> Schaut mal:
>
> http://www.elo-web.de/elo/entwicklung-und-projekte/elektronische-bauteile/besuch-in-der-led-fabrik
Schaut mal auf den Link unten auf der Seite: 'Literatur: Lernlaket LEDs'
K�nnen die da auch kein p aussprechen?
;-)
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch f�r Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Geh�use mit 12 Ports f�r Sensoren
>Schaut mal:
>http://www.elo-web.de/elo/entwicklung-und-projekte/elektronische-bauteile/besuch-in-der-led-fabrik
>http://www.elo-web.de/elo/entwicklung-und-projekte/kurzwellenempfaenger/besuch-bei-tecsun
Wer sagt mir denn jetzt, warum solche Fertigung bei uns
nicht m�glich ist?
Gr��e,
H.
Willkommen in der sch�nen neuen Welt.
BGE
Na da hat er aber auch �ble Firmen erwischt.
So r�ckst�ndig ist nicht ganz China.
Und wenn man in Deutschland Video-Panels bauen w�rde,
dann doch hoffentlich in vollautomatischer Best�ckung
an Fliessbandstrassen.
Einzeln in Epoxy eingegossene LEDs sind nicht so der Hit,
weil kleinste Abweichungen der Position des LED-Chips zur Linse
zu unterschiedlichen Lichtkeulen f�hren,
und damit der Farbeindruck des Panels von der Seite immer
farbverschobener wird.
Auch in China werden bessere Displays nicht aus Einzel-LEDs
zusammengesetzt.
Daf�r ist fast ganz China voll von quadratmetergrossen LED-
Videow�nden zu Werbezwecken, die m�ssen spottbillig sein.
Wir sollten uns freuen, da� sie hier zu teuer sind, denn das
dauernde Geflimmer gerade in St�dten nervt ohne Ende.
Man will Tokio toppen :-(
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Die Frage l��t sich eindeutig beantworten:
1.) die Lohnkosten sind wesentlich niedriger in China
2.) die B�rokratie ist nur ein Bruchteil
3.) die Lohnnebenkosten sind wesentlich niedriger
4.) das unternehmerische Umfeld/gesetzliche Vorraussetzungen sind wesentlich
g�nstiger
5.) die Arbeitnehmer haben eine wesentlich bessere Arbeitseinstellung
6.) die Mitarbeiter haben unverdorbene charakterliche Eigenschaften und
niedrige Anspr�che
7.) die fachliche Kompetenz ist in China nicht grunds�tzlich schlechter
8.) die chinesische Einheitspatei h�lt sich nicht mit soviel Schnickschnack
auf, wie unsere europ�ischen Politiker, die im irrealen Sozialwahnsinn leben
und ein merkw�rdiges politisches Eigenleben f�hren
9.) die Kosten f�r die Unterhaltung der Betriebe und Werke sind nur ein
Bruchteil
10.) die Grundst�cke sind billiger
11.) es gibt keine Gewerkschaften die Managergeh�lter f�r Hilfsarbeiter
fordern
12.) die Infrastruktur ist genau so gut
13.) die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenh�nge stehen auf
Wachstum und Innovation und nicht auf Pleitewellen
14.) in China werden Unternehmen nicht totsozialisiert wie bei uns
15.) alle Zulieferungen und Materialien sind in China wesentlich billiger
als hier
16.) China ist n�her an den aktuellen produzierenden Elektronikm�rkten
... mein Ratschlag f�r Deutschlands Elektronikbranche:
MACHT DIE T�REN ZU UND DIE LICHTER AUS, DAGEGEN KOMMT IN DEUTSCHLAND KEINER
AN !
mit freundlichen Gr��en
Leo
> Hauptsache die Gelben sparen sich
> die teure Grundlagenforschung die in D der Steuerzahler finanziert.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Wenn auch nur von weitem eine Anwendung in verkaufbaren Produkten in
Aussicht steht, ist es keine Grundlagenforschung. Auch Stammtischsprüche
werden glaubwürdiger, wenn man die passenden Begriffe verwendet.
---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
> 1. .. 16.
17. die wollen auch ein St�ck vom Kuchen und finden unseres gross genug
> Dafᅵr ist fast ganz China voll von quadratmetergrossen LED-
> Videowᅵnden zu Werbezwecken, die mᅵssen spottbillig sein.
> Wir sollten uns freuen, daᅵ sie hier zu teuer sind, denn das
> dauernde Geflimmer gerade in Stᅵdten nervt ohne Ende.
> Man will Tokio toppen :-(
Jepp, nachdem Las Vegas ja schon von Macao ᅵberholt wurde.
Gruᅵ Dieter
17. F�e die Abw�sser findet man dort eine L�sung: im n�chstgelegenen Flu�.
Josef
--
These are my personal views and not those of Fujitsu Technology Solutions!
Josef M�llers (Pinguinpfleger bei FTS)
If failure had no penalty success would not be a prize (T. Pratchett)
Company Details: http://de.ts.fujitsu.com/imprint.html
MfG JRD
Wenn der Effekt im Rahmen der Globalisierung auftritt
kommt halt als Nachteil hinzu da� keine nennenswerte
Bev�lkerungsverschiebung stattfindet. Analog zu den
Nordlichtern die in M�nchen eingefallen sind wird
niemand aus Deutschland nach China umziehen, auch wenn
dort das Lohnniveau f�r Fachkr�fte deutlich steigt.
Wir sind halt jetzt die DDRler die Westfernsehen
kucken.
Und vor allem: es gibt nicht den von der deutschen Politik
so gesch�tzten "L�nderfinanzausgleich" bei dem
China dann Deutschland subventionieren m�sste.
Irgendwie der Horror f�r das Land der Besitzstandswahrer.
MfG JRD
> Die F&E Begriffsverwirrung wird aber aktiv von den Politikern gefördert:
> "in Forschung investieren ... für Wettbewerbsfähigkeit der Industrie".
> Echte Grundlagenforschung, klassische staatliche Aufgabe, ist bei leeren
> Kassen dem Volk nicht zu vermitteln.
Auch bei vollen Kassen nicht.
Gruß Dieter
Das ist eine Elektronikgruppe.
Ich hab keine Lust Dir irgendwas erläutern zu wollen.
Ich hoffe Du bist noch schön jung, damit es Dich auch
mal so richtig schön erwischt im Arbeitsleben.
Die Zeit wird kommen.
EOD
BGE
Daf�r gibt es ja die Liste. Ohne Liste w�rden diese Schlaumeier bei der
n�chsten Wahl purzeln.
--
mfg hdw
Er h�tte seine Liste abschlie�en sollen mit der alten Weisheit; das der
Fisch am Kopf anf�ngt zu stinken.
Zumindest der Vollst�ndigkeit halber.
Inzwischen gibt es eine neuere, ausgefeilter Version dieser alten Wahrheit:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,666917,00.html
--
mfg hdw
> Ich hoffe Du bist noch sch�n jung, damit es Dich auch
> mal so richtig sch�n erwischt im Arbeitsleben.
Ich hoffe, es erwischt Dich auch bald. Dein Geschreibsel ist ja
unertr�glich (und falsch).
> Die Zeit wird kommen.
Dito.
Ohgott.
Wie ist denn das Feeling im Jetfoil von HK jetzt, wenn man dort ankommt?
Als ich das letzte mal 99 dort war, wusste man genau, wann man ankommt: Es
gab wieder Netz...
und das grosse Casino am Hafen war gerade nagelneu.
Ich hab schon gehoert das Macau jetzt etwas westlicher sein soll...
Ich fand in HK hat sich bis auf die Financial Towers nicht so viel getan in
den 10 Jahren. Das Computer Store in Wan Chai sieht immer noch gleich aus.
gr�sse,
achim
Unter anderem aufgrund brutaler chinesischer, oekonomischer Machtpolitik
die die Aufwertung der chinesischen Waehrung verhindert.
> 2.) die B�rokratie ist nur ein Bruchteil
Seit wann sind Diktaturen unbuerokratisch? Das Unternehmer keine
Buerokratie wahrnehmen, kann daran liegen, dass sie zur Zeit gerade
hofiert werden.
> 3.) die Lohnnebenkosten sind wesentlich niedriger
Ist zum einen auch eine Folge der Waehrungsverzerrung und zum anderen
Ausbeutung.
> 4.) das unternehmerische Umfeld/gesetzliche Vorraussetzungen sind wesentlich
> g�nstiger
Klar, eine Gesetzgebung die Patente ignoriert, Intellectual Property
nicht anerkennt und schlichten Diebstahl zulaesst, ist wirklich ein
phantastisches, unternehmerisches Umfeld. Ansonsten ist es
bemerkenswert, dass Unternehmer ploetzlich den Kommunismus predigen :-)
> 5.) die Arbeitnehmer haben eine wesentlich bessere Arbeitseinstellung
Kann ich nicht beurteilen.
> 6.) die Mitarbeiter haben unverdorbene charakterliche Eigenschaften und
> niedrige Anspr�che
In den unverdorbenen charakterlichen Eigenschaften geht natuerlich auch
die Schadensfreude (wenn man das so nennen kann) ein, die tief in
chinesicher Kultur verankert ist. Anders ausgedrueckt, kein Mitarbeiter
meckert, wenn Schrauben (Festigkeitsklasse) gefaelscht werden, oder
Melamin in Milch gemischt, oder funktionslose Sicherungsautomaten
hergestellt werden, oder giftige Substanzen als Tiernahrung exportiert
werden.
> 7.) die fachliche Kompetenz ist in China nicht grunds�tzlich schlechter
Das halte ich so allgemein gesagt fuer ein Geruecht. Auf jeden Fall ist
die Qualitaet chinesicher Produkte generell gesehen deutlich unter dem
Niveau anderer Laender.
> 8.) die chinesische Einheitspatei h�lt sich nicht mit soviel Schnickschnack
> auf, wie unsere europ�ischen Politiker, die im irrealen Sozialwahnsinn leben
> und ein merkw�rdiges politisches Eigenleben f�hren
Mit anderen Worten, du bevorzugst Panzer die auf Demonstranten
schiessen, wenn das dafuer sorgt, dass wir Jubelelektronik zum
Spottpreis kaufen koennen.
> 9.) die Kosten f�r die Unterhaltung der Betriebe und Werke sind nur ein
> Bruchteil
Dafuer opfert man Gesundheit der Mitarbeiter und zerstoert die Umwelt.
> 10.) die Grundst�cke sind billiger
Kann ich nichts zu sagen.
> 11.) es gibt keine Gewerkschaften die Managergeh�lter f�r Hilfsarbeiter
> fordern
Das hat noch keine Gewerkschaft gefordert. Auch Hilfsarbeiter haben
uebrigens zumindest ein moralisches Recht ein anstaendiges Leben fuehren
zu koennen.
> 12.) die Infrastruktur ist genau so gut
Vielleicht in Hongkong, Peking und Shanghai. In anderen Gegenden eher nicht.
> 13.) die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenh�nge stehen auf
> Wachstum und Innovation und nicht auf Pleitewellen
Innovation in China? Prust! (Du darfst meinen Monitor putzen kommen).
Die politischen Zusammenhaenge sind Diktatur und Betonkommunismus. Die
sozialen Zusammenhaenge sind eher ein Fall fuer
Menschenrechtsorganisationen und die wirtschaftlichen Zusammenhaenge ist
das Streben nach Grossmachtstatus ohne Ruecksicht auf Verluste, wie man
gerade wieder schoen an der Torpedierung einer internationalen
Klimaabsprachen in Kopenhagen sehen kann.
> 14.) in China werden Unternehmen nicht totsozialisiert wie bei uns
Nein, die leben von der mehr oder weniger zufaelligen Gnade eines
kommunistischen Regimes.
> 15.) alle Zulieferungen und Materialien sind in China wesentlich billiger
> als hier
Sicherlich richtig, aber ist das sinnvoll? Und was ist eigentlich Chinas
Verdienst daran?
> 16.) China ist n�her an den aktuellen produzierenden Elektronikm�rkten
Sollte in einer globalisierten Welt keine Rolle spielen. Ach so, das
erklaert vielleicht warum China so protektionistisch ist ...
Gruss
Klaus
...wenn man, wie du, aber auch so �berhaupt keine Ahnung hat,
und nur losgel�st im Suff rumphantasiert.
> 1.) die Lohnkosten sind wesentlich niedriger in China
Allerdings machen Lohnkosten im Schnitt nur 6% des Produkpreises aus.
> 2.) die B�rokratie ist nur ein Bruchteil
Mach mal eine Firma in China auf. Du wirst dich wundern.
Die Chinesen haben B�rokratie erfunden, schon vor 4000 Jahren.
> 3.) die Lohnnebenkosten sind wesentlich niedriger
Du irrst gewaltig, schliesslich ist China ein kommunistisches Land
und muss seine kommunistischen Erfolge bezahlen. Daher tragen
Firmen weit mehr Abgaben an den Staat, als in Deutschland.
Der Unternehmenssteuersatz liegt eher bei 30%.
> 4.) das unternehmerische Umfeld/gesetzliche Vorraussetzungen sind wesentlich
> g�nstiger
Klaro, du musst nur den lokalen Vertreter der Regierung kennen, damit
er dir dein Gesch�ft erlaubt. Frage mal Firmen aus Deutschland, die in
China eine Filiale er�ffnen wollten, die werden vor Lachen r�ckw�rts
umfallen bei dem was du hier bar jeder Kenntnis behauptest,
wenn du denen was von gutem unternehmerischen Umfeld erz�hlst.
Die Gesetze sind in China wirklich besser - f�r die Arbeiter:
Maximal 2 Monate Probezeit, es gibt einen Mindestlohn der doppelt so
hoch ist wie die Sozialhilfe, also das zum Leben als minimal notwendig
anerkannte, hey, China ist ein kommunistisches Land, die haben eine
gewisse Tradition darin, Arbeiter nicht wie Kapitalisten zu behandeln.
Es gibt dort keine Arbeiterkskalvenbehandlung wie bei uns, wo man bei
inzwischen 2 jahren Probezeit ist und sich gegen jeden Mindestlohn
vehement politisch sperrt.
> 5.) die Arbeitnehmer haben eine wesentlich bessere Arbeitseinstellung
Ich dachte, der Kommunismus w�rde zu tr�gen, faulen Arbeitskr�ften
f�hren. War es nicht auch so, da� man unsere B�rger aus der DDR angeblich
nicht f�r ordentliche produktive T�tigkiten gebrauche konnte, weil die
so an ihre Faulheit gewohnt waren?
Ich sehe in China viele Leute, die was tun, sich aber auch nicht
�berarbeiten. In staatlichen Firmen, und das sind die meisten grossen,
herrscht weitgehend noch sozialistische Gangart. Und die Millonen an
kleinen Verk�uferinne (meist 3 pro Laden von 10m2) kommen vom Lande,
das sind zwar liebe M�dchen, die stehen aber eher planlos rum.
> 6.) die Mitarbeiter haben unverdorbene charakterliche Eigenschaften und
> niedrige Anspr�che
So sind sie, die Chinesen.
In welchem Film hast du das gesehen ?
Was mir in China vor allem auff�llt, ist das Protzen, welches jeder
Neureiche unbedingt dort machen muss. Replikate gehen gar nicht, es
muss schon die echte Rolex, Armani, Gucci, oder Porsche Chayenne sein.
Das kostet... (macht aber nichts, die Anzahl der Million�re in China
ist gr�sser als hier, 2/3 der VW Phaetons wird dort verkauft).
> 7.) die fachliche Kompetenz ist in China nicht grunds�tzlich schlechter
Aber wir freuen uns angeblich doch st�ndig, die Kl�geren zu sein, so klug,
da� der Rest der Welt nur Handlanger sein darf, f�r unsere ach so klugen
Erg�sse.
> 8.) die chinesische Einheitspatei h�lt sich nicht mit soviel Schnickschnack
> auf, wie unsere europ�ischen Politiker, die im irrealen Sozialwahnsinn leben
> und ein merkw�rdiges politisches Eigenleben f�hren
Ja, die Partei ist ercht pragmatisch, verdientes Geld muss ausgegeben werden,
so trennt sich China von seinen Dollarreserven wo es nur kann, und kauft �l,
Kupfer und sogar Ackerfl�che wo es nur kann. Deutschland ist da weniger
vorausschauend, unsere Politiker haben das geld schon ausgegeben, schon mehr,
als da war, unsere Land haben unsere Politiker schon ruiniert.
> 9.) die Kosten f�r die Unterhaltung der Betriebe und Werke sind nur ein
> Bruchteil
Also wenn ich mir die Infrastruktur in China so ansehe: Nein.
Es wird dort weit aufw�ndiger gebaut als hier.
Da entstehen aufgest�nderte Hochstrassen, ohne dass man einen Gedanken an
die Folgekosten verschwendet die die Br�ckensanierung mit sich bringt,
da wird mit Marmor und Granit sogar simpelster Gehweg gebaut, obwohl
es ja eigentlich in Deutschland, wo die Arbietskraft teuer ist, eher egal
sein sollte, wie teuer das Material ist. Aber man g�nnt sich in China mehr.
> 10.) die Grundst�cke sind billiger
ROTFL. Du hast KEINE Ahnung von China, stimmts?
Grundst�cke sind schlicht nicht zu haben. Punkt.
Geld spielt keine Rolle, du musst den n�tigen Parteifunktion�r kennen.
Der kann es dir dann schenken, wird er aber nicht.
Ein Quadratmeter in �belsten Pekinger Hutons (Slums aus unserer Sicht,
aber die einzige Gegend f�r Einfamilienh�user) liegt um US$4000, wenn
du dort was haben willst.
> 11.) es gibt keine Gewerkschaften die Managergeh�lter f�r Hilfsarbeiter
> fordern
Aber Parteifunktion�re, die den Porsche Chayenne bezahlen m�ssen, den sie
sich schon l�ngst angeschafft haben.
> 12.) die Infrastruktur ist genau so gut
Nun ja, die Strassen sind breiter, auch mal 6-spurig, aber trotzdem mehr
verstopft als hier. Mit Fernw�rme ist man auch recht weit, aber Strom kann
man nicht �berall in der ben�tigten Menge haben. Das ist hier schon besser,
auch hat China mehr DSL, aber shared lines, also weniger Durchsatz.
> 13.) die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenh�nge stehen auf
> Wachstum und Innovation und nicht auf Pleitewellen
Der Kapitalismus ist pleite, der Kommunismus w�chst,. Mao wird's freuen.
> 14.) in China werden Unternehmen nicht totsozialisiert wie bei uns
Nein, ein �bliches UNternehmen dort ist ein sozialistisches UNternehmen.
Es hat bestimmte Quoten zu erf�llen, �bernimmt Arzt und Kinderbetreuung
f�r die Mitarbeiter, hat ein Sportangebot in der Arbeitszeit und jede
Menge 'Gleichstellungsbeauftragte'.
> 15.) alle Zulieferungen und Materialien sind in China wesentlich billiger als
> hier
Kauf mal in China. Der Markt ist noch nicht einheitlich. Wer nicht gut
verhandelt, weil er die preise aus Deutschland kennt, zahlt drauf.
Produkte aus dem Ausland sind wegen 30% Zoll sowieso teurer als hier.
> 16.) China ist n�her an den aktuellen produzierenden Elektronikm�rkten
Das nur, weil wir uns vond denen getrennt haben. Es war mal andersrum,
wir k�nnen uns f�r unsere gnadenlose Dummheit unsererv Damager also nicht
beklage, wir h�tten sie vorher aus dem Land pr�geln m�ssen.
> MACHT DIE T�REN ZU UND DIE LICHTER AUS, DAGEGEN KOMMT IN DEUTSCHLAND KEINER AN
> !
Na ja, mit 1/14 der Mitarbeiter machen wir mehr Exporterl�se als ganz China,
wir sind nicht so schlecht - auch weil unsere Arbeiter keine exorbitanten
L�hne erhalten und auch weil hier manches recht effizient funktioniert.
Aber Schr�ders Neoliberalismus hat nat�rlich die Stimmung versaut,
und die Leute sind zu Reche mies gelaubt, denn ein R�ckfall in die Anf�nge
des Kapitalismus und der Sklavenzeit kann und darf es nicht geben.
--
Manfred Winterhoff
Laᅵ ihn babbeln, wer weiᅵ was ihm dafᅵr bezahlt wird.
Es geht ja das Gerᅵcht um, China lieᅵe von gut bezahlten
Agitatoren/Claqueuren in Internetforen Stimmung machen.
Ich trau das der chinesischen KP ohne weiteres zu.
Wenn man die Situation nicht abschaffen kann, dann muᅵ man sie
vereinahmen oder unterwandern. Das wuᅵte schon Lenin.
Der Artikel des Vorvorposters mit dem runtergespulten Quark
den er da in 16. Punkten anfᅵhrt ist auffᅵllig dummfrech.
Kᅵnnte tatsᅵchlich eine vorbereitete Schablone der Kommis sein.
Ich meine sie haben ja recht. Kaum klebt in Peking irgendwo
ein Coca-Cola Plakat, denken 80% der westlichen Wohlstandsmaden,
daᅵ in Rotchina der Kommunismus abgeschafft wurde. Und die
Unternehmer finden das Klasse. Auᅵerdem erstaunt mich immer
wieder die plᅵtzlich auftauchenden aggresiven Nobodys sobald das
Thema angeschnitten wird.
Ich kann ihm alle seine 16 Thesen als Unsinn oder ᅵkonomisch
irrelevant belegen, so wie Du das hier schon vormachtest
aber das ist hier eine Technikgruppe.
Gruᅵ
BGE
PS: Ich stehe zu dem was ich schreibe und habe jahrelange
Erfahrungen direkt mit den Kommunisten und den Chinesen.
Und ich verstecke mich nicht Herr anonymus.
Was hast Du vorzuweisen auᅵer die Arbeit an einem
verhᅵtschelten Laserinstitut?
>PS: Ich stehe zu dem was ich schreibe und habe jahrelange
>Erfahrungen direkt mit den Kommunisten und den Chinesen.
Dann solltest Du doch in der Lage sein, uns zu erkl�ren, warum
wir bei uns keine solchen Produktionen aufziehen k�nnen?
Gr��e,
H.
> ..
> Dann solltest Du doch in der Lage sein, uns zu erkl�ren, warum
> wir bei uns keine solchen Produktionen aufziehen k�nnen?
>
K�nnen ginge schon. Billige (anlernbare/willige) Arbeitskr�fte w�rde die
Arge zuschieben. Den Rest macht man hier mit Automation.
Aber es scheitert am Wollen. Es ist ja momentan (noch) Hip, das eigene
Wissen und Geld nach China zu verschenken...
Roland
(Ich hab letztens einen Aushang einer "China Universit�t der angew.
Wissenschaften" an unserem schwarzen Brett gesehen... Da kann man nur
den Kopf sch�tteln, so offensichtlich machen die das inzwischen. Und
hier merkts keiner...)
Und das steuerlich begünstigt.
--
mfg hdw
> Den Rest macht man hier mit Automation.
In den 80ern ( damals waren Japaner noch der Fernost-Buhmann )
wurde richtig argumentiert man m�sse z.B. Verbreitung von
Robotern bei Mittelst�ndlern forcieren damit man
trotz hoher Lohnkosten/Wohlfahrtsstaat Wettbewerbsf�higkeit
nicht verliert. Praktisch ben�tigt solches Spielzeug aber hohen
Kapitaleinsatz und Fachkr�fte. Ist also nicht billig.
Mit dem Wegfallen von Import/Export-Restriktionen, guten
Transportm�glichkeiten ( Luftfracht ), schneller Kommunikation
( Internet ) ist es selbst f�r Mittelst�ndler einfacher eine
kleine Billig-Fertigung in Fernost zu versuchen.
MfG JRD
Das sch�ne an Wissen (wie jeder intellectual property):
Wenn sie geklaut wird, ist es ja nicht weg,
man w�sste hinterher in Deutschland immer noch, wie man
Autos, Waschmaschinen, Computertomographen baut.
Dazu, da� wir die Produktion verlernen, muss schon was
schlimmeres passieren, als bloss ein paar lerninteressierte
Chinesen.
Das schlimme ist die Gier der Finanzindustrie.
Produktion lohnt nicht, weil Produktion im Schnitt nur 6%
Rendite abwirft.
Aber Spekulation lohnt, weil Spekulation im Schnitt 20%
Rendite einbringt.
Also wird Produktion abgebaut
damit man etwas hat, aus dem man die 20% raussaugen kann,
und Spekulation aufgebaut.
Da kauft man eine Firma, nimmt sie aus wie eine Weihnachtsgans
in dem nicht die Rendite der Prodution, sondern der Wert der
Substanz verscherbelt wird, und wenn die Firma tot ist, hat man
seine Rendite.
Da� dieser Weg nur begrenzt lange funktioniert, n�mlich nur so
lange man gut laufende Firmen hat mit Wert, und fr�her oder
Sp�ter zu Ende ist, das weiss unser ach so intelligenter
Hedgefonsmanager nat�rlich nicht, der ist von seinen Boni
geblendet. Inzwischen ist die Jagd zu Ende, es gibt kaum noch
Firmen.
Wenn wir uns der Haie des Finanzmarktes nicht schnellstens
entledigen, und zwar so nachhaltig da� nie wiedder jemand auf
deren ruini�se Spielkasinoideen kommt, dann wird als letztes
von denen die Bundesrepublik als Weihnachtsgans geschr�pft.
Die Produktion in Deutschland, wenn sie ausgelastet ist, auch
von so einfachem Zeug wie thru-hole Elektronikkram, automatisiert
best�ckten Mainboards, oder Komplettger�ten wie HiFiAnlagen,
tr�gt sihc problemlos selbst, auch mit etzsas Rendite.
Da� Firmen wie Siemens (Handyproduktion) oder Grundig (Radios)
pleite gehen, liegt am Wasserkopf der Verwaltung, wenn jeder
Vorstand gleich meint, Anspruch auf Verg�tungen wie K�nige zu
haben, und die F&E Summen verprasst, bei denen die Produktions-
arbeitern die Ohren Schlackern. Es ist also Missmanagement mit
blindheit auf Seiten der nicht-Produktions-Kosten, die deutsche
Firmenstandaorte ruiniert. Witzigerweise �ndern genau daran
Auslagerung der Produktion nach China gar nichts. Der ersten
Manager haben das auch schon ausgerechnet "huch, es wurde gar
nicht billiger, sondern ein bischen teurer". Ach...
> Daß Firmen wie ... Grundig (Radios)
> pleite gehen, liegt am Wasserkopf der Verwaltung, wenn jeder
> Vorstand gleich meint, Anspruch auf Vergütungen wie Könige zu
> haben, und die F&E Summen verprasst, bei denen die Produktions-
> arbeitern die Ohren Schlackern.
Bei Grundig lags an der absolut miesen Fertigungsqualität. Die
massenweise über MediaMarkt und Konsorten verkloppten TV-Geräte haben
Ende der 90er nicht mal 1,5 Jahre ohne Defekt durchgehalten. Da hat man
dann eben keinen Grundig wieder gekauft, sondern gleich zu Medion
gegriffen.
Guido
Aber es geht und man muss es machen. Ich hatten vor drei Wochen einen
Netztrafo in ein Design gesetzt, 10-15W Klasse, nix besonderes. Preis
umme $5 <freu>. Kunde happy. Da die Produktion im Februar losgehen soll
fragte ich an wieviel die Lieferzeiten zum Chinesischen Neujahr laenger
seien. "Wieso? Wir fertigen alles in USA."
> Mit dem Wegfallen von Import/Export-Restriktionen, guten
> Transportm�glichkeiten ( Luftfracht ), schneller Kommunikation
> ( Internet ) ist es selbst f�r Mittelst�ndler einfacher eine
> kleine Billig-Fertigung in Fernost zu versuchen.
>
Oh ja. BTDT (ueber Auftragsfertiger).
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Durch die niederigeren Lohnkosten haben sich Roboter in den
USA weniger verbreitet als in Europa. Obwohl USA bei Robotern
in den 60ern Pionier war. Rate mal wohin Unimation verkauft wurde:
http://www.staubli-eshop.de/xist4c/web/geschichte-staeubli_id_2941_.htm;jsessionid=D9904A6A1F60F30A05D8AD3BE464AA51
Nat�rlich war konventionelle Automatisierung in USA durch den
gr�sseren lokalen Markt und damit St�ckzahlen bisher beg�nstigt.
Das �ndert sich aber mit der EU-Integration.
MfG JRD
Was mich etwas geplaettet hatte war, dass sie die Bleche nicht wie
frueher ueblich wechselseitig reingeklopft haben, sondern eiskalt E- und
I-Teil gepresst und dann rechts und links eine Schweissnaht
druebergezogen haben.
> Durch die niederigeren Lohnkosten haben sich Roboter in den
> USA weniger verbreitet als in Europa. Obwohl USA bei Robotern
> in den 60ern Pionier war.
Hier geschieht mehr im stillen Kaemmerlein als manche denken. Z.B. habe
ich einiges an Automationsumstellung mit Firmen wie IBM oder Zygo
durchgezogen, jetzt Brooks:
Nix Pressemeldung oder sonstwas, dat loeppt jetzt einfach 20 Stunden am
Tag, seit Jahren.
> Rate mal wohin Unimation verkauft wurde:
> http://www.staubli-eshop.de/xist4c/web/geschichte-staeubli_id_2941_.htm;jsessionid=D9904A6A1F60F30A05D8AD3BE464AA51
>
> Nat�rlich war konventionelle Automatisierung in USA durch den
> gr�sseren lokalen Markt und damit St�ckzahlen bisher beg�nstigt.
> Das �ndert sich aber mit der EU-Integration.
>
Wir haben auch Maschinen aus Europa hier, z.B. SUSS MicroTec aus Euren
Gefilden oder ASML aus den Niederlanden. IMHO fuehrend sind aber die
Japaner.
Ja.
Es kommt hinzu, dass die F&E sich inzwischen als
"F&E Verwaltungs- und Anderer-Leute-Pflichtenheft-
Erstellungs GmbH" (=Gesellschaft mit beschr�nkter
Hoffnung") versteht, nach dem TEAM Konzept
("Toll, Ein Anderer Machts").
Wir hatten die Tage mal nach zus�tzlichen Kapazit�ten
f�r unsere Breitband-Entwicklung geschaut, weil ich auch
nicht alles alleine machen kann, es ist einfach nur
schauerlich. Die bekommen (fast) nix mehr auf die Reihe,
meinen, sie m�ssten uns f�r (ASIC-) Entwicklung irgendwelche
Kosten-Horrorstories erz�hlen (wobei der Sales-Kaufmann
dann pl�tzlich ganz verkniffen dreinschaut, wenn ich ihm
seine Story St�ck f�r St�ck auseinandernehme), damit
m�glichst viel zwischendrin abf�llt und wir am liebsten
daf�r, dass wir zahlen sollen, dann doch wieder die
eigentliche Arbeit selber machen d�rfen :-(
Btw.: "Toolchain" ist da auch so ein Unwort, f�r selbst
jede kleinste Handreichung braucht es ein "Tool" :-(
Kommt hinzu: Das _echte_ technische Verst�ndnis f�r
die Dinge, die wir machen, liegt bei besagten Anbietern
nahe bei Null. Da nimmt man ein paar Worte wie
"Polyphasenfilter" oder "LDPC" in den Mund und sieht
pl�tzlich, wie promovierten Herren der Schweiss auf der
Stirn steht und die Kaufleute versuchen, mit "Konzepten"
drumrumzureden, dass bittsch�n irgendeiner das Zeug
_tats�chlich_ implementieren darf. Und an dem ganzen
Reden erkennt der, der schon mal gemacht hat, schnell,
dass da nicht viel Erfahrung mit komplexen Gesamtsystemen
vorliegt.
Ich kann nur f�r ITK und Mobilfunk reden, da sind den
meisten EU- Firmen wie NSN oder Ericsson die Chinesen,
speziell Huawei und ZTE, inzwischen _technisch_ weit
voraus, einfach deshalb, weil sie _machen_ und unsere
nur rumdiskutieren. Und nur durch das _machen_ kommt
man dahinter, welche Verbesserungen es noch braucht,
wo die tats�chlichen Problemchen einer Technologie
liegen, wie man die wegbekommt und gute Produkte
macht usw.
Hinzu kommt nat�rlich, dass die Chinesen wegen der
Staatshilfe fast jeden Preis mitgehen. Aber das ist
nicht das Kernproblem, sie sind inzwischen in ITK in
vielen F�llen einfach besser, das z�hlt.
Und unsere Gro�bunden sind nicht nur nicht, sondern
�berhaupt nicht und gar nicht innovativ, egal ob Manager
oder Entwickler:
Mehr als Powerpoint kommt da nicht mehr raus :-(
>Es ist also Missmanagement
Nein, es ist Bequemlichkeit, es ist der Glaube, dass man
mit dem Diplom, sei es als Kaufmann oder Ingenieur,
das Recht habe, das weitere Lernen aufzugeben und
die eigentliche Arbeit an Praktikanten etc. abzuschieben.
Gru� Oliver
P.s.: Ist jemanden aufgefallen, dass in diesem komischen
Wachstums-Blabla-Gesetz zwar Hotels 7% MWST bekommen,
aber Nullkommanull f�r F&E F�rderung gemacht wird ?
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
> inzwischen _technisch_ weit voraus, einfach deshalb,
> weil sie _machen_ und unsere nur rumdiskutieren.
Wobei man hier nat�rlich auch macht:
Autos, Flugzeuge, Schiffe (nicht exclusiv, aber immer noch),
Chemie und manches hochwertige.
Und mehr Erfahrung in Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsfragen
als in Deutschland hat wohl auch kein Land, denn wir _machen_
diese Sachen...
> Ist jemanden aufgefallen, dass in diesem komischen
> Wachstums-Blabla-Gesetz zwar Hotels 7% MWST bekommen,
> aber Nullkommanull f�r F&E F�rderung gemacht wird ?
Ist dir mal aufgefallen, da� sie bei McDoof fragen
"zum mitnehmn oder hier essen"
und es dabei nur um den Mehrwertsteuersatz geht, den sie in ihre
Kasse einbuchen sollen?
Restaurant ist teurer als Nahrungsmittelverkauf.
Da ist eine Angleichung sinnvoll, auch Restaurants sollten wie
Edeka besteuert werden, und wenn dich nun im Restaurant im
Hotel jemand fragt "�bernachten oder nur essen" weil er wissen
muss, welchen Mehrwertsteuersatz er einbuchen soll...
...dann wird dir der Wahnsinn, den hier an der Tagesordnung ist,
klar.
Vielleicht h�ttest du hier anrufen sollen:
http://ifie.com/ (Klick auf VHDL)
> Aber es geht und man muss es machen. Ich hatten vor drei Wochen einen
> Netztrafo in ein Design gesetzt, 10-15W Klasse, nix besonderes. Preis
> umme $5 <freu>. Kunde happy. Da die Produktion im Februar losgehen soll
> fragte ich an wieviel die Lieferzeiten zum Chinesischen Neujahr laenger
> seien. "Wieso? Wir fertigen alles in USA."
Nochmal. �konomie spielt bei diesem Thema keine Rolle.
Es geht darum Arbeitnehmer volgo Proletarier gegeneinander
auszuspielen und die sozialen *Errungenschaften*, die der
gew�hnliche Kapitalismus z�hneknirschend w�hrend des kalten
Krieges einf�hren mu�te, wieder abzuschaffen.
War der Ami sonst nochmal so nett, als zu uns nach WKII.
N�. Er hatte die erstarkten Russen am Kragen. Die bestimmten
pl�tzlich wos lang geht.
Das war eine gute Zeit f�r Arbeitnehmer, als die Politiker
selber zitterten und auch nur deshalb Politiker wurden, weil
sie das als ihre Berufung sahen.
>> Mit dem Wegfallen von Import/Export-Restriktionen, guten
>> Transportm�glichkeiten ( Luftfracht ), schneller Kommunikation
>> ( Internet ) ist es selbst f�r Mittelst�ndler einfacher eine
>> kleine Billig-Fertigung in Fernost zu versuchen.
Versuchen kann er das ja wie viele andere.
Wenns schief geht (wie bei vielen anderen) sollte er
nicht nach meinen Steuergeldern greinen.
BGE
[...]
Zu Deinem IT-Erlebnis kann ich nichts sagen, da nicht mein Fachbereich.
Aber in allen Bereichen gibt es unter Dienstleistern die man gern
benutzen wuerde Duennbrettbohrer. In meinem Fall merkt man das z.B. wenn
sie elementare Bestandteile von EN60601 oder DO-160 nicht kennen.
> Ich kann nur f�r ITK und Mobilfunk reden, da sind den
> meisten EU- Firmen wie NSN oder Ericsson die Chinesen,
> speziell Huawei und ZTE, inzwischen _technisch_ weit
> voraus, einfach deshalb, weil sie _machen_ und unsere
> nur rumdiskutieren. Und nur durch das _machen_ kommt
> man dahinter, welche Verbesserungen es noch braucht,
> wo die tats�chlichen Problemchen einer Technologie
> liegen, wie man die wegbekommt und gute Produkte
> macht usw.
>
Das ist nicht nur in Deinem Fachbereich so. Ich hatte letztens ein
Mixed-Signal Chip Design gesehen, bis auf die Grundarchitektur alles in
China als Dienstleistung gelaufen, da musste ich echt den Hut ziehen.
> Hinzu kommt nat�rlich, dass die Chinesen wegen der
> Staatshilfe fast jeden Preis mitgehen. Aber das ist
> nicht das Kernproblem, sie sind inzwischen in ITK in
> vielen F�llen einfach besser, das z�hlt.
> Und unsere Gro�bunden sind nicht nur nicht, sondern
> �berhaupt nicht und gar nicht innovativ, egal ob Manager
> oder Entwickler:
> Mehr als Powerpoint kommt da nicht mehr raus :-(
>
>> Es ist also Missmanagement
>
> Nein, es ist Bequemlichkeit, es ist der Glaube, dass man
> mit dem Diplom, sei es als Kaufmann oder Ingenieur,
> das Recht habe, das weitere Lernen aufzugeben und
> die eigentliche Arbeit an Praktikanten etc. abzuschieben.
>
Also ich kenne immer noch eine Menge europaeischer Ingenieure, und von
denen ruht sich keiner auf den Lorbeeren aus. Die lernen staendig dazu,
so wie die Leute hier auch. Ok, sind alle bei Klein- oder
Kleinstunternehmen. Bis auf einen skandinavischen Kunden der eine
Grossfirma ist, aber auch da sind die Jungs gut auf Zack.
> Gru� Oliver
>
> P.s.: Ist jemanden aufgefallen, dass in diesem komischen
> Wachstums-Blabla-Gesetz zwar Hotels 7% MWST bekommen,
> aber Nullkommanull f�r F&E F�rderung gemacht wird ?
>
Foerdern muss gar nicht sein. Unternehmer und Selbststaendige wollen vor
allem eines vom Staat: In Ruhe gelassen werden. Was Steuern,
Vorschriften und sonstwelchen Kram betrifft.
[...]
>
> Hinzu kommt nat�rlich, dass die Chinesen wegen der
> Staatshilfe fast jeden Preis mitgehen.
Das ist ihr gutes Recht als Kommis.
Lass die Lnadbev�lkerung verrecken hauptsache wir k�nnen
irgendwo Technologie klauen und im globalen Sandkasten
mit T�rtchen backen.
> Aber das ist
> nicht das Kernproblem, sie sind inzwischen in ITK in
> vielen F�llen einfach besser, das z�hlt.
Erlebe ich anders und hab es anders erlebt.
Sie sind *nicht* innovativ.
Und das seit 5000 Jahren.
> Und unsere Gro�bunden sind nicht nur nicht, sondern
> �berhaupt nicht und gar nicht innovativ, egal ob Manager
> oder Entwickler:
> Mehr als Powerpoint kommt da nicht mehr raus :-(
Das sehe ich nicht so. Unsere Erzeugnisse sind nach wie vor gefragt.
Und der chinesische Entwickler m�chte auch seinen letzten Bus um 17,00
Uhr in die Suburbs von Schanghai bekommen.
>> Es ist also Missmanagement
Management ist immer Mi�management.
Erst wenn Dir die Bude selbst geh�rt und Du mit Leib und Leben
daf�r haftest, dann kommen auf einmal ver�nftige Ideen und Entschl�sse.
Manager sind wie Mieter. Die achten seltenst darauf wie sie mit
ihrem Environment umgehen.
> Nein, es ist Bequemlichkeit, es ist der Glaube, dass man
> mit dem Diplom, sei es als Kaufmann oder Ingenieur,
> das Recht habe, das weitere Lernen aufzugeben und
> die eigentliche Arbeit an Praktikanten etc. abzuschieben.
Die Leute werden es bald wieder lernen, wie es sich anf�hlt
als Kuli entweder eine Rikscha vorranzutreiben oder 150 Kilo
Schei�e in einer Schubkarre von a nach b zu bef�rdern.
>
> Gru� Oliver
>
> P.s.: Ist jemanden aufgefallen, dass in diesem komischen
> Wachstums-Blabla-Gesetz zwar Hotels 7% MWST bekommen,
> aber Nullkommanull f�r F&E F�rderung gemacht wird ?
>
Die Schweine, die am Trog am meisten quieken, bekommen
als ersten die Schaufel voll Abfall zu fressen.
BGE
On Mon, 21 Dec 2009 02:32:02 +0100, Oliver Bartels wrote:
> On Sun, 20 Dec 2009 13:33:50 +0100, "MaWin" <m...@invalid.invalid> wrote:
>>Daß Firmen wie Siemens (Handyproduktion) oder Grundig (Radios) pleite
>>gehen, liegt am Wasserkopf der Verwaltung, wenn jeder Vorstand gleich
>>meint, Anspruch auf Vergütungen wie Könige zu haben, und die F&E Summen
>>verprasst, bei denen die Produktions- arbeitern die Ohren Schlackern.
>
> Ja.
Ja.
>
> Ich kann nur für ITK und Mobilfunk reden, da sind den meisten EU- Firmen
> wie NSN oder Ericsson die Chinesen, speziell Huawei und ZTE, inzwischen
> _technisch_ weit voraus, einfach deshalb, weil sie _machen_ und unsere
> nur rumdiskutieren. Und nur durch das _machen_ kommt man dahinter,
> welche Verbesserungen es noch braucht, wo die tatsächlichen Problemchen
> einer Technologie liegen, wie man die wegbekommt und gute Produkte macht
> usw.
Unabhängig davon, dass ich Teilen des vorherigen Absatzes natürlich
zustimme...
Huawei ist keine (rein) chinesische Firma mehr.
Huawei's Mobilfunkkompetenz ist dadurch aufgebaut, das sie jegliche
freiwerdende Entwicklungskompetenz in Europa
aufkaufen (weil sie einfach die Kohle haben). So kommt's zu Huawei
Entwicklungszentren in Kista(SE), Berlin, Mailand(IT), München usw.
Einen fröhlichen Tag wünschend,
LOBI
Ein groᅵes Problem hier in D ist, dass man bei vielen Firmen den
Eindruck hat, die wollen gar nichts verkaufen, weil das macht ja Arbeit.
Ich hab vor einigen Monaten nach ganz simplen elektromechanischen
Bauteilen gesucht. In EU lange Lieferzeiten, Produkt war nicht optimal,
teuer, Muster nicht verfᅵgbar. Ansprechparter meist ohne technische
Grundkenntnisse (Tussis am Telefon).
In China per E-Mail angefragt. Alles kein Problem. Teileᅵnderung, auch
kein Problem, lᅵngeres Kabel, anderer Stecker? Alles problemlos machbar.
Zeichnung hingeschickt, Geld ᅵberwiesen und 4 Wochen spᅵter war das
Paket da. Ware einwandfrei und genau so, wie bestellt.
Und dazu kompetente Ansprechpartner, die prompt auf E-Mails antworten,
und zwar zu unseren Arbeitszeiten. Und das bei einem Auftragswert von
ca. 2000,- ᅵ.
Gruᅵ
Stefan DF9BI
> Kommt hinzu: Das _echte_ technische Verst�ndnis f�r
> die Dinge, die wir machen, liegt bei besagten Anbietern
> nahe bei Null. Da nimmt man ein paar Worte wie
> "Polyphasenfilter" oder "LDPC" in den Mund und sieht
> pl�tzlich, wie promovierten Herren der Schweiss auf der
> Stirn steht und die Kaufleute versuchen, mit "Konzepten"
> drumrumzureden, dass bittsch�n irgendeiner das Zeug
> _tats�chlich_ implementieren darf. Und an dem ganzen
> Reden erkennt der, der schon mal gemacht hat, schnell,
> dass da nicht viel Erfahrung mit komplexen Gesamtsystemen
> vorliegt.
Ich kann deinm Erfahrungen als solche nicht kommentieren, das mag so
sein oder auch nicht. Aber zu �berlegen w�re, da� du dir einfach mal
kompetente Gesch�ftspartner suchst, mit denen du Projekte realisiert
bekommst, die dir gefallen k�nnen. Du suchst dir ja auch keine Fachleute
in de.soc.arbeitslos aus, die viel von der "Ahnung von Technik"
schwafeln, deinen Namen mit diversen peinlichen Vollzitaten
verunglimpfen und sich auch noch einbilden, du w�hrest einer von ihnen.
> Ich kann nur f�r ITK und Mobilfunk reden, da sind den
> meisten EU- Firmen wie NSN oder Ericsson die Chinesen,
> speziell Huawei und ZTE,
Okay. Da findest du ggf. wohl deine Ansprechpartner.
> P.s.: Ist jemanden aufgefallen, dass in diesem komischen
> Wachstums-Blabla-Gesetz zwar Hotels 7% MWST bekommen,
> aber Nullkommanull f�r F&E F�rderung gemacht wird ?
Gibt es denn keine Lobby und keinen Interessenverband, der deine
Anliegen in die politische Diskussion einbringt?
Holger
Wollte letzte Woche Winkelstahl im lokalen Metallhandel kaufen.
�h, heute ist keiner mehr zum Abl�ngen da, n�chste Woche machen
wir Inventur, zwischen Weihnachten und Neujahr ist Urlaub, also
das wir dieses Jahr nichts mehr...
In China kann man aber auch auf die Nase fallen, nicht jeder ist
kompetent, wiele schw�tzen auch bloss das blaue vom Himmel runter,
klar k�nnen wir, klar machen wir...
--
Manfred Winterhoff
Dieses Autoschalterprivileg muss weg. Wozu unnᅵtz verballerten Treibstoff
auch noch subventionieren? Geheizt werden muss die Bude schlieᅵlich
trotzdem.
Mit freundlichem Gruᅵ
Jan
>> Ein gro�es Problem hier in D ist, dass man bei vielen Firmen den Eindruck hat,
>> die wollen gar nichts verkaufen
>Wollte letzte Woche Winkelstahl im lokalen Metallhandel kaufen.
>�h, heute ist keiner mehr zum Abl�ngen da, n�chste Woche machen
>wir Inventur, zwischen Weihnachten und Neujahr ist Urlaub, also
>das wir dieses Jahr nichts mehr...
Da haste aber Gl�ck gehabt, da� die �berhaupt noch �ber den Ladentisch
verkaufen.
Es gibt da diese Geschichte mit den wei�en, blauen, roten und gelben
Hemden.
Die Ergebnisrechnung zeigt dem Manager, da� die gelben Hemden nix
bringen. Die fliegen also raus.
Im n�chsten Jahr bringen auch die roten Hemden nix mehr. Fliegen also
auch raus.
Im Jahr darauf sind auch die blauen Hemden im Minus. Nachdem die
auch rausgeflogen sind, k�nnen die wei�en Hemden die Fixkosten
nicht mehr tragen und der Laden macht pleite.
Gr��e,
H.
"Die Bourgeoisie hat durch ihre Exploitation des Weltmarkts die
Produktion und Konsumption aller Länder kosmopolitisch gestaltet. Sie
hat zum großen Bedauern der Reaktionäre den nationalen Boden der
Industrie unter den Füßen weggezogen. Die uralten nationalen
Industrien sind vernichtet worden und werden noch täglich vernichtet.
...
Die Bourgeoisie reißt durch die rasche Verbesserung aller
Produktionsinstrumente, durch die unendlich erleichterte Kommunikation
alle, auch die barbarischsten Nationen in die Zivilisation. Die
wohlfeilen Preise ihrer Waren sind die schwere Artillerie, mit der sie
alle chinesischen Mauern in den Grund schießt, mit der sie den
hartnäckigsten Fremdenhaß der Barbaren zur Kapitulation
zwingt." (Quelle darf geraten werden)
Die "chinesischen Mauern" sind hier wohl durchaus nicht nur als
Metapher zu verstehen, "Barbaren" waren damaliger Diktion auch
Chinesen, wie überhaupt alle nichtchristlichen Völker, deren lokale
Wirtschaft man mit einer "Artillerie" billiger Konsumgüter in den
Klump schießen wollte. Hat ja auch weitestgehend geklappt.
Wundert es da, dass China jetzt, da man sich von den Folgen von
Kolonialzeit, Kriegen und Kulturrevolution einigermaßen bekrappelt
hat, dem Spieß mal einen leichten Drehimpuls geben möchte? Die
"Artilleriegeschütze" sind längst umgedreht. Zwar steht Weltherrschaft
nicht auf dem Plan der chinesischen Ideologie, aber das Bewusstsein
der Überlegenheit wird durchaus nicht durch die Macht der Zahl
gestützt. Die Frage ist nur, kann die Regierung den Renminbi-
Wechselkurs so lange steuern, bis sich in Europa und den USA niemand
mehr erinnert, wie man z.B. Computer und IT-Elektronik produziert?
Im Zitat oben wird im Grunde beschrieben, was heute so gern mit dem
Schlagwort Globalisierung erschlagen wird. Globalisierung der Märkte
bedeutet aber in (wenn auch verzögerter) Folge auch globale
Nivellierung der Lebensbedingungen. Lebenshaltungs- und
Produktionskosten werden bei den "Barbaren" steigen und hier, in der
"Zivilisation" sinken. Gleichzeitig wird hier die Ausweitung des
Niedriglohnsektors und der Zahl der Transferempfänger zum Teil mit
sinkenden Lebenshaltungskosten durch immer billiger importierte
Industrieprodukte kompensiert. Auf einem gewissen, zugegeben niedrigen
Niveau lässt sich hierzulande zur Zeit ein für weite
Bevölkerungschichten nie gekannter Wohlstand genießen, der nicht
eigener Arbeit geschuldet ist, und von dem die, die ihn durch ihre
Arbeit ermöglichen, nur träumen können. Vorausgesetzt, der besagte
Spieß gerät nicht in allzu schnelle Drehung, könnte die Nivellierung
oder sagen wir lieber "asymptotische Annäherung" des Lebensstandards
eine Frage von vielleicht ein bis zwei Jahrzehnten sein.
Fröhliche Weihnachten!
Nick
Und deswegen kaufe ich meinen ganzen Metallkrempel bei Wilms-Metall. Ist
preislich OK, so gut wie alles lieferbar und schleppen muss es nur der Paketbote.
Ok, dauert 2 Tage l�nger als lokaler Einkauf, aber das ist verschmerzbar...
> In China kann man aber auch auf die Nase fallen, nicht jeder ist
> kompetent, wiele schw�tzen auch bloss das blaue vom Himmel runter,
> klar k�nnen wir, klar machen wir...
Oja... "Yes Sir, I understand". Nat�rlich gar nix verstanden und
Geh�useproduktion fast vergeigt... Es hilft da eigentlich nur, das sich nochmal
wie in der Schule in "eigenen Worten" erz�hlen zu lassen, wenn man sichergehen
will, dass wirklich alles klar ist.
--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.lrr.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
Verstehe ich nicht, ist es nicht umgekehrt? Der Autoschalter ist leicht
separat zu erfassen und wird es auch. Aber bei dem, was innen �ber die
Theke gereicht wird erkennt man nicht mehr, ob der Kunde gegangen ist
oder sich gesetzt hat. Da kann der Betreiber alles behaupten.
>>http://www.elo-web.de/elo/entwicklung-und-projekte/elektronische-bauteile/besuch-in-der-led-fabrik
>>http://www.elo-web.de/elo/entwicklung-und-projekte/kurzwellenempfaenger/besuch-bei-tecsun
>
> Wer sagt mir denn jetzt, warum solche Fertigung bei uns
> nicht m�glich ist?
weil das chinesische Werk schon Weltmarktf�hrer ist
w�hrend bei uns die Manger im 857. Meeting noch die
Farbe der Aussenwand f�rs Geb�ude in einer 30-seitigen
PP-Pr�sentation besprechen....
CU Ralf
"30-seitigen" ?
Das recht gute Buch "In Search of Excellence" haben
wir wohl letztlich Siemens zu verdanken:
http://en.wikipedia.org/wiki/In_Search_of_Excellence
/ Peters and Waterman were both consultants ...
/ of McKinsey, ...
/ In 1979 McKinsey's Munich office requested Peters to
/ present his findings to Siemens, which provided the
/ spur for Peters to create a 700-slide two-day
/ presentation. Word of the meeting reached the
/ US and Peters was invited to present also to PepsiCo,
/ but unlike the hyper-organised Siemens, the PepsiCo
/ management required a tighter format than 700 slides,
/ so Tom Peters produced the eight themes.
MfG JRD
> Die Gesetze sind in China wirklich besser - f�r die Arbeiter:
> Maximal 2 Monate Probezeit, es gibt einen Mindestlohn der doppelt so
> hoch ist wie die Sozialhilfe, also das zum Leben als minimal notwendig
> anerkannte, hey, China ist ein kommunistisches Land, die haben eine
> gewisse Tradition darin, Arbeiter nicht wie Kapitalisten zu behandeln.
> Es gibt dort keine Arbeiterkskalvenbehandlung wie bei uns, wo man bei
> inzwischen 2 jahren Probezeit ist und sich gegen jeden Mindestlohn
> vehement politisch sperrt.
> Nein, ein �bliches UNternehmen dort ist ein sozialistisches UNternehmen.
> Es hat bestimmte Quoten zu erf�llen, �bernimmt Arzt und Kinderbetreuung
> f�r die Mitarbeiter, hat ein Sportangebot in der Arbeitszeit und jede
> Menge 'Gleichstellungsbeauftragte'.
Ich war ja noch nie in China und es zieht mich da auch nicht so wirklich
hin, kann daher auch nicht aus eigener Efahrung berichten. Jean Ziegler,
immerhin UN-Sonderberichterstatter im Auftrag der Menscherechtskommision,
berichtet in seinen B�chern allerdings �ber v�llig andere Zust�nde in
China.
>> 16.) China ist n�her an den aktuellen produzierenden Elektronikm�rkten
>
> Das nur, weil wir uns vond denen getrennt haben. Es war mal andersrum,
> wir k�nnen uns f�r unsere gnadenlose Dummheit unsererv Damager also nicht
> beklage, wir h�tten sie vorher aus dem Land pr�geln m�ssen.
Nicht ganz der selbe Markt, aber ein gutes Beispiel: M�rklin hat in seinem
Wahn sogar seine Spritzgu�formen, deren gr��tes Know-How, direkt an seinen
gr��ten Konkurenten, der in China dann g�nstig f�r M�rklin produzieren
sollte, geliefert.
Gr��e,
Thorsten
>> Da� Firmen wie ... Grundig (Radios)
>> pleite gehen, liegt am Wasserkopf der Verwaltung, wenn jeder
>> Vorstand gleich meint, Anspruch auf Verg�tungen wie K�nige zu
>> haben, und die F&E Summen verprasst, bei denen die Produktions-
>> arbeitern die Ohren Schlackern.
>
> Bei Grundig lags an der absolut miesen Fertigungsqualit�t. Die
> massenweise �ber MediaMarkt und Konsorten verkloppten TV-Ger�te haben
> Ende der 90er nicht mal 1,5 Jahre ohne Defekt durchgehalten. Da hat man
> dann eben keinen Grundig wieder gekauft, sondern gleich zu Medion
> gegriffen.
Ist hier in A definitiv anders gelaufen. N�mlich �ber den Preis. Die
Markenhersteller waren in dem Augenblick tot als die Importschranken fielen
und die Billigmassenschrottware aus China um 1/3 des Preises am Markt
landete. Das war lange vor "Markenware" wie Medion.
Die gesamte Branche war dann tot, als diese Ger�te mangels Unterlagen und
Ersatzteilen nicht mehr reparieren konnten und stattdessen Neuger�te
gekauft wurden. Von 20 Fernsehtechnikern mit denen ich mal die Schulbank
dr�ckte, ist noch 1 in der Branche.
> Guido
Gr��e,
Thorsten
> Ist hier in A definitiv anders gelaufen. N�mlich �ber den Preis. Die
> Markenhersteller waren in dem Augenblick tot als die Importschranken fielen
> und die Billigmassenschrottware aus China um 1/3 des Preises am Markt
> landete. Das war lange vor "Markenware" wie Medion.
Wie sahen die Beschr�nkungen denn aus, und wann fielen sie weg?
Gru� Dieter
Ich finde leider keine genauen Angaben aus der Zeit. Auf jeden Fall gabs in
A damals teilw. saftige Z�lle und Mengenbeschr�nkungen die um 1985 herum
gefallen sein d�rften bzw. weniger krass ausfielen.
Damals hat auch ein Freund von mir Videorekorder gleich Containerweise
vertickt.
> Gru� Dieter
Gru�,
Thorsten
>> Wer sagt mir denn jetzt, warum solche Fertigung bei uns
>> nicht m�glich ist?
>weil das chinesische Werk schon Weltmarktf�hrer ist
>w�hrend bei uns die Manger im 857. Meeting noch die
>Farbe der Aussenwand f�rs Geb�ude in einer 30-seitigen
>PP-Pr�sentation besprechen....
Ist es bei uns so, da� man die Leute nicht machen l��t, sondern
ihnen nur die Furcht davor einbleut, einen Fehler zu machen?
Gr��e,
H.
zB durch sowas:
Orig. Ersatzteil eines Br�ckengleichrichters B60C2200 f�r Bremsmagnet in
einem Personenaufzug. Die wollten ernsthaft DM 60,- daf�r haben.
--
mfg hdw
Unsinn.
Die Bauteile waren f�r alle Hersteller gleich teuer, die Arbeitskosten sind
im Vergleich gering. Wenn ein inl�ndischer Hersteller (gab es solche
�berhaupt in �sterreich?) also zu teuer war, dann nur, weil sie Gier nach
Profit zu �berzogen war.
Ja, Fernseher sind billiger geworden, sie kosteten mal einen ganzen
Monatslohn, damals hat sich eine aufw�ndige Reparatur mit Fehlersuche
noh gelohnt. Heute ist ein Neukauf billiger, was auch viel damit zu tun
hat da� Radio- und fernsehbetriebe den Kunden bei den Reparaturkosten
bescheissen, da werden nicht nur die Arbeitsstunden abgerechnet (da w�r
ja noch ok), sondern Ersatzteilpreise mit einem Aufschlag verrechnet,
dass einem die Ohren schlackern, im DEM Preis war der Einbau schon mit
drin, dann ist die erneute Berechnung der Arbeitskosten Betrug.
Daher also wird nicht repariert, die Profitgier hat eine ganze Branche
ruiniert. Selber schuld. (zugegeben, z.T. hat auch die Gew�hrleistungs-
gesetzgebung das bewirkt, wenn ein altes Ger�t nicht mehr kaputt gehen
darf weil der Reparturbetrieb es sonst kostenlos nachbessern darf, dann
muss man Reparturkosten knapp unter dem Neupreis vereinbaren, sollte der
Kunde darauf bestehen).
> Die gesamte Branche war dann tot, als diese Ger�te mangels Unterlagen und
> Ersatzteilen nicht mehr reparieren konnten und stattdessen Neuger�te
> gekauft wurden. Von 20 Fernsehtechnikern mit denen ich mal die Schulbank
> dr�ckte, ist noch 1 in der Branche.
Was nichts mit China zu tun hat, aber es ist gut, immmer einen Schuldigen
zu haben, am Besten eine Ausl�nder, dann f�llt die Schuld wenigstens nicht
aus Versehen auf einen selber zur�ck.
Richtig,
die Importz�lle wurden schrittweise abgesenkt. Waren die mal auf 40%?.
Daf�r hamm wir heute die USt oder MWSt oder so.
Peter
Nur:
Wenn man das hier liest:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,669014,00.html
... dann frage ich mich wirklich, ob wir uns ausgerechnet
im Bereich der IT- und ganz speziell Kommunikationselektronik,
welche nunmal das freiw Wort transportiert, abh�ngig von den
Chinesen machen sollten, f�r die die Menschenrechte offenbar
beliebig wegdiskutierbar sind.
Hinzu kommt:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,669019,00.html
Es gibt gerade angesichts der weltweiten Vernetzung mit IP
mehr als 1023 M�glichkeiten, wie man in einem hochkomplexen
technischen Kommunikationssystem "Features" einbauen kann,
die zur Durchsetzung bestimmter poltischer Ziele dienen.
Will sagen: Ich traue ihnen nicht, auch wenn sie noch so billig sind.
Und wenn man dann angesichts der hohen technischen
Komplexit�t der Systeme das Anbieterland nicht mehr
wechseln kann, nun, dann ist es das mit dem freien Wort
gewesen ...
Und momentan rollen zwei chinesische Unternehmen mit
der "wir gehen jeden Preis mit" (klar, kein Problem, wenn man
Staatskohle hat) den gesamten TK Markt auf, Firmen
wie Alcatel, Ericsson oder Nokia Siemens haben da ganz
schlechte Karten und schlie�en eine Abteilung nach der
anderen (nennt sich "umorganisieren"). Nur bekommt das
kaum einer mit, weil ja 7% MWST f�r Hotels in der Politik
viiiiiiiieeeeel wichtiger sind.
Leider scheint "billig" f�r die Masse der Endkunden mit dem
DSL Anschluss Marke "gibt es noch 'ne -box gratis dazu und
geht es noch einen Tick billischer" das einzige Kriterium zu
sein, dto. f�r manche Netzbetreiber, die ihre kompletten Netze
verkaufen.
Und F+E F�rderung ist bei uns exakt Nullkommanull, ich denke,
als Unternehmer, dessen Firma heute noch in Deutschland als
eine der ganz wenigen die komplette Infrastruktur angefangen
mit einem EDA-System �ber damit entwickelte IP Layer 1/2 (DSL-
und HF-Multicarrier-Modems) bis hin zu Layer 3 im Backbone
(eigene IP Routing Entwicklung mit BGP und OSPF auf
Multicore-Hardware) darstellen kann, die auch in (wenn auch
kleineren) Netzen so erfolgreich genutzt wird, wei� ich
ungef�hr, wovon ich rede.
Ich meine schon, dass es sich unser Land eigentlich nicht
leisten kann, sich sehenden Auges in die Abh�ngikeit von China
im TK-Bereich zu geben, nur weil Geiz geil sein soll und
unsere Regierenden offenbar keinerlei Weitsicht bei dem
Thema zeigen.
Frohe Weihnachten!
Gru� Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
Die Beschränkungen lagen wo anders. Das weißt du auch ;-)
zB Grundig brachte sein V2000 zu spät und glaubte seine Lizenzpolitik
anderen diktieren zu können.
Das Schrägaufzeichnugsverfahren ohne dem eine erschwingliche
Videoaufzeichnung nicht möglich ist, war ein Telefunkenpatent. Die
wußten damit aber nicht viel anzufangen...
Ein anders Beispiel. Ich habe eine AEG Mikrowelle.Immer noch. Die
zeigte damals nach etwa 3/4 Jahren Ausfälle. Was war der Grund? Die AEG
Leute hatten die Magnetron Heizleitung auf die Hochspannungsleitung
geklimmt. Nun fließen aber in der Heizleitung 14A bei 3,2V. Solche
Kreise werden nicht ohne wirklichen Zwang unterbrochen. Nur, welcher
hirnverbrannte Ochse (ich bitte um Pardon) bei AEG machte dann aber
sowas. Für solche Schnitzer war AEG aber "verrufen". Diese Liste läßt
sich beliebig fortsetzen.
--
mfg hdw
>... dann frage ich mich wirklich, ob wir uns ausgerechnet
>im Bereich der IT- und ganz speziell Kommunikationselektronik,
>welche nunmal das freie Wort transportiert, abh�ngig von den
>Chinesen machen sollten,
>
>Will sagen: Ich traue ihnen nicht, auch wenn sie noch so billig sind.
Da darf man wohl niemandem trauen, nicht mal dem Nachbarn :-),
noch IBM, noch Microsoft, noch SAP ...
Leider ist Autarkie ziemlich teuer, und Renditerechnungen daf�r sind
kaum m�glich. Aber man sollte immerhin so vorgehen, da� man nicht
sofort gegen die Wand gefahren werden kann, sondern wenigstens
noch eine Zeitspanne zum Ausweichen beh�lt.
Gr��e,
H.
Ich kann mir gut vorstellen, das Digital-Asset-Management (DAM) Systeme
auf Firmen-PCs sich
bestens zum Ausspionieren eignen. Da es ja um die Vergütung
von Laufzeiten urheberrechtlich geschützter Programme geht.
--
mfg hdw
Der Punkt ist schon, da� man au�er Chinam�ll nix anderes mehr kriegt,
wenn man IT-Produkte kauft. Olivers Idee, da� nunmehr die Menschenrechte
nur noch mit Non-China-Elektronik gewahrt sind, finde ich hingegen
�bertrieben. Ich meine aber, da� nichts dagegen spricht, beim Einkauf
mal nach dem Hersteller zu fragen, wo der produzieren l��t. Kommt die
Elektronik aus Taiwan, w�rde ich keine gr��eren Bedenken haben. Aber
kommt sie aus Rotchina, sehe ich das anders, zumal deren Produkte
qualitativ durchaus schlechter sind als vergleichbare Produkte anderer
Hersteller. Hier w�ren insbesondere die Distributoren und Fachh�ndler
gefragt, und ich sage in den Gesch�ften immer: Es mu� keine 12 Euro
kosten, dieses Geh�use f�r externe Festplatten, es d�rfen auch 20 Euro
sein, wenn denn nur die Qualit�t stimmt. Leider hat man da nix ,,,
Holger
> ...und
> unsere Regierenden offenbar keinerlei Weitsicht bei dem
> Thema zeigen.
Bei welchem Thema zeigen sie denn Weitsicht?
Gru� Dieter
Hallo!
>>> Wie sahen die Beschr�nkungen denn aus, und wann fielen sie weg?
>>>
>> Ich finde leider keine genauen Angaben aus der Zeit. Auf jeden Fall gabs in
>> A damals teilw. saftige Z�lle und Mengenbeschr�nkungen die um 1985 herum
>> gefallen sein d�rften bzw. weniger krass ausfielen.
>>
>> Damals hat auch ein Freund von mir Videorekorder gleich Containerweise
>> vertickt.
>>
>
> Richtig,
>
> die Importz�lle wurden schrittweise abgesenkt. Waren die mal auf 40%?.
Ich weiss es leider nicht mehr genau.
> Daf�r hamm wir heute die USt oder MWSt oder so.
Die MWSt in A war schon immer hoch. Esrt 18% und seit vielen Jahren 20%.
Zwischenzeitlich gab es auch mal eine "Luxussteuer" auf PKW, Pelze und
dergl. von 32%.
> Peter
Gr��e,
Thorsten
>> Ist hier in A definitiv anders gelaufen. N�mlich �ber den Preis. Die
>> Markenhersteller waren in dem Augenblick tot als die Importschranken fielen
>> und die Billigmassenschrottware aus China um 1/3 des Preises am Markt
>> landete. Das war lange vor "Markenware" wie Medion.
>
> Unsinn.
> Die Bauteile waren f�r alle Hersteller gleich teuer, die Arbeitskosten sind
> im Vergleich gering.
Was ist daran Unsinn? Fakt ist, da� die Billigware den Markt "bereinigt"
hat.
Meinst du ausserdem wirklich, in China kauften sie die in Klagenfurt bei
Philips hergestellten Kondensatoren?
> Wenn ein inl�ndischer Hersteller (gab es solche
> �berhaupt in �sterreich?) also zu teuer war, dann nur, weil sie Gier nach
> Profit zu �berzogen war.
Es gab "jede Menge" Hersteller in A. Philips mit diversen Werken. U.A.
einem Bautteilewerk, einem Haushaltsger�tewerk, Videorekorderwerk. Grundig
hatte ein Werk in Wien.
Ich meine �brigens nicht, da� die Ger�te damals zu teuer waren. Man kaufte
sich halt nicht alle 2 Jahre ein neues Ger�t, daf�r sicherte jeder
Fernseher auch um einiges mehr Arbeitspl�tze als es heute der Fall ist.
> Ja, Fernseher sind billiger geworden, sie kosteten mal einen ganzen
> Monatslohn, damals hat sich eine aufw�ndige Reparatur mit Fehlersuche
> noh gelohnt. Heute ist ein Neukauf billiger, was auch viel damit zu tun
> hat da� Radio- und fernsehbetriebe den Kunden bei den Reparaturkosten
> bescheissen, da werden nicht nur die Arbeitsstunden abgerechnet (da w�r
> ja noch ok), sondern Ersatzteilpreise mit einem Aufschlag verrechnet,
> dass einem die Ohren schlackern, im DEM Preis war der Einbau schon mit
> drin, dann ist die erneute Berechnung der Arbeitskosten Betrug.
Schwarze Schafe gibt es sicher, in D evt noch mehr? In den Firmen bei denen
ich gearbeitet habe wurde immer korrekt abgerechnet.
OK, stimmt nicht. In meinem Lehrbetrieb wurde der _Hersteller_ mit
get�rkten Garantieabrechnungen beschisssen.
> Daher also wird nicht repariert, die Profitgier hat eine ganze Branche
> ruiniert. Selber schuld. (zugegeben, z.T. hat auch die Gew�hrleistungs-
> gesetzgebung das bewirkt, wenn ein altes Ger�t nicht mehr kaputt gehen
> darf weil der Reparturbetrieb es sonst kostenlos nachbessern darf, dann
> muss man Reparturkosten knapp unter dem Neupreis vereinbaren, sollte der
> Kunde darauf bestehen).
Hier musste nur nachgebessert werden, wenn der selbe Fehler wieder auftrat.
Und das ist wohl auch OK so. Abgesehen davon, kenne ich keinen
Fernsehtechniker(bzw auch -betrieb), der sich eine goldene Nase verdient
h�tte. Bei den meisten ging es sich grad so aus.
>> Die gesamte Branche war dann tot, als diese Ger�te mangels Unterlagen und
>> Ersatzteilen nicht mehr reparieren konnten und stattdessen Neuger�te
>> gekauft wurden. Von 20 Fernsehtechnikern mit denen ich mal die Schulbank
>> dr�ckte, ist noch 1 in der Branche.
>
> Was nichts mit China zu tun hat, aber es ist gut, immmer einen Schuldigen
> zu haben, am Besten eine Ausl�nder, dann f�llt die Schuld wenigstens nicht
> aus Versehen auf einen selber zur�ck.
Ist das nun ein Bei�reflex? Ich hab niemandem die Schuld gegeben. Schon gar
nicht den Chinesen.
Gr��e,
Thorsten
Bezüglich ihrer finanziellen Absicherung durchaus.
--
mfg hdw
>Ich meine schon, dass es sich unser Land eigentlich nicht
>leisten kann, sich sehenden Auges in die Abh�ngikeit von China
>im TK-Bereich zu geben, nur weil Geiz geil sein soll und
>unsere Regierenden offenbar keinerlei Weitsicht bei dem
>Thema zeigen.
Der Zug ist offenbar l�ngst 'raus :-( Obschon mir alle Welt erz�hlen
will, wie toll doch das Huawei-Zeugs ist, habe ich Bauschmerzen damit.
Und ein in M�nchen sitzender Mobilfunkbetreiber zeigt derzeit auch,
da� er den Kram offenbar nicht im Griff hat...so unzuverl�ssige
connects gab es zu Nortel-Zeiten nicht!
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
>> die Importzölle wurden schrittweise abgesenkt. Waren die mal auf 40%?.
>
> Ich weiss es leider nicht mehr genau.
>
>> Dafür hamm wir heute die USt oder MWSt oder so.
>
> Die MWSt in A war schon immer hoch. Esrt 18% und seit vielen Jahren 20%.
> Zwischenzeitlich gab es auch mal eine "Luxussteuer" auf PKW, Pelze und
> dergl. von 32%.
Hohe Mehrwertsteuer belastet auch Importwaren.
Die Idee, Arbeit in de zu Gunsten einer höheren Mehrwertsteuer zu
entlasten, ist so neu nicht.
--
mfg hdw
Zumindest erzeugt Auwei DSL Technik sehr viel Abwärme. Mehr als die
Technik der Mitbewerber. So mein rein subjektiver Eindruck.
--
mfg hdw
> Meinst du ausserdem wirklich, in China kauften sie die in Klagenfurt bei
> Philips hergestellten Kondensatoren?
Die haben denselben Weltmarktpreis wie die aus HangChung, denn wenn
nicht, dann macht sich ein Container auf die Reise.
> Ich meine �brigens nicht, da� die Ger�te damals zu teuer waren.
Wenn sie heute den Preis von damals h�tten, inflationsgesteigert,
dann W�RDEST du sie f�r zu teuer erachten.
> Hier musste nur nachgebessert werden, wenn der selbe Fehler wieder auftrat.
So auch hier, in der Theorie, aber wenn die Oma an der Ladentheke steht und
schimpft, weil ihr R�hrenfernseher wieder kaputt ist "genau so dunkel wie
beim letzten mal, das muss derselbe Fehler sein" dann l�sst man sich nicht
auf einen Anwalt ein, sondern kalkuliert das vorher ein.
Du bekommst auch in Europa ganz schnell Schwierigkeiten, wenn du von
der Regierung unerw�nschtes tust:
http://www.news-adhoc.com/farbattacke-vor-obama-besuch-idna2009072141209/
Das ist alles sicher genau so zum geltenden Gesetz passend wie in
China. Wer also kritisieren will, soll das erst mal im eigenen Haus
tun. Wenn hier alles vorbildlich ist, DANN hat er jedes Recht der
Welt, sich �ber andere L�nder andere Sitten auszulassen.
> ... dann frage ich mich wirklich, ob wir uns ausgerechnet
> im Bereich der IT- und ganz speziell Kommunikationselektronik,
> welche nunmal das freiw Wort transportiert, abh�ngig von den
> Chinesen machen sollten,
Nun, in amerikanischer Technik war die Wirtschaftsspionage eingebaut
und wurde mitgekauft, und deine SWIFT Kontobewegungen werden auch
erst dort gepr�ft, also immer den Ball flach halten.
Hallo!
> Hohe Mehrwertsteuer belastet auch Importwaren.
> Die Idee, Arbeit in de zu Gunsten einer h�heren Mehrwertsteuer zu
> entlasten, ist so neu nicht.
Also konkret: Die Geh�lter (Lohnnebenkosten sind nichts anderes als ein
Teil des Gehalts) zu reduzieren um mit niedrigeren Geh�ltern dann mehr
Mehrwertsteuer zu bezahlen.
Sch�n erkl�rt: http://www.youtube.com/watch?v=thQBq-jLulI&feature=related
Abgesehen davon, f�hrt das zu noch gr��eren Preisunterschieden zwischen
billig und teuer. Also ein Schu� in's Knie.
Gr��e,
Thorsten
|> Und F+E F�rderung ist bei uns exakt Nullkommanull, <...>
Absichtlich 0 oder schon mal probiert und nix geworden? Meiner Erfahrung nach ist
die ITK KMU F�rderung mit etwas Sachverstand durchaus zu bekommen.
--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.lrr.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
Na ja, die Hauptverursacher, da� wir schlechte Qualit�t lieber
billig kaufen, als gute Qualit�t teuer, sind aber die H�ndler.
So lange ein M�belh�ndler immer 100% draufschl�gt, also bei
einem 300 EUR Sofa 300 EUR und bei einem 3000 EUR Sofa eben
3000 EUR obwohl es f�r ihn dieselben Handgriffe sind, das
Ding dieselben Lieferkosten, dieselben anteilige Ladenmiete
und denselben Aufwand kostet, muss man sich nicht wundern.
Es gibt KEINEN Grund, warum nicht beide Gegenst�nde zu
denselben Handlingkosten als H�nderaufschlag weitergereicht
werden sollte, also das 3000 EUR Sofa ebenso nur 300 EUR
H�nderaufschlag kosten sollte wie das 300 EUR Sofa.
Bei Verkaufspreisen von dann 600 EUR bzw. 3300 EUR w�rden viel
mehr Deutsche sich lieber mit Qualit�t als mit Billigware
einrichten.
Aber bei 6000 zu 600 EUR hat das bessere Objekt einfach verloren,
das kann jeder beurteilen der selber nachrechnet.
Es sind die gierigen H�ndler mit veralteten Berechnungsmethoden,
die f�r den Ramsch in unseren Wohnzimmern verantwortlich sind.
Selbst wenn man zu Recht beim teureren Sofa den Zins f�r das
halbe Jahr rumstehen im Laden mit 30 ERU statt 3 EUR f�r das
billige Sofa ansetzt.
Wir brauchen ein anderes H�ndlerkonzept, welches mehr nach
tats�chlichem Aufwand und weniger nach Prozents�tzen rechnet.
Alle H�ndler mit veraltetem Gewinngierkonzept m�ssen aussterben.
Wenn ich alleine im Kunstgewerbe zum Thema "was w�re was wert"
h�re, wenn ein Bild mal an einen Vollidioten mit geld wie Heu
f�r 12 Mio verkauft wurde, dann sind Bilder offenbar so viel
wert, dann mu� ich mich fragen, der den H�ndlern und K�nstlern
in Gehirn geschissen hat.
Wenn man �berhaupt mit dem Marktpreis rechnet, dann bitte mit
einer Laffer-Kurve die auf maximalen Umsatz ausgelegt ist
(also nicht 1 Bild a 12000000 = 12000000 und 99999 unverkaufte
Bilder, sondern 100000 Bilder a 140 bringen mehr).
Mehr dem Wert enstprechend w�re aber ein Verkauf nach Aufwand,
1 Bild kostet 2 Arbeitsstunden (wenn man bereits weiss, was
man malen will, also nachmalt), und die Arbeitsstunde ist mit
60 EUR gut bezahlt, also 120 EUR pro Bild + Material.
--
Manfred Winterhoff
Natuerlich. Man sollte nicht vergessen, das China keine Demokratie,
sondern nach wie vor kommunistisch regiert ist. Und da sind kritische
Stimmen nicht nur sehr unerwuenscht, man hat auch deutlich weniger
Hemmungen ihnen das Maul zu stopfen, egal wie.
> Hinzu kommt:
> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,669019,00.html
>
> Es gibt gerade angesichts der weltweiten Vernetzung mit IP
> mehr als 1023 Möglichkeiten, wie man in einem hochkomplexen
> technischen Kommunikationssystem "Features" einbauen kann,
> die zur Durchsetzung bestimmter poltischer Ziele dienen.
>
> Will sagen: Ich traue ihnen nicht, auch wenn sie noch so billig sind.
>
> Und wenn man dann angesichts der hohen technischen
> Komplexität der Systeme das Anbieterland nicht mehr
> wechseln kann, nun, dann ist es das mit dem freien Wort
> gewesen ...
>
> Und momentan rollen zwei chinesische Unternehmen mit
> der "wir gehen jeden Preis mit" (klar, kein Problem, wenn man
> Staatskohle hat) den gesamten TK Markt auf, Firmen
Hmm, lass mich raten: Kommunikation nach aussen ist fuer den Support
zwingend notwendig? Die Moeglichkeiten sind durchaus ... interessant.
;-)
> wie Alcatel, Ericsson oder Nokia Siemens haben da ganz
> schlechte Karten und schließen eine Abteilung nach der
> anderen (nennt sich "umorganisieren").
Wer braucht schon herstellende Industrie hierzulande? Ist doch aus China
alles viel billiger. Und wenn der Ausverkauf komplett ist, haben unsere
werten Politiker _ihre_ Schaefchen garantiert schon alle im Trockenen.
> Nur bekommt das
> kaum einer mit, weil ja 7% MWST für Hotels in der Politik
> viiiiiiiieeeeel wichtiger sind.
*sigh*
Mit der Aktion wurde allerdings auch gleich gezeigt, wo die Prioritaeten
liegen.
> Ich meine schon, dass es sich unser Land eigentlich nicht
> leisten kann, sich sehenden Auges in die Abhängikeit von China
> im TK-Bereich zu geben, nur weil Geiz geil sein soll und
> unsere Regierenden offenbar keinerlei Weitsicht bei dem
> Thema zeigen.
Langfristiges Denken heisst bei Politikern "bis zur naechsten Wahl". Da
der waehlende Poebel^W^W^Wdas Volk aber vergesslich ist und sich immer
wieder verulken laesst ist selbst das selten noetig.
Man liest sich,
alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
Wenn es um die eigene finanzielle Absicherung geht, wo sonst. Alles
andere ist sowieso nur Mittel zum Zwecke.
Man liest sich,
Alex.
Also konkret, Pispers ist spitze.
Als in Offenbach der Bürgermeister im Einvernehmen seiner 100
Bediensteten sie verbeamtete, sparte die Stadt die Sozialabgaben. Für
die Bediensteten erhöte sich das Gehalt um genau ihren Teil der
Sozialabgaben.
Also konkret eine Gehaltserhöhung für die Bediensteten.
Er ist übrigens dafür von Parteien und Gewerkschaften wg. seines
angeblich unsozialen Verhaltens kritisiert worden.
Da es fast unmöglich scheint, auch unter anderem Beamte zu Sozialabgaben
(Solidarabgabe) zu verpflichten (warum eigentlich nicht?), bietet sich
die weitgehende Verlagerung dieser Sozialabgaben in die Mehrwertsteuer
an. In Dänemark wirds mW so gehandhabt.
Warum also sollten wir das nicht auch so handhaben?
--
mfg hdw
> Als in Offenbach der Bürgermeister im Einvernehmen seiner 100
> Bediensteten sie verbeamtete, sparte die Stadt die Sozialabgaben. Für
> die Bediensteten erhöte sich das Gehalt um genau ihren Teil der
> Sozialabgaben.
Das mag vordergründig zutreffen
> Also konkret eine Gehaltserhöhung für die Bediensteten.
> Er ist übrigens dafür von Parteien und Gewerkschaften wg. seines
> angeblich unsozialen Verhaltens kritisiert worden.
Völlig zu Recht!
> Da es fast unmöglich scheint, auch unter anderem Beamte zu Sozialabgaben
> (Solidarabgabe) zu verpflichten (warum eigentlich nicht?), bietet sich
> die weitgehende Verlagerung dieser Sozialabgaben in die Mehrwertsteuer
> an. In Dänemark wirds mW so gehandhabt.
> Warum also sollten wir das nicht auch so handhaben?
Die vormals angestellten und jetzt als Beamte ihr Leben fristenden
Mitarbeiter haben zuvor die Hälfte des Krankenkassenbeitrages selber
bezahlen müssen, die zweite Hälfte zahlte der Arbeitgeber. Wenn ein
Mitarbeiter einen Ehepartner und vielleicht sogar Kinder hatte, dann waren
diese für den Beitrag des Mitarbeiters mit kranken- und pflegeversichert.
Nach der Verbeamtung zahlen die Mitarbeiter ihre (nunmehr teurere private)
Krankenversicherung in vollem Umfang selber, es gibt keinen
Arbeitgeberanteil mehr zu den Versicherungsbeiträgen. Warum also sollten sie
Sozialversicherungsbeiträge zahlen, ohne daraus Leistungen erhalten zu
können?
Schlimmer noch, Ehefrau/Ehemann und Kinder müssen pro Person jeweils
gesondert versichert werden und selbst Beiträge zahlen
Für die Kommune war das also durchaus vorteilhaft, das Nachsehen haben die
Mitarbeiter
MfG
Rupert
Ack.
>
> Als in Offenbach der B�rgermeister im Einvernehmen seiner 100
> Bediensteten sie verbeamtete, sparte die Stadt die Sozialabgaben. F�r
> die Bediensteten erh�te sich das Gehalt um genau ihren Teil der
> Sozialabgaben.
> Also konkret eine Gehaltserh�hung f�r die Bediensteten.
> Er ist �brigens daf�r von Parteien und Gewerkschaften wg. seines
> angeblich unsozialen Verhaltens kritisiert worden.
>
> Da es fast unm�glich scheint, auch unter anderem Beamte zu Sozialabgaben
> (Solidarabgabe) zu verpflichten (warum eigentlich nicht?), bietet sich
> die weitgehende Verlagerung dieser Sozialabgaben in die Mehrwertsteuer
> an. In D�nemark wirds mW so gehandhabt.
> Warum also sollten wir das nicht auch so handhaben?
Weil wir keine D�nen sind, sondern Deutsche.
BGE
[...]
> Die vormals angestellten und jetzt als Beamte ihr Leben fristenden
> Mitarbeiter haben zuvor die H�lfte des Krankenkassenbeitrages selber
> bezahlen m�ssen, die zweite H�lfte zahlte der Arbeitgeber. Wenn ein
> Mitarbeiter einen Ehepartner und vielleicht sogar Kinder hatte, dann waren
> diese f�r den Beitrag des Mitarbeiters mit kranken- und pflegeversichert.
> Nach der Verbeamtung zahlen die Mitarbeiter ihre (nunmehr teurere private)
> Krankenversicherung in vollem Umfang selber, es gibt keinen
> Arbeitgeberanteil mehr zu den Versicherungsbeitr�gen.
Quark.
Hast Du schon mal was von *Beihilfe* geh�rt? Das geht bis 80%.
Ich behaupte, kein Bemater zahlt in seiner privaten (DBV DBK o�)
Versicherung mehr als ein Angestellter. Auch ohne Arbeitgeberanteil.
> Warum also sollten sie
> Sozialversicherungsbeitr�ge zahlen, ohne daraus Leistungen erhalten zu
> k�nnen?
Damit sies Maul halten und dem Staat gegen�ber loyal sind.
Das nennt man Privilegien seit Kaiser Augustus.
> Schlimmer noch, Ehefrau/Ehemann und Kinder m�ssen pro Person jeweils
> gesondert versichert werden und selbst Beitr�ge zahlen
Und das bleibt immer noch g�nstiger. Glaub mir. Sonst g�be es keine
Beamten mehr.
> F�r die Kommune war das also durchaus vorteilhaft, das Nachsehen haben die
> Mitarbeiter
Nochmal Quark. Der Landrat sollte entlassen werden.
>
> MfG
> Rupert
MfG
BGE
> Hast Du schon mal was von *Beihilfe* gehört? Das geht bis 80%.
Ja, wenn man Einzelverdiener ist, Ehefrau/-mann also kein eigenes Einkommen
hat und man mindestens drei Kinder ohne Einkommen hat
> Ich behaupte, kein Bemater zahlt in seiner privaten (DBV DBK oä)
> Versicherung mehr als ein Angestellter. Auch ohne Arbeitgeberanteil.
Auch wenn du das behauptest, so ändert das aber nichts an der Realität
>> Warum also sollten sie
>> Sozialversicherungsbeiträge zahlen, ohne daraus Leistungen erhalten zu
>> können?
>
> Damit sies Maul halten und dem Staat gegenüber loyal sind.
Wie meinen?
> Das nennt man Privilegien seit Kaiser Augustus.
Warum wirst du dann nicht Beamter? Diese "Privilegien" stehen doch
heutzutage jedem offen
>> Schlimmer noch, Ehefrau/Ehemann und Kinder müssen pro Person jeweils
>> gesondert versichert werden und selbst Beiträge zahlen
>
> Und das bleibt immer noch günstiger. Glaub mir. Sonst gäbe es keine
> Beamten mehr.
Nein, das glaube ich dir lieber nicht. Ich kenne nämlich die finanzielle
Situation gerade auch älterer Kollegen, welche sich aus dieser Problematik
ergeben. Selbst eine nur 50%-Versicherung der Krankheitskosten ist deutlich
teurer als der Arbeitnehmeranteil in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Laß dir doch einfach mal ein Angebot machen, gib dabei aber bitte
realistische Daten an, wie sie zu der hier zugrundegelegten Situation
passen, und staune. Ein 25-jähriger Alleinstehender wird in der Tat mit
privater Versicherung besser dastehen, zumindest falls er ein hinreichend
hohes Einkommen hat, der 40-jährige, der auch seine Frau und zwei Kinder
versichern muß, sieht bei weitem schlechter aus. Ziemlich unerträglich wird
das dann, wenn man nicht bereits mit 20 Jahren eine private
Krankenversicherung abschliessen konnte (z.B. weil man ja in der gesetzl.
Krankenversicherung war), sondern erst mit 40 oder gar 50 Jahren in diese
Verlegenheit kommt. Private Krankenversicherungen müssen nämlich
kostenorientiert kalkulieren, sie bekommen nicht die immensen Zuschüsse aus
der Staatskasse wie das in der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall
ist.
>> Für die Kommune war das also durchaus vorteilhaft, das Nachsehen haben
>> die Mitarbeiter
>
> Nochmal Quark. Der Landrat sollte entlassen werden.
Ja, das werden sich die betroffenen Angestellten möglicherweise wünschen,
der Rest der Bevölkerung wird mehr auf die geringeren Kosten achten und sich
den Teufel darum scheren, daß da ein paar öffentlichen Angestellten das
Gehalt massiv gekürzt wurde...
MfG
Rupert
> Nein, das glaube ich dir lieber nicht. Ich kenne n�mlich die finanzielle
> Situation gerade auch �lterer Kollegen, welche sich aus dieser Problematik
> ergeben. Selbst eine nur 50%-Versicherung der Krankheitskosten ist deutlich
> teurer als der Arbeitnehmeranteil in der gesetzlichen Krankenversicherung.
> La� dir doch einfach mal ein Angebot machen, gib dabei aber bitte
> realistische Daten an, wie sie zu der hier zugrundegelegten Situation
> passen, und staune. Ein 25-j�hriger Alleinstehender wird in der Tat mit
> privater Versicherung besser dastehen, zumindest falls er ein hinreichend
> hohes Einkommen hat, der 40-j�hrige, der auch seine Frau und zwei Kinder
> versichern mu�, sieht bei weitem schlechter aus. Ziemlich unertr�glich wird
> das dann, wenn man nicht bereits mit 20 Jahren eine private
> Krankenversicherung abschliessen konnte (z.B. weil man ja in der gesetzl.
> Krankenversicherung war), sondern erst mit 40 oder gar 50 Jahren in diese
> Verlegenheit kommt. Private Krankenversicherungen m�ssen n�mlich
> kostenorientiert kalkulieren, sie bekommen nicht die immensen Zusch�sse aus
> der Staatskasse wie das in der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall
> ist.
Was hindert den Beamten freiwilliges Mitglied in der GKV zu sein?
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch f�r Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Geh�use mit 12 Ports f�r Sensoren
> Was hindert den Beamten freiwilliges Mitglied in der GKV zu sein?
Der Umstand, daß er dann auch den Arbeitgeberanteil aus eigener Tasche
bezahlen müsste.
MfG
Rupert
>> Was hindert den Beamten freiwilliges Mitglied in der GKV zu sein?
>
> Der Umstand, da� er dann auch den Arbeitgeberanteil aus eigener Tasche
> bezahlen m�sste.
Und warum hat er das �ber seine Interessenvertretung nicht mit seinem
Dienstherren er�rtert und ge�ndert?
Damit sies Maul halten und dem Staat gegen�ber loyal sind.
>
>> Das nennt man Privilegien seit Kaiser Augustus.
>
> Warum wirst du dann nicht Beamter? Diese "Privilegien" stehen doch
> heutzutage jedem offen
Weil ich was anderes bin. So einfach ist das.
>
>>> Schlimmer noch, Ehefrau/Ehemann und Kinder m�ssen pro Person jeweils
>>> gesondert versichert werden und selbst Beitr�ge zahlen
>> Und das bleibt immer noch g�nstiger. Glaub mir. Sonst g�be es keine
>> Beamten mehr.
>
> Nein, das glaube ich dir lieber nicht.
Na dann glaubst Du es mir eben nicht.
MfG
BGE
> Am Sun, 27 Dec 2009 09:30:02 +0100 schrieb Rupert Haselbeck:
>>> Was hindert den Beamten freiwilliges Mitglied in der GKV zu sein?
>>
>> Der Umstand, daß er dann auch den Arbeitgeberanteil aus eigener Tasche
>> bezahlen müsste.
>
> Und warum hat er das über seine Interessenvertretung nicht mit seinem
> Dienstherren erörtert und geändert?
Das Problem dabei ist die gesetzliche und damit für alle verbindliche
Regelung der Dienstverhältnisse der Beamten. Weder der einzelne Dienstherr
noch die Beschäftigten können/dürfen daran etwas ändern. Und in den
Vorschriften zum Beamtenrecht ist eben nicht vorgesehen, daß ein Zuschuß zu
den Krankenkassenbeiträgen gezahlt wird.
MfG
Rupert
>>>> Was hindert den Beamten freiwilliges Mitglied in der GKV zu sein?
>>>
>>> Der Umstand, da� er dann auch den Arbeitgeberanteil aus eigener Tasche
>>> bezahlen m�sste.
>>
>> Und warum hat er das �ber seine Interessenvertretung nicht mit seinem
>> Dienstherren er�rtert und ge�ndert?
>
> Das Problem dabei ist die gesetzliche und damit f�r alle verbindliche
> Regelung der Dienstverh�ltnisse der Beamten. Weder der einzelne Dienstherr
> noch die Besch�ftigten k�nnen/d�rfen daran etwas �ndern.
Beide haben aber Vertreter die das verhandeln k�nnen.
> Und in den Vorschriften zum Beamtenrecht ist eben nicht vorgesehen, da� ein Zuschu� zu
> den Krankenkassenbeitr�gen gezahlt wird.
Und wenn daran seit Jahren nichts diskutiert und ge�ndert wurde wird es
seinen Grund haben. Entweder ist das Thema nicht wichtig oder doch nicht so
nachteilig.
Es ist Absicht, da� der Beamtensold nicht einfach vergleichbar zum Lohn der
Arbeiter/Angestellten angegeben wird, und ebensowenig zu Politikerapanagen,
in dem aufgeschl�sselt wird, was der Staat zwar nicht zahlt, aber als
entsprechenden Betrag einkalkulieren muss um Rente/Pension und
Krankenversorgung/Beihilfe sicherzustellen.
Man k�nnte schon heute, ohne gesetzliche Verpflichtung, einfach mal auf jede
Beamtensoldabrechnung draufschreiben, wie sich denn das Gehalt im Vergleich
zu anderen Berufsgruppen rechnet. Aber man will das aus politischen Gr�nden
nicht. Damit Leute wie Rupert jammern k�nnen, ihnen das Gejammer aber nicht
sofort um die Ohren gehauen werden kann, noch wichtiger aber damit Politiker
nicht gleich mit dem Stock aus dem Amt gepr�gelt werden.
Noch besser w�re es nat�rlich, wenn sich Politiker und Beamte der von ihnen
selbst installierten gesetzlichen Rentenversicherung und Krankenkasse
anschliessen w�rden und der Staat dort auch kostendeckend einzahlt, aber
gerade die Vergleichbarkeit und damit Erkennbarkeit von �berm�ssigen
Belastungen des Steuerzahlers ist es, die solches verhindert.
Wir haben viel �ber diejenigen gel�stert, die aus unserer Generation zu
Beamten geworden sind. Aus heutiger Sicht haben die eine sehr sehr
gl�ckliche Wahl getroffen. Zum Einkommen eines Investmentbankers reicht
es nicht ganz, aber jeder Zeitarbeitsangestellte (und andere gibt es seit
Schr�der nicht mehr) kann von solchen Bez�gen nur tr�umen.
--
Manfred Winterhoff
>Na ja, die Hauptverursacher, da� wir schlechte Qualit�t lieber
>billig kaufen, als gute Qualit�t teuer, sind aber die H�ndler.
Du kannst hier genausogut sagen "Die Kunden".
Denn nicht der H�ndler f�llt die Kaufentscheidung, sondern der Kunde.
Und solange der statt eines guten Sofas (wei� er �berhaupt noch, was
das ist?) lieber ein schlechtes, und dazu noch dreimal Urlaub im
Ballermann nimmt ...
Ein gutes Beispiel sind die englischen Restaurants. Gute K�che
lohnt sich da �berhaupt nicht mehr, weil kaum ein Kunde noch wei�,
was das ist, und daf�r auch nicht bezahlen will. Lieber Fish & Chips
mit Fettfingern aussem Daily Mirror :-).
>Es gibt KEINEN Grund, warum nicht beide Gegenst�nde zu
>denselben Handlingkosten als H�nderaufschlag weitergereicht
>werden sollte, also das 3000 EUR Sofa ebenso nur 300 EUR
>H�nderaufschlag kosten sollte wie das 300 EUR Sofa.
Doch, den: Der H�ndler nimmt, was er kriegt - genau wie der Kunde.
>Es sind die gierigen H�ndler mit veralteten Berechnungsmethoden,
>die f�r den Ramsch in unseren Wohnzimmern verantwortlich sind.
Es sind die gierigen, ignoranten Kunden, die f�r die Ramschangebote
in unseren L�den verantwortlich sind. Und solche Typen wie der
gr�ne Oberp�bler Trittin, die von der Kanzel des Parlaments herab
Menschen verunglimpfen (Kitzb�hel-Maria), die zu einem Besuch beim
Minister mit einem sch�nen Pelzmantel erscheinen (Frau Schaeffler).
Mit Qualit�t darfste Dich doch heute in der �ffentlichkeit kaum noch
zeigen, ohne angerempelt zu werden, und bei teuren Autos wirste
bald ohne mitfahrende Garage nicht mehr auskommen, wennde
nicht dauernd neulackieren m�chtest.
>Wir brauchen ein anderes H�ndlerkonzept, welches mehr nach
>tats�chlichem Aufwand und weniger nach Prozents�tzen rechnet.
>Alle H�ndler mit veraltetem Gewinngierkonzept m�ssen aussterben.
Wir brauchen wieder mehr gebildete, strebsame Mitb�rger, die Qualit�t
beurteilen k�nnen und ich damit wohlf�hlen. Die Qualit�t der B�rger
bestimmt die Qualit�t des Warenangebotes.
>Wenn ich alleine im Kunstgewerbe zum Thema "was w�re was wert"
>h�re, wenn ein Bild mal an einen Vollidioten mit geld wie Heu
>f�r 12 Mio verkauft wurde, dann sind Bilder offenbar so viel
>wert, dann mu� ich mich fragen, der den H�ndlern und K�nstlern
>in Gehirn geschissen hat.
"Kunst" war schon immer eine andere Geschichte :-).
Gr��e,
H.
Nein, ein ganz klares Nein.
> Denn nicht der H�ndler f�llt die Kaufentscheidung, sondern der Kunde.
Schau dir um, h�re beim Nachbarn mal zu, lese Newsgruppen:
Der Kunde will fast immer mehr Geld ausgeben als das billigste,
und sucht daf�r etwas besseres.
Lieber Bosch als China, lieber Bosch blau als Bosch gr�n, lieber
Makita weil man als Heimwerker doch besser die Handwerkerware nimmt
weil man schon weiss dass die Heimwerkerware nichts taugt.
Er wird vom H�ndler und Hersteller aber regelm�ssig verarscht.
Die nutzen seine Bereitwilligkeit f�r mehr Qualit�t mehr Geld ausgeben
zu wollen, und bieten ihm denselben Ramsch noch mal teurer an.
Die Bosch ist gar nicht besser als das China-Modell, sie f�llt genau
so schnell auseinander. Kein Problem, denkt sich der betrogene Kunde,
n�chstes mal muss ich Bosch blau kaufen, doch oh Wunder, auch die geht
kaputt. Also landet man bei Makita und muss erkennen, da� auch die nur
mit Wasser kochen. Wer das durch hat, greift lieber wieder zu China,
die Haltbarkeit pro Euro ist da doch besser.
> Wir brauchen wieder mehr gebildete, strebsame Mitb�rger, die Qualit�t
> beurteilen k�nnen und ich damit wohlf�hlen.
Die Werbung tut ihr m�glichstes, damit solche Leute nicht entstehen.
Sogenannte "Produktinformationen" werden immer seltener (Beispiel:
Bei Audioanlagen Leistung, Klirrfaktor, THD+N, dB-Regelbereich, ...
war fr�her alles selbstverst�ndlich das anzugeben, heute findest du
es nicht mal auf der Produktseite der Homepage beim Hersteller)
Neulich ist mir aufgefallen, da� viele (Nahrungsmittel-)Produkte nicht
mal mehr sagen, wie viel drin ist (in Gramm, netto) (Beispiel
Kartoffelprodukte der Mecklenburger Katroffelveredelung).
Warum? Weil das neulich aus der gesetzlichen Vorgabe gestrichen wurde,
man MUSS es nicht mehr angeben, und das nutzen die Hersteller nat�rlich
sofort um es auch nicht mehr freiwillig anzugeben, damit dem Kunden
jede Vergleichsm�glichkeit genommen wird (und er, wenn nur noch ein
Rest in der T�te ist, den, mangels Mengenumrechung auf's Ganze, auch
gleich wegwerfen kann)
Die Hersteller betr�gen vors�tzlich wo sie nur k�nnen. "Ohne geschmacks-
verst�rkende Zusatzstoffe" aber mit Hefeextrakt. Na was hat man aus der
Hefe extrahiert? Genau, Geschmacksverst�rker. Der Betrug wird immer
dreister.
--
Manfred Winterhoff
> MaWin wrote:
>
>>Na ja, die Hauptverursacher, daß wir schlechte Qualität lieber
>>billig kaufen, als gute Qualität teuer, sind aber die Händler.
>
> Du kannst hier genausogut sagen "Die Kunden".
Es sind ausschließlich die Kunden, welche die Kaufentscheidung treffen und
damit treffen sie gleichzeitig auch die Entscheidung, was der Händler
anbietet
> Denn nicht der Händler fällt die Kaufentscheidung, sondern der Kunde.
> Und solange der statt eines guten Sofas (weiß er überhaupt noch, was
> das ist?) lieber ein schlechtes, und dazu noch dreimal Urlaub im
> Ballermann nimmt ...
Der Kunde möchte wohl schon das gute Sofa, allein, er möchte es zum Preis
des billigen Sofas und das wird dann eben nicht funktionieren, weil
natürlich auch der Händler von seinen Geschäften leben will und muß
> Ein gutes Beispiel sind die englischen Restaurants. Gute Küche
> lohnt sich da überhaupt nicht mehr, weil kaum ein Kunde noch weiß,
> was das ist, und dafür auch nicht bezahlen will. Lieber Fish & Chips
> mit Fettfingern aussem Daily Mirror :-).
Da muß man nicht bis England gehen. Sieh dich in deutschen Städten um und
suche dort nach vernünftigen Restaurants. Pizzabuden, auch jene der teueren
Sorte, und Chinaspeisenaufwärmer finden sich an jeder Ecke. Die Vorgänger,
welche einheimische, aufwändiger zuzubereitende und damit zwangsläufig
teurere Gerichte auf der Karte hatten, mußten mangels Gästen dichtmachen.
>>Es gibt KEINEN Grund, warum nicht beide Gegenstände zu
>>denselben Handlingkosten als Händeraufschlag weitergereicht
>>werden sollte, also das 3000 EUR Sofa ebenso nur 300 EUR
>>Händeraufschlag kosten sollte wie das 300 EUR Sofa.
>
> Doch, den: Der Händler nimmt, was er kriegt - genau wie der Kunde.
Der Unterschied besteht vor allem auch darin, daß billigere Ware in aller
Regel in höheren Stückzahlen umgesetzt wird, so daß man mit geringeren
Aufschlägen auf seine Kosten kommt als dies bei teuren Artikeln der Fall ist
> Es sind die gierigen, ignoranten Kunden, die für die Ramschangebote
> in unseren Läden verantwortlich sind.
Ja, natürlich. Der Kunde bekommt immer das angeboten, was er auch will. Wer
was anderes anbietet als dem Kunden gefällt, der tut das nicht lange, weil
er recht schnell pleite ist
>>Wir brauchen ein anderes Händlerkonzept, welches mehr nach
>>tatsächlichem Aufwand und weniger nach Prozentsätzen rechnet.
>>Alle Händler mit veraltetem Gewinngierkonzept müssen aussterben.
Die Milchmädchen samt deren Rechenkünsten bewahren wir uns aber
offensichtlich noch ein Weilchen?!
>>Wenn ich alleine im Kunstgewerbe zum Thema "was wäre was wert"
>>höre, wenn ein Bild mal an einen Vollidioten mit geld wie Heu
>>für 12 Mio verkauft wurde, dann sind Bilder offenbar so viel
>>wert, dann muß ich mich fragen, der den Händlern und Künstlern
>>in Gehirn geschissen hat.
>
> "Kunst" war schon immer eine andere Geschichte :-).
Es ist nicht das Geringste dagegen einzuwenden, wenn jemand ein Bild oder
sonst irgendwas für 12 Millionen erwirbt. Ganz im Gegenteil, wer Material im
Wert von 100 Euro derart zu veredeln imstande ist, daß er es für 12
Millionen Euro verkaufen kann, der verdient dieses Geld mit Fug und Recht,
auch wenn Sozialneid, gepaart mit einem wohlfundierten Satz an Vorurteilen,
dies gelegentlich als nicht nachvollziehbar erscheinen lassen mag. Aber
solche Leute darf man eben auch nicht ernstnehmen.
Man darf dabei auch nicht übersehen, daß die 19% Mehrwertsteuer, welche der
Galerist von diesen 12 Millionen Euro Verkaufspreis abführen muß, für das
Wohl der Allgemeinheit nicht zu verachten sind.
MfG
Rupert
> Man darf dabei auch nicht �bersehen, da� die 19% Mehrwertsteuer, welche der
> Galerist von diesen 12 Millionen Euro Verkaufspreis abf�hren mu�, f�r das
> Wohl der Allgemeinheit nicht zu verachten sind.
Bei Kunstgegenst�nden IMHO 7%, auch Million�re haben ein Recht auf g�nstigen
Grundbedarf ;-)
http://www.arbeitskreis-kunsthandel.de/aktuelle-themen/mehrwertsteuer/
> Sozialneid
Armer Wicht.
Sch�n wie du langatmig belegt hast, das du NICHTS verstanden hast.
--
Manfred Winterhoff
> "Thorsten Oesterlein" <rundo...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
> news:z6aye2owsdwo.15...@40tude.net...
>
>> Meinst du ausserdem wirklich, in China kauften sie die in Klagenfurt bei
>> Philips hergestellten Kondensatoren?
>
> Die haben denselben Weltmarktpreis wie die aus HangChung, denn wenn
> nicht, dann macht sich ein Container auf die Reise.
Vor 25 Jahren? Ich glaube nicht, da� eine Bude die in �sterreich mit
relativ hohem manuellem Anteil in Akkordarbeit hergestellte C anbot, das
zum selben Preis wie die in China tun konnte. W�re dem so, g�be es das Werk
heute noch.
>> Ich meine �brigens nicht, da� die Ger�te damals zu teuer waren.
>
> Wenn sie heute den Preis von damals h�tten, inflationsgesteigert,
> dann W�RDEST du sie f�r zu teuer erachten.
Nein, w�rde ich nicht. Soll eine Glotze halt 1000 Euro kosten. Kein Problem
damit.
>> Hier musste nur nachgebessert werden, wenn der selbe Fehler wieder auftrat.
>
> So auch hier, in der Theorie, aber wenn die Oma an der Ladentheke steht und
> schimpft, weil ihr R�hrenfernseher wieder kaputt ist "genau so dunkel wie
> beim letzten mal, das muss derselbe Fehler sein" dann l�sst man sich nicht
> auf einen Anwalt ein, sondern kalkuliert das vorher ein.
Doch, da l�sst man sich drauf ein. Anders w�r auch schwachsinnig wen erst
nur eine Sicherung kaputt war und dann der Zeilentrafo. Man mu� den Leuten
nur erkl�ren, da� verschiedene Ursachen u.U. das selbe Fehlerbild erzeugen.
Gr��e,
Thorsten
Er hat betriebswirtschaftlich gehandelt.
>> Also konkret eine Gehaltserhöhung für die Bediensteten.
>> Er ist übrigens dafür von Parteien und Gewerkschaften wg. seines
>> angeblich unsozialen Verhaltens kritisiert worden.
>
> Völlig zu Recht!
Was wirft du ihm vor?
>> Da es fast unmöglich scheint, auch unter anderem Beamte zu Sozialabgaben
>> (Solidarabgabe) zu verpflichten (warum eigentlich nicht?), bietet sich
>> die weitgehende Verlagerung dieser Sozialabgaben in die Mehrwertsteuer
>> an. In Dänemark wirds mW so gehandhabt.
>> Warum also sollten wir das nicht auch so handhaben?
>
> Die vormals angestellten und jetzt als Beamte ihr Leben fristenden
> Mitarbeiter haben zuvor die Hälfte des Krankenkassenbeitrages selber
> bezahlen müssen, die zweite Hälfte zahlte der Arbeitgeber. Wenn ein
> Mitarbeiter einen Ehepartner und vielleicht sogar Kinder hatte, dann waren
> diese für den Beitrag des Mitarbeiters mit kranken- und pflegeversichert.
> Nach der Verbeamtung zahlen die Mitarbeiter ihre (nunmehr teurere private)
> Krankenversicherung in vollem Umfang selber, es gibt keinen
> Arbeitgeberanteil mehr zu den Versicherungsbeiträgen. Warum also sollten sie
> Sozialversicherungsbeiträge zahlen, ohne daraus Leistungen erhalten zu
> können?
Sie würden dann nicht gezwungen sein die "teure" Privatversicherung
abzuschließen. Du monierst sie ja grad.
Vielleicht kannst du es ja beantworten, warum gerade Staatsdiener sich
privat versichern "müssen"?
> Schlimmer noch, Ehefrau/Ehemann und Kinder müssen pro Person jeweils
> gesondert versichert werden und selbst Beiträge zahlen
> Für die Kommune war das also durchaus vorteilhaft, das Nachsehen haben die
> Mitarbeiter
Du hast die vielen Kleinunternehmer vergessen. Bei denen reicht es oft
noch nicht mal zu einer Krankenversicherung.
Beamten haben Anspruch auf Beihilfe. Je nach Dienstherren beläuft sich
die Beihilfe zwischen 50-80%. Der Rest kann dann durch eine
Zusatzversicherung abgedeckt werden.
Sollten Kinder vorhanden sein, gibt es noch zusätzliche Beihilfen.
--
mfg hdw
Bundes- und Landesbeamtenverhältnisse beachten.
--
mfg hdw
Nat�rlich nicht, deswegen war es vor 25 Jahren ja auch so teuer.
Wenig Konkurrenz, noch keine durchautomatisierte Fertigung.
> Soll eine Glotze halt 1000 Euro kosten.
Ich wusste, da� du NICHT DIE GERINGSTE VORSTELLUNG davon hast,
was ein (Frab-)Fernseher mal kostete. Du bist zu jung und zu naiv, und
glaubst, die Welt w�re schon immer so gewesen, bevor du geboren wurdest.
Nur mal als Beispiel einen Fernseher den wir uns mal gekauft hatten,
also nichts unerschwingliches der ersten Generation:
Ein Philips Goya kostet so um 1996 so knapp 3000 DM. Das sind heute:
4700 EUR.
> Kein Problem damit.
Siehst du, so kann man sich irren.
> Man mu� den Leuten nur erkl�ren, da� verschiedene Ursachen u.U. das
> selbe Fehlerbild erzeugen.
Jung und naiv...
--
Manfred Winterhoff
Der Kunde kann nur kaufen, was ihm der Händler anbietet. Ja und ein
höherer Preis ist längst kein sicherer Maßstab für entsprechende
Qualität. Zumal Kunde dann oft feststellen darf, daß das wesentlich
teurere Produkt auch Made in China ist. Vermutlich sogar vom selben
Hersteller.
Irgentwie fühlt Kunde sich dann verarscht.
--
mfg hdw
Des Bruttogehaltes ja. Aus Arbeitnehmersicht sind sie nichts als ein
Teil der Steuern. Steuern haben auch eine Regelungsfunktion. Bei der
Tabak- und Mineral�lsteuer ist genau das der offizielle Hauptzweck,
sie sind nur zu niedrig, um da viel zu bewirken. Die Strafsteuern auf
das Besch�ftigen von Angestellten sind aber hoch genug, die steuern
wirklich und sp�rbar.