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Umfrage: Erfahrungen mit ECAD-Systemen

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Marte Schwarz

unread,
Sep 26, 2008, 6:55:58 AM9/26/08
to
Hallo beisammen,

im Thread I2C Kabellänge geht es gerade mal wieder OT um Orcad und Co.

Welche Systeme werden denn hier von den Nutzern mit welchen Erfahrungen
verwendet?
Bitte auch die entsprechende Version angeben, gerade in Punkto Stabilität
ist dieser Zusatz anscheinend relevant.

Danke

Marte


Oliver Betz

unread,
Sep 26, 2008, 9:40:52 AM9/26/08
to
"Marte Schwarz" schrieb:

>Welche Systeme werden denn hier von den Nutzern mit welchen Erfahrungen
>verwendet?

Noch Eagle 4.16 im produktiven Betrieb, bald sollte Eagle 5 "reif"
sein. Kleinere Änderungen an alten Desings auch mit Eagle 3.55.

Wenn man mit Eagles "Eigenheiten" klarkommt und die Worka^W den
korrekten Umgang kennt, kann man damit ordentlich arbeiten. Meine
seltenen und relativ kleinen Designs bestehen überwiegend aus
Vogelfutter und kleinen ICs, daher fällt ein großer Teil der Arbeit
auf Plazieren (nein, da kommt mir kein "t" rein). Autorouter bringt
mir also auch nicht viel, solange er nicht auch noch die Bauteile über
die Platine schubst und dabei "einige Randbedingungen" beachtet.

Über den Umstieg auf ein effizienteres (weniger Tastendrücke und
Mausklicks) System denke ich schon seit sehr vielen Jahren nach, aber
ich fand noch keines, das mir in endlicher Zeit mehr Arbeit einspart,
als es (Zeit und Geld) kostet.

Vielleicht ist Pulsonix attraktiv, aber ich habe mir noch nicht die
Zeit genommen, es intensiv zu testen.

Servus

Oliver
--
Oliver Betz, Munich
despammed.com might be broken, use Reply-To:

Horst-D.Winzler

unread,
Sep 26, 2008, 10:11:48 AM9/26/08
to
Oliver Betz schrieb:

> "Marte Schwarz" schrieb:
>
>> Welche Systeme werden denn hier von den Nutzern mit welchen Erfahrungen
>> verwendet?
>
> Noch Eagle 4.16 im produktiven Betrieb, bald sollte Eagle 5 "reif"
> sein. Kleinere Änderungen an alten Desings auch mit Eagle 3.55.
>
> Wenn man mit Eagles "Eigenheiten" klarkommt und die Worka^W den
> korrekten Umgang kennt, kann man damit ordentlich arbeiten. Meine
> seltenen und relativ kleinen Designs bestehen überwiegend aus
> Vogelfutter und kleinen ICs, daher fällt ein großer Teil der Arbeit
> auf Plazieren (nein, da kommt mir kein "t" rein). Autorouter bringt
> mir also auch nicht viel, solange er nicht auch noch die Bauteile über
> die Platine schubst und dabei "einige Randbedingungen" beachtet.
>
> Über den Umstieg auf ein effizienteres (weniger Tastendrücke und
> Mausklicks) System denke ich schon seit sehr vielen Jahren nach, aber
> ich fand noch keines, das mir in endlicher Zeit mehr Arbeit einspart,
> als es (Zeit und Geld) kostet.
>

Wenn du keine Angst vor Einarbeitung hast und durchaus etwas Zeit und
Mühe aufwenden würdest, schau dir doch mal das an:

http://www.bartels.de/bae/bae_de.htm


--
mfg hdw

Marte Schwarz

unread,
Sep 26, 2008, 10:31:10 AM9/26/08
to
Na denn will ich einfach mal selber anfangen:

Mentor Graphics WG2002
Aktive Erfahrung habe ich vor allem mit Mentor Graphics WG2002. Ich kann
eigentlich nicht klagen, ausser dass es recht wenige Leute gibt, die man
dazu auch löchern kann, mit denen Bibliotheken getauscht werden könnten...
Allerdings arbeite ich zu selten daran, als dass sich miir alle Vorteile des
Systems erschließen würden. Manchmal wäre in der Tat weniger mehr. Gerade
aber das unterstützte manuelle Entflechten macht echt Freude.
Was mir aber echt ein Rätsel bleiben wird, ist die Tatsache, dass ein solch
teures Softwarepaket nicht in der Lage ist, mit einem fehlerfrei
funktionierenden setup herzukommen. Die Installation ist ein solcher Krampf,
wie ich es selten gesehen hatte.

Protel 99se
In meiner Diplomarbeit hatte ich es mit Protel 94 zu tun. Die Liste der
Katastrophen will ich hier nicht aufzählen. Aufgrund des ausufernden Chaos
hatte man sich entschlossen, auf die 99se er Version aufzustocken, was das
ganze noch fataler gemacht hatte. Ein Glück, dass der Platinenersteller
kompetente Leute hatte, die sich eine Film auch mit Hirn anschauen. Auf den
Innenlagen mussten ein paar Leitungen verlegt werden, die wurden au brav
gelegt, nur wurden die Isolationsringe um die Durchkontaktierungen komplett
mit 360° gerechnet und damit die Leitungen auf den Innenlagen beidseitig
isoliert. Es war auch der 99 er Version mit eifriger und freundlicher
Unterstützung durch den Support nicht möglich, das zu korrigieren. Der
freundliche Herr vom Platinenhersteller hat das ganze dann schießlich mit
einem Gerbereditor behoben...

Ultiboard
anno 1994 (oder schon früher?) mindestens ab Version 4.6 bis 1999 ARAIR 5.71
oder so was. Ich kann nicht klagen. Ich fand es übersichtlich und gut
strukturiert. Selbst unter OS/2 konnte man mit der DOS-version recht gut
arbeiten. Stark fand ich die umfangreiche Bibliothek und deren
Dokumentation.

Marte

Thorsten Wahn

unread,
Sep 26, 2008, 11:48:19 AM9/26/08
to
Marte Schwarz schrieb:

> Welche Systeme werden denn hier von den Nutzern mit welchen Erfahrungen
> verwendet?
> Bitte auch die entsprechende Version angeben, gerade in Punkto Stabilit�t

> ist dieser Zusatz anscheinend relevant.

Ich habe Protel99SE mit Servicepack 6 an meinem Arbeitsplatz
vorgefunden - vorher hatte ich noch nie selbst layoutet bzw. nur OrCAD
(DOS) für Schaltbildeingabe verwendet.
Von den eingebauten Features benutze ich nur das Schaltbild- und das
Layoutmodul. Simulation hatte ich mal versucht, war aber zu
umständlich zum Einrichten, ich nutze lieber LTspice und habe keinen
Grund zum Umstieg. Das FPGA-Designtool verwende ich auch nicht. Ebenso
benutze ich nicht die Automatisierungsmöglichkeiten per Skript oder
Hotkey, diese sind mir einfach zu umständlich (im Vergleich zu OrCAD,
wo ich im Schaltbildmodul jede Menge Hotkey-Skriote problemlos selbst
definieren konnte).

Meine Erfahrungen mit Protel99SE / Servicepack 6:
Pro:
- stabiles und zuverlässiges System (zumindest auf XP, unter Windows
98
war es kritisch, es war ratsam, alle Konfig-Dateien im Windows-
Verzeichnis
zu sichern und ggf. zurückzuspielen, um eine Neuinstallation zu
vermeiden)
- umfangreiche mitgelieferte Libraries
- man kann sehr vieles über Kontextmenü und Hotkeys erledigen, was das
herumeiern durch Menüs minimiert
- es gibt einige sehr brauchbare Funktionen für globales Editieren
(spart
Arbeit)
- praktikabler Workflow
- vielfältig konfigurierbar
- ein einmal erfolgreich bearbeites Projekt kann/sollte für weitere
Projekte
weiterverwendet werden
- bei Problemen findet man im Internet oft Hilfe, wenn auch nicht so
viel wie
bei Eagle
Kontra:
- Bedienoberfläche in den Modulen und Dialogen sind oftmals
unterschiedlich,
das ist sehr gewöhnungsbedürftig
- es sind einige weniger Fehler enthalten, welche man aber durchaus
(mit etwas
Arbeit) umschiffen kann (beispielsweise können Leiterbahnen nicht
global als
"keepout" markiert werden)
- es ist empfehlenswert, die generierten Gerber-Dateien zur
Verifikation in Protel
einzulesen, um Probleme, die man im Layout nicht ohne weiteres sehen
würde,
zu erkennen (es handelt sich da um keine echten Fehler sondern um
möglicher-
weise falsch gesetzten missverständlichen Optionen)
- der Autorouter ist untauglich, aber zum schauen, ob bei gegebener
Platzierung
irgendwo Routinge-Engpässe auftreten können, durchaus nützlich
- bisweilen "friert" Protel ein (vielleicht einmal pro Woche, wenn ich
täglich damit
arbeite). Manchmal lässt es sich überreden, sich ordungsgemäß zu
beenden
(einschließlich abspeichern), manchmal muss ich den Task aber auch
abschießen, finde aber im schlimmsten Falle immer noch eines der
automatisch
alle paar Minuten erzeugten Backups, um keine nennenswerten
Datenverluste
beklagen zu müssen.

Fazit: Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden. Allerdings kenne
ich auch nichts anderes - außer Eagle, mit dem ich mal ein bisschen
rumgespielt habe, es aber von der Bedienung her etwas umständlicher
fand als Protel.
Wenn jemand ein Protel99SE/SP6 günstig bekommen kann oder am
Arbeitsplatz vorfindet, sollte er/sie sich nicht scheuen, dieses Tool
einzusetzen. Da sich das Programm größtenteils an Windows-Konventionen
hält und durchaus intuitiv verwendbar ist (anders als manche Produkte,
die ihre Bedieneroberfläche aus der DOS- oder UNIX-Zeit
"herübergerettet" haben), hält sich die Einarbeitungszeit in
akzeptablen Grenzen, auch wenn man sich keinen Lehrgang leistet.
Das heißt sicher nicht, dass man erfolgreich Layouts machen kann, wenn
man ein Layoutprogram bedienen kann. Themen wie Eigenstörsicherheit/
EMV, Fertigbarkeit etc. setzen viel fachliche Einarbeitung voraus.


Randbemerkung: Aus der Anfangszeit von Protel habe ich allerdings von
unserem Layouter jede Menge Flüche vernehmen müssen - das Produkt
reifte offensichtlich beim Kunden bzw. der Kunde wurde als
Qualitätsprüfer missbraucht. Eingedenk dieser Erinnerungen habe ich
darauf verzichtet, jemals das Nachfolgeprodukt von Protel beschaffen
zu lassen. Schießlich bin ich lieber mit einem "veralteten" System
produktiv anstatt bei einem "modernen" System den Entwicklern die Bugs
heraussuchen zu helfen.
Für CAD-Systeme gilt für mich in noch höherem Maße als für Software
und Betriebsysteme: Nur ausgereifte - also letztlich "veraltete" -
Software benutzen, wenn möglich und hinreichend.

Eine weitere Randbemerkung: Früher bewunderte ich immer die Leute, die
Layouts gemacht haben. Vor allem meinen Chef, der oftmals
Layoutarbeiten abends und am Wochenende mit nach Hause nahm.
Nachdem ich mich dann irgendwann nicht mehr vor dem Layouten drücken
konnte und mich in Protel eingearbeitet hatte, ist layouten nun zu
einer meiner Lieblingstätigkeiten geworden: ich finde es erholsam und
entspannend (und das bei mittlerweile ca. 100 Layouts in den letzten 6
Jahren). :-)

Gruß
Thorsten

Joerg

unread,
Sep 26, 2008, 12:01:16 PM9/26/08
to

Derzeit Eagle 4.16r2. An sich sehr gut, auch wenn der Library Editor
IMHO etwas "clumsy" ist, nicht so effizient wie in DOS-Orcad, was ich
vorher benutzte.

Drei handfeste Probleme, die ich sehe:

a. Keine hierarchische Seitenstruktur. Schweres Manko, haette nicht
passieren duerfen. Flat Sheet Structure ist ab 5-10 Seiten voller Krampf
und in manchen Bereichen entweder verpoent oder unzulaessig.

b. V5 kann offenbar nicht in V4-Format speichern. Damit wird sich Eagle
in zwei Lager spalten. Selbst Microsoft hat das besser gemacht.

c. Kaum fuer die Industrie in USA sichtbare Werbung, daher kennt es
keiner. Ohne Hierarchie haette Eagle aber eh kaum Chancen, weshalb ich
selbst auch nach Alternativen suche.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Use another domain or send PM.

Andreas Fecht

unread,
Sep 26, 2008, 12:20:20 PM9/26/08
to
Joerg schrieb:

>
> c. Kaum fuer die Industrie in USA sichtbare Werbung, daher kennt es
> keiner. Ohne Hierarchie haette Eagle aber eh kaum Chancen, weshalb ich
> selbst auch nach Alternativen suche.
>

Laut Cadsoft selbst soll deren USA-Markt relativ groß sein.
Keine Ahnung ob's stimmt.

Gruß Andreas

Joerg

unread,
Sep 26, 2008, 12:25:17 PM9/26/08
to

Ja, es gibt eine US Niederlassung. Die haben mir in der Lizenz den
spanischen Vornamen Jorge gegeben :-)

Es gibt auch Leute hier, die es benutzen, kann man an den Foren sehen.
Aber grosse Unternehmen (bisher) eher wenig. Zumindest ist es gut zu
wissen, dass ein Kanadier Eagle Layouts in Fremdarbeit anbietet, denn
ich mache Layouts nicht selbst.

Kai-Martin Knaak

unread,
Sep 26, 2008, 1:18:08 PM9/26/08
to
> Welche Systeme werden denn hier von den Nutzern mit welchen Erfahrungen
> verwendet?

Bei mir sind es bisher zweieinhalb Systeme: protel95SE, gEDA und EAGLE


protel:
Mit protel95SE habe ich meine ersten eCAD-Erfahrungen gesammelt und von
2000 bis 2005 ausschließlich damit gearbeitet. Das passierte als Teil
meines Jobs in einer kleinen Entwicklungsfirma. Wir unsere eigene Symbol-
und Footprint-Bibliothek aufgebaut. Dadurch war ein Wechsel zu einem
anderen System mit einer unakzeptabel hohen Hürde versehen und wir haben
mit den Stärken und Schwächen des Programms gelebt.


Stärken:

* Detailliert konfigurierbare DRCs

* mächtige Suchen-und-Ersetzen Funktion

* gute Unterstützung von Hand-Routing.


Schwächen (ohne besondere Reihenfolge):

* Powerplanes werden als Karomuster mit Leiterbahnen realisiert. Die
Berechnung der Planes war jedesmal ein Anlass für eine Tasse Tee und hat
den Rechner schonmal ein paar Stunden beschäftigt.

* Undurchsichtiges Konzept beim hierarchischem Design. Die Doku zum Thema
war wenig hilfreich.

* Keine einfache Möglichkeit, die Konfiguration eines Arbeitsplatzes auf
einen anderen zu übertragen. Undurchsichtige Vermengung von systemweiten,
user-spezifischen und projektgebundenen Konfigurationsparametern.

* Es gibt ein paar hinter mehreren Menüebenen versteckte "Häkchen", von
denen man wissen musste, das man sie setzten muss.

* Wenn man die interne Datenbank verwendet, kam es vor, dass das ganze
Projekt nicht mehr lesbar ist. (So lernt man den Wert von Backups zu
schätzen)

* Der integrierte Autorouter erzeugt ganz gerne Spaghetti und hängt sich
auch mal auf. Einzelne Verbindungen ließen sich nicht mit dem Autorouter
erzeugen (war ein Bug).

* Die Nachfolge-Anwendung ging in eine Richtung, mit der wir als Low-
Level-Analog-Leute nicht viel anfangen konnten. ---> Keine
Weiterentwicklung mehr. Selbst Bugs werden nicht mehr beseitigt.


eagle:
Mit diesem Programm habe ich bisher nur zwei Projekte erstellt.
Entsprechend hänge ich noch in den üblichen Anfänger-Hürden. Man vermisst
in solchen Fällen immer das, was man vom gewohnten Tool kennt. Hier sind
es bei mir: Hierarchisches Design, einfachen Zugriff auf die Definition
der Ebenen, individuelle Beeinflussung von Clearence und Größe von
Objekten. Wenn Schaltplan und Layout einmal getrennt sind, gibt es keinen
geregelten Weg, sie wieder zusammen zu bekommen. Eine Stärke sind sicher
die mitgelieferten Default-Libraries.


geda/pcb:
Als ich meinen alten Job gekündigt hatte, stand ich vor der Frage, ob ich
mir eine eigene protel-Lizenz leiste. Das Preisschild von Altium hat mich
damals davon überzeugt, dass eine Invesition in Lernzeit für eine
Anwendung ohne Lizenzkosten sich auch ökonomisch rechnen könnte.

Stärken:

* Die üblichen Vorteile von Open Sorce: Keine Lizenzkosten, kein Stress
weil ein Update in den aktuellen Projektfinanzen nicht drin ist. Keine
Kastrierung auf eine maximale Leiterplattengräße, Zahl der Pins, oder
ähnliches.

* Wird mit jeder größeren Distro mitgeliefert.

* Menschenlesbares Datenformat in ascii mit vollständiger Dokumentation.
Das eröffnet Möglichkeiten für Tricks mit Scripten.

* Es gibt eine aktive Entwickler/User-Gemeinschaft. Auf den beiden
Mailinglisten sind täglich etwa 10 bis 20 Beiträge.

* Spürbare Weiterentwicklung. In dem von mir überschauten Zeitraum seit
2005 hat sich eine Menge in Richtung Usability getan.

* Durchdachte, mit Blick auf Skalierbarkeit entworfene Formate und Daten-
Konzepte.

* Echtes hierarchisches Design. Mehrfache Instanzen von einem Block sind
möglich.

* Echte Polygon-Planes.

* Bisher hatte ich noch keinerlei Datanverlust, wegen Absturz der
Anwendung.

* Kein Anrufe von Salesdroiden ;-)


Schwächen:

* Man wird schief angeschaut, weil es keins der "großen", bekannten eCAD-
Anwendungen ist.

* Keine Burried Vias

* Die Default-Libs sollte man lediglich als Ausgangspunkt für eine eigene
Bilbliothek verstehen. Das wird in gewissem Rahmen ausgeglichen durch
Libraries, die von Usern auf einer dafür eingerichteten Website zur
Verfügung gestellt werden.

* Keine übergreifender Projekt-Manager der dieErfassung des Schaltplans
mit gschem und die Erstellung des Layouts mit pcb verbindet. Der Aufruf
der einzelnen Bestandteile von geda erfolgt über die Kommandozeile. Das
ändert sich gerade, weil ein Projektmanager im Rahmen des Google-Summer-
of-Code erstellt wurde.

---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

Joerg

unread,
Sep 26, 2008, 2:17:07 PM9/26/08
to
Kai-Martin Knaak wrote:

[...]

Hoert sich echt verlockend an. Mit den von Dir genannten Schwaechen
koennte ich leben.

Letztes Jahr hatte einer der Mitwirkenden in einem Forum geschrieben, er
wuerde jetzt (d.h. in 2007) gschem mal als Windows Version compilieren
und mit einem Auto-Installer versehen. Seitdem ist ziemlich Funkstille.
Weisst Du warum? Ist der Code eventuell wirklich so inkompatibel wie
Stuart Brorson andeutete, dass das nun ohne groessere Umbauten, fuer die
eventuell der Wille fehlt, nicht mehr moeglich ist?

Holger Petersen

unread,
Sep 26, 2008, 2:08:53 PM9/26/08
to
Joerg <notthis...@removethispacbell.net> writes:

>b. V5 kann offenbar nicht in V4-Format speichern. Damit wird sich Eagle
>in zwei Lager spalten. Selbst Microsoft hat das besser gemacht.

Bei welchem WORD-Evolutions-Schritt war das besser?

SCNR, Holger

Guido Grohmann

unread,
Sep 26, 2008, 2:23:16 PM9/26/08
to
Holger Petersen schrieb:

Welche Evolution? Ich seh nur Degeneration ...

> SCNR, Holger
SCNR² Guido

Joerg

unread,
Sep 26, 2008, 2:44:06 PM9/26/08
to

Word 97, Word 2000, Word 2003. Alles problemlos rueckwaertskompatibel.
Ich kann sogar in uralten MS-Works Formaten speichern. Noch Fragen?

2007 kenne ich nicht (ich kaufe gern alte Lizenzen bei Liquidatoren).

Henry Kiefer

unread,
Sep 26, 2008, 2:57:04 PM9/26/08
to
Joerg schrieb:

> Holger Petersen wrote:
>> Joerg <notthis...@removethispacbell.net> writes:
>>
>>> b. V5 kann offenbar nicht in V4-Format speichern. Damit wird sich
>>> Eagle in zwei Lager spalten. Selbst Microsoft hat das besser gemacht.
>>
>> Bei welchem WORD-Evolutions-Schritt war das besser?
>>
>
> Word 97, Word 2000, Word 2003. Alles problemlos rueckwaertskompatibel.
> Ich kann sogar in uralten MS-Works Formaten speichern. Noch Fragen?
>
> 2007 kenne ich nicht (ich kaufe gern alte Lizenzen bei Liquidatoren).
>

Dann wird aber der Funktionsumfang eingeschränkt sein. Wie kontrollierst
du, das du keine neuen Features benutzt hast?


Mein GAU mit Word war die Erkenntnis, daß es in pdf-Dokumente aus der
Fettschrift obskurre mehrfache Wiederholungen der einzelnen Buchstaben
macht.
Nachdem habe ich mich vor allem auf ASCII-Editoren eingeschossen. Die
Öffnen auch augenblicklich.

Was nicht per menschlichem Auge binär lesbare Dateiformate erzeugt,
taugt schonmal de fakto ohne weiteren Test 'nicht die Bohne' -> Tonne.

Das Parsen eines länglichen Menschentextes ist bei heutigen Maschinen
rechenzeitmäßig kein Problem mehr und das rulez!


Ich hatte mal in Word einen tollen Lebenslauf mit kompletter Historie
meiner Tätigkeiten und Kenntnisse erstellt. Tierisch aufwändiges Layout,
handoptimiert. Dann kam die Originaldatei weg (was aber letztendlich
wohl auch egal ist. Vermutlich hätte OO es eh nicht richtig
eingelesen.). Und dann war der Weg über das noch vorhandene pdf genau
wegen obigen Fehler und anderen versperrt...

Seitdem mache ich keine aufwändigen Text-Layouts mehr.


- Henry


--
www.ehydra.dyndns.info

Joerg

unread,
Sep 26, 2008, 3:08:31 PM9/26/08
to
Henry Kiefer wrote:
> Joerg schrieb:
>> Holger Petersen wrote:
>>> Joerg <notthis...@removethispacbell.net> writes:
>>>
>>>> b. V5 kann offenbar nicht in V4-Format speichern. Damit wird sich
>>>> Eagle in zwei Lager spalten. Selbst Microsoft hat das besser gemacht.
>>>
>>> Bei welchem WORD-Evolutions-Schritt war das besser?
>>>
>>
>> Word 97, Word 2000, Word 2003. Alles problemlos rueckwaertskompatibel.
>> Ich kann sogar in uralten MS-Works Formaten speichern. Noch Fragen?
>>
>> 2007 kenne ich nicht (ich kaufe gern alte Lizenzen bei Liquidatoren).
>>
>
> Dann wird aber der Funktionsumfang eingeschränkt sein. Wie kontrollierst
> du, das du keine neuen Features benutzt hast?
>

Och Leuteeee... Tools -> Options -> Compatibility

Das kannst Du sogar alles auf Word for MS-DOS setzen. Und auch (bitte
Luft anhalten) auf MacIntosh!

Auch wenn ich MS nicht mag, das haben die gut gemacht.

>
> Mein GAU mit Word war die Erkenntnis, daß es in pdf-Dokumente aus der
> Fettschrift obskurre mehrfache Wiederholungen der einzelnen Buchstaben
> macht.
> Nachdem habe ich mich vor allem auf ASCII-Editoren eingeschossen. Die
> Öffnen auch augenblicklich.
>
> Was nicht per menschlichem Auge binär lesbare Dateiformate erzeugt,
> taugt schonmal de fakto ohne weiteren Test 'nicht die Bohne' -> Tonne.
>
> Das Parsen eines länglichen Menschentextes ist bei heutigen Maschinen
> rechenzeitmäßig kein Problem mehr und das rulez!
>
>
> Ich hatte mal in Word einen tollen Lebenslauf mit kompletter Historie
> meiner Tätigkeiten und Kenntnisse erstellt. Tierisch aufwändiges Layout,
> handoptimiert. Dann kam die Originaldatei weg (was aber letztendlich
> wohl auch egal ist. Vermutlich hätte OO es eh nicht richtig
> eingelesen.). Und dann war der Weg über das noch vorhandene pdf genau
> wegen obigen Fehler und anderen versperrt...
>
> Seitdem mache ich keine aufwändigen Text-Layouts mehr.
>

Man soll ja auch Backups machen. Dann kommt nix "weg" ...

Uwe Bonnes

unread,
Sep 27, 2008, 6:16:31 AM9/27/08
to
Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:

...

> Derzeit Eagle 4.16r2. An sich sehr gut, auch wenn der Library Editor
> IMHO etwas "clumsy" ist, nicht so effizient wie in DOS-Orcad, was ich
> vorher benutzte.

> Drei handfeste Probleme, die ich sehe:

> a. Keine hierarchische Seitenstruktur. Schweres Manko, haette nicht
> passieren duerfen. Flat Sheet Structure ist ab 5-10 Seiten voller
> Krampf und in manchen Bereichen entweder verpoent oder unzulaessig.

> b. V5 kann offenbar nicht in V4-Format speichern. Damit wird sich
> Eagle in zwei Lager spalten. Selbst Microsoft hat das besser gemacht.

> c. Kaum fuer die Industrie in USA sichtbare Werbung, daher kennt es
> keiner. Ohne Hierarchie haette Eagle aber eh kaum Chancen, weshalb ich
> selbst auch nach Alternativen suche.

Als Benutzer von Eagle sehe ich leider noch weitere Probleme
- Keine Roadmap
- Keine (nachvollziebare) Wuerdigung der Verbesserungsvorschlaege
der Benutzer
- Offenbar schient keiner der Cadsoft Leute Eagle selbst fuer
anspruchsvolle Projekte einzusetzen

Gibt es hier in der Gegend von Darmstadt jemanden, der mir
eine Einweisung in BAE geben kann ;-)

Tschuess
--
Uwe Bonnes b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 162516 -------- Fax. 06151 164321 ----------

Falk Willberg

unread,
Sep 27, 2008, 8:05:21 AM9/27/08
to
Marte Schwarz schrieb:

> Hallo beisammen,
>
> im Thread I2C Kabellänge geht es gerade mal wieder OT um Orcad und Co.
>
> Welche Systeme werden denn hier von den Nutzern mit welchen Erfahrungen
> verwendet?

Eagle 4.16 unter Linux. Nie abgestürzt. Autorouter habe ich probiert,
benutze ich aber nicht mehr.

Nach Lektüre dieses Threads habe ich mal wieder gEda ausprobiert. Die
Bedienung ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Mir scheint, daß es
sich lohnen könnte, die Einstiegshürde zu überwinden.

Falk

Oliver Bartels

unread,
Sep 27, 2008, 9:37:37 AM9/27/08
to
On Sat, 27 Sep 2008 10:16:31 +0000 (UTC), Uwe Bonnes
<b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de> wrote:
>Gibt es hier in der Gegend von Darmstadt jemanden, der mir
>eine Einweisung in BAE geben kann ;-)

Och, es gibt regelmäßig Schulungen z.B. in Stuttgart.
Unser $SALES kann da helfen.

Ich will jetzt gar nicht meinen Senf zur Systemdiskussion
dazugeben, es weiß eh' hier fast jeder, was wir für unsere
Projekte einsetzen, und ja, es ist ein Vorteil, dass wir den
Quellcode haben ;-)

Übrigens auch für unsere Kunden, viele Problemchen fallen
intern auf, bevor sie zu Problemen beim Kunden werden.
Und durch die weiteren Geschäftsfelder ist die Kontinuität
gesichert, 20 Jahre BAE zeigen dies.

Was aber den einen oder anderen hier interessieren könnte:
- Es gibt jetzt ein Interface Eagle nach BAE, und zwar
sowohl für Schaltpläne wie auch für das Layout.

Gruß Oliver

--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Wolfgang Allinger

unread,
Sep 27, 2008, 11:28:00 AM9/27/08
to

On 26 Sep 08 at group /de/sci/electronics in article
<marte....@gmx.de> (Marte Schwarz) wrote:

>Ultiboard
>anno 1994 (oder schon früher?) mindestens ab Version 4.6 bis 1999
>ARAIR 5.71 oder so was. Ich kann nicht klagen. Ich fand es
>übersichtlich und gut strukturiert. Selbst unter OS/2 konnte man mit
>der DOS-version recht gut arbeiten. Stark fand ich die umfangreiche
>Bibliothek und deren Dokumentation.

Die Ultimate DOS Version(en) waren gut und schnell. Wenig Probleme. Die
Windows Versionen wurden von (kostenpflichtigem) update zu update
schlechter, alte Fehler wurden nicht behoben, statt dessen neue
eingebaut. Der Kunde war immer blöd nur ultimate war das schlaue Ei. Der
Service wurde immer schlechter, die Preise immer höher. Sie haben mir
mit updates mehrere Male ein layout so geschreddert, häßlichereise dabei
automatisch neue Fehler sehr versteckt eingebaut und es lies sich nicht
mehr in das ältere Format abspeichern und keine Chance es zu
reparieren...

Ultimate Beispiel Spannungsregler TO220 hochkant, Hühnerfutter C nahe an
Pins, alles ok, Layout ohne Fehler... Irgendwann kam dann ein
intelligentes update, mit der dann (angeblich) die alten Probs behoben
wurden. Alles klar, Layout geändert, 2 Tage Arbeit, alles sieht gut aus.
Plötzlich 100 Fehler. Grrrrrrrrrr. Umrisse von C kamen in den Umriss von
Regler -> Fehler! x-zig Bauelemente (besonders R, C, D) im Raster
Gehäuse an Gehäuse -> auf einmal waren nicht mal Berührungen möglich,
noch mehr DRC Fehler. Hinweis ultimate: DRC abschalten. Tolle Wurst, in
der Statistik steht dann immer noch, das das Board 200 design Fehler
enthält. Welcher Kunde akzeptiert sowas? Abspeichern in ein Format vor
dem update? Gibbet nich!

Und nach dem umbennen in Electronic Workbench wurde es für mich
unbrauchbar und ich hatte keine Lust noch mehr Zeit und Nerven zu
verballern, zumal regelmäßig das Proggi meinte, dass meine Lizenz nicht
mehr gültig ist. Latürnich immer Fr. nachmittag und somit warten bis Mo
und wieder ein Termin übern Jordan, tel. neuen Freischaltcode, dann
gings wieder... bis zum nächsten ungünstigsten Augenblick. Ich habe in
einem halben Jahr locker 30 Freischaltcodes angefordert. Der Supporter
wusste schon, was ich wollte, wenn ich anrief. Den Fehler haben sie nie
gefunden (oder gesucht) angeblich war ich mal wieder der Einzige!

Ultimate heißt wohl exact übersetzt: Das Letzte! Stimmt :-(


Irgendwann hab ich dann entnervt aufgegeben und mich in Eagle (4.?)
reingefummelt. Saublöde Bedienung, eigenwillige Wortwahl, eigenwillige
Bezeichnungen... aber man bekam jede Menge Unterstützung und würgarunds.
Vieles ging schlechter als in ultimate, aber es ging wenigsten
(irgendwie) :-o

Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Joerg

unread,
Sep 27, 2008, 12:00:17 PM9/27/08
to
Uwe Bonnes wrote:
> Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:
>
> ...
>
>> Derzeit Eagle 4.16r2. An sich sehr gut, auch wenn der Library Editor
>> IMHO etwas "clumsy" ist, nicht so effizient wie in DOS-Orcad, was ich
>> vorher benutzte.
>
>> Drei handfeste Probleme, die ich sehe:
>
>> a. Keine hierarchische Seitenstruktur. Schweres Manko, haette nicht
>> passieren duerfen. Flat Sheet Structure ist ab 5-10 Seiten voller
>> Krampf und in manchen Bereichen entweder verpoent oder unzulaessig.
>
>> b. V5 kann offenbar nicht in V4-Format speichern. Damit wird sich
>> Eagle in zwei Lager spalten. Selbst Microsoft hat das besser gemacht.
>
>> c. Kaum fuer die Industrie in USA sichtbare Werbung, daher kennt es
>> keiner. Ohne Hierarchie haette Eagle aber eh kaum Chancen, weshalb ich
>> selbst auch nach Alternativen suche.
>
> Als Benutzer von Eagle sehe ich leider noch weitere Probleme
> - Keine Roadmap
> - Keine (nachvollziebare) Wuerdigung der Verbesserungsvorschlaege
> der Benutzer
> - Offenbar schient keiner der Cadsoft Leute Eagle selbst fuer
> anspruchsvolle Projekte einzusetzen
>
> Gibt es hier in der Gegend von Darmstadt jemanden, der mir
> eine Einweisung in BAE geben kann ;-)
>

BAE hatte ich mittlerweile auch ausprobiert. Fuer Analogixe wie mich
scheint der aber nicht so geeignet, ist wohl eher was fuer Chip Designer.

Oliver Bartels

unread,
Sep 27, 2008, 12:31:01 PM9/27/08
to
On Sat, 27 Sep 2008 09:00:17 -0700, Joerg
<notthis...@removethispacbell.net> wrote:
>BAE hatte ich mittlerweile auch ausprobiert. Fuer Analogixe wie mich
>scheint der aber nicht so geeignet, ist wohl eher was fuer Chip Designer.

Eigentlich gerade, weil mit Kupferflächen beliebige Operationen
möglich sind. Z.B. haben wir einen Kunden, der extrem
hochwertige Mischpulte damit entwickelt.

Aber jedem das seine.

Wir können uns jedenfalls im Bereich Elektronik-Entwicklung
nicht mehr vor Aufträgen retten, wenn davon auch nur 10%
von den Leuten kommen, die mit eher einfach gestrickten
Werkzeugen versuchen, High Tech zu machen, dann wundert
mich gar nichts mehr.

Wir rennen auch niemandem mehr hinterher, es ist viel lukrativer,
ein Projekt für einen hohen fünfstelligen Euro-Betrag ohne viel
Wettbewerb durchzuziehen, als jemandem für einen niedrigen
vierstelligen Eurobetrag die Economy-Version eines Werkzeugs
zu verkaufen, der dann anschließend mindestens einmal am
Tag anruft, weil er das Handbuch nicht durcharbeiten möchte
und selbstredend erwartet, dass wir einen Nürnberger Trichter
mitliefern. Und anschließend wird 10 Jahre kein Update
erworben, aber über die altmodische Benutzeroberfläche
gemault und nach kurzen 15 Jahren, wenn es echt nicht mehr
geht, weil der Computer platt ist und Windows halt DOS-Programme
nicht wirklich lieb hat, meint man dann, um den Lizenzpreis mit
"ich brauch' doch nur einen neuen Grafiktreiber und bin doch
ein guter Kunde" Argumenten feilschen zu müssen :-(

Das ist _genau_so_ gemeint (wir bieten natürlich gerne Tools
an nette Kunden an ;-)

Gruß Oliver

P.s.: Jetzt neulich habe ich für ein Projekt zwei Spazial-
Funktionen benötigt, ohne die es nicht bzw. nur mit sehr viel
Aufwand ging: Man gehe einen Stock höher und das Problem
ist ohne "kommt das ins nächste Update" Betteln gelöst :-)
_Das_ ist ein Vorteil bei Projekten.

Olaf Kaluza

unread,
Sep 27, 2008, 1:03:37 PM9/27/08
to
Falk Willberg <Fawegl...@falk-willberg.de> wrote:

>Eagle 4.16 unter Linux. Nie abgestürzt. Autorouter habe ich probiert,
>benutze ich aber nicht mehr.

Also ich benutze Eagle sowohl in der Firma wie auch zuhause und das
ueber die Jahre auch in unterschiedlichsten Versionen. Die stuerzen
immer irgendwann ab. Sicher nicht jeden Tag, aber so alle 1-2Monate
kommt das mal vor.


BTW: Ich hab hier doch vor kurzem mal ViaCad gelobt. Das ist ein
3D-Zeichenprogramm das man in den USA kaufen kann wenn man eine
Kreditkarte hat. Ich nutze das hier und bin damit EXTREM zufrieden.

Wenn man keine Kreditkarte hat (wie z.B meine Firma) dann kann man das
jetzt fuer deutlich mehr Kohle bei Amazon kaufen und bekommt eine
deutsche Version. Die habe ich jetzt in der Firma (seufz) und die
stuerzt so alle 10-20min ab. DAS NERVT MICH TIERISCH!

Das einzig doofe an den Amerikanern sind ihre ganzen
Feiertage. (Truthahnanbetungstag, 11.9 Gedaechtnistag,
Unterstuetzungstag fuer Reservisten, Grosser Kuerbis im Feld Tag,
und noch so 100 weitere). Da bekommt man naemlich jedesmal eine Email
ob man nicht noch eine neue Version kaufen will und nun mit xx%
Rabatt, seufz.

Olaf

Joerg

unread,
Sep 27, 2008, 1:45:45 PM9/27/08
to
Oliver Bartels wrote:
> On Sat, 27 Sep 2008 09:00:17 -0700, Joerg
> <notthis...@removethispacbell.net> wrote:
>> BAE hatte ich mittlerweile auch ausprobiert. Fuer Analogixe wie mich
>> scheint der aber nicht so geeignet, ist wohl eher was fuer Chip Designer.
>
> Eigentlich gerade, weil mit Kupferflächen beliebige Operationen
> möglich sind. Z.B. haben wir einen Kunden, der extrem
> hochwertige Mischpulte damit entwickelt.
>
> Aber jedem das seine.
>

Ok, ich meinte nur BAE Schematic Entry, da ich keine Layouts mache (gebe
ich alle raus).

Bei Layout und besonders beim Autorouter hat Euer BAE einen guten Ruf.

[...]

Uwe Bonnes

unread,
Sep 27, 2008, 1:49:45 PM9/27/08
to
Oliver Bartels <spam...@bartels.de> wrote:
> On Sat, 27 Sep 2008 10:16:31 +0000 (UTC), Uwe Bonnes
> <b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de> wrote:
> >Gibt es hier in der Gegend von Darmstadt jemanden, der mir
> >eine Einweisung in BAE geben kann ;-)

> Och, es gibt regelmäßig Schulungen z.B. in Stuttgart.
> Unser $SALES kann da helfen.

$Sales will meist $$. Ich wuerde es inoffizieller vorziehen...

Joerg

unread,
Sep 27, 2008, 1:51:34 PM9/27/08
to
Olaf Kaluza wrote:
> Falk Willberg <Fawegl...@falk-willberg.de> wrote:
>
> >Eagle 4.16 unter Linux. Nie abgestürzt. Autorouter habe ich probiert,
> >benutze ich aber nicht mehr.
>
> Also ich benutze Eagle sowohl in der Firma wie auch zuhause und das
> ueber die Jahre auch in unterschiedlichsten Versionen. Die stuerzen
> immer irgendwann ab. Sicher nicht jeden Tag, aber so alle 1-2Monate
> kommt das mal vor.
>
>
> BTW: Ich hab hier doch vor kurzem mal ViaCad gelobt. Das ist ein
> 3D-Zeichenprogramm das man in den USA kaufen kann wenn man eine
> Kreditkarte hat. Ich nutze das hier und bin damit EXTREM zufrieden.
>

Ich hatte fuer $9.95 DesignCAD-3D gekauft. Totaler Overkill fuer mich.
Ist aber schon cool, wenn man da ein Deign rotiert.


> Wenn man keine Kreditkarte hat (wie z.B meine Firma) dann kann man das
> jetzt fuer deutlich mehr Kohle bei Amazon kaufen und bekommt eine
> deutsche Version. Die habe ich jetzt in der Firma (seufz) und die
> stuerzt so alle 10-20min ab. DAS NERVT MICH TIERISCH!
>

Kannst Du nicht ueber Deine Karte kaufen und abrechnen?


> Das einzig doofe an den Amerikanern sind ihre ganzen
> Feiertage. (Truthahnanbetungstag, 11.9 Gedaechtnistag,
> Unterstuetzungstag fuer Reservisten, Grosser Kuerbis im Feld Tag,
> und noch so 100 weitere). Da bekommt man naemlich jedesmal eine Email
> ob man nicht noch eine neue Version kaufen will und nun mit xx%
> Rabatt, seufz.
>

Aehm, Ihr habt mehr Feiertage als wir. Ich hatte mal den Fehler gemacht,
Dienstags bei einem Lieferanten anzurufen und vergessen, dass der Tag
davor Rosenmontag war. "Allo, also, heuhe, d...d...da laeuf hiah
uebbarhaupp nix" <hicks>

Kai-Martin Knaak

unread,
Sep 27, 2008, 2:03:12 PM9/27/08
to
On Sat, 27 Sep 2008 10:51:34 -0700, Joerg wrote:

> dass der Tag
> davor Rosenmontag war. "Allo, also, heuhe, d...d...da laeuf hiah
> uebbarhaupp nix" <hicks>

Das trifft allerdings nur auf ausgewählte, südwestliche Gegenden zu. Wir
hier im Norden haben dank unserer protestantischen Arbeitsethik sogar den
Reformationstag als Feiertag abgeschafft.

---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak

http://lilalaser.de/blog

Joerg

unread,
Sep 27, 2008, 2:28:27 PM9/27/08
to
Kai-Martin Knaak wrote:
> On Sat, 27 Sep 2008 10:51:34 -0700, Joerg wrote:
>
>> dass der Tag
>> davor Rosenmontag war. "Allo, also, heuhe, d...d...da laeuf hiah
>> uebbarhaupp nix" <hicks>
>
> Das trifft allerdings nur auf ausgewählte, südwestliche Gegenden zu. Wir
> hier im Norden haben dank unserer protestantischen Arbeitsethik sogar den
> Reformationstag als Feiertag abgeschafft.
>

Wenn das Martin Luther wuesste ...

Aber es ist leider eh so, dass viele Leute Feiertage einfach als
zusaetzlichen Urlaubstag ansehen und der eigentliche Sinn entweder in
Vergessenheit geraten ist oder gar nicht mehr verstanden wird.

Ist bei uns aehnlich, aber nicht an Tagen wie Thanksgiving. Da wissen
die Leute genau, wozu der Tag da ist. Wobei es natuerlich auch vorkommt,
dass der an Nachmittag fuer die Herren der Gesellschaft in eine
groelende Football Party uebergeht und einige abends ziemlich besopen
nach Hause fahren.

Oliver Bartels

unread,
Sep 27, 2008, 2:40:56 PM9/27/08
to
On Sat, 27 Sep 2008 17:49:45 +0000 (UTC), Uwe Bonnes
<b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de> wrote:
>$Sales will meist $$. Ich wuerde es inoffizieller vorziehen...

Ich muss dich enttäuschen: $Sales bevorzugt derzeit
Euronen ;-/ Akzeptiert werden auch original teutonische
Bundesanleihen oder Goldbarren ohne Fremdmaterialkern ...

Bei den Profi-Lizenzen läßt sich $Sales aber meist
dahingehend erweichen, eine Schulung mit in den
Listenpreis einzurechnen ...

horst-d.winzler

unread,
Sep 27, 2008, 2:50:42 PM9/27/08
to
Oliver Bartels schrieb:

> On Sat, 27 Sep 2008 17:49:45 +0000 (UTC), Uwe Bonnes
> <b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de> wrote:
>> $Sales will meist $$. Ich wuerde es inoffizieller vorziehen...
>
> Ich muss dich enttäuschen: $Sales bevorzugt derzeit
> Euronen ;-/ Akzeptiert werden auch original teutonische
> Bundesanleihen oder Goldbarren ohne Fremdmaterialkern ...

Tellerwaschen?

--
mfg hdw

Uwe Bonnes

unread,
Sep 27, 2008, 5:35:09 PM9/27/08
to
Oliver Bartels <spam...@bartels.de> wrote:
> On Sat, 27 Sep 2008 17:49:45 +0000 (UTC), Uwe Bonnes
> <b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de> wrote:
> >$Sales will meist $$. Ich wuerde es inoffizieller vorziehen...

> Ich muss dich enttäuschen: $Sales bevorzugt derzeit
> Euronen ;-/ Akzeptiert werden auch original teutonische
> Bundesanleihen oder Goldbarren ohne Fremdmaterialkern ...

> Bei den Profi-Lizenzen läßt sich $Sales aber meist
> dahingehend erweichen, eine Schulung mit in den
> Listenpreis einzurechnen ...

Henne-Ei Problem

Wenn ich nicht weiss, daa ich mit Proramm $A besser arbeiten kann, als mit $B
werde ich auch kein Geld dafuer investieren und will auch nicht uebermaessig
Zeit opfern. Und das turnt $Sales nicht nesonders an...

Henry Kiefer

unread,
Sep 27, 2008, 7:58:52 PM9/27/08
to
Joerg schrieb:

> Henry Kiefer wrote:
>> Joerg schrieb:
>>> Holger Petersen wrote:
>>>> Joerg <notthis...@removethispacbell.net> writes:
>>>>
>>>>> b. V5 kann offenbar nicht in V4-Format speichern. Damit wird sich
>>>>> Eagle in zwei Lager spalten. Selbst Microsoft hat das besser gemacht.
>>>>
>>>> Bei welchem WORD-Evolutions-Schritt war das besser?
>>>>
>>>
>>> Word 97, Word 2000, Word 2003. Alles problemlos
>>> rueckwaertskompatibel. Ich kann sogar in uralten MS-Works Formaten
>>> speichern. Noch Fragen?
>>>
>>> 2007 kenne ich nicht (ich kaufe gern alte Lizenzen bei Liquidatoren).
>>>
>>
>> Dann wird aber der Funktionsumfang eingeschränkt sein. Wie
>> kontrollierst du, das du keine neuen Features benutzt hast?
>>
>
> Och Leuteeee... Tools -> Options -> Compatibility
>

Na wenns das gibt. Ich benutze es ja nie, sorry. Kriege ich jetzt ne 6 ?


> Das kannst Du sogar alles auf Word for MS-DOS setzen. Und auch (bitte
> Luft anhalten) auf MacIntosh!
>
> Auch wenn ich MS nicht mag, das haben die gut gemacht.

Wenn du dann vom Mac wieder zurücklesen kannst...

RTF ist ganz nett. Auch M$.


> Man soll ja auch Backups machen. Dann kommt nix "weg" ...
>

Naja. Nicht alles eben.


- Henry

--
www.ehydra.dyndns.info

Oliver Bartels

unread,
Sep 28, 2008, 12:50:22 AM9/28/08
to
On Sat, 27 Sep 2008 21:35:09 +0000 (UTC), Uwe Bonnes
<b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de> wrote:
>Wenn ich nicht weiss, daa ich mit Proramm $A besser arbeiten kann, als mit $B
>werde ich auch kein Geld dafuer investieren und will auch nicht uebermaessig
>Zeit opfern. Und das turnt $Sales nicht nesonders an...

Weißt, das Problem in dem Elektronik-Segment ist ganz
einfach:
- Wir liefern eine kostenlose Demo, mit der kann man
alles machen, außer Produktionsdaten ausgeben.
"Mog i ned, muss mich einarbeiten, hab' keine Zeit ..."
- Ok, wir liefern eine kostenlose Schulung:
Nächstes potenzielles Argument:
"War nett, aber weiß ja nicht, ob die Software auch
nicht bei mir abstürzt, außerdem kein Etat, aber
ich teste sie gerne für drei Jahre ..."

Wir wissen, was unser Werkzeug kann, und ich habe
genügend Standing, um dann auch mal einem Kunden
zu sagen: Gut, dann eben nicht.

Weil: Wirtschaftsbetrieb vs. Wohlfahrt ;-/

Das mit jedem-EDA-Kunden-hinterherrennen als Firma, die
nur ein Produkt hat, das hatten wir schon mal vor 15 Jahren
und das war keine schöne Zeit. Ich bin froh, dass wir heute
genügend andere Geschäftsfelder unabhängig vom EDA
haben, dass wir es uns leisten können, irgendwann auch
mal Nein zu sagen.

Und ich bin mir sicher, dass unsere Handhabung bzgl.
Support vor und nach einem Verkauf wesentlich kulanter
ist als das vieler anderer Anbieter. Wir hatten das gerade
bei einem internen Hilfs-Programm, Bude wurde von großem
Hersteller aufgekauft, jetzt gibt es Updates, die man
einzeln erwerben darf, mit Bugs, zu denen es Support
nur mit _zusätzlichem_ Wartungsvertrag gibt, halt einmal
die komplette Abkassierschiene. Ich werde künftig ein
anderes Hilfs-Programm einsetzen.

Dieter Wiedmann

unread,
Sep 28, 2008, 2:08:01 AM9/28/08
to
Oliver Bartels schrieb:

> Ich werde künftig ein
> anderes Hilfs-Programm einsetzen.

Oops, aus den 700,000,000,000.00 USD?;-)


CNR, Dieter

Joerg Wunsch

unread,
Sep 28, 2008, 2:47:06 AM9/28/08
to
"Marte Schwarz" <marte....@gmx.de> schrieb:

> Welche Systeme werden denn hier von den Nutzern mit welchen
> Erfahrungen verwendet?

Nun, da werde ich mal als BAE-User auch meinen Senf dazu geben.
Oliver hält sich ja mit Schleichwerbung immer etwas zurück.

> Bitte auch die entsprechende Version angeben, gerade in Punkto
> Stabilität ist dieser Zusatz anscheinend relevant.

*nachguck*

Bartels AutoEngineer Professional V6.8 Build 54

(OK, ist ein BAE Light, aber das steht dann erst darunter.)

Nein, ansonsten ist die exakte Version da relativ egal. Das einzige,
was mich an den Versionen ärgert ist: einmal eine Datei mit einer
neueren Version angefasst (da muss man noch nicht einmal nennenswert
etwas editiert haben), und man kann sie mit der alten Version nicht
mehr einlesen. Das kann ärgerlich sein, wenn man mehrere Versionen
irgendwo installiert hat und noch nicht alle auf dem neuesten Stand
sind.

Aber das ist wirklich das einzige, was mir an der Versionsgeschichte
nicht gefällt.

Da ich mich nicht mit den Macken von Windows rumschlagen will (ich
möchte meine Freizeit gern produktiv verbringen, d. h. nicht mit dem
Installieren von Windows-Systemen, nachdem sie sich wiedermal mit
irgendwas verrannt haben), bleiben mir praktisch nur drei Varianten
für ein EDA-System: Eagle, BAE oder gEDA. (Ich benutze sie unter
FreeBSD, aber die Linux-Versionen der beiden kommerziellen Systeme
funktionieren dort im Linux-Emulator problemlos.)

Habe vor vielen Jahren (als es noch kein BAE Light gab) mal Eagle
benutzt. Ich bin so einigermaßen damit zurecht gekommen, habe aber
nie was großes gemacht damit. Paar Dinge sind mir noch unangenehm in
Erinnerung aus dieser Zeit, die mit BAE alle der Vergangenheit
angehören (kann sein, dass Eagle da mittlerweile auch was getan hat):

. nur ein Schaltplanblatt, das wird schnell unübersichtlich (von
Hierarchie ganz zu schweigen, aber die habe ich auch bei BAE erst
viel später benutzt)

. man muss ein Layout starten, indem man sich alle Bauteile komplett
in das Layout-Element ,,hineinwerfen'' lässt; dabei werden sie in
einen Bereich geworfen, in den man sie als Anwender auf Grund der
100x80-mm²-Limitierung nicht selbst wieder zurück platzieren darf

. die Anschlüsse der Bauteile im Schaltplan haben eine gewisse Neigung
dazu, dass man sie mit der Verbindung hinterher nicht ,,trifft''
(d. h. der Anschluss bleibt offen und eine offene Verbindung
daneben); dafür gibt es keine optische Rückkopplung zum Bediener

. eine Mischung von Bauteilen unterschiedlicher Raster, wie sie im
SMD-Zeitalter sehr häufig notwendig ist (2,54 mm für bedrahtete
Bauteile, 1,27 mm für SOIC, 0,8/0,65/0,5 mm für moderne SMDs) ist
nicht einfach zu handhaben, da das Layout extrem rasterbasiert
arbeitet

. die 100x80 mm² Platinenfläche der freien Version sind schon eine
recht deutliche Limitierung, so sehr, dass das Arbeiten damit oft
keinen Spaß gemacht hat; OK, bei BAE habe ich auch Geld bezahlt
(damit wäre bei Eagle auch mehr drin), aber an die Grenze von
100x160 mm² bin ich bislang nur selten gekommen (das eine Mal habe
ich dann mit PCB gearbeitet, damals noch nicht gEDA, das gab's noch
nicht)

. dass der Eagle-Autorouter nicht besonders toll ist, pfeifen die
Adler ja von den Dächern

BAE braucht seine Zeit für die Eingewöhnung, und die Menüstruktur ist
eher ,,historisch gewachsen'' denn immer gleich logisch. Wenn man den
entsprechenden Einarbeitungsaufwand hinter sich gebracht hat, ist es
aber auch für mich als Gelegenheitsanwender ein wirklich nettes Tool.
Der Support ist ausnahmslos gut, und man hat nicht den Eindruck, dass
man als Nutzer der billigen Light-Version trotz des eher persönlichen
Supportschemas (im Vergleich zum `community support' bei Eagle)
irgendwie hinten runter fallen würde. Man bekommt da eher ein
schlechtes Gewissen, den Supporter für die paar Euro, die man an Oli
bezahlt hat, schon wieder mal zu nerven...

BAE ist zu 50 % als Sourcecode erhältlich: ein mächtiger Teil der
Funktionalität ist in Userlanguage-Programmen implementiert, die durch
einen Compiler dann in das Gesamtwerk eingebunden werden. Zwar hat
man es als Gelegenheitsanwender nicht ganz leicht, in der Sprache mal
Fuß zu fassen (was weniger an der Sprache selbst liegt als daran, dass
man nicht die 100 Funktionen ,,Grundwortschatz'' im Kopf hat, die man
für die Arbeit so braucht, sondern alles im Manual nachlesen gehen
muss), aber dieses Prinzip erlaubt es dem Support, für viele Dinge mal
schnell eine Lösung vorzuschlagen, die im Neucompilieren eines
ULC-Programmes endet, sodass man seinen kundenspezifischen Zuschnitt
erhalten hat (oder vielleicht einen Preview auf etwas, was in
künftigen Versionen drin sein wird). Das finde ich genial. Ich
glaube, ein oder zwei Ideen, die ich auf diese Weise selbst beitragen
konnte, haben den Weg ins offizielle BAE dadurch auch zurück gefunden.

Auf den Autorouter möchte ich für Digitaldesigns nicht mehr
verzichten. Das Ergebnis mag zwar nicht immer ästhetisch ansprechend
wirken, aber wichtig ist ja am Ende nur, dass es funktioniert. Der
wesentliche Vorteil des Autorouters, den ich gegenüber manuellem
Routen sehe ist, dass man nicht mental an einem bestimmten Layout
hängt, weil es viele Stunden Arbeit gekostet hat. Stattdessen dreht
man so lange an der Parametrierung des Autorouters (oder an
Sperrflächen etc.), bis das Ergebnis die Anforderungen erfüllt. Wenn
man jetzt noch feststellt, dass man nochmal ein Bauteil verschieben
muss, dann ratzbatz, das alte Layout weggeschmissen und neu geroutet.
Bei einem manuellen Layout würde man alle möglichen Klimmzüge machen,
um so viel wie möglich der Arbeit noch zu retten und weiter zu
benutzen.

Den CAM-Viewer finde ich etwas stiefmütterlich behandelt. Der ist mir
als einzige Komponente schon auch mal abgestürzt, und er unterstützt
nicht alle Gerber-Features (jedoch natürlich alle, die BAE selbst
benutzt). Hier bin ich im Großen und Ganzen auf gerbv umgestiegen
(mittlerweile Bestandteil von gEDA), das gerade mit dem neuen
Cairo-Renderer ein nettes Tool geworden ist. Der Renderer ist zwar
langsam, aber man kann den Transparenzgrad jeder Ebene selbst
einstellen und sieht dadurch wirklich gut die Überdeckung der Ebenen.

Ich denke, innerhalb der nächsten paar Jahre wird man auch in der
Hobbyelektronik über kurz oder lang vor dem Problem stehen, dass man
vier Lagen sinnvoll benötigen könnte (zwei durchgehende
Versorgungslagen in der Mitte, außen die Signallagen). Dafür hat BAE
im Moment noch nichts anzubieten, die ,,richtigen'' Versionen sind
komplett aus der Preisregion eines Hobbyisten. Mal sehen, ob Oli hier
eventuell irgendein Schema finden wird. Ich könnte mir gut
vorstellen, dass man mit einer Limitierung auf 100x80 mm² bei vier
Lagen als Alternative zu 100x160 mm² mit zwei Lagen ganz gut leben
könnte, aber keine Ahnung, ob man solche Limits praktikabel in das
Tool einbauen kann. (Ja, mir ist auch klar, dass die Platinenpreise
bei 4 Lagen auch nicht von Pappe sind...)

Was mir bei BAE ein wenig fehlt ist ein Forum für eine Usergemeinde,
damit man sich auch neue Bauteile etc. austauschen kann. Es ist halt
getrieben von den gewerblichen Nutzern, das einstmals existierende
Forum hat nie wirklich ,,abgehoben''. Schade.

Ein Feature, für das es vermutlich keine einfache Implementierung
geben wird, habe ich schon hin und wieder vermisst: dass man im Layout
Verbindungen als Brücken (Drahtbrücken, 0-Ohm-Widerstand) realisieren
kann, ohne dass man sie im Schaltplan bereits kennen muss und dass man
intern dann für beide Seiten der Brücke mit verschiedenen Netzen
hantiert.

--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Lutz Schulze

unread,
Sep 28, 2008, 3:15:37 AM9/28/08
to
Am Sat, 27 Sep 2008 11:28:27 -0700 schrieb Joerg:

> Aber es ist leider eh so, dass viele Leute Feiertage einfach als
> zusaetzlichen Urlaubstag ansehen und der eigentliche Sinn entweder in
> Vergessenheit geraten ist oder gar nicht mehr verstanden wird.
>
> Ist bei uns aehnlich, aber nicht an Tagen wie Thanksgiving. Da wissen
> die Leute genau, wozu der Tag da ist.

Ich vermute, dass es 'die Leute' bei euch genausowenig wie hier bei uns
gibt.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren

Uwe Bonnes

unread,
Sep 28, 2008, 9:21:16 AM9/28/08
to
Oliver Bartels <spam...@bartels.de> wrote:
> On Sat, 27 Sep 2008 21:35:09 +0000 (UTC), Uwe Bonnes
> <b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de> wrote:
> >Wenn ich nicht weiss, dass ich mit Proramm $A besser arbeiten kann,
> >als mit $B werde ich auch kein Geld dafuer investieren und will
> >auch nicht uebermaessig Zeit opfern. Und das turnt $Sales nicht
> >besonders an...

...

> Wir wissen, was unser Werkzeug kann, und ich habe
> genügend Standing, um dann auch mal einem Kunden
> zu sagen: Gut, dann eben nicht.

> Weil: Wirtschaftsbetrieb vs. Wohlfahrt ;-/

Deshalb ging meine Anfrage ja an diese Gruppe und damit in erster Linie
Benutzer und direkt an den Support...

Alexander Dörr

unread,
Sep 28, 2008, 11:24:40 AM9/28/08
to
Wolfgang Allinger schrieb:

> Die Ultimate DOS Version(en) waren gut und schnell. Wenig Probleme. Die
> Windows Versionen wurden von (kostenpflichtigem) update zu update
> schlechter, alte Fehler wurden nicht behoben, statt dessen neue
> eingebaut. Der Kunde war immer blöd nur ultimate war das schlaue Ei. Der
> Service wurde immer schlechter, die Preise immer höher. Sie haben mir
> mit updates mehrere Male ein layout so geschreddert, häßlichereise dabei
> automatisch neue Fehler sehr versteckt eingebaut und es lies sich nicht
> mehr in das ältere Format abspeichern und keine Chance es zu
> reparieren...

Mit Ultimate unter DOS habe ich einige Jahre gearbeitet. Es war in
Ordnung, aber das Nebeneinander von Schaltplan und Layout ohne
automatische Anpassung war störend. Ich kann mich nur noch an einen Bug
der DOS-Version erinnern, der entstand, wenn eine Leiterbahn in einen
anderen Layer verschoben werden sollte. Dann war plötzlich die
Bildschirmanzeige kaputt und musste durch einen Refresh
wiederhergestellt werden.
In der Windows-Version gab es einen Fehler, der mich zum Wahnsinn
getrieben hat: Leiterbahnen im obersten Layer, die niemand gelegt hat,
aber plötzlich da waren, quer übers Layout gingen und auch nicht mehr zu
löschen waren. Der Fehler in der Datei war nicht mehr behebbar.

Durch einen Arbeitsplatzwechsel bin ich dann auf Eagle umgestiegen und
muss sagen, dass es mir viel besser gefällt. Ernsthafte Fehler habe ich
bisher nicht gehabt und der letzte Absturz ist schon so lange her, dass
ich mich nicht mehr daran erinnern kann. Allerdings habe ich noch nicht
auf Version 5 umgestellt.

Gruß,
Alexander

Wolfgang Allinger

unread,
Sep 28, 2008, 12:25:00 PM9/28/08
to

On 28 Sep 08 at group /de/sci/electronics in article
<a_doe...@gmx.net> (Alexander Dörr) wrote:

>Wolfgang Allinger schrieb:

>> Die Ultimate DOS Version(en) waren gut und schnell. Wenig Probleme.
>> Die Windows Versionen wurden von (kostenpflichtigem) update zu
>> update schlechter, alte Fehler wurden nicht behoben, statt dessen
>> neue eingebaut. Der Kunde war immer blöd nur ultimate war das
>> schlaue Ei. Der Service wurde immer schlechter, die Preise immer
>> höher. Sie haben mir mit updates mehrere Male ein layout so
>> geschreddert, häßlichereise dabei automatisch neue Fehler sehr
>> versteckt eingebaut und es lies sich nicht mehr in das ältere Format
>> abspeichern und keine Chance es zu reparieren...

>Mit Ultimate unter DOS habe ich einige Jahre gearbeitet. Es war in
>Ordnung, aber das Nebeneinander von Schaltplan und Layout ohne
>automatische Anpassung war störend.

Es gab doch forward und back annotation, jedenfalls kenne ich das so.

>Ich kann mich nur noch an einen
>Bug der DOS-Version erinnern, der entstand, wenn eine Leiterbahn in
>einen anderen Layer verschoben werden sollte. Dann war plötzlich die
>Bildschirmanzeige kaputt und musste durch einen Refresh
>wiederhergestellt werden.
>In der Windows-Version gab es einen Fehler, der mich zum Wahnsinn
>getrieben hat: Leiterbahnen im obersten Layer, die niemand gelegt hat,
>aber plötzlich da waren, quer übers Layout gingen und auch nicht mehr
>zu löschen waren. Der Fehler in der Datei war nicht mehr behebbar.

Bei mir waren das Leiterbahnen mit Länge nahe 0 und Breite nahe 0. Wenn
man sie fand (reine Glückssache) konnte man sie machmal löschen.

In der DOS Version hattest Du noch eine minimale Chance, es in den
Netzlisten etc. zu finden, war alles ASCII Klartext.

Die ASCII Dateien haben mich mehrfach gerettet. Mit nem Text Editor
repariert und gut wars. Unter Windoof nur noch verschlüsselte Daten :-(


>Durch einen Arbeitsplatzwechsel bin ich dann auf Eagle umgestiegen und
>muss sagen, dass es mir viel besser gefällt. Ernsthafte Fehler habe
>ich bisher nicht gehabt und der letzte Absturz ist schon so lange her,
>dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann. Allerdings habe ich noch
>nicht auf Version 5 umgestellt.

Benutze auch noch eine Eagle V4xxx

Kai-Martin Knaak

unread,
Sep 28, 2008, 1:06:40 PM9/28/08
to
On Sun, 28 Sep 2008 12:25:00 -0400, Wolfgang Allinger wrote:

> Es gab doch forward und back annotation, jedenfalls kenne ich das so.

Da Du die Stichworte erwähnst:
Ein Schwachpunkt bei geda/pcb ist, dass es (noch) kein back annotaion
gibt. Änderungen am Bauteilbezeichnungen, zusätzliche Bauteile
undsoweiter müssen also immer vom Schaltplan zum Layout kommuniziert
werden. Umgekehrt geht nicht.

Das "noch" bezieht sich darauf, dass man wohl an der Infrastruktur
bastelt, die so ein Back-Annotation möglich manchen wird.

Alexander Dörr

unread,
Sep 28, 2008, 1:39:58 PM9/28/08
to
Wolfgang Allinger schrieb:

>> Mit Ultimate unter DOS habe ich einige Jahre gearbeitet. Es war in
>> Ordnung, aber das Nebeneinander von Schaltplan und Layout ohne
>> automatische Anpassung war störend.
>
> Es gab doch forward und back annotation, jedenfalls kenne ich das so.

ja, aber man musste das immer von Hand starten, indem man den Schaltplan
oder das Board verlässt und dann ein Zusatzprogramm startet. Wenn man
das mal vergessen hat, wurde es mühsam.

Gruß,
Alexander

Marte Schwarz

unread,
Sep 28, 2008, 3:46:41 PM9/28/08
to
Hallo Jörg,

> Ein Feature, für das es vermutlich keine einfache Implementierung
> geben wird, habe ich schon hin und wieder vermisst: dass man im Layout
> Verbindungen als Brücken (Drahtbrücken, 0-Ohm-Widerstand) realisieren
> kann, ohne dass man sie im Schaltplan bereits kennen muss und dass man
> intern dann für beide Seiten der Brücke mit verschiedenen Netzen
> hantiert.

ich hatte mir dafür bisher immer eine Extralage definiert, die ich dann bei
den Gerberdaten wieder rausgezogen habe. Neben den Bestückungsdruck gelegt
sieht man schön, wo Brücken und Patchdrähte sein sollen.

Marte


Henry Kiefer

unread,
Sep 28, 2008, 4:02:07 PM9/28/08
to
Alexander Dörr schrieb:

So kann man doch nicht arbeiten! Also solche Programme sollten wir
gleich von der Liste der Vorschläge streichen.


- Henry

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www.ehydra.dyndns.info

Henry Kiefer

unread,
Sep 28, 2008, 4:12:35 PM9/28/08
to
Marte Schwarz schrieb:

> Hallo Jörg,
>
>> Ein Feature, für das es vermutlich keine einfache Implementierung
>> geben wird, habe ich schon hin und wieder vermisst: dass man im Layout
>> Verbindungen als Brücken (Drahtbrücken, 0-Ohm-Widerstand) realisieren
>> kann, ohne dass man sie im Schaltplan bereits kennen muss und dass man
>> intern dann für beide Seiten der Brücke mit verschiedenen Netzen
>> hantiert.
>

Zumindest ein Layoutprogramm ist mir mit dieser Funktionalität mal über
den Weg gelaufen. Namen weiß ich nicht mehr.


> ich hatte mir dafür bisher immer eine Extralage definiert, die ich dann bei
> den Gerberdaten wieder rausgezogen habe. Neben den Bestückungsdruck gelegt
> sieht man schön, wo Brücken und Patchdrähte sein sollen.
>

Gute Idee.


- Henry


--
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Joerg Wunsch

unread,
Sep 28, 2008, 4:28:58 PM9/28/08
to
"Marte Schwarz" <marte....@gmx.de> schrieb:

(Brücken bzw. 0-Ohm-Widerstände)

> ich hatte mir dafür bisher immer eine Extralage definiert, die ich
> dann bei den Gerberdaten wieder rausgezogen habe. Neben den
> Bestückungsdruck gelegt sieht man schön, wo Brücken und Patchdrähte
> sein sollen.

Das scheitert hier leider an der Lagenbeschränkung der "Hobby"version.
Ansonsten mache ich das manchmal für einlagige Platinen, indem ich auf
der zweiten Lage zwar minimal route, diese dann aber nicht in Kupfer
umsetze. Gekreuzte Drähte gehen damit aber gar nicht, und
SMD-0-Ohm-Widerstände wohl auch eher nicht, da deren Pads ja dann in
der falschen Lage wären (und man stattdessen noch ein Via dorthin
braucht). Wobei: letzteres müsste sich in BAE lösen lassen, indem man
extra für die 0-Ohm-Widerstände einen SMD-Footprint baut, der Pads in
beiden Lagen besitzt (in der normalen Lage und in der fiktiven
Drahtbrückenlage). In diesem Falle müsste das Programm wohl annehmen,
dass beide Lagen elektrisch verbunden sind, ohne dass es selbst weiß,
/warum/ das so ist.

Henry Kiefer

unread,
Sep 28, 2008, 4:45:23 PM9/28/08
to
Joerg Wunsch schrieb:

> "Marte Schwarz" <marte....@gmx.de> schrieb:
>
> (Brücken bzw. 0-Ohm-Widerstände)
>
>> ich hatte mir dafür bisher immer eine Extralage definiert, die ich
>> dann bei den Gerberdaten wieder rausgezogen habe. Neben den
>> Bestückungsdruck gelegt sieht man schön, wo Brücken und Patchdrähte
>> sein sollen.
>
> Das scheitert hier leider an der Lagenbeschränkung der "Hobby"version.
> Ansonsten mache ich das manchmal für einlagige Platinen, indem ich auf
> der zweiten Lage zwar minimal route, diese dann aber nicht in Kupfer
> umsetze. Gekreuzte Drähte gehen damit aber gar nicht, und
> SMD-0-Ohm-Widerstände wohl auch eher nicht, da deren Pads ja dann in
> der falschen Lage wären (und man stattdessen noch ein Via dorthin
> braucht). Wobei: letzteres müsste sich in BAE lösen lassen, indem man
> extra für die 0-Ohm-Widerstände einen SMD-Footprint baut, der Pads in
> beiden Lagen besitzt (in der normalen Lage und in der fiktiven
> Drahtbrückenlage). In diesem Falle müsste das Programm wohl annehmen,
> dass beide Lagen elektrisch verbunden sind, ohne dass es selbst weiß,
> /warum/ das so ist.
>

Interessante Frage, die dir Oliver sicher beantworten kann. Im
Allgemeinen sollte man allerdings Programmen nicht allzuviel zutrauen.
Geht meist in die Hose.


- Henry


--
www.ehydra.dyndns.info

Joerg

unread,
Sep 28, 2008, 4:47:53 PM9/28/08
to
Kai-Martin Knaak wrote:
> On Sun, 28 Sep 2008 12:25:00 -0400, Wolfgang Allinger wrote:
>
>> Es gab doch forward und back annotation, jedenfalls kenne ich das so.
>
> Da Du die Stichworte erwähnst:
> Ein Schwachpunkt bei geda/pcb ist, dass es (noch) kein back annotaion
> gibt. Änderungen am Bauteilbezeichnungen, zusätzliche Bauteile
> undsoweiter müssen also immer vom Schaltplan zum Layout kommuniziert
> werden. Umgekehrt geht nicht.
>
> Das "noch" bezieht sich darauf, dass man wohl an der Infrastruktur
> bastelt, die so ein Back-Annotation möglich manchen wird.
>

Das ist allerdings ein harter Minuspunkt. Back Annotation muss ich fast
immer machen. Von Hand waere das bei einigen hundert Bauteilen absolut
aetzend.

Wenn ich mir noch eine Frage erlauben darf: Wenn die VirtualBox steht,
was nimmt man denn als Ingenieur fuer eine Linux Distro? So etwa unter
diesen Gesichtspunkten:

Nutzung fuer EDA plus vielleicht mal Office-Zeugs, keine High Level
Video Sperenzchen (dafuer bin ich zu alt ...). Moeglichst wenig Bloat,
Laptop-geeignet, schnelles Laden. Und gusseisern :-)

Henry Kiefer

unread,
Sep 28, 2008, 4:49:01 PM9/28/08
to
Joerg schrieb:

> Kai-Martin Knaak wrote:
>> On Sun, 28 Sep 2008 12:25:00 -0400, Wolfgang Allinger wrote:
>>
>>> Es gab doch forward und back annotation, jedenfalls kenne ich das so.
>>
>> Da Du die Stichworte erwähnst: Ein Schwachpunkt bei geda/pcb ist, dass
>> es (noch) kein back annotaion gibt. Änderungen am
>> Bauteilbezeichnungen, zusätzliche Bauteile undsoweiter müssen also
>> immer vom Schaltplan zum Layout kommuniziert werden. Umgekehrt geht
>> nicht.
>>
>> Das "noch" bezieht sich darauf, dass man wohl an der Infrastruktur
>> bastelt, die so ein Back-Annotation möglich manchen wird.
>>
>
> Das ist allerdings ein harter Minuspunkt. Back Annotation muss ich fast
> immer machen. Von Hand waere das bei einigen hundert Bauteilen absolut
> aetzend.
>
> Wenn ich mir noch eine Frage erlauben darf: Wenn die VirtualBox steht,
> was nimmt man denn als Ingenieur fuer eine Linux Distro? So etwa unter
> diesen Gesichtspunkten:
>
> Nutzung fuer EDA plus vielleicht mal Office-Zeugs, keine High Level
> Video Sperenzchen (dafuer bin ich zu alt ...). Moeglichst wenig Bloat,
> Laptop-geeignet, schnelles Laden. Und gusseisern :-)
>

Sie werden dich vermutlich bald teeren und federn.


- Henry


--
www.ehydra.dyndns.info

Joerg

unread,
Sep 28, 2008, 5:02:00 PM9/28/08
to

Ja, vielleicht muss ich nach der naechsten Landung in FRA damit rechnen,
dass jemand hinter dem Passkontrollhaeuschen hervorspringt, auf mich
zeigt und sagt "Das isser!"

Henry Kiefer

unread,
Sep 28, 2008, 5:04:49 PM9/28/08
to
Joerg schrieb:

>> Sie werden dich vermutlich bald teeren und federn.
>>
>
> Ja, vielleicht muss ich nach der naechsten Landung in FRA damit rechnen,
> dass jemand hinter dem Passkontrollhaeuschen hervorspringt, auf mich
> zeigt und sagt "Das isser!"
>

Na wenns dann im Suff endet, ist doch ok, oder?


- Henry

--
www.ehydra.dyndns.info

Bernd Mayer

unread,
Sep 28, 2008, 5:40:43 PM9/28/08
to
Joerg schrieb:

>
> Wenn ich mir noch eine Frage erlauben darf: Wenn die VirtualBox steht,
> was nimmt man denn als Ingenieur fuer eine Linux Distro? So etwa unter
> diesen Gesichtspunkten:
>
> Nutzung fuer EDA plus vielleicht mal Office-Zeugs, keine High Level
> Video Sperenzchen (dafuer bin ich zu alt ...). Moeglichst wenig Bloat,
> Laptop-geeignet, schnelles Laden. Und gusseisern :-)

Hallo,

ich glaubs ja nicht - was war geschehen?

Ubuntu, debian oder OpenSUSE ist mein Vorschlag, Ubuntu gibt es ja auch
in der CE-Edition:

http://ubuntuce.com/


Bernd Mayer
--
Schäuble, wenns Dir hier nicht gefällt, dann geh doch nach drüben!

Joerg

unread,
Sep 28, 2008, 5:44:31 PM9/28/08
to
Bernd Mayer wrote:
> Joerg schrieb:
>> Wenn ich mir noch eine Frage erlauben darf: Wenn die VirtualBox steht,
>> was nimmt man denn als Ingenieur fuer eine Linux Distro? So etwa unter
>> diesen Gesichtspunkten:
>>
>> Nutzung fuer EDA plus vielleicht mal Office-Zeugs, keine High Level
>> Video Sperenzchen (dafuer bin ich zu alt ...). Moeglichst wenig Bloat,
>> Laptop-geeignet, schnelles Laden. Und gusseisern :-)
>
> Hallo,
>
> ich glaubs ja nicht - was war geschehen?
>

Ich will gEDA gschem ausprobieren, wenn hier mal etwas Luft zwischen den
Projekten ist. Obwohl die fehlende Back Annotation natuerlich ein dickes
Manko ist. Trotzdem moechte ich es einmal testen.


> Ubuntu, debian oder OpenSUSE ist mein Vorschlag, Ubuntu gibt es ja auch
> in der CE-Edition:
>
> http://ubuntuce.com/
>

Christian Edition, das waer's natuerlich!

Da Du Ubuntu zuerst nanntest, nehme ich an, dass es hier das beste waere.

Joerg

unread,
Sep 28, 2008, 6:49:31 PM9/28/08
to
Kai-Martin Knaak wrote:
> On Sun, 28 Sep 2008 12:25:00 -0400, Wolfgang Allinger wrote:
>
>> Es gab doch forward und back annotation, jedenfalls kenne ich das so.
>
> Da Du die Stichworte erwähnst:
> Ein Schwachpunkt bei geda/pcb ist, dass es (noch) kein back annotaion
> gibt. Änderungen am Bauteilbezeichnungen, zusätzliche Bauteile
> undsoweiter müssen also immer vom Schaltplan zum Layout kommuniziert
> werden. Umgekehrt geht nicht.
>
> Das "noch" bezieht sich darauf, dass man wohl an der Infrastruktur
> bastelt, die so ein Back-Annotation möglich manchen wird.
>

Koennte sein, dass Back Annotation doch geht, untere Haelfte im Link:

http://www.geda.seul.org/wiki/geda:fbabgapp

Mein Layouter benutzt PADS. Das sieht ja immer verlockender aus ...

Habe auch schon mal eine Schritt-fuer-Schritt Anleitung fuer
(hoffentlich) uebernaechste Woche gefunden, wie man so eine VirtualBox
Chose mit Ubuntu drin auf einem Windows Rechner installiert, ohne mit
Linux gross vertraut zu sein:

http://www.psychocats.net/ubuntu/virtualbox

Gerhard Hoffmann

unread,
Sep 28, 2008, 7:18:32 PM9/28/08
to
On Sun, 28 Sep 2008 14:02:00 -0700, Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:

>Ja, vielleicht muss ich nach der naechsten Landung in FRA damit rechnen,
>dass jemand hinter dem Passkontrollhaeuschen hervorspringt, auf mich
>zeigt und sagt "Das isser!"


In Guten Büchern (tm) wird das aber per Kuss erledigt.


Gruß, Gerhard

Clemens Waechter

unread,
Sep 28, 2008, 7:28:20 PM9/28/08
to
On Sun, 28 Sep 2008 14:44:31 -0700
Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:

> Bernd Mayer wrote:
> > Joerg schrieb:
> >> Wenn ich mir noch eine Frage erlauben darf: Wenn die VirtualBox
> >> steht, was nimmt man denn als Ingenieur fuer eine Linux Distro? So
> >> etwa unter diesen Gesichtspunkten:
> >>
> >> Nutzung fuer EDA plus vielleicht mal Office-Zeugs, keine High Level
> >> Video Sperenzchen (dafuer bin ich zu alt ...). Moeglichst wenig
> >> Bloat, Laptop-geeignet, schnelles Laden. Und gusseisern :-)
> >
> > Hallo,
> >
> > ich glaubs ja nicht - was war geschehen?
> >
>
> Ich will gEDA gschem ausprobieren, wenn hier mal etwas Luft zwischen
> den Projekten ist. Obwohl die fehlende Back Annotation natuerlich ein
> dickes Manko ist. Trotzdem moechte ich es einmal testen.
>
>
> > Ubuntu, debian oder OpenSUSE ist mein Vorschlag, Ubuntu gibt es ja
> > auch in der CE-Edition:
> >
> > http://ubuntuce.com/
> >
>
> Christian Edition, das waer's natuerlich!
>
> Da Du Ubuntu zuerst nanntest, nehme ich an, dass es hier das beste
> waere.

"Das Beste" gibt es nicht. Unterschiedliche Distributionen verfolgen
unterschiedliche Philosophien. Wobei ich auch Ubuntu oder OpenSUSE
vorgeschlagen hätte. Ubuntu ist eine Distribution, die sich besonders
an Benutzer richtet, die noch wenig Erfahrung mit Linux haben und will
es ihnen besonders leicht machen. Viele Konfigurationsdateien werden
automatisch erstellt und so bekommt man die im Normalfall gar nicht zu
sehen. Das ist für die meisten Benutzer ideal. Falls aber etwas nicht
funktioniert (gibt es meist Hilfe in den Foren) oder man etwas anders
haben will als Ubuntu es liefert dann muss man selbst Hand anlegen
und das wird dann imo manchmal komplizierter als bei Debian oder Gentoo.
Debian würde ich nicht für Neulinge empfehlen. Es ist recht flexibel und
setzt aber etwas mehr Vorkenntnisse vorraus.

Letztlich ist das aber wie selbst kochen: fertiges Essen (sei es aus
der Dose oder in einem Restaurant) muss man geniessen wie es ist. Das
muss nicht schlecht sein und wenn man nicht selbst kochen kann ist es
die einzige Wahl. Selbst machen setzt etwas mehr vorraus aber man kann
es genau so machen wie man es mag. Aus einem fertigen Essen etwas
anderes zu machen wird aber dann überproportional schwer :-)

OpenSUSE ist meiner unmassgeblichen Meinung nach ähnlich unkompliziert
wie Ubuntu. Es stammt von Novell und es gibt auch kostenpflichtige
Versionen mit Support. Allerdings habe ich relativ wenig Erfahrung
damit. Ich habe es einmal für jemand anders installiert, das war
recht problemlos und seither läuft es, ich selbst habe aber wenig damit
gemacht.

Ich benutze gentoo. Das ist eine Metadistribution und das heisst,
dass ich keine Binärpakete bekomme sondern nur den Sourcecode.
Compiliert wird auf dem Zielrechner (alles !) aber dafür darf man sich
für jede Komponente aussuchen, welchen Funktionsumfang sie haben soll
und ob eine eher neuere, instabile mit mehr Funktionsumfang oder die
etwas ältere und dafür erprobte Version verwendet werden soll. Weil
alles bei mir zusammen gesetzt wird ist das sehr konsistent.
Konfiguriert wird alles von Hand wenn man sich keine GUIs sucht. Ideal
für Softwareentwickler. Extrem flexibel. Definitiv nichts für Jedermann
- für mich ideal.

Ich denke Du fährst mit Ubuntu CE nicht schlecht. Wenn Du in der
Softwareliste kein gEDA findest dann probiere es mit synaptic als
Paketverwaltung. Hardwareprobleme solltest Du keine haben wenn es
unter Virtualbox läuft. Sollte also out-of-the-box funktionieren.

Viel Erfolg!

Joerg

unread,
Sep 28, 2008, 7:31:49 PM9/28/08
to

Ich komme auch nicht ans Kreuz, hier wurde ja nur von Teeren und Federn
oder so gesprochen :-)

Joerg

unread,
Sep 28, 2008, 7:42:33 PM9/28/08
to

In diesem Fall haette ich gern die "Knack-und-Back" Fertigversion :-)

Beim Essen natuerlich nicht, wir machen alle Teige usw. hier selbst.


> OpenSUSE ist meiner unmassgeblichen Meinung nach ähnlich unkompliziert
> wie Ubuntu. Es stammt von Novell und es gibt auch kostenpflichtige
> Versionen mit Support. Allerdings habe ich relativ wenig Erfahrung
> damit. Ich habe es einmal für jemand anders installiert, das war
> recht problemlos und seither läuft es, ich selbst habe aber wenig damit
> gemacht.
>
> Ich benutze gentoo. Das ist eine Metadistribution und das heisst,
> dass ich keine Binärpakete bekomme sondern nur den Sourcecode.
> Compiliert wird auf dem Zielrechner (alles !) aber dafür darf man sich
> für jede Komponente aussuchen, welchen Funktionsumfang sie haben soll
> und ob eine eher neuere, instabile mit mehr Funktionsumfang oder die
> etwas ältere und dafür erprobte Version verwendet werden soll. Weil
> alles bei mir zusammen gesetzt wird ist das sehr konsistent.
> Konfiguriert wird alles von Hand wenn man sich keine GUIs sucht. Ideal
> für Softwareentwickler. Extrem flexibel. Definitiv nichts für Jedermann
> - für mich ideal.
>

Hoert sich definitiv so an, als wuerde ich damit ruckzuck vorm Baum
landen. Erstmal Moped lernen, dann kommt die Harley ...


> Ich denke Du fährst mit Ubuntu CE nicht schlecht. Wenn Du in der
> Softwareliste kein gEDA findest dann probiere es mit synaptic als
> Paketverwaltung. Hardwareprobleme solltest Du keine haben wenn es
> unter Virtualbox läuft. Sollte also out-of-the-box funktionieren.
>

In Ubuntu ist gschem drin, das reicht mir an sich schon. Bei CE ist m.W.
nur wenig mehr drin als beim regulaeren Ubuntu, soll aber mehr "XP-Feel"
haben, was Leuten wie mir helfen duerfte. Und den Bible Memorizer werde
ich ganz sicher ausprobieren.


> Viel Erfolg!
>

Danke. Hoffentlich raucht dabei nichts ab. Ist aber alles auf dem Server
gesichert, nur XP Installations Disks gibt's ja heutzutage nicht mehr
mit den Rechnern mit :-(

Kai-Martin Knaak

unread,
Sep 28, 2008, 7:43:43 PM9/28/08
to
On Sun, 28 Sep 2008 13:47:53 -0700, Joerg wrote:

> Das ist allerdings ein harter Minuspunkt. Back Annotation muss ich fast
> immer machen. Von Hand waere das bei einigen hundert Bauteilen absolut
> aetzend.

Ich habe es bisher nicht vermisst. Das hängt damit zusammen, dass mir ist
nicht recht klar ist, wozu man Back-Annotate letztlich braucht. Warum
möchte man Bauteile im Layout und nicht im Schaltplan löschen, oder
hinzufügen? Im Zweifelsfall habe ich im Schaltplan den besseren
Überblick, welche Komponenten ich meine.

Wenn Du ein Feature unbedingt brauchst, dann sind die geda-Entwickler
übrigens auch bestechlich und ergänzen es gegen eine in Dollars
ausgedrückte Annerkennung.


> Wenn ich mir noch eine Frage erlauben darf: Wenn die VirtualBox steht,
> was nimmt man denn als Ingenieur fuer eine Linux Distro? So etwa unter
> diesen Gesichtspunkten:
> Nutzung fuer EDA plus vielleicht mal Office-Zeugs, keine High Level
> Video Sperenzchen (dafuer bin ich zu alt ...). Moeglichst wenig Bloat,

Da scheint eine Menge Windows-Denke durch. Bei Linux ist es ausnahmsweise
nicht so, dass die vollständigste Distro Dir auch automatisch den Rechner
zumüllt. DTatsächlich sind mit Debian, einer der fettesten Distros
überhaupt, sehr schlanke Default-Installationen möglich -- Zum Beispiel
für Server. Als Anfänger ist allerdings gerade diese Wahlfreiheit ein
potentieller Stolperstein. An Deiner Stelle würde ich daher eine andere
der großen Distros wäühlen.

Die Hitliste auf Distrowatch wird stabil von Ubuntu angeführt, gefolgt
von Suse, Mint und Fedora. Suse ist hauptsächlich in D verbreitet, kommt
für Dich also nicht bevorzugt in Frage. Fedora ist der freie Abkömmling
von RedHat. Zu Mint weiß ich nicht viel, außer dass es von Ubuntu
abgeleitet ist.

Debian, Ubuntu und Mint sind sich in den grundsätzlichen technischen
Aspekten sehr ähnlich, da Ubuntu von Debian abgeleitet ist und Mint
wiederum von Ubuntu. Zusammen haben sie bei Distrowatch etwa den
vierfachen Marktanteil, wie zum Beispiel Fedora. Entsprechend groß sind
die Chancen, bei Hakeleien in einem der Foren einen passenden Tipp zu
finden. Insgesamt würde ich also zu Ubuntu raten.

Ansonsten solltest Du die Distro nehmen, die Dein Linux-Mentor auch
benutzt. Und wenn das Debian, oder Mandrive ist, dann ist das auch ok,
denn dann kennt er die jeweiligen Stolpersteine.

Kai-Martin Knaak

unread,
Sep 28, 2008, 7:52:43 PM9/28/08
to
On Sun, 28 Sep 2008 20:28:58 +0000, Joerg Wunsch wrote:

>> ich hatte mir dafür bisher immer eine Extralage definiert, die ich dann
>> bei den Gerberdaten wieder rausgezogen habe. Neben den Bestückungsdruck
>> gelegt sieht man schön, wo Brücken und Patchdrähte sein sollen.
>
> Das scheitert hier leider an der Lagenbeschränkung der "Hobby"version.

Da ich hier gerade in die geda-Lobbyisten-Funktion gerutscht bin:
In geda/pcb gibt es keine prinzipielle Beschränkung der Zahl der
Lagen. Jenseits von 16 muss man allerdings einen Wert in der
Source-Konfiguration ändern und neu kompilieren.
(Ja, ich weiß, Joerg wird gleich protestieren. Bei mir und unter Linux
war die Kompilierung ziemlich schmerzfrei)

Joerg

unread,
Sep 28, 2008, 8:01:53 PM9/28/08
to
Kai-Martin Knaak wrote:
> On Sun, 28 Sep 2008 13:47:53 -0700, Joerg wrote:
>
>> Das ist allerdings ein harter Minuspunkt. Back Annotation muss ich fast
>> immer machen. Von Hand waere das bei einigen hundert Bauteilen absolut
>> aetzend.
>
> Ich habe es bisher nicht vermisst. Das hängt damit zusammen, dass mir ist
> nicht recht klar ist, wozu man Back-Annotate letztlich braucht. Warum
> möchte man Bauteile im Layout und nicht im Schaltplan löschen, oder
> hinzufügen? Im Zweifelsfall habe ich im Schaltplan den besseren
> Überblick, welche Komponenten ich meine.
>

Back Annotation heisst bei uns nur, dass die Part Designators umbenannt
werden. R46 landet links oben auf dem Board und wird damit R1, und so
weiter. Das scheint bei gschem machbar zu sein, hier der Link aus einem
anderen Post:

http://www.geda.seul.org/wiki/geda:fbabgapp


> Wenn Du ein Feature unbedingt brauchst, dann sind die geda-Entwickler
> übrigens auch bestechlich und ergänzen es gegen eine in Dollars
> ausgedrückte Annerkennung.
>

Das waere kein Problem. Auch bei meinen Kunden nicht.

>
>> Wenn ich mir noch eine Frage erlauben darf: Wenn die VirtualBox steht,
>> was nimmt man denn als Ingenieur fuer eine Linux Distro? So etwa unter
>> diesen Gesichtspunkten:
>> Nutzung fuer EDA plus vielleicht mal Office-Zeugs, keine High Level
>> Video Sperenzchen (dafuer bin ich zu alt ...). Moeglichst wenig Bloat,
>
> Da scheint eine Menge Windows-Denke durch. Bei Linux ist es ausnahmsweise
> nicht so, dass die vollständigste Distro Dir auch automatisch den Rechner
> zumüllt. DTatsächlich sind mit Debian, einer der fettesten Distros
> überhaupt, sehr schlanke Default-Installationen möglich -- Zum Beispiel
> für Server. Als Anfänger ist allerdings gerade diese Wahlfreiheit ein
> potentieller Stolperstein. An Deiner Stelle würde ich daher eine andere
> der großen Distros wäühlen.
>
> Die Hitliste auf Distrowatch wird stabil von Ubuntu angeführt, gefolgt
> von Suse, Mint und Fedora. Suse ist hauptsächlich in D verbreitet, kommt
> für Dich also nicht bevorzugt in Frage. Fedora ist der freie Abkömmling
> von RedHat. Zu Mint weiß ich nicht viel, außer dass es von Ubuntu
> abgeleitet ist.
>
> Debian, Ubuntu und Mint sind sich in den grundsätzlichen technischen
> Aspekten sehr ähnlich, da Ubuntu von Debian abgeleitet ist und Mint
> wiederum von Ubuntu. Zusammen haben sie bei Distrowatch etwa den
> vierfachen Marktanteil, wie zum Beispiel Fedora. Entsprechend groß sind
> die Chancen, bei Hakeleien in einem der Foren einen passenden Tipp zu
> finden. Insgesamt würde ich also zu Ubuntu raten.
>

Sieht also wirklich nach Ubuntu oder Ubuntu-CE aus. Ich habe alle
Windows-Versionen immer mit dem Ur-GUI (classic) benutzt, so wie es NT
hatte. Etwas Wuehlen in der Bilch ist kein Problem, solange ich nichts
gross programmieren oder kompilieren muss.


> Ansonsten solltest Du die Distro nehmen, die Dein Linux-Mentor auch
> benutzt. Und wenn das Debian, oder Mandrive ist, dann ist das auch ok,
> denn dann kennt er die jeweiligen Stolpersteine.
>

Linux Mentoren kenne ich hier in der Gegend nicht. Da waere ich
eventuell der einzige weit und breit.

Joerg

unread,
Sep 28, 2008, 8:04:06 PM9/28/08
to

Wem 16 Lagen nicht reichen, der sollte auch die Kohle uebrig haben, sich
mitsamt einem Scheck in der Innentasche des Armani-Anzugs vom Chauffeur
zu einem Programmierer fahren zu lassen.

--
SCNR, Joerg

Henry Kiefer

unread,
Sep 28, 2008, 8:39:38 PM9/28/08
to
Joerg schrieb:

>> "Das Beste" gibt es nicht. Unterschiedliche Distributionen verfolgen
>> unterschiedliche Philosophien. Wobei ich auch Ubuntu oder OpenSUSE
>> vorgeschlagen hätte. Ubuntu ist eine Distribution, die sich besonders
>> an Benutzer richtet, die noch wenig Erfahrung mit Linux haben und will
>> es ihnen besonders leicht machen. Viele Konfigurationsdateien werden
>> automatisch erstellt und so bekommt man die im Normalfall gar nicht zu
>> sehen. Das ist für die meisten Benutzer ideal. Falls aber etwas nicht
>> funktioniert (gibt es meist Hilfe in den Foren) oder man etwas anders
>> haben will als Ubuntu es liefert dann muss man selbst Hand anlegen
>> und das wird dann imo manchmal komplizierter als bei Debian oder Gentoo.
>> Debian würde ich nicht für Neulinge empfehlen. Es ist recht flexibel und
>> setzt aber etwas mehr Vorkenntnisse vorraus.
>>
>> Letztlich ist das aber wie selbst kochen: fertiges Essen (sei es aus
>> der Dose oder in einem Restaurant) muss man geniessen wie es ist. Das
>> muss nicht schlecht sein und wenn man nicht selbst kochen kann ist es
>> die einzige Wahl. Selbst machen setzt etwas mehr vorraus aber man kann
>> es genau so machen wie man es mag. Aus einem fertigen Essen etwas
>> anderes zu machen wird aber dann überproportional schwer :-)
>>
>
> In diesem Fall haette ich gern die "Knack-und-Back" Fertigversion :-)
>
> Beim Essen natuerlich nicht, wir machen alle Teige usw. hier selbst.
>

Eigentlich sollte es ein 500MB Image tun.

Linux in der Kirche - Oh Gott.


- Henry

--
www.ehydra.dyndns.info

Henry Kiefer

unread,
Sep 28, 2008, 8:42:50 PM9/28/08
to
Kai-Martin Knaak schrieb:

> On Sun, 28 Sep 2008 13:47:53 -0700, Joerg wrote:
>
>> Das ist allerdings ein harter Minuspunkt. Back Annotation muss ich fast
>> immer machen. Von Hand waere das bei einigen hundert Bauteilen absolut
>> aetzend.
>
> Ich habe es bisher nicht vermisst. Das hängt damit zusammen, dass mir ist
> nicht recht klar ist, wozu man Back-Annotate letztlich braucht. Warum
> möchte man Bauteile im Layout und nicht im Schaltplan löschen, oder
> hinzufügen? Im Zweifelsfall habe ich im Schaltplan den besseren
> Überblick, welche Komponenten ich meine.
>

Das brauch man für größere Projekte. Wobei groß nicht viel heißen muß.
Wenn du z.B. Pin-Swapping im Layout machst, weil du dort feststellst,
das eine andere Belegung viel geschickter ist.


- Henry


--
www.ehydra.dyndns.info

Henry Kiefer

unread,
Sep 28, 2008, 8:44:45 PM9/28/08
to
Joerg schrieb:

>> Wenn Du ein Feature unbedingt brauchst, dann sind die geda-Entwickler
>> übrigens auch bestechlich und ergänzen es gegen eine in Dollars
>> ausgedrückte Annerkennung.
>>
>
> Das waere kein Problem. Auch bei meinen Kunden nicht.
>

Gibt das dann einen neuen Zweig im Baum?


>>
>
> Linux Mentoren kenne ich hier in der Gegend nicht. Da waere ich
> eventuell der einzige weit und breit.
>

Das ist dann schlecht.


- Henry

--
www.ehydra.dyndns.info

Henry Kiefer

unread,
Sep 28, 2008, 8:45:28 PM9/28/08
to
Joerg schrieb:

> Kai-Martin Knaak wrote:
>> On Sun, 28 Sep 2008 20:28:58 +0000, Joerg Wunsch wrote:
>>
>>>> ich hatte mir dafür bisher immer eine Extralage definiert, die ich dann
>>>> bei den Gerberdaten wieder rausgezogen habe. Neben den Bestückungsdruck
>>>> gelegt sieht man schön, wo Brücken und Patchdrähte sein sollen.
>>> Das scheitert hier leider an der Lagenbeschränkung der "Hobby"version.
>>
>> Da ich hier gerade in die geda-Lobbyisten-Funktion gerutscht bin: In
>> geda/pcb gibt es keine prinzipielle Beschränkung der Zahl der Lagen.
>> Jenseits von 16 muss man allerdings einen Wert in der
>> Source-Konfiguration ändern und neu kompilieren.
>> (Ja, ich weiß, Joerg wird gleich protestieren. Bei mir und unter Linux
>> war die Kompilierung ziemlich schmerzfrei)
>>
>
> Wem 16 Lagen nicht reichen, der sollte auch die Kohle uebrig haben, sich
> mitsamt einem Scheck in der Innentasche des Armani-Anzugs vom Chauffeur
> zu einem Programmierer fahren zu lassen.
>

Manche Leute scheinen endlos Kohle zu haben. Was für eine Glückseligkeit.


- Henry


--
www.ehydra.dyndns.info

Clemens Waechter

unread,
Sep 28, 2008, 8:49:52 PM9/28/08
to
On Sun, 28 Sep 2008 16:42:33 -0700
Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:

>
> In diesem Fall haette ich gern die "Knack-und-Back" Fertigversion :-)
>
> Beim Essen natuerlich nicht, wir machen alle Teige usw. hier selbst.

Klar. Ich denke dass Ubuntu es lange tut. Wenn man wenig am System
basteln und mit neuen Versionen experimentieren will dann braucht man
auch nicht davon weg zu gehen. There's nothing wrong with Ubuntu.

> >
> > Ich benutze gentoo. Das ist eine Metadistribution und das heisst,
> > dass ich keine Binärpakete bekomme sondern nur den Sourcecode.
> > Compiliert wird auf dem Zielrechner (alles !) aber dafür darf man
> > sich für jede Komponente aussuchen, welchen Funktionsumfang sie
> > haben soll und ob eine eher neuere, instabile mit mehr
> > Funktionsumfang oder die etwas ältere und dafür erprobte Version
> > verwendet werden soll. Weil alles bei mir zusammen gesetzt wird ist
> > das sehr konsistent. Konfiguriert wird alles von Hand wenn man sich
> > keine GUIs sucht. Ideal für Softwareentwickler. Extrem flexibel.
> > Definitiv nichts für Jedermann
> > - für mich ideal.
> >
>
> Hoert sich definitiv so an, als wuerde ich damit ruckzuck vorm Baum
> landen. Erstmal Moped lernen, dann kommt die Harley ...

Die Chancen das System derart gegen den Baum zu fahren dass es nicht
mehr zu retten ist sind eher gering. Das Problem ist dann eher dass
man nicht weiss wo anfassen wenn man etwas bestimmtes will. Dann will
einfach keine Freude aufkommen.

>
>
> > Ich denke Du fährst mit Ubuntu CE nicht schlecht. Wenn Du in der
> > Softwareliste kein gEDA findest dann probiere es mit synaptic als
> > Paketverwaltung. Hardwareprobleme solltest Du keine haben wenn es
> > unter Virtualbox läuft. Sollte also out-of-the-box funktionieren.
> >
>
> In Ubuntu ist gschem drin, das reicht mir an sich schon. Bei CE ist
> m.W. nur wenig mehr drin als beim regulaeren Ubuntu, soll aber mehr

Wenn überhaupt. Ich habe den Eindruck dass es nur um ein paar Grafiken
ergänzt wurde und dass die Paketauswahl in der Grundversion etwas
angepasst wurde. Das gilt auch für die Satanic Edition: andere Grafiken
und etwas Heavy Metal mit auf der CD.

> "XP-Feel" haben, was Leuten wie mir helfen duerfte. Und den Bible
> Memorizer werde ich ganz sicher ausprobieren.

Ich denke nicht dass "XP-Feel" da hilft weil es sich hauptsächlich
auf die Fensterdekoration bezieht.

>
>
> > Viel Erfolg!
> >
>
> Danke. Hoffentlich raucht dabei nichts ab. Ist aber alles auf dem
> Server gesichert, nur XP Installations Disks gibt's ja heutzutage
> nicht mehr mit den Rechnern mit :-(

Du installierst das doch in einer VM, oder? Dann hast Du in der VM
Narrenfreiheit. Und das Linux auch. Ich kann mir nicht vorstellen
dass da viel ausserhalb der VM passieren sollte. Natürlich könnte man
sich vom Linux aus Windows-Freigaben schreddern aber dazu braucht es
imo mutwilliges Vorgehen. Es ist ja mehr oder weniger so als würde man
sich einen PC in das Netzwerk stellen auf dem man Linux installiert.

>
> --
> Gruesse, Joerg
>
> http://www.analogconsultants.com/
>
> "gmail" domain blocked because of excessive spam.
> Use another domain or send PM.

Grüße,

Clemens

Oliver Bartels

unread,
Sep 28, 2008, 11:48:59 PM9/28/08
to
On Sun, 28 Sep 2008 22:45:23 +0200, Henry Kiefer
<ehydra_new...@arcor.de> wrote:
>Interessante Frage, die dir Oliver sicher beantworten kann.

Geht auch, die Konnektivität wird grundsätzlich immer "echt"
gerechnet. Man muss nur aufpassen, dass man nicht in das
Feature Induktivitäts-Leiterbahn reinläuft, per Definition
zählen reine Leiterbahn-zu-Leiterbahn Endpunkt-Verbindungen
auf _Bauteil_ebene nicht, es sei denn, man setzt eine
entsprechende Regel. Leiterbahn zu Pad wird aber immer
als Verbindung bewertet.

Gruß Oliver

--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Horst-D.Winzler

unread,
Sep 29, 2008, 12:25:03 AM9/29/08
to
Joerg schrieb:

> Gerhard Hoffmann wrote:
>
>> In Guten Büchern (tm) wird das aber per Kuss erledigt.

Judaskuss...

>
> Ich komme auch nicht ans Kreuz, hier wurde ja nur von Teeren und Federn
> oder so gesprochen :-)
>

Jeder trage sein eigenes Kreuz. Aber es gibt Ausnahmen...

--
mfg hdw

Horst-D.Winzler

unread,
Sep 29, 2008, 12:28:45 AM9/29/08
to
Henry Kiefer schrieb:

Das glauben die, die Geld nötig haben. Die mehr als genug Schotter
haben, sehen das genau andersherum...

--
mfg hdw

Guido Grohmann

unread,
Sep 29, 2008, 2:04:22 AM9/29/08
to
Joerg schrieb:

> Danke. Hoffentlich raucht dabei nichts ab. Ist aber alles auf dem Server
> gesichert, nur XP Installations Disks gibt's ja heutzutage nicht mehr
> mit den Rechnern mit :-(

Schon mal über einen Imager nachgedacht? Damit bringt man ein Image
einer Partition auf Festplatte und kann dieses dann wieder zurücksichern.
Ich benutze dazu gerne partimage, is auffm Knoppix drauf (und auch sonst
ist dort alles dabei, was du für eine Sicherung deines Syetems brauchst).

Solltest du dazu fragen haben, kriegst du ein paar Tipps, gern auch per
Mail.

Nachteil: Über USB dauert das bei einer größeren PArtition leider
ziemlich lange, deswegen ist meine Systempartition auch nur 20 bzw. 60
GB groß. Wenn du aber ein Netz mit einem Windows-Server mit etwas
Plattenplatz zur Hand hast, sollte das akzeptabel flutschen.

Guido

Henning Paul

unread,
Sep 29, 2008, 2:48:17 AM9/29/08
to
Horst-D.Winzler wrote:

> Joerg schrieb:


>> Ich komme auch nicht ans Kreuz, hier wurde ja nur von Teeren und
>> Federn oder so gesprochen :-)
>
> Jeder trage sein eigenes Kreuz. Aber es gibt Ausnahmen...

"Durch die Tür hinaus, zur linken Reihe, jeder nur ein Kreuz."

SCNR
Henning

Wiebus

unread,
Sep 29, 2008, 5:14:47 AM9/29/08
to
Hallo Joerg.

>
> In diesem Fall haette ich gern die "Knack-und-Back" Fertigversion :-)


In dem Falle kann ich Dir Ubuntu wärmstens empfehlen.

Ist für Linux Einsteiger wunderbar geeignet. Wenn Du eine
GUI möchtest, die deutlich handlicher ist als Windows, dann nimm nicht
den K-desktop, sondern Genome. K ist sehr an Windows angelehnt.


Ubuntu setzt auf Debian auf (wie Knoppix auch, Du könntest auch
Knoppix fest Installieren). Darum kannst Du, wenn Du angefixt bist,
und gerne mehr hättest bzw. irgendwann Deine Extrawürste braten
willst, problemlos auf Debian umsteigen.

Nochwas: Ich habe immer schlechte Erfahrungen bei Doppelinstallation
von mehreren Betriebssystemen zusammen mit Windows auf einer Platte
gemacht. Windows versucht die immer rauszudrängen, was häufig zu
stolperern führt. Darum besser Wechselplatten.

>
> > OpenSUSE ist meiner unmassgeblichen Meinung nach ähnlich unkompliziert
> > wie Ubuntu. Es stammt von Novell und es gibt auch kostenpflichtige
> > Versionen mit Support. Allerdings habe ich relativ wenig Erfahrung
> > damit. Ich habe es einmal für jemand anders installiert, das war
> > recht problemlos und seither läuft es, ich selbst habe aber wenig damit
> > gemacht.
>

Das ist aber was für Vollblutprogrammierer. Meine (zugegeben
veralteten) Erfahrungen mit SuSe sind die, das eine SuSe fast genauso
ist wie jedes andere Linux, aber die Namen anders sind.....
Darum sind die Informationsquellen, die man im Netz findet, fast immer
erst auf Suse umzudenken, weil sich im in erster Linie Infos
zu einem Debian ähnlichen System im Netzt finden lässt.
Möglicherweise ist OpenSuse da anders gestrickt.....ich kenne sie
nicht.
Wenn kommerzieller Support angeboten wird, scheint er aber immer auch
nötig zu sein.

> Hoert sich definitiv so an, als wuerde ich damit ruckzuck vorm Baum
> landen. Erstmal Moped lernen, dann kommt die Harley ...
>

Richtig. Klein Anfangen....dann langsam weiterhangeln.
Bei Linux/Debian kommst Du oft zimlich weit damit, wenn Du instinktiv
so vorgehst, wie Du es in Deiner Studienzeit mal mit Unix gelernt
hast. :-)

Ich bin privat anno 2004 komplett auf Linux umgestiegen, weil ich
keine vernünftige XP Installation mehr hinbekam, und selbst ein
professioneller Admin, den ich angeheuert hatte, auf meine Bemerkung,
das auf der analogen Leitung ständig Traffic ist, die Frage
1: Nicht wirklich verstand....
2: "Das ist eben so".......
3: "56k sind eben so langsam".....

Nöö. Ich fing mir die Viren schneller ein, als ich nen virenschutz
downloaden konnte, bei linux hatte ich Datenverkehr nur wenn ich
definitiv Daten bewegte und bei Inaktivität jede Minuten ein kurzes
Testen, ob die Verbindung noch da ist.
Bei Linux hatte/habe ich auf einer 56k Verbindung realistische 4-6k.
Angezeigt und auch über die Dateigrößen und die Zeit ermittelt.
Windows XP zeigte Fantasiezahlen und über die Dateigrößen und Zeit
ermittelt irgendwas um 0,6k.
Da, wo ich wohne, geht noch kein DSL. Größere sachen lade ich in der
Firma oder bei meiner Freundin.
Radio Livestream ist auch nicht. Filme schaue ich eigentlich nie.....
Triggert bei mir immer das Einschlafen.

> In Ubuntu ist gschem drin, das reicht mir an sich schon. Bei CE ist m.W.
> nur wenig mehr drin als beim regulaeren Ubuntu, soll aber mehr "XP-Feel"
> haben, was Leuten wie mir helfen duerfte.

Mmmmh. Dann bist Du mit dem K-Desktop wohl am besten bedient.....
klein, bunt, fummelig......Windows like eben. Ich hab durch Ubuntu
Genome kennengelernt, weil ich eigentlich genauso dachte wie Du, aber
vergessen habe, bei der Installation den K-Desktop als default zu
wählen. Genome ist herrlich unaufgeregt und sehr übersichtlich. Genau
das richtige für alte Männer wie mich. Vor allem die großen Buttons.

> Und den Bible Memorizer werde
> ich ganz sicher ausprobieren.
>

Ich kann mit der "Gnosis" halt nix anfangen. Das fiel schon im
Religionsuntericht in der Grundschule auf. Ich bin zwar kein Atheist,
aber so agnostisch, das ich mit Religion nichts anfangen kann. Meine
"Gottesvorstellung" läuft auf ein extrem abstraktes Gebilde hinaus,
das Ähnlickeit mit einem mathematischen Konzept hat,
und komplett unpersönlich und vor allem nicht anbetbar ist. Eine
Vorstellung, die meine Religionslehrer auf dem Gymnasium für so
gefährlich hielten, das Sie mehrmals erfolglos versuchten, mein Abitur
zu torpedieren.
Auf einem Naturwissenschaftlichen Gymnasium war dieser Versuch zum
Glück zum scheitern verurteilt. :-)

> Hoffentlich raucht dabei nichts ab. Ist aber alles auf dem Server
> gesichert, nur XP Installations Disks gibt's ja heutzutage nicht
mehr
> mit den Rechnern mit :-(

Warum nimmst Du zum Testen nicht irgendeinen alten, langsameren
Rechner oder eine Wechselplatte?
Dann kannst Du ganz entspannt probieren und experimentieren.
Ok, RAM brauchst Du für ALLE AKTUELLEN Betriebssysteme satt......sonst
wirds länglich.

Auf meinem alten Rechner von 96 brauchte XP 15 minuten zum starten.
Wenn ich Office starte, kamen dann nochmal 15 Minuten hinzu.
Linux ist dort in 5 Minuten gestartet, aber das starten von open
office dauerte dann 20 Minuten. :-). Merke: Swappen reduziert den
flottesten Rechner auf Festplattenzugriffsgeschwindikeit.
Ich habe Ihn mit W98 ausgestattet und verschenkt.

Zur Software:
Auch wenn ich Dir momentan KiCad NOCH nicht zum professionellen
Arbeiten empfehlen kann, sieh es dir Spasseshalber mal an. Es ist
schon beeindruckend.....
Das Gerbtool benutze ich aber schon oft....
Das offizielle Packet unter Debian ist aber eine zimlich alte Version.
Bei der Dynamik in der Entwicklung nicht repräsentativ.

http://www.lis.inpg.fr/realise_au_lis/kicad/
http://de.wikipedia.org/wiki/Kicad

Eagle läuft genau so gut unter linux wie unter Windows.

Überraschend viel Windows Software läuft auch unter Wine. Eine
Vorraussetzung für Wine ist aber eine FAT32 partition. Das musst Du
bei der Installation berücksichtigen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Frank Buss

unread,
Sep 29, 2008, 5:28:51 AM9/29/08
to
Wiebus wrote:

> Nochwas: Ich habe immer schlechte Erfahrungen bei Doppelinstallation
> von mehreren Betriebssystemen zusammen mit Windows auf einer Platte
> gemacht. Windows versucht die immer rauszudrängen, was häufig zu
> stolperern führt. Darum besser Wechselplatten.

Läuft auf meinem Laptop wunderbar: Debian Linux parallel zu Windows XP. Man
muß nur Windows zuerst installieren, sonst kann es sein, daß es den
Bootloader überschreibt und Linux dann nicht mehr bootbar ist. Dann Grub
als Bootmanager installieren und alles läuft prima.

Ansonsten könnte auch Knoppix einen Blick wert sein:

http://www.knoppix.org/

Einfach CD oder DVD brennen und direkt das Betriebssystem davon booten. Ich
weiß aber nicht, wie das dann mit zustäzlichen Programmen ist, die man
installieren will.

Für Jörg würde ich sowieso eine virtuelle Installation empfehlen, da er ja
sonst alles auf Windows hat. Neuere CPUs haben extra dafür Unterstützung
eingebaut:

http://en.wikipedia.org/wiki/Virtualization_Technology

sodaß die virtuellen Maschinen kaum langsamer laufen, als wenn man es real
auf demselben System laufen lassen würde, eine Virtualisierungssoftware
vorausgesetzt, die das unterstützt.

--
Frank Buss, f...@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Wiebus

unread,
Sep 29, 2008, 6:13:21 AM9/29/08
to
Hallo Frank.

> Läuft auf meinem Laptop wunderbar: Debian Linux parallel zu Windows XP. Man
> muß nur Windows zuerst installieren, sonst kann es sein, daß es den
> Bootloader überschreibt und Linux dann nicht mehr bootbar ist. Dann Grub
> als Bootmanager installieren und alles läuft prima.

Schon klar.....aber der Heckmeck geht los, wenn Du zu irgendeinem
Zwecke von der Windows Installations CD was nachladen willst....:-)
Linux ist dann erstmal weg. Kann aber mit der Installations CD wieder
zugänglich gemacht werden.
Mein Laptop ist übrigens der einzige Windows Rechner, den ich noch
habe.....für irgendwelche Notfälle, und weil ich die Windows
Installation nicht erneuern kann. Ich habe zwar die originall
Installations CD dazu, aber keinen der Service Packs.
Da ich aber seit zwei bis drei Jahren keinen "Notfall" hatte, wo ich
nur mit Windows noch weiter kam, naht der Tag, wo auch diese
Installation den weg allen irdischen geht.....

>
> Ansonsten könnte auch Knoppix einen Blick wert sein:
>
> http://www.knoppix.org/
>
> Einfach CD oder DVD brennen und direkt das Betriebssystem davon >booten. Ich
> weiß aber nicht, wie das dann mit zustäzlichen Programmen ist, die man
> installieren will.

Geht, ist aber kompliziert und umständlich, weil man Plattenplatz
haben/schaffen/freigehen sollte/. Den fehlenden Root erhält man, indem
man ihn anlegt. Zumindest in den frühen Versionen.....ansonsten
installation wie üblich mit APT.

Auch kann man Knoppix als Betriebssystem direkt installieren. Wie, ist
in der Hilfe beschrieben. Anschlissend lässt sich das ganze normal
verwalten und Ssoftware mit APT installieren und deinstallieren.
Fast normales Debian system.

Ich habe den Weg ein paar mal gewählt, weil die automatische Hardware
Erkennung und Behandlung unter Knoppix früher viel ausgereifter war,
als unter original Debian. Aber Debian hat sich in der Hinsicht auch
enorm weiterentwickelt......

Aber Knoppixs großer Vorteil ist das Lifesystem, die Möglichkeit,
Linux überzeugend zu Demonstrieren, als Rettungssystem und als
"Desinfektionshandschuh"....wenn man sich auf mal eine
"problematische" Webseite oder Datei ankucken will. :-)

Ansgar Strickerschmidt

unread,
Sep 29, 2008, 6:21:28 AM9/29/08
to
Am 29.09.2008, 11:14 Uhr, schrieb Wiebus <bernd....@gmx.de>:

> Hallo Joerg.
>
>>
>> In diesem Fall haette ich gern die "Knack-und-Back" Fertigversion :-)
>
>
> In dem Falle kann ich Dir Ubuntu wärmstens empfehlen.
>
> Ist für Linux Einsteiger wunderbar geeignet. Wenn Du eine
> GUI möchtest, die deutlich handlicher ist als Windows, dann nimm nicht
> den K-desktop, sondern Genome. K ist sehr an Windows angelehnt.
>
>
> Ubuntu setzt auf Debian auf (wie Knoppix auch, Du könntest auch
> Knoppix fest Installieren). Darum kannst Du, wenn Du angefixt bist,
> und gerne mehr hättest bzw. irgendwann Deine Extrawürste braten
> willst, problemlos auf Debian umsteigen.
>
> Nochwas: Ich habe immer schlechte Erfahrungen bei Doppelinstallation
> von mehreren Betriebssystemen zusammen mit Windows auf einer Platte
> gemacht. Windows versucht die immer rauszudrängen, was häufig zu
> stolperern führt.

Inwiefern?
Man muss Windows halt dran hindern, den MBR zu zerschreiben. Alternativ
den Standard-(Windows-)MBR drinlassen, GRUB in den Bootsektor der
Linux-Partition installieren und diese aktiv setzen. Da passiert ansonsten
genau gar nix.
Man kann auch den "Virenschutz" vieler BIOSse zu Hilfe nehmen und
Änderungen an jeglichen Bootsektoren händisch ablehnen.

Ansgar

--
Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht.
Nützliche Adresse gibt's bei Bedarf!
Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be
given when required!

Bernd Wiebus

unread,
Sep 29, 2008, 7:11:20 AM9/29/08
to
Hallo Joerg:

> Linux Mentoren kenne ich hier in der Gegend nicht. Da waere ich
> eventuell der einzige weit und breit.
>

Vermutlich nut in Deinem direkten sozialen Umfeld nicht. Auch die USA sind
keine Linux-freie Zone. Nur vermutlich nicht in Deinen Kreisen.....

Bei mir war das mit dem "Mentor" eher das Problem, das die als
hartgesottene Programierer und Softwaregurus mir soweit voraus waren, das
ich sie nicht verstand......

Trozdem: Such mal im Netz unter "Linux User group". Die wird es auch in
Deiner Ecke geben.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.
Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber
eine Hürde, zu dieser Welt zu gehören.

Uwe Hercksen

unread,
Sep 29, 2008, 7:19:00 AM9/29/08
to

Kai-Martin Knaak schrieb:

> Ich habe es bisher nicht vermisst. Das hängt damit zusammen, dass mir ist
> nicht recht klar ist, wozu man Back-Annotate letztlich braucht. Warum
> möchte man Bauteile im Layout und nicht im Schaltplan löschen, oder
> hinzufügen? Im Zweifelsfall habe ich im Schaltplan den besseren
> Überblick, welche Komponenten ich meine.

Hallo,

darum geht es ja auch nicht, man will beim Layout noch entscheiden
können ob es günstiger ist die zwei gleichwertigen Eingänge eines
Gatters zu tauschen oder gleichertige Gatter innerhalb eines ICs zu
tauschen. Back-Annotate soll dann dafür sorgen das der Schaltplan wieder
zum Layout passt.

Bye


Ansgar Strickerschmidt

unread,
Sep 29, 2008, 7:21:06 AM9/29/08
to
Am 29.09.2008, 13:11 Uhr, schrieb Bernd Wiebus <bernd....@gmx.de>:

> Hallo Joerg:
>
>> Linux Mentoren kenne ich hier in der Gegend nicht. Da waere ich
>> eventuell der einzige weit und breit.
>>
>
> Vermutlich nut in Deinem direkten sozialen Umfeld nicht. Auch die USA
> sind keine Linux-freie Zone. Nur vermutlich nicht in Deinen Kreisen.....
>
> Bei mir war das mit dem "Mentor" eher das Problem, das die als
> hartgesottene Programierer und Softwaregurus mir soweit voraus waren, das
> ich sie nicht verstand......
>
> Trozdem: Such mal im Netz unter "Linux User group". Die wird es auch in
> Deiner Ecke geben.

Das Usenet ist auch hier wieder einmal hilfreich: de.comp.os.unix.linux.*
existieren und sind gut besucht.
(Für SuSE auch gerne alt.linux.suse .)

Auf der anderen Seite würde ich empfehlen, den "Kofler" zumindest im Regal
stehen zu haben und sich mal vorab ein paar wesentliche Kapitel mit den
Basics reinzuziehen.
Für den Alltag reicht oft "Linux auf einem Blatt":
http://helmbold.de/linux/Linux-auf-einem-Blatt.pdf

Uwe Hercksen

unread,
Sep 29, 2008, 7:22:41 AM9/29/08
to

Olaf Kaluza schrieb:

> Das einzig doofe an den Amerikanern sind ihre ganzen
> Feiertage. (Truthahnanbetungstag, 11.9 Gedaechtnistag,
> Unterstuetzungstag fuer Reservisten, Grosser Kuerbis im Feld Tag,
> und noch so 100 weitere). Da bekommt man naemlich jedesmal eine Email
> ob man nicht noch eine neue Version kaufen will und nun mit xx%
> Rabatt, seufz.

Hallo,

die bekommen dort so wenig Urlaub das man ihnen ihre Feiertage schon
gönnen sollte, übrigens muß ein Feiertag der auf einen Sonntag fällt am
Montag nachgeholt werden, so gibt es jedes Jahr gleichviel Feiertage.

Bye

Bernd Wiebus

unread,
Sep 29, 2008, 7:37:05 AM9/29/08
to
Hallo Ansgar.

> Inwiefern?
> Man muss Windows halt dran hindern, den MBR zu zerschreiben. Alternativ
> den Standard-(Windows-)MBR drinlassen, GRUB in den Bootsektor der
> Linux-Partition installieren und diese aktiv setzen. Da passiert ansonsten
> genau gar nix.
> Man kann auch den "Virenschutz" vieler BIOSse zu Hilfe nehmen und
> Änderungen an jeglichen Bootsektoren händisch ablehnen.
>

Meine OEM-XP Version von damals beendete sich mit "uncompleded
Installation", wenn man Ihr das Boot Sektor beschreiben verbat.
Später hat mir dann jemand etzählt, ich hätte das nur falsch angegangen
und einfach ignorieren sollen...ausserdem sei ich sowieso ein Trottel und
sollte mir halt ne gecrackte Version wie jeder andere anständige
und vernünftige Mensch auch besorgen. :-)

Du, das war alles so anno 2003-2004. Ich kann mich garnicht mehr genau
erinnern, was ich damals alles angestellt und probiert habe.
Ich hätte es zu lehrzwecken Dokumentieren sollen. :-)
Jedenfalls war ich so gefrustet, das ich bei Linux klebengeblieben bin.
Dienstlich hab ich immer noch XP...und einen Admin, der das hinbiegt.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl9dg.de

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Sep 29, 2008, 7:52:09 AM9/29/08
to
Wiebus <bernd....@gmx.de> wrote:

>Nochwas: Ich habe immer schlechte Erfahrungen bei Doppelinstallation
>von mehreren Betriebssystemen zusammen mit Windows auf einer Platte
>gemacht. Windows versucht die immer rauszudrängen, was häufig zu
>stolperern führt.

Unfug; meist drängt sich Linux als Standard-OS vor, ansonsten lauefn
beide ohne gegenseitige Beeinflussung.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Sep 29, 2008, 7:52:54 AM9/29/08
to
Wiebus <bernd....@gmx.de> wrote:

>Ich habe zwar die originall
>Installations CD dazu, aber keinen der Service Packs.

Die gibt es alle im Internet.

Bernd Wiebus

unread,
Sep 29, 2008, 8:11:57 AM9/29/08
to
Hallo Ansgar.


> Das Usenet ist auch hier wieder einmal hilfreich: de.comp.os.unix.linux.*
> existieren und sind gut besucht.
> (Für SuSE auch gerne alt.linux.suse .)

Die usenetter setzten aber auch schon gute Grundkenntnisse voraus. So wie
hier AoE, sollte man dort den unten angegebenen Kofler (?, richtig so
geschrieben ?) gelesen haben. ;-)

Aber aktuell sollte er sein.....ich hatte mich mit meinem neuen Linux
dieses Frühjahr etwas festgefressen, weil es kein xfree86 für die Graphik
mehr gab, ohne das mir das klar war. ;-) aber, selbst ist der DAU,
letlich merkte ich auch das. :-)
Das ist der Preis, wenn man das Changelog nur überfliegt. :-)

> Für den Alltag reicht oft "Linux auf einem Blatt":
> http://helmbold.de/linux/Linux-auf-einem-Blatt.pdf

Nützlich ist auch eine kurze Liste der wichtigsten Vi Befehle.

Was auch nützlich ist, ist "self Linux". Gibt es aktuell im Netz in html
Struktur, und irgendwo auch ne pdf. Natürlich nicht so aktuell und
funktional.

Wiebus

unread,
Sep 29, 2008, 8:43:25 AM9/29/08
to
Hallo Ralph.

> Die gibt es alle im Internet.

Mmmmh. Die ich gefunden haben, melden alle, das sie nicht zu meiner XP
Version passen. Ich hab nen Sony Vaio Laptop. Ok, ich gebe zu, ich
habe noch nicht bei Sony nachgesehen......aber das Problem hat sich
sowieso bald erledigt.

Jetzt gibt es übrigens "offiziell" von MS keine mehr für download auf
CD, nur noch für onlineinstallation. Mag sein, das "inoffiziell" auf
dem MS Seiten doch was zu finden ist. Aber dafür braucht man spezielle
skills, um sich durchzuhangeln.
Muss ich mal unseren Programierer fragen. Der ist auf MS-Zwiedenk
trainiert. :-)

Wiebus

unread,
Sep 29, 2008, 8:53:53 AM9/29/08
to
Hallo Ralph.

> Unfug; meist drängt sich Linux als Standard-OS vor,


Richtig. Wenn man dann den verschwundenen Boot-Manager wieder
hergestellt hat, steht Linux in allen Kernelversionen in der Boot
manager Liste immer oben und wird default mäßig gestartet....aber
windows verschwindet dafür auch nicht komplett. :-)

Klaus Butzmann

unread,
Sep 29, 2008, 8:56:44 AM9/29/08
to
Joerg schrieb:

> Da Du Ubuntu zuerst nanntest, nehme ich an, dass es hier das beste waere.
Ja, unkompliziert, findet meist alle Hardware und fragt freundlich ob man
auch auf die Windows Rechner im Netz zuzugreifen gedenkt.
Nur als Member in einer Win2000 Domäne habe ich's noch nicht einbinden
können.


Butzo

Dietrich Schaffer

unread,
Sep 29, 2008, 9:04:06 AM9/29/08
to
Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:

[...]



> Linux Mentoren kenne ich hier in der Gegend nicht. Da waere ich
> eventuell der einzige weit und breit.

Schau doch mal unter <http://www.lugod.org>, die sitzen in Davis und
sind per E-Mail jederzeit erreichbar.

Vielleicht kennen sie auch jemanden in Deiner Nähe...

Servus,
Dietrich

Kai-Martin Knaak

unread,
Sep 29, 2008, 9:07:34 AM9/29/08
to
On Sun, 28 Sep 2008 17:01:53 -0700, Joerg wrote:

> Back Annotation heisst bei uns nur, dass die Part Designators umbenannt
> werden. R46 landet links oben auf dem Board und wird damit R1, und so
> weiter.

Das heißt, am Ende sind die Refdes-Nummern im Layout sortiert und nicht
im Schaltplan. Das macht man vermutlich, um dem Bestücker die Arbeit zu
erleichtern, oder?


> Das scheint bei gschem machbar zu sein, hier der Link aus einem
> anderen Post:
>
> http://www.geda.seul.org/wiki/geda:fbabgapp

Das bezieht sich auf die Zusammenarbeit mit PADS, also genau richtig für
Dich :-) Ich präzisiere also: Mit pcb als Layoutprogramm gibt es noch
kein Back-Annotation.


>> Wenn Du ein Feature unbedingt brauchst, dann sind die geda-Entwickler
>> übrigens auch bestechlich und ergänzen es gegen eine in Dollars
>> ausgedrückte Annerkennung.
>
> Das waere kein Problem. Auch bei meinen Kunden nicht.

Wenn es dazu kommt, wäre es cool. Die Geda-Entwickler verkünden schon
länger, wenn ein User sich über fehlende Features beklagt, dass sie sich
bei Bedarf auch im Auftrag entwickeln würden. Ich wüsste allerdings
nicht, ob so ein Deal schonmal durchgezogen wurde.

> Linux Mentoren kenne ich hier in der Gegend nicht. Da waere ich
> eventuell der einzige weit und breit.

Vielleicht tragen sie es nur nicht auf der Stirn geschrieben. Ich habe da
schon einige Überraschungen erlebt. Gerade letzte Woche als eine
Doktorandin eine Einführung in geda/pcb brauchte: Ich spreche
diplomatisch an, dass sie auf ihrem Vista-Desktop eine VirtualBox mit
Linux drin installieren müsste. Darauf meint sie, dass sie ohnehin eine
Total-Umstellung vorhat, damit sie am Arbeitsplatz mit dem gleichen
Ubuntu, wie zu Hause arbeiten kann...

---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

Joerg

unread,
Sep 29, 2008, 9:12:08 AM9/29/08
to

Wenn man Statistiken der Entzugsanstalten ansieht, scheint viel Kohle
auf Dauer nicht immer gluecklich zu machen.

Henry Kiefer

unread,
Sep 29, 2008, 9:22:15 AM9/29/08
to
Joerg schrieb:

>>> Wem 16 Lagen nicht reichen, der sollte auch die Kohle uebrig haben,
>>> sich mitsamt einem Scheck in der Innentasche des Armani-Anzugs vom
>>> Chauffeur zu einem Programmierer fahren zu lassen.
>>>
>>
>> Manche Leute scheinen endlos Kohle zu haben. Was für eine Glückseligkeit.
>>
>
> Wenn man Statistiken der Entzugsanstalten ansieht, scheint viel Kohle
> auf Dauer nicht immer gluecklich zu machen.
>

Vermutlich kommen arme Trinker erst garnicht dort an. Die kommen
woanders an, da wo du nicht hinwillst. Also da wo Global Warming nicht
mehr wesentlich mehr Schwitzen läßt :-)


Aber zurück zum Thema: Im Allgemeinen sollten auch bei tollen
Bauelementen 6-8 Lagen reichen.

Man kann natürlich unter Zeitdruck so wie ich mal, 6 Lagen einstellen,
davon 2 für Powerplanes und den Rest dann dem Autorouter zum Fraß
vorwerfen. Nach 2 Tagen war er dann fertig. Sah Scheiße aus, ging aber :-)


- Henry


--
www.ehydra.dyndns.info

Marte Schwarz

unread,
Sep 29, 2008, 9:27:07 AM9/29/08
to
Hi Jörg,
>>>> http://ubuntuce.com/
>>> Christian Edition, das waer's natuerlich!

Hat den Nachteil, dass man meist ein bischen hinter der Ubunutu-Entwicklung
herläuft. Den Vorteil, dass man bereits einige christlich orientierte Tools
standardmäßig mitinstalliert sehe ich eher weniger. Da geht man einfach mal
die Liste durch, was es so gibt und probiert dann nach und nach aus, was
einem denn gefällt. Der Umfang der Möglichkeiten ist dadurch nicht kleiner.

> In diesem Fall haette ich gern die "Knack-und-Back" Fertigversion :-)

Für mich war es das letzte mal schlicht der Installationsaufwand, der mich
zu Ubuntu getrieben hatte. Scheibe rein, System starten und ganz wenig
vorgaben machen und wenige Minuten später war alles installiert, incl
Office, Firefox, Opera, Thunderbird... X Bibelübersetzungen und alles auf
dem aktuellsten Stand.

> In Ubuntu ist gschem drin, das reicht mir an sich schon. Bei CE ist m.W.
> nur wenig mehr drin als beim regulaeren Ubuntu, soll aber mehr "XP-Feel"
> haben, was Leuten wie mir helfen duerfte.

Das liegt am Kubuntu, welches Du auch ohne CE bekommst und sich (zum
Leidwesen einiger) zum Standard entwickelt.

> Danke. Hoffentlich raucht dabei nichts ab. Ist aber alles auf dem Server

> gesichert, nur XP Installations Disks gibt's ja heutzutage nicht mehr mit
> den Rechnern mit :-(

Dafür gibt es Partitionskopien, die man sogar mit Linux Bordwerkzeugen aus
der Live-CD machen kann. Der Aufwand ist bescheiden.

Ich atte mir genau dafür letzt eine 50 GB-Platte gekauft. Perverserweise
kostete die als USB-Version mit Gehäuse genausowenig, wie als nackte
SATA-Platte ;-)

Marte


Joerg

unread,
Sep 29, 2008, 9:27:58 AM9/29/08
to

Komplette Kopien der Festplatten habe ich gesichert, allerdings per
"Copy" im Windows Explorer. Server ist auch vorhanden, aber der ist
Linux basiert und hat manchmal ein Problem, dass der file Transfer nach
rund 1GB abbricht.

Gibt es so ein Image Programm auch fuer Windows? Linux ginge ja so
richtig erst, wenn VirtualBox hier drauf ist.

Heiko Lechner

unread,
Sep 29, 2008, 9:31:01 AM9/29/08
to
Wiebus schrieb:

> Jetzt gibt es übrigens "offiziell" von MS keine mehr für download auf
> CD, nur noch für onlineinstallation.

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=5b33b5a8-5e76-401f-be08-1e1555d4f3d4&displaylang=de

> Mag sein, das "inoffiziell" auf
> dem MS Seiten doch was zu finden ist.

?

> Aber dafür braucht man spezielle
> skills, um sich durchzuhangeln.

Ja, man muss auf microsoft.de die silverlight Werbung wegklicken und
dann oben rechts "windows xp service pack 3 netzwerk" eingeben.

Marte Schwarz

unread,
Sep 29, 2008, 9:34:37 AM9/29/08
to
Hi Wiebus,

> Ist für Linux Einsteiger wunderbar geeignet. Wenn Du eine
> GUI möchtest, die deutlich handlicher ist als Windows, dann nimm nicht
> den K-desktop, sondern Genome. K ist sehr an Windows angelehnt.

Du sprichst mir aus der Seele. Ich hatte zwischendurch sogar man Xubuntu
probiert. Fand ich eigentlich auch nicht übel.

Marte


Oliver Bartels

unread,
Sep 29, 2008, 9:34:48 AM9/29/08
to
On Mon, 29 Sep 2008 13:07:34 +0000 (UTC), Kai-Martin Knaak
<k...@lilalaser.de> wrote:
>Wenn es dazu kommt, wäre es cool. Die Geda-Entwickler verkünden schon
>länger, wenn ein User sich über fehlende Features beklagt, dass sie sich
>bei Bedarf auch im Auftrag entwickeln würden. Ich wüsste allerdings
>nicht, ob so ein Deal schonmal durchgezogen wurde.

Geh' mal getrost davon aus, dass nicht.

Wannimmer es bei den werten "Usern" um eine Gegenleistung
für die viele Mühe geht, werden die meist sehr einsilbig.

Haben, haben wollen sie immer alle ...

Gruß Oliver

--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Sep 29, 2008, 9:43:38 AM9/29/08
to
Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:

>Gibt es so ein Image Programm auch fuer Windows?

Acronis True Image. Damit produziere ich meine Backups. Einfach,
schnell, narrensicher.

Kai-Martin Knaak

unread,
Sep 29, 2008, 9:55:16 AM9/29/08
to
On Mon, 29 Sep 2008 02:44:45 +0200, Henry Kiefer wrote:

>>> Wenn Du ein Feature unbedingt brauchst, dann sind die geda-Entwickler
>>> übrigens auch bestechlich und ergänzen es gegen eine in Dollars
>>> ausgedrückte Annerkennung.
>

> Gibt das dann einen neuen Zweig im Baum?

Wenn ich die Entwickler richtig verstanden habe, geht es ihnen um eine
Weiterentwicklung des Hauptsystems -- Der Vorteil es Auftraggebers
besteht darin, dass das von ihm gewünschte Feature auch tatsächlich
_jetzt_ hinzugefügt wird und nicht erst dann, wenn es einem der
Entwickler im Eigeninteresse dazu drängt.

---<(kaimartin)>---

Henry Kiefer

unread,
Sep 29, 2008, 10:01:25 AM9/29/08
to
Marte Schwarz schrieb:

> Hi Jörg,
>>>>> http://ubuntuce.com/
>>>> Christian Edition, das waer's natuerlich!
>
> Hat den Nachteil, dass man meist ein bischen hinter der Ubunutu-Entwicklung
> herläuft. Den Vorteil, dass man bereits einige christlich orientierte Tools
> standardmäßig mitinstalliert sehe ich eher weniger. Da geht man einfach mal
> die Liste durch, was es so gibt und probiert dann nach und nach aus, was
> einem denn gefällt. Der Umfang der Möglichkeiten ist dadurch nicht kleiner.

Du mußt nur das Wort Bibel oder christlich mit draufdrucken und schon
kannst du auf einen größeren Personenkreis als Kunden hoffen. Siehste,
es funzt.


- Henry


--
www.ehydra.dyndns.info

Lutz Schulze

unread,
Sep 29, 2008, 10:10:57 AM9/29/08
to
Am Mon, 29 Sep 2008 16:01:25 +0200 schrieb Henry Kiefer:

> Du mußt nur das Wort Bibel oder christlich mit draufdrucken und schon
> kannst du auf einen größeren Personenkreis als Kunden hoffen. Siehste,
> es funzt.

Aber dann nicht fluchen wenn es mal abstürzt.

Lutz


--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren

Kai-Martin Knaak

unread,
Sep 29, 2008, 10:15:24 AM9/29/08
to
On Mon, 29 Sep 2008 13:19:00 +0200, Uwe Hercksen wrote:

> man will beim Layout noch entscheiden
> können ob es günstiger ist die zwei gleichwertigen Eingänge eines
> Gatters zu tauschen oder gleichertige Gatter innerhalb eines ICs zu
> tauschen.

Ah ja. Das kommt bei mir bisher eher selten vor -- Vermutlich weil ich
nur sehr wenig Digitalgeschichten mache.

Joerg

unread,
Sep 29, 2008, 10:23:44 AM9/29/08
to
Wiebus wrote:
> Hallo Joerg.

>
>> In diesem Fall haette ich gern die "Knack-und-Back" Fertigversion :-)
>
>
> In dem Falle kann ich Dir Ubuntu wärmstens empfehlen.

>
> Ist für Linux Einsteiger wunderbar geeignet. Wenn Du eine
> GUI möchtest, die deutlich handlicher ist als Windows, dann nimm nicht
> den K-desktop, sondern Genome. K ist sehr an Windows angelehnt.
>

Hatte ich auch gelesen, dass Gnome fuer unsereins besser ist.

>
> Ubuntu setzt auf Debian auf (wie Knoppix auch, Du könntest auch
> Knoppix fest Installieren). Darum kannst Du, wenn Du angefixt bist,
> und gerne mehr hättest bzw. irgendwann Deine Extrawürste braten
> willst, problemlos auf Debian umsteigen.


>
> Nochwas: Ich habe immer schlechte Erfahrungen bei Doppelinstallation
> von mehreren Betriebssystemen zusammen mit Windows auf einer Platte
> gemacht. Windows versucht die immer rauszudrängen, was häufig zu

> stolperern führt. Darum besser Wechselplatten.
>

Wechselplatte wollte ich mir wirklich nicht antun. Otto Superbastler mit
dem immer offenen PC Gehaeuse, ueberall fliegen Computerteile rum und so ...


>>> OpenSUSE ist meiner unmassgeblichen Meinung nach ähnlich unkompliziert
>>> wie Ubuntu. Es stammt von Novell und es gibt auch kostenpflichtige
>>> Versionen mit Support. Allerdings habe ich relativ wenig Erfahrung
>>> damit. Ich habe es einmal für jemand anders installiert, das war
>>> recht problemlos und seither läuft es, ich selbst habe aber wenig damit
>>> gemacht.
>
> Das ist aber was für Vollblutprogrammierer. Meine (zugegeben
> veralteten) Erfahrungen mit SuSe sind die, das eine SuSe fast genauso
> ist wie jedes andere Linux, aber die Namen anders sind.....
> Darum sind die Informationsquellen, die man im Netz findet, fast immer
> erst auf Suse umzudenken, weil sich im in erster Linie Infos
> zu einem Debian ähnlichen System im Netzt finden lässt.
> Möglicherweise ist OpenSuse da anders gestrickt.....ich kenne sie
> nicht.
> Wenn kommerzieller Support angeboten wird, scheint er aber immer auch
> nötig zu sein.
>
>> Hoert sich definitiv so an, als wuerde ich damit ruckzuck vorm Baum
>> landen. Erstmal Moped lernen, dann kommt die Harley ...
>>
>
> Richtig. Klein Anfangen....dann langsam weiterhangeln.
> Bei Linux/Debian kommst Du oft zimlich weit damit, wenn Du instinktiv
> so vorgehst, wie Du es in Deiner Studienzeit mal mit Unix gelernt
> hast. :-)
>

Damals war noch alles Lochkarten und DOS. Herrlich.


> Ich bin privat anno 2004 komplett auf Linux umgestiegen, weil ich
> keine vernünftige XP Installation mehr hinbekam, und selbst ein
> professioneller Admin, den ich angeheuert hatte, auf meine Bemerkung,
> das auf der analogen Leitung ständig Traffic ist, die Frage
> 1: Nicht wirklich verstand....
> 2: "Das ist eben so".......
> 3: "56k sind eben so langsam".....
>
> Nöö. Ich fing mir die Viren schneller ein, als ich nen virenschutz
> downloaden konnte, bei linux hatte ich Datenverkehr nur wenn ich
> definitiv Daten bewegte und bei Inaktivität jede Minuten ein kurzes
> Testen, ob die Verbindung noch da ist.


Bei mir ist die gelbe Lampe selbst bei mehreren Rechnern am Netz immer
aus, keinerlei Web Traffic, ausser wenn der Virenscanner sein Update
mahcht. Einen Virus habe ich mir auch noch nicht eingefangen. Ausser mal
1996 auf dem alten DOS Laptop, doch der fing sofort an zu piepsen. Das
war in einer Firma und kam auch von dort. War denen sehr peinlich, aber
wenigstens ist es dadurch rausgekommen.


> Bei Linux hatte/habe ich auf einer 56k Verbindung realistische 4-6k.
> Angezeigt und auch über die Dateigrößen und die Zeit ermittelt.
> Windows XP zeigte Fantasiezahlen und über die Dateigrößen und Zeit
> ermittelt irgendwas um 0,6k.
> Da, wo ich wohne, geht noch kein DSL. Größere sachen lade ich in der
> Firma oder bei meiner Freundin.
> Radio Livestream ist auch nicht. Filme schaue ich eigentlich nie.....
> Triggert bei mir immer das Einschlafen.


>
>
>
>> In Ubuntu ist gschem drin, das reicht mir an sich schon. Bei CE ist m.W.
>> nur wenig mehr drin als beim regulaeren Ubuntu, soll aber mehr "XP-Feel"
>> haben, was Leuten wie mir helfen duerfte.
>

> Mmmmh. Dann bist Du mit dem K-Desktop wohl am besten bedient.....
> klein, bunt, fummelig......Windows like eben. Ich hab durch Ubuntu
> Genome kennengelernt, weil ich eigentlich genauso dachte wie Du, aber
> vergessen habe, bei der Installation den K-Desktop als default zu
> wählen. Genome ist herrlich unaufgeregt und sehr übersichtlich. Genau
> das richtige für alte Männer wie mich. Vor allem die großen Buttons.
>

Buttons brauche ich an sich nicht, Text reicht. Hier sind auch nie
Gimmicks wie "Screen Saver" auf den PCs.


>> Und den Bible Memorizer werde
>> ich ganz sicher ausprobieren.
>>
>
> Ich kann mit der "Gnosis" halt nix anfangen. Das fiel schon im
> Religionsuntericht in der Grundschule auf. Ich bin zwar kein Atheist,
> aber so agnostisch, das ich mit Religion nichts anfangen kann. Meine
> "Gottesvorstellung" läuft auf ein extrem abstraktes Gebilde hinaus,
> das Ähnlickeit mit einem mathematischen Konzept hat,
> und komplett unpersönlich und vor allem nicht anbetbar ist. Eine
> Vorstellung, die meine Religionslehrer auf dem Gymnasium für so
> gefährlich hielten, das Sie mehrmals erfolglos versuchten, mein Abitur
> zu torpedieren.
> Auf einem Naturwissenschaftlichen Gymnasium war dieser Versuch zum
> Glück zum scheitern verurteilt. :-)
>

Ich weiss nicht, wie Leute ohne Gott durch schwere Zeiten durchgehen
koennen. Haben wir gerade wieder, Nachbarin hat gegen Darmkrebs
verloren, wird nicht mehr lange unter uns sein. Der Glaube gibt ihr die
Staerke, da durch zu gehen.


>> Hoffentlich raucht dabei nichts ab. Ist aber alles auf dem Server
>> gesichert, nur XP Installations Disks gibt's ja heutzutage nicht
> mehr
>> mit den Rechnern mit :-(
>

> Warum nimmst Du zum Testen nicht irgendeinen alten, langsameren
> Rechner oder eine Wechselplatte?


Bin verheiratet, und da ist nix mit einem Stapel alter Chassis in der
Garage. Wechselplatte mit Slot hatte ich zuletzt an einem Tandon von
1990, danach nie mehr gesehen.


> Dann kannst Du ganz entspannt probieren und experimentieren.
> Ok, RAM brauchst Du für ALLE AKTUELLEN Betriebssysteme satt......sonst
> wirds länglich.
>
> Auf meinem alten Rechner von 96 brauchte XP 15 minuten zum starten.
> Wenn ich Office starte, kamen dann nochmal 15 Minuten hinzu.
> Linux ist dort in 5 Minuten gestartet, aber das starten von open
> office dauerte dann 20 Minuten. :-). Merke: Swappen reduziert den
> flottesten Rechner auf Festplattenzugriffsgeschwindikeit.
> Ich habe Ihn mit W98 ausgestattet und verschenkt.
>

Open Office ist ziemlich lahm im Start. Probiere mal MS-Word, das
startet in einem Bruchteil der Zeit. Jedenfalls hier. So was das auch
auf meinem Rechner aus 1997. NT4.0 war in rund zwei Minuten da, Word in
Sekunde. Bei Open Office kann ich gemuetlich mit meiner Frau eine Tasse
Kaffee trinken, hat auch was ;-)


> Zur Software:
> Auch wenn ich Dir momentan KiCad NOCH nicht zum professionellen
> Arbeiten empfehlen kann, sieh es dir Spasseshalber mal an. Es ist
> schon beeindruckend.....
> Das Gerbtool benutze ich aber schon oft....
> Das offizielle Packet unter Debian ist aber eine zimlich alte Version.
> Bei der Dynamik in der Entwicklung nicht repräsentativ.
>
> http://www.lis.inpg.fr/realise_au_lis/kicad/
> http://de.wikipedia.org/wiki/Kicad
>

Das ist das einzige, was ich noch nicht durch habe. Ist hier total
unbekannt. Von gEDA haben wenigstens ein paar Leute mal was gehoert und
einer muss ja mal anfangen.


> Eagle läuft genau so gut unter linux wie unter Windows.
>

Eagle ist IMHO sehr gut, aber ich will mich davon verabschieden, weil
auch mit V5 keine hierarchische Seitenstruktur kam und diesbezuegliche
Vorschlaege etlicher Leute kaum Resonanz fanden.


> Überraschend viel Windows Software läuft auch unter Wine. Eine
> Vorraussetzung für Wine ist aber eine FAT32 partition. Das musst Du
> bei der Installation berücksichtigen.
>

Der Rechner selbst soll schon bei Windows bleiben. Geht nicht anders.

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