ich hab mal wieder einen Logikanalyzer gefunden, diesmal aber einen bei
dem sich weitergehende Mühe lohnt, da komplett mit allem Zubehör und
mehr Pods als Anschlüssen dafür.
Jetzt bootet das Teil von einer Floppy, die schon recht alt ist und
vermutlich nicht mehr lange hält, weshalb ich die ganz gerne kopieren
würde. Ist eine 3,5" DS/DD, also vermutlich 720k.
Am PC kopieren scheint nicht möglich (weder dd noch das gute alte
VGA-COPY/486 kennt das Diskettenformat und kann irgendwas lesen), das
Gerät selber hat auch keine Kopierfunktion.
Daher, hat jemand eine Idee, wie man die Disk doch kopieren kann, oder
wenigstens Infos zum verwendeten Format?
Das Servicemanual gibt leider gar nix her.
Gruss, Robert
HP kochte frueher bei Formaten sein eigenes Sueppchen, duerfte im
LIF-Format sein. Vielleicht hilft dieser Link weiter:
http://www.hpmuseum.org/cgi-sys/cgiwrap/hpmuseum/archv002.cgi?read=4237
Suche mal nach LIFUTIL und LIF2DOS. Oder jemanden in der Naehe finden,
der noch alte HP Geraete hat und LIF direkt kopieren kann.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Faellt mir gerade ein, der HP1650 den ich vor langer Zeit bei einem
Kunden benutzte hatte eine "Disk Duplicate" Funktion. Muessten dessen
Nachfolger auch haben und damit koennte das gehen.
Probieren Sie doch mal Hirnisoft.
Ist 20 Jahre alte DOS Software, gibts aber noch:
http://www.hirnisoft.de/HCOPY.EXE
Läuft auch im DOS Fenster.
mfG
Wolfgang Martens
p.s. Und, gehts damit?
> ich hab mal wieder einen Logikanalyzer gefunden, diesmal aber einen bei
> dem sich weitergehende Mühe lohnt, da komplett mit allem Zubehör und
> mehr Pods als Anschlüssen dafür.
Naja, 25MHz sind ja nicht gerade berühmt.
> Jetzt bootet das Teil von einer Floppy, die schon recht alt ist und
> vermutlich nicht mehr lange hält, weshalb ich die ganz gerne kopieren
> würde. Ist eine 3,5" DS/DD, also vermutlich 720k.
> Am PC kopieren scheint nicht möglich (weder dd noch das gute alte
> VGA-COPY/486 kennt das Diskettenformat und kann irgendwas lesen), das
> Gerät selber hat auch keine Kopierfunktion.
>
> Daher, hat jemand eine Idee, wie man die Disk doch kopieren kann, oder
> wenigstens Infos zum verwendeten Format?
HP hat teilweise ein hauseigenes GCR-Format verwendet, wie Apple und
Commodore in alten Tagen.
> Das Servicemanual gibt leider gar nix her.
Kein Schaltplan drin?
Gruß Dieter
Es gab Diskettenlaufwerke für 720KB
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskette
>> Am PC kopieren scheint nicht möglich (weder dd noch das gute alte
>> VGA-COPY/486 kennt das Diskettenformat und kann irgendwas lesen), das
>> Gerät selber hat auch keine Kopierfunktion.
>>
>> Daher, hat jemand eine Idee, wie man die Disk doch kopieren kann, oder
>> wenigstens Infos zum verwendeten Format?
Hier lungert noch ein NDR-Klein-Computer rum. Der hat mW dieses Format.
Ev. könnte der die Diskette kopieren.
Vielleicht kann Dieter dazu was sagen?
> HP hat teilweise ein hauseigenes GCR-Format verwendet, wie Apple und
> Commodore in alten Tagen.
>
>
>> Das Servicemanual gibt leider gar nix her.
>
> Kein Schaltplan drin?
>
>
> Gruß Dieter
--
mfg hdw
Besser als nix ist es, für einen Großteil der Aufgaben wirds schon
reichen. Hat ja nix gekostet.
Die bisherigen Geräte waren schlechter, v.a. hatte ich noch zu keinem
die Pods dazu.
BTW: Will jemand einen Gould K50 ohne Pods? Funktionieren würd er,
erwartet anscheinend ECL-Pegel.
>> Das Servicemanual gibt leider gar nix her.
>
> Kein Schaltplan drin?
Nein, nur Blockdiagramm und Troubleshootingdiagramme, die immer mit
"Replace nnn Assembly" enden...
Die guten Zeiten ausführlicher Manuals sind da schon vorbei gewesen.
Tut es eigentlich Not, dass der ohnehin schon laute 12cm Lüfter noch
dazu mit 15,5V statt seinen 12V Nennspannung betrieben wird und so noch
viel lauter wird?
Bei nicht einmal 100W Leistungsaufnahme sollte etwas weniger doch auch
reichen? Warm wird jedenfalls gar nichts.
Gruss, Robert
> Hier lungert noch ein NDR-Klein-Computer rum. Der hat mW dieses Format.
> Ev. könnte der die Diskette kopieren.
>
> Vielleicht kann Dieter dazu was sagen?
Kann ich, der NDR-Klein verwendet einen 1797 als FDC, mit GCR wird das
nichts. Was der 1797 kann könnte auch der 765 im PC, mit VGA-Copy.
Gruß Dieter
>>> Das Servicemanual gibt leider gar nix her.
>> Kein Schaltplan drin?
>
> Nein, nur Blockdiagramm und Troubleshootingdiagramme, die immer mit
> "Replace nnn Assembly" enden...
Schau doch mal ob du einen der bekannten 40-Füßler FDCs entdecken
kannst, muss sich sich ja via Floppykabel lokalisieren lassen.
> Die guten Zeiten ausführlicher Manuals sind da schon vorbei gewesen.
:-(
> Tut es eigentlich Not, dass der ohnehin schon laute 12cm Lüfter noch
> dazu mit 15,5V statt seinen 12V Nennspannung betrieben wird und so noch
> viel lauter wird?
> Bei nicht einmal 100W Leistungsaufnahme sollte etwas weniger doch auch
> reichen? Warm wird jedenfalls gar nichts.
Würde ich runterdrehen.
Gruß Dieter
Ich haette noch einen Dolch LAM3250 zu bieten, mit allen Pods die es
dafuer gab. Brauche ich an sich so gut wie nicht mehr, den ganzen
seriellen Kram kann das DSO.
>>> Das Servicemanual gibt leider gar nix her.
>> Kein Schaltplan drin?
>
> Nein, nur Blockdiagramm und Troubleshootingdiagramme, die immer mit
> "Replace nnn Assembly" enden...
>
Guck mal im User Manual nach dem Thema "Disk Duplicate". Koennte aber
sein, dass Du keine fuer DOS vorformatierten nehmen kannst.
> Die guten Zeiten ausführlicher Manuals sind da schon vorbei gewesen.
>
> Tut es eigentlich Not, dass der ohnehin schon laute 12cm Lüfter noch
> dazu mit 15,5V statt seinen 12V Nennspannung betrieben wird und so noch
> viel lauter wird?
20% drueber hoert sich nicht gut an. Sicher dass diese Spannungsschiene
ok ist? Nicht dass im Netzteil ein Laengstransistor Kruke gemacht hat.
> Bei nicht einmal 100W Leistungsaufnahme sollte etwas weniger doch auch
> reichen? Warm wird jedenfalls gar nichts.
>
Ist bei HP wohl Mode gewesen. Der HP3577 macht einen Radau wie ein
Privat-Jet und es zieht recht schlimm wenn man davor sitzt.
Ja, die Spannungen sind ok.
Der Anschluss am Netzteilmodul (Fertigteil von Computer Products,
Schaltnetzteil ziemlich solider Ausführung mit einer Großmenge an guten
Elkos, alleine gut 25mF auf den +5V und noch mehr auf den -5,2V) ist
sogar mit +15,5V beschriftet...
Ein ordentlicher Widerstand sollte das Problem reduzieren, vielleicht
bau ich sogar eine Temperaturregelung ein (aber wo messen?).
Was auch immer man sich dabei dachte...
Mein HP3455A macht auch einen unnötigen Lärm, da ist noch dieser
unmögliche Bühler-Lüfter drin mit dem überstehenden EC-Motor. Muss ich
bei Gelegenheit mal durch einen Papst 612NGL ersetzen.
Beim 1980A ist der gleiche Lüfter in einer noch höher drehenden viel
lauteren Ausführung drin, und da tut er auch in unverminderter Stärke
not, da die 300W irgendwo hin müssen...
Versuche mit einem 612NGM führten zu unangenehm hohen
Kühlkörpertemperaturen nach nur 15min Betrieb. Ein 612NGH brachte die
nötige Leistung, war aber fast genauso laut wie das Original (und das
Gehäuse geht damit nicht mehr zu).
Gruss, Robert
Ist sicher keine 720kB Disk, da diese sich im normalen 3,5"-LW kopieren
lässt. Beim Wechsel von 5,25"-LW auf 3,5" hat man die Umdrehungszahl von
360 (^=120%) auf 300 (^=100%) vermindert, sodass bei unveränderter
Controller-Schreib-/Lesegeschwindigkeit 18 statt 15 Sektoren (+20%) zu
je 512 Bytes auf die Disk geschrieben werden. Davon hat die 720kB-Disk
40 Ringspuren pro Seite, die 1,44MB-Disk 80. Das ist der ganze
Unterschied. Das Laufwerk macht bei 720kB-Disks beim Spurwechsel nur
einen sog. double step.
Es liegt also am nicht kompatiblen Aufzeichnungsformat.
Es sollen in Japan 3,5"-LW für PCs mit 360 Umdrehungen verbreitet
gewesen sein, die also 1,2 MB statt 1,44 MB auf eine 3,5"-Disk
schreiben. Vielleicht hat HP auch die verwendet. Was ist denn auf dem
LW aufgedruckt? Auf den ersten Blick erscheint mir Dieters Gedanke aber
plausibler.
Grüße - Wilhelm
720kB-Disks haben nur das Loch mit dem Schreibschutz.
Grüße - Wilhelm
M.W. hatten diese alten HP Geraete einfach ein anderes File Format
verwendet. Nannte sich LIF.
Frueher hatte ich gelegentlich dicke Walzenluefter aussen drangebaut,
wenn mir der Radau zu sehr auf den Keks ging. War mir egal wie das
aussah, danach rauschte es nur noch und das Geraet wurde trotzdem gut
durchpustet.
> Beim Wechsel von 5,25"-LW auf 3,5" hat man die Umdrehungszahl von
> 360 (^=120%) auf 300 (^=100%) vermindert,
Dein Gedächtnis trügt, 360rpm war bei 8" Standard. Bei 5,25" und 3,5"
warens 300rpm, aber es gab Laufwerke, die auf 360rpm umschaltbar waren,
bei beiden Formaten.
Gruß Dieter
> Was der 1797 kann könnte auch der 765 im PC, mit VGA-Copy.
Nicht ganz, aber "normale" Formate schon.
Butzo
Das Laufwerk stammt von Sony. DS-DD.
Mfr.: 28480
Mfr. Part Nummer: 0950-1798
HP-Teile Nr.: 0950-1798
Das Gerät besitzt eine Prüfroutine für das Laufwerk.
Operating system disk: 01650-13501. Zwei Stück.
Ansonsten, so ich das Handbuch richtig interpretiere, können Disketten
auf dem 1651B copiert werden. Das sollte auch auf die Bootdisketten
zutreffen.
>> viel lauter wird?
>> Bei nicht einmal 100W Leistungsaufnahme sollte etwas weniger doch auch
>> reichen? Warm wird jedenfalls gar nichts.
>
> Würde ich runterdrehen.
>
>
> Gruß Dieter
Dir Geräte sollten ja auch in den Tropen zuverlässig arbeiten.Derartige
Temperaturen sind in unseren Breiten derzeit eher nicht zu erwarten ;-)
--
mfg hdw
>> Was der 1797 kann könnte auch der 765 im PC, mit VGA-Copy.
> Nicht ganz, aber "normale" Formate schon.
Ja, ein paar Besonderheiten hatten beide.
Was mir gerade noch in den Sinn kommt: der 765 war/ist im PC ja nicht
auf 125kbps/FM umschaltbar. Evtl hat ja HP doch einen gängigen
Controller verwendet, aber sich den 'teuren' Datenseparator gespart, und
so die Disketten halt nur mit FM beschrieben. Dann wären die Disketten
allerdings auf H.-D.s NDR-Klein kopierbar.
Gruß Dieter
> Das Laufwerk stammt von Sony. DS-DD.
> Mfr.: 28480
> Mfr. Part Nummer: 0950-1798
>
> HP-Teile Nr.: 0950-1798
>
> Das Gerät besitzt eine Prüfroutine für das Laufwerk.
>
> Operating system disk: 01650-13501. Zwei Stück.
Spricht alles nicht gegen GCR.
Gruß Dieter
Du könntest es an einem alten Amiga probieren. Da konnten
Kopierprogramme (mir fällt jetzt nur noch TurboCopy ein, es gab aber
viele) Tracks von Disketten in einem Rutsch kopieren. Der PC tat sich
immer sehr schwer, dieses Format zu lesen, da er wohl auf irgend welche
Index-Markierungen in einem Track angewiesen war. Der Amiga
Diskettencontroller war ein ASIC und konnte sowohl MFM als auch GCR
lesen/schreiben.
--
Klaus Rotter * klaus at rotters dot de * www.rotters.de
> Daher, hat jemand eine Idee, wie man die Disk doch kopieren kann, oder
> wenigstens Infos zum verwendeten Format?
> Das Servicemanual gibt leider gar nix her.
In der Firma müßte so ein Analyzer (ich glaube ein HP1650) noch
rumstehen. Der hat bei I/O einen Copy Menuepunkt. Das sollte bei Deinem
auch so sein. Falls nicht, kannst Du mir eine Diskette zum
Vervielfältigen schicken.
Es müssen 720kB-Medien sein.
--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.
> Es müssen 720kB-Medien sein.
Jepp, einfach Loch zukleben reicht nicht.
Gruß Dieter
> Davon hat die 720kB-Disk
> 40 Ringspuren pro Seite, die 1,44MB-Disk 80. Das ist der ganze
> Unterschied.
Nein. Die 3.5"-Disketten mit 720kB, die ich so kenne (PC, Atari...),
haben alle auch 80 Spuren, aber nur 9 Sektoren pro Spur.
Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
> Raimund Nisius schrieb:
>> Es müssen 720kB-Medien sein.
> Jepp, einfach Loch zukleben reicht nicht.
Wie war das doch gleich? Die Magnetschicht einer 720kB-Floppy war
anders, richtig?
Hast du auch das richtige device kopiert?
/dev/fd0h720
/dev/fd0u720
sind einen versuch wert.
720 waren zu Atarizeiten singelsided, es gab aber auch ein 40 Track Format.
Ausserdem tun sich HD-Laufwerke manchmal schwer sowas zu lesen.
Bekommst du mit dd_rescu was gelesen?
--
MFG Gernot
> 720 waren zu Atarizeiten singelsided, es gab aber auch ein 40 Track Format.
Bei einem Atari 1040ST definitiv NICHT. Da war das Standardformat 80
Spuren, zwei Seiten, 9 Sektoren = 720kB.
>>> Es müssen 720kB-Medien sein.
>
>> Jepp, einfach Loch zukleben reicht nicht.
>
> Wie war das doch gleich? Die Magnetschicht einer 720kB-Floppy war
> anders, richtig?
Richtig.
Gruß Dieter
>> 720 waren zu Atarizeiten singelsided, es gab aber auch ein 40 Track Format.
>
> Bei einem Atari 1040ST definitiv NICHT. Da war das Standardformat 80
> Spuren, zwei Seiten, 9 Sektoren = 720kB.
Es gab aber durchaus 3,5" Laufwerke mit 40 Spuren, und man konnte die am
Atari betreiben. Original Atari waren aber die 80 Spuren, ein- und
zweiseitig.
Gruß Dieter
stimmt. ist schon soooooo lange her :-)
--
MFG Gernot
>ich hab mal wieder einen Logikanalyzer gefunden, diesmal aber einen bei
>dem sich weitergehende Mühe lohnt, da komplett mit allem Zubehör und
>mehr Pods als Anschlüssen dafür.
>Jetzt bootet das Teil von einer Floppy, die schon recht alt ist und
>vermutlich nicht mehr lange hält, weshalb ich die ganz gerne kopieren
>würde. Ist eine 3,5" DS/DD, also vermutlich 720k.
>Am PC kopieren scheint nicht möglich (weder dd noch das gute alte
hast Du dazu auch ein DD Laufwerk am PC verwendet?
>VGA-COPY/486 kennt das Diskettenformat und kann irgendwas lesen), das
Schon mal anadisk (sp?) versucht? Sollte ich noch irnkwo haben.
Servus
Oliver
--
Oliver Betz, Muenchen (oliverbetz.de)
>> Es müssen 720kB-Medien sein.
>
>Jepp, einfach Loch zukleben reicht nicht.
Haben damals aber viele Leute gemacht (IIRC). Auch andersrum (Loch in
DD-Diskette bohren).
Ich kann mich aber an Probleme erinnern, wenn in einem HD-Laufwerk
beschriebene DD-Disketten in einem DD-Laufwerk gelesen werden sollten.
Versuch es doch mal mit "Floppy Image" (Freeware):
http://www.wintotal.de/softw/index.php?rb=43&id=681
Damit hast du ein Image von der Diskette auf Platte und kannst bei
Bedarf neue Bootdisketten erstellen.
Gruß,
Stephan
Hallo Joerg,
du liegst richtig mit deinem LIF-format.
Dafür gibt es dann die von dir erwähnten lifutils um auf DOS-Rechner damit
umzugehen.
Google: lifutils agilent
Helmut
> HP kochte frueher bei Formaten sein eigenes Sueppchen, duerfte im
> LIF-Format sein. Vielleicht hilft dieser Link weiter:
>
> http://www.hpmuseum.org/cgi-sys/cgiwrap/hpmuseum/archv002.cgi?read=4237
>
> Suche mal nach LIFUTIL und LIF2DOS. Oder jemanden in der Naehe finden,
> der noch alte HP Geraete hat und LIF direkt kopieren kann.
Huh, wieso kann dann eigentlich dd nicht damit umgehen? Ist dieses LIF
jetzt ein physikalisches Format oder ein logisches? Ich finde irgendwie
dazu überhaupt keine Informationen, obwohl's mich jetzt schon
interessieren würde.
Viele Grüße,
Johannes
--
"Meine Gegenklage gegen dich lautet dann auf bewusste Verlogenheit,
verlästerung von Gott, Bibel und mir und bewusster Blasphemie."
-- Prophet und Visionär Hans Joss aka HJP in de.sci.physik
<48d8bf1d$0$7510$5402...@news.sunrise.ch>
> Huh, wieso kann dann eigentlich dd nicht damit umgehen?
Das bleibt zu klären.
> Ist dieses LIF jetzt ein physikalisches Format oder ein logisches?
Ist ein Dateisystem, wurde auch schon zu GCR-Zeiten verwendet.
Gruß Dieter
> Huh, wieso kann dann eigentlich dd nicht damit umgehen? Ist dieses LIF
> jetzt ein physikalisches Format oder ein logisches? Ich finde irgendwie
> dazu überhaupt keine Informationen, obwohl's mich jetzt schon
> interessieren würde.
Bissel was:
http://www.hpmuseum.org/cgi-sys/cgiwrap/hpmuseum/articles.cgi?read=260
Gruß Dieter
Hallo,
und hier noch was unter Linux:
http://www.hpcc.org/datafile/hpil/lif_utils.html
Bernd Mayer
Hallo Bernd,
Danke, werde mir den Link aufheben.
Man weiß ja nie, wann man es doch noch braucht.
Gruß
Helmut
Wobei man das zum reinen Anfertigen von Sicherheitskopien m.W. nicht
brauchte, das ging normalerweise mit den Messgeraeten selbst. Aber die
Leute hier hatten die DOS-Utilities benutzt, um zum Transfer von
Messergebnissen nicht diese elenden GPIB Gartenschlaeuche verwenden zu
muessen. Rechner standen in Labors damals auch kaum herum, nur an den
Technikerarbeitsplaetzen und das war oft zuweit vom Messplatz weg.
Es gibt tatsächlich ein Kopierprogramm auf dem Gerät, nur ziemlich gut
versteckt und nicht beschrieben im Manual...
Nach einigen Versuchen (die jeweils mit einem CRC Error beim zweiten
Durchgang abgebrochen sind) klappte es mit einer alten
Windows-3.1-Diskette (HD!).
Davon bootet das Gerät ohne erkennbare Probleme.
Ideal ist das sicherlich nicht, aber fürs erste gehts.
LIF2DOS werd ich bei Gelegenheit mal probieren, eine dauerhaftere
Sicherung würde schlieslich nicht schaden.
Mit den gespeicherten Dateien wird man am PC aber nicht viel anfangen
können?
Gruss, Robert
>Durchgang abgebrochen sind) klappte es mit einer alten
>Windows-3.1-Diskette (HD!).
Verlass dich nicht darauf das diese Diskette naechste Woche noch
lesbar ist.
Olaf
>>> Es müssen 720kB-Medien sein.
>>Jepp, einfach Loch zukleben reicht nicht.
> Haben damals aber viele Leute gemacht (IIRC). Auch andersrum (Loch in
> DD-Diskette bohren).
>
> Ich kann mich aber an Probleme erinnern, wenn in einem HD-Laufwerk
> beschriebene DD-Disketten in einem DD-Laufwerk gelesen werden sollten.
That's it. Die Dinger müssen im DD formatiert werden. Die Spurbreite von
HD-Laufwerken ist schmaler. Die können natürlich auch weniger Spuren
beschreiben, aber wenn dann der breite Lesekopf den Mischmasch aus den neu
beschriebenen und dem alten Senf drumherum lesen muss, weids düster.
Ich hab das mit den LIF-Disks meines 16500 mal so gemacht:
1. Formatieren im HP16500 (HD-Disks, was sonst)
2. Mit LIF-Tools auf dem HD-Laufwerk bespielt
3. Im HP16500 vom einen aufs andere Laufwerk kopiert
Das läuft dann ganz gut soweit
So long
Marte
> Nach einigen Versuchen (die jeweils mit einem CRC Error beim zweiten
> Durchgang abgebrochen sind)
Probier es mal, die Diskette zuerst im HP zu formatieren.
Marte
Mit dem OS wird man wohl nicht viel anfangen koennen, aber Dateien haben
die Leute frueher oft auf diese Weise zum PC geschaufelt.
Datenuebertragung per Pedes sozusagen, haelt fit ;-)
Das wird ja immer schlimmer, ich dachte der Kram sei noch hinreichend
bekannt und keinen Kommentar wert. Für HD gingen 5.25-Zöller auf 360
min^-1 hoch und hatten deshalb nur 15 Sektoren und 1.2 MB. Anstatt der
Umschaltung gingen IBM-kompatible dazu über, DD Floppies auch mit 360
min^-1 und dann 300 kbps statt 250 kbps zu beschreiben, was den Kauf
von Laufwerken für andere Rechner schwierig machte. 3.5-Zöller mit 360
min^-1 sind mir nicht bekannt.
> 3.5-Zöller mit 360
> min^-1 sind mir nicht bekannt.
Bedauerlich.
Gruß Dieter
Natürlich nicht, laß' Dich nicht verwirren. Die einseitigen für den
Atari, es gab sie als externe Laufwerke vor dem 1040, hatten 360 kB.
Das will ich sehen. Denkst Du vielleicht an die 3-Zöller aus den
Schneider/Amstrads?
>> Es gab aber durchaus 3,5" Laufwerke mit 40 Spuren, und man konnte die am
>> Atari betreiben.
>
> Das will ich sehen. Denkst Du vielleicht an die 3-Zöller aus den
> Schneider/Amstrads?
Nö, z.B. TEAC FD35B.
Gruß Dieter
>Horst-D.Winzler schrieb:
>Kann ich, der NDR-Klein verwendet einen 1797 als FDC, mit GCR wird das
>nichts.
Stimmt.
> Was der 1797 kann könnte auch der 765 im PC, mit VGA-Copy.
Stimmt aber nicht immer:
128 Bytes/Sektor bei Double-Density war nur mit einem WD-Chip möglich
SCNR, Holger
PS: Gibt es schon Floppy-Controller als VHDL o.ä.?
>*Dieter Wiedmann* wrote on Sun, 09-02-22 11:21:
>>Es gab aber durchaus 3,5" Laufwerke mit 40 Spuren
Das allemal...
>> und man konnte die am
>>Atari betreiben.
Das mag sein.
>Das will ich sehen. Denkst Du vielleicht an die 3-Zöller aus den
>Schneider/Amstrads?
Es gab:
Scheiben und dazu passende Laufwerke in
8 Zoll
5.25 Zoll
3.5 Zoll
3.0 Zoll (Amstrad)
2.8 Zoll (extrem selten)
eventuell noch andere :-)
Unter diesen Typen gab es Varianten mit
35 Spuren (mechanische Grenze bei einigen BASF-5.25ern)
40 Spuren
77 Spuren (alle 8-Zoll und einige 100-tpi 5.25er)
80 Spuren
Allesamt in Ein- und Doppel-Seitig.
Teilweise mit unterschiedlichen Umdrehungs-Zahlen.
Im Extremfall (Apple-MACintosh und ein weiterer (u.a. Sirius?)
mit elektrisch schaltbarer Drehzahl.
Die *Track*-Dichte (und damit -Breite) war wie folgt:
48 tpi 8-Zoll und 35/40-Spur 5.25er
96 tpi alle 80-Spur-Lafwerke
100 tpi die o.a. Micropolis 5.25er
Von den viiielen Kombinations-Möglichkeiten gab es aber nicht alle;
oder sie sind mir unbekannt geblieben.
Hier vorführbar:
8-Zoll DS (NEC 24 Volt DC-Motor :-)
8-Zoll SS (Shugart 60 Hz mit Umbausatz auf 50 Hz AC-Motor 110 Volt)
5,25 Zoll 40 Track DS (TEAC-B)
5.25 ZOLL 80 Track DS (TEAC-F) umschaltbare Drehzahl
5.25 Zoll 77 Track 100 tpi (Dessen Spur 4 liegt dort, wo bei o.a. 80-
Track-LW die Spur 0 ist :-)
3.5 Zoll 40 Track DS Sancyo(?) Bildschirm-Schreibmaschine mit CP/M
und Wordstar auf separatem Typenrad-Drucker
3,5 Zoll 80 Track DS (Hersteller ?)
3.0 Zoll 40 Track SS Amstrad JOYCE
Die Art der Signale auf dem Magnet-Medium ist (in erster Näherung)
von dem phyikalischen Aussehen unabhängig; allerdings bedingt die
Koerzivität des Magnetmaterials eine gewisse mindest- und maximal-
Feldstärke. Wenn diese beim Formatieren/beschreiben nicht eingehal-
ten wird kann (und wird) es schlecht um die Langzeit-Datensicherheit
stehen.
Man muss auch nicht im FM/MFM-Verfahren schreiben. Man kann neben
sowas wie GCR (Apple-][, Amiga, Sirius) auch direkt einen UART mit
dem Schreib-Lese-Kopf verbinden (OSI-Challenger, EUROCOM, ELEKTOR)
Und man kann die Anzahl von Bytes/Sektor variieren; soweit es der
verwendete Floppy-Controller mitmacht.
- WD konnte 128, 256, 512 und 1024 B/S sowohl in SD als auch DD
- NEC kann obiges bis auf 128 B/S in DD; dafür aber Varianten mit
2048 und mehr B/S...
Extrem-Beispiele:
IBM-3270 hat 77 Spuren zu je 26 Sektoren mit 128 Bytes SD auf 8-Zoll
(macht ca. 245 Kilobyte)
Sirius-I bringt 1 MByte mit GCR auf 80 Track 5.25 auf "DD"-Material
RDK [*] bringt 1,6 MByte mit DD auf 77 Spuren/1KByte/Sektor 8 Zoll
und etwas mehr auf 80 Spuren 3.5 Zoll
Gruss, Holger
On 2009-02-23, Holger Petersen <h...@kbbs.org> wrote:
>
> Im Extremfall (Apple-MACintosh und ein weiterer (u.a. Sirius?)
> mit elektrisch schaltbarer Drehzahl.
Amiga HD-Laufwerke haben auch umgeschaltet.
> Extrem-Beispiele:
>
> IBM-3270 hat 77 Spuren zu je 26 Sektoren mit 128 Bytes SD auf 8-Zoll
> (macht ca. 245 Kilobyte)
Was meinst Du mit "IBM-3270"? Ich kenne 3270 nur als Terminal bzw.
dessen Emulation. Das hat ja direkt nichts mit Disketten zu tun.
Oder meinst Du vielleicht "3274", ein älterer Controller zu den
Terminals?
mfg Jochen
--
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)
Scheint so - in den Suska-Sourcen ist ein WD1772-Clone enthalten - wenn ich
das richtig sehe, ist der per Adapter in einem echten ST getestet.
http://www.experiment-s.de/en/
http://download.experiment-s.de/Suska-III-C/2K8B/Configware/rtl/WF_FDC1772_IP.zip
cu
Michael
>Hallo
>> IBM-3270 hat 77 Spuren zu je 26 Sektoren mit 128 Bytes SD auf 8-Zoll
>Was meinst Du mit "IBM-3270"? Ich kenne 3270 nur als Terminal bzw.
>dessen Emulation.
Du hast recht. Ich habe wohl in den letzten 9 Jahren zuviel mit
einem IBM-Grossrechner (auf Client-Seite :-) zu tun gehabt...
Inklusive einem Linux-Drucker-Server auf Basis der bei X3270
beiliegenden EMU...
> Das hat ja direkt nichts mit Disketten zu tun.
>Oder meinst Du vielleicht "3274", ein aelterer Controller zu den
>Terminals?
In http://www.moria.de/~michael/floppy/floppy.pdf wird auf Seite 9
von "IBM 3740/IBM 34" gesprochen. Das wird unterstuetzt vom
http://de.wikipedia.org/wiki/IBM_5100
Die Seite http://www.hardware-bastelkiste.de/index.html?floppy.html
kennt zwar nur 5.25 und kleiner; hat aber eine Anschlussbelegung der
"ED"-Laufwerke von IBM/Toshiba.
Zu den unter CP/M benutzten Formaten möchte ich noch auf die C'T hinweisen;
(m)ein Artikel von Juni 1986 (Seite 120ff) hat einige Formate beschrieben.
Der CT-Foto-Layouter hat sich für das Bild auf der ersten Seite noch eini-
ge kreative Floppy-Formate (drei- und acht-eckig) 'erdacht'...
Gruss, Holger
>Man muss auch nicht im FM/MFM-Verfahren schreiben. Man kann neben
>sowas wie GCR (Apple-][, Amiga, Sirius) auch direkt einen UART mit
>dem Schreib-Lese-Kopf verbinden (OSI-Challenger, EUROCOM, ELEKTOR)
Im Amiga habe ich mir mein eigenes Filesystem zusammendefiniert, das
über 2MB pro 3.5"er unterbringen konnte. 2.1 oder 2.2 waren es, AFAIR.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
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>That's it. Die Dinger müssen im DD formatiert werden. Die Spurbreite von
>HD-Laufwerken ist schmaler. Die können natürlich auch weniger Spuren
>beschreiben, aber wenn dann der breite Lesekopf den Mischmasch aus den neu
>beschriebenen und dem alten Senf drumherum lesen muss, weids düster.
>Ich hab das mit den LIF-Disks meines 16500 mal so gemacht:
>1. Formatieren im HP16500 (HD-Disks, was sonst)
>2. Mit LIF-Tools auf dem HD-Laufwerk bespielt
>3. Im HP16500 vom einen aufs andere Laufwerk kopiert
>
>Das läuft dann ganz gut soweit
Ich hatte mal einen 16500A, kurz nach der Wende neu gekauft mit allen slots voll
für ein Schweinegeld; ich hab's aber gebraucht um mitspielen zu dürfen...
Der konnte HD-Disketten nie zuverlässig beschreiben. Irgendwo habe ich noch eine
Kiste mit 720K-Disketten, die gingen. (Borland-C++ und Xilinx - Original-Disks :-)
HD war magnetisch "zu hart".
Irgendwann ging der System-Drive kaputt; war von Sony und durch nichts gängiges
zu ersetzen.
Der Kasten war aber noch voll mit dem vorderen Drive zu betreiben, wenn auch
nervig. Auch das Formatieren und Kopieren von Disketten funktionierte
noch, beim Kopieren wurde man eben 12* aufgefordert, die genau jetzt benötigte
Diskette einzulegen. Mit den LIF-Tools konnte ein normaler PC die HP16500A-
Disks aber lesen und schreiben.
Das wird beim 1650 vermutlich genau so sein.
Der 16500C 10 Jahre später hatte normale HD-Disketten und Ethernet; beim 16702B
hab' ich noch keine Disketten benutzt. Der hing immer einfach nur im Netzwerk.
Gruß, Gerhard