Mein Vater zieht in die USA und da die dortigen Waschmaschinen wohl
nicht zeitgemäß sind, überlege ich wie weit es möglich ist eine gute
europäische Waschmaschine dort anzuschließen.
Als Vorüberlegungen habe ich im Web gesucht (auf deutsch nichts
passendes gefunden, für das Englische fehlen mir sinnvolle Suchbegriffe
[irgendwelche Ideen?]). Im Usenet findet sich mehreres dazu, allerdings
niemand, der von einem erfolgreichen Umbau berichtet, sondern ebenfalls
Vorüberlegungen, an die ich anknüpfen würde:
Es gibt wohl in fast jedem amerikanischen Haushalt nicht nur 110V,
sondern noch 208V bzw. 220V, also eine zweite Phase (entweder 120° oder
180° verschoben). Der ganze Strom hat eine Frequenz von 60Hz und eine
Ansicherung von 15A oder 20A.
Bis auf die Frequenz ist es also dem europäischen Stromnetz ähnlich.
Glücklicherweise ist dem größten Verbraucher in der Waschmaschine - der
Heizung - die Frequenz egal (und auch die paar Volt Unterspannung).
Jetzt braucht aber der Motor die 50Hz und auch die Steuerung sollte
vermutlich 50Hz bekommen (für Zeitmessungen oder bei einem
[ungewünschtem] mechanischem Schaltwerk auch für den Motor).
Bisher ist keine Waschmaschine da, die umgebaut werden sollte, aber
wenn, wird eine mit elektronischer Steuerung angeschafft (gibt es Tipps
zu besonders geeigneten Modellen?). Von den Hausgeräten, die ich bisher
kenne (Bosch-Siemens Waschmaschine und vor allem Trockner), weiß ich,
daß die Heizung über Relais angesteuert wird. Das ist soweit praktisch,
daß man das wunderbar an abkoppeln kann (also entweder die geschaltete
Seite über die zwei US-Phasen speisen oder zweites Relais schalten,
welches die zwei US-Phasen an die Heizung schaltet).
Die Stromversorgung der Steuerung und des Motors würde ich per
Wechselrichter aus 12V oder 24V erzeugen, die ich aus den
110V-US-Stromnetz per Trafo gewinne (scheint bei einer oberflächlichen
Preisrecherche billiger als ein 110V/60Hz-auf-230V/50Hz-Wandler). Für
die Steuerung und Türverriegelung würde ich so 10W bis 20W ansetzen (die
Wellenform der 230V ist hier vermutlich nicht so tragisch) , aber was
braucht der Motor (und wie reagiert er auf den trapezförmigen Ausgang
eines Wechselrichters)?
Ich würde mich über alle Arten von weiterführenden Antworten freuen.
Bisher ist das ganze erst eine Vorüberlegung zur Machbarkeit und
Preis/Aufwand.
Ciao Dschen
PS: Crosspost in de.sci.electronics und de.rec.heimwerken,
Follwo-Up nach de.sci.electronics
--
Dschen Reinecke
=== der mit dem Namen aus China ===
> Mein Vater zieht in die USA und da die dortigen Waschmaschinen wohl
> nicht zeitgemäß sind, überlege ich wie weit es möglich ist eine gute
> europäische Waschmaschine dort anzuschließen.
Wenn er sich ein wenig umschaut, wird er auch in den USA "vernünftige"
Frontladermaschinen finden, die kosten halt nur ein wenig mehr (500$)
wie die üblichen Toplader Kleidermühlen, was sich mittelfristig aber
bezahlt macht.
Ein Umbau lohnt sich also nicht wirklich.
--
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Bors
---
Die Frage kommt mir von irgendwoher bekannt vor. Quintessenz der damaligen
Debatte war, dass man die europäischen WMs ohne größere Umstände an die
dortigen 220V/60Hz anschließen kann. Die Spannung passt ja ziemlich genau,
und die höhere Frequenz bewirkt, dass die Motoren etwas mehr Leistung
liefern. Steht nicht sogar oft auf den Typenschildern 220-240V 50/60Hz?
Wenn ihr aus Kostengründen die vorhandene WM mitnehmen oder hier eine kaufen
und mit in den Container stellen wollt (Zoll?), Hersteller wie Bosch oder
Miele sagen sicher gerne, ob sie das entsprechende Modell für geeignet
halten.
>Mein Vater zieht in die USA und da die dortigen Waschmaschinen wohl
>nicht zeitgemäß sind, überlege ich wie weit es möglich ist eine gute
>europäische Waschmaschine dort anzuschließen.
Das geht, geht aber eventuell in die Hose.
In den USA wird anders gewaschen als hier: weniger heiß, mehr Wasser, weniger
Bewegung, kürzer, idR Toplader mit Wasser randvoll. Die Waschmittel sind daran
angepasst: aggressiver, mehr Tenside, oft wird mit Chlorbleiche gewaschen, damit
die Flecken rausgehen.
Ich kannte Leute, die damals, in den 80ern, eine europäische Waschmaschine
(Frontlader, wenig Wasser, viel Bewegung, lange Laufzeit, hohe Temperatur) mit
amerikanischem Waschmittel betrieben haben.
Das Ergebnis war eine Schaumparty... Aquastop gab's damals noch nicht.
Die haben dann einfach das europäische Waschmittel verwendet. Das geht leicht,
wenn man an einer Botschaft arbeitet und die Kurierflüge mit Persiltrommeln
vollpacken kann...
Also, wenn du nicht das passende Waschmittel mitschicken willst: laß es.
Thomas Prufer
Dschen Reinecke schrieb:
> [europäische Waschmaschine in USA anschließen]
warum nicht Miele, Inc. "http://www.miele.com"?
"Anything else is a compromise"...
Klar, absolut nichts gegen Bastellösungen, aber:
europäische Maschine + Spedition + Aufwand + Teile
gegenüber:
günstiger Dollarkurs + europäische Marke in USA kaufen??
Muss ja nicht Miele sein, aber da du 'gut' schriebst...
Gruß,
Sven
>Wenn er sich ein wenig umschaut, wird er auch in den USA "vernünftige"
>Frontladermaschinen finden, die kosten halt nur ein wenig mehr (500$)
>wie die üblichen Toplader Kleidermühlen, was sich mittelfristig aber
>bezahlt macht.
Ich kenn die Problematik auch aus Japan. Japanische Waschmaschinen,
nun aeh... schweigen wir drueber. Es gibt aber fuer die japanische
Hausfrau kaum ein groesseres Statussymbol wie eine DEUTSCHE Miele. Die
bauen also durchaus auch fuer 100V/50-60Hz. Von daher wuerde es mich
wundern wenn es die nicht auch in den USA gibt.
>Ein Umbau lohnt sich also nicht wirklich.
Das sehe ich auch so.
Olaf
p.s: Japanische Waschmaschinen, Staubsauger und Autos sind aber in
Japan viel leiser als bei uns. Ich hab echt schon ueberlegt ob ich von
dort nicht einen importieren sollte.
Und gegen ihre Kuehlschranke koennen wir hier leider auch nicht
anstinken.
Du kriegst auch drüben "gute europäische Waschmaschinen", z.B. von Miele.
Und auch Maytag, Whirlpool etc. erkennen so langsam den Vorteil der richtigen
Waschmaschinen und es muß nicht zwingend die "Inhalt zweier Bergseen samt
ätzender Chemikalien und was nicht nach 14 Minuten draußen ist, bleibt halt
drin"-Technik sein.
Von daher weiß ich nicht, ob es wirklich lohnend ist, die hiesige Maschine
rüberzuschleppen und auch noch großartig rumzubasteln.
Rainer
Das wuerde ich nicht empfehlen. Zum einen lohnt das den teuren Transport
nicht. Es kann mehr kosten als die Maschine wert ist. Man kann hier
Frontloader kaufen, auch Miele.
Das andere: Die Netzspannung betraegt bei uns in USA zwar nominell 120V
und 240V fuer den Trockneranschluss. Meist sind es aber 125/250. Ob der
Motor dann bei den 60Hz lange lebt, ist fraglich.
Waschmaschinen haben hier einen Heiss- und einen Kaltwasseranschluss.
Wenn der vorgeschriebene Schlauch nicht auf des deutsche Gewinde geht,
hat man noch ein Problem. Basteleien koennen schon mal den
Versicherungsschutz kosten.
Andere Geraete haben wir mitgenommen und 230V gelegt (Trafo). Doch nur
denn, wenn es sich um Dinge handelte, die hier nicht sehr ueblich sind
wie etwa ein Raclette. Inzwischen gibt es sogar das hier zu kaufen.
Gruesse, Joerg
Normaler Haushaltsanschluss (es gibt ein paar Uraltausnahmen in sehr
entlegenen Gegenden) ist 220V mit Mittelabgriff, so dass du zwei Phasen mit
110V bekommst.
> Jetzt braucht aber der Motor die 50Hz und auch die Steuerung sollte
Nicht unbedingt. Eventuell laeuft der Motor halt 20% schneller.
> vermutlich 50Hz bekommen (für Zeitmessungen oder bei einem
> [ungewünschtem] mechanischem Schaltwerk auch für den Motor).
Elektronik wird heutzutage mit 5 oder 12V Gleichstrom versorgt, und dem
Transformator und Gleichrichter ist die Frequenz egal.
jue
> Normaler Haushaltsanschluss (es gibt ein paar Uraltausnahmen in sehr
> entlegenen Gegenden) ist 220V mit Mittelabgriff, so dass du zwei Phasen mit
> 110V bekommst.
Inzwischen deutlich hoeher. Wir haben meist zwischen 124V und 128V,
zwischen den Phasen in etwa doppelt so viel.
>>Jetzt braucht aber der Motor die 50Hz und auch die Steuerung sollte
>
> Nicht unbedingt. Eventuell laeuft der Motor halt 20% schneller.
Fragt sich nur, wie schnell dann der Exitus eintritt.
Gruesse, Joerg
http://www.whirlpool.com/home.jsp
> Mein Vater zieht in die USA und da die dortigen Waschmaschinen wohl
> nicht zeitgemäß sind, überlege ich wie weit es möglich ist eine gute
> europäische Waschmaschine dort anzuschließen.
Auf diesem Weg bedanke ich mich bei allen, die mir geantwortet haben.
Ein einhellige Meinung scheint zu sein, daß es sich nicht lohnt, bzw.
Jürgen vermutet, daß man es auch einfach anschließen kann (wie er bei
Elektrowerkzeugen erfahren hat).
Um es für mich gedanklich zu verwerfen wüsste ich gerne noch was für
eine Leistung wohl der Antriebsmotor hat. Vielleicht kann mir da jemand
eine Einschätzung geben.
Die Frontlader dürften sicherlich zeitgemäß sein; die besagten
Toplader-"Kleidermühlen", die erstmal etliche 10 Liter in die Trommel laufen
lassen, um dann die Kleidung mit einem sogenannten Agitator durch die Brühe
zu schaufeln, sind jedoch sehr suboptimal.
Wenn Du nicht permanent Bleiche in die Weißwäsche kippst, hast Du ruckzuck
gelbe Deo-Ränder unter den Armen bzw. sie nähert sich generell einem ungesunden
Farbton an.
Rainer
>
> Hallo!
>
> Mein Vater zieht in die USA und da die dortigen Waschmaschinen wohl
> nicht zeitgemäß sind, überlege ich wie weit es möglich ist eine gute
> europäische Waschmaschine dort anzuschließen.
>
> Als Vorüberlegungen habe ich im Web gesucht (auf deutsch nichts
> passendes gefunden, für das Englische fehlen mir sinnvolle Suchbegriffe
> [irgendwelche Ideen?]). Im Usenet findet sich mehreres dazu, allerdings
> niemand, der von einem erfolgreichen Umbau berichtet, sondern ebenfalls
> Vorüberlegungen, an die ich anknüpfen würde:
>
> Es gibt wohl in fast jedem amerikanischen Haushalt nicht nur 110V,
> sondern noch 208V bzw. 220V, also eine zweite Phase (entweder 120° oder
> 180° verschoben). Der ganze Strom hat eine Frequenz von 60Hz und eine
> Ansicherung von 15A oder 20A.
>
> Bis auf die Frequenz ist es also dem europäischen Stromnetz ähnlich.
> Glücklicherweise ist dem größten Verbraucher in der Waschmaschine - der
> Heizung - die Frequenz egal (und auch die paar Volt Unterspannung).
>
> Jetzt braucht aber der Motor die 50Hz und auch die Steuerung sollte
> vermutlich 50Hz bekommen (für Zeitmessungen oder bei einem
> [ungewünschtem] mechanischem Schaltwerk auch für den Motor).
>
Viele Waschmaschinen haben heute einen Kollektormotor (DC/Universal), der
mittels Thyristor oder ähnlichem gesteuert wird, manche auch
(A)synchronmotoren mit Umrichter. Die vielen verschiedenen
(Schleuder)drehzahlen usw. sind mit Polumschaltbaren Motoren wohl nicht
(wirtschaftlich) machbar und das mech. Schaltgetriebe ist auch nicht
optimal. Hier ist die Frequenz egal. Leistung des Motors könnte je nach
Drehzahl zw. 50 und 400W liegen.
Das einzig kritische wäre der Synchronmotor des mech. oder halbmech.
(meine Maschine hat sowas) Programmschaltwerkes.
> Bisher ist keine Waschmaschine da, die umgebaut werden sollte, aber
> wenn, wird eine mit elektronischer Steuerung angeschafft (gibt es Tipps
> zu besonders geeigneten Modellen?). Von den Hausgeräten, die ich bisher
> kenne (Bosch-Siemens Waschmaschine und vor allem Trockner), weiß ich,
> daß die Heizung über Relais angesteuert wird. Das ist soweit praktisch,
> daß man das wunderbar an abkoppeln kann (also entweder die geschaltete
> Seite über die zwei US-Phasen speisen oder zweites Relais schalten,
> welches die zwei US-Phasen an die Heizung schaltet).
>
> Die Stromversorgung der Steuerung und des Motors würde ich per
> Wechselrichter aus 12V oder 24V erzeugen, die ich aus den
> 110V-US-Stromnetz per Trafo gewinne (scheint bei einer oberflächlichen
> Preisrecherche billiger als ein 110V/60Hz-auf-230V/50Hz-Wandler). Für
> die Steuerung und Türverriegelung würde ich so 10W bis 20W ansetzen (die
> Wellenform der 230V ist hier vermutlich nicht so tragisch) , aber was
> braucht der Motor (und wie reagiert er auf den trapezförmigen Ausgang
> eines Wechselrichters)?
>
Wenn du das machst, dann nimm einen billigen WR, der die Spannung zuerst
mittels DC/DC auf 300V hochsetzt und dann 50Hz mittels Vollbrücke macht,
die 300V erzeugst du dann direkt mittels Netzgleichrichter und ersparst
dir das 12V/24V system.
--
Martin
> Ich kannte Leute, die damals, in den 80ern, eine europäische
> Waschmaschine
> (Frontlader, wenig Wasser, viel Bewegung, lange Laufzeit, hohe
> Temperatur) mit
> amerikanischem Waschmittel betrieben haben.
>
> Das Ergebnis war eine Schaumparty... Aquastop gab's damals noch nicht.
>
> Die haben dann einfach das europäische Waschmittel verwendet. Das geht
> leicht,
> wenn man an einer Botschaft arbeitet und die Kurierflüge mit
> Persiltrommeln
> vollpacken kann...
>
> Also, wenn du nicht das passende Waschmittel mitschicken willst: laß es.
>
Vielleicht könnte man die Dosierung anpassen? Wenn weniger Wasser drin
ist, dann brauchst du weniger Waschmittel - du kannst eine Europ. Maschine
mit zuviel Waschmittel auch überschäumen lassen.
--
Martin
Es gibt auch Leute, die ihre Unterhosen direkt im Fluß waschen und
scheinbar sauber bekommen. Dennoch ist diese Methode weder zeitgemäß,
noch umweltschonend.
Gruß Lars
Für Weisswäsche mag das ja noch angehen, solche aggressiven Waschmittel
zu nutzen, aber was ist mit Buntwäsche, die sollte ja damit ziemlich schnell
verblassen? Wieso hat sich das eigentlich so entwickelt, daß wir so hoch
entwickelt in Bezug auf Waschmittel sind, während in anderen Ländern oft
noch Soda und Seifenflocken im Regal bei den Waschmitteln stehen und
von einer Unterscheidung zwischen Voll- und Buntwaschmittel nichts zu
sehen ist? Interessant wäre noch zu wissen, wie es Japan macht, die
Japaner haben doch sogar Waschmaschinen erfunden, die ohne Waschmittel
auskommen und mit Ultraschall und Elektrolyse arbeiten.
Sabine
>
> Es gibt auch Leute, die ihre Unterhosen direkt im Fluß waschen und
> scheinbar sauber bekommen. Dennoch ist diese Methode weder zeitgemäß,
> noch umweltschonend.
Zwar nicht Unterhosen aber Jeans war ich mal während eines Urlaubs in
Natur gezwungen, zu waschen. Spätestens ab da weiß ich die moderne
Chemie und Technik zu schätzen ;-)
--
mfg horst-dieter
Oh, sie funktionieren schon... Aber sie brauchen fuer den gleichen
Job _deutlich_ mehr Wasser. Ausserdem kann so ein Toplader
prinzipbedingt nicht allzuschnell schleudern. Mein Siemens
Frontlader hier in D kommt bis 1400 U/min beim Schleudern,
das schafft kein Toplader.
Gerrit
Wobei man inzwischen auch in USA Sauerstoffbasierte Bleiche
bekommen kann. Man muss nicht mehr mit Chlorbleiche
arbeiten.
Gerrit
Bleicht man wirklich mit Chlor? Auch Natriumhypochlorit bleicht
nicht durch das Chlor, sondern durch den freiwerdenden Sauerstoff,
Chlor entsteht nur, wenn der pH-Wert zu niedrig ist, das sollte in
einer Waschlaufe aber nicht passieren.
Sabine
> Auf diesem Weg bedanke ich mich bei allen, die mir geantwortet haben.
> Ein einhellige Meinung scheint zu sein, daß es sich nicht lohnt, bzw.
> Jürgen vermutet, daß man es auch einfach anschließen kann (wie er bei
> Elektrowerkzeugen erfahren hat).
Was Werkzeuge angeht: Meine gute alte 230V Metabo Schlagbohrmaschine tut
hier mit 125V klaglos ihre Dienste. Sie hat trotzdem genug Drehmoment,
um Duebel in einer Betonmauer zu setzen, Schrauben in die Deckbohlen zu
setzen und so weiter. Heute nachmittag wird wieder mal ein Eimer
Fliesenmoertel damit gemischt.
Die Nachbarn sind jedesmal begeistert, wenn ich mit dem Ding auftauche,
weil sie einen Haken an einer Mauer brauchen. Schlagbohrmaschinen sind
in USA recht selten, Otto Normalverbraucher hat meist keine.
Nur dass mir jetzt beim Anbringen von Teppichleisten die kleineren
Fischer Duebel ausgegangen sind und die gibt es hier nicht. So'n Driss,
wuerde der Koelner sagen. Also Tip an Deinen Vater: Genug Fischer Duebel
mitnehmen, die wiegen ja fast nichts.
Gruesse, Joerg
> Zwar nicht Unterhosen aber Jeans war ich mal während eines Urlaubs in
> Natur gezwungen, zu waschen. Spätestens ab da weiß ich die moderne
> Chemie und Technik zu schätzen ;-)
An einem Baggersee, wo ich frueher oefters war, ist auch einer hin
und wieder komplett angezogen in den See rein (also Jeans und so),
ne Runde geschwommen und als er rauskam hat er die Kleidung an den
angrenzenden Hecken zum Trocknen aufgehaengt.
Durch die Schwimmbewegungen wird der Dreck aus dem Stoff rausmassiert
und beim Rausgehen aus dem See ueberzieht die Schicht auf dem Wasser,
die aus Pollen und Sonnenschutzmittel besteht, die Kleidung und
wirkt wie Weichspueler.
scnr,
Steffen
> Fischer Duebel ausgegangen sind und die gibt es hier nicht.
<Staun> Fischer exportiert durchaus erkleckliche Mengen nach USA, und
Nachbauten wirds ja wohl auch noch geben.
Gruß Dieter
> <Staun> Fischer exportiert durchaus erkleckliche Mengen nach USA, und
> Nachbauten wirds ja wohl auch noch geben.
Gesehen habe ich sie hier in der Naehe von Sacramento allerdings noch
nicht. Es gibt Nachbauten, aber deren Plaste kann man oft schon mit den
Findernaegeln zerpellen. Ausserdem benutze ich gern die deutschen
Steinbohrer und die gibt es nur in 5,6,8 oder 10mm. Nur metrisch. Da
braucht man metrische Duebel. Hiesige "Steinbohrer" (masonry bits) sind
mir jeweils beim ersten Kiesel abgeglueht.
Es gibt auch noch andere gute Euro-Duebel. Eine Grosspackung von
Friulsider (Italien?) habe ich noch, aber das sind nur die grossen
Durchmesser.
Gruesse, Joerg
Wenn die da drueben schon bei einem normalen Schlagbohrer
beeindruckt sind, was sagen die dann erst bei einem
mit pneumatischem Schlagwerk?
Mit einem normalen Schlagbohrer brauch ich hier gar
nicht erst anfangen, darueber grinst der deutsche
Beton nur muede.
Gerrit
> Joerg wrote:
>>
>> Hallo Dieter,
>>
>> Gesehen habe ich sie hier in der Naehe von Sacramento allerdings noch
>> nicht. Es gibt Nachbauten, aber deren Plaste kann man oft schon mit den
>> Findernaegeln zerpellen. Ausserdem benutze ich gern die deutschen
>> Steinbohrer und die gibt es nur in 5,6,8 oder 10mm. Nur metrisch. Da
>> braucht man metrische Duebel. Hiesige "Steinbohrer" (masonry bits) sind
>> mir jeweils beim ersten Kiesel abgeglueht.
Ich kenn da jemanden, der hat mit einem inNY? ein regelmäßiges
geschäftliches Ichsendedirdusendestmir... im Fahrradteilebereich soll ich
da mal Kontakt herstellen? So eine Großpackung Fischerdübel ist dabei ja
fast Dämpfungsmaterial:-)
>>
>
> Wenn die da drueben schon bei einem normalen Schlagbohrer
> beeindruckt sind, was sagen die dann erst bei einem
> mit pneumatischem Schlagwerk?
>
> Mit einem normalen Schlagbohrer brauch ich hier gar
> nicht erst anfangen, darueber grinst der deutsche
> Beton nur muede.
Braucht's doch bei der üblichen Bauweise in den Staaten gar nicht. Da reicht
'n Pfriem, äh Malspieker:-)
Neulich, AFAIR 'ne Quarks&Co-Sendung, wurde mal gezeigt, was so typisches
Tornadomitgeschleppsel (z.B. ca. 2 m Kantholz ca. 5x5'') an typischen
Wänden anrichtet. Das ist ein pneumatisches Schlagwerk:-) Die einzige
Bauweise, was dem standgehalten hatte war 'n 20 cm Betonwand. Alles andere
ist eher Pappmache, egal wie dick die Grobfaserplatten innen und außen
waren.
Olaf
>Die durchschnittliche japanische Waschmaschine ist ein Top-Loader der
>nur kalt waescht (keinen Heizstab, keinen Heiswasseranschluss). Da wird
>dann wohl Bleiche pur eingefuellt...
Und ausserdem sind die schon nach 30min fertig. Ich glaub das
Waschmittel waer hier verboten weil zu gefaehrlich. :-)
Olaf
>sehen ist? Interessant wäre noch zu wissen, wie es Japan macht, die
>Japaner haben doch sogar Waschmaschinen erfunden, die ohne Waschmittel
>auskommen und mit Ultraschall und Elektrolyse arbeiten.
Wie schon erwaehnt die ueberwiegende Mehrheit benutzt Geraete nach dem
schlechten amerikanischen Verfahren. Andere Waschmaschinen sind sehr
teuer und eher die Ausnahme.
Faszinierend ist uebrigens die Sicherheitstechnik. In Japan hat man
so gut wie nie einen Schutzleiter. Alle Geraete haben nur einen
zweipoligen Stecker. Zu den wenigen Ausnahmen gehoert die
Waschmaschine. Da kann man dann finden das dort ein extra Kabel
rauskommt das entweder irgendwo zu Erdung an einer Klemme angeschraubt
ist, oder eben nicht.
Und besonders erwaehnenswert ist die Waeschetrockung. Wegen der hohen
Luftfeuchtigkeit in der Regenzeit bist du ZWINGEND auf einen
Waeschetrockner angewiesen. Sonst wuerde die Waesche naemlich einfach
nass bleiben. Zum trocken haengt man sie ins Badezimmer, macht die
Tuer zu und schaltet dann aussen die Trocknung ein. Dann ist das
gesamte Badezimmer ein grosser Waeschetrockner. Ich moechte nicht
wissen was das kostet...
Olaf
> Und besonders erwaehnenswert ist die Waeschetrockung. Wegen der hohen
> Luftfeuchtigkeit in der Regenzeit bist du ZWINGEND auf einen
> Waeschetrockner angewiesen. Sonst wuerde die Waesche naemlich einfach
> nass bleiben. Zum trocken haengt man sie ins Badezimmer, macht die
> Tuer zu und schaltet dann aussen die Trocknung ein. Dann ist das
> gesamte Badezimmer ein grosser Waeschetrockner. Ich moechte nicht
> wissen was das kostet...
die Badezimmer in Japan sind sicher recht klein, wie auch die Wohnungen,
dann wird das auch nicht die Welt kosten.
Habe ich früher auch schon gemacht im 6m² Bad, Wäsche aufgehängt
und Heizlüfter angeworfen, dauerte keine Stunde bis alles trocken war.
Peter
> Wenn die da drueben schon bei einem normalen Schlagbohrer
> beeindruckt sind, was sagen die dann erst bei einem
> mit pneumatischem Schlagwerk?
Die gibt es hier. Ich habe einen Bosch Bulldog Rotary Hammer. Made in
Germany und fuer 120V. Der kann Schlagbohren, aber auch wie ein
Presslufthammer betrieben werden. Heissa, da fliegen die Fetzen.
Natuerlich mit Profi Rasteinsatz, kein Bohrfutter. Gluecklicherweise
passen da auch die Meissel von Hitachi. Gehoerschutz ist allerdings
angesagt.
Regards, Joerg
Auch die billigen Bohrer mit pneumatischem Schlagwerk
haben hier den Rasteinsatz. Diese Belastung haelt
kein Bohrfutter auf Dauer aus.
Gerrit
Der Bosch Bohrhammer ist was ganz feines :-)
Aha-Erlebnis: Neulich Handwerker im (Beton-) Keller, seine eigene
große Schlagbohrmaschine - Billischfabrikat - macht schlapp.
Ich drücke ihm den *leichten* 2kg Bosch Bohrhammer in die Hand.
Handwerker: "Mit der kleinen Maschine, das wird doch nie was ?!?"
Ich: "Soll ich es vormachen ..."
Handwerker: "Na gut ..."
Das Gesicht hättet ihr sehen sollen, als er den Beton wie Butter
mit dem kleinen Bohrhammer gebohrt hat, der konnte es kaum
glauben ;-)
Die Dinger sind wirklich gute deutsche Ingenieurskunst, so wie
man sich das vorstellt, und sind jeden Cent ihres Kaufpreises wert.
Gruß Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
> Ich drücke ihm den *leichten* 2kg Bosch Bohrhammer in die Hand.
> Handwerker: "Mit der kleinen Maschine, das wird doch nie was ?!?"
> Ich: "Soll ich es vormachen ..."
> Handwerker: "Na gut ..."
>
> Das Gesicht hättet ihr sehen sollen, als er den Beton wie Butter
> mit dem kleinen Bohrhammer gebohrt hat, der konnte es kaum
> glauben ;-)
>
> Die Dinger sind wirklich gute deutsche Ingenieurskunst, so wie
> man sich das vorstellt, und sind jeden Cent ihres Kaufpreises wert.
Wobei man natuerlich zwischen Gelegenheitsnutzern (dem
typischen Heimwerker) und Handwerkern unterscheiden muss.
Fuer mich reicht die kleine Version von Kress, als
Handwerker gibt man besser ein paar Euro mehr aus und
kauft die stabilere Version mit der man auch mal
hundert Loecher am Stueck bohren kann.
BTW: Unterscheidet Bosch noch immer mit der
Farbe zwischen Handwerkerversion (blau) und
Heimwerkerversion (gruen)?
Gerrit
> Das Gesicht hättet ihr sehen sollen, als er den Beton wie Butter
> mit dem kleinen Bohrhammer gebohrt hat, der konnte es kaum
> glauben ;-)
So ähnlich muß ich wohl ausgesehen haben, als ich zum ersten Mal mit
einer Hilti gearbeitet habe ;-) Lang ists her.
> Die Dinger sind wirklich gute deutsche Ingenieurskunst, so wie
> man sich das vorstellt, und sind jeden Cent ihres Kaufpreises wert.
>
> Gruß Oliver
>
Das Hiltipatent ist damels der AEG angeboten worden. Die haben es
abgelehnt, mit dem Hinweis: Man habe ja bereits gute Schlagbohrmaschinen.
Das Patent ist dann nach Lichtenstein verkauft worden.
Nach Ablauf des Patents hatten "plötzlich" alle namhaften Firmen solche
"Nachbauten" im Programm ;-)
Fazit, solange wir in Deutschland Manager haben, die offensichtlich kein
Gespür für das Arbeitsfeld (mehr) haben, für das sie Produkte
herstellen, nützt auch keine "gute deutsche Ingenieurkunst".
Siehe auch Veröffenlichungen von Philbert(Trafo).
--
gruß horst-dieter
> Oliver Bartels wrote:
>
>> Ich drücke ihm den *leichten* 2kg Bosch Bohrhammer in die Hand.
>> Handwerker: "Mit der kleinen Maschine, das wird doch nie was ?!?"
>> Ich: "Soll ich es vormachen ..."
>> Handwerker: "Na gut ..."
>>
>> Das Gesicht hättet ihr sehen sollen, als er den Beton wie Butter
>> mit dem kleinen Bohrhammer gebohrt hat, der konnte es kaum
>> glauben ;-)
>>
>> Die Dinger sind wirklich gute deutsche Ingenieurskunst, so wie
>> man sich das vorstellt, und sind jeden Cent ihres Kaufpreises wert.
>
> Wobei man natuerlich zwischen Gelegenheitsnutzern (dem
> typischen Heimwerker) und Handwerkern unterscheiden muss.
> Fuer mich reicht die kleine Version von Kress, als
> Handwerker gibt man besser ein paar Euro mehr aus und
> kauft die stabilere Version mit der man auch mal
> hundert Loecher am Stueck bohren kann.
Ach, die geerbte alte Hanseatic-Stichsäge 6270E von meinem Opa mit
Drehzahlsteuerung tut's auch noch, auch mal 2 m Birkenschichtholz, 80
mm-dick durchsägen geht mit der (koch:-)
>
> BTW: Unterscheidet Bosch noch immer mit der
> Farbe zwischen Handwerkerversion (blau) und
> Heimwerkerversion (gruen)?
Ja, gerade beim Kauf einer Schlagbohrmaschine wieder festgetellt. Nein,
Bohrhammer brauche ich bei Gipskarton wirklich nicht, da leih ich mir dann
den meiner Mutter:-)
Die Profiversion ist dann aber auch komplett kugelgelagert und hat laut
Datenblatt leicht über 50% Wirkungsgrad anstatt leicht unter 50% (bei den
Bohrmaschinen).
Und neulich hat 'ne uralte Metabo-Bohrmaschine neue Kohlen bekommen. Läuft
jetzt wieder wie 'ne eins. Kam bei mir auch in die engere Wahl, nur hatte
der ,,Für uns Shop'' Bosch und nicht Metabo. Und mit beiden Fabrikaten kann
ich deutlich positive Erfahrungen Verbinden.
Lesto ist auch nicht zu verachten. Und was mir bei Fein sehr angenehm
aufgefallen ist: Richtig langes flexibles Anschlußkabel mit Gummi außen.
Olaf, an Werkzeug Geld zu sparen lohnt sich nicht, Schultz
Das Ergebnis ist bekannt ...
Aber interessant finde ich auch, was man in dem Fürstentum
doch zwischen all den Briefkästen aus so einem Patent für
ein nettes Unternehmen aufbauen kann.
Die ärgern sich halt nicht mit dem Staat rum, weil sie haben
keinen, sondern nur einen ganz brauchbaren Fürsten, und
zahlen ein paar Prozent Steuern (sic, gibt es in Lichtenstein,
ist aber ungefähr "der Zehnte", so wie bei guten Fürsten
üblich, und nicht dass der Zehnte überbleibt, so wie bei uns)
und gut ist. Und all das mitten in Europa ;-)
>Fazit, solange wir in Deutschland Manager haben, die offensichtlich kein
>Gespür für das Arbeitsfeld (mehr) haben, für das sie Produkte
>herstellen, nützt auch keine "gute deutsche Ingenieurkunst".
Oh ja. Die lieben Damager sind neben der Übersozialproblematik
das Problem hierzulande. Wobei eines das andere bedingt, die
Firmen dürfen sich wegen der Politik und der durch ihre
Gesetzesansprüche verursachten Komplexität um allen Sch(zensiert)
kümmern, nur nicht mehr um ihr Kerngeschäft.
Deshalb kommen immer Leute in die Firmen, die zwar wissen,
wie man unter Ausnutzung von Tarifvertrag X und Steuertrick Y
die Kosten optimiert, aber vom Kerngeschäft keine Ahnung haben.
Mit den Purschen schlägt man sich täglich rum :-(
Hinzu kommt, dass ab dem 1 Euro jeder Arbeiter bzw. dessen
Unternehmer effektiv 42% Solzialbeiträge zahlt (natürlich inkl.
AG-Anteil), *plus* Steuern, wobei bei der Rente sehr fraglich ist,
was er wiederbekommt. Das motiviert nicht gerade zum
Tüfteln am Sonntag.
Bei den mittelständischen Unternehmerpersonen holen sie es
auf andere Weise, aber im Grunde ist es auch egal, letztlich sitzen
Arbeiter und Unternehmer im selben Boot, den ersten interessiert
netto, den zweiten brutto, und dazwischen klafft ein riesiges Loch
im Boden des Bootes.
(gerade eben in der WiWo die Zahl gelesen: Der Bundeshaushalt
reicht jetzt nicht mehr, um Sozialkram plus Schulden zu zahlen,
von Invest ganz zu schweigen, von rund 82 Mio. Bürgern arbeiten
rund 26 Mio. sozialversichert, wobei die Zahl mit Unternehmern und
Freiberuflern auch nicht viel höher ist, die paar Hanseln machen
die Zahl nun auch nicht wirklich größer. Die Zahlen sind eine
einzige Katastrophe und ich verstehe langsam, dass Rot-Grün
in Berlin freiwillig den Hut nimmt, denn das was jetzt kommt, wird
so oder so sehr unangenehm. *Egal* wer künftig regiert, in
2006 *wird* der Big Hammer in Form einer Haushaltssperre
kommen, inkl. brutalster Kürzung aller Leistungsgesetze.
Einfach weil es nicht mehr anders geht, die Alternative
"Geld drucken" ist der Regierung wegen dem Euro verbaut
und jedwede Steuererhöhung wird am Ende *weniger* Geld
einbringen. Es grüßt das auch für die Wirtschaft geltende
Naturgesetz der Leistungsanpassung. Game over, das weiß wohl
auch Herr Schröder und Herr Eichel, deshalb haben sie die
weiße Fahne gehisst ... :-|
Wobei wir von Glück reden können, dass die Briten und Amis
und Japaner und Chinesen (sic, denen rennen jetzt die ersten
Arbeiter davon ... ) auch Damager haben, wenngleich man im
Ausland manches pragmatischer sieht.
Der Punkt ist nur:
- Wollen wir unseren Wohlstand halten, dann brauchen wir mehr
gute Erfindungen, mehr Arbeiter, weniger Nicht-Arbeiter, weniger
Damagement und ganz viel weniger Bürokratie.
Firmen wie Bosch, Miele usw. sind aus dem Mittelstand hervorgekommen,
was wundert es, wenn die Deppen in Berlin immer nur auf denselbigen
draufhauen, dass dann hier kein Pflänzchen mehr wächst.
MfG JRD
>Neulich, AFAIR 'ne Quarks&Co-Sendung, wurde mal gezeigt, was so typisches
>Tornadomitgeschleppsel (z.B. ca. 2 m Kantholz ca. 5x5'') an typischen
>Wänden anrichtet. Das ist ein pneumatisches Schlagwerk:-) Die einzige
>Bauweise, was dem standgehalten hatte war 'n 20 cm Betonwand. Alles andere
>ist eher Pappmache, egal wie dick die Grobfaserplatten innen und außen
>waren.
In Sandwich könnte man das leichter haben.
Also 10cm Betonwand mit 2cm Kautschuck-Beschichtung oder Mauerwerk mit 4cm
Gummi-Armierung, ggf. mit Karkasse ,-)
Damit wäre dann das Problem der Wärmedämmung gelöst.
Aber das ist in Kalifornien nicht aktut.
-jha- id 0x8fce1185 at the usual places.
--
BILD lügt
>>> mit pneumatischem Schlagwerk?
>> Ich habe einen Bosch Bulldog Rotary Hammer.
>> Natuerlich mit Profi Rasteinsatz, kein Bohrfutter.
>Auch die billigen Bohrer mit pneumatischem Schlagwerk
>haben hier den Rasteinsatz.
Du meinst solche?
http://www.koever.com/aldi/archiv/index.php3?request=angebot&ID=13516
(900W pneumatischer Bohrhammer mit Drehstop, SDS-Futter, im Koffer 'nen
Haufen Bohrer und Meissel für 35FRZ mit zwei Jahren Garantie....)
Hätte mir das vor 20 jahren jemand erzählen wollen, die Vorraussagung der
deutschen Wiedervereinigung und dem EU-Beitritt Rumäniens wäre mir plausibler
erschienen.
Aber zum Thema:
Wenn's in Deutschland nach wie vor die Waschpulver der 70er-Jahre gäbe, dann
wären die Maschinen immernoch so schnell wie damals.
Dank phosphatfreier Lauge mit hauptsächlich enzymatischer Schmutzlösung ist
es nunmal notwendig, die Flotte eine Stunde lang zu bebrüten.
Sofern man die Trommelfüllung noch Flotte nennen darf, da inzwischen kaum
noch von "Textil in Wasser" die Rede sein kann, sondern eher von "Wasser in
Textil", vulgo "bügelfeucht".
Wasserenthärtung, Aufheller und enthaltener Weichspüler sind natürlich auch
auf diese Einwirkzeiten und Wassermengen abgestimmt.
Zusammengefasst: die "modernen" Waschmittel sind langsam und wollen wenig
Wasser.
Folglich sind die Resultate bei Verwendung in Waschmaschinen >10 Jahren nicht
zufrieden stellend.
Ist wie mit den EU-Abgas-Richtlinien bei KFZ: Neue Normen schaffen Nachfrage
und damit Umsatz im Handel.
Die Umwelt ist dabei nur das Deckmäntelchen, da die Bilanz "inkl. neue
Maschine" negativ ausfällt.
Ja... Allerdings ist der sicher nicht fuer den Handwerkereinsatz
geeignet. Muss ja auch nicht.
> Zusammengefasst: die "modernen" Waschmittel sind langsam und wollen wenig
> Wasser.
> Folglich sind die Resultate bei Verwendung in Waschmaschinen >10 Jahren nicht
> zufrieden stellend.
Und was passiert wenn du ein Waschmittel aus den 70ern in einer
heutigen Maschine verwendest? Loest sich dann die Waesche auf?
Allerdings finde ich es schon schoen, dass die Pakete
deutlich kleiner sind und man nicht mehr die 10Kg-Trommel
kaufen muss damit es eine Weile reicht.
Gerrit
> Moin, also ich kann mir nicht vorstellen, dass amerikanische Waschmaschinen
> nicht zeitgemäß sind. Ich habe noch keinen Amerikaner mit dreckigen
> Unterhosen gesehen. Nix geht über Miele so liest man hier, aber zur Firma
> Whirlpool gehört ja inzwischen auch ein großer Teil europäischer Hersteller.
Das Problem ist nur, dass die Wäsche mit agressiveren Waschmitteln
gereinigt wird und zudem recht "unsanft" in der Trommel gewalkt wird,
was letztendlich die Lebensdauer der Kleidung minimiert. Klar, wer gerne
modisch gekleidet sein will, den stört das weniger, aber es soll Leute
geben, die es nicht toll finden sich zweimal im Jahr neu auszustatten.
Nicht alles ist in den USA besser...
--
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Bors
---
Eigentlich nicht... Mir ist dort aber aufgefallen, dass z.B. die
T-Shirts dort aus dickerem Stoff sind. Die halten das
schon aus. Hier in D halten sie dann unbegrenzt. :)
Gerrit
Stimmt... Die Billigware, die ich aus Old Navy rausgetragen habe, ist
hierzulande schier unverwüstlich. Auch die Farben haben in den letzten 2
Jahren kaum gelitten.
Das möcht' ich mir hier für 8.99 auch kaufen können.
Rainer
/Gute/ WM aus D haben einen Tacho am Motor (manchmal auch gleich UF
Steuerung) , die Elektronik hat eh Schaltnetzteil und Schaumerkennung bei
Überdosierung. Wegen der Waschmittel einfach die Hersteller (der WM und der
Chemie) fragen :-)
Die grossen Marken bieten ihre 'small size' auch in USA an (Bosch Miele
etc.)
Wegen der Versicherung und Garantie(!) würde ich bei Neuanschaffung auch 'ne
Bosch (Miele ist mir zu Teuer) in USA kaufen, aber wenn der Umzugscontainer
eh (vom AG) bezahlt ist/wird und die WM schon da ist....
Gruß Henrik
> Der Bosch Bohrhammer ist was ganz feines :-)
Mit dem habe ich fast 100qm Bodenfliesen herausgerattert. Er wurde dabei
nicht mal handwarm.
> Die Dinger sind wirklich gute deutsche Ingenieurskunst, so wie
> man sich das vorstellt, und sind jeden Cent ihres Kaufpreises wert.
Ja, es gibt sie noch, deutsche Ingenieursleistung. Nachdem die
"Billisch-Platte" nach zwei Jahren einfach in sich zusammensackte, haben
wir eine Kettler Tischtennisplatte gekauft. Das wurde natuerlich
bieste-teuer. Aber darauf spielen wir nun schon fuenf Jahre, ohne dass
sich auch nur die Bohne verzog. Nur die Platikrasten sind Mist, alle von
der Sonne zerbroeselt.
Gruesse, Joerg
> BTW: Unterscheidet Bosch noch immer mit der
> Farbe zwischen Handwerkerversion (blau) und
> Heimwerkerversion (gruen)?
Der Bosch Bulldog und die anderen Profigeraete sind in USA rot. Bei
Milwaukee ist es aehnlich, meine Profisaege ist rot. Das ist so eine Art
Stichsaege in Mammutgroesse. Wenn man damit gleich Vollgas gibt, werden
kurz die Lichter dunkel.
Amerikanische Werkzeuge sind uebrigens meist von unverwuestlicher
Qualitaet. Milwaukee, DeWalt, Craftsman usw.
Gruesse, Joerg
> /Gute/ WM aus D haben einen Tacho am Motor (manchmal auch gleich UF
> Steuerung) , die Elektronik hat eh Schaltnetzteil und Schaumerkennung bei
> Überdosierung. Wegen der Waschmittel einfach die Hersteller (der WM und der
> Chemie) fragen :-)
> Die grossen Marken bieten ihre 'small size' auch in USA an (Bosch Miele
> etc.)
> Wegen der Versicherung und Garantie(!) würde ich bei Neuanschaffung auch 'ne
> Bosch (Miele ist mir zu Teuer) in USA kaufen, aber wenn der Umzugscontainer
> eh (vom AG) bezahlt ist/wird und die WM schon da ist....
"Wenn der VP so eine VIP ist, würde ich vorschlagen, die PK auf dem WC
abzuhalten..."
Robin Williams in "Good morning, Vietnam"
Ciao...Bert
> Bleicht man wirklich mit Chlor? Auch Natriumhypochlorit bleicht
> nicht durch das Chlor, sondern durch den freiwerdenden Sauerstoff,
> Chlor entsteht nur, wenn der pH-Wert zu niedrig ist, das sollte in
> einer Waschlaufe aber nicht passieren.
Natriumhypochlorid entsteht durch Einleiten von Chlorgas in Natronlauge:
Cl2 + H2O <-> HCl + HClO
diese Mischung aus Salz- und hypochloriger Säure wird dann durch die
Natronlauge neutralisiert.
Bei der Anwendung zerfällt das Hypochlorid-Ion ClO- in Chlorid und
"aktiven" (sog. nascendierenden) Sauerstoff, letzterer ist für die
Bleichwirkung verantwortlich.
Zum OP: Auch in den USA kann man vernünftige Waschmaschinen kaufen,
allerdings sind sie relativ teuer. Ein gutes Erkennungszeichen ist die
Heizung für das Waschwasser, einfgache Maschinen haben Anschlüsse für
Kalt- und Warmwasser und werden einfach auf "Hot" (dh Temperatur des
zulaufenden Heißwassers), "cold" (nur Kaltwasser) oder "warm" (wie auch
immer definierte Mischung) eingestellt.
Man kann sich vom Elektriker in den USA eine 220 V Steckdose setzen
lassen (2 Phasen a 110 V, dabei sind aber gewisse
Sicherheitsvorschriften zu beachten), damit kommen viele Verbraucher
klar. Kritisch bei Waschmaschinen dürfte vor allem die Programmsteuerung
sein, die 20% schneller läuft. Ein schneller laufender Motor (wenn er
denn von der Netzfrequenz abhängt) ist vermutlich weniger wichtig. Ggf
Hersteller fragen.
Übrigens ist so ein internationaler Umzug recht teuer (4-5000 Euro
kommen da schnell zusammen), es stellt sich also immer die Frage ob man
nicht besser im Zielland neu kauft. Selbst bei vorsichtiger Verpackung
kriegen Möbel immer etwas ab. Faustregel: 3 mal Umziehen ist wie einmal
abgebrannt.
Bei der typischen Bauweise amerikanischer Haeuser ist das
auch noetig. Da ist schliesslich immer was zu tun. ;)
Gerrit
Das ist allerdings ein wahres Wort. Seufz...
Regards, Joerg
> BTW: Unterscheidet Bosch noch immer mit der
> Farbe zwischen Handwerkerversion (blau) und
> Heimwerkerversion (gruen)?
Muss mich korrigieren: Der Bosch ist tatsaechlich blau. Die Milwaukee
Maschine ist rot.
Es ist erstaunlich, wie schnell man solche Merkmale eines haeufig
benutzten Utensils verdraengt. In einem Management Seminar bat man uns,
die Armbanduhren abzugeben. Sie kamen alle der Reihe nach unter eine
Decke. Nur der Vortragende konnte darunter gucken. Dann sollte jeder
beschreiben, wie das Zifferblatt der eigenen Uhr aussieht. Ich wusste
meines zwar so in etwa, aber nur weil ich damit oft die Zeiten bei
Fertigungsprozessen aufnehme. Doch die meisten lagen voll daneben.
Gruesse, Joerg
Warum denn nicht? Konstruktionsbedingt sollten Toplader (sowohl mit horizontaler
wie auch vertikaler Trommelachse) hoehere Touren verkraften koennen.
robert
> Wenn die da drueben schon bei einem normalen Schlagbohrer
> beeindruckt sind, was sagen die dann erst bei einem
> mit pneumatischem Schlagwerk?
>
> Mit einem normalen Schlagbohrer brauch ich hier gar
> nicht erst anfangen, darueber grinst der deutsche
> Beton nur muede.
Ich finde, es macht gar keinen Unterschied, ob man mit einer nicht-pneumatischen
Maschine mit oder ohne Schlag bohrt. Altbauziegel gehen gleich gut und Beton
sowieso nicht. Mir ist das nach jahrelangem Schlagbohren erst vor ein paar
Monaten aufgefallen, als ich mal zur Unzeit was zu bohren hatte und den Nachbarn
zuliebe das Schlagwerk abgeschaltet hatte.
robert
> Ich finde, es macht gar keinen Unterschied, ob man mit einer
nicht-pneumatischen
> Maschine mit oder ohne Schlag bohrt. Altbauziegel gehen gleich gut und
Beton
> sowieso nicht. Mir ist das nach jahrelangem Schlagbohren erst vor ein paar
> Monaten aufgefallen, als ich mal zur Unzeit was zu bohren hatte und den
Nachbarn
> zuliebe das Schlagwerk abgeschaltet hatte.
Mir hat es beim Schlagbohren die Ziegel ziemlich zerbröselt und ich musste
die
Dübel in den so entstandenen Kratern eingipsen, damit sie halbwegs hielten.
Sabine
> Mir hat es beim Schlagbohren die Ziegel ziemlich zerbröselt und ich musste
> die
> Dübel in den so entstandenen Kratern eingipsen, damit sie halbwegs hielten.
Manchmal hilft es, mit hoher Drehzahl und geringem Druck zu bohren. Wir
haben hier einige Adobe Mauern (eine Art sproeder Lehmziegel, eher in
Mexiko anzutreffen) und bei denen ist das die einzige Moeglichkeit,
sauebere Loecher zu bohren. Ausserdem muss dabei die Maschine zentriert
gehalten werden, auf keinen Fall deren Gewicht auf dem Bohrer lasten.
Wenn es doch broeselt, dann verwende ich keinen Gips, sondern Moertel.
Notfalls bei sichtbaren Stellen eingefaerbten Moertel.
Gruesse, Joerg
> Bei der Anwendung zerfällt das Hypochlorid-Ion ClO- in Chlorid und
> "aktiven" (sog. nascendierenden) Sauerstoff, letzterer ist für die
> Bleichwirkung verantwortlich.
Nein, das läuft über eine S_N2-Reaktion, da entsteht auch intermediär
kein Sauerstoff, weder atomarer noch molekularer.
Gruß Dieter
Das heisst, der Schmutz wird direkt oxidiert?
Sabine
> Manchmal hilft es, mit hoher Drehzahl und geringem Druck zu bohren. Wir
> haben hier einige Adobe Mauern (eine Art sproeder Lehmziegel, eher in
> Mexiko anzutreffen) und bei denen ist das die einzige Moeglichkeit,
Ohne Schlagbohren war es ja dann auch kein Problem mehr mit den
restlichen Löchern. Da ich dann aber noch die Löcher für das Regal
falsch ausgemessen hatte, war auch bei denen Zugipsen angesagt. :-)
Sabine
> Das heisst, der Schmutz wird direkt oxidiert?
Kann man so sagen.
Gruß Dieter
>
> Mir hat es beim Schlagbohren die Ziegel ziemlich zerbröselt und ich musste
> die
> Dübel in den so entstandenen Kratern eingipsen, damit sie halbwegs hielten.
>
Pneumatische Bohrhämmer sind bei Beton und hartem Gestein unübertroffen.
Für zum Bröseln neigende Steine eignen sich normal Schlagbohrmaschinen
besser. Wenn du bei solchen Steinen Dübellöcher mit einer Hilti bohrst,
Stehst du vor einer kleinen Krise. Da hilft dann nur Schlagbohrwerk
ausschalten.
Ein guter Handwerker hat eben beide Typen ;-)
--
gruß horst-dieter
Weil die Welle auf beiden Seiten gelagert ist ?
Dann huepft hoechstens die Waschmaschine :-)
Nein, Toplader schleudern 'in echt' langsamer.
Stell dir vor, die Klappe geht beim Schleudern auf...
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Hätte ich jetzt gedacht, ja.
> Dann huepft hoechstens die Waschmaschine :-)
Die hüpft genausowenig wie ein Frontlader.
> Nein, Toplader schleudern 'in echt' langsamer.
>
> Stell dir vor, die Klappe geht beim Schleudern auf...
Die geht genausowenig auf wie daß die Trommel von einem
Frontlader mal eben aufreißt.
Im Übrigen hatte ich in meinem Posting "sowohl mit horizontaler
als auch vertikaler Trommelachse" schreiben wollen -- nicht
umsonst haben ja die richtig hochtourig laufenden
Wäscheschleudern vertikale Trommeln.
robert
> Für zum Bröseln neigende Steine eignen sich normal Schlagbohrmaschinen
> besser. Wenn du bei solchen Steinen Dübellöcher mit einer Hilti bohrst,
> Stehst du vor einer kleinen Krise. Da hilft dann nur Schlagbohrwerk
> ausschalten.
Habe mal mit einer Hilti ein Loch durch eine Altbau-Ziegelwand
gedonnert. Solange ich am Bohren war, habe ich mich über den
zügigen Fortgang der Arbeit gefreut. Der Blick auf die andere
Seite der Wand (oder das, was noch davon übrig war) hat mich dann
ernüchtert...
robert
>Nein, Toplader schleudern 'in echt' langsamer.
Nicht zwangslaeufig.
>Stell dir vor, die Klappe geht beim Schleudern auf...
Die kann auch verriegelt sein.
Stell dir mal vor du willst bei deinem Frontlader die Waesche
entnehmen und hast nicht gemerkt das die Pumpe wegen einem Geldstueck
festklemmt. Das ist mir mal in der ALLERLETZTEN Sekunde aufgefallen.
Beide Systeme haben so ihre Vor und Nachteile.
Olaf
Die, die ich in USA in Haushalten gesehen habe
schon. Die haben auch meist keine Edelstahltrommel
sondern eine aus emailliertem Stahlblech. Geht
auch, solange das Emaill nirgendwo abgeschlagen ist.
Sobald das passiert beginnt der Rostfrass.
Irgendwie ist Edelstahl bei Haushaltsgeraeten
in USA selten zu finden... Weiss jemand warum?
> >Stell dir vor, die Klappe geht beim Schleudern auf...
>
> Die kann auch verriegelt sein.
Verriegelt ist da auch nix, du kannst die Klappe
jederzeit oeffnen. Der Motor schaltet dann
allerdings ab.
> Stell dir mal vor du willst bei deinem Frontlader die Waesche
> entnehmen und hast nicht gemerkt das die Pumpe wegen einem Geldstueck
> festklemmt. Das ist mir mal in der ALLERLETZTEN Sekunde aufgefallen.
Da wuerde hier nichts passieren. Bei den aktuellen
Waschmaschinen reicht der Wasserspiegel nicht einmal
mehr zum unteren Rand der Luke. Das Ergebnis waere
also sehr nasse Waesche, aber es wuerde nicht das
Badezimmer bzw. den Waschkeller fluten.
Gerrit
Was beunruhigt dich bei einem System, das die Anzahl der Millionäre
kräftig steigen läßt?
Bei stagnierender bzw rückläufiger Produktivität haben dann immmer mehr
immer weniger. Somit ist doch der Ausgleich geschaffen.
--
gruß horst-dieter
Und zwar gleichzeitig. Damit kommt man dann zügiger vorwärts.
Beispiel: Regalstangen, die mit 10 Schrauben festgemacht
werden wollen. Da hilft nur die provisorische Befestigung
mit einer Schraube und anschliessend "anzeichnen"/vorbohren
mit kleinerem Bohrer in kleiner Maschine, kreischt halt
hässlich. Dann halt Schiene wieder weg und mit grosser
Maschine&Bohrer hauptbohren. Mit etwas übung platzt dann
auch kaum mehr was ab rund ums Bohrloch. Ebenfalls
praktisch: Bit für passenden Pozidriv oder wie auch immer
Schrauber.
--
mfg Rolf Bombach
War das jetzt der deutsche für 230V? ;-)).
--
mfg Rolf Bombach
>>> Der Bosch Bohrhammer ist was ganz feines :-)
>>
>> Mit dem habe ich fast 100qm Bodenfliesen herausgerattert. Er wurde
>> dabei nicht mal handwarm.
>
> War das jetzt der deutsche für 230V? ;-)).
Nein, der Ami-Bosch fuer 120V. Die Metabo ist fuer 230V und die ruehrt
mir dennoch mit kernigem Drehmoment den Fliesenmoertel. Der
Winkelschleifer fuer 230V laeuft bei 120V auch ruhiger, da fliegen die
Porzellanstueckchen nicht so weit und er nervt die Nachbarn nicht so sehr.
Gruesse, Joerg
> Sabine Wolf schrieb:
>
> > Das heisst, der Schmutz wird direkt oxidiert?
>
> Kann man so sagen.
Kriegt man damit auch Oxid-Schmutz (AKA Rostflecken) 'raus?
Gruss,
Georg
> > > Das heisst, der Schmutz wird direkt oxidiert?
> >
> > Kann man so sagen.
>
> Kriegt man damit auch Oxid-Schmutz (AKA Rostflecken) 'raus?
Logischerweise eher nicht. Das reduziert man am besten, z.B. mit Oxalsäure.
Es gibt auch Farben, die man nicht nicht durch Oxidieren, sondern durch
Reduzieren entfernt, Tinte z.B..
Sabine
War mir schon klar, aber das "wird nicht mal handwarm" hat
den Einwand einfach provoziert ;-). Seit ich im zarten
Alter von ca. 6 Jahren einen 220/110V 1kW Trafo aus dem
Müll ziehen liess (konne ihn nicht tragen ;-)), habe
ich immer auch eine 110V Versorgung in der Werkstatt.
Ist bei vielen Geräten eine Wohltat, nur bei hochtourigen
Schleifern geht's natürlich nicht. Selbst bei vielen
2-Punkt geregelten Heizgeräten im Labor ist es von
Vorteil, weniger Überschwingen. Die sind meist leistungs-
mässig total überdimensionert.
--
mfg Rolf Bombach
Das war einfach zu erreichen. Früher waren Unmengen
waschtechnisch völlig wertloses Natriumsulfat drin.
Nur so, damit es nach "mehr" aussieht. Ähnlich der
winzigen Zahnpastatube im riesigen Pappkarton.
--
mfg Rolf Bombach
Oder mit Dithionit ("Baby-weiss"). Je nachdem kriegt man auch
indigoähnliche Farben bis hin zum Malachitgrün damit gebleicht.
Aber nicht raus. Man darf sich also nicht wundern, wenn
auf der Leine die Farben wieder erscheinen ;-). Der Ausdruck
"Wir machen blau" geht darauf zurück.
--
mfg Rolf Bombach
Natriumsulfat wohl nicht, das ist schwer, sondern es waren
wohl die Phosphate, die so leicht waren.
> Das war einfach zu erreichen. Früher waren Unmengen
> waschtechnisch völlig wertloses Natriumsulfat drin.
> Nur so, damit es nach "mehr" aussieht. Ähnlich der
> winzigen Zahnpastatube im riesigen Pappkarton.
Das hatte aber eher technische Gründe. Mein Vater hatte mal in so einer
fabrik gearbeitet, in den 60ern. Waschpulver enthielt als Detergenz
Alkylbenzolsulfonat, das durch Sulfonierung mit Oeleum
(überkonzentrierte Schwefelsäure) hergestellt wurde. Das Produkt
enthielt immer noch 60% Schwefelsäure, die man nur schwierig entfernen
kann. Also wurde sie halt einfach mit Natronlauge neutralisiert.
Dazu kommt, daß das Produkt auf Kalanderwalzen getrocknet wurde. Ohne
das Natriumsulfat als Hilfsstoff wäre dabei kein Pulver entstanden
sondern eine Art Blattgelatine, nicht ganz das was die Hausfrau will.
Keine Ahnung wie man das heute macht. Das Problem mit
Alkylbenzolsulfonaten war der biologische Abbau. Das gab dann die
häßlichen Schaumkronen an Brücken und Wehren.
> War mir schon klar, aber das "wird nicht mal handwarm" hat
> den Einwand einfach provoziert ;-). Seit ich im zarten
> Alter von ca. 6 Jahren einen 220/110V 1kW Trafo aus dem
> Müll ziehen liess (konne ihn nicht tragen ;-)), habe
> ich immer auch eine 110V Versorgung in der Werkstatt.
> Ist bei vielen Geräten eine Wohltat, nur bei hochtourigen
> Schleifern geht's natürlich nicht. ...
Mein 230V Winkelschleifer (Flex?) mit Buerstenmotor und der 230V
Schleifstein mit Asynchronmotor laufen auch ohne Widerrede an 120V.
Gruesse, Joerg