Ich möchte gerne einen Zeilentrafo (Diodensplittrafo) mit einer neuen
Primärwicklung versehen.
Diese Wicklung soll auf dem freien Schenkel des Kerns angebracht werden.
Das funktioniert; schon viele haben das so gemacht.
Allerdings möchte ich die Primärwicklung vollständig isolieren, damit
ich die Hochspannung potentialfrei abnehmen kann.
Daher die Frage: Wie gut isoliert das Kernmaterial?
Noch eine Frage: Ansteuerschaltungen findet man im Web sehr viele.
Die sind aber für mich nicht ideal, weil ich nur ganz kleinen Strom
entnehmen möchte.
Meine bisherige Ansteuerschaltung arbeitet mit einem MOSFET mit ca. 500
Hz. Der Mosfet wird nur für 10 µs durchgeschaltet und sperrt dann
wieder. (Das Timing kann ich ändern, fall notwendig)
Kann das mit einem DST funktionieren? Oder muss der unbedingt auf seiner
Resonanzfrequenz schwingen? Wenn ich so 20kV bekomme, bin ich zufrieden.
Noch eine Frage: Kann man die Dioden im Trafo künstlich zerstören -
durch Überstrom, z.B. einen 300V Elko über die Dioden entladen - und
dann eine Wechselspannung entnehmen?
Nicht besonders. Mache wenigstens Kapton oder aehnliches drum.
> Noch eine Frage: Ansteuerschaltungen findet man im Web sehr viele.
> Die sind aber für mich nicht ideal, weil ich nur ganz kleinen Strom
> entnehmen möchte.
>
Vielleicht kannst Du einen Treiber Chip fuer ESL nehmen? NXP hat eine
Reihe, habe aber lange nicht mehr nachgesehen.
> Meine bisherige Ansteuerschaltung arbeitet mit einem MOSFET mit ca. 500
> Hz. Der Mosfet wird nur für 10 µs durchgeschaltet und sperrt dann
> wieder. (Das Timing kann ich ändern, fall notwendig)
>
> Kann das mit einem DST funktionieren? Oder muss der unbedingt auf seiner
> Resonanzfrequenz schwingen? Wenn ich so 20kV bekomme, bin ich zufrieden.
>
Ein reiner Zeilentrafo hat keine grossartige Resonanz, wobei man aber
irgendwo im Bereich 10-20kHz bleiben sollte.
> Noch eine Frage: Kann man die Dioden im Trafo künstlich zerstören -
> durch Überstrom, z.B. einen 300V Elko über die Dioden entladen - und
> dann eine Wechselspannung entnehmen?
Wenn sie danach hochohmig geworden sind haettest Du nichts von der
Aktion, ausser einem tonnenreifen Uebertrager ;-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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> Kann das mit einem DST funktionieren? Oder muss der unbedingt auf seiner
> Resonanzfrequenz schwingen? Wenn ich so 20kV bekomme, bin ich zufrieden.
Eigendlich schwingt der Trafo nicht auf Resonanz. Ererzeugt die hohe
Spannung über das "gesteuerte" zusammenfallen des Magnetfeldes.
Wenn du nur wenig Strom brauchst passt das mit deiner Ansteuerung.
Die Spannung hängt haupsächlich davon ab wie schnell das Magnetfeld
nach dem Abschalten zusammenfällt. Das kann man über Kapazitäten
und eine Spannungsbegrenzung an der Eingangsspule steuern.
--
MFG Gernot
> Ich möchte gerne einen Zeilentrafo (Diodensplittrafo) mit einer neuen
> Primärwicklung versehen.
> Diese Wicklung soll auf dem freien Schenkel des Kerns angebracht werden.
> Das funktioniert; schon viele haben das so gemacht.
Dann haben sich wohl viele unnötige Mühe gemacht.
Gruß Dieter
Hinlauf ist im TV eh eher 50us, die Resonanz bei deinem Rücklauf tobt
sich eh von alleine aus bis zu deinem nächsten Hinlauf. Die Resonanzfrequenz
ist schätzungsweise höher als im TV, da einiges an sonstigem Klimbim
hier nicht dranhängt. Eventuell könnte der Wirkungsgrad besser werden,
wenn du künstlich die Resonanzfrequenz etwas absenkst, wenn man das
allerdings falsch macht, provoziert man Stromspitzen beim Einschalten
des MOsfets.
--
mfg Rolf Bombach
>> Das funktioniert; schon viele haben das so gemacht.
>Dann haben sich wohl viele unnötige Mühe gemacht.
Was man in dem großen Online-Auktionshaus unter Zeilentrafo,
Hochspannung, Tesla etc beobachten kann, läßt auf sehr, sehr
viel Mühe schlie0en.
Vermutlich das Analogon zu Schwarzpulver bei den Chemikern :-).
Grüße,
H.
>Habs nun probiert und es funktioniert.
>Kondensatoren parallel usw. haben nichts verbessert. Offenbar klingelt
>der Trafo von alleine auf seiner Resonanzfrequenz nach.
>Mit Impulsen von 5-10µs gibts die höchste Spannung.
>Der Transistor braucht bei 1kHz Impulsfrequenz kaum was zu leisten
>selbst ein Kühlkörper ist überflüssig.
>Genau das wollte ich. Viel Spannung, wenig Strom und ungefährlich.
Ungefährlich?
Zeilentrafo?
Wieviel Ws stecken denn im Trafo?
Wieviel Hochspannung?
Kann sein, dass ich zu empfindlich bin...
Aber ich möchte das nicht ausprobieren!
Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger
Hier ist es im Einsatz:
http://youtu.be/X6fysMJK0jI
;-)
>Am 15.05.2011 00:43, schrieb Wolfgang Allinger:
>>
>> On 15 May 11 at group /de/sci/electronics in article
>> <peter....@online.de> (Peter) wrote:
>>
>>> Habs nun probiert und es funktioniert.
>>> Kondensatoren parallel usw. haben nichts verbessert. Offenbar
>>> klingelt der Trafo von alleine auf seiner Resonanzfrequenz nach.
>>> Mit Impulsen von 5-10µs gibts die höchste Spannung.
>>> Der Transistor braucht bei 1kHz Impulsfrequenz kaum was zu leisten
>>> selbst ein Kühlkörper ist überflüssig.
>>> Genau das wollte ich. Viel Spannung, wenig Strom und ungefährlich.
>>
>> Ungefährlich?
>> Zeilentrafo?
>> Wieviel Ws stecken denn im Trafo?
>> Wieviel Hochspannung?
>>
>> Kann sein, dass ich zu empfindlich bin...
>> Aber ich möchte das nicht ausprobieren!
>>
>>
>Man muss schon wissen, was man macht.
Nach dem Video (s.u.) bin ich mir da nicht mehr ganz sicher!
>Einen 3nF Kondensator auf 20 KV laden dauert 1-2 Sekunden.
>Wenn der Kondensator geladen ist, ist es allerdings nicht mehr
>ungefährlich.
>
>Hier ist es im Einsatz:
>http://youtu.be/X6fysMJK0jI
>;-)
Tja, wer den gruseligen Versuchsaufbau überlebt ist entweder ein
Glückspilz oder kennt sich wirklich aus.
So hat noch nie ein Versuchsaufbau meinerseits ausgesehen, nicht mal bei
kleinen Spannungen.
Für meine Sensationslust reicht die Sanierung der hiesigen Hauselektrik
völlig aus. Leitungen nur verzwirbelt, meistens hält nur das Isolierband
die Enden zusammen. Klemmen an Steckdosen und Schaltern wurden
offensichtlich nur mit dem Daumennagel angezogen. Einige konnte ich so
aus der Wand ziehen und die Kabel blieben blank zurück. 2 waren schon
heftigst verschmort. Man konnte schon die Feuerwehr praktisch hören :o
Die Drahtstärke hat absolut nix mit der Sicherungsstärke und dem
Verbraucher zu tun. Der Boiler (ist ja locker 100 Ltr. gross) wird mit
unterwegs dauernd wechselnder Farbe und Stärke 2-4 mm^2 verkabelt und
bekommt eine 32A Sicherung und einen 25A Ausschalter. Der hat lt.
Typenschild nur 1,8kW, also umme 8A! Da würde auch der übliche
Zwirnsfaden vom Herd (s.u.) reichen.
Herd hing mit 4kW an 1 mm^2 und war mit 10A abgesichert. Na wenigstens
passte da zufällig die Sicherung.
so geht das endlos weiter...
Gefährlich ist Strom, nicht Spannung oder Energie. Ok, Energie kann
Brandwunden an der Einschlagstelle verursachen.
Gibt nochn Grund warums ungefährlich ist: Ich fass es nicht an, und nach
dem Ausschalten entlade ich es. Die Nadel im Video ist
selbstverständlich geerdet, die hat keine Spannung.
Bei leichter Kraft drücken sich die Pins auch durch 0,5mm Teflon. Ich
hatte mal ein Laptop (286er, <10kg, Plasma) mit der Fehlermeldung "Nach
dem Ausschalten läuft der Lüfter weiter und es stinkt" in den Fingern.
Je nachdem, wie herum der Netzstecker gesteckt war, hat sich das
Netzteil durch den Rest Teflonisolierung soviel Masse über den
Schutzleiter geholt, daß auf der 12V-Schiene genug Spannung war, um den
Lüfter zu drehen. Da Teflon nur ungerne leitet, wurde es an dieser
Stelle warm genug, um zu stinken.
Auch dieser Ex-Arbeitgeber existiert nicht mehr.
Falk
P.S.: Tipps an künftige Arbeitgeber: Laßt mich nicht gehen, 3 von 4, die
das taten gibt es nicht mehr ;-)
Die Strombegrenzung ist das Wesentlichste.
Moin!
>Hier ist es im Einsatz:
>http://youtu.be/X6fysMJK0jI
>;-)
Verrätst Du, was Du damit zeigen wolltest?
Ladungsträger werden ionisiert (es fließt ein Strom) und treiben einen
Rotor an...
Gruß,
Michael.
Es soll ohne Strom rotieren.
Bisher rotierts aber nur mit Strom und Ionenwind. ;-)
Es geht dabei um die Rettung der Welt:
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/herrn-turturs-physik/
Das ist mein Hobby ;-)
Ach du ScheiXXe ... Ich verweise mal auf
http://www.lhup.edu/~dsimanek/museum/unwork.htm
XL
> Ach du ScheiXXe ... Ich verweise mal auf
>
> http://www.lhup.edu/~dsimanek/museum/unwork.htm
>
Vielen Dank, schöne Seite. Insbesondere auch der weiterführende Link
auf Tesla.
Einerseits wirken solche Perpetua mobili ja naiv und antiquiert.
Natürlich kann man aus einem Äquilibrium von Kräften keine Energie
gewinnen.
Aber viele davon würden funktionieren, wenn man sie auf globale
Massstäbe vergrössern würde.
Gezeitenkraftwerke sind möglich.
Auch aus dem Luftdruck kann man Energie gewinnen, wenn man einmal
berücksichtigt, dass er schwankt.
Es ist nur eine Frage der richtigen Massstäbe und Frequenzen. Woher
kam die Energie für den Urknall? Sie kann nur aus dem leeren Raum
gekommen sein und dieser ist daher nicht nur der Endpunkt, sondern
auch der Ursprung aller Energie, die im Kosmos fliesst.
Also muss man daraus Energie gewinnen können. ;-)
> Es ist nur eine Frage der richtigen Massstäbe und Frequenzen. Woher
> kam die Energie für den Urknall? Sie kann nur aus dem leeren Raum
> gekommen sein
Stichwort "Vakuumfluktuation".
Gruß
Henning
> Natürlich kann man aus einem Äquilibrium von Kräften keine Energie
> gewinnen.
> Aber viele davon würden funktionieren, wenn man sie auf globale
> Massstäbe vergrössern würde.
Ähm. Nein.
Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik gilt auch auf großen Skalen.
> Gezeitenkraftwerke sind möglich.
> Auch aus dem Luftdruck kann man Energie gewinnen, wenn man einmal
> berücksichtigt, dass er schwankt.
Alle diese Maschinen funktionieren, ohne den zweiten Hauptsatz zu
verletzen.
> Es ist nur eine Frage der richtigen Massstäbe und Frequenzen. Woher
> kam die Energie für den Urknall?
Die Frage ist berechtigt. Aber die Physik kann die Frage nicht
beantworten, weil aus ihrer Sicht nichts außerhalb unseres
Universums existiert. "Außerhalb" schließt dabei die Zeitdimension
ein. Vor dem Urknall ist auch außerhalb.
> Sie kann nur aus dem leeren Raum gekommen sein
Nach der aktuellen Theorie ist die Raumzeit erst mit dem Urknall
entstanden. Vorher gab es nichts. Nicht mal leeren Raum.
> und dieser ist daher nicht nur der Endpunkt, sondern
> auch der Ursprung aller Energie, die im Kosmos fliesst.
Deswegen ergibt diese Behauptung unter physikalischem Blickwinkel
auch keinen Sinn.
XL
>Woher kam die Energie für den Urknall? Sie kann nur aus dem leeren Raum
>gekommen sein
Bist Du sicher, daß es nur *einen* Urknall gibt? Was, wenn wir in
einem Prozeß sind, in dem ständig irgendwo Masse in Energie
und zurück umgewandelt wird?
Grüße,
H.
>> Es ist nur eine Frage der richtigen Massstäbe und Frequenzen. Woher
>> kam die Energie für den Urknall?
>
> Die Frage ist berechtigt. Aber die Physik kann die Frage nicht
> beantworten, weil aus ihrer Sicht nichts außerhalb unseres
> Universums existiert. "Außerhalb" schließt dabei die Zeitdimension
> ein. Vor dem Urknall ist auch außerhalb.
>
>> Sie kann nur aus dem leeren Raum gekommen sein
>
> Nach der aktuellen Theorie ist die Raumzeit erst mit dem Urknall
> entstanden. Vorher gab es nichts. Nicht mal leeren Raum.
>
Das ist aber auch nicht besonders rational. Wenn man an Erhaltungssätze
glaubt, dann kann nichts aus Nichts werden und nichts im Nichts
verschwinden.
Aber egal, ich will ja nicht diskutieren, sondern experimentieren.
> Die Frage ist berechtigt. Aber die Physik kann die Frage nicht
> beantworten, weil aus ihrer Sicht nichts außerhalb unseres
> Universums existiert. "Außerhalb" schließt dabei die Zeitdimension
> ein. Vor dem Urknall ist auch außerhalb.
Man sollte die Physik auch nicht überfordern. Sie kann nur bewerten, was
sich beobachten läßt. Ein zweites Universum außerhalb unseres Universums
ist genausowenig evaluierbar wie eine Zeit vor dem Urknall. Man kann
höchstens darüber spekulieren, wie das Weltall beschaffen sein müßte,
wenn es einen Zeitpunkt vor dem Urknall gäbe. Die Physik ist aber keine
spekulative Wissenschaft. Also kann sie zwar beobachten, daß sich das
Weltall mit Überlichtgeschwindigkeit ausbreitet, aber wie das mit dem
Paradigma zusammengeht, nach dem die Lichtgeschwindigkeit die höchste
aller möglichen Geschwindigkeiten ist, das muß die Physik wohl oder übel
den Menschen überlassen, die ihre Gedanken entfesseln und frei bewegen
können. Also: Auf kleinen Skalen ist die Physik ganz super, wenn es zum
Beispiel um den Abstand Bremen-Hamburg geht, und wie schnell ein Bremer
in Hamburg ist, wenn er mit dem Fahrrad fährt, das rechnen dir die
Physiker gnadenlos aus. Aber der große Wurf mit dem Universum, das
lassen wir besser mal.
Holger
--
Alzheimer ist ganz toll. Man lernt ständig neue Leute kennen.
>> Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik gilt auch auf gro�en Skalen.
>
> Aber nur f�r statische Felder.
Dieser Einwand ergibt keinen Sinn.
> Jetzt finde mal auf grossen Skalen ein
> statisches Gravitationsfeld. Das gibts nicht, da wirken die
> Gezeitenkr�fte und die Corioliskraft.
Im zweiten Hauptsatz gehts nicht um irgendwelche Felder, sondern um
Entropie. Volkst�mlich ausgedr�ckt: Energie flie�t nur in einer
Richtung (von einem Zustand niedrigerer zu h�herer Entropie). Und
da� man aus einem solchen Ernergieflu� niemals 100% abzweigen kann.
>>> Woher kam die Energie f�r den Urknall?
>>
>> Die Frage ist berechtigt. Aber die Physik kann die Frage nicht
>> beantworten, weil aus ihrer Sicht nichts au�erhalb unseres
>> Universums existiert. "Au�erhalb" schlie�t dabei die Zeitdimension
>> ein. Vor dem Urknall ist auch au�erhalb.
>>
>>> Sie kann nur aus dem leeren Raum gekommen sein
>>
>> Nach der aktuellen Theorie ist die Raumzeit erst mit dem Urknall
>> entstanden. Vorher gab es nichts. Nicht mal leeren Raum.
>>
> Das ist aber auch nicht besonders rational. Wenn man an Erhaltungss�tze
> glaubt, dann kann nichts aus Nichts werden und nichts im Nichts
> verschwinden.
Die Erhaltungss�tze gelten f�r abgeschlossene physikalische Systeme.
Das gr��te dieser Systeme nennen wir Universum. Es ergibt keinen Sinn,
Erhaltungss�tze auf Zust�nde "ohne Universum" und "mit Universum"
anzuwenden, schlicht weil es kein abgeschlossenes System gibt.
Man kann nat�rlich spekulieren, da� unser Universum seinerseits in
ein gr��eres System eingebettet ist. Und wenn in diesem die Erhaltungs-
s�tze gelten, dann w�rde die f�r unser Universum ben�tigte Energie halt
von irgendwo anders aus diesem System kommen.
Aber da ein solches System definitionsgem�� nicht beobachtbar ist
(genau das bedeutet "au�erhalb des Universums"), ist jede solche
Spekulation m��ig. Manche Leute finden es hilfreich, ein solches
System anzunehmen und nennen es "Gott" oder "Sch�pfer". Das erkl�rt
zwar nix, aber wenn sie sich damit besser f�hlen...
> Aber egal, ich will ja nicht diskutieren, sondern experimentieren.
Dann w�re es hilfreich, einen Plan zu haben. Z.B. k�nnte man den (wie
ich gelesen habe, recht simplen) Versuchsaufbau erstmal dahingehend
verbessern, da� man ihn besser von der Umgebung isoliert. Es steht
ca. 100 : 0 da� der beobachtete Effekt lediglich aus schlechter
Isolierung stammt, also eine konventionelle Quelle anzapft.
XL
Moin!
>Ich versuche, das Experiment von Professor Turtur zum Nachweis der
>Raumenergie zu replizieren.
>http://www.ostfalia.de/cms/de/pws/turtur/FundE
>http://youtu.be/IiC2IGLl90Q
>
>Es soll ohne Strom rotieren.
>Bisher rotierts aber nur mit Strom und Ionenwind. ;-)
Es könnte einen Grund haben, warum allen noch so motovierten
Verfechtern von Theorieren über "freie Energie" und ähnliches ganz
plötzlich die Zeit ausgeht, wenn es darum geht, ein System mit
minimierter Reibung zu einem System weiterzuentwickeln, das
tatsächlich Energie abgibt. :-)
Gruß,
Michael.
Oder bereits aus Temperaturschwankungen:
http://public.beuth-hochschule.de/~hamann/clocks/atmos-how.html
--
Ich jedenfalls benutze Linux, weil ich bequem und geizig bin ;-) Für
teures Geld in meinen Möglichkeiten beschnitten zu werden und viel weniger
komfortabel arbeiten zu müssen ist mir zu doof.
Falk Willberg in de.sci.electronics
Nein, das ist kein Problem. Denn _wenn_ das tatsächlich funktionierte, würde
derjenige ein gefeierter Mann sein. Also kann er ja vorher, dank der
hervorragend ausgearbeiteten und schlüssig und anerkannt bewiesenen Theorie,
seinen Arbeitsplatz kündigen und hat täglich mindestens 10h Zeit dafür. Aber
da schon seit Jahrhunderten nach dem Perpetuum mobile gesucht wird, sollte man
sich nicht der Illusion hingeben, das wäre an einem verregneten
Bastelnachmittag erledigt, schliesslich gäbe es ja Theorien über "freie
Energie" und man müsste "nur" noch den Versuchsaufbau auf der Küchenspüle
zusammenstecken. Die Aussichten dass es funktioniert sind ebenso hoch wie
diejenigen, daß es bereits einen Kosmos-Baukasten dazu gibt.
Bernd
Es ist auch nur ein Spassprojekt.
Ehrlich gesagt, bezweifle ich, dass das funktioniert.
Wenn der Herr Turtur dieselben Experimente gemacht hat, wie ich, dann
muss er wissen, dass ohne Ionenwind nichts nennenswert und messbar
reproduzierbar und stundenlang rotiert.
In seinen Voträgen und Videos stellt er das aber völlig anders dar,
entweder ist es ein Spassvogel oder ein abgefeimter Schwindler.
Das wesentliche Projekt, und das ist ernsthaft und das funktioniert,
ist die Konstruktion eines einstellbaren, strombegrenzten
potentialfreien und billigen und zuverlässigen Hochspannungsnetzteils
und das ist mir gelungen, bzw. zumindest hab ich rausgefunden, wie das
geht.
;-)
Die Hochspannung ist vollständig isoliert von der Niederspannung.
Die Anodenkappe ist an Erde angeschlossen und es liefert negative
Spannung.
Man kann es natürlich problemlos umpolen.
Und es ist von 0-20 kV stufenlos einstellbar.
Jetzt muss noch ein µA Meter als Spannungsanzeiger an den
Fokuswiderstand, dann hab ich ein Netzteil, das bei Phywe 2000 Euro
kostet.
[Perpetuum Mobile]
> Kosmos-Baukasten
Das nenn ich mal eine gute Geschäftsidee.
Gruß Dieter
> Wenn der Herr Turtur dieselben Experimente gemacht hat, wie ich, dann
> muss er wissen, dass ohne Ionenwind nichts nennenswert und messbar
> reproduzierbar und stundenlang rotiert.
> In seinen Voträgen und Videos stellt er das aber völlig anders dar,
> entweder ist es ein Spassvogel oder ein abgefeimter Schwindler.
Scheinriese! Siehe Michael Ende.
Gruß Dieter
Sei vorsichtig. Die Zeilentrafos die mir so untergekommen sind hatten an
der Seite wo Du jetzt die HV abnimmst verflixt wenig Abstand fuer 20kV.
HV Belastung kann kumulativ wirken, d.h. es geht etliche Stunden gut,
dann hoert man ein leises brodelndes Zischeln, es faengt an zu mueffeln ...
--
Gruesse, Joerg
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Use another domain or send PM.
Gefährlich ist es eh nicht. Bei einem Überschlag auf die Primärwicklung
bricht die Hochspannung zusammen, dh. im Fehlerfall erfolgt eine
sicherheitsgerichtete Reaktion. Evtl. geht der Transistor kaputt ;-)
Es ist ja keine sicherheitsrelevante Isolation.
Kommt auf die Definition von "gut" an :-)
> Die inneren Primärwicklungen sind nach wie vor mit dem Fusspunkt der
> Hochspannungswicklung verbunden, werden aber ansonsten nicht benutzt.
> D.h. der gesamte Trafo -inklusive Kern- befindet sich in dieser
> Konfiguration auf einem Potential von minus 20kV und die Anodenkappe ist
> geerdet. Der Trafo merkt davon nichts, denn die Spannungsdifferenzen an
> den Wicklungen sind ganz genauso, wie der Konstrukteur des Trafos das
> ursprünglich mal geplant hat ;-)
>
Ich sehe schon das kleine Sankt-Elms Feuer um das rausguckende
Kerngewinde taenzeln. Bei Ozongeruch am besten ausschalten und gut
lueften ;-)
> Gefährlich ist es eh nicht. Bei einem Überschlag auf die Primärwicklung
> bricht die Hochspannung zusammen, dh. im Fehlerfall erfolgt eine
> sicherheitsgerichtete Reaktion. Evtl. geht der Transistor kaputt ;-)
> Es ist ja keine sicherheitsrelevante Isolation.
Gefaehrlich wohl nicht, kann man ja eine Sicherung reinmachen. Es
koennte allerdings anfangen zu mueffeln. Frueher bei den Basteleien mit
dicken Senderoehren sah das anders aus. Da gab es schonmal einen
gepfefferten Knall, in der unteren Etage ging das Licht aus und wo
vorher der Keramikkondensator war gab es nur noch einen Klumpen
gruenliches Glas.
> Ich sehe schon das kleine Sankt-Elms Feuer um das rausguckende
> Kerngewinde taenzeln. Bei Ozongeruch am besten ausschalten und gut
> lueften ;-)
>
Ich hab das schon bei totaler Dunkelheit auf Leuchterscheinungen
untersucht.
Ein paar gibt es natürlich, aber an anderen, unkritischen Stellen.
Ich werd mir noch Mylar Folie (150 kV/mm) besorgen, damit erreiche ich
mehr Durchschlagsfestigkeit als erforderlich.
Man kann den Trafo auch in eine PET Flasche reinsetzen. Die lädt sich
von innen auf das gleiche Potential auf, dann sprüht nichts mehr.
> Gefaehrlich wohl nicht, kann man ja eine Sicherung reinmachen.
Bitte nicht im Hochspannungszweig. Ein Physiklehrer unserer Schule hat
mal demonstriert, wie harmlos Hochspannung mit wenig Strom dahinter ist,
indem er einen Bandgenerator an eine Glühbirne angeschlossen hat.
Dummerweise war die wohl schon vorher durchgebrannt, und ist deswegen
eindrucksvoll explodiert.
--
David Kastrup
Nein, natuerlich in die Versorgung des Oszillators. Bei Gleichspannung
haelt eine Sicherung nicht viel aus.