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SDR - Empfang verbessern

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Bernd Laschner

unread,
Apr 22, 2015, 2:46:47 PM4/22/15
to
Hi,

ich habe mir vor einiger Zeit einen DVB-T-Stick zugelegt, um mich mal
ein wenig, rein aus Neugier (und so sind auch meine Kenntnisse auf dem
Gebiet) mit den Möglichkeiten von SDR für kleines Geld zu beschäftigen.

Ich habe den Trekstor Terres 2.0 und verwende die Software SDR#.

Die Empfindlichkeit des Sticks, vor allem mit der mitgelieferten
Antenne, ist eher armselig. Ich suche nun eine einfache Möglichkeit, um
den Empfang zu verbessern.

Guter Empfang fängt immer mit der Antenne an, hab ich mal gelernt. Darum
werde ich mich kümmern. Vor allem weiß ich auch noch nicht, auf welchen
Frequenzen denn interessante Signale zu finden sind.

Was ich gern mal probieren würde, ist ein HF-Verstärker möglichst nahe
an der Antenne. Es gibt da ja diese Inline-Verstärker für Sat. Die
Fernspeisung mit 12V ist ja noch banal. Bei dem Pegel, die aktuelle LNBs
liefern, ist die Großsignalfestigkeit ja wohl nicht das Problem. Aber
wie sieht es mit dem Rauschverhalten aus?

Und kann ich das durch Kühlung verbessern? Peltier-Elemente, ein
Alu-Kühlkörper sowie ein kleiner Lüfter zu Abführung der Abwärme sind
vom Chinamann günstig zu erwerben.

Kann ich das Rauschen eines HF-Verstärkers wirklich spürbar reduzieren,
wenn ich um 50 K kühle?




Bernd

--
Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen.

Frank Müller

unread,
Apr 22, 2015, 3:38:59 PM4/22/15
to
Bernd Laschner schrieb

> Ich habe den Trekstor Terres 2.0 und verwende die Software SDR#.
>
> Die Empfindlichkeit des Sticks, vor allem mit der mitgelieferten
> Antenne, ist eher armselig. Ich suche nun eine einfache Möglichkeit, um
> den Empfang zu verbessern.

Wenn die mitgelieferte Antenne so ein kleiner Stummel ist dann ist die
wohl eher für DVB-T bzw. UHF zu gebrauchen, für UKW oder DAB
bzw. VHF ist so ein Teil nicht so gut geeignet.

> Guter Empfang fängt immer mit der Antenne an, hab ich mal gelernt. Darum
> werde ich mich kümmern. Vor allem weiß ich auch noch nicht, auf welchen
> Frequenzen denn interessante Signale zu finden sind.

Wenn du die Frequenzen kennst kann man Antennen suchen, anders rum
ist das etwas mühsam. Eine Antenne die den ganzen Bereich eines
solchen USB-Stick von rund 50 bis über 1500 MHz mit Gewinn abdeckt
gibt es nicht.

> Was ich gern mal probieren würde, ist ein HF-Verstärker möglichst nahe
> an der Antenne. Es gibt da ja diese Inline-Verstärker für Sat.

Ich habe von denen schon verschiedene probiert, aber für deinen
Zweck, für analog-Empfang, würde ich die einfachen SAT-Inline-
Verstärker nicht nehmen, die Rauschen einfach zu stark.

Frank

Joerg

unread,
Apr 22, 2015, 3:43:50 PM4/22/15
to
On 2015-04-22 11:46 AM, Bernd Laschner wrote:
> Hi,
>
> ich habe mir vor einiger Zeit einen DVB-T-Stick zugelegt, um mich mal
> ein wenig, rein aus Neugier (und so sind auch meine Kenntnisse auf dem
> Gebiet) mit den Möglichkeiten von SDR für kleines Geld zu beschäftigen.
>
> Ich habe den Trekstor Terres 2.0 und verwende die Software SDR#.
>
> Die Empfindlichkeit des Sticks, vor allem mit der mitgelieferten
> Antenne, ist eher armselig. Ich suche nun eine einfache Möglichkeit, um
> den Empfang zu verbessern.
>

Wenn die Antenne direkt am Stick sitzt, ersetze sie mal durch eine
abgesetzte Antenne. Die sollte mindestens 2-3m vom Computer (wo der
Stick drinsteckt) entfernt und moeglichst draussen sein. Noch besser auf
dem Dach.


> Guter Empfang fängt immer mit der Antenne an, hab ich mal gelernt. Darum
> werde ich mich kümmern. Vor allem weiß ich auch noch nicht, auf welchen
> Frequenzen denn interessante Signale zu finden sind.
>

Das solltest Du als erstes ueberlegen. In meinen Kindertagen war jeder
heiss darauf, Polizeifunk zu hoeren. Konnte ich nie so ganz
nachvollziehen. Mich interessierte Amateurfunk. Andere Leute der
Flugfunk. Musst Du ueberlegen, was Dich interessiert.


> Was ich gern mal probieren würde, ist ein HF-Verstärker möglichst nahe
> an der Antenne. Es gibt da ja diese Inline-Verstärker für Sat. Die
> Fernspeisung mit 12V ist ja noch banal. Bei dem Pegel, die aktuelle LNBs
> liefern, ist die Großsignalfestigkeit ja wohl nicht das Problem. ...


Aehm, das ist das Hauptproblem bei so gut wie allem aus dem Bereich Jux
Elektronik. Wenn hier der Fedex-Frachter ueber dem Haus den Anflug auf
Mather Field ansagt, fallen so ziemlich saemtliche DTV Kanale kurz aus.
Consumer-Zeugs ist in dieser Hinsicht jaemmerlich.



> ... Aber wie sieht es mit dem Rauschverhalten aus?
>

Alte Regel: Allerhoechstens soviel verstaerken, dass das Rauschen auf
freien Frequenzen ganz leicht ansteigt, aber nicht um mehrere dB. Bei
Jux Elektronik kann jedoch selbst das zuviel sein.


> Und kann ich das durch Kühlung verbessern? Peltier-Elemente, ein
> Alu-Kühlkörper sowie ein kleiner Lüfter zu Abführung der Abwärme sind
> vom Chinamann günstig zu erwerben.
>

Vergiss es. Das aendert sich vielleicht minimal oder es gibt irgendwo
einen thermischen Knacks :-)


> Kann ich das Rauschen eines HF-Verstärkers wirklich spürbar reduzieren,
> wenn ich um 50 K kühle?
>

Kaum, nur wenige Zehntel dB, siehe Figures 14-16:

http://www.avagotech.com/docs/AV02-0796EN

BTW, wenn es ein Laptop ist, kannst Du zum Test mal das Netzteil
abstoepseln. Nicht dass das in die HF spuckt. Habe ich oft erlebt.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Bernd Laschner

unread,
Apr 22, 2015, 4:30:18 PM4/22/15
to
Frank Müller schrieb:

> Bernd Laschner schrieb

>> Die Empfindlichkeit des Sticks, vor allem mit der mitgelieferten
>> Antenne, ist eher armselig. Ich suche nun eine einfache Möglichkeit, um
>> den Empfang zu verbessern.

> Wenn die mitgelieferte Antenne so ein kleiner Stummel ist dann ist die
> wohl eher für DVB-T bzw. UHF zu gebrauchen, für UKW oder DAB
> bzw. VHF ist so ein Teil nicht so gut geeignet.

Das ist schon klar, daß die von den Maßen her für UHF gedacht ist. In
etwa 2 km Entfernung ist der Fernmeldeturm, der auf den Kanälen 21, 45
und 59 mit je 5 KW sendet. Das ist ordentlich empfangbar.

Und wenn ich das Schätzchen an die BK-Dose anschließe, kann ich damit
auch UKW hören.

>> Guter Empfang fängt immer mit der Antenne an, hab ich mal gelernt. Darum
>> werde ich mich kümmern. Vor allem weiß ich auch noch nicht, auf welchen
>> Frequenzen denn interessante Signale zu finden sind.

> Wenn du die Frequenzen kennst kann man Antennen suchen, anders rum
> ist das etwas mühsam. Eine Antenne die den ganzen Bereich eines
> solchen USB-Stick von rund 50 bis über 1500 MHz mit Gewinn abdeckt
> gibt es nicht.

Ich dachte an eine Scanner-Antenne, wie etwa die Desktop Discone von
Wimo → http://www.wimo.com/download/18065_neu.pdf

Ich habe nun leider absolut keinen Plan, welche Signale ich
realistischerweise in dicht bebautem Gebiet im 1. OG eines Altbaus zu
erwarten habe. Fernempfang ist hier sicher von vornherein aussichtslos,
aber auch nicht mein Interesse; mich interessieren eher Signale
technischer Geräte in der näheren Umgebung.

>> Was ich gern mal probieren würde, ist ein HF-Verstärker möglichst nahe
>> an der Antenne. Es gibt da ja diese Inline-Verstärker für Sat.

> Ich habe von denen schon verschiedene probiert, aber für deinen
> Zweck, für analog-Empfang, würde ich die einfachen SAT-Inline-
> Verstärker nicht nehmen, die Rauschen einfach zu stark.

Das habe ich ja auch befürchtet und daher gehofft, das mittels Kühlung
zu verbessern.

Wie Joerg im Parallelposting schreibt, ist da bei geschätzen 50° K nicht
wirklich viel zu erwarten. Sei's drum; ich werd mir trotzdem, just for
fun, für unter 10 € 5 Peltiers beim freundlichen Chinamann ordern.

Bernd Laschner

unread,
Apr 22, 2015, 4:49:37 PM4/22/15
to
Joerg schrieb:

> On 2015-04-22 11:46 AM, Bernd Laschner wrote:

>> Die Empfindlichkeit des Sticks, vor allem mit der mitgelieferten
>> Antenne, ist eher armselig. Ich suche nun eine einfache Möglichkeit, um
>> den Empfang zu verbessern.

> Wenn die Antenne direkt am Stick sitzt, ersetze sie mal durch eine
> abgesetzte Antenne.

Abgesetzt ist sie schon. Sie hat einen Magnetfuß und ca, 1,5 m dünnstes
Koaxkabel dran mit dem in der UE üblichen Koax-Stecker.

> Die sollte mindestens 2-3m vom Computer (wo der
> Stick drinsteckt) entfernt und moeglichst draussen sein. Noch besser auf
> dem Dach.

Weder draußen noch auf dem Dach ist hier eine Option. Ich bin auch nicht
primär am Empfang weiter entfernter Sender interessiert, sondern eher an
dem, was technische Geräte, welcher Art auch immer, hier in der näheren
Nachbarschaft von sich geben.

>> Guter Empfang fängt immer mit der Antenne an, hab ich mal gelernt. Darum
>> werde ich mich kümmern. Vor allem weiß ich auch noch nicht, auf welchen
>> Frequenzen denn interessante Signale zu finden sind.

> Das solltest Du als erstes ueberlegen. In meinen Kindertagen war jeder
> heiss darauf, Polizeifunk zu hoeren.

Ich ebenfalls. Und Feuerwehrfunk. Ich habe damals meinen Zivildienst bei
der Feuerwehr gemacht und von daher hat es mich interessiert. Ich weiß
auch nicht mehr, wie vielen Kollegen ich damals ihre Autoradios
entsprechend umgestellt habe; ich glaube, 3 MHz weiter runter hat
gereicht. AFAIR.

> Konnte ich nie so ganz
> nachvollziehen. Mich interessierte Amateurfunk. Andere Leute der
> Flugfunk. Musst Du ueberlegen, was Dich interessiert.

Tja, das ist immer schon mein Problem gewesen: mich interessiert einfach
zu vieles.

> Consumer-Zeugs ist in dieser Hinsicht jaemmerlich.

Hat ja auch mit Versand keine 15 € gekostet.

>> Kann ich das Rauschen eines HF-Verstärkers wirklich spürbar reduzieren,
>> wenn ich um 50 K kühle?

> Kaum, nur wenige Zehntel dB, siehe Figures 14-16:
>
> http://www.avagotech.com/docs/AV02-0796EN

Hmm. Das ist nicht viel...

> BTW, wenn es ein Laptop ist, kannst Du zum Test mal das Netzteil
> abstoepseln. Nicht dass das in die HF spuckt. Habe ich oft erlebt.

Ich habe hier noch mein altes T60 mit einem relativ neuen Akku. Ich werd
damit morgen mal vor die Haustür gehen.

Joerg

unread,
Apr 22, 2015, 7:05:02 PM4/22/15
to
On 2015-04-22 1:49 PM, Bernd Laschner wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> On 2015-04-22 11:46 AM, Bernd Laschner wrote:
>
>>> Die Empfindlichkeit des Sticks, vor allem mit der mitgelieferten
>>> Antenne, ist eher armselig. Ich suche nun eine einfache Möglichkeit, um
>>> den Empfang zu verbessern.
>
>> Wenn die Antenne direkt am Stick sitzt, ersetze sie mal durch eine
>> abgesetzte Antenne.
>
> Abgesetzt ist sie schon. Sie hat einen Magnetfuß und ca, 1,5 m dünnstes
> Koaxkabel dran mit dem in der UE üblichen Koax-Stecker.
>

Sie sollte auch auf etwas groesserem metallenem stehen, wenn moeglich.


>> Die sollte mindestens 2-3m vom Computer (wo der
>> Stick drinsteckt) entfernt und moeglichst draussen sein. Noch besser auf
>> dem Dach.
>
> Weder draußen noch auf dem Dach ist hier eine Option. Ich bin auch nicht
> primär am Empfang weiter entfernter Sender interessiert, sondern eher an
> dem, was technische Geräte, welcher Art auch immer, hier in der näheren
> Nachbarschaft von sich geben.
>

Das geht natuerlich schon mit einem Stueck Draht.


>>> Guter Empfang fängt immer mit der Antenne an, hab ich mal gelernt. Darum
>>> werde ich mich kümmern. Vor allem weiß ich auch noch nicht, auf welchen
>>> Frequenzen denn interessante Signale zu finden sind.
>
>> Das solltest Du als erstes ueberlegen. In meinen Kindertagen war jeder
>> heiss darauf, Polizeifunk zu hoeren.
>
> Ich ebenfalls. Und Feuerwehrfunk. Ich habe damals meinen Zivildienst bei
> der Feuerwehr gemacht und von daher hat es mich interessiert. Ich weiß
> auch nicht mehr, wie vielen Kollegen ich damals ihre Autoradios
> entsprechend umgestellt habe; ich glaube, 3 MHz weiter runter hat
> gereicht. AFAIR.
>

Heutzutage ist es bei Euch m.W. auf digital umgestellt. Tetra oder
Tetris oder so, Ralph Schmidt kennst sich da aus. Mit einfacher FM
Demodulation geht da wohl nix mehr.


>> Konnte ich nie so ganz
>> nachvollziehen. Mich interessierte Amateurfunk. Andere Leute der
>> Flugfunk. Musst Du ueberlegen, was Dich interessiert.
>
> Tja, das ist immer schon mein Problem gewesen: mich interessiert einfach
> zu vieles.
>

Der Baedecker Effekt, kenne ich, passiert mir regelmaessig am
Fruehstuecks-Buffet in Hotels :-)

[...]


>> BTW, wenn es ein Laptop ist, kannst Du zum Test mal das Netzteil
>> abstoepseln. Nicht dass das in die HF spuckt. Habe ich oft erlebt.
>
> Ich habe hier noch mein altes T60 mit einem relativ neuen Akku. Ich werd
> damit morgen mal vor die Haustür gehen.
>

Wenn der noch orischinol IBM ist, duerfte er in Sachen EMV recht ruhig sein.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 23, 2015, 2:28:09 AM4/23/15
to
Bernd Laschner <be...@email.de> wrote:

>Ich dachte an eine Scanner-Antenne, wie etwa die Desktop Discone von
>Wimo ? http://www.wimo.com/download/18065_neu.pdf

Vorsicht, gerade mit so einer Antenne sterben die Dinger schnell durch
ESD. Ich habe schon zwei dieser Sticks gekillt durch normale Aufladung
im Winter bei trockener Luft, unter Verwendung der mitgelieferten
Antenne. Die Schutzdiode da drin ist nur Makulatur, die bringt
offenbar nix. Allerdings scheint auch der Tuner E4000 da gefährdeter
zu sein, der ist heute aber kaum mehr anzutreffen.


-ras

--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 23, 2015, 2:29:31 AM4/23/15
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:

>Heutzutage ist es bei Euch m.W. auf digital umgestellt. Tetra oder
>Tetris oder so, Ralph Schmidt kennst sich da aus. Mit einfacher FM
>Demodulation geht da wohl nix mehr.

TETRA. Und mit entsprechender Messtechnik, SDRs o.Ä. kommt man auch
nicht weit, weil die Jungs verschlüsseln, und zwar richtig.

Frank Müller

unread,
Apr 23, 2015, 3:57:00 AM4/23/15
to
Bernd Laschner schrieb:
> Frank Müller schrieb:
>> Bernd Laschner schrieb

>>> Guter Empfang fängt immer mit der Antenne an, hab ich mal gelernt. Darum
>>> werde ich mich kümmern. Vor allem weiß ich auch noch nicht, auf welchen
>>> Frequenzen denn interessante Signale zu finden sind.
>
>> Wenn du die Frequenzen kennst kann man Antennen suchen, anders rum
>> ist das etwas mühsam. Eine Antenne die den ganzen Bereich eines
>> solchen USB-Stick von rund 50 bis über 1500 MHz mit Gewinn abdeckt
>> gibt es nicht.
>
> Ich dachte an eine Scanner-Antenne, wie etwa die Desktop Discone von
> Wimo → http://www.wimo.com/download/18065_neu.pdf

So was ähnliches hatte ich früher mal für meinen Scanner gebaut, die
kann zwar den Frequenzbereich empfangen, hat aber kaum Gewinn.
Als es dann mit DVB-T los ging hatte ich die auch mal getestet, also
im UHF-Bereich ging die schlechter als die kleine Stummelantenne
die zum USB-Stick dazu war. Dazu kommt dann noch daß so eine
Antenne keine Selektion macht, wenn da ein starkes Signal in der
Nähe ist dann kann dir das den Tuner über einen weiten Bereich
zustopfen.

> Ich habe nun leider absolut keinen Plan, welche Signale ich
> realistischerweise in dicht bebautem Gebiet im 1. OG eines Altbaus zu
> erwarten habe. Fernempfang ist hier sicher von vornherein aussichtslos,
> aber auch nicht mein Interesse; mich interessieren eher Signale
> technischer Geräte in der näheren Umgebung.

Das sind dann aber heute meist digitale Sachen, da kommst du mit SDR#,
was eher für analog (AM/FM/SSB/CW) zu gebrauchen ist nicht weit.

>>> Was ich gern mal probieren würde, ist ein HF-Verstärker möglichst nahe
>>> an der Antenne. Es gibt da ja diese Inline-Verstärker für Sat.
>
>> Ich habe von denen schon verschiedene probiert, aber für deinen
>> Zweck, für analog-Empfang, würde ich die einfachen SAT-Inline-
>> Verstärker nicht nehmen, die Rauschen einfach zu stark.
>
> Das habe ich ja auch befürchtet und daher gehofft, das mittels Kühlung
> zu verbessern.

Um da nennenswerte Verbesserungen zu erzielen müßtest du schon
mit flüssigen Stickstoff kühlen, da reicht so ein Peltier-Element, was
du dann auch wieder kühlen müßtest, sonst wird die andere Seite
kochend heiß, nicht zu.
Ob der Rest der Schaltung das aushält ist dann eine andere Frage...

Frank

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 23, 2015, 4:09:57 AM4/23/15
to
Frank Müller <DW...@hotmail.com> wrote:

>Das sind dann aber heute meist digitale Sachen, da kommst du mit SDR#,
>was eher für analog (AM/FM/SSB/CW) zu gebrauchen ist nicht weit.

Man kann schön im Wasserfall die bits der Funkthermometer zählen :)
Ansonsten läuft nicht viel, POCSAG-Paging evtl. noch, und Betriebsfunk
wird mehr und mehr digital, da kommst Du an Gnuradio als SW kaum
vorbei.

Stefan Engler

unread,
Apr 23, 2015, 4:50:03 AM4/23/15
to
Am Donnerstag, 23. April 2015 08:29:31 UTC+2 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> TETRA. Und mit entsprechender Messtechnik, SDRs o.Ä. kommt man auch
> nicht weit, weil die Jungs verschlüsseln, und zwar richtig.

Gab/gibt es nicht ein paar Aktivisten, die Tetra25 auf etwas unter 440 Mhz runter abgestimmt haben und es unverschlüsselt betreiben (wenn man an Tetra Interesse hat, auch wenn es inzwischen schon veraltet ist)?

Wird die Verschlüsselung im BOS wirklich immer eingeschaltet? Ich wüsste nicht
warum man sich außerhalb der Fahrzeug-Geräte (Krankenwagen, Feuerwehr) die Mühe
macht, die Verschlüsselung zu pflegen (für die Polizei schon klar aber der Rest).

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 23, 2015, 5:10:43 AM4/23/15
to
Stefan Engler <stefan...@gmail.com> wrote:

>Gab/gibt es nicht ein paar Aktivisten, die Tetra25 auf etwas unter 440 Mhz runter abgestimmt haben und es unverschlüsselt betreiben (wenn man an Tetra Interesse hat, auch wenn es inzwischen schon veraltet ist)?

Ja, im Amateurfunk ist das im Einsatz, natürlich unverschlüsselt, und
auch die zivilen Benutzer wie Verkehrsbetriebe, Energieversorger etc.
funken i.d.R. unverschlüsselt, da die Verschlüssungslizenzen Geld
kosten.

>Wird die Verschlüsselung im BOS wirklich immer eingeschaltet? Ich wüsste nicht

Ja. Der Anwender hat da keine Auswahlmöglichkeit, außer im Direktmodus
auf bestimmten Frequenzen.

>warum man sich außerhalb der Fahrzeug-Geräte (Krankenwagen, Feuerwehr) die Mühe
>macht, die Verschlüsselung zu pflegen (für die Polizei schon klar aber der Rest).

Es gibt keinen Grund, auf die Verschlüsselung zu verzichten, da sie eh
integriert ist und außer bissl mehr Latenz auch keine Verschlechterung
bringt, also wurde beschlossen, Crypto ist Zugangsvoraussetzung für
das BOS-Netz, und zwar Ende-zu-Ende mit SIM-Karten. Da die
Schlüsselverwaltung remote und automatisiert abläuft, ist der
Pflegeaufwand nicht so groß, im Prinzip nicht anders als im zivilen
Mobilfunk, nur noch besser abgeschottet und pingeliger gehandhabt. Das
wurde mit deutscher Gründlichkeit gemacht, scheint durchaus zu taugen.

Holger Schieferdecker

unread,
Apr 23, 2015, 6:32:10 AM4/23/15
to
Am 22.04.2015 um 22:30 schrieb Bernd Laschner:
> Wie Joerg im Parallelposting schreibt, ist da bei geschätzen 50° K nicht
> wirklich viel zu erwarten. Sei's drum; ich werd mir trotzdem, just for
> fun, für unter 10 € 5 Peltiers beim freundlichen Chinamann ordern.

Du willst also von Zimmertemperatur um 50 K abkühlen? Hast Du Dir
Gedanken um Kondensation bzw. Reifbildung gemacht? Das zu kühlende
Objekt sollte dann thermisch gut von der Umgebung isoliert sein.

Oder habe ich das falsch verstanden und das zu kühlende Teil wird sonst
so heiß, daß die Zieltemperatur noch bei Plusgraden ist... Kenne mich
mit Funktechnik nicht aus.

Gruß
Holger

Bernd Laschner

unread,
Apr 23, 2015, 8:48:13 AM4/23/15
to
Holger Schieferdecker schrieb:

> Am 22.04.2015 um 22:30 schrieb Bernd Laschner:

>> Wie Joerg im Parallelposting schreibt, ist da bei geschätzen 50° K nicht
>> wirklich viel zu erwarten. Sei's drum; ich werd mir trotzdem, just for
>> fun, für unter 10 € 5 Peltiers beim freundlichen Chinamann ordern.

> Du willst also von Zimmertemperatur um 50 K abkühlen? Hast Du Dir
> Gedanken um Kondensation bzw. Reifbildung gemacht?

Der Inline-Verstärker befindet sich in einem Metallgehäuse, das einen
dichten Eindruck macht.

> Das zu kühlende
> Objekt sollte dann thermisch gut von der Umgebung isoliert sein.

Schon klar. Dauerbetrieb hatte ich allerdins nicht vorgesehen,
vielleicht mal so 2-3 Stunden am Stück max.

> Oder habe ich das falsch verstanden und das zu kühlende Teil wird sonst
> so heiß, daß die Zieltemperatur noch bei Plusgraden ist... Kenne mich
> mit Funktechnik nicht aus.

Heiß wird das im normalen Betrieb nicht. Ich hab mal gemessen und bin
bei 12V auf etwa 50mA gekommen, also schlappe 600mW.

Hanno Foest

unread,
Apr 23, 2015, 10:24:53 AM4/23/15
to
Am 23.04.2015 11:10 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

> Es gibt keinen Grund, auf die Verschlüsselung zu verzichten, da sie eh
> integriert ist und außer bissl mehr Latenz auch keine Verschlechterung
> bringt, also wurde beschlossen, Crypto ist Zugangsvoraussetzung für
> das BOS-Netz, und zwar Ende-zu-Ende mit SIM-Karten.

Hmm.

http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/probleme-beim-polizeifunk-neues-digi-netz-abgeschaltet-meta-1130069.html

"Durch die besonders sichere Verschlüsselung der Gespräche sei es
plötzlich zu Schwierigkeiten bei der Sprachqualität gekommen."

Ich vermute zwar, das ist Bullshit, aber vielleicht kannst du ja noch
mal was dazu sagen :)

Hanno

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 23, 2015, 10:36:47 AM4/23/15
to
Hanno Foest <hurga...@tigress.com> wrote:

>"Durch die besonders sichere Verschlüsselung der Gespräche sei es
>plötzlich zu Schwierigkeiten bei der Sprachqualität gekommen."
>
>Ich vermute zwar, das ist Bullshit, aber vielleicht kannst du ja noch
>mal was dazu sagen :)

Ich halte es auch für bullshit, da das in der digitalen Domäne
passiert und es dem Datenstrom egal ist, wenn er vor dem Versenden
verwürfelt und nach Empfang wieder entwürfelt wird. Das ist ja gerade
das Feine an digitalen Funksystemen, man kann verlustfrei
verschlüsseln. Zwar habe ich nicht das BOS-System getestet, aber
andere digitale Sprechfunkverschlüsselungen, und da erhöht sich ein
wenig die Latenz, mehr merkt man nicht.

Peter Bösche

unread,
Apr 23, 2015, 11:01:00 AM4/23/15
to
On Wed, 22 Apr 2015 20:46:43 +0200, Bernd Laschner <be...@email.de>
wrote:

>Hi,
>
>ich habe mir vor einiger Zeit einen DVB-T-Stick zugelegt, um mich mal
>ein wenig, rein aus Neugier (und so sind auch meine Kenntnisse auf dem
>Gebiet) mit den Möglichkeiten von SDR für kleines Geld zu beschäftigen.
>
>Ich habe den Trekstor Terres 2.0 und verwende die Software SDR#.
>
>Die Empfindlichkeit des Sticks, vor allem mit der mitgelieferten
>Antenne, ist eher armselig. Ich suche nun eine einfache Möglichkeit, um
>den Empfang zu verbessern.
>

Hi Bernd,

mit Preselektion (z.B. durch die X-300 für 2m und 70cm) und einem
entsprechenden Vorverstärker (z.B. UHF/VHF/FM, 25dB) leistet so ein
Stick Erstaunliches und ist bzgl. der Empfindlichkeit durchaus mit
Amateurfunk-Empfängern vergleichbar.

Peter

Joerg Fischer

unread,
Apr 23, 2015, 11:42:09 AM4/23/15
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>>> On 2015-04-22 11:46 AM, Bernd Laschner wrote:

>> Abgesetzt ist sie schon. Sie hat einen Magnetfuß und ca, 1,5 m dünnstes
>> Koaxkabel dran mit dem in der UE üblichen Koax-Stecker.

Dünne Kabel haben höhere Dämpfung. Da kannst Du ansetzen, oder wie
schon geschrieben einen Verstärker für den interessanten
Frequenzbereich _an der Antenne_, nicht auf der Empängerseite, benutzen.

> Sie sollte auch auf etwas groesserem metallenem stehen, wenn moeglich.

Wenn es ein Viertelwellenstrahler ist. Halbwellen- oder 5/8-Strahler
eher nicht, IIRC?

> Das geht natuerlich schon mit einem Stueck Draht.

Ich hab früher gern Triple-Leg Antennen benutzt. Halbwegs breitbandig,
nur 4 Drähte, sehr übersichtlich, billig, mit Amateurmitteln trivial zu
berechnen, keine Anpassungsschweinereien am Fußpunktwiderstand. Und
*etwas* Gewinn gegenüber dem Viertelwellenstrahler, bei Erhalt des
Rundstrahlcharakters.

>>> Das solltest Du als erstes ueberlegen. In meinen Kindertagen war jeder
...
>>> BTW, wenn es ein Laptop ist, kannst Du zum Test mal das Netzteil
>>> abstoepseln. Nicht dass das in die HF spuckt. Habe ich oft erlebt.

ACK.

> Wenn der noch orischinol IBM ist, duerfte er in Sachen EMV recht ruhig sein.

Schaltregler sind aber noch an paar anderen Stellen als nur im Netzteil
verbaut, z.B. für die CPU-Spannungen. Ich würde lieber die Antenne weit
weg stellen.

Tschau, Jörg

--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...

Joerg

unread,
Apr 23, 2015, 2:43:40 PM4/23/15
to
On 2015-04-22 11:33 PM, Joerg Fischer wrote:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>>>> On 2015-04-22 11:46 AM, Bernd Laschner wrote:
>
>>> Abgesetzt ist sie schon. Sie hat einen Magnetfuß und ca, 1,5 m dünnstes
>>> Koaxkabel dran mit dem in der UE üblichen Koax-Stecker.
>
> Dünne Kabel haben höhere Dämpfung. Da kannst Du ansetzen, oder wie
> schon geschrieben einen Verstärker für den interessanten
> Frequenzbereich _an der Antenne_, nicht auf der Empängerseite, benutzen.
>
>> Sie sollte auch auf etwas groesserem metallenem stehen, wenn moeglich.
>
> Wenn es ein Viertelwellenstrahler ist. Halbwellen- oder 5/8-Strahler
> eher nicht, IIRC?
>

Am besten Loop oder Dipol plus Mantelwellensperre. Ist alles einfach zu
machen und bei EMV Tests bei Kunden nagle ich das manchmal auf
Holzlatten. Z.B. wenn der naechste Messgeraetevermieter mehrere
Tagesritte entfernt ist.


>> Das geht natuerlich schon mit einem Stueck Draht.
>
> Ich hab früher gern Triple-Leg Antennen benutzt. Halbwegs breitbandig,
> nur 4 Drähte, sehr übersichtlich, billig, mit Amateurmitteln trivial zu
> berechnen, keine Anpassungsschweinereien am Fußpunktwiderstand. Und
> *etwas* Gewinn gegenüber dem Viertelwellenstrahler, bei Erhalt des
> Rundstrahlcharakters.
>
>>>> Das solltest Du als erstes ueberlegen. In meinen Kindertagen war jeder
> ...
>>>> BTW, wenn es ein Laptop ist, kannst Du zum Test mal das Netzteil
>>>> abstoepseln. Nicht dass das in die HF spuckt. Habe ich oft erlebt.
>
> ACK.
>
>> Wenn der noch orischinol IBM ist, duerfte er in Sachen EMV recht ruhig sein.
>
> Schaltregler sind aber noch an paar anderen Stellen als nur im Netzteil
> verbaut, z.B. für die CPU-Spannungen. Ich würde lieber die Antenne weit
> weg stellen.
>

Das schon, aber Mobos werden meist gruendlicher entwickelt und EMV
geprueft. Bei Netzteilen, wer weiss, die Quellen dafuer wechseln
manchmal wie Unterwaesche. Bei IBM weiss ich das nicht. Bei anderen
(auch edlen) Herstellern habe ich oft das Netzteil als sehr funkstoerend
entlarvt, waehrend der Laptop selbst recht ruhig war. Gelegentlich pfiff
es aus dem Display raus, sogar bei einem sauteuren Agilent
Spektrumanalyzer (!). Doch dafuer gibt es McGyver Fixes, habe ich
Funkenspruehgitter fuer Kamine im naechsten Baustoffhandel besorgt und
auch mal Huehnerkaefigzaun im Country Feed Store.

Joerg

unread,
Apr 23, 2015, 7:36:35 PM4/23/15
to
On 2015-04-22 11:28 PM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Bernd Laschner <be...@email.de> wrote:
>
>> Ich dachte an eine Scanner-Antenne, wie etwa die Desktop Discone von
>> Wimo ? http://www.wimo.com/download/18065_neu.pdf
>
> Vorsicht, gerade mit so einer Antenne sterben die Dinger schnell durch
> ESD. Ich habe schon zwei dieser Sticks gekillt durch normale Aufladung
> im Winter bei trockener Luft, unter Verwendung der mitgelieferten
> Antenne. Die Schutzdiode da drin ist nur Makulatur, die bringt
> offenbar nix. Allerdings scheint auch der Tuner E4000 da gefährdeter
> zu sein, der ist heute aber kaum mehr anzutreffen.
>

Klassischer Design-Fehler, wo sie die Drossel nach Masse vergessen
haben? Dann verschaerftes Burggrabentunken beantragen.

horst-d.winzler

unread,
Apr 24, 2015, 2:05:16 AM4/24/15
to
Am 23.04.2015 um 16:36 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Hanno Foest <hurga...@tigress.com> wrote:
>
>> "Durch die besonders sichere Verschlüsselung der Gespräche sei es
>> plötzlich zu Schwierigkeiten bei der Sprachqualität gekommen."
>>
>> Ich vermute zwar, das ist Bullshit, aber vielleicht kannst du ja noch
>> mal was dazu sagen :)
>
> Ich halte es auch für bullshit,

Wie aus dem text zu entnehmen ist, arbeitet das system oft an der
unteren grenze. Offensichtlich wohl der normalfall? Bei analogen
verbindungen kann aber trotz rauscheinbrüchen oft noch verstanden
werden, was gemeint ist. Digitale verbindungen zeigen sich bei diesen
gegebenheiten weniger tolerant. Wenn dann nochmal dekodiert (also
entschlüsselt) werden muß, können sich im ungünstigen fall fehler
multiplizieren. Deshalb, so ganz unstimmig ist der zeitungstext nicht.

--
mfg hdw

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 24, 2015, 2:36:34 AM4/24/15
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:

>Klassischer Design-Fehler, wo sie die Drossel nach Masse vergessen
>haben? Dann verschaerftes Burggrabentunken beantragen.

Drossel nach MAsse?! Wovon träumst Du, die gibt es da nirgends. Kost'
ja paar zehntel Ct...

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 24, 2015, 2:41:00 AM4/24/15
to
"horst-d.winzler" <horst.d...@web.de> wrote:

>Wie aus dem text zu entnehmen ist, arbeitet das system oft an der
>unteren grenze. Offensichtlich wohl der normalfall? Bei analogen

Das ist dann aber ein Planungsfehler, bei anlogem Zeugs rächen die
sich auch.

>verbindungen kann aber trotz rauscheinbrüchen oft noch verstanden
>werden, was gemeint ist. Digitale verbindungen zeigen sich bei diesen
>gegebenheiten weniger tolerant. Wenn dann nochmal dekodiert (also
>entschlüsselt) werden muß, können sich im ungünstigen fall fehler
>multiplizieren. Deshalb, so ganz unstimmig ist der zeitungstext nicht.

Wenn man es gescheit macht, dann sind natürlich Krypto-Blocklänge und
Funkkanal-Blocklänge so abgestimmt, daß es egal ist.

Das Grundproblem ist schonmal TETRA per se. Durch die Systemwahl
wurden 10 dB verschenkt gegenüber analogem Funk oder anderen
Digitalstandards. An TETRA besticht nur die Skalierbarkeit und die
hohe Zentralisierung und KOntrolle übers System, technisch gibt es
deutlich Besseres. Heute auch entspr. skalierbar und kontrollierbar,
aber damals hatte da eben TETRA wohl gewisse Alleinstellungsmerkmale.

Gerhard Hoffmann

unread,
Apr 24, 2015, 2:56:00 AM4/24/15
to
https://picasaweb.google.com/lh/photo/2ighMWz6PT8qGKPk0H_ReNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=directlink
>

Überhaupt wäre wenigstens ein bisschen Vorselektion ohnehin das beste
was man da tun könnte.

Gruß, Gerhard

Hanno Foest

unread,
Apr 24, 2015, 3:52:48 AM4/24/15
to
Am 24.04.2015 08:36 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

> Drossel nach MAsse?! Wovon träumst Du, die gibt es da nirgends. Kost'
> ja paar zehntel Ct...

Für jemanden, der sich mit HF nicht so auskennt: Was nimmt man da am
besten, wenn man mal mit SDRs auf DVB-Stick Ebene experimentieren möchte
und die Dinger weder toasten noch sich den Empfang versauen möchte?

Hanno

Matthias Weingart

unread,
Apr 24, 2015, 8:59:52 AM4/24/15
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@schmid.xxx>:
In der Praxis läuft das so, dass der Polizist einen Passanten fragt, ob er
mal sein Handy benutzen darf und ruft damit die 110 an. Echt erlebt!
Wohlgemerkt, der Polizist benutzt da kein eigenes Handy! Begründung auf die
Frage, warum er nicht seine Funkgerät verwendet, das habe hier keinen
Empfang. ;-)

M.
--

Joerg

unread,
Apr 24, 2015, 10:18:08 AM4/24/15
to
Eine Drossel nach Masse :-)

Kein Witz, das hat mal bei einem Kunden die Ausfaelle in Tropengebieten
von 30% pro Jahr schlagartig auf unter 0.5% gesenkt und die
beschraenkten sich meist auf Situationen wie "Ist beim Hurricane das
Dach der Scheune draufgekracht".

Loop Antenne hilft auch, alles was DC-maessig nach Masse leitet.
Drosseln muessen so bemessen sein, dass sie bei der niedrigsten
benutzten Frequenz noch mindestens die vierfache Antennenimpedanz
darstellen und weiter oben nicht gross resonieren. Sollten sie oben
Aerger machen, kann eine Serienschaltung mit einer Ferritperle helfe.
Muss natuerlich alles schoen klein sein, SMT und kuerzeste Leiterbahnen
oder Draehte. Oft kann man das von hinten an eine F- oder BNC-Buchse loeten.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 26, 2015, 3:05:48 AM4/26/15
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:

>Eine Drossel nach Masse :-)

So isses :)

>Loop Antenne hilft auch, alles was DC-maessig nach Masse leitet.
>Drosseln muessen so bemessen sein, dass sie bei der niedrigsten
>benutzten Frequenz noch mindestens die vierfache Antennenimpedanz
>darstellen und weiter oben nicht gross resonieren. Sollten sie oben

Wenn mir mal langweilig ist, suche ich eine raus, die so 50-2500 MHz
durchlassen sollte.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 26, 2015, 3:06:39 AM4/26/15
to
Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:

>In der Praxis läuft das so, dass der Polizist einen Passanten fragt, ob er
>mal sein Handy benutzen darf und ruft damit die 110 an. Echt erlebt!
>Wohlgemerkt, der Polizist benutzt da kein eigenes Handy! Begründung auf die
>Frage, warum er nicht seine Funkgerät verwendet, das habe hier keinen
>Empfang. ;-)

Fehlplanung gibt es immer mal. Gerne weil "zu teuer", oder weil einer
ohne Erfahrung alles vom Büro aus am Rechner geplant hat.

Christian Keck

unread,
Apr 27, 2015, 4:13:38 AM4/27/15
to
Moin, zusammen,

>> Es gibt keinen Grund, auf die Verschlüsselung zu verzichten, da sie
>> eh integriert ist und außer bissl mehr Latenz auch keine
>> Verschlechterung bringt, also wurde beschlossen, Crypto ist
>> Zugangsvoraussetzung für das BOS-Netz, und zwar Ende-zu-Ende mit
>> SIM-Karten.
>
> "Durch die besonders sichere Verschlüsselung der Gespräche sei es
> plötzlich zu Schwierigkeiten bei der Sprachqualität gekommen."
> Ich vermute zwar, das ist Bullshit, aber vielleicht kannst du ja noch
> mal was dazu sagen :)

Ungefragt sage ich auch was dazu: Das Problem beim Telefonieren über
öffentliche Netze heutzutage ist, daß der Übertragungsweg (damit auch
die Latenz) nicht von Vornherein feststeht. Das Problem haben digitale
Netze für Polizei, Feuerwehr, usw. eigentlich nicht, weil die
Kommunikation meist zwischen eng benachbarten Zellen stattfindet.

Christian




immer sicher vorausgesagt werden kann, sicher mit seinen Latenzen

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 27, 2015, 4:25:06 AM4/27/15
to
Christian Keck <c.k...@tu-braunschweig.de> wrote:

>Ungefragt sage ich auch was dazu: Das Problem beim Telefonieren über
>öffentliche Netze heutzutage ist, daß der Übertragungsweg (damit auch
>die Latenz) nicht von Vornherein feststeht. Das Problem haben digitale
>Netze für Polizei, Feuerwehr, usw. eigentlich nicht, weil die
>Kommunikation meist zwischen eng benachbarten Zellen stattfindet.

Die Latenzen in den Funknetzen rührne primär vom Codec her, und eben
von eventueller Verschlüsselung.

Matthias Weingart

unread,
Apr 27, 2015, 6:04:47 AM4/27/15
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@schmid.xxx>:

> Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:
>
>>In der Praxis läuft das so, dass der Polizist einen Passanten fragt, ob
>>er mal sein Handy benutzen darf und ruft damit die 110 an. Echt erlebt!
>>Wohlgemerkt, der Polizist benutzt da kein eigenes Handy! Begründung auf
>>die Frage, warum er nicht seine Funkgerät verwendet, das habe hier
>>keinen Empfang. ;-)
>
> Fehlplanung gibt es immer mal. Gerne weil "zu teuer", oder weil einer
> ohne Erfahrung alles vom Büro aus am Rechner geplant hat.

Ganz klar: der Minister hat gesagt es muss gespart werden, schaut mal, ob ihr
nicht auch mit weniger auskommt:

http://www.mz-web.de/quedlinburg/digitalfunk-im-landkreis-harz-ungestopfte-
funkloecher,20641064,28106550.html

Naja die 400MHz beim Tetra sind gegenüber den 80MHz früher beim Analogfunk
schon etwas ungünstiger für die Ausbreitung.

M.
--

Klaus Butzmann

unread,
Apr 27, 2015, 4:08:42 PM4/27/15
to
Am 27.04.2015 um 12:04 schrieb Matthias Weingart:

> http://www.mz-web.de/quedlinburg/digitalfunk-im-landkreis-harz-ungestopfte-
>funkloecher,20641064,28106550.html
Nur sollten die Funklöcher die ministeriellen Immobilien stets umgeben,
Feuerwehr, Polizei, Hallo, Haaaaaaallo?.

Oder das inverse VDSL-Loch um die Datsche der KandisBunzlerin, ob dort
der Outdoor-DSLAM einen 115V Netzanschluß hat?
--> http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/34280934/1/data.pdf


Butzo

Franz Glaser

unread,
Apr 27, 2015, 4:17:04 PM4/27/15
to
Am 27.04.2015 22:08, schrieb Klaus Butzmann:

> Oder das inverse VDSL-Loch um die Datsche der KandisBunzlerin, ob dort
> der Outdoor-DSLAM einen 115V Netzanschluß hat?

> --> http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/34280934/1/data.pdf

... das ... das ... das ... das sind ja nur Wörter! :-(


GL
--
Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der
Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen
Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die
mittelmäßige Mehrheit.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 28, 2015, 2:24:09 AM4/28/15
to
Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:

>Naja die 400MHz beim Tetra sind gegenüber den 80MHz früher beim Analogfunk
>schon etwas ungünstiger für die Ausbreitung.

Auf Distanz schon, dafür geht es in der Stadt, in Gebäuden und mit
Handfunkgeräten auf 400 MHz massiv besser und zuverlässiger.

Matthias Weingart

unread,
Apr 28, 2015, 4:08:37 AM4/28/15
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@schmid.xxx>:

> Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:
>
>>Naja die 400MHz beim Tetra sind gegenüber den 80MHz früher beim Analogfunk
>>schon etwas ungünstiger für die Ausbreitung.
>
> Auf Distanz schon, dafür geht es in der Stadt, in Gebäuden und mit
> Handfunkgeräten auf 400 MHz massiv besser und zuverlässiger.

Ja? Ich hatte auf 2m eigentlich immer bessere Erfahrungen mit der Handfunke,
als auf 70cm. Gerade der Wald scheint auf 70cm mehr zu dämpfen.

M. (DG6MMT)
--

Matthias Weingart

unread,
Apr 28, 2015, 4:15:14 AM4/28/15
to
Franz Glaser <fr...@meg-glaser.com>:

> http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/34280934/1/data.pdf

Das ist die Gewinnoptimierung der Telekom. Ganz ähnlich ging es ja der
Privatisierung der Bahn in Grossbritannien, irgenwann ein Flop weil die
Privaten auf kurzfristigen Gewinn aus waren und alles nur auf Verschleiss
fuhren. Sehr viel Weitsicht kann ich bei der Telekom nicht entdecken...

M.
--

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 28, 2015, 5:43:38 AM4/28/15
to
Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:

>Ja? Ich hatte auf 2m eigentlich immer bessere Erfahrungen mit der Handfunke,
>als auf 70cm. Gerade der Wald scheint auf 70cm mehr zu dämpfen.

Im Wald ist das oft so, und 2m ist auch mit HFG deutlich besser als
4m, schon richtig. Dennoch hat man auch bereits mit 2m die Probleme
mit den nicht so effizienten Kurzantennen, während man auf 70cm
problemlos eine lambda/4 verwenden kann.

Matthias Weingart

unread,
Apr 28, 2015, 6:07:23 AM4/28/15
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@schmid.xxx>:

> Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:
>
>>Ja? Ich hatte auf 2m eigentlich immer bessere Erfahrungen mit der
>>Handfunke, als auf 70cm. Gerade der Wald scheint auf 70cm mehr zu
>>dämpfen.
>
> Im Wald ist das oft so, und 2m ist auch mit HFG deutlich besser als
> 4m, schon richtig. Dennoch hat man auch bereits mit 2m die Probleme
> mit den nicht so effizienten Kurzantennen, während man auf 70cm
> problemlos eine lambda/4 verwenden kann.

Ja, auch wieder richtig. Aber am Fahrzeug liessen sich - zumindest in der
Vergangenheit - die ca. 1m immer noch gut unterbringen.

Mal ne andere Sache: Tetra kann ja anscheinend auch eine relay-funktion, d.h.
ein exponiertes Handgerät hat Verbindung mit der Infrastruktur und kann
Gespräche aus einem gebäude weitervermitteln. Funktioniert das praktisch? Der
Wikipedia-Artikel klingt da nach "och ist das schwierig".

M.
--

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 28, 2015, 6:25:38 AM4/28/15
to
Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:

>Mal ne andere Sache: Tetra kann ja anscheinend auch eine relay-funktion, d.h.
>ein exponiertes Handgerät hat Verbindung mit der Infrastruktur und kann
>Gespräche aus einem gebäude weitervermitteln. Funktioniert das praktisch? Der
>Wikipedia-Artikel klingt da nach "och ist das schwierig".

Das wird zumindest real eingesetzt mit den Fahrzeuggeräten, um bei
Einsätzen mit Anfahrt per KFZ auch nach dem Aussteigen im Haus oder im
Keller Empfang zu haben. HFGs können das auch, wenn man die Lizenzen
dafür kauft. Selber habe ich auch schon im DMO (Direktomodus) mit
einem HFG auf dem Balkongeländer als DMO-Repeater experimentiert,
funktioniert hervorglänzend! Das sendet auch regelmäßig ein
Bakentelegramm aus, damit die Teilnehmer erkennen können, wenn sie den
Abdeckungsbereich verlassen, ist also durchaus ein durchdachtes und
taugliches Konzept.

Schwierig ist da erst mal nix, wenn das System sauber administriert
wird und die Leute ihr Geschäft verstehen.

Joerg

unread,
Apr 28, 2015, 2:47:35 PM4/28/15
to
Der wurde in vielen Gegenden weitgehend abgeschafft :-(

In unserer Ecke benutzen einige 6m, wobei die Antennen der
Handfunkgeraete imposant sind. Im Handy-Bereich geht der Trend leider in
die umgekehrte Richtung, ist inzwischen fast alles ueber 1GHz. Dadurch
muss ich z.B. auf dem Mountain Bike regelmaessig durch ein fast 15km
langes Funkloch. Darf man sich nicht heftig bei loeffeln.

Rolf Bombach

unread,
Apr 28, 2015, 4:08:37 PM4/28/15
to
Frank Müller schrieb:
>
> Um da nennenswerte Verbesserungen zu erzielen müßtest du schon
> mit flüssigen Stickstoff kühlen, da reicht so ein Peltier-Element, was
> du dann auch wieder kühlen müßtest, sonst wird die andere Seite
> kochend heiß, nicht zu.
> Ob der Rest der Schaltung das aushält ist dann eine andere Frage...

Und was die Kennlinien dann so treiben, auch. Eventuell geht da
FET noch besser als BJT; bei den SQUID-Leuten gab es immer wieder
mutige, die erfolgreich die FET-Vorstufe in LN2 gebadet haben.

Vor Jahrzehnten wurden mal grössere Mengen kryogene Paramps
aus Satelliten-Bodenstationen verschrottet, da hätte man
abgreifen müssen ;-). IIRC verwendeten die aber Gifford-
McMahon-Maschinen, also eher Abkühlung auf 20K oder gar
darunter.

--
mfg Rolf Bombach

gUnther nanonüm

unread,
Apr 28, 2015, 4:32:30 PM4/28/15
to

"Joerg" <ne...@analogconsultants.com> schrieb im Newsbeitrag
news:cqa2u6...@mid.individual.net...

> In unserer Ecke benutzen einige 6m, wobei die Antennen der Handfunkgeraete
> imposant sind. Im Handy-Bereich geht der Trend leider in die umgekehrte
> Richtung, ist inzwischen fast alles ueber 1GHz. Dadurch muss ich z.B. auf
> dem Mountain Bike regelmaessig durch ein fast 15km langes Funkloch. Darf
> man sich nicht heftig bei loeffeln.

Hi,
bist doch ein fähiger Bastler, was spricht gegen ein eigenes Relais?
Kurzwelle bis nach Hause auf dem Berg, von da an Pots...

--
mfg,
gUnther

Klaus Butzmann

unread,
Apr 28, 2015, 5:15:21 PM4/28/15
to
Am 28.04.2015 um 10:15 schrieb Matthias Weingart:
> Sehr viel Weitsicht kann ich bei der Telekom nicht entdecken...
Ich war bis vor einigen Jahren auch eher pro Telekom, aber die
(Kaufleute) machens den Kunden echt schwer.

Aktuell sollen wir für die Umstellung von ISDN auf VOIP Anschlußgebühr
bezahlen. Egal, dann migriert halt auch noch der letzte Anschluß zu
einem anderen Anbieter.
In meinem Umfeld sind es mittlerweile > 10 Basisanschlüsse die
abdiffundiert sind...


Butzo

Axel Berger

unread,
Apr 29, 2015, 2:15:01 AM4/29/15
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote on Tue, 15-04-28 12:25:
>Das wird zumindest real eingesetzt mit den Fahrzeuggeräten, um bei
>Einsätzen mit Anfahrt per KFZ auch nach dem Aussteigen im Haus oder im
>Keller Empfang zu haben.

Bevor die "Hendis" auf den Markt kamen habe ich mich gefragt, warum
niemand eine Kombination der damals schon handelsüblichen Auto- und
Schnurlostelephone anbot.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 29, 2015, 2:30:23 AM4/29/15
to
Axel_...@b.maus.de (Axel Berger) wrote:

>Bevor die "Hendis" auf den Markt kamen habe ich mich gefragt, warum
>niemand eine Kombination der damals schon handelsüblichen Auto- und
>Schnurlostelephone anbot.

Gab es doch, teils sogar ab Werk, bei BMW hab ich das gesehen.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 29, 2015, 2:31:52 AM4/29/15
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:

>In unserer Ecke benutzen einige 6m, wobei die Antennen der
>Handfunkgeraete imposant sind. Im Handy-Bereich geht der Trend leider in
>die umgekehrte Richtung, ist inzwischen fast alles ueber 1GHz. Dadurch
>muss ich z.B. auf dem Mountain Bike regelmaessig durch ein fast 15km
>langes Funkloch. Darf man sich nicht heftig bei loeffeln.

Eigentlich ist doch der Trend für die Landversorgung 700/800 MHz, bei
euch wie bei uns. Die Kollegen letztens in den USA hatten in übelster
Pampa noch hervorragende LTE-Versorgung bei 700MHz.

Joerg

unread,
Apr 29, 2015, 12:32:17 PM4/29/15
to
On 2015-04-28 11:31 PM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>
>> In unserer Ecke benutzen einige 6m, wobei die Antennen der
>> Handfunkgeraete imposant sind. Im Handy-Bereich geht der Trend leider in
>> die umgekehrte Richtung, ist inzwischen fast alles ueber 1GHz. Dadurch
>> muss ich z.B. auf dem Mountain Bike regelmaessig durch ein fast 15km
>> langes Funkloch. Darf man sich nicht heftig bei loeffeln.
>
> Eigentlich ist doch der Trend für die Landversorgung 700/800 MHz, bei
> euch wie bei uns. Die Kollegen letztens in den USA hatten in übelster
> Pampa noch hervorragende LTE-Versorgung bei 700MHz.
>

LTE habe ich nicht, nur ein normales non-Schmart Handy. Da haben sie die
<1GHz Versorgung schrittweise abgebaut. Da es CDMA ist, hat es keine
Laufzeitbeschraenkung, ich koennte also auf einen Huegel rauf, sollte
ich Hilfe brauchen. Winziges Problem waere, dass man das nach eine
vollen Crash mit dem Mountain Bike u.U. nicht mehr schafft, und dass auf
diesen Weisen Zuchtbullen weiden. Die Art, wie man sie in Western bei
Rodeos sieht ...

Joerg

unread,
Apr 29, 2015, 12:34:24 PM4/29/15
to
Phone Patch geht natuerlich immer. Ich koennte ja meinen alten Atlas
Transceiver fitmachen, eine Hustler Mobilantenne ans MTB schrauben und
eine Autobatterie mitnehmen. Problem ist, die Antenne bliebe ueberall
haengen und koennte bei einem Crash zerbrezeln :-)

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 29, 2015, 12:53:28 PM4/29/15
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:

>LTE habe ich nicht, nur ein normales non-Schmart Handy. Da haben sie die
><1GHz Versorgung schrittweise abgebaut.

Ja, man muß sich halt ein Gerät auf aktuellem technischen Stand
gönnen, das auch alle Funktechnologien unterstützt. In Deutschland
haben wir derzeit GSM900, GSM1800, UMTS900, UMTS2100, LTE800, LTE1800,
LTE2600 :) Die Zahl ist grob das BAnd in MHz... Nur, wenn man alles
hat, ist man auch jeder Situation gewappnet, natürlich kann man die
Anforderungen reduzieren, wenn man in der bereisten Region auch schon
mit weniger Systemen Vollversorgung hat.

Joerg

unread,
Apr 29, 2015, 12:56:24 PM4/29/15
to
On 2015-04-29 9:53 AM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>
>> LTE habe ich nicht, nur ein normales non-Schmart Handy. Da haben sie die
>> <1GHz Versorgung schrittweise abgebaut.
>
> Ja, man muß sich halt ein Gerät auf aktuellem technischen Stand
> gönnen, das auch alle Funktechnologien unterstützt. In Deutschland
> haben wir derzeit GSM900, GSM1800, UMTS900, UMTS2100, LTE800, LTE1800,
> LTE2600 :) Die Zahl ist grob das BAnd in MHz... Nur, wenn man alles
> hat, ist man auch jeder Situation gewappnet, natürlich kann man die
> Anforderungen reduzieren, wenn man in der bereisten Region auch schon
> mit weniger Systemen Vollversorgung hat.
>

Das ist bei uns nicht so einfach, da man bei solchen Anschaffungen
gleichzeitig mit einer Telefongesellschaft und einem Vertrag verheiratet
wird. Das mag ich nicht, meins ist vertragslos. Es macht keinen Sinn,
$50/mo zu latzen, wenn man nur 15-20min im Monat damit telefoniert und
nie Internet damit macht.

LTE gibt's da draussen vermutlich eh nicht.

Sieghard Schicktanz

unread,
Apr 29, 2015, 4:13:03 PM4/29/15
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Wed, 29 Apr 2015 09:34:28 -0700:

> Transceiver fitmachen, eine Hustler Mobilantenne ans MTB schrauben und
> eine Autobatterie mitnehmen. Problem ist, die Antenne bliebe ueberall
> haengen und koennte bei einem Crash zerbrezeln :-)

Du meinst wohl, _der Akku_ könnte dabei "zerbrezeln"?

Das könnte durchaus "interessant" verlaufen. Aber Schwefelsäure ist halt
nicht nicht so sehr hautfreundlich, und auch an anderen Gegenständen kann
sie deutliche Veränderungen veranlassen...

--
--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

Joerg

unread,
Apr 29, 2015, 5:32:03 PM4/29/15
to
On 2015-04-29 11:34 AM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Wed, 29 Apr 2015 09:34:28 -0700:
>
>> Transceiver fitmachen, eine Hustler Mobilantenne ans MTB schrauben und
>> eine Autobatterie mitnehmen. Problem ist, die Antenne bliebe ueberall
>> haengen und koennte bei einem Crash zerbrezeln :-)
>
> Du meinst wohl, _der Akku_ könnte dabei "zerbrezeln"?
>

Nur wenn man sich loeffelt oder zu knapp an einem Felsen vorbeidoengelt.
Das letzte Mal heftig Loeffeln war im Herbst letzten Jahres. Ein
Manzanita Baum sprang mir ploetzlich in den Weg, einer seiner Aeste
packte meinen Rucksack und hob mich bei etwa 30km/h aus dem Sattel. Das
Fahrrad fuhr noch ein Stueck allein weiter, ich sehe es heute noch in
Zeitlupe wegduesen.


> Das könnte durchaus "interessant" verlaufen. Aber Schwefelsäure ist halt
> nicht nicht so sehr hautfreundlich, und auch an anderen Gegenständen kann
> sie deutliche Veränderungen veranlassen...
>

Gibt hier schon Li-Ion Autobatterien. Allerdings koennte das in einen
Waldbrand ausarten und das will man ja schon gar nicht. Also lasse ich
das lieber :-)

Sieghard Schicktanz

unread,
Apr 29, 2015, 8:13:05 PM4/29/15
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Wed, 29 Apr 2015 14:32:05 -0700:

...
> Manzanita Baum sprang mir ploetzlich in den Weg, einer seiner Aeste
> packte meinen Rucksack und hob mich bei etwa 30km/h aus dem Sattel. Das
> Fahrrad fuhr noch ein Stueck allein weiter, ich sehe es heute noch in
> Zeitlupe wegduesen.

Fazit: Halt Dich von diesen springenden Bäumen lieber auf mehr als
Sprungweite fern...
(Sowas sollten auch viele derart gefährdete Autofahrer hier bei Alleen
machen - am besten garnicht durchfahren. Andere vertragen sich bestens
mit allen Bäumen...)

...
> Gibt hier schon Li-Ion Autobatterien. Allerdings koennte das in einen
> Waldbrand ausarten und das will man ja schon gar nicht. Also lasse ich
> das lieber :-)

Bei Li kommt's sehr auf die "Chemistry" an, nicht alle sind Brandbomben.
LiFePO4 kannst Du durchbohren, durchschießen und zersägen, ohne daß außer
Sauerei was besonders Schlimmes passiert. Die LiCo sollen dagegen ganz
besonders leicht entflammbar sein.
Hier bei uns in GOG ("Good Old Germany") würde ich erwarten, daß die
käuflichen Kisten auf Brandgefahr geprüft und freigegeben sind / sein
müssen. In USAnien kann wohl jeder jede Art von Brandsatz oder sonstige
Terrorgeräte frei ver- und einkaufen.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 30, 2015, 12:00:46 AM4/30/15
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:

>Das ist bei uns nicht so einfach, da man bei solchen Anschaffungen
>gleichzeitig mit einer Telefongesellschaft und einem Vertrag verheiratet
>wird.

Ich weiß, aber man bekommt auch freie Geräte, nur halt nicht für 19.99
nachgeworfen.

gUnther nanonüm

unread,
Apr 30, 2015, 8:53:48 AM4/30/15
to

"Joerg" <ne...@analogconsultants.com> schrieb im Newsbeitrag
news:cqcfgd...@mid.individual.net...

>> bist doch ein fähiger Bastler, was spricht gegen ein eigenes Relais?
>> Kurzwelle bis nach Hause auf dem Berg, von da an Pots...
>>
>
> Phone Patch geht natuerlich immer. Ich koennte ja meinen alten Atlas
> Transceiver fitmachen, eine Hustler Mobilantenne ans MTB schrauben und
> eine Autobatterie mitnehmen. Problem ist, die Antenne bliebe ueberall
> haengen und koennte bei einem Crash zerbrezeln :-)

Hi,
eine Solarzelle auf den Deckel, einen Draht gerollte "Wurfantenne" dabei und
eine Flachbatterie aus der letzten Polaroidfilmpackung, fettich. Fährst ja
meistens bei hellem, und soo viel telefonierst Du ja auch nicht. nur als
Notruf...

--
mfg,
gUnther

gUnther nanonüm

unread,
Apr 30, 2015, 9:00:14 AM4/30/15
to

"Joerg" <ne...@analogconsultants.com> schrieb im Newsbeitrag
news:cqcfcf...@mid.individual.net...

> ich Hilfe brauchen. Winziges Problem waere, dass man das nach eine vollen
> Crash mit dem Mountain Bike u.U. nicht mehr schafft, und dass auf diesen
> Weisen Zuchtbullen weiden. Die Art, wie man sie in Western bei Rodeos
> sieht ...

Hi,
dann klemm eine Raketenpistole ans Sattelrohr. Als Ami hat man doch immer ne
Knarre dabeizuhaben, oder? Am Fallschirm baumelnd ist die längst kallt,
wenn sie ins trockene grüngelackte Gras fällt :-)

Und Bullen tun toten Radlern nix, der "Zuchtbulle" reagiert nur hektisch auf
gebückt stehende Silhouetten, die einer "Kuh von hinten" ähneln, wenn man
nur mit einem Auge guckt und farbenblind ist...ein humpelnder Rucksackträger
hätte gute Chancen, eine halbe Tonne Rindfleisch zu schultern :-)

--
mfg,
gUnther

Joerg

unread,
Apr 30, 2015, 10:13:14 AM4/30/15
to
On 2015-04-29 4:56 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Wed, 29 Apr 2015 14:32:05 -0700:
>
> ...
>> Manzanita Baum sprang mir ploetzlich in den Weg, einer seiner Aeste
>> packte meinen Rucksack und hob mich bei etwa 30km/h aus dem Sattel. Das
>> Fahrrad fuhr noch ein Stueck allein weiter, ich sehe es heute noch in
>> Zeitlupe wegduesen.
>
> Fazit: Halt Dich von diesen springenden Bäumen lieber auf mehr als
> Sprungweite fern...
> (Sowas sollten auch viele derart gefährdete Autofahrer hier bei Alleen
> machen - am besten garnicht durchfahren. Andere vertragen sich bestens
> mit allen Bäumen...)
>

Geht hier kaum. Ich musste sogar die Lenkstange einkuerzen, weil unsere
Trails oft an vielen Stellen so eng sind, dass man haengenbleibt. Hier
ist einer, den ich oft fahre:

https://www.youtube.com/watch?v=qD5kJRvLeUU

Da kommen einem 30km/h vor wie 180 Sachen auf einer belebten Autobahn.
Bei 7:04 min sieht man sogar ein Einrad. Das wuerde ich mich nicht trauen.

> ...
>> Gibt hier schon Li-Ion Autobatterien. Allerdings koennte das in einen
>> Waldbrand ausarten und das will man ja schon gar nicht. Also lasse ich
>> das lieber :-)
>
> Bei Li kommt's sehr auf die "Chemistry" an, nicht alle sind Brandbomben.
> LiFePO4 kannst Du durchbohren, durchschießen und zersägen, ohne daß außer
> Sauerei was besonders Schlimmes passiert. Die LiCo sollen dagegen ganz
> besonders leicht entflammbar sein.
> Hier bei uns in GOG ("Good Old Germany") würde ich erwarten, daß die
> käuflichen Kisten auf Brandgefahr geprüft und freigegeben sind / sein
> müssen. In USAnien kann wohl jeder jede Art von Brandsatz oder sonstige
> Terrorgeräte frei ver- und einkaufen.
>

Ungeschuetzte Li-Ion Zellen sind aber in Europa oft einfacher zu
bekommen als hier.

Joerg

unread,
Apr 30, 2015, 10:18:34 AM4/30/15
to
On 2015-04-29 9:00 PM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>
>> Das ist bei uns nicht so einfach, da man bei solchen Anschaffungen
>> gleichzeitig mit einer Telefongesellschaft und einem Vertrag verheiratet
>> wird.
>
> Ich weiß, aber man bekommt auch freie Geräte, nur halt nicht für 19.99
> nachgeworfen.
>

Bei Euch, nicht hier. Unsere haben nur selten austauschbare SIM Karten
und wenn, dann kommt man damit meist nur auf GSM Netze. Die sind fuer
Exkursionen weit draussen durch die Pampa nicht so guenstig. Ein anderer
Mountain Bike Fahrer hat ein Samsung Galaxy, bekommt dort draussen
jedoch auch keine Verbindung. Mit meinem (Sprint CDMA Netzwerk) geht es
oft etwas laenger oder man bekommt nach Kraxeln auf eine Berg eine
gerade so ausreichende Verbindung.

Eric Brücklmeier

unread,
Apr 30, 2015, 10:35:30 AM4/30/15
to
Am 30.04.2015 um 16:18 schrieb Joerg:
> On 2015-04-29 9:00 PM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
>> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>>
>>> Das ist bei uns nicht so einfach, da man bei solchen Anschaffungen
>>> gleichzeitig mit einer Telefongesellschaft und einem Vertrag verheiratet
>>> wird.
>>
>> Ich weiß, aber man bekommt auch freie Geräte, nur halt nicht für 19.99
>> nachgeworfen.
>>
>
> Bei Euch, nicht hier.

reicht das nicht?

http://www.amazon.com/s/ref=nb_sb_noss_2?url=search-alias%3Daps&field-keywords=lte+phone+unlocked&rh=i%3Aaps%2Ck%3Alte+phone+unlocked
--
http://www.headless-brewing.com/

Joerg

unread,
Apr 30, 2015, 11:59:07 AM4/30/15
to
Und was machst Du dann damit? Wie ich schrieb, sind GSM Netze weniger
gut geeignet, wenn man aus duenn oder gar nicht besiedelten Gegenden
heraus Netzanbindung braucht. Ich haette daher gern CDMA. Analog waere
besser, gibt es aber nicht mehr.

Die einzige Moeglichkeit, die man hat, ist das was ich tat. Man nimmt
ein Foenchen von einem Zweitanbieter, welcher auf einem existierenden
Netz an Low-Usage Kunden vertreibt. Die wollen jedoch ihre eigenen
Foenchen sehen. Ich kann dort ein Smart Phone fuer $49.95 bekommen, aber
nur, wenn ich denen danach monatlich $35 latze (ohne Vertrag). Das lohnt
sich fuer mich (derzeit) nicht.

Eric Brücklmeier

unread,
Apr 30, 2015, 12:04:47 PM4/30/15
to
Am 30.04.2015 um 17:59 schrieb Joerg:
> On 2015-04-30 7:35 AM, Eric Brücklmeier wrote:
>> Am 30.04.2015 um 16:18 schrieb Joerg:
>>> On 2015-04-29 9:00 PM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
>>>> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>>>>
>>>>> Das ist bei uns nicht so einfach, da man bei solchen Anschaffungen
>>>>> gleichzeitig mit einer Telefongesellschaft und einem Vertrag
>>>>> verheiratet
>>>>> wird.
>>>>
>>>> Ich weiß, aber man bekommt auch freie Geräte, nur halt nicht für 19.99
>>>> nachgeworfen.
>>>>
>>>
>>> Bei Euch, nicht hier.
>>
>> reicht das nicht?
>>
>> http://www.amazon.com/s/ref=nb_sb_noss_2?url=search-alias%3Daps&field-keywords=lte+phone+unlocked&rh=i%3Aaps%2Ck%3Alte+phone+unlocked
>>
>>
>
> Und was machst Du dann damit? Wie ich schrieb, sind GSM Netze weniger
> gut geeignet, wenn man aus duenn oder gar nicht besiedelten Gegenden
> heraus Netzanbindung braucht. Ich haette daher gern CDMA. Analog waere
> besser, gibt es aber nicht mehr.

Ich dachte, es ging um LTE.


--
http://www.headless-brewing.com/

Joerg

unread,
Apr 30, 2015, 12:55:47 PM4/30/15
to
In diesem Fall um Verbindungsmoeglichkeit in der Pampa. LTE gibt es dort
oft nicht. Und selbst wenn, bei unszulande brauchst Du dafuer einen Data
Plan. Aber da draussen ginge hoechstens ein Sat-Phone fuer Notfaelle, so
wie es Bergsteiger und Expeditionen mitfuehren.

Ich fahre nicht gar so hart am "Crash Limit" wie andere Mountain Biker,
da ist die Gefahr nicht hoch.

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 30, 2015, 2:23:30 PM4/30/15
to
Am 30.04.2015 18:04, schrieb Eric Brücklmeier:

> Ich dachte, es ging um LTE.

Ist doch egal. Wenn jemand das Mobiltelefonglöcken läutet, dann bellt
Joerg das CDMA-Loblied. Es handelt sich dabei wohl um einen unbedingten
Reflex.


Gruß Dieter


Axel Berger

unread,
Apr 30, 2015, 3:15:01 PM4/30/15
to
Joerg wrote on Thu, 15-04-30 16:18:
>Unsere haben nur selten austauschbare SIM Karten und wenn, dann kommt
>man damit meist nur auf GSM Netze.

Für mein Nokia 6190 habe ich sogar das Analogmodul. Ich weiß nur nicht,
ob es bei Euch diese Netze überhaupt noch gibt und wo ich eine passende
Prepaidkarte herbekäme.

Joerg

unread,
Apr 30, 2015, 3:37:02 PM4/30/15
to
Ist weitgehend weg :-(

http://usatoday30.usatoday.com/tech/news/techpolicy/2002-08-09-analog-service_x.htm

Mein altes Nokia Foenchen kann auch analog, aber es gibt hier nur noch
digitale Tower. Ist alles ganz toll, wenn man gutes Signal hat. Mir ist
es lieber, aus einem verrauschten Signal wichtiges rauszufischen, als
nur noch zusammenhanglose Bruchstuecke oder lapidar "No Signal" zu
bekommen. Ist beim Fernsehen aehnlich, was inzwischen auch bei uns
komplett digital ist. Seitdem zeichnen wir fast alle Filme erstmal mit
einem Festplattenrekorder auf, spulen dann grob durch, um zu sehen ob
das Signal irgendwo zu lange verpixelt. Beim Fedex Frachtflieger sind es
meist nur Sekunden, bei Wolkendurchzug kann man es meist vergessen. Es
erfordert im Durchschnitt zwei bis drei Versuche, bis ein Film
(einigermassen) komplett in der Kiste ist. Erst dann gucken wir ihn.
Geht nicht mehr anders. Das nennt sich heutzutage Fortschritt.

Rupert Haselbeck

unread,
Apr 30, 2015, 4:00:09 PM4/30/15
to
Joerg schrieb:

> Mein altes Nokia Foenchen kann auch analog, aber es gibt hier nur noch
> digitale Tower.

Dann ist das Ding wohl allmählich etwas gar überaltert und bedenkenlos zu
entsorgen (oder schenke es einfach Holger...)

> Ist alles ganz toll, wenn man gutes Signal hat. Mir ist
> es lieber, aus einem verrauschten Signal wichtiges rauszufischen, als
> nur noch zusammenhanglose Bruchstuecke oder lapidar "No Signal" zu
> bekommen. Ist beim Fernsehen aehnlich, was inzwischen auch bei uns
> komplett digital ist. Seitdem zeichnen wir fast alle Filme erstmal mit
> einem Festplattenrekorder auf, spulen dann grob durch, um zu sehen ob
> das Signal irgendwo zu lange verpixelt. Beim Fedex Frachtflieger sind es
> meist nur Sekunden, bei Wolkendurchzug kann man es meist vergessen. Es
> erfordert im Durchschnitt zwei bis drei Versuche, bis ein Film
> (einigermassen) komplett in der Kiste ist. Erst dann gucken wir ihn.
> Geht nicht mehr anders. Das nennt sich heutzutage Fortschritt.

Bist du sicher, dass es früher wirklich besser war? Oder verklärt die
Erinnerung mal wieder die Vergangenheit?
Üblicherweise war doch das Signal bei der analogen Übertragung bereits bei
noch wesentlich besseren Empfangsbedingungen bereits derart verrauscht und
gestört, dass man nichts mehr damit anfangen konnte als sie heute für ein
einwandfreies Bild und etliche hochwertige Audiokanäle genügen

MfG
Rupert

Sieghard Schicktanz

unread,
Apr 30, 2015, 4:13:05 PM4/30/15
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Thu, 30 Apr 2015 07:13:21 -0700:

> > Fazit: Halt Dich von diesen springenden Bäumen lieber auf mehr als
> > Sprungweite fern...
...
> Geht hier kaum. Ich musste sogar die Lenkstange einkuerzen, weil unsere
> Trails oft an vielen Stellen so eng sind, dass man haengenbleibt. Hier
> ist einer, den ich oft fahre:

Dann halt langsamer fahren...

> Da kommen einem 30km/h vor wie 180 Sachen auf einer belebten Autobahn.

Da kommen halt sonst zuviele Unfälle vor, wie auf der belebten Autobahn.
(So eine hat's hier bei uns leider - und was da so vorkommt...)

...
> > Bei Li kommt's sehr auf die "Chemistry" an, nicht alle sind Brandbomben.
> > LiFePO4 kannst Du durchbohren, durchschießen und zersägen, ohne daß
...
> Ungeschuetzte Li-Ion Zellen sind aber in Europa oft einfacher zu
> bekommen als hier.

Aber nicht im Endkundenhandel, wenn sie brandgefährdet sind.
Ein paar größere LiFePO4-Zellen habe ich hier auch ungeschützt herumstehen.
Die brauchen das auch nicht.

Joerg

unread,
Apr 30, 2015, 4:21:25 PM4/30/15
to
On 2015-04-30 1:00 PM, Rupert Haselbeck wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Mein altes Nokia Foenchen kann auch analog, aber es gibt hier nur noch
>> digitale Tower.
>
> Dann ist das Ding wohl allmählich etwas gar überaltert und bedenkenlos zu
> entsorgen (oder schenke es einfach Holger...)
>

Warum? Es kann auch CDMA und funktioniert ganz hervorragend. Lustig ist
das immer, wenn Leute sueffisant ihre iPhones oder sonstwas aus der
Hemdtasche ziehen, klimper, klimper, wisch, klimper ... "Oh, Mist ...
aehm, hast Du Signal auf Deinem Cell Phone?" ... "Jaha".

Manchmal ueberrascht es Leute, wenn ich Messgeraete wie dieses benutze:

http://www.ohio.edu/people/postr/bapix/Dip_59.htm

"Und ist Dir da noch nie der FET drin durchgebratzt?" ... "Noe. Der FET
ist aus Glas und hat eine beheizte Kathode".


>> Ist alles ganz toll, wenn man gutes Signal hat. Mir ist
>> es lieber, aus einem verrauschten Signal wichtiges rauszufischen, als
>> nur noch zusammenhanglose Bruchstuecke oder lapidar "No Signal" zu
>> bekommen. Ist beim Fernsehen aehnlich, was inzwischen auch bei uns
>> komplett digital ist. Seitdem zeichnen wir fast alle Filme erstmal mit
>> einem Festplattenrekorder auf, spulen dann grob durch, um zu sehen ob
>> das Signal irgendwo zu lange verpixelt. Beim Fedex Frachtflieger sind es
>> meist nur Sekunden, bei Wolkendurchzug kann man es meist vergessen. Es
>> erfordert im Durchschnitt zwei bis drei Versuche, bis ein Film
>> (einigermassen) komplett in der Kiste ist. Erst dann gucken wir ihn.
>> Geht nicht mehr anders. Das nennt sich heutzutage Fortschritt.
>
> Bist du sicher, dass es früher wirklich besser war? Oder verklärt die
> Erinnerung mal wieder die Vergangenheit?
> Üblicherweise war doch das Signal bei der analogen Übertragung bereits bei
> noch wesentlich besseren Empfangsbedingungen bereits derart verrauscht und
> gestört, dass man nichts mehr damit anfangen konnte als sie heute für ein
> einwandfreies Bild und etliche hochwertige Audiokanäle genügen
>

Es war definitiv besser, um Klassen. Wir haben in unserer bergigen
Gegend heftige Mehrfachreflektionen, gegen die selbst Richtantennen kaum
helfen. In der guten alten Analogzeit brach das Bild schonmal soweit
weg, dass der Fernseher auf Reflektionen einrastete. D.h. man hatte
Geisterbilder vor dem gerasteten. Man konnte die Nachrichten immer noch
sehen. Selbst wenn das Bild fast ungeniessbar wurde, der Ton kam durch
und man bekam das wichtigste mit. "Tomorrow morning the left lane of
Highway 50 will be blocked between ..." und man hatte die Information.
Heute hat man ruckzuck gefrorene Kloetzchen, der Ton hackt bis auf
unverstaendlich ab, dann nichts mehr, nach einigen Sekunden Blue Screen
mit "No Signal" wie beim digitalen Handy-Netz. Ganz toll. Dann holen wir
das Kartenspiel raus, da es nun keine Abendnachrichten mehr gibt.

Die Feldstaerke ist nicht das Problem, die haben wir in Huelle und
Fuelle. Das Problem ist, dass ein mit der heissen Nadel gestricktes
System eingefuehrt, aber vorher nicht ausreichend feldgetestet wurde.
M.W. ist Euer DTV von der Bildqualitaet nicht so dolle, aber im
Mehrwegeempfang robuster. Hat man das hier gebuehrend ausprobiert? Aber
nein, wo kaeme man hin, aus dem Ausland, waere ja noch schoener, waere
das. Bei digitalen Handy war es dann umgekehrt.

Joerg

unread,
Apr 30, 2015, 4:41:31 PM4/30/15
to
On 2015-04-30 12:16 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Thu, 30 Apr 2015 07:13:21 -0700:
>
>>> Fazit: Halt Dich von diesen springenden Bäumen lieber auf mehr als
>>> Sprungweite fern...
> ...
>> Geht hier kaum. Ich musste sogar die Lenkstange einkuerzen, weil unsere
>> Trails oft an vielen Stellen so eng sind, dass man haengenbleibt. Hier
>> ist einer, den ich oft fahre:
>
> Dann halt langsamer fahren...
>

Das Haengenbleiben hat wenig mit der Geschwindigkeit zu tun. Da wo
grosses Geroell rumliegt, muss man eine gewisse Minimalgeschwindigkeit
fahren, sonst schwimmt die Chose nicht gescheit auf und wird instabil.


>> Da kommen einem 30km/h vor wie 180 Sachen auf einer belebten Autobahn.
>
> Da kommen halt sonst zuviele Unfälle vor, wie auf der belebten Autobahn.
> (So eine hat's hier bei uns leider - und was da so vorkommt...)
>

Et is noch emma jot jegange :-)

> ...
>>> Bei Li kommt's sehr auf die "Chemistry" an, nicht alle sind Brandbomben.
>>> LiFePO4 kannst Du durchbohren, durchschießen und zersägen, ohne daß
> ...
>> Ungeschuetzte Li-Ion Zellen sind aber in Europa oft einfacher zu
>> bekommen als hier.
>
> Aber nicht im Endkundenhandel, wenn sie brandgefährdet sind.


Sicher?

http://www.tme.eu/en/details/accu-ncr18650b/rechargeable-batteries/panasonic/ncr18650b/


> Ein paar größere LiFePO4-Zellen habe ich hier auch ungeschützt herumstehen.
> Die brauchen das auch nicht.
>

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Guido Grohmann

unread,
Apr 30, 2015, 6:49:12 PM4/30/15
to
Joerg schrieb:
> On 2015-04-29 4:56 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
>> Hallo Joerg,
>>
>> Du schriebst am Wed, 29 Apr 2015 14:32:05 -0700:
>>
>> ...
>>> Manzanita Baum sprang mir ploetzlich in den Weg, einer seiner Aeste
>>> packte meinen Rucksack und hob mich bei etwa 30km/h aus dem Sattel. Das
>>> Fahrrad fuhr noch ein Stueck allein weiter, ich sehe es heute noch in
>>> Zeitlupe wegduesen.
>>
>> Fazit: Halt Dich von diesen springenden Bäumen lieber auf mehr als
>> Sprungweite fern...
>
> Geht hier kaum. Ich musste sogar die Lenkstange einkuerzen, weil unsere
> Trails oft an vielen Stellen so eng sind, dass man haengenbleibt. Hier
> ist einer, den ich oft fahre:
>
> https://www.youtube.com/watch?v=qD5kJRvLeUU

30 Km/h auf diesem Track? Respekt.

Guido

Joerg

unread,
Apr 30, 2015, 7:19:56 PM4/30/15
to
Nicht an jeder Stelle. Auf diesem Trail haben einige Leute dabei
verrissen. Leider endgueltig, Rettungshubschrauber, Metallkiste :-(

Wir haben hier Trails, die von Leuten wir mir als Verkehrswege benutzt
werden. Geht nur per Mountain Bike, zu Fuss oder per Pferd. Im
Durchschnitt ueber 2-3h kommt man auf hiesigem Singletrack so auf
10-11mph, aber es gibt laengere Abschnitte, wo der Tacho um 20mph
pendelt (etwa 30km/h). Muss man sauber bei aufpassen und zur Sicherheit
mit hellem Licht fahren, falls doch mal einer illegalerweise auf einem
Gelaendemopped entgegenkommt. Das Fahren ist dort ganz anders als auf
der Strasse, weil das Fahrrad mehr schwimmt als rollt. Geroell, Sand,
Pferdekoettel, Wasserlachen, glitschiges Gras, Furchen.

Das ist derzeit mein Hauptfahrzeug in einigermassen "sauberem" Zustand:

http://www.analogconsultants.com/ng/bike/Muddy.JPG

Selbst auf Strassen ist diese Sorte Fahrrad manchmal angesagt, wie auf
dieser bei uns im Ort, muss ich mindestens einmal pro Woche durch:

http://www.analogconsultants.com/ng/bike/CoachLane1.JPG

Sieghard Schicktanz

unread,
Apr 30, 2015, 8:13:06 PM4/30/15
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Thu, 30 Apr 2015 13:41:38 -0700:

> >> Geht hier kaum. Ich musste sogar die Lenkstange einkuerzen, weil unsere
> >> Trails oft an vielen Stellen so eng sind, dass man haengenbleibt. Hier
> >> ist einer, den ich oft fahre:

Schaut jedenfalls inzteressant aus, könnte ich meinem Bäckla (Böcklein)
aber nicht zumuten... (Ich muß wohl doch mal schauen, daß ich mir'n
Radlträger montier und bisserl weiter in der Umgebung 'rumkomm...)

> > Dann halt langsamer fahren...
>
> grosses Geroell rumliegt, muss man eine gewisse Minimalgeschwindigkeit
> fahren, sonst schwimmt die Chose nicht gescheit auf und wird instabil.

Da gibt's entweder die Möglichkeit, "drüberzufliegen" oder durchzustapfen.
Der Einradfahrer hat wohl nur die zweite Möglichkeit...

> >> Da kommen einem 30km/h vor wie 180 Sachen auf einer belebten Autobahn.
> >
> > Da kommen halt sonst zuviele Unfälle vor, wie auf der belebten Autobahn.
...
> Et is noch emma jot jegange :-)

Na, dann weiter alles Gute!

...
> >> Ungeschuetzte Li-Ion Zellen sind aber in Europa oft einfacher zu
> >> bekommen als hier.
> >
> > Aber nicht im Endkundenhandel, wenn sie brandgefährdet sind.
>
> Sicher?
>
> http://www.tme.eu/en/details/accu-ncr18650b/rechargeable-batteries/panasonic/ncr18650b/

Müßte ich erstmal anschauen. Daß Panasonic (waren die nicht das mit den
abgebrannten Akkus?) sowas _an Endkunden_ 'rausgibt, finde ich eher
unwahrscheinlich. Zumindest, wenn die nicht inhärent (brand-) sicher sind,
da gibt's ja inzwischen ein paar Arten neben LiFePO4. (Die für die
Serienautos wie Leaf, iMiEV und so. Tesla hat da ja schon Lehrgeld bezahlen
müssen.)

Guido Grohmann

unread,
May 1, 2015, 5:40:04 AM5/1/15
to
Joerg schrieb:
> On 2015-04-30 3:49 PM, Guido Grohmann wrote:
>> 30 Km/h auf diesem Track? Respekt.
>>
>
> Nicht an jeder Stelle. Auf diesem Trail haben einige Leute dabei
> verrissen. Leider endgueltig, Rettungshubschrauber, Metallkiste :-(

Ja, mir wäre das auch etwas zu gefährlich.

> Wir haben hier Trails, die von Leuten wir mir als Verkehrswege benutzt
> werden.

Gibts dann keine Straße als Alternative oder wäre das ein zu großer Umweg?

> Das ist derzeit mein Hauptfahrzeug in einigermassen "sauberem" Zustand:
>
> http://www.analogconsultants.com/ng/bike/Muddy.JPG

Paßt zur Strecke, aber wäre nix für mich.

> Selbst auf Strassen ist diese Sorte Fahrrad manchmal angesagt, wie auf
> dieser bei uns im Ort, muss ich mindestens einmal pro Woche durch:
>
> http://www.analogconsultants.com/ng/bike/CoachLane1.JPG

Oh, ich hätte das nicht für eine Straße gehalten.

Guido



Rolf Bombach

unread,
May 1, 2015, 9:57:19 AM5/1/15
to
Joerg schrieb:
>
> Selbst auf Strassen ist diese Sorte Fahrrad manchmal angesagt, wie auf dieser bei uns im Ort, muss ich mindestens einmal pro Woche durch:
>
> http://www.analogconsultants.com/ng/bike/CoachLane1.JPG

Ist das so ein "do not enter when flooded"-Ort?

Bin schon mal in Colorado mit dem Auto im Hagel stecken
geblieben. Im August.

--
mfg Rolf Bombach

Joerg

unread,
May 1, 2015, 9:59:52 AM5/1/15
to
On 2015-05-01 2:40 AM, Guido Grohmann wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2015-04-30 3:49 PM, Guido Grohmann wrote:

[...]

>> Wir haben hier Trails, die von Leuten wir mir als Verkehrswege benutzt
>> werden.
>
> Gibts dann keine Straße als Alternative oder wäre das ein zu großer Umweg?
>

Nur teilweise. Wenn ich z.B. zum Walmart in einer Nachbarstadt
(Placerville) moechte, gibt es nur drei Moeglichkeiten. Mit dem Auto
ueber einen autobahnaehnlich ausgebauten Highway (Fahrraeder verboten),
auf einer engen Landstrasse (mit dem Fahrrad sehr gefaehrlich) oder
ueber einen Trail. Wenn man ordentlich Drehmoment draufgibt, schafft man
das auf dem Trail in 1-3/4h. Zurueck geht es mehr bergab und mit flotter
Fahrtechnik kann das in 1h erledigt sein. Dann allerdings
abschnittsweise mit deutlich ueber 30km/h.

Auf andere Strecken waeren glatte Fahrbahnen mit erheblichen
Mehrkilometern oder mit heftigeren Steigungen verbunden.


>> Das ist derzeit mein Hauptfahrzeug in einigermassen "sauberem" Zustand:
>>
>> http://www.analogconsultants.com/ng/bike/Muddy.JPG
>
> Paßt zur Strecke, aber wäre nix für mich.
>

Wenn Du Gelegenheit hast, fahre mal ein vollgefedertes Mountain Bike. Es
gibt hier z.B. eine unbefestigte Strasse, die ich bis vor knapp zwei
Jahren immer mit dem Auto (Gelaendewagen) gefahren bin. Da flog aber
auch alles bei durch die Huette und ich wurde voll durchgeschaukelt. Das
Mountain Bike gleitet bei gleicher Geschwindigkeit (da kann man kaum
mehr als 25km/h fahren) drueber wie eine Saenfte. Von der Haltbarkeit
der Teile sind Fahrraeder sehr viel schlechter als KFZ, aber die
Federung ist viel raffinierter. Luft-Oelfederung vorn und hinten, alle
moeglichen Parameter einstellbar, teilweise waehrend der Fahrt.
Inzwischen sind meine Autokilometer weit weniger als die Fahrradkilometer.


>> Selbst auf Strassen ist diese Sorte Fahrrad manchmal angesagt, wie auf
>> dieser bei uns im Ort, muss ich mindestens einmal pro Woche durch:
>>
>> http://www.analogconsultants.com/ng/bike/CoachLane1.JPG
>
> Oh, ich hätte das nicht für eine Straße gehalten.
>

Das ist eine andere im Ort, die ich auch jede Woche fahre:

http://www.analogconsultants.com/ng/bike/Chapparal1.JPG

Manche meinen, wir fahren SUVs nur zum Angeben, ist aber oft nicht der
Fall. Normale Autos oder Hollandraeder und dergleichen wuerden solche
Strassen nicht lange aushalten.

Guido Grohmann

unread,
May 1, 2015, 10:16:42 AM5/1/15
to
Joerg schrieb:
> On 2015-05-01 2:40 AM, Guido Grohmann wrote:
>>
>> Paßt zur Strecke, aber wäre nix für mich.
>>
>
> Wenn Du Gelegenheit hast, fahre mal ein vollgefedertes Mountain Bike. Es
> gibt hier z.B. eine unbefestigte Strasse, die ich bis vor knapp zwei
> Jahren immer mit dem Auto (Gelaendewagen) gefahren bin. Da flog aber
> auch alles bei durch die Huette und ich wurde voll durchgeschaukelt. Das
> Mountain Bike gleitet bei gleicher Geschwindigkeit (da kann man kaum
> mehr als 25km/h fahren) drueber wie eine Saenfte.

Bin schon solche vollgefederten Mountainbikes gefahren, allerdings in
einem Mittelgebirge und nicht solche anspruchsvollen Strecken. Es federt
nicht nur das Rad, sondern auch der Mensch. Das siehst du recht gut,
wenn du mal mit einer Kamera am Lenker filmst und das mit der Aufnahme
einer Helmkamera oder Actioncam vergleichst.

Als Flachlandradler ist mir das aber zu unbequem.

> Inzwischen sind meine Autokilometer weit weniger als die Fahrradkilometer.

Autofahren macht da auch nicht mehr Spaß. ;)

>> Oh, ich hätte das nicht für eine Straße gehalten.
>>
>
> Das ist eine andere im Ort, die ich auch jede Woche fahre:
>
> http://www.analogconsultants.com/ng/bike/Chapparal1.JPG

So sehen hier höchstens Feldwege aus, und dann sind sie auch ziemlich mies.

> Manche meinen, wir fahren SUVs nur zum Angeben, ist aber oft nicht der
> Fall. Normale Autos oder Hollandraeder und dergleichen wuerden solche
> Strassen nicht lange aushalten.

Ne, das paßt nicht zusammen. Hier in D sehen die meisten SUVs niemals
Feldwege. Die werden bestenfalls gefahren, weil sie so schön hoch sind.

Guido




Rolf Bombach

unread,
May 1, 2015, 10:20:31 AM5/1/15
to
Joerg schrieb:
>
> LTE habe ich nicht, nur ein normales non-Schmart Handy. Da haben sie die <1GHz Versorgung schrittweise abgebaut. Da es CDMA ist, hat es keine
> Laufzeitbeschraenkung, ich koennte also auf einen Huegel rauf, sollte ich Hilfe brauchen. Winziges Problem waere, dass man das nach eine vollen Crash mit dem
> Mountain Bike u.U. nicht mehr schafft, und dass auf diesen Weisen Zuchtbullen weiden. Die Art, wie man sie in Western bei Rodeos sieht ...

Dann lass dir mal von Jerry den taktischen Umgang mit Bullen aller Art erklären.

https://www.youtube.com/watch?v=GXEK7rcqO-Y

--
mfg Rolf Bombach

Joerg

unread,
May 1, 2015, 10:44:46 AM5/1/15
to
On 2015-05-01 7:16 AM, Guido Grohmann wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2015-05-01 2:40 AM, Guido Grohmann wrote:
>>>
>>> Paßt zur Strecke, aber wäre nix für mich.
>>>
>>
>> Wenn Du Gelegenheit hast, fahre mal ein vollgefedertes Mountain Bike. Es
>> gibt hier z.B. eine unbefestigte Strasse, die ich bis vor knapp zwei
>> Jahren immer mit dem Auto (Gelaendewagen) gefahren bin. Da flog aber
>> auch alles bei durch die Huette und ich wurde voll durchgeschaukelt. Das
>> Mountain Bike gleitet bei gleicher Geschwindigkeit (da kann man kaum
>> mehr als 25km/h fahren) drueber wie eine Saenfte.
>
> Bin schon solche vollgefederten Mountainbikes gefahren, allerdings in
> einem Mittelgebirge und nicht solche anspruchsvollen Strecken. Es federt
> nicht nur das Rad, sondern auch der Mensch. Das siehst du recht gut,
> wenn du mal mit einer Kamera am Lenker filmst und das mit der Aufnahme
> einer Helmkamera oder Actioncam vergleichst.
>

Klar schaukelt das. Dabei ist es guenstig, wenn der Fahrradhaendler
ebenfalls Mountain Biker ist und einem die ganze Daempfer-Chose gut
einstellt.

Fuer mich war die erste Fahrt ein Erlebnis, als saesse ich zum ersten
Mal in einem Lincoln Town Car oder Citroen DS21.


> Als Flachlandradler ist mir das aber zu unbequem.
>

Flachland gibbet hier nich :-)

Nur unten im Tal, aber da muss man erstmal hinkommen.

[...]


>> Manche meinen, wir fahren SUVs nur zum Angeben, ist aber oft nicht der
>> Fall. Normale Autos oder Hollandraeder und dergleichen wuerden solche
>> Strassen nicht lange aushalten.
>
> Ne, das paßt nicht zusammen. Hier in D sehen die meisten SUVs niemals
> Feldwege. Die werden bestenfalls gefahren, weil sie so schön hoch sind.
>

Das ist hier ganz anders. Sie werden oft als echte Arbeitspferde
benutzt. Viel Zuladung, harte Pisten. Wenn man ein gutes Exemplar kauft,
halten die das aus. Meiner ist 18 Jahre alt und war nie was dran kaputt.

Joerg

unread,
May 1, 2015, 10:55:14 AM5/1/15
to
On 2015-05-01 6:57 AM, Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>>
>> Selbst auf Strassen ist diese Sorte Fahrrad manchmal angesagt, wie auf
>> dieser bei uns im Ort, muss ich mindestens einmal pro Woche durch:
>>
>> http://www.analogconsultants.com/ng/bike/CoachLane1.JPG
>
> Ist das so ein "do not enter when flooded"-Ort?
>

Dort nicht, aber wenn so eine Strasse am Fuss groesserer Berge ist,
sollte man das Wetter am Berg beobachten. Flash Floods kommen rasant.

Was mir etwa 10km weiter die Berge hoch passiert ist: Volle Kamelle in
den Pedalen, so 25-30km/h drauf, durch eine kleine Talsohle ... dachte
ich ... da war aber nun ein Mini-See. Volle Kamelle rein, gerade genug
Schwung, um mit angezogenen Beinen am anderen Ende rauszukommen. Der
Fahrer hinter mir war nicht schnell genug und blieb stecken.


> Bin schon mal in Colorado mit dem Auto im Hagel stecken
> geblieben. Im August.
>

Das geht in Minuten. Kann auch in Australien passieren:

https://www.youtube.com/watch?v=kYUpkPTcqPY

Rolf Bombach

unread,
May 1, 2015, 12:08:38 PM5/1/15
to
Klaus Butzmann schrieb:
> Am 27.04.2015 um 12:04 schrieb Matthias Weingart:
>
>> http://www.mz-web.de/quedlinburg/digitalfunk-im-landkreis-harz-ungestopfte-
>> funkloecher,20641064,28106550.html
> Nur sollten die Funklöcher die ministeriellen Immobilien stets umgeben,
> Feuerwehr, Polizei, Hallo, Haaaaaaallo?.
>
> Oder das inverse VDSL-Loch um die Datsche der KandisBunzlerin, ob dort der Outdoor-DSLAM einen 115V Netzanschluß hat?
> --> http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/34280934/1/data.pdf

Jammern auf hohem Niveau. Das meiste erachte ich als selbstverschuldet.
Ich behaupte mal, mit 256k kriegt man problemlos Business-taugliches
Internet hin.
Aber man kann auch höhere Bandbreiten erzielen. Resultat: Total überfrachtetes
Webdesign, vor lauter bewegter Bilder sieht man nicht mehr das Wesentliche,
dafür lassen sich Viren und Trojaner leichter einbinden.
Der nächste Wahn war dann TV über Internet. HDTV natürlich, on demand, klar,
4K Skype ist das mindeste, 3D so gut wie im kommen, etc.
Eine moderne Industrienation erkennt man daran, dass mindestens 10% des
Stroms im Internet verschwindet, Tendenz steigend.
Billiges Benzin in den USA: Resultat: Un-Autos, Anti-Autos usw.
Billige Datenübertragung: Resultat: Schwachsinn.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
May 1, 2015, 12:10:47 PM5/1/15
to
Guido Grohmann schrieb:
>
> Ne, das paßt nicht zusammen. Hier in D sehen die meisten SUVs niemals Feldwege. Die werden bestenfalls gefahren, weil sie so schön hoch sind.

Sicher nicht, diese Kisten passen ja nicht in die Waschstrasse.

Noch idiotischer sind die Off-Roader, alldieweil in den meisten Europäischen
Staaten das Fahren abseits befestigter Strassen generell verboten ist.

--
mfg Rolf Bombach

Joerg

unread,
May 1, 2015, 12:28:11 PM5/1/15
to
Diese in Portugal scheint aber legal zu sein:

https://www.youtube.com/watch?v=QFQEihZD5GE

Hartmut Kraus

unread,
May 1, 2015, 12:53:46 PM5/1/15
to
Aber auf nie gekanntem Niveau. ;)

--
http://www.hkraus.eu/

Hartmut Kraus

unread,
May 1, 2015, 12:55:17 PM5/1/15
to
In D inzwischen auch????

--
http://www.hkraus.eu/

Sieghard Schicktanz

unread,
May 1, 2015, 4:13:08 PM5/1/15
to
Hallo Hartmut,

Du schriebst am Fri, 01 May 2015 18:54:14 +0200:

> > Billige Datenübertragung: Resultat: Schwachsinn.
>
> Aber auf nie gekanntem Niveau. ;)

Ja, so niedrig (tief?) war das früher nicht.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 1, 2015, 4:13:08 PM5/1/15
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Fri, 01 May 2015 07:55:22 -0700:

> > Bin schon mal in Colorado mit dem Auto im Hagel stecken
> > geblieben. Im August.
>
> Das geht in Minuten. Kann auch in Australien passieren:

Sollte man weder Fahr- noch Motorrad fahren währenddessen. Hat hier mal ein
Mofler deutlich gespürt - der konnte grade noch von einem Anwohner in
"relative" Sicherheit gebracht werden. Glücklicherweise gibt's das hier nur
einigermaßen selten. Noch, jedenfalls.

Axel Berger

unread,
May 1, 2015, 4:15:01 PM5/1/15
to
Joerg wrote on Thu, 15-04-30 22:21:
>Dann holen wir das Kartenspiel raus, da es nun keine Abendnachrichten
>mehr gibt.

Und Tarot ist bezüglich der kommenden Verkehrssituation wirklich
vergleichbar zuverlässig?

Axel Berger

unread,
May 1, 2015, 7:15:01 PM5/1/15
to
Joerg wrote on Fri, 15-05-01 16:00:
>Manche meinen, wir fahren SUVs nur zum Angeben, ist aber oft nicht der
>Fall.

Aber technischer Sachverstand auch nicht. In Kanada habe ich
haufenweise riesige Ford Allradpickups gesehen mit, nach Augenmaß,
winzigen 13 Zoll Rädchen. Wer kommt auf sowas? Da ist im Zweifel die
gute alte Ente geländegängiger.

Axel Berger

unread,
May 1, 2015, 7:15:01 PM5/1/15
to
Joerg wrote on Fri, 15-05-01 01:20:
>http://www.analogconsultants.com/ng/bike/Muddy.JPG

Ich sehe, die Hinterradschwinge ist ungefedert aber einstellbar. Ist
das den Stabilitätsverlust gegenüber einer starren Verbindung wert?

Joerg

unread,
May 1, 2015, 8:13:13 PM5/1/15
to
Vemutlich auch noch tiefergelegt. Das ist die Tschk .. tschk .. BUMPF
Clientele. Lederjacke, Goldkettchen, Bling-bling.

Hier auf dem Lande haben die derbe Gelaendereifen.

Joerg

unread,
May 1, 2015, 8:20:24 PM5/1/15
to
Sieh nochmal genauer hin. In der Mitte ist ein Daempfer, der abschaltbar
ist (auf starr, rotes Hebelchen), in der Daempfungskraft einstellbar und
im Rebound einstellbar. Luftfederung mit Oelbad fuer den Rebound. Da
kommen Autos echt nicht mit. Allenfalls Citroen oder Lincoln, aber die
sind ungeeignet fuer Gelaendefahrten.

Bei diesem Fahrrad sind die Lager der Hinterradaufhaengung besonders
robust, ein Grund, warum ich es kaufte. Das braucht man, weil auf Trails
viele Kurven mit Rauslehnen anstatt in die Kurve legen gefahren werden.
Bin gerade von einem 50km Ausritt zurueck, diesmal aber nur zum Spass.

Joerg

unread,
May 1, 2015, 8:31:28 PM5/1/15
to
Wir spielen meist Rommee oder Mexican Train. Verkehrsnachrichten gibt es
dank DTV eben im TV oft nicht mehr. Aber egal, da ich die als
Selbststaendiger kaum noch brauche. Falls ja, dann gehe ich aufs
Internet oder Radio. Fernsehen ist seit Digital zu unzuverlaessig, Radio
ist noch die gute alte analoge Technik und besonders bei Mittelwelle
funktioniert das immer. Man dreht auf 1530kHz und alles ist paletti. An
vielen Flughafen haben sie kleine Robo-Sender, die einem sagen, in
welchen Parkhaeusern noch Platz ist.

Dieter Wiedmann

unread,
May 2, 2015, 12:11:31 AM5/2/15
to
Am 01.05.2015 22:16, schrieb Axel Berger:
> Joerg wrote on Fri, 15-05-01 16:00:
>> Manche meinen, wir fahren SUVs nur zum Angeben, ist aber oft nicht der
>> Fall.
>
> Aber technischer Sachverstand auch nicht.

Juristischer aber, bei den Herstellern.

man CAFE


Gruß Dieter

Klaus Butzmann

unread,
May 2, 2015, 4:36:31 PM5/2/15
to
Am 01.05.2015 um 18:08 schrieb Rolf Bombach:

> Ich behaupte mal, mit 256k kriegt man problemlos Business-taugliches
> Internet hin.
Und dann 30 Windows Maschinen ohne WSUS Server...


Butzo


Joerg

unread,
May 2, 2015, 4:47:59 PM5/2/15
to
On 2015-05-01 9:08 AM, Rolf Bombach wrote:
> Klaus Butzmann schrieb:
>> Am 27.04.2015 um 12:04 schrieb Matthias Weingart:
>>
>>> http://www.mz-web.de/quedlinburg/digitalfunk-im-landkreis-harz-ungestopfte-
>>>
>>> funkloecher,20641064,28106550.html
>> Nur sollten die Funklöcher die ministeriellen Immobilien stets umgeben,
>> Feuerwehr, Polizei, Hallo, Haaaaaaallo?.
>>
>> Oder das inverse VDSL-Loch um die Datsche der KandisBunzlerin, ob dort
>> der Outdoor-DSLAM einen 115V Netzanschluß hat?
>> --> http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/34280934/1/data.pdf
>
> Jammern auf hohem Niveau. Das meiste erachte ich als selbstverschuldet.
> Ich behaupte mal, mit 256k kriegt man problemlos Business-taugliches
> Internet hin.


Definitiv nicht. Ich hatte bis vor kurzem 1.2Mbit/sec DSL. Das reicht
nicht recht fuer Online-Conferencing, es ging nur so leidlich. Je nach
Service, aber da hat man kaum Wahl und muss sich nach dem richten, was
die Kunden abonniert haben.

Jetzt habe ich 6MBit/sec auf dem Papier, in der Realitaet sind es
zwischen 1.6 und 3Mbit, ganz selten ein Peak auf ueber 4Mbit/sec. Damit
laeuft Conferencing nun fast immer fluessig.


> Aber man kann auch höhere Bandbreiten erzielen. Resultat: Total
> überfrachtetes
> Webdesign, vor lauter bewegter Bilder sieht man nicht mehr das Wesentliche,
> dafür lassen sich Viren und Trojaner leichter einbinden.
> Der nächste Wahn war dann TV über Internet. HDTV natürlich, on demand,
> klar,
> 4K Skype ist das mindeste, 3D so gut wie im kommen, etc.
> Eine moderne Industrienation erkennt man daran, dass mindestens 10% des
> Stroms im Internet verschwindet, Tendenz steigend.


So isses :-(

Bis auf Online-Conferencing. Das hat bei mir die Zahl der dienstlichen
Fluege auf einige wenige pro Jahr reduziert. Auch bei anderen. Sowas
spart Kerosin, vom Energiegehalt mehr als die Computer an Strom brauchen
und ist umweltmaessig gut. Es ist auch billiger. GoToMeeting kostet um
die $50/mo und damit ueber das ganze Jahr weit weniger als eine einzige
Dienstreise.

Fuer Fluggesellschaften, Hotels, Mietwagenfirmen und Restaurants ist
dieser Trend natuerlich unerfreulich.


> Billiges Benzin in den USA: Resultat: Un-Autos, Anti-Autos usw.


Das aendert sich langsam, da Benzin inzwischen weit ueber $3/Gallone kostet.


> Billige Datenübertragung: Resultat: Schwachsinn.
>

Im grossen und ganzen ja. Bei vielen Web Designern habe ich echte
Zweifel an deren Kompetenz.

Rolf Bombach

unread,
May 2, 2015, 6:12:44 PM5/2/15
to
Joerg schrieb:
>
> Bei diesem Fahrrad sind die Lager der Hinterradaufhaengung besonders robust, ein Grund, warum ich es kaufte. Das braucht man, weil auf Trails viele Kurven mit
> Rauslehnen anstatt in die Kurve legen gefahren werden. Bin gerade von einem 50km Ausritt zurueck, diesmal aber nur zum Spass.

Meinst du Reinlehnen, so wie die Motorrad-Rennfahrer?
Gewöhnt man sich beim Krad mit ungünstig montierten/
positionierten Fussrasten automatisch recht schnell an,
auch wenn der Funkenflug manchmal ganz gut aussieht...

--
mfg Rolf Bombach

Axel Berger

unread,
May 3, 2015, 12:15:03 AM5/3/15
to
Joerg wrote on Sat, 15-05-02 02:31:
>Verkehrsnachrichten gibt es dank DTV eben im TV oft nicht mehr. Aber
>egal, da ich die als Selbststaendiger kaum noch brauche.

Mag im ernsten Kontext ja sein, ich bezog mich aber auf:

Joerg wrote on Thu, 15-04-30 22:21:
>"Tomorrow morning the left lane of Highway 50 will be blocked between
>..." und man hatte die Information. Heute hat man ruckzuck gefrorene
>Kloetzchen,

und die dazu genannte Kartenalternative.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 3, 2015, 7:07:51 AM5/3/15
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:

>Bei Euch, nicht hier. Unsere haben nur selten austauschbare SIM Karten
>und wenn, dann kommt man damit meist nur auf GSM Netze. Die sind fuer

Die Mehrheit der GEräte hat SIMs, anders kommt man nämlich in
GSM/UMTS/LTE-Netze nicht rein :)



-ras

--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 3, 2015, 7:10:53 AM5/3/15
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:

>Ist weitgehend weg :-(
>
>http://usatoday30.usatoday.com/tech/news/techpolicy/2002-08-09-analog-service_x.htm
>
>Mein altes Nokia Foenchen kann auch analog, aber es gibt hier nur noch
>digitale Tower. Ist alles ganz toll, wenn man gutes Signal hat. Mir ist
>es lieber, aus einem verrauschten Signal wichtiges rauszufischen, als
>nur noch zusammenhanglose Bruchstuecke oder lapidar "No Signal" zu

Das muß man anerkennen, die analogen Systeme hatten 10 bis 20 dB mehr
Reserve, das ist viel Holz.

>bekommen. Ist beim Fernsehen aehnlich, was inzwischen auch bei uns
>komplett digital ist. Seitdem zeichnen wir fast alle Filme erstmal mit
>einem Festplattenrekorder auf, spulen dann grob durch, um zu sehen ob
>das Signal irgendwo zu lange verpixelt. Beim Fedex Frachtflieger sind es
>meist nur Sekunden, bei Wolkendurchzug kann man es meist vergessen. Es
>erfordert im Durchschnitt zwei bis drei Versuche, bis ein Film
>(einigermassen) komplett in der Kiste ist. Erst dann gucken wir ihn.
>Geht nicht mehr anders. Das nennt sich heutzutage Fortschritt.

Das nennt sich "not invented here"-KRankheit. Die Amis mußten es halt
anders machen, DVB-T kommt ja aus Europa und ist böse, genau wie GSM.
Dauert dann meist ein Jahrzehnt oder so, bis sie evtl. merken, daß die
Europäer es doch besser hinbekommen.
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