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Dauerladung NiMH

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Wolfgang Horejsi

unread,
Mar 29, 2010, 12:53:04 AM3/29/10
to
Hallo,

ich würde gerne NiMH Akkus 2500mAh mit geringem Strom Dauerladen. So wäre
der Akkuschrauber immer einsatzbereit. Wie hoch darf der Ladestrom sein,
wenn er als Erhaltungsladung über Monate anliegen soll, ohne Schäden an den
Akkus anzurichten?

MfG

--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Dieter Wiedmann

unread,
Mar 29, 2010, 1:49:13 AM3/29/10
to
Wolfgang Horejsi schrieb:

> ich würde gerne NiMH Akkus 2500mAh mit geringem Strom Dauerladen. So
> wäre der Akkuschrauber immer einsatzbereit. Wie hoch darf der Ladestrom
> sein, wenn er als Erhaltungsladung über Monate anliegen soll, ohne
> Schäden an den Akkus anzurichten?

Panasonic: "Trickle charge is not recommended for NiMH batteries."


Gruß Dieter

Helmut Wabnig

unread,
Mar 29, 2010, 1:47:32 AM3/29/10
to
On Mon, 29 Mar 2010 06:53:04 +0200, "Wolfgang Horejsi"
<zuh...@horejsi.de> wrote:

>Hallo,
>
>ich würde gerne NiMH Akkus 2500mAh mit geringem Strom Dauerladen. So wäre
>der Akkuschrauber immer einsatzbereit. Wie hoch darf der Ladestrom sein,
>wenn er als Erhaltungsladung über Monate anliegen soll, ohne Schäden an den
>Akkus anzurichten?
>
>MfG

mein Ladegerät macht das automatisch und heißt neudeutsch
"Trickle Charging" bzw "Trickle Charge"

Google 366000 hits


w.

Heinz Pripal

unread,
Mar 29, 2010, 1:58:21 AM3/29/10
to

> Wie hoch darf der Ladestrom sein,
> wenn er als Erhaltungsladung über Monate anliegen soll, ohne Schäden an den
> Akkus anzurichten?


Hallo Wolfgang

Ich hatte das jahrelang an meinem Billigschrauber. Hatte 10mA
Erhaltungsstrom festgelegt. Weis aber heute nicht mehr, ob das NiMH
oder NiCd war. Denke aber bei so kleinen Strömen kann so und so nix
passieren.

lg, Heinz


Ulli Horlacher

unread,
Mar 29, 2010, 2:25:54 AM3/29/10
to
Wolfgang Horejsi <zuh...@horejsi.de> wrote:

> ich würde gerne NiMH Akkus 2500mAh mit geringem Strom Dauerladen. So wäre
> der Akkuschrauber immer einsatzbereit. Wie hoch darf der Ladestrom sein,
> wenn er als Erhaltungsladung über Monate anliegen soll, ohne Schäden an den
> Akkus anzurichten?

GP (weltgroesster NiMH Akkuhersteller) schreibt C/10, also bei dir 250 mA.
Ich wuerde aber sicherheitsahalber auf C/20 gehen.


--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Jens Fittig

unread,
Mar 29, 2010, 3:13:18 AM3/29/10
to

Ulli Horlacher schrieb:

> Wolfgang Horejsi <zuh...@horejsi.de> wrote:
>
> > ich würde gerne NiMH Akkus 2500mAh mit geringem Strom Dauerladen. So wäre
> > der Akkuschrauber immer einsatzbereit. Wie hoch darf der Ladestrom sein,
> > wenn er als Erhaltungsladung über Monate anliegen soll, ohne Schäden an den
> > Akkus anzurichten?
>
> GP (weltgroesster NiMH Akkuhersteller) schreibt C/10, also bei dir 250 mA.
> Ich wuerde aber sicherheitsahalber auf C/20 gehen.

FACK!

Die erste und einzig sinnvolle Antwort neben dem üblichen Gelaber
manch anderer!

Jens Seiler

unread,
Mar 29, 2010, 3:22:36 AM3/29/10
to
On 29.03.2010 08:25, Ulli Horlacher wrote:

> Wolfgang Horejsi<zuh...@horejsi.de> wrote:
>
>> Wie hoch darf der Ladestrom sein,
>> wenn er als Erhaltungsladung über Monate anliegen soll, ohne Schäden an den
>> Akkus anzurichten?
>
> GP (weltgroesster NiMH Akkuhersteller) schreibt C/10, also bei dir 250 mA.
> Ich wuerde aber sicherheitsahalber auf C/20 gehen.

Das mit dem Reduzieren des von GP angegebenen Stroms ist auf jeden Fall
zu empfehlen, denn GP schreibt in den meisten Datenblättern (z.B.
http://www.gpbatteries.com/pic/200AAH.pdf) zum Thema "Continuous
Overcharge" (also *Überladen*, nicht Dauerladen): "No conspicuous
deformation and/or leakage".
Es wird also lediglich gesagt, dass die Zellen (im Durchschnitt?) nicht
aufblähen, auslaufen etc. Inwiefern die elektrischen Leistungsmerkmale
leiden finde ich leider nirgendwo. Gibt es da irgendwo eine definitivve
Aussage?

Gruß,
Jens

--
man mailt sich
Dipl.-Inform. Jens Seiler
mailto:ma...@jens-seiler.de - ICQ# 24778881
http://www.jens-seiler.de

Wolfgang Horejsi

unread,
Mar 29, 2010, 3:43:33 AM3/29/10
to
"Jens Seiler" <use...@jens-seiler.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hopkfr$6pm$00$1...@news.t-online.com...

> Es wird also lediglich gesagt, dass die Zellen (im Durchschnitt?) nicht
> aufblähen, auslaufen etc. Inwiefern die elektrischen Leistungsmerkmale
> leiden finde ich leider nirgendwo. Gibt es da irgendwo eine definitivve
> Aussage?

Ok, danke für den ausdrücklichen Hinweis. Ich werde mit dem Strom auf 50mA
runter gehen. Es geht mir wirklich nur darum, dass der Akkuschrauber immer
dann einsatzbereit ist, wenn man ihn braucht.

--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Dieter Wiedmann

unread,
Mar 29, 2010, 3:57:04 AM3/29/10
to
Wolfgang Horejsi schrieb:

>> Gibt es da
>> irgendwo eine definitivve Aussage?

Ja, kannst du bei Panasonic nachlesen.


> Ok, danke für den ausdrücklichen Hinweis. Ich werde mit dem Strom auf
> 50mA runter gehen. Es geht mir wirklich nur darum, dass der
> Akkuschrauber immer dann einsatzbereit ist, wenn man ihn braucht.

Das wird er dann nicht sein, durch die Dauer(über)ladung steigt der
Innenwiderstand stark an. Das ist zwar in der Regel reversibel, nützt
dir aber von wegen Bereitschaft nichts. Empfohlen wird nachladen mit
0,1C, rein zeitgesteuert, und immer dann wenn die Leerlaufspannung unter
einen bestimmten Wert gesunken ist.


Gruß Dieter

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Mar 29, 2010, 3:59:25 AM3/29/10
to
Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:

>GP (weltgroesster NiMH Akkuhersteller) schreibt C/10, also bei dir 250 mA.

C/10?! Das ist eigentlich der Wert für Normalladung, aber Erhaltung?!
Das kenne ich eher mit C/30...


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Jens Seiler

unread,
Mar 29, 2010, 4:35:55 AM3/29/10
to
On 29.03.2010 09:57, Dieter Wiedmann wrote:
>>> Gibt es da irgendwo eine definitivve Aussage?
>
> Ja, kannst du bei Panasonic nachlesen.

In der Tat:
http://www.panasonic.com/industrial/includes/pdf/Panasonic_NiMH_ChargeMethods.pdf

"Trickle current: 0.033 to 0.05CmA. When the trickle current is set
higher, the temperature rise of the batteries is increaed, causing the
battery characteristics to deteriorate."

Der Unterschied zu GP ist also, dass GP "garantiert", dass die Zellen
sich bei C/10 zumindest nicht optisch ver�ndern, w�hrend Panasonic sagt,
dass bei C/20 und kleiner normalerweise auch die anderen Charakteristika
nicht leidern.

Widerspricht sich nicht aber tendiert eindeutig in Richtung kleinerer
Str�me.
Bleibt nur noch der Hinweis von Dieter zu beachten. Also entweder es
drauf ankommen lassen, oder die Nachladeschaltung etwas "verkomplizieren".


Gru�,

Myn Seudop

unread,
Mar 29, 2010, 4:55:07 AM3/29/10
to
Jens Fittig wrote:

> Die erste und einzig sinnvolle Antwort neben dem üblichen Gelaber
> manch anderer!

Wie gut, dass wenigstens du hier immer sinnvolle Antworten und kein
Gelaber ablässt, nicht wahr, Wolfgang Gerber?

Myn
PS: Ich halte Ullis C/10 für deutlich zu hoch.

Uwe Hercksen

unread,
Mar 29, 2010, 5:00:31 AM3/29/10
to

Jens Seiler schrieb:

> In der Tat:
> http://www.panasonic.com/industrial/includes/pdf/Panasonic_NiMH_ChargeMethods.pdf
>
>
> "Trickle current: 0.033 to 0.05CmA. When the trickle current is set
> higher, the temperature rise of the batteries is increaed, causing the
> battery characteristics to deteriorate."

Hallo,

man sollte dieses wie auch andere Paper auch bis zum Ende lesen, weiter
hinten steht dann:

"*Trickle charge is not recommended for NiMH batteries. Please consult
Panasonic on any NiMH applications requiring trickle charge"

Es wird eine zeitgesteuerte Erhaltungslademethode beschrieben die auch
mit 30 % der Energie die von Trickle charge benötigt würde auskommt.

Bye

Jens Fittig

unread,
Mar 29, 2010, 5:32:51 AM3/29/10
to

Myn Seudop schrieb:

> Jens Fittig wrote:
>
> > Die erste und einzig sinnvolle Antwort neben dem üblichen Gelaber
> > manch anderer!
>
> Wie gut, dass wenigstens du hier immer sinnvolle Antworten und kein
> Gelaber ablässt, nicht wahr, Wolfgang Gerber?

Dummschwätzer!



> Myn
> PS: Ich halte Ullis C/10 für deutlich zu hoch.

Auch noch zu blöde zum lesen!

Er schreibt sehr deutlich in Klartext:

>> Ich wuerde aber sicherheitsahalber auf C/20 gehen.

PLONK! Deppen wie dich brauche ich nicht.


Heinz Schmitz

unread,
Mar 29, 2010, 5:48:02 AM3/29/10
to
Ulli Horlacher wrote:

>> ich würde gerne NiMH Akkus 2500mAh mit geringem Strom Dauerladen. So wäre
>> der Akkuschrauber immer einsatzbereit. Wie hoch darf der Ladestrom sein,
>> wenn er als Erhaltungsladung über Monate anliegen soll, ohne Schäden an den
>> Akkus anzurichten?

>GP (weltgroesster NiMH Akkuhersteller) schreibt C/10, also bei dir 250 mA.

>Ich wuerde aber sicherheitshalber auf C/20 gehen.

Bei Einsatz von Energie aus fossilen Quellen scheint
das eine äußerst sinnvolle Anwendung zu sein :-).

Grüße,
H.

Heinz Schmitz

unread,
Mar 29, 2010, 5:56:38 AM3/29/10
to
Jens Seiler wrote:

>Also entweder es
>drauf ankommen lassen, oder die Nachladeschaltung etwas "verkomplizieren".

Wenn Du nicht weißt, wieviel in Deinen Tank reinpaßt,
und auch nicht weißt, wieviel noch drin ist,
und auch nicht weißt, wieviel Du davon noch rauskriegst,
und er außerdem noch ein Loch hat,
dann hast Du ein Elektroauto, oder eins von meinen Akku-Geräten.

Grüße,
H.


Uwe Hercksen

unread,
Mar 29, 2010, 6:06:36 AM3/29/10
to

Heinz Schmitz schrieb:

> Wenn Du nicht weißt, wieviel in Deinen Tank reinpaßt,
> und auch nicht weißt, wieviel noch drin ist,
> und auch nicht weißt, wieviel Du davon noch rauskriegst,
> und er außerdem noch ein Loch hat,
> dann hast Du ein Elektroauto, oder eins von meinen Akku-Geräten.

Hallo,

auch wenn der Benzintank kein "Loch" haben sollte, Verdampfungsverluste
wird er schon haben, besonders bei Temperatur- und Luftdruckzyklen sowie
höherer Umgebungstemperatur.

Bye

Myn Seudop

unread,
Mar 29, 2010, 6:13:53 AM3/29/10
to
Jens Fittig wrote:

> Dummschwätzer!
> [...]


> Auch noch zu blöde zum lesen!

FittiGerber wie man ihn kennt und liebt. Er ist doch immer wieder
putzig.

> Er schreibt sehr deutlich in Klartext:
>
> >> Ich wuerde aber sicherheitsahalber auf C/20 gehen.

Auch das ist noch zu viel Strom.

> PLONK! Deppen wie dich brauche ich nicht.

Sag, verlierst du gelegentlich den Überblick? Du hast mich noch
neulich erst gePLONKt.

Myn

Harald Wilhelms

unread,
Mar 29, 2010, 6:25:51 AM3/29/10
to
On 29 Mrz., 06:53, "Wolfgang Horejsi" <zuha...@horejsi.de> wrote:
> Hallo,
>
> ich würde gerne NiMH Akkus 2500mAh mit geringem Strom Dauerladen.

Das vertragen wohl typischerweise NC-Akkus wesentlich
besser als NiMH-Akkus. Falls Du Dir nicht eine PWM-
Steuerung (Ein Tag laden, eine Woche nicht) würde ich
da eher auf C/50 Ladestrom gehen, und einkalkulieren,
das Du öfter mal neue Akkus kaufen musst.


> So wäre
> der Akkuschrauber immer einsatzbereit.

Du solltest über den Kauf eines Lithium-
Schraubers nachdenken. (Oder schenken
lassen.Es sind ja nur noch 9 Monate bis
Weihnachten. :-) )
Gruss
Harald

Ralph Jud

unread,
Mar 29, 2010, 7:01:05 AM3/29/10
to
Dieter Wiedmann wrote:
> ... Empfohlen wird nachladen mit 0,1C, rein zeitgesteuert, und immer

> dann wenn die Leerlaufspannung unter einen bestimmten Wert gesunken ist.

Nur so als Ideen-Anstoss ... vor über 25 Jahren gabs dieses Problem
auch schon bei den NiCd-Akkus, da erbot sich dies als "Lösung":
http://www.elo-web.de/elo/entwicklung-und-projekte/elo-1983/ladegeraet
Ich weiss nicht, ob dies auf NiMH anwendbar ist.

Gruß, Ralph

... NiMH wegen der Selbstentladung ausgemistet habend

Harald Wilhelms

unread,
Mar 29, 2010, 7:49:10 AM3/29/10
to
On 29 Mrz., 13:01, Ralph Jud <ralph....@gmx.ch> wrote:

> ... NiMH wegen der Selbstentladung ausgemistet habend

...und bald wieder einmisten müssend, da es
NC-Akkus wohl bald nicht mehr zu kaufen gibt.
Gruss
Harald
PS: Eine mögliche Lösung für Dich und
Wolfgang wäre ja vielleicht auch die
Verwendung von Eneloop o.ä. Akkus

Ralph Jud

unread,
Mar 29, 2010, 7:54:12 AM3/29/10
to
Harald Wilhelms wrote:
> PS: Eine mögliche Lösung für Dich und
> Wolfgang wäre ja vielleicht auch die
> Verwendung von Eneloop o.ä. Akkus

'tschuldigung, die Eneloops habe ich vergessen ...
davon habe ich 4 4er Packs in Segelmodellen verbaut,
haben die Ladung den Winter über gehalten :-)
Gruß, Ralph
... vergessen habend, daß Eneloop zu den NiMH gehört

Harald Wilhelms

unread,
Mar 29, 2010, 8:04:23 AM3/29/10
to
On 29 Mrz., 13:54, Ralph Jud <ralph....@gmx.ch> wrote:
> Harald Wilhelms wrote:
> > PS: Eine m gliche L sung f r Dich und
> > Wolfgang w re ja vielleicht auch die
> > Verwendung von Eneloop o. . Akkus

>
> 'tschuldigung, die Eneloops habe ich vergessen ...
> davon habe ich 4 4er Packs in Segelmodellen verbaut,
> haben die Ladung den Winter ber gehalten :-)
> Gru , Ralph
> ... vergessen habend, da Eneloop zu den NiMH geh rt

Hallo Ralph,
wie kommt es eigentlich, das ich bei
meinem Posting noch alle Umlaute sehe,
in Deinem aber nur noch Spaces? Habe
ich da bei meinem Feuerfuchs eine falsche
Schriftart eingestellt, oder hängt das mit
meinem Newsreader Google zusammen?
Gruss
Harald

Ralph Jud

unread,
Mar 29, 2010, 9:54:10 AM3/29/10
to
Harald Wilhelms wrote:
> wie kommt es eigentlich, das ich bei
> meinem Posting noch alle Umlaute sehe,
> in Deinem aber nur noch Spaces? Habe
> ich da bei meinem Feuerfuchs eine falsche
> Schriftart eingestellt, oder hängt das mit
> meinem Newsreader Google zusammen?

Ich sehe im Header Deines Postings den
Content-Transfer-Encoding: qouted-printable,
der bei mir (und anderen Postern) auf 8Bit
gesetzt ist. Hast Du nur bei meinen Postings
diese Probleme?

Gruss, Ralph
... auch mit einem Mozilla-Derivat postend

Heinz Schmitz

unread,
Mar 29, 2010, 9:57:10 AM3/29/10
to
Uwe Hercksen wrote:

>> Wenn Du nicht weißt, wieviel in Deinen Tank reinpaßt,
>> und auch nicht weißt, wieviel noch drin ist,
>> und auch nicht weißt, wieviel Du davon noch rauskriegst,
>> und er außerdem noch ein Loch hat,
>> dann hast Du ein Elektroauto, oder eins von meinen Akku-Geräten.

>auch wenn der Benzintank kein "Loch" haben sollte, Verdampfungsverluste

>wird er schon haben, besonders bei Temperatur- und Luftdruckzyklen sowie
>höherer Umgebungstemperatur.

Nicht soviel, daß ich plötzlich rechts ran fahren und
dem Autobahnpolizisten beichten müßte, daß mein
Tank leer wäre :-).
Eine Extrapolation des Nutzungskomforts derzeitiger
Akkus auf Elektroautos läßt mich Schreckliches ahnen.

Grüße,
H.


Harald Wilhelms

unread,
Mar 29, 2010, 10:57:09 AM3/29/10
to
On 29 Mrz., 15:54, Ralph Jud <ralph....@gmx.ch> wrote:
> Harald Wilhelms wrote:
> > wie kommt es eigentlich, das ich bei
> > meinem Posting noch alle Umlaute sehe,
> > in Deinem aber nur noch Spaces? Habe
> > ich da bei meinem Feuerfuchs eine falsche
> > Schriftart eingestellt, oder h ngt das mit

> > meinem Newsreader Google zusammen?
>
> Ich sehe im Header Deines Postings den
> Content-Transfer-Encoding: qouted-printable,
> der bei mir (und anderen Postern) auf 8Bit
> gesetzt ist.

Weisst Du denn, wo man das umstellt?
Die "Hilfe" von firefox gibt da keine echte Hilfe...
"charset=ISO-8859-1" ist ja wohl in Ordnung?

> Hast Du nur bei meinen Postings
> diese Probleme?

Ist mir bei anderen Postern auch schon passiert.

> Gruss, Ralph
> ... auch mit einem Mozilla-Derivat postend

Gruss
Harald

Marcel Müller

unread,
Mar 29, 2010, 4:19:50 PM3/29/10
to
Harald Wilhelms wrote:
> Du solltest über den Kauf eines Lithium-
> Schraubers nachdenken. (Oder schenken
> lassen.Es sind ja nur noch 9 Monate bis
> Weihnachten. :-) )

Ordentliche NiMH-Zellen tun es auch. Nicht das Spielzeug mit viel (nicht
nutzbarer) Kapazität.
Ich habe hier einen Schauber, den kann man durchaus nach drei Monaten in
der Ecke zu Schrank zusammenbauen nutzen.


Marcel

Frank Scheffski

unread,
Mar 29, 2010, 4:24:58 PM3/29/10
to
Vor ein paar Jahren habe ich mal für einen ähnlichen Anwendungsfall
eine Mimik mit einem 555 gebaut, die neben C25 alle paar sec. einen
geladenen Elko in den Akku entladen hat. Der Ladewiderstand war so
bemessen, daß bei durchgeschaltetem Transistor max. C10 floß und der
Elko hatte IIRC 1000µ bei einem 1200mAh-Akku.
Hat den Akkus erstaunlich gutgetan, was den Memory-Effekt betraf.
Sollte also auch für NiMH funktionieren.

MfG

Frank

Wolfgang Horejsi

unread,
Mar 30, 2010, 1:15:57 AM3/30/10
to

"Harald Wilhelms" <649726...@kabelmail.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3f4533f3-4141-492a...@j21g2000yqh.googlegroups.com...

> Du solltest über den Kauf eines Lithium-Schraubers nachdenken.

Meine bisheringen Erfahrungen mit Li-Ion stammen von Notebooks (nach 3
Jahren Akku vollkommen platt) und Handys (nach 1 Jahr noch ca. 50%
Kapazität) und schrecken mich eher ab.

--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Ralph Jud

unread,
Mar 30, 2010, 2:29:23 AM3/30/10
to
Harald Wilhelms wrote:
> Weisst Du denn, wo man das umstellt?
Eigentlich m�chte ich diesen Thread beenden,
das Thema geh�rt in diese NG.
Nur einen Tipp: Bei mir (Mozilla-Seamonkey)
kann unter Preferences/Mail&Newsgroups/Character Encoding
im Abschnitt "Composing Messages" ein H�ckchen gesetzt
werden f�r "quoted printable" MIME encoding, dieses
ist bei mir NICHT gesetzt. Sollte Bei FF �hnlich sein.

Gruss, Ralph

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Mar 30, 2010, 4:39:03 AM3/30/10
to
"Wolfgang Horejsi" <zuh...@horejsi.de> wrote:

>Meine bisheringen Erfahrungen mit Li-Ion stammen von Notebooks (nach 3
>Jahren Akku vollkommen platt) und Handys (nach 1 Jahr noch ca. 50%
>Kapazität) und schrecken mich eher ab.

Ich habe hier Handfunkgeräte mit zehn Jahre alten LiIos, die immer
noch Leistung bringen.

Ulli Horlacher

unread,
Mar 31, 2010, 1:57:02 AM3/31/10
to
Myn Seudop <seu...@freenet.de> wrote:

> PS: Ich halte Ullis C/10 f�r deutlich zu hoch.

Ist nicht mein C/10 sondern GPs.
Du weisst mehr als der Welt groesste Akkuhersteller?

--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Jens Fittig

unread,
Mar 31, 2010, 2:34:51 AM3/31/10
to

Ulli Horlacher schrieb:

> Myn Seudop <seu...@freenet.de> wrote:
>
> > PS: Ich halte Ullis C/10 f�r deutlich zu hoch.
>
> Ist nicht mein C/10 sondern GPs.
> Du weisst mehr als der Welt groesste Akkuhersteller?

Kanntest du den Troll noch nicht? Immer nur dumme Einwendungen - aber
keine Ahnung!

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Mar 31, 2010, 3:27:07 AM3/31/10
to
Ulli Horlacher schrieb:
>
> Myn Seudop <seu...@freenet.de> wrote:
>
> > PS: Ich halte Ullis C/10 für deutlich zu hoch.

>
> Ist nicht mein C/10 sondern GPs.
> Du weisst mehr als der Welt groesste Akkuhersteller?

Dadrum geht's doch garnicht.
Sieh mal: Ein Akku wird üblicherweise mit C/10 geladen. Und zwar
so lange, bis er voll ist. Dann sollte man nicht mehr weiterladen.
Wenn ein Teil der Ladung raus ist, dann kann man die ersetzen.
Hier spricht man dann vom Nachladen. Das wird auch mit C/10 gemacht.
Die Erhaltungsladung ist aber im primitivsten Fall ein ständig
fließender Ladestrom (deshalb schreibt Wolfgang "Dauerladung"). In
dem Falle wird eben nicht geguckt, wie voll der Akku ist. Und dafür
ist C/10 wirklich einfach zu viel.

MfG
hjs

Wiebus

unread,
Mar 31, 2010, 4:04:19 AM3/31/10
to
Hallo Heinz.

> Eine Extrapolation des Nutzungskomforts derzeitiger
> Akkus auf Elektroautos läßt mich Schreckliches ahnen.

Das kannst Du schön an Mobiltelephonen studieren. :-)

Die staendig den Akku leerhaben, sind die Wenignutzer. Die
Intensivnutzer
sind daran gewoehnt, manisch den Akkustand zu kontrollieren und
nachzuladen.
Spaetestens nach 1/2 Jahr wird ein neuer gekauft. Nur so auf
Verdacht.......

Was mich wundert, ist, das separate Ladestationen fuer
Mobiltelephonakkus eher unueblich und schwer zu bekommen sind. Es wird
immer davon ausgegangen, das die Akkus im Geraet nachgeladen werden.
Fuer mich waere es aber das natuerlichste, die Akkus immer in
Ladestationen zu laden und nur den Akku zu tauschen. Wenn ich mehrere
Akkus habe, die in diesem System kreisen, bin ich deutlich flexibler
als jemand der nur im Mobiltelefon nachladen kann. Nicht zu vergessen
die Reserve, die ich dann in der Hosentasche habe(n kann).

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.

Heiko Lechner

unread,
Mar 31, 2010, 4:24:07 AM3/31/10
to
Am 31.03.2010 10:04, schrieb Wiebus:

> Fuer mich waere es aber das natuerlichste, die Akkus immer in
> Ladestationen zu laden und nur den Akku zu tauschen.

Du willst also immer die Uhr neu stellen? ;)

SCNR,
Heiko.

Wiebus

unread,
Mar 31, 2010, 5:02:12 AM3/31/10
to
Hallo Dieter.

> > Ok, danke für den ausdrücklichen Hinweis. Ich werde mit dem Strom auf
> > 50mA runter gehen. Es geht mir wirklich nur darum, dass der
> > Akkuschrauber immer dann einsatzbereit ist, wenn man ihn braucht.
>
> Das wird er dann nicht sein, durch die Dauer(über)ladung steigt der
> Innenwiderstand stark an. Das ist zwar in der Regel reversibel, nützt
> dir aber von wegen Bereitschaft nichts. Empfohlen wird nachladen mit


> 0,1C, rein zeitgesteuert, und immer dann wenn die Leerlaufspannung unter
> einen bestimmten Wert gesunken ist.
>

Das ist Richtig. Allerdings ist eben mit Blick auf den Verbraucher zu
ueberlegen,
wieweit das problematisch ist. Gerade Elektroschrauber ziehen aber
viel Strom.....

Auf der anderen Seite braucht es seine Zeit, bis sich der hohe
Innenwiderstand eingestellt hat. Wenn er das Teil also 1 mal in der
Woche benutzt, waere es durchaus brauchbar, weil der Effekt dann
zurückgesetzt würde. Vermutlich hat er das aber nicht vor, sonst
haette er nicht obigen Plan.

Ein anderer Weg waere, die Maximalspannung des Laders so zu begrenzen,
das bei vollem Akku unter 1mA hineinfliesst. Bei 600mAh NiCa haben
sich 1,4V pro Zelle bewaert. Die gleiche Schaltung verwende ich ohne
Aenderung auch fuer 4000mAh NiMH (Monozellen), und es funktioniert.

Das Laden ist schneckig langsam, und der Akku wird eigentlich nie
richtig voll. Und es existiert ein Missverhaeltnis zwischen Kapazitaet
4Ah und dem maximalen (Anfangs-) Ladestrom von 0,1A , was C/40
entspraeche. Der Strom geht dann schnell zurueck auf C/400, und
letztlich auf unter C/4000. Vermutlich stellt sich dort ein
Gleichgewicht mit der Selbstentladung ein, und es gibt eine erhebliche
Exemplarstreuung.

Vorsicht beim Laden von NiMHs im Winter! Die Teile gehen kaputt, wenn
sie bei weniger als +5 C° geladen werden. Und es dauert lange, bis so
eine ausgekuehlte Monozelle bei +10 C° auch innen über die +5 C°
kommt.
Was ist eigentlich der Grund dafür, das die Teile kaltes Laden nicht
mögen? Entladen ist ja kein Problem.

Wie muesste ein Algorithmus für ein Ladegeraet aussehen, daß den Akku
vorher anwärmt? Aussentemperatur des Akkus einmal messen, geheitzte
Umgebungstemperatur messen, nach einer Weile beide Messungen
wiederholen und über eine Heuristik oder Fuzzy-Logik eine Prognose
machen, wie lange es in der geheitzten Umgebung dauert, bis der Akku
auch innen warm ist, und hoffen, das die Streuungen im Akkuaufbau
(Lackierung, Ueberzug, Gehäuse) zwischen unterschiedlichen Herstellern
nicht zu verschieden sind? Zwischendurch natürlich durch wiederholte
Messung diese Prognose weiter unterstützen.
Naja. Mit einer Automatik zuverlaessig die Oberflächentemperatur des
Akkus messen zu wollen ist fuer ein einfaches Ladegeraet schon eine
heftige Aufgabe, wenn man bedenkt, das ein Brötchenkrümmel auf dem
Sensor eine fatale Fehlmessung produziert. Eigentlich gehoert der
Sensor bei der Fertigung mit in die Zelle eingebaut. Auf der anderen
Seite will man das nicht, weil dann jeder Hersteller sein eigenes
Süppchen kochen kann und über die Wahl des Sensors und der
Schnittstelle eine künstliche Inkompatibilität erschaffen kann, um
seine Kunden zu "binden".

Alle Erfahrung, die ich mittlerweile mit Akkus gesammelt habe, zeigen
mir, das vom Handling und von der Robustheit her der Bleiakku
eigentlich ein Optimum darstellt. Auch mit Nickel-Eisen habe ich
eigentlich gute Erfahrung gemacht. Allerdings sind sie deutlich
aufwaendiger in der Wartung und werden mittlerweile nicht mehr
produziert.
Ich glaube, Friemann&Wolff war der letzte Hersteller.......

Heinz Schmitz

unread,
Mar 31, 2010, 5:09:07 AM3/31/10
to
Wiebus wrote:

>Was mich wundert, ist, das separate Ladestationen fuer
>Mobiltelephonakkus eher unueblich und schwer zu bekommen sind. Es wird
>immer davon ausgegangen, das die Akkus im Geraet nachgeladen werden.

Ja.
Wie Autos, bei denen Tanken so lange brauchen würde wie Fahren.

Aber wie anders könnten uns die Hersteller ihre proprietären Akkus
aufzwingen :-)?

Grüße,
H.

Myn Seudop

unread,
Mar 31, 2010, 5:16:56 AM3/31/10
to
Ulli Horlacher wrote:

> Ist nicht mein C/10 sondern GPs.
> Du weisst mehr als der Welt groesste Akkuhersteller?

Nein, aber ich kann die Datenblätter von GP sinnentnehmend lesen.
Dort habe ich nur die Aussage gefunden, dass bei ÜBERladung mit C/10
der Akku nicht leckt oder gar explodiert, nicht mehr. Insbesondere
garantieren sie nicht, dass der Akku nach dieser Behandlung noch
funktionsfähig ist.

Also, wo hast Du bei GP über die Zulässigkeit von Dauerladung mit
C/10 gelesen? Quellenangabe bitte.

Myn

Wiebus

unread,
Mar 31, 2010, 5:23:41 AM3/31/10
to
Hallo Heiko.

> > Fuer mich waere es aber das natuerlichste, die Akkus immer in
> > Ladestationen zu laden und nur den Akku zu tauschen.
>
> Du willst also immer die Uhr neu stellen? ;)

Ich habe mich nie daran gewöhnt, das Teil auch als Uhr zu benutzen.
Ich trage mein Mobiltelefon in einer Plastikbutterbrotdose (gegen
Stoß) mit den ganzen anderen Männer-Neccesairs in meiner rechten
Beintasche. Das Teil dort rauszupolken, wenn ich mal auf die Uhr sehen
will, ist mir zu lästig.
Dieses Verhalten ist auch der Grund dafür, das ich finde, das die
Klingeln der Teile alle zu leise sind.

Ausserdem verstehe ich nicht, wieso man nicht eine RTC mit einem
Supercap solange stützen könnte, bis der Akkuwechsel in Ruhe vollzogen
ist. Im Zweifel könnte man ja auch zwei Akkus einbauen, zwischen denen
umgeschaltet wird, und die halt "nacheinander" zu wechseln wären.
Eine DCF77 Anbindung scheint von den Herstellern ja als unsportlich
angesehen zu werden, mal abgesehen davon, das die Teile bei der
Kommunikation mit dem Netz die Uhrzeit sowieso sehr genau wissen
müssen und darum auch mitgeteilt bekommen. Allenfalls müsste man die
Systemzeit in die Lokalzeit umrechnen, was aber mit einem festen
Parameter genügend genau machbar wäre. Dieser Parameter könnte wie
eine Telephonnummer auf der Karte hinterlegt sein. Allenfals das
Tagesdatum wäre einmal pro Tag neu zu schreiben, und man müsste sich
halt beeilen, den Akkuwechsel inerhalb von 24h zum Abschluss zu
bringen. :-)

Wieso man die Zeit also jedesmal bei Akkuwechsel noch Eingeben muss,
ist mir ein Rätsel.

Myn Seudop

unread,
Mar 31, 2010, 5:28:23 AM3/31/10
to
Jens Fittig wrote:

> Kanntest du den Troll noch nicht? Immer nur dumme Einwendungen - aber
> keine Ahnung!

Ach, Du sprichst von dir?

Myn

Harald Wilhelms

unread,
Mar 31, 2010, 6:21:57 AM3/31/10
to

Ja, es ist traurig, wie primitiv die
Handyschaltungen teilweise sind. M.W.
wird neben verschiedenen anderen Dingen
auch die Uhrzeit laufend über das Sender-
netz übertragen.
Gruss
Harald

Harald Wilhelms

unread,
Mar 31, 2010, 6:37:51 AM3/31/10
to
On 31 Mrz., 11:02, Wiebus <bernd.wie...@gmx.de> wrote:

> Wenn er das Teil also 1 mal in der
> Woche benutzt, waere es durchaus brauchbar, weil der Effekt dann
> zurückgesetzt würde.

Ja, man sollte eine Schraube im Wohnzimmertisch anbringen,
die man jeweils Montags einschraubt und Mittwochs wieder
rausschraubt. Anschliessend dann nachladen. Allerdings ist
der WAF dieser Methode sehr gering...

> Vorsicht beim Laden von NiMHs im Winter! Die Teile gehen kaputt, wenn
> sie bei weniger als +5 C° geladen werden.

Ups, das wusste ich noch gar nicht. Tja, NG-Lesen bildet...

> Wie muesste ein Algorithmus für ein Ladegeraet aussehen, daß den Akku

> vorher anwärmt? ...lange Beschreibung...

Irgendwann sollte man vielleicht auch berücksichtigen,
das sich bei den heutigen niedrigen Akkupreisen ein
allzukomplizierter Algorithmus einfach nicht mehr lohnt...

> Alle Erfahrung, die ich mittlerweile mit Akkus gesammelt habe, zeigen
> mir, das vom Handling und von der Robustheit her der Bleiakku
> eigentlich ein Optimum darstellt.

ACK, aber man liest heute ja auch schon von etwas
fehlertoleranteren Lithiumakkus. Ich denke, die
werden früher oder später die Bleiakkus ablösen.

> Auch mit Nickel-Eisen habe ich
> eigentlich gute Erfahrung gemacht. Allerdings sind sie deutlich
> aufwaendiger in der Wartung und werden mittlerweile nicht mehr
> produziert.

Wie lädt man die eigentlich? Da ist ja
wohl nur eine zeitgesteuerte Ladung möglich.

Kennt eigentlich noch einer die Rulagakkus?
Da wurde die Ladung abgeschaltet, wenn der
Akku "dicke Backen" bekam. :-)
Gruss
Harald

Andreas Graebe

unread,
Mar 31, 2010, 7:51:49 AM3/31/10
to
Harald Wilhelms wrote:

> Kennt eigentlich noch einer die Rulagakkus?
> Da wurde die Ladung abgeschaltet, wenn der
> Akku "dicke Backen" bekam. :-)
> Gruss
> Harald

Solche weissen quader aus glibschigem Kunststoff? Ja, die waren furchtbar.
Keine Power, und die Lebensdauer war minimal, kein Wunder bei der
Lademethode.

--

Mit freundlichen Gruessen Andreas Graebe
--. .-. .- . -... . .--.-. - ..-. .... -....- -... . .-. .-.. .. -. .-.-.- -.. .

MaWin

unread,
Mar 31, 2010, 9:19:19 AM3/31/10
to

"Andreas Graebe" <gra...@tfh-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hovd0l$5h9$1...@localhost.localdomain...

>
>> Kennt eigentlich noch einer die Rulagakkus?
>> Da wurde die Ladung abgeschaltet, wenn der Akku "dicke Backen" bekam. :-)
> Solche weissen quader aus glibschigem Kunststoff? Ja, die waren furchtbar.
> Keine Power, und die Lebensdauer war minimal, kein Wunder bei der
> Lademethode.


Dasselbe Prinzip wie bei Varta Charge & Go ?
http://www.gimahhot.de/m900-7642-0-0-0/varta-ladegeraet-15-min-charge-go-4-stk-mignon-akku.html
Die wurde mal heftig beworben als die bester Erfindung seit geschnitten Brot,
und verschwanden dann wieder lautlos von der Bildfläche.

Vermutlich war es derselbe Mist wie deine Rulag in neuen Schläuchen.

Na, Varta eben.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.


Wiebus

unread,
Mar 31, 2010, 8:33:45 AM3/31/10
to
Hallo Harald.

> Ja, man sollte eine Schraube im Wohnzimmertisch anbringen,
> die man jeweils Montags einschraubt und Mittwochs wieder
> rausschraubt. Anschliessend dann nachladen. Allerdings ist
> der WAF dieser Methode sehr gering...

Akkuschrauber sind was für den häufigen industriellen oder
Handwerklichen Einsatz. Der Heimwerker käme eigentlich mit einem guten
Schraubendreher Satz aus. Ich habe sogar noch eine Handbohrmaschine,
weil Weichholz z.B. laesst sich damit hervorragend bohren, ohne
Herumgehampel mit Netzanschluss oder Akkuladung.

Auf WAF zu achten, fürt nur in die Verzweiflung......

> > Vorsicht beim Laden von NiMHs im Winter! Die Teile gehen kaputt, wenn
> > sie bei weniger als +5 C° geladen werden.
> Ups, das wusste ich noch gar nicht. Tja, NG-Lesen bildet...

Kann sein, daß das Problem ja auch jetzt in Griff ist. Vor 10 Jahren
bestand es noch. Jedenfalls achte ich immer noch darauf, die Teile
nicht kalt zu laden.
NiMHs können sonst Kälte gut ab. Im Gegensatz zu vielen Alkaline-
Batterien.

> Irgendwann sollte man vielleicht auch berücksichtigen,
> das sich bei den heutigen niedrigen Akkupreisen ein
> allzukomplizierter Algorithmus einfach nicht mehr lohnt...

Naja. AA und AAA sind ja einfach in der Hosentasche vorzuwärmen. Aber
ich bevorzuge D. Da dauert das. Und es gehen nicht soviele in eine
Hosentasche. Und NiMH als D-Zelle ist nicht wirklich billig.
Das Problem ist eher, das man für richtigen Einsatz des Algorithmus
Hintergrundinformationen braucht. Hat man diese aber, braucht man den
Algorithmus deutlich weniger dringend.
In diesem Falle langt es zu Wissen, das ich darauf achten muss, die
Teile nicht kalt zu laden.......

> > Alle Erfahrung, die ich mittlerweile mit Akkus gesammelt habe, zeigen
> > mir, das vom Handling und von der Robustheit her der Bleiakku
> > eigentlich ein Optimum darstellt.
> ACK, aber man liest heute ja auch schon von etwas
> fehlertoleranteren Lithiumakkus. Ich denke, die
> werden früher oder später die Bleiakkus ablösen.

Naja. Es ist ja nicht nur die Fehlertoleranz. Auch das
Alterungsverhalten und die ambitionierte Ueberwachungselektronik, der
ich nur traue, wenn ich sie selber entstört habe.
Zudem können die teile zwar Kälte ab, aber keine Hitze. Eigentlich
leiden bei Hitze alle Akkus sehr stark, aber bei lithium und NiMH ist
es am schlimmsten und eben auch fatal....

Aber ich fürchte auch, das den Teilen wegen ihres geringen Gewichtes
(hoher WAF) viel an sonstigen Macken nachgesehen wird. Es gibt ja
durchaus Fälle, wo Gewicht essentiell ist. Aber warum muss alles
Flugtauglich sein?

Für Fahrzeuganwendungen erscheint mir das Preis/Alterungsverhältnis
sehr ungünstig. Mal sehen, ob das in den Griff zu kriegen ist. Beim
Mobiltelefon fällt es mir kaum auf, wenn der Akku nur noch 30%
Kapazität hat. Ein auf 30% reduzierter Tank im Fahrzeug würde mir
schnell auffallen. :O)


> > Auch mit Nickel-Eisen habe ich
> > eigentlich gute Erfahrung gemacht. Allerdings sind sie deutlich
> > aufwaendiger in der Wartung und werden mittlerweile nicht mehr
> > produziert.

> Wie lädt man die eigentlich? Da ist ja
> wohl nur eine zeitgesteuerte Ladung möglich.

Richtig. Zeitgesteuert mit Konstantstrom.
Hinzu kommt, das gelegentlich der Elektrolyt weggeschüttet und durch
frischen ersetzt werden muss. Weil die Zellen gasen und müssen
ventiliert werden. Dabei kommt Luft rein, dessen CO2 mit dem
Elektrolyten reagiert und in unbrauchbar macht. Es gäbe darum wohl
auch theoretisch Wege mit Pufferbehältern und Katalysatoren, das zu
unterbinden. Desweiteren kann mit der Zusammensetzung des Elektrolyten
(Kalilauge) variiert weden. In einer mir jetzt leider nicht mehr
zugänglichen Unterlage der NVA meine ich den Hinweis gelesen zu haben,
das die Zugabe von Lithiumhydroxid den Innenwiderstand senkt, aber die
Selbstentladung foerdert. Dieter korrigiere mich bitte, wenn ich jetzt
Mist erzählt habe.

Zudem sind die Teile rundherum Wartungsintensiv. Die Akkubehälter sind
aus Eisenblech, das, Sauberkeit vorrausgesetzt, recht beständig gegen
die Kalilauge ist. Dazu müssen die Teile aber eben regelmäßig geputzt
und mit Vaseline eingestrichen werden. Ebenso müssen gelegentlich die
Dichtungen an den Stopfen erneuert werden. Vor dem Laden sind die
Verschlussstopfen zu öffnen, und nach dem Laden wieder zu schliessen.
Es gibt auch Verschlussstopfen mit Ueberdruckventilen. Da ist ein Auge
drauf zu halten, ob die richtig öffnen und anschliessend wieder
schliessen. Es könnte Schmutz hineingeraten sein. Wenn der Elektrolyt
zusehr blubbert, oder zuwenig, ist möglicherweise der Elektrolyt
verunreinigt.

Elektrisch sind die Eisen-Nickel Akkus den NiCads sehr ähnlich. Sie
werden auch als Stahl-Akkumulator oder Edison-Akkumulator bezeichnet.

Unter Umweltschutzgesichtspunkten sind sie im Vergleich zu anderen
Akkus eher harmlos. Zudem sind die Hauptbestandteile (Eisen+Nickel)
hervorragen recycelbar und kein knapper Rohstoff, der fast überall
verfügbar ist (war in den 30ern wegen Autarkie ein Argument).
Ähnliches gilt für den Elektrolyten. Die Akkus selber können uralt
werden, und sind nach langer Lagerung gut reaktivierbar.
Alles Eigenschaften, die der Nachhaltigkeit dienen.

Die Akkus waren in großen Stückzahlen im Bergbau Einsatz. Sie sind
also als Akkumulatorkonzept erprobt robust. Allerdings hatten die auch
eigene Abteilungen, wo ausgebildete Leute nur damit beschäftigt waren,
die Akkus und das drumherum zu pflegen. Ideale Tätigkeit für
Invaliden.

>
> Kennt eigentlich noch einer die Rulagakkus?
> Da wurde die Ladung abgeschaltet, wenn der
> Akku "dicke Backen" bekam. :-)

Nein, habe ich gerade erst nach Deinem Hinweis hin etwas zu gefunden.
Das Akkumulatoren Druck aufbauen können, ist ja weit verbreitet. Und
mit einem blähbaren Gehäuse hat man direkt ein Manometer. Letztlich
ist ja das Delta-Peak Verfahren nichts anderes, als die indirekte
Ausnutzung dieses Effektes. Nun, möglicherweise ergäbe sich mit
Drucksensoren sogar eine präziesere Messung als mit dem indirekten
Delta-U. Dabei stellt sich aber wieder das gleiche Problem wie mit der
Temperaturmessung und der Schnittstelle, was eher politisch zu sehen
ist.

Umgekehrt können zu labberige Akkugehäuse beim Druckaufbau stören und
so den Delta-Peak undedektierbar machen.

Rupert Haselbeck

unread,
Mar 31, 2010, 8:40:02 AM3/31/10
to
Myn Seudop schrieb:

Ach Leute, wie wärs denn, wenn man diesen Kindskopf einfach nur ignorieren
würde? Völlig egal, ob er nun als Wolfgang Gerber, Jens Fittig oder unter
einem beliebigen anderen Falschnamen seine dümmlichen und von Sachkenntnis
regelmäßig eher wenig getrübten Pöbeleien absondert?!
Dann wäre nämlich auch hier recht angenehm mitzulesen (und gelegentlich zu
schreiben...)

MfG
Rupert

Andreas Graebe

unread,
Mar 31, 2010, 8:40:26 AM3/31/10
to
MaWin wrote:

> Dasselbe Prinzip wie bei Varta Charge & Go ?
>
http://www.gimahhot.de/m900-7642-0-0-0/varta-ladegeraet-15-min-charge-go-4-stk-mignon-akku.html
> Die wurde mal heftig beworben als die bester Erfindung seit geschnitten
> Brot, und verschwanden dann wieder lautlos von der Bildfläche.
>
> Vermutlich war es derselbe Mist wie deine Rulag in neuen Schläuchen.
>
> Na, Varta eben.

Heftig beworben? Ich kenne die Dinger bislang noch nicht. Und solche Texte
wie

"Bei der patentierten ,In Cell Charge Controll Technologie überpr. jeder
Akku individuell Ladevorgang ohne dabei zu seinen internen Druckaufbau u.
Überhitzen. Die Technologie- kontrolliert so seinen eigenen Kennung der ,15
minute charge & go Akkus erfolgt über ein Widerstandsband am Minus-Pol der
Zelle."

schnalle ich ab. Was soll mir dieses Gestammel sagen? Hat da ein Amoklauf
eines Uebersetzungscomputers stattgefunden? Liest denn niemand solche
Texte, bevor sie in die Werbung kommen?

Harald Wilhelms

unread,
Mar 31, 2010, 8:57:07 AM3/31/10
to
On 31 Mrz., 14:33, Wiebus <bernd.wie...@gmx.de> wrote:

> Der Heimwerker käme eigentlich mit einem guten
> Schraubendreher Satz aus.

Mit einem guten Akkuschrauber kann ich ein
höheres Drehmoment als per Hand erzielen.
Das ist manchmal speziell zum H e r a u s-
schrauben von Kreuzschlitzschrauben wichtig.
(Zum Reinschrauben nehme ich Seife.)

> Ich habe sogar noch eine Handbohrmaschine,
> weil Weichholz z.B. laesst sich damit hervorragend bohren, ohne
> Herumgehampel mit Netzanschluss oder Akkuladung.

ACK

> > ACK, aber man liest heute ja auch schon von etwas
> > fehlertoleranteren Lithiumakkus. Ich denke, die
> > werden früher oder später die Bleiakkus ablösen.
>
> Naja. Es ist ja nicht nur die Fehlertoleranz.

Ich meine damit, das sie auch eine gewisse
Überspannung aushalten, ohne gleich zu
explodieren.

> Unter Umweltschutzgesichtspunkten sind sie im Vergleich zu anderen
> Akkus eher harmlos. Zudem sind die Hauptbestandteile (Eisen+Nickel)

Gerade Nickel wird aber heutzutage gern verteufelt.
Ob zu Recht oder Unrecht kann ich nicht beurteilen.

> Umgekehrt können zu labberige Akkugehäuse beim Druckaufbau stören und
> so den Delta-Peak undedektierbar machen.

Delta-Peak gibts wohl auch nur bei Ni
und nicht bei Pb-Akkus.
Gruss
Harald

Wiebus

unread,
Mar 31, 2010, 9:00:01 AM3/31/10
to
Hallo Andreas.

> "Bei der patentierten ,In Cell Charge Controll Technologie überpr.
jeder
> Akku individuell Ladevorgang ohne dabei zu seinen internen Druckaufbau u.
> Überhitzen. Die Technologie- kontrolliert so seinen eigenen Kennung der ,15
> minute charge & go Akkus erfolgt über ein Widerstandsband am Minus-Pol der
> Zelle."
>
> schnalle ich ab. Was soll mir dieses Gestammel sagen? Hat da ein Amoklauf
> eines Uebersetzungscomputers stattgefunden? Liest denn niemand solche
> Texte, bevor sie in die Werbung kommen?

Vermutlich denken die Leute, die so schreiben, auch genau so. ;-)

Pol Pot hat ja herausgefunden, das Leute, die Schreiben und Lesen
können, ein Sicherheitsrisiko sind.

> --. .-. .- . -... . .--.-. - ..-. .... -....- -... . .-. .-.. .. -. .-.-.- -.. .

Und wer so schreibt, denkt wirklich strange. ;O) .... .. .... ..

.- -... . .-. -.. .- ... .- -- .--. . .-. ... .- -. -..
-- ..- ... ... - . .. -.-. .... .- ..- -.-. ....
.-. .- - . -. -...- --... ...--

Harald Wilhelms

unread,
Mar 31, 2010, 9:00:21 AM3/31/10
to

Wieso? Ohne diese Beiträge wäre es hier
doch echt langweilig. Man m uss ja nicht
unbedint drauf antworten... :-)
Gruss
Harald
PS: Die Leute, die mich beleidigen können,
suche ich mir immer noch selber aus.

Lund-Nielsen, Jorgen

unread,
Mar 31, 2010, 8:06:15 AM3/31/10
to
Harald Wilhelms schrieb:

Mein Handy hat sich auf Island automatisch auf die
dortige Zeitzone umgestellt, bei meiner Rückkunft
passierte nichts dergleichen, kann es sein,
daß das im hiesigen Netz nicht vorgesehen ist?
An den EInstellungsparametern hatte ich nichts geändert.

Jorgen

Wiebus

unread,
Mar 31, 2010, 9:29:29 AM3/31/10
to
Hallo Harald.

> > Der Heimwerker käme eigentlich mit einem guten
> > Schraubendreher Satz aus.
> Mit einem guten Akkuschrauber kann ich ein
> höheres Drehmoment als per Hand erzielen.

Jain. Du hast mit dem Schrauber einen besseren Hebelarm, weil das Teil
den Griff von der Seite hat. Dazu könntest Du Schraubendreher mit T-
griff nehmen. viele schraubendreher haben einen sechskant um einen
Maulschlüssel anzusetzten oder ein loch im griff um einen Hebel
hindurchzuschieben.

Letztlich sind die Kräfte immer gleich. Du kannst Dich nur beim
Schrauber mehr aufs andrücken konzentrieren, und bei vielen Schrauben
hilft der Schrauber enorm bei der Ausdauer.

> Das ist manchmal speziell zum H e r a u s-
> schrauben von Kreuzschlitzschrauben wichtig.

Richtig. Wegen des Andrückens.

> (Zum Reinschrauben nehme ich Seife.)

Ich verwerte eher Kerzenstummel. ;-)

> Ich meine damit, das sie auch eine gewisse
> Überspannung aushalten, ohne gleich zu
> explodieren.

Ah. Ok.


> Gerade Nickel wird aber heutzutage gern verteufelt.
> Ob zu Recht oder Unrecht kann ich nicht beurteilen.

Das Problem ist, daß das selbst Fachleute nicht mehr können, weil sich
mittlerweile auch mit "Umweltschutz" soviel Geld machen lässt, das es
lohnend sein kann, auf Panikwellen zu reiten.
Die Leute, die Panik schüren, sind meist selber Fachleute, die sich
eben auch darin auskennen, das so zu drehen, das es schwer zu
durchschauen ist.

Der nächste Punkt ist eben der "Ermessenspielraum" und persönliche
Präferenzen bezüglich Risiko und ethik ec.
Jedenfalls fände ich eine ökologische Welt wäre eine Hölle auf Erden
und nicht lebenswert.

> > Umgekehrt können zu labberige Akkugehäuse beim Druckaufbau stören und
> > so den Delta-Peak undedektierbar machen.
> Delta-Peak gibts wohl auch nur bei Ni
> und nicht bei Pb-Akkus.

Jain. Die Gasungsspannung steigt an, und das Verhalten ändert sich,
wenn bei Blei-Akkus Druck aufgebaut wird. Letztlich verändert sich
auch die Energiebilanz, das erzeugte Knallgas wird elektrolytisch
verbrannt -> mehr Wärme. Auch bei Blei-Akkus besteht ein zusammenhang
zwischen Temperatur und Spannung. Bei const i ladung sollte die
Spannung auch wieder sinken.
Allerdings ist der Effekt viel schwächer und wird noch von anderem
überlagert und ist darum viel problematischer zu nutzen als bei Ni.
Zudem existieren ja gerade bei Blei andere, viel einfacher zu
realisierende Ladeverfahren.

Und auch NIs tut es ab und zu gut, den Delta-Peak eine nette Idee sein
zu lassen, und eine Zelle nach Entladung einfach mit (reduziertem)
Konstantstrom nach Zeit zu laden.

Ulli Horlacher

unread,
Mar 31, 2010, 9:55:30 AM3/31/10
to
Myn Seudop <seu...@freenet.de> wrote:

> Also, wo hast Du bei GP über die Zulässigkeit von Dauerladung mit
> C/10 gelesen? Quellenangabe bitte.

http://www.gpbatteries.com/html/pdf/NiMH_technical.pdf

Uwe Hercksen

unread,
Mar 31, 2010, 10:25:38 AM3/31/10
to

Harald Wilhelms schrieb:

> Mit einem guten Akkuschrauber kann ich ein
> höheres Drehmoment als per Hand erzielen.
> Das ist manchmal speziell zum H e r a u s-
> schrauben von Kreuzschlitzschrauben wichtig.
> (Zum Reinschrauben nehme ich Seife.)

Hallo,

ob nun Schraubendreher oder Akkuschrauber, das Drehmoment muß immer über
die Hände und den Schraubenkopf übertragen werden können.

Bye

Wiebus

unread,
Mar 31, 2010, 11:14:56 AM3/31/10
to
Hallo Ulli.

> > Also, wo hast Du bei GP über die Zulässigkeit von Dauerladung mit
> > C/10 gelesen? Quellenangabe bitte.
>
> http://www.gpbatteries.com/html/pdf/NiMH_technical.pdf
>
> --

> + Ulli Horlacher + frams...@tandem-fahren.de +http://tandem-fahren.de/+

Richtig. Seite 14, Absatz 4.2.5 Trickle charging: "The suggested
trickle charge current to be used is 0.05 C to 0.1 C"

Das widerspricht aber etwas zu im gleichen Absatz: "maintaining a
trickle charge current to compensate for the loss of capacity (due to
self discharge) is recomendet".

Siehe dazu auch den Satz auf der gleichen Seite einen Absatz vorher:
"GP NiMH batteries can endure 0.1C continuous carging for about one
year."

Zusammenfassung:
1)
Die Teile können Dauergeladen werden. Mit der Angabe 0.05C bis 0.1C.

2)
Die Dauerladung soll eigentlich nur die Selbstentladung kompensieren.

3)
Bei 0.1C werden sie ein Jahr Dauerladung überleben.


Aus 2) folgt: Wenn die Dauerentladung die Selbstentladung kompensieren
soll, müsste sie viel kleiner sei. Einen NiMH mit 0,1C Selbstentladung
ist "Worst Case" und Du würdest ihn als kaputt wegwerfen wollen.
Tatsächlich dürfte die Selbstentladung aber eher bei 0,001C bis 0,01C
liegen. Natürlich müsstest Du die Selbstentladung überkompensieren, um
einen leeren Akku wieder zu laden. Aus 3) folgt dann, das der
Dauerladestrom 0,1C sein darf, ohne das der Akku in einem Jahr kaputt
geht.
Ein Jahr ist aber als Lebensdauer eher knapp angesetzt, und weil bei
Dauerladung der komplette Strom in Wärme umgesetzt wird, ist das nach
Abschnitt 4.2.3 Unterpunkt d) (auch Seite 14) eher nicht nett zum
Akku. Vermutlich ist er nach 1 1/2 Jahren kaputt.
Der in 2) angegebene Dauerladestrom von 0,1C ist daher noch möglich,
aber schon nicht mehr wirklich gesund. Er wird aber benötigt, wenn der
Akku in ca. 10h wieder geladen werden soll. Wenn der Akku auch noch in
20h geladen werden kann, so würde ich die dann nötigen 0,05C als
deutlich Akkuschonender ansehen als 0,1C.
Wenn der Akku voll ist, könntest Du ohne weiteres auf 0,01C oder
weniger gehen, was für den Akku vermutlich noch besser ist.

Was gut machbar wäre, ist den Ladestrom mit 0,1C beginnen Lassen, aber
die maximale Spannung der Ladung zu begrenzen, so daß er schnell auf
0,01C oder darunter zurückgeht, wenn die Spannung steigt. Gut machbar
mit LM317. Nachteil: Der Akku wird relativ schnell halbvoll, aber dann
dauert es ewig bis unendlich. Dafür Leben solche Systeme über 10
Jahre. Du könntest als Ausgleich den Akku größer dimensionieren, so
das der große halbvolle ähnlich ist wie der kleine voll. Ist
eigentlich ein Klassiker.

Eine andere Möglichkeit wäre den Ladestrom mit 0,1C beginnen lassen,
aber nach 15h auf 0,01C herunterschalten. Dann ist er auch voll, und
0,01C Dauerladung sollte er abkönnen.

Meine Meinung dazu.

Wiebus

unread,
Mar 31, 2010, 11:18:21 AM3/31/10
to
Hallo Uwe.

> ob nun Schraubendreher oder Akkuschrauber, das Drehmoment muß immer über
> die Hände und den Schraubenkopf übertragen werden können.

Naja. Es ist ja nicht nur Drehmoment.....Andrücken und so ist ja auch
noch.
Und Ausdauer.

Bei kleinen Schrauben ist eh die Schraube das Drehmoment begrenzende
Teil.
Direkt nach ganz fest kommt ganz lose. :O)

Hanno Foest

unread,
Mar 31, 2010, 11:26:31 AM3/31/10
to
Wiebus schrieb:

>> Gerade Nickel wird aber heutzutage gern verteufelt.

Ist allergen, aber solange man das nicht längere Zeit direkt auf der
Haut trägt oder fenverteilt inkorporiert, ist es ziemlich harmlos.

> Jedenfalls fände ich eine ökologische Welt wäre eine Hölle auf Erden
> und nicht lebenswert.

Auf einer nicht-nachhaltig bewirtschafteten Welt es läßt sich hingegen
per definition nicht auf Dauer leben.

Was verstehst du unter "ökologisch"?

Hanno

Guido Grohmann

unread,
Mar 31, 2010, 1:59:55 PM3/31/10
to
Heiko Lechner schrieb:


Nein, er hat ein Handy, das das nach dem Einschalten gleich automatisch
erledigt.

Guido

Guido Grohmann

unread,
Mar 31, 2010, 2:03:32 PM3/31/10
to
Wiebus schrieb:

> Hallo Heiko.
>
> > > Fuer mich waere es aber das natuerlichste, die Akkus immer in
>>> Ladestationen zu laden und nur den Akku zu tauschen.
>>
>> Du willst also immer die Uhr neu stellen? ;)
>
> Ich habe mich nie daran gewöhnt, das Teil auch als Uhr zu benutzen.

Ich auch nicht, abewr wenn jemand in Abwesenheit angerufen hat, möchte
ich doch gerne wissen, wann das war. Dito auch, wenn ich jemanden
angerufen habe.

> Ausserdem verstehe ich nicht, wieso man nicht eine RTC mit einem
> Supercap solange stützen könnte, bis der Akkuwechsel in Ruhe vollzogen
> ist.

Ich möchte behaupten, mein olles Nokia holt sich die Zeit gleich
automatisch, wenn es eingeschaltet wird.

Guido


Andreas Karrer

unread,
Mar 31, 2010, 3:02:52 PM3/31/10
to
* Wiebus <bernd....@gmx.de>:

> Fuer mich waere es aber das natuerlichste, die Akkus immer in
> Ladestationen zu laden und nur den Akku zu tauschen.

Alle 2 bis 3 Tage das iPhone an Apple einschicken?

Ersthaft: Viele (oder fast alle neuen?) Mobiltelefone kann man mit
einem simplen, billigen Kabel an einer USB-Dose laden. Das
hat das Problem entscheidend entdramatisiert. USB trifft man heute
annähernd so häufig an wie 230-V-Steckdosen. Beispielsweise bauen die
Leute nebenan in de.rec.fahrrad nabendynamobetriebene Ladegeräte für
ihre Navis; natürlich kann man damit auch Mobiltelefone aufladen.


- Andi

Axel Berger

unread,
Mar 31, 2010, 1:00:00 PM3/31/10
to
*Lund-Nielsen, Jorgen* wrote on Wed, 10-03-31 13:06:
>kann es sein, daoo das im hiesigen Netz nicht vorgesehen ist?

Ja, die deutschen Netze unterstützen das nicht, warum auch immer.

Axel Berger

unread,
Mar 31, 2010, 12:53:00 PM3/31/10
to
*Wiebus* wrote on Wed, 10-03-31 10:23:

>Ich habe mich nie daran gewöhnt, das Teil auch als Uhr zu benutzen.

Geht's darum? Auf neueren Telephonen sehe ich zu verpaßten Anrufen die
genaue Uhrzeit, mein meistbenutztes 2110i zeigt nur die Nummer und die
Meldung kann vierzehn Tage alt sein.
Dazu ist das neue (6110) auf Reisen mein (einer meiner drei, Redundanz
und Diversität) Wecker.


Gerrit Heitsch

unread,
Mar 31, 2010, 3:16:28 PM3/31/10
to
Andreas Karrer wrote:
> * Wiebus <bernd....@gmx.de>:
>
>> Fuer mich waere es aber das natuerlichste, die Akkus immer in
>> Ladestationen zu laden und nur den Akku zu tauschen.
>
> Alle 2 bis 3 Tage das iPhone an Apple einschicken?
>
> Ersthaft: Viele (oder fast alle neuen?) Mobiltelefone kann man mit
> einem simplen, billigen Kabel an einer USB-Dose laden.

Nicht alle Handies laden ohne das sie sich erstmal mit dem
USB-Controller unterhalten koennen um die 500mA anzufordern (was
nebenbei das korrekte Verhalten ist!). Einfach eine USB-Buchse verbauen
und +5V anlegen funktioniert nicht immer.

Damit ein iPod/iPhone zuverlaessig laedt wenn kein USB-Controller
antwortet muss man anscheinend dafuer sorgen, dass auf D+ und D- 2.5V
anliegen (Spannungsteiler mit 2x 10KOhm zwischen Vcc und GND).


> Das
> hat das Problem entscheidend entdramatisiert. USB trifft man heute
> annähernd so häufig an wie 230-V-Steckdosen.

Nicht jede USB-Buchse verhaelt sich wie sie sollte...

Wirklich alles laedt nur eine USB-Buchse an einem PC, alles andere ist
ein Gluecksspiel. Ein PS3-Controller laedt z.B. nicht an einem
iPhone-Lader, ein iPhone der ersten Generation laedt nicht an einem
Blackberry-Lader. Ein iPhone 3GS laedt meist, aber unterschiedlich
schnell, je nach Ladegeraet...

Soviel zum Thema 'USB und Universal wenns ums Laden geht'.

Gerrit

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 1, 2010, 2:30:27 AM4/1/10
to
Gerrit Heitsch schrieb:

> Nicht alle Handies laden ohne das sie sich erstmal mit dem
> USB-Controller unterhalten koennen um die 500mA anzufordern (was
> nebenbei das korrekte Verhalten ist!). Einfach eine USB-Buchse verbauen
> und +5V anlegen funktioniert nicht immer.

Das allererste Ger�t, das ich hatte, das �ber USB geladen wurde, hatte
das einfacher gel�st. (Das war ein PDA)

5 Volt an der Buchse: 100 mA Ladestrom, es sei denn, es konnte 500 mA
aushandeln (mit Anmeldung)

8 Volt an der Buche: "Jippie, ich bin am reinen Ladeger�t, ich kann mir
ziehen, was ich will...."


Angeblich war dieses Verhalten nicht un�blich. Beim reinen
5-Volt-USB-Laden konnte man einstellen, ob er (bei erfolgreicher
Anmeldung) in den Schnelllademodus (500mA) springen sollte oder bei
100mA bleiben sollte.

--
Mit freundlichen Gr��en | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |

Bernd Laengerich

unread,
Apr 1, 2010, 2:37:58 AM4/1/10
to
Axel Berger schrieb:

> Ja, die deutschen Netze unterst�tzen das nicht, warum auch immer.

AFAIK ist das im GSM-Standard gar nicht vorgesehen worden. Das ist wohl eine
optionale Erweiterung, die sp�ter dazugekommen ist.

Bernd

Bernd Laengerich

unread,
Apr 1, 2010, 2:52:51 AM4/1/10
to
Andreas Bockelmann schrieb:

> 8 Volt an der Buche: "Jippie, ich bin am reinen Ladeger�t, ich kann mir
> ziehen, was ich will...."

Und wenn man dann ein anderes Ger�t an diesem Lader anschlie�t, meldet das die
�bliche Fehlermeldung "Voltage error" �ber das indianische Weitverkehrsnetz?
Schlaue Konstruktion...

Bernd

Bernd Laengerich

unread,
Apr 1, 2010, 2:56:55 AM4/1/10
to
Wiebus schrieb:

> Richtig. Wegen des Andrückens.

Und wegen des Rucks beim beherzten Griff an den Abzug :)
Wenn erst einmal die Haftreibung überwunden ist, geht das Schrauben viel
einfacher, beim manuellen Schraubendreher hat man diesen Punkt aber alle 1/4
Umdrehung, beim Akkuschrauber nur einmal.

> Ich verwerte eher Kerzenstummel. ;-)

Ich nehme Schrauben :)

Bernd

Heiko Lechner

unread,
Apr 1, 2010, 3:43:17 AM4/1/10
to
Am 01.04.2010 08:52, schrieb Bernd Laengerich:

> meldet
> das die �bliche Fehlermeldung "Voltage error" �ber das indianische
> Weitverkehrsnetz?

;)

Kannte ich noch nicht...

Horst-D.Winzler

unread,
Apr 1, 2010, 4:15:20 AM4/1/10
to
Am 01.04.2010 08:56, schrieb Bernd Laengerich:
> Wiebus schrieb:

> Und wegen des Rucks beim beherzten Griff an den Abzug :)
> Wenn erst einmal die Haftreibung überwunden ist, geht das Schrauben viel
> einfacher, beim manuellen Schraubendreher hat man diesen Punkt aber alle
> 1/4 Umdrehung, beim Akkuschrauber nur einmal.
>
>> Ich verwerte eher Kerzenstummel. ;-)
>
> Ich nehme Schrauben :)
>
> Bernd

Als Gleitmittel(Kreme)? ;-)

--
mfg hdw

Bernd Laengerich

unread,
Apr 1, 2010, 8:05:50 AM4/1/10
to
Horst-D.Winzler schrieb:

> Am 01.04.2010 08:56, schrieb Bernd Laengerich:

>> Ich nehme Schrauben :)
>
> Als Gleitmittel(Kreme)? ;-)

Zum Gurgeln eignen sich die gut, aber die Ursprungsaussage war ja:


"Das ist manchmal speziell zum H e r a u s-
schrauben von Kreuzschlitzschrauben wichtig.

(Zum Reinschrauben nehme ich Seife.)"

Ich mu� zugeben, da� ich noch nie Seife reingeschraubt habe, sollte ich
vielleicht doch mal probieren... :-)

Bernd

Heinz Schmitz

unread,
Apr 1, 2010, 8:04:28 AM4/1/10
to
Harald Wilhelms wrote:

>> Du willst also immer die Uhr neu stellen? ;)

>Ja, es ist traurig, wie primitiv die Handyschaltungen teilweise sind.

>M.W. wird neben verschiedenen anderen Dingen auch die Uhrzeit

>laufend über das Sendernetz übertragen.

Verschwörungstheoretiker behaupten da, es wäre nicht primitiv,
sondern dahinter stünde der Vorteil, im nächsten Jahr einen Grund
zu haben, warum wir alle zwingend die nächste Handy-Generation
kaufen müßten.

Grüße,
H.


Heinz Schmitz

unread,
Apr 1, 2010, 8:16:05 AM4/1/10
to
Harald Wilhelms wrote:

>Mit einem guten Akkuschrauber kann ich ein
>höheres Drehmoment als per Hand erzielen.
>Das ist manchmal speziell zum H e r a u s-
>schrauben von Kreuzschlitzschrauben wichtig.

>(Zum Reinschrauben nehme ich Seife.)

Kann es sein, daß sie sich deshalb so schwer rausdrehen lassen?

Grüße,
H.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 2, 2010, 1:14:17 PM4/2/10
to
Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:

>Du weisst mehr als der Welt groesste Akkuhersteller?

GP kann ich nicht für voll nehmen mit dem Schrott, den ich von denen
schon erleben durfte. Ich verwende an Stellen, wo es darauf ankommt,
daß das Zug taugt, nur noch Sanyo, zur Not Panasonic.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 2, 2010, 1:16:20 PM4/2/10
to
Wiebus <bernd....@gmx.de> wrote:

>Fuer mich waere es aber das natuerlichste, die Akkus immer in
>Ladestationen zu laden und nur den Akku zu tauschen.

Viel zu fummelig bei aktuellen Geräten...und die fallen eh
auseinander, wenn man mehr als 20 Mal den Akku gewechselt hat.

Bernd Wiebus

unread,
Apr 2, 2010, 1:33:05 PM4/2/10
to
Hallo Ralph.

> Viel zu fummelig bei aktuellen Geräten...und die fallen eh
> auseinander, wenn man mehr als 20 Mal den Akku gewechselt hat.

In dem Punkte muss ich Dir leider auch recht geben.

Gleichzeitig mal eine Frage: Hast Du (oder ein anderer) eine Empfehlung
für ein GSM-Modul? Am besten eins, was auch einen analogen Ein- und Ausgang
hat.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de


--

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 2, 2010, 1:35:41 PM4/2/10
to
Wiebus <bernd....@gmx.de> wrote:

>mal abgesehen davon, das die Teile bei der
>Kommunikation mit dem Netz die Uhrzeit sowieso sehr genau wissen
>müssen und darum auch mitgeteilt bekommen.

Nein, die bekommen nur ein Synchronisationswort, um die Kommunikation
zu synchronisieren - aber nicht zwangsläufug die Uhrzeit. Das ist nur
ein Zusatz-feature, aber in Deutschland nicht im Einsatz, leider.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 2, 2010, 1:36:20 PM4/2/10
to
"Lund-Nielsen, Jorgen" <jorgen.lu...@xyz123desy.de> wrote:

>Mein Handy hat sich auf Island automatisch auf die
>dortige Zeitzone umgestellt, bei meiner Rückkunft
>passierte nichts dergleichen, kann es sein,
>daß das im hiesigen Netz nicht vorgesehen ist?

So isses!

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 2, 2010, 1:36:49 PM4/2/10
to
Axel_...@b.maus.de (Axel Berger) wrote:

>Ja, die deutschen Netze unterstützen das nicht, warum auch immer.

Weil man das Option beim Hersteller zukaufen muß und sich das sparen
mag.

Adrian Glaubitz

unread,
Apr 2, 2010, 7:07:00 PM4/2/10
to
Moin,

On 03/29/2010 12:25 PM, Harald Wilhelms wrote:
> On 29 Mrz., 06:53, "Wolfgang Horejsi"<zuha...@horejsi.de> wrote:
>> Hallo,
>>
>> ich würde gerne NiMH Akkus 2500mAh mit geringem Strom Dauerladen.
>
> Das vertragen wohl typischerweise NC-Akkus wesentlich
> besser als NiMH-Akkus.

Gibt es denn eigentlich irgendwo ueberhaupt noch Lieferquellen fuer
NiCD-Akkus? Ich habe einen sehr alten Audiotimer von 1983 und dessen
Backup-Akkus sind NiCD, 2x in Mignon-Form mit Loetfahne. Ich such mich
schon die ganze Zeit dusselig, aber finde leider nirgends was.

Das Ding hat eine sehr primitive Konstantstrom-Schaltung und macht daher
permanent "Trickle Charge". Daher sollten es wohl lieber wieder auch
NiCD-Akkus als Ersatz werden oder etwa doch NiMH?

Jemand einen Tipp?

Vielen Dank,

Adrian

Ralph Jud

unread,
Apr 3, 2010, 3:45:43 AM4/3/10
to
Moin Adrian,

Adrian Glaubitz wrote:
> Moin,
...


> Gibt es denn eigentlich irgendwo ueberhaupt noch Lieferquellen fuer
> NiCD-Akkus? Ich habe einen sehr alten Audiotimer von 1983 und dessen
> Backup-Akkus sind NiCD, 2x in Mignon-Form mit Loetfahne.

...
> Jemand einen Tipp?

Schau mal bei accu-doc.ch . Da gips auch was mit L�tfahnen.

Gru�, Ralph
... keine Aktien da habend

Harald Wilhelms

unread,
Apr 3, 2010, 6:51:40 AM4/3/10
to
On 1 Apr., 14:05, Bernd Laengerich <Bernd.Laenger...@web.de> wrote:

> Ich mu zugeben, da ich noch nie Seife reingeschraubt habe, sollte ich
> vielleicht doch mal probieren... :-)

Speziell das Einschrauben von Seife in Wasser
dürfte nicht allzuschwierig sein...
Fröhliche Ostergrüße
Harald

Harald Wilhelms

unread,
Apr 3, 2010, 6:55:01 AM4/3/10
to
On 2 Apr., 19:33, Bernd Wiebus <bernd.wie...@gmx.de> wrote:

> Gleichzeitig mal eine Frage: Hast Du (oder ein anderer) eine Empfehlung
> für ein GSM-Modul? Am besten eins, was auch einen analogen Ein- und Ausgang
> hat.

Aha, 1 Volt pro Längen- und Breitengrad?
:-)
Fröhliche Ostergrüße
Harald

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 3, 2010, 7:31:58 AM4/3/10
to
Bernd Wiebus schrieb:

> Gleichzeitig mal eine Frage: Hast Du (oder ein anderer) eine Empfehlung
> für ein GSM-Modul? Am besten eins, was auch einen analogen Ein- und Ausgang
> hat.

Schau dir mal an was Harald Naumann so vertreibt, www.gsm-modem.de


Gruß Dieter

Thomas Prufer

unread,
Apr 3, 2010, 3:21:45 PM4/3/10
to
On Sat, 03 Apr 2010 01:07:00 +0200, Adrian Glaubitz
<glau...@physik.fu-berlin.de> wrote:

>Jemand einen Tipp?

Pollin hat die als Pack, einzeln bei Bürklin...


Thomas Prufer

Adrian Glaubitz

unread,
Apr 3, 2010, 3:36:54 PM4/3/10
to
Hallo,

Dank an Ralph und Thomas fuer die Bestelltips. Bei Pollin wuerde ich
keine Akkus mehr kaufen, beim letzten Mal waren die dort bestellten
Akkus schon DOA (Dead on Arrival). Pollin verkauft leider auch viel
Mist. Habe mir jetzt Sanyo Cadnica bei Schuricht ueber die Uni bestellt,
man kommt ja da nur als Firmenkunde dran. Die Cadnica sind laut
Spezifikationen besonders waermebestaendig und sollten prima als Ersatz
fuer die zuvor verbauten 500mAh-NiCD-Akkus dienen ;).

Ich muss jetzt nur noch irgendwie Loetfahnen dran bekommen.

Adrian

Thomas Prufer

unread,
Apr 3, 2010, 3:44:47 PM4/3/10
to
On Sat, 03 Apr 2010 21:36:54 +0200, Adrian Glaubitz
<glau...@physik.fu-berlin.de> wrote:

>Ich muss jetzt nur noch irgendwie Loetfahnen dran bekommen.

Kontakte anschmirgeln, "Löthonig" drauf, mit sehr heißem Lötkölben sehr schnell
verzinnen. Gründlich auskühlen lassen, dann verzinnten Draht schnell drauflöten.
Ist zwar nicht so gut wie Punktschweißen, ging bei mir aber bisher gut...


Thomas Prufer

Adrian Glaubitz

unread,
Apr 4, 2010, 8:18:12 AM4/4/10
to
On 04/03/2010 09:44 PM, Thomas Prufer wrote:
> On Sat, 03 Apr 2010 21:36:54 +0200, Adrian Glaubitz
> <glau...@physik.fu-berlin.de> wrote:
>
>> Ich muss jetzt nur noch irgendwie Loetfahnen dran bekommen.
> (...)

> Ist zwar nicht so gut wie Punktschweißen, ging bei mir aber bisher gut...

Ach, siehste, jetzt wo du es erwaehnst. Ein Punktschweissgeraet hab ich
sogar in der Uni. Ich glaub, ich lass mir einfach von der Elektronik
damit ein Akkupack zusammenbauen. Schrumpfschlaeuche muessten die auch
noch parat haben, ist ja schliesslich der Physik-Fachbereich. Vielen
Dank fuer die Inspirationen ;).

Adrian

Harald Wilhelms

unread,
Apr 5, 2010, 7:16:13 AM4/5/10
to
On 4 Apr., 14:18, Adrian Glaubitz <glaub...@physik.fu-berlin.de>
wrote:

> On 04/03/2010 09:44 PM, Thomas Prufer wrote:
>
> > On Sat, 03 Apr 2010 21:36:54 +0200, Adrian Glaubitz
> > <glaub...@physik.fu-berlin.de>  wrote:

>
> >> Ich muss jetzt nur noch irgendwie Loetfahnen dran bekommen.
> > (...)
> > Ist zwar nicht so gut wie Punktschweißen, ging bei mir aber bisher gut...
>
> Ach, siehste, jetzt wo du es erwaehnst. Ein Punktschweissgeraet hab ich
> sogar in der Uni.

Ist das denn dafür geeignet?
Standard-Punktschweissgeräte haben eine Elektrode von
oben und eine von unten. Du brauchst ein Gerät mit zwei
Elektroden nebeneinander.
Gruss
Harald

Matthias Kordell

unread,
Apr 8, 2010, 6:50:54 AM4/8/10
to
Harald Wilhelms tut geschreibselt haben:

> > Alle Erfahrung, die ich mittlerweile mit Akkus gesammelt habe,
> > zeigen mir, das vom Handling und von der Robustheit her der
> > Bleiakku eigentlich ein Optimum darstellt.
>
> ACK, aber man liest heute ja auch schon von etwas
> fehlertoleranteren Lithiumakkus. Ich denke, die
> werden früher oder später die Bleiakkus ablösen.

Schau dir mal den Lithium-Eisenphosphat-Akku an. Die haben
ordentlich Bumms und sie sind leicht und ziemlich robust. Und man
kann Bleiakkus 1,5:1 damit ersetzen.


> > Auch mit Nickel-Eisen habe ich
> > eigentlich gute Erfahrung gemacht. Allerdings sind sie deutlich
> > aufwaendiger in der Wartung und werden mittlerweile nicht mehr
> > produziert.
>
> Wie lädt man die eigentlich? Da ist ja
> wohl nur eine zeitgesteuerte Ladung möglich.

Ordentlich Strom rein und wenn es zu stark blubbert, ist der Akku
voll, vermute ich. Und wenn man zu lange geblubbert hat, muss man
Wasser nachfüllen. Es kann natürlich sein, dass bei so einer
Behandlung der Elektrolyt schneller getauscht werden muss, aber NiFe
soll sehr robust sein, es existieren noch funktionsfähige Akkus, die
über 100 Jahre alt sind.

Matthias

Harald Wilhelms

unread,
Apr 8, 2010, 3:48:52 PM4/8/10
to
On 8 Apr., 12:50, Matthias Kordell <usenet-2008-2...@nurfuerspam.de>
wrote:

> Harald Wilhelms tut geschreibselt haben:
>
> > > Alle Erfahrung, die ich mittlerweile mit Akkus gesammelt habe,
> > > zeigen mir, das vom Handling und von der Robustheit her der
> > > Bleiakku eigentlich ein Optimum darstellt.
>
> > ACK, aber man liest heute ja auch schon von etwas
> > fehlertoleranteren Lithiumakkus. Ich denke, die
> > werden früher oder später die Bleiakkus ablösen.
>
> Schau dir mal den Lithium-Eisenphosphat-Akku an. Die haben
> ordentlich Bumms und sie sind leicht und ziemlich robust. Und man
> kann Bleiakkus 1,5:1 damit ersetzen.

An die hatte ich gedacht. Sie sind aber
m.W. noch nicht in grösserem Umfang für
den Endverbraucher erhältlich.
Gruss
Harald

Bernd Wiebus

unread,
Apr 9, 2010, 10:32:05 AM4/9/10
to
Hallo Hanno.

>> Jedenfalls fände ich eine ökologische Welt wäre eine Hölle auf Erden
>> und nicht lebenswert.
> Auf einer nicht-nachhaltig bewirtschafteten Welt es läßt sich hingegen
> per definition nicht auf Dauer leben.

Es ist nicht sinnvoll für mich, ein Spiel gewinnen zu wollen, dessen
Regeln ich nicht mag.


> Was verstehst du unter "ökologisch"?

Kurze aber schwierige Frage. Ich habe über die Formulierung der
Antwort lange nachgedacht. Ich hoffe, das Ergebnis ist verständlich:

Unter "ökologisch" verstehe ich in diesem Falle eine Welt, die ähnlich
Huxleys dystopischer "schönen neuen Welt" auf extremste Effizienz unter
dem Gesichtspunkt der Nachaltigkeit ausgerichtet ist.

Hintergrund:
Wir hier in Mitteleuropa haben eine Kultur, die seit wohl gut 1000 Jahren
nicht von Nachhaltigkeit geprägt ist. Ich kann mir nicht vorstellen, das
dieses anders als durch Gewalt (und darunter Verstehe ich auch die Gewalt
durch Sachzwänge), zu ändern ist.

Heinz Schmitz

unread,
Apr 10, 2010, 6:42:59 AM4/10/10
to
Bernd Wiebus wrote:

>Hintergrund:
>Wir hier in Mitteleuropa haben eine Kultur, die seit wohl gut 1000 Jahren
>nicht von Nachhaltigkeit geprägt ist.

Siehe auch http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/1.html
"Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar
und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch
untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die
Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf
Erden kriecht."
Von Segen kann man da wohl kaum noch reden.

Schon früher waren die Leute nicht besser als heute, vgl die Abholzung
des Libanon zwecks Flottenbau und Metallgewinnung etc.
Sogar England, ähh, die britische Insel:
http://www.de.webtourist.net/laenderinfo/england-info.html
"Jahrhundertelange Abholzung führte dazu, dass heute nur noch
7 Prozent der Gesamtfläche .. mit Wald bedeckt sind."
Grüße,
H.


Harald Wilhelms

unread,
Apr 10, 2010, 7:49:04 AM4/10/10
to
On 10 Apr., 12:42, Heinz Schmitz <HeinzSchm...@gmx.net> wrote:

> Sogar England, ähh, die britische Insel:http://www.de.webtourist.net/laenderinfo/england-info.html
>         "Jahrhundertelange Abholzung führte dazu, dass heute nur noch
>           7 Prozent der Gesamtfläche .. mit Wald bedeckt sind."

Deshalb haben sie kurz nach dem II. Weltkrieg wohl
auch den Grossteil des Harz-Gebirges abgeholzt...
Gruss
Harald

Hanno Foest

unread,
Apr 12, 2010, 6:13:03 AM4/12/10
to
Bernd Wiebus schrieb:

> Es ist nicht sinnvoll für mich, ein Spiel gewinnen zu wollen, dessen
> Regeln ich nicht mag.

Ich verstehe das als Umschreibung für "nach mir die Sintflut", oder lese
ich das falsch? Mag ja sein, daß das ein Scheißspiel ist, aber eine Wahl
hast du nicht.

> Unter "ökologisch" verstehe ich in diesem Falle eine Welt, die ähnlich
> Huxleys dystopischer "schönen neuen Welt" auf extremste Effizienz unter
> dem Gesichtspunkt der Nachaltigkeit ausgerichtet ist.

Ich verstehe, ungeachtet der Etymologie, "ökologisch" im heutigen
Sprachgebrauch als Synonym für "nachhaltig", und halte nachhaltige
Bewirtschaftung für eine Utopie, im Gegensatz zum heutigen Raubbau mit
absehbar dystopischen Konsequenzen.

> Wir hier in Mitteleuropa haben eine Kultur, die seit wohl gut 1000 Jahren
> nicht von Nachhaltigkeit geprägt ist. Ich kann mir nicht vorstellen, das
> dieses anders als durch Gewalt (und darunter Verstehe ich auch die Gewalt
> durch Sachzwänge), zu ändern ist.

Möglich, aber notwendig. Je früher wir damit anfangen, um so weniger
unangenehm wird das.

Hanno

Bernd Wiebus

unread,
Apr 21, 2010, 5:39:15 AM4/21/10
to
Hallo Hanno.

>> Es ist nicht sinnvoll für mich, ein Spiel gewinnen zu wollen, dessen
>> Regeln ich nicht mag.
> Ich verstehe das als Umschreibung für "nach mir die Sintflut", oder lese
> ich das falsch?

So kannst Du das auch lesen. Ja. :-)

> Mag ja sein, daß das ein Scheißspiel ist, aber eine Wahl
> hast du nicht.

Ich kann zumindest darauf verzichten, aktiv daran mitzugestalten.

> Ich verstehe, ungeachtet der Etymologie, "ökologisch" im heutigen
> Sprachgebrauch als Synonym für "nachhaltig", und halte nachhaltige
> Bewirtschaftung für eine Utopie, im Gegensatz zum heutigen Raubbau mit
> absehbar dystopischen Konsequenzen.

Ich kann mir in einer solchen Welt keine sinnvolle Existenz für mich
vorstellen. Warum also sollte ich eine solche Aufbauen wollen?

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