bisher habe ich meine kleineren Schaltungen immer mit isolierten
Drahtbrücken auf Lochstreifen- oder diesen "Dreipunkt"-Platinen
aufgebaut. Jetzt wollte ich es mal mit Fädeln probieren, aber irgendwas
mache ich falsch...
Ich gehe so vor, daß ich mit dem Fädeldraht (Kupferlackdraht von
Reichelt, 0,3mm) eine Schlaufe um das Bauteilbein ziehe, und dann
versuche, diese auf die Platine herunterdrücke und dann versuche, sie
festzulöten. Dabei perlt der Lötzinn allerdings vom Draht ab; ich muß
ewig auf der Stelle "herumbrutzeln", und die Lötstelle sieht dann
ziemlich bescheiden aus.
Wenn ich das Bauteil zuerst festlöten, und dann versuche, den Fädeldraht
in den Zinn zu drücken, ist das Ergebnis ähnlich -- der Lötzinn perlt
ab.
Als Lötkolben benutze ich ein geregeltes, allerdings nicht geeichtes und
schon etwas älteres, 30W Gerät. Wenn die Skala noch glaubwürdig ist,
beträgt die Temperatur irgendwas zwischen 300°C und 350°C -- jedenfalls
habe ich sie gegenüber meiner üblichen Löttemperatur schon ein Stück
hochgestellt.
Also: Was mache ich falsch?
Gruß und Dank,
Michael
--
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Du hast KuperLACKdracht.
Tip: Die Stelle, die Du verlöten willst entweder mit ganz feinem
Schleifpapier oder mit Feuerzeug (abbrennen) bearbeiten, so daß an dieser
Stelle der Lack weg ist.
Dann ist das mit dem Löten auch kein Problem mehr.
Durch den Lack wird verhindert, daß es Kontakt zu leitenden Teilen gibt.
Leider wird dadurch auch verhindert, daß das Lot angenommen wird. Dies wird
erst dann angenommen, wenn der Draht
heiß genung wurde, und der Lack verbrannt ist (gibt dann auch Schwarze
Ränder an den Lötstellen).
Gruß Sascha
"Michael J. Schülke" <MJSch...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:MPG.18a130ddb...@news.t-online.de...
> Tip: Die Stelle, die Du verlöten willst entweder mit ganz feinem
> Schleifpapier oder mit Feuerzeug (abbrennen) bearbeiten, so daß an dieser
> Stelle der Lack weg ist.
> Dann ist das mit dem Löten auch kein Problem mehr.
> Durch den Lack wird verhindert, daß es Kontakt zu leitenden Teilen gibt.
> Leider wird dadurch auch verhindert, daß das Lot angenommen wird. Dies wird
> erst dann angenommen, wenn der Draht
> heiß genung wurde, und der Lack verbrannt ist (gibt dann auch Schwarze
> Ränder an den Lötstellen).
Ich dachte, genau das wäre der Sinn des Fädelns: Ich ziehe einfach
meinen Draht, wenn nötig auch durch mehr als zwei Lötpunkte, und spare
mir das Abisolieren, weil die Isolierung beim Löten quasi von selber
verschwindet. Ansonsten sehe ich den Vorteil des Fädelns gegenüber
"normalen" Drahtbrücken nicht.
Herzlichen Dank,
> > Leider wird dadurch auch verhindert, daß das Lot angenommen wird. Dies
wird
> > erst dann angenommen, wenn der Draht
> > heiß genung wurde, und der Lack verbrannt ist (gibt dann auch Schwarze
> > Ränder an den Lötstellen).
> Ich dachte, genau das wäre der Sinn des Fädelns: Ich ziehe einfach
> meinen Draht, wenn nötig auch durch mehr als zwei Lötpunkte, und spare
> mir das Abisolieren, weil die Isolierung beim Löten quasi von selber
> verschwindet. Ansonsten sehe ich den Vorteil des Fädelns gegenüber
> "normalen" Drahtbrücken nicht.
Null-Ohm-Widerstände sind zwar eintönig, isolieren aber sowohl stehend als
auch liegend besser als Drahtbrücken, speziell auf der Lötseite ;-)
--
Georg O.F. Richter
alias Hourdi
hourdi_@_t-online.de
> Ich dachte, genau das wäre der Sinn des Fädelns: Ich ziehe einfach
> meinen Draht, wenn nötig auch durch mehr als zwei Lötpunkte, und spare
> mir das Abisolieren, weil die Isolierung beim Löten quasi von selber
> verschwindet. Ansonsten sehe ich den Vorteil des Fädelns gegenüber
> "normalen" Drahtbrücken nicht.
Dann kauf dir dafür geeigneten Fädeldraht, ist in Kleinmengen aber nicht
ganz preiswert.
Gruß Dieter
Georg Richter wrote:
> In alten Lehrbüchern wurde empfohlen, CuLack-Draht oder Litze mit einer
> Spiritus-Flamme zu bearbeiten (oder in Spiritus zu tauchen und dann
> bunsenzubrennen?)
Jo, das ist richtig. Denn die Alkoholdämpfe wirken ausreichend
reduzierend, um das durch den vorhandenen Luftsauerstoff bei der
Erwärmung gebildete Kupferoxid wieder in Kupfer zu überführen.
So bleibt der Draht hervorragend lötbar.
Genau diese Reaktion ist es übrigens auch, die man sich im Schulversuch
zunutze macht, um Aldehyde darzustellen.
Gruß,
Ulrich Lukas
>Ich gehe so vor, daß ich mit dem Fädeldraht (Kupferlackdraht von
>Reichelt, 0,3mm) eine Schlaufe um das Bauteilbein ziehe, und dann
>versuche, diese auf die Platine herunterdrücke und dann versuche, sie
>festzulöten. Dabei perlt der Lötzinn allerdings vom Draht ab; ich muß
>ewig auf der Stelle "herumbrutzeln", und die Lötstelle sieht dann
>ziemlich bescheiden aus.
Wenn es wirklich CuL-Draht ist, solltest du das Ende des Drahtes
verzinnen, bevor du es verlötest. Mit Sandpapier, Bunsenbrennern und
brennendem Spiritus, wie dir geraten, kommst du nicht weiter. Du mußt
auf deiner Platine schon ein zünftiges Lagerfeuer entfachen und durch
Zugabe von Steinkohle sicherstellen, daß es auch wirklich mit hohen
Temperaturen brennt. :-) Danach mit einem Spaten die Bauteile umgraben.
Nein, mal ernsthaft: Ein genügend heißer Lötkolben reicht für die
Verzinnung von CuL-Enden völlig aus. Das geht auch ohne Brutzelei auf
der Platine, und die Bauteile danken es dir. Davon ab gibt es speziellen
Fädeldraht von Vero mit einer Polyurethan-Isolierung. Der will auch ein
wenig länger gebraten werden als unisolierter Kupferdraht, aber es geht
deutlich einfacher als mit normalem Kupferlackdraht, der ja für die
Wicklungen von Induktivitäten gedacht ist und nicht für das Fädeln von
Leiterplatten.
HTH, Holger
Hallo Michael,
ich bin mir jetzt nicht sicher, ob Du normalen Kupferlackdraht,
oder speziellen Fädeldraht verwendest. Bei letzterem ist der
Schmelzpunkt der Isolation niedriger.
Gruss
Harald
Michael,
selbst wenn du 'regulären' Fädeldraht, z.B. von Vero, nimmst, solltest du
die Temperatur auf 370-390 Grad erhöhen. IMHO verdampft die Isolierung so
etwa bei 370 Grad. Bei 350 Grad Lötkolben kannst du wirklich ewig braten und
bei 380 Grad (nehme ich) geht das Löten fast so schnell wie bei geätzten
Platinen.
Nachteil: empfindlichen Bauteile können etwas heiss werden. Also ICs *immer*
sockeln und speziell kleine Dioden mit voller Anschlusslänge verarbeiten
(d.h. die Anschlussdrähte erst nach dem Löten abkneifen).
Abgesehen davon ist der bequemste Weg, den Draht anzubringen dieser: Draht
kurz durchs Loch schieben, 1-2 mal ums Beinchen und weiter. An
Zwischenstationen genügt einmal rum.
Wenn du Abzweigungen o.ä. mit Fädelkämmen oder strategisch eingelötetem
abisoliertem Draht baust (immer empfehlenswert weil dadurch Scheuerstellen
vermieden werden), dann wickle auf keinen Fall den Fädeldraht darum! Je nach
Schaltung baust du dir sonst die interessantesten Luftspulen und Übertrager
für Übersprechen zwischen Leitungen :-) Den Fädeldraht immer nur um die
Abzweigung herumführen. Ebenso sollten Busleitungen und sonstige Leitungen
die gegen Übersprechen empfindlich sind, unregelmässig verlegt werden.
Andreas
--
------
Andreas Tönne
ato...@t-online.de
ato...@heeg.de
Stimmt, aber nur mit richtigem 'Fädeldraht'. Der hat Lack mit niedriger
Schmelztemperatur. Etwas Geduld braucht es trotzdem. Diesen Draht
gibt es auf kleinen Spulen, da wo es Fädelstifte gibt.
Bunsenbrenner mag für echten CuL-Draht ja das Richtige sein, was
aber wenn du eine Verbindung über mehrere Punkte führen musst?
Gruss Gustav
Draht vorher am verzinnen!
Vergiss die Tips mit Schleifpapier, Lösungmitteln, usw.
Einen kleinen Lötzinntropfen an der Lötkolbenspitze machen und den Draht
dort verzinnen. Die Bauteile vorher normal anlöten und dann einfach den
Draht dazu. Ohne Schlaufe. Am zweiten Drahtende den Draht voher an der
passenden Stelle verzinnen, dann mit einem Seitenschneider in der Mitte der
verzinnten Stelle durchschneiden, dann hast du gleich das Ende für den
nächsten Draht. Bei komplizierteren Schaltungen Fädelkämme verwenden.
Lötkolben mindestens 350 Grad, bei 400 Grad gehts optimal. Wenn du mehr
lötest, wäre eine Absaugeinrichtung sinnvoll.
Georg
> Dann kauf dir dafür geeigneten Fädeldraht, ist in Kleinmengen aber nicht
> ganz preiswert.
Wo kann ich den möglichst günstig bekommen? Bei Reichelt und Kessler (wo
ich sonst ab und an bestelle) habe ich ihn nicht finden können.
Gruß,
Man muss die Drahtenden vorher 'abisolieren'. Das geht aber auch, in den
das Drahtende in eine Lotperle gestupst wird, die am Loetkolben haengt,
nachem man dort 1cm Loezzinndraht geschmolzen ist. Nach < 1 Minute
verdampft der Lack.
--
Manfred Winterhoff, mawin at gmx.net, remove NOSPAM if replying
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.e-online.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Bei Conrad (Nr.532665, EUR 22,-/160m) oder Farnell
(Nrs.146182-146184/148731-148734, EUR 12,-/136m).
Gruß Dieter
> Stimmt leider nicht. Zumindest der Faedeldraht (mit Stift) von Conrad
> hat nach Datenblatt denselben Schmelzpunkt wie normaler Kupferlackdraht
> (und der hat denselben wie Trafodraht).
Was verstehst du unter _normalem_ Kupferlackdraht?
Gruß Dieter
Please log on to the SAP System
Service: zcop_b2c
Connect to SAP gateway failed Connect_PM GWHOST=10.1.2.37,
GWSERV=sapgw02, ASHOST=10.1.2.37, SYSNR=02 LOCATION CPIC (TCP/IP) on
local host ERROR partner not reached (host 10.1.2.37, service 3302) TIME
Wed Jan 29 12:06:28 2003 RELEASE 46D COMPONENT NI (network interface)
VERSION 34 RC -10 MODULE ninti.c LINE 1008 DETAIL NiPConnect2 SYSTEM
CALL SO_ERROR ERRNO 10048 ERRNO TEXT WSAEADDRINUSE: Address already in
use COUNTER 12537
Mag jemand mal bitte deren Webserver debuggen? ;-))
Nein danke, lieber gleich ganz neu programmieren.
--
Aufhören bedeutet nicht weitermachen,
sondern nicht weitermachen
> Ich gehe so vor, daß ich mit dem Fädeldraht (Kupferlackdraht von
> Reichelt, 0,3mm)
ich nehme für meine schaltungen 0,1mm (bei Reichelt: "KUPFER 0,1mm",
140m für 1,55 EUR). für versorgungsspannung und masse ruhig dickeren draht.
>
> Wenn ich das Bauteil zuerst festlöten, und dann versuche, den Fädeldraht
> in den Zinn zu drücken, ist das Ergebnis ähnlich -- der Lötzinn perlt
> ab.
>
> Als Lötkolben benutze ich ein geregeltes, allerdings nicht geeichtes und
> schon etwas älteres, 30W Gerät. Wenn die Skala noch glaubwürdig ist,
> beträgt die Temperatur irgendwas zwischen 300°C und 350°C -- jedenfalls
> habe ich sie gegenüber meiner üblichen Löttemperatur schon ein Stück
> hochgestellt.
>
bei 400 grad geht das prima. ich muss da auch nix erst verzinnen oder so
was. bei dickem draht musst du evtl. 1-2 sec draufhalten, bis die
lackschicht geschmolzen ist.
tobi
MfG JRD
Genau den (allerdings in der Pollin-Ausführung) habe ich bisher auch
benutzt -- und jetzt wollte ich mal sehen, ob ich mir das abisolieren
nicht sparen kann...
Gruß,
also ich hab mir den Fädelstift mit dem dazugehörigen Fädeldraht vor
ein paar Jahren bei Conrad gekauft. Der Lack auf dem Draht ging bei
"normaler" Löttemperatur (370 Grad) in nicht mal einer Sekunde ab. Die
Lötstellen sahen eigendlich gut aus.
Ein Prob hatte ich allerdings: Da gab es diese komischen Kämme bei.
Genaue Bezeichnung weiss ich nicht mehr. Wenn man die auf die Platine
steckte vielen sie raus. Festkleben sah unter aller Sau aus. Anbinden
(mit Fädeldraht durch die Löcher der Lochrasterplatine) war das
einzige. Aber dann durfte mann nicht zu viele Drähte in eine Richtung
ziehen, sonst ging das wieder ab.
Wie ist das mit den Dingern eigendlich geplant gewesen. Sollten die in
der Schaltung bleiben oder nach der Fertigstellung entfernt werden???
Gruss Achim
Mein Lötkolben ist etwas kälter, wenn man aber mit der Spitze einmal kurz über
den Pin mit dem Fädeldraht "kratzt", schabt sich etwas Lack ab. Und wenn mal der
Lötkolben (und das _frische_ Lötzinn) direkten Kontakt mit dem Lack hat,
"frisst" sich das schnell durch. Ohne den Kupferkontakt dauert es wesentlich
länger.
|> Ein Prob hatte ich allerdings: Da gab es diese komischen Kämme bei.
|> Genaue Bezeichnung weiss ich nicht mehr. Wenn man die auf die Platine
|> steckte vielen sie raus. Festkleben sah unter aller Sau aus. Anbinden
|> (mit Fädeldraht durch die Löcher der Lochrasterplatine) war das
|> einzige. Aber dann durfte mann nicht zu viele Drähte in eine Richtung
|> ziehen, sonst ging das wieder ab.
Ich verschmore die Nasen von der Oberseite mit dem Lötkolben. Das hält ziemlich
gut, selbst Kammabschnitte mit nur zwei Nasen (ich verwende nur soviel
davon, wie an der Stelle nötig sind) sind sehr stabil.
|> Wie ist das mit den Dingern eigendlich geplant gewesen. Sollten die in
|> der Schaltung bleiben oder nach der Fertigstellung entfernt werden???
Um Gottes Willen, nein! Die sollen für eine stabile Verdrahtung sorgen... Vor
allem räumt es die Verdrahtung so auf, dass man auch nachträglich wieder an die
Pins und Leitungen rankommt.
--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://wwwbode.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
Ich habe eben nur den Einen, der mit niederem Schmelzpunkt und ohne
vorher abisolieren. Frag nur nicht ob es den noch gibt. Damals bei
Distrelec gekauft. www.distrelec.com
> Die vermutlich mal gute Idee (Faedeldraht mit geringerem Schmelzpunkt)
> wurde wohl oekonomischen Rahmenbedingungen (man kann auch billig
> eingekauftes teuer verkaufen) untergeordnet, was im Endeffekt dazu
> fuehrte, das die Faedeltechnik fast wieder verwschwunden ist.
Billiges teuer verkaufen. Das kennt man zur Genüge. Schade.
> Man muss die Drahtenden vorher 'abisolieren'. Das geht aber auch, in den
> das Drahtende in eine Lotperle gestupst wird, die am Loetkolben haengt,
> nachem man dort 1cm Loezzinndraht geschmolzen ist. Nach < 1 Minute
> verdampft der Lack.
Für Drahtenden praktisch, aber wenn ein Draht um mehrere Punkte geht
sind ev. Teildrähte die bessere Lösung.
Die sollen eigentlich auf der Schaltung verbleiben. Bei Conrad findest du
unter der Bestellnummer des Stifts eine Anleitung von Vero dazu.
Ich klebe die Fädelkämme (so heissen sie) immer mit ein paar Tupfern Pattex
fest. Da quetscht nix raus und sieht ganz gut aus.
Die Kämme sind besonders bei vielen ICs nützlich (zwischen die Beinchen) um
zu vermeiden, dass die Drähte an zuvielen Beinen vorbeigeführt werden
müssen. Ansonsten verwende ich kleine Stücke dicken (1mm) Silberdraht, die
ich als Pfosten einlöte.
Andreas
--
==============================================================
Dipl.Inform. Andreas Tönne * mailto:ato...@t-online.de
--------------------------------------------------------------
Georg Heeg - www.heeg.de * Informatikleitung
mailto:ato...@heeg.de * http://www.heeg.de
phone x49 231 9 75 99 0/36 * fax x49 231 9 75 99 20
> Ich habe eben nur den Einen, der mit niederem Schmelzpunkt und ohne
> vorher abisolieren. Frag nur nicht ob es den noch gibt. Damals bei
> Distrelec gekauft. www.distrelec.com
Für Deutschland führt das zur Site von Schuricht. Und die haben neben
"normalem" Kupferlackdraht (verzinnbar jenseits von 350°C) nur noch
WireWrap-Draht mit Tefzel-Isolierung. Ob der so geeignet ist?
Gruß,
Butzo
WireWrap wird nicht gelötet, sondern nur um den Fuß des Bauteilsockels
gewickelt. Dafür braucht man besonderer Sockel mit "schafkantigen"
langen Beinchen. Der Wire-Wrap-Draht wird von der Wire-Wrap-Pistole
beim Wickeln abisoliert. Es handelt sich bei der Isolierung nicht um
eine Lackschicht, sondern um eine normale Plastik (tm) Schicht.
Thiemo
das ist leider nicht sooo gut möglich. es ist sap, sap ist (noch) nicht
open source. die quellen eines programmes sind sehhhhr hilfreich beim
debuggen
;-)
bax
> Gruß,
> Michael
>
... und ist damit, jedenfalls bei mir und meinen 240 grad celsius am
löter bestens geeignet ...
bax
> Thiemo
>
> > ..Es handelt sich bei der Isolierung nicht um
> > eine Lackschicht, sondern um eine normale Plastik (tm) Schicht.
> .... und ist damit, jedenfalls bei mir und meinen 240 grad celsius am
> löter bestens geeignet ...
Das hätte ich nicht gedacht. Stinkt das nicht fürchterlich??
Thiemo
nicht mehr als ich ;-)
bax
> Thiemo
>
>> hat nach Datenblatt denselben Schmelzpunkt wie normaler Kupferlackdraht
>> (und der hat denselben wie Trafodraht).
>Was verstehst du unter _normalem_ Kupferlackdraht?
Ich weiß nicht, ob es da verschiedene Sorten gibt - aber ich verwende
seit vielen Jahren eine noch immer recht ordentlich gefüllte Spule aus
einem alten Trafo. Vielleicht 0,3mm CuLa, dessen Isolierung aber bei
normaler Lötzinntemperatur "schmilzt" und der sich recht gut verzinnen
läßt.
Beste Grüße
Dr. Michael König
--
RA Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11 * +49/6196/750120 Fax 750324
D-65929 Frankfurt a.M. * Dalbergstraße 4 * +49/69/313028 Fax 332107
e-mail in...@drkoenig.de * http://www.drkoenig.de
Es gab schon vor 35 Jahren "normalen" Kupferlackdraht und "lötfähigen"
Kupferlackdraht, wobei für mit "normalen" Draht gewickelte Spulen eine
höhere Arbeistemperatur zulässig war. Nach meinen Erfahrungen liess sich
der "Fädeldraht" noch leichter löten, als der "lötfähige". Da mein
Fädeldraht aber aus der Anfangszeit der Entwicklung war, kann sich die
Qualität inzwischen verändert haben.
Gruss
Harald