Schoenes Wochenende
Ralph
Ralph Heiden schrieb:
Wenn in den Gleichrichtern mehr Leistung "verbraten" wird, dann muss
entweder mehr Spannung als die 2*0,7V abfallen, oder mehr Strom fließen.
> induktiver Niedervolt Halogentrafo 11,7V
???
Dein Problem tritt bei elektronischen Halogentrafos auf
(also Schaltnetzteilen) weil normale Gleichrichter dafuer
zu langsam sind. Mit einem Eisenkerntrafo duerfte es
solche Probleme nicht geben.
--
Manfred Winterhoff, mawin at gmx.net, remove NOSPAM if replying
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Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
> > induktiver Niedervolt Halogentrafo 11,7V
>
> ???
>
> Dein Problem tritt bei elektronischen Halogentrafos auf
> (also Schaltnetzteilen) weil normale Gleichrichter dafuer
> zu langsam sind. Mit einem Eisenkerntrafo duerfte es
> solche Probleme nicht geben.
Liefern die "elektronischen" nicht sowiso immer Gleichspannung?
Ich habe jedenfalls noch keine mit Wechselspannung aufgemacht :-).
Ciao,
Dirk
>Dein Problem tritt bei elektronischen Halogentrafos auf
>(also Schaltnetzteilen) weil normale Gleichrichter dafuer
>zu langsam sind. Mit einem Eisenkerntrafo duerfte es
>solche Probleme nicht geben.
Stimmt, ist ja auch ein stinknormaler Trafo mit Eisenkern, also 12VAC.
Ich tippe mal auf eine mangelhafte Charge der Gleichrichter.
Ralph
Hallo,
deine Typ-Angabe für den Brückengleichrichter kann ich schon mal
gar nicht glauben. Schreibe bitte genau was da drauf steht und
nicht was du denkst was es bedeuten könnte.
> ausgeglueht ist. Belastet wird der Gleichrichter mit (gemessen)
> schlapp 2A ohmscher Last. Speisetrafo ist normaler induktiver
> Niedervolt Halogentrafo 11,7V. Lief etwa 2 Jahre ohne Probs.
Wenn da wirklich 2A fließen dann ergibt das eine Verlustleistung
von ca. 1.6W (2A*2**0.8V).
Wenn das Gehaüse des Gleichrichters nicht besonders groß ist
und keine großen Lötflächen verwendet wurden kann der auch
bei 2A heiß werden.
Welche Bauform(Größe) hat der Gleichrichter?
> Also gut, Gleichrichter raus, neuen eingebaut. Monteur meint, der wird
> nach kurzer Zeit so heiss das er ihn nicht mehr anfassen kann. Teil
> ist mit Alu Unterlage (plan) auf Hutschiene (ca. 250mm lang) montiert.
Wenn die Hutschiene aus Stahl ist, dann wird das mit der Kühlung
nicht besonders viel besser. Gute Kühlkörper kann man nur
mit Kupfer und Aluminium bauen. Außerdem muß da Wärmeleitpaste
zwischen Gleichrichter und Kühlkörper.
Wie kann der überhaupt plan auf eine Hutschiene montiert werden
die starr ist? Da müßte der Gleichrichter, bei den zu erwartenden
Toleranzen, ja erst angeschraubt und dann verlötet werden.
Oder war meine Vermutung falsch, daß der Gleichrichter auf
einer Platine sitzt?
> Spannungen hatte er logischerweise nur am Trafo leer (12V) und unter
> Last 11V) gemessen, an der Last (DC) soll die Spannung knapp 10V
> betragen haben. Die Verdrahtung ist sehr uebersichtlich, Schluss oder
> Fremdspannung schliesse ich erstmal aus. Der naechste Gleichrichter
> wurde zwar deutlich weniger warm, aber immerhin. Dann hatte er den
> letzten aus dem Fahrzeug geholt, der war dann wieder nach 10 Minuten
> kochend heiss. Ich tippe mal auf einen Fehler in den Gleichrichtern.
Den einzigen Fehler den ich mir da vorstellen kann wäre, daß der
Gleichrichter eine zu geringe Spannungsfestigkeit hat. Dann
würde er allerdings auch ohne Last heiß.
Ist das der Fall?
Gruß
Helmut
>deine Typ-Angabe für den Brückengleichrichter kann ich schon mal
>gar nicht glauben. Schreibe bitte genau was da drauf steht und
>nicht was du denkst was es bedeuten könnte.
Ich habe nicht gedacht was draufstehen koennte, lediglich die
Parameter der von mir seit Jahren immer wieder bestellten
Gleichrichter hatte ich gestern im Kopf.
Also, es sind GBPC2510 - 25A / 1000V und GBPC1208 12A / 800V
Nicht eingeloetet, da Steckanschluesse
Montage mit 4k Alu, 6mm stark (5er Bohrung) als Unterlage zum
montieren auf Tragschiene TS35. Gibt es nicht, selbst gefertigt fuer
Sondergeschichten.
>Wenn da wirklich 2A fließen dann ergibt das eine Verlustleistung
>von ca. 1.6W (2A*2**0.8V).
>Wenn das Gehaüse des Gleichrichters nicht besonders groß ist
>und keine großen Lötflächen verwendet wurden kann der auch
>bei 2A heiß werden.
Das ist wohl klar!
>
>Welche Bauform(Größe) hat der Gleichrichter?
s.o., Einlochbefestigung mit Steckanschluessen f. 6,3er
Flachsteckuelsen
>Wie kann der überhaupt plan auf eine Hutschiene montiert werden
>die starr ist? Da müßte der Gleichrichter, bei den zu erwartenden
>Toleranzen, ja erst angeschraubt und dann verlötet werden.
>Oder war meine Vermutung falsch, daß der Gleichrichter auf
>einer Platine sitzt?
s.o.
Hatte ich das im Ursprungsposting icht beschrieben?
>Gleichrichter eine zu geringe Spannungsfestigkeit hat.
Nope! s.o.
Rick
Verpolt?
Ulrich Lukas
Ralph Heiden schrieb:
>
> [Gleichrichter wird viel zu heiss...]
Ich hatte vor Jahren ein ähnliches Problem: Die Ursache waren zwei
dieser Stecker, die etwas oxydiert waren und am dabei entstandenen
Übergangswiderstand ordentlich geheizt haben...von außer war das
nicht zu sehen, aber zu messen (Spannung vor und nach dem
Steckkontakt). Die Hitze hat den ursprünglichen Gleichrichter
erledigt und beinahe auch den Neuen...
Zweite denkbare Ursache: Stromspitzen. Der mit einem Multimeter
gemessene Strom ist 2A sagst Du, dabei können aber Stromspitzen
auftreten, die die Verlustleistung deutlich in die Höhe treiben!
lG,
Wolfgang
> Liefern die "elektronischen" nicht sowiso immer Gleichspannung?
nö. wär ja bauteileverschwendung. aber praktisch, dann könnte man sie
leicht zweckentfremden.
cu
erich
--
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Schoenen Abend noch
Ralph
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Ralph Heiden
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