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Anti-"Plopp"-Filter

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RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 20, 2009, 6:44:28 PM4/20/09
to
Nach 5 Jahren Pause ein Hallo an alle, die sich meiner noch erinnern,
und auch an die anderen:
Ich hätt´da mal ´ne Frage .... zu:
Motorrad-Funk mit PMR-Funkgeräte und Helmsets.
Die Lautsprecher sind im Helm sehr dicht an den Ohren. Die Lautstärke
ist wie alles andere auch statisch eingestellt, da kann man während
des Fahrens nicht herumfummeln. Wenn der Sender auf Sendung geht
"knackst" es sehr laut und wenn er die Sendung beendet noch lauter -
viel lauter als die Sprache und auf Dauer deutlich schmerzhaft. Läßt
sich dieses "Knacksen" oder "Ploppen" nicht durch irgendeine
L/R/C-/Filter-Kombination vor den Lautsprechern mäßigen? Klar, für
HiFi ist das nichts, aber das spielt hier keine Rolle, das einzige
Kriterium für die Helmset-Lautsprecher ist deren Flachheit, nicht
Klangtreue usw. die Impedanz der Lautsprecher liegt bei 16R .... 25R,
ist unterschiedlich.
mfg, Dr.K.

--
RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] * www.drkoenig.de

Joerg

unread,
Apr 20, 2009, 6:58:49 PM4/20/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Nach 5 Jahren Pause ein Hallo an alle, die sich meiner noch erinnern,


Ja klar, Mr.Maerklin :-)

Welcome back.


> und auch an die anderen:
> Ich hätt´da mal ´ne Frage .... zu:
> Motorrad-Funk mit PMR-Funkgeräte und Helmsets.
> Die Lautsprecher sind im Helm sehr dicht an den Ohren. Die Lautstärke
> ist wie alles andere auch statisch eingestellt, da kann man während
> des Fahrens nicht herumfummeln. Wenn der Sender auf Sendung geht
> "knackst" es sehr laut und wenn er die Sendung beendet noch lauter -
> viel lauter als die Sprache und auf Dauer deutlich schmerzhaft. Läßt
> sich dieses "Knacksen" oder "Ploppen" nicht durch irgendeine
> L/R/C-/Filter-Kombination vor den Lautsprechern mäßigen? Klar, für
> HiFi ist das nichts, aber das spielt hier keine Rolle, das einzige
> Kriterium für die Helmset-Lautsprecher ist deren Flachheit, nicht
> Klangtreue usw. die Impedanz der Lautsprecher liegt bei 16R .... 25R,
> ist unterschiedlich.


Ganz, ganz frueher haben wir Filter mit amerikanischen 88mH
Telefonspulen dagegen gebaut. Doch die sind zu gross fuer den Helm und
es gibt sie vermutlich nicht mehr. Ganz ehrlich, ich wuerde ein
gescheites Paar Funkgeraete kaufen. Der Hersteller hat offenbar den
Squelch (Rauschsperre?) im Design versaut oder nicht gewusst wie man das
richtig macht. Wir haben welche von Motorola und die knacksen, wenn
ueberhaupt, sehr wenig.

Gegen die ganz hohen Spitzen hilft manchmal ein Folienkondensator von
5-10uF, falls die NF-Endstufe im Funkgeraet das aushaelt (und dem Dingen
wuerde ich nicht mehr trauen). Das daempft aber auch die Hoehen
unangenehm ab.

Oder eine Harley Fat Boy besorgen, da hoert man die Toene aus dem
Lautsprecher gar nicht mehr ... :-)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Jens Fittig

unread,
Apr 20, 2009, 8:09:34 PM4/20/09
to

RA Dr.M.Michael König schrieb:
^^^^^

> Nach 5 Jahren Pause ein Hallo an alle, die sich meiner noch erinnern,
> und auch an die anderen:

> RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.


> D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
> D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstraße 21
>nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] * www.drkoenig.de


An den Herren mit der "RA Dr."-Manie kann ich mich dunkel erinnern.
Der war doch irgendwann immer im Filter. Und am besten gleich wieder
rein. Wer so titelgeil in den NGs herumspaziert und seine
Kanzleiwerbung plaziert interessiert mich nicht.

Thomas Prufer

unread,
Apr 21, 2009, 2:06:48 AM4/21/09
to
On Tue, 21 Apr 2009 00:44:28 +0200, RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de>
wrote:

>Wenn der Sender auf Sendung geht
>"knackst" es sehr laut und wenn er die Sendung beendet noch lauter -
>viel lauter als die Sprache und auf Dauer deutlich schmerzhaft. Läßt
>sich dieses "Knacksen" oder "Ploppen" nicht durch irgendeine
>L/R/C-/Filter-Kombination vor den Lautsprechern mäßigen?

Vor Urzeiten gabs mal im Telefon -- grau, von der Post gemietet, verplombt,
Öffnen verboten -- die Baugruppe mit dem wunderschönen Wortkonstrukt
"Gehörschutzgleichrichter" - zwei antiparallele Dioden parallel zum
Lautsprecher...

Probier's doch mal: irgendwas diodiges aus der Grabbelkiste, dazu den
Klinkenstecker-Doppelbuchse-Adapter vom letzten Flug gefummelt.


Thomas Prufer

Myn Seudop

unread,
Apr 21, 2009, 2:28:20 AM4/21/09
to
Jens Fittig -- wieder genesen -- wrote:

> [Belangloses]

Michael, nur zur Info: Jens Fittig ist das aktuelle alter ego von
Wolfgang Gerber, an den erinnerst Du Dich vielleicht noch. Ich denke,
das filtern sollte auf Gegenseitigkeit beruhen.

Myn

Horst-D.Winzler

unread,
Apr 21, 2009, 2:39:33 AM4/21/09
to
Thomas Prufer schrieb:

> On Tue, 21 Apr 2009 00:44:28 +0200, RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de>
> wrote:

> Vor Urzeiten gabs mal im Telefon -- grau, von der Post gemietet, verplombt,
> Öffnen verboten -- die Baugruppe mit dem wunderschönen Wortkonstrukt
> "Gehörschutzgleichrichter" - zwei antiparallele Dioden parallel zum
> Lautsprecher...

Selengleichrichter (Kupferoxydul).

--
mfg hdw

Christian Keck

unread,
Apr 21, 2009, 3:21:57 AM4/21/09
to
Horst-D.Winzler schrieb:

>> Vor Urzeiten gabs mal im Telefon -- grau, von der Post gemietet, verplombt,
>> Öffnen verboten -- die Baugruppe mit dem wunderschönen Wortkonstrukt
>> "Gehörschutzgleichrichter" - zwei antiparallele Dioden parallel zum
>> Lautsprecher...
>
> Selengleichrichter (Kupferoxydul).

Man könnte es mit Transient-Suppressor-Dioden probieren.

Christian

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 21, 2009, 3:49:49 AM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:

>Die Lautsprecher sind im Helm sehr dicht an den Ohren. Die Lautstärke
>ist wie alles andere auch statisch eingestellt, da kann man während
>des Fahrens nicht herumfummeln. Wenn der Sender auf Sendung geht
>"knackst" es sehr laut und wenn er die Sendung beendet noch lauter -

Vermutlich nicht, wenn man selber sendet, sondern wenn "der Andere"
sendet. Den Einschalt-Plop wird man nur durch andere Funkgeräte
wegbekommen, den Squelch-Ausschalt-Plop evtl. durch Einsatz von CTCSS
in Sender und Empfänger - falls das noise tail cancelling richtig
implementiert wurde, durch einen reverse burst oder einen
unmodulierten Trägernachlauf.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Horst-D.Winzler

unread,
Apr 21, 2009, 4:05:32 AM4/21/09
to
Christian Keck schrieb:

Mit Selengleichrichter-Kennlinie ;-)

--
mfg hdw

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 6:01:37 AM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 08:28:20 +0200 (CEST), meinte Myn Seudop
<seu...@freenet.de>:

>Michael, nur zur Info: Jens Fittig ist das aktuelle alter ego von
>Wolfgang Gerber, an den erinnerst Du Dich vielleicht noch. Ich denke,
>das filtern sollte auf Gegenseitigkeit beruhen.
>

Offen gesagt kann ich mich nicht erinnern, wer sich gerne an mir
gerieben hat. Allerdings bin ich doch erstaunt, daß mittlerweile
Pseudonyme toleriert werden. "Früher" war das doch anders, meine ich
mich zu erinnern ... Anyway ....

mfg, Dr.K.
--

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 6:06:50 AM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 10:05:32 +0200, meinte "Horst-D.Winzler"
>>>> "Gehörschutzgleichrichter" - zwei antiparallele Dioden parallel zum
>>>> Lautsprecher...
>>> Selengleichrichter (Kupferoxydul).
>> Man könnte es mit Transient-Suppressor-Dioden probieren.
>Mit Selengleichrichter-Kennlinie ;-)

Autsch! Dioden über den Lautsprecherausgang der Funkgeräte - das
klingt eher ungesund - sollten da nicht Vorwiderstände ran?
Weitere Bedenken behalte ich erst mal für mich, ich werde es
ausprobieren. Aber Seelen-Gleichrichter-Dioden habe ich nicht (was
wäre der Vorteil?), auch nicht Transient-Supressor sondern nur normale
Si und ein paar alte Ge-AA-Typen.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 6:28:17 AM4/21/09
to
Am Mon, 20 Apr 2009 15:58:49 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>Ja klar, Mr.Maerklin :-)

:-))


>
>Ganz, ganz frueher haben wir Filter mit amerikanischen 88mH
>Telefonspulen dagegen gebaut. Doch die sind zu gross fuer den Helm und
>es gibt sie vermutlich nicht mehr. Ganz ehrlich, ich wuerde ein

Filter klingt gut. Wie würde so ein Filter aussehen?

>gescheites Paar Funkgeraete kaufen. Der Hersteller hat offenbar den
>Squelch (Rauschsperre?) im Design versaut oder nicht gewusst wie man das
>richtig macht. Wir haben welche von Motorola und die knacksen, wenn
>ueberhaupt, sehr wenig.

Möglicherweise war meine Anfrage nicht hinreichend präzise formuliert:
Es geht nicht um _micht_ nervende Störungen, wenn _ich_ sende
(freilich stört es den Gesprächspartner beim ein-/Ausschalten meines
Senders). Es geht auch nicht um Störungen vom Mopped. Es geht um den
"Knacks" bzw. "Plopp" in meinen Lautsprechern, wenn der andere auf
Sendung geht, also dessen Sender aktiviert wird, oder seine Sendung
beendet wird. Abgesehen davon, daß ich natürlich nicht den geringsten
Einfluß darauf habe, welche Funkgeräte andere Moppedfahrer pp.
verwenden (allenfalls könnte ich ihn bitten, den noch scheußlicheren
"Roger"-Tin abzuschalten), tritt diese sehr störende Knacken bei allen
Funkgeräten auf, die mir bislang über den Weg gelaufen sind. Und zwar
sowohl sowohl als Sender wie als Empfänger. Außerdem bin auch ich bei
der Auswahl meines Funkgeräts nicht wirklich frei. Es müssen bestimmte
Anforderungen erfüllt und Rahmenbedingungen eingehalten werden, die
mit der eher ungünstigen Sendesituation auf dem Mopped zusammenhängen
(ich möchte das hier mangels Relevanz nicht weiter ausführen). Im
normalen Betrieb, also ohne Helmset, stört dieses auf den Sender des
Gesprächspartners bezogene "Sender-geht-online"- bzw.
"Sender-geht-offline"-Knacken/Ploppen nicht, denn normalerweise preßt
man den Lautsprecher des Funkgeräts nicht an das Ohr. Aber im Helm ist
das ja naturgemäß anders. Daher muß eine Lösung her, die an meinen
Lautsprechern in meinem Helm ansetzt. Da das Knacken/Ploppen darauf
beruht, daß abrupt ein Signal anliegt, sollte es doch möglich sein,
diesen abrupten Lautstärkeanstieg durch ein "Filter" zu entschärfen.
Wenn dadurch die Sprache etwas in Mitleidenschaft gezogen würde wäre
dies nicht weiter schlimm - es geht ja nicht um HiFi.


>
>Gegen die ganz hohen Spitzen hilft manchmal ein Folienkondensator von
>5-10uF, falls die NF-Endstufe im Funkgeraet das aushaelt (und dem Dingen
>wuerde ich nicht mehr trauen). Das daempft aber auch die Hoehen
>unangenehm ab.

Eine Absenkung der Höhen wäre nicht so das Problem, denn diese sind
aufgrund der platzbedingten Konstruktion der Lautsprecher ohnehin
recht stark betont. Aber ich möchte natürlich alles vermeiden, was den
Audioausgang des Funkgeräts beschädigen kann.


>
>Oder eine Harley Fat Boy besorgen, da hoert man die Toene aus dem
>Lautsprecher gar nicht mehr ... :-)

Der Erwerb einer Fat Boy bzw. einer anderen Softail (mir gefällt das
Design der Auspuffanlage und der Gabel der Fatboy nicht so sehr, meine
Geschmack geht eher in Richtung etwas abgespeckte Heritage, also
vielleicht Standard mit den Heritage-Fendern) wäre aus anderen Gründen
durchaus erstrebenswert, würde aber abgesehen von dem doch ganz
erheblichen wirtschaftlichen Aufwand an dem Problem aber nichts
ändern, denn bedauerlicherweise hört man als Fahrer mit gut sitzendem
Helm auf demSchädel nur wenig von den akustischen Emissionen des
Moppeds. Außerdem braucht es keine Fatboy, um Lärm zu machen, jede
Harley gleich welches Modell ist akustisch außerordentlich präsent!

Jens Fittig

unread,
Apr 21, 2009, 6:28:02 AM4/21/09
to

Myn Seudop schrieb:

> Jens Fittig -- wieder genesen -- wrote:
>
> > [Belangloses]
>
> Michael, nur zur Info: Jens Fittig ist das aktuelle alter ego von
> Wolfgang Gerber,

Und was trinkst du sonst noch? Irgenwie tut es nicht ganz gut.
Versuche es mal mit Milch.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 6:33:48 AM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 09:49:49 +0200, meinte "Ralph A. Schmid, dk5ras"
<ra...@radio-link.net>:

>>des Fahrens nicht herumfummeln. Wenn der Sender auf Sendung geht
>>"knackst" es sehr laut und wenn er die Sendung beendet noch lauter -
>Vermutlich nicht, wenn man selber sendet, sondern wenn "der Andere"
>sendet.

Genau!

>Den Einschalt-Plop wird man nur durch andere Funkgeräte
>wegbekommen, den Squelch-Ausschalt-Plop evtl. durch Einsatz von CTCSS
>in Sender und Empfänger - falls das noise tail cancelling richtig

CTCSS ist natürlich aktiviert, sonst wäre die ganze Sache völlig
unbrauchbar.

>implementiert wurde, durch einen reverse burst oder einen
>unmodulierten Trägernachlauf.

Nun ja, sicherlich könnte man das Problem durch (senderseitige)
Änderung der Funkgeräte in den Griff bekommen und würde man die Geräte
speziell für diesen Einsatz konstruieren, würde sich das Problem
sicherlich nicht stellen (aber auch deswegen, weil die Geräte mangels
ausreichender Nachfrage unerschwinglich wären). Da nun aber die
PMR-Geräte verwendet werden müssen, die es auf dem Markt gibt, mit
allen ihren Nachteilen und Beschränkungen, und deren Änderung aus
verschiedenen Gründen nicht möglich ist, muß dort angesetzt werden, wo
die Möglichkeit besteht: Nämlich nach derm Audioausgang, der
Lautsprecherbuchse, an den Lautsprechern.

Horst-D.Winzler

unread,
Apr 21, 2009, 7:10:04 AM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König schrieb:

> Am Tue, 21 Apr 2009 10:05:32 +0200, meinte "Horst-D.Winzler"
>>>>> "Gehörschutzgleichrichter" - zwei antiparallele Dioden parallel zum
>>>>> Lautsprecher...
>>>> Selengleichrichter (Kupferoxydul).
>>> Man könnte es mit Transient-Suppressor-Dioden probieren.
>> Mit Selengleichrichter-Kennlinie ;-)
>
> Autsch! Dioden über den Lautsprecherausgang der Funkgeräte - das
> klingt eher ungesund - sollten da nicht Vorwiderstände ran?

Antiparallel Dioden (Krachtöter) über den Kopfhörerausgang bzw vor der
Endstufe. Bei harter Begrenzung klingst etwas heller. So mein
subjektiver Eindruck.

> Weitere Bedenken behalte ich erst mal für mich, ich werde es
> ausprobieren. Aber Seelen-Gleichrichter-Dioden habe ich nicht (was
> wäre der Vorteil?), auch nicht Transient-Supressor sondern nur normale
> Si und ein paar alte Ge-AA-Typen.
> mfg, Dr.K.

Si oder Ge je nach Belieben. Ge hat eine etwas niedrigere Schwellenspannung.
Begrenzungseffekt hängt vom Verhältnis Ri zu R(Dioden) ab. Deshalb ist
eine Diodenbegrenzer direkt über einem Lautsprechen ungünstig.

--
mfg hdw

Myn Seudop

unread,
Apr 21, 2009, 7:11:21 AM4/21/09
to
Jens Fittig wrote:

> Und was trinkst du sonst noch? Irgenwie tut es nicht ganz gut.
> Versuche es mal mit Milch.

Nee, ist klar. Ihr beide postet nur zufällig mit dem gleichen
Newsreader über den gleichen Newsserver zur gleichen Zeit mit der
gleichen IP, kennt Euch aber sonst gar nicht.

Myn

Wiebus

unread,
Apr 21, 2009, 7:14:13 AM4/21/09
to
Hallo Michael.

> Filter klingt gut. Wie würde so ein Filter aussehen?

Das hängt leider etwas davon ab, wie genau Dein "Plopp" beschaffen
ist.

Hast Du eher den Eindruck, das es eher tiefe Anteile enthält? Die
Lautmalerei "Plopp" deutet das an. Oder hast Du eher ein scharfes
Knacken mit höheren Frequenzanteilen. Oder scheint, aus welchen
Gründen auch immer, das kurz der Pegel extrem hoch zu sein scheint?

In ersterem Falle würde ich zu einem Hochpass raten, im zweiten zu
einem Tiefpass. Für den dritten Fall würde ich die "antiparalellen
Dioden" empfehlen. Dazu musst Du aber wissen, wie hoch die Spannung
ist, die Du beschneiden möchtest.

Für die antiparalellen Dioden nimmst Du entweder Serienschaltungen von
normalen Siliziumdioden, bis die Summe der Durchlassspannungen
Deinen zu beschneiden gewünschten Pegel erreicht, oder Supressor-
(Transzorb-) Dioden. Das sind ungenaue aber sehr robuste Z-Dioden.
Von solchen Dioden oder Serienschaltungen von Dioden schaltest Du zwei
Stück paralell aber um 180 Grad verdreht paralell zu Deinem
Lautsprecher.
Damit es keine Überlastung der Endstufe gibt, schaltest Du in Serie
der kompletten Anordnung noch einen Widerstand in einer ähnlichen
Größe wie die Impedanz Deines Lautsprechers.
Die Lautstärke wird so eingestellt, das die Spannung am Lautsprecher
nicht die Durchlassspannung erreicht. Die Dioden sind inaktiv.
Kommtjetzt ein extremer Puls mit viel größerem Pegel, steigt die
Spannung an, die Dioden werden leitend und begrenzen die Spannung.
Damit der Strom nicht zu hoch wird, ist der Widerstand vorhanden. Der
macht Dir natürlich den Wirkungsgrad kaputt.

Die Hoch- bzw. Tiefpässe berechnest nach Schema F aus der
Lautsprechertechnik. Tante Google kann sehr hilfreich sein.
So aus dem Bauch heraus denke ich, irgendwas in der Größe von 4,7-47nF
in Serie mit Deinem Lautsprechern (Hochpass) könnte Dein Problem
lindern. Wird es schlimmer, brauchst Du einen Tiefpass

Aber ist alles geraten......alles ganz ohne Gewähr.


>
> Eine Absenkung der Höhen wäre nicht so das Problem, denn diese sind
> aufgrund der platzbedingten Konstruktion der Lautsprecher ohnehin
> recht stark betont. Aber ich möchte natürlich alles vermeiden, was den
> Audioausgang des Funkgeräts beschädigen kann.
>

Der Audiogang ist vermutlich eh zimlich verdreht. Nur Höhen, keine
Bässe. Darum eine Endstufe, die das versucht geradezubiegen in dem sie
die Bässe extrem betont......was die Ursache für das "Plopp" sein
könnte.

Aber ist alles geraten......alles ganz ohne Gewähr.


Mit freundlichem (aber gewährungslosem) Gruß: Bernd Wiebus alias
dl1eic

http://www.dl0dg.de

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 21, 2009, 7:36:18 AM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:

>Nun ja, sicherlich könnte man das Problem durch (senderseitige)
>Änderung der Funkgeräte in den Griff bekommen und würde man die Geräte
>speziell für diesen Einsatz konstruieren, würde sich das Problem
>sicherlich nicht stellen (aber auch deswegen, weil die Geräte mangels
>ausreichender Nachfrage unerschwinglich wären). Da nun aber die
>PMR-Geräte verwendet werden müssen, die es auf dem Markt gibt, mit

Es gibt welche, die besser funktionieren als der Kram, den Du gerade
einsetzt.

>allen ihren Nachteilen und Beschränkungen, und deren Änderung aus
>verschiedenen Gründen nicht möglich ist, muß dort angesetzt werden, wo
>die Möglichkeit besteht: Nämlich nach derm Audioausgang, der
>Lautsprecherbuchse, an den Lautsprechern.

Und das ist alles Murks. Gehe zu www.neuner.de und lasse Dich unter
Schilderung der Problematik beraten, welche PMR-Funkgeräte geeignet
sind, verticke die Alten, und kaufe das, was Dir Markus Neuner
empfiehlt.

Michael Rübig

unread,
Apr 21, 2009, 7:41:25 AM4/21/09
to
Myn Seudop schrieb:

Ich hatte auch mal einen Post gelesen, in dem er zugab, dass er derzeit
am PC von einem "Jens Fittig" die Postings schreibt, da seiner kaputt sei.
Kann den Beitrag aber nicht mehr finden.

Michael

Jens Fittig

unread,
Apr 21, 2009, 8:22:10 AM4/21/09
to

Michael Rübig schrieb:

> Myn Seudop schrieb:
> > Jens Fittig wrote:
> >
> >> Und was trinkst du sonst noch? Irgenwie tut es nicht ganz gut.
> >> Versuche es mal mit Milch.
> >
> > Nee, ist klar. Ihr beide postet nur zufällig mit dem gleichen
> > Newsreader

mit dieser FA-Version posten hunderte oder gar tausende User!

> > über den gleichen Newsserver

hier posten tausende User!

> > zur gleichen Zeit mit der
> > gleichen IP,

das zeig mir mal wie das gehen soll oder wo du glaubst so was zu sehen

> > kennt Euch aber sonst gar nicht.

> Ich hatte auch mal einen Post gelesen, in dem er zugab, dass er derzeit
> am PC von einem "Jens Fittig" die Postings schreibt, da seiner kaputt sei.
> Kann den Beitrag aber nicht mehr finden.

weil es sowas nicht gibt. An meinem PC postet ausser mir niemand. Und
mein WLAN ist dicht bzw. nur bei Bedarf (für den Laptop) aktiv. Da
schreibt auch keiner mit.

Hör also auf irgendwelche Lügenmärchen zu verbreiten!


Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 21, 2009, 8:34:36 AM4/21/09
to
Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:

>mit dieser FA-Version posten hunderte oder gar tausende User!

Aber Tonfall, Wortwahl und Schreibstil sind so klar wie ein
Fingerabdruck.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 9:12:57 AM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 13:36:18 +0200, meinte "Ralph A. Schmid, dk5ras"
<ra...@radio-link.net>:

>Und das ist alles Murks. Gehe zu www.neuner.de und lasse Dich unter
>Schilderung der Problematik beraten, welche PMR-Funkgeräte geeignet
>sind, verticke die Alten, und kaufe das, was Dir Markus Neuner
>empfiehlt.

nochmal: Ich habe keinen Einfluß darauf, womit andere senden, ich muß
das hinnehmen, aber die Erfahrungen gemacht habe ich u.a. mit den Alan
456/456R und den Midland/Alan G7/G7XT, also keine
Discounter-Billig-Ware sondern Geräten, die allgemein - auch von der
Fa. Neuner - genau zu diesem Zweck empfohlen werden. Außerdem
unterscheiden sie sich insofern nicht von der Discounter-Billig-Ware.
Bitte: Nehmen Sie eines Ihrer Geräte, drehen Sie es auf mittlere
Lautstärke, halten Sie es ans Ohr und drücken Sie bei dem anderen die
Sendetaste. Wenn Ihr Gehör zurückgekehrt ist reden wir nochmal drüber.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 9:14:05 AM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 14:34:36 +0200, meinte "Ralph A. Schmid, dk5ras"
<ra...@radio-link.net>:

>Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:


>>mit dieser FA-Version posten hunderte oder gar tausende User!
>Aber Tonfall, Wortwahl und Schreibstil sind so klar wie ein
>Fingerabdruck.

Klasse, nach 5 Jahren fühle ich mich sofort wieder wie zu hause, es
hat sich nichts geändert. ;-)

mfg, Dr.K.
--

Jens Fittig

unread,
Apr 21, 2009, 9:15:54 AM4/21/09
to

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

> Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:
>
> >mit dieser FA-Version posten hunderte oder gar tausende User!
>
> Aber Tonfall, Wortwahl und Schreibstil sind so klar wie ein
> Fingerabdruck.

Wenn du meinst - hier haben so viele Leute soviele ähnliche Stile.
Danach könnte man alle NGs auf 50 verschieden Leute runterrechnen.

Aber Hauptsache das Detektivspielchen macht euch Spaß.

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 21, 2009, 9:30:18 AM4/21/09
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

> Aber Tonfall, Wortwahl und Schreibstil sind so klar wie ein
> Fingerabdruck.

Message-ID: <48e63145$0$15209$9b62...@news.freenet.de>
Message-ID: <48ea2be0$0$25722$9b62...@news.freenet.de>


Gruß Dieter

Klaus P. Pieper

unread,
Apr 21, 2009, 9:36:20 AM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König schrieb:

>
> nochmal: Ich habe keinen Einfluß darauf, womit andere senden, ich muß
> das hinnehmen,

[...]

vermutlich ist der "Plopp" entweder ein konstanter Gleichspannungsanteil
oder ein Einschwingen. Hatte man ja früher auch bei normalen
Verstärkern, sollte man also ebenso vermeiden können: wenn es ein
Einschwingen ist, kann man eine gewisse Zeit mit einem kleinen Relais
verzögern, einen konstanten Gleichspannungsanteil müsste man mit einem
Hochpass herausbekommen. Notfalls kombinieren.


Aber erst einmal würde ich messen, um welchen Effekt es sich dabei handelt.

mfg, Dr. P.

--
reply pub . pieper ibeq
to kp3 . at . com

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 21, 2009, 9:40:41 AM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:

>und deren Änderung aus
>verschiedenen Gründen nicht möglich ist, muß dort angesetzt werden, wo
>die Möglichkeit besteht: Nämlich nach derm Audioausgang, der
>Lautsprecherbuchse, an den Lautsprechern.

Da besteht aber keine Möglichkeit. Is' so.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 21, 2009, 9:40:05 AM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:

>nochmal: Ich habe keinen Einfluß darauf, womit andere senden, ich muß

Dann gibt es auch keine saubere Lösung.

>das hinnehmen, aber die Erfahrungen gemacht habe ich u.a. mit den Alan
>456/456R und den Midland/Alan G7/G7XT, also keine
>Discounter-Billig-Ware sondern Geräten, die allgemein - auch von der
>Fa. Neuner - genau zu diesem Zweck empfohlen werden. Außerdem

Wie gesagt, das Problem gezielt ansprechen, es gibt da große
Unterschiede.

>unterscheiden sie sich insofern nicht von der Discounter-Billig-Ware.
>Bitte: Nehmen Sie eines Ihrer Geräte, drehen Sie es auf mittlere
>Lautstärke, halten Sie es ans Ohr und drücken Sie bei dem anderen die
>Sendetaste. Wenn Ihr Gehör zurückgekehrt ist reden wir nochmal drüber.

Mit den Funkgeräten, die ich verwende, kann ich das bedenkenlos sogar
bei voller Lautstärke (und die Dinger hört man auch noch auf einer
Baustelle!) tun - das sind aber keine PMR-Dinger. Solchen Kram
verwende ich nicht.

Nochmal zur Klarstellung: Es gibt zwei Effekte. Einmal das Ploppen von
Ein-und Ausschalten des NF-Verstärkers, welches von den
Lade/Entladevorgängen der Elkos kommt. Das ist i.d.R. nicht so sehr
bedeutend, wenn nicht total gemurkst wurde und stört nur in sehr
leisen Umgebungen (Observationen usw.). Dann das "Nachrauschen" der
Rauschsperre, wenn der Träger abfällt - das ist äußerst unangenehm und
laut.

Um diesen sog. noise tail zu verringern bzw. zu unterdrücken gibt es
drei Möglichkeiten. Einmal einen sehr schnell schließenden Squelch -
hat den Nachteil, daß bei schwachen Signal und Feldstärkeschwankungen
das Teil unruhig "flattert". Möglichkeit zwei ist mit CTCSS oder DCS
verbunden - der Sender schaltet nach dem Loslassen der PTT den
CTCSS-Ton sofort weg (bzw. sendet einen Abschaltecode) und läßt den
Sender noch ein wenig länger nachlaufen. Damit hat das empfangende
Geärt genug Zeit, den Lautsprecher stummzuschalten, vor das Krachen
kommt - das Krachen geht also ins Leere. Möglichkeit drei ist sehr
selten und arbeitet so, daß das NF-Signal im Empfänger ein wenig
verzögert wird (Eimerkette oder heute DSP), so daß in der Zeitspanne,
bis der Laustprecher ausgeht, immer noch ein wenig NF "in der
pipeline" ist, und wenn das Krachen endlich ankäme, ist der
Lautsprecher längst aus. Vorteil: Ist vom Sender unabhängig.

Alle Maßnahmen, die irgendwie auf einer Art Filterung am
Lautsprecherausgang ansetzen, laufen in's Leere, da der noise tail im
übertragungsfrequenzbereich liegt und deutlich lauter als die
Nutzinformation ist - das mit antiparallelen Dioden usw. ist nur
Spintisiererei auf theoretischer Ebene und fern jeder Praxis.

Der noise tail ist eine systembedingte Gegebenheit bei FM-Funk; das
War nun die komprimierte Information; mache das Beste daraus :-)

Falk Willberg

unread,
Apr 21, 2009, 9:52:58 AM4/21/09
to
Dieter Wiedmann schrieb:

Da steht nur, daß Jens und Wolfgang zeitgleich das gleiche Problem mit
verschmortem Plastik am Auspuff haben ;-)

Im übrigen ist zumindest der Beitrag von "Jens Fittig" eine Fälschung.
Da steht nämlich das Wort "Danke" drin.

Jens Mander

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 21, 2009, 9:55:02 AM4/21/09
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

>> und deren Änderung aus


>> verschiedenen Gründen nicht möglich ist, muß dort angesetzt werden, wo
>> die Möglichkeit besteht: Nämlich nach derm Audioausgang, der
>> Lautsprecherbuchse, an den Lautsprechern.
>
> Da besteht aber keine Möglichkeit. Is' so.

Ooch, mit nem DSP ginge das schon.;-)


Gruß Dieter

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 21, 2009, 10:06:32 AM4/21/09
to
Falk Willberg <Fawegl...@falk-willberg.de> wrote:

>Im übrigen ist zumindest der Beitrag von "Jens Fittig" eine Fälschung.
>Da steht nämlich das Wort "Danke" drin.

Paßt schon; das war ja anscheinend mal als neue Identität mit
normaleren Umgangsformen geplant, was dann aber erwartungsgemäß sehr
schnell wieder entgleist ist.

christian mock

unread,
Apr 21, 2009, 10:33:54 AM4/21/09
to
Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:

>> > zur gleichen Zeit mit der
>> > gleichen IP,
>
> das zeig mir mal wie das gehen soll oder wo du glaubst so was zu sehen

NNTP-Posting-Host?

> Hör also auf irgendwelche Lügenmärchen zu verbreiten!

und dann war da noch die frage von einer deiner identitäten in de.rec.
motorrad mit einem followup der anderen identität, die sich als "ich"
auf die frage bezog...

cm.
und dann war da noch die frage von einer deiner identitäten in de.rec.
motorrad mit einem followup der anderen identität, die sich als "ich"
auf die frage bezog...

cm.

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/
** http://www.vibe.at/ ** http://quintessenz.org/ ** s...@foo.woas.net
Magie kapot. Jij nu weg. En blijf weg. -- Bram

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 21, 2009, 10:37:34 AM4/21/09
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:

>Ooch, mit nem DSP ginge das schon.;-)

Der treibt aber auch wieder nicht direkt einen Lautsprecher :)

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 10:39:24 AM4/21/09
to
Christian Keck wrote:
> Horst-D.Winzler schrieb:
>
>>> Vor Urzeiten gabs mal im Telefon -- grau, von der Post gemietet,
>>> verplombt,
>>> Öffnen verboten -- die Baugruppe mit dem wunderschönen Wortkonstrukt
>>> "Gehörschutzgleichrichter" - zwei antiparallele Dioden parallel zum
>>> Lautsprecher...
>>
>> Selengleichrichter (Kupferoxydul).
>
> Man könnte es mit Transient-Suppressor-Dioden probieren.
>

Wie auch immer man es wendet, die muessen bei oder oberhalb der
hoechsten Amplitude kappen damit es nicht allzuschlimm verzerrt. Der
Knacks von schlecht geloesten Squalchschaltungen hat sein Spektrum zum
grossen Teil ganz oben, bei 2-4kHz. Das wird vom Ohr im Vergleich zu
Vokalen im Bereich einiger hundert Hertz als "unangenehm laut" empfunden.

Da Michael Rechtsanwalt ist koennte er das vielleicht bei Gericht
anregen: Sanftes Eintunken der fuer den Squelch verantwortlichen
Entwickler in den naechsten Burggraben.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 10:59:03 AM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 04:14:13 -0700 (PDT), meinte Wiebus
<bernd....@gmx.de>:

>Das hängt leider etwas davon ab, wie genau Dein "Plopp" beschaffen
>ist.
>Hast Du eher den Eindruck, das es eher tiefe Anteile enthält? Die
>Lautmalerei "Plopp" deutet das an. Oder hast Du eher ein scharfes
>Knacken mit höheren Frequenzanteilen. Oder scheint, aus welchen
>Gründen auch immer, das kurz der Pegel extrem hoch zu sein scheint?

Es hängt vom verwendeten Lautsprecher ab. Bei denjenigen, die
vergleichsweise viel "Bass" (das ist jetzt aber sehr übertrieben und
relativ) von sich geben klingt der Einschaltknacks etwas voluminöser,
aber es klingt halt wie ein "Einschaltknacks", was es ja auch ist. Auf
dem Skop sieht er halt aus wie ein Schnell ansteigender und langsamer
abfallender Peak. Hell, scharf, heftig. Vorher ist der Empfänger tot,
es knackt heftig und der Empfang ist da mit dem "Grundgeräusch" oder
"Leerlaufgeräusch" des Senders. Der Einschaltknacks kommt mir sehr
viel lauter vor als die Laustärke des Sprechers/Sprechens und
meßtechnisch sieht der Spitzenwert etwa doppelt so groß aus wie die
durchschnittliche Amplitude des Sprachsignal. Der Ausschaltknacks
besteht, soweit sich das ohne Speicherskop sagen läßt, aus einem
Pulsbündel, also eine Abfolge von "Krachen", ähnlich wie sich ein
prellender Schalter darstellen mag. Da aber auch die Signaltöne des
Geräts dieselbe Amplitude aufweisen und Hineinbrüllen in das Mikro des
Senders ebemfalls zu einer annähernd so großen Amplitude führt, dürfte
die Diodenlösung - neben dem Problem der Reproduzierbarkeit der
Lautstärkeinstellung - nicht zur finalen Lösung führen. Auch wenn ich
berücksichtige, daß ein Clipping des Sprachsignals hier nicht
allzusehr stören würde, so es nichts daran ändern, daß sich die
Amplitude des "Knackens" allenfalls halbiert, was auf den Höreindruck,
um den es ja geht, sicherlich keine so große Auswirkung haben wird.
Jetzt könnte man auch noch über eine kleine Schaltung nachdenken, die
bei Übersteigen eines bestimmten Pegels einfach einen vergleichsweise
niederohmigen R parallel zum Lautsprecher schaltet (mit
Schutz-Vorwiderstand, versteht sich) und so die Amplitude dieser
betreffenden Signale deutlicher reduziert ...

>In ersterem Falle würde ich zu einem Hochpass raten, im zweiten zu
>einem Tiefpass. Für den dritten Fall würde ich die "antiparalellen
>Dioden" empfehlen. Dazu musst Du aber wissen, wie hoch die Spannung
>ist, die Du beschneiden möchtest.

Klar. Ich hatte die Hoffnung, daß es für dieses Problem eine bewährte
Lösung aus der Trickkiste gibt. Über google habe ich aber nichts
gefunden. Aber ein RC-Tiefpaß - auf einen TP würde es hinauslaufen -
mit Widerständen von höchstens 15R (ein größerer Vorwiderstand
erscheint nicht möglich) würde zu "unmöglich" großen C führen.


>
>Für die antiparalellen Dioden nimmst Du entweder Serienschaltungen von
>normalen Siliziumdioden, bis die Summe der Durchlassspannungen
>Deinen zu beschneiden gewünschten Pegel erreicht, oder Supressor-
>(Transzorb-) Dioden. Das sind ungenaue aber sehr robuste Z-Dioden.
>Von solchen Dioden oder Serienschaltungen von Dioden schaltest Du zwei
>Stück paralell aber um 180 Grad verdreht paralell zu Deinem
>Lautsprecher.

Welchen Vorteil haben diese Supressor-Dioden? Verwende ich diese
"Z-Dioden" dürfen sie aber nicht parallel geschaltet sein sondern in
Serie parallel zum Lautsprecher - deren "einfache" Durchlaßspannung
dürfte doch wohl auch bei 0,7V liegen.

>Der Audiogang ist vermutlich eh zimlich verdreht. Nur Höhen, keine
>Bässe. Darum eine Endstufe, die das versucht geradezubiegen in dem sie
>die Bässe extrem betont......was die Ursache für das "Plopp" sein
>könnte.

Gaube ich weniger. Wie gesagt sind die Geräte für den normalen Betrieb
mit dem eingebauten LS konzipiert, das sind ja ganz normale
"Jedermann"-Funkgeräte im 446MHz-Bereich (PMR), nichts
Mopped-spezielles.

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 11:05:29 AM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Mon, 20 Apr 2009 15:58:49 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>
>> Ja klar, Mr.Maerklin :-)
>
> :-))
>> Ganz, ganz frueher haben wir Filter mit amerikanischen 88mH
>> Telefonspulen dagegen gebaut. Doch die sind zu gross fuer den Helm und
>> es gibt sie vermutlich nicht mehr. Ganz ehrlich, ich wuerde ein
>
> Filter klingt gut. Wie würde so ein Filter aussehen?
>

Im Prinzip ein Tiefpass. So eine Spule in Serie und dann ein Kondensator
parallel zum kleinen Lautsprecher im Head Set. Die Dinger hatten aber
rund 4cm Durchmesser, 1.5cm hoch, Ringkerne. Das Gewicht koennte bei
einem schweren Unfall auch problematisch werden, wenn sich das losreisst.


Das war mir schon klar. Das Problem bei diesem Knacks ist
(normalerweise) nicht das gerade sendende Geraet, sondern das
empfangende. Wenn der HF-Traeger erscheint, egal ob mit oder ohne
Sprachmodulation drauf, muss es den Audiozweig zuschalten. Viele machen
das brutal ohne Ruecksicht auf Transienten. Das richtige Know-How
solcher Details haben i.d.R. nur die Ingenieure der einschlaegigen
Funkgeraetehersteller wie Motorola.

Ich hatte das Problem mal bei einem Funkgeraet der Marke Standard.
Jedesmal machte es *POCK*. Erst hatte ich es auch mit Telefonspulfiltern
probiert. Die NF-Endstufe hielt das aus, aber der Erfolg war eher
bescheiden. Da habe ich den Schaltplan genommen und die Wurzel des
Uebels entdeckt: Ein Koppelkondenstor, der sich nach Trennung langsam
entlud. Ging der Squelch wieder auf, standen auf der anderen Seite rund
2V mehr an als auf der Eingangsseite des Kondensators -> *POCK*

Ich habe zwei JFETs als Umschalter plus etwas Huehnerfutter reingesetzt,
die Ladung blieb kuenstlich erhalten -> himmlische Ruhe. Aber das
erfordert einen ziemlichen Eingriff sowie ein Schaltbild oder bei
Nichtvorhandensein selbigens etwas Reverse Engineering.

Eine andere Moeglichkeit ist oft, die Leitung zu finden die den
Audio-Pfad schaltet. In der Hoffnung dass das nicht innerhalb eines
versaubeutelten IC-Designs sitzt. Dann da etwas RC als Tiefpass rein, um
den Einschaltvorgang zu verlangsamen. Aber nicht soviel, dass immer die
erste Silbe verlorengeht.


>> Gegen die ganz hohen Spitzen hilft manchmal ein Folienkondensator von
>> 5-10uF, falls die NF-Endstufe im Funkgeraet das aushaelt (und dem Dingen
>> wuerde ich nicht mehr trauen). Das daempft aber auch die Hoehen
>> unangenehm ab.
>
> Eine Absenkung der Höhen wäre nicht so das Problem, denn diese sind
> aufgrund der platzbedingten Konstruktion der Lautsprecher ohnehin
> recht stark betont. Aber ich möchte natürlich alles vermeiden, was den
> Audioausgang des Funkgeräts beschädigen kann.


Ok, dann koenntest Du einen 5-10uF Kondensator ueber dem Lautsprecher
versuchen. Zum Schutz des Funkgeraetes einen Widerstand in Serie mit dem
NF-Ausgang, in etwa so hoch wie die minimal zulaessige angeschlossene
Impedanz (8ohm?). Im Betrieb sollte der aber die Leistung abkoennen,
wenn einer der anderen Fahrer minutenlang mit Boellerstimme seinen
letzten Motorrad-Stunt zum besten gibt.


>> Oder eine Harley Fat Boy besorgen, da hoert man die Toene aus dem
>> Lautsprecher gar nicht mehr ... :-)
>
> Der Erwerb einer Fat Boy bzw. einer anderen Softail (mir gefällt das
> Design der Auspuffanlage und der Gabel der Fatboy nicht so sehr, meine
> Geschmack geht eher in Richtung etwas abgespeckte Heritage, also
> vielleicht Standard mit den Heritage-Fendern) wäre aus anderen Gründen
> durchaus erstrebenswert, würde aber abgesehen von dem doch ganz
> erheblichen wirtschaftlichen Aufwand an dem Problem aber nichts
> ändern, denn bedauerlicherweise hört man als Fahrer mit gut sitzendem
> Helm auf demSchädel nur wenig von den akustischen Emissionen des
> Moppeds. Außerdem braucht es keine Fatboy, um Lärm zu machen, jede
> Harley gleich welches Modell ist akustisch außerordentlich präsent!
>


Dem kann abgeholfen werden. Man beachte die Flaemmchen am Auspuff:

http://www.youtube.com/watch?v=LwkcgIV30Ws&feature=related

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 11:43:25 AM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 13:36:18 +0200, meinte "Ralph A. Schmid, dk5ras"
> <ra...@radio-link.net>:
>> Und das ist alles Murks. Gehe zu www.neuner.de und lasse Dich unter
>> Schilderung der Problematik beraten, welche PMR-Funkgeräte geeignet
>> sind, verticke die Alten, und kaufe das, was Dir Markus Neuner
>> empfiehlt.
>
> nochmal: Ich habe keinen Einfluß darauf, womit andere senden, ich muß
> das hinnehmen, aber die Erfahrungen gemacht habe ich u.a. mit den Alan
> 456/456R und den Midland/Alan G7/G7XT, also keine
> Discounter-Billig-Ware sondern Geräten, die allgemein - auch von der
> Fa. Neuner - genau zu diesem Zweck empfohlen werden. Außerdem
> unterscheiden sie sich insofern nicht von der Discounter-Billig-Ware.
> Bitte: Nehmen Sie eines Ihrer Geräte, drehen Sie es auf mittlere
> Lautstärke, halten Sie es ans Ohr und drücken Sie bei dem anderen die
> Sendetaste. Wenn Ihr Gehör zurückgekehrt ist reden wir nochmal drüber.
>

Das Problem entsteht normalerweise im empfangenden Geraet. Den Haendler
kann man z.B. nach gescheiten Geraeten fragen (Motorola hat er ja), das
Problem schildern und dann vereinbaren, dass ein Umtauschrecht besteht
falls der Plopp nicht erheblich milder bzw. weg ist.

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 11:53:55 AM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 04:14:13 -0700 (PDT), meinte Wiebus
> <bernd....@gmx.de>:
>
>> Das hängt leider etwas davon ab, wie genau Dein "Plopp" beschaffen
>> ist.
>> Hast Du eher den Eindruck, das es eher tiefe Anteile enthält? Die
>> Lautmalerei "Plopp" deutet das an. Oder hast Du eher ein scharfes
>> Knacken mit höheren Frequenzanteilen. Oder scheint, aus welchen
>> Gründen auch immer, das kurz der Pegel extrem hoch zu sein scheint?
>
> Es hängt vom verwendeten Lautsprecher ab. Bei denjenigen, die
> vergleichsweise viel "Bass" (das ist jetzt aber sehr übertrieben und
> relativ) von sich geben klingt der Einschaltknacks etwas voluminöser,
> aber es klingt halt wie ein "Einschaltknacks", was es ja auch ist. Auf
> dem Skop sieht er halt aus wie ein Schnell ansteigender und langsamer
> abfallender Peak. Hell, scharf, heftig. ...


Das ist das typische Verhalten einer vermurksten Squelch-Schaltung, wo
ein Serienkondensator irgendwo im NF Zweig liegt und einfach brutal
geschaltet wird. Liegt im Empfangszeig.

[...]

Jens Fittig

unread,
Apr 21, 2009, 12:01:36 PM4/21/09
to

christian mock schrieb:

> Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:
>
> >> > zur gleichen Zeit mit der
> >> > gleichen IP,
> >
> > das zeig mir mal wie das gehen soll oder wo du glaubst so was zu sehen
>
> NNTP-Posting-Host?

LOL! Seit wann ist das mit einem bestimmten User verknüpfbar? Ausser
vielleicht für den Provider anhand seiner Logfiles.



> > Hör also auf irgendwelche Lügenmärchen zu verbreiten!

> und dann war da noch die frage von einer deiner identitäten in de.rec.
> motorrad mit einem followup der anderen identität, die sich als "ich"
> auf die frage bezog...
>
> cm.
> und dann war da noch die frage von einer deiner identitäten in de.rec.
> motorrad mit einem followup der anderen identität, die sich als "ich"
> auf die frage bezog...
>
> cm.

du stotterst!

Davon abgesehen - wer sagt dir welches angebliche Posting dort oder
sonstwo von wem ist? Du weisst daß im Netz so ziemlich alles
manipulierbar ist. Und es genug Leute gibt die "rumspielen".

Aber egal - mir ist das Thema zu blöd. Mutmasse du was du meinst zu
wissen. Es geht mir am A... vorbei

Wiebus

unread,
Apr 21, 2009, 12:45:30 PM4/21/09
to
Hallo Michael.

> aber es klingt halt wie ein "Einschaltknacks", was es ja auch ist. Auf
> dem Skop sieht er halt aus wie ein Schnell ansteigender und langsamer
> abfallender Peak. Hell, scharf, heftig. Vorher ist der Empfänger tot,
> es knackt heftig und der Empfang ist da mit dem "Grundgeräusch" oder
> "Leerlaufgeräusch" des Senders.

Mmmmh. Ich vermute, der NF Teil wird zu Vermeidung von Verlustleistung
abgeschaltet bzw. umgeschaltet und wiedereingeschaltet, und das der
Knacks daher kommt.

> Der Einschaltknacks kommt mir sehr
> viel lauter vor als die Laustärke des Sprechers/Sprechens und
> meßtechnisch sieht der Spitzenwert etwa doppelt so groß aus wie die
> durchschnittliche Amplitude des Sprachsignal.

Hier könnte das Diodenclipping etwas bewirken.

Ganz weg bekämst Du das nur, wenn entweder die Spannung in den
betreffenden Bereichen sanft ansteigen würde, oder der Lautsprecher
erst nach einer kleinen Verzögerung zugeschaltet würde.


> Der Ausschaltknacks
> besteht, soweit sich das ohne Speicherskop sagen läßt, aus einem
> Pulsbündel, also eine Abfolge von "Krachen", ähnlich wie sich ein
> prellender Schalter darstellen mag.

Vermutlich Rauschen, das kurz vor dem Schliessen der Rausschperre
noch empfangen wird und bis zum Lautsprecher durchkommt.


Da aber auch die Signaltöne des
> Geräts dieselbe Amplitude aufweisen und Hineinbrüllen in das Mikro des
> Senders ebemfalls zu einer annähernd so großen Amplitude führt, dürfte
> die Diodenlösung - neben dem Problem der Reproduzierbarkeit der
> Lautstärkeinstellung - nicht zur finalen Lösung führen.

Richtig.
Das ist mit einem Tiefpass etwas abzumildern, vom subjektiven
Empfinden her. Weg bekommst Du es nur, wenn Deine Rauschsperre viel
schneller schliessen würde.


> Auch wenn ich
> berücksichtige, daß ein Clipping des Sprachsignals hier nicht
> allzusehr stören würde, so es nichts daran ändern, daß sich die
> Amplitude des "Knackens" allenfalls halbiert, was auf den Höreindruck,
> um den es ja geht, sicherlich keine so große Auswirkung haben wird.

Richtig für den Ausschaltknack. Für den Einschaltknack sehe ich das
anders.


> Jetzt könnte man auch noch über eine kleine Schaltung nachdenken, die
> bei Übersteigen eines bestimmten Pegels einfach einen vergleichsweise
> niederohmigen R parallel zum Lautsprecher schaltet (mit
> Schutz-Vorwiderstand, versteht sich) und so die Amplitude dieser
> betreffenden Signale deutlicher reduziert ...
>

Antiparalelle Dioden mit R in Reihe paralell zum Lautsprecher und zum
ganzen noch mal ein R in Reihe. :-)

>
> Klar. Ich hatte die Hoffnung, daß es für dieses Problem eine bewährte
> Lösung aus der Trickkiste gibt.

In einfachen Fällen ein Serien L oder Serien C bzw. die antiparalellen
Dioden. Dein Fall ist eben nicht einfach.
Du scheinst schonmal zwei verschiedene Quellen des Krachs zu haben.

Aber ein RC-Tiefpaß - auf einen TP würde es hinauslaufen -
> mit Widerständen von höchstens 15R (ein größerer Vorwiderstand
> erscheint nicht möglich) würde zu "unmöglich" großen C führen.
>

Ganz grob über den dicken Daumen:

C=1/(Fg x 2 x pi x R) Für Fg =1500Hz und R = 47Ohm komme ich auf ca.
2,2uF. Wird das mit 47 Ohm schon zu leise? Die kleinen Lautsprecher
haben oft 35-60 Ohm Impedanz. Oder habe ich mich verrechnet?
Das unangenehme "kitzeln" der Höhen wirst Du vermutlich mit 1uF schon
los. ;-)

Wenn Du eh externe Helmlautsprecher verwendest, kannst Du einen
höheren Widerstand und einen passenden Kondensator verwenden, und
wegen des Pegelverlustes einen kleinen Verstärker nachschalten.

Regler am Gerät mit Heisskleber fixieren, und nur den Verstärker
einstellbar machen. Am besten stufig, wie früher bei den Autophon
Geräten. Leise-mittel-Laut. :-)

> Welchen Vorteil haben diese Supressor-Dioden?

Sie können mehr (Puls-)Leistung als Z-Dioden. Sind aber nicht so
genau. Sie werden als Schutzdioden eingesetzt, um Transienten
kurzzuschliessen.

> Verwende ich diese
> "Z-Dioden" dürfen sie aber nicht parallel geschaltet sein sondern in
> Serie parallel zum Lautsprecher - deren "einfache" Durchlaßspannung
> dürfte doch wohl auch bei 0,7V liegen.

Richtig. Hatte ich vergessen. Reihenschaltung der Dioden
gegeneinander. Häufig haben solche Schutzdioden schon intern zwei
gegeneinander geschaltete dioden. Oft durch den Zusatz "AC" in der
Bauteilbezeichnung kenntlich gemacht z.B. "SA5.0AC".

Nötig wären Sie bei hochomigeren Systemen, das mit höheren Spannungen
arbeitet, und die Durchlassspannung einer normalen Diode immer
begrenzen würde.
Ich treffe auf die merkwürdigsten Systeme....ich weiss nicht, was du
konkret auf dem Tisch hast. :-)


> Gaube ich weniger. Wie gesagt sind die Geräte für den normalen Betrieb
> mit dem eingebauten LS konzipiert, das sind ja ganz normale
> "Jedermann"-Funkgeräte im 446MHz-Bereich (PMR), nichts
> Mopped-spezielles.
>

Ja. Aber auch die kleinen Lautsprecher in den Handgeräten können
aufgrund ihrer geringen Größe kaum gut Tiefen abstrahlen.


Knacken und Rauschen wird aber eben auch kulturell unterschiedlich
aufgenommen. Ich habe gut ein Jahrzehnt im Hintergrund immer einen
Rohde&Schwarz ESM 180 durchlaufen gehabt. Das Teil besitzt KEINE
Rauschsperre. :-)
Den Einschaltknack würdest Du auch los, wenn Du die Rausschperre nicht
benutzten würdest.......:-)
An das Rauschen hast Du Dich in 10 Minuten gewöhnt.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 1:18:42 PM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 08:53:55 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>Das ist das typische Verhalten einer vermurksten Squelch-Schaltung, wo
>ein Serienkondensator irgendwo im NF Zweig liegt und einfach brutal
>geschaltet wird. Liegt im Empfangszeig.

Mag ja sein, aber das kann ich nicht ändern und da es bei allen
Geräten auftritt, die ich (auch zum Empfangen) ausprobiert habe,
scheint es üblich zu sein.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 1:44:57 PM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 09:45:30 -0700 (PDT), meinte Wiebus
<bernd....@gmx.de>:

>Mmmmh. Ich vermute, der NF Teil wird zu Vermeidung von Verlustleistung


>abgeschaltet bzw. umgeschaltet und wiedereingeschaltet, und das der
>Knacks daher kommt.

teils, teils. Es gibt Geräte mit Stromsparschaltung, aber alles, was
etwas besser ist, hat diese Unterkanal-Filter mit Rauschsperre -
solange der Subkanal-Ton nicht empfangen wird ist alles tot, wird der
Ton empfangen (also gesendet), "knackt" es erstmal heftig. Ohne
Rauschsperre wre es völlig unerträglich (Lärm!) und ohne die
Unterkanalkodierung unbrauchbar, da es nur 8 Kanäle gibt.


>
>Ganz weg bekämst Du das nur, wenn entweder die Spannung in den
>betreffenden Bereichen sanft ansteigen würde, oder der Lautsprecher
>erst nach einer kleinen Verzögerung zugeschaltet würde.

Ersteres läßt sich nicht nachträglich machen, letzteres wäre wohl mit
einer externen Zusatzschaltung möglich, würde aber am mindestens
ebenso störenden "Ausschaltkrach" nichts ändern. Eher dann noch eine
"Sperre" wie nachfolgend skizziert.


>
>Das ist mit einem Tiefpass etwas abzumildern, vom subjektiven
>Empfinden her. Weg bekommst Du es nur, wenn Deine Rauschsperre viel
>schneller schliessen würde.

Spürbar weniger wäre schon viel.

>
>> Jetzt könnte man auch noch über eine kleine Schaltung nachdenken, die
>> bei Übersteigen eines bestimmten Pegels einfach einen vergleichsweise
>> niederohmigen R parallel zum Lautsprecher schaltet (mit
>> Schutz-Vorwiderstand, versteht sich) und so die Amplitude dieser
>> betreffenden Signale deutlicher reduziert ...
>Antiparalelle Dioden mit R in Reihe paralell zum Lautsprecher und zum
>ganzen noch mal ein R in Reihe. :-)

?? Dieser zusätzliche R würde doch nur die Lautstärke insgesamt
senken.
Nee, Ich dachte eher an eine Diode auf einen C gegen Masse, dann ein R
an die Basis einen NPN, dessen Emitter an Masse und Collektor an den
Lautsprecher.


>
>In einfachen Fällen ein Serien L oder Serien C bzw. die antiparalellen
>Dioden. Dein Fall ist eben nicht einfach.

Was für ein L? Welche Größe, etwa?

>Du scheinst schonmal zwei verschiedene Quellen des Krachs zu haben.

Naja, die Ursachen kann ich ja nicht ändern, nur die Symptome
bekämpfen, so unbefriedigend das auch ist.


>
>Ganz grob über den dicken Daumen:
>C=1/(Fg x 2 x pi x R) Für Fg =1500Hz und R = 47Ohm komme ich auf ca.
>2,2uF. Wird das mit 47 Ohm schon zu leise? Die kleinen Lautsprecher
>haben oft 35-60 Ohm Impedanz. Oder habe ich mich verrechnet?

Sind zwei LS von 16 .. 32R parallel, also 8 ... 16R. Daher mein Lmit
von 15R. Na gut, wären bei 15R unter 10u, ... kann man da nichts mit
normalen Elkos tricksen, die bipolaren scheinen zu groß (kein Wunder,
63V, hier würden es auch 6V-Typen tun) ,,,

>Das unangenehme "kitzeln" der Höhen wirst Du vermutlich mit 1uF schon
>los. ;-)

:-)) Für´s "Kitzeln" bin ich wohl schon zu schwerhörig, es ist eher
so, als ob mir jemand aufs Trommelfell klopft.

>Wenn Du eh externe Helmlautsprecher verwendest, kannst Du einen
>höheren Widerstand und einen passenden Kondensator verwenden, und
>wegen des Pegelverlustes einen kleinen Verstärker nachschalten.

Nee, wo soll die Stromversorgung dafür herkommen? Noch mehr Kabel und
Gewurschtel? Geht nicht.


>
>Regler am Gerät mit Heisskleber fixieren, und nur den Verstärker

Geht nicht. Bei den besseren Geräten mit Poti ist dort der
An-/Ausschalter.

>Den Einschaltknack würdest Du auch los, wenn Du die Rausschperre nicht
>benutzten würdest.......:-)

Richtig. Meine Rest-Hörfähigkeit aber auch!

>An das Rauschen hast Du Dich in 10 Minuten gewöhnt.

Ganz sicher nicht, wenn es so laut ist, daß ich das Gebrabbel der
anderen sicher verstehen kann. Denn wie gesagt ist die Sende-Umgebung
nicht eben optimal, der Abstand von Mund zum Mikro ist fix, die
Umgebungeräusche unterschiedlich, der eine brüllt der andere spricht
normal ... Die Rauschsperre hat schon seinen Grund ....

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 1:47:40 PM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 08:53:55 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>
>> Das ist das typische Verhalten einer vermurksten Squelch-Schaltung, wo
>> ein Serienkondensator irgendwo im NF Zweig liegt und einfach brutal
>> geschaltet wird. Liegt im Empfangszeig.
>
> Mag ja sein, aber das kann ich nicht ändern und da es bei allen
> Geräten auftritt, die ich (auch zum Empfangen) ausprobiert habe,
> scheint es üblich zu sein.
>

Dann sind das alles Geraete mit suboptimalem Squelch Design. Gerade
nochmal ausprobiert: Hier am PC haengt ein Icom R1500, der ansonsten
fuer EMV Arbeiten benutzt wird. Habe ihn auf Sacramento Approach
geschaltet, wo sich die ganzen Flieger melden die vom Landesinneren mehr
oder weniger ueber unser Dorf reinkommen. Da ploppte nichts gross.

Wenn Du Dein Geraet nicht gegen ein besseres tauschen und auch nicht
aufschrauben moechtest, bleibt nur RC in der Kopfhoererleitung. Den ganz
grossen Aha-effekt wird das aber nicht bringen.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 1:50:19 PM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 08:05:29 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>rund 4cm Durchmesser, 1.5cm hoch, Ringkerne. Das Gewicht koennte bei
>einem schweren Unfall auch problematisch werden, wenn sich das losreisst.

Stimmt. Scheidet aus.


>
>empfangende. Wenn der HF-Traeger erscheint, egal ob mit oder ohne
>Sprachmodulation drauf, muss es den Audiozweig zuschalten. Viele machen
>das brutal ohne Ruecksicht auf Transienten. Das richtige Know-How
>solcher Details haben i.d.R. nur die Ingenieure der einschlaegigen
>Funkgeraetehersteller wie Motorola.

Verstanden.
>
>Ich hatte das Problem mal bei einem Funkgeraet der Marke Standard. ...


>Ich habe zwei JFETs als Umschalter plus etwas Huehnerfutter reingesetzt,
>die Ladung blieb kuenstlich erhalten -> himmlische Ruhe. Aber das
>erfordert einen ziemlichen Eingriff sowie ein Schaltbild oder bei
>Nichtvorhandensein selbigens etwas Reverse Engineering.

Oh weh. Das übersteigt meine Kenntnisse und Fähigkeiten bei weitem.


>
>Eine andere Moeglichkeit ist oft, die Leitung zu finden die den
>Audio-Pfad schaltet. In der Hoffnung dass das nicht innerhalb eines
>versaubeutelten IC-Designs sitzt. Dann da etwas RC als Tiefpass rein, um

S.o.

>Ok, dann koenntest Du einen 5-10uF Kondensator ueber dem Lautsprecher
>versuchen. Zum Schutz des Funkgeraetes einen Widerstand in Serie mit dem
>NF-Ausgang, in etwa so hoch wie die minimal zulaessige angeschlossene

Also ein Tiefpaß. 15R/10u für den Anfang. Führt wieder zum
Platzproblem.

>Impedanz (8ohm?). Im Betrieb sollte der aber die Leistung abkoennen,
>wenn einer der anderen Fahrer minutenlang mit Boellerstimme seinen
>letzten Motorrad-Stunt zum besten gibt.

:-)) Die Mehrzahl ist eher einsilbig ... ;-)


>
>Dem kann abgeholfen werden. Man beachte die Flaemmchen am Auspuff:
>http://www.youtube.com/watch?v=LwkcgIV30Ws&feature=related

:-)) Dann entfällt das Problem mitsamt der Funke insgesamt ...

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 1:55:42 PM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 15:40:05 +0200, meinte "Ralph A. Schmid, dk5ras"
<ra...@radio-link.net>:

>Mit den Funkgeräten, die ich verwende, kann ich das bedenkenlos sogar


>bei voller Lautstärke (und die Dinger hört man auch noch auf einer
>Baustelle!) tun - das sind aber keine PMR-Dinger. Solchen Kram
>verwende ich nicht.

O.k. Es hilft aber nichts, wenn ich mir etwas anderes gönnen würde,
die anderen haben halt PMR.


>
>Nochmal zur Klarstellung: Es gibt zwei Effekte. Einmal das Ploppen von

>Alle Maßnahmen, die irgendwie auf einer Art Filterung am


>Lautsprecherausgang ansetzen, laufen in's Leere, da der noise tail im
>übertragungsfrequenzbereich liegt und deutlich lauter als die
>Nutzinformation ist - das mit antiparallelen Dioden usw. ist nur
>Spintisiererei auf theoretischer Ebene und fern jeder Praxis.
>Der noise tail ist eine systembedingte Gegebenheit bei FM-Funk; das
>War nun die komprimierte Information; mache das Beste daraus :-)

Da ich das Gerät nicht ändern und auch von PMR nicht weg kann ...

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 1:55:50 PM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 09:45:30 -0700 (PDT), meinte Wiebus
> <bernd....@gmx.de>:
>

[...]

>> Ganz grob über den dicken Daumen:
>> C=1/(Fg x 2 x pi x R) Für Fg =1500Hz und R = 47Ohm komme ich auf ca.
>> 2,2uF. Wird das mit 47 Ohm schon zu leise? Die kleinen Lautsprecher
>> haben oft 35-60 Ohm Impedanz. Oder habe ich mich verrechnet?
>
> Sind zwei LS von 16 .. 32R parallel, also 8 ... 16R. Daher mein Lmit
> von 15R. Na gut, wären bei 15R unter 10u, ... kann man da nichts mit
> normalen Elkos tricksen, die bipolaren scheinen zu groß (kein Wunder,
> 63V, hier würden es auch 6V-Typen tun) ,,,
>

Die gibt es in keramisch ganz klitzeklein:

http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.dll?Detail&name=445-2863-ND
http://www.tdk.co.jp/tefe02/e4941_fk.pdf

Muesste es auch bei Euch geben. Am besten einige Werte besorgen, damit
Du ausprobieren kannst wo der beste Kompromiss zwischen Abdaempfung der
Hoehen und Milderung des Knacksens liegt.

[...]

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 2:05:42 PM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 08:05:29 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>

[...]

>> Ok, dann koenntest Du einen 5-10uF Kondensator ueber dem Lautsprecher
>> versuchen. Zum Schutz des Funkgeraetes einen Widerstand in Serie mit dem
>> NF-Ausgang, in etwa so hoch wie die minimal zulaessige angeschlossene
>
> Also ein Tiefpaß. 15R/10u für den Anfang. Führt wieder zum
> Platzproblem.
>

Noe, nur der Widerstand muss fuer genuegend Leistung ausgelegt sein. Der
Kondensator ist kleiner als ein Hemdsknopf, siehe anderen Post.

Ich weiss nicht wo Ihr die Funkgeraete tragt, sicher nicht im Helm. Da
boete sich ein kleines Adapterkabel an wo das RC drinhaengt. Ist
vermutlich besser als das mit in die Helmeinheit zu friemeln und
irgendwo auf kurviger Strecke im Taunus geht dann der Heisskleber ab.

[...]

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 2:11:16 PM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 15:40:05 +0200, meinte "Ralph A. Schmid, dk5ras"
> <ra...@radio-link.net>:
>

[...]

>> Alle Maßnahmen, die irgendwie auf einer Art Filterung am
>> Lautsprecherausgang ansetzen, laufen in's Leere, da der noise tail im
>> übertragungsfrequenzbereich liegt und deutlich lauter als die
>> Nutzinformation ist - das mit antiparallelen Dioden usw. ist nur
>> Spintisiererei auf theoretischer Ebene und fern jeder Praxis.
>> Der noise tail ist eine systembedingte Gegebenheit bei FM-Funk; das
>> War nun die komprimierte Information; mache das Beste daraus :-)
>
> Da ich das Gerät nicht ändern und auch von PMR nicht weg kann ...
>

Eine Alternative hatte Ralph aufgezeigt: Einem guten Haendler das
Problem schildern, nach dem Geraet mit dem geringsten Squelch-Pop
fragen, Probezeit vereinbaren und das ausprobieren. Dafuer sollte ein
Wochenende mit gutem Wetter reichen. Wenn es nicht besser ist,
zurueckgeben und den Kaufpreis erstatten lassen. Kann mir aber nicht
vorstellen, dass es bei Euch keine gescheiten Funkgeraete gibt, wo ich
hier welche habe. PMR und normaler Funk ist technisch kein Unterschied,
nur die Frequenz. Die meisten Hersteller bedienen den PMR-Markt mit.

Ich kaufe ja nicht oft Markenware, bei Funkgeschichten allerdings schon.
Da macht sich das bezahlt.

Myn Seudop

unread,
Apr 21, 2009, 2:21:47 PM4/21/09
to
Jens Fittig wrote:

> christian mock schrieb:
> > NNTP-Posting-Host?

> LOL! Seit wann ist das mit einem bestimmten User verknüpfbar?

Dass es aber schon ungewöhnlich ist, dass Wolfgang und Du im Zeitraum
von wenigen Minuten hier mit dem selben NNTP-Posting-Host aufschlagt,
das werdet doch selbst Ihr "beide" verstehen, oder?

Myn

Klaus Butzmann

unread,
Apr 21, 2009, 3:44:33 PM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König schrieb:
> Nach 5 Jahren Pause ein Hallo an alle, die sich meiner noch erinnern,
> und auch an die anderen:
Klaro, welcome home...

Hinreichend kleinen Kondensator in Serie (0.5..22µF), zum Testen reichen
Elkos aus der Bastelkiste und ggf. noch zwei antiparallele
Dioden/Z-Dioden als "Gehörschutzgleichrichter" über die Kapseln.


Butzo

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 5:17:55 PM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 10:55:50 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>> Sind zwei LS von 16 .. 32R parallel, also 8 ... 16R. Daher mein Lmit
>> von 15R. Na gut, wären bei 15R unter 10u, ... kann man da nichts mit
>> normalen Elkos tricksen, die bipolaren scheinen zu groß (kein Wunder,
>> 63V, hier würden es auch 6V-Typen tun) ,,,
>Die gibt es in keramisch ganz klitzeklein:
>http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.dll?Detail&name=445-2863-ND
>http://www.tdk.co.jp/tefe02/e4941_fk.pdf
>Muesste es auch bei Euch geben. Am besten einige Werte besorgen, damit

Wo? Conrad? Zum lachen. Ffm ist ärmlich, was Einkaufsmöglichkeiten
elektronischer Bauteile angeht. Bleiben nur Versender ...

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 5:20:51 PM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 10:47:40 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>Dann sind das alles Geraete mit suboptimalem Squelch Design. Gerade

Mag sein. ist aber wohl üblich. Warum auch immer.

>nochmal ausprobiert: Hier am PC haengt ein Icom R1500, der ansonsten
>fuer EMV Arbeiten benutzt wird. Habe ihn auf Sacramento Approach
>geschaltet, wo sich die ganzen Flieger melden die vom Landesinneren mehr
>oder weniger ueber unser Dorf reinkommen. Da ploppte nichts gross.

Moment, das ist keine PMR-Funke sondern wohl ein Scanner.


>
>Wenn Du Dein Geraet nicht gegen ein besseres tauschen

Wie gesagt: Es gibt Rahmenbedingungen.

>und auch nicht aufschrauben moechtest,

Oh, aufgeschraubt sind die Kisten natürlich, wenn auch aus anderen
Gründen, aber das hilft mir leider nichts, da ich nicht in der Lage
bin, die Schaltung so zu ändern, daß sie besser funzen.

>bleibt nur RC in der Kopfhoererleitung. Den ganz
>grossen Aha-effekt wird das aber nicht bringen.

Eine spürbare/hörbare Minderung wäre schon o.k. Man ist ja schon mit
wenig zufrieden ....

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 21, 2009, 5:25:39 PM4/21/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 11:05:42 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>Noe, nur der Widerstand muss fuer genuegend Leistung ausgelegt sein. Der

0,5W? ist nicht eben "viel" Leistung.

>Kondensator ist kleiner als ein Hemdsknopf, siehe anderen Post.

Der erste Link war tot, aber das hilft nichts, wenn die keiner führt,
der auch kleine Mengen versendet.


>
>Ich weiss nicht wo Ihr die Funkgeraete tragt, sicher nicht im Helm. Da

Richtig. Das ist eines der weiteren Probleme. Um wenigsten
einigermaßen brauchbar zu senden müssen sie außen in Brusthöhe
"montiert" sein. Macht niemanden glücklich.

>boete sich ein kleines Adapterkabel an wo das RC drinhaengt. Ist

Nicht unproblematisch. Schon die normalen Kaneln beuteln im Wind. Wenn
an denen noch ein Päckle mit Bauteilen dranhängt wird´s nicht besser.
Ein paar Dioden, kleine R oder auch kleine polare Cs (falls man damit
etewas tricksen könnte), wären noch im Helm unterzubringen. Kommt auf
das Gesamtvolumen an, mal schauen. Herkömmliche bipolare C für 63V
tragen aber zu sehr auf.

>vermutlich besser als das mit in die Helmeinheit zu friemeln und
>irgendwo auf kurviger Strecke im Taunus geht dann der Heisskleber ab.

Nee, nix mit Heißkleber, Das wird schon ordentlich gemacht, wie auch
die gesamte Steckerei.

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 5:38:07 PM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 10:55:50 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>
>>> Sind zwei LS von 16 .. 32R parallel, also 8 ... 16R. Daher mein Lmit
>>> von 15R. Na gut, wären bei 15R unter 10u, ... kann man da nichts mit
>>> normalen Elkos tricksen, die bipolaren scheinen zu groß (kein Wunder,
>>> 63V, hier würden es auch 6V-Typen tun) ,,,
>> Die gibt es in keramisch ganz klitzeklein:
>> http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.dll?Detail&name=445-2863-ND
>> http://www.tdk.co.jp/tefe02/e4941_fk.pdf
>> Muesste es auch bei Euch geben. Am besten einige Werte besorgen, damit
>
> Wo? Conrad? Zum lachen. Ffm ist ärmlich, was Einkaufsmöglichkeiten
> elektronischer Bauteile angeht. Bleiben nur Versender ...
>

Erinnert mich an eine Episode nach der Landung in FRA. Heisshunger auf
Gyros, gibt's hierzulande nicht, Polizist gefragt wo ein gutes
griechisches Restaurant sei. "In Frankfurt? Hoe, hoe hoe ..."

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 5:43:36 PM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 10:47:40 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>
>> Dann sind das alles Geraete mit suboptimalem Squelch Design. Gerade
>
> Mag sein. ist aber wohl üblich. Warum auch immer.
>
>> nochmal ausprobiert: Hier am PC haengt ein Icom R1500, der ansonsten
>> fuer EMV Arbeiten benutzt wird. Habe ihn auf Sacramento Approach
>> geschaltet, wo sich die ganzen Flieger melden die vom Landesinneren mehr
>> oder weniger ueber unser Dorf reinkommen. Da ploppte nichts gross.
>
> Moment, das ist keine PMR-Funke sondern wohl ein Scanner.


Schon, aber die Funktion ist die gleiche und die Jungs koennen ihr
Handwerk offenbar besser als die Entwickler Deines Funkgeraets. Also
koennte man ja mal sehen, ob es nicht ein PMR Geraet von Icom gibt ...


>> Wenn Du Dein Geraet nicht gegen ein besseres tauschen
>
> Wie gesagt: Es gibt Rahmenbedingungen.
>

Aber als Rechtsanwalt hat man doch ...

<duck>


>> und auch nicht aufschrauben moechtest,
>
> Oh, aufgeschraubt sind die Kisten natürlich, wenn auch aus anderen
> Gründen, aber das hilft mir leider nichts, da ich nicht in der Lage
> bin, die Schaltung so zu ändern, daß sie besser funzen.
>

Das ist ja schonmal was. Jetzt koenntest Du z.B. rausfinden, ob man an
das Lautstaerke-Poti kommt und ob der Squelch davor liegt. Falls ja,
dann koennte ein ganz kleines Kondensatoerchen an dieser Stelle genuegen.


>> bleibt nur RC in der Kopfhoererleitung. Den ganz
>> grossen Aha-effekt wird das aber nicht bringen.
>
> Eine spürbare/hörbare Minderung wäre schon o.k. Man ist ja schon mit
> wenig zufrieden ....
>

Ok, probehalber mal 5-10 Stueck 1uF keramisch aus der
Eisenbahnbastelkiste ausleihen, plus einen 10-15ohm Widerstand, und
ausprobieren. Im Bastelkeller, nicht auf dem Mopped :-)

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 5:54:09 PM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 11:05:42 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>
>> Noe, nur der Widerstand muss fuer genuegend Leistung ausgelegt sein. Der
>
> 0,5W? ist nicht eben "viel" Leistung.
>

Selbst eine 1W Version wird bei 500mW unangenehm warm, wenn der im
gepolsterten Helm sitzt.


>> Kondensator ist kleiner als ein Hemdsknopf, siehe anderen Post.
>
> Der erste Link war tot, aber das hilft nichts, wenn die keiner führt,
> der auch kleine Mengen versendet.


Auf diesen grottenschlechten Web Sites wie Conrad oder Reichelt finde
ich auch nix. Vielleicht weiss hier jemand anders, wo man in Deutschland
4.7uF und 10uF keramisch in Einzelstuecken herbekommt? Maximal 5.08mm
Rastermass, kann notfalls auch Z5U sein.


>> Ich weiss nicht wo Ihr die Funkgeraete tragt, sicher nicht im Helm. Da
>
> Richtig. Das ist eines der weiteren Probleme. Um wenigsten
> einigermaßen brauchbar zu senden müssen sie außen in Brusthöhe
> "montiert" sein. Macht niemanden glücklich.
>
>> boete sich ein kleines Adapterkabel an wo das RC drinhaengt. Ist
>
> Nicht unproblematisch. Schon die normalen Kaneln beuteln im Wind. Wenn
> an denen noch ein Päckle mit Bauteilen dranhängt wird´s nicht besser.
> Ein paar Dioden, kleine R oder auch kleine polare Cs (falls man damit
> etewas tricksen könnte), wären noch im Helm unterzubringen. Kommt auf
> das Gesamtvolumen an, mal schauen. Herkömmliche bipolare C für 63V
> tragen aber zu sehr auf.
>

Die sind zu gross.


>> vermutlich besser als das mit in die Helmeinheit zu friemeln und
>> irgendwo auf kurviger Strecke im Taunus geht dann der Heisskleber ab.
>
> Nee, nix mit Heißkleber, Das wird schon ordentlich gemacht, wie auch
> die gesamte Steckerei.
>

Aber unterm Helm besser keine Schrauben und so ...

Frank Buss

unread,
Apr 21, 2009, 6:11:24 PM4/21/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:

> Am Tue, 21 Apr 2009 11:05:42 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>
>>Noe, nur der Widerstand muss fuer genuegend Leistung ausgelegt sein. Der
>
> 0,5W? ist nicht eben "viel" Leistung.

Standardwiderstände vertragen auch nicht viel mehr. Z.B. hier ein kleiner
in SMD-Bauform:

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=18262

Falls dein Kopfhörer auch 16 Ohm Impedanz hat, dann fällt an dem Widerstand
und dem Kopfhörer dieselbe Spannung ab, sodaß wenn also dein Kopfhörer 0,5W
verbrät, auch an dem Widerstand soviel verbraten werden würde, was der
nicht lange aushält. 2 in Reihe und von diesem Paket zwei parallel hilft
dabei aber, dann geht es schon bis 1W (kann aber auch noch recht warm
werden).

Einen kleinen 10uF Keramikkondensator habe ich jetzt nicht bei Reichelt
gefunden, gibt es aber z.B. bei Bürklin:

http://www.buerklin.com/gruppen/KapD/D104520.asp

Dort können allerdings nur Gewerbetreibende einkaufen, aber vielleicht auch
Rechtsanwälte. 0603 bedeutet übrigens, daß du davon ein paar auf einem
Streichholzkopf anbringen könntest.

--
Frank Buss, f...@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Klaus Butzmann

unread,
Apr 21, 2009, 6:31:12 PM4/21/09
to
Joerg schrieb:

> Erinnert mich an eine Episode nach der Landung in FRA. Heisshunger
> auf Gyros, gibt's hierzulande nicht, Polizist gefragt wo ein gutes
> griechisches Restaurant sei. "In Frankfurt? Hoe, hoe hoe ..."

Wenns nichts überkandideltes sondern eher normales bzw. kroatisches
mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis sein darf:

Salvator
Mainzer Landstr. 430
60326 Frankfurt

ansonsten sowieso und unverzichtbar die
die Hanauer Landstraße 132 --> www.gref-voelsings.de/
zu Winterszeiten gerne auch ein "Menü"

Verbunden durch die Linie 11, Salvator Haltestelle Wickerer Straße
(am Übergang Einfachfahrleitung auf Hochkette) bzw. Grefs an der
Haltestelle Osthafenplatz.
Parken geht bei beiden eigentlich :-)

Butzo

Joerg

unread,
Apr 21, 2009, 6:44:30 PM4/21/09
to
Klaus Butzmann wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Erinnert mich an eine Episode nach der Landung in FRA. Heisshunger
>> auf Gyros, gibt's hierzulande nicht, Polizist gefragt wo ein gutes
>> griechisches Restaurant sei. "In Frankfurt? Hoe, hoe hoe ..."
> Wenns nichts überkandideltes sondern eher normales bzw. kroatisches
> mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis sein darf:
>
> Salvator
> Mainzer Landstr. 430
> 60326 Frankfurt
>

Danke, das ist doch mal was. In ein aehnliches Restaurant hatten wir das
Team eingeladen, das unsere Seecontainer packte. Und gutes Bier vom Fass
gibt's in Restaurants bei Euch ja immer.


> ansonsten sowieso und unverzichtbar die
> die Hanauer Landstraße 132 --> www.gref-voelsings.de/
> zu Winterszeiten gerne auch ein "Menü"
>
> Verbunden durch die Linie 11, Salvator Haltestelle Wickerer Straße
> (am Übergang Einfachfahrleitung auf Hochkette) bzw. Grefs an der
> Haltestelle Osthafenplatz.
> Parken geht bei beiden eigentlich :-)
>

Nun ja, das Auto parkt dann rund 10000km weit weg. Ich weiss auch nicht
ob die Leute das in Ruhe lassen wuerde mit dem amerikanischen
Nummernschild ...

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 1:15:43 AM4/22/09
to
Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:

>geschaltet, wo sich die ganzen Flieger melden die vom Landesinneren mehr
>oder weniger ueber unser Dorf reinkommen. Da ploppte nichts gross.

Das ist AM, da ist der noise tail leiser.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 1:57:23 AM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:

>>Ok, dann koenntest Du einen 5-10uF Kondensator ueber dem Lautsprecher
>>versuchen. Zum Schutz des Funkgeraetes einen Widerstand in Serie mit dem
>>NF-Ausgang, in etwa so hoch wie die minimal zulaessige angeschlossene
>
>Also ein Tiefpaß. 15R/10u für den Anfang.

Und was soll das bringen?

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 1:58:26 AM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:

>O.k. Es hilft aber nichts, wenn ich mir etwas anderes gönnen würde,
>die anderen haben halt PMR.

Dochdoch, man kann ganz legal z.B. ein Motorola GP344 als PMR-Gerät
programmieren.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 2:00:51 AM4/22/09
to
Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:

>Eine Alternative hatte Ralph aufgezeigt: Einem guten Haendler das
>Problem schildern, nach dem Geraet mit dem geringsten Squelch-Pop
>fragen, Probezeit vereinbaren und das ausprobieren. Dafuer sollte ein
>Wochenende mit gutem Wetter reichen.

Offenbar ist so ein methodisches Vorgehen nicht gewünscht, unbequeme
Vorschläge werden ignoriert - da macht man lieber mit dubiosen
RC-Gliedern 'rum, von denen keiner erzählen kann, was die so genau
bringen sollen. Jo mei...wenn's schee macht?!

Horst-D.Winzler

unread,
Apr 22, 2009, 2:42:16 AM4/22/09
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

> Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:
>
>> Eine Alternative hatte Ralph aufgezeigt: Einem guten Haendler das
>> Problem schildern, nach dem Geraet mit dem geringsten Squelch-Pop
>> fragen, Probezeit vereinbaren und das ausprobieren. Dafuer sollte ein
>> Wochenende mit gutem Wetter reichen.
>
> Offenbar ist so ein methodisches Vorgehen nicht gewünscht, unbequeme
> Vorschläge werden ignoriert - da macht man lieber mit dubiosen
> RC-Gliedern 'rum, von denen keiner erzählen kann, was die so genau
> bringen sollen. Jo mei...wenn's schee macht?!
>
>
> -ras
>

Mann möchte "analoge Medizin" bittschön. Hin und wieder bewirkt ja auch
ein fester Glaube das es wirkt. Was auch immer ;-)

--
mfg hdw

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 3:29:19 AM4/22/09
to
"Horst-D.Winzler" <horst.d...@web.de> wrote:

>Was auch immer ;-)

Ja, den Eindruck habe ich auch :-) Ich habe eben all die Spielereien
erlebt, sowas extern bedämpfen zu wollen, weil gewisse geheim
operierende Gruppen meinten, selber basteln zu müssen und damit Geld
sparen zu können - bringt aber alles nix, der ohrmordende Krawall
bleibt, wenn man keine tauglichen Funkgeräte kauft. Die RC-Glieder
bedämpfen halt auch die Nutzsignale, verzerren den Frequenzgang,
kosten Lautstärke, und und und.

Übrigens hatten die Jungs taugliche FUnkgeräte, aber untauglich
programmiert. Im verschlüsselten Modus war alles gut, da steuert der
Krypto-Prozessor den NF-Pfad, nur eben in "klar" war der squelch noise
tail übel. Die Lösung war, die vorhandene Frequenzgruppe nochmals zu
duplizieren und diese Kanäle mit CTCSS zu programmieren. So war
Interoperabilität gegeben, und bei homogener Gruppe konnte man auf den
CTCSS-Betrieb wechseln, um angenehmer funken zu können. War mit
Externen zusammenzuarbeiten, dann schaltete man halt in die
altbekannte Betriebsart zurück...

Ingolf Pohl

unread,
Apr 22, 2009, 3:45:37 AM4/22/09
to
Joerg schrieb:

> Da Michael Rechtsanwalt ist koennte er das vielleicht bei Gericht
> anregen: Sanftes Eintunken der fuer den Squelch verantwortlichen
> Entwickler in den naechsten Burggraben.

Ist die moderne Variante des Burggraben-Tunkens, das Water-Boarding,
bei Euch neuerdings nicht aus der Mode?
Wir haben hier mit dem lokal üblichen Kiel-Holen leider auch keine
wirklich elaboriertere Alternative als Burggraben-Tunken entwickelt.

Ich finde ja die ausgedehnte Anwendung des selbst verbockten Produktes
schon Strafe genug...

Ing.olf

Horst-D.Winzler

unread,
Apr 22, 2009, 4:14:44 AM4/22/09
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> "Horst-D.Winzler" <horst.d...@web.de> wrote:
>
>> Was auch immer ;-)
>
> Ja, den Eindruck habe ich auch :-) Ich habe eben all die Spielereien
> erlebt, sowas extern bedämpfen zu wollen, weil gewisse geheim
> operierende Gruppen meinten, selber basteln zu müssen und damit Geld
> sparen zu können - bringt aber alles nix, der ohrmordende Krawall
> bleibt, wenn man keine tauglichen Funkgeräte kauft. Die RC-Glieder
> bedämpfen halt auch die Nutzsignale, verzerren den Frequenzgang,
> kosten Lautstärke, und und und.

Sehe ich genauso. Alles schon durch, auch HF-Austaster. Letzlich
beschränke ich mich bei "analog" nur noch auf "Krachtöter". Alles andere
ist Voodoo ;-)

--
mfg hdw

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 22, 2009, 6:35:48 AM4/22/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 14:43:36 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>> Moment, das ist keine PMR-Funke sondern wohl ein Scanner.
>Schon, aber die Funktion ist die gleiche und die Jungs koennen ihr
>Handwerk offenbar besser als die Entwickler Deines Funkgeraets. Also

Nicht nur meines. Ich meine damit: Bei Scannern gibt man sich offenbar
mehr Mühre, warum auch immer.

>> Wie gesagt: Es gibt Rahmenbedingungen.
>Aber als Rechtsanwalt hat man doch ...

Was? Geld? Keine Ahnung? Zu wenig Zeit? ;-)

>Das ist ja schonmal was. Jetzt koenntest Du z.B. rausfinden, ob man an
>das Lautstaerke-Poti kommt und ob der Squelch davor liegt. Falls ja,
>dann koennte ein ganz kleines Kondensatoerchen an dieser Stelle genuegen.

Ein C vor dem Laustärkepoti?
Zufälligerweise gibt es den Schaltplan des aus bestimmten Gründen zu
verwendenden Geräts (Alan/Midland G7XT):
http://service.alan-germany.de/PMR446/Midland-G7XT/G7XT_B10_schematic-diagram-1.pdf
Dort ist das Lautstärkepoti VR1 (bei 2C), "gespeist" wird es über C101
1u (bei 3A), die RX-Mute-Schaltung (die ist es wohl) schaltet über Q23
("Modul" B3 bei 4C). Ich wüßte nicht recht, was ich da ändern sollte.
Das Gerät ist ganz brauchbar aufgebaut, Änderungen könnte ich wohl
vornehmen, aber welche?


>
>Ok, probehalber mal 5-10 Stueck 1uF keramisch aus der
>Eisenbahnbastelkiste ausleihen, plus einen 10-15ohm Widerstand, und
>ausprobieren. Im Bastelkeller, nicht auf dem Mopped :-)

Der gestrige Abend war frustrierend, 15R/10u bringt zwar einen
Unterschied, auch der Diodenansatz, aber die Skeptiker behalten recht,
eine wirkliche Verbesserung ist das nicht. :-(

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 22, 2009, 6:39:25 AM4/22/09
to
Am Tue, 21 Apr 2009 14:54:09 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>> Nee, nix mit Heißkleber, Das wird schon ordentlich gemacht, wie auch
>> die gesamte Steckerei.
>Aber unterm Helm besser keine Schrauben und so ...

Klar. Das ist auch die Crux bei den Standard-Helmsets, die vorsehen,
daß da immer ein nicht wirklich fest montiertes Kabelschänzchen mit
Mini-DIN-Stecker rausschaut, das ist alles nicht wirklich
praxisgerecht, aber Standard - wer sich das ausgedacht kann _kann_ es
gar nicht selbst benutzen. Und einige andere Fragwürdigkeiten mehr.
Wer nicht selbst Hand anlegen kann (oder nicht Summen ausgibt, für die
man schon ein Mopped bekommt), erhält nichts rechtes.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 22, 2009, 6:42:55 AM4/22/09
to
Am Wed, 22 Apr 2009 00:11:24 +0200, meinte Frank Buss
<f...@frank-buss.de>:

>Einen kleinen 10uF Keramikkondensator habe ich jetzt nicht bei Reichelt
>gefunden, gibt es aber z.B. bei Bürklin:
>http://www.buerklin.com/gruppen/KapD/D104520.asp
>Dort können allerdings nur Gewerbetreibende einkaufen, aber vielleicht auch
>Rechtsanwälte.

Danke für den Link, sieht sehr gut aus. Vor Ewigkeiten war ich Kunde
bei Bürklin, die Beschaffung dort dürfte nicht das finale Problem
sein.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 6:50:07 AM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:

>Nicht nur meines. Ich meine damit: Bei Scannern gibt man sich offenbar
>mehr Mühre, warum auch immer.

Nein, leider nicht, da gibt es auch viele untaugliche Geräte.

>Der gestrige Abend war frustrierend, 15R/10u bringt zwar einen
>Unterschied, auch der Diodenansatz, aber die Skeptiker behalten recht,
>eine wirkliche Verbesserung ist das nicht. :-(

Das war leider zu erwarten; wie erwähnt, es gibt Leute, die haben das
schon mal durch :-)

>mfg, Dr.K.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 22, 2009, 7:01:28 AM4/22/09
to
Am Wed, 22 Apr 2009 07:58:26 +0200, meinte "Ralph A. Schmid, dk5ras"
<ra...@radio-link.net>:

>Dochdoch, man kann ganz legal z.B. ein Motorola GP344 als PMR-Gerät
>programmieren.

Aber dadurch wird es doch nicht zu einem zugelassenen PMR-Gerät!
Davon abgesehen: Über 600,- ist für die Spielerei, die Mopped-Funk
letztlich darstellt, doch etwas zu viel.

Wolfgang Mahringer

unread,
Apr 22, 2009, 7:34:09 AM4/22/09
to
Hallo Michael,

Ich hätte da einen anderen Ansatz, der leicht zu testen
ist und erstmal keinen Umbauaufwand erfordert.

Ich gehe mal davon aus, dass die Knackser prinzipiell unabhängig
von der eingestellten Lautstärke sind (sind sie das denn?).

Daher die simple Idee:
- Lautstärke ordentlich aufdrehen
- Als Ausgleich einen passenden Widerstand in Serie zu den
Lautsprechern um wieder auf die vorherige Lautstärke zu
kommen.

Damit könnten die Knackser wesentlich leiser werden.

vg,
Wolfgang

--
From-address is Spam trap
Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 22, 2009, 7:40:53 AM4/22/09
to
Am Wed, 22 Apr 2009 13:34:09 +0200, meinte Wolfgang Mahringer
<yet...@gmx.at>:

>Ich gehe mal davon aus, dass die Knackser prinzipiell unabhängig
>von der eingestellten Lautstärke sind (sind sie das denn?).

Leider nicht. Je lauter destso knacks. Als Folge der Funktion der
Rauschsperre auch einleuchtend. Allerdings ist es _keine_ Lösung, die
Rauschssperre zu deaktivieren und stundenlang diesen Lärm auf dem Ohr
zu haben.

Wolfgang Mahringer

unread,
Apr 22, 2009, 7:54:22 AM4/22/09
to
Hallo Michael,

RA Dr.M.Michael König schrieb:


> Am Wed, 22 Apr 2009 13:34:09 +0200, meinte Wolfgang Mahringer
> <yet...@gmx.at>:
>
>> Ich gehe mal davon aus, dass die Knackser prinzipiell unabhängig
>> von der eingestellten Lautstärke sind (sind sie das denn?).
>
> Leider nicht. Je lauter destso knacks.

Ah, schade. Dann hilft wohl nur Messen und Modifikation der
Schaltung.

Wiebus

unread,
Apr 22, 2009, 8:20:06 AM4/22/09
to
Hallo Michael.

>, das ist alles nicht wirklich
> praxisgerecht, aber Standard - wer sich das ausgedacht kann _kann_ es
> gar nicht selbst benutzen.

Sowas sehe ich leider ständig.

Anscheinend ist vieles nur zu Repräsentationszwecken geacht....
oder zur Nutzung unter Schönwetter oder Wohnzimmerbedingungen. :-(


> Wer nicht selbst Hand anlegen kann (oder nicht Summen ausgibt, für die
> man schon ein Mopped bekommt), erhält nichts rechtes.
>

Das stelle ich auch immer wieder fest.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Joerg

unread,
Apr 22, 2009, 8:57:30 AM4/22/09
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:
>
>>> Ok, dann koenntest Du einen 5-10uF Kondensator ueber dem Lautsprecher
>>> versuchen. Zum Schutz des Funkgeraetes einen Widerstand in Serie mit dem
>>> NF-Ausgang, in etwa so hoch wie die minimal zulaessige angeschlossene
>> Also ein Tiefpaß. 15R/10u für den Anfang.
>
> Und was soll das bringen?
>

Es stumpft den Transienten am Anfang etwas weg. Nach der Beschreibung
von Michael sieht das auf dem Scope aus wie das Umladen eines
Kondensators, auf gut Deutsch der uebliche Burggraben-Squelch.

Habe ich selbst auch schon versucht. Es half, aber natuerlich nicht
100%. Spaeter verlor ich meine Hemmungen und auch einen Teil meines
Respekts vor Funkgeraeteherstellern, habe das Dingen aufgemacht und die
Schaltung korrigiert.

Joerg

unread,
Apr 22, 2009, 9:00:48 AM4/22/09
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Bei Billisch-Designs ist es nicht der Noise Tail, der nervt. Es ist das
*POCK* am Anfang jedes Durchgangs.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 9:13:05 AM4/22/09
to
Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:

>Bei Billisch-Designs ist es nicht der Noise Tail, der nervt. Es ist das
>*POCK* am Anfang jedes Durchgangs.

Ja, aber das liegt dann auf Empfängerseite und ist durch Umbau oder
Austausch des Funkgerätes problemlos lösbar.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 9:16:28 AM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:

>Aber dadurch wird es doch nicht zu einem zugelassenen PMR-Gerät!

Doch.

Für PMR sind nur die technischen Rahmenbedingungen vorgegeben. Ein
ordentliches Betriebsfunkgerät hält die locker ein, wenn man es
konform konfiguriert.

Ich habe das mal unter http://www.pmr149.de/ umrissen, das relevante
Dokument findet man unter
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/315.pdf

>Davon abgesehen: Über 600,- ist für die Spielerei, die Mopped-Funk
>letztlich darstellt, doch etwas zu viel.

Es gibt ja auch Gebrauchtgeräte. Und letztlich kauft man halt doppelt,
wenn man billig kauft.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 9:16:59 AM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König <nos...@drkoenig.de> wrote:

>Leider nicht. Je lauter destso knacks.

Auch das EInschaltknacks, oder nur das Ausschaltknacks?

Joerg

unread,
Apr 22, 2009, 9:48:15 AM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Tue, 21 Apr 2009 14:43:36 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>
>>> Moment, das ist keine PMR-Funke sondern wohl ein Scanner.
>> Schon, aber die Funktion ist die gleiche und die Jungs koennen ihr
>> Handwerk offenbar besser als die Entwickler Deines Funkgeraets. Also
>
> Nicht nur meines. Ich meine damit: Bei Scannern gibt man sich offenbar
> mehr Mühre, warum auch immer.
>

Bei Funkgeraeten auch, aber meist eben nur bei Markenware.


>>> Wie gesagt: Es gibt Rahmenbedingungen.
>> Aber als Rechtsanwalt hat man doch ...
>
> Was? Geld? Keine Ahnung? Zu wenig Zeit? ;-)
>

Bei uns haben die meisten Kohle ohne Ende. Die letztendlich aus Quellen
wie unseren KV-Praemien stammt, aber das ist eine andere (unangenehme)
Geschichte.


>> Das ist ja schonmal was. Jetzt koenntest Du z.B. rausfinden, ob man an
>> das Lautstaerke-Poti kommt und ob der Squelch davor liegt. Falls ja,
>> dann koennte ein ganz kleines Kondensatoerchen an dieser Stelle genuegen.
>
> Ein C vor dem Laustärkepoti?


Nach Masse. Doch 100% weg geht der Plopp damit auch nicht.


> Zufälligerweise gibt es den Schaltplan des aus bestimmten Gründen zu
> verwendenden Geräts (Alan/Midland G7XT):
> http://service.alan-germany.de/PMR446/Midland-G7XT/G7XT_B10_schematic-diagram-1.pdf
> Dort ist das Lautstärkepoti VR1 (bei 2C), "gespeist" wird es über C101
> 1u (bei 3A), die RX-Mute-Schaltung (die ist es wohl) schaltet über Q23
> ("Modul" B3 bei 4C). Ich wüßte nicht recht, was ich da ändern sollte.

> Das Gerät ist ganz brauchbar aufgebaut, ...


Na ja ...


> ... Änderungen könnte ich wohl vornehmen, aber welche?


Sieht in der Tat nicht so gut aus. Zwei Probleme:

a. LM386 in der Endstufe, die uebliche Billisch-Loesung. Die Dinger
haben am Eingang einen kleinen Offset. Dieser laedt Kondensatoren davor
auf einige mV oder zig mV auf. Wenn die dann von irgendeinem
Schaltelement zwischen Masse und offen geschaltet werden -> *POCK*

b. Eine RC Filterung vor Q23 zur Abmilderung des Schaltvorgangs hat man,
ahem, vergessen. Ist bei sehr gedrungenem schwer nachtraeglich
reinzubekommen. Ich weiss nicht wie hoch VCC ist, aber an sich gehoert
dort ein FET hin. 2N7002 oder so, falls VCC fuer den hoch genug ist.


>> Ok, probehalber mal 5-10 Stueck 1uF keramisch aus der
>> Eisenbahnbastelkiste ausleihen, plus einen 10-15ohm Widerstand, und
>> ausprobieren. Im Bastelkeller, nicht auf dem Mopped :-)
>
> Der gestrige Abend war frustrierend, 15R/10u bringt zwar einen
> Unterschied, auch der Diodenansatz, aber die Skeptiker behalten recht,
> eine wirkliche Verbesserung ist das nicht. :-(
>

Tja, Wunder bringt das nicht. Aber Alternativen gibt es nur zwei:
Basteln oder gescheites Funkgeraet kaufen.

Joerg

unread,
Apr 22, 2009, 9:53:04 AM4/22/09
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:
>
>> Bei Billisch-Designs ist es nicht der Noise Tail, der nervt. Es ist das
>> *POCK* am Anfang jedes Durchgangs.
>
> Ja, aber das liegt dann auf Empfängerseite und ist durch Umbau oder
> Austausch des Funkgerätes problemlos lösbar.
>

Sach ich ja die ganze Zeit ...

Ingolf Pohl

unread,
Apr 22, 2009, 10:11:28 AM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König schrieb:

> Ein C vor dem Laustärkepoti?
> Zufälligerweise gibt es den Schaltplan des aus bestimmten Gründen zu
> verwendenden Geräts (Alan/Midland G7XT):
> http://service.alan-germany.de/PMR446/Midland-G7XT/G7XT_B10_schematic-diagram-1.pdf
> Dort ist das Lautstärkepoti VR1 (bei 2C), "gespeist" wird es über C101
> 1u (bei 3A), die RX-Mute-Schaltung (die ist es wohl) schaltet über Q23
> ("Modul" B3 bei 4C). Ich wüßte nicht recht, was ich da ändern sollte.
> Das Gerät ist ganz brauchbar aufgebaut, Änderungen könnte ich wohl
> vornehmen, aber welche?

[...]

> Der gestrige Abend war frustrierend, 15R/10u bringt zwar einen
> Unterschied, auch der Diodenansatz, aber die Skeptiker behalten recht,
> eine wirkliche Verbesserung ist das nicht. :-(

Welche Bestückungsvariante hat den das Gerät?

Für mich sieht das eher so aus, dass da einfach die NF-Endstufe an und
ausgeschaltet wird und das gibt mit dem LM386 und dem Ausgangselko C70
schon einen ordentlichen Plopp beim Einschalten. Das spart eben etwas
Strom und verlängert die Batterielaufzeit.
Ob diese Annahme stimmt kannst Du ja erstmal einfach durch beobachten
der Versorgungsspannung des LM386 an Pin 6 beobachten.

Wenn das so abläuft dann gibt's neben der Alternative Neukauf oder
Umrüsten der NF-Endstufe noch das Überbrücken von CE(Q16) und Hoffen,
dass der Muteschalter Q23 auch betan wird. Die Muteschaltung sieht nicht
nach einem starken Plopp aus, der DC-Anteil des Signals hinter dem
Koppelkondensator C101 sollte sowohl beim Mutezustand als auch im
Betrieb nicht sonderlich unterschiedlich sein, denn via VR1 und R202 ist
C101 immer ähnlich vorgespannt.
Wenn's dann tatsächlich am Einschalten der Endstufe liegt und Du den
Batterieschonmodus trotzdem brauchst, dann gibt's bestimmt noch so
unfeine Tricks, wie per Transistor TP12 (Ausgang hinter dem Elko) beim
Einschalten gegen GND halten und verzögert freigeben, wenn sich der
Ausgangselko aufgeladen hat...

Aber erstmal würde ich mir die Versorgungsspannung an Pin 6 des LM386
ansehen ...

Gruß Ing.olf

Stefan Engler

unread,
Apr 22, 2009, 10:13:29 AM4/22/09
to
On 21 Apr., 13:36, "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net>
wrote:
> Und das ist alles Murks. Gehe zuwww.neuner.deund lasse Dich unter
> Schilderung der Problematik beraten, welche PMR-Funkgeräte geeignet
> sind, verticke die Alten, und kaufe das, was Dir Markus Neuner
> empfiehlt.

Wie wäre es DPMR (digital) zu nehmen. Da gibt es 1. kein Murks zu
kaufen und hochqualitatives Filter dürfte auch nicht wesentlich
billiger
werden. HF-Klipper vielleicht oder doch Bandpass, Notch, Kompressor
und
Limiter zusammen;)?
Das Einschaltklicken lässt sich mit einer Verzögerungsschaltung
wegbekomen (Full-unterbrechen im Senden wird mit PMR-Geräten
sowieso nicht gehen).
Wer hat sich eigentliche die Roger-Biebs ausgedacht. (Es mag zwar
bk und k geben aber wofür das im Sprechfunk?)

Joerg Wunsch

unread,
Apr 22, 2009, 10:29:58 AM4/22/09
to
Frank Buss <f...@frank-buss.de> wrote:

>Einen kleinen 10uF Keramikkondensator habe ich jetzt nicht bei Reichelt
>gefunden, gibt es aber z.B. bei Bürklin:

CSD Electronics hat sowas zumindest als SMD. Da einen Draht dran zu
löten, sollte ja nicht so problematisch sein.
--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Joerg

unread,
Apr 22, 2009, 10:35:02 AM4/22/09
to
Ingolf Pohl wrote:
> RA Dr.M.Michael König schrieb:
>
>> Ein C vor dem Laustärkepoti?
>> Zufälligerweise gibt es den Schaltplan des aus bestimmten Gründen zu
>> verwendenden Geräts (Alan/Midland G7XT):
>> http://service.alan-germany.de/PMR446/Midland-G7XT/G7XT_B10_schematic-diagram-1.pdf
>>
>> Dort ist das Lautstärkepoti VR1 (bei 2C), "gespeist" wird es über C101
>> 1u (bei 3A), die RX-Mute-Schaltung (die ist es wohl) schaltet über Q23
>> ("Modul" B3 bei 4C). Ich wüßte nicht recht, was ich da ändern sollte.
>> Das Gerät ist ganz brauchbar aufgebaut, Änderungen könnte ich wohl
>> vornehmen, aber welche?
>
> [...]
>
>> Der gestrige Abend war frustrierend, 15R/10u bringt zwar einen
>> Unterschied, auch der Diodenansatz, aber die Skeptiker behalten recht,
>> eine wirkliche Verbesserung ist das nicht. :-(
>
> Welche Bestückungsvariante hat den das Gerät?
>
> Für mich sieht das eher so aus, dass da einfach die NF-Endstufe an und
> ausgeschaltet wird und das gibt mit dem LM386 und dem Ausgangselko C70
> schon einen ordentlichen Plopp beim Einschalten. Das spart eben etwas
> Strom und verlängert die Batterielaufzeit.
> Ob diese Annahme stimmt kannst Du ja erstmal einfach durch beobachten
> der Versorgungsspannung des LM386 an Pin 6 beobachten.
>

Das waere allerdings grauslich wenn der Squelch ueber SPK_EN laeuft.
Dann sollte der Analogix beim Hersteller sein Ingenieurdiplom
zurueckgeben ...

[...]

Joerg Wunsch

unread,
Apr 22, 2009, 10:37:52 AM4/22/09
to
Ralph A. Schmid, dk5ras <ra...@radio-link.net> wrote:

>Doch.
>
>Für PMR sind nur die technischen Rahmenbedingungen vorgegeben. Ein
>ordentliches Betriebsfunkgerät hält die locker ein, wenn man es
>konform konfiguriert.

Das müsste doch aber heißen, dass ich mit einem sauber konfigurierten
(kommerziellen) Afu-Gerät ebenfalls ganz legal PMR446-Teilnehmer sein
kann, oder? (Also Kanalraster eingehalten, Bandbreite angepasst,
maximal 500 mW ERP.)

Sowas wurde ja in der Vergangenheit gern verneint, wenngleich ich
(nach dem Lesen von allerlei Vorschriftenkrams) eher zu der gleichen
Meinung gelange wie du.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 22, 2009, 11:02:55 AM4/22/09
to
Am Wed, 22 Apr 2009 15:16:59 +0200, meinte "Ralph A. Schmid, dk5ras"
<ra...@radio-link.net>:

>>Leider nicht. Je lauter destso knacks.
>Auch das EInschaltknacks, oder nur das Ausschaltknacks?

Leider beides.

Ingolf Pohl

unread,
Apr 22, 2009, 11:01:43 AM4/22/09
to
Joerg schrieb:
> Ingolf Pohl wrote:
[...]

>> Für mich sieht das eher so aus, dass da einfach die NF-Endstufe an und
>> ausgeschaltet wird und das gibt mit dem LM386 und dem Ausgangselko C70
>> schon einen ordentlichen Plopp beim Einschalten. Das spart eben etwas
>> Strom und verlängert die Batterielaufzeit.
>> Ob diese Annahme stimmt kannst Du ja erstmal einfach durch beobachten
>> der Versorgungsspannung des LM386 an Pin 6 beobachten.
>>
>
> Das waere allerdings grauslich wenn der Squelch ueber SPK_EN laeuft.
> Dann sollte der Analogix beim Hersteller sein Ingenieurdiplom
> zurueckgeben ...

Joerg, Du weisst doch selbst, wie das manchmal bei der Entwicklung
solcher Produkte läuft... Manchmal müssen Kompromisse gemacht werden,
wenn der Controller mit genau dieser Firmware noch in anderen
OEM-Produkten werkeln sollen. Da wird ein Mute-Signal schon mal zum
Ein/Ausschalten oder umgekehrt benutzt. Oder dem (Produkt-)Management
waren die Prioritäten bei den Produkteigenschaften in der Reihenfolge
Time-To-Market, Preis, Batterielaufzeit, Ploppvermeidung wichtig. Oder
der Plopp war immer schon egal, weil das die Konkurrenz in der
Preisklasse auch hat, oder der Plopp ist gar Absicht, damit die Produkte
aus der teuren Produktschiene eine Berechtigung haben...
Seit ich gesehen haben, wie sich manche Produktmanager bei
Consumergeräten mit der Anwendung (etwas/kaum/nicht)auseinander setzen,
ist mir so einiges klar...

Gruß
Ing.olf

Joerg

unread,
Apr 22, 2009, 11:09:18 AM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Wed, 22 Apr 2009 15:16:59 +0200, meinte "Ralph A. Schmid, dk5ras"
> <ra...@radio-link.net>:
>
>>> Leider nicht. Je lauter destso knacks.
>> Auch das EInschaltknacks, oder nur das Ausschaltknacks?
>
> Leider beides.
>

<schluck>

Einen Ausschaltknacks hat hier selbst das schlechteste Funkgeraet nicht
geschafft.

Hoffentlich trifft nicht die schlimmste Vermutung zu, die von Ingolf.
Miss mal die Versorgung von einem der LM386 und drehe den Squelch auf
und zu. Nicht dass die da eiskalt die Spannungsversorgung schalten.
Falls ja, dann wird das etwas mehr Gebastel werden (und man sollte das
dem Hersteller um die Ohren hauen).

Joerg

unread,
Apr 22, 2009, 11:13:26 AM4/22/09
to

Ok, aber dann kann man als Ingenieur immer noch sagen "... und tschuess"
und danach bei einem gescheiten Unternehmen anheuern. Doch lassen wir
mal sehen, was Michael misst, ob die Firma wirklich so einen Bock gebaut
hat. Dass er jetzt auch von einem Plopp bei Abschalten schrieb laesst
allerdings nichts gutes ahnen.

Ingolf Pohl

unread,
Apr 22, 2009, 11:31:02 AM4/22/09
to
Joerg schrieb:
> Ingolf Pohl wrote:

>> Joerg, Du weisst doch selbst, wie das manchmal bei der Entwicklung
>> solcher Produkte läuft...

[...]

>> Seit ich gesehen haben, wie sich manche Produktmanager bei
>> Consumergeräten mit der Anwendung (etwas/kaum/nicht)auseinander
>> setzen, ist mir so einiges klar...
>>
>
> Ok, aber dann kann man als Ingenieur immer noch sagen "... und tschuess"
> und danach bei einem gescheiten Unternehmen anheuern.

Ja, langfristig ist das besser und meist erledigt sich das mit solchen
Firman auf Dauer ja auch...

> Doch lassen wir
> mal sehen, was Michael misst, ob die Firma wirklich so einen Bock gebaut
> hat. Dass er jetzt auch von einem Plopp bei Abschalten schrieb laesst
> allerdings nichts gutes ahnen.

Ich hab's auch gerade gelesen. Wie heißt es so schön, "ich habe Pferde
kotzen sehen - direkt vor der Apotheke". Schon wieder so'ne Redewendung,
die ich als Kind nicht verstanden habe...

Gruß Ing.olf

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 22, 2009, 11:43:40 AM4/22/09
to
Am Wed, 22 Apr 2009 16:11:28 +0200, meinte Ingolf Pohl
<ing...@t-online.de>:

>Welche Bestückungsvariante hat den das Gerät?

Keine Ahnung.


>
>Für mich sieht das eher so aus, dass da einfach die NF-Endstufe an und
>ausgeschaltet wird und das gibt mit dem LM386 und dem Ausgangselko C70
>schon einen ordentlichen Plopp beim Einschalten. Das spart eben etwas
>Strom und verlängert die Batterielaufzeit.
>Ob diese Annahme stimmt kannst Du ja erstmal einfach durch beobachten
>der Versorgungsspannung des LM386 an Pin 6 beobachten.

Ist so.


>
>Wenn das so abläuft dann gibt's neben der Alternative Neukauf oder
>Umrüsten der NF-Endstufe noch das Überbrücken von CE(Q16) und Hoffen,

Den muß ich erst noch suchen. Die Platine hat keinen Aufdruck,
ausgerechnet diese Stelle der Platine ist (als einzige) etwas schwer
zugänglich.

>dass der Muteschalter Q23 auch betan wird. Die Muteschaltung sieht nicht

Mal schauen. Aber warum doppelt moppeln? Ich hatte die Hoffnung, daß
über Q16 nur die Stromsparschaltung (ab 7 Sekunden "Pause") läuft, was
aber letztlich auch egal ist. Aber da Q16 offenbar mit Mute
zusammenhängt frage ich mich nach dem Nutzen von Q23.

>Wenn's dann tatsächlich am Einschalten der Endstufe liegt und Du den
>Batterieschonmodus trotzdem brauchst, dann gibt's bestimmt noch so

Wäre schon von Vorteil. Das Gerät ist ja fast immer nur auf Empfang
und brauchst so nur ca. 30mA.

>unfeine Tricks, wie per Transistor TP12 (Ausgang hinter dem Elko) beim
>Einschalten gegen GND halten und verzögert freigeben, wenn sich der
>Ausgangselko aufgeladen hat...

Sorry, das habe ich jetzt nicht verstanden. Wo ist TP12 und was hat
Problem mit dem Einschalten zu tun?

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 11:46:29 AM4/22/09
to
j...@uriah.heep.sax.de (Joerg Wunsch) wrote:

>Das müsste doch aber heißen, dass ich mit einem sauber konfigurierten
>(kommerziellen) Afu-Gerät ebenfalls ganz legal PMR446-Teilnehmer sein
>kann, oder? (Also Kanalraster eingehalten, Bandbreite angepasst,
>maximal 500 mW ERP.)

Genau.

>Sowas wurde ja in der Vergangenheit gern verneint, wenngleich ich
>(nach dem Lesen von allerlei Vorschriftenkrams) eher zu der gleichen
>Meinung gelange wie du.

Ja, da wird immer viel rumgegreint, weil nicht sein kann, was nicht
sein darf, weil das ja noch nie so war, und überhaupt. Laß' die alle
greinen, irrelevant.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2009, 11:47:19 AM4/22/09
to
Stefan Engler <Lehrer...@web.de> wrote:

>Wie wäre es DPMR (digital) zu nehmen. Da gibt es 1. kein Murks zu
>kaufen und hochqualitatives Filter dürfte auch nicht wesentlich
>billiger
>werden.

Ist halt nicht kompatibel zur analogen Welt, und wie die die NF
schaloten, das wei ßman im Voraus auch nicht. Dazu ist die
Sprachqualität grauslig.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 22, 2009, 11:50:05 AM4/22/09
to
Am Wed, 22 Apr 2009 06:48:15 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>Bei uns haben die meisten Kohle ohne Ende. Die letztendlich aus Quellen

Nee. Den meisten geht es so schlecht wie hier, sonst würden sie nicht
so aggressiv werden. Man sieht immer nur die Spitzenverdiener, wie
auch hier.

>> Ein C vor dem Laustärkepoti?
>Nach Masse. Doch 100% weg geht der Plopp damit auch nicht.

Also ein C vom Eingangsanschluß des Potis gegen Masse? Da liegen bei
Q23 mit C81 schon 100p gegen Masse - aber so klein soll´s wohl nicht
sein?


>
>> Das Gerät ist ganz brauchbar aufgebaut, ...
>Na ja ...

Sorry, ich meinte den tatsächlichen Aufbau innen. Leicht demontierbar,
Platine leicht herausnehmbar, übersichtlich, das meiste ist gut
zugänglich.


>
>b. Eine RC Filterung vor Q23 zur Abmilderung des Schaltvorgangs hat man,
>ahem, vergessen. Ist bei sehr gedrungenem schwer nachtraeglich
>reinzubekommen.

Das würde gehen, ich will nicht behaupten "Reichlich Platz", aber in
den meisten Modellbahnloks ist es enger.

>Ich weiss nicht wie hoch VCC ist,

Um die 4V.

>aber an sich gehoert
>dort ein FET hin. 2N7002 oder so, falls VCC fuer den hoch genug ist.

Was hätte dieser für Vorteile?

>Tja, Wunder bringt das nicht. Aber Alternativen gibt es nur zwei:
>Basteln oder gescheites Funkgeraet kaufen.

Wenn ich mit Basteln das Problem lösen könnte würde ich das schon aus
sportlichem Ehrgeiz versuchen.

RA Dr.M.Michael König

unread,
Apr 22, 2009, 12:02:41 PM4/22/09
to
Am Wed, 22 Apr 2009 08:09:18 -0700, meinte Joerg
<notthis...@removethispacbell.net>:

>>> Auch das EInschaltknacks, oder nur das Ausschaltknacks?
>> Leider beides.
><schluck>
>Einen Ausschaltknacks hat hier selbst das schlechteste Funkgeraet nicht
>geschafft.

Legen Sie den "Knacks" nicht auf die Goldwage, ob "Knack", "Knacks"
oder "Krachen", manchmal meine ich dabei u.a. auch das
Taster-/Gehäusegeräusch bei manchen Funkgeräten zu hören. Ich könnte
den Klang ja digitalisieren und zur Verfügung stellen, aber das würde
auch nicht weiterhelfen. Das ist wie gesagt nicht speziell typisch für
dieses G7 sondern für das halbe Dutzend Modelle, die ich ausprobiert
habe.


>
>Hoffentlich trifft nicht die schlimmste Vermutung zu, die von Ingolf.
>Miss mal die Versorgung von einem der LM386

Die schlimmste Vermutung trifft zu, aber da die Geräte zumeist eine
Stromsparschaltung haben, die naturgemäß auch die Endstufe erfaßt,
wäre eine Endstufenabschaltung, wenn auch erst nach ein paar Sekunden,
immer dabei.

>und drehe den Squelch auf und zu.

:-)) Nicht so verwöhnt! Geräte dieser Klasse haben keine einstellbare
Rauschssperre.

>Nicht dass die da eiskalt die Spannungsversorgung schalten.

Doch. :-/

>Falls ja, dann wird das etwas mehr Gebastel werden (und man sollte das
>dem Hersteller um die Ohren hauen).

Man könnte sagen: "You get what you pay for", obwohl ich jetzt nicht
erkennen könnte, daß ein "besserer" Aufbau teurer gewesen wäre. Mich
ärgert aber, daß dieses Gerät wie auch das Alan 456 und andere
(gleiches Prob) mit entsprechenden Helmsets (auch) speziell für
Moppedfunk angeboten werden und mit dieser Geräuschkulisse dafür
schlicht nicht geeignet sind. Allerdings ist diese Zielgruppe nicht
besonders groß (nur die wenigsten Biker wollen das, was aber auch
daran liegt, daß die kommerziellen Lösungen wenig praxisgerecht sind),
so daß sich eine spezielle Entwicklung für die nicht lohnt - und deren
Bereitschaft, einige (viele) hundert für ein einzelnes Funkgerät
auszugeben, außerdem nicht vorhanden ist.
Ich selbst habe auch sehr blauäugig angefangen, mittlerweile eine
gehörige Odyssey auch hinsichtlich der HF-Seite hinter mir, und
verstehe daher nur zu gut, daß sich - ich sage mal 99,9% der Biker -
mit diesem Kram nicht befassen wollen.

Joerg

unread,
Apr 22, 2009, 12:23:03 PM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Wed, 22 Apr 2009 06:48:15 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>
>> Bei uns haben die meisten Kohle ohne Ende. Die letztendlich aus Quellen
>
> Nee. Den meisten geht es so schlecht wie hier, sonst würden sie nicht
> so aggressiv werden. Man sieht immer nur die Spitzenverdiener, wie
> auch hier.
>

Na ja, meiner faehrt einen edlen Nissan Sportflitzer und eine Harley
Davidson :-)


>>> Ein C vor dem Laustärkepoti?
>> Nach Masse. Doch 100% weg geht der Plopp damit auch nicht.
>
> Also ein C vom Eingangsanschluß des Potis gegen Masse? Da liegen bei
> Q23 mit C81 schon 100p gegen Masse - aber so klein soll´s wohl nicht
> sein?
>>> Das Gerät ist ganz brauchbar aufgebaut, ...
>> Na ja ...
>
> Sorry, ich meinte den tatsächlichen Aufbau innen. Leicht demontierbar,
> Platine leicht herausnehmbar, übersichtlich, das meiste ist gut
> zugänglich.
>> b. Eine RC Filterung vor Q23 zur Abmilderung des Schaltvorgangs hat man,
>> ahem, vergessen. Ist bei sehr gedrungenem schwer nachtraeglich
>> reinzubekommen.
>
> Das würde gehen, ich will nicht behaupten "Reichlich Platz", aber in
> den meisten Modellbahnloks ist es enger.
>
>> Ich weiss nicht wie hoch VCC ist,
>
> Um die 4V.
>

Ok, dann braeuchte es Logic Level FETs. Machbar, aber bei Euch u.U.
nicht so leicht zu bekommen.


>> aber an sich gehoert
>> dort ein FET hin. 2N7002 oder so, falls VCC fuer den hoch genug ist.
>
> Was hätte dieser für Vorteile?
>

Der wuerde sauber resistiv nach Masse schalten und man koennte den
Schaltvorgang halbwegs ordentlich formen. Doch das ist jetzt wohl
zweitrangig geworden, denn in einem anderen Post schriebst Du "Aber da

Q16 offenbar mit Mute zusammenhängt frage ich mich nach dem Nutzen von Q23."

Heisst das, Q16 schaltet immer mit Q23 mit? Dann waere das der Worst
Case eines Empfaenger-Design (-> Burggraben) und wir muessten sehen, was
sich tun laesst.

Der KRA226 (Q16) ist ein Transistor mit integrierten Widerstaenden, 2.2K
in Serie zur Basis, 10k oder so von da zum Emitter. Logic Level
sozusagen. Er wird brutal ueber Q12 mit der Basis an Masse geknallt (->
verschaerftes Burggrabentunken), kein Tiefpass, nix. Gibt es in der
Gegend von Q12 und Q16 ein wenig Platz zum Basteln? Die einzige
Moeglichkeit die ich sehe waere, den Schaltvorgang fuer die Versorgung
langsamer zu machen.

Den Ableitwiderstand vom TP12-Knoten nach Masse haben die Jungs wohl
auch vergessen. Au Mann ...


>> Tja, Wunder bringt das nicht. Aber Alternativen gibt es nur zwei:
>> Basteln oder gescheites Funkgeraet kaufen.
>
> Wenn ich mit Basteln das Problem lösen könnte würde ich das schon aus
> sportlichem Ehrgeiz versuchen.
>

Ich denke schon, dass sich (im Rahmen) was machen laesst. Z.B. ein RC
Tiefpass zwischen Q12 Kollektor und Q16 Basis. Doch dafuer muessest Du
diese beiden Pins lupfen. Ginge das?

Joerg

unread,
Apr 22, 2009, 12:41:56 PM4/22/09
to
RA Dr.M.Michael König wrote:
> Am Wed, 22 Apr 2009 08:09:18 -0700, meinte Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net>:
>

[...]


>> Hoffentlich trifft nicht die schlimmste Vermutung zu, die von Ingolf.
>> Miss mal die Versorgung von einem der LM386
>
> Die schlimmste Vermutung trifft zu, aber da die Geräte zumeist eine
> Stromsparschaltung haben, die naturgemäß auch die Endstufe erfaßt,
> wäre eine Endstufenabschaltung, wenn auch erst nach ein paar Sekunden,
> immer dabei.
>

Aber zum Stromsparen kann man das wirklich sanft herunterfahren und
nicht so stuemperhaft wie das im Schaltbild dargelegt ist. Selbst wenn
es beim ersten Wiedereinschalten knackst, das ist immer noch besser als
Knackser bei jedem Funkdurchgang.


>> und drehe den Squelch auf und zu.
>
> :-)) Nicht so verwöhnt! Geräte dieser Klasse haben keine einstellbare
> Rauschssperre.
>
>> Nicht dass die da eiskalt die Spannungsversorgung schalten.
>
> Doch. :-/
>

<kopfschuettel>


>> Falls ja, dann wird das etwas mehr Gebastel werden (und man sollte das
>> dem Hersteller um die Ohren hauen).
>
> Man könnte sagen: "You get what you pay for", obwohl ich jetzt nicht
> erkennen könnte, daß ein "besserer" Aufbau teurer gewesen wäre. Mich
> ärgert aber, daß dieses Gerät wie auch das Alan 456 und andere
> (gleiches Prob) mit entsprechenden Helmsets (auch) speziell für
> Moppedfunk angeboten werden und mit dieser Geräuschkulisse dafür
> schlicht nicht geeignet sind. Allerdings ist diese Zielgruppe nicht
> besonders groß (nur die wenigsten Biker wollen das, was aber auch
> daran liegt, daß die kommerziellen Lösungen wenig praxisgerecht sind),
> so daß sich eine spezielle Entwicklung für die nicht lohnt - und deren
> Bereitschaft, einige (viele) hundert für ein einzelnes Funkgerät
> auszugeben, außerdem nicht vorhanden ist.


Ganz ehrlich, mir gefaellt die Schaltung in diesem Funkgeraet ueberhaupt
nicht. Da muesste einiges dran verbessert werden. Es sieht mehr oder
weniger wie aus Datenblaettern oder App Notes zusammengenagelt aus.


> Ich selbst habe auch sehr blauäugig angefangen, mittlerweile eine
> gehörige Odyssey auch hinsichtlich der HF-Seite hinter mir, und
> verstehe daher nur zu gut, daß sich - ich sage mal 99,9% der Biker -
> mit diesem Kram nicht befassen wollen.
>

Bei uns haben m.W. nur die Gold Wing Fahrer solchen Funk. Mit
ordentlichen in der Konsole eingebauten Geraeten. Die Harley Fahrer an
sich nie, vor allem wo die ja mit Vorliebe mit dem stilgerechten
"Salatschuesselhelm" fahren und da alles offen ist. Schliesslich will
man als Fahrer ja auch was vom kernigen Harley-Sound haben :-)

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