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Lebensdauer Kohlen Waschmaschinenmotor

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Johannes Bauer

unread,
Sep 5, 2010, 11:50:44 AM9/5/10
to
Hallo Gruppe,

vor fast genau 2 Jahren hatte ich ein Problem mit meiner Waschmaschine:
Damals waren die Kohlebürsten im Motor durch. Ein Tausch hat sie
wiederbelebt. Sie lief danach bis heute gut - dann signalisierte sie
erneut einen Motorfehler.

Aufmachen und probeweise laufenlassen zeigte starke Funkenbildung im
Motor. Ich habe den daraufhin zerlegt und wieder die Kohlen als Ursache
ausgemacht. Etwas hat mich allerdings gewundert: Von den zwei
ursprünglich 35mm langen Kohlen sind auf einer Seite noch etwa 20mm
übrig, auf der anderen ist die Kohle allerdings durch (9mm Rest, Draht
schaut heraus).

Wie kann so eine asymmetrische Belastung auftreten? Und wie verhindere
ich das wenn ich sie erneut einbaue? Sollten Kohlen bei üblicher
Waschfrequenz nicht deutlich länger halten?

Viele Grüße,
Johannes

--
>> Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
> Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1...@speranza.aioe.org>

Helmut Wabnig

unread,
Sep 5, 2010, 12:13:22 PM9/5/10
to
On Sun, 05 Sep 2010 17:50:44 +0200, Johannes Bauer
<dfnson...@gmx.de> wrote:

>Hallo Gruppe,
>
>vor fast genau 2 Jahren hatte ich ein Problem mit meiner Waschmaschine:
>Damals waren die Kohlebürsten im Motor durch. Ein Tausch hat sie
>wiederbelebt. Sie lief danach bis heute gut - dann signalisierte sie
>erneut einen Motorfehler.
>
>Aufmachen und probeweise laufenlassen zeigte starke Funkenbildung im
>Motor. Ich habe den daraufhin zerlegt und wieder die Kohlen als Ursache
>ausgemacht. Etwas hat mich allerdings gewundert: Von den zwei
>ursprünglich 35mm langen Kohlen sind auf einer Seite noch etwa 20mm
>übrig, auf der anderen ist die Kohle allerdings durch (9mm Rest, Draht
>schaut heraus).
>
>Wie kann so eine asymmetrische Belastung auftreten? Und wie verhindere
>ich das wenn ich sie erneut einbaue? Sollten Kohlen bei üblicher
>Waschfrequenz nicht deutlich länger halten?
>
>Viele Grüße,
>Johannes

Wenn der Kollektor hin ist, sterben die Kohlen gleich wech.

Außerdem haben Ersatzkohlen nicht unbedingt dieselbe Qualität.

Schlimm ist das bei Küchenmaschinen zB Teigknete,
die Kohlen stauben der Hausfrau die Lungen voll.


w.

Clemens Schueller

unread,
Sep 5, 2010, 12:35:53 PM9/5/10
to
Thus spake Helmut Wabnig (hwabnig@):


> Wenn der Kollektor hin ist, sterben die Kohlen gleich wech.
>
> Außerdem haben Ersatzkohlen nicht unbedingt dieselbe Qualität.
>
> Schlimm ist das bei Küchenmaschinen zB Teigknete,
> die Kohlen stauben der Hausfrau die Lungen voll.

Und wenns blöd hergeht, is das Zeug auch noch im Teig drinnen - Bäääh

GreetinX, Clemens Schueller

gUnther nanonüm

unread,
Sep 5, 2010, 5:53:53 PM9/5/10
to

"Johannes Bauer" <dfnson...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8ehsif...@mid.dfncis.de...

> Wie kann so eine asymmetrische Belastung auftreten? Und wie verhindere
> ich das wenn ich sie erneut einbaue? Sollten Kohlen bei üblicher
> Waschfrequenz nicht deutlich länger halten?

Hi,
das kann an winzigsten Ungenauigkeiten liegen, leichtem Versatz oder einfach
weil die Schraubenlöcher leichtes Spiel haben. Oder die Kohle etwas zu lose
saß. Kann man meist nicht verhindern. Drauf achten, daß die neue Kohle genau
sitzt, nicht wackelt und eine gute Feder hat. Oft fehlt "Ersatzkohlen" eine
vitale Haltenut, paßt zwar, hat aber mehr Lose als nötig. Früher machte man
sich dann die Mühe, einen passenden Einsatz mitzuliefern. Heutzutage kann
man schon froh sein, wenn Material und Maße einigermaßen stimmen.

--
mfg,
gUnther

Axel Berger

unread,
Sep 5, 2010, 1:18:00 PM9/5/10
to
*Johannes Bauer* wrote on Sun, 10-09-05 17:50:

> auf der anderen ist die Kohle allerdings durch
> (9mm Rest, Draht schaut heraus).
> Wie kann so eine asymmetrische Belastung auftreten?

Dadurch. Spätestens der Draht rauht den Kollektor auf und das
schmirgelt dann die Kohle weg. Mit etwas Glätten kannst Du das nächste
Intervall möglicherweise deutlich verlängern.

Gerrit Heitsch

unread,
Sep 5, 2010, 6:28:34 PM9/5/10
to
On 09/05/2010 11:53 PM, gUnther nanonüm wrote:

> das kann an winzigsten Ungenauigkeiten liegen, leichtem Versatz oder
> einfach weil die Schraubenlöcher leichtes Spiel haben. Oder die Kohle
> etwas zu lose saß. Kann man meist nicht verhindern. Drauf achten, daß
> die neue Kohle genau sitzt, nicht wackelt und eine gute Feder hat. Oft
> fehlt "Ersatzkohlen" eine vitale Haltenut, paßt zwar, hat aber mehr Lose
> als nötig. Früher machte man sich dann die Mühe, einen passenden Einsatz
> mitzuliefern. Heutzutage kann man schon froh sein, wenn Material und
> Maße einigermaßen stimmen.

Frueher hatten Waschmaschinen ein oder zwei Kaefigankermotoren. Da waren
keine Kohlen zu wechseln. Fand ich im Bezug auf Haltbarkeit das bessere
Design.

Gerrit

Joerg

unread,
Sep 5, 2010, 6:46:34 PM9/5/10
to

Das hat unsere heute noch, sowie der Trockner. Klassisches Whirlpool
Design, beides gut 13 Jahre alt und bisher keinen Muckser gemacht. Wie
die Waschmaschine das mit den brutal ohne Kupplung reingehauenen Gaengen
aushaelt ist mir ein Raetsel.

Dafuer habe ich gerade was anderes erlebt: Langes USB Kabel, steht APC
drauf. Total knorkelig geworden, enge Schlangenlinien. Offenbar ist der
Aussenmantel im Sommer geschrumpelt und innen aber nichts. Tat's aber noch.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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gUnther nanonüm

unread,
Sep 5, 2010, 8:02:29 PM9/5/10
to

"Gerrit Heitsch" <ger...@laosinh.s.bawue.de> schrieb im Newsbeitrag
news:i615ij$lj3$1...@news.bawue.net...

>> mitzuliefern. Heutzutage kann man schon froh sein, wenn Material und
>> Maße einigermaßen stimmen.
>
> Frueher hatten Waschmaschinen ein oder zwei Kaefigankermotoren. Da waren
> keine Kohlen zu wechseln. Fand ich im Bezug auf Haltbarkeit das bessere
> Design.

Hi,
aber hat enorme Verluste, da der Motor für jede Drehzahl eine extra Wicklung
hatte, auch war das Schaltwerk ein Wunder an Fehlerquelle. Oder affig teuer.
Dazu kommt das Anlaufverhalten, die Größe und nicht zu vergessen das
Gewicht. Da der Motor ja Teil des "schwingenden Systems" der Trommel sein
muß, vergrößert sich dessen Masse (und Maß) beträchtlich. Dagegen soein
winziger Hauptschlußläufer...Softstart erspart der Hausfrau, die Maschine
anzuketten, und Drehstrom wird auch nicht mehr gebraucht. Eine moderne
Maschine kann man sogar tragen. Früher kam eine Constructa in Teilen, das
Blechding und zusätzlich die Betonklötze...soeine Maschine würde in modernem
Sozialbau aber die Fenster aus der Küchenwand rütteln :-)
Von "Antiknitter" und ähnlichen Kapriolen ganz zu schweigen.

--
mfg,
gUnther

gUnther nanonüm

unread,
Sep 5, 2010, 8:05:40 PM9/5/10
to

"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:8eikuf...@mid.individual.net...

> Das hat unsere heute noch, sowie der Trockner. Klassisches Whirlpool
> Design, beides gut 13 Jahre alt und bisher keinen Muckser gemacht. Wie
> die Waschmaschine das mit den brutal ohne Kupplung reingehauenen Gaengen
> aushaelt ist mir ein Raetsel.

Hi,
ganz einfach, der Motor ist unterdimensioniert. Und hat enorm
Schlupf...trifft ja keinen Armen :-)

>
> Dafuer habe ich gerade was anderes erlebt: Langes USB Kabel, steht APC
> drauf. Total knorkelig geworden, enge Schlangenlinien. Offenbar ist der
> Aussenmantel im Sommer geschrumpelt und innen aber nichts. Tat's aber
> noch.

Pix pix, sonst glauben mer nix!

--
mfg,
gUnther


Joerg

unread,
Sep 5, 2010, 8:08:58 PM9/5/10
to
gUnther nanonüm wrote:
>
> "Gerrit Heitsch" <ger...@laosinh.s.bawue.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:i615ij$lj3$1...@news.bawue.net...
>
>>> mitzuliefern. Heutzutage kann man schon froh sein, wenn Material und
>>> Maße einigermaßen stimmen.
>>
>> Frueher hatten Waschmaschinen ein oder zwei Kaefigankermotoren. Da
>> waren keine Kohlen zu wechseln. Fand ich im Bezug auf Haltbarkeit das
>> bessere Design.
>
> Hi,
> aber hat enorme Verluste, da der Motor für jede Drehzahl eine extra
> Wicklung hatte, ...


Das machen die hierzulande mit einem Getriebe.


> ... auch war das Schaltwerk ein Wunder an Fehlerquelle. Oder
> affig teuer. ...


Ist mir allemal lieber als Elektronik die nach jedem dritten Gewitter
eine Macke kriegt.


> ... Dazu kommt das Anlaufverhalten, die Größe und nicht zu


> vergessen das Gewicht. Da der Motor ja Teil des "schwingenden Systems"
> der Trommel sein muß, vergrößert sich dessen Masse (und Maß)
> beträchtlich. Dagegen soein winziger Hauptschlußläufer...Softstart
> erspart der Hausfrau, die Maschine anzuketten, und Drehstrom wird auch
> nicht mehr gebraucht. Eine moderne Maschine kann man sogar tragen.
> Früher kam eine Constructa in Teilen, das Blechding und zusätzlich die
> Betonklötze...soeine Maschine würde in modernem Sozialbau aber die
> Fenster aus der Küchenwand rütteln :-)


Stimmt, wenn das Dingen anfaengt zu trampeln hoert man das bis auf die
Strasse. Hoert sich an wie eine Gesenkschmiede. Wandern tut sie dabei
aber nicht gross.


> Von "Antiknitter" und ähnlichen Kapriolen ganz zu schweigen.
>

Das hamwa auch :-)

Joerg

unread,
Sep 5, 2010, 8:15:02 PM9/5/10
to
gUnther nanonüm wrote:
>
> "Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
> news:8eikuf...@mid.individual.net...
>
>> Das hat unsere heute noch, sowie der Trockner. Klassisches Whirlpool
>> Design, beides gut 13 Jahre alt und bisher keinen Muckser gemacht. Wie
>> die Waschmaschine das mit den brutal ohne Kupplung reingehauenen Gaengen
>> aushaelt ist mir ein Raetsel.
>
> Hi,
> ganz einfach, der Motor ist unterdimensioniert. Und hat enorm
> Schlupf...trifft ja keinen Armen :-)
>

Da ist schon ein recht fetter Brummer drin. Das Umschalten ist jedesmal
mit einem sonoren "KLOCK" verbunden. Beim Hochschalten dimmt auch mal
kurz das Licht in der Waschkueche.

>>
>> Dafuer habe ich gerade was anderes erlebt: Langes USB Kabel, steht APC
>> drauf. Total knorkelig geworden, enge Schlangenlinien. Offenbar ist der
>> Aussenmantel im Sommer geschrumpelt und innen aber nichts. Tat's aber
>> noch.
>
> Pix pix, sonst glauben mer nix!
>

Ok, ok, aber nimmer heute. Hoffe ich denke morgen dran. Jetzt wird der
Grill angesaftet. Es sind Rouladen und Kartoffeln angesagt.

horst-d.winzler

unread,
Sep 6, 2010, 12:30:37 AM9/6/10
to
Am 05.09.2010 17:50, schrieb Johannes Bauer:

> ausgemacht. Etwas hat mich allerdings gewundert: Von den zwei
> ursprünglich 35mm langen Kohlen sind auf einer Seite noch etwa 20mm
> übrig, auf der anderen ist die Kohle allerdings durch (9mm Rest, Draht
> schaut heraus).
>
> Wie kann so eine asymmetrische Belastung auftreten?

Kohlen sind auf den jeweiligen Motor abgestimmt. Bei gleicher Bauform
können sie also unterschiedliche Härten besitzen.

Bei unsymmetrischem Kollektorfeuer liegt der Grund meistens in einer
Feldasymmetrie. Es könnte ein Windungsschluß vorliegen?

--
mfg hdw

Helmut Wabnig

unread,
Sep 6, 2010, 2:29:16 AM9/6/10
to
On Mon, 6 Sep 2010 02:02:29 +0200, gUnther nanonüm <g-...@gmx.de>
wrote:

Ich ärger mich grün und blau über die Herren Entwickler von Miele.
(Fachhochschulabsolventen?)

Die lassen doch die Schleuder minutenlang auf vollen Touren
laufen wo schon längst kein Tropfen mehr rauskommt.
Schleudergewalt geht mit dem Quadrat von Omega, und
exponentiell nimmt das Tröpfeln ab. nach 1 Minute ist Schluß.
Wozu dann die restlichen 4 Minuten rotieren?
Maschine hüpft, wandert, und verschleißt.

Fachhochschule macht Ingenieur FH = Fast die Hälfte.

w.

horst-d.winzler

unread,
Sep 6, 2010, 2:35:59 AM9/6/10
to
Am 06.09.2010 08:29, schrieb Helmut Wabnig:

> Ich ärger mich grün und blau über die Herren Entwickler von Miele.
> (Fachhochschulabsolventen?)

> Die lassen doch die Schleuder minutenlang auf vollen Touren
> laufen wo schon längst kein Tropfen mehr rauskommt.
> Schleudergewalt geht mit dem Quadrat von Omega, und
> exponentiell nimmt das Tröpfeln ab. nach 1 Minute ist Schluß.
> Wozu dann die restlichen 4 Minuten rotieren?
> Maschine hüpft, wandert, und verschleißt.

Schreib doch mal bei Miele an und frag warum sie das so machen. Die
Antwort würde sicher nicht nur mich interessieren.

Kleiner Tip nebenbei, bleib streng sachlich! keinen Schlenker auf
Personal und/oder Ausbildung. Ganz im Gegenteil, lobe sie. ;-)
--
mfg hdw

Raimund Nisius

unread,
Sep 6, 2010, 5:01:26 AM9/6/10
to
Helmut Wabnig <hwabnig@ .- --- -. dotat> wrote:

> Ich ärger mich grün und blau über die Herren Entwickler von Miele.
> (Fachhochschulabsolventen?)
>
> Die lassen doch die Schleuder minutenlang auf vollen Touren
> laufen wo schon längst kein Tropfen mehr rauskommt.
> Schleudergewalt geht mit dem Quadrat von Omega, und
> exponentiell nimmt das Tröpfeln ab.

Da habe ich meine diplomierten Zweifel. Das Wasser aus der inneren
Schicht muß erst durch die gepresste Wäsche zur Trommelwand driften.

> nach 1 Minute ist Schluß.

Das geht weder beliebig schnell, noch exponentiell mit der Zeit.

Mach doch einen Versuch: Selbe Wäsche 4 mal waschen und Schleudern.
Jeweils nach 1,2,3 oder 4 Minuten abbrechen und Wäsche wiegen. Da geht
es aber um wenige Gramm. Und schleudern ist allemal billiger, als heizen
zum Trocknen.

> Wozu dann die restlichen 4 Minuten rotieren?
> Maschine hüpft, wandert, und verschleißt.

Die Servicewerkstätten wollen auch leben... Miele hat immer noch den Ruf
langer Gerätelebensdauer. Vielleicht halten die Lager das einfach aus?

Was heißt da eigenlich lange? 5 Waschgänge pro Woche sind in 20 Jahren
440 Betriebsstunden. Selbst billige PKW schaffen 4-stellige
Betriebszeiten.

In der Industrie kannst Du mit so kurzen Zeiten kein Land gewinnen.

> Fachhochschule macht Ingenieur FH = Fast die Hälfte.

Durchblicker und Nieten erkennt man nicht am Abschlußzeugnis. Es gibt
Hauptschüler, vor denen ich mehr fachlichen Respekt habe, als vor
manchen Doktoren.

--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.

Thomas Stegemann

unread,
Sep 6, 2010, 5:46:36 AM9/6/10
to

> Was heißt da eigenlich lange? 5 Waschgänge pro Woche sind in 20 Jahren
> 440 Betriebsstunden. Selbst billige PKW schaffen 4-stellige
> Betriebszeiten.

Wie hast du da jetzt gerechnet?
5 Waschgänge * 52 Wochen * 20 Jahre sind bei mir 5200 Waschgänge.
Bei einer Dauer von etwa 2 Stunden pro Waschgang macht das 10400
Stunden. So rechnet Miele auch, soweit ich weiß.


Gruß
Thomas

Heiko Lechner

unread,
Sep 6, 2010, 5:59:05 AM9/6/10
to
Am 06.09.2010 08:29, schrieb Helmut Wabnig:

> Ich ärger mich grün und blau über die Herren Entwickler von Miele.
> (Fachhochschulabsolventen?)

Bestimmt, die können sich ja noch nicht mal die Schuhe alleine anziehen
ohne vorn über zu fallen.
Bevor du dich bestätigt fühlst- das war Ironie!

> Die lassen doch die Schleuder minutenlang auf vollen Touren
> laufen wo schon längst kein Tropfen mehr rauskommt.

Wie misst du das?

> Schleudergewalt geht mit dem Quadrat von Omega, und
> exponentiell nimmt das Tröpfeln ab. nach 1 Minute ist Schluß.

Ist Schleudergewalt eine physikalische Größe und wer ist Omega?

> Wozu dann die restlichen 4 Minuten rotieren?
> Maschine hüpft, wandert, und verschleißt.

Wenn die Maschine hüpft und wandert hast du sie nicht richtig aufgestellt.

> Fachhochschule macht Ingenieur FH = Fast die Hälfte.

Alles klar...

Lutz Schulze

unread,
Sep 6, 2010, 6:18:05 AM9/6/10
to

Es wird aber nicht 2 Stunden geschleudert, das Waschen selbst dürfte die
Lager weniger belasten.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
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Uwe Hercksen

unread,
Sep 6, 2010, 9:34:07 AM9/6/10
to

Helmut Wabnig schrieb:

> Die lassen doch die Schleuder minutenlang auf vollen Touren
> laufen wo schon längst kein Tropfen mehr rauskommt.
> Schleudergewalt geht mit dem Quadrat von Omega, und
> exponentiell nimmt das Tröpfeln ab. nach 1 Minute ist Schluß.
> Wozu dann die restlichen 4 Minuten rotieren?
> Maschine hüpft, wandert, und verschleißt.

Hallo,

wenn bei Dir schon nach 1 Minute kein Wasser mehr rauströpfelt,
vielleicht hast Du ja viel zu wenig Wäsche in der Trommel oder Du hast
eine für Deine Wäsche viel zu hohe Schleuderdrehzahl gewählt?
Mit niedrigerer Drehzahl gibt es auch weniger Vibration und Verschleiß,
an Wäsche und Maschine.

Bye


Axel Berger

unread,
Sep 6, 2010, 7:10:00 AM9/6/10
to
*=?ISO-8859-15?Q?gUnther_nanon=FCm?=* wrote on Mon, 10-09-06 02:02:
>Da der Motor ja Teil des "schwingenden Systems" der Trommel sein muoo,
>vergr÷ooert sich dessen Masse (und Maoo) betrSigmchtlich.

Das spart an den Blei- oder Betonplatten mit denen dieser weich
aufgehängte Teil ruhiggestellt wurde.

gUnther nanonüm

unread,
Sep 6, 2010, 11:13:40 AM9/6/10
to

"Helmut Wabnig" <hwabnig@ .- --- -. dotat> schrieb im Newsbeitrag
news:q92986dsrdil1ps2c...@4ax.com...

> Ich ärger mich grün und blau über die Herren Entwickler von Miele.
> (Fachhochschulabsolventen?)

Hi,
warum, bist Du Elektrotechniker?

>
> Die lassen doch die Schleuder minutenlang auf vollen Touren
> laufen wo schon längst kein Tropfen mehr rauskommt.

Aus meiner kommt selbst nach dem langen Schleudergang noch immer was raus.
Ist wenig, aber "hörbar".

> Schleudergewalt geht mit dem Quadrat von Omega, und
> exponentiell nimmt das Tröpfeln ab. nach 1 Minute ist Schluß.
> Wozu dann die restlichen 4 Minuten rotieren?
> Maschine hüpft, wandert, und verschleißt.

Eher im Gegenteil, der "Verschleiß" ist am Anfang, da hat die Trommel die
größte Unwucht und das größte Lastmoment. Später ist das wie Leerlauf, das
walkt die Fettmenge im Lager durch und läßt selbiges ev. sogar warmlaufen,
treibt Kondenswasser aus, damit es biem nächsten Betrieb wieder blasenfrei
steht. Auch tuts dem Motor und seinen Kohlen gut, wenn er einige Minuten mit
höchster Drehzahl seine Kohlen abschleifen darf. Damit er beim Hin&her beim
Waschen keine Funken reißen muß. denn dann gbits da den höchsten Strom, bei
geringster Drehzahl.

>
> Fachhochschule macht Ingenieur FH = Fast die Hälfte.

Verstehe ich nicht. Die haben doch auch längst Soßa Bolognesa, alles
Junggesellen und Steuermänner jetzt.

--
mfg,
gUnther

gUnther nanonüm

unread,
Sep 6, 2010, 11:15:06 AM9/6/10
to

"Uwe Hercksen" <herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8ek8uc...@mid.dfncis.de...

> wenn bei Dir schon nach 1 Minute kein Wasser mehr rauströpfelt, vielleicht
> hast Du ja viel zu wenig Wäsche in der Trommel oder Du hast eine für Deine
> Wäsche viel zu hohe Schleuderdrehzahl gewählt?
> Mit niedrigerer Drehzahl gibt es auch weniger Vibration und Verschleiß, an
> Wäsche und Maschine.

Hi,
eine vernünftige Maschine steigert ihre Schleudertouren daher auch
langsam...selbst meine tut das, und die ist gesegnete 30 Jahre alt.

--
mfg,
gUnther


gUnther nanonüm

unread,
Sep 6, 2010, 11:16:59 AM9/6/10
to

"Axel Berger" <Axel_...@b.maus.de> schrieb im Newsbeitrag
news:201009061...@b.maus.de...

Die Betonplatten "stabilisieren" den "stehenden Teil". Je mehr Masse
schwingt, desto schwerer muß das Chassis sein. Oder festgeschraubt werden.
Manche haben auch raffinierte Gummifüße. In Israel sind die scheinbar sehr
häufig...laufen ihren Besitzern auf die Straße nach. :-)

--
mfg,
gUnther

gUnther nanonüm

unread,
Sep 6, 2010, 11:19:01 AM9/6/10
to

"horst-d.winzler" <horst.d...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:i61rh7$n8c$02$1...@news.t-online.com...

>> Wie kann so eine asymmetrische Belastung auftreten?
>
> Kohlen sind auf den jeweiligen Motor abgestimmt. Bei gleicher Bauform
> können sie also unterschiedliche Härten besitzen.
>
> Bei unsymmetrischem Kollektorfeuer liegt der Grund meistens in einer
> Feldasymmetrie. Es könnte ein Windungsschluß vorliegen?

Es kommen sogar je nach Drehrichtung unterschiedliche Geometrien und
Kohlearten vor. Doch eher nicht bei billiger Massenware wie in
Waschmaschinen, da spart man sich solche Typenwirren schon lange. Ich tippe
eher auf eine verbogene Kohlenhalterung. Von Magyaren gedengelt...

--
mfg,
gUnther

Michael Eggert

unread,
Sep 6, 2010, 5:26:25 PM9/6/10
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

Moin!

>> ... auch war das Schaltwerk ein Wunder an Fehlerquelle. Oder
>> affig teuer. ...

>Ist mir allemal lieber als Elektronik die nach jedem dritten Gewitter
>eine Macke kriegt.

Bilanz aus meinem näheren Umfeld seit der 80er:

- ca. 3 komplett abgenutzte mechanische Schaltwerke, Ersatzteilpreise
über 200,- (damals DM, heute EUR) -> wirtschaftlicher Totalschaden.

- exakt 1 Blitzschaden: Elsa Microlink 56k basic, hing während eines
Gewitters gerätetypisch zwischen PC und Telefonleitung. Prinzipiell
ebenfalls wirtschaftlicher Totalschaden, da mal gebraucht fürn 10er
gekauft. Da auf die Schnelle keine Alternative greifbar war, trotzdem
aufgeschraubt und die abgerauchten 100 Ohm (?) SMD-Widerstände mitm
Lötzinklecks überbrückt. Lief dann noch Jahre, bis endlich DSL aufs
Kaff kam.

Warum sollte man da ausgerechnet in der Waschmaschine mit horrenden
Preisen für Verschleißtechnik keine Elektronik haben wollen?

Gruß,
Michael.

Joerg

unread,
Sep 6, 2010, 6:16:22 PM9/6/10
to
Michael Eggert wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
> Moin!
>
>>> ... auch war das Schaltwerk ein Wunder an Fehlerquelle. Oder
>>> affig teuer. ...
>
>> Ist mir allemal lieber als Elektronik die nach jedem dritten Gewitter
>> eine Macke kriegt.
>
> Bilanz aus meinem näheren Umfeld seit der 80er:
>
> - ca. 3 komplett abgenutzte mechanische Schaltwerke, Ersatzteilpreise
> über 200,- (damals DM, heute EUR) -> wirtschaftlicher Totalschaden.
>

Hier 60 Bucks:

http://www.thefind.com/buy-8VAfsyLBQ?result_view_id=fa38c29873f07ded3635dac8edca137d%3A0001&result_impression_id=fa38c29873f07ded3635dac8edca137d%3A0023&srcquery=whirlpool+kenmore+washer+timer

Jetzt weisst Du wahrscheinlich warum ich amerikanische Haushaltsgeraete
ganz gern mag. Sie sind simpel, gehen kaum kaputt, und falls sie es doch
mal tun dann wird es nicht so teuer. Irgendwie kommt der Verdacht auf
dass bei Eurem Modell ein beabsichtigter Verschleiss eingebaut wurde.
Denn unsere laeuft seit ueber 13 Jahren und hat noch nie ein Ersatzteil
gebraucht. Das Schaltwerk fuehlt sich immer noch so gusseisern an wie am
Anfang.

Dafuer verschleisst uns deren Puengel in der Mitte immer die
Hemdskragen. Also kaufen wir falls sie kaputtgeht einen Frontlader, aber
amerikanisch oder koreanisch. Falls sie denn jemals kaputtgeht ...


> - exakt 1 Blitzschaden: Elsa Microlink 56k basic, hing während eines
> Gewitters gerätetypisch zwischen PC und Telefonleitung. Prinzipiell
> ebenfalls wirtschaftlicher Totalschaden, da mal gebraucht fürn 10er
> gekauft. Da auf die Schnelle keine Alternative greifbar war, trotzdem
> aufgeschraubt und die abgerauchten 100 Ohm (?) SMD-Widerstände mitm
> Lötzinklecks überbrückt. Lief dann noch Jahre, bis endlich DSL aufs
> Kaff kam.
>
> Warum sollte man da ausgerechnet in der Waschmaschine mit horrenden
> Preisen für Verschleißtechnik keine Elektronik haben wollen?
>

Elsa hatte ich immer zugetraut gescheite Elektronikentwicklung zu
betreiben. Herstellern von Autos, Haushaltsgeraeten und so weiter traue
ich das nicht immer zu. Diese Meinung beruht auf Erfahrung. Je mehr
Elektronik desto kaputt. Der letzte Fall: Bekannte haben teuren
Gourmet-Backofen. Die Jungs hatten die Elektronik ueber (!) die
Backroehren gesetzt <patsch!>. Jetzt ist die Steuerung zum dritten Mal
kaputtgegangen und sie wollen nicht nochmal Geld dafuer ausgeben. Ich
riet ihnen einen klassischen Ofen mit Bimetallthermostaten zu besorgen.
Das haelt dann. Unserer seit 1970 :-)

Nach dem Motto waehle ich inzwischen so ziemlich alles. Wie der
Evaporative Cooler letztens. Da gab es schicke Modelle mit
elektronischer Steuerung, Fernbedienung und allem PiPaPo. Weiter gesucht
-> gefunden -> Walzenluefter, Pumpe, sechsstufiger beherzt zu drehender
Schalter wie bei Militaergeraeten -> gekauft -> eingebaut. Da ist
nichtmal eine Diode drin.

gUnther nanonüm

unread,
Sep 6, 2010, 6:44:45 PM9/6/10
to

"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:8el7hp...@mid.individual.net...

> Jetzt weisst Du wahrscheinlich warum ich amerikanische Haushaltsgeraete
> ganz gern mag. Sie sind simpel, gehen kaum kaputt, und falls sie es doch
> mal tun dann wird es nicht so teuer. Irgendwie kommt der Verdacht auf
> dass bei Eurem Modell ein beabsichtigter Verschleiss eingebaut wurde.
> Denn unsere laeuft seit ueber 13 Jahren und hat noch nie ein Ersatzteil
> gebraucht. Das Schaltwerk fuehlt sich immer noch so gusseisern an wie am
> Anfang.

Hi,
meine Bosch auch...aber die Bedienknöpfe gammeln weg, bröseln, die Federn
rosten und das Plexi auf dem "Menü" wird blind.


> Elsa hatte ich immer zugetraut gescheite Elektronikentwicklung zu
> betreiben. Herstellern von Autos, Haushaltsgeraeten und so weiter traue
> ich das nicht immer zu. Diese Meinung beruht auf Erfahrung. Je mehr
> Elektronik desto kaputt. Der letzte Fall: Bekannte haben teuren
> Gourmet-Backofen. Die Jungs hatten die Elektronik ueber (!) die
> Backroehren gesetzt <patsch!>. Jetzt ist die Steuerung zum dritten Mal
> kaputtgegangen und sie wollen nicht nochmal Geld dafuer ausgeben. Ich
> riet ihnen einen klassischen Ofen mit Bimetallthermostaten zu besorgen.
> Das haelt dann. Unserer seit 1970 :-)

Einen kleinen Lüfter einzubauen und die Elektronik zwangszubeatmen hältst Du
also für unsinnig?

>
> Nach dem Motto waehle ich inzwischen so ziemlich alles. Wie der
> Evaporative Cooler letztens. Da gab es schicke Modelle mit
> elektronischer Steuerung, Fernbedienung und allem PiPaPo. Weiter gesucht
> -> gefunden -> Walzenluefter, Pumpe, sechsstufiger beherzt zu drehender
> Schalter wie bei Militaergeraeten -> gekauft -> eingebaut. Da ist
> nichtmal eine Diode drin.

Dafür Aspergillus Flavus...hoffentlich auch nicht. Antiseptisch ist Dein
"Luftbefeuchter" jedenfalls nicht.

--
mfg,
gUnther


Joerg

unread,
Sep 6, 2010, 7:01:53 PM9/6/10
to
gUnther nanonüm wrote:
>
> "Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
> news:8el7hp...@mid.individual.net...
>
>> Jetzt weisst Du wahrscheinlich warum ich amerikanische Haushaltsgeraete
>> ganz gern mag. Sie sind simpel, gehen kaum kaputt, und falls sie es doch
>> mal tun dann wird es nicht so teuer. Irgendwie kommt der Verdacht auf
>> dass bei Eurem Modell ein beabsichtigter Verschleiss eingebaut wurde.
>> Denn unsere laeuft seit ueber 13 Jahren und hat noch nie ein Ersatzteil
>> gebraucht. Das Schaltwerk fuehlt sich immer noch so gusseisern an wie am
>> Anfang.
>
> Hi,
> meine Bosch auch...aber die Bedienknöpfe gammeln weg, bröseln, die
> Federn rosten und das Plexi auf dem "Menü" wird blind.
>

Gibt's hier nicht. Grosse Drehknoepfe in einem hinten schraeg
aufragenden Armaturenbrett aus Blech, nix Plaste.

>
>> Elsa hatte ich immer zugetraut gescheite Elektronikentwicklung zu
>> betreiben. Herstellern von Autos, Haushaltsgeraeten und so weiter traue
>> ich das nicht immer zu. Diese Meinung beruht auf Erfahrung. Je mehr
>> Elektronik desto kaputt. Der letzte Fall: Bekannte haben teuren
>> Gourmet-Backofen. Die Jungs hatten die Elektronik ueber (!) die
>> Backroehren gesetzt <patsch!>. Jetzt ist die Steuerung zum dritten Mal
>> kaputtgegangen und sie wollen nicht nochmal Geld dafuer ausgeben. Ich
>> riet ihnen einen klassischen Ofen mit Bimetallthermostaten zu besorgen.
>> Das haelt dann. Unserer seit 1970 :-)
>
> Einen kleinen Lüfter einzubauen und die Elektronik zwangszubeatmen
> hältst Du also für unsinnig?
>

Waere zum einen konstruktiv sehr schwierig (total eng) und zum anderen
darf man an Einbaugeraeten nichts veraendern. Sonst bist Du dran wenn's
kokelt.

Nee, den Murks raus, klassischen Doppelofen rein, ist billiger und haelt.

>>
>> Nach dem Motto waehle ich inzwischen so ziemlich alles. Wie der
>> Evaporative Cooler letztens. Da gab es schicke Modelle mit
>> elektronischer Steuerung, Fernbedienung und allem PiPaPo. Weiter gesucht
>> -> gefunden -> Walzenluefter, Pumpe, sechsstufiger beherzt zu drehender
>> Schalter wie bei Militaergeraeten -> gekauft -> eingebaut. Da ist
>> nichtmal eine Diode drin.
>
> Dafür Aspergillus Flavus...hoffentlich auch nicht. Antiseptisch ist Dein
> "Luftbefeuchter" jedenfalls nicht.
>

Noe, da kommt so ein "Fresh Air" Kloetzchen in die Wasserwanne, das hier:

http://www.amazon.com/Evaporative-Cooler-Fresh-Air-Conditioner/dp/B0002YTQOU

Ich wuesste niemanden in der Gegend der davon krank geworden waere. Im
Gegenteil, seitdem ist die Luft in der Huette viel frischer. Wird ja
alle zig Minuten ausgetauscht. Natuerlich waere es sub-optimal wenn
jetzt ein Skunk ...

Michael Eggert

unread,
Sep 6, 2010, 7:05:17 PM9/6/10
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

Moin!

>> - ca. 3 komplett abgenutzte mechanische Schaltwerke, Ersatzteilpreise
>> über 200,- (damals DM, heute EUR) -> wirtschaftlicher Totalschaden.
>>
>
>Hier 60 Bucks:
>
>http://www.thefind.com/buy-8VAfsyLBQ?result_view_id=fa38c29873f07ded3635dac8edca137d%3A0001&result_impression_id=fa38c29873f07ded3635dac8edca137d%3A0023&srcquery=whirlpool+kenmore+washer+timer

Und den bestellt sich Oma Jansen, die mit dem neuen Telefon nicht
umgehen kann, im Internet und baut ihn mit ihrer Hutnadel selbst ein.

Gruß,
Michael.

Joerg

unread,
Sep 6, 2010, 7:21:45 PM9/6/10
to

Nein, nein, das macht doch immer der Hein Daddel :-)

Aber im Ernst, das ist bei hiesigen Maschinen kein so grosser Akt.
Hinten ist eine schraege Konsole in Form einer riesigen Toblerone
angeflanscht, sieht in etwa so aus:

http://www.amazon.com/Whirlpool-WTW57ESVW-Top-Load-Washer-Capacity/dp/B001FXHRM0

Unsere ist was aelter, schnoerkelloser. Die schraubt man nach Ziehen des
Netzsteckers ab. Dann schreibt man sich ganz genau auf welche Farbe
Kabel wo dran kommt, zupft ab, schraubt neuen Timer rein, stoepselt
alles wieder an, Konsole anschrauben, liegengebliebene Waesche einladen,
Waschpulver rein, einstecken und geht zum gemuetlichen Teil des Abends
ueber.

Nach der gleichen Masche werden hier Kochplatten, Mehrfachventile,
Motoren und sonstwas gewechselt. X-mal gemacht. Nur bei dem
Riesenpropeller der Klimaanlage, da musste es natuerlich passieren.
Neuer Motor aus Quebec, alles in frongssoesisch. Farben natuerlich
anders als vorher. Nachdem ich das Dingen angeschmissen hatte, es
verkehrt rum lief und mir einen Haufen Dreck ins Gesicht spritzte wusste
ich dass jaune nicht green heisst.

MaWin

unread,
Sep 6, 2010, 7:38:29 PM9/6/10
to
"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:8elbcd...@mid.individual.net...

> Hinten ist eine schraege Konsole in Form einer riesigen
> Toblerone angeflanscht, sieht in etwa so aus:

Ja, in den USA ist man allgemein etwas kindersicherer.

Hier kostet so was immer satt Aufpreis weil's angeblich
überflüssiger "Luxus" ist.


Aber weisse Ware reparieren lohnt mit Originalersatzteilen nie,
mit second source nur wenn man es selbst macht, und Tauschen
(meist ja nur wieder festlöten) auf Bauelementelevel immer,
macht aber kein Reparatuer für Oma Hansen :-(
--
Manfred Winterhoff


Michael Eggert

unread,
Sep 6, 2010, 7:50:30 PM9/6/10
to
"MaWin" <m...@invalid.invalid> wrote:

Moin!

>Aber weisse Ware reparieren lohnt mit Originalersatzteilen nie,
>mit second source nur wenn man es selbst macht, und Tauschen
>(meist ja nur wieder festlöten) auf Bauelementelevel immer,
>macht aber kein Reparatuer für Oma Hansen :-(

Wobei auf Bauelementelevel gerade unsereins natürlich viel einfacher
einen abgerauchten Transistor tauscht als ein ausgelutschtes Zahnrad,
denn da fängt das Problem mit der Ersatzteilbeschaffung schon an.

Gruß,
Michael.

Joerg

unread,
Sep 6, 2010, 7:54:12 PM9/6/10
to


Hier laeuft das in etwa so wie im Link. Listenpreis minus gut 30%, wenn
man gewieft ist. Entweder ueber Internet bestellen oder bei einem
kleineren nicht markengebundenen Laden kaufen. So kostete das
Doppelventil fuer den Eismacher unseres Kenmore Kuehlschranks statt $75
oder so nur etwas ueber $45. Und ich musste nicht nach Sacramento
fahren, also nochmal Sprit und Zeit gespart.

Es ist u.a. deshalb guenstig weil die Firmen das aehnlich wie japanische
Autohersteller machen. Ein bestimmtes Standardteil ist in Dutzenden von
Modellen verbaut.

Joerg

unread,
Sep 6, 2010, 7:59:48 PM9/6/10
to

Stimmt. Den Driss hat man hier mit einem Zahnrad in den Timer-Trafos
fuer Gartenbeleuchtung. Sieht nach gewolltem Verschleisteil aus wie bei
Deiner Waschmaschine, ist immer das gleiche. Nach 2-4 Jahren rrrr ..
rat-tat-tat .. plink. Da muss man dann immer im Sale fuer $20 ein 20er
Pack Lampen mit Trafo besorgen, auf Vorrat, weil viel billiger als ein
einzelner Ersatztrafo. Umweltmaessig Sauerei.

Also rupfen wir das jetzt raus uns setzen eine $5 extra Schaltuhr davor
-> geht auch nach einigen Jahr auf die Art kaputt aber nur $5 und es
sammeln sich keine Berge von Gartenlampen :-)

MaWin

unread,
Sep 6, 2010, 8:36:36 PM9/6/10
to
"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:8eld98...@mid.individual.net...

> kleineren nicht markengebundenen Laden kaufen. So kostete das
> Doppelventil fuer den Eismacher unseres Kenmore Kuehlschranks
> statt $75 oder so nur etwas ueber $45.

Na da sind wir froh in Deutschland zu leben, schliesslich kostet
das in der Produktion keine 4.50$ und im Verkauf so 10 EUR:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=260598769849


Die "kleineren Läden" haben eh verloren, seit dem die das einzige,
womit sie gegen den Versandhandel anstinken können,
nämlich sich mehrere Artikel in einem Karton zuschicken zu lassen
und somit deutlich an Versandkosten zu sparen und deswegen trotz
eventuell gleichem Einkaufspreis den Artikel etwas billiger
an den Kunden verkaufen zu können als es ihn kostet,
sich das Teil extra einzeln schicken zu lassen,
aus Dummheit und Gier aufgegeben haben, und jedem Kunden für jedes
(angeblich nicht vorhandene, muss bestellt werden) Ersatzteil voll
die Kosten eines imaginären Versandes tragen zu lassen.

Dann kann man es gleich direkt bestellen...
--
Manfred Winterhoff


Joerg

unread,
Sep 6, 2010, 8:47:19 PM9/6/10
to
MaWin wrote:
> "Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
> news:8eld98...@mid.individual.net...
>
>> kleineren nicht markengebundenen Laden kaufen. So kostete das
>> Doppelventil fuer den Eismacher unseres Kenmore Kuehlschranks
>> statt $75 oder so nur etwas ueber $45.
>
> Na da sind wir froh in Deutschland zu leben, schliesslich kostet
> das in der Produktion keine 4.50$ und im Verkauf so 10 EUR:
> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=260598769849
>

Oh,! <schluck, grummel> Allerdings ist das nicht fuer Kuehlschraenke.
Fuer die WaMa sind die hier auch billiger. Aber so billig nun nicht.

>
> Die "kleineren Läden" haben eh verloren, seit dem die das einzige,
> womit sie gegen den Versandhandel anstinken können,
> nämlich sich mehrere Artikel in einem Karton zuschicken zu lassen
> und somit deutlich an Versandkosten zu sparen und deswegen trotz
> eventuell gleichem Einkaufspreis den Artikel etwas billiger
> an den Kunden verkaufen zu können als es ihn kostet,
> sich das Teil extra einzeln schicken zu lassen,
> aus Dummheit und Gier aufgegeben haben, und jedem Kunden für jedes
> (angeblich nicht vorhandene, muss bestellt werden) Ersatzteil voll
> die Kosten eines imaginären Versandes tragen zu lassen.
>

Bei uns florieren diese kleineren Laeden. Vielleicht auch weil sie keine
Versandkosten berechnen, sowas liesse sich beim amerikanischen
Konsumenten gar nicht durchsetzen. Sogar als ich den Evaporative Cooler
hier bestellte fuer ganze $328 plus Tax wurde kein Versand berechnet.
Obwohl diese immerhin rund einen Kubikmeter grosse Kiste auf einer
Palette per Spedition von Texas nach hier kam.


> Dann kann man es gleich direkt bestellen...


Klar. Wird hier auch immer ueblicher. Das Internet macht's moeglich.

Thomas Stegemann

unread,
Sep 7, 2010, 3:33:24 AM9/7/10
to

> Es wird aber nicht 2 Stunden geschleudert, das Waschen selbst dürfte die
> Lager weniger belasten.

Geht ja nicht nur um die Lagerhaltbarkeit sondern um alle Teile der
Maschine.

Gruß
Thomas

Thomas Hu"bner

unread,
Sep 7, 2010, 4:12:40 AM9/7/10
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> tipperte in
news:8el7hp...@mid.individual.net

Hmm. Hätte im erzkonservativen Nordamerika für 60 Kanninchenfelle etwas mit
haushaltüblichen Mitteln instandzusetzendes erwartet.
http://www.dryerpartsonline.com/assets/images/8557301-washer-timer.jpg sieht
wenig reparabel aus und bedeutet für Konservative eher einen Rückschritt.

> Jetzt weisst Du wahrscheinlich warum ich amerikanische
> Haushaltsgeraete ganz gern mag. Sie sind simpel, gehen kaum kaputt,
> und falls sie es doch mal tun dann wird es nicht so teuer.

Jepp. Bottich-Waschmaschinen mit Agitator benötigen dafür bei höheren
zweistelligen Liter Wasserfüllung (ok, noch einstellige Gallonen) je
Waschgang mehr und vor allem schärferes Waschmittel, enzymbasierte
funktionieren ja wegen dem externen Warmwasseranschluss nicht.
Dafür äusserst kurze Waschzeiten.

> Irgendwie kommt der Verdacht auf dass bei Eurem Modell ein beabsichtigter
> Verschleiss eingebaut wurde.

Üblicherweise sind die Heizungskontakte im Schaltwerk nicht dauerhaft resp.
zu schwach dimensioniert.
Ein zwischengeschaltetes Schütz mit RC-Löschkombination wirkt
lebensdauerfördernd.

> Denn unsere laeuft seit ueber 13 Jahren
> und hat noch nie ein Ersatzteil gebraucht. Das Schaltwerk fuehlt sich
> immer noch so gusseisern an wie am Anfang.

Wenn das ein Auszeichnungsmerkmal ist: eine klassisch mit
elektromechanischem Schaltwerk werkelnde von Privileg ist älter und gefühlt
ebenso anspruchslos. Und made in Italy.
Und das eure Schaltwerk braucht deutlich weniger zu leisten.

> Dafuer verschleisst uns deren Puengel in der Mitte immer die
> Hemdskragen.

Q.E.D.: Der Agitator verschleißt wegen der schnellen Wechseldrehbewegung die
Wäsche überproportional.
Bottichwaschmaschine. Einfachste Technik. Gusseisern. Konservativ. Keine
Experimente.
http://de.wikipedia.org/wiki/Waschmaschine#Bottichwaschmaschine

> Also kaufen wir falls sie kaputtgeht einen Frontlader,
> aber amerikanisch oder koreanisch.

Na ja. Ich würde in den USA auch kein Importgerät wählen. Dank der
Schutzzölle auch sehr teuer.
Bleibt nur Maytag, GE, Kenmore, Whirlpool.
Und Korea war/ist neben Mexiko der Generalausstatter der USA, zählt quasi zu
den einheimischen Geräten.

> Falls sie denn jemals kaputtgeht.

Wasser ist offenbar noch zu preiswert.
Jedoch zahlt sich in D Wassersparen nicht aus.
Die Kosten der Infrastruktur bleiben, die jetzt zu groß dimensionierten
Anlagen verursachen wegen zeitlicher Abschreibung vom Durchsatz unabhängige
Kosten, die auf dem geringeren Verbrauch umgelegt werden.
Wie entsorgt Ihr euer Abwasser? Zentral oder via septic tank (Klärgrube)?

--
Tom

Thomas Hu"bner

unread,
Sep 7, 2010, 6:01:22 AM9/7/10
to
MaWin <m...@invalid.invalid> tipperte in news:i63u1n$opj$1...@news.albasani.net

> "Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
> news:8elbcd...@mid.individual.net...
>
>> Hinten ist eine schraege Konsole in Form einer riesigen
>> Toblerone angeflanscht, sieht in etwa so aus:
>
> Ja, in den USA ist man allgemein etwas kindersicherer.

Alles schon einmal da gewesen:
http://www.waschmaschinen-forum.de/anleitungen/miele1/w420/1.jpg

Zwei per Keilriemengetriebe hintereinandergeflanschte, unverwüstliche
Kurzschlussläufer-Motoren.
Einer zum Waschen, der andere zum schleudern.
Das Umschalten war schon etwas brutal:
http://www.youtube.com/watch?v=-5DrTQruqSI ab der 38sten Sekunde.

Das Bullauge wurde bei Kochwäsche nicht nur für Kinder unerfreulich warm.

Und einige Waschprogramme mehr als in heute noch üblichen USA-WaMa...

Hauptnachteil dieser Bedienart: nicht in eine Küchenzeile einbaubar.

Die Dinger aus der Mitte der 1960er Jahren sind so robust, das einige noch
heute klaglos ihren Job machen.

--
Tom

MaWin

unread,
Sep 7, 2010, 7:27:14 AM9/7/10
to
"Thomas Hu"bner" <umwaelzpumpe_...@public-files.de> schrieb im
Newsbeitrag news:4c860d73$0$7664$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

> Das Umschalten war schon etwas brutal:
> http://www.youtube.com/watch?v=-5DrTQruqSI ab der 38sten Sekunde.
>

Also früher (tm) hat man das als Verarschung betrachtet,
wenn man jemandem, der vor der Waschmaschine saß, neckisch
gefragt hat "na, guckst du Fernsehn? Kein dolles Programm
heute." aber seit YouTube bereitet offenbar nicht mal mehr
das Befremden.


Wie kommst du auf 2 Motoren und Keilriemen ? Normal wäre
einfach ein mit 2 verschiedenen Wicklungen für 2
verschiedene Geschwindigkeiten bewickelter Drehstrommotor
in Steinmetzschaltung, man kört auch nur ein leises
Schaltwerkklacken wie bei meiner Siemens. Drehstrommmotore
sind was feines, keine Kohlebürsten die verschleissen
können (dafür alle 50 Jahre mal den Betriebskondensator).
--
Manfred Winterhoff

Uwe Hercksen

unread,
Sep 7, 2010, 7:45:18 AM9/7/10
to

Joerg schrieb:

> Dafuer verschleisst uns deren Puengel in der Mitte immer die
> Hemdskragen. Also kaufen wir falls sie kaputtgeht einen Frontlader, aber
> amerikanisch oder koreanisch. Falls sie denn jemals kaputtgeht ...

Hallo,

solche Waschmaschinen verschleissen ja nicht nur die Wäsche übermässig
schnell, sie brauchen auch zuviel Wasser, zuviel Heizenergie, zuviel
Waschmittel und können auch noch nicht ordentlich schleudern.

Bye

Sven Hegewisch

unread,
Sep 7, 2010, 8:01:05 AM9/7/10
to
Am 07.09.2010 13:27, schrieb MaWin:
> "Thomas Hu"bner"<umwaelzpumpe_...@public-files.de> schrieb im
.

.
>
> Wie kommst du auf 2 Motoren und Keilriemen ?

Hatte z.B. die Constructa meiner Mutter von 1958. Die wurde
nach >25 Jahren voll funktionsfähig entsorgt, weil sie in der
neuen Küche nicht unterbaufähig war ( Waschmittel musste von oben
eingefüllt werden ).

Grüsse

Sven Hegewisch

Uwe Hercksen

unread,
Sep 7, 2010, 8:16:10 AM9/7/10
to

Joerg schrieb:

> Bei uns florieren diese kleineren Laeden. Vielleicht auch weil sie keine
> Versandkosten berechnen, sowas liesse sich beim amerikanischen
> Konsumenten gar nicht durchsetzen. Sogar als ich den Evaporative Cooler
> hier bestellte fuer ganze $328 plus Tax wurde kein Versand berechnet.
> Obwohl diese immerhin rund einen Kubikmeter grosse Kiste auf einer
> Palette per Spedition von Texas nach hier kam.

Hallo,

aber irgendwie müssen die Transportkosten bezahlt werden, natürlich
letztlich vom Konsumenten, aber nicht von dem kleinen Laden, dem
Spediteur, dem Hersteller oder Vertreiber.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Sep 7, 2010, 8:24:04 AM9/7/10
to

Joerg schrieb:

> Noe, da kommt so ein "Fresh Air" Kloetzchen in die Wasserwanne, das hier:
>
> http://www.amazon.com/Evaporative-Cooler-Fresh-Air-Conditioner/dp/B0002YTQOU
>
> Ich wuesste niemanden in der Gegend der davon krank geworden waere. Im
> Gegenteil, seitdem ist die Luft in der Huette viel frischer. Wird ja
> alle zig Minuten ausgetauscht. Natuerlich waere es sub-optimal wenn
> jetzt ein Skunk ...

Hallo,

aber es wird darauf hingewiesen das es nicht für trinkbares Wasser ist.
Da sind dann bakterizide, fungizide und algizide Wirkstoffe drin. Wenn
man nach einiger Zeit ein neues Klötzchen braucht fragt sich warum, weil
die Wirkstoffe zum Teil in der gekühlten Luft versprüht wurden und dann
von Dir im Haus eingeatmet werden? Oder ist da ein Ablauf dran über dem
diese Wirkstoffe dann im Boden vor dem Haus landen oder in der
Kläranlage der Stadt?

Bye

Raimund Nisius

unread,
Sep 7, 2010, 9:31:49 AM9/7/10
to
Thomas Stegemann <master_no_...@web.de> wrote:

Helmut beschwerte sich über die Extrabelastung durch die langen
Schleuderzeiten. Die Lager sind die Teile mit der größten Belastung. Der
Rest hat doch kaum was auszuhalten. Wenn die Innereien ordentlich
befestigt sind, wackeln sie halt mit.

--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.

gUnther nanonüm

unread,
Sep 7, 2010, 11:04:16 AM9/7/10
to

"Uwe Hercksen" <herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8emp75...@mid.dfncis.de...

> aber es wird darauf hingewiesen das es nicht für trinkbares Wasser ist. Da
> sind dann bakterizide, fungizide und algizide Wirkstoffe drin. Wenn man
> nach einiger Zeit ein neues Klötzchen braucht fragt sich warum, weil die
> Wirkstoffe zum Teil in der gekühlten Luft versprüht wurden und dann von
> Dir im Haus eingeatmet werden? Oder ist da ein Ablauf dran über dem diese
> Wirkstoffe dann im Boden vor dem Haus landen oder in der Kläranlage der
> Stadt?

Hi,
ja, das Ding hat eine regelmäßig gespülte "Wanne", und schafft dadurch die
Klosteinrückstände in den Kanal..was wegen des gechlorten Leitungswassers
absolut überflüssig ist, vermutlich gibts die Klosteine nur für Leute, die
per Hauswasserwerk und Dachtank wässern. Aber was passiert mit den
unvermeidlichen feuchten Nebeln, die sich auf allen Innenoberflächen und
Rosten ablegen? Dazu Pollen, Staub, Sporen aller Art...ideales Klima für
einen "Brutschrank". Soein Ding müßte innen komplett aus antibakteriellem
Edelstahl bestehen, müßte man innen mit hartem UV belichten oder mit Ozon
begasen...oder mit Domestos auskärchern. Ist aber in USA wirklich ziemlich
unüblich, diese "Wohnhygiene". Praktisch jeder zweite ist bakteriophob und
vermeidet Türklinken, sprüht den Bussitz oder die Klobrille vom Hinsetzen
ein...aber die Klimaanlagen rattern jahrzehntelang ungewartet und werden
erstmalig geöffnet, wenn die Pilze den Thermostat verstellen...oder wenn sie
durchgerostet sind. Hierzulande baut man sowas konsequent in Edelstahl...und
nicht in lackiertem Blech.

--
mfg,
gUnther

Joerg

unread,
Sep 7, 2010, 11:39:05 AM9/7/10
to
Thomas Hu"bner wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> tipperte in
> news:8el7hp...@mid.individual.net
>> Hier 60 Bucks:
>>
>> http://www.thefind.com/buy-8VAfsyLBQ?result_view_id=fa38c29873f07ded3635dac8edca137d%3A0001&result_impression_id=fa38c29873f07ded3635dac8edca137d%3A0023&srcquery=whirlpool+kenmore+washer+timer
>>
>
> Hmm. Hätte im erzkonservativen Nordamerika für 60 Kanninchenfelle etwas
> mit haushaltüblichen Mitteln instandzusetzendes erwartet.
> http://www.dryerpartsonline.com/assets/images/8557301-washer-timer.jpg
> sieht wenig reparabel aus und bedeutet für Konservative eher einen
> Rückschritt.
>

Doch, die Dinger gehen schon auseinander, meist Schnappverschluss. Aber
dann stellt sich oft raus dass ein Kontakt "pitted" ist (kleine Krater
in der Kontaktflaeche). Da lohnt es nicht zu feilen oder schmirgeln,
dann ist die Maschine in weniger als einem Jahr wieder kaputt. $60 ist
ja auch nicht so sehr viel, und mit etwas Sucherei findet man das auch
fuer unter $50.


>> Jetzt weisst Du wahrscheinlich warum ich amerikanische
>> Haushaltsgeraete ganz gern mag. Sie sind simpel, gehen kaum kaputt,
>> und falls sie es doch mal tun dann wird es nicht so teuer.
>
> Jepp. Bottich-Waschmaschinen mit Agitator benötigen dafür bei höheren
> zweistelligen Liter Wasserfüllung (ok, noch einstellige Gallonen) je
> Waschgang mehr und vor allem schärferes Waschmittel, enzymbasierte
> funktionieren ja wegen dem externen Warmwasseranschluss nicht.
> Dafür äusserst kurze Waschzeiten.
>
>> Irgendwie kommt der Verdacht auf dass bei Eurem Modell ein beabsichtigter
>> Verschleiss eingebaut wurde.
>
> Üblicherweise sind die Heizungskontakte im Schaltwerk nicht dauerhaft
> resp. zu schwach dimensioniert.
> Ein zwischengeschaltetes Schütz mit RC-Löschkombination wirkt
> lebensdauerfördernd.
>

So isses :-)


>> Denn unsere laeuft seit ueber 13 Jahren
>> und hat noch nie ein Ersatzteil gebraucht. Das Schaltwerk fuehlt sich
>> immer noch so gusseisern an wie am Anfang.
>
> Wenn das ein Auszeichnungsmerkmal ist: eine klassisch mit
> elektromechanischem Schaltwerk werkelnde von Privileg ist älter und
> gefühlt ebenso anspruchslos. Und made in Italy.
> Und das eure Schaltwerk braucht deutlich weniger zu leisten.
>

Aehm, 120V - 230V, etwa doppelter Strom. Und der Geschirrspueler hat
eine Heizung.


>> Dafuer verschleisst uns deren Puengel in der Mitte immer die
>> Hemdskragen.
>
> Q.E.D.: Der Agitator verschleißt wegen der schnellen Wechseldrehbewegung
> die Wäsche überproportional.
> Bottichwaschmaschine. Einfachste Technik. Gusseisern. Konservativ. Keine
> Experimente.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Waschmaschine#Bottichwaschmaschine
>
>> Also kaufen wir falls sie kaputtgeht einen Frontlader,
>> aber amerikanisch oder koreanisch.
>
> Na ja. Ich würde in den USA auch kein Importgerät wählen. Dank der
> Schutzzölle auch sehr teuer.


Schutzzoelle? Koreanische Maschinen sind kaum teurer als hiesige.
Deutsche Geschirrspueler sind bei betuchten Leuten allerdings trotz sehr
hoher Preise beliebt weil sie leiser arbeiten. Unsere rauscht wie ein
Wasserfall, was uns aber nicht stoert.


> Bleibt nur Maytag, GE, Kenmore, Whirlpool.
> Und Korea war/ist neben Mexiko der Generalausstatter der USA, zählt
> quasi zu den einheimischen Geräten.
>
>> Falls sie denn jemals kaputtgeht.
>
> Wasser ist offenbar noch zu preiswert.
> Jedoch zahlt sich in D Wassersparen nicht aus.
> Die Kosten der Infrastruktur bleiben, die jetzt zu groß dimensionierten
> Anlagen verursachen wegen zeitlicher Abschreibung vom Durchsatz
> unabhängige Kosten, die auf dem geringeren Verbrauch umgelegt werden.
> Wie entsorgt Ihr euer Abwasser? Zentral oder via septic tank (Klärgrube)?
>

Zentral, ueber Kanalisation. Die ist hier schon seit Ewigkeiten (60er
Jahre) getrennt, eine fuer Abwasser und eine weitere fuer Regenwasser.

Joerg

unread,
Sep 7, 2010, 11:43:49 AM9/7/10
to

Klar, doch die sind hier nicht besonders hoch. Ich muss oefter mal
grossere Sachen nach Dignose zum Kunden schicken.

Joerg

unread,
Sep 7, 2010, 11:53:08 AM9/7/10
to
Uwe Hercksen wrote:
>
>
> Joerg schrieb:
>
>> Noe, da kommt so ein "Fresh Air" Kloetzchen in die Wasserwanne, das hier:
>>
>> http://www.amazon.com/Evaporative-Cooler-Fresh-Air-Conditioner/dp/B0002YTQOU
>>
>>
>> Ich wuesste niemanden in der Gegend der davon krank geworden waere. Im
>> Gegenteil, seitdem ist die Luft in der Huette viel frischer. Wird ja
>> alle zig Minuten ausgetauscht. Natuerlich waere es sub-optimal wenn
>> jetzt ein Skunk ...
>
> Hallo,
>
> aber es wird darauf hingewiesen das es nicht für trinkbares Wasser ist.
> Da sind dann bakterizide, fungizide und algizide Wirkstoffe drin. ...


Nun ja, man trinkt das Wasser aus der Badewanne ja auch nicht :-)


> ... Wenn


> man nach einiger Zeit ein neues Klötzchen braucht fragt sich warum, weil
> die Wirkstoffe zum Teil in der gekühlten Luft versprüht wurden und dann
> von Dir im Haus eingeatmet werden? Oder ist da ein Ablauf dran über dem
> diese Wirkstoffe dann im Boden vor dem Haus landen oder in der
> Kläranlage der Stadt?
>

Es dauert 1-2 Monate bis sich das Kloetzchen aufloest. Ab und zu muss
man die Wanne so eines Geraetes entleeren weil sich sonst aufgrund der
Verdunstung des reinen H2O Anteils eine zu hohe Mineralkonzentration
bildet. Versaeumt man das dann leiden Pumpe und Aspen Pads, mit viel
Pech hat man schwer wegzuwischende Mineralablagerungen auf Moebeln in
der Naehe des Auslasschachtes. Es ist alles nicht wartungsfrei, muss man
am besten nach Checklist machen. Dafuer ist es umweltmaessig echt ein
Segen. Anstatt 7kW fuer die Klimaanlage nur 400W und ein wenig Wasser.
Dazu schoene frische Luft, nicht rappeltrocken wo einem dauernd Kratzen
im Hals und so kommt. Ich konnte Klimaanlagen noch nie besonders gut ab.

Ich habe einen Abfluss gelegt aber viel Leute lassen das in irgendein
Beet laufen.

Joerg

unread,
Sep 7, 2010, 12:08:13 PM9/7/10
to
Thomas Hu"bner wrote:
> MaWin <m...@invalid.invalid> tipperte in news:i63u1n$opj$1...@news.albasani.net
>
>> "Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
>> news:8elbcd...@mid.individual.net...
>>
>>> Hinten ist eine schraege Konsole in Form einer riesigen
>>> Toblerone angeflanscht, sieht in etwa so aus:
>>
>> Ja, in den USA ist man allgemein etwas kindersicherer.
>
> Alles schon einmal da gewesen:
> http://www.waschmaschinen-forum.de/anleitungen/miele1/w420/1.jpg
>
> Zwei per Keilriemengetriebe hintereinandergeflanschte, unverwüstliche
> Kurzschlussläufer-Motoren.
> Einer zum Waschen, der andere zum schleudern.
> Das Umschalten war schon etwas brutal:
> http://www.youtube.com/watch?v=-5DrTQruqSI ab der 38sten Sekunde.
>

Hoert sich beinahe nach Gangschaltung wie bei unserer an, nur leiser.


> Das Bullauge wurde bei Kochwäsche nicht nur für Kinder unerfreulich warm.
>
> Und einige Waschprogramme mehr als in heute noch üblichen USA-WaMa...
>
> Hauptnachteil dieser Bedienart: nicht in eine Küchenzeile einbaubar.
>

Eine Waschmaschine in der Kueche? Das wuerde hier niemandem einfallen.


> Die Dinger aus der Mitte der 1960er Jahren sind so robust, das einige
> noch heute klaglos ihren Job machen.
>

Hier auch, und manche koennen sogar ein Schlagzeug-Solo hinlegen:

http://www.youtube.com/watch?v=-gDt8EvlL98

Vor einigen Wochen sah ich einen funktionsfaehigen Kuehlschrank der noch
mit Schwefeldioxid als Kuehlmittel arbeitete, und ich hatte schon
gedacht unser Bosch aus den 50's sei antik. Es war so einer:

http://www.antiqueappliances.com/monitor_top_refrigerators.htm

Die waren damals echt schlau, z.B. konnte man die Tuer auch per
Fusspedal oeffnen.

MaWin

unread,
Sep 7, 2010, 12:13:11 PM9/7/10
to
"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:8en6bj...@mid.individual.net...

>
> Eine Waschmaschine in der Kueche? Das wuerde hier niemandem einfallen.

Na ja, hab ich in den USA durchaus schon gesehen, hängt wohl von den
Möglichkeiten der Wohnung ab.

> http://www.antiqueappliances.com/monitor_top_refrigerators.htm
> Die waren damals echt schlau, z.B. konnte man die Tuer auch per
> Fusspedal oeffnen.

Nur nicht von innen, und genug kleine Kinder sind in den Kühlschrank
gestiegen und liessen die Tür zufallen. Die konntest du dann auf dem
Grill auftauen, tot waren sie eh.

Daher finde ich die aktuellen Magnetgummileisten klüger.
--
Manfred Winterhoff


Lund-Nielsen, Jorgen

unread,
Sep 8, 2010, 3:21:06 AM9/8/10
to
MaWin schrieb:

Aber auch für die wäre ein Fußpedal manchmal ganz praktisch...

Jorgen

Uwe Hercksen

unread,
Sep 8, 2010, 6:20:48 AM9/8/10
to

Joerg schrieb:

> bildet. Versaeumt man das dann leiden Pumpe und Aspen Pads, mit viel
> Pech hat man schwer wegzuwischende Mineralablagerungen auf Moebeln in
> der Naehe des Auslasschachtes. Es ist alles nicht wartungsfrei, muss man
> am besten nach Checklist machen.

Hallo,

die Mineralablagerungen zeigen das aus dem Auslassschacht nicht nur Luft
und Wasserdampf kommt, sondern eben auch feine Tröpfchen. Wenn es
besonders feine Tröpfchen sind landen die auch tiefer in der Lunge und
nicht nur in den oberen Atemwegen. Wenn da Legionellen und andere
Bakterien in dem Wasser siedeln, dann gelangen sie mit den Tröpfchen
auch in die Luft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Legionellen

Der dort genannte Temperaturbereich von 25 °C bis 50 °C für die
optimalen Lebensbedingungen für Legionellen dürfte in der Praxis auch
gut getroffen werden, 60 bis 70 °C für deren Vernichtung dagegen nie.

Eigentlich sollte da auch eine thermische Desinfektion drin sein die
wenigstens einmal pro Woche das Wasser für mindestens 3 Minuten auf mehr
als 71 °C erwärmt.

Bye

Joerg

unread,
Sep 8, 2010, 12:08:53 PM9/8/10
to

Theoretisch ja. Aber diese Art Kuehlung gibt es in USA seit Jahrzehnten
und die FDA waere eingeschritten wenn es solche Probleme bei normaler
Benutzung gegeben haette. Zumal das auch in grossen Baumaerkten und so
verwendet wird. Natuerlich sollte man nicht einfach das Wasser den
ganzen Winter im Boden-Reservoir lassen und im naechsten Sommer einfach
Knoeppschen drehen.

Wie gesagt, da ist ja auch noch ein Desinfektionskloetzchen drin.

Joerg

unread,
Sep 8, 2010, 8:33:50 PM9/8/10
to
gUnther nanonüm wrote:
>
> "Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag

[...]

>>
>> Dafuer habe ich gerade was anderes erlebt: Langes USB Kabel, steht APC
>> drauf. Total knorkelig geworden, enge Schlangenlinien. Offenbar ist der
>> Aussenmantel im Sommer geschrumpelt und innen aber nichts. Tat's aber
>> noch.
>
> Pix pix, sonst glauben mer nix!
>

Hier isses:

http://www.analogconsultants.com/ng/images/crinkledUSB.JPG

Ist leicht in sich als Spirale verdreht, macht die ganze Laenge solche
Maeander und ist auch nicht mehr so gefuegig wie frueher.

Uwe Hercksen

unread,
Sep 9, 2010, 6:27:35 AM9/9/10
to

Joerg schrieb:

> Theoretisch ja. Aber diese Art Kuehlung gibt es in USA seit Jahrzehnten
> und die FDA waere eingeschritten wenn es solche Probleme bei normaler
> Benutzung gegeben haette. Zumal das auch in grossen Baumaerkten und so
> verwendet wird. Natuerlich sollte man nicht einfach das Wasser den
> ganzen Winter im Boden-Reservoir lassen und im naechsten Sommer einfach
> Knoeppschen drehen.

Hallo,

Hotels mit Warmwasserleitungen und Duschen gab es in den USA auch schon
seit Jahrzehnten als dann 1976 im Bellevue-Standfort Hotel in
Philadelphia die Legionellen 180 Erkrankte und 29 Opfer forderten.
Nachträglich schloß man dann das es auch in den frühen 1900er Jahren
schon Opfer gegeben haben muß. Der Test um Legionellen nachzuweisen
benötigt einige Tage.

Bye

Joerg

unread,
Sep 9, 2010, 9:19:25 AM9/9/10
to

Ein Risiko hat man immer, man kann sich auch verrueckt machen. Ich
koennte beim Faellen eines Baumes von einem Meteoriten erschlagen werden
und die Leute wuerden sagen dass Baumfaellen gefaehrlich ist. In
Kalifornien ist m.W. noch niemand an Legionnaires Dissease gestorben
weil er einen Evap Cooler zuhause betrieb. Krank vielleicht schon, es
gibt Leute die machen das nie sauber. Manchmal weil der Apparat auf dem
Dach ist. Dann gibt es Leute die sparen sich die knapp $5 fuer den
Desinfektionsstein, obwohl der in zwei Haelften gebrochen Monate haelt.

Wenn das so gefaehrlich waere dann duerften Baumaerkte und aehnlichen
Grossgeschaefte nicht auf diese Art kuehlen. Jedenfalls ist das Risiko
bei einer Kreuzfahrt aus solchen Gruenden krank zu werden erheblich
hoeher. Und erst recht im Krankenhaus.

Holm Tiffe

unread,
Sep 11, 2010, 4:18:17 AM9/11/10
to
In article <8eikuf...@mid.individual.net>,
Joerg <inv...@invalid.invalid> writes:
[..]

>
> Dafuer habe ich gerade was anderes erlebt: Langes USB Kabel, steht APC
> drauf. Total knorkelig geworden, enge Schlangenlinien. Offenbar ist der
> Aussenmantel im Sommer geschrumpelt und innen aber nichts. Tat's aber noch.
>

Die Zeiten in denen meine Kollegen (und ich) hier in D APC mit Qualität
gleich setzten sind lange vorbei. Bei den normalen "Consumer-" USVs gehört
es zum guten Ton die Gelbatterien regelrecht zu verheizen. Ich mache
da explizit einen Bogen drum.

Gruß,

Holm

Joerg

unread,
Sep 11, 2010, 8:45:27 AM9/11/10
to

Hier halten diese USV recht gut. Ich weiss auch nicht ob das Kabel
tatsaechlich von der Firma ist oder einer chinesischen mit nur beinahe
dem gleichen Namen. So aehnlich wie "Panasonc" Bauteile :-)

Joerg Wunsch

unread,
Sep 11, 2010, 5:20:12 PM9/11/10
to
ho...@freibergnet.de (Holm Tiffe) schrieb:

> Bei den normalen "Consumer-" USVs gehört
> es zum guten Ton die Gelbatterien regelrecht zu verheizen.

Die haben ja auch alles andere als eine Ladeschaltung. Da wird
einfach der Trafo rückwärts benutzt, gleichgerichtet wird mit den
Substratdioden der Brücken-FETs. Ich glaube, es gibt noch irgendeinen
per Relais schaltbaren Vorwiderstand, aber das ist schon so ziemlich
alles an "Laderegler".

/Dafür/ laufen sie noch erstaunlich gut, finde ich. Wenn man wirklich
jeden Monat einen Zyklus fährt (das ist APCs Empfehlung), halten die
Batterien sogar ein Weilchen. Die meisten Batterien gehen offenbar
kaputt, weil die mitteleuropäische Energieversorgung so gut ist, dass
eine USV normalerweise jahrelang ohne Ausfall der Primärversorgung
auskommen muss. ;-)

Was mich allerdings damals bei meinen Basteleien mit einer SmartUPS
wirklich begeistet hat, ist die Sinusform des Ausgangssignals. Die
ist sowohl im Leerlauf als auch mit anständig Last (500 W Glühobst)
astrein und um Welten besser als die des örtlichen Energieversorgers.
Wenn man sich die primitive Schaltung anguckt, fragt man sich, wie sie
/den/ Sinus damit zustande bekommen.

--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

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