo...@gmx.de> schrieb:

> wir haben hier auch schon an Edelstahl gelötet. Wichtig ist wohl das
> richtige Flußmittel, also was richtig agressives speziell fuer
> Stahl..

Wenn der Chromanteil zu hoch ist (und schließlich handelt es sich hier
um _Entlöt_folie, es ist also zu erwarten, daß man auf die abweisende
Wirkung von CrO2 gebaut hat), dann wird sicher auch das
problematisch...

Michael Linnemann

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Feb 26, 2000, 3:00:00 AM2/26/00
to
Am Fri, 25 Feb 2000 14:21:45 GMT schrieb Michael Koenig:

>:-))) Lustig zu lesen. Hat sich einer mal die Bilder auf der genannten
>Seite angeschaut? Wie solle da ein stanzen, schlagen, klemmen usw,
>möglich sein? Meine Herren, auch mechanische Weise ist da kaum etwas

>zu machen - sonst hätte ich schon längt ein 0,6mm Loch gebohrt und


>eine 0,8mm Schraube in die Kupplung reingedreht und daran den Draht

>agelötet. Wie gesagt: Das Belch ist 1,5mm breit und die Auflagefläche
>der Kupplung ebenso.

Die Bilder hab ich mir gestern abend mal angesehen: fuer einen
Modellbahn-Laien recht interessant :-) Und hinsichtlich der
Beantwortung deiner Frage nuetzlich, um nicht zu sagen unerlaesslich.

Zunaechst: hast du _ueberhaupt_ die Moeglichkeit, dieses Blech
mechanisch zu bearbeiten, abgesehen vom Biegen?

Wenn du drin _Bohren_ kannst (nur im Blech, nicht in der Kupplung, keine
Angst), schlage ich vor: Bohr im Abstand von ein paar Millimetern zwei
Loecher rein, und zwar so gross, oder besser klein, wie du es mit deinen
Mitteln hinbekommst. Durch diese beiden Loecher steckst du einen Draht;
das sollte kein Kupferdraht sein, weil der zu nachgiebig waere, sondern
z.B. ein geeigneter Steckerstift (an den man dann den Draht loeten
kann). Zu diesem Zweck musst du das Blech natuerlich biegen, denn der
Draht ist ja starr, und auf diese Weise erzeugt das Blech durch seine
Federspannung den erforderlichen Kontaktdruck. Falls der nicht reicht,
kannst du gern auch 3 Loecher bohren.

Diesen Anschluss kannst du da vornehmen, wo das Federblech an die
Kupplung geklebt wird; wenn du zum Kleben den hier schon vorgeschlagenen
leitfaehigen Kleber nimmst, kannst du damit gleichzeitig die Verbindung
sichern.

HTH.

Gruss
Michael

Siegfried Schmidt

unread,
Feb 27, 2000, 3:00:00 AM2/27/00
to
Hallo Sebastian,

> BTW: Hat diese ungewöhnliche Frequenz einen bestimmten Grund,
> oder hat Siemens das damals aus Jux und Tollerei festgelegt?

50/3 ist auch nicht ungewöhlicher als 50*8.

Ist ein Kompromiß aus Eisengewichten, Blindströmen, Bürstenfeuer und
Wirbelstromverlusten.

Siegfried

Uwe Schueler

unread,
Feb 28, 2000, 3:00:00 AM2/28/00
to
hab den thread nicht ganz gelesen; also Entschuldigung
falls ich jemanden wiederhole :
lötbarer Galvaniküberzug an der Lötstelle ?
Es gibt doch überall diese Gold/Silber Galv.stifte,
oder mal Handwerker fragen die selber Kleinteile
galvanisieren ( Uhrmacher, Zahntechniker..?).
oder selber machen - Lötzinn als Anode ?
oder chemisch mit den üblichen LP-bädern.

J Wunsch

unread,
Feb 28, 2000, 3:00:00 AM2/28/00
to
Siegfried Schmidt <sch...@seneca.shiva.de> schrieb:

> Ist ein Kompromiß aus Eisengewichten, Blindströmen, Bürstenfeuer und
> Wirbelstromverlusten.

...sowie der Tatsache, daß früher die Umformung mit rotierenden
Wandlern (Motor-Generator-Kopplung) erfolgte. (Wenn das nicht wäre,
wäre nicht zwingend ein ganzzahliger Faktor erforderlich.)

Tobias Schlottke

unread,
Feb 28, 2000, 3:00:00 AM2/28/00
to
Wolfgang Horejsi wrote:
> Wenn ich dünne Kontaktstreifen brauche, nehme ich immer Gold, meist 585er.
> Das lässt sich gut bearbeiten, ist in kleinen Menge NICHT teuer und ist gut
> lötbar. Allerdings habe ich bisher nur Erfahrungen mit Materialstärken um
> 0,3mm. Jeder Goldschmied kann dir ein Stück Blech auswalzen. Wenn du
> niemanden findest, schicke ich dir ein Stück Goldblech.

Aber Gold ist ziemlich doch weich... daraus eine Feder?
(Oder kann man Gold haerten?)

Gruss Tobias

Wolfgang Horejsi

unread,
Feb 28, 2000, 3:00:00 AM2/28/00
to
Tobias Schlottke <tobias.s...@isocor.de> schrieb in im Newsbeitrag:
38BAAE...@isocor.de...

> Aber Gold ist ziemlich doch weich... daraus eine Feder?
> (Oder kann man Gold haerten?)

Verbieg mal deinen Ehering, falls du einen hast. Gold hat den Ruf, weich zu
sein, weil früher die Leute draufgebissen haben, um die Echtheit
festzustellen. Das ist ein grosses Missverständnis. Wenn es schwer und hart
ist, ist es echt, wenn es schwer und weich ist, ist es Blei, und wenn es
leicht ist, ... egal. Gold hat ein ähnliches Verhalten wie Kupfer. Rein und
ausgeglüht ist es weich. Durch Bearbeitung wird es dann wieder hart.
Normales Schmuckgold hat eine höhere Festigkeit, als die Stahllegierung, aus
der PCs bestehen. Ich habe einen Kunden, der transportable Barcodelesegeräte
benutzt. In der Ladestation sind unten LEDsender und -Empfänger. Und 2
Kontakte zum Aufladen der Akkus. Schicke Dinger, mit jeder Menge Speicher
und kleinem LCD. Dummerweise brechen die Kontaktfedern in den Ladestationen,
der Importeur hat keine Ersatzfedern, und die ganze Ladestation kostet > 300
DM. Anfangs habe ich die Kontakte aus alten Relais ausgeschlachtet und für
die Ladestation zurechtgemacht. Seit ich 585er Gold nehme halten die
Kontaktfedern deutlich länger. Da kommt es auch die ca. 10 DM Materialkosten
für 2 Kontakte schon nicht mehr an.

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Feb 29, 2000, 3:00:00 AM2/29/00
to
Hallöle,

eine erfreulich Nachricht: Winfried Send (heißen Dank) hat mir etwas
Lötzinn zum Testen geschickt, mit dessen Hilfe und einem normalen
25W-Kolben es tatsächlich möglich war, die SMD-Entlötfolie "ganz
normal" zu verzinnen. Teufelszeug. Jetzt müßte ich nur noch wissen,
wie das Lot heißt und wo es das gibt.

Dr. Michael König

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Feb 29, 2000, 3:00:00 AM2/29/00
to
Am Sat, 26 Feb 2000 08:50:07 +0100, meinte "Wolfgang Horejsi"
<wolfgang...@gmx.de>:

>Wenn ich dünne Kontaktstreifen brauche, nehme ich immer Gold, meist 585er.

Edel, edel. Allerdings dürfte die Elastizität und federwirkung von
Gold nicht gut genug sein.

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Feb 29, 2000, 3:00:00 AM2/29/00
to
Am Sun, 27 Feb 2000 09:18:04 GMT, meinte j...@FLUMMI.de (Johann H.
Addicks):

>Was spricht gegen das Klemmen?
>sollte doch machbar sein mit einer Klammer, die die Auflagefläche
>beidseitig umfasst.

Wie sollte die Klammer ausehen? Sie darf ja kaum auftragen (max
0,5mm).
>
>Warum willst Du eigentlich zwei unabhängige Kontaktfedern haben, um das
>Flackern zu minimieren? Würde dafür nicht ein (Tantal-)Elko in jedem Wagon
>reichen?

Jein. Zunächst:
Mit nur einem Kontakt könnte ich auch die Digitalspannung rüberreichen
(Digital-Masse käme/kommt dann über die Räder). Allerdings ist das
nicht so einfach durch den Dekoder schaltbar zu machen; das geht wohl
nur mit einem Relais und dafür ist in vielen Loks kein Platz. Außerdem
wäre ein kurzschlußsicherer Treiber für die Digitalspannung nicht
unaufwendig ....
Reiche ich aber nur Dekoder-Masse über die Kupplung rüber, muß bei nur
einem Pol zur Vermeidung des Flackerns beim Anschluß der Beleuchtung
an Digital-Masse (statt an Dekoder-Plus) ohnehin (ggfs. über eine
weitere Diode) ein Elko parallel zur Lampe (bzw. LED) geschaltet
werden. Allerdings ist der Elko eh nötig um kurzzeitige Aussetzer zu
überbrücken (geht natürlich nur bei low-power-LEDs als Beleuchtung).

Beim zweiten Pol dachte ich aber zunächst an Digital-Masse - denn der
Masse-Kontakt bei Blechwagen ist nicht sehr gut und Radschleifer
bremsen doch deutlich ab.

Aber das mit dem zweiten Pol hat sich ledigt - die Federkraft bei zwei
kurzen Federn ist einfnach zu stark, Ankuppeln ohne festes Anschubsen
geht nicht.

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Feb 29, 2000, 3:00:00 AM2/29/00
to
Am Sat, 26 Feb 2000 16:22:56 +0100, meinte Linn...@berg.net (Michael
Linnemann):

>Zunaechst: hast du _ueberhaupt_ die Moeglichkeit, dieses Blech


>mechanisch zu bearbeiten, abgesehen vom Biegen?

Wieso nicht? Das SMD-Entlötblech läßt sich gut mit jeder
Haushalttschere schneiden. Mehr ist ja nicht nötig-

>Wenn du drin _Bohren_ kannst (nur im Blech, nicht in der Kupplung, keine
>Angst),

Keine Sorge, das würde schon gehen. Ich habe mal versuchsweise ein
0,6er Loch in Feder und Kupplung gebohrt. Geht schon. Würde es noch
0,8er Schrauben geben ...

>Loecher rein, und zwar so gross, oder besser klein, wie du es mit deinen
>Mitteln hinbekommst. Durch diese beiden Loecher steckst du einen Draht;
>das sollte kein Kupferdraht sein, weil der zu nachgiebig waere, sondern
>z.B. ein geeigneter Steckerstift (an den man dann den Draht loeten
>kann). Zu diesem Zweck musst du das Blech natuerlich biegen, denn der

Verstehe ich nicht ganz. Wie soll dann die Feder auf die Kupplun
passen, wenn da so ein Stift drin steckt?

J Wunsch

unread,
Feb 29, 2000, 3:00:00 AM2/29/00
to
"Wolfgang Horejsi" <wolfgang...@gmx.de> schrieb:

>> Aber Gold ist ziemlich doch weich... daraus eine Feder?

> Verbieg mal deinen Ehering, falls du einen hast.

Das ist ja auch eher ein Kupferring. ;-)

Ich denke schon, daß reines Gold ziemlich weich ist, aber wer nimmt
schon reines Gold... 333 und 585 Promille sind ja selbst für
Schmuckzwecke die Standardlegierungen.

Aber wie gut sieht's mit den Federeigenschaften aus bzw. welche
Legierung braucht man für eine gute Feder?

> Gold hat ein ähnliches Verhalten wie Kupfer. Rein und
> ausgeglüht ist es weich. Durch Bearbeitung wird es dann wieder hart.

Das geht im Prinzip allen Metallen so, nennt sich ,,Kaltver-
festigung'', wenn ich mich an meine Werkstoffkunde-Vorlesung richtig
erinnere. Habe ich mit meinem selbstgeschmolzenen Silber-Hartlot auch
recht gut erfahren müssen... Klaro natürlich, wenn Du das Blech dann
walzt, wird es in der Tat ziemlich fest.

Winfried Send

unread,
Feb 29, 2000, 3:00:00 AM2/29/00
to

Wolfgang Horejsi schrieb:

> Wenn ich dünne Kontaktstreifen brauche, nehme ich immer Gold, meist 585er.

> Das lässt sich gut bearbeiten, ist in kleinen Menge NICHT teuer und ist gut
> lötbar.

Hallo Wolfgang,
hervorragende Idee, vor allem für kleine Kontaktfedern.
Ich stehe gelegentlich vor dem Problem, etwas großflächigere Folien aus reinem
Gold (taugt auch im gewalzten Zustand nicht für Federn) weich zu löten, und da
gibt es leicht Ärger. Wenn die Lötstelle etwas zu lange zu heiß (vor allem zu
heiß )wird, ist das Gold weg. Aufgelöst im Lot mit der Folge Loch in Folie. Ich
verwende deshalb niedrig schmelzendes Lot mit ca.20% In. Es würde mich
interessieren, ob bei Deiner Goldlegierung dies Problem auch besteht?
Viele Grüße
Winfried

Winfried Send

unread,
Feb 29, 2000, 3:00:00 AM2/29/00
to

"RA Dr. M. Michael Koenig" schrieb:

> Hallöle,
>
> eine erfreulich Nachricht: Winfried Send (heißen Dank) hat mir etwas
> Lötzinn zum Testen geschickt, mit dessen Hilfe und einem normalen
> 25W-Kolben es tatsächlich möglich war, die SMD-Entlötfolie "ganz
> normal" zu verzinnen. Teufelszeug. Jetzt müßte ich nur noch wissen,
> wie das Lot heißt und wo es das gibt.

Hallo Michael,
freut mich, daß ich Dir helfen konnte. Wie ich am Mittwoch schon
geschrieben habe, erfordert das etwas Sucharbeit in alten Rechnungen.
Werde ich gelegentlich machen und mich dann melden.Leider ist unser
Labor ist zur Zeit Baustelle, und da geht das leider nicht kurzfristig.
Viele Grüße
Winfried


Michael Linnemann

unread,
Feb 29, 2000, 3:00:00 AM2/29/00
to
Am Tue, 29 Feb 2000 05:42:37 GMT schrieb Michael Koenig:

>>Loecher rein, und zwar so gross, oder besser klein, wie du es mit deinen
>>Mitteln hinbekommst. Durch diese beiden Loecher steckst du einen Draht;
>>das sollte kein Kupferdraht sein, weil der zu nachgiebig waere, sondern
>>z.B. ein geeigneter Steckerstift (an den man dann den Draht loeten
>>kann). Zu diesem Zweck musst du das Blech natuerlich biegen, denn der

>Verstehe ich nicht ganz. Wie soll dann die Feder auf die Kupplun
>passen, wenn da so ein Stift drin steckt?

Na genauso wie bisher. Die Feder traegt etwas dicker auf, weil sie durch
den laengs drinsteckenden Stift gewoelbt ist, klar. Durch die Wahl des
Lochabstands, der Dicke des Stifts und der Groesse der Locher kann man
in Grenzen bestimmen, wie stark das Blech gewoelbt wird. Stelöl es dir
vor wie ein Heftstreifen (Plastikstreifen mit zwei Loechern fuer
Schnellhefter). Wenn du da eine Stricknadel durchsteckst, bleibt die
Form trotzdem im Wesentlichen erhalten.

Die ultimative Klemmtechnik (zwei parallele Schlitze laengs im Blech)
hab ich mir ja schon verkniffen, weil du wahrscheinlich gerade den
passenden Laser nicht zur Hand hast :-)

Gruss
Michael

Wolfgang Horejsi

unread,
Feb 29, 2000, 3:00:00 AM2/29/00
to
Winfried Send <winfri...@lem.uni-karlsruhe.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 38BBB587...@lem.uni-karlsruhe.de...

> gibt es leicht Ärger. Wenn die Lötstelle etwas zu lange zu heiß (vor
allem zu
> heiß )wird, ist das Gold weg. Aufgelöst im Lot mit der Folge Loch in
Folie.

Bisher habe ich Kontaktfedern mit ca.0,3 mm Materialstärke verbaut. Die habe
ich mit aus altem Schmuck erschmolzen (mit offener Flamme auf einem Stück
Holzkohle, etwa Flussmitel dabei), breitgehämmert und dann in meiner
selbstgebauten Walzmaschine ausgewalzt. Bei 0,3 mm habe ich logischerweise
noch keine Probleme mit dem Löten. Einfach mit Weller und SN60, wie sich das
für einen Elektroniker gehört.

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Mar 2, 2000, 3:00:00 AM3/2/00
to
Am Tue, 29 Feb 2000 13:10:38 +0100, meinte Winfried Send
<winfri...@lem.uni-karlsruhe.de>:

>freut mich, daß ich Dir helfen konnte. Wie ich am Mittwoch schon
>geschrieben habe,

snail-mail? Dann komm es noch ...

>erfordert das etwas Sucharbeit in alten Rechnungen.
>Werde ich gelegentlich machen und mich dann melden.

Ja bitte. Das Stückchen ist aufgebraucht und nachdem ich feststellen
mußte, daß auch im sog. Modellbau-Fachhandel Phosphor-Bronze nicht
unter 0,1mm zu bekommen ist (und das ist zu stark), bin ich auf diese
Stahlfolie wirklich angewiesen. Und da das Stückchen Teufels-Lot
aufgebraucht ist ...

>Leider ist unser
>Labor ist zur Zeit Baustelle, und da geht das leider nicht kurzfristig.

Ich warte voller Ungeduld .... ;-)

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Mar 2, 2000, 3:00:00 AM3/2/00
to
Am Tue, 29 Feb 2000 16:12:17 +0100, meinte Linn...@berg.net (Michael
Linnemann):

>Na genauso wie bisher. Die Feder traegt etwas dicker auf, weil sie durch


>den laengs drinsteckenden Stift gewoelbt ist, klar. Durch die Wahl des

Ahhh - jetzt st der Groschen gefallen, ich habe verstanden, danke.

>Die ultimative Klemmtechnik (zwei parallele Schlitze laengs im Blech)
>hab ich mir ja schon verkniffen, weil du wahrscheinlich gerade den
>passenden Laser nicht zur Hand hast :-)

Stimmt. Habe ich verlegt.
Aber der Nachteil an dieser Draht-längs-in-Bech-steck-Idee ist, daß
die Feder-"Rückseite" nicht mehr plan auf der Kupplung aufliegt. D.h.
ankleben mit Sekundekleber ist nicht mehr, jetzt geht es nur mehr mit
2-K-Kleber, der die Lücken ausfüllt.

aber wenn ich weiß, wie diese Super-Lot heißt und wer es verkauft, ist
das Problem ja gelöst.

RA Dr. M. Michael Koenig

unread,
Mar 3, 2000, 3:00:00 AM3/3/00
to
Am Tue, 29 Feb 2000 13:10:38 +0100, meinte Winfried Send
<winfri...@lem.uni-karlsruhe.de>:

>erfordert das etwas Sucharbeit in alten Rechnungen.


>Werde ich gelegentlich machen und mich dann melden.

Auf dem Tütchen stand:
"Weichlot für Edelmetall"
und
"Su + 4% Ag",
wobei ich bei "S" nicht sicher bin (Handschrift). Chemie liegt bei mir
fast ein Viertejjahrundert zurüch - was heißen diese Kürzel?

J Wunsch

unread,
Mar 3, 2000, 3:00:00 AM3/3/00
to
ra.dr.koenig[remove]@drkoenig.de (RA Dr. M. Michael Koenig) schrieb:

> "Su + 4% Ag",

> wobei ich bei "S" nicht sicher bin (Handschrift). Chemie liegt bei mir
> fast ein Viertejjahrundert zurüch - was heißen diese Kürzel?

Ich würde auf "Sn + 4 % Ag" tippen. Also reines Zinn mit 4 %
Silberanteil.

Entscheidender ist sicher die Frage nach dem Flußmittel, das da drin
ist...

Heiko Nocon

unread,
Mar 3, 2000, 3:00:00 AM3/3/00
to
On Fri, 03 Mar 2000 06:23:02 GMT, ra.dr.koenig[remove]@drkoenig.de (RA
Dr. M. Michael Koenig) wrote:

>"Weichlot für Edelmetall"
>und


>"Su + 4% Ag",
>wobei ich bei "S" nicht sicher bin (Handschrift). Chemie liegt bei mir
>fast ein Viertejjahrundert zurüch - was heißen diese Kürzel?

Ich tippe mal auf einen schlichten Druckfehler oder einen Lesefehler
deinerseits. Das sollte sicher Sn+4%Ag heißen. Also eine
Zinn-Silber-Legierung mit 4% Silberanteil.

MfG Heiko

Winfried Send

unread,
Mar 3, 2000, 3:00:00 AM3/3/00
to

Heiko Nocon schrieb:

Genauso ist es. Weniger ein Druckfehler als meine Sauklaue. Sorry.
MfG Winfried


Michael Linnemann

unread,
Mar 3, 2000, 3:00:00 AM3/3/00
to
Am 3 Mar 2000 09:49:47 GMT schrieb J Wunsch:

>Ich würde auf "Sn + 4 % Ag" tippen. Also reines Zinn mit 4 %
>Silberanteil.

>Entscheidender ist sicher die Frage nach dem Flußmittel, das da drin
>ist...

Na das laesst sich doch jetzt leicht klaeren: ein Besuch beim naechst
besten Goldschmied (oder wer braucht wohl sonst "Weichlot fuer
Edelmetalle"?) mit diesen Informationen, ein kleiner Test mit den
dort vorhandenen Loten, und dann hat man u.U. gleich eine Bezugsquelle.

Gruss
Michael

Christian

unread,
Mar 4, 2000, 3:00:00 AM3/4/00
to
Hallo,

"mein" Lötzinn hei˜t ALUSOL und ist von Multicore: www.multicore.com
(Es ist das selbe Logo wie auf meiner Zinnrolle). Ich bin mir ziemlich
sicher, dass ich das damals bei Völkner gekauft habe. Im 99er-Katalog,
den ich hier noch liegen habe ist es aber nicht drin. Ist auch schon
sehr lange her, dass ich das gekauft habe.

Christian

> eine erfreulich Nachricht: Winfried Send (hei˜en Dank) hat mir etwas


> Lötzinn zum Testen geschickt, mit dessen Hilfe und einem normalen
> 25W-Kolben es tatsächlich möglich war, die SMD-Entlötfolie "ganz

> normal" zu verzinnen. Teufelszeug. Jetzt mü˜te ich nur noch wissen,
> wie das Lot hei˜t und wo es das gibt.

http://surf.to/solder


Winfried Send

unread,
Mar 7, 2000, 3:00:00 AM3/7/00
to

Christian schrieb:

> Hallo,
>
> "mein" Lötzinn hei˜t ALUSOL und ist von Multicore: www.multicore.com
> (Es ist das selbe Logo wie auf meiner Zinnrolle).

Hallo Christian,
davon habe ich sogar zwei verschiedene Sorten. Zum Löten von reinem Alu
geht das ganz gut, wenn etwas Mg zulegiert ist, geht nur noch eine von
beiden Sorten, und mit Si haltigen Alu- Legierungen geht gar nichts. Dafür
enthält zumindest die eine Sorte so viel Cadmium , daß Völkner gut beraten
ist, das Zeug nicht mehr unters Volk zu bringen. Alu unter einem Tropfen
Öl öxidfrei zu machen und dann normal zu löten funktioniert praktisch
genauso gut und macht nicht so viel Flußmittelrückstände. Aber Du hast
recht, mit List und Tücke läßt sich damit sogar Edelstahl löten. Das geht
aber lange nicht so gut damit, wie mit dem Lot, von dem ich Michael eine
Probe geschickt habe.
Viele Grüße
Winfried


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