wer kann mir etwas über die Keten-Lampe von Wolff (?), ca. 1930,
erzählen?
Petert
>wer kann mir etwas über die Keten-Lampe von Wolff (?), ca. 1930,
>erzählen?
Von dem Ding habe ich mal in einem aelteren Text gelesen. Damit laesst
sich Keten herstellen. Ausgangsmaterial ist Aceton, das durch Pyrolyse
and elektrisch geheizten Drähten (Material?) in Keten und Methan
zerlegt wird.
Schon moeglich, dass Ludwig Wolff etwas damit zu tun hat. Zumindest
ist eine Umlagerung nach ihm benannt, bei der aus Diazoketonen Ketene
entstehen( z.B. ein Teilschritt bei der Herstellung homologer
Carbonsaeuren).
Andreas
a...@bluewin.ch
Der Verfasser schreibt, daß sich bei Vorführungen der charakteristische
Geruch des Gases in einem Hörsaal beliebiger Größe in wenigen Minuten
sehr kräftig verbreitet.
Das waren noch Männer!
Wer weiß Neueres?
Peter Prucker
bjoern
[big snip]
>Man müßte einen moderne Ausführung sehen.
Ob es da noch modernere Varianten gibt weiss ich nicht (und ein
Gefuehl sagt mir, dass es keine gibt). Vielleicht koennte man die fuer
die industrielle Herstellung entwickelten Techniken verwenden, also
Pyrolyse von Essigsaeure (oder Aceton?) an einem Metallkatalysator
(und wie bei grosstechnischen Methoden ueblich irrwitzigen Druck- und
Temperaturverhaeltnissen :) ). Für Reaktionen im Labormasstab ist es
viel angenehmer (siehe unten), das ganze in situ aus einem
Carbonsaeurechlorid herzustellen.
>Der Verfasser schreibt, daß sich bei Vorführungen der charakteristische
>Geruch des Gases in einem Hörsaal beliebiger Größe in wenigen Minuten
>sehr kräftig verbreitet.
>Das waren noch Männer!
Hust - Damals, - roechel - als die Chemie noch brodelte - raeusper -
und stank...
Andreas
a...@bluewin.ch