Von den Anwohnern der angrenzenden Wohnung wurde nun die
Frage
nach der Gesundheitsgefahr durch die Öldämpfe gestellt.
Meine
Recherchen haben hier aber bis dato zu keinem Ergebnis
geführt,
weder die Gestis Stoffdatenbank, noch andere mir zur
Verfügung
stehenden öffentliche Quellen lassen sich zu diesem Thema
aus.
Wer kann mir hier nähere Informationen liefern?
Dr. Rudolf Kohler
"Rudolf Kohler" <Rudolf...@Dr-Kohler.de> schrieb:
> Bei einem Heizöl- Unfall (abgegangener Schlauch beim
> Befüllen eines Heizöltankes) ist in einem Doppelhaus eine nicht
> unbeträchtliche Menge an Heizöl in die Wand zur angrenzenden
> Wohnung eingedrungen, [...]
> Von den Anwohnern der angrenzenden Wohnung wurde nun die
> Frage nach der Gesundheitsgefahr durch die Öldämpfe gestellt.
So auf Anhieb habe ich nichts konkretes für Dich, aber alleine die
Geruchsbelästigung dürfte doch in Kürze zu einer radikalen Sanierung
führen, oder wie ist das geplant? Der Geruch setzt sich doch womöglich
in allen Einrichtungsgegenständen fest. :-(
Andrea
Rudolf
Gestis sagt da schon ne Menge, aber unter dem Stichwort Diesel
Tobias
Entweder die Wand raus oder kombinierte Heiz- und Vakuumtechnik für
einige Tage.
> Und offensichtlich ist der Hausbesitzer
> da nicht ganz ohne Schuld (undichte Auffangwanne).
ACK
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Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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Zur Präzisierung:
Benzol ist definitiv krebserregend beim Menschen!
Toluol und Xylol sind NICHT krebserregend.
Ansonsten sind im Heizöl auch noch jede Menge von aliphatischen
Kohlenwasserstoffen zu finden.
Das ganze Szenario hört sich nach einer echten Schweinerei an.
Gruß,
Thomas
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Einses ist aber klar (war mir schon vorher klar):
Kanzerogenität / BTEX- Aromaten sind im Benzin zu erwarten,
nicht aber im Diesel bzw. Heizöl. Alleine aufgrund des
niedrigeren Siedepunktes sind diese Stoffe ja alle bereits
abdestilliert.
Rudolf