Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Kaplonski

35 views
Skip to first unread message

Volker Bartheld

unread,
Aug 2, 2021, 2:37:55 AM8/2/21
to
Aus gegebenem Anlaß bzw. wegen großer Nachfrage:

Der Werkzeugbedarf "Kaplonski" ist ja für die seinem Sortiment
antikorrelierende Freundlichkeit berühmt. Ich erfreute mich also heute
der Notwendigkeit, ein Paar - wie ich meinte genau zu wissen -
Spannbacken für einen Gewindeschneideisenhalter kaufen zu müssen, als
Ersatz für die infolge roher Gewalteinwirkung am KTM-Zylinderkopf
verschlissenen Vorgänger. Ich: (freundlich und ausgelassen) "Ein Paar
Spannbacken für einen Gewindeschneideisenhalter, bitte!".

Er: (kopfschüttelnd ob soviel techischer Unkenntnis) "Na, _WELCHE_ Firma
darf es denn nun sein?".

Es folgt eine Aufzählung aller Hersteller, die sich auf dem Gebiet der
Handwerkzeuge Rang und Namen gemacht haben.

Ich: (ratlos, nicht minder freundlich) "Ich, äh, ich erinnere mich
nicht. Ich kaufte das damals von... " (andachtsvolles Schweigen um den
folgenden Informationen mehr Gewicht zu verleihen) "... WERKZEUG
HOFFMANN in Pasing.".

Er: (augenrollend, zu seinem Mitarbeiter) "Vom..." (imitiert meine
Pause) "... W e r k z e u g H o f f m a n n also.". Ich füge hinzu:
"Ja, für M3 bis M10 geignet!" (für M4 bis M8 einigermaßen gut, für M3
und M10 eher weniger, siehe oben).

Er (mitfühlend): "Haben sie den Halter denn dabei?".

Ich: "Nein, leider.".

Er: "Na dann gehen sie besser mal wieder heim und sehen *GENAU* nach, um
was für ein Produkt es sich handelt.".

Ich: (mit Todesmut und fester Stimme) "Sehen Sie, sie arbeiten hier
schon seit Jahren, sind quasi ein Profi. Ich hingegen bin nur ein
planloser Hobbypfuscher mit mangelnder Sachkenntnis und außerdem
lückenhaftem Vokabular. ABER ICH GEHE HIER DIESES EINE MAL NICHT EHER
WEG, BEVOR ICH NICHT ETWAS GEKAUFT HABE!!!".

Er: (wendet sich zu einer der zahllosen Sortimentskästen und zaubert
einen Schneideisenhalter für _Außen_gewinde hervor) "Sehen Sie, hier, da
steht die Herstellerbezeichnung drauf. Alle guten Werkzeuge haben sowas.
Ist das Ihrer?".

Ich, betreten: "Äh. Ich glaube, es liegt ein Mißverständnis vor. Ich
wollte einen Schneideisenhalter für Innengewindeschneider.".

Er: (seine Augen wollen ihm schier aus den Hölen rollen, sein Kollege
kichert bereits) "Also bitte. Es handelt sich um ein _Windeisen_ für
Gewinde_bohrer_. Sie müssen schon sagen, was Sie wollen. Sonst wird das
nichts.".

Ich: "Entschuldigung. Also das ist so ein Teil mit Ratschenantrieb,
Rechts-/Stop-...".

Er: "Natürlich." (Pause. Schweigen.).

Er: "Und...? Welche Größe darfs denn sein?".

Ich: "M3 bis M10".

Er: (korrigierend, oberlehrerhaft) "Es gibt keine Größen M3 bis M10
sondern nur 1 oder 2. 1 Reicht bis M10, 2 bis M12.".

Ich: "Größe eins, bitte.".

Er: "Ein oder zwei?".

Ich: "Sie meinen einen Satz à zwei Backen oder zwei Backen?".

Er: (Hustenanfall, holt gerade wieder Luft) "...".

Ich: "Ich benötige zwei Backen. Danke. Ganz lieb.".

Er: "Macht zwei Euro fuffzig.".

Ich: "Na bitte, geht doch. War doch ganz einfach.".

Er: (seufzt) "Ja. Ganz einfach.".

Ich: "Weil ich gerade da bin: Ich wollte mich noch nach zweischneidigen
Rechtecknutfräsern mit Hartmetallplatte in 30 für 10'000U/min max.,
Scharnierlochbohrern in 26mm erkundigen und welche Oberfräse ich kaufen
soll.".

Er (entsetzt): "Wir haben in 45 Minuten Mittagspause. Wollen Sie
Nachmittags wiederkommen, da vertritt mich mein Kollege." (Seitenblick).

Ich: "Oh.".

Kollege: "Ah.".

Ich: "Na dann, Wiedersehen.".

So kanns gehen...

Marte Schwarz

unread,
Aug 2, 2021, 3:49:27 AM8/2/21
to
Hi Volker,

> Der Werkzeugbedarf "Kaplonski" ist ja für die seinem Sortiment
> antikorrelierende Freundlichkeit berühmt.

> Ich: (freundlich und ausgelassen) "Ein Paar
> Spannbacken für einen Gewindeschneideisenhalter, bitte!".
>
> Er: (kopfschüttelnd ob soviel techischer Unkenntnis) "Na, _WELCHE_ Firma
> darf es denn nun sein?".
>
> Es folgt eine Aufzählung aller Hersteller, die sich auf dem Gebiet der
> Handwerkzeuge Rang und Namen gemacht haben.

Also durchaus hilfsbereit und unterstützend

> Ich: (ratlos, nicht minder freundlich) "Ich, äh, ich erinnere mich
> nicht. Ich kaufte das damals von... " (andachtsvolles Schweigen um den
> folgenden Informationen mehr Gewicht zu verleihen) "... WERKZEUG
> HOFFMANN in Pasing.".

von einem Händler, der wahrscheinlich ebenfalls ein gut sortiertes
Sortiment vorhält...

> Er: (augenrollend, zu seinem Mitarbeiter) "Vom..." (imitiert meine
> Pause) "... W e r k z e u g H o f f m a n n also.".

;-) Kann man doch nachvollziehen, oder nicht?

> "Ja, für M3 bis M10 geignet!" (für M4 bis M8 einigermaßen gut, für M3
> und M10 eher weniger, siehe oben).
>
> Er (mitfühlend): "Haben sie den Halter denn dabei?".

Ich kann noch kein Fehlverhalten feststellen, wenngleich das Augenrollen
und die Wiederholung der Kundenaussage eher wenig professionell aber
durchaus menschlich sind.

> Ich: "Nein, leider.".
>
> Er: "Na dann gehen sie besser mal wieder heim und sehen *GENAU* nach, um
> was für ein Produkt es sich handelt.".

Ein durchaus sinnvoller Hinweis.

> Ich: (mit Todesmut und fester Stimme) "Sehen Sie, sie arbeiten hier
> schon seit Jahren, sind quasi ein Profi. Ich hingegen bin nur ein
> planloser Hobbypfuscher mit mangelnder Sachkenntnis und außerdem
> lückenhaftem Vokabular. ABER ICH GEHE HIER DIESES EINE MAL NICHT EHER
> WEG, BEVOR ICH NICHT ETWAS GEKAUFT HABE!!!".

Mit derart lautstarker Drohung?

> Er: (wendet sich zu einer der zahllosen Sortimentskästen und zaubert
> einen Schneideisenhalter für _Außen_gewinde hervor) "Sehen Sie, hier, da
> steht die Herstellerbezeichnung drauf. Alle guten Werkzeuge haben sowas.
> Ist das Ihrer?".

Ich bin beeindruckt. So viel Verkaufsgeschick findet man seltener

> Ich, betreten: "Äh. Ich glaube, es liegt ein Mißverständnis vor. Ich
> wollte einen Schneideisenhalter für Innengewindeschneider.".
>
> Er: (seine Augen wollen ihm schier aus den Hölen rollen, sein Kollege
> kichert bereits) "Also bitte. Es handelt sich um ein _Windeisen_ für
> Gewinde_bohrer_. Sie müssen schon sagen, was Sie wollen. Sonst wird das
> nichts.".

So ist das... Erst weiss der Kunde nicht, was er will, dann bekommt er
die Information, die er braucht, um sich korrekt artikulieren zu können
und dann ist der Kunde beleidigt, dass man seinen untauglich
vorgebrachten Wunsch nicht sofort von den Augen abgelesen hatte und ihn
jetzt auch noch belehrt.

> Ich: "Entschuldigung. Also das ist so ein Teil mit Ratschenantrieb,
> Rechts-/Stop-...".

> Er: "Macht zwei Euro fuffzig.".

Draufgelegt... An den Teilen war nichts verdient.

> Ich: "Weil ich gerade da bin: Ich wollte mich noch nach zweischneidigen
> Rechtecknutfräsern mit Hartmetallplatte in 30 für 10'000U/min max.,
> Scharnierlochbohrern in 26mm erkundigen und welche Oberfräse ich kaufen
> soll.".
>
> Er (entsetzt): "Wir haben in 45 Minuten Mittagspause. Wollen Sie
> Nachmittags wiederkommen, da vertritt mich mein Kollege." (Seitenblick).

Mit solchen Kunden macht man keinen Umsatz, das ist völlig normal. Dafür
ist die Kalkulation nicht ausgelegt.
Das ist übrigens in anderen Branchen nicht besser, eher fataler. Ich hab
das selbst schon mitbekommen im Bereich Versicherungen. Da wollte ein
Kunde einfach nur eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschaden und
Wasserschadenschutz für sein neues Häusle. Leider ist der Gute Ingenieur
und versteht gerne, was ihm angeboten wird. Die Fragen, die er hatte
waren durchaus nachvollziehbar und allesamt gerechtfertigt. Der erste
Makler hat sich einfach nicht mehr wieder gemeldet, auch auf Rückfragen
hin nicht. Ebenso einige weitere Versicherungskaufleute (also
Einfirmenvermittler). Über einen gemeinsamen Freund hatte ich den dann
mal als Kunden vorstellig (ich mach keine aktive Aquise, hab aber meine
Lizenzen noch). Da ich jetzt auch nicht ganz so im Detail in allen
Versicherungen fit bin, habe ich die gesammelten Fragen an die
Maklerbetreuer verschiedener Versicherer weitergeleitet. Die Antworten
waren alles andere als befriedigend, also habe ich mich erdreistet, mich
telefonisch mit den Leuten in Verbindung zu setzen, hochoffiziell
natürlich, um mich selbst für den Kunden aufzuschlauen. Bei allen
Versicherern außer einem einzigen (das waren > 10, die ich angefragt
hatte) offenbarte sich, dass nicht einmal die Maklerbetreuer diese
Fragen sinnvoll beantworten konnten. Intern rückfragen war außerhalb
jeder Diskussion, man könnte sich ja die Blöße geben. Statt dessen bekam
ich einigermaßen gleichlautende Antworten:
- Den Kunden wollen Sie nicht haben, den Aufwand bezahlt Ihnen keiner.
- Den Kunden wollen wir gar nicht haben. Wer so fragt, macht nur Ärger,
wenn es zum Schadensereignis kommt
- Warum wollen Sie sich einen solchen Kunden antun?
...

Nur ein Versicherer hatte letztlich den Schneid und hat mich zu internen
Fachleuten durchgestellt, die dann mühsam in der Lage waren, die
Sachverhalte ingenieurstauglich, also fürs dumme Volk, verständlich zu
machen. Der Auftrag wurde erteilt, ich bekomme tatsächlich eine
jährliche Provision in Höhe von 4,88 € ausbezahlt. Die investierte Zeit
bekomme ich nie auch nur mit dem Mindestlohnsatz zurück. So lange lebe
ich nicht mehr.
Jetzt liegt das Häusle wirklich abseits jeder Gefahrenzone... Wenn ich
jetzt die Diskussionen über Versicherungspflicht höre...

Da ist Deine Episode mit dem Verkäufer doch nahezu ideal gelaufen.

Marte

Volker Bartheld

unread,
Aug 2, 2021, 4:00:20 AM8/2/21
to
On Mon, 2 Aug 2021 09:49:25 +0200, Marte Schwarz wrote:
>> [Heitere Geschichte über Einkaufserlebnis]
> Mit solchen Kunden macht man keinen Umsatz, das ist völlig normal.
> Dafür ist die Kalkulation nicht ausgelegt.

Mach Dich locker. Und schlau über humoristische Literaturformen wie
Satire, Schwank, Groteske, Glosse. Ich habe den Kaplonski übrigens mit
vielen - vielleicht zu vielen - Worten gelobt.

Und wo wir gerade bei Kunden sind, mit denen man keinen Umsatz macht:
Was kostet denn eine Festo-Kreisseige so? Mit Führungsschiene? Im
Systainer? Oder ein 1/2"-Knarrenkasten von Stahlwille. Gute
Kreissägenblätter? Ein vernünftiger Drehmomentschlüssel?
Bosch-Akkuschrauber? Pendelhubstichsäge?

Könnte ja sein, das solche Kunden nicht nur für sich selbst, sondern
auch für eine Firma einkaufen. Und vielleicht kauf(t)en diese Kunden
beim Kaplonski nicht nur irgendeinen Kleinkram. Und selbst wenn: Wer
das nicht abkann und in der Mischkalkulation Miese macht, darf kein
Ladengeschäft führen.

Volker

Marte Schwarz

unread,
Aug 2, 2021, 4:01:00 AM8/2/21
to
Hi Volker,
> Aus gegebenem Anlaß bzw. wegen großer Nachfrage:
>
> Der Werkzeugbedarf "Kaplonski" ist ja für die seinem Sortiment
> antikorrelierende Freundlichkeit berühmt.

Mein erster traumatischer Einkauf in Bayern (vor knapp 50 Jahren
allerdings, damals nach erfolgreichem Bestehen der ersten Schulklasse ;-)

In der Bäckerei

Ich: "I hät' gern sechs Weckle und no amol sechs Brezga, bittschee"

Die freundliche Verkäuferin hinterm Tresen: "Wa wuischt?"

Ich wiederholte leicht eingeschüchtert mein Begehren: "I hät' gern sechs
Weckle und no amol sechs Brezga, bittschee"

Der Tonfall gegenüber wurde deutlich unwirscher udn gab mir zu
verstehen, dass sie mich nicht verstanden habe.

Also wechselte ich in Zeichensprache und signalisierte mit meinen beiden
Händen die Zahl Sechs und deutete danach mit der Hand auf die Brötchen
und danach auf die Brezeln.

Unverständliches Zeugs brabbelbd stopfte sie dann die Backwahren in die
Tüten und über gab sie mir mit einem bellenden "Semmeln sand's". Die
Münzen wechselten die Besitzer und ich ging traurig zur Ferinewohnung
zurück... Mein Onkel, der in dem Ort wohnte klärte mich einige Tage
später auf, ich war ein paar Vokabeln reicher und weltenkundiger
geworden ;-)

Marte

Volker Bartheld

unread,
Aug 2, 2021, 4:06:21 AM8/2/21
to
On Mon, 2 Aug 2021 10:00:59 +0200, Marte Schwarz wrote:
> In der Bäckerei
> Ich: "I hät' gern sechs Weckle und no amol sechs Brezga, bittschee"

Naja, Marte hatte "Jehova" gerufen. Oder: Wie man sein bayrisches
Einkaufserlebnis innerhalb von 2 Sekunden und 11 Worten invertieren
kann.

Volker

Axel Berger

unread,
Aug 2, 2021, 4:07:39 AM8/2/21
to
Marte Schwarz wrote:
> Da ist Deine Episode mit dem Verkäufer doch nahezu ideal gelaufen.

Gerade in der Versicherungsbranche gibt es doch die nach Stundensatz
kostenpflichtig abgerechnete Beratung und Vertrieb ohne Provision. Das
sehen viele Kunden nicht ein, ist aber das einzig reelle. Handwerker
dürfen das explizit nicht. Leider habe ich einmal einen deswegen massiv
über's Ohr gehauen.

Ich brauchte Wasserzwischenzähler für ein Zweifamilienhaus, hatte aber
keinerlei Ahnung, wie man so was macht. Der Meister kam, ging mit mir
durchs Haus und sagte im Detail, was wo angebracht werden müsse. Dann
kam sein Angebot. Ich habe mir, da ich ja jetzt wußte was ich brauche,
die Preise besorgt und den Areitsaufwand geschätzt. Dann habe ich ihm
meinen Einkaufspreis plus diese Zeit mal seinen Bruttostundensatz
angeboten, die Hälfte seines Angebotes. Wollte er nicht. Also habe ich
ich gekauft und selbst montiert und bin trotz nun wirklich mangelnder
Erfahrung und mäßigen Geschicks unter meiner Zeitschätzung geblieben.
Eine saftige Rechnung für die ausführliche Beratung hätte ich
anstandslos sofort bezahlt, denn die Leistung hatte er echt erbracht.
(Sie wäre allerdings auch bei großzügigster Kalkulation sehr deutlich
unter der Differenzt der beiden Angebotspreise geblieben.)


--
/¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Volker Bartheld

unread,
Aug 2, 2021, 4:08:43 AM8/2/21
to
On Mon, 2 Aug 2021 09:49:25 +0200, Marte Schwarz wrote:
>> [Heitere Geschichte über Einkaufserlebnis]
> Mit solchen Kunden macht man keinen Umsatz, das ist völlig normal.
> Dafür ist die Kalkulation nicht ausgelegt.

Mach Dich locker. Und schlau über humoristische Literaturformen wie
Satire, Schwank, Groteske, Glosse. Ich habe den Kaplonski übrigens mit
vielen - vielleicht zu vielen - Worten gelobt.

Und wo wir gerade bei Kunden sind, mit denen man keinen Umsatz macht:
Was kostet denn eine Festo-Kreissäge so? Mit Führungsschiene? Im
Systainer? Oder ein 1/2"-Knarrenkasten von Stahlwille. Gute
Kreissägenblätter? Ein vernünftiger Drehmomentschlüssel?
Bosch-Akkuschrauber? Pendelhubstichsäge?

Könnte ja sein, daß solche Kunden nicht nur für sich selbst, sondern

Axel Berger

unread,
Aug 2, 2021, 4:14:34 AM8/2/21
to
Marte Schwarz wrote:
> Der Tonfall gegenüber wurde deutlich unwirscher udn gab mir zu
> verstehen, dass sie mich nicht verstanden habe.

Seit meinem Umzug nach Köln habe ich eine Freude weniger. Auf dem Dorf
konnte man Verkäuferinnen verwirren mit Angaben wie "ein Dutzend" "ein
Zoll dick Leberwurst" und ähnlichem. Hier bestelle ich vier Pfannkuchen
statt "Berliner" und statt des erwarten Blicks totalen Unständnissses
packt sie die ohne mit der Wimper zu zucken in die nächsbeste Tüte und
nennt einen Preis -- nicht eine Bäckerei, jede hier. Man nimmt einem
alten Mann auch noch die letzten kleinen Freiden des Lebens.

Marte Schwarz

unread,
Aug 2, 2021, 4:29:45 AM8/2/21
to
Hi Axel,

> Gerade in der Versicherungsbranche gibt es doch die nach Stundensatz
> kostenpflichtig abgerechnete Beratung und Vertrieb ohne Provision.

Das wäre ein idealtypischer Fall für Verbraucherschützertests von
Honorarberatern. Nein, die werden das niemals testen, da bin ich mir
sowas von sicher. Die meisten Honorarberater würden eneso schnell
abwinken und sagen "unbezahlbarer Aufwand, suchen Sie sich bitte jemand,
der sich damit besser auskennt"
Wenn schon die Maklerbetreuer in den Firmen den Aufwand scheuen...

> Das sehen viele Kunden nicht ein, ist aber das einzig reelle.

Im Prinzip bin ich bei Dir, so ganz teile ich diese These aber auch
nicht mehr. Man kann auch da beliebig Schindluder treiben.

> Handwerker dürfen das explizit nicht.

Warum sollten sie das nicht dürfen?

> Leider habe ich einmal einen deswegen massiv über's Ohr gehauen.

In die Ecke uns schämen bitte.

> Ich brauchte ...

> Eine saftige Rechnung für die ausführliche Beratung hätte ich
> anstandslos sofort bezahlt, denn die Leistung hatte er echt erbracht.

Hattest Du ihm das angeboten?

Ich hatte sowas mit meiner Heizungserneuerung probiert... also Material
selbst besorgen und dafür explizit einen höheren Stundensatz vereinbart.
Eigentlich müsste dieses Modell für jeden Handwerker lukrativ sein: Der
Kunde kann mehr von der Rechnung auf die Steuererklärung setzen...
Aber die Handwerker wollen das nicht. Der versteckte Gewinn durch die
Handelsmarge ist einfach viel lukrativer, zumindest fürs Gefühl.

Wenn man sich denn noch auf die "Beratung" des Handwerkers verlassen
dürfte...
Da wurde mir die Story vom Pferd erzählt, welche Auflagen es vom Schorni
gegeben habe... Was das Gaswerk unbedingt haben wollte... Alles gelogen,
nur um mehr Aufwand zu produzieren...

Marte

Marte Schwarz

unread,
Aug 2, 2021, 4:31:25 AM8/2/21
to
Hi Volker,
>>> [Heitere Geschichte über Einkaufserlebnis]
>> Mit solchen Kunden macht man keinen Umsatz, das ist völlig normal.
>> Dafür ist die Kalkulation nicht ausgelegt.
>
> Mach Dich locker.

Du hast den nicht vorhandenen Smiley übersehen ;-)

Marte

Andreas Bockelmann

unread,
Aug 2, 2021, 9:02:03 AM8/2/21
to
Marte Schwarz schrieb:
> Hi Axel,

> Ich hatte sowas mit meiner Heizungserneuerung probiert... also Material
> selbst besorgen und dafür explizit einen höheren Stundensatz vereinbart.
> Eigentlich müsste dieses Modell für jeden Handwerker lukrativ sein: Der
> Kunde kann mehr von der Rechnung auf die Steuererklärung setzen...
> Aber die Handwerker wollen das nicht. Der versteckte Gewinn durch die
> Handelsmarge ist einfach viel lukrativer, zumindest fürs Gefühl.

Ich habe meinen Dachdecker damals auch erst überreden müssen, mir eine
Aufschlüsselung nach Material und Arbeit anzubieten und abzurechnen. Ich
habe ihn direkt damit konfrontiert, dass ich seine Einkaufspreise kenne (da
ich u.a. zwei seiner Lieferanten jahrelang EDV-technisch betreut habe, und
habe ihm auch deutlich zu verstehen gegeben, dass ich nicht glaube, dass er
mit einem ursprünglich angebotenen Stundensatz von knapp über 10 Euro als
selbstständiger Handwerksmeister klarkommen kann. Ich habe das Gefühl, dass
Handwerker sich mit Minimierung ihrer ausgewiesenen Stundensätze vor
Schwarzarbeit absichern wollen. Das kann nicht funktionieren. Aber wir
wurden uns einig und das FiAmt hat die Handwerkerrechnungen so anerkannt,
wie ich mir das vorstellte.

--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann

Axel Berger

unread,
Aug 2, 2021, 1:03:40 PM8/2/21
to
Andreas Bockelmann wrote:
> Ich
> habe ihn direkt damit konfrontiert, dass ich seine Einkaufspreise kenne

Ich habe gar nichts dagegen, wenn ein mittelgroßer Handwerker an den
Teilen auch was verdient. Aber dann möge er bitte günstiger einkaufen,
als ich unwichtiger Endverbraucre, dem die guten Anbieter gar nichts
verkaufen wollen.

Das gilt natürlich nur bei gleicher Ware und gleicher Qualität.
Natürlich gibt es extrem billigen Schrott, den ein Handwerker mit
Gewährleistungspflicht nicht verbauen will. Aber so etwas will ich auch
gar nicht haben, ich rede also schon über gleiche Qualität vom gleichen
Hersteller.

Rolf Bombach

unread,
Aug 3, 2021, 2:24:00 PM8/3/21
to
Martin Τrautmann schrieb:
>
> Da bist du schon weit gekommen. In der badischen Bäckerei wirst du schon
> mit dem bayrisch-vermeintlich-württembergischen "Grüß Gott"
> rausgeworfen, statt ordnungsgemäß Guten Morgen zu sagen.

Wichtig ist es zu erkennen, dass nur ein kleiner Teil vom Freistaat Bayern
tatsächlich aus Bayern besteht und grösstenteils durch besetzte Gebiete.

Meine Frau (Ruhrpott-Präzisionsdeutsch) entdeckt ein Teilchen in einer kleinen
Bäckerei in einem kleinen Kaff hinterhalb Würzburg.
"Das sieht aber gut aus...."
Verkäuferin zieht bereits Grimasse... aber immerhin hat sie keinen
Bayrischen Akzent gehört.
"Ist das hier eine Spezialität in ..."
Verkäuferin auf höchster Alarmstufe.
"FRANKEN".
Uff, Verkäuferin happy, Teilchen gabs gratis dazu.
Irgenwelche Sachen scheinen im Freistaat noch lange nicht ausdiskutiert.

Solltet ihr in Bern in einen Laden geraten, sprecht am besten Französisch.
Kein Witz.

--
mfg Rolf Bombach

Marte Schwarz

unread,
Aug 3, 2021, 4:10:04 PM8/3/21
to
Hi Martin,

> Da bist du schon weit gekommen. In der badischen Bäckerei wirst du schon
> mit dem bayrisch-vermeintlich-württembergischen "Grüß Gott"
> rausgeworfen, statt ordnungsgemäß Guten Morgen zu sagen.

Ich hab den größten Teil meines Lebens in Karlsruhe verbracht. Derlei
war mir als sprachlich bekennenden Schwaben nie passiert.

Marte

Marte Schwarz

unread,
Aug 3, 2021, 4:12:17 PM8/3/21
to
Hi Axel,
> Ich habe gar nichts dagegen, wenn ein mittelgroßer Handwerker an den
> Teilen auch was verdient. Aber dann möge er bitte günstiger einkaufen,
> als ich unwichtiger Endverbraucre, dem die guten Anbieter gar nichts
> verkaufen wollen.

Das ist sicher der Fall. Aber er wird Dir nie sagen, was er wirklich
bezahlt hat.

Marte

Marte Schwarz

unread,
Aug 3, 2021, 4:17:10 PM8/3/21
to
Hi Rolf,
> Meine Frau (Ruhrpott-Präzisionsdeutsch) entdeckt ein Teilchen in einer
> kleinen Bäckerei in einem kleinen Kaff hinterhalb Würzburg.
> "Ist das hier eine Spezialität in ..."
> Verkäuferin auf höchster Alarmstufe.
> "FRANKEN".
> Uff, Verkäuferin happy, Teilchen gabs gratis dazu.

;-)

> Irgenwelche Sachen scheinen im Freistaat noch lange nicht ausdiskutiert.

"Frei statt Bayern" heißt das hier als Motto!

> Solltet ihr in Bern in einen Laden geraten, sprecht am besten Französisch.
> Kein Witz.

Und wenn einer in der Kneipe / im Biergarten etwas bestellen möchte,
dann höre er vorher gut hin, wie die einheimischen das machen: Höflichst
und nicht maulfaul schwäbisch: "Für mi a Bier!" Auf das darf man dann
nämlich lange warten :-)

Der Trick mit Französisch klingt gut, muss ich mir merken ;-)

Marte




Rolf Bombach

unread,
Aug 3, 2021, 5:15:02 PM8/3/21
to
Volker Bartheld schrieb:
>
> Könnte ja sein, daß solche Kunden nicht nur für sich selbst, sondern
> auch für eine Firma einkaufen. Und vielleicht kauf(t)en diese Kunden
> beim Kaplonski nicht nur irgendeinen Kleinkram. Und selbst wenn: Wer
> das nicht abkann und in der Mischkalkulation Miese macht, darf kein
> Ladengeschäft führen.

Da gibt es durchaus Merkwürdigkeiten.
Der Chef von Hamamatsu Schweiz hatte eigentlich immer eine Viertelstunde
spontan am Telefon Zeit für Geplauder über diese und jene Fotodiode.
Auch Philips Schweiz (Röhren) fand Zeit für Diskussionen über die
Vor- und Nachteile von diesem und jenem Röhrensockel und schickte
dann noch ein paar Drucksachen inklusive Bücher.
Mit dem Senior-Chef von Arbor Fittings (Swagelock usw.) konnte bei
einer Industriemesse auch längere Zeit Smalltalk über das Leben,
das Universum und alldem machen.
Bei LEMO hab ichs nie probiert, aber ich denke, auch die hätten viel
Zeit gehabt.
Ein nicht mehr existierender Amphenol-Distri hatte auch extreme Geduld
mit Sonderwünschen in Kleinmengen.
Die einzige grosse Firma, die ich wirklich als extrem arrogant empfunden habe,
war Huber&Suhner.

--
mfg Rolf Bombach

Axel Berger

unread,
Aug 3, 2021, 6:08:58 PM8/3/21
to
Marte Schwarz wrote:
> Das ist sicher der Fall. Aber er wird Dir nie sagen, was er wirklich
> bezahlt hat.

Soll und muß er nicht. Aber eben bitte auf meinen Endverbraucherpreis
nicht nochmal Unsummen draufschlagen. (Maßvoll akzeptiere ich sogar,
mich kostet die Fahrt zum Händler ja auch was.) Wenn er besser einkaufen
kann als ich, dann ist das sein Erfolg, nicht meiner.

Marte Schwarz

unread,
Aug 4, 2021, 1:54:41 AM8/4/21
to
Hi Axel,
>> Das ist sicher der Fall. Aber er wird Dir nie sagen, was er wirklich
>> bezahlt hat.
>
> Soll und muß er nicht. Aber eben bitte auf meinen Endverbraucherpreis
> nicht nochmal Unsummen draufschlagen. (Maßvoll akzeptiere ich sogar,
> mich kostet die Fahrt zum Händler ja auch was.)

Das wird dann schon so gemacht, dass der Endkunde, wenn er im Fachmarkt
kauft noch höhere Preise aufgerufen bekommt... Solange der Onlinemarkt
in der Branche immer noch so klein ist, weil viele Sachen vom Versand
einfach sperrig sind, wird das so bleiben.

Im KfZ-Bereich war das lange ähnlich. Die meisten Teile da, sind aber
gut versandtauglich, entsprechend groß wurde die Konkurrenz.

Marte

Stefan U.

unread,
Aug 4, 2021, 2:03:37 AM8/4/21
to

Hallo,

Am 03.08.2021 um 22:17 schrieb Marte Schwarz:
> Der Trick mit Französisch klingt gut, muss ich mir merken ;-)

Meine Erfahrung aus Frankreich und Übersee-Gebieten: Freundlich fragen,
dann geht's auch meist auch in Englisch oder Deutsch weiter:

Excusez-moi, parlez-vous allemand ou anglais?


Gruß
Stefan.

Axel Berger

unread,
Aug 4, 2021, 2:17:34 AM8/4/21
to
"Stefan U." wrote:
> Excusez-moi, parlez-vous allemand ou anglais?

Das gehört sich doch nun wirklich immer und überall. Den Satz
"Entschuldigen Sie bitte, ich spreche leider kein xxx, verstehen Sie
Deutsch oder Englisch?" lerne ich vor jeder Reise in den relevanten
Sprachen auswendig. Ausnahme ist Englisch in internationalen Kontexten
wie Flüghäfen, Hotelrezeptionen oder Polizei.

Es gab den Fall des US-amerikanischen Hochschulprofessors, der seine
Papiere in Belgien vergessen hatte und über das Wochenende in Aachen im
Knast saß, "weil sich kein Übersetzer finden ließ". (N.B: Den Beruf
betone ich, weil der Mann aus den Südstaaten kam. Einen Nichtakademiker
von dort verstehe wohl auch ich nur wie einen Schwaben vom Dorf.)

Thomas Prufer

unread,
Aug 4, 2021, 2:29:59 AM8/4/21
to
On Tue, 3 Aug 2021 20:24:01 +0200, Rolf Bombach
<rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:

>Irgenwelche Sachen scheinen im Freistaat noch lange nicht ausdiskutiert.

Probleme bei der Bestellung im Biergarten

mit Monika Gruber

https://youtu.be/vqZ0IEWJioU

Guido Grohmann

unread,
Aug 4, 2021, 5:38:17 AM8/4/21
to
Thomas Prufer schrieb:
> On Tue, 3 Aug 2021 20:24:01 +0200, Rolf Bombach
> <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Irgenwelche Sachen scheinen im Freistaat noch lange nicht ausdiskutiert.
>
> Probleme bei der Bestellung im Biergarten

Fahrt zu den Tschechen: "Bier" verstehen die (falls wieder Erwarten
nicht: Pivo) und in 99% der Fälle kriegt man eines, das auch schmeckt,
obwohl man noch nie davon gehört hat.

Guido

Guido Grohmann

unread,
Aug 4, 2021, 7:10:49 AM8/4/21
to
Martin Gerdes schrieb:

> Kommt eine Ruhrgebiets-Präzisionsdeutsche in meiner Heimatstadt in eine
> Drogerie und fragt nach "Kachzen".
>
> Man hat sie nach nebenan geschickt, in eine Zoo-Handlung.

Jaja, man muß sich schon sehr genau ausdrücken:

https://www.youtube.com/watch?v=gi_6SaqVQSw

Guido

Michael Schwingen

unread,
Aug 4, 2021, 3:10:25 PM8/4/21
to
On 2021-08-04, Guido Grohmann <guido.g...@gmx.de> wrote:
> Jaja, man muß sich schon sehr genau ausdrücken:
>
> https://www.youtube.com/watch?v=gi_6SaqVQSw

https://www.youtube.com/watch?v=hhn8AP6pXUc

cu
Michael

Rolf Bombach

unread,
Aug 6, 2021, 2:29:24 PM8/6/21
to
Stefan U. schrieb:
Multi-language support, n'est ce pas?

Mir ging es spezifisch um, äh, Kommunikationsherausforderungen in Bään, äh, Bern.
Die Berner Mentalität basiert nicht, wie anekdotenhaft tradiert, auf Langsamkeit
und Gemütlichkeit, sondern eher auf Selbstsicherheit und Humor, welche im nicht-
Stadt-Bernischen Ausland gern mit Arroganz und persönlicher Beleidigung verwechselt
wird. Diskussionen vermeidet man am besten dadurch, dass man sich nicht unmittelbar
als Ausländer outet, wobei, wie gesagt, das Ausland für den Stadt-Berner durchaus
in Bümplitz oder Burgdorf anfangen kann. Ein Trick, den mein Schwager erfolgreich
getestet hat, ist eben, gleich französisch zu reden. Oder wer das nicht so güt
kann, halt döitsch mit die etwas frangsösisches Akksang. Dann meinen die, du wärst
ein Welscher (damit sind die französischsprachigen Halbschweizer westlich des
Röstigrabens gemeint), der sich bemüht, deutsch zu reden. Was Pluspunkte gibt.

Gehe ich in Bern in eine Bäckerei und sage nur ein Wort in meiner betont neutralen
Mittelland-Schweizer-Mix-Mundart, kriege ich eine "Antwort" auf Hochdeutsch und
eine speziell unfreundliche Bedienung. Falls diese Steigerung in Bäckereien überhaupt
möglich ist. Das war kein Einzelfall, ich war zweimal als Post-Doc in Bern.

BTW, ich habe noch nicht rausgekriegt, warum ich in Deutschland tendenziell immer
englisch angesprochen werde (bevor ich auch nur ein Wort gesagt habe). Beim Kebab
in Würzburg bin ich rein und zuerst hat die Bedienung jemanden gesucht, der
Englisch kann. Der hat dann irgend was schwer verständliches gebrabbelt. Ich fand,
schien n Kebab rüber und gut is. Das hat dann funktioniert.

BTW BTW, ich hoffe, ich mache jetzt weniger Tippfehler. Der Spell Checker im Seamonkey
funktioniert jetzt. Blöder Softwarefehler, aber es gibt eine Anleitung:
https://www.reddit.com/r/seamonkey/comments/ev564b/adding_spellcheck_dictionaries/

--
mfg Rolf Bombach

Andreas Bockelmann

unread,
Aug 7, 2021, 1:04:02 AM8/7/21
to
Rolf Bombach schrieb:

> BTW BTW, ich hoffe, ich mache jetzt weniger Tippfehler. Der Spell Checker im
> Seamonkey
> funktioniert jetzt.

Endlich bekomme ich es mal mit, dass jemand öffentlich bekennt, den
Seamonkey zu verwenden :-) Ich fühlte mich schon als Außerirdischer.

Guido Grohmann

unread,
Aug 7, 2021, 2:43:54 AM8/7/21
to
Andreas Bockelmann schrieb:
> Rolf Bombach schrieb:
>
>> BTW BTW, ich hoffe, ich mache jetzt weniger Tippfehler. Der Spell
>> Checker im Seamonkey
>> funktioniert jetzt.
>
> Endlich bekomme ich es mal mit, dass jemand öffentlich bekennt, den
> Seamonkey zu verwenden :-) Ich fühlte mich schon als Außerirdischer.

Brauchst du nicht. Ich habe den auch.

Guido


Rolf Bombach

unread,
Aug 8, 2021, 10:16:06 AM8/8/21
to
Thomas Prufer schrieb:
> On Tue, 3 Aug 2021 20:24:01 +0200, Rolf Bombach
> <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Irgenwelche Sachen scheinen im Freistaat noch lange nicht ausdiskutiert.
>
> Probleme bei der Bestellung im Biergarten
>
> mit Monika Gruber

Im Biergarten? Ist die nicht im Rattlinger?

> https://youtu.be/vqZ0IEWJioU

Bajuwarischer Rassismus halt. Andererseits gibt es ein
Bismarck-Denkmal in der Nähe, am Würmsee.

--
mfg Rolf Bombach

Martin Pochert

unread,
Aug 16, 2021, 12:29:38 PM8/16/21
to
Am 03.08.2021 um 21:20 schrieb Heiner Hass:
> Volker Bartheld <news...@bartheld.net> schrieb:
>
>> On Mon, 2 Aug 2021 09:49:25 +0200, Marte Schwarz wrote:
>>>> [Heitere Geschichte über Einkaufserlebnis]
>>> Mit solchen Kunden macht man keinen Umsatz, das ist völlig normal.
>>> Dafür ist die Kalkulation nicht ausgelegt.
>>
>> Mach Dich locker. Und schlau über humoristische Literaturformen wie
>> Satire, Schwank, Groteske, Glosse. Ich habe den Kaplonski übrigens mit
>> vielen - vielleicht zu vielen - Worten gelobt.
>
> zum vollen Verständnis deiner Kaplonski-Glosse müssen die nicht so
> Ortskundigen noch wissen, dass Kaplonski und Werkzeug-Hoffmann lange
> Zeit in der Schwanthalerstrasse quasi Nachbarn, und als Konkurrenten
> schon damals in inniger Abneigung verbunden waren. Es ist also
> vielleicht kein Zufall, dass es die beiden Firmen beim (höchst
> bedauerlichen) Verlassen der Münchner Innenstadt an entgegengesetzte
> Orte des Grossraums verschlagen hat.

Nachdem man entweder da oder dort eingekauft hat, war es anschlie0end
zwingend notwendig, sich in der ebenfalls in der Nähe befindlichen
Kneipe namens Scheherasade bis zum Knie zu besaufen.
0 new messages