Ich möchte ein Schachbrett basteln, das erkennt, welche Figuren wo stehen
und bin auf der Suche nach ein paar Ideen. Um richtig Schach spielen zu
können und auch Stellungen schnell aufzubauen, muss Typ und Farbe der Figur
erkannt werden. Das einfache System mit Reed-Kontakten ist daher nicht
geeignet.
Auf dem Markt sind oder waren verschiedene Systeme, die das können, z.B. die
TASC-Boards oder das DGT-Schachbrett. Könnte natürlich sowas auch neu oder
gebraucht kaufen, aber mich reizt eben der Selbstbau.
Meine bisherigen Ideen gehen in Richtung L/C-Schwingkreis aus einer
stabförmige Spule und Keramikkondensatoren im Boden jeder Figur. Mit 12
unterschiedlichen Kapazitätswerten, entsprechend den 12 unterschiedlichen
Figuren. Unten jedem der 64 Felder dann wieder eine Spule und eine Art
gemultiplexter Grid-Dipper.
Bisherige Versuche waren nicht sehr zufriedenstellend. Bin leider nicht
besonders fit in HF-Elektronik. Gebt mir bitte ein paar Tips.
Vielen Dank,
Walter
Hallo,
kein Wunder, da beeinflussen sich die nebeneinander
stehenden Figuren.
Das Prinzip solltest Du besser vergessen, da schaffst Du
höchstens das eine einzige Figur, die alleine auf dem Brett
steht, sauber erkannt wird, in ihrem Feld und in allen 8
danebenliegenden Feldern auch noch.
Bye
Hi!
Ich würde eher den Weg mit Digitaltechnik nehmen:
Un jedes Feld eine Spule mit Eisenkern, in jede Fogir auch eine
Spule sowie ein Gleichrichter und ein 100n, daran ein Dallas
One-Wire Seriennummerchip.
Spule von unten mit 500kHz speisen/ Belastung der Spule wieder
in one-wire verwandeln. Sollte so eng tolerierbar sein,
daß der DS-Chip erst 2mm über der Spule genug Saft zum Arbeiten erhält.
Michael.
P.S.: Natürlich nur Theoretisch, ausprobiert habe ich sowas noch nicht.
Denke doch dass das gehen sollte.
Die Feldgrösse für Turnierschachbretter ist 55 mm, die Figuren stehen
einigermassen in der Mitte, die Induktivität in der Figur hat nur einige mm
Abmessungen und der Abstand zum Schachfeld auch nur einige mm. Die
Empfindlichkeit muss man eben geeignet wählen.
Die Frage ist eben, welche Frequenz ist am besten geeignet und vor allem:
wie mache ich am einfachsten die Auswerteelektronik?
Walter
Walter Brenner schrieb:
>
> Hallo Experten
>
> Ich möchte ein Schachbrett basteln, das erkennt, welche Figuren wo stehen
> und bin auf der Suche nach ein paar Ideen. Um richtig Schach spielen zu
> können und auch Stellungen schnell aufzubauen, muss Typ und Farbe der Figur
> erkannt werden. Das einfache System mit Reed-Kontakten ist daher nicht
> geeignet.
Da gibts ggfs. noch ein paar Randbedingungen zu beachten, z.B. Material der
Figuren, kriegt man irgendwelche Sensoren/Aktoren da unproblematisch rein, etc.
pp.
Mit Magnetfeldern könnte das im wahrsten Sinne des Wortes eng werden, ich glaube
nicht, daß man das sauber getrennt kriegt, außerdem wirds massig Fehltrigger
geben. Elegant wären irgendwelche Tags, die man flächig unten aufkleben kann. Da
müsste man ziemlich experimentieren, und es dürfte für den Bastler schwierig
sein, solche Schwingkreise mit der nötigen Konstanz herzustellen. Vielleicht
Tonköpfe von Cassettenrekordern zur Auswertung?
Auf Anhieb würde mir ein Verfahren in den Sinne kommen, das optisch arbeitet.
Oder unterschiedliche Widerstände pro Figur. Man könnte sich sicherlich ein
System von Kontaktflächenmustern ausdenken, das in jeder möglichen Orientierung
der Figuren eine klare Identifizierung ermöglicht. Mit Kontaktflächen und
Widerständen kriegt man jedenfalls eine präzise Trennung und Identifikation der
Figuren am einfachsten hin. Problem dürften die Oberflächen sein, denn leitend
wird das schwierig mit dem üblichen schwarz/weiß.
Leider ist die Position und Ausrichtung der Figuren nicht sehr präzise. Wie
arbeiten denn die von Dir erwähnten Bretter, ist das bekannt?
Hmm, der Vorschlag mit den 1Wire ID Bausteinen ist auch nicht schlecht. Ist eben
die Frage, ob man die Felder so genau abgegrenzt kriegt. Vielleicht geht auch
was mit den üblichen RF Tags und speziellen Antennen dafür, die ausgeprägte
Richtwirkung haben oder nur über sehr kurze Distanzen arbeiten. Die
kommerziellen Antennen für RF Tags sind allerdings sehr teuer und man bräuchte
ja einige dafür ...
- carsten
--
Audio Visual Systems fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz fax: +49 (0)2238 967925
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Die Idee ist recht interessant. Werd ich mal ausprobieren.
Walter
Befürchte dass das nicht zuverlässig funktioniert, weil die Position der
Figuren ja nicht genau definiert ist und das Magnetfeld sehr inhomogen.
Abgesehen mal davon, wo bekommt man 12 (man braucht nicht 32) verschieden
starke Magnete her. Na gut, man könnte 1-12 kleinere Magnete zusammenkleben.
Trotzdem danke für den Hinweis
Walter
Die Figuren sind aus Hartholz. Wollte einfach unten ein Loch reinbohren, ca.
7 mm Duchmesser, 10 mm tief, die Spule und den C rein, mit Epoxy ausgiessen
und unten wieder Filz drauf. Wäre recht einfach zu machen.
> Mit Magnetfeldern könnte das im wahrsten Sinne des Wortes eng werden, ich
glaube
> nicht, daß man das sauber getrennt kriegt, außerdem wirds massig
Fehltrigger
> geben. Elegant wären irgendwelche Tags, die man flächig unten aufkleben
kann. Da
> müsste man ziemlich experimentieren, und es dürfte für den Bastler
schwierig
> sein, solche Schwingkreise mit der nötigen Konstanz herzustellen.
Vielleicht
> Tonköpfe von Cassettenrekordern zur Auswertung?
Die Konstanz der Schwingkreise stell ich mir nicht so schwierig vor. Spule
hatte ich vorgesehen: 100 uH/10% aus dem Katalog passt zusammen mit
SMD-Keramikkondensator 5% (E12, 27 pF bis 220 pF) in obiges Loch, gibt 12
deutlich getrennte Resonanzfrequenzen zwischen 1 und 3 MHz.
> Auf Anhieb würde mir ein Verfahren in den Sinne kommen, das optisch
arbeitet.
> Oder unterschiedliche Widerstände pro Figur. Man könnte sich sicherlich
ein
> System von Kontaktflächenmustern ausdenken, das in jeder möglichen
Orientierung
> der Figuren eine klare Identifizierung ermöglicht. Mit Kontaktflächen und
> Widerständen kriegt man jedenfalls eine präzise Trennung und
Identifikation der
> Figuren am einfachsten hin. Problem dürften die Oberflächen sein, denn
leitend
> wird das schwierig mit dem üblichen schwarz/weiß.
Optische Erkennung und elektrische Kontakte scheiden aus ästetischen Gründen
aus. Ein edles Holzbrett soll es schon sein.
> Leider ist die Position und Ausrichtung der Figuren nicht sehr präzise.
Wie
> arbeiten denn die von Dir erwähnten Bretter, ist das bekannt?
Das DGT-Brett wird um etwa EUR 350 verkauft, da kann keine sehr aufwändige
Elektronik drinnen sein. Brett und Figuren sind m.W. komplett aus Holz. Die
TASC-Boards gibt es inzwischen nicht mehr im Handel, die Technologie ist
aber schon älter, sodass sicher keine ID-Chips o.ä verwendet wurden. Wie sie
funktionieren weiss ich leider nicht. Durch mein begrenztes
Vorstellungsvermögen bin ich nur auf das Schwingkreis-Prinzip gekommen.
> Hmm, der Vorschlag mit den 1Wire ID Bausteinen ist auch nicht schlecht.
Ist eben
> die Frage, ob man die Felder so genau abgegrenzt kriegt. Vielleicht geht
auch
> was mit den üblichen RF Tags und speziellen Antennen dafür, die
ausgeprägte
> Richtwirkung haben oder nur über sehr kurze Distanzen arbeiten. Die
> kommerziellen Antennen für RF Tags sind allerdings sehr teuer und man
bräuchte
> ja einige dafür ...
Sehe ich auch so.
Walter
Andere Varianten:
* 125kHz Transponder in Stabbauform ( 10 x 1,5mm) und geätzte Spulen
auf Leiterplatte. Kann man leicht nachtäglich in Figuren anbringen.
* Dallas 2-Draht-Busbausteine elektrisch kontaktiert. Polung
und saubere mechanische Ausrichtung wäre z.B. durch je zwei
kleine Hartmagnete in Figur und Brett möglich. Die alten
Braun-Lectron Experimentierkästen kontaktierten auch mit Magneten.
MfG JRD
Gruß Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
wieso muß man die Figuren denn unterscheiden können? Reicht nicht
einfach eine Sensorik, die registriert, welches Feld belegt ist? Man
bewegt (ausser bei einer Rochade) nur eine Figur. Das heißt ausgehend
von der Grundstellung kann eine intelligente Logik (uController) den
Spielverlauf aufzeichnen. Wird irgendwo eine Figur angehoben, dann
"weiß" die Logik welche Figur bewegt wird und kann dann registrieren, wo
sie wieder abgesetzt wird. Das ganze nun noch mit einer
Plausibilitätsprüfung ergänzt (Vorausberechnen, welche Zielplätze für
welche Figur in Frage kommen) und schon könnte es ganz einfach sein: 1
Magnet pro Figur (wie im Reiseschach) und unter jedem Feld ein
Reedschalter, die dann in einer 8x8 Matrix (mit Dioden) ausgewertet
werden...
... bis auf die Rochade doch ganz einfach ;-)
So würde ich's für 'ne Billigvariante machen.
Das mit den verschiedenen Stellungen schnell aufbauen habe ich jetzt
erst bemerkt...
... schade.
Gruß
Ingolf
> Ich möchte ein Schachbrett basteln, das erkennt, welche Figuren wo stehen
> und bin auf der Suche nach ein paar Ideen. Um richtig Schach spielen zu
> können und auch Stellungen schnell aufzubauen, muss Typ und Farbe der Figur
> erkannt werden. Das einfache System mit Reed-Kontakten ist daher nicht
> geeignet.
Doch, ist es. Beim normalen Spiel hast Du eh eine definierte Ausgangsposition.
Beim Aufbau von Stellungen musst Du halt die Positionen manuell eingeben.
Wie Du das machst, ist ein Problem Deiner Software.
Beispiel (so ist das bei mir angedacht):
Du moechtest einen weissen Turm auf einem beliebiges Feld setzen.
1. Turm wahlweise auf a1/a8 -> Software erkennt: weisser Turm
2. Turm anheben und auf gewuenschtes Feld setzten.
Anheben deshalb, damit auch Figur beleibt auf dem Feld erkannt wird.
MfG
Michael
PS: Bei mir ist das so angedacht, dass das Brett ueber einen geschlachtete
Funkmaus das Programm ansteuert.
Wird schwierig, wenn man ab einer bestimmten Ausgangsposition spielen will.
Dann muss man die Positionen selbstverstaendlich noch in die Software
eingeben.
> bewegt (ausser bei einer Rochade) nur eine Figur. Das heißt ausgehend
Bei der Rochade wird erst mal der Koenig bewegt, und zwar ueber mindestens 2
Felder. Daraus ergibt sich, welche Bewegung (Turm) nun folgen muss. Ist also
kein mechanisches, sondern ein Softwareproblem.
> Das mit den verschiedenen Stellungen schnell aufbauen habe ich jetzt
> erst bemerkt...
> ... schade.
Loesbar, siehe oben.
MfG
Michael
Da hab ich gar nicht dran gedacht, dass man ja 2 Polaritäten hat. Verbleiben
6 unterschiedliche Feldstärken. Könnte gehen.
> * es gab doch von Micronas und ähnlichen Läden mal Hallsensoren mit
> Kalibrierung per integriertem EEPROM. Eventuell gibts dann auch
> Typen für serielle Bussysteme denen man Adresse in EEPROM beibringen
> kann.
Ich werde mir mal ein paar Hallsensoren besorgen und ein Versuche machen.
Danke für die Tips
Walter
Es gibt für verschiedene mehr oder weniger komplizierte Systeme für
Magnetsensorschachbretter oder die einfachen Drucksensorschachbretter, die
aber alle nicht wirklich intuitiv zu bedienen sind. Was machst du z.B. bei
deinem System, wenn auf a1 und a8 schon eine andere Figur steht? Kann man
natürlich die Figuren in einer anderen Reihenfolge draufstellen, aber
optimal ist das nicht.
> PS: Bei mir ist das so angedacht, dass das Brett ueber einen geschlachtete
> Funkmaus das Programm ansteuert.
Ich möchte den PC über die serielle Schnittstelle mit dem
Autoplayer-Protokoll (so ich rausfinde, wie's funktioniert) ansteuern. Das
Schachbrett soll ja auch die Züge des Computers anzeigen (voraussichtlich
über 64 Leds). Ein Fernziel wäre ein Roboterarm, der die Figuren bewegt...
Walter
"Walter Brenner" schrieb:
> Hallo Experten
In Sachen Schach wohl weniger. Ich habe den Thread verfolgt und bin der
Meinung, daß eine wesentlich einfachere Variante (zumindest elektronisch)
hier noch fehlt, so würde ich das auf jeden Fall lösen um den Komplikationen
in Sachen Induktivität; Abgleich, Positionieren usw. aus dem Weg zu gehen:
> Ich möchte ein Schachbrett basteln, das erkennt, welche Figuren wo stehen
> und bin auf der Suche nach ein paar Ideen. Um richtig Schach spielen zu
> können und auch Stellungen schnell aufzubauen, muss Typ und Farbe der Figur
> erkannt werden. Das einfache System mit Reed-Kontakten ist daher nicht
> geeignet.
In jede Figur einen 3,5mm Stereo-Klinkenstecker (oder beliebigen anderen
Stecker) mit individueller R/R Kombination einkleben oder eingießen und das
Brett entsprechend mit Buchsen versehen und über AD-Wandler im Multiplex
abfragen. Buchsen und Stecker kann man auch andersherum einbauen (Buchsen
in die Figur und Stecker aufs Brett). Angenemer Nebeneffekt: Man kann auch
in der Schwerelosigkeit oder bei starken Beschleunigungen spielen ohne daß die
Figuren runter (oder hoch) fallen :-)))
Bin mal gespannt ob die Idee ankommt???
> Vielen Dank,
> Walter
Ciao,
Dirk
"Peter Heitzer" <peter....@rz.uni-regensburg.de> schrieb im Newsbeitrag news:app4t4$rfb$1...@rznews2.rrze.uni-erlangen.de...
das war wohl Gedankenübertragung, guck mal auf die Urzeit unserer Postings,
Du warst zwar schneller, aber so schnell kann ich nicht abtippen :-))))
Ciao,
Dirk
Ich würde dafür Niedervoltstecker nehmen (die mit dem Loch in der Mitte),
damit es beim Aufstecken nicht immer erst mal einen Kurzschluss gibt.
Außerdem leiern die erfahrungsgemäß nicht so schnell aus und lassen sich
leichter stecken.
Gruß,
Arne
MfG JRD
"Arne Rossius" <ne...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:app9p3$egs$05$1...@news.t-online.com...
> > > Wie wärs mit 64 unterschiedlichen Widerständen, die jeweils an einem
> > > Klinkenstecker in der Figur gelötet sind. Im Schachbrett wären dann
> > > pro Feld eine Klinkenbuchse. Das Spielgefühl ist sicher
> > > ungewöhnlich, da man nicht mehr ziehen, sondern stecken muß, aber
> > > dafür halten die Figuren auch senkrecht an der Wand.
Dies war Peters Reply auf Walters Original Posting
> Ich würde dafür Niedervoltstecker nehmen (die mit dem Loch in der Mitte),
> damit es beim Aufstecken nicht immer erst mal einen Kurzschluss gibt.
> Außerdem leiern die erfahrungsgemäß nicht so schnell aus und lassen sich
> leichter stecken.
Ich hatte bei meinem Posting auch geschrieben:
>>> In jede Figur einen 3,5mm Stereo-Klinkenstecker (oder beliebigen anderen
>>> Stecker) mit individueller R/R Kombination einkleben oder eingießen und das
man beachte das "oder beliebigen anderen Stecker"
Mein Gedanke war außerdem, daß bei "Stereo" die Unterscheidung einfacher sein kann,
im Klartext: Ein 8Bit AD-Wandler (mit mehreren Kanälen) würde bei Stereo schon
besser unterscheiden können als ein 10Bit AD-Wandler bei Mono. Außerdem braucht
ein uC IMHO für eine 10Bit-Wandlung länger wie für zwei 8Bit-Wandlungen (OK,
Zeit im us-Bereich spielt bei dieser Anwendung kaum eine Rolle :-) obwohl 64 Felder
geprüft werden sollten)
Den "Common"-Pin kann man genausogut nach vorne legen (normal linker Kanal)
wegen des Kurzschluß und man hat bei 12 verschiedenen Figuren bei Stereo nur 3 bzw.
4 verschiedene Widerstandswerte zu "messen", was Fehlmessungen bei 8 Bit fast
völlig ausschließt!
Kurzschluß ist ohnehin Quatsch, man hat ja nur eine "Source" und zwei Eingänge!
> Gruß,
> Arne
Ciao,
Dirk
Cinchstecker, Klinkenstecker, was auch immer, Kontakte abknipsen. Ließen sich
recht einfach in die Figuren eindrehen. Wäre jedenfalls ultrasimpel für einen
schnellen Prototypen ...
Ciao - Carsten
In induktiven Naeherungsschaltern befinden sich ueblicherweise
Topfkerne, und zwar nur eine Haelfte davon. Wenn Du die andere (oder
eine kleinere) in die Figur einbringst und mit einem Kondensator oder
sogar einem ID-IC ausstattest, hast Du auf jeden Fall schon mal ein
enger begrenztes Feld und eine bessere Kopplung. Du willst auch nicht
wirklich alle gleichzeitig schwingen lassen, vielleicht zwei oder vier
Detektoren, und dann 16 oder 32 Spulen nacheinander abklappern, selbst
im RFID-Fall kannst Du ja wenn kein Bit kommt nach kuerzester Zeit zum
naechsten Feld springen, selbst wenn noch alle Figuren stehen
(solltest Du mit mir spielen, wird das ein sehr kurzer Zustand sein,
was meine Figuren angeht :( ) reichen beim Schwingkreis ein paar
Perioden und beim RFID-Chip ein paar hundert uS, um festzustellen, was
da herumsteht, innerhalb von weniger als 100ms sollte sich das Feld
also abfragen lassen. In 4 Sektoren unterteilet, die dann auch noch
wechselseitig abgefragt werden, wirst Du kaum Probleme mit Stoerungen
durch benachbarte Spulen bekommen, und wenn von vornherein eine sehr
gute Kopplung zwischen Feldspule und Figurspule vorausgesetzt wird,
ist auch eine Fehlerkennung einer auf einem Nebenfeld stehenden Figur
recht unwahrscheinlich.
also mit so einem Murks wird das nichts, rechne mal die
Toleranzen der Frequenzen aus den Toleranzen von L und C
aus.
Bye
Das war nur eine erste Abschätzung. Irgendwo muss man ja mal anfangen.
Die Abstufung der E12-Reihe bedeutet 10% Toleranz, wenn ich 5% Kondensatoren
nehme und mal (optimistisch) annehme, dass sich 10% Induktivitäten aus
derselben Charge nicht allzu sehr unterscheiden, dann überschneiden sich die
Frequenzen inkl. Toleranz nicht. Falls doch, kann ich ja immer noch ein oder
zwei Kondensatoren in der E12-Reihe überspringen.
Offen ist natürlich, ob man die Resonanzfrequenz so genau feststellen kann.
Sollte es da größere Unsicherheiten geben, muss man die Abstufung der
Frequenzen einfach größer machen. Ein grundsätzliches Problem seh ich
jedenfalls nicht.
Gruss
Walter
Ist klar, mit Steckern, Kontakten ist alles natürlich viel einfacher.
Leider stört mich daran der ästhetische Aspekt. Ein Schachbrett mit lauter
Löchern und geschlagene Figuren, die auf der Seite legen müssen, sieht m.E.
ziemlich traurig aus. Das erinnert mich zu sehr an das 2,90 EUR Reiseschach,
das man auf jedem Flughafen nebst Schlafmasken und Kofferanhängern findet.
Und in der Schwerelosigkeit spiele ich ohnehin sehr selten ;-)
Schach ist für mich ein sehr faszinierendes Spiel, das ich bevorzuge, mit
realen Partnern zu spielen, wozu man ja ein klassisches Schachbrett
verwendet. Für die Zeit, in der man am Computer was ausprobiert, möchte ich
das auf einem gleichwertigen Brett tun. Ich kann mich schon nicht mit dem
Spiel am Monitor anfreunden, was ich ganz sicher nicht möchte, ist, Figuren
zu stöpseln.
Das hat auch noch einen tieferen Hintergrund. Bei Schach kommt es sehr
darauf an, Stellungen und Teilstellungen zu erkennen und zu wissen, wie man
darauf reagiert. Wenn man das z.B. nur anhand von Monitorbildern übt, wird
man wahrscheinlich im Spiel auf einem realen Brett Schwierigkeiten haben. Es
ist daher - zumindest für mich - wichtig, dass das Brett und die Figuren
immer gleich aussehen und auch die dazugehörigen Spielbewegungen.
Gruss
Walter
Danke für die Hinweise. Werden das mal mit Topfkernen ausprobieren.
Gruss
Walter
Wenn das mit der LC- oder L+Quarz-Lösung nicht klappt, würde ich mich mal
nach RFID-Chips umsehen - Microchip hat da sicher was passendes, klein genug
sollten die auch sein, ich weiß aber nicht, wie hoch der
Anschaffungswiderstand ist.
cu
Michael
--
there is nothing interesting at
http://heisenberg.ccac.rwth-aachen.de/my_addresses/contacts.sss/info
Danke. Schau mich mal um. Ich befürchte allerdings, das das viel zu teuer
ist.
> cu
> Michael
Gruss,
Walter
> über 64 Leds). Ein Fernziel wäre ein Roboterarm, der die Figuren bewegt...
^^^^^^^^^^
Also, wenn Du so 'hoch' hinaus willst, dann mach es gleich mit Kamera und
Musterkennung.
MfG
Michael
Schau dich auch mal bei den Taubenfreunden um. Die benutzen Ringe, wo
die RFID-Stäbchen eingebaut sind. Oft haben die Ringe einen Defekt, aber
die RFID ist noch o.k.
MfG, Helmut
also wenn ich mir hier die vorschlaege so durchlese, finde ich alle ziemlich
gut...
...in jedem fall werde ich diesen thread hier gespannt weiter mit
verfolgen...
...macht echt spass das hier und die ideen sind einfach super... ;o)
viele nette gruesse an alle, sebastian andreas gruber.