kennt jemand Tricks um einen Motor mit relativ gringer
Induktivität (Scheibenläufer), der mit 2kHz PWM angesteuert wird
zu beruhigen?
Problem: Frequenz muss bleiben, Reiheninduktivität scheidet
wohl auch aus (ca. 120A bei Vollast).
Ich gehe davon aus das das Pfeifen durch die Stromwelligkeit
hervorgerufen wird (auf jeden Fall keine rein mechanische Ursache).
Jörg.
Filter am PWM Ausgang?
> Problem: Frequenz muss bleiben, Reiheninduktivität scheidet
> wohl auch aus (ca. 120A bei Vollast).
Warum? Es gibt Sinusfilter für Frequenzumrichter, vielleicht gehen
die. Auf den ersten Klick immerhin bis 410 A.
http://www.schaffner.com/index.asp?menu=filter&scopy=prod&cat=Output+Filter
¦ Nennströme von 3.5 bis 410A
¦ Reduzierung der Motorgeräusche
¦ Verbesserung des System-Wirkungsgrads
¦ Reduktion der Wirbelstromverluste
Soweit jedenfalls die Werbung ;-)
--
mfg Rolf Bombach
>kennt jemand Tricks um einen Motor mit relativ gringer
>Induktivität (Scheibenläufer), der mit 2kHz PWM angesteuert wird
>zu beruhigen?
>Problem: Frequenz muss bleiben, Reiheninduktivität scheidet
>wohl auch aus (ca. 120A bei Vollast).
Meinst Du jetzt die PWM Frequenz, oder die Ausgangsfrequenz?
Wenn PWM, warum kann die nicht veraendert werden?
Ich denke auch, ein Sinusfilter kann da was verbessern.
>Ich gehe davon aus das das Pfeifen durch die Stromwelligkeit
>hervorgerufen wird (auf jeden Fall keine rein mechanische Ursache).
Das Pfeifen wird mW. auch durch Resonanz der PWM Frequenz im Motor
verursacht.
Tja, was waere da noch drin, Kapselung?
Ralph
--
Ralph Heiden
eMail an Reply-To: ralph....@gmx.de
Filter gesetzt fuer: aol; yahoo; hotmail; gmx.net; web.de
Ich vergass zu erwähnen warum: Induktivitäten für diese Ströme
sind wohl zwangsläufig zu gross und schwer.
> ¦ Nennströme von 3.5 bis 410A
> ¦ Reduzierung der Motorgeräusche
> ¦ Verbesserung des System-Wirkungsgrads
> ¦ Reduktion der Wirbelstromverluste
Das Teil für 110A wiegt 58Kg, das ist mehr als das 10-fache des
Motors, das Gerät hängt zwar komplett an Seilen (mit Akkus) muss aber
noch handhabbar sein.
Die PWM-Steuerung ist modifiziert, sie hatte MOSFETs zum Bremsen drin,
die wohl auch als Freilauf wirkten, da wir diese entfernt haben, hab ich
erstmal eine BYT30(oder 36)-400 aus der Bastelkiste als Freilaufdiode
eingesetzt.
Bei ersten Messungen sah ich ziemlich starke Spitzen, auch im Strom.
Ich muss zwar noch verifizieren ob die tatsächlich auftreten und
keine Einstreuungen in die Messstrippen sind, aber könnte es sein
das diese die Geräusche (mit-)verursachen?
Die Diode wird auch ziemlich heiss, kein Wunder mit ca. 1,5V Uf.
Hat jemand einen Vorschlag für eine passende Schottkydiode?
Oder wäre hier eine Fast(Soft)-Recovery besser geeignet,
die BYT hat eine trr von 50ns, sollte doch eigentlich ausreichen.
Oder könnte das gar zu flott sein?
Jörg.
> Meinst Du jetzt die PWM Frequenz, oder die Ausgangsfrequenz?
? bei PWM bleibt f doch konstant und ist die Ausgangsfrequenz.
> Wenn PWM, warum kann die nicht veraendert werden?
Hab ich auch als erstes vorgeschlagen.
Die Steuerung ist halt ein Einzelstück und wird so nicht
mehr hergestellt, der Kollege will halt kein Risiko
eingehen und auch nicht viel Zeit in einen Umbau
investieren. Ich hab auch nicht viel Zeit dazu.
> Tja, was waere da noch drin, Kapselung?
Hab auch übelegt die Windungen einzugiessen, das wird alles
wohl an Kühlproblemen scheitern, 2kW bei einem so winzigen
Motor ca. d=15cm x 7cm, da fällt schon etwas an Verlustleistung
an. Temperatur darf auch nicht zu hoch werden da die Windungen
weichgelötet sind.
Jörg.
>? bei PWM bleibt f doch konstant und ist die Ausgangsfrequenz.
Ich meinte die Schaltfrequenz der IGBT´s
>> Tja, was waere da noch drin, Kapselung?
>Hab auch übelegt die Windungen einzugiessen, das wird alles
>wohl an Kühlproblemen scheitern, 2kW bei einem so winzigen
>Motor ca. d=15cm x 7cm, da fällt schon etwas an Verlustleistung
>an. Temperatur darf auch nicht zu hoch werden da die Windungen
>weichgelötet sind.
Ne, ich meinte ganz simpel passiven Schallschutz, also Kiste rum mit
Daemmmatten oder so.
Bestimmt ist eine Spule mit 58 kg völlig überdimensioniert.
Solch ein Monstrum braucht man wohl nur bei alten
50Hz-Thyristorgleichstromantrieben.
Ulrich Lukas
> Das Teil für 110A wiegt 58Kg, das ist mehr als das 10-fache des
> Motors, das Gerät hängt zwar komplett an Seilen (mit Akkus) muss aber
> noch handhabbar sein.
Dieses Teil ist Schätzungsweise für 500 Volt und die zugehörige
Leistung ausgelegt. Nach deiner beschreibung handlet es sich bei dir nicht
um einen Antrieb mit ~40 KW. Dafür sollte es etwas viel kleineres
auch tun.
--
MFG Gernot
Ich kann mir kaum vorstellen, das ein Motor von der grösse,
120A Strom (eff) aufnehmen kann, ohne zu verglühen.
2kw bei 120A, das würde eine Spannung von 16V ergeben, das
erscheint mir auch unrealistisch, ausser die Angaben gelten nur
für Kurzzeitbetrieb, etwa wie bei einem KFZ Anlasser. Wenn das der Fall ist,
müsstest du den nachfolgenden Filter auch nur für Kurzzeitbetrieb auslegen.
--
Gruß
Arne
> Ich kann mir kaum vorstellen, das ein Motor von der grösse,
> 120A Strom (eff) aufnehmen kann, ohne zu verglühen.
der LEM130
Unter Graphs findest Du die Kennlinien, unter Mounting die
Masse (er ist sogar noch etwas kleiner als geschrieben).
> 2kw bei 120A, das würde eine Spannung von 16V ergeben, das
> erscheint mir auch unrealistisch, ausser die Angaben gelten nur
> für Kurzzeitbetrieb, etwa wie bei einem KFZ Anlasser. Wenn das der Fall ist,
> müsstest du den nachfolgenden Filter auch nur für Kurzzeitbetrieb auslegen.
Wegen des Akkubetriebs läuft der Motor nicht besonderes lange,
er würde das aber schon einige Minuten durchhalten, der
LEM 200D schafft auf jeden Fall seine 300A bei 70V einige Minuten
ohne Probleme. Ein gewisser Luftstrom ist allerdings vorhanden.
Bei den Wirkungsgraden nahe 90% ist das kein Problem.
Jörg.
Tja, woher sollte ich das wissen :-(((. Offenbar eher ein Motor
mit niedriger Betriebsspannung, wie in einem späteren Posting
offenbart wird ;-). Von denen kenne ich nur britische Fabrikate
für E-Kart, gibts bis 12kW. Die haben auch einen Regler im Angebot,
ob der den Motor zum Pfeifen bringt, weiss ich nicht genau.
Mir wäre als nicht, aber unser Motor treibt einen Rootskompressor
an, da fällt das Hinhören schwer.
http://www.lemcoltd.com/
http://www.asmokarts.com/Motor/controll.htm
--
mfg Rolf Bombach
> Die PWM-Steuerung ist modifiziert, sie hatte MOSFETs zum Bremsen drin,
> die wohl auch als Freilauf wirkten, da wir diese entfernt haben, hab ich
> erstmal eine BYT30(oder 36)-400 aus der Bastelkiste als Freilaufdiode
> eingesetzt.
> Bei ersten Messungen sah ich ziemlich starke Spitzen, auch im Strom.
> Ich muss zwar noch verifizieren ob die tatsächlich auftreten und
> keine Einstreuungen in die Messstrippen sind, aber könnte es sein
> das diese die Geräusche (mit-)verursachen?
Ich frage mich, was das für einen Sinn haben soll, die MOSFETs gegen
Dioden auszutauschen. Das einzige was man erreicht ist eine größere
Verlustleistung und evtl. Probleme mit dem Sperrerholverhalten der
Dioden.
Wenn schon solch grvierende Eingriffe durchgeführt wurden, dann sollte
eine Erhöhung der Frequenz wohl auch machbar sein. Allerdings würde ich
dann die Dioden durch Schottky-Dioden ersetzen, um die Verluste zu
verringern.
Rick