ich habe hier einen Ersa Multitip C25 (25Watt) Lötkolben, der wegen seiner
allzu hohen Temperatur nur bedingt zum Löten von Schaltungen geeignet ist,
da das Flussmittel verbrutzelt.
Was meint Ihr - wäre es möglich, einen normalen Lampendimmer davor zu
schalten, um die Temperatur wenigstens grob niedriger stellen zu können?
Ein Lötkolben müsste doch genau wie eine Glühlampe nur eine ohmsche Last
darstellen.
Tschüss,
Johann
ich denke ja. Wobei nicht alle Dimmer mit einer 25W-Last klar kommen. Am
Besten vorher an einer 25W-Glühbirne testen
Ciao - Peter
--
Aufruf an unserer Asta-Pinwand: "Demo gegen Viva Plus [...] Wir
demonstrieren gegen Scheiße!!! Wir wollen Viva 2 zurück!!!"
"M. Johann Petersen" schrieb:
Ich "dimme" meinen 30W-Lötkolben auf etwa 20W mit einem
Vorschaltkondensator von (wenn ich mich recht erinnere) 2µ2 (MP,
spannungsfest bis 600V). Hat den Vorteil, daß alles inklusive Umschalter
in ein kleines Steckernetzteil-Gehäuse paßt, keine HF-Störungen durch
den Phasenanschnitt entstehen und keine zusätzliche thermische
Verlustleistung entsteht. (Für die Korinthenkacker: Ja, den idealen
Kondensator gibt es nicht, schon klar.)
Peter
: ich denke ja. Wobei nicht alle Dimmer mit einer 25W-Last klar kommen. Am
: Besten vorher an einer 25W-Glühbirne testen
Wie wärs mit einer Glühlampe als "Vorschaltgerät"? Ist billig und man
hat die Lötstellenbeleuchtung gleich inclusive.
Bei einem 25W Kolben würde ich 75 oder 100 Watt nehmen.
ich mache das schon seit Jahren so un es funktioniert problemlos.
mfg Klaus Nagel
Klaus...@Freenet.de
"M. Johann Petersen" <johann....@jagaerfran.se> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns91ECB2FF...@195.8.68.217...
--
Ich hoffe Dir damit weitergeholfen zu haben!
Josef Scholz
www.e-plan.josefscholz.de/Herd
Sorry: Spamschutz, Direktantwort auf die News nicht möglich!
>Was meint Ihr - wäre es möglich, einen normalen Lampendimmer davor zu
>schalten, um die Temperatur wenigstens grob niedriger stellen zu können?
>Ein Lötkolben müsste doch genau wie eine Glühlampe nur eine ohmsche Last
>darstellen.
Funktioniert bei mir, Schnurdimmer für ca. 10 Euro verwendet.
Lutz
--
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Ich "dimme" meinen 30W-Lötkolben auf etwa 20W mit einem
Vorschaltkondensator von (wenn ich mich recht erinnere) 2µ2 (MP,
spannungsfest bis 600V). Hat den Vorteil, daß alles inklusive Umschalter
in ein kleines Steckernetzteil-Gehäuse paßt, keine HF-Störungen durch
den Phasenanschnitt entstehen und keine zusätzliche thermische
Verlustleistung entsteht. (Für die Korinthenkacker: Ja, den idealen
Kondensator gibt es nicht, schon klar.)
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Geht noch einfacher (ich meine, kleiner) Eine spannungs-/stromfeste Diode in
einen Schnurschalter ca. 10 cm hinter dem Kolben ins Kabel eingebaut. Mit
dem Schnurschalter diese überbrücken oder nicht. Hast du volle oder (ca.)
halbe Leistung. Hat bei mir gut 25 Jahre funktioniert (äh,
Kabel/Schalter/Diode, der Kolben war öfter mal neu ;-)).
Guido
Genau so dimme ich auch meine Lötkolben. Funktioniert tadellos.
Tschüss
Maik
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Webmaster
www.mirosupport.de
Auf meinem alten Ersa Multi 25 steht was von 108 W. Vermutlich bezieht
sich die Leistungsangabe von 25 Watt an der Spitze. Die
Leistungsaufnahme ist tatsächlich höher.
HTH, michael
wenn der Kolben 83W woanders als an der Spitze verbrät, kann man den
überhaupt noch anfassen, ohne sich die Finger zu verbrennen?
Darüber hab ich mir schon öfter mal Gedanken gemacht.
Die Diode schneidet jede zweite Halbwelle ab. Dadurch sinkt die Spannung auf
die Hälfte. Der Strom ist natürlich auch nur noch halb so groß.
Nach meinem Wissen ist P = U * I.
Also in dem Fall: P = 0,5 U * 0,5 I = 0,25 * U * I
Sehe ich das richtig daß der Lötkolben dann nur noch 25 % seiner
ursprünglichen Leitung hat und nicht wie jeder denkt 50 %?
Gruß
Björn
Nein, denn die Hälfte der Zeit arbeitet der Lötkolben ja ganz normal mit
voller Leistung, die Spannung wird ja nicht halbiert, sondern in 50% der
Zeit durchgelassen, das ist ein Unterschied.
Tschau,
Sabine
Ja.
> Dadurch sinkt die Spannung auf die Hälfte.
Noe. Die Spannung bleibt dieselbe, sie ist nur die Haelfte der Zeit an.
> Der Strom ist natürlich auch nur noch halb so groß.
Auch hier: Voller Strom, halbe Zeit.
> Nach meinem Wissen ist P = U * I.
> Also in dem Fall: P = 0,5 U * 0,5 I = 0,25 * U * I
>
> Sehe ich das richtig
Nein.
> daß der Lötkolben dann nur noch 25 % seiner
> ursprünglichen Leitung hat und nicht wie jeder denkt 50 %?
--
Manfred Winterhoff, mawin at gmx.net, remove NOSPAM if replying
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.e-online.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
"Guido Speer" <Guido...@t-online.de> wrote in
news:a926sq$pci$02$1...@news.t-online.com:
> Geht noch einfacher (ich meine, kleiner) Eine spannungs-/stromfeste
> Diode in einen Schnurschalter ca. 10 cm hinter dem Kolben ins Kabel
> eingebaut.
vielen Dank für diesen Tip - habe ich gleich nachgebaut.
Eine passende Diode habe ich in den sterblichen Überresten eines Haarföns
gefunden - war wohl schonmal jemand auf eine ähnliche Idee gekommen ;-)
Der Lötkolben stellt sich jetzt auf eine sehr gut nutzbare Temperatur ein,
das Lötzinn bleibt glänzend an der Spitze, anstatt wie vorher schnell
stumpf-grau zu oxidieren.
Tschüss,
Johann
Ich weiss nicht mehr, ob ich den Ersa mit 15 oder 25 W hatte, einen
der ersten Kleinspannungslötkolben. Ich hatte eine "Lötstation" gebaut:
Grundblech, ca. A4, darauf ein starker alter Lautsprechermagnet. Darauf
habe ich dann den Lötkolben geparkt. (Nur sinnvoll, wenn Leistung
temperaturunabhängig). So ist er nie überhitzt, und wenn man das Teil
gegriffen hat, hat es quasi nachgeheizt, da der Wärmeverlust weggefallen
ist. Ich hatte nie wieder eine dermassen produktive Lötstation hingekriegt,
auch nicht mit den moderneren thermostatisierten Lötkolben. Leider ist
der Kolben nach Jahren/Jahrzehnten langsam zerbröselt, ich trauere
dem immer noch nach.
--
mfg Rolf Bombach