>> Dann würds mich nicht wundern daß die Zulassung länger
>> gedauert hat als beabsichtigt.
>
> Es hat auf jeden Fall länger gedauert als geplant, denn ursprünglich
> wollten sie sich den Test mit einer Ausnahme für Entwicklerboards
> sparen, was ihnen dann seites der Behörden wegen dem Anwendungsszenario
> und den geplanten Stückzahlen nicht erlaubt worden ist.
Es war wohl weniger eine "Behörde"
als ihr Vertriebskanal wie ich am 23.10 schonmal zitierte:
http://www.fachzeitungen.de/fachbeitraege/ab-2013-gelten-die-neuen-rohs-recast-richtlinien-fuer-die-europaeische-elektronikindustrie-105361/
/ Gary Nevison, Head of Legislation & Compliance bei Premier
/ Farnell, sagt: “Zu den Bereichen, die wir genau überwachen,
/ gehören Halbleiter-Entwicklungskits, die Auswirkungen der RoHS
/ Richtlinie 2011/65/EU und besonders der CE-Kennzeichnung.
/ Entwicklungsboards sind gemäß der Blue Guide-Definition
/ ganz eindeutig Fertigprodukte. Dieser Leitfaden enthält
/ Vorgaben der Europäischen Kommission, wie die neuen
/ Richtlinien zu implementieren sind, da diese Boards in andere
/ Geräte eingesteckt werden. Alle zuständigen Behörden der
/ Mitgliedstaaten müssen dies berücksichtigen.
/ “Die Entwicklungsboards vieler Hersteller sind zwar
/ RoHS-konform, aber es gibt einige wichtige Ausnahmen, die
/ jetzt beachtet werden müssen, um sicherzustellen, dass die
/ Produkte weiterhin konform sind. Zudem müssen ab jetzt alle
/ notwendige Unterlagen als Teil der CE-Verpflichtungen von den
/ Herstellern selbst geliefert werden.”
Papperl ändert aber wenig daran daß consumer Minimalboards
EMV-Problem haben, sonst würde niemand "EMV-Gehäuse für
Raspberry Pi" suchen.
Industrieorientierte Anbieter müssen auch irgendwie
und nicht viel besser Stellung beziehen:
http://www.phytec.de/de/produkte/produktphilosophie/sbcs-single-board-computer.html
/ Erfolgreiche Pre-Tests im EMV-Labor
Letztlich wird aber über den Preis verkauft solange
niemand Boards anbietet die belastbare Angaben
( d.h. Dokumentation mit Plots und Testaufbau ) haben.
MfG JRD