ich habe ein Problem mit dem Festspannungsregler: In einer Schaltung
kommt es immer wieder dazu, daá pl”tzlich nur noch eine
Ausgangsspannung von 1V aus dem Regler herauskommt. Die Stromaufnahme
der Schaltung betr„gt nur ca. 50mA, der Regler ist am Ein- und Ausgang
mit 100nF und 10æF gepuffert. Die Eingangsspannung betr„gt ca. 30V,
Wechselspannungsanteil so klein, daá nicht feststellbar. Da der Regler
schon mal ausgetauscht wurde liegt es nicht direkt daran. Ich habe
absolut keine Erkl„rung f r das Verhalten. Im Labor und unserer
Referenz-Anlage funktioniert die Schaltung ber sehr lange Zeit ohne
Probleme. Christian
Hallo Christian,
es gibt Versionen des 7805, die vertragen nur max. 25V Eingangsspannung.
Das ist anscheinend auch herstellerabhaengig.
Puef doch Dein Fabrikat mal daraufhin nach.
Bis die Tage
Peter
Peter Troester wrote:
Genau das Problem hatte ich auch schon, nach der Umstellung der Netzspannung
220V auf 230V und dem Einsatz preiswerter Spannungsregler für das
Seriengerät. Die Ursache liegt hier in einer Überspannungsschutzschaltung im
7805. Die Motorola-Version lief auch noch bei 30V. Aber dafür möchte ich
keine Garantie übernehmen, denn das liegt außerhalb der Spezifikation.
mfg
Joe
Christian Schaeffner wrote:
> Probleme mit 7805
> Die Stromaufnahme betraegt nur ca. 50mA,
> Die Eingangsspannung betraegt ca. 30V,
> nach einiger Zeit faellt die U-Out auf 1V ab.
Hmm wie waere die Erklaerung:
Pv = (Uin-Uout) * I
nach deinen Angaben waeren das
Pv = (30V-5V)*0.05A
Pv = 25V*0.05A
Pv = 1.25W :O)
Gruebel, da war doch was, nannte sich Ptot
und liegt bei einem 7805 im TO220 Gehaeuse
bei 1W !?
Gruss Ralf
Das duerfte eigentlich als Erklaerung nicht hinhauen, weil die 78xx-
und die 79xx-Serie einen integrierten Temperaturlimiter haben. Wird
ein gewisser Wert erreicht sinkt der Ausgangsstrom soweit, dass die
Temperatur konstant bleibt. Ich habe das extra mal ausprobiert und
es funktioniert.
Es bleiben zwei Ursache zur Zerstoerung eines 78xx oder 79xx:
1.
Zu hohe Eingangsspannung.
2.
Es gibt einen Moment im Betriebszustand, wo die Ausgangsspannung
groesser ist als die Eingangsspannung. Dies waere beim Ausschalten
der Fall, wenn die Ladungen der Kondensatoren auf der geregelten
Seite dominieren. Einfache Abhilfe: 1N4002-Diode in Sperrichtung
zwischen U_ein und U_aus.
Gruss
Thomas
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
* Thomas Schaerer >>> scha...@isi.ee.ethz.ch <<< ||| *
* Swiss Federal Institute of Technology Zurich, ETHZ ||| *
* Signal and Information Processing Laboratory ISI / | \ *
* Sternwartstr. 7 CH-8092 Zurich, Switzerland / | \ *
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
Hm, Last = konstant, I wird kleiner -> U wird kleiner, oder nicht?
> Es bleiben zwei Ursache zur Zerstoerung eines 78xx oder 79xx:
> 1.
> Zu hohe Eingangsspannung.
Yep, dass moegen die Dinger nicht.
> 2.
> Es gibt einen Moment im Betriebszustand, wo die Ausgangsspannung
> groesser ist als die Eingangsspannung. Dies waere beim Ausschalten
> der Fall, wenn die Ladungen der Kondensatoren auf der geregelten
> Seite dominieren.
Bei einer Belastung mit 50mA? eher nicht.
Ich tippe auf eine ueberschreitung von Ptot oder Umax, muesste man
mal empirisch ermitteln.
Gruss Ralf
Jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazugeben:
1.) Der 78xx hat (bei guter Kuehlung) eine max.
Belastbarkeit von 25W (!).
Ab einer Verlustleistung von 200mW ist ein
Kuehlkoerper zu verwenden, da sonst frueher
oder spaeter die Uebertemp.-Sicherung die
Spannung runterfaehrt.
2.) Sind die 100n Kondensatoren *ganz nah* an
die Anschluesse geloetet??
(max. 5mm)
Die 10uF am Eingang sind auf jeden Fall zu wenig,
um die Brummspannung klein zu halten:
mind. 47uF, besser 100uF.
Die von einem anderen Empfohlene Diode
ueber den Regler kann ich auch befuerworten!
Ich hatte da neulich einen Fall mit einem 7915:
Der hat -20V rausgegeben,
auch der Austausch brachte nichts:
Fehler war:
- Kondensatoren zu weit vom IC weg
und/oder
- katastrophale Massefuehrung!
Nachdem ich das geaendert habe, ging er einwandfrei.
3.) Bei mir haben bisher noch alle Exemlare
des 7805 35V Eingangsspannung verkrafet.
Von billig-Versionen habe ich noch nichts
gehoert (was natuerlich nicht heisst, das
es sie nicht doch gibt ;-) )
Hoffe geholfen zu haben...
Ciao,
Rainer
> Jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazugeben:
> 1.) Der 78xx hat (bei guter Kuehlung) eine max.
> Belastbarkeit von 25W (!).
Dann muss aber maechtig gekuehlt werden! Es kommt letztlich auf die
Chiptemperatur, auf den thermischen Totalwiderstand und die
Umgebungstemperatur an.
> Ab einer Verlustleistung von 200mW ist ein
> Kuehlkoerper zu verwenden, da sonst frueher
> oder spaeter die Uebertemp.-Sicherung die
> Spannung runterfaehrt.
Diese 200mW gelten fuer des normalerweise gebrauchte
TO220-Gehaeuse. Beim TO3 duerfen es etwa 1 Watt maximal sein.
> Die 10uF am Eingang sind auf jeden Fall zu wenig,
> um die Brummspannung klein zu halten:
> mind. 47uF, besser 100uF.
Dieser Kondensator dient einzig der Regelstabilitaet und nicht der
Brummunterdrueckung. Dazu braucht es die
Gleichrichter-Siebkondensatorschaltung vornedran.
> Die von einem anderen Empfohlene Diode
> ueber den Regler kann ich auch befuerworten!
Hihi, das war ich!
>> Das duerfte eigentlich als Erklaerung nicht hinhauen, weil die 78xx-
>> und die 79xx-Serie einen integrierten Temperaturlimiter haben. Wird
>> ein gewisser Wert erreicht sinkt der Ausgangsstrom soweit, dass die
>> Temperatur konstant bleibt. Ich habe das extra mal ausprobiert und
>> es funktioniert.
> Hm, Last = konstant, I wird kleiner -> U wird kleiner, oder nicht?
Ja, richtig!
>> 2.
>> Es gibt einen Moment im Betriebszustand, wo die Ausgangsspannung
>> groesser ist als die Eingangsspannung. Dies waere beim Ausschalten
>> der Fall, wenn die Ladungen der Kondensatoren auf der geregelten
>> Seite dominieren.
> Bei einer Belastung mit 50mA? eher nicht.
Warum nicht?
> Ich tippe auf eine ueberschreitung von Ptot
Nein, das sollte den 78xx und 79xx eben nicht zerstoeren. Ich habe es
doch bereits begruendet. Der sogenannte Sekondbreakdown des SOA wird
in der Temperatur-Regelung mit beruecksichtigt.
Probiere es selber mal aus.
> oder Umax, muesste man mal empirisch ermitteln.
Das ist grundsaetzlich immer eine gute Idee. Manchmal trifft es sogar
noch heute zu: Probieren geht ueber studieren....
Fuer die allfaelligen Kritiker: Ich sagte 'manchmal'....
>>> Die Stromaufnahme betraegt nur ca. 50mA,
>>> Die Eingangsspannung betraegt ca. 30V,
>>> nach einiger Zeit faellt die U-Out auf 1V ab.
^^^^^^^^^^
>> Hmm wie waere die Erklaerung:
>> Pv = (Uin-Uout) * I
>> nach deinen Angaben waeren das
>> Pv = (30V-5V)*0.05A
>> Pv = 25V*0.05A
>> Pv = 1.25W :O)
>
>> Gruebel, da war doch was, nannte sich Ptot
>> und liegt bei einem 7805 im TO220 Gehaeuse
>> bei 1W !?
>
>Das duerfte eigentlich als Erklaerung nicht hinhauen, weil die 78xx-
>und die 79xx-Serie einen integrierten Temperaturlimiter haben. Wird
>ein gewisser Wert erreicht sinkt der Ausgangsstrom soweit, dass die
>Temperatur konstant bleibt. Ich habe das extra mal ausprobiert und
>es funktioniert.
Und wie wird wohl das Absenken des Stroms erreicht... man senkt die
Spannung ! Er sagte nicht, daß der Regler dabei zerstört wird.
Spannungsmäßig würde man den Regler wohl eher zerstören, aber zuviel
Leistung klingt wie die passende Erklärung.
RK
For EMAIL remove ********** from the adress !
>>>> Die Stromaufnahme betraegt nur ca. 50mA,
>>>> Die Eingangsspannung betraegt ca. 30V,
>>>> nach einiger Zeit faellt die U-Out auf 1V ab.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^
Auweja....
>>Das duerfte eigentlich als Erklaerung nicht hinhauen, weil die 78xx-
>>und die 79xx-Serie einen integrierten Temperaturlimiter haben. Wird
>>ein gewisser Wert erreicht sinkt der Ausgangsstrom soweit, dass die
>>Temperatur konstant bleibt. Ich habe das extra mal ausprobiert und
>>es funktioniert.
> Und wie wird wohl das Absenken des Stroms erreicht... man senkt die
> Spannung ! Er sagte nicht, daß der Regler dabei zerstört wird.
Danke fuer den Tip, dass ich zuwenig exakt gelesen habe!
Damit waere also klar, dass sich der 7805 korrekt verhielt: Er lief in
den Temperaturlimit und reduzierte dazu den Strom und so auch die
Spannung an der Last und dies eben "nach einiger Zeit".
Naja, macht auch nichts, jetzt haben Neulinge die ganze Diksussion
auch grad mitbekommen und sind jetzt ebenfalls
78xx/79xx-Experten. :-))))
> Spannungsmäßig würde man den Regler wohl eher zerstören, aber zuviel
> Leistung klingt wie die passende Erklärung.
Das ist korrekt!
Gruss und allseits schoenes Wochenende
Thomas
v ~. v
v /|
/ | v
v /__|__
\--------/
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Moin Thomas,
>Es bleiben zwei Ursache zur Zerstoerung eines 78xx oder 79xx:
zwei weitere fallen mir noch ein:
- Schwingen
- heftige impulsförmige Lastschwankungen, da scheinen die internen
(thermischen) Schutzmechanismen nicht zu greifen.
Mit einer Serie 7915 hatten wir mal ähnliche Probs. Prototyp lief, in
der Serie (anderer Hersteller) reihenweise Ausfälle, teilweise
regelten die garnicht (-18V am Ausgang). Abhilfe brachte eine
Grundlast (1kOhm)
Rainer
> Moin Thomas,
Hallo Rainer,
> - heftige impulsförmige Lastschwankungen, da scheinen die internen
> (thermischen) Schutzmechanismen nicht zu greifen.
Wenn die Sekondbreakdown-SOA IC-intern richtig funktioniert, sollte
das kein Problem machen.
> Mit einer Serie 7915 hatten wir mal ähnliche Probs. Prototyp lief, in
> der Serie (anderer Hersteller) reihenweise Ausfälle, teilweise
> regelten die garnicht (-18V am Ausgang). Abhilfe brachte eine
> Grundlast (1kOhm)
Das mit Grundlast steht im Datenbuch LINEAR-1 von NATIONAL indirekt:
Ruhestromaenderung = 0.5 mA
unter der Bedingung: 5 mA < I_load < 1A
Gruss
Thomas
> Hallo,
>
> ich habe ein Problem mit dem Festspannungsregler: In einer Schaltung
> kommt es immer wieder dazu, daá pl”tzlich nur noch eine
> Ausgangsspannung von 1V aus dem Regler herauskommt...
Die verwendeten Regler sind von SGS Thomson (ST). Der Regler ist ohne
K hlung auf die Platine (Oberseite) geschraubt und wird kaum warm
(auch nach langer Zeit nicht). Wenn der Regler auf 1V geschaltet hat,
braucht man nur kurz die Spannung weg nehmen und dann geht es (meist)
wieder f r eine Weile. Merkw rdig ist ja auch, daá es im Labor
problemlos funktioniert und dann im richtigen Einsatz dieser Effekt
auftritt. Vielleicht liegt es doch an der Siebung (1000æF, aber weit
von der Schaltung weg.) Die 100nF Kondensatoren sind gleich neben den
IC-Beinen. Eine Diode, wie vorgeschlagen, ist aber nicht vorhanden.
Soll aber m.E. nur den IC sch tzen, wenn die Spannung am Eingang
kleiner als die Spannung am Ausgang ist. Naja, dieser Fall k”nnte
tats„chlich eintreten, aber nicht, solange Spannung vom Netzteil
anliegt...
Christian
Moin Thomas,
>>>>> Die Eingangsspannung betraegt ca. 30V,
>>>>> nach einiger Zeit faellt die U-Out auf 1V ab.
>> ^^^^^^^^^^^^^^^^^
>
>Auweja....
>
>Danke fuer den Tip, dass ich zuwenig exakt gelesen habe!
>
>Damit waere also klar, dass sich der 7805 korrekt verhielt: Er
Mhh, finde ich nicht. 25V*50mA = 1.25W, das sollte der 7805 noch ohne
jeden Kühlkörper verbraten können. National gibt 50K/W für das TO220-
Gehäuse an. Esrt bei 'ner Umgebungstemperatur >70°C geht die zulässige
Leistung ohne KK auf etwa 1W zurück.
Aber ist schon witzisch, daß so ein eingeführtes Bauteil noch für
lange Threads sorgen kann ;-)
Rainer
Thomas Schaerer wrote:
>
> Rainer Emling <rem...@eikon.tum.de> wrote:
> > Hallo!
> > Jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazugeben:
> > 1.) Der 78xx hat (bei guter Kuehlung) eine max.
> > Belastbarkeit von 25W (!).
> Dann muss aber maechtig gekuehlt werden! Es kommt letztlich auf die
> Chiptemperatur, auf den thermischen Totalwiderstand und die
> Umgebungstemperatur an.
Klar; 25W ist absolutes maximum.
Kuehlung vorausgesetzt.
Es koennen ja bis zu 25W verbraten werden,
da braucht man schon einen 2K/W oder weniger.
Die Substrattemperatur darf 125 Grad nicht ueberschreiten,
bei 150 Grad brutzelt das Silizium sehr schnell dahin.
(Uebliche Werte fuer Transistoren)
Aber die 78xx haben diesbezeuglich ja eine Sicherung,
also kann man sie thermisch eigentlich nicht killen
(ausser beim Loeten, aber da muesste man sich schon
sehr bloed anstellen..)
> > Ab einer Verlustleistung von 200mW ist ein
> > Kuehlkoerper zu verwenden, da sonst frueher
> > oder spaeter die Uebertemp.-Sicherung die
> > Spannung runterfaehrt.
> Diese 200mW gelten fuer des normalerweise gebrauchte
> TO220-Gehaeuse. Beim TO3 duerfen es etwa 1 Watt maximal sein.
Koennte hinkommen, da ja die Oberflaech viel groesser ist.
> > Die 10uF am Eingang sind auf jeden Fall zu wenig,
> > um die Brummspannung klein zu halten:
> > mind. 47uF, besser 100uF.
> Dieser Kondensator dient einzig der Regelstabilitaet und nicht der
> Brummunterdrueckung. Dazu braucht es die
> Gleichrichter-Siebkondensatorschaltung vornedran.
Der am *Ausgang* dient der Regelstabilisierung,
der am *Eingang* der Siebung (Brumm!).
Wenn Du am Eingang nicht gut siebst,
nuetzt Dir am Ausgang der beste Elko nix mehr.
> > Die von einem anderen Empfohlene Diode
> > ueber den Regler kann ich auch befuerworten!
> Hihi, das war ich!
Ja und?
wir muessen uns ja nicht in allen Fragen uneinig sein ;-)
Ciao,
Rainer
>
> Gruss
> Thomas
>
> #*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
> * Thomas Schaerer >>> scha...@isi.ee.ethz.ch <<< ||| *
> * Swiss Federal Institute of Technology Zurich, ETHZ ||| *
> * Signal and Information Processing Laboratory ISI / | \ *
> * Sternwartstr. 7 CH-8092 Zurich, Switzerland / | \ *
> #*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
--
Rainer Emling
E-Technik-Student, TU-Muenchen
Email: rem...@eikon.tum.de
Thomas Schaerer wrote:
> > Christian Schaeffner wrote:
> >> Probleme mit 7805
> >> Die Stromaufnahme betraegt nur ca. 50mA,
> >> Die Eingangsspannung betraegt ca. 30V,
> >> nach einiger Zeit faellt die U-Out auf 1V ab.
>
> > Hmm wie waere die Erklaerung:
>
> > Pv = (Uin-Uout) * I
> > nach deinen Angaben waeren das
> > Pv = (30V-5V)*0.05A
> > Pv = 25V*0.05A
> > Pv = 1.25W :O)
>
> > Gruebel, da war doch was, nannte sich Ptot
> > und liegt bei einem 7805 im TO220 Gehaeuse
> > bei 1W !?
>
> Das duerfte eigentlich als Erklaerung nicht hinhauen, weil die 78xx-
> und die 79xx-Serie einen integrierten Temperaturlimiter haben. Wird
> ein gewisser Wert erreicht sinkt der Ausgangsstrom soweit, dass die
> Temperatur konstant bleibt. Ich habe das extra mal ausprobiert und
> es funktioniert.
Zum Teil richtig. Der Temperaturlimiter schaltet den Chip ab. (Ausgang
ca. 0V)Gleiches gilt für den Überspannungsschutz (Ausgang ca.0V)
Die Strombergrenzung regelt bei ca. 1,1A die Spannung runter, so daß nur
noch der max. Strom fließt.
> Es bleiben zwei Ursache zur Zerstoerung eines 78xx oder 79xx:
>
> 1.
> Zu hohe Eingangsspannung.
Unwarscheinlich. Die Dinger halten eine Menge aus.
> 2.
> Es gibt einen Moment im Betriebszustand, wo die Ausgangsspannung
> groesser ist als die Eingangsspannung. Dies waere beim Ausschalten
> der Fall, wenn die Ladungen der Kondensatoren auf der geregelten
> Seite dominieren. Einfache Abhilfe: 1N4002-Diode in Sperrichtung
> zwischen U_ein und U_aus.
Guter Hinweis!
mfg
Joe
Christian Schaeffner wrote:
Das riecht wirklich nach ansprechen des Überspannungsschutz. Ich habe noch
mal kurz das Datenblatt zu rate gezogen. Die Typen L7805 bis 7818 sind bis
35V spezifiziert. Das Verhalten entspricht aber genau meinen Erfahrungen
mit dem Überspannungsschutz. Könnte es sein, daß irgendwelche
Spannungsspitzen aus dem Netz hier zum abschalten führen? Das Verrückte an
der Sache ist, das in den Datenblättern nichts von einer
Überspannungsabschaltung steht. Wird der Regler aber mit einer zu hohen
Spannung konfrontiert, schaltet er ab, ohne Schaden zu nehmen. (Zummindest
funktioniert er nach einen Wiedereinschalten problemlos)
Bei Übertemperatur schaltet der 7805 ab, bis er abgekühlt ist. Er schaltet
sich dann selbständig wieder ein. Nicht so beim abschalten wegen
Überspannung.
Deshalb tippe ich auf Überspannungsspitzen.
mfg
Joe
> ich habe ein Problem mit dem Festspannungsregler: In einer Schaltung
> kommt es immer wieder dazu, daá plötzlich nur noch eine
> Ausgangsspannung von 1V aus dem Regler herauskommt. Die Stromaufnahme
> der Schaltung beträgt nur ca. 50mA, der Regler ist am Ein- und Ausgang
> mit 100nF und 10æF gepuffert. Die Eingangsspannung beträgt ca. 30V,
^^^^^^^
Das wird das Problem sein; der 7805 schaltet sich bei Überspannung einfach
ab. Offenbar ist die Grenze bei ca. 30 V (AFAIR "offiziell" 28V). Also
würde es z.B. helfen das Netzteil einfach ein wenig mehr zu belasten
(der unsinnige Mehrverbrauch wird wohl egal sein, da Du ja eh' schon 25V
verheizt). Wenn Es aber sowieso nur 50 mA sind, die benötigt werden, kannst
Du ja in die Zuleitung zum 7805 einfach einen Widerstand, sagen wir 100
Ohm, einsetzen, dann fällt die Spannung an Vin auch ein wenig ab.
Munter bleiben
Daniel
e-mail: d.w...@gmx.de . homepage: come.to/alps . fax: +49-089-6661711-654
--
(Diskussion um den Mehrverbrauch eines Autos bei eingeschalteter Beleuchtung)
> Der Stromverbrauch steigt deshalb, weil die ausgestoßenen
> Lichtpartikel des Abblendlichtes den Windwiderstand erhöhen.
> Dadurch steigt der Benzinverbrauch...
Hast Du schon mal die Eingangsspannung gemessen
(im Leerlauf)?
Die Regler von ST halten meinseswissens auf jeden
Fall 35V aus, man sollte die aber nicht voll
ausschoepfen.
Dass die Dinger auch einen Ueberspannungsschutz
eingebaut haben, ware mir neu:
Ich hab mal einen versehentlich an 45V angeschlossen:
Das Plastikgehaeuse hat es in 1000 Teile zerfetzt
(Zum Glueck stand ich dahinter und nicht davor).
Ideal ist ein 9V-Trafo, max. 15V-Trafo!
Ein 18V-Trafo kann im Leerlauf nach siebung
die 35V schon ueberschreiten.
Was ich in meinem letzten posting noch vergessen
hatte, was aber auch schon vorgeschlagen wurde:
Grundlast am Ausgang (Widerstand 1k oder kleiner).
Wenn der Siebelko recht weit (>10cm) von der Schaltung
weg ist, solltest Du noch einen 47uF auf die PLatine
tun.
Wenn das auch nichts hilft, wuerde ich einen Neubau
der Platine vorschlagen (und neue Bauteile!).
Unter Beachtung der Ratschlaege, die in dieser NG
gemacht wurden, sollte es dann gehen.
Was ist eigentlich am Ausgang angeschlossen??
Eine Spule oder irgendwas, was nur impulsfoermig
Strom zieht oder Induktionsspitzen abgibt?
(-> Diode antiparallel am Ausgang zum kurzschliessen)
Noch eine ganz bloede Frage, da ich sonst keinen
anderen Rat mehr habe: der Regler ist
schon richtigherum angeschlossen??? ;-)
Und es ist wirklich ein 7805?
Kein 78L05 (kann man aber nicht schrauben)
oder 78M05??
|-----|
| O |
|-----|
| ST |
|7805 |
|_CV__|
| | |
| | |
In O Out
O=Masse
Hast Du ein Oszi zur Verfuegung, mit
dem Du mal die Ein- und Ausgangsspannungen
anschauen kannst?
Vielleicht ist ja da zu erkennen, was passiert,
wenn er auf 1V schlatet. (Sofort oder langsam, Brumm...)
Gruesse,
Rainer
Christian Schaeffner wrote:
> Die verwendeten Regler sind von SGS Thomson (ST). Der Regler ist ohne
> K hlung auf die Platine (Oberseite) geschraubt und wird kaum warm
> (auch nach langer Zeit nicht). Wenn der Regler auf 1V geschaltet hat,
> braucht man nur kurz die Spannung weg nehmen und dann geht es (meist)
> wieder f r eine Weile. Merkw rdig ist ja auch, daá es im Labor
> problemlos funktioniert und dann im richtigen Einsatz dieser Effekt
> auftritt. Vielleicht liegt es doch an der Siebung (1000æF, aber weit
> von der Schaltung weg.) Die 100nF Kondensatoren sind gleich neben den
> IC-Beinen. Eine Diode, wie vorgeschlagen, ist aber nicht vorhanden.
> Soll aber m.E. nur den IC sch tzen, wenn die Spannung am Eingang
> kleiner als die Spannung am Ausgang ist. Naja, dieser Fall k”nnte
> tats„chlich eintreten, aber nicht, solange Spannung vom Netzteil
> anliegt...
>
> Christian
--
>Wenn Es aber sowieso nur 50 mA sind, die benötigt werden, kannst
>Du ja in die Zuleitung zum 7805 einfach einen Widerstand, sagen wir 100
>Ohm, einsetzen, dann fällt die Spannung an Vin auch ein wenig ab.
Besser, weil kostanter, ist eine Z-Diode in Reihe des Reglers. Die kann man
dann so dimensionieren, so dass nur noch 10-15V am Regler ankommen.
Tschüs, Andreas
Das Problem habe ich recht haeufig mit Negativspannungsreglern,
trotz dicht am IC installierter 100nF-C's und auch sonst korrekter
Beschaltung. Meine 78er liefern immer, auch ganz ohne Last, die
korrekte Ausgangsspannung, die 79er nie. Ab 0.5 oder 1mA stimmt's
dann aber ploetzlich. In kritischen Faellen habe ich schon mit einem
Widerstand dafuer gesorgt, dass 1mA fliesst, denn wenn sich die C's
am Ausgang auf die zu hohe Spannung aufladen und erst dann empfindliche
Schaltungsteile zugeschaltet werden... nicht so schoen.
>
> Nachdem ich das geaendert habe, ging er einwandfrei.
>
> 3.) Bei mir haben bisher noch alle Exemlare
> des 7805 35V Eingangsspannung verkrafet.
> Von billig-Versionen habe ich noch nichts
> gehoert (was natuerlich nicht heisst, das
> es sie nicht doch gibt ;-) )
Es gibt sie :-(
Ciao
Stefan!
Kommt ja auf die Schaltung an. Wenn am Ausgang noch 470u oder so haengen,
am Eingang zwar 2200u, aber noch ein weiterer dicker Verbraucher, dann
hast Du beim Ausschalten ganz schnell mal Uout>Uin. Oder wenn ein 7805
zum Herunterregeln einer +12V-Versorgung dient, die mit einer Crossbar-
schaltung gegen Ueberspannung geschuetzt ist. Ueber letztere Situation
bin ich mal bei der Reparatur einer 256k-Speicherkarte fuer eine PDP11
gestolpert. Der +12V-Regler im Netzteil hatte sich kurzgeschlossen und
den LM-wasweissich, auf jeden Fall 5V positiv, auf der Speicherkarte
abgeschossen, der lieferte danach nur noch +1V. Ich dachte zuerst, einige
RAMs wuerden die +5V soweit runterdruecken, aber nachdem ich alle 144
Stueck gewechselt hatte, stellte sich der Regler als defekt heraus. Zum
Glueck waren sowieso einige RAMs hin (sporadische Paritaetsfehler - sowas
findet mal auf einer Karte mit 144 eingeloeteten 4116ern ;-)
Ciao
Stefan!
Ja, kuerzlich hatte ich - mal wieder - das selbe Problem. Abhilfe: 100nF
am Ausgang der Negativspannungsregler sind viel zu wenig ! Nichtmal mit
0u68 lief mein 7912 korekt, erst als er die im Datenblatt versteckt
angedeuteten 1uF bekam, war's vorbei mit den Spirenzchen.
TI schreibt im Datenblatt im Prinzip garnix ueber vorgeschriebene
Kondensatoren am Aus-/Eingang. Es befindet sich nur unter den elektrischen
Werten in den Tabellen der nette Hinweis "...blahblah all values measured
with 2uF across the input and 1uF across the output blahblah..." ! Beim
Datenblatt der 78xx'er Familie wird wenigstens noch durch ein paar
"Aplikationsschaltungen" deutlich auf diese Kondensatoren hingewiesen, bei
den 79xx'ern, wo diese Abblockkondensatoren *wirklich*
Lebens(funktions-)wichtig sind, steht's nur im Kleingedruckten.
--
Stephan A. Maciej, step...@muc.de, http://www.muc.de/~stephanm/
Moin Josef,
>(Ausgang ca.0V) Die Strombergrenzung regelt bei ca. 1,1A die
>Spannung runter, so daß nur noch der max. Strom fließt.
Ich hatte schon welche, die locker 1.8A machten, zu indest so lange,
bis ihnen zu warm wurde.
Rainer
> TI schreibt im Datenblatt im Prinzip garnix ueber vorgeschriebene
> Kondensatoren am Aus-/Eingang. Es befindet sich nur unter den elektrischen
> Werten in den Tabellen der nette Hinweis "...blahblah all values measured
> with 2uF across the input and 1uF across the output blahblah..." ! Beim
> Datenblatt der 78xx'er Familie wird wenigstens noch durch ein paar
> "Aplikationsschaltungen" deutlich auf diese Kondensatoren hingewiesen, bei
> den 79xx'ern, wo diese Abblockkondensatoren *wirklich*
> Lebens(funktions-)wichtig sind, steht's nur im Kleingedruckten.
Da scheinen wieder einmal die NATIONAL-Datenbuecher besser zu sein. Es
gibt eine Typical Application Note und da ist am Eingang ein 2u2- und
am Ausgang ein 1u Kondensator angegeben.
Es steht auch, dass eingangsseitig der Kondensator nur dann dann
noetig ist, wenn die Regelschaltung von der
Gleichrichter-Kondensatorschaltung weiter als 300 Mill enfernt ist.
> Ralf Scherer <rsch...@et.fh-kl.de> wrote:
> Nein, das sollte den 78xx und 79xx eben nicht zerstoeren. Ich habe es
> doch bereits begruendet. Der sogenannte Sekondbreakdown des SOA wird
> in der Temperatur-Regelung mit beruecksichtigt.
Ich bin echt verwundert, davon zu hoeren, dass die Dinger eine
Temperaturregelung besitzen.
Ich weiss nicht, wieviele von den Dingern ich schon gegrillt
habe, damals als ich mit Elektronik bastelte bevor ich wusste,
was Leistung ist :-)
Meine bisherige Erfahrung damit belaeuft sich auf die Tatsache,
dass man einen 78xx gut kuehlen sollte, wenn man in die Gegend
von 1W Verlustleistung kommt.
Ade (wie der Schwabe sagt :-)
Stefan
--
----------------------------------------------------
Stefan Huelbrock
Voice (+49/0)7071-2978988, Fax (+49/0)7071-922983
University of Tuebingen, WSI, Computer Architecture
Koestlinstr. 6, D-72074 Tuebingen, Germany
eMail: huel...@informatik.uni-tuebingen.de
----------------------------------------------------
Dass 100n am Ausgang zu wenig sind, ist voellig klar.
Ich hab den Elko nur nicht mehr erwaehnt, weil davon
schon in der urspruenglichen Frage die Rede war.
Die 100n sind nur dazu da, die Schwingneigung
des Reglers zu unterdruecken (deshalb muessen die auch ganz
nah am Regler sein.)
Es muessen meineswissens 10uF sein,
um ein gute Regelung bei Lastspruengen zu
erhalten.
Steht zumindest in (fast) allen Applikationen, die
ich dazu kenne.
Ciao,
Rainer
Hmmm, auch damit waere ich vorsichtig. Viele Billigelkos sind absolut
garnicht HF-tauglich, will meinen, die lassen sich von HF ueberhauptnicht
beeindrucken und stellen sich "taub", d.h. waehrend so ein Elko bei
Gleichspannungen elektronisch gesehen noch wie ein Kondensator aussieht,
kann er bei HF schon wie ein hochohmiger Widerstand aussehen -- Null
Effekt in puncto Abblocken/Schwingungsunterdrueckung also. Und das z.B so
ein 7905 ein wahrer HF-Leistungsoszillator werden kann, hab' ich bis zu
dem Moment, wo ich einen mit satten 5 MHz schwingen sehen habe (3.
Oberwelle war noch dazu stark vertreten !) auch ned geglaubt. Da hilft nur
noch Folie/Keramik !
Viel Spass beim basteln !
> Die verwendeten Regler sind von SGS Thomson (ST). Der Regler ist ohne
> Kühlung auf die Platine (Oberseite) geschraubt und wird kaum warm
> (auch nach langer Zeit nicht). Wenn der Regler auf 1V geschaltet hat,
> braucht man nur kurz die Spannung weg nehmen und dann geht es (meist)
> wieder für eine Weile. Merkwürdig ist ja auch, daá es im Labor
> problemlos funktioniert und dann im richtigen Einsatz dieser Effekt
> auftritt. Vielleicht liegt es doch an der Siebung (1000æF, aber weit
Bei langen Leitungen kannst du dir Spikes einkoppeln
wenn die neben "Starkstronkabeln" liegen.
"Aufzugproblem"
Am Eingang des Spannungsregler würde ich eine große Z-Diode
mit Vorwiderstand plazieren, die Spannung größer Wählen als
normal anliegt.
Noch besser die Leitungen mit Suppresor-Dioden abblocken
die sind viel schneller als Z-Dioden.
Spannung ebenfalls höher als Versorgungspannung.
> von der Schaltung weg.) Die 100nF Kondensatoren sind gleich neben den
> IC-Beinen. Eine Diode, wie vorgeschlagen, ist aber nicht vorhanden.
> Soll aber m.E. nur den IC schützen, wenn die Spannung am Eingang
> kleiner als die Spannung am Ausgang ist. Naja, dieser Fall könnte
> tatsächlich eintreten, aber nicht, solange Spannung vom Netzteil
> anliegt...
Eine höhere Spannung auf deinem Netz bekommst du schon
beim Abschalten von einigen Leuchtstofflampen
(konventionellem VG) oder bei großen Motoren.
Vieleicht hast du in einem Schaltschrank noch ein paar
nicht entstörte Schütze, Relais etc.
Tschüss Thomas
** Mit freundlichen Grüßen aus Eberbach im Odenwald **
## CrossPoint v3.11 R ##
Tschuldige bitte, aber warum liest Du nicht erst,
bevor Du schreibst.
Genau deswegen macht man ja 100n *Kondensatoren*
an den Regler, um genau diese hochfrequente
Schwingung zu unterdrucken.
Von 100n *Elkos* war nie die Rede, und von
Billigelkos hab ich schon gleich garnix
gesagt.
Oder hast Du schon mal einen "100nF Billigelko"
gesehen??? (Tantals vielleicht, aber die
sind keine "Billigelkos"!)
-Also nochmal, dass auch alle wissen worums geht:
Man loetet direkt an Ein/Ausgang des Reglers
ca. 100n *Kondensatoren* (fuer HF-Unterdrueckung).
Zur Siebung reichen diese aber nicht aus.
Deshalb macht man am Eingang einen relativ
grossen Elko hin (ca. 1000u je Ampere)
und am Ausgang einen, um das Regelverhalten
zu stabilisieren (ca. 10u).
Bei negativ-Reglern ist manchmal auch noch
eine Mindestlast vorzusehen (1-5mA).
Hoffe, dass jetzt alle Unklarheiten beseitigt sind ;-)
Ciao,
Rainer
Ciao,
Rainer
Wobei 7.62mm recht schnell ueberschritten sein duerften...
Ciao
Stefan!
Moin Stefan,
>Ich bin echt verwundert, davon zu hoeren, dass die Dinger eine
>Temperaturregelung besitzen.
Thermal Shutdown. Ja, haben die. Grillen kann man die trotzdem ;-)
Rainer
Stimmt. So habe ich auch meinen Computerlüfter leiser bekommen. Habe wohl
schon Alzheimer light...
Munter bleiben
Daniel
e-mail: d.w...@gmx.de . homepage: come.to/alps . fax: +49-089-6661711-654
--
Error recording error codes - remaining errors lost.
> Damit waere also klar, dass sich der 7805 korrekt verhielt: Er lief in
> den Temperaturlimit und reduzierte dazu den Strom und so auch die
> Spannung an der Last und dies eben "nach einiger Zeit".
Hmm, bei 50 mA?
Vielleicht ist es auch so: Du gibst ihm ca. 30V, lt. Datenblatt ist das
aber schon zuviel. Eigentlich würde er die Verlustleistung verkraften, aber
je wärmer eher wird, desto weniger kann man die Spannung oberhalb der
Spezifikation ansetzen.
Da Du ihn ja sowieso schon außerhalb der Spezifikation betreibst, ist die
Abschaltgrenze schnell erreicht und das beschriebene Problem tritt ein.
> > Spannungsmäßig würde man den Regler wohl eher zerstören, aber zuviel
> > Leistung klingt wie die passende Erklärung.
>
> Das ist korrekt!
Einige hundert Volt verträgt er vielleicht nicht, aber ei geringfügiger
Überspannung (keine Ahnung ob nur bis 5V zuviel oder vielleicht 100V)
schaltet er sich definitiv erstmal ab und geht nicht gleich drauf!
Munter bleiben
Daniel
e-mail: d.w...@gmx.de . homepage: come.to/alps . fax: +49-089-6661711-654
--
Error error - no error - yet.
Hoffentlich nicht im zulaessigen Bereich, oder etwa doch ?
(ins Feuer werfen ist unfair ;-)
cu
Christian http://stud1.tuwien.ac.at/~e9325329/ Stoppt den Papierkrieg!
> Mit einer Serie 7915 hatten wir mal aehnliche Probs. Prototyp lief, in
> der Serie (anderer Hersteller) reihenweise Ausfaelle, teilweise
> regelten die garnicht (-18V am Ausgang). Abhilfe brachte eine
> Grundlast (1kOhm)
Soweit ich weiss, muessen die negativen Regler immer mit einer minimallast
belastet werden!
Sehr wichtig bei OP-Schaltungen, die sehr wenig verbrauchen.
Bye!
eMail: h-i...@gmx.de
Fido: Hauke Ihnen@2:2426/6030.12
Hauke Ihnen wrote:
> Hallo!
>
> > Mit einer Serie 7915 hatten wir mal aehnliche Probs. Prototyp lief, in
> > der Serie (anderer Hersteller) reihenweise Ausfaelle, teilweise
> > regelten die garnicht (-18V am Ausgang). Abhilfe brachte eine
> > Grundlast (1kOhm)
> Soweit ich weiss, muessen die negativen Regler immer mit einer minimallast
>
> belastet werden!
> Sehr wichtig bei OP-Schaltungen, die sehr wenig verbrauchen.
>
Eine Grundlast ist absolut wichtig bei Spannungsreglern...sonst stimmt die
Regelung nicht mehr und sie funktionieren nicht richtig. Ein Kondensator am
Ausgang (100nF) reicht meist schon aus. Ein 1k-10k Widerstand ist auch ok.
no.more schrieb:
Der 100nF C reicht allein nicht aus. Es sollte ein Grundlast von ca. 1mA
vorhanden sein.
Auch die 100nF sind nur ein Richtwert. Einige Spannunsgregler benötigen sogar
noch höhere Werte.
Also LSDD (Lesen Sie Das Datenblatt!)
cu
Joe
>Soweit ich weiss, muessen die negativen Regler immer mit einer
>minimallast
richtig. Die besagten Regler haben aber auch mit Last nicht richtig
funktioniert. Das besagte Netzteil steckte in einem 19" Einschub und
versorgte mehrere Karten, Belastung einige 10mA.
Rainer