Bei dem Motor handelt es sich um einen Quick-Stop Nähmaschinenmotor Typ
NDK 700/22
220/380V 2,1/1,22A 50Hz DSB(?)
370 Watt 2.800 U/min
Gruß
Thorsten
--
PGP welcome!
Thorsten online: http://www.ostermann-net.de/electronic
Rund um Schrittmotor, Fräs-Bohr-Plotter & Mikrocontroller
Pro KW berechne 60 yF und 80 yF
Nehme einen MP Kondensator mit etwa 400V,
der zwischen den errechneten Werten liegt.
Motor im Dreieck schalten
--
Ich hoffe Dir damit weitergeholfen zu haben!
Josef Scholz
www.e-plan.josefscholz.de/Herd
Sorry: Spamschutz, Direktantwort auf die News nicht möglich!
Also ca. 22uF. Wo bekommt man denn die passende Kondensatoren? Ich war
immer der festen Überzeugung, die bei Reichelt gesehen zu haben, aber
scheinbar war das ein Trugschluß. Außer bei Conrad habe ich bisher
nichts gefunden...
Ach ja, bei groups.google fand ich noch den Tip, einen Frequenzumrichter
zu ersteigern. Mal sehen, wie die Preise sind, vielleicht ist das eine
Alternative?!
> Also ca. 22uF. Wo bekommt man denn die passende Kondensatoren?
Im Elektrofachhandel, Haushaltsgeräte Service,
oder Du schlachtest eine alte Waschmaschine aus.
Eventuel Parallelschaltung zweier Kondensatoren?
Oder frag mal bei www.elektro-butsch.de an
> Frequenzumrichter ist das eine Alternative?!
Ja, ein Frequenzumrichter ist allemal eine gute Alternative,
der Motor kann geregelt werden und Du bekommst ein
rundes Drehfeld, also ein höheres Drehmoment als in der
Steinmetzschaltung, in der der Kondensator eine um 90°
verschobene Phase bereitstellt und die nicht für schweren
Anlauf geeignet ist. (etwa 65% Leistung des Motors glaub ich)
--
Ich hoffe Dir damit weitergeholfen zu haben!
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Josef Scholz
www.e-plan.josefscholz.de/Herd
Aber ist es nicht so, dass es auch Motoren gibt, die 2 verschiedene
Wicklungen haben, und die mit Kondensator betrieben werden sollten?
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
Wir ziehen doch alle an einem Strick,
wenn auch nicht in die gleiche Richtung.
Wolfgang Horejsi schrieb:
>
> "Josef Scholz" <Josef....@aol.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:aagrtq$hld$1...@news.online.de...
> > Ja, ein Frequenzumrichter ist allemal eine gute Alternative,
> > der Motor kann geregelt werden und Du bekommst ein
> > rundes Drehfeld, also ein höheres Drehmoment als in der
> > Steinmetzschaltung, in der der Kondensator eine um 90°
> > verschobene Phase bereitstellt und die nicht für schweren
> > Anlauf geeignet ist. (etwa 65% Leistung des Motors glaub ich)
>
> Aber ist es nicht so, dass es auch Motoren gibt, die 2 verschiedene
> Wicklungen haben, und die mit Kondensator betrieben werden sollten?
So isses. Das Typenschild gibt Auskunft und da steht auch, wie groß
der Kondensator sein soll. Außerdem ist die Klemmenbschriftung meist
aussagekräftig.
Eigene Versuche an einer Wasserpumpe ergaben, dass der Ko dann richtig
ist wenn der Scheinstrom (also mit Amperemeter messen) der
Hauptwicklung bei gegebener, konstanter Last minimal ist.
Der Motor hat 650VA, mit einem nur halb so großen Ko (6uF) als
angegeben,
rinnen über 6A in den Motor, normal sind es nur 3A bei Vollast.
Die Maschine wird auch dementsprechend schnell heiß. Unrunden Lauf
oder so hab ich nicht bemerkt.
lG,
Wolfgang
> Wolfgang Horejsi schrieb:
> > Aber ist es nicht so, dass es auch Motoren gibt, die 2 verschiedene
> > Wicklungen haben, und die mit Kondensator betrieben werden sollten?
> So isses. Das Typenschild gibt Auskunft und da steht auch, wie groß
> der Kondensator sein soll. Außerdem ist die Klemmenbschriftung meist
> aussagekräftig
Aber der Frequenzumrichter gibt doch wohl in der Regel eher Drehstrom
heraus. Und dafür ist ein Kondensatormotor doch gar nicht so gut geeignet,
oder? Und bei variabler Frequenz kann ein Kondensator auch nicht gerade der
Hit sein, oder?
> > So isses. Das Typenschild gibt Auskunft und da steht auch, wie groß
> > der Kondensator sein soll. Außerdem ist die Klemmenbschriftung meist
> > aussagekräftig
>
> Aber der Frequenzumrichter gibt doch wohl in der Regel eher Drehstrom
> heraus. Und dafür ist ein Kondensatormotor doch gar nicht so gut geeignet,
> oder? Und bei variabler Frequenz kann ein Kondensator auch nicht gerade der
> Hit sein, oder?
Das ganze ist natürlich für die Nennfrequenz 50Hz gebaut und berechnet.
Mit Frequenzumrichter klappts nur dann, wenn der mit 3 Phasen arbeitet.
Es könnte sein, dass die normalerweise über Kondensator angeschlossene
Wicklung dann eine kleine Drossel in Serie braucht....
Ich hab sowas allerdings noch nie gemacht, is nur so ne Idee.
Bis dann,
auch Wolfgang
>Aber der Frequenzumrichter gibt doch wohl in der Regel eher Drehstrom
>heraus. Und dafür ist ein Kondensatormotor doch gar nicht so gut geeignet,
>oder? Und bei variabler Frequenz kann ein Kondensator auch nicht gerade der
>Hit sein, oder?
Hallo Wolfgang,
wer lesen kann, ist im Vorteil. :-)
im ersten posting wird ausdrücklich von einem Drehstrommotor gesprochen...
Gruss
Harald
--
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z. B. Bürklin (Düsseldorf und München): 25uF / 450V / EUR 5,25
Michael
> z. B. Bürklin (Düsseldorf und München): 25uF / 450V / EUR 5,25
Guter Tip! Nur halb so teuer wie in der Apotheke mit dem großen C!
Gruß
Thorsten
Ich habe es ausprobiert, der Motor läuft rund, allerdings habe ich den C
abgehängt, den braucht es mit FU nicht, auch hätte ich Bedenken wegen der
Pulsmodulation. Der C-Motor wird einfach ohne C mit den 3 Anschlüssen an die 3
Phasen des FU angeschlossen und die Spannung am FU eingestellt. Ich habe es bis
jetzt nur an Ventilatoren/Kompressoren ausprobiert.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.