Wer kann mir helfen? Ich suche eine einfache M=F6glichkeit, durch ein
TTL-Signal (z.B. aus einem 74LS00) "uber ein Relais einen kleinen Motor
zu schalten (nur ein/aus). Die Wahl/Dimensionierung des Relais selbst
ist auch noch v"ollig offen. =
Vielen Dank. =
Uli.
>Wer kann mir helfen? Ich suche eine einfache Möglichkeit, durch ein
>TTL-Signal (z.B. aus einem 74LS00) "uber ein Relais einen kleinen Motor
>zu schalten (nur ein/aus). Die Wahl/Dimensionierung des Relais selbst
>ist auch noch v"ollig offen.
>Vielen Dank.
Wenn der Motor nur eine geringe Stromaufnahme hat, kannst du ein
entsprechend kleines Relais verwenden. Möglicherweise kann ein
TTL-Ausgang dann das Relais direkt ansteuern. Den Maximalstrom für so
einen Ausgang kannst du den Datenblättern der TTL-Chips entnehmen.
Sollte er nicht reichen, mußt du einen Treiber verwenden (z.B.
einfacher Transistor+1kOhm Basiswiderstand, Hauptsache, er kann den
Relaisstrom schalten).
Aber egal, ob direkt von TTL oder via Transistor angesteuert, solltest
du auf keinen Fall die Schutzdiode vergessen. (In Sperrichtung
parallel zur Relaiswicklung). Sonst könnte der erste Abschaltvorgang
auch gleich der letzte gewesen sein.
MfG Heiko
> Wer kann mir helfen? Ich suche eine einfache Möglichkeit, durch ein
> TTL-Signal (z.B. aus einem 74LS00) "uber ein Relais einen kleinen Motor
> zu schalten (nur ein/aus). Die Wahl/Dimensionierung des Relais selbst
> ist auch noch v"ollig offen.
Relais gibt's wie Sand am Meer. Aus Deiner Frage schließe ich daher, daß Du
sowas noch nicht vorher gemacht hast.
Am besten über einem Widerstand (zB 5K1) aus dem TTL Ausgang in einen NPN
Transistor (zB BC337). Der Emitter kommt an Masse, der Kollektor an den
negativen Schalteingang des Relais (nicht jedes Relais hat eine Polarität
beim Schalter). Den Positiven Schaltpin des Relais schließt du an die
Stromversorgung für das Relais (zB 5V) an - möglichst direkt am Netzteil,
da es sonst beim Schalten die Versorgung Deiner digital-Schaltung versaut
(Abstürze im Mikrokontroller). Am besten 100nF keramisch und 10yF zwischen
Schaltplus und Masse setzen.
Beim Ausschalten induziert das Relais wieder einen Stromstoß in
Gegenrichtung. Damit dieser keinen Schaden anrichtet, schließt Du ihn mit
einer Diode (zB 1N4148) kurz, Kathode (mit Strich markiert) an
Relais-Schalter-Plus und Anode an Schalter-Negativ.
Die genannte Beispiel-Werte können ein Relais bis ca 100mA schalten. Bei
Conrad gibt's 6V 120VAC Relais für 4-5 DM.
Moin Holger,
>Wenn es auch die Ausfuehrung mit offenen Kollektorausgaengen
>tut, ist ein Reed-Relais die richtige Wahl.
daran hatte ich auch zunaechst gedacht, aber der kleine Motor koennte
ja auch ein kleiner 230V-Luefter sein. Oder ein kleiner Fischertechnik-
Motor, der unter Last ueber 500mA zieht. Beides ist mit den ueblichen
Reed-Dingern nur unter Materialverlusten machbar ;-)
--
Bis die Tage...
Rainer
>Wer kann mir helfen? Ich suche eine einfache M=F6glichkeit, durch ein
>TTL-Signal (z.B. aus einem 74LS00) "uber ein Relais einen kleinen Motor
>zu schalten (nur ein/aus). Die Wahl/Dimensionierung des Relais selbst
>ist auch noch v"ollig offen. =
Wenn es auch die Ausfuehrung mit offenen Kollektorausgaengen tut, ist ein
Reed-Relais die richtige Wahl. Spulenkontakte zwischen +5V und Ausgang.
Freilaufdiode (in Sperrichtung und parallel zur Relaisspule schalten) nicht
vergessen. Bei der Spulendimensionierung auf die richtige Nennspannung
achten. Das wird schon klappen ....
Holger
Wenn der Motor wirklich nur eine kleine Stromaufnahme hat und an einer
niedrigen Spannung (sagen wir mal bis 12 Volt) betrieben wird, kannst
Du ihn auch direkt via Widerstand, Transistor und (Freilauf-)Diode an-
steuern.
--x---(M)---x--( + Ub
/ |---->|---|
/ {Diode 1N4007}
/
TTL )---|10 K-Ohm|---| {<-Transistor TIP 110}
>
\--( GND
bye,
_ _ _
|_|| | | ||_| |>> Junk-Mail-Prevention: Please REMOVE the '1's in <<|
| ||_||_||_|| | |>> my e-mail-address *before* transmitting mail !! <<|
Schoen und gut. Warum nicht gleich einen 74LS06 mit Open Collector, das
spart Bauteile.
--
Helmut Faugel
>> TTL )---|10 K-Ohm|---| {<-Transistor TIP 110}
>Schoen und gut. Warum nicht gleich einen 74LS06 mit Open Collector, das
>spart Bauteile.
Weil ein ..LS06 weniger als 50 mA bzw 60 Volt verkraftet, was in obiger
Schaltung beim TIP 110 rauskommt?
Ich würde allerdings einen BS250 (sp?) nehmen. Das Gate direkt an den
TTL-Ausgang. Das ist dann ohne weiteren Widerstand für maximal 60 Volt
bei bis zu 500 mA zu gebrauchen.
Gruss, Holger
Nimm doch gleich einen Logic-level MOSFET z.B. BUZ 71L, die sind auch
nicht teurer und verkraften noch mehr.
Hanky
Rauskommt? Wichtig ist was reinkommt (In-rush current)!
Wenn der 74LS06 nicht reicht, dann gibts von Philips den ULN 2003 bzw.
ULN 2004. Der kann bis zu 500 mA treiben und haelt Uce-Spannungen bis
zu 50 V aus. Wenn das immer noch nicht reicht, dann kann man ja die
7 Ein- und Ausgaenge noch parallel schalten.
--
Helmut Faugel
Hm, abgesehen von der viel geringeren Schaltleistung: Ein 74LS06 + Abblock-
kondensator (den will doch niemand unterschlagen :-) ) macht 16 Pins zum
Verarbeiten, TIP + Widerstand nur 5...
>Weil ein ..LS06 weniger als 50 mA bzw 60 Volt verkraftet, was in obiger
>Schaltung beim TIP 110 rauskommt?
TIP 110: 4 A, 60 V. Sollte wohl den Anlaufstrom und Impulsspitzen locker
ueberleben...
Au=DFerdem bitte nicht die antiparallel geschaltete Diode
parallel zur Spule vergessen.
ciao,
Marcus
-- =
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Marcus Woletz
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