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Problem mit Relais / Kontaktabbrand

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TAltmeyer

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Jan 11, 1997, 3:00:00 AM1/11/97
to

Die Kontaktbelastung ist in deinem Fall wesentlich hoeher als I=U/R
220/200W=1,1A . Ein Wunder ist das allerdings infolge des typischen
Anlaufstroms eines Schaltnetzteils nicht. Sollte der Einschaltzeitpunkt
auf dem Spannungsmaximum der Phase liegen kannst du ohne weiteres
kurzzeitig mit ca. 20A rechnen. Ansonsten erreichen solche Netzteile
im Schnitt etwa 8A Einschaltstrom. Du kannst aber ohne weiteres,
wenn kein Verbraucher miteiner hoeheren Dauerstromaufnahme
angeschlossen ist, einen 4,7 Ohm/15W Hochlastwiderstand zur
Strombegrenzung (besser einen ausreichend dimensionierten NTC)
in Reihe zum Kontakt Schalten.

So long Thomas Altmeyer

talt...@aol.com
10034...@compuserve.com

Dirk Salva

unread,
Jan 11, 1997, 3:00:00 AM1/11/97
to

Hello all,

ich habe da ein Problem mit Siemens-Relais:

ich benutze hier eine kleine Schaltbox, mit der ich ueber meinen
Anrufbeantworter ein Netzgeraet schalten kann. Z.Zt. haengt daran mein
Compi. Ausserdem kann ich den AB ueber einen kleinen Schalter
ueberbruecken. Die Schaltung ist selbstgebaut und ziemlich simpel, sie
macht eigentlich nix besonderes. Es werden halt nur die Relais ueber einen
externen Transistor geschaltet. Sie ist auch nicht das Problem, dass
Problem sind die Relais:

Ich habe mir beim Bau der Schaltung gedacht, um die Belastung moeglichst
gering zu halten und um auf der sicheren Seite zu sein, nehme ich einfach
zwei Relais und schaltet mit ihnen sowohl die Phase als auch den Null
gleichzeitig ein bzw. aus. Es handelt sich um zwei identische Kammrelais
von Siemens, den Typ habe ich gerade nicht parat, aber lt. Datenbuch
sollen sie pro Kontakt 5A bei 220 V schalten koennen. (Sie haben nur zwei
Kontakte, einen Oeffner und einen Schliesser, Typ lautet ungefaehr CY...).
Das Problem:
Das Relais, welches die Phase schaltet, leidet unter extremem
Kontaktabbrand, manchmal klebt der Kontakt auch oder gibt mittlerweile gar
keinen Kontakt mehr. Da ich z.Zt. ueber diese Relais nur meinen Tower mit
200W-Netzteil schalte, kann die Belastung eigentlich doch gar nicht zu
hoch sein. Zumindest werde ich damit wohl kaum an die 5A-Grenze stossen
(der Monitor wird extra geschaltet).
Was kann ich also gegen diesen extremen Kontaktabbrand tun? Liegt es an zu
grossem Funkenschlag? Wenn ja, was kann ich dagegen tun?
Wie gesagt, das Relais, welches die Phase schaltet (nachgemessen!), ist
erheblich staerker in Mitleidenschaft gezogen ;-(


ciao, Dirk

+----------------------------------------------------------------------+
| Dirk Salva Internet: dsa...@nutrimatic.ruhr.de |
| ask for PGP key! FIDO: Dirk Salva 2:2444/1401.33 |
| WWW: http://www.ruhr.de/home/nutrimatic/ |
+----------------------------------------------------------------------+

Gerd Roethig

unread,
Jan 12, 1997, 3:00:00 AM1/12/97
to

Hallo,

Dirk Salva (dsa...@nutrimatic.ruhr.de) zauberte die folgende Nachricht
vor unsere erstaunten Augen:

: ich habe da ein Problem mit Siemens-Relais:

: ich benutze hier eine kleine Schaltbox, mit der ich ueber meinen
: Anrufbeantworter ein Netzgeraet schalten kann. Z.Zt. haengt daran mein
: Compi. Ausserdem kann ich den AB ueber einen kleinen Schalter
: ueberbruecken. Die Schaltung ist selbstgebaut und ziemlich simpel, sie
: macht eigentlich nix besonderes. Es werden halt nur die Relais ueber einen
: externen Transistor geschaltet. Sie ist auch nicht das Problem, dass
: Problem sind die Relais:

[...]
: zwei Relais und schaltet mit ihnen sowohl die Phase als auch den Null

: gleichzeitig ein bzw. aus. Es handelt sich um zwei identische Kammrelais
: von Siemens, den Typ habe ich gerade nicht parat, aber lt. Datenbuch
: sollen sie pro Kontakt 5A bei 220 V schalten koennen. (Sie haben nur zwei
: Kontakte, einen Oeffner und einen Schliesser, Typ lautet ungefaehr CY...).
: Das Problem:
: Das Relais, welches die Phase schaltet, leidet unter extremem
: Kontaktabbrand, manchmal klebt der Kontakt auch oder gibt mittlerweile gar
: keinen Kontakt mehr. Da ich z.Zt. ueber diese Relais nur meinen Tower mit
: 200W-Netzteil schalte, kann die Belastung eigentlich doch gar nicht zu
: hoch sein. Zumindest werde ich damit wohl kaum an die 5A-Grenze stossen
: (der Monitor wird extra geschaltet).
: Was kann ich also gegen diesen extremen Kontaktabbrand tun? Liegt es an zu
: grossem Funkenschlag? Wenn ja, was kann ich dagegen tun?
: Wie gesagt, das Relais, welches die Phase schaltet (nachgemessen!), ist
: erheblich staerker in Mitleidenschaft gezogen ;-(


Das Problem ist die nicht rein ohmsche Last; es ensteht im Moment des Last-
abwurfs eine ziemlich hohe Spannung an dem Kontakt, die einen Lichtbogen
zuendet. Das Resultat ist der Kontaktabbrand.
Zu den 5A Kontaktbelastung: Diese gelten _nur_ fuer rein ohmsche Last, d.h.,
wenn Du damit einen Heizdraht an einem nicht durch induktive Komponenten
"vorbelasteten" Netz schalten wuerdest.
Da dies jedoch nicht der Fall ist, reduziert sich die Kontaktbelastung
entsprechend.
Was waere als Loesung denkbar?

1. Relais mit hoeherer Kontaktbelastbarkeit einsetzen (Nachteil: meist
ziemlich gross)

2. Funkenunterdrueckung bauen. Diese besteht im Prinzip aus einem
mit einem Widerstand in Reihe geschalteten Kondensator. Dieser soll
die im Abschaltmoment entstehende, zum Funkenueberschlag fuehrende
Spannung aufnehmen und damit die Kontakte entlasten. Der Widerstand
soll den dabei in den Kondensator fliessenden Strom begrenzen
(IMHO nur bei hoeheren Spannungen / Lasten erforderlich).
Wichtig ist, dass der Kondensator eine ensprechende (Impuls-)
Spannungsfestigkeit aufweist; ein 1500-V-Typ ist sicher nicht uebertrieben.
Weiterhin werden oft hochohmige, spannungsfeste Widerstaende parallel
zu dem Entstoerkondensator vorgesehen, einerseits, damit dieser sich
schneller entladen kann (sonst wuerde der Kontakt die noch gespeicherte
Ladung kurzschliessen und u.U. verkleben), andererseits, um noch eine
zusaetzliche Belastung fuer die im Abschaltmoment entstehende Spannung
vorzusehen.
Problem ist der durch diesen Widerstand staendig in den Verbraucher
fliessende Strom, der einerseits Energieverschwendung ist, andererseits
den Widerstand unnoetig erwaermen kann. Daher ist sein Wert ein
Kompromiss zwischen Wirksamkeit und unerwuenschten Nebeneffekten.

Das Ganze saehe also etwa so aus:

Netz /Kontakt Verbraucher
>---o----o o-----o------>
| |
(R1) |
| |
o----(R2)----o
| |
o-----||-----o
Entstoerkondensator
Werte: R1 (wenn vorgesehen) < 1 Kohm
R2 (wenn vorgesehen) 100 Kohm .. 2 Mohm (abh. v. Kondensator)
Kondensator: handelsueblicher 1500-V-Entstoerkondensator 100nF..470nF

Sinnvoll waere, den zweiten Kontakt auch wenigstens mit einem Kondensator
zu schuetzen. Den "Funkenflug" bekommt man mit solch einer Anordnung nicht
voellig weg, jedoch wird der Kontakt geschont.

3. Loesung mit Varistoren (damit habe ich allerdings keine Erfahrungen).
Sie muessten aehnlich dem Entstoerkondensator geschaltet werden, wobei
natuerlich R1, R2 (s.o.) wegfallen muessten.

Vielleicht hilfts ein wenig...

Ciao

Gerd


: ciao, Dirk

Olav Woelfelschneider

unread,
Jan 12, 1997, 3:00:00 AM1/12/97
to

Dirk Salva <dsa...@nutrimatic.ruhr.de> wrote in maus.elektronik:
DS> keinen Kontakt mehr. Da ich z.Zt. ueber diese Relais nur meinen Tower mit
DS> 200W-Netzteil schalte, kann die Belastung eigentlich doch gar nicht zu
DS> hoch sein. Zumindest werde ich damit wohl kaum an die 5A-Grenze stossen

Doch!

Das Schaltnetzteil im PC richtet die Netzspannung gleich und fuettert damit
erstmal einen dicken Kondensator mit ein paar hundert uF.
Der Einschaltstoss, den das produziert, kannst Du dir denken, das quaelt die
Relais ganz ordentlich.

--
Olav "Mac" Wölfelschneider wo...@rbg.informatik.th-darmstadt.de

I'd rather write programs to write programs than write programs.
[Bumper Sticker]

Thomas Schaerer

unread,
Jan 14, 1997, 3:00:00 AM1/14/97
to

Gerd Roethig (ge...@EVA.imise.uni-leipzig.de) wrote:

> Das Problem ist die nicht rein ohmsche Last; es ensteht im Moment des Last-
> abwurfs eine ziemlich hohe Spannung an dem Kontakt, die einen Lichtbogen
> zuendet. Das Resultat ist der Kontaktabbrand.

Danke fuer Deinen Beitrag. Er ist sehr nuetzlich wenn man wirklich
induktive Lasten schaltet. Es geht hier aber um das Problem mit einem
Schaltnetzteil. Da entstehen vor allem grosse Stromstoesse durch den
Brueckengleichrichter und Ladeelko auf der 230VAC-Seite. Eine
induktive Last, die beim Ausschalten eine hohe
Selbstinduktionsspannung erzeugt, gibt es nicht.

Gruss
Thomas

#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
* Thomas Schaerer >>> scha...@isi.ee.ethz.ch <<< ||| *
* Swiss Federal Institute of Technology Zurich, ETHZ ||| *
* Signal and Information Processing Laboratory ISI / | \ *
* Sternwartstr. 7 CH-8092 Zurich, Switzerland / | \ *
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#


Gerd Roethig

unread,
Jan 14, 1997, 3:00:00 AM1/14/97
to

Thomas Schaerer (scha...@isi.ee.ethz.ch) wrote:
: Gerd Roethig (ge...@EVA.imise.uni-leipzig.de) wrote:

: > Das Problem ist die nicht rein ohmsche Last; es ensteht im Moment des Last-
: > abwurfs eine ziemlich hohe Spannung an dem Kontakt, die einen Lichtbogen
: > zuendet. Das Resultat ist der Kontaktabbrand.

: Danke fuer Deinen Beitrag. Er ist sehr nuetzlich wenn man wirklich
: induktive Lasten schaltet. Es geht hier aber um das Problem mit einem
: Schaltnetzteil. Da entstehen vor allem grosse Stromstoesse durch den
: Brueckengleichrichter und Ladeelko auf der 230VAC-Seite. Eine
: induktive Last, die beim Ausschalten eine hohe
: Selbstinduktionsspannung erzeugt, gibt es nicht.

Hast recht...haette wohl genauer lesen sollen; in dem Fall waere eine Art
Einschaltstrombegrenzung in der Art sinnvoll (spontaner Einfall):


Netz (P) / (Kontakt1) Verbraucher
>---------o o----------o--R1--o---->
| |
| / | (Kontakt2)
o--o o-o

Wobei Kontakt1 der "normale" Einschalter waere, Kontakt2 gehoert zu einem
Relais, welches wenige ms verzoegert eingeschaltet wird (evtl. ueber RC-
Glied vor der Spule loesbar), R waere ein Drahtwiderstand von ca. 47-100
Ohm, der im Einschaltmoment den Strom begrenzt.
Das haette nebenher auch noch positive Auswirkungen auf die Lebensdauer
des Netzgleichrichters und der Netz-Ladelkos im Schaltnetzteil.
Ich selbst habe waehrend der Reparatur eines SNT eine solche Schutzschaltung
(R1 mit 68 Ohm) eingesetzt, es klappte wunderbar. Kontakt2 kann dann auch
durchaus weniger Belastbarkeit besitzen (ich hatte ein 2-A-Relais in
Verwendung), ohne dass nennenswerter Abbrand eintritt.

Eleganteste Loesung waere natuerlich ein Nullspannungsschalter mit Triacs,
welcher diese Probleme gegenstandslos machen wurde, jedoch leider etwas
teuer kommt und das Problem der galvanischen Trennung aufwirft.

Ciao


Gerd


Andreas Kuepper

unread,
Jan 15, 1997, 3:00:00 AM1/15/97
to

> Hello all,

>
> ich habe da ein Problem mit Siemens-Relais:
>
>...

> Ich habe mir beim Bau der Schaltung gedacht, um die Belastung moeglichst
> gering zu halten und um auf der sicheren Seite zu sein, nehme ich einfach
> zwei Relais und schaltet mit ihnen sowohl die Phase als auch den Null
> gleichzeitig ein bzw. aus.

Das duerfte nicht allzuviel nützen, da die Relais nicht 100%ig
gleichzeitig abschalten. Das Relais, dass zuerst schaltet verschleist dann
viel schneller als das andere denn das andere schaltet dann nahezu
stromlos.
Es ist aber trotzdem sinnvoll beide Kontakte zu schalten, denn Deine
Schaltung wird ja wohl mit einem Stecker in eine Steckdose eingestöpselt
und da weiß man nicht, wo die Phase und wo der Nulleiter ist. Wenn man
beide Leitungen schaltet, stellt man sicher, das der abgeschaltete Rechner
auch spannungsfrei ist.
> ... gekuerzt ...


> Was kann ich also gegen diesen extremen Kontaktabbrand tun? Liegt es an zu
> grossem Funkenschlag? Wenn ja, was kann ich dagegen tun?

Wenn Du mit der Schaltung nicht in Serie gehen willst, empfehle ich Dir
mit dem Relais ein Hilfsschütz anzusteuern, welches zum schalten von
induktive Lasten geeignet ist.
Vielleicht reicht es aber auch aus, wenn Du das 5A Relais gegen ein 16A
Relais austauschst.
Ansonsten kann ich Dir nur die Lösung mit einem Kondensator empfehlen, wie
sie in den anderen Replys vorgestellt wurde. Der Nachteil dieser
Schaltungen ist jedoch, daß sie nicht ganz abschalten und ein Reststrom
ueber den parallelgeschalteten Widerstand und Kondensator fließt.

> Wie gesagt, das Relais, welches die Phase schaltet (nachgemessen!), ist
> erheblich staerker in Mitleidenschaft gezogen ;-(
>

Das ist reiner Zufall. Dieses Relais schaltet eben Frueher als das andere.

Grueße Andreas

-------------------------------------------------------------------
E.-mail: and...@kuepper.oche.de
phone (voice): 49 / 241 / 877078 Andreas Kuepper, Germany
-------------------------------------------------------------------
## CrossPoint v3.11 ##

Thomas Schaerer

unread,
Jan 15, 1997, 3:00:00 AM1/15/97
to

Daniel Haude (HA...@alpha5.physnet.uni-hamburg.de) wrote:

> Ich habe uebrigens schon einiges Geld gespart, indem ich die Dinger
> vor teure Film-Halogenlampen geschaltet habe.

Soso, ich gebe Dir jetzt einen Gratistip (wo gibt's das heute schon?)
wie Du die Halogenlampen trotz Heissleiter kaputtkriegst. Toll, das
dies trotzdem geht, gaell?

Aaaaalso, wenn die Lampe brennt und der Heissleiter ganz heiss ist,
schaltest Du die Lampe etwa 1/2 Sekunde lang aus und gleich wieder
ein. Dann hast Du die grosse Chance, dass der Heissleiter noch immer
heiss und der Widerstand gering ist und dann *PENG* hast Du vielleicht
Glueck, dass die Lampe durchbrennt.

Genau deshalb ist es so sinnvoll, dass nach einigen 100 ms ein
Relaiskontakt den Heissleiter ueberbrueckt. Wichtig ist natuerlich
auch, dass bei einem kleinen Netzunterbruch von einer Sinusperiode die
Relaisverzoegerung sicher zurueckgesetzt wird, damit nach dem
Netzunterbruch wieder die selbe Verzoegerungszeit wirkt.

Daniel Haude

unread,
Jan 15, 1997, 3:00:00 AM1/15/97
to

Dirk Salva (dsa...@nutrimatic.ruhr.de) wrote:
>Das Problem:
>Das Relais, welches die Phase schaltet, leidet unter extremem
>Kontaktabbrand, manchmal klebt der Kontakt auch oder gibt mittlerweile gar
>keinen Kontakt mehr. Da ich z.Zt. ueber diese Relais nur meinen Tower mit

Es gibt fuer ein paar Mark sog. Einschaltstrombegrenzer, die ich (als ich noch
Schaltnetzteile entwickelte) immer erfolgreich einsetzte. Es handelt sich dabei
um simple Heissleiter, die in Serie mit dem Verbraucher (Primaerseite des
Netzteils) geschaltet werden. In kaltem Zustand haben die Dinger einen
Widerstand von einigen zehn Ohm und begrenzen damit den Einschaltstromstoss auf
einige Ampere. Beim Einschalten verbraet der Begrenzer praktisch die gesamte
Leistung (da die Elkos im entladenen Zustand einen Kurzschluss darstellen) und
erhitzt sich in Sekundenbruchteilen auf ueber hundert Grad. Dadurch aber sinkt
der Widerstand auf Ohm-Bruchteile (weil NTC), so dass bald die gesamte
Netzspannung am Verbraucher anliegt. Ab diesem Zeitpunkt "klaut" sich der
Begrenzer nur noch wenige Watt, um auf Betriebstemperatur zu bleiben. Bei
Conrad z.B. gibt's eine ganze Palette von diesen Teilen fuer verschiedenste
Betriebsstroeme.

Ich habe uebrigens schon einiges Geld gespart, indem ich die Dinger vor teure
Film-Halogenlampen geschaltet habe.

--
Daniel Haude
Institut fuer Angewandte Physik
Universitaet Hamburg

ha...@physnet.uni-hamburg.de


Burkhard Kohl

unread,
Jan 16, 1997, 3:00:00 AM1/16/97
to

HA...@alpha5.physnet.uni-hamburg.de wrote at 15.01.97
regarding topic "Re: Problem mit Relais / Kontaktabbrand":

> Dirk Salva (dsa...@nutrimatic.ruhr.de) wrote:
> Es gibt fuer ein paar Mark sog. Einschaltstrombegrenzer, die ich (als
ich
> noch Schaltnetzteile entwickelte) immer erfolgreich einsetzte. Es handelt
> sich dabei um simple Heissleiter, die in Serie mit dem Verbraucher
> (Primaerseite des Netzteils) geschaltet werden. In kaltem Zustand haben die

Werden NTCs nicht serienmäßig in Computer-SNT's eingesetzt? Oder sparen
sich die Hersteller inzwischen diese Maßnahme?

Burkhard

--
Burkhard Kohl-Wuttke, B.K...@ipn-b.comlink.apc.org
Danneckerstraße 7, 10245 Berlin, Tel.: +49 30 291 40 24
## CrossPoint v3.11 R ##

Sabine Wolf

unread,
Jan 27, 1997, 3:00:00 AM1/27/97
to

Hi! :)
Wenn er mit zwei Relais sowohl Phase als auch Null schaltet, verschliesst
doch das Relais, was zuletzt schaltet und nicht das, was zuerst schaltet,
den wenn erst eins geschaltet ist, kann doch noch gar kein Strom fliessen,
der Stromkreis ist doch dann erst mit dem zweiten geschlossen.

Tschau,
Sabine

--
__ http://autos.cs.tu-berlin.de/~lythande_
/*+*\ sab...@macsi.ut.tu-berlin.de
%| - |% lyth...@cs.tu-berlin.de
___oOOo_oOOo___ Sabine Wolf wolf...@w250zrz.zrz.tu-berlin.de

Thomas Schaerer

unread,
Jan 28, 1997, 3:00:00 AM1/28/97
to

Sabine Wolf (wolf...@w350zrz.zrz.TU-Berlin.DE) wrote:
> Hi! :)
> Wenn er mit zwei Relais sowohl Phase als auch Null schaltet, verschliesst
> doch das Relais, was zuletzt schaltet und nicht das, was zuerst schaltet,
> den wenn erst eins geschaltet ist, kann doch noch gar kein Strom fliessen,
> der Stromkreis ist doch dann erst mit dem zweiten geschlossen.

Hallo Sabine,

Die Kontakte loesen sich beim Abbrand ab. Der Kontakt der zuerst
schaltet und abbrent, verkleinert sich so lange bis der andere zuerst
zu schalten beginnt. Daraus entsteht ein Gleichgewichtszustand im
staendigen Wechsel des Kontaktabbrandes.

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