Moritz Franckenstein schrieb:
> Mit Akkus:
> 3,95V vor dem Widerstand,
> 3,02V hinter dem Widerstand.
>
> Ist es das was du wolltest?
Ja. Mit den Werten kann man rechnen.
Belastete Spannung: 3,95V
Leuchtdiodenspannung: 3,02V
Spannungsabfall am Widerstand: 3,95V - 3,02V = 0,93V
Widerstand: 10Ohm
Leuchtdiodenstrom: 0,93V / 10Ohm = 93mA
Wert für den neuen Widerstand an 5V:
5V - 3,02V / 93mA = 21Ohm
Belastbarkeit: 93mA * 93mA * 21Ohm = 180mW
Wert für den neuen Widerstand an 5V mit vorgeschalteter Diode:
5V - 3,02V - 0,7V / 93mA = 13,8Ohm
Belastbarkeit: 93mA * 93mA * 13,8Ohm = 119mW
Wenn du den vorhandenen Widerstand weiterverwenden willst,
dann kannst du auch einen weiteren Widerstand hinzuschalten:
Fall1: 11Ohm, 95mW, Fall2: 3,8Ohm, 32mW
Alle Werte kannst du auf den nächst erhältlichen Wert erhöhen.
Durch die Toleranz der Bauteile wird sich eh ein anderer Strom
ergeben, als berechnet:-)
Sollte es sich bei dir um keinen Mess-, Ablese- oder Farbsehfehler handeln,
dann ziehe ich die Warnung vor dem Anschluss an einen USB-Port zurück.
Die Lichterkette funktioniert problemlos auch am PC oder anderen
Geräten, ohne den Port zu beschädigen.
Den neuen Widerstand und/oder die Diode solltest du aber trotzdem
einbauen, denn die 5V des USB werden sehr stabil sein.
Möglicherweise hat der Hersteller der Batterie-Lichterkette einkalkuliert,
dass die Spannung auf Batterie nach einiger Zeit absinkt (bei Akku ist
sie ja von Beginn an deutlich kleiner).
Bei USB tritt das aber nicht auf, sodass die LED überlastet werden könnten.
Gruß Christian