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Frage zu Verstaerkerstufe mit Dual-Gate FET

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Lutz Schulze

unread,
May 21, 2013, 10:48:14 AM5/21/13
to
Hallo,

ich habe mal eine Verst�ndnisfrage zu einer �blichen Schaltung mit Dual-Gate
FET, so wie z.B. hier in Abb. 77:

http://www.peter-rachow.de/k5_2.htm

Kann ich mir das so vorstellen, dass beide Gates auf dieselbe Drain-Source
Strecke wirken, an einem Gate der Arbeitspunkt f�r die Strecke eingestellt
wird und am anderen Gate die Spannung vom Eingangsschwingkreis wirkt?

Liegt der Vorteil des Dual-Gate FET dann darin dass der Schwingkreis weniger
belastet wird als wenn beides an einem Gate passieren w�rde?

Sorry falls das jemandem zu simpel erscheint, als ich fr�her mit diskreten
Bauelementen bastelte kannte ich die Teile nur vom H�rensagen ...

Lutz

--
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Joerg

unread,
May 21, 2013, 10:57:33 AM5/21/13
to
Lutz Schulze wrote:
> Hallo,
>
> ich habe mal eine Verst�ndnisfrage zu einer �blichen Schaltung mit Dual-Gate
> FET, so wie z.B. hier in Abb. 77:
>
> http://www.peter-rachow.de/k5_2.htm
>
> Kann ich mir das so vorstellen, dass beide Gates auf dieselbe Drain-Source
> Strecke wirken, an einem Gate der Arbeitspunkt f�r die Strecke eingestellt
> wird und am anderen Gate die Spannung vom Eingangsschwingkreis wirkt?
>

So isset.


> Liegt der Vorteil des Dual-Gate FET dann darin dass der Schwingkreis weniger
> belastet wird als wenn beides an einem Gate passieren w�rde?
>
> Sorry falls das jemandem zu simpel erscheint, als ich fr�her mit diskreten
> Bauelementen bastelte kannte ich die Teile nur vom H�rensagen ...
>

Verstaendlich, mit geht das mit Digitalkram oft so :-)

Man kann sich das so vorstellen wie zwei FETs uebereinander, im Prinzip
wie eine Kaskodenschaltung. Diese hat den Vorteil dass der (hier
virtuelle) Source-Anschluss des oberen FETs auf einem halbwegs festen
Potenzial liegt, denn sein Gate ist ja auf einer festen Spannung. Damit
aendert sich bei Aussteuerung der Voltage Swing (Spannungshub?) am
ebenfalls virtuellen Drain des unteren FETs kaum -> hoehere Bandbreite.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Lutz Schulze

unread,
May 22, 2013, 4:01:09 AM5/22/13
to
Am Tue, 21 May 2013 07:57:33 -0700 schrieb Joerg:

> Man kann sich das so vorstellen wie zwei FETs uebereinander, im Prinzip
> wie eine Kaskodenschaltung. Diese hat den Vorteil dass der (hier
> virtuelle) Source-Anschluss des oberen FETs auf einem halbwegs festen
> Potenzial liegt, denn sein Gate ist ja auf einer festen Spannung. Damit
> aendert sich bei Aussteuerung der Voltage Swing (Spannungshub?) am
> ebenfalls virtuellen Drain des unteren FETs kaum -> hoehere Bandbreite.

Danke, jetzt wird das klarer.

Joerg

unread,
May 22, 2013, 10:01:58 AM5/22/13
to
Lutz Schulze wrote:
> Am Tue, 21 May 2013 07:57:33 -0700 schrieb Joerg:
>
>> Man kann sich das so vorstellen wie zwei FETs uebereinander, im Prinzip
>> wie eine Kaskodenschaltung. Diese hat den Vorteil dass der (hier
>> virtuelle) Source-Anschluss des oberen FETs auf einem halbwegs festen
>> Potenzial liegt, denn sein Gate ist ja auf einer festen Spannung. Damit
>> aendert sich bei Aussteuerung der Voltage Swing (Spannungshub?) am
>> ebenfalls virtuellen Drain des unteren FETs kaum -> hoehere Bandbreite.
>
> Danke, jetzt wird das klarer.
>

Es gibt auch noch die ganz kurze Erklaerung in RF-Engineer Speak: Es
millert unten weniger :-)

Lutz Schulze

unread,
May 23, 2013, 6:45:54 AM5/23/13
to
Kaskode war das Stichwort f�r die Suche das mich dann genau dorthin f�hrte.
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