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[Suche] XR2206 in neu und gut

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Gerd Müller

unread,
Feb 9, 2011, 6:49:04 AM2/9/11
to
Hallo Zusammen!
Ich suche einen Sinusgenerator für den Audiobereich als kleines, tragbares,
batteriegespeistes Gerät. Ich dachte an Selbstbau und wollte mal hören, ob
es an Stelle des XR2206 Funktionsgenerators mittlerweile ein vergleichbares
IC gibt.

Der 2206 hatte früher den Beinamen Ti**en- bzw. Nippelgenerator, weil er auf
den Sinus eine entsprechende Form gemacht hat, die als Klirr auch sehr schön
zu hören war. Zum Testen für Audiogeräte so nicht zu gebrauchen.

Gibt es was neues, besseres?

Danke und Gruß:
gemu


Dieter Wiedmann

unread,
Feb 9, 2011, 6:56:19 AM2/9/11
to
Gerd Müller schrieb:

DDS.


Gruß Dieter

Gerd Müller

unread,
Feb 9, 2011, 7:48:14 AM2/9/11
to

"Dieter Wiedmann" <dieter....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4d528057$0$6892$fca8...@newsspool2.arcor-ip.de...
> Gerd Müller schrieb:

>> Der 2206 hatte früher den Beinamen Ti**en- bzw. Nippelgenerator, weil er
>> auf den Sinus eine entsprechende Form gemacht hat, die als Klirr auch
>> sehr schön zu hören war. Zum Testen für Audiogeräte so nicht zu
>> gebrauchen.
>>
>> Gibt es was neues, besseres?
>
> DDS.

ähmm..?

-v please


Stefan Brröring

unread,
Feb 9, 2011, 7:53:30 AM2/9/11
to
>> DDS.
>
> ᅵhmm..?
>
> -v please
>
>
http://www.elexs.de/dds.htm

Uwe Hercksen

unread,
Feb 9, 2011, 8:03:36 AM2/9/11
to

Dieter Wiedmann schrieb:

> DDS.

Hallo,

DDS ist zweifellos neuer und besser, aber ob so ein schneller DDS Chip
der noch einen Mikroprozessor zur Frequenzeinstellung braucht das
richtige ist für ein kleines, tragbares, batteriegespeistes Selbstbaugerät?
Wenn es klirrarm genug sein soll müssen es ja doch genügend viele Bits
für den Ausgangs DAC sein.

Bye

Heinz Schmitz

unread,
Feb 9, 2011, 8:07:17 AM2/9/11
to
Stefan Brröring wrote:

>http://www.elexs.de/dds.htm

"Eine DDS (Direkte digitale Synthese) leitet die
Ausgangsfrequenz von einem Quarzoszillator ab und ist deshalb
extrem stabil und rauschfrei."

Gilt das so pauschal?
In der Beschreibung steht nix Datenmäßiges über Rauch und Klirr.

Grüße.
H.


Uwe Hercksen

unread,
Feb 9, 2011, 8:18:15 AM2/9/11
to

Heinz Schmitz schrieb:

> Gilt das so pauschal?
> In der Beschreibung steht nix Datenmäßiges über Rauch und Klirr.

Hallo,

das von einem Quarz abgeleitete Signal ist zwar sehr stabil in seiner
Frequenz, aber wenn der Ausgangs DAC relativ wenig Bits hat gibt es
schon einiges an Bitrauschen und entsprechendem Klirrfaktor.
Bei DDS Chips gibt es 10; 12 und 14 Bits Auflösung, fragt sich wieviel
für gute Audioqualität nötig ist, 10 Bit könnten knapp werden, 14 Bit
sollten eigentlich reichen.

Bye

Volker Staben

unread,
Feb 9, 2011, 8:21:29 AM2/9/11
to
Am 09.02.11 14.07, schrieb Heinz Schmitz:
> Gilt das so pauschal?

Nein, natürlich nicht. Man muss es schon ordentlich machen.

> In der Beschreibung steht nix Datenmäßiges über Rauch und Klirr.

Rauch tritt hoffentlich nicht auf.

Aber schau mal hier:

http://designtools.analog.com/dt/ad98325/ad9835.html


V.

Harald Wilhelms

unread,
Feb 9, 2011, 8:22:08 AM2/9/11
to

Die Dreieck/Sinusumformung hat eben ihre grundsätzlichen
Schwächen, die auch hute nicht zu beseitigen sind.
Ich vermute, ein diskreter Dreieck/Sinusumformer wäre
noch schlechter.

> Gibt es was neues, besseres?

Was besseres wäre auf jeden Fall ein Wien-Generator.
Der ist aber noch älter. :-)
Da braucht man aber ein Doppel-Poti mit sehr gutem
Gleichlauf. Grundsätzlich könnte man natürlich auch
noch ein Oberwellenfilter nachschalten. Wenn man das
als SC-Filter aufbaut, könnte das sogar mitlaufen.
Gruss
Harald

Horst-D.Winzler

unread,
Feb 9, 2011, 8:24:01 AM2/9/11
to
Am 09.02.2011 12:49, schrieb Gerd M�ller:
> Hallo Zusammen!
> Ich suche einen Sinusgenerator f�r den Audiobereich als kleines, tragbares,
> batteriegespeistes Ger�t. Ich dachte an Selbstbau und wollte mal h�ren, ob
> es an Stelle des XR2206 Funktionsgenerators mittlerweile ein vergleichbares

zB Wien-Robinson-Brücke
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/scsing.htm
http://www.zen22142.zen.co.uk/Circuits/Testgear/sinegen.htm

--
mfg hdw

Bernd Mayer

unread,
Feb 9, 2011, 8:31:00 AM2/9/11
to

Hallo,

als Sinusgenerator für den Audiobereich empfehle ich eine
Wienbrückenschaltung mit einem guten Opamp.

Von LT gibt es da eine schöne Appnote dazu, da wird ein FET für die
Amplitudenregelung benutzt daraus resultiert ein recht geringer Klirrfaktor.


Bernd Mayer


Dieter Wiedmann

unread,
Feb 9, 2011, 8:40:31 AM2/9/11
to
Gerd Müller schrieb:

> Ich suche einen Sinusgenerator für den Audiobereich als kleines, tragbares,
> batteriegespeistes Gerät.

Andere Idee: MP3-Player.


Gruß Dieter

Bernd Mayer

unread,
Feb 9, 2011, 9:39:00 AM2/9/11
to

Hallo,

oder eine Test-CD.

Auf der Webseite von sox http://sox.sourceforge.net/ gibt es ein skript
um damit Testtöne zu erzeugen testtones.sh:
http://sox.sourceforge.net/Docs/Scripts


Bernd Mayer


Rafael Deliano

unread,
Feb 9, 2011, 11:00:12 AM2/9/11
to
> Was besseres wäre auf jeden Fall ein Wien-Generator.
> Da braucht man aber ein Doppel-Poti mit sehr gutem
> Gleichlauf.

Das low-tech Teil ist bei mir noch rege in Gebrauch:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/sg.pdf

* Minimalschaltung Wien,
die Amplitudenstabilisierung machen 1N4148 mit
Vorwiderstand.

* oben stöpselt man diskret Frequenzen ein ( abgestimmt
auf die Frequenzen von DIN A4 log/log-Millimeterpapier ).

* mit dem Poti in der Mitte stellt man die Amplitude ein.

* wird aus dem Breadboard gespeist für das es das Signal
erzeugt.

* der 2. Quad-Op rechts unten ist ein unbeschalteter Sockel:
man benötigt wahlweise einen CMOS-OP wie LMC660 oder TS914
für 3-15V Versorgung. Oder einen TL074/TL084 für 15-30V
Versorgung.

* Layout habe ich irgendwo als Eagle 4.15 noch im Fundus.

MfG JRD


Joerg

unread,
Feb 9, 2011, 11:06:13 AM2/9/11
to
Rafael Deliano wrote:
>> Was besseres wäre auf jeden Fall ein Wien-Generator.
>> Da braucht man aber ein Doppel-Poti mit sehr gutem
>> Gleichlauf.
>
> Das low-tech Teil ist bei mir noch rege in Gebrauch:
> http://www.embeddedFORTH.de/temp/sg.pdf
>

Huebsch. Aber sach ma, ist das weissliche da drauf alles Staub? Wohnst
Du neben einem Stahlwerk aelteren Datums? :-)

[...]

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Olaf Kaluza

unread,
Feb 9, 2011, 11:50:30 AM2/9/11
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> wrote:

>Bei DDS Chips gibt es 10; 12 und 14 Bits Aufl�sung, fragt sich wieviel
>f�r gute Audioqualit�t n�tig ist, 10 Bit k�nnten knapp werden, 14 Bit
>sollten eigentlich reichen.

Ich hab mal zum rumspielen den DAC aus einem alten CD-Player an einen
FPGA gehaengt und damit eine DDS gemacht.

Olaf


Peter Kern

unread,
Feb 9, 2011, 12:30:29 PM2/9/11
to
Hallo Bernd,

Am 09.02.2011 15:39, schrieb Bernd Mayer:

> Auf der Webseite von sox http://sox.sourceforge.net/ gibt es ein skript

> um damit Testtᅵne zu erzeugen testtones.sh:
> http://sox.sourceforge.net/Docs/Scripts

Weder View noch Download....

"An Exception Has Occurred

The root "sox" is unknown. If you believe the value is correct, then
please double-check your configuration.
HTTP Response Status

404 Not Found"

Peter

Peter Kern

unread,
Feb 9, 2011, 12:35:47 PM2/9/11
to
Am 09.02.2011 17:06, schrieb Joerg:

> Huebsch. Aber sach ma, ist das weissliche da drauf alles Staub? Wohnst
> Du neben einem Stahlwerk aelteren Datums? :-)

Vieleicht Reste eines 4buchstabigen Aufputschmittel die bei der
Entstehung geholfen haben :-)

Pe - konnte es heute nicht lassen - ter

Markus Faust

unread,
Feb 9, 2011, 2:12:39 PM2/9/11
to
Am 09.02.2011 14:22, schrieb Harald Wilhelms:
> Was besseres wäre auf jeden Fall ein Wien-Generator.
> Der ist aber noch älter. :-)
> Da braucht man aber ein Doppel-Poti mit sehr gutem
> Gleichlauf.

Das dürfte das schwierigste sein.

Es geht prinzipiell auch mit einem Poti:
http://www.analog.com/static/imported-files/application_notes/20561026AB112.pdf
Allerdings ist dann f proportional 1/sqrt(R).

Die meisten einigermaßen amtlichen Geräte (z.B. GF22) verwenden übrigens
Drehkondensatoren.

> Grundsätzlich könnte man natürlich auch
> noch ein Oberwellenfilter nachschalten. Wenn man das
> als SC-Filter aufbaut, könnte das sogar mitlaufen.

Wenn man die Amplitudenstabilisierung geeignet aufbaut erreicht man auch
ohne Filter audiotaugliche Klirrfaktoren. Ich hab mal (mit gutem Erfolg)
mit Dioden-Photowiderstand-Optokopplern experimentiert. Hamamatsu baut
die leider nicht mehr, aber es gibt auch noch andere Hersteller, die
sowas bauen, z.B. Silonex (nicht so toll), Perkin Elmer, Tesla Blatná,
Macron.

Dioden zu Stabilisierung ergeben fiese Verzerrungen, die man auch bei
geringem Anteil noch wahrnimmt (beim GF22 ist die Stabilisierung
umschaltbar, in der Dioden-Stellung kommt er unter 0,1% und trotzdem
hört man es...).


Ansonsten würde ich auch eher eine digitale Variante vorschlagen
(DSP/MC/FPGA + geeigneter Wandler) und das Signal per Software
generieren. Für reine Sinusausgabe bis ca. 100kHz würde es irgendein
Audio-Wandler tun (die sind heutzutage meist bis über 200kHz
Samplingfrequenz spezifiziert). Falls auch andere Signalformen
(Rechteck, Dreieck, Sägezahn, ...) erzeugt werden sollen, ist evtl. ein
Datenwandler (mit analogem Filter danach) günstiger, da die
FIR-Rekonstruktionsfilter in den Audio-Wandlern Effekte generieren, die
hier evtl. nicht erwünscht sind.

Grüße
Markus
(der beide Varianten schon mal ausprobiert hat)

Bernd Mayer

unread,
Feb 9, 2011, 2:59:16 PM2/9/11
to
Am 09.02.2011 18:30, schrieb Peter Kern:
> Hallo Bernd,
>
> Am 09.02.2011 15:39, schrieb Bernd Mayer:
>
>> Auf der Webseite von sox http://sox.sourceforge.net/ gibt es ein skript
>> um damit Testtöne zu erzeugen testtones.sh:

>> http://sox.sourceforge.net/Docs/Scripts
>
> Weder View noch Download....
>
> "An Exception Has Occurred
>
> The root "sox" is unknown. If you believe the value is correct, then
> please double-check your configuration.
> HTTP Response Status
>
> 404 Not Found"

Hallo,

schade.

als Alternative kann ich noch die binkaudio Test-CD zum Dawnlaod
anbieten: http://binkster.net/extras.shtml


Bernd Mayer


Bernd Mayer

unread,
Feb 9, 2011, 2:59:43 PM2/9/11
to
Am 09.02.2011 18:30, schrieb Peter Kern:

Hallo,

schade.

als Alternative kann ich noch die binkaudio Test-CD zum Download

Peter Kern

unread,
Feb 9, 2011, 3:34:57 PM2/9/11
to
Am 09.02.2011 20:59, schrieb Bernd Mayer:
> Am 09.02.2011 18:30, schrieb Peter Kern:
>> Am 09.02.2011 15:39, schrieb Bernd Mayer:

>>> http://sox.sourceforge.net/Docs/Scripts

>> 404 Not Found"

> schade.
> als Alternative kann ich noch die binkaudio Test-CD zum Download
> anbieten: http://binkster.net/extras.shtml

SUUUUUUUUUUUPI!

Danke!!!!!

Peter

Joerg Wunsch

unread,
Feb 9, 2011, 4:38:04 PM2/9/11
to
Markus Faust <us...@domain.invalid> schrieb:

> Die meisten einigerma�en amtlichen Ger�te (z.B. GF22) verwenden �brigens
> Drehkondensatoren.

Wollte ich auch gerade anmerken. Der Gleichlauf eines klassischen 2 x
500 pF Mittelwellendrehkos d�rfte deutlich besser sein als der eines
ausgemessenen Tandempotis. Man muss die Schaltung zwar hochohmig
bauen, aber das ist im Zeitalter billiger FETs ja kein Thema.

(Mein Generator nimmt aber auch nur ein Poti, und einen FET zur
Amplitudenstabilisierung.)
--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Joerg

unread,
Feb 9, 2011, 5:00:31 PM2/9/11
to
Joerg Wunsch wrote:
> Markus Faust <us...@domain.invalid> schrieb:
>
>> Die meisten einigermaßen amtlichen Geräte (z.B. GF22) verwenden übrigens
>> Drehkondensatoren.
>
> Wollte ich auch gerade anmerken. Der Gleichlauf eines klassischen 2 x
> 500 pF Mittelwellendrehkos dürfte deutlich besser sein als der eines
> ausgemessenen Tandempotis. ...


So isses. Dazu bekommt man bei guten Exemplaren Kugellager die man
nachfetten kann, plus verspanntes Getriebe. Bei groesseren Exemplaren
ist oft eine der Platten angefaechert und man kann durch geschicktes
Biegen noch weiter linearisieren und den Gleichlauf verbessern. Den
allerletzten Schliff dann vielleicht mit der Dremel.

Wobei fuer den Gleichlauf simple Zweikammer MW-Drehkos nicht so der Hit
sind, da naturgemaess ungleich. Ein Teil ist fuer den Vorkreis und der
andere fuer den 455kHz hoeher liegenden Oszillator. Besser sind Drehkos
mit absolut gleichen Kammern, habe ich bisher meist nur mit drei oder
vier Kammern bekommen koennen, warum auch immer.

Joerg Wunsch

unread,
Feb 9, 2011, 5:32:48 PM2/9/11
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> schrieb:

> Bei groesseren Exemplaren [...]

Gibt's denn 500-pF-Drehkos, die *nicht* "größere Exemplare" sind? ;-)

> Wobei fuer den Gleichlauf simple Zweikammer MW-Drehkos nicht so der
> Hit sind, da naturgemaess ungleich.

Wenn da 2 x 500 pF draufsteht, sollten da auch 2 x 500 pF drin sein.
Unsymmetrisch kenne ich auch, aber das sollte dann auch draufstehen.

500 pF war eher typisch für Röhrenradios. Die Transistorradio-
Drehkos, die ich noch rumliegen habe, sind dann 2 x 330 pF (teilweise
noch begleitet von 2 x 12 pF für den UKW-Tuner).

Joerg

unread,
Feb 9, 2011, 6:14:26 PM2/9/11
to
Joerg Wunsch wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> schrieb:
>
>> Bei groesseren Exemplaren [...]
>
> Gibt's denn 500-pF-Drehkos, die *nicht* "gr��ere Exemplare" sind? ;-)
>

Schon, diese Art gab es sogar mal als 2 x 500pF:

http://www.phywe.com/461/pid/1915/Drehkondensator,-Gehaeuse-G2-.htm?PHPSESSID=7fce434aef61eb503a0a026972cf8509

Solchen Foliendingern habe ich aber nie vertraut. War nur eine Frage der
Zeit bis sie anfingen zu kraechzen.


>> Wobei fuer den Gleichlauf simple Zweikammer MW-Drehkos nicht so der
>> Hit sind, da naturgemaess ungleich.
>
> Wenn da 2 x 500 pF draufsteht, sollten da auch 2 x 500 pF drin sein.
> Unsymmetrisch kenne ich auch, aber das sollte dann auch draufstehen.
>

Wenn es draufsteht, ja. Die meisten Drehkos die ich aus Roehrenradios
geschlachtet hatte waren unsymmetrisch, da stand i.d.R. ausser einer
Herstellernummer nichts drauf.


> 500 pF war eher typisch f�r R�hrenradios. Die Transistorradio-


> Drehkos, die ich noch rumliegen habe, sind dann 2 x 330 pF (teilweise

> noch begleitet von 2 x 12 pF f�r den UKW-Tuner).
>

Gute Luftdrehkos sind heute aetzend teuer. Hatte mal zwei fuer eine
Versuchsanlage bei einem Kunden gebraucht, gebrauchte oder Surplus
wollten sie partout nicht. Also fast $100/Stueck gelatzt <schluck>.

Leo Baumann

unread,
Feb 9, 2011, 11:37:04 PM2/9/11
to

"Gerd Müller" <weeb...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8rfd9d...@mid.dfncis.de...
> Hallo Zusammen!

> Ich suche einen Sinusgenerator für den Audiobereich als kleines,
> tragbares, batteriegespeistes Gerät. Ich dachte an Selbstbau und wollte
> mal hören, ob es an Stelle des XR2206 Funktionsgenerators mittlerweile ein
> vergleichbares IC gibt.
>
> Der 2206 hatte früher den Beinamen Ti**en- bzw. Nippelgenerator, weil er
> auf den Sinus eine entsprechende Form gemacht hat, die als Klirr auch sehr
> schön zu hören war. Zum Testen für Audiogeräte so nicht zu gebrauchen.
>
> Gibt es was neues, besseres?
>
> Danke und Gruß:
> gemu
>

Den XR2206 kann'ste in die Tonne hauen im Jahre 2011 ...

mfG Leo


Rüdiger Ranft

unread,
Feb 10, 2011, 2:04:53 AM2/10/11
to
Peter Kern schrieb:

Das Scheint eine Nachwirkung vom Einbruch in die SF Server zu sein. Der
Downloadlink auf der Projektseite[1] funktioniert aber noch.

bye
Rudi

[1] http://sourceforge.net/projects/sox/

Joerg Wunsch

unread,
Feb 10, 2011, 2:04:22 AM2/10/11
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> schrieb:

>> Gibt's denn 500-pF-Drehkos, die *nicht* "gr��ere Exemplare" sind? ;-)

> Schon, diese Art gab es sogar mal als 2 x 500pF:
>
> http://www.phywe.com/461/pid/1915/Drehkondensator,-Gehaeuse-G2-.htm

OK, an Quetscher hatte ich jetzt nicht gedacht. Ja, die waren dann
oft unsymmetrisch (auch wenn's der hier wohl nicht ist).

> Gute Luftdrehkos sind heute aetzend teuer.

Ja. Wohl dem, der noch Altbest�nde hat ... Zwar muss man die
u. U. erstmal demontieren, um das Lager wieder g�ngig zu bekommen,
aber danach laufen sie wieder.

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Feb 10, 2011, 3:27:47 AM2/10/11
to
"Gerd M锟絣ler" schrieb:
>
> Hallo Zusammen!
> Ich suche einen Sinusgenerator f锟絩 den Audiobereich als kleines, tragbares,
> batteriegespeistes Ger锟絫. Ich dachte an Selbstbau und wollte mal h锟絩en, ob

> es an Stelle des XR2206 Funktionsgenerators mittlerweile ein vergleichbares
> IC gibt.

Es gab. Ist aber auch schon wieder eine Weile her, da hatte ein
Halbleiterhersteller die Beliebtheit des XR8038 zum Anlass genommen,
mit einer Weiterentwicklung das ganz gro锟絜 Gesch锟絝t zu machen.
Einige Enthusiasten haben sich dann gleich auf dieses Wunderding
gest锟絩zt (ich glaube auch einen entsprechenden ELV-Bausatz gesehen
zu haben). Dann hat aber die Nachfrage doch ziemlich nachgelassen.
Der Hersteller wollte auf einmal nichts mehr mit der Sache zu tun
haben und so konnte man sich die restlichen am Markt befindlichen
Exemplare mit Gold aufwiegen lassen (vgl. Conrad 174742).

Das n锟絫zt Dir jetzt nat锟絩lich genau gar nichts. Und eigentlich wollte
ich auch nur einige Klischees strapazieren.

MfG
hjs

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Feb 10, 2011, 3:32:08 AM2/10/11
to
Markus Faust schrieb:

>
> Dioden zu Stabilisierung ergeben fiese Verzerrungen, die man auch bei
> geringem Anteil noch wahrnimmt (beim GF22 ist die Stabilisierung
> umschaltbar, in der Dioden-Stellung kommt er unter 0,1% und trotzdem
> h�rt man es...).

Wie Wunderwaffe hei�t "Kaltleiter". Ist so eine Art Minibauform
eines Eisenwasserstoffwiderstandes. Den Diodenkram kann man zuschalten
damit die Amplitude schneller einpegelt.

Hab gerade gesehen, dass doch tats�chlich einer diese Ger�te f�r
49? verh�kern will. Soviel ist ja alleine schon der Drehko wert.


MfG
hjs

--
Jeder nur ein Kreuz!

Alexander

unread,
Feb 10, 2011, 4:34:38 AM2/10/11
to
Am 10.02.2011 09:27, schrieb Hans-Jürgen Schneider:

> Der Hersteller wollte auf einmal nichts mehr mit der Sache zu tun
> haben und so konnte man sich die restlichen am Markt befindlichen
> Exemplare mit Gold aufwiegen lassen (vgl. Conrad 174742).

das ist bei diesem Hersteller aber keine Ausnahme. Seit ich einmal mit
einem plötzlich nicht mehr verfügbaren Bauteil auf die Nase gefallen
bin, meide ich sämtliche Bauteile aus diesem Hause. Erst recht, wenn mit
world's first, world's smallest etc. geworben wird.

Gruß,
Alexander

Stefan Brröring

unread,
Feb 10, 2011, 5:16:55 AM2/10/11
to
Am 09.02.2011 12:49, schrieb Gerd Mᅵller:
> Hallo Zusammen!
> Ich suche einen Sinusgenerator fᅵr den Audiobereich als kleines, tragbares,
> batteriegespeistes Gerᅵt. Ich dachte an Selbstbau und wollte mal hᅵren, ob

> es an Stelle des XR2206 Funktionsgenerators mittlerweile ein vergleichbares
> IC gibt.
>

Wie wᅵre es denn mit einer Microcontroller-Lᅵsung? Wenn es fᅵr den
Audio-Bereich sein soll, muss es ja kein schneller DDS sein.

Jeweils eine Tabelle mit Abtastwerten berechnen und auf einen DAU geben.
Tiefpassfilter dahinter und fertig. Bis 20 KHz sollte das mit nem
ATmega16 oder nem PIC ganz gut gehen.

Da kann man dann auch noch ein chickes LCD-Display und ein paar Taster
vorsehen.

Gruᅵ

Stefan DF9BI

Harald Wilhelms

unread,
Feb 10, 2011, 6:38:49 AM2/10/11
to
On 10 Feb., 11:16, Stefan Brröring <stefan...@broering.de> wrote:

> Jeweils eine Tabelle mit Abtastwerten berechnen und auf einen DAU geben.

"Dümmster anzunehmender User"?
SCNR
Harald

Harald Wilhelms

unread,
Feb 10, 2011, 6:42:54 AM2/10/11
to
On 10 Feb., 09:27, Hans-Jürgen Schneider <e...@hrz.tu-chemnitz.de>
wrote:

> Es gab. Ist aber auch schon wieder eine Weile her, da hatte ein
> Halbleiterhersteller die Beliebtheit des XR8038 zum Anlass genommen,

> mit einer Weiterentwicklung das ganz gro e Gesch ft zu machen.

Naja, bei dem sind die Verzerrungen mit ca. 2% THD
ja auch nicht gerade HIFI-tauglich. Interessant ist das
IC (Max 038) wohl nur, wenn man den grossen Sweep-
Bereich braucht.
Gruss
Harald

Joerg Wunsch

unread,
Feb 10, 2011, 7:07:09 AM2/10/11
to
Alexander <inv...@invalid.invalid> wrote:

>> Der Hersteller wollte auf einmal nichts mehr mit der Sache zu tun
>> haben und so konnte man sich die restlichen am Markt befindlichen
>> Exemplare mit Gold aufwiegen lassen (vgl. Conrad 174742).
>
>das ist bei diesem Hersteller aber keine Ausnahme.

Interessant. Dass Exar nach dem alten XR8038 nun auch den XR2206
schon eine Weile nicht mehr fertigt, ist v�llig normal. Wenn Maxim
jedoch den MAX038 nicht mehr herstellt, dann haben nat�rlich schon
immer alle gewusst, dass man von denen am besten sowieso nichts kaufen
sollte ...

Ich sch�tze, dass einfach mal im DDS-Zeitalter keine gen�gend
zahlungskr�ftige Nachfrage mehr f�r sowas existiert. Als dann die von
Maxim beauftragte Fab ihre alte Produktionslinie dicht gemacht hat,
auf der der MAX038 gelaufen ist, gingen f�r den damit die Lichter aus.
Ein Transfer des Produkts auf eine aktuelle Technologie lohnt halt
nur, wenn man davon auch noch ein paar Millionen ICs danach verkaufen
kann.

Um mal was Konstruktives beizutragen: Jesper Hansens MiniDDS:

http://www.myplace.nu/avr/minidds/index.htm

Ich denke, einen XR2206 schl�gt es allemal. Wenn man statt eines
AT90S2313/ATtiny2313 einen Controller mit ADC nimmt (ATmega48 oder
ATtiny48), dann kann man die Frequenz auch statt via RS-232 �ber ein
Poti einstellbar machen. Der Bauteilaufwand ist dann vergleichbar mit
dem XR2206.

Mit passender Tabelle k�nnte man sogar den Nippelgenerator noch
simulieren. :-)

Joerg

unread,
Feb 10, 2011, 9:52:28 AM2/10/11
to
Joerg Wunsch wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> schrieb:
>
>>> Gibt's denn 500-pF-Drehkos, die *nicht* "größere Exemplare" sind? ;-)

>
>> Schon, diese Art gab es sogar mal als 2 x 500pF:
>>
>> http://www.phywe.com/461/pid/1915/Drehkondensator,-Gehaeuse-G2-.htm
>
> OK, an Quetscher hatte ich jetzt nicht gedacht. Ja, die waren dann
> oft unsymmetrisch (auch wenn's der hier wohl nicht ist).
>
>> Gute Luftdrehkos sind heute aetzend teuer.
>
> Ja. Wohl dem, der noch Altbestände hat ... Zwar muss man die
> u. U. erstmal demontieren, um das Lager wieder gängig zu bekommen,

> aber danach laufen sie wieder.
>

Und nicht voellig ausgetrocknet jahrzentelang liegenlassen. Wenn die
Kugeln in den Lagern erstmal leichten Rost haben und damit Pittings
bekommen, rumpelt der Elko danach beim Drehen.

Uwe Hercksen

unread,
Feb 10, 2011, 10:11:44 AM2/10/11
to

Joerg schrieb:

> Und nicht voellig ausgetrocknet jahrzentelang liegenlassen. Wenn die
> Kugeln in den Lagern erstmal leichten Rost haben und damit Pittings
> bekommen, rumpelt der Elko danach beim Drehen.
>

Hallo,

meinst Du wirklich Elektrolytdrehkondensatoren?

Oder welcher Elko soll da sonst warum rumpeln?

SCNR

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Feb 10, 2011, 10:18:28 AM2/10/11
to

Joerg Wunsch schrieb:

> Um mal was Konstruktives beizutragen: Jesper Hansens MiniDDS:
>
> http://www.myplace.nu/avr/minidds/index.htm
>

> Ich denke, einen XR2206 schlägt es allemal. Wenn man statt eines


> AT90S2313/ATtiny2313 einen Controller mit ADC nimmt (ATmega48 oder

> ATtiny48), dann kann man die Frequenz auch statt via RS-232 über ein


> Poti einstellbar machen. Der Bauteilaufwand ist dann vergleichbar mit
> dem XR2206.

Hallo,

hat allerdings auch nur 8 Bit am Ausgangs DAC.
Aber für mehr sollte man lieber gleich einen 16 Bit Processor nehmen.

Bye

Joerg

unread,
Feb 10, 2011, 10:28:47 AM2/10/11
to
Uwe Hercksen wrote:
>
>
> Joerg schrieb:
>
>> Und nicht voellig ausgetrocknet jahrzentelang liegenlassen. Wenn die
>> Kugeln in den Lagern erstmal leichten Rost haben und damit Pittings
>> bekommen, rumpelt der Elko danach beim Drehen.
>>

Oh. Oha. Ich haette doch erst auf den Morgenkaffee warten sollen ... :-)


> Hallo,
>
> meinst Du wirklich Elektrolytdrehkondensatoren?
>

Ich hatte schon welche die man drehen konnte. Allerdings nur ein paar
mal, dann machte es "plink" und man musste einen der Draehte neu anloeten.


> Oder welcher Elko soll da sonst warum rumpeln?
>

Die alten Becherelkos konnten ganz gut kloetern wenn sie alt waren :-)

Bernd Laengerich

unread,
Feb 10, 2011, 10:54:44 AM2/10/11
to
Am 10.02.2011 15:52, schrieb Joerg:

> Und nicht voellig ausgetrocknet jahrzentelang liegenlassen. Wenn die
> Kugeln in den Lagern erstmal leichten Rost haben und damit Pittings
> bekommen, rumpelt der Elko danach beim Drehen.

Ah, der gute alte Drehelko :)

JORGEN, DEIN EINSATZ!!!

Bernd

Uwe Hercksen

unread,
Feb 10, 2011, 11:01:01 AM2/10/11
to

Joerg schrieb:

> Oh. Oha. Ich haette doch erst auf den Morgenkaffee warten sollen ... :-)

Hallo,

vor Jahrzehnten hier zeigte mir mal ein Assistent von der
Regelungstechnik hier eine Integriererkarte des damaligen
Hybridrechners. Die Integrationskondensatoren waren in soliden
Metallgehäusen untergebracht. Er zeigte eine Madenschraube in diesen
Gehäuse, das wäre die Justierschraube für die Kapazität. Die Schraube
drückt etwas aufs Dielektrikum, das reicht schon für einen Feinabgleich.

Bye

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 10, 2011, 11:07:54 AM2/10/11
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> wrote:

>Die Integrationskondensatoren waren in soliden
>Metallgehäusen untergebracht. Er zeigte eine Madenschraube in diesen
>Gehäuse, das wäre die Justierschraube für die Kapazität. Die Schraube
>drückt etwas aufs Dielektrikum, das reicht schon für einen Feinabgleich.

Wir kaufen für unseren Integrator die genauesten verfügbaren
Styroflex-Kondensatoren und paaren die dann noch mit dem
Kapazitätsmesser *örks*


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Joerg

unread,
Feb 10, 2011, 1:35:22 PM2/10/11
to

<grusel>

Ich bin ja fuer alles zu haben was Kosten senkt, aber das schlaegt dem
Fass echt den Boden aus :-)

Sowas aehnliches habe ich zwar gemacht, aber nicht mechanisch sondern
per Vorspannung auf Z5U Kondensatoren. Der Offset wurde dann hinten per
Differenzverstaerker wieder abgezogen. Sonderlich linear war das
natuerlich nicht, reichte aber.

Bernd Mayer

unread,
Feb 10, 2011, 2:55:39 PM2/10/11
to
Am 09.02.2011 20:59, schrieb Bernd Mayer:
> Am 09.02.2011 18:30, schrieb Peter Kern:
>> Hallo Bernd,
>>
>> Am 09.02.2011 15:39, schrieb Bernd Mayer:
>>
>>> Auf der Webseite von sox http://sox.sourceforge.net/ gibt es ein skript
>>> um damit Testtöne zu erzeugen testtones.sh:

>>> http://sox.sourceforge.net/Docs/Scripts
>>
>> Weder View noch Download....
>>
>> "An Exception Has Occurred
>>
>> The root "sox" is unknown. If you believe the value is correct, then
>> please double-check your configuration.
>> HTTP Response Status

Nachtrag:

ich habe das script hier lokal wiedergefunden:

#!/bin/sh
# create WAV-Files that can be used to create an audio Test CD
#
# The intent of this Test CD is to allow you to test the reproduction
# quality and response of an audio system by playing back audio
# of various frequencies and power levels. Browse through the
# script comments to see what all audio files are created.
#
# all files are created in the current directory
#
# Command Line options:
# testcd.sh filename_prefix audio_length
#
# filename_prefix is what each soundfile starts with. Defaults to
# using testcd as the prefix.
# audio_length is the length of audio data in seconds. Defaults to 30
# seconds.
#
# length of sample file in seconds

if [ "$2" = "" ] ; then
LENGTH="30"
else
LENGTH=$2
fi
# use 'fade' effect for smooth start and end of tone
FT="0.05"

# a different default volume
VOL=""

#output file type
OFT=".wav"

#our binary
SOX=/usr/bin/sox

# filenameprefix
if [ "$1" = "" ] ; then
PRE="testcd"
else
PRE=$1;
fi
# 2 channel 16 bit signed linear int with CD sampling rate
SOXOPT="-t nul -c 2 -r 44100 -s -w - "

# file with list of filenames
LST="${PRE}.lst"


#summarise seconds
TC="0"
#summarize file numbers
FC="0"


newname()
{
FC="$(( $FC + 1 ))"
LEN="$2"
FADE=" fade $FT $LEN $FT"

TC="$(( $TC + $LEN ))"

if [ $FC -lt 10 ] ; then
NAME="${PRE}_0${FC}_${1}${OFT}"
else
NAME="${PRE}_${FC}_${1}${OFT}"
fi
echo -n -e " \t$1"
echo "$NAME" >>$LST
}

#empty / delete list file
echo "" >$LST


#
# ok, lets start with the actual creation of the files
#

#
# fixed frequencies,
FREQ=" 19.4 23.1 27.5 32.7 38.9 46.2"
FREQ="$FREQ 55.0 64.4 77.8 92.5 110.0 130.8 155.6 185.0"
FREQ="$FREQ 220.0 261.6 311.1 367.0 440.0 523.3 622.3 740.0"
FREQ="$FREQ 880.0 1046 1245 1480 1760 2093 2489 2960"
FREQ="$FREQ 3520 4186 4978 5920 7040 8372 9956 11840"
FREQ="$FREQ 14080 16744 19912"
#FREQ="5 10 20 50 100 200 500 1000 2000 5000 10000 20000"
echo -e "\n--- different frequencies"
for f in $FREQ; do
newname "${f}hz" $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $f $FADE $VOL
done

#
# frequency sweep
# need some mark every octave
#
FREQ="220-3520" #4
FREQ="55-14080" # 8 oct
FREQ="13.75-28160" # 10 oct
OCT=10
TOCT=10
TGES="$(( $OCT * $TOCT ))"
MARKFREQ=622
echo -e "\n--- frequency sweep range $FREQ"
newname ${FREQ}hz $TGES
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $MARKFREQ synth square amod 0.1 0 97
94 vol -3 db synth $LEN sine mix $FREQ $VOL

FREQ="3520-220"
FREQ="28160-13.75" # 9 oct
newname ${FREQ}hz $TGES
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $MARKFREQ synth square amod 0.1 0 97
94 vol -3 db synth $LEN sine mix $FREQ $VOL

# CD frequencies
FREQ="22050 11025 5512.5 "
echo -e "\n--- different frequencies $FREQ"
for f in $FREQ; do
newname "cd${f}hz" $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $f $FADE $VOL
done


#
# similar frequencies
#
FREQ1="9000"
FREQ2="10000"
echo -e "\n--- similar frequencies"
newname ${FREQ1}_${FREQ2} $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $FREQ1 synth sine mix $FREQ2 $FADE $VOL
FREQ1="440"
FREQ2="445"
newname ${FREQ1}_${FREQ2} $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $FREQ1 synth sine mix $FREQ2 $FADE $VOL

#
#noise
#
echo -e "\n--- noise"
newname whitenoise $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN whitenoise $FADE $VOL
newname pinknoise $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN pinknoise $FADE $VOL
newname brownnoise $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN brownnoise $FADE $VOL

#
# square waves
#
FREQ="100 1000 10000"
echo -e "\n--- square waves at $FREQ"
for f in $FREQ; do
newname ${f}_square $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN square $f vol -12 db $FADE
done


#
# different volumes at a few frequencies
#
FREQ="100 1000 10000"
DB="0 12 24 36 48 60 72 84 96"
echo -e "\n--- different volumes $DB db at Frequencies $FREQ"
for f in $FREQ; do
for d in $DB; do
newname ${f}_${d}db $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $f vol -$d db $FADE
done
done

# silence
echo -e "\n-- silence"
newname silence $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine 1000 vol 0


#
# volume sweep at different frequencies
#

FREQ="100 1000 10000"
MARKFREQ=662
DB=100 # 10sec for 10db
echo -e "\n--- volume sweep 0..100% at Frequencies $FREQ"
for f in $FREQ; do
newname ${f}_dbsweep 200
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $f synth exp amod 0.005 0 0 50 $DB
done


#
# offset test - a 1K sine with 1Hz square offset of 10%
#
echo -e "\n--- offset test, 1KHz tone with 1HZ 10% offset"
newname offset $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN square 1 vol 0.1 synth sine mix 1000
$FADE $VOL
newname offset1 $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN square 1 0 0 square 1 vol 0.1 $FADE

# effects for different channels
#
# silence on one channel, full power on the other - different frequencies
FREQ="100 1000 10000"
echo -e "\n--- single channel"
for f in $FREQ; do
newname ${f}leftchan $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $f synth square amod 0 100 square
amod 0 0 $Fade $VOL
newname ${f}rightchan $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $f synth square amod 0 0 square
amod 0 100 $Fade $VOL
done

# phase error between channels
FREQ="100 1000 10000"
# equal phase/ 24 degrees / 90 degrees / 180 degrees
PHASE="25"
echo -e "\n--- phase error test between channels at $FREQ "
for f in $FREQ; do
for p in $PHASE; do
newname ${f}hz_phase${p} $LENGTH
$SOX $SOXOPT $NAME synth $LEN sine $f 0 0 sine $f 0 $p $FADE $VOL
done
done

#
#
# end - show statistics
#

echo -e "\n------------------\ncreated $FC files with prefix $PRE type $OFT"
MIN="$(( $TC / 60 ))"
echo "total length is $TC sec = $MIN min"
#---------

Joerg Wunsch

unread,
Feb 10, 2011, 3:30:49 PM2/10/11
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb:

> Aber für mehr sollte man lieber gleich einen 16 Bit Processor nehmen.

Ein ARM-basierter Controller dürfte mittlerweile schon bald gängiger
sein. ;-)

Ein (mittleres) CPLD müsste es für den DDS-Core doch auch tun, oder
muss man dann wirklich schon zum FPGA greifen? Allerdings braucht
man vermutlich dann wieder extra einen Controller, damit man so Dinge
wie ADC (zum Abfragen des Potis) und Frequenzeinstellung einigermaßen
hinbekommt.

Thomas

unread,
Feb 10, 2011, 4:55:41 PM2/10/11
to
On 9 Feb., 14:24, "Horst-D.Winzler" <horst.d.winz...@web.de> wrote:

> Am 09.02.2011 12:49, schrieb Gerd M ller:
>
> > Hallo Zusammen!
> > Ich suche einen Sinusgenerator f r den Audiobereich als kleines, tragbares,
> > batteriegespeistes Ger t. Ich dachte an Selbstbau und wollte mal h ren, ob

> > es an Stelle des XR2206 Funktionsgenerators mittlerweile ein vergleichbares
>
> zB Wien-Robinson-Brücke
> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/scsing.htm

Oder aus dem selben Elektronik-Minikurs den Sinusgenerator der mit
einem SC-Tiefpassfilter realisiert und so auch taktfrequenzsynchron
und deshalb auch leicht steuerbar ist. Das baute ich damals fuer einen
Demonstrationszweck zum Thema SC-Filter fuer eine Vorlesung zum Thema
SC-Filter. Eine allfällig praktische Bedeutung dieser Schaltung muss
man für sich selbst entscheiden. Mehr dazu in den Kapiteln
"Vorbereitungen zum SC-Sinusgenerator" und "Der SC-Sinusgenerator".

Gruss
Thomas

Michael Eggert

unread,
Feb 10, 2011, 6:37:50 PM2/10/11
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

Moin!

>> Er zeigte eine Madenschraube in diesen

>> Geh�use, das w�re die Justierschraube f�r die Kapazit�t. Die Schraube
>> dr�ckt etwas aufs Dielektrikum, das reicht schon f�r einen Feinabgleich.

>Ich bin ja fuer alles zu haben was Kosten senkt, aber das schlaegt dem
>Fass echt den Boden aus :-)

Ja also wirklich... Sowas macht man doch �ber die Temperatur!

:-)
Gru�,
Michael.

Joerg

unread,
Feb 10, 2011, 6:44:36 PM2/10/11
to


Oder ein Druckgefaess :-)

Frank Buss

unread,
Feb 10, 2011, 7:17:53 PM2/10/11
to
Joerg Wunsch wrote:

> Ein (mittleres) CPLD m�sste es f�r den DDS-Core doch auch tun, oder


> muss man dann wirklich schon zum FPGA greifen? Allerdings braucht
> man vermutlich dann wieder extra einen Controller, damit man so Dinge

> wie ADC (zum Abfragen des Potis) und Frequenzeinstellung einigerma�en
> hinbekommt.

Nein, kann man auch per RS232 einstellen:

http://www.frank-buss.de/SignalGenerator/

Statt eines Potis k�nnte man auch einen Inkrementalgeber mit
Quadraturausgang verwenden:

http://www.frank-buss.de/attiny/

Man kann aber auch recht leicht einen ADC an einem FPGA dranbauen, mit nur
einem zus�tzlichen externen Komperator, zwei Widerst�nden und einem
Kondensator:

http://www.xilinx.com/support/documentation/application_notes/xapp155.pdf

Wenn man noch was Platz im FPGA hat, kann man �brigens nur damit einen
recht guten 24 Bit DAC bauen und spart sich somit einen externen DAC:

http://www.ee.usyd.edu.au/~phwl/research/papers/dac_fpt03.pdf

Ich frage mich allerdings, wie die auf 171 dB SNR kommen, denn das sind
doch ca. 24 dB �ber dem theoretischen Maximum bei 24 Bit?

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
piano and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 10, 2011, 8:50:55 PM2/10/11
to
Michael Eggert schrieb:

Sparen, koste es was es wolle!


Gru� Dieter

Alexander

unread,
Feb 11, 2011, 2:32:50 AM2/11/11
to
Am 10.02.2011 17:01, schrieb Uwe Hercksen:

> vor Jahrzehnten hier zeigte mir mal ein Assistent von der
> Regelungstechnik hier eine Integriererkarte des damaligen
> Hybridrechners. Die Integrationskondensatoren waren in soliden
> Metallgehäusen untergebracht. Er zeigte eine Madenschraube in diesen
> Gehäuse, das wäre die Justierschraube für die Kapazität. Die Schraube
> drückt etwas aufs Dielektrikum, das reicht schon für einen Feinabgleich.

ja, genau so ein Analogrechner war der ganze Stolz unseres
Regelungstechnik-Professors. Das war sogar ein richtiges Möbelstück mit
furnierten Gehäuseteilen.
Mein Gott, bin ich alt geworden! Heute schauen mich die Leute auch ganz
schräg an, wenn ich ihnen von den analogen Tek-Scopes vorschwärme.

Gruß,
Alexander

Lutz Schulze

unread,
Feb 11, 2011, 2:37:56 AM2/11/11
to

Irgendwo im Regal habe ich noch ein Buch eines ehemaligen Arbeitgebers (der
auch Professor war) in dem es um Simulationen ging, anfangs mangels
Alternativen natürlich mit analogen Rechnern.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Gerd Müller

unread,
Feb 11, 2011, 6:55:37 AM2/11/11
to
Hi!

Danke für die vielen Beiträge, es war viel für mich Neues dabei. Das ganze
DDS-Thema muß ich mir erst erarbeiten, sieht aber sehr interessant aus. Vor
allem, wenn ich keinen Rechner zum Steuern mitnehmen muß, denn dann bräuchte
ich ja den externen Generator irgendwie nicht mehr....

Die Beiträge mit MP3- oder CD-Spieler passen leider nicht auf die
Anforderung. Ein Knopf, mit dem man die Frequenz direkt und schnell
einstellen kann ist Bedingung. Aus diesem Grund sind auch
Wien-Robinson-Generatoren unpraktisch, die kenne ich nur mit mehreren
umschaltbaren Bereichen.

Für die Funkamateure in dem anderen Zweig: Einen Schwebungssummer mit einem
richtigen Drehkondensator habe ich vor Jahren für den gleichen Zweck mal
gebaut, war aber sehr aufwendig und nicht transportabel. Außerdem ist mir
ständig der Nullpunkt weggelaufen, so daß die Skala nur zufällig gestimmt
hat.

Danke und Gruß:
gemu


Joerg

unread,
Feb 11, 2011, 9:51:38 AM2/11/11
to

Hat aber Vorteile. Ich empfehle fast jedem Kunden wo nur DSOs im Labor
stehen die Anschaffung eines 2465. Ingenieur in einer Firma, nachdem wir
das Ding in Betrieb genommen hatten und ploetzlich der ganze Alias Driss
weg war: "Mann, das ist ja als haette einer das Fernlicht eingeschaltet!"

Uwe Bonnes

unread,
Feb 11, 2011, 3:30:20 PM2/11/11
to
Frank Buss <f...@frank-buss.de> wrote:
...
> Wenn man noch was Platz im FPGA hat, kann man übrigens nur damit einen

> recht guten 24 Bit DAC bauen und spart sich somit einen externen DAC:

> http://www.ee.usyd.edu.au/~phwl/research/papers/dac_fpt03.pdf

2011-02-11 21:27:00 FEHLER 404: Not Found

--
Uwe Bonnes b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 162516 -------- Fax. 06151 164321 ----------

Joerg

unread,
Feb 11, 2011, 4:08:25 PM2/11/11
to
Uwe Bonnes wrote:
> Frank Buss <f...@frank-buss.de> wrote:
> ...
>> Wenn man noch was Platz im FPGA hat, kann man �brigens nur damit einen

>> recht guten 24 Bit DAC bauen und spart sich somit einen externen DAC:
>
>> http://www.ee.usyd.edu.au/~phwl/research/papers/dac_fpt03.pdf
>
> 2011-02-11 21:27:00 FEHLER 404: Not Found
>

Scheint wohl gewandert zu sein. Frank, ist es dieses Paper?

http://www.cse.cuhk.edu.hk/~phwl/mt/public/archives/papers/dac_fpt03.pdf

Joerg Wunsch

unread,
Feb 11, 2011, 5:39:01 PM2/11/11
to
Frank Buss <f...@frank-buss.de> schrieb:

> Man kann aber auch recht leicht einen ADC an einem FPGA dranbauen,

> mit nur einem zusätzlichen externen Komperator, zwei Widerständen
> und einem Kondensator:

FPGA finde ich aber nun schon deutlich aufwändiger als das, was der
XR2206 mal war. Daher ja die Frage, ob denn eigentlich auch ein
mittleres CPLD schon für sowas genügt?

Frank Buss

unread,
Feb 11, 2011, 6:10:36 PM2/11/11
to
Joerg wrote:

> Scheint wohl gewandert zu sein. Frank, ist es dieses Paper?
>
> http://www.cse.cuhk.edu.hk/~phwl/mt/public/archives/papers/dac_fpt03.pdf

Ja, das meinte ich, danke. Eine Idee, warum die einen so hohen SNR angeben,
der doch eigentlich nicht möglich sein düfte mit 24 Bit?

Frank Buss

unread,
Feb 11, 2011, 6:16:55 PM2/11/11
to
Joerg Wunsch wrote:

> FPGA finde ich aber nun schon deutlich aufwändiger als das, was der
> XR2206 mal war. Daher ja die Frage, ob denn eigentlich auch ein
> mittleres CPLD schon für sowas genügt?

So wie ich es implementiert habe, mit 32 Bit genauen CORDIC für eine
Sinusfunktion ( http://www.frank-buss.de/SignalGenerator/vhdl/cordic.vhd )
und mit dem zellulären Automaten "Rule 30" mit 24 Bits (
http://www.frank-buss.de/SignalGenerator/vhdl/RandomGenerator.vhd ) für den
Zufallsgenerator, bestimmt nicht, aber eine einfache Version, ggf. in
Kombination mit einem kleinen Microcontroller, z.B. um den Inkrementalwert
für den DDS-Akku zu berechnen, sollte durchaus möglich sein.

Joerg

unread,
Feb 11, 2011, 7:41:36 PM2/11/11
to
Frank Buss wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Scheint wohl gewandert zu sein. Frank, ist es dieses Paper?
>>
>> http://www.cse.cuhk.edu.hk/~phwl/mt/public/archives/papers/dac_fpt03.pdf
>
> Ja, das meinte ich, danke. Eine Idee, warum die einen so hohen SNR angeben,
> der doch eigentlich nicht möglich sein düfte mit 24 Bit?
>

Theoretisch muessten gut 144dB moeglich sein und sie schrieben dass sie
im Versuchsaufbau 139.8db geschafft haetten. Das ist schon erstaunlich.
Es fragt sich nur wo man das wirklich braucht :-)

Ist aber eine voellig andere Liga, kann ich nicht viel zu sagen, ich
mache meist HF-Sachen.

Frank Buss

unread,
Feb 11, 2011, 8:04:55 PM2/11/11
to
Joerg wrote:

> Theoretisch muessten gut 144dB moeglich sein und sie schrieben dass sie
> im Versuchsaufbau 139.8db geschafft haetten. Das ist schon erstaunlich.
> Es fragt sich nur wo man das wirklich braucht :-)

Genau, 144 dB müssten theoretisch maximal möglich sein bei 24 Bit. Aber
wenn ein DAC in den Bereich von 120 dB kommt, dann ist er schon ziemlich
gut, besonders wenn man das Gesamtsystem und einen konkreten Aufbau
betrachtet. Was mich daher verwundert ist Figure 20 in dem Paper. Oder gibt
das hohe Oversampling da soviel her? Ein Signal mit 171 dB SNR auszugeben
und zu messen, stelle ich mir auch nicht allzu leicht vor.

Joerg

unread,
Feb 11, 2011, 8:20:14 PM2/11/11
to
Frank Buss wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Theoretisch muessten gut 144dB moeglich sein und sie schrieben dass sie
>> im Versuchsaufbau 139.8db geschafft haetten. Das ist schon erstaunlich.
>> Es fragt sich nur wo man das wirklich braucht :-)
>
> Genau, 144 dB müssten theoretisch maximal möglich sein bei 24 Bit. Aber
> wenn ein DAC in den Bereich von 120 dB kommt, dann ist er schon ziemlich
> gut, besonders wenn man das Gesamtsystem und einen konkreten Aufbau
> betrachtet. Was mich daher verwundert ist Figure 20 in dem Paper. Oder gibt
> das hohe Oversampling da soviel her? Ein Signal mit 171 dB SNR auszugeben
> und zu messen, stelle ich mir auch nicht allzu leicht vor.
>

Soweit ich das verstanden habe galt die Angabe fuer 20kHz, also eine
fuer diesen Wandler recht niedrige Frequenz. In der HF rechnen wir meist
mit "effective number of bits" oder ENOB. Wenn man eine AD-Wandler bis
an seine Nyquistgrenzen ausknirzt kommt man realistisch kaum hoeher als
rund zwei Bits unterhalb seiner Bitzahl. Also z.B. 10 Bits fuer einen
12-Bit Wandler. DACs sind meist ein wenig besser. Bei halbem Nyquist
oder weniger kommt aber noch mehr.

Joerg Wunsch

unread,
Feb 12, 2011, 2:51:14 PM2/12/11
to
Frank Buss <f...@frank-buss.de> schrieb:

> ..., aber eine einfache Version, ggf. in


> Kombination mit einem kleinen Microcontroller, z.B. um den Inkrementalwert
> für den DDS-Akku zu berechnen, sollte durchaus möglich sein.

Ja, an sowas dachte ich, für einen "eher einfachen" Sinusgenerator,
der preislich zumindest im Vergleich zum MAX038 noch attraktiv ist bei
insgesamt besseren Eigenschaften.

Um mit dem XR2206 zu konkurrieren, genügt vermutlich wirklich schon
Jesper Hansens miniDDS.

Dass man nach oben offen im Aufwand und den damit erreichbaren Werten
ist, ist mir völlig klar. ;-)

Lund-Nielsen, Jorgen

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Feb 14, 2011, 11:11:47 AM2/14/11
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Bernd Laengerich schrieb:
Hallo Bernd, das wurde schon von Uwe Herksen übernommen,

"Hallo,

vor Jahrzehnten hier zeigte mir mal ein Assistent von der
Regelungstechnik hier eine Integriererkarte des damaligen
Hybridrechners. Die Integrationskondensatoren waren in soliden
Metallgehäusen untergebracht. Er zeigte eine Madenschraube in diesen
Gehäuse, das wäre die Justierschraube für die Kapazität. Die Schraube
drückt etwas aufs Dielektrikum, das reicht schon für einen Feinabgleich.

Bye"

um genau solche Kondensatoren im µF-Bereich mit Stellschraube wäre es
gegangen. Nur find ich meine derzeit nicht wieder...


Jorgen

Thorsten Just

unread,
Feb 16, 2011, 11:01:30 AM2/16/11
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Am 09.02.2011 14:21, schrieb Volker Staben:
> Aber schau mal hier:
>
> http://designtools.analog.com/dt/ad98325/ad9835.html

Von AD gibts da einige fertige DDS-ICs. ELV verwendet die auch in den
DDS-Generatoren.

Ob die mit der Bitzahl dann für die geforderte Anwendung ausreichend
sind müsste man schauen.

Gruß

Thorsten

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