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LCR Messgerät: Taugt Voltcraft LCR-100?

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Peter Heitzer

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Dec 16, 2009, 10:46:45 AM12/16/09
to
Da mein bisheriges LCD-Messger�t Voltcraft 9063 (Conrad Art. Nr. 122612)
langsam den Geist aufgibt und ich auch manchmal Kondensatoren mit mehr als
200 uF messen m�chte, bin ich auf der Suche nach Ersatz.
Das LCR-100 (101392) schaut von den Daten her brauchbar aus. Hat das jemand
im Einsatz und kann etwas �ber die Genauigkeit in der Praxis sagen?
Insbesondere interessant ist,
ob Widerst�nde ab 100 mOhm mit brauchbarer Genauigkeit messbar sind,
(die Anleitung spricht von +/- 1.2% + 0.5 Ohm)
ob der Durchgangspr�fer ohne Verz�gerung arbeitet
und nat�rlich ob Induktivit�ten und Kapazit�ten verl�sslich bestimmt werden
k�nnen. Letzteres ist bei meinem bisherigen Teil nicht (mehr) gegeben.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Michael Schulz

unread,
Dec 16, 2009, 11:27:14 AM12/16/09
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Peter Heitzer schrieb:

> Da mein bisheriges LCD-Messger�t Voltcraft 9063 (Conrad Art. Nr. 122612)
> langsam den Geist aufgibt und ich auch manchmal Kondensatoren mit mehr als
> 200 uF messen m�chte, bin ich auf der Suche nach Ersatz.
> Das LCR-100 (101392) schaut von den Daten her brauchbar aus. Hat das jemand
> im Einsatz und kann etwas �ber die Genauigkeit in der Praxis sagen?
> Insbesondere interessant ist,
> ob Widerst�nde ab 100 mOhm mit brauchbarer Genauigkeit messbar sind,
> (die Anleitung spricht von +/- 1.2% + 0.5 Ohm)
> ob der Durchgangspr�fer ohne Verz�gerung arbeitet
> und nat�rlich ob Induktivit�ten und Kapazit�ten verl�sslich bestimmt werden
> k�nnen. Letzteres ist bei meinem bisherigen Teil nicht (mehr) gegeben.
>

Das sieht f�r mich gut aus:

Nennt sich Tecpel LCR-612

http://cgi.ebay.de/DIGITAL-MESSGERAT-LCR-METER-MIT-RS232-SOFTWARE-LC1_W0QQitemZ170420641094QQcmdZViewItemQQptZWissenschaftliche_Ger�te?hash=item27addc9d46

Michael Schulz

unread,
Dec 16, 2009, 11:36:08 AM12/16/09
to
Peter Heitzer schrieb:

> Da mein bisheriges LCD-Messger�t Voltcraft 9063 (Conrad Art. Nr. 122612)
> langsam den Geist aufgibt und ich auch manchmal Kondensatoren mit mehr als
> 200 uF messen m�chte, bin ich auf der Suche nach Ersatz.
> Das LCR-100 (101392) schaut von den Daten her brauchbar aus. Hat das jemand
> im Einsatz und kann etwas �ber die Genauigkeit in der Praxis sagen?
> Insbesondere interessant ist,
> ob Widerst�nde ab 100 mOhm mit brauchbarer Genauigkeit messbar sind,
> (die Anleitung spricht von +/- 1.2% + 0.5 Ohm)
> ob der Durchgangspr�fer ohne Verz�gerung arbeitet
> und nat�rlich ob Induktivit�ten und Kapazit�ten verl�sslich bestimmt werden
> k�nnen. Letzteres ist bei meinem bisherigen Teil nicht (mehr) gegeben.


Wenn du kleine Widerst�nde genau messen willst dann nimmst du ein
Labornetzteil und belastest es dann �ber den zu messenden Widerstand mit
sagen wir mal (gemessenen) 100mA.

Und mit einem zweiten Messger�t misst du den Spannungsabfall m�glichst
dicht an Widerstandsk�rper.

Also eine 4-Draht Messung durchf�hren.

Handmultimeter k�nnen nur schwer einen so hohen Messstrom treiben und
sie besitzen auch keinen 4-Draht Eingang. Du misst dort also immer die
Messleitungen und die �bergangswiderst�nde der Klemmen mit.

Da wird es schwierig genau zu messen.


Heinz Pripal

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Dec 16, 2009, 11:38:06 AM12/16/09
to
Hallo

Ich kann über die Voltcraft-Geräte kein Urteil fällen.

Selbst verwende ich das "LCR40" von Peak.
Gibts bei RS-Components (493-9277).


Hier ein paar Angaben dazu:

Messbereiche:
Induktivität: 1µH bis 10H
Kapazität: 0,4pF bis 10mF
Widerstand: 1 ohm bis 2 Mohm

· Automatische Bauteil-Erkennung
· Automatische Anschluss-Erkennung
· Automatische Auswahl der Testfrequenz (DC, 1kHz, 15kHz, 200kHz)
· Anzeige von zusätzlichen Bauteildaten (z.B.: DC-Widerstand einer
Induktivität)
· Mit Messleitungskompensation
· Einfache Bedienung
· Verzögerte oder sofortige Analyse (für Freihandbedienung)
· Auto-Off
· Batteriekontrolle "Low-Battery"
· Grundgenauigkeit von 1%

Habe dieses Gerät schon einige Zeit in Verwendung und bin damit sehr
zufrieden.

Übrigens gibt es von dem Hersteller auch noch andere Geräte (sie sehen
alle gleich aus, nur die Gehäusefarbe ist unterschiedlich).
zB: ESR-Messgerät "ESR40" oder das Bauteil-Analysegerät "DCA55" - kann
ich auch beide empfehlen.


lg, Heinz

Stefan Wiest

unread,
Dec 16, 2009, 12:18:19 PM12/16/09
to
Hallo,

Heinz Pripal schrieb:


> Selbst verwende ich das "LCR40" von Peak.
> Gibts bei RS-Components (493-9277).

Liest sich interessant, bei Reichelt gibts das auch etwas gᅵnstiger.
Die Anschlussklemmen auf dem RS-Katalogfoto scheinen mir nicht so
vertrauenerweckend um damit 1pF zu messen.
Reichelt zeigt die gar nicht erst :-)
Die extra erhᅵltlichen Zubehᅵrteile sehen dann besser aus. Hast Du
Erfahrung mit der SMD-Testpinzette?

Grᅵᅵe,
Stefan

Heinz Pripal

unread,
Dec 16, 2009, 12:23:22 PM12/16/09
to

> Liest sich interessant, bei Reichelt gibts das auch etwas g nstiger.

> Die Anschlussklemmen auf dem RS-Katalogfoto scheinen mir nicht so
> vertrauenerweckend um damit 1pF zu messen.
> Reichelt zeigt die gar nicht erst :-)

Es sind ganz einfache Standard-Mini-Klemmen. Die sehr kurzen
Anschlusskabel (etwa 10cm) machen es aber möglich.

> Die extra erhältlichen Zubeh rteile sehen dann besser aus. Hast Du
> Erfahrung mit der SMD-Testpinzette?

Nein. Habe keine Zubehörteile. Für meinen Anwendungsbereich reichen
die Standardklemmen.


lg, Heinz


Heinz Pripal

unread,
Dec 16, 2009, 12:35:23 PM12/16/09
to

> Die extra erhältlichen Zubehörteile sehen dann besser aus. Hast Du
> Erfahrung mit der SMD-Testpinzette?

Hier der Link zum Hersteller:
http://www.peakelec.co.uk/

Da findest du sich auch noch andere interesante Sachen ;-)


lg, Heinz


Uwe Hercksen

unread,
Dec 17, 2009, 4:44:19 AM12/17/09
to

Peter Heitzer schrieb:

> Insbesondere interessant ist,
> ob Widerst�nde ab 100 mOhm mit brauchbarer Genauigkeit messbar sind,
> (die Anleitung spricht von +/- 1.2% + 0.5 Ohm)

Hallo,

Widerst�nde im Bereich von 100 mOhm k�nnen eigentlich nur mit der
Vierleitermethode genauer gemessen werden, mit nur zwei Leitungen ist
der Einflu� dieser Anschlu�leitungen zu hoch.

Bye

Alexander Dörr

unread,
Dec 17, 2009, 5:05:14 AM12/17/09
to
Stefan Wiest schrieb:

> Die extra erhᅵltlichen Zubehᅵrteile sehen dann besser aus. Hast Du
> Erfahrung mit der SMD-Testpinzette?

ich habe die SMD-Pinzette ETW 400 von Reichelt, die der aus dem
Prᅵfspitzen-Set PTP03 sehr ᅵhnlich sieht. Fᅵr noch nicht eingelᅵtete
SMD-Bauteile taugt sie nicht, weil die Plastikkonstruktion so nachgiebig
ist, dass man die SMD-Bauteile mit der Pinzette seitlich wegschnipst.
Die Zuleitung meiner Pinzette ist so lang, dass sie bereits ca. 100 pF
hat. Kleine Kondensatoren lassen sich damit nicht messen.

Positiv ᅵberrascht hat mich eine Messpinzette von Pollin, Best.Nr.
830292. Kondensatoren bis herunter zu 10pF lassen sich noch gut messen.

Gruᅵ,
Alexander

Heinz Schmitz

unread,
Dec 17, 2009, 5:13:56 AM12/17/09
to
Michael Schulz wrote:

Digitale LCR-Meter gibts da gelegentlich (auch neu) schon zum halben
Preis. Habe ich mir vor Zeiten geg�nnt und bin ganz zufrieden mit.
Nachteile bei meinem: Betrieb mit 9V-Block und friemeliges �ffnen zum
Batterietausch. Eigenltich bevorzuge ich Me�ger�te mit Netzanschlu�.

Wozu man bei einem solchen Teil RS232 braucht, ist mir erst mal
unerfindlich.

Gr��e,
H.

Axel Schwenke

unread,
Dec 17, 2009, 6:12:08 AM12/17/09
to
Alexander D�rr <us...@domain.invalid> wrote:
>
> ich habe die SMD-Pinzette ETW 400 von Reichelt, die der aus dem
> Pr�fspitzen-Set PTP03 sehr �hnlich sieht. F�r noch nicht eingel�tete

> SMD-Bauteile taugt sie nicht, weil die Plastikkonstruktion so nachgiebig
> ist, dass man die SMD-Bauteile mit der Pinzette seitlich wegschnipst.
> Die Zuleitung meiner Pinzette ist so lang, dass sie bereits ca. 100 pF
> hat. Kleine Kondensatoren lassen sich damit nicht messen.

Ja. Schade, da� du das nicht schon vor 2 Wochen geschrieben hast.
Ich ringe noch mit mir, ob ich Reichelt dieses Teil zur�ckschicken
soll.

> Positiv �berrascht hat mich eine Messpinzette von Pollin, Best.Nr.


> 830292. Kondensatoren bis herunter zu 10pF lassen sich noch gut messen.

Fein. Die Pollin-Bestellung sollte demnext eintreffen.
Ist das nicht komisch, da� wir ungef�hr das gleiche bestellen?


XL

Wolfgang Allinger

unread,
Dec 17, 2009, 9:30:00 AM12/17/09
to

On 17 Dec 09 at group /de/sci/electronics in article
<axel.s...@gmx.de> (Axel Schwenke) wrote:

Multiple Pers�nlichkeit? SCNR

Flachgeduckte Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Bl�dsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, L�tzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Dirk Ruth

unread,
Dec 17, 2009, 9:32:19 AM12/17/09
to
Alexander D�rrschrieb:
"
>Stefan Wiest schrieb:
>
>> Die extra erh�ltlichen Zubeh�rteile sehen dann besser aus. Hast Du

>> Erfahrung mit der SMD-Testpinzette?
>
>ich habe die SMD-Pinzette ETW 400 von Reichelt, die der aus dem
>Pr�fspitzen-Set PTP03 sehr �hnlich sieht. F�r noch nicht eingel�tete
>SMD-Bauteile taugt sie nicht, weil die Plastikkonstruktion so nachgiebig
>ist, dass man die SMD-Bauteile mit der Pinzette seitlich wegschnipst.
>Die Zuleitung meiner Pinzette ist so lang, dass sie bereits ca. 100 pF
>hat. Kleine Kondensatoren lassen sich damit nicht messen.
>

Kannst du den Einfluss der Anschlussleitungen nicht wegrechnen lassen.
Gute Meter machen das automatisch, indem sie vorher einmal bei offenen
und einmal bei kurzgeschlosssenen Anschlussklemmen messen.

Dirk

Alexander Dörr

unread,
Dec 17, 2009, 11:02:30 AM12/17/09
to
Dirk Ruth schrieb:

Da ich eine "echte" RLC-Messbr�cke benutze (Philips PM6302), kann ich
das leider nicht wegrechnen und mein digitales RLC-Meter von Voltcraft
ist so schrottig, dass es keine Differenz anzeigen kann.
Hinzu kommt noch, dass sich die Kapazit�t der Messpinzette im pF-Bereich
�ndert, wenn man sie anders anfasst oder die Zuleitung anders legt. Also
ungeeignet f�r kleine Kapazit�ten.

F�r SMD-Kondensatoren nehme ich die ober erw�hnte Messpinzette von
Pollin und f�r bedrahtete Bauteile nehme ich die Messbr�cke.

Gru�,
Alexander

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