- Betrieb mit möglichst niedriger Spannung und niedrigem Strom -
irgendwas im Bereich 3-5Volt DC, wenige mA.
- muss weder sonderlich verzerrungsarm, noch sonderlich frequenzstabil
sein. Der Ausgang wird mit >1kOhm belastet werden.
- Frequenzbereich einstellbar zwischen etwa 10kHz und 50kHz,
vorzugsweise rein über Widerstandsänderung
In welche Richtung sollte ich da suchen?
- Carsten
>In welche Richtung sollte ich da suchen?
http://sound.westhost.com/project86.htm
Sollte genügend Anregung liefern.
Zuendi
--
Signatur abgelaufen!
wir wärs einfach mit Lochrasterplatine + RC-Oszillator + Poti?
HTH
Thorsten
Im Prinzip ginge das mit einem Eintransistor-
Phasenschieberoszillator. Allerdings brauchst
Du dann ein Dreifachpoti zur Frequenzeinstellung.
Auch der etwas aufwändigere Wien-Oszillator
braucht noch mondestens ein Doppelpoti.
Gruss
Harald
> Im Prinzip ginge das mit einem Eintransistor-
> Phasenschieberoszillator. Allerdings brauchst
> Du dann ein Dreifachpoti zur Frequenzeinstellung.
> Auch der etwas aufwändigere Wien-Oszillator
> braucht noch mondestens ein Doppelpoti.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich eine variable Einstellung
der Frequenz über Trimmer brauche, oder einfach fix oder umschaltbar
durch Festkomponenten. Bezogen auf EIN Gerät langt immer eine
Frequenzfestlegung durch Festkomponenten. Auch Umschaltung würde reichen.
- Carsten
> Im Prinzip ginge das mit einem Eintransistor-
> Phasenschieberoszillator. Allerdings brauchst
Wie kriege ich sowas denn bei 3 Volt ans Laufen?
- Carsten
Dieser Wien hat feste Frequenzen bis 7kHz
die durch Umstöpseln eingestellt werden:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/sinus.pdf
Die Schaltung der Stöpsel ist im Stromlauf nicht
gut dargestellt: es sind 4pol Buchsen die durch
4pol Stiftleiste kurzgeschlossen werden.
Man wählt also einen Spannungsteiler, aber alle
anderen Spannungsteiler sind aufgetrennt und
belasten den Ausgang des OP nicht.
Wenn man Gehäuse will wären z.B. kleine
Stereoklinken denkbar.
Für 3V wäre wohl CMOS rail-to-rail OP nötig,
mein erster Versuch wäre TS912 ( Reichelt ).
Sollte man wohl die Siliziumdioden durch Schottky
ersetzen. Ob Selen wegen weicherem Knick besser
wäre müsste man untersuchen. Bei Germanium wäre
ich skeptisch.
MfG JRD
Indem Du zwei Draehte von der Batterie da hin loetest :-)
Im Ernst, die Dinger sind in meinen Kindertagen an total
runtergelutschten 4.5V Batterien gelaufen die in einer Taschenlampe kaum
noch ein roetliches Glimmen schafften und bereits suppten.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Use another domain or send PM.
Vermutlicht fehlt noch eine Anforderung:
- amplitudenstabil
> In welche Richtung sollte ich da suchen?
Spot-Sinus Generator. Kann man schick aus einem Ringzähler bauen, z.B.
4018. Oder ein paar 4013. Dann die Ausgänge über passende Widerstände
zusammenfassen und bei Bedarf noch einen Tiefpaß dahinter. Das CMOS-
Kochbuch weiß mehr.
Den Takt erzeugt man dann mit ein paar Gattern. Oder wahlweise aus
einem 4060 + Quarz, dann hat man Zweierpotenzen umschaltbar.
Alternativ kann man natürlich auch einen kleinen AVR dafür nehmen und
sich von http://www.myplace.nu/avr/minidds/index.htm inspirieren lassen
XL
Die Umschaltung würde ich mit den
Kapazitäten machen. Dann gibts
keine Amplitudensprünge.
Gruss
Harald
Phasendifferenz Oszillator, einfach 2 Tranis, 2 C, 2 Potis, 4R und
feddich iss die Laube.
Lässt sich auch als (extrem) schmalbandiger Filter einsetzen.
Je nach Verstärkungseinstellung ist es halt ein Filter oder
Oszillator...
Einfach genial. War im vorigen Jahrtausend mal in Elektor.
BTDT
Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger
> Vermutlicht fehlt noch eine Anforderung:
>
> - amplitudenstabil
Garnicht mal soo sonderlich.
> Spot-Sinus Generator. Kann man schick aus einem Ringzähler bauen, z.B.
> 4018. Oder ein paar 4013. Dann die Ausgänge über passende Widerstände
> zusammenfassen und bei Bedarf noch einen Tiefpaß dahinter. Das CMOS-
> Kochbuch weiß mehr.
Mit den digital abgeleiteten habe ich schon ein bißchen Erfahrung. Die
wären zwar grundsätzlich okay, aber die Tiefpassfilter, um daraus
zumindest ansatzweise einen Sinus zu machen sind halt frequenzabhängig.
Das geht halt nur, wenn ich in einem sehr engen Frequenzbereich bleibe.
Und einen Trackingfilter will ich nun auch wieder nicht dahinterhängen.
- Carsten
> Je nach Verstärkungseinstellung ist es halt ein Filter oder
> Oszillator...
Hrrr, ja das Problem kenn ich ;-)
- Carsten
> Für 3V wäre wohl CMOS rail-to-rail OP nötig,
> mein erster Versuch wäre TS912 ( Reichelt ).
Danke, der ist schonmal ein guter Tip.
http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/2325.pdf
- Carsten
> Für die 'Täuschung' einer automatischen Aussteuerung (AGC) bräuchte ich
> einen Sinusgenerator mit folgenden Kriterien:
>
> - Betrieb mit möglichst niedriger Spannung und niedrigem Strom -
> irgendwas im Bereich 3-5Volt DC, wenige mA.
>
> - muss weder sonderlich verzerrungsarm, noch sonderlich frequenzstabil
> sein. Der Ausgang wird mit >1kOhm belastet werden.
>
> - Frequenzbereich einstellbar zwischen etwa 10kHz und 50kHz,
> vorzugsweise rein über Widerstandsänderung
Leider sagst Du nichts über den Pegel, den Du brauchst. Im Prinzip tuts
dafür aber doch einen 0815 RC-Oszillator Deines geringsten Misstrauens.
Wenn Dir ein Rechtecksignal zu wenig nach Sinus aussieht, dann nimm eben
das Sägezahnsignal vom Kondensator ab. Ob das jetzt mit Schmitt-Inverter
der 4000er Serie oder mit einem TLC272 oder TS912 oder sonst ein
Low-Voltage OP. Die 74HCxy und Derivate können das auch. Ich hielte es
hier wohl wie Jörg, da kann man noch einige untervermieten...
Der Kniff aus dem CMOS-Kochbuch wurde ja auch schon benannt, aber das
war Dir dann plötzlich zu wenig Sinus und zu wenig Amplitudenstabil beim
Frequenzwechsel, wovon vorher leider keine Rede war :-(
Marte
Wenn du ein Testsignal für eine AGC haben willst, sollte der Pegel
schon stabil sein.
>> Spot-Sinus Generator. Kann man schick aus einem Ringzähler bauen, z.B.
>> 4018. Oder ein paar 4013. Dann die Ausgänge über passende Widerstände
>> zusammenfassen und bei Bedarf noch einen Tiefpaß dahinter. Das CMOS-
>> Kochbuch weiß mehr.
>
> Mit den digital abgeleiteten habe ich schon ein bißchen Erfahrung. Die
> wären zwar grundsätzlich okay, aber die Tiefpassfilter, um daraus
> zumindest ansatzweise einen Sinus zu machen sind halt frequenzabhängig.
Auch das paßt nicht zu deinen Anforderungen. Ich zitiere dich: "muss
weder sonderlich verzerrungsarm, noch sonderlich frequenzstabil sein"
> Das geht halt nur, wenn ich in einem sehr engen Frequenzbereich bleibe.
> Und einen Trackingfilter will ich nun auch wieder nicht dahinterhängen.
Bei 10kHz-50kHz brauchst du kein Trackingfilter. Einfach einen Filter
für 50kHz dranhängen, der ist bei 10kHz noch gut genug.
Die ganzen analogen RC-Generatoren haben alle zwei Probleme:
1. zum Durchstimmen muß man 2 oder gar 3 Bauelemente variabel haben
2. wenn man es klirrarm und/oder amplitudenstabil haben will, braucht
man eine Pegelregelung. Abstimmbarkeit verschärft das Problem.
Man kann natürlich einen Wienbrücken-Generator bauen und die
Amplitudenbegrenzung über die Betriebsspannung machen. Nur hat das
Signal dann nur noch wenig mit einem Sinus zu tun.
XL
> Leider sagst Du nichts über den Pegel, den Du brauchst. Im Prinzip tuts
Im Bereich 100-200mV, mehr ist jedenfalls nicht nötig.
> Der Kniff aus dem CMOS-Kochbuch wurde ja auch schon benannt, aber das
> war Dir dann plötzlich zu wenig Sinus und zu wenig Amplitudenstabil beim
> Frequenzwechsel, wovon vorher leider keine Rede war :-(
Frequenzwechsel ist hier nur SEHR relativ zu sehen. Im Alltagsbetrieb
wird die Frequenz nicht gewechselt, sie sollte nur ohne Änderung
allzuvieler Komponenten machbar sein, und dass es beim 'Umschalten' dann
zu Pegelsprüngen kommt ist wirklich egal. Im Normalbetrieb läuft das
Ding nur auf einer Frequenz.
- Carsten
:)
Jeder gute Verstärker war als Oszillator geplant und umgekehrt :)
Aber bei dem PDO ist es eben der Trick: Oscar anklemmen, am V-Poti
drehen bis er schwingt, dann am F-poti die Frequenz einstellen.
Wieder an V-poti drehen umd die `Filter-Güte` bzw. Oszi-Betriebsart
einzustellen.
V unter 1, dann isset ein Filter
V =1, dann isset ein Oszillator
Ich hab damals extrem gute Filter für 50/100Hz damit gebaut und es auch
für billige, aber excellente 1kHz Oszis benutzt.
Bei 1,5V sollte das sehr gut funzen, und der Strom hängt ja `nur` von
der Last und den Widerständen im E und C Pfad ab. Je besser die Tranis,
desto ohmiger...
Und unschlagbar einfach zu bauen und abzugleichen.
Mit heutigen Hühnerfutter kriegt man sowas leicht in einen Zuckerwürfel.
Nö, beim PDO muss man nur an einem F-Poti drehen.
Frequenzhub weiss ich leider nicht mehr.
IIRC war die Amplitude nur lastabhängig.
Sinus ist auch prima. Richtig dimensioniert, kann der nämlich fast nix
anderes :)
> Im Bereich 100-200mV, mehr ist jedenfalls nicht nötig.
Also problemlos mit einem Spannungsteiler klein zu machen.
>> Der Kniff aus dem CMOS-Kochbuch wurde ja auch schon benannt, aber das
>> war Dir dann plötzlich zu wenig Sinus und zu wenig Amplitudenstabil beim
>> Frequenzwechsel, wovon vorher leider keine Rede war :-(
>
> Frequenzwechsel ist hier nur SEHR relativ zu sehen. Im Alltagsbetrieb
> wird die Frequenz nicht gewechselt, sie sollte nur ohne Änderung
> allzuvieler Komponenten machbar sein, und dass es beim 'Umschalten' dann
> zu Pegelsprüngen kommt ist wirklich egal. Im Normalbetrieb läuft das
> Ding nur auf einer Frequenz.
Wo war dann das Problem mit dem Filter? Einfach den Spannungteiler
nachjustieren und gut wars schon
Marte
>>> Je nach Verstärkungseinstellung ist es halt ein Filter oder
>>> Oszillator...
:)
> Aber bei dem PDO ist es eben der Trick: Oscar anklemmen, am V-Poti
> drehen bis er schwingt, dann am F-poti die Frequenz einstellen.
> Wieder an V-poti drehen umd die `Filter-Güte` bzw. Oszi-Betriebsart
> einzustellen.
>
> V unter 1, dann isset ein Filter
> V =1, dann isset ein Oszillator
>
> Ich hab damals extrem gute Filter für 50/100Hz damit gebaut und es auch
> für billige, aber excellente 1kHz Oszis benutzt.
>
> Bei 1,5V sollte das sehr gut funzen, und der Strom hängt ja `nur` von
> der Last und den Widerständen im E und C Pfad ab. Je besser die Tranis,
> desto ohmiger...
>
> Und unschlagbar einfach zu bauen und abzugleichen.
>
> Mit heutigen Hühnerfutter kriegt man sowas leicht in einen Zuckerwürfel.
Das klingt gut, allerdings hab ich bei Google herzlich wenig gefunden.
Hast Du zufällig einen Literaturtip parat?
Marte
Hallo,
was ist denn ein PDO - ich kann da gerade nix ergooglen.
Mir fällt allerdings eine Schaltung aus einer Appnote von National ein
da regelt ein Opamp die Versorgungsspannung eines Transistoroszillators
(Phasenschieber) so dass dieser korrekt schwingt - eine interessante
Schaltung IMHO: http://www.national.com/an/AN/AN-263.pdf
Bernd Mayer
>Hallo Wolfgang,
Hab auch schon gegoogelt, aber nix gefunden. Das Wissen von so alten
Säcken wie mir, steht kurz vorm Untergang :)
Ich hab das Ding eben mal in eagle skizziert, hab nix anderes und als
PDF ausgedruckt.
guckstu:
http://www.fileuploadx.de/938026
soll dort angeblich 365 Tage erreichbar sein :)
(örks, gerade probiert, Wartezeit von ~80sec bis der download beginnt.
Naja, wenn schon mal was für lau ist... there is no free lunch :)
Beschreibung: T1 und T2 bilden je eine Phasenumkehrstufe.
An jedem Ausgang hängt eine RC Kombination R1C1 bzw. R6C2.
Jeweils mit der gleichen Zeitkonstante. Da sie spiegelbildlich
angeschlossen sind, dreht die eine Stufe die Phase in eine Richtung und
die andere in der anderen Richtung. Nur für genau eine Frequenz ist die
Summe der zusätzlichen Verdrehungen = 0.
Wenn Du jetzt die Verstärkung (wg. Bauteiletol(l)eranzen) mit R2 auf 1
bringst, hast Du schon mal die 1. Bedingung für einen Oszillator
erfüllt. Die 2. Bedingung ist, dass die Gesamtdrehung im Kreis 180° ist.
Die Phasenverschiebung kannst Du mit R1 in gewissen Grenzen verfummeln,
also die Frequenz einstellen.
R3,R4,R5 und R2 (Verstärkung) sind gleich, R2 gleicher :)
Sie bestimmen den Strom, den die Schaltung verballert.
Also in Deinem Fall so hochohmig wie sinnvoll und wo die Tranis noch
mit ihrer Stromverstärkung noch sinnvoll funzen.
Die Basen der Tranis sind ohmsch an die jeweils andere Stufe
angekoppelt, da stellt sich der Arbeitspunkt automatisch ein.
Auskoppeln kann man das Signal am besten an einen der RE.
Zum Abgleich einfach die Verstärkung aufdrehen und mit Oscar gucken, auf
welcher Frequenz das Gezappel ist. Ggf. mit R1 verbiegen. Je besser Du
auf V=1 abgleichst, umso sauberer wird der Sinus.
Wenn man die Verstärkung <1 macht, schwingt der ganze Kram nur, wenn
irgendwo (über einen Koppel-C) ein externes Signal mit passender
Frequenz einspeist. Somit hast Du einen Filter.
Kannst ja mal eine passende Spice Simulation machen (lassen) und hier
veröffentlichen.
> Kannst ja mal eine passende Spice Simulation machen (lassen) und hier
> veröffentlichen.
Schöne Schaltung, hmm soviel Cialis ;-(, erspart es euch (s.u.).
So ein bisschen anschwingen tut es schon, nur stabil hab ich es nicht
eingestellt gekriegt (mit den .step Parametern kann man "drehen" am Poti
simulieren).
M.
Version 4
SHEET 1 1396 680
WIRE 16 -128 -176 -128
WIRE 368 -128 16 -128
WIRE 16 -80 16 -128
WIRE 368 -80 368 -128
WIRE 16 16 16 0
WIRE 144 16 16 16
WIRE 144 32 144 16
WIRE 368 32 368 0
WIRE 512 32 368 32
WIRE 512 48 512 32
WIRE -176 128 -176 -128
WIRE 512 144 512 112
WIRE 512 144 -80 144
WIRE 16 160 16 16
WIRE 368 160 368 32
WIRE -80 208 -80 144
WIRE -48 208 -80 208
WIRE 144 208 144 112
WIRE 304 208 144 208
WIRE 512 240 512 144
WIRE 144 256 144 208
WIRE 16 352 16 256
WIRE 144 352 144 320
WIRE 144 352 16 352
WIRE 368 352 368 256
WIRE 512 352 512 320
WIRE 512 352 368 352
WIRE 16 384 16 352
WIRE 368 384 368 352
WIRE -176 528 -176 208
WIRE 16 528 16 464
WIRE 16 528 -176 528
WIRE 368 528 368 464
WIRE 368 528 16 528
WIRE 16 544 16 528
FLAG 16 544 0
SYMBOL npn -48 160 R0
SYMATTR InstName Q1
SYMATTR Value 2N2222
SYMBOL npn 304 160 R0
SYMATTR InstName Q2
SYMATTR Value 2N2222
SYMBOL res 128 16 R0
SYMATTR InstName R1
SYMATTR Value {RF}
SYMBOL res 0 -96 R0
SYMATTR InstName R3
SYMATTR Value 20k
SYMBOL res 352 -96 R0
SYMATTR InstName R2
SYMATTR Value {RV}
SYMBOL res 496 224 R0
SYMATTR InstName R6
SYMATTR Value 50k
SYMBOL res 0 368 R0
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SYMATTR Value 20k
SYMBOL res 352 368 R0
SYMATTR InstName R5
SYMATTR Value 20k
SYMBOL cap 496 48 R0
SYMATTR InstName C2
SYMATTR Value 1n
SYMBOL cap 128 256 R0
SYMATTR InstName C1
SYMATTR Value 1n
SYMBOL voltage -176 112 R0
WINDOW 123 0 0 Left 0
WINDOW 39 0 0 Left 0
SYMATTR InstName V1
SYMATTR Value 3
TEXT 168 16 Left 0 ;Freq.
TEXT 392 -88 Left 0 ;Verst.
TEXT -210 568 Left 0 !.tran 10m startup
TEXT 384 -120 Left 0 !.step param RV LIST 6k 9k 12k 15k 18k 19k 20k 21k
TEXT 48 544 Left 0 !.step param RF LIST 45k 46k 47k 48k 49k 50k 51k 52k 53k
Und wo ist da jetzt der Unterschied zur Wienbrücke? Da hast du auch
zwei Phasenschieber mit nominal gleicher Frequenz und einer Grund-
dämpfung von 3. Dazu noch ein Verstärker mit V = 3+\epsilon und die
Sache schwingt.
Auch bei der Wienbrücke kannst du abstimmen indem du nur einen der
Kreise verstimmst. Und auch da mußt du dann die Verstärkung wieder
nachregeln, weil die Resonanzdämpfung mit zwei verschiedenen Kreisen
höher wird.
Aber was ich schon sagte: diese Schaltungen sind alle nicht
amplitudenstabil. Oder anders ausgedrückt: die Einstellung der
Verstärkung ist kritisch. Wenn zu wenig -> schwingt nicht an. Wenn
zu viel -> läuft in Begrenzung und das Signal ist kein Sinus mehr.
Alle Schaltungen dieser Art, die ernst gemeint sind, haben deswegen
eine Amplitudenregelung drin. Im einfachsten Fall ist das ein
Kaltleiter (Glühlämpchen) als Teil der Verstärkungseinstellung.
Brutale Varianten schalten Begrenzungsdioden über die Widerstände.
Oder richten das Signal gleich und steuern damit einen FET.
XL
>Am 30.03.2011 16:48, schrieb Wolfgang Allinger:
>>
>> On 29 Mar 11 at group /de/sci/electronics in article
>> <c.p.ku...@t-online.de> (C.P. Kurz) wrote:
>>
>>> Am 29.03.11 22:12, schrieb Wolfgang Allinger:
>>
>>>> Je nach Verstärkungseinstellung ist es halt ein Filter oder
>>>> Oszillator...
>>
>>> Hrrr, ja das Problem kenn ich ;-)
>>
>>
>> :)
>>
>> Jeder gute Verstärker war als Oszillator geplant und umgekehrt :)
>>
>> Aber bei dem PDO ist es eben der Trick: Oscar anklemmen, am V-Poti
>> drehen bis er schwingt, dann am F-poti die Frequenz einstellen.
>> Wieder an V-poti drehen umd die `Filter-Güte` bzw. Oszi-Betriebsart
>> einzustellen.
>>
>> V unter 1, dann isset ein Filter
>> V =1, dann isset ein Oszillator
>Hallo,
>
>was ist denn ein PDO - ich kann da gerade nix ergooglen.
Kürzel PDO hab ich erfunden, da mir PhasenDifferenzOszillator zu lang
zum tippern ist :)
Beschreibung und Schaltungslink sh. anderes posting von mir & heute.
>
>Mir fällt allerdings eine Schaltung aus einer Appnote von National ein
>da regelt ein Opamp die Versorgungsspannung eines
>Transistoroszillators (Phasenschieber) so dass dieser korrekt schwingt
>- eine interessante Schaltung IMHO:
>http://www.national.com/an/AN/AN-263.pdf
Danke für den Link, kannte ich noch nicht.
>all...@spambog.com (Wolfgang Allinger):
>> Kannst ja mal eine passende Spice Simulation machen (lassen) und
>> hier veröffentlichen.
>Schöne Schaltung, hmm soviel Cialis ;-(, erspart es euch (s.u.).
>So ein bisschen anschwingen tut es schon, nur stabil hab ich es nicht
>eingestellt gekriegt (mit den .step Parametern kann man "drehen" am
>Poti simulieren).
Prima, aber die Schaltung hab ich immer von Hanti aufgebaut und am Oscar
eingestellt. Ging immer ganz prima. V-aufreissen, F-einstellen, V-
verdrehen bis entweder prima Sinus oder Filter...
Ok, Vcc war immer stabilisiert. Über Temperaturgang weiss ich nichts,
war nicht wichtig, könnte aber sein, dass das wg. guter Symmetrie auch
kein grosses Thema ist.
Mal mit OPamps mit Gegentakt Ausgängen aufbauen (sowas hab ich nicht in
PY).
Mit Deinen Werten sollte das, wenn ichs richtig peile, so etwa 3kHz
haben. Hab z.Zt. mein ganzes Labor samt allen Unterlagen verpackt. Umzug
steht kurz bevor.
>all...@spambog.com (Wolfgang Allinger) wrote:
>>
>> Jeweils mit der gleichen Zeitkonstante. Da sie spiegelbildlich
>> angeschlossen sind, dreht die eine Stufe die Phase in eine Richtung
>> und die andere in der anderen Richtung. Nur für genau eine Frequenz
>> ist die Summe der zusätzlichen Verdrehungen = 0.
>>
>> Wenn Du jetzt die Verstärkung (wg. Bauteiletol(l)eranzen) mit R2 auf
>> 1 bringst, hast Du schon mal die 1. Bedingung für einen Oszillator
>> erfüllt. Die 2. Bedingung ist, dass die Gesamtdrehung im Kreis 180°
>> ist.
>Und wo ist da jetzt der Unterschied zur Wienbrücke?
Das es eine völlig andere Schaltung ist?
[...]
>Wenn Du jetzt die Verstärkung (wg. Bauteiletol(l)eranzen) mit R2 auf 1
>bringst, hast Du schon mal die 1. Bedingung für einen Oszillator
>erfüllt. Die 2. Bedingung ist, dass die Gesamtdrehung im Kreis 180°
>ist.
Örks, das kommt davon, wenn man auf der Südhalbkugel spekuliert! Die
Gesamtdrehung muss nx360° betragen. Nur gut dass es noch keiner bemerkt
hat :)
> In welche Richtung sollte ich da suchen?
Jasper Hansen's "MiniDDS". Ein ATtyin2313 braucht bei 8 MHz Takt
(interner RC-Oszillator genügt dir ja) ca. 3 mA bei 3 V oder 5 mA bei
5 V. Wenn du den Code auf einen ATtiny48 portierst, dann hättest du
zusätzlich noch einen ADC zur Verfügung, mit dem du deinen Widerstand
für die Frequenzeinstellung abfragen kannst (außerdem braucht der
nochmal 1 ... 2 mA weniger als der '2313).
--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL
http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)