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Labornetzteile?

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Eric Bruecklmeier

unread,
Jun 15, 2015, 4:48:13 AM6/15/15
to
Mal angenommen ihr müsstest etwa 10 Labornetzteile mit folgenden
Randbedingungen besorgen:

Ausgänge: 2 besser 3
Spannung: 30-40V
Strom: 1A reicht
Keine Fernsteuerbarkeit
Spannungsfeinregler wäre toll

was würdet ihr kaufen und warum?

Danke schonmal, Eric.

MaWin

unread,
Jun 15, 2015, 4:58:50 AM6/15/15
to
"Eric Bruecklmeier" <use...@nerdcraft.de> schrieb im Newsbeitrag
news:cu7hqc...@mid.individual.net...

> Mal angenommen ihr müsstest etwa 10 Labornetzteile besorgen:
> was würdet ihr kaufen und warum?

Das billigste, was die Anforderungen erfüllt, weil bei 10 der Preis
eine Rolle spielt, und teurere (Hameg, Rhode&Schwarz) nachweislich
nicht unbedingt besser sind.

Aber wenn es nur 1A liefern können muss und ich den billigsten Kram
kaufe der wohl aus China stammt, würde ich ein 3A Modell nehmen: Das
ist dann bei 1A wenigstens nicht überlastet.

Denn dieses:
http://www.ebay.de/itm/Regelbares-Labornetzgerat-QUATPOWER-LN-3003-0-30-V-0-3-A-/131413659484?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item1e98dd4f5c
ist bei 3A definitiv überlastet (Bauteile werden im inneren zu warm).
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

wernertrp

unread,
Jun 15, 2015, 5:02:07 AM6/15/15
to
So aus der Hüfte geschossen kenne ich auswendig kein Netzteil das 3 galvanisch getrennte Ausgänge mit je 30 bis 40 Volt hat.
Die haben oft Mischungen mit 15 Volt und 5 Volt fest.

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 15, 2015, 5:08:31 AM6/15/15
to
Von R&S z.B. gibts sowas...


--
http://www.headless-brewing.com/

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 15, 2015, 5:09:45 AM6/15/15
to
Am 15.06.2015 um 10:58 schrieb MaWin:
[...]
>
> Das billigste, was die Anforderungen erfüllt,

Das wird sicher nicht passieren...

--
http://www.headless-brewing.com/

Dieter Wiedmann

unread,
Jun 15, 2015, 11:04:13 AM6/15/15
to
Gar nichts, einfach weil das Lastenheft unvollständig ist.

Aber schau dir doch mal an was in Fürstenwalde so gefertigt wird. Und
bei 10 Stück könnte sogar schon eine Sonderanfertigung aus dem Baukasten
in Frage kommen.


Gruß Dieter

horst-d.winzler

unread,
Jun 15, 2015, 11:14:37 AM6/15/15
to
Folgendes habe ich gekauft und kann es empfehlen.

http://www.statron.de/details/17


--
mfg hdw

Waldemar

unread,
Jun 15, 2015, 11:15:06 AM6/15/15
to
Am 15.06.2015 um 10:48 schrieb Eric Bruecklmeier:
Ich habe hier auf Arbeit einen Instek GPS3303 kerumstehen. Hat
2x0-30V/3A und 5V/3A fest. Die 2x30V kann man auch als 0-30V/6A oder
0-60V/3A oder +-30V/3A verbinden. Bisher (2Jahre) bin ich damit
zufrieden. Allerdings nicht ganz billisch (Distrelec 354€)

Waldemar

horst-d.winzler

unread,
Jun 15, 2015, 11:20:37 AM6/15/15
to
Sorry war das falsche gerät.

http://www.statron.de/details/19

--
mfg hdw

Wolfgang Allinger

unread,
Jun 15, 2015, 12:55:49 PM6/15/15
to

On 15 Jun 15 at group /de/sci/electronics in article cu7hqc...@mid.individual.net
Hab hier seit Uhrzeiten (30a?) ein Conrad/Voltcraft TNG235
stehen. Haben immer noch die Anltg. im Netz, Stand 01/99

http://www2.produktinfo.conrad.de/datenblaetter/500000-524999/518433-an-
01-de-Labornetzgeraet_TNG_235.pdf

2x 0-30V, 0,02-2,5A

galvanisch getrennt, also auch auf 60V stapelbar und
5A mit etwas Fingerspitzengefühl und LEDs machbar.
Grob und Feinregler jeweils für I und U
je 2 Zeigerschätzeisen (2,5%) für I und U
je 2 LED für Strom oder Spannungsregelung/Überlast.
Kräftige Polklemmen.

Gusseiserne russische Technik made in GDR :) Bischen gross, aber bisher
unkaputtbar. Alles analog und linear mit 2 grossen Kühlkörpern an der
Rückseite.
Massives Blechgehäuse. Vermutlich das größte Eisenvorkommen westlich des
Ural :)

Irgendwo fand ich den Hinweis:

Das TNG 235 lieferte offensichtlich die Basis für das heute (2014) noch
produzierte Statron Typ 2229.1

Also such mal bei Statron.





Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Wolfgang Allinger, anerkannter Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

Reinhard Zwirner

unread,
Jun 15, 2015, 2:04:01 PM6/15/15
to
MaWin schrieb:
> "Eric Bruecklmeier" <use...@nerdcraft.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:cu7hqc...@mid.individual.net...
>
>> Mal angenommen ihr müsstest etwa 10 Labornetzteile besorgen:
>> was würdet ihr kaufen und warum?
>
> Das billigste, was die Anforderungen erfüllt, weil bei 10 der Preis
> eine Rolle spielt, und teurere (Hameg, Rhode&Schwarz) nachweislich
> nicht unbedingt besser sind.
>
> Aber wenn es nur 1A liefern können muss und ich den billigsten Kram
> kaufe der wohl aus China stammt, würde ich ein 3A Modell nehmen: Das
> ist dann bei 1A wenigstens nicht überlastet.
>
> Denn dieses:
> http://www.ebay.de/itm/Regelbares-Labornetzgerat-QUATPOWER-LN-3003-0-30-V-0-3-A-/131413659484?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item1e98dd4f5c
>
> ist bei 3A definitiv überlastet (Bauteile werden im inneren zu warm).

Obwohl es ein Schaltnetzteil

"Preiswertes Netzgerät mit Schaltnetzteil-Technologie,..."

ist? Da sollte man die 30 V/3 A doch einigermaßen hinkriegen.

Verwundert

Reinhard

Gerrit Heitsch

unread,
Jun 15, 2015, 2:40:30 PM6/15/15
to
Das ist auf Ebay zu teuer, das gibts bei Pollin im Webshop unter 351 425
für 39,95.

Zum Thema Wärme: Es hat einen Lüfter (geregelt).

Gerrit




horst-d.winzler

unread,
Jun 15, 2015, 2:58:17 PM6/15/15
to
So schön schaltnetzteile sind, man sollte genau wissen, wozu man sie
einsetzen möchte.
Denn es soll schon entwickler gegeben haben, die zum verrecken einen
fehler gesucht haben und kurz davor standen, sich selbst in die luft zu
jagen. Für diesen vermeintlichen fehler war ein schaltnetzteil
verantwortlich. Es lohnt sich durchaus für mehr oder weniger
empfindliche schaltungen ein linearnetzteil vorzuhalten.

--
mfg hdw

Reinhard Zwirner

unread,
Jun 15, 2015, 3:07:19 PM6/15/15
to
horst-d.winzler schrieb:

[...]
> So schön schaltnetzteile sind, man sollte genau wissen, wozu man sie
> einsetzen möchte.
> Denn es soll schon entwickler gegeben haben, die zum verrecken einen
> fehler gesucht haben und kurz davor standen, sich selbst in die luft zu
> jagen. Für diesen vermeintlichen fehler war ein schaltnetzteil
> verantwortlich. Es lohnt sich durchaus für mehr oder weniger
> empfindliche schaltungen ein linearnetzteil vorzuhalten.

Wo de recht hast, hasde recht.

Ciao

Reinhard

Gregor Szaktilla

unread,
Jun 15, 2015, 3:13:29 PM6/15/15
to
Am 15.06.2015 um 10:48 schrieb Eric Bruecklmeier:
> was würdet ihr kaufen und warum?

Ich würde wieder das nehmen, das ich habe: 2 x 0-30 V/5A + 1 x 5V / 3A fest.

Das gibt es von verschiedenen Herstellern. Z. B. Peaktech (von denen
kaufe ich allerdings *nichts* mehr).

Gruß

Gregor

Gerrit Heitsch

unread,
Jun 15, 2015, 3:14:03 PM6/15/15
to
On 06/15/2015 08:58 PM, horst-d.winzler wrote:
>
> So schön schaltnetzteile sind, man sollte genau wissen, wozu man sie
> einsetzen möchte.
> Denn es soll schon entwickler gegeben haben, die zum verrecken einen
> fehler gesucht haben und kurz davor standen, sich selbst in die luft zu
> jagen. Für diesen vermeintlichen fehler war ein schaltnetzteil
> verantwortlich. Es lohnt sich durchaus für mehr oder weniger
> empfindliche schaltungen ein linearnetzteil vorzuhalten.

Das ist korrekt. Allerdings sollte man dann auch sicher sein, daß die
Schaltung im Einsatz auch per Linearregler versorgt wird, sonst erlebt
man die böse Überraschung beim ersten Einschalten. Bei besonders
empfindlichen Schaltungen ist es darum u.U. eine gute Idee den
Linearregler in die Schaltung zu integrieren.

Gerrit




Joerg

unread,
Jun 15, 2015, 3:23:22 PM6/15/15
to
Sowas in der Art:

http://www.amazon.com/Siglent-SPD-3303D-Programmable-TFT-LCD-Display/dp/B00GQD4G7I/ref=pd_sbs_328_6?ie=UTF8&refRID=0KGC1KBR2Y4MEXQW4BMP

Die dritte Spannung ist aber so gut wie immer eine niedrigere
Logikversorgung bis 5V. Wenn die auch bis 30V gehen muss, wird es teuer
und dann wuerde ich schlicht ein weiteres externes Netzteil nehmen.
Fernsteuerbar und SCPI konform sind diese Geraete heute fast alle,
ausser ganz billige von Mastech und so.

Fuer mein Labor und auch bei Kunden habe ich mir diese Konstellationen
meist hieraus zusammengestoppelt und das lief immer problemlos:

http://mastechpowersupply.com/linear-dc-power-supply.html

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Message has been deleted

Lutz Schulze

unread,
Jun 15, 2015, 3:35:50 PM6/15/15
to
Am Mon, 15 Jun 2015 21:00:05 +0200 schrieb Martin Gerdes:

>>> Mal angenommen ihr müsstest etwa 10 Labornetzteile mit folgenden
>>> Randbedingungen besorgen:
>
>>> Ausgänge: 2 besser 3
>>> Spannung: 30-40V
>>> Strom: 1A reicht
>>> Keine Fernsteuerbarkeit
>>> Spannungsfeinregler wäre toll
>
>>> was würdet ihr kaufen und warum?
>
>>Gar nichts, einfach weil das Lastenheft unvollständig ist.
>
>>Aber schau dir doch mal an, was in Fürstenwalde so gefertigt wird.
>
> Was wird denn in Fürstenwalde so gefertigt? Muß man das als Elektroniker
> wissen?

Netzteile?

> Ich weiß es nicht, mir wäre jedenfalls mit einem Klarnamen des
> Unternehmens mehr gedient gewesen.

Statron, gab es schon in der DDR. Hier steht noch ein uraltes vom Typ 3207,
nach der Wende bei einem Kunden für 1 DM vor der Verschrottung bewahrt,
funktioniert noch.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

horst-d.winzler

unread,
Jun 15, 2015, 3:42:24 PM6/15/15
to
Am 15.06.2015 um 21:00 schrieb Martin Gerdes:

> Was wird denn in Fürstenwalde so gefertigt? Muß man das als Elektroniker
> wissen?
>
> Ich weiß es nicht, mir wäre jedenfalls mit einem Klarnamen des
> Unternehmens mehr gedient gewesen.
>

Du bemitleidenswertester. Dann goggle mal mit den beiden wörtern:
"fürstenwalde netzteile".

--
mfg hdw

Klaus Butzmann

unread,
Jun 15, 2015, 5:46:31 PM6/15/15
to
Am 15.06.2015 um 21:00 schrieb Martin Gerdes:

> Ich weiß es nicht, mir wäre jedenfalls mit einem Klarnamen des
> Unternehmens mehr gedient gewesen.
google: "netzteil fürstenwalde"
--> 2. Eintrag --> "www.statron.de"


Butzo


Dieter Wiedmann

unread,
Jun 15, 2015, 6:07:54 PM6/15/15
to
Ach wo, ich wollte Eric nur passende Reifen empfehlen, Marke Pneumant.


Gruß Dieter

Kai-Martin

unread,
Jun 15, 2015, 11:35:07 PM6/15/15
to
Eric Bruecklmeier wrote:

> Mal angenommen ihr müsstest etwa 10 Labornetzteile mit folgenden
> Randbedingungen besorgen:
>
> Ausgänge: 2 besser 3
> Spannung: 30-40V
> Strom: 1A reicht

Die meisten Labornetzteile zeigen prinzip-bedingt um so mehr Ripple
je weiter man in Richtung des Maximal-Stroms kommt. Also ist es
angenehm, ein gutes Stück Luft nach oben zu haben. Die Kombination
2x 0-30 V @ 3A, 1x 5 V @ 3A
ist weit verbreitet.


> Keine Fernsteuerbarkeit

Die typischen preiswerten linear geregelten Labornetzteile beruhen
alle auf der gleichen Grundschaltung. Praktischerweise ist davon ein
Schaltplan online als Teil einer Bedieungsanleitung verfügbar:
http://www.komerci.de/bedienungsanleitungen/labornetzgeraet_sk-1730.pdf

Bei dieser Schaltung liegt die interne Masse auf dem gleichen Potential,
wie der obere Ausgang. Wenn man eine auf dieses Potential bezogene
Spannung von außen an den positiven Eingang des N2 heranführt, dann
bestimmt man damit die Stromregelung. Man macht mit der analogen
Spannung funktional das Gleiche, wie mit dem Drehknopf. Zumindest
eine Fernsteuerung des Stroms ist auf diese Weise also recht leicht
zu ergänzen.


> Spannungsfeinregler wäre toll

Das ist eigentlich nur bei Netzteilen mit einem Kanal üblich.


> was würdet ihr kaufen und warum?

Ich empfehle bei solchen Anfragen im Moment das QJ3005EIII für etwa
150 EUR:
http://komerci.de/shop/product_info.php?products_id=737

Vorteile gegenüber der Konkurrenz:
* 5A maximaler Strom (ja, ich weiß, Du brauchst nur 1 A)
* Ringkerntrafo
* Mechanisch vernünftig dimensionierte Konstruktion
* Sauber verlegte Verkabelung (Steckverbinder, ...)
* Ein Lüfter, der nur anspringt, wenn er wirklich gebraucht wird
* Layout und Bauteile aus diesem Jahrhundert (SMD, Lötstopp, 2 Lagen,...)

Wenn eine Fein-Einstellung wichtig ist, kommmt die kleine Schwester
QJ3005E für etwa 70 EUR in Frage.

---<)kaimartin(>---

Eric Bruecklmeier

unread,
Jun 16, 2015, 3:42:08 AM6/16/15
to
Wie ist die Feineinstellung?

Eric Bruecklmeier

unread,
Jun 16, 2015, 3:45:38 AM6/16/15
to
Am 15.06.2015 um 21:23 schrieb Joerg:
[...]
[...]
>
> http://mastechpowersupply.com/linear-dc-power-supply.html
>

Da gefällt mir bei beiden die Bedienphilosophie nicht...

Eric Bruecklmeier

unread,
Jun 16, 2015, 3:49:30 AM6/16/15
to
Am 16.06.2015 um 05:35 schrieb Kai-Martin:
[...]

>
> Ich empfehle bei solchen Anfragen im Moment das QJ3005EIII für etwa
> 150 EUR:
> http://komerci.de/shop/product_info.php?products_id=737
>
> Vorteile gegenüber der Konkurrenz:
> * 5A maximaler Strom (ja, ich weiß, Du brauchst nur 1 A)
> * Ringkerntrafo
> * Mechanisch vernünftig dimensionierte Konstruktion
> * Sauber verlegte Verkabelung (Steckverbinder, ...)
> * Ein Lüfter, der nur anspringt, wenn er wirklich gebraucht wird
> * Layout und Bauteile aus diesem Jahrhundert (SMD, Lötstopp, 2 Lagen,...)
>
> Wenn eine Fein-Einstellung wichtig ist, kommmt die kleine Schwester
> QJ3005E für etwa 70 EUR in Frage.

Hmmm, passt beides nicht so recht. Sollte schon mindestens 2 Kanäle
*und* Feinregelung haben.

Eric Bruecklmeier

unread,
Jun 16, 2015, 3:56:08 AM6/16/15
to
Danke für die zahlreichen Hinweise. Ich werde vermutlich wirklich mal
bei Statron schauen, die hatte ich nicht (mehr) auf dem Schirm...

Waldemar

unread,
Jun 16, 2015, 5:12:11 AM6/16/15
to
Hat nur normale Potis für U und I bei beiden Spannungen. Nicht besonders
fein. Aber eine Sache finde ich gut, ich kann die Spannungen und Imax
beim ausgeschalteten Ausgang einstellen und dann mit Knopf alles schalten.

Waldemar

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 16, 2015, 5:22:27 AM6/16/15
to
Am 16.06.2015 um 11:12 schrieb Waldemar:
> Am 16.06.2015 um 09:42 schrieb Eric Bruecklmeier:
>> Am 15.06.2015 um 17:15 schrieb Waldemar:
>>> Am 15.06.2015 um 10:48 schrieb Eric Bruecklmeier:
>>>> Mal angenommen ihr müsstest etwa 10 Labornetzteile mit folgenden
>>>> Randbedingungen besorgen:
>>>>
>>>> Ausgänge: 2 besser 3
>>>> Spannung: 30-40V
>>>> Strom: 1A reicht
>>>> Keine Fernsteuerbarkeit
>>>> Spannungsfeinregler wäre toll
>>>>
>>>> was würdet ihr kaufen und warum?
>>>
>>> Ich habe hier auf Arbeit einen Instek GPS3303 kerumstehen. Hat
>>> 2x0-30V/3A und 5V/3A fest. Die 2x30V kann man auch als 0-30V/6A oder
>>> 0-60V/3A oder +-30V/3A verbinden. Bisher (2Jahre) bin ich damit
>>> zufrieden. Allerdings nicht ganz billisch (Distrelec 354€)
>>
>> Wie ist die Feineinstellung?
>>
>
> Hat nur normale Potis für U und I bei beiden Spannungen. Nicht besonders
> fein.

Das ist blöd...

> Aber eine Sache finde ich gut, ich kann die Spannungen und Imax
> beim ausgeschalteten Ausgang einstellen und dann mit Knopf alles schalten.

das hingegen ganz nett...


--
http://www.headless-brewing.com/

Michael Linnemann

unread,
Jun 16, 2015, 6:32:28 AM6/16/15
to
Am 16.06.2015 um 11:22 schrieb Eric Brücklmeier:

>> Hat nur normale Potis für U und I bei beiden Spannungen. Nicht besonders
>> fein.
>
> Das ist blöd...
>
>> Aber eine Sache finde ich gut, ich kann die Spannungen und Imax
>> beim ausgeschalteten Ausgang einstellen und dann mit Knopf alles
>> schalten.
>
> das hingegen ganz nett...

Vielleicht wäre die EL302-Reihe von TTi was für dich. Die gibts mit 1, 2
und wohl auch 3 Kanälen, mit Feineinstellung wenigstens für die Spannung
und extra Schalter für die Ausgangsspannung.

Gruß
Michael

Joerg

unread,
Jun 16, 2015, 10:07:57 AM6/16/15
to
Ja, Feineinstellung ohne Menue-Hangeln hat man nur bei den
Einzelnetzteilen. Dann aber recht huebsch, benutze ich oft.

Joerg

unread,
Jun 16, 2015, 10:50:26 AM6/16/15
to
Diese Anforderung wuerde ein Geraet mit sechs Knoepfen erfordern. Oder
acht, wenn auch der Strom eine Feineinstellung haben soll.

Eine andere Moeglichkeit waere, einen Hiwi fuer ein paar Stunden zu
bezahlen und die Potis in allen 10 Geraeten gegen 10-Gang oder 20-Gang
Versionen auszutauschen. So habe ich das bei (tropenfesten) russischen
Netzteilen in meinem Labor gemacht. Sogar mit Zaehlwerk. Sieht edel aus
und man kann damit schon vor dem Einschalten einstellen.

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 16, 2015, 11:28:47 AM6/16/15
to
Am 16.06.2015 um 16:50 schrieb Joerg:
> On 2015-06-16 12:49 AM, Eric Bruecklmeier wrote:
>> Am 16.06.2015 um 05:35 schrieb Kai-Martin:
>> [...]
>>
>>>
>>> Ich empfehle bei solchen Anfragen im Moment das QJ3005EIII für etwa
>>> 150 EUR:
>>> http://komerci.de/shop/product_info.php?products_id=737
>>>
>>> Vorteile gegenüber der Konkurrenz:
>>> * 5A maximaler Strom (ja, ich weiß, Du brauchst nur 1 A)
>>> * Ringkerntrafo
>>> * Mechanisch vernünftig dimensionierte Konstruktion
>>> * Sauber verlegte Verkabelung (Steckverbinder, ...)
>>> * Ein Lüfter, der nur anspringt, wenn er wirklich gebraucht wird
>>> * Layout und Bauteile aus diesem Jahrhundert (SMD, Lötstopp, 2
>>> Lagen,...)
>>>
>>> Wenn eine Fein-Einstellung wichtig ist, kommmt die kleine Schwester
>>> QJ3005E für etwa 70 EUR in Frage.
>>
>> Hmmm, passt beides nicht so recht. Sollte schon mindestens 2 Kanäle
>> *und* Feinregelung haben.
>>
>
> Diese Anforderung wuerde ein Geraet mit sechs Knoepfen erfordern. Oder
> acht, wenn auch der Strom eine Feineinstellung haben soll.

Ja, und?

> Eine andere Moeglichkeit waere, einen Hiwi fuer ein paar Stunden zu
> bezahlen und die Potis in allen 10 Geraeten gegen 10-Gang oder 20-Gang
> Versionen auszutauschen. So habe ich das bei (tropenfesten) russischen
> Netzteilen in meinem Labor gemacht. Sogar mit Zaehlwerk. Sieht edel aus
> und man kann damit schon vor dem Einschalten einstellen.


Das wäre tatsächlich eine Option... Die Statron haben sowas.


--
http://www.headless-brewing.com/

Joerg

unread,
Jun 16, 2015, 12:36:06 PM6/16/15
to
On 2015-06-16 8:28 AM, Eric Brücklmeier wrote:
> Am 16.06.2015 um 16:50 schrieb Joerg:
>> On 2015-06-16 12:49 AM, Eric Bruecklmeier wrote:
>>> Am 16.06.2015 um 05:35 schrieb Kai-Martin:
>>> [...]
>>>
>>>>
>>>> Ich empfehle bei solchen Anfragen im Moment das QJ3005EIII für etwa
>>>> 150 EUR:
>>>> http://komerci.de/shop/product_info.php?products_id=737
>>>>
>>>> Vorteile gegenüber der Konkurrenz:
>>>> * 5A maximaler Strom (ja, ich weiß, Du brauchst nur 1 A)
>>>> * Ringkerntrafo
>>>> * Mechanisch vernünftig dimensionierte Konstruktion
>>>> * Sauber verlegte Verkabelung (Steckverbinder, ...)
>>>> * Ein Lüfter, der nur anspringt, wenn er wirklich gebraucht wird
>>>> * Layout und Bauteile aus diesem Jahrhundert (SMD, Lötstopp, 2
>>>> Lagen,...)
>>>>
>>>> Wenn eine Fein-Einstellung wichtig ist, kommmt die kleine Schwester
>>>> QJ3005E für etwa 70 EUR in Frage.
>>>
>>> Hmmm, passt beides nicht so recht. Sollte schon mindestens 2 Kanäle
>>> *und* Feinregelung haben.
>>>
>>
>> Diese Anforderung wuerde ein Geraet mit sechs Knoepfen erfordern. Oder
>> acht, wenn auch der Strom eine Feineinstellung haben soll.
>
> Ja, und?
>

Soll heissen, es ist so gut wie kein Markt dafuer vorhanden und gibt es
daher wahrscheinlich nicht.


>> Eine andere Moeglichkeit waere, einen Hiwi fuer ein paar Stunden zu
>> bezahlen und die Potis in allen 10 Geraeten gegen 10-Gang oder 20-Gang
>> Versionen auszutauschen. So habe ich das bei (tropenfesten) russischen
>> Netzteilen in meinem Labor gemacht. Sogar mit Zaehlwerk. Sieht edel aus
>> und man kann damit schon vor dem Einschalten einstellen.
>
>
> Das wäre tatsächlich eine Option... Die Statron haben sowas.
>

Diese Marke ist mir aus meiner Zeit in Deutschland in guter Erinnerung.
Machte einen ordentlichen Eindruck. Damals lief das vermutlich noch
unter der Rubrik "Devisenbringer fuer die Genossen Parteivorsitzenden" :-)

Wolfgang Allinger

unread,
Jun 16, 2015, 12:38:23 PM6/16/15
to

On 16 Jun 15 at group /de/sci/electronics in article cuardg...@mid.individual.net
<ne...@analogconsultants.com> (Joerg) wrote:

>On 2015-06-16 12:49 AM, Eric Bruecklmeier wrote:

>> Hmmm, passt beides nicht so recht. Sollte schon mindestens 2 Kanäle
>> *und* Feinregelung haben.
>>

>Diese Anforderung wuerde ein Geraet mit sechs Knoepfen erfordern. Oder
>acht, wenn auch der Strom eine Feineinstellung haben soll.

Koaxiale doppelpoti sind schon lange erfunden: Aussen grob, innen fein.

>Eine andere Moeglichkeit waere, einen Hiwi fuer ein paar Stunden zu
>bezahlen und die Potis in allen 10 Geraeten gegen 10-Gang oder 20-Gang
>Versionen auszutauschen.

Und man kurbelt sich nen Wolf :(

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 16, 2015, 12:50:55 PM6/16/15
to
Doch, gibts natürlich. z.B. Hameg

>
>>> Eine andere Moeglichkeit waere, einen Hiwi fuer ein paar Stunden zu
>>> bezahlen und die Potis in allen 10 Geraeten gegen 10-Gang oder 20-Gang
>>> Versionen auszutauschen. So habe ich das bei (tropenfesten) russischen
>>> Netzteilen in meinem Labor gemacht. Sogar mit Zaehlwerk. Sieht edel aus
>>> und man kann damit schon vor dem Einschalten einstellen.
>>
>>
>> Das wäre tatsächlich eine Option... Die Statron haben sowas.
>>
>
> Diese Marke ist mir aus meiner Zeit in Deutschland in guter Erinnerung.
> Machte einen ordentlichen Eindruck. Damals lief das vermutlich noch
> unter der Rubrik "Devisenbringer fuer die Genossen Parteivorsitzenden" :-)
>

Wirkt recht solide das Zeug....

--
http://www.headless-brewing.com/

Waldemar

unread,
Jun 16, 2015, 12:56:57 PM6/16/15
to
Mein Kollege hat einen Statron. Sieht aus (Statron, nicht der Kollege)
wie VEB "Roter Oktober", aber ist gut und robust.

Waldemar

Joerg

unread,
Jun 16, 2015, 1:22:02 PM6/16/15
to
In der Tat, und sieht elegant aus:

http://www.testequipmentdepot.com/hameg/powersupplies/hm7042-3.htm

Der Preis ist allerdings etwas herbe und kein Vernier fuer den Strom.
Deshalb habe ich hier Einzelnetzteile, da hat man Vernier fuer alles und
es kostet insgesamt nur etwa ein Drittel.

Ich mache viel mit LED, Laser-Dioden und dergleichen. Wenn Ihr sowas
vorhabt, ist Vernier fuer den Strom guenstig. Z.B. um Mode Hops
auszutuefteln.

>>
>>>> Eine andere Moeglichkeit waere, einen Hiwi fuer ein paar Stunden zu
>>>> bezahlen und die Potis in allen 10 Geraeten gegen 10-Gang oder 20-Gang
>>>> Versionen auszutauschen. So habe ich das bei (tropenfesten) russischen
>>>> Netzteilen in meinem Labor gemacht. Sogar mit Zaehlwerk. Sieht edel aus
>>>> und man kann damit schon vor dem Einschalten einstellen.
>>>
>>>
>>> Das wäre tatsächlich eine Option... Die Statron haben sowas.
>>>
>>
>> Diese Marke ist mir aus meiner Zeit in Deutschland in guter Erinnerung.
>> Machte einen ordentlichen Eindruck. Damals lief das vermutlich noch
>> unter der Rubrik "Devisenbringer fuer die Genossen Parteivorsitzenden"
>> :-)
>>
>
> Wirkt recht solide das Zeug....
>

Sogar die russischen Netzteile hier. Als ich eines aufmachte, war ich
recht beeindruckt. Nicht von der Schaltungstechnik, die ist was
vorsintflutlich. Doch die Konstruktion sieht aus, als koenne sie einen
dritten Weltkrieg ueberleben.

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 16, 2015, 1:30:33 PM6/16/15
to
Am 16.06.2015 um 19:22 schrieb Joerg:
[...]
> In der Tat, und sieht elegant aus:
>
> http://www.testequipmentdepot.com/hameg/powersupplies/hm7042-3.htm
>
> Der Preis ist allerdings etwas herbe und kein Vernier fuer den Strom.
> Deshalb habe ich hier Einzelnetzteile, da hat man Vernier fuer alles und
> es kostet insgesamt nur etwa ein Drittel.
>
> Ich mache viel mit LED, Laser-Dioden und dergleichen. Wenn Ihr sowas
> vorhabt, ist Vernier fuer den Strom guenstig. Z.B. um Mode Hops
> auszutuefteln.

Wird hier nicht benötigt, Strombegrenzung ist reine Abrauchsicherung...



--
http://www.headless-brewing.com/

Michael Sommer

unread,
Jun 17, 2015, 1:58:01 PM6/17/15
to
Am 15.06.2015 um 10:48 schrieb Eric Bruecklmeier:
> Mal angenommen ihr müsstest etwa 10 Labornetzteile mit folgenden
> Randbedingungen besorgen:
>
> Ausgänge: 2 besser 3
> Spannung: 30-40V
> Strom: 1A reicht

Dave Jones hat mal das Rigol DP832 vorgestellt:

http://www.rigol.eu/products/dc-power-supplies/dp800/dp832/

https://www.youtube.com/watch?v=IaWgF1SORkk
https://www.youtube.com/watch?v=s4rV20ulsm0
https://www.youtube.com/watch?v=y-KkPLWZJko
https://www.youtube.com/watch?v=6Kfp77-7VU8


Das Netzteil machte dabei einen ganz brauchbaren Eindruck. Dave fand
zwar einen sehr unschönen Designfehler, dieser wurde jedoch inzwischen
vom Hersteller behoben.

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 17, 2015, 2:00:03 PM6/17/15
to
Am 17.06.2015 um 19:57 schrieb Michael Sommer:
> Am 15.06.2015 um 10:48 schrieb Eric Bruecklmeier:
>> Mal angenommen ihr müsstest etwa 10 Labornetzteile mit folgenden
>> Randbedingungen besorgen:
>>
>> Ausgänge: 2 besser 3
>> Spannung: 30-40V
>> Strom: 1A reicht
>
> Dave Jones hat mal das Rigol DP832 vorgestellt:

Danke, von Rigol kommt mir nichts mehr ins Haus...

--
http://www.headless-brewing.com/

Michael Sommer

unread,
Jun 17, 2015, 2:05:37 PM6/17/15
to
Am 15.06.2015 um 17:14 schrieb horst-d.winzler:
> Folgendes habe ich gekauft und kann es empfehlen.
>
> http://www.statron.de/details/17

Ich besitze den einkanaligen Bruder von diesem Netzteil.

Grundsätzlich ein feines, robustes Teil, jedoch hatte ich mal das
unschöne Erlebnis, dass das Netzteil plötzlich den magischen Rauch
freisetzte und anschließend die volle Kondensatorspannung an den
Ausgangsbuchsen anlag.

Mir ist klar, dass das bei Längsreglern schon mal passieren kann. Ich
hätte mich aber über eine Schutzschaltung gefreut, die sowas verhindert.

horst-d.winzler

unread,
Jun 17, 2015, 2:51:24 PM6/17/15
to
Am 17.06.2015 um 19:59 schrieb Eric Brücklmeier:

> Danke, von Rigol kommt mir nichts mehr ins Haus...

Was hat dich denn so an Rigol geärgert?

--
mfg hdw

Dieter Wiedmann

unread,
Jun 17, 2015, 2:56:50 PM6/17/15
to
Hat er vor zweieinhalb Jahren hier berichtet: das _Netzteil_ seines Oszis.


Gruß Dieter

horst-d.winzler

unread,
Jun 17, 2015, 3:10:06 PM6/17/15
to
Nun ja, die modernen geräte sind durchweg nur für austauschreparaturen
gedacht. Ich weiß, daß gefällt wenigen und mir schon garnicht. Nur, was
will man machen wenn man nicht immer nur mit altem "schrott" arbeiten
will? Moderne geräte haben eben auch vorteile.

--
mfg hdw

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 17, 2015, 3:47:07 PM6/17/15
to
Der unterirdisch schlechte Service.

--
http://www.headless-brewing.com/

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 17, 2015, 3:48:48 PM6/17/15
to
Am 17.06.2015 um 20:56 schrieb Dieter Wiedmann:
Nein, nicht das Netzteil hat mich geärgert, sondern der Umgang Seitens
Rigol mit meinen Problemen - zunächst war gar nicht klar, daß es am
Netzteil liegt...


--
http://www.headless-brewing.com/

Christian Zietz

unread,
Jun 17, 2015, 4:42:29 PM6/17/15
to
Eric Brücklmeier schrieb:

> Der unterirdisch schlechte Service.

Ich habe kürzlich den "Service" eines bekannten US-amerikanischen
Messgeräteherstellers (seit Ende 2014 unter neuem Namen) für ein Gerät
der Preiskategorie "Eigentumswohnung" mitgemacht. Ich denke kaum, dass
Rigol das hätte toppen können.

Fazit: Renommierter Name garantiert nicht gleich guten Service.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

Dieter Wiedmann

unread,
Jun 17, 2015, 4:57:28 PM6/17/15
to
Am 17.06.2015 22:42, schrieb Christian Zietz:

> Ich habe kürzlich den "Service" eines bekannten US-amerikanischen
> Messgeräteherstellers (seit Ende 2014 unter neuem Namen) für ein Gerät
> der Preiskategorie "Eigentumswohnung" mitgemacht. Ich denke kaum, dass
> Rigol das hätte toppen können.

Nicht seit 1.8.2014?


> Fazit: Renommierter Name garantiert nicht gleich guten Service.

Klar, das Geld wurde in den Namen gesteckt, nicht in den Service.


Gruß Dieter

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 18, 2015, 3:39:41 AM6/18/15
to
Am 17.06.2015 um 22:42 schrieb Christian Zietz:
> Eric Brücklmeier schrieb:
>
>> Der unterirdisch schlechte Service.
>
> Ich habe kürzlich den "Service" eines bekannten US-amerikanischen
> Messgeräteherstellers (seit Ende 2014 unter neuem Namen) für ein Gerät
> der Preiskategorie "Eigentumswohnung" mitgemacht. Ich denke kaum, dass
> Rigol das hätte toppen können.
>
> Fazit: Renommierter Name garantiert nicht gleich guten Service.


Das sind meine Erfahrungen nun völlig Andere...


--
http://www.headless-brewing.com/

Hans-Peter Diettrich

unread,
Jun 18, 2015, 7:29:34 AM6/18/15
to
Christian Zietz schrieb:
> Eric Brücklmeier schrieb:
>
>> Der unterirdisch schlechte Service.
>
> Ich habe kürzlich den "Service" eines bekannten US-amerikanischen
> Messgeräteherstellers (seit Ende 2014 unter neuem Namen) für ein Gerät
> der Preiskategorie "Eigentumswohnung" mitgemacht. Ich denke kaum, dass
> Rigol das hätte toppen können.
>
> Fazit: Renommierter Name garantiert nicht gleich guten Service.

Das erinnert mich an den HP Drucker-Service, als ich ein Problem mit dem
Druckertreiber (Thinkjet?) hatte. Zuerst wurde mir angedroht, meine
Fehlermeldung als kostenpflichtige Beratung einzustufen, falls es sich
nicht wirklich um einen Fehler im Treiber handelt. Danach wurde mir
erklärt, daß es kein Bug ist sondern ein Feature, wenn der Treiber
einfach seine eigenen Annahmen trifft, statt die über DIP-Schalter am
Drucker eingestellten Werte zu berücksichtigen. [Vermutlich konnte er
die auch garnicht auslesen, sie hätten dann aber mindestens auch im
Treiber einstellbar sein müssen].

Später hatte ich ein Problem mit dem Deskjet Treiber, der darauf
bestand, den Rechner während eines Druckvorgangs *komplett* zu sperren
(kein Programm reagierte mehr), bis das letzte Blatt nicht nur
abgeschickt war, sondern auch noch im Ablagefach angekommen war. Zum
Glück gab es neben dem auf CD mitgelieferten Treiber auch noch den mit
Windows ausgelieferten Treiber, der keine solche Zicken machte.

Damals kam mir dann zu Ohren, daß die HP-Druckertreiber von einer
anderen Firma programmiert werden. Damit konnte der Service nur noch
verteidigen, was da per Vorgabe oder Auslassung zwischen beiden Firmen
verbockt worden war. Seitdem kaufe ich keine HP-Geräte mehr. Was nützt
denn ein gutes Gerät, das durch Software bis zur Unbrauchbarkeit
verkrüppelt wird? :-(

DoDi

horst-d.winzler

unread,
Jun 18, 2015, 12:31:48 PM6/18/15
to
Am 17.06.2015 um 21:47 schrieb Eric Brücklmeier:
> Am 17.06.2015 um 20:51 schrieb horst-d.winzler:
>> Am 17.06.2015 um 19:59 schrieb Eric Brücklmeier:
>>
>>> Danke, von Rigol kommt mir nichts mehr ins Haus...
>>
>> Was hat dich denn so an Rigol geärgert?
>>
>
> Der unterirdisch schlechte Service.
>

Bist du vielleicht etwas sensibel? Aber wie dem auch sei, die zeiten wo
man bei den firmen auf fachleute mit wissen aufschlugs, sind vorbei.
Heute sind das nur noch marginal angelernte leute. Soll ja alles billig
sein damit auch noch für die manager etwas übrig bleibt. Scheiß spiel
das da abgedreht wird!

--
mfg hdw

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 18, 2015, 1:18:23 PM6/18/15
to
Am 18.06.2015 um 18:31 schrieb horst-d.winzler:
> Am 17.06.2015 um 21:47 schrieb Eric Brücklmeier:
>> Am 17.06.2015 um 20:51 schrieb horst-d.winzler:
>>> Am 17.06.2015 um 19:59 schrieb Eric Brücklmeier:
>>>
>>>> Danke, von Rigol kommt mir nichts mehr ins Haus...
>>>
>>> Was hat dich denn so an Rigol geärgert?
>>>
>>
>> Der unterirdisch schlechte Service.
>>
>
> Bist du vielleicht etwas sensibel?

ICH? Wie kommst Du darauf?

Ich bin leidensfähig genug um amerikanische Fahrzeuge zu bewegen...

> Aber wie dem auch sei, die zeiten wo
> man bei den firmen auf fachleute mit wissen aufschlugs, sind vorbei.

Das gibt es noch immer in vielen Fällen. Der Meßgerätevertriebler ist
noch häufig Ing. und kein Schlips.

> Heute sind das nur noch marginal angelernte leute. Soll ja alles billig
> sein damit auch noch für die manager etwas übrig bleibt. Scheiß spiel
> das da abgedreht wird!


Jaja, früher war alles besser...


--
http://www.headless-brewing.com/

horst-d.winzler

unread,
Jun 18, 2015, 1:33:39 PM6/18/15
to
Am 18.06.2015 um 19:18 schrieb Eric Brücklmeier:

> Jaja, früher war alles besser...
>

Sicher? Also, 1945 soll DE noch weitgehend aus einer trümmerlandschaft
bestanden haben? Nichts, was mich begeistern läßt.

--
mfg hdw

Wolfgang

unread,
Jun 18, 2015, 2:59:38 PM6/18/15
to
Am 18.06.2015 um 13:17 schrieb Hans-Peter Diettrich:

> Später hatte ich ein Problem mit dem Deskjet Treiber, der darauf
> bestand, den Rechner während eines Druckvorgangs *komplett* zu sperren
> (kein Programm reagierte mehr), bis das letzte Blatt nicht nur
> abgeschickt war, sondern auch noch im Ablagefach angekommen war. Zum
> Glück gab es neben dem auf CD mitgelieferten Treiber auch noch den mit
> Windows ausgelieferten Treiber, der keine solche Zicken machte.
>
> Damals kam mir dann zu Ohren, daß die HP-Druckertreiber von einer
> anderen Firma programmiert werden. Damit konnte der Service nur noch
> verteidigen, was da per Vorgabe oder Auslassung zwischen beiden Firmen
> verbockt worden war. Seitdem kaufe ich keine HP-Geräte mehr. Was nützt
> denn ein gutes Gerät, das durch Software bis zur Unbrauchbarkeit
> verkrüppelt wird? :-(


Ich hatte mal eine HP, der - sollte jemand auf die Idee kommen eine
Seite in Mehrfachkopie anzufordern - EINE Seite heraus zu werfen, die
aber wesentlich schwärzer.

HP hat den Drucker dann tatsächlich gegen Erstattung des vollen
Kaufpreises zurück gekauft.

Christian Zietz

unread,
Jun 18, 2015, 4:15:30 PM6/18/15
to
Eric Brücklmeier schrieb:

> Das sind meine Erfahrungen nun völlig Andere...

Allerdings würde *ich* wegen einer einzelnen [1] miserablen
Service-Erfahrung nicht schreiben "von ... kommt mir nichts mehr ins Haus".

Christian

[1] Wobei sich der Support des erwähnten Herstellers auch danach schon
einmal wieder nicht mit Ruhm bekleckert hat...

Eric Brücklmeier

unread,
Jun 19, 2015, 1:14:18 AM6/19/15
to
Am 18.06.2015 um 22:15 schrieb Christian Zietz:
> Eric Brücklmeier schrieb:
>
>> Das sind meine Erfahrungen nun völlig Andere...
>
> Allerdings würde *ich* wegen einer einzelnen [1] miserablen
> Service-Erfahrung nicht schreiben "von ... kommt mir nichts mehr ins Haus".

Da ich ja die Wahl habe und es nicht nur Netzteile von denen gibt,
reicht mir eine schlechte Erfahrung gegen einzelne gute Erfahrungen
eigentlich aus.

Ganz abgesehen davon könnte ich das erwähnte Rigol wegen der
Bedienführung ohnehin nicht gebrauchen....


--
http://www.headless-brewing.com/

Joerg

unread,
Jun 20, 2015, 3:35:05 PM6/20/15
to
Eine mitlaufende Crowbar gab es auch bei den russischen Bruedern des
VEB-Netzgeraetes nicht. Dauertest eines Kunden-Designs, meine Frau rief
zum Mittagessen, etwas spaeter ... PFFUFF ... was war das denn?
Rauchschwaden kamen mir im Flur entgegen. Das hat trotz Dauerlueften
noch am naechsten Tag uebel gestunken. Der Laengstransistor hatte
Spokojnoj Nochi gesagt.

Holger

unread,
Jun 20, 2015, 4:16:35 PM6/20/15
to
Joerg schrieb:

> Der Laengstransistor hatte Spokojnoj Nochi gesagt.

Und sich damit als Kommunisten entlarvt. Was macht solch ein Netzgerät
auch bei den Amerikaninskis? Wenn das der Senator McCarthy wüßte!

Holger

PS: Gelten bei euch eigentlich die gleichen Naturgesetze wie bei uns
hier in Europa?

Joerg

unread,
Jun 20, 2015, 4:35:12 PM6/20/15
to
On 2015-06-20 1:16 PM, Holger wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Der Laengstransistor hatte Spokojnoj Nochi gesagt.
>
> Und sich damit als Kommunisten entlarvt. Was macht solch ein Netzgerät
> auch bei den Amerikaninskis? Wenn das der Senator McCarthy wüßte!
>

Zumal das noch aus Sowjetzeiten war. Apparatski Amerikanski ist aber
auch nicht immer besser. Das Wavetek 23 aus derselben Aera, wenn auch
technolgisch mindestens 20 Jahre weiter, hatte sich ebenfalls bei einem
Dauerversuch verabschiedet. Offenbar hat das EPROM darin etwas
Gedaechtnisverlust bekommen, das Dingen wird innen viel zu heiss. Die
Buerotemperatur von ueber 30C zu der Zeit hat sicher auch nicht
geholfen. Reparatur ging nicht mit vertretbarem Aufwand, es wurde dann
durch einen chinesischen ARB-Generator ersetzt. Die damalige UdSSR hat
es nicht hinbekommen, ausser einfachem Geraet gab es dort nichts und
spaeter ist auch das noch vertrocknet. Die Chinesen haben sich in dieser
Hinsicht jedoch gemausert.


> Holger
>
> PS: Gelten bei euch eigentlich die gleichen Naturgesetze wie bei uns
> hier in Europa?


Teilweise ja, etwa das der selektiven Schwerkraft. Beim Radfahren
scheinen hier jedoch grundlegend andere zu gelten :-)

Tobias Schuster

unread,
Jun 20, 2015, 6:17:34 PM6/20/15
to

Rolf Bombach

unread,
Jun 21, 2015, 12:42:11 PM6/21/15
to
MaWin schrieb:
>
> Aber wenn es nur 1A liefern können muss und ich den billigsten Kram
> kaufe der wohl aus China stammt, würde ich ein 3A Modell nehmen: Das
> ist dann bei 1A wenigstens nicht überlastet.
>
> Denn dieses:
> http://www.ebay.de/itm/Regelbares-Labornetzgerat-QUATPOWER-LN-3003-0-30-V-0-3-A-/131413659484?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item1e98dd4f5c
> ist bei 3A definitiv überlastet (Bauteile werden im inneren zu warm).

Nunja, das ist keine spezifische China-Krankheit. Diese grossen
30 V 4 A mit klassischem linearen Regler, schätzungsweise ex-Ostblock,
werden auch zu heiss. Kein Wunder, so 150 W auf zwei Kühlkörper...
Hab die mit einem Venti nachgerüstet, jetzt ist es erträglich.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jun 21, 2015, 12:50:49 PM6/21/15
to
Joerg schrieb:
>
> Der Preis ist allerdings etwas herbe und kein Vernier fuer den Strom. Deshalb habe ich hier Einzelnetzteile, da hat man Vernier fuer alles und es kostet
> insgesamt nur etwa ein Drittel.
>
> Ich mache viel mit LED, Laser-Dioden und dergleichen. Wenn Ihr sowas vorhabt, ist Vernier fuer den Strom guenstig. Z.B. um Mode Hops auszutuefteln.

Der Wert und die Professionalität dieser Geräte ist IMHO umgekehrt
proportional zum Kondensator am Ausgang. Die Strombegrenzung nützt
für Halbleiter gar nichts, wenn ein kleiner Wackelkontakt hinter
einem grossen Elko liegt.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jun 21, 2015, 12:54:01 PM6/21/15
to
Michael Sommer schrieb:
> Am 15.06.2015 um 10:48 schrieb Eric Bruecklmeier:
>> Mal angenommen ihr müsstest etwa 10 Labornetzteile mit folgenden
>> Randbedingungen besorgen:
>>
>> Ausgänge: 2 besser 3
>> Spannung: 30-40V
>> Strom: 1A reicht
>
> Dave Jones hat mal das Rigol DP832 vorgestellt:
>
> http://www.rigol.eu/products/dc-power-supplies/dp800/dp832/
>
> https://www.youtube.com/watch?v=IaWgF1SORkk
> https://www.youtube.com/watch?v=s4rV20ulsm0
> https://www.youtube.com/watch?v=y-KkPLWZJko
> https://www.youtube.com/watch?v=6Kfp77-7VU8

Der Typ saugt. Das wellenmechanische Phänomen ist, glaub ich,
unter dem Begriff Westerwelle bekannt. Die Verbindung des
seichten mit dem uferlosen.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jun 21, 2015, 12:58:51 PM6/21/15
to
horst-d.winzler schrieb:
Sicher, aber die Labornetzgeräte, die zu diesem Zeitpunkt noch funktioniert
haben, waren gusseisern!

*duck*
--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jun 21, 2015, 1:01:36 PM6/21/15
to
Tobias Schuster schrieb:
> http://rainer-foertig.de/

: Schädliche Website blockiert.

: http://rainer-foertig.de/

: Diese Website wurde als schädlich gemeldet.
: Wir empfehlen Ihnen, die Website nicht aufzurufen.

meint F-secure. Eventuell auch nur Schachzug der Konkurrenz.
--
mfg Rolf Bombach

Klaus Butzmann

unread,
Jun 21, 2015, 1:19:35 PM6/21/15
to
Am 21.06.2015 um 18:50 schrieb Rolf Bombach:

> Der Wert und die Professionalität dieser Geräte ist IMHO umgekehrt
> proportional zum Kondensator am Ausgang. Die Strombegrenzung nützt
> für Halbleiter gar nichts, wenn ein kleiner Wackelkontakt hinter
> einem grossen Elko liegt.
Böse Falle, hab' schon 1000µF/100V gesehen :-(


Butzo

Klaus Butzmann

unread,
Jun 21, 2015, 1:22:02 PM6/21/15
to
Am 21.06.2015 um 18:58 schrieb Rolf Bombach:

> Sicher, aber die Labornetzgeräte, die zu diesem Zeitpunkt noch funktioniert
> haben, waren gusseisern!
> *duck*
Aber leider wurden auf beiden Seite eher die Leute gegrillt :-(


Butzo

Dieter Wiedmann

unread,
Jun 21, 2015, 1:34:12 PM6/21/15
to
Es gab halt noch keinen Kugelgrill.


<d&w>

Gruß Dieter

horst-d.winzler

unread,
Jun 21, 2015, 1:36:58 PM6/21/15
to
Am 21.06.2015 um 18:58 schrieb Rolf Bombach:
Sicher, aber hochbrisant. ;-)

--
mfg hdw

Siegfried Schmidt

unread,
Jun 21, 2015, 2:05:31 PM6/21/15
to
Rolf Bombach schrieb:

>: Diese Website wurde als schÀdlich gemeldet.
>: Wir empfehlen Ihnen, die Website nicht aufzurufen.
>
> meint F-secure. Eventuell auch nur Schachzug der Konkurrenz.

Du vertraust wirklich einer Software, bei der du obiges für möglich hältst?

Siegfried


--
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit
Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen
Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den
Darstellungen abweichen.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 21, 2015, 4:43:04 PM6/21/15
to
Hallo Wolfgang,

Du schriebst am Thu, 18 Jun 2015 20:59:38 +0200:

[hp-Drucker]
> Ich hatte mal eine HP, der - sollte jemand auf die Idee kommen eine
> Seite in Mehrfachkopie anzufordern - EINE Seite heraus zu werfen, die
> aber wesentlich schwärzer.
...
Unter Linuxern sind die hp-Drucker erstaunlicheweise aber enorm beliebt.
Etwa deswegen, weil da die Treiber nicht von hp, sondern von den Linuxern
selber stammen?

(Ok, ich mag die auch unter Linux nicht sehr, aber nicht wegen der
Treiber-Unterstützung, sondern weil die Kisten prinzipiell nicht für Linux
freigegeben sind, dafür aber jede Menge Müll-Software mitgeliefert wird,
aber keinerlei brauchbare Beschreibung, was die können oder tun. Nichtmal
die Drucker-Sprache [PCL? o.a.] kriegt man inzwischen mehr 'raus...)

--
--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

Hergen Lehmann

unread,
Jun 21, 2015, 6:15:03 PM6/21/15
to
Am 21.06.2015 um 22:26 schrieb Sieghard Schicktanz:

> [hp-Drucker]
> Unter Linuxern sind die hp-Drucker erstaunlicheweise aber enorm beliebt.
> Etwa deswegen, weil da die Treiber nicht von hp, sondern von den Linuxern
> selber stammen?

Als was würdest du das hier bezeichnen?
http://hplipopensource.com/hplip-web/about.html

> (Ok, ich mag die auch unter Linux nicht sehr, aber nicht wegen der
> Treiber-Unterstützung, sondern weil die Kisten prinzipiell nicht für Linux
> freigegeben sind,

Den meisten Linux-Anwendern sind funktionierende OSS-Treiber aus
"offizieller" Quelle vermutlich wichtiger, als ein Sprüchlein im
Prospekt mit heißer Luft dahinter.

> dafür aber jede Menge Müll-Software mitgeliefert wird,

Da ist doch heute Standard.
Grundregel: Niemals die mitgelieferte CD zu einem Gerät einlegen
(*gerade* unter Windows nicht). Erstmal abwarten, was schon automatisch
erkannt wird und Fehlendes ggf. gezielt in aktueller Version aus dem
Netz ziehen.

> Nichtmal
> die Drucker-Sprache [PCL? o.a.] kriegt man inzwischen mehr 'raus...)

Bei HP in der Regel PCL, bei den Profigeräten zusätzlich auch
Postscript. Dokumentation zu PCL ist via Google nicht wirklich schwer zu
finden. :-P

Hergen

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 22, 2015, 4:58:04 AM6/22/15
to
Hallo Hergen,

Du schriebst am Mon, 22 Jun 2015 00:04:04 +0200:

> > Etwa deswegen, weil da die Treiber nicht von hp, sondern von den
> > Linuxern selber stammen?
>
> Als was würdest du das hier bezeichnen?
> http://hplipopensource.com/hplip-web/about.html

Ja, ich weiß - nur habe ich den noch nie benutzt und auch nicht benutzen
müssen. Es gab immer irgendwas anderes passendes, meistens irgendwelche
älteren Laserjets. So hohe Ansprüche habe ich nicht abzudecken.

> Den meisten Linux-Anwendern sind funktionierende OSS-Treiber aus
> "offizieller" Quelle vermutlich wichtiger, als ein Sprüchlein im
> Prospekt mit heißer Luft dahinter.

Schon, aber... Es gibt da so eine Berufsgruppe, die sich offenbar von
heißer Luft ernhärt.

> > Nichtmal
> > die Drucker-Sprache [PCL? o.a.] kriegt man inzwischen mehr 'raus...)
>
> Bei HP in der Regel PCL, bei den Profigeräten zusätzlich auch

Ja, schon, nur: welche _Version_? Es gibt mindestens PCL3, 5, 6, diverse
Derivate, Sonderversionen, Einschränkungen, Erweiterungen...

> Postscript. Dokumentation zu PCL ist via Google nicht wirklich schwer zu
> finden. :-P

Doch, manchmal schon, besonders bei den neueren Geräten. Letztens hatte ich
einen "Officejet 6100". Kann der Postscript?
Aber Vorsicht: das ist _nicht_ der "Officejet 6100", das ist der "Officejet
6100" _ePrinter_ - das ist _nicht_ dasselbe...
Er lief schließlich mit einem Laserjet-Treiber, der grade verfügbar war,
mit PCLirgendwas passendem. (Sogar in Farbe.)

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 9:56:45 AM6/22/15
to
Fuer den Schutz ist das schon klar, aber Mode Hops und dergleichen
bekommt man damit trotzdem rausgepellt. BTDT.

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 10:27:14 AM6/22/15
to
Die einfachen chinesischen von Mastech haben einen Luefter eingebaut.
Leider laeuft der ungeregelt und staendig. Das ist noch so ein Projekt
fuer einen kalten Winterabend.

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 10:31:17 AM6/22/15
to
On 2015-06-21 1:26 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Wolfgang,
>
> Du schriebst am Thu, 18 Jun 2015 20:59:38 +0200:
>
> [hp-Drucker]
>> Ich hatte mal eine HP, der - sollte jemand auf die Idee kommen eine
>> Seite in Mehrfachkopie anzufordern - EINE Seite heraus zu werfen, die
>> aber wesentlich schwärzer.
> ...
> Unter Linuxern sind die hp-Drucker erstaunlicheweise aber enorm beliebt.
> Etwa deswegen, weil da die Treiber nicht von hp, sondern von den Linuxern
> selber stammen?
>
> (Ok, ich mag die auch unter Linux nicht sehr, aber nicht wegen der
> Treiber-Unterstützung, sondern weil die Kisten prinzipiell nicht für Linux
> freigegeben sind, dafür aber jede Menge Müll-Software mitgeliefert wird,
> aber keinerlei brauchbare Beschreibung, was die können oder tun. Nichtmal
> die Drucker-Sprache [PCL? o.a.] kriegt man inzwischen mehr 'raus...)
>

Mein HP 5L bekam durch dieses #%&^@!! Windows 7 u.U. den Blattschuss.
Ueber das Netzwerk nicht mehr ansprechbar. LPT gibt es heutzutage nicht
mehr. Also USB-LPT eines namhaften Herstellers (Sabrent) besorgt ->
Pustekuchen. Jetzt spuckt er alle zig Minuten eine fast leere Seite aus
mit einer Zeile "@PJL USTATUS TIMED 30". Wat'n Murks.

horst-d.winzler

unread,
Jun 22, 2015, 10:34:39 AM6/22/15
to
Am 22.06.2015 um 16:27 schrieb Joerg:
> On 2015-06-21 9:42 AM, Rolf Bombach wrote:
>> MaWin schrieb:

> Die einfachen chinesischen von Mastech haben einen Luefter eingebaut.
> Leider laeuft der ungeregelt und staendig. Das ist noch so ein Projekt
> fuer einen kalten Winterabend.
>
Wie wärs wenn du gleich was ordentliches kaufst? Das gibt es auch vom
Chinamann. Mein Rigolgenerator hat auch einen venti und die hps wie auch
Teks sowieso. Die hps und Teks sind einfach nicht tod zu kriegen. Na ja,
die waren auch etwas teurer.
Selbst mein statron 2225 hat einen venti. Also nicht klagen sondern
klotzen!...

--
mfg hdw

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 10:48:00 AM6/22/15
to
Die Mastech Netzteile haben doch einen Luefter, nur eben nicht
temperaturgesteuert. Sind die das bei Statron Netzteilen?

Bernd Laengerich

unread,
Jun 22, 2015, 10:49:08 AM6/22/15
to
Am 22.06.2015 um 16:31 schrieb Joerg:

> Mein HP 5L bekam durch dieses #%&^@!! Windows 7 u.U. den Blattschuss.

Extrem unwahrscheinlich.
Der HP4+ hier läuft ganz problemlos mit Win7-64, dem
Standard-Druckertreiber und Netzwerk Standard-TCP/IP-Port, genau wie
vorher unter W2K.

Bernd

horst-d.winzler

unread,
Jun 22, 2015, 10:54:30 AM6/22/15
to
Meines ja. Allerdings sollten alle ventis eine grunddrehzahl haben.
Diese sollte nicht zu tief gewählt werden.

--
mfg hdw

horst-d.winzler

unread,
Jun 22, 2015, 10:59:01 AM6/22/15
to
Mein P2055 druckt sogar unter Linux zuverlässig. Und mein alter Kyocera
FS-800 ist einfach unverwüstlich. Wie wärs denn mal mit etwas weniger
sparsamkeit bezüglich drucker? ;-)

--
mfg hdw

Guido Grohmann

unread,
Jun 22, 2015, 12:00:14 PM6/22/15
to
Joerg schrieb:

> Mein HP 5L bekam durch dieses #%&^@!! Windows 7 u.U. den Blattschuss.
> Ueber das Netzwerk nicht mehr ansprechbar. LPT gibt es heutzutage nicht
> mehr. Also USB-LPT eines namhaften Herstellers (Sabrent) besorgt ->
> Pustekuchen. Jetzt spuckt er alle zig Minuten eine fast leere Seite aus
> mit einer Zeile "@PJL USTATUS TIMED 30". Wat'n Murks.

Ist anscheined dein Fehler. Ich betreibe einen 5L im selben Netz mit
Windows 7, 8.1 und Linux über einen netgear PS101. Problemlos.

Guido


Thomas Langhammer

unread,
Jun 22, 2015, 2:16:30 PM6/22/15
to
Hallo,

> Hab hier seit Uhrzeiten (30a?) ein Conrad/Voltcraft TNG235
> stehen. Haben immer noch die Anltg. im Netz, Stand 01/99
>
> http://www2.produktinfo.conrad.de/datenblaetter/500000-524999/518433-an-> 01-de-Labornetzgeraet_TNG_235.pdf
Eigentlich bin ich kein Conrad-Fan, aber ich hab auch seit ~10a ein PS-2403.
Ist von der Regelung her nicht 100% perfekt, aber für den Alltagsgebrauch
durchaus in Ordnung (2x 0-30V/ 0-3A, mit Spannungs-Feineinstellung).
Schaltplan ist verfügbar, aber bisher mußte ich trotz viel Gebrauch nix
reparieren.

Tom

Olaf Schultz

unread,
Jun 22, 2015, 2:58:02 PM6/22/15
to
Hier das PS-2403D
-Ein/zweimal den Theromschalter auf den Kühlkörper bei einem Kanal
gefixt, der war korrodiert.
-Einmal auf der rechten Platine Lötestellen nachgelötet... das war zu
wenig Lot

Und man sollte es nicht zum _unbeaufsichtigten_ Laden von LiIon-Zellen
ohne Zellenschutz verwenden. Zumindest den Strom deutlich
runterdrehen... die 4.196 V/3 A können nach ca. einer Stunde bei vorher
eindeutig abfallendem Ladestrom (IRRC unter 0.2 A beim weggehen)
verheerende Wirkungen entfalten.

Olaf

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 3:28:10 PM6/22/15
to
Dann waren die Jungs beim VEB pfiffiger als die Chinesen :-)

Grunddrehzahl ist klar. Die hat sogar unser inzwischen alter
Holzofeneinsatz, vom Installateur einstellbar.

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 3:31:28 PM6/22/15
to
Hier ist es so, dass der Barricade Router definitiv in seinem LPT
Druckerport nicht mehr von Win 7 unterstuetzt wird. Den Aerger hatten
alle, die im Internet darueber berichteten, und man kann nichts machen.
Jetzt habe ich das ueber einen USB-Adapter versucht. Doch ich bin
bereits dran gewoehnt, dass die meisten Portierungen auf Win 7
frustrierend ablaufen. XP war IMHO das last known good OS von Microsoft.

--
Regards, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 3:34:19 PM6/22/15
to
Der HP5 laeuft gusseisern robust. Warum soll ich einen ansonsten perfekt
funktionierenden Drucker mit neuer Kartusche plus Reservekartuschen
wegwerfen?

An XP Rechner funktioniert er immer. Vermutlich muss ich es einfach
hinnehmen, dass davon eben einer staendig laufen muss und den
Stromverbrauch dafuer als notwendig ansehen. Bei Win 7 haben die so
einiges nicht mehr hingekriegt. Traurig, sowas.

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 3:36:37 PM6/22/15
to
Und wo soll der Fehler bei mir liegen? Der Hersteller des Adapter
scheint derzeit auch ratlos zu sein, warum dieses Problem nur bei
Windows 7 auftritt und bei Windows XP nicht. Ausser "Bitte alles neu
installieren" kam bisher nichts. Was natuerlich nicht half. Mich wundert
so etwas inzwischen immer weniger.

Guido Grohmann

unread,
Jun 22, 2015, 3:41:02 PM6/22/15
to
Joerg schrieb:

> Und wo soll der Fehler bei mir liegen? Der Hersteller des Adapter
> scheint derzeit auch ratlos zu sein, warum dieses Problem nur bei
> Windows 7 auftritt und bei Windows XP nicht. Ausser "Bitte alles neu
> installieren" kam bisher nichts. Was natuerlich nicht half. Mich wundert
> so etwas inzwischen immer weniger.

Daß du so einen USB-Murks (ja, ich gebs zu: ich "lieeebe" USB :D)
verwendest und keinen Printserver. So ein LPT-Printserverchen kriegt man
gebraucht für 'ne Handvoll Dollar. Habe mehrere davon bei verschiedenen
Leuten installiert und keiner klagt.

Guido



Hanno Foest

unread,
Jun 22, 2015, 4:29:12 PM6/22/15
to
Am 22.06.2015 um 21:41 schrieb Guido Grohmann:

> So ein LPT-Printserverchen kriegt man
> gebraucht für 'ne Handvoll Dollar. Habe mehrere davon bei verschiedenen
> Leuten installiert und keiner klagt.

Ich hab noch 3 davon rumliegen... Müll aus der alten Firma, bei allen
waren lediglich die Wandwarzen hin.

Hanno

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 4:34:52 PM6/22/15
to
Dann hat man schon wieder ein Kaeschtle und eine weitere Wandwarze
rumfliegen. Und ich habe ja sowas im Prinzip bereits seit Jahren,
eingebaut in einen SMC Barricade Router. Nur das Windows 7 das nicht
gebacken kriegt, es sieht den nichtmal.

Guido Grohmann

unread,
Jun 22, 2015, 4:44:10 PM6/22/15
to
Joerg schrieb:
> On 2015-06-22 12:41 PM, Guido Grohmann wrote:
>> Joerg schrieb:
>>
>>> Und wo soll der Fehler bei mir liegen?

>> Daß du so einen USB-Murks (ja, ich gebs zu: ich "lieeebe" USB :D)
>> verwendest und keinen Printserver. So ein LPT-Printserverchen kriegt man
>> gebraucht für 'ne Handvoll Dollar. Habe mehrere davon bei verschiedenen
>> Leuten installiert und keiner klagt.
>>
>
> Dann hat man schon wieder ein Kaeschtle und eine weitere Wandwarze
> rumfliegen. Und ich habe ja sowas im Prinzip bereits seit Jahren,
> eingebaut in einen SMC Barricade Router. Nur das Windows 7 das nicht
> gebacken kriegt, es sieht den nichtmal.

Das Kistli steckt direkt auf der LPT-Schnittstelle und ist nur etwa
doppelt so groß wie ein herkommlicher LPT-Stecker. Da liegt nix herum.
Mit der Wandwarze hast du recht - aber möglicherweise kannst du ja die 5
oder 12V, die das Teilchen braucht, mit einem kleinen Netzteil
bereitstellen, welches du im Druckernetzteil versteckst - da ist beim 5L
sicher ein Plätzchen zu finden.

Guido

Gregor Szaktilla

unread,
Jun 22, 2015, 5:40:41 PM6/22/15
to
Am 22.06.2015 um 16:27 schrieb Joerg:
> ... Das ist noch so ein Projekt
> fuer einen kalten Winterabend.

Wieso kalt? Willst Du draußen arbeiten?

Gruß

Gregor

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 5:45:26 PM6/22/15
to
Ich werde erstmal ganz dekadent den Laborrechner durchlaufen lassen,
dann geht das ueber Drucker-Share diese Rechners. Spaeter einen alten
Laptop mit known good OS (also XP oder aelter) hinfriemeln, braucht
weniger Energie. So aehnlich wie dieser Nonsense mit Ultra Low flow
Toilets hier. Sind jetzt "new and improved" und Vorschrift. Danach
verstopft staendig alles. Die Loesung: Die Leute spuelen immer zweimal
hintereinander :-)

Michael Schwingen

unread,
Jun 22, 2015, 6:06:09 PM6/22/15
to
On 2015-06-22, Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>
> Dann hat man schon wieder ein Kaeschtle und eine weitere Wandwarze
> rumfliegen. Und ich habe ja sowas im Prinzip bereits seit Jahren,
> eingebaut in einen SMC Barricade Router. Nur das Windows 7 das nicht
> gebacken kriegt, es sieht den nichtmal.

Ähm - "printserver sehen"?

Windows 7 druckt problemlos auf den Uralt-Jetdirect im Laserjet 4, die nur
lpr und/oder "raw" (TCP/Port 9100) können. Noch primitiver kann auch Dein SMC
kaum sein.

Aber: da ist nichts mit "sehen": man muß (genau wie schon unter XP) den
Drucker manuell einrichten (Lokaler Drucker (!), TCP/IP-Port, IP-Adresse,
Port und evtl. Queuenamen eintragen), und fertig.

cu
Michael

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 22, 2015, 6:13:09 PM6/22/15
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Mon, 22 Jun 2015 07:31:17 -0700:

> Mein HP 5L bekam durch dieses #%&^@!! Windows 7 u.U. den Blattschuss.

Ächt?

> Ueber das Netzwerk nicht mehr ansprechbar. LPT gibt es heutzutage nicht

Welches Protokoll? Es gab da vor nicht allzu langer Zeit eine enorme
"Proliferation".

> mehr. Also USB-LPT eines namhaften Herstellers (Sabrent) besorgt ->
> Pustekuchen. Jetzt spuckt er alle zig Minuten eine fast leere Seite aus
> mit einer Zeile "@PJL USTATUS TIMED 30". Wat'n Murks.

Hast Du da an den Einstellungen für Sereindruckauftragsbearbeitung gedreht?
Der scheint jetzt (auch) per Parallelschnittstelle vollständige "Jobs" mit
Banner, Accountingdaten und allem "Pipapo" zu erwarten, und ohne die will
er halt den Auftrag nicht annehmen, wie ein rechtschaffener Beamter halt...

(Abhilfe könnte sein, das Ding auf "Werkseinstellungen" zurückzusetzen und
nochmal probieren. Evtl. auch den Treiber neu installieren, damit der auch
die Grundeinstellungen benutzt und die zwei sich damit verstehen.
Aber Vorsicht bei den USB-Parallel-Dingern: solche "intelligenten" Drucker
wollen auch mal was sagen, und die doofen Teile können das dann evtl. nicht
vermitteln - dann wartet der Treiber ggfs. auf eine Antwort des Druckers,
die der auch gibt - die aber nie beim Treiber ankommt, weil der USB-Adapter
sie verschluckt...
Alles nicht so einfach, wenn man's doppelt nimmt...)

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 7:10:11 PM6/22/15
to
On 2015-06-22 3:06 PM, Michael Schwingen wrote:
> On 2015-06-22, Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>>
>> Dann hat man schon wieder ein Kaeschtle und eine weitere Wandwarze
>> rumfliegen. Und ich habe ja sowas im Prinzip bereits seit Jahren,
>> eingebaut in einen SMC Barricade Router. Nur das Windows 7 das nicht
>> gebacken kriegt, es sieht den nichtmal.
>
> Ähm - "printserver sehen"?
>

Es sieht dessen IP Adresse nicht einmal.


> Windows 7 druckt problemlos auf den Uralt-Jetdirect im Laserjet 4, die nur
> lpr und/oder "raw" (TCP/Port 9100) können. Noch primitiver kann auch Dein SMC
> kaum sein.
>
> Aber: da ist nichts mit "sehen": man muß (genau wie schon unter XP) den
> Drucker manuell einrichten (Lokaler Drucker (!), TCP/IP-Port, IP-Adresse,
> Port und evtl. Queuenamen eintragen), und fertig.
>

Alles versucht, unter der korrekten TCP/IP Addresse findet Windows 7
exakt gar nix. Andere OS schon.

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 7:21:13 PM6/22/15
to
On 2015-06-22 2:10 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Mon, 22 Jun 2015 07:31:17 -0700:
>
>> Mein HP 5L bekam durch dieses #%&^@!! Windows 7 u.U. den Blattschuss.
>
> Ächt?
>

Yup :-(


>> Ueber das Netzwerk nicht mehr ansprechbar. LPT gibt es heutzutage nicht
>
> Welches Protokoll? Es gab da vor nicht allzu langer Zeit eine enorme
> "Proliferation".
>

Bei Windows gab es die. Es unterstuetzt vieles von frueher nicht mehr.
Ich durfte u.a. meine Kamera ersetzen, das 20x USB-Mikroskop geht nicht
mehr, das 200x USB-Mikroskop ebenfalls nicht, und so weiter. Weshalb der
Rechner am Labortisch auch keinesfalls ersetzt wird, der bleibt XP. Dell
und anderen HW-Herstellern entgeht aus diesem Grund erheblicher Umsatz,
nur merken sie es nicht. Ich bin bei weitem nicht der einzige.

Der Support des Hersteller des USB-LPT Adapters hat gerade ebenfalls das
Handtuch geschmissen. Ist wohl inkompatibel. Darf ich dann auch wieder
zwecks Kaufpreiserstattung zum Paketdienst bringen. Immerhin 7km
Radfahrt, hat ja auch was gesundheitlich positives.


>> mehr. Also USB-LPT eines namhaften Herstellers (Sabrent) besorgt ->
>> Pustekuchen. Jetzt spuckt er alle zig Minuten eine fast leere Seite aus
>> mit einer Zeile "@PJL USTATUS TIMED 30". Wat'n Murks.
>
> Hast Du da an den Einstellungen für Sereindruckauftragsbearbeitung gedreht?
> Der scheint jetzt (auch) per Parallelschnittstelle vollständige "Jobs" mit
> Banner, Accountingdaten und allem "Pipapo" zu erwarten, und ohne die will
> er halt den Auftrag nicht annehmen, wie ein rechtschaffener Beamter halt...
>

Da waere es sinnvoll, eine detaillierte Fehlermeldung loszulassen, doch
das bringt Mircosoft nicht mehr auf die Reihe. Es kommt ... gar nichts.
Es druckt einfach nicht.


> (Abhilfe könnte sein, das Ding auf "Werkseinstellungen" zurückzusetzen und
> nochmal probieren. Evtl. auch den Treiber neu installieren, damit der auch
> die Grundeinstellungen benutzt und die zwei sich damit verstehen.
> Aber Vorsicht bei den USB-Parallel-Dingern: solche "intelligenten" Drucker
> wollen auch mal was sagen, und die doofen Teile können das dann evtl. nicht
> vermitteln - dann wartet der Treiber ggfs. auf eine Antwort des Druckers,
> die der auch gibt - die aber nie beim Treiber ankommt, weil der USB-Adapter
> sie verschluckt...
> Alles nicht so einfach, wenn man's doppelt nimmt...)
>

Ich habe alles durch, was sich irgendwie im Netz drueber finden liess.
Der Win 7 Rechner erkennt jedoch nichtmal die IP Adresse, da ist es
schon aus. Die Nonsense "Troubleshooting" Routinen in Win 7 sind
wertlos, kommt am Ende immer "Call the administrator".

Der Umstieg auf Windows 7 war ein Fiasko, es taugt IMHO nicht. Leider
musste es wegen LTSpice sein, der alte Prozessor schaffte das nicht mehr.

Joerg

unread,
Jun 22, 2015, 7:41:05 PM6/22/15
to
Im Winter heizen wir praktisch nur noch mit dem Holzofen im Wohnzimmer.
Das Buero kommt dann oft nur auf 16-17C. Mir reicht das locker, meine
Frau findet das lausekalt.
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