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gravimetrische Zinkbestimmung?

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MarBartel

unread,
Oct 3, 1998, 3:00:00 AM10/3/98
to

Hallo erstmal.

Wäre einer von euch vielleicht so net mir folgende Frage zu beantworten und die
Lösung zu erklären. Ich verstehe nix! Sorry! Antwort vielleicht auch als Email,
aber auch über diese Newsgroup wäre nett!

Welche Lösung wird u.a bei der gravimetrischen Zinkbestimmung als
Fällungsreagenz verwendet?

1 K2 CR2 O7 - Lösung
2 (NH4)2 SO4 - Lösung
3 (NH4)2 HPO4 - Lösung
4 (NH4)2 C2 O4 -Lösung
5 NH4 SCN - Lösung

Danke erstmal! Aber seit gewarnt! Ich habe noch mehr Frage, die ich mir einfach
nicht erklären kann!

M...@rku.us

Mail: MarB...@aol.com

Michael Arlt

unread,
Oct 4, 1998, 3:00:00 AM10/4/98
to MarBartel
> Welche Lösung wird u.a bei der gravimetrischen Zinkbestimmung als
> Fällungsreagenz verwendet?
>
> 1 K2 CR2 O7 - Lösung
> 2 (NH4)2 SO4 - Lösung
> 3 (NH4)2 HPO4 - Lösung
> 4 (NH4)2 C2 O4 -Lösung
> 5 NH4 SCN - Lösung

Zink-Ionen lassen sich mit (NH4)2 HPO4 als Ammoniumzinkphosphat NH4 Zn PO4 fällen.
Die Wägeform ist allerdings das Zinkdiphosphat Zn P2O7

CU Easy 8-)


Holger Petersen

unread,
Oct 4, 1998, 3:00:00 AM10/4/98
to
Michael Arlt <easy...@uni.de> writes:

>> Welche Lösung wird u.a bei der gravimetrischen Zinkbestimmung als

^^^^^
Was genau ist hier gemeint?

>> 4 (NH4)2 C2 O4 -Lösung

Ist sicherlich nicht unmöglich.

>> 5 NH4 SCN - Lösung

Wenn noch ein bisschen Pyridin erlaubt wird (siehe oben) ist das
[Zn(Py)2](SCN)2 eine wohlbekannte Fällungs- und Wägeform (siehe
den in einer anderen Msg angesprochenen "Müller", Seite 280).

Gruss, Holger

MarBartel

unread,
Oct 7, 1998, 3:00:00 AM10/7/98
to

Hallo ihr!

Was ist jetzt genau die Lösung auf die Frage. Seid ihr als Chemieexperten euch
nicht einig? Die Frage stammt übrigens aus der Zwischenprüfung für
Physiklabornanten und ich habe bis jetzt noch nichts von dieser Analyse gehört.
Deshalb kann ich auch keine Frage dazu beantworten. Ich hätte nur gerne die
Lösung erklärt. In der Firma ist sowiso keiner dazu in der Lage (oder hat keine
Lust sich damit zu beschäftigen) und ihr könnt euch garnicht vorstellen wie
scheiße Berufsschulen sind!

Nach meiner Auffasung ist die 3 (NH4)2 HPO4 - Lösung am besten geeignet, weil
sich H+ am einfachsten aus der Verbindung löst, und so Platz für das Zn Ion
macht. Stimmt das?

Ich habe leider Chemie nach der 11 abgewählt und vorher ist es meistens immer
ausgefallen.

>Ist sicherlich nicht unmöglich.

>Gruss, Holger

> Fällungsreagenz verwendet?
>
> 1 K2 CR2 O7 - Lösung
> 2 (NH4)2 SO4 - Lösung
> 3 (NH4)2 HPO4 - Lösung

> 4 (NH4)2 C2 O4 -Lösung

> 5 NH4 SCN - Lösung

>Zink-Ionen lassen sich mit (NH4)2 HPO4 als Ammoniumzinkphosphat NH4 Zn PO4

Holger Petersen

unread,
Oct 10, 1998, 3:00:00 AM10/10/98
to
marb...@aol.com (MarBartel) writes:


>Hallo ihr!

>Was ist jetzt genau die Lösung auf die Frage.

Was ist die Antwort auf unsere Nach-Frage?

>>Michael Arlt <easy...@uni.de> writes:
>>> Welche Lösung wird u.a bei der gravimetrischen Zinkbestimmung als
> ^^^^^
>>Was genau ist hier gemeint?

Und: Warum schreibst Du Deine Worte _über_ das (ungekürzte) Zitat der
Original-Nachricht, in dem dann auch noch nicht richtig zu erkennen ist,
was von wem ge'sagt' wurde?

Gruss, Holger

Henning Vogt

unread,
Oct 12, 1998, 3:00:00 AM10/12/98
to

Mal ´ne ganz andere Frage: kannst du nicht irgendwie an EDTA rankommen?
Gravimetrische Bestimmungen von irgendwelchen Ionen ist so krass
Fehleranfällig,
daß es selten benutzt wird. Man lernt es nur, daß man weiß das es das
gibt,
aber ansonsten nimmt man immer die titriermethode, und schreibt ins
protokoll,
daß man es gravimetrisch bestimmt hat (pfuschen, wo es sinn macht!!)
--


uuund tschuess,
Henning
<hennin...@student.uni-tuebingen.de>

mgri...@afm02.iac.tuwien.ac.at

unread,
Oct 12, 1998, 3:00:00 AM10/12/98
to
On Mon, 12 Oct 1998 09:59:11 +0200, Henning Vogt <cr...@haha.hihi.de>
wrote:

>Mal =B4ne ganz andere Frage: kannst du nicht irgendwie an EDTA rankommen?=
> =


>
>Gravimetrische Bestimmungen von irgendwelchen Ionen ist so krass

>Fehleranf=E4llig,
>da=DF es selten benutzt wird. Man lernt es nur, da=DF man wei=DF das es =


>das
>gibt,
>aber ansonsten nimmt man immer die titriermethode, und schreibt ins

>protokoll, =
>
>da=DF man es gravimetrisch bestimmt hat (pfuschen, wo es sinn macht!!)=18=

Uhm, abgesehen von gewissen problemen mit den (sonder--)zeichensätzen
verschiedener clients darf ich darauf hinweisen, daß KEINE analytische
methode die präzision und reproduzierbarkeit der gravimetrischen
analysenmethoden übertrifft (richtige durchführung immer
vorausgesetzt). Keine andere methode ist so wenig
interferenzempfindlich, und gerade titrationen sind durch
indikatorfehler und vor allem durch den "augfaktor" (wann ist der
umschlagpunkt erreicht?) und bei EDTA-titrationen durch die mäßige
selektivität beschränkt. Gravimetrie ist eine zulässige methode zur
erstellung von urtitern.Titriermethoden sind dafür schneller und
einfacher durchzuführen, vor allem sind sie mit titerautomaten
automatisierbar und daher für den routinebetrieb geeignet.

Martin

Holger Petersen

unread,
Oct 12, 1998, 3:00:00 AM10/12/98
to

>Holger Petersen wrote:

>> Und: Warum schreibst Du Deine Worte _=FCber_ das (ungek=FCrzte) Zitat d=
>er
>> Original-Nachricht, in dem dann auch noch nicht richtig zu erkennen ist=


>,
>> was von wem ge'sagt' wurde?

>> =


>Mal =B4ne ganz andere Frage: kannst du nicht irgendwie an EDTA rankommen?=
> =

Hallo Henning!

Du schreibst zwar unter der Original-Nachricht; aber warum zitierst
Du sie vollständig?

>Gravimetrische Bestimmungen von irgendwelchen Ionen ist so krass
>Fehleranf=E4llig,
>da=DF es selten benutzt wird.

Falsch.
Bei _geübten_ Laboranten gibt's damit die besten Ergebnisse.

>Man lernt es nur, daß man weiß das es das gibt,


>aber ansonsten nimmt man immer die titriermethode, und schreibt ins

>protokoll, daß man es gravimetrisch bestimmt hat


Einem geübten Assistenten fällt das ganz einfach auf...

Der führt nämlich eine Statistik, in der die prozentualen Abweichungen
des Studenten-Wertes zum Sollwert drinstehen. Und daraus sieht er ganz
klar, ob z.B. die Chlorid-Bestimmung 'gravimetrisch', 'potentiometrisch'
oder 'nach Vollhardt' gemacht wurde. Bei letzterem war damals (1976-80)
auch ganz lustig, wie manche Leute trotz falscher Mess-Werte zu "rich-
tigen" Ergebnissen kommen (falsche Annahmen beim Zurück-Rechnen...).

Jede Soll-Methode hat nämlich typische Abweichungen zum "echten" Wert...

Und man sieht genau, ab wann neue Maß-Lösungen im Labor kursieren.

mit nostalgischen Grüßen, Holger

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