zum Testen von KFZ-Motorsteuerungen habe ich mir
ein Testgerät mit einem AVR gebaut.
Es simuliert die Signalfolge von einem Hallgeber
an einem Zahnrad, an welchen ein (oder mehrere)
Zähne zur OT-Erkennung fehlen.
Die "Drehzahl" ist dabei regelbar.
Nun habe ich ein Steuergerät, welches keinen Hallgeber
verwendet, sondern einen induktiven Sensor benötigt.
Wie bekomme ich aus dem vorhandenen Rechtecksignal
des AVRs nun ein Signal, welches dem Induktivsensor
möglichst gut entspricht?
Mir ist bekannt, dass die induktiven Sensoren je
nach Drehzahl unterschiedlich hohe Spannungen ausgeben.
Auch ist mir klar, dass die Signalform je nach Sensor
unterschiedlich sein kann.
Daher wäre für mich wichtig, das ich die Signalform
entsprechend anpassen kann.
Hat da jemand einen Vorschlag dazu?
(Die mechanische Lösung mit Gleichstrommotor und
echtem Geberrad habe ich schon.)
Vielen Dank fürs Lesen und Eure Zeit.
Rolf
Ein induktiver Geber liefert dir das differenzierte Signal eines
Hallsignals.
- Henry
> Daher wäre für mich wichtig, das ich die Signalform
> entsprechend anpassen kann.
Unnoetig, am Induktivgebereingang sitzt meist in Komparator,
und den darfst du auch massiv uebersteuern. Hinter ihm ist
es eh Reckteck.
Also Hallgebersignal einfach rein, anderen Anschluss auf
halbe Betriebsspannung oder irgendwas greifbares.
Manche Chips haben eine Indektivsensorleitungsbrucherkennung,
die darf man natuerlich nicht triggern.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
MaWin wrote:
> "Rolf Bredemeier" <rolf...@despammed.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:47408e11$1...@news1.dts-online.net...
>
>> Daher wäre für mich wichtig, das ich die Signalform
>> entsprechend anpassen kann.
>
> Unnoetig, am Induktivgebereingang sitzt meist in Komparator,
> und den darfst du auch massiv uebersteuern. Hinter ihm ist
> es eh Reckteck.
> Also Hallgebersignal einfach rein, anderen Anschluss auf
> halbe Betriebsspannung oder irgendwas greifbares.
danke für die Antwort.
Der Induktivsensoreingang hat zwei Anschlüsse.
Mein Simulator gibt 5V Rechteck aus.
Wenn ich nun den einen Induktivsensoreingang auf halbe Betriebsspannung,
also ca. 7 Volt lege, auf den anderen die 0/5V des Simulators, dann
ist doch die resultierende Differenz am Eingang -7V / -2V?
Habe ich das richtig verstanden? Und das wird funktionieren?
Der Induktivsensor gibt doch eine Wechselspannung aus, vielleicht
so +/- 10 bsi 30Volt.
Danke für die Geduld!
Rolf
Spendier noch einen Widerstand, so 2k, zur Sicherheit.
Siehe Datenblaetter fuer z.B. L9100 von ST (SGS).
Die 'halbe Spannung' sollte dann 2.5V sein.
> so +/- 10 bsi 30Volt.
Wird geclippt, also abgeschnitten, meistens schon bei +0.7V/-0.7V Differenz.
MfG JRD
MaWin wrote:
> Spendier noch einen Widerstand, so 2k, zur Sicherheit.
> Siehe Datenblaetter fuer z.B. L9100 von ST (SGS).
Danke fr die Infos.
Jetzt bin ich aber anscheinend zu dämlich, das
Datasheet zu finden...
Magst Du einen Link posten?
Rolf
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
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Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
"Rolf Bredemeier" <rolf...@despammed.com> schrieb im Newsbeitrag
news:47432510$1...@news1.dts-online.net...