wie berechne ich denn das R und C eines Snubber-Netzwerks?
Ich kenne zwar die Faustformel 1 Ohm/Volt und 0.1µF/A, aber wie berechne
ich mir die benötigten Werte genau?
Dabei angenommen werden soll mal ein leicht induktiver Verbraucher.
Und der Schalter soll ein TRIAC sein.
Wäre toll wenn wir da jemand auf die Sprünge helfen könnte.
Vielen Dank,
Thomas
Hallo,
mein Vorschlag: Der Snubberwiderstand sollte gleich dem Ohmschen
Widerstand der Induktivität sein oder höher. Bei einer bestimmten
Kapazität des Snubbernetzwerkes wird dann die Gesamtimpedanz in erster
Näherung rein ohmsch und die Schwingungen werden optimal gedämpft.
Bernd Mayer
Ganz auf die Schnelle, muss mal wieder Teppich legen heute. Fuer IGBT,
doch die Strategie ist aehnlich:
http://www.scribd.com/doc/2432446/IGBT-Mitsubishi-
Scrolling im Dokument geht, irgendwo bei Mitsubishi muesste das aber
auch als reiner PDF zu finden sein.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Hallo,
evtl. hier:
http://www.me-sh.cn/mesh/power/application note/GENERAL CONSIDERATIONS
FOR IGBT AND INTELLIGENT POWER MODULES.pdf
Zeilenumbruche und Leerzeichen sind leider nicht so optimal.
Bernd Mayer
> wie berechne ich denn das R und C eines Snubber-Netzwerks?
Siehe
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
F.25.1. Snubber
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
> Ganz auf die Schnelle, muss mal wieder Teppich legen heute.
Tust Du das, damit Du bessere Bodenhaftung hast, ich meine dass Du vermehrt
auf dem Teppich bleibst? :-)))
Nicht vergessen, es gibt keine dumme Fragen! :-)))
Gruss
Thomas
--
ELKO-Buecher ueber Opamp, Instrumentation-Amplifier und Timer-555:
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/timer-555
(Aendere "akz" durch "isi" in der Mailadresse fuer Reply!)
:-)
Das Buero selbst ist fertig, die Schaeferhuendin mag die neue
Bodenhaftung aber nicht. So bekam sie ein Hundekissen vor dem
Aktenschrank und ein weiteres unter einem Messgeraetetisch als Hoehle.
Da schnurcht sie gerade.
>> wie berechne ich denn das R und C eines Snubber-Netzwerks?
>
> Siehe
> de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ F.25.1.
> Snubber
Dumme Nachfrage: Ab welchen Schaltspannungen/Schaltströmen ist so eine
Snubber-Schaltung sinnvoll?
---<(kaimartin)>---
Immer.
Immer wenn es zu Rueckwirkungen auf das Schaltelement (Transistor/TRIAC)
kommen kann, die dessen Grenzwerte ueberschreiten.
Zumindest so lange keine andere (billigere) Methode einsetzbar ist (Diode die
den "Zuendfunken" ableitet, so was nennt man aber ebenfalls Snubber).
Wenn du also ein Relais oder eine sonstige induktive Last unter Stromfluss
abschaltest, will der Strom ja immer weiterfliessen. Die Induktivitaet erhoeht
an ihren Anschluessen die Spannung, BIS der Strom fliesst, egal wie hoch
er dazu werden muss.
Es gibt allerdings (neben dem Snubber) einen, der die in der Spule bei
Stromfluss gespeicherte Energie aufnimmt: Die (Streu-)kapazitaet (z.B.
Kapazitaet der Wicklung der Spule). Die uebernimmt um so mehr Energie,
um so hoeher die Spannung wird, und begrenzt so die maximale Spannung
am Schaltelement, auch ohne Snubber, nur halt nicht so gut wie ein Snubber.
Immerhin ist diese (Steu-)kapazitaet der Grund, warum man step up
Schaltreglern nicht ueber 1:10 kommt (ohne Trafo, nur mit Spule),
hier wirkt sich das 'snubbern' also mal negativ aus
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Noe. Bin gerade an einem Schaltregler dran, da geht das nicht. U.a. weil
die Streuinduktivitaet des Uebertragers von Lieferung zu Lieferung zu
unterscheidlich ist.
> Immer wenn es zu Rueckwirkungen auf das Schaltelement (Transistor/TRIAC)
> kommen kann, die dessen Grenzwerte ueberschreiten.
>
So isses.
> Zumindest so lange keine andere (billigere) Methode einsetzbar ist (Diode die
> den "Zuendfunken" ableitet, so was nennt man aber ebenfalls Snubber).
>
> Wenn du also ein Relais oder eine sonstige induktive Last unter Stromfluss
> abschaltest, will der Strom ja immer weiterfliessen. Die Induktivitaet erhoeht
> an ihren Anschluessen die Spannung, BIS der Strom fliesst, egal wie hoch
> er dazu werden muss.
>
> Es gibt allerdings (neben dem Snubber) einen, der die in der Spule bei
> Stromfluss gespeicherte Energie aufnimmt: Die (Streu-)kapazitaet (z.B.
> Kapazitaet der Wicklung der Spule). Die uebernimmt um so mehr Energie,
> um so hoeher die Spannung wird, und begrenzt so die maximale Spannung
> am Schaltelement, auch ohne Snubber, nur halt nicht so gut wie ein Snubber.
>
> Immerhin ist diese (Steu-)kapazitaet der Grund, warum man step up
> Schaltreglern nicht ueber 1:10 kommt (ohne Trafo, nur mit Spule),
> hier wirkt sich das 'snubbern' also mal negativ aus
Dann frage ich mich, warum hier ein 5V -> 100V Boost Konverter mit
passablem Wirkungsgrad funktioniert. Den hatte ich Anfang der 90er
entwickelt, immer noch in Serienfertigung. Ohne PWM-Chip natuerlich, wo
kaemen wir hin ...