Erz�hlt doch mal aus der [Berufs]Praxis. Wie genau m��t ihr
die Werte bestimmen? Warum? Ist es technisch aufwendig? Braucht
man ein H�ndchen daf�r? Uswusf.
--
Hauke Reddmann <:-EX8 fc3...@uni-hamburg.de
Nur Schufte schuften - Genie genie�t.
>Bis heute wei� ich nicht, wie ich meinen Doktortitel
>geschafft habe,
Das m��te eigentlich irgendwo dokumentiert sein [Kopf-kratz]?
>hatte ich doch mit Analysen immer meine
>Probleme (vgl. meine Autobiographie "Fritte des Grauens",
>Springer-Verlag :-).
<Gr����������������������������������������hl>
Oft hat man daf�r eigens Mitarbeiter im Institut. Dann isses besonders
ermutigend, wenn man nach drei Tagen *einen* Wert bekommt.
>Aber wie genau braucht man �berhaupt
>genaue Analysen?
Optimisten errechnen die erwarteten Werte, vergleichen mal
eben mit den Ergebnissen und notieren: Stimmt schon so.
Pessimisten wollen es zwecks Selbstkritik ganz genau haben.
Die machen dann auch Doppelbestimmungen. Deren Arbeiten
lassen sich aber meist reproduzieren.
>Erz�hlt doch mal aus der [Berufs]Praxis. Wie genau m��t ihr
>die Werte bestimmen? Warum? Ist es technisch aufwendig? Braucht
>man ein H�ndchen daf�r? Uswusf.
Die Werte sind nie Selbstzweck. Es reicht daher, wenn sie f�r die
Fragestellung hinreichend genau sind.
Da nur der wirklich wei�, was im Essen drin is, der am Herd steht,
ist auch hier manchmal der Selbermacher der K�nig.
Gr��e,
H.
>Oft hat man daf�r eigens Mitarbeiter im Institut. Dann isses besonders
>ermutigend, wenn man nach drei Tagen *einen* Wert bekommt.
Den aus der Links-Fraktion zu erwartenden Protesten zum Trotz sach ich
mal: Umgekehrt w�re es besser.
Gr��e,
H.
> Die Werte sind nie Selbstzweck. Es reicht daher, wenn sie fᅵr die
> Fragestellung hinreichend genau sind.
> Da nur der wirklich weiᅵ, was im Essen drin is, der am Herd steht,
> ist auch hier manchmal der Selbermacher der Kᅵnig.
Exakt.
Aber ich darf mal aus meiner Praxis berichten. Den genausten Analysewert
(incl. "un-"Sicherheit) den ich in einem Zertifikat ausweisen muᅵte
betrug 0,25% rel.
Die prᅵzisesten Verifizierungen die ich gemacht habe mussten noch 0,05%
rel. abdecken.
--
Glᅵck Auf - Bodo Mysliwietz
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http://www.labortechniker.de/
Ein fr�herer Kollege hatte f�r Messungen einen etwas beschr�nkten
Schwerpunktspraktikanten eingesetzt. Auf die Frage, warum er daf�r einen
Bl�di einsetzt und keinen f�higen Studenten, antwortete er sinngem��:
Wenn ich das von jemandem machen lasse, der weiss um was es geht, dann
muss ich bef�rchten, dass der das aufschreibt, was rauskommen soll und
nicht das, was er tats�chlich gemessen hat.
Stefan Brröring schrieb:
>
> > Optimisten errechnen die erwarteten Werte, vergleichen mal
> > eben mit den Ergebnissen und notieren: Stimmt schon so.
>
> Ein früherer Kollege hatte für Messungen einen etwas beschränkten
> Schwerpunktspraktikanten eingesetzt. Auf die Frage, warum er dafür einen
> Blödi einsetzt und keinen fähigen Studenten, antwortete er sinngemäß:
> Wenn ich das von jemandem machen lasse, der weiss um was es geht, dann
> muss ich befürchten,
> dass der das aufschreibt, was rauskommen soll und
> nicht das, was er tatsächlich gemessen hat.
so habe ich das auch manchmal gemacht, und dann etwas gemessen
und die theoretischen werte etwas verändert damit sie
praxistuglich waren ;-)
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Viele Gruesse Klaus-Holger Trappe
(E-Mail hierauf verbleibt unbeachtet)