Ich hab mir mal ein kleines Programm zusammengehackt das unter Linux
die Daten aus dem Oszi ausliesst:
----------------------------------------------------------------------
[olaf] ~/sources/Linux/work/Tek222: tek222
tek222 V1.0
Auslesen von Messdaten aus Tektronix 222
und abspeichern als Datenfile fuer Robot
tek222 [OPTION] Speichernummer
Optionen:
-d ttyS0 Angabe des RS232 Device
-f foo Filename der Robot-Datei
-t Titel Angabe einer Titelzeile
Speichernummer Kanal
1 CH1
2 CH2
3 Memory1
4 Memory2
5 Memory3
6 Memory4
Es koennen eine oder zwei Speichernummern angegeben werden
Beispiel: tek222 -t "Wichtige Messung" 1 2
----------------------------------------------------------------------
Ergebnis kann dann so aussehen:
http://www.criseis.ruhr.de/RobotFile1.gif
Bei Interesse koennte ich das auf meine Homepage werfen, aber falls
ich der einzige Anwender bin dann spare ich mir das.
Da der Befehlssatz sehr aehnlich zu meinem 7D20 aussieht will ich auch
nicht ausschliessen das es auch mit anderen Teks mit RS232 kompatible
ist, aber getestet ist es nicht.
Olaf
Trotzdem vielen Dank, dass Du es kundtust.
>Ich verwende das Tek222 auch, ben�tige aber kein derartiges Programm.
Was hast du denn eigentlich fuer eine Firmware drin? Meins hat 1.47
und es will mir so scheinen als wenn das noch ein paar kleinere Macken
hat im vergleich zu neueren Versionen.
Olaf
> Bei Interesse koennte ich das auf meine Homepage werfen, aber falls
> ich der einzige Anwender bin dann spare ich mir das.
Ich habe kein Tek222, wᅵrde mir dein Programm aber gerne einmal ansehen.
Wenn du's also verᅵffentlichen kᅵnntest wᅵre ich dankbar.
Viele Grᅵᅵe,
Johannes
--
"Aus starken Potentialen kᅵnnen starke Erdbeben resultieren; es kᅵnnen
aber auch kleine entstehen - und "du" wirst es nicht fᅵr mᅵglich halten
(!), doch sieh': Es kᅵnnen dabei auch gar keine Erdbeben resultieren."
-- "Rᅵdiger Thomas" alias Thomas Schulz in dsa ᅵber seine "Vorhersagen"
<1a30da36-68a2-4977...@q14g2000vbi.googlegroups.com>
>Ich habe kein Tek222, w�rde mir dein Programm aber gerne einmal ansehen.
>Wenn du's also ver�ffentlichen k�nntest w�re ich dankbar.
Was erhoffst du dir da zu sehen wenn du es nicht nutzen kannst? ;-o
Ich meine die groesste intellektuelle Leistung in meinem Programm war
die Berechnung der Pruefsumme fuer die Tek-Daten. :-)
Oder hast du einen anderen Tek?
Ich ueberlege derzeit noch ob ich das Programm noch darauf erweitere
auch Ausgaben fuer gnuplot zu erzeugen. Auch wenn ich robot seit
Jahrzehnten gewohnt bin, die naechste Rechnermodernisierung steht an
und ich weiss nicht ob ich openlook auf aktueller Hardware nochmal
installiert bekomme. <seufz>
www.criseis.ruhr.de/Tek222.tgz
Erwarte aber kein Wunder programmlicher Schaffenskraft. ICh hab das
auf die Schnelle mit Teilen aus drei anderen Programmen
zusammengehackt.
Olaf
> Johannes Bauer <dfnson...@gmx.de> wrote:
>
> >Ich habe kein Tek222, würde mir dein Programm aber gerne einmal
> >ansehen. Wenn du's also veröffentlichen könntest wäre ich dankbar.
>
> Was erhoffst du dir da zu sehen wenn du es nicht nutzen kannst? ;-o
>
> Ich meine die groesste intellektuelle Leistung in meinem Programm war
> die Berechnung der Pruefsumme fuer die Tek-Daten. :-)
>
> Oder hast du einen anderen Tek?
>
> Ich ueberlege derzeit noch ob ich das Programm noch darauf erweitere
> auch Ausgaben fuer gnuplot zu erzeugen.
Du meinst so Datenpaare/tripple und die Konfigurationsdaten im Header mit
# auskommentiert abgelegt. Nett:-)
Olaf, nur ein GBDSO und ein TEK2225, Schultz
>Ich habe kein Tek222, w�rde mir dein Programm aber gerne einmal ansehen.
>Wenn du's also ver�ffentlichen k�nntest w�re ich dankbar.
Wegen der zahlreichen Nachfragen, <BG> habe ich gerade mal eine neue
Version rausgeworfen:
http://www.criseis.ruhr.de/Tek222.1.1.tgz
Die Version kann auch gnuplot benutzen und wirft die Daten auf Wunsch
gleich als PDFs raus.
Sieht auch ganz nett aus:
http://www.criseis.ruhr.de/Gnuplot1.pdf
Jetzt dachte ich mir, es waer doch ganz megacool wenn man gleich noch
eine FFT machen wuerde und die auch noch darstellt. Immerhin hat
Tektroniks ja 1990 vergessen sowas in den Oszi einzubauen.
Wenn ich mich noch richtig an die Grundlagen erinnere so scheint es
mir angeraten die Daten (512 Byte) erstmal ordentlich zu fensterln
weil ich am Anfang und am Ende grosse Unstetigkeiten haben kann. Was
nimmt man da als Oszibauer am besten? Hamming? Blackman? Sonstwas?
Olaf
Sauber. Mache am besten die Traces etwas dicker, und schwarz.
PDF-Farbausdruecke auf Nicht-Farbdruckern werden meist total flau und
Adobe Acrobat kriegt das oft nicht gescheit hin.
>
> Jetzt dachte ich mir, es waer doch ganz megacool wenn man gleich noch
> eine FFT machen wuerde und die auch noch darstellt. Immerhin hat
> Tektroniks ja 1990 vergessen sowas in den Oszi einzubauen.
>
Vergessen?
<schluck>
> Wenn ich mich noch richtig an die Grundlagen erinnere so scheint es
> mir angeraten die Daten (512 Byte) erstmal ordentlich zu fensterln
> weil ich am Anfang und am Ende grosse Unstetigkeiten haben kann. Was
> nimmt man da als Oszibauer am besten? Hamming? Blackman? Sonstwas?
>
Das kann man bei meinem Instek GDS-2204 per Menu einstellen auf
Flattop/Rectangular/Blackman/Hanning. M.W. geht das sogar bei den
billigeren Scopes von denen.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Nachtrag: Das Datumsformat auf keinen Fall 16/12/2009 schreiben.
Schraegstriche werden meist als US-Format angesehen und da wird dann
z.B. 2/1/2010 missverstaendlich. Besser 16-Dec-2009. Oder wie mein PC,
der nach einem Rueffel in dieser NG jetzt 2009-12-16 anzeigt.
Zeit fuer die morgendliche Weinbrandbohne ...
[...]
> >Ich habe kein Tek222, w�rde mir dein Programm aber gerne einmal ansehen.
> >Wenn du's also ver�ffentlichen k�nntest w�re ich dankbar.
>
> Was erhoffst du dir da zu sehen wenn du es nicht nutzen kannst? ;-o
Ach mich hat einfach interessiert wie du den Datenexport und die
Visualisierung machst und einfach wie ein das Tek so tickt. Wobei mir
nicht ganz klar ist, weshalb du "Robot" verwendest, um die Daten zu
visualisieren (da h�tte ich gnuplot f�r naheliegender gehalten).
Ich schau mir gerne anderen Code an, man lernt immer mal wieder neue Kniffe.
> Ich meine die groesste intellektuelle Leistung in meinem Programm war
> die Berechnung der Pruefsumme fuer die Tek-Daten. :-)
Hehe :-)
> Oder hast du einen anderen Tek?
Nein, Hameg HM205-2. F�r die Messungen am CAN ist das leider zu lahm (im
Digitalmodus f�r Singleshot) bzw. hat zu wenig Speicher. Lieb�ugele im
Moment *sehr* mit dem GW Instek GDS-1102A, aber ich trau mich nicht das
hier zu posten aus Angst hier verbal verpr�gelt zu werden ("Chinascope!").
Hoppla, jetzt ist es mir doch rausgerutscht ;-))
> Ich ueberlege derzeit noch ob ich das Programm noch darauf erweitere
> auch Ausgaben fuer gnuplot zu erzeugen. Auch wenn ich robot seit
> Jahrzehnten gewohnt bin, die naechste Rechnermodernisierung steht an
> und ich weiss nicht ob ich openlook auf aktueller Hardware nochmal
> installiert bekomme. <seufz>
Ich habe ein Paar gnuplot-Skripte hier, die eine Anzeige quasi exakt wie
die deinige Erzeugen (und mit ein Paar Tricks sogar aus derselben
Datei). Mit denen als Template w�ren die notwendigen �nderungen minimal,
ich schick sie dir gern, wenn du magst.
> www.criseis.ruhr.de/Tek222.tgz
>
> Erwarte aber kein Wunder programmlicher Schaffenskraft. ICh hab das
> auf die Schnelle mit Teilen aus drei anderen Programmen
> zusammengehackt.
:-)) Vielen Dank!
Viele Gr��e,
Johannes
--
"Aus starken Potentialen k�nnen starke Erdbeben resultieren; es k�nnen
aber auch kleine entstehen - und "du" wirst es nicht f�r m�glich halten
(!), doch sieh': Es k�nnen dabei auch gar keine Erdbeben resultieren."
-- "R�diger Thomas" alias Thomas Schulz in dsa �ber seine "Vorhersagen"
<1a30da36-68a2-4977...@q14g2000vbi.googlegroups.com>
Mit dem GDS-2204 habe ich schon lange SPI-Sequenzen aufgedroeselt.
Wollte mir erst was fuer Excel zur Auswertung schreiben aber die
Faulheit liess es dann beim Papiercomputer bleiben. Das 1102 soll ja 2M
Speicher haben, das ist natuerlich was senkrechtes. Ich muss mich mit
25k begnuegen, reicht aber meist.
Bei der PC-Software stand beta bei, doch fluppt das trotzdem recht
ordentlich. Der Kunde wo wir vor zwei Monaten ein Instek kauften war
ziemlich geplaettet dass im Gegensatz zu den "etablierten" Herstellern
die Routine zum CSV Dump nichts extra kostet. Koennen sie jetzt eine
etwas ueppigere Weihnachtsfeier veranstalten :-)
> Hoppla, jetzt ist es mir doch rausgerutscht ;-))
>
Ist schon ok, es wird in China gebaut und entwickelt m.W. in Taiwan.
Wobei ja auch viele amerikanische Scopes in China gebaut werden. Fertigt
Hameg noch in Deutschland?
> Mit dem GDS-2204 habe ich schon lange SPI-Sequenzen aufgedroeselt.
> Wollte mir erst was fuer Excel zur Auswertung schreiben aber die
> Faulheit liess es dann beim Papiercomputer bleiben. Das 1102 soll ja 2M
> Speicher haben, das ist natuerlich was senkrechtes. Ich muss mich mit
> 25k begnuegen, reicht aber meist.
Ja f�r SPI braucht man halt schon mindestens drei Kan�le, die ganzen
xxxxA-Varianten (mit 2M Speichertiefe) haben aber nur 2 St�ck davon. Hat
f�r mich bisher gereicht, f�r SPI w�r das aber doof. Das h�lt mich noch
etwas davon ab.
> Bei der PC-Software stand beta bei, doch fluppt das trotzdem recht
> ordentlich. Der Kunde wo wir vor zwei Monaten ein Instek kauften war
> ziemlich geplaettet dass im Gegensatz zu den "etablierten" Herstellern
> die Routine zum CSV Dump nichts extra kostet. Koennen sie jetzt eine
> etwas ueppigere Weihnachtsfeier veranstalten :-)
Es existiert f�r die Dinger auch eine recht ordentliche OSS Linux
Software, das ist f�r mich ein gutes Argument. Und die ganze
Dokumentation und die Protokolle liegen offen, das geh�rt unterst�tzt
finde ich. Wenn sich die anderen Hersteller mit ihrer propriet�ren
Heimlichtuerei ins Knie schie�en wollen, sollen sie doch.
Insbesondere die Idee, dass ich meinen Scope mit dem PC verbinde und der
dann die ganze Auswerterei macht f�nde ich schon ziemlich prima. Also
ich schreibe mir ein Skript, dass die Rohdaten auswertet und sage "Das
ist ein CAN" oder ich sage "Das ist ein I2C" oder "Das ist ein SPI" und
er zeigt mir dann High-Level Infos zu den Paketen �berlagert auf einem
riiiiiiesigen Bildschirm an :-)
Ich glaub ich muss mir das echt zu Weihnachten schenken, seitdem ich das
Ding gesehen habe bin ich so fasziniert davon dass ich es immer wieder
anschaue und mir �berlege, wie cool das doch w�re.
>> Hoppla, jetzt ist es mir doch rausgerutscht ;-))
>>
>
> Ist schon ok, es wird in China gebaut und entwickelt m.W. in Taiwan.
> Wobei ja auch viele amerikanische Scopes in China gebaut werden. Fertigt
> Hameg noch in Deutschland?
Oh, da bin ich jetzt v�llig �berfragt.
> Wenn sich die anderen Hersteller mit ihrer propriet�ren
> Heimlichtuerei ins Knie schie�en wollen, sollen sie doch.
Welche anderen Hersteller eigentlich? Dass man zu einem Messger�t mit
PC-Schnittstelle die Beschreibung der Kommandos mitgeliefert bekommt,
ist an sich �blich. Das handhaben nicht nur die gro�en drei (Tektronix,
Agilent, LeCroy) so, auch bei meinem Rigol-DSO (sehr nettes Teil
�brigens, falls Du noch einen anderen Hersteller au�er Instek in
Erw�gung ziehen m�chtest) war ein "Programming Manual" dabei.
> Insbesondere die Idee, dass ich meinen Scope mit dem PC verbinde und der
> dann die ganze Auswerterei macht f�nde ich schon ziemlich prima. Also
> ich schreibe mir ein Skript, dass die Rohdaten auswertet und sage "Das
> ist ein CAN" oder ich sage "Das ist ein I2C" oder "Das ist ein SPI" und
> er zeigt mir dann High-Level Infos zu den Paketen �berlagert auf einem
> riiiiiiesigen Bildschirm an :-)
Untersch�tz nicht den Aufwand daf�r. Ich hatte hier gerade DSO-Traces
von einem ASK-modulierten Signal und hatte versucht, eine automatische
Auswertung in MATLAB hinzubekommen. Das war letztendlich so kompliziert
(oder ich habe die passende Toolbox nicht), dass ich die paar 100 Bits
dann von Hand dekodiert habe.
> Joerg:
>> Wobei ja auch viele amerikanische Scopes in China gebaut werden.
Es ist sicher auch kein Zufall, dass mein Rigol-Scope und die DSOs der
1000er-Serie von Agilent sich sehr �hneln. Insbesondere die Software ist
so gut wie gleich.
Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
>nicht ganz klar ist, weshalb du "Robot" verwendest, um die Daten zu
>visualisieren (da h�tte ich gnuplot f�r naheliegender gehalten).
Naja, ich hab robot schon 93-94 verwendet, gab es da schon gnuplot?
Ausserdem kann Robot ein paar Sachen die gnuplot wohl nicht
kann. (z.B fft)
Robot hat nur nicht die Weltherschaft uebernommen weil sein
Bedienkonzept sehr SEHR eigenartig ist. War wohl der Erstkontakt eines
Fortranprogrammierers mit einer Grafikoberflaeche. :)
>Ich habe ein Paar gnuplot-Skripte hier, die eine Anzeige quasi exakt wie
>die deinige Erzeugen (und mit ein Paar Tricks sogar aus derselben
>Datei). Mit denen als Template w�ren die notwendigen �nderungen minimal,
>ich schick sie dir gern, wenn du magst.
Unnoetig. Wie du siehst war es lediglich eine Stunde Arbeit das
einzubauen. Gnuplot sieht so aus als wenn sie bei Robot abgeschrieben
haben. Viele Dinge sind sehr aehnlich. Das was ich bisher noch nicht
gefunden habe, wie macht man unter gnuplot auf einer Seite mehrere
Fenster auf? Das waer ganz praktisch weil man dann oben die Kurve und
darunter das Spectrum darstellen koennte.
Olaf
Unterwegs wenn ich mein eigenes Scope nicht hatte und nur Zweikanaler
bekam habe ich schonmal den Clock kapazitiv ganz leicht in einen der
Kanaele gekoppelt. Den kann man dann als Zacken sehen. Ist aber ziemlich
gefrickelt und doku-maessig nicht so der Hit.
>> Bei der PC-Software stand beta bei, doch fluppt das trotzdem recht
>> ordentlich. Der Kunde wo wir vor zwei Monaten ein Instek kauften war
>> ziemlich geplaettet dass im Gegensatz zu den "etablierten" Herstellern
>> die Routine zum CSV Dump nichts extra kostet. Koennen sie jetzt eine
>> etwas ueppigere Weihnachtsfeier veranstalten :-)
>
> Es existiert f�r die Dinger auch eine recht ordentliche OSS Linux
> Software, das ist f�r mich ein gutes Argument. Und die ganze
> Dokumentation und die Protokolle liegen offen, das geh�rt unterst�tzt
> finde ich. Wenn sich die anderen Hersteller mit ihrer propriet�ren
> Heimlichtuerei ins Knie schie�en wollen, sollen sie doch.
>
> Insbesondere die Idee, dass ich meinen Scope mit dem PC verbinde und der
> dann die ganze Auswerterei macht f�nde ich schon ziemlich prima. Also
> ich schreibe mir ein Skript, dass die Rohdaten auswertet und sage "Das
> ist ein CAN" oder ich sage "Das ist ein I2C" oder "Das ist ein SPI" und
> er zeigt mir dann High-Level Infos zu den Paketen �berlagert auf einem
> riiiiiiesigen Bildschirm an :-)
>
Ich benutze das hauptsaechlich um den Wechsel zwischen 3.5x Brille (fuer
die fitzelige 0402 Loeterei) und 1.5x Brille zu meiden. Wenn der grosse
Bildschirm weit genug weg steht kann ich das Scope Bild ueber die
Oberkante der 3.5x Brille gut erkennen.
> Ich glaub ich muss mir das echt zu Weihnachten schenken, seitdem ich das
> Ding gesehen habe bin ich so fasziniert davon dass ich es immer wieder
> anschaue und mir �berlege, wie cool das doch w�re.
>
Liegt hier um die $800, aber SPI mit zwei Kanaelen macht echt keinen Spass.
> Das was ich bisher noch nicht
> gefunden habe, wie macht man unter gnuplot auf einer Seite mehrere
> Fenster auf?
Suchst Du "set multiplot"? Sonst: RTM, gnuplot ist ganz gut dokumentiert.
>Untersch�tz nicht den Aufwand daf�r. Ich hatte hier gerade DSO-Traces
>von einem ASK-modulierten Signal und hatte versucht, eine automatische
>Auswertung in MATLAB hinzubekommen.
Naja, aber SPI, I2C und RS232 sollten nicht aufwender sein als wenn
man so eine Schnittstelle per Software in einen Microcontroller
implementiert. Ich habe gerade schon ueberlegt ob ich das aus Spass
noch in mein kleines Ausleseprogramm uebernehmen sollte. Aber bei
512Bit maximaler Speichertiefe wohl nicht so sinnvoll.
Olaf
<pavlov>
Oh ja, US-Datumsformat, wo man aus dem Kontext raten darf, welcher Tag
den nun gemeint sein mag.
</pavlov>
> Besser 16-Dec-2009. Oder wie mein PC,
> der nach einem Rueffel in dieser NG jetzt 2009-12-16 anzeigt.
Yep, ISO8601 ist noch mal sinnvollsten.
> Zeit fuer die morgendliche Weinbrandbohne ...
Ah, gute Idee. Ich werde mich mal den selbstgemachten[0] Pralinen
widmen ...
Man liest sich,
Alex.
[0] Letzte Woche hat unsere Kantine einen Pralinen"koch"kurs gemacht
und die Resultate sind recht lecker.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
> Das kann man bei meinem Instek GDS-2204 per Menu einstellen auf
> Flattop/Rectangular/Blackman/Hanning.
^^^^^^^
Julius von Hann rotiert im Grabe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_von_Hann
Gru�
Henning
> Wenn ich mich noch richtig an die Grundlagen erinnere so scheint es
> mir angeraten die Daten (512 Byte) erstmal ordentlich zu fensterln
> weil ich am Anfang und am Ende grosse Unstetigkeiten haben kann. Was
> nimmt man da als Oszibauer am besten? Hamming? Blackman? Sonstwas?
Die Luxusl�sung w�re, dem Nutzer die Wahl zwischen den einschl�gigen
Verd�chtigen zu lassen. Es gibt nicht das eine beste Fenster, man muss
immer den Kompromiss machen zwischen schmaler Hauptkeule und niedrigen
Nebenkeulenniveau.
Da� ist nur der Neid da� es kein Henning-Fenster ist ...
MfG JRD
Oh, der Julius moege uns verzeihen. Bei uns nennen das fast alle
"Hanning", in Asien scheinbar auch. Aber hier isser gebuehrend erwaehnt.
http://en.wikipedia.org/wiki/Window_function
--
Regards, Joerg
Da gibt es was besseres - ich habe fᅵr die Firma einen davon gekauft:
http://www.saleae.com/logic/
8 Kanᅵle, nur 24Msps, aber dafᅵr bis 1GByte Speichertiefe - und fertige
Dekoder fᅵr UART, I2C, SPI. Das Teil besteht im Prinzip nur aus einem
Cypress EZ-USB FX2 mit passender ID im EEPROM ... der mechanische Aufbau und
die mitgelieferten Kabel und Clipse sind das Geld aber Wert.
Die Dekoder kᅵnnen die dekodierten Daten direkt sinnvoll exportieren - hier
ist die Initialisierung des OLED-Displays aus dem Accu-Chek:
http://www.schwingen.org/tmp/OLED%20Init%201.logicsession
http://www.schwingen.org/tmp/OLED%20Init%201.txt
cu
Michael
Bei $149 kann man da echt nichts falsch machen, sieht sehr praktisch aus.
> Die Dekoder kᅵnnen die dekodierten Daten direkt sinnvoll exportieren - hier
> ist die Initialisierung des OLED-Displays aus dem Accu-Chek:
>
> http://www.schwingen.org/tmp/OLED%20Init%201.logicsession
> http://www.schwingen.org/tmp/OLED%20Init%201.txt
>
Den ersten Link konnte ich nicht oeffnen (irgendein Bildformat?). Aber
1G Speichertiefe ist kernig. Da kannst Du unbemannte Dauerlaeufe machen
lassen.
Ich mag das Teil sehr, aber es gilt auch hier: You get what you pay for.
Das heiᅵt bei dem Gerᅵt z. B., dass es ᅵberhaupt keinen Speicher besitzt und
daher die aufgenommenen Daten sofort ᅵber USB loswerden muss. In der Praxis
heiᅵt das, dass die 24 MHz Samplingrate nicht immer mᅵglich sind, je nachdem was
am Bus noch so dranhᅵngt oder der USB-Treiber hergibt.
>> Die Dekoder kᅵnnen die dekodierten Daten direkt sinnvoll exportieren - hier
>> ist die Initialisierung des OLED-Displays aus dem Accu-Chek:
>>
>> http://www.schwingen.org/tmp/OLED%20Init%201.logicsession
>> http://www.schwingen.org/tmp/OLED%20Init%201.txt
>
> Den ersten Link konnte ich nicht oeffnen (irgendein Bildformat?). Aber
> 1G Speichertiefe ist kernig.
Wenn man bedenkt, dass der Speicher des PCs dafᅵr verwendet wird, nicht weiter
verwunderlich. Da wᅵre auch das Vierfache ein leichtes.
> Da kannst Du unbemannte Dauerlaeufe machen lassen.
Das geht leider nicht so gut. Die Software erlaubt nur die Einstellung von
Samplingrate und Anzahl aufzunehmender Samples (ᅵber Drop-Down-Liste, also
voreingestellte Werte). Darᅵber ist die maximale Dauer eines
Messdurchlaufs hart begrenzt. Die Software kann leider entweder Daten
entgegennehmen oder sie anzeigen, und ein Messlauf kann nicht abgebrochen
werden. D. h. man klickt auf Start und wartet entweder bis die eingestellte
Anzahl Samples ᅵbertragen wurde oder man bricht den Lauf ab und sieht wieder nur
die Daten der vorherigen Messung. Ich hoffe, dass sich da in Zukunft noch etwas
tun wird. Nichtsdestotrotz werde ich mir so ein Dingens zu Weihnachten schenken,
die physikalische Aufmachung (Grᅵᅵe bzw. das Gegenteil davon) und der Preis
machen das eine oder andere Manko problemlos wieder wett.
Markus
So isses, bei $149 kann man nicht die Welt erwarten aber auch nicht viel
falsch machen. Die meisten zu ueberwachenden seriellen Busse laufen ja
nicht mit 24MHz, sondern einigen hundert kHz. Bei Kunden habe ich SPI
und so weiter oft ueber einen einfachen LabJack fuer rund $100
mitgeschrieben. Im Streaming Mode arbeitet der aehnlich, so gut wie kein
Speicher an Bord und alles wird unmittelbar in den PC geschaufelt. Am
Ende zaehlt eh nur ob man den gesuchten Fehler gefunden hat, aber nicht
wie :-)
Das ist das interne Format der Software, wenn Du die runterlᅵdst (die lᅵuft
uneingeschrᅵnkt auch ohne die Hardware), kannst Du damit die Dekoder
ausprobieren.
cu
Michael
Danke, probiere ich vielleicht spaeter mal aus. Jetzt muessen erstmal
die Reste eines kleinen Baums abgesaegt werden, der hatte die Schnee-
und Eislast nicht abgekonnt ... ka-kracks :-(