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Sprengstoffherstellung

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Stephan Dillmann

unread,
Aug 2, 2001, 5:46:00 AM8/2/01
to
Leute lasst das lieber bleiben, denn privat personen dürfen nicht über 1g
Sprengstoff besitzen ohne, dass sie sich strafbar machen und weiterhin haben
die meisten von euch keine Ahnung wie das geht es ist auch äußerst
gefährlich, da man sich schnell verschätzen kann wenn man die Sprengkraft
überschlägt. Die meisten von euch wissen noch nicht ein mal welches
Gasvolumen frei gesetzt wird oder wieviel m/s bei der Sprengung entstehen
oder wie man es richtig zündet, welche Verzögerungszeit man benötigt auch
Experten haben sich schon in die Luft gesprengt und manche Stoffe sind für
euch einfach zu schlagempindlich.

MFG

Alric


Matthias Hipp

unread,
Aug 2, 2001, 10:49:50 AM8/2/01
to

Stephan Dillmann <dillm...@12move.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9kb7hm$1u6$1...@wrath.news.nacamar.de...
Ich habe da eine interessante Link entdeckt, die das Thema hier ankratzt:
www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,148161,00.html
Da haben sich auch Experten drangemacht.
Allerdings habe ich das nur übeflogen, (gerade wenig Zeit) vielleicht stell
ich da mal nacher noch eine Frage, wenn mir was nicht ganz klar wird..
Thema: Der ultimative Sprengstoff aus porösem Silizium. Und da gibts noch
eine Link -
die Amis wollen da einen Ersatz für Tränengas entwickeln, eine
Superstinkbombe.
Wird wohl auf sowas wie H2S rauslaufen.
Frage: Soviel ich weiß ist das doch für die Gesundheit nicht sehr
einträglich, oder?
Gruß
Matthias


P. Prucker

unread,
Aug 2, 2001, 11:16:53 AM8/2/01
to
Matthias Hipp wrote:

> die Amis wollen da einen Ersatz für Tränengas entwickeln, eine
> Superstinkbombe.
> Wird wohl auf sowas wie H2S rauslaufen.
> Frage: Soviel ich weiß ist das doch für die Gesundheit nicht sehr
> einträglich, oder?

Wurde im 2. WK schon hergestellt. Irgendwo habe ich noch die Mixturen.
Die Tarnbezeichnung lautete "Who, me?"

Es gab Ausführungen für Deutschland (vor allem mit Skatol = wirksamer
Bestandteil der Fäces) und für Japan. Die waren gegen Skatol wegen der
"Hausdüngungen" asngeblich unempfindlicher und wurden daher vor allem
mit Butylmercaptan behandelt. Das soll angeblich das Hauptbestandteil im
Sekret des Skunks sein.

P.Pr.

Matthias Hipp

unread,
Aug 2, 2001, 11:19:05 AM8/2/01
to

P. Prucker <P.Pr...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B696E...@t-online.de...

Der Artikel: www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,143661,00.html
Gruß
Matthias

Thomas Steier

unread,
Aug 2, 2001, 1:46:26 PM8/2/01
to
On Thu, 2 Aug 2001 16:49:50 +0200, "Matthias Hipp"
<Matthi...@T-Online.de> wrote:

>Allerdings habe ich das nur übeflogen, (gerade wenig Zeit) vielleicht stell
>ich da mal nacher noch eine Frage, wenn mir was nicht ganz klar wird..
>Thema: Der ultimative Sprengstoff aus porösem Silizium.

Zitat "Spiegel":

|Möglich machen das die besonderen Eigenschaften des Siliziums:
|Wird das poröse Material oxidiert, entstehen - verglichen mit
|herkömmlichen Sprengstoffen - gewaltige Mengen an Energie.

Dürfte also der gleiche Effekt sein wie bei einer ganz gewöhnlichen
Staubexplosion oder einer Aerosolbombe
(http://www.fas.org/man/dod-101/sys/dumb/fae.htm), nur daß das poröse
Material eine vergleichsweise große Oberfläche zur Verfügung stellt,
was die Umsetzung beschleunigt.

CU, Thomas

PS: Jetzt warte ich nur noch auf die ersten "Woher bekomme ich
Siliziumstaub?"-Threats...

--
Wir sind auf dem richtigen Weg -
10.000 Lemminge können sich nicht irren!

Matthias Hipp

unread,
Aug 2, 2001, 2:55:31 PM8/2/01
to

Thomas Steier <thst...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
624jmtcqlvj7i1o14...@4ax.com...
Nichts eifacher als das: nimm deinen Computerchip, an die Werkbank und
feilen...

Thomas Steier

unread,
Aug 2, 2001, 3:27:42 PM8/2/01
to
On Thu, 2 Aug 2001 20:55:31 +0200, "Matthias Hipp"
<Matthi...@T-Online.de> wrote:

>> PS: Jetzt warte ich nur noch auf die ersten "Woher bekomme ich
>> Siliziumstaub?"-Threats...
>
>Nichts eifacher als das: nimm deinen Computerchip, an die Werkbank und
>feilen...

Nöö - da kann ich doch hier niemandem mehr auf die Nerven gehen.

Aber mal im Ernst: in irgendeiner populärwissenschaftlichen
DDR-Zeitschrift (Natur+Technik?) war mal ein Versuch beschrieben, im
Schullabor Silizium aus Quarzsand darzustellen.

CU, Thomas

Matthias Hipp

unread,
Aug 2, 2001, 5:39:18 PM8/2/01
to

Thomas Steier <thst...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag: >
> >> PS: Jetzt warte ich nur noch auf die ersten "Woher bekomme ich
> >> Siliziumstaub?"-Threats...
> >
> >Nichts eifacher als das: nimm deinen Computerchip, an die Werkbank und
> >feilen...
>
> Nöö - da kann ich doch hier niemandem mehr auf die Nerven gehen.
>
> Aber mal im Ernst: in irgendeiner populärwissenschaftlichen
> DDR-Zeitschrift (Natur+Technik?) war mal ein Versuch beschrieben, im
> Schullabor Silizium aus Quarzsand darzustellen.
Ja, muss man wohl nur entsprechend aufwärmen. Quarz ist Siliziumdioxid.
>

Patrick Kursawe

unread,
Aug 2, 2001, 6:02:14 PM8/2/01
to
"Matthias Hipp" <Matthi...@T-Online.de> schrieb:

[Si aus SiO_2]

> Ja, muss man wohl nur entsprechend aufwärmen. Quarz ist Siliziumdioxid.

Aufwärmen. Was schweben Dir denn so für Temperaturen vor?
Und wie viele Oxide kennst Du, die man nur aufwärmen muß, damit sie bei in
Schulversuchen erreichbaren Temperaturen in das Element + Sauerstoff
zerfallen? Stellt man Eisen auch durch Aufwärmen von Eisenoxid her?

Ein gespannter

Patrick

Marcus

unread,
Aug 2, 2001, 6:11:07 PM8/2/01
to

"Patrick Kursawe" <Patrick...@ruhr-uni-bochum.de> schrieb im
Newsbeitrag news:6lick9...@tux.kursapbr.dialup.ruhr-uni-bochum.de...

Marcus

unread,
Aug 2, 2001, 6:12:05 PM8/2/01
to
> > Ja, muss man wohl nur entsprechend aufwärmen. Quarz ist Siliziumdioxid.
>
> Aufwärmen. Was schweben Dir denn so für Temperaturen vor?
> Und wie viele Oxide kennst Du, die man nur aufwärmen muß, damit sie bei in
> Schulversuchen erreichbaren Temperaturen in das Element + Sauerstoff
> zerfallen? Stellt man Eisen auch durch Aufwärmen von Eisenoxid her?

hi

muss mich mal einklinken - hab mal in tv gesehen wie sie aus sand und noch
zich zutaten glashergestellt haben bei temperaturen von 1200 grad allesdings
ist vielleicht nen bissle heiss für nen schulversuch
so im back ofen bei 250 grad kriegste die oxide wohl kaum gebacke im
wahrsten sinne des wortes


gruss marcus

Elmar Schaten

unread,
Aug 3, 2001, 3:33:24 AM8/3/01
to
Im Artikel <6lick9...@tux.kursapbr.dialup.ruhr-uni-bochum.de> schrieb
"Patrick Kursawe" <Patrick...@ruhr-uni-bochum.de>:

> Aufwärmen. Was schweben Dir denn so für Temperaturen vor? Und wie viele
> Oxide kennst Du, die man nur aufwärmen muß, damit sie bei in
> Schulversuchen erreichbaren Temperaturen in das Element + Sauerstoff
> zerfallen? Stellt man Eisen auch durch Aufwärmen von Eisenoxid her?

villeicht eine art redox prozess ???

Elmar Schaten

unread,
Aug 3, 2001, 3:39:58 AM8/3/01
to
Im Artikel <9kb7hm$1u6$1...@wrath.news.nacamar.de> schrieb "Stephan Dillmann"
<dillm...@12move.de>:

ich muss dem mal voll zustimmen ich weiss naemlich wie die firmen die
sowas professionel machen tun (teilweise mit ferngesteuerten aparaturen
aus sicherer entfernung)

ausserdem werden nitratsprengstoffe wie TNT, RDX, HMX und so weiter alle
erst noch gereinigt (unkristallisirt) und flegmatisirt (ich hoffe ich hab
das richtig geschrieben)

das militaer und sprengmeister schmeissen mit dem zeug nur so umsich weil
flegmatisirte sprengstoffe einen speziellen zuender brauchen sonst brennen
die einfach ab ohne flegmatisirund ist das lebensmuede und zuhause
flegmatisiren is bloedsin

Elmar Schaten

unread,
Aug 3, 2001, 3:42:04 AM8/3/01
to
Im Artikel <9kbplf$67k$05$1...@news.t-online.com> schrieb "Matthias Hipp"
<Matthi...@t-online.de>:

> die Amis wollen da einen Ersatz für Tränengas entwickeln, eine
> Superstinkbombe.
> Wird wohl auf sowas wie H2S rauslaufen. Frage: Soviel ich weiß ist das
> doch für die Gesundheit nicht sehr einträglich, oder? Gruß

was mal lustig waere waere distickstoffmonoxid (lachgas)

Hartmut Lehmann

unread,
Aug 3, 2001, 2:45:10 AM8/3/01
to
Marcus schrieb:

>
> > > Ja, muss man wohl nur entsprechend aufwärmen. Quarz ist Siliziumdioxid.
> >
> > Aufwärmen. Was schweben Dir denn so für Temperaturen vor?
> > Und wie viele Oxide kennst Du, die man nur aufwärmen muß, damit sie bei in
> > Schulversuchen erreichbaren Temperaturen in das Element + Sauerstoff
> > zerfallen? Stellt man Eisen auch durch Aufwärmen von Eisenoxid her?
>
> hi
>
> muss mich mal einklinken - hab mal in tv gesehen wie sie aus sand und noch
> zich zutaten glashergestellt haben bei temperaturen von 1200 grad allesdings
> ist vielleicht nen bissle heiss für nen schulversuch

Ganz so hoch muß man nicht gehen, mit Sand und Soda kann man auf einer
Asbestunterlage (Umweltfreaks nehmen einen Tonscherben) mit einer
Bunsenflamme schon gut Alkaliglas erschmelzen. Die alten Phönizier haben
das mit Sodabrocken im Wüstensand und einem Kamelmistfeuer auch schon
gemacht :-)

Hier ging es allerdings um etwas anderes, pyrochemisch kann man Si aus
SiO2 durch Reduktion mit Metallen (Thermit-Verfahren) gewinnen -
allerdings nicht sehr rein. Zur Herstellung von Reinstsilizium aus der
Gasphase finden sich genügend Treffer bei Google- "Reinstzilizium" und
"Herstellung".

MfG

Hartmut

Patrick Kursawe

unread,
Aug 3, 2001, 3:27:30 AM8/3/01
to
"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb:

Klar. Nur braucht man, wenn etwas "red" werden soll, auch etwas was "ox"
wird :-)

Wenn man Si gewinnen will, kann man das wie bei Eisen auch mit Kohlenstoff
machen - man muß nur mit den Mengenverhältnissen aufpassen, damit man kein
Siliciumcarbid herstellt und man braucht andere Reaktionsbedingungen
(Lichtbogen wars glaube ich, hab den HoWi nicht hier). Wenn mans gerne
in besserer Reinheit hätte, siehe HoWi - irgendwas mit Silanen und
halogenierten Silanen gabs da.

Tschüs, Patrick

Patrick Kursawe

unread,
Aug 3, 2001, 3:28:53 AM8/3/01
to
"Marcus" <Marcus...@gmx.de> schrieb:

> muss mich mal einklinken - hab mal in tv gesehen wie sie aus sand und noch
> zich zutaten glashergestellt haben bei temperaturen von 1200 grad allesdings
> ist vielleicht nen bissle heiss für nen schulversuch
> so im back ofen bei 250 grad kriegste die oxide wohl kaum gebacke im
> wahrsten sinne des wortes

Glasherstellung - schön und gut, aber Matthias wollte Silicium herstellen.

Tschüs, Patrick

Patrick Kursawe

unread,
Aug 3, 2001, 3:31:29 AM8/3/01
to
"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb:
[Sprengstoffe zünden]

> ich muss dem mal voll zustimmen ich weiss naemlich wie die firmen die
> sowas professionel machen tun (teilweise mit ferngesteuerten aparaturen
> aus sicherer entfernung)

Teilweise? Wie denn sonst noch? Oder zählen die Leute, die Aufschlagzünder,
Zeitzünder und Stolperdrähte benutzen für Dich mit zu den "firmen, die
sowas professionell machen"?

SCNR,

Patrick

Stephan Dillmann

unread,
Aug 3, 2001, 5:29:40 AM8/3/01
to
Meines Wissens wurde Si aus Quarzsand gewonnen, indem es bei extrem hohen
Temperaturen gereinigt wurde, es war in einem Lichtbogen bei ca.2000°C kann
mich aber auch täuschen. Wie es genau reagiert und mit welchen Stoff der
Sauerstoff reagiert oder ob er mit sich selbst zu O2 reagiert weis ich
nicht, da ich in keinem Buch mehr darüber gefunden habe, als die Tatsache
mit dem Lichtbogen.

MFG


Holger Krause

unread,
Aug 3, 2001, 5:59:53 AM8/3/01
to
Hi

Also jetzt machen wor das mal professionell.
Herstellung von Silizium:

SiO2 reinigen und dann im erhitzten Wasserstoffstoff glühen. Dabei entsteht
Silan (Silziumwasserstoff), dieser wird dann abgeleitet und an einer heißen
Stelle erhitzt, dabei zerfällt dieser zu reinst Silizium und Wasserstoff.
Der Wasserstoff wird wieder in den Arbeitsprozess zurück geführt.

Auch nur mal so es heit nicht flagmatisieren sondern Plagmatisieren und
weiterhin sind solche Sachen wie RDX und TNT nicht plagmatisiert, weil die
schon von selber so schwer zu zünden sind. Solche Sachen wie
Glycerintrinitrat müssen plagmatisiert werden.

MfG Holger


Andreas Haimberger

unread,
Aug 3, 2001, 7:17:47 AM8/3/01
to
"Holger Krause" <hobbyc...@t-online.de> schrieb in der Newsgroup
"Dilettantenstadel" (vormals de.sci.chemie) so einiges im Beitrag:
news:9kdspc$9b0$07$1...@news.t-online.com... (Zitate gekürzt)

<Ironiemodus an>

> Also jetzt machen wor das mal professionell.

Jo, Boss, mochen wor.

> Herstellung von Silizium:
>
> SiO2 reinigen und dann im erhitzten Wasserstoffstoff glühen. Dabei
> entsteht Silan (Silziumwasserstoff)

Aha, deshalb wird dieses "Silan" also als Weichspüler verwendet -
macht aus Filz durch Reaktion mit "Silziumwasserstoff" Silz (Silz,
der: seidig glänzender, weicher Filz).

> Auch nur mal so es heit nicht flagmatisieren sondern Plagmatisieren
> und weiterhin sind solche Sachen wie RDX und TNT nicht
plagmatisiert,
> weil die schon von selber so schwer zu zünden sind. Solche Sachen
wie
> Glycerintrinitrat müssen plagmatisiert werden.

Na dann bin ich ja froh, dass Sprengstoffe nicht _pragmatisiert_
werden. Wir haben schon genug Beamte (obwohl die wenigsten davon
explodieren). Vermutlich liegt der eigentliche Sinn der
Pragmatisierung ja darin, Beamte auf den Umgang mit lästigen
Dummbürgern vorzubereiten. Normale, nicht pragmatisierte Angestellte
würden da möglicherweise auch zu leicht explodieren.

</Ironiemodus aus>

<Beginn des ernstzunehmenden Teils>

Silizium wird mit zwei Verfahren technisch erzeugt:

1. Entweder im Hochofen aus Quarzsand und Kohle, dieses Silizium wird
als Zusatz für Legierungen verwendet (Trafobleche). Wenn bei der
Verhüttung auch noch Eisenerz zugesetzt wird, erhält man
"Ferrosilizium", eine Legierung aus Eisen und Silizium, das einfach
und bequem als Legierungsrohstoff eingesetzt werden kann.

2. Die Umsetzung von Siliziumtetrachlorid mit Wasserstoff bei hoher
Temperatur liefert hochreines Silizium für die Halbleiterindustrie.
Dieses Silizium wird noch weiter gereinigt (Zonenschmelzen). Letztlich
wird aus der Schmelze ein Einkristall gezogen (Czochralsky-Verfahren).

Dass man Silan (SiH4) aus Quarz und Wasserstoff erzeugen kann, ist mir
neu. Silan wird auch nicht für die Reinstsiliziumherstellung
verwendet, sondern für Silikon-Kunststoffe.

Es heißt nicht flagmatisieren, auch nicht Plagmatisieren, sondern
phlegmatisieren (Phlegma, das: historischer Begriff für langsames,
gleichgültiges Temperament).

</Ende des ernstzunehmenden Teils>

MFG, Andy

I. Liebe

unread,
Aug 3, 2001, 7:27:05 AM8/3/01
to
Hallo,

Holger Krause <hobbyc...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9kdspc$9b0$07$1...@news.t-online.com...


> Auch nur mal so es heit nicht flagmatisieren sondern Plagmatisieren und

Du meintes sicher Plaquematisieren. Das ist der Vorgang, der sich über Nacht
an den Zähnen abspielt und der morgens durch Zähneputzen umgekehrt wird.

*LOL*

Gruß Ingo

--
Ich tue das,
weil ich ein absolut reines Gewissen habe...
http://ingoliebe.tripod.com/

Joerg Geiger

unread,
Aug 3, 2001, 9:52:32 AM8/3/01
to
Andreas Haimberger <andreas.h...@chello.at> wrote:
> "Holger Krause" <hobbyc...@t-online.de> schrieb in der Newsgroup
> "Dilettantenstadel" (vormals de.sci.chemie) so einiges im Beitrag:
> news:9kdspc$9b0$07$1...@news.t-online.com... (Zitate gekürzt)
>> Also jetzt machen wor das mal professionell.
> Jo, Boss, mochen wor.
[..]

>> Auch nur mal so es heit nicht flagmatisieren sondern Plagmatisieren
>> und weiterhin sind solche Sachen wie RDX und TNT nicht
> plagmatisiert,
>> weil die schon von selber so schwer zu zünden sind. Solche Sachen
> wie
>> Glycerintrinitrat müssen plagmatisiert werden.

> Na dann bin ich ja froh, dass Sprengstoffe nicht _pragmatisiert_
> werden.

Dann weisst Du anscheinend auch nicht dass: "es heisst nu-ku-lar!"
(H. Simpson). Ich frage mich nur: liegt es an der zunehmenden Zahl
an Trolls hier, an der Hitze, den Schulferien, dass die Diskussions-
beitraege immer abstruser werden?

--
***********************************************************************
* J"org Geiger - Institut f"ur Klinische Biochemie und Pathobiochemie *
* Universit"at W"urzburg *
* gei...@klin-biochem.uni-wuerzburg.de *
***********************************************************************

Thomas Steier

unread,
Aug 3, 2001, 10:37:55 AM8/3/01
to
On Fri, 03 Aug 2001 08:45:10 +0200, Hartmut Lehmann
<leh...@ipht-jena.de> wrote:

>Hier ging es allerdings um etwas anderes, pyrochemisch kann man Si aus
>SiO2 durch Reduktion mit Metallen (Thermit-Verfahren) gewinnen -
>allerdings nicht sehr rein. Zur Herstellung von Reinstsilizium aus der
>Gasphase finden sich genügend Treffer bei Google- "Reinstzilizium" und
>"Herstellung".

So kompliziert war es AFAIK eigentlich nicht (ok, über die Reinheit
des Endproduktes wurde nix ausgesagt). Irgendwie war es ein teilweise
"nasser" Vorgang, bei dem auf jeden Fall Salzsäure ins Spiel kam. Das
Zwischenprodukt wurde im Reagenzglas erhitzt, wobei Silizium als
"Schwamm" entstehen sollte. Aber wie gesagt, das ist jetzt bestimmt 15
Jahre her, und so genau hab ich mir das nicht gemerkt.

Elmar Schaten

unread,
Aug 3, 2001, 6:50:51 PM8/3/01
to
Im Artikel <9kdjp2$514$1...@sunu789.rz.ruhr-uni-bochum.de> schrieb "Patrick
Kursawe" <Patrick...@ruhr-uni-bochum.de>:

> Klar. Nur braucht man, wenn etwas "red" werden soll, auch etwas was "ox"
> wird :-)
>
> Wenn man Si gewinnen will, kann man das wie bei Eisen auch mit
> Kohlenstoff machen - man muß nur mit den Mengenverhältnissen aufpassen,
> damit man kein Siliciumcarbid herstellt und man braucht andere
> Reaktionsbedingungen (Lichtbogen wars glaube ich, hab den HoWi nicht
> hier). Wenn mans gerne in besserer Reinheit hätte, siehe HoWi -
> irgendwas mit Silanen und halogenierten Silanen gabs da.

ich hab mal was von wasserstoff gehoert

Elmar Schaten

unread,
Aug 3, 2001, 6:55:51 PM8/3/01
to
Im Artikel <9kdk0h$514$3...@sunu789.rz.ruhr-uni-bochum.de> schrieb "Patrick
Kursawe" <Patrick...@ruhr-uni-bochum.de>:

> Teilweise? Wie denn sonst noch? Oder zählen die Leute, die
> Aufschlagzünder, Zeitzünder und Stolperdrähte benutzen für Dich mit zu
> den "firmen, die sowas professionell machen"?

die in sprengkapseln benoetigten sprengstoffe werden nur in kleinen
mengen hergestellt. das wird meistens von hand gemacht (schutzmasnamen
gibt es trozdem)

Patrick Kursawe

unread,
Aug 3, 2001, 1:41:25 PM8/3/01
to
"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb:

> die in sprengkapseln benoetigten sprengstoffe werden nur in kleinen
> mengen hergestellt. das wird meistens von hand gemacht (schutzmasnamen
> gibt es trozdem)

Mein Fehler, ich hatte irgendwie nicht gepeilt, daß sich die Sache mit
"ferngesteuerten Apparaturen aus sicherer Entfernung" auf die Produktion
bezog und hab mich gewundert, wieso jemand diese Aspekte beim _zünden_
von Sprengstoff so betont :-)

Bin wohl mit den Gedanken schon im Urlaub,

Patrick

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 4, 2001, 6:31:55 AM8/4/01
to
"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb:

> erst noch gereinigt (unkristallisirt) und flegmatisirt (ich hoffe ich hab
> das richtig geschrieben)


*umkristallisiert* und *phlegmatisiert.*
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
------------------------------------------------
http://www.cneweb.de/home/chemietechnik

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 4, 2001, 6:24:46 AM8/4/01
to
"Thomas Steier" <thst...@gmx.de> schrieb:

> So kompliziert war es AFAIK eigentlich nicht (ok, über die Reinheit
> des Endproduktes wurde nix ausgesagt). Irgendwie war es ein teilweise
> "nasser" Vorgang, bei dem auf jeden Fall Salzsäure ins Spiel kam. Das
> Zwischenprodukt wurde im Reagenzglas erhitzt, wobei Silizium als
> "Schwamm" entstehen sollte. Aber wie gesagt, das ist jetzt bestimmt 15
> Jahre her, und so genau hab ich mir das nicht gemerkt.


Im kleinem rel. leicht darstellbar ist Si auch im Reagenzglas:

Feines SiO2 und Mg(-pulver), bei leichtem stöchiometrischem
Überschuss des MG, vermischen und in einem Reagenzglas über
der Teclubrennerflamme zur Reaktion bringen. (Schutzbrille, Zange, feuerfeste Unterlage...). Die Reaktion ist exotherm und gut zu
erkennen. Das Produktgemisch ist (grau-)schwarz.
Bei Zugabe von einigen Tropfen HCl-Lösung kommt zu einer kleinen
"Explosion" im Reagenzglas (sofern noch ganz) infolge Silanildung.

Elmar Schaten

unread,
Aug 5, 2001, 9:19:46 PM8/5/01
to
Im Artikel <624jmtcqlvj7i1o14...@4ax.com> schrieb "Thomas
Steier" <thst...@gmx.de>:

> Zitat "Spiegel":
>
> |Möglich machen das die besonderen Eigenschaften des Siliziums: |Wird
> das poröse Material oxidiert, entstehen - verglichen mit |herkömmlichen
> Sprengstoffen - gewaltige Mengen an Energie.
>
> Dürfte also der gleiche Effekt sein wie bei einer ganz gewöhnlichen
> Staubexplosion oder einer Aerosolbombe
> (http://www.fas.org/man/dod-101/sys/dumb/fae.htm), nur daß das poröse
> Material eine vergleichsweise große Oberfläche zur Verfügung stellt, was
> die Umsetzung beschleunigt.

ich hab im technik unterricht an meiner schule gelernt dass man mit
sanitaer-silikon loecher in waende sprengen kann

es hat ein leihe versucht eine steckdose zu montieren und weil er es
besonders wasserfest haben wollte (feuchte mauer) hat er das loch mit
silikon ausgeschmiert und die steckdose direckt in das zeuch eingebettet.
das resultat war ein lauter knall als der strom eingeschaltet wurde und
ein loch in der wand.

silikon ist manchmal ein wunderbarer isolator, aber nicht wenn er noch
weich ist.

Si2HO2 (wem das was sagt).

Elmar Schaten

unread,
Aug 5, 2001, 9:22:29 PM8/5/01
to
ergaenzung das waren nicht die amis die das rausfanden, das waren die
deutschen

http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99991103

viel spass.

ich stehe doch noch in euren testamenten ???

Matthias Hipp

unread,
Aug 5, 2001, 4:16:33 PM8/5/01
to

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag: >

> > Zitat "Spiegel":
> >
> > |Möglich machen das die besonderen Eigenschaften des Siliziums: |Wird
> > das poröse Material oxidiert, entstehen - verglichen mit |herkömmlichen
> > Sprengstoffen - gewaltige Mengen an Energie.
> >
> ich hab im technik unterricht an meiner schule gelernt dass man mit
> sanitaer-silikon loecher in waende sprengen kann

Tut mir leid, aber ich glaube schlichtweg nicht, dass sowas verkauft werden
würde.
Stimmt absolut nicht.

> es hat ein leihe versucht eine steckdose zu montieren und weil er es
> besonders wasserfest haben wollte (feuchte mauer) hat er das loch mit
> silikon ausgeschmiert und die steckdose direckt in das zeuch eingebettet.
> das resultat war ein lauter knall als der strom eingeschaltet wurde und
> ein loch in der wand.

1. Sehr schlechte Isolierung.
2. Es gibt keine Explosivstoffe, die hochgehen, wenn man Strom dranlegt
(Kein Glühzünder!)

3. Du hast die Link beim "Spiegel" zum "NewScientist" angeklickt.
Hättest du das zuerst gelesen, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass da
exakt das selbe drinsteht - auf Deutsch - wie beim "NewScientist". Der
Grund, weshalb du so total danebenliegst: SILIZIUM heißt auf Englisch nun
mal SILICON! Brauchste auch nicht zu Protestieren, ich hab's im Lexikon
nachgeschaut.
Eine Silikonbombe als solche ist also Makulatur. Wende diesen Begriff in
Zukunft lieber wieder auf für dich eher zutreffende amerikanische
Busentussen an.
Also lass die Erfinderei mit irgendwelchen Bekannten oder von irgendwelchen
Hörensagen, wonach die Löcher in irgendwelche Wände gesprengt haben: Silikon
ist nun mal kein Explosivstoff.
Nachdem du jetzt so auf die Nase geflogen bist:
in Zukunft erst nachdenken, dann posten.
Oder pass im Technikunterricht besser auf!
Gruß
Matthias

>
> silikon ist manchmal ein wunderbarer isolator, aber nicht wenn er noch
> weich ist.

Silikon ist übrigens immer weich.


>
> Si2HO2 (wem das was sagt).

Kann die Formel jemand bestätigen?
Glaube jetzt nämlich nicht mehr so an die Einfachstformel.


Andreas Haimberger

unread,
Aug 5, 2001, 4:49:20 PM8/5/01
to

"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9kk67n$6du$07$1...@news.t-online.com...

[...] (Zitat Silizium-Sprengstoff)

> ich hab im technik unterricht an meiner schule gelernt dass man
> mit sanitaer-silikon loecher in waende sprengen kann

Sag mal, welche "Techniker-Schule" hast du eigentlich besucht? Welche
Ausbildung hast du konkret?

> silikon ist manchmal ein wunderbarer isolator, aber nicht wenn
> er noch weich ist.
> Si2HO2 (wem das was sagt).

Woher hast du diese eigenartige Formel? Was soll das für eine
Verbindung sein? Abgesehen davon, Silizium und Silikon sind zwei
völlig unterschiedliche Stoffe.

MFG, Andy


Elmar Schaten

unread,
Aug 5, 2001, 11:56:24 PM8/5/01
to
Im Artikel <9kk9un$n6r$05$1...@news.t-online.com> schrieb "Matthias Hipp"
<Matthi...@t-online.de>:

> 1. Sehr schlechte Isolierung.

das weiss ich auch

> 2. Es gibt keine Explosivstoffe, die hochgehen, wenn man Strom dranlegt
> (Kein Glühzünder!)

explosion ist ein fuer mich nicht fest deffinirter begriff seit ich
erfahren habe dass verschiedene berufszweige ihn anderweitig einsetzen

z.b.:

feuerwehr:
explosion ist in m/s gemessen d.h. zwischen 1 und 1000 m/s
detonation schneller
verpuffung langsamer

andere sagen da:
explosion eilt die druckwelle der flamme vorraus d.h. es wird
unverbrantes material in der luft verteilt (gross und hell)
detonation umgekert die flamme ist im koerper und schiebt das
brennmaterial nicht vor sich her.

und es muss keine verbrennung sein es koennte auch eine stark
verdampfende fluessigkeit sein oder ein platzender tank.

> 3. Du hast die Link beim "Spiegel" zum "NewScientist" angeklickt.

hab ich nicht, ich hab den link von anderen quellen.

> Hättest du das zuerst gelesen, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass
> da exakt das selbe drinsteht - auf Deutsch - wie beim "NewScientist".

ich weiss

> Der Grund, weshalb du so total danebenliegst: SILIZIUM heißt auf
> Englisch nun mal SILICON! Brauchste auch nicht zu Protestieren, ich
> hab's im Lexikon nachgeschaut.

ich weiss das auch

> Eine Silikonbombe als solche ist also Makulatur. Wende diesen Begriff in
> Zukunft lieber wieder auf für dich eher zutreffende amerikanische
> Busentussen an.

so nennt das pentagon das mitlerweile und die setzen standarts im
sprengstoff bereich, genau wie RDX, HMX, PETN u.s.w..

> Also lass die Erfinderei mit irgendwelchen Bekannten oder von
> irgendwelchen Hörensagen, wonach die Löcher in irgendwelche Wände
> gesprengt haben: Silikon ist nun mal kein Explosivstoff.

muss er nicht im chemischem sinne
denke an (feuchte Wand und schlechter Isolator)
schlechter isolator heisst gute heizung, druckaufbau, chemische
zersetzung durch den strom, mauer wird heiss, mauer knackt (machen die
manchmal), druck entweicht, (schnelle) verbrennung (etst mischt sich
alles dan gezuendet), mauer schon sehr instabil, mauer bricht (12cm
staerke - tiefe des loches) ... und vieles weiteres ...

das is ne verkettung unguenstiger umstaende und wirklich passiert aber
trozdem war es nur eine art schaerz

wenn du im silikon nach explosivstoffen suchst denkst du fuer
unfalverhuetung aufjeden fall zu chemisch fuer die chemie ist es ok
nur solltest du wissen das sowas mit weichmachern konservirungsmitteln
und farbstoffen versetzt ist (ich sagte nicht umsonst sanitaer-silikon,
ich meine das im baumarkt)

> Nachdem du jetzt so auf die Nase geflogen bist: in Zukunft erst
> nachdenken, dann posten. Oder pass im Technikunterricht besser auf!

ich habe aufgepasst.

ps.: wenn du dir denkst warum sicherung nicht raus ist dann liegt das
daran dass die sicherungen (ich meine nicht fehlerstronschutzschalter)
eigentlich zwei sind, eine stromstoss sicherung die magnetisch ausgeloesst
wird aber erst bei sehr viel strom und eine bimetalsicherung die
verzoegert reagirt ausserdem sind 16A verdammt viel, die
schmelzsicherungen im hauptverteiler machen da garnix

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 12:00:04 AM8/6/01
to
Im Artikel <9kkbjd$5139f$1...@ID-82928.news.dfncis.de> schrieb "Andreas
Haimberger" <andreas.h...@chello.at>:

> "Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:9kk67n$6du$07$1...@news.t-online.com...
>
> [...] (Zitat Silizium-Sprengstoff)
>
>> ich hab im technik unterricht an meiner schule gelernt dass man mit
>> sanitaer-silikon loecher in waende sprengen kann
>
> Sag mal, welche "Techniker-Schule" hast du eigentlich besucht? Welche
> Ausbildung hast du konkret?

das kann man ich hab schon wem anderes geantwortet les das von ihm
du denkst zu chemisch
die aegypter haben grosse felsen mit wassergetraenkten holzkeilen
gesprenkt



>> silikon ist manchmal ein wunderbarer isolator, aber nicht wenn er noch
>> weich ist.
>> Si2HO2 (wem das was sagt).
>
> Woher hast du diese eigenartige Formel? Was soll das für eine Verbindung
> sein? Abgesehen davon, Silizium und Silikon sind zwei völlig
> unterschiedliche Stoffe.

ich weiss

Andreas Haimberger

unread,
Aug 6, 2001, 2:27:46 AM8/6/01
to

"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9kkfk9$6ni$04$1...@news.t-online.com...

> du denkst zu chemisch

Dies ist eine Chemie-Newsgroup. Beiträge, die nichts oder nur sehr am
Rande mit Chemie zu tun haben, sind hier OT (=off topic), also nicht
dem Thema entsprechend.

Wenn sich deine Beiträge auf wirre und halb verstandene Zitate aus
zweifelhaften Quellen beschränken, solltest du es lieber lassen. Du
wirst sonst bald nicht mehr ernst genommen. Zumindest bei mir liegst
du mittlerweile nahe am "Troll".

> > Abgesehen davon, Silizium und Silikon sind zwei völlig
> > unterschiedliche Stoffe.
>
> ich weiss

Dieses Wissen kommt aber in deinen Beiträgen nicht zum Ausdruck.
Außerdem hast du immer noch nicht meine Frage beantwortet:
Was soll bitte Si2HO2 für eine Verbindung sein und was hat diese
Formel mit Silikon-Dichtmasse zu tun (die angeblich noch dazu ein
elektrisch zündbarer Sprengstoff sein soll)?

MFG, Andy


Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 10:45:42 AM8/6/01
to
Im Artikel <9kldg2$58cqb$1...@ID-82928.news.dfncis.de> schrieb "Andreas
Haimberger" <andreas.h...@chello.at>:

> Dieses Wissen kommt aber in deinen Beiträgen nicht zum Ausdruck.
> Außerdem hast du immer noch nicht meine Frage beantwortet: Was soll
> bitte Si2HO2 für eine Verbindung sein und was hat diese Formel mit
> Silikon-Dichtmasse zu tun (die angeblich noch dazu ein elektrisch
> zündbarer Sprengstoff sein soll)?

ich sagte nicht das das ein elektrisch zeundbarer sprengstoff (im
chemischem sinne) sein soll aber zieh doch mal die umgebung und
elektrochemie heran, und ich glaub elektrochemie is garnicht so abwegig
in dieser gruppe (es steht ja soger das word chemie drinn)

du kennst dich doch mit der elektrolyse aus oder???
in feuchten waenden finden sich inner elektrolyte, wenn auch nur in
kleinen mengen aber das reicht.
wasser ist auch nicht das problem.
das silikon dichtet ab und erzeugt auch noch waerme (grosser wieerstand)
die sicherung (Ausloesecharakteristic K) schaltet erst viel zu spaet
eine 16A sicherung dieses typskann 90 sec das doppelte aushaltenoder auch
2 sec das 14 fache
soweit ich weiss muesste dich unter den bedingungen das silicon entweder
durch waerme oder durch strom zersetzen (wenns der strom nicht macht dann
halt die waerme!!!)

wie wuerdest du dann die freigegebene energie einschaetzen (die energie
greift nicht von aussen an sondern von innen)

die formel hast du schon richtig verstanden ich haette auch "*g*" oder so
schreiben koennen, ich hab zwar nicht viel arnung von chemie aber die NG
is irgendwie ein bischen schmalspurig

jetzt is mir eher *ggggrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr* zumute

Matthias Hipp

unread,
Aug 6, 2001, 6:17:34 AM8/6/01
to

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9klleq$hh6$03$1...@news.t-online.com...

> Im Artikel <9kldg2$58cqb$1...@ID-82928.news.dfncis.de> schrieb "Andreas
> Haimberger" <andreas.h...@chello.at>:
>
> > Dieses Wissen kommt aber in deinen Beiträgen nicht zum Ausdruck.
> > Außerdem hast du immer noch nicht meine Frage beantwortet: Was soll
> > bitte Si2HO2 für eine Verbindung sein und was hat diese Formel mit
> > Silikon-Dichtmasse zu tun (die angeblich noch dazu ein elektrisch
> > zündbarer Sprengstoff sein soll)?
>
> ich sagte nicht das das ein elektrisch zeundbarer sprengstoff (im
> chemischem sinne) sein soll aber zieh doch mal die umgebung und
> elektrochemie heran, und ich glaub elektrochemie is garnicht so abwegig
> in dieser gruppe (es steht ja soger das word chemie drinn)
>
> du kennst dich doch mit der elektrolyse aus oder???
> in feuchten waenden finden sich inner elektrolyte, wenn auch nur in
> kleinen mengen aber das reicht.
> wasser ist auch nicht das problem.
> das silikon dichtet ab und erzeugt auch noch waerme (grosser wieerstand)
> die sicherung (Ausloesecharakteristic K) schaltet erst viel zu spaet
> eine 16A sicherung dieses typskann 90 sec das doppelte aushaltenoder auch
> 2 sec das 14 fache
> soweit ich weiss muesste dich unter den bedingungen das silicon entweder
> durch waerme oder durch strom zersetzen (wenns der strom nicht macht dann
> halt die waerme!!!)

Vielleicht könntest du ja mal konkrete Quellen angeben und in korrektem
Deutsch
schreiben.
Bis jetzt sieht das wenig seriös aus, und ich muss sagen, dass ich dir deine
Theorien von einer potenziellen Elektrolyse etc. nicht abnehme.
Gruß
Matthias

Andreas Zoerb

unread,
Aug 6, 2001, 7:10:03 AM8/6/01
to
Hallo Elmar !


Null Ahnung von Chemie, von Orthografie noch viel weniger, was machst Du
eigentlich hier ???


Und hör bitte auf diese Newsgroup als "schmalspurig" zu bezeichnen, ich bin
sicher nicht der Einzige, der sie für die kompetenteste und umfangreichste ihrer
Art hält...


Gruß Andreas
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Peter Meier

unread,
Aug 6, 2001, 7:42:27 AM8/6/01
to
"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> wrote in message news:<9kk6cq$j80$03$1...@news.t-online.com>...

> ergaenzung das waren nicht die amis die das rausfanden, das waren die
> deutschen
>
> http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99991103
>
> viel spass.

Oder im Orginalartikel: Strong Explosive Interaction of Hydrogenated
Porous Silicon with Oxygen at Cryogenic Temperature, D. Kovalev, V.
Yu. Timoshenko, N. Künzner, E. Gross, and F. Koch im Phys. Rev. lett.
vom Aug., 6.
http://prl.aps.org/ Vol. 87 Page #: 068301

Uwe Bieling

unread,
Aug 6, 2001, 8:51:39 AM8/6/01
to
"Andreas Zoerb" <ma...@zoerb.net> schrieb:

Hi,

> Null Ahnung von Chemie, von Orthografie noch viel weniger, was machst Du
> eigentlich hier ???

Fehlt doch nur noch ein "Verstehst du?" ;-)

Ciao,
Uwe
--
"Der Erfolg verändert keinen Menschen, er entlarvt ihn." (Max Frisch)


I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 9:18:17 AM8/6/01
to
Hallo,

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9klleq$hh6$03$1...@news.t-online.com...

> jetzt is mir eher *ggggrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr* zumute

Was meinst Du, wie es einem zumute ist, wenn man
deine Postings liest? Ich vermute mal, Deine Tastatur
klemmt etwas. Insbesondere die Shift Taste.

Warum liest Du eigendlich diese NG, wenn Du sie für
schmalspurig hältst? Bist Du angefressen, weil man die
Silikonexplosion in Frage gestellt hat?

Meiner Meinung nach absoluter Bullshit. Ich komme vom Fach.
Was da passiert sein könnte, ist ein Kurzschluss durch Falscheinklemmen
einer zu hoch abgesicherten Dose. Mehr wird es nicht gewesen sein.

Bei einem solchen Kurzschluss verdampfen sogar Kombizangen.
Und was hat man, wenn etwas schlagartig Gasdruck aufbaut?
Und das noch in einem abgeschlossenem Behältnis?
Na klar, eine Explosion. Auch Kupferleiter verdampfen, wenn man
die 15 Ampere / Quadratmillimeter Leitungsquerschnitt erheblich überschreitet.

Aber das hat mit feuchtem Silikon eher wenig zu tun.
Da frage ich mich, was Dozenten heutzutage raushauen.

Thomas Görlach

unread,
Aug 6, 2001, 10:09:15 AM8/6/01
to
Hallo,


> "I. Liebe" schrieb:
>
> [Explosion von "feuchtem Silicon" bei "Isolation" einer Steckdose]


>
> Meiner Meinung nach absoluter Bullshit. Ich komme vom Fach.

aha.

> Was da passiert sein könnte, ist ein Kurzschluss durch Falscheinklemmen
> einer zu hoch abgesicherten Dose. Mehr wird es nicht gewesen sein.

wieso Falscheinklemmen? Ich vermute mal, dass das "feuchte Silicon" eine ganz
ordentliche elektrische Leitfähigkeit (Elektrolyt!) aufweist (zumindest einige
Sorten stinken massiv nach Essigsäure), wodurch ein Kurzschluss mit folgenden
Auswirkungen verursacht würde:

> Bei einem solchen Kurzschluss verdampfen sogar Kombizangen.
> Und was hat man, wenn etwas schlagartig Gasdruck aufbaut?
> Und das noch in einem abgeschlossenem Behältnis?
> Na klar, eine Explosion. Auch Kupferleiter verdampfen, wenn man
> die 15 Ampere / Quadratmillimeter Leitungsquerschnitt erheblich überschreitet.
>
> Aber das hat mit feuchtem Silikon eher wenig zu tun.

Aber hallo!
Vielleicht weniger mit den Sprengstoff-typischen Eigenschaften der Siliconmasse,
aber doch mit den die Leitfähigkeit beeinflussenden Eigenschaften.

Für nennenswerte Gasentwicklung oder Reaktionen infolge elektrolytischen
Stoffumsatzes ist der Haushaltsübliche Wechselstrom eigentlich zu hochfrequent.

Servus,
Thomas

--

Thomas Görlach, Arbeitsgruppe Angewandte Elektrochemie und Chemische
Umwelttechnik an der Technischen Universität München
Lichtenbergstraße 4, D-85748 Garching, Tel: +49 89 289 13093, Fax: +49 89 289
13473
www.lrz-muenchen.de/~aae


I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 10:21:35 AM8/6/01
to
Hallo,

Thomas Görlach <thomas....@lrz.tum.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B6EA50B...@lrz.tum.de...

> > Was da passiert sein könnte, ist ein Kurzschluss durch Falscheinklemmen
> > einer zu hoch abgesicherten Dose. Mehr wird es nicht gewesen sein.
>
> wieso Falscheinklemmen? Ich vermute mal, dass das "feuchte Silicon" eine ganz
> ordentliche elektrische Leitfähigkeit (Elektrolyt!) aufweist (zumindest einige
> Sorten stinken massiv nach Essigsäure), wodurch ein Kurzschluss mit folgenden
> Auswirkungen verursacht würde:

Das Dumme an der Theorie ist, daß die Silikonmasse immer hochohmiger
wird, je länger der Strom durchfließt und das Zeug erwärmt.
Also wird der Strom eher geringer mit der Zeit, weil ja das säurehaltige
Lösungsmittel verdampft. Außerdem ist die Silikonmasse sicher nicht so
niederohmig, daß ein satter Kurzschluß mit blitzartigem Verdampfen
der Masse passiert. Außerdem hat die Silikonmasse hervorragende
Wärmeleiteigenschaften. Die sind sogar so gut, daß man das Zeug
früher zum Ankleben von Halbleitern auf Kühlkörper genommen hat.
Ich glaube schon eher an eine falsche Verlegung der Kabel.

I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 10:39:53 AM8/6/01
to
Hallo nochmal,

Thomas Görlach <thomas....@lrz.tum.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B6EA50B...@lrz.tum.de...

> wieso Falscheinklemmen? Ich vermute mal, dass das "feuchte Silicon" eine ganz
> ordentliche elektrische Leitfähigkeit (Elektrolyt!) aufweist (zumindest einige
> Sorten stinken massiv nach Essigsäure), wodurch ein Kurzschluss mit folgenden
> Auswirkungen verursacht würde:

Ich habe mir mal etwas Arbeit damit gemacht.
Ein Strang Silikon aus einer handelsüblichen Kartusche
wurde gerade einem Test unterzogen.

Das Zeug ist absolut frisch und randvoll mit Lösungsmittel.
Der Stang wurde auf einer Plastikunterlage aufgebracht.
ca. 7cm lang und etwa 8mm Durchmesser.
Dieser Strang hat einen Widerstand von ca. 70 Kiloohm.
Das macht bei einer Spannung von 230V einen Strom von
ca. 3,3 mA. Dabei erhält das Zeug eine Leistung von etwas über
750mW. Es reagiert dadurch recht unbeeindruckt.
Gehen wir mal davon aus, daß die Strecke in der
Steckdose kleiner war (die Anschlüsse sind etwa 4cm auseinander)
Dann waren das sicher immer noch 40 Kiloohm.
Das entspricht einem Strom von knapp 6mA.
Nö, das ist kein Kurzschluss.

Gruß Ingo, der der Theorie doch die Praxis vorzieht.

I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 10:49:18 AM8/6/01
to
Hallo, mir ist da noch was eigefallen.

Thomas Görlach <thomas....@lrz.tum.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B6EA50B...@lrz.tum.de...

> wieso Falscheinklemmen? Ich vermute mal, dass das "feuchte Silicon" eine ganz
> ordentliche elektrische Leitfähigkeit (Elektrolyt!) aufweist (zumindest einige
> Sorten stinken massiv nach Essigsäure), wodurch ein Kurzschluss mit folgenden
> Auswirkungen verursacht würde:

Weil ich gerade dabei war, die Leitfähigkeit von Silikonen anzuzweifeln,
vor nicht allzulanger Zeit, als die IC´s noch in Heimarbeit geschnitzt wurden,
gab es sogenannte Hybride. Diese wurden in Dickschicht hergestellt und
enthielten
auf dem Glasträger außer Leiterbahnen und IC-ähnlichen Strukturen noch
andere Bauteile wie Transistoren und Widerstände und der gleichen.
Diese Hybridschaltungen waren in Alukästchen untergebracht, welche
randvoll mit Silikon ausgegossen waren. Irgendwie scheint es ja im trockenen
Zustand die Funktion der Rechnerschaltungen nichtbeeinflusst zu haben.

So, aber nun ist gut. Ich denke diese Fakten sollten reichen :-)

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 5:13:30 PM8/6/01
to
Im Artikel <9klrbk$hcs$07$1...@news.t-online.com> schrieb "Matthias Hipp"
<Matthi...@t-online.de>:

> Vielleicht könntest du ja mal konkrete Quellen angeben und in korrektem
> Deutsch
> schreiben.

Quellen zu dem tema hab ich nur eine (mein Techniklerer) aber Erfahrungen
(ich hab es getestet nach euren Bedenken) sagen mir das das funktionirt.
Wie das geht weiss ich auch nicht so genau. Es entsteht Licht das dann
durch dunkele verfaerbungen verdeckt wird dann nach ca. 60 sec. ein
Zischen und ein Knall. (menge waren ca. 2cm^2, Spannung(U) = 12V=,
strom(I) = unbekant)

> Bis jetzt sieht das wenig seriös aus, und ich muss sagen, dass ich dir
> deine Theorien von einer potenziellen Elektrolyse etc. nicht abnehme.

Meine Teorie die ihr sicher nicht hoeren wollt:

Es ist eine art Lichtbogen die da entsteht, der Strom verteilt sich nicht
ueber den gesamten LeiterQuerschnitt, dadurch muessten extrem hohe
temperaturen entstehen.

Ich kenne kein molecuel das so hohen Temperaturen standhalten wuerde.
(villeicht koennt ihr mir da helfen wenn ich falsch liege)

Wenn ich mich nicht irre tendiren auf diese art getrennte Verbindungen
dazu sich irgendwie wieder zu verbinden (Exoterm).

Wenn ich die Energie die die, in meinem fall, Autobatterie innerhalb von
60 sec. abgibt zusammenrechne, und davon aushehe das sie in einem mal
wieder abgegeben wird, dann ist ausreichend Energie voehanden um die
Mauer zu sprengen.

Das Silicon muesste die Energie endoterm aufnehmen, speichern und exoterm wieder
abgeben. Wenn es nicht selbst Energie erzeugt (es ist eigentlich nicht
noetig).

Frage:
1.: Sind Silane nicht Explosiv in Kontakt mit der Luft.

2.: Enthalten die Farbstoffe nicht manchmal Nitratgruppen.

3.: Ich schrieb verkettung ungluecklicher ..., was haelst du davon.

In der Wand muesste sowas wie ein Parallel-Wiederstand wegen der
feuchtigkeit entstehen.

Ich denke du kennst Knallgas Explosionen (oder Detonetionen ???)

Letztendlich ist auch nicht entscheident ob Explosivstoffe vorhanden sind
sondern ob die Energie vorhanden ist und ob die Mauer das aushaelt, ein
Elektrohammer kommt mit der energie bei einer 12cm wand aus, und ob die
Energie Chemisch erzeugt wird oder aus der Baterie kommt ist fuer die
aussage dass ein loch in die wand gesprengt wurde hinfaellig. (niemand
hat was von chemischen explosionen gesagt)

Bei Steckdosen muesste sich das aenlich verhalten.

Baustoffe werden nicht getestet ob sie Energie auf diese art und weise
speichern, und es steht auch teilweise auf der Silikon-Tuben drauf das sie
nicht zur elektrischen Isolation geeignet sind. (das muss normalerweise
nicht draufstehen, ein Isolator mus nur zugelassen sein.)

Den Spruch z.T. SchmalspurNG nehme ich zurueck, Entschuldigung.

bye bye

Thomas Görlach

unread,
Aug 6, 2001, 11:19:59 AM8/6/01
to
Hallo,

"I. Liebe" schrieb:


>
> Hallo, mir ist da noch was eigefallen.

[...]

> gab es sogenannte Hybride. Diese wurden in Dickschicht hergestellt und
> enthielten
> auf dem Glasträger außer Leiterbahnen und IC-ähnlichen Strukturen noch
> andere Bauteile wie Transistoren und Widerstände und der gleichen.
> Diese Hybridschaltungen waren in Alukästchen untergebracht, welche
> randvoll mit Silikon ausgegossen waren. Irgendwie scheint es ja im trockenen
> Zustand die Funktion der Rechnerschaltungen nichtbeeinflusst zu haben.

unbestritten. Das hat ja auch Elmar so geschrieben.
Servus,
Thomas

--
Thomas Görlach, AG Angewandte Elektrochemie und Chemische


Umwelttechnik
an der Technischen Universität München
Lichtenbergstraße 4, D-85748 Garching, Tel: +49 89 289 13093

www.lrz-muenchen.de/~aae/

Thomas Görlach

unread,
Aug 6, 2001, 11:25:25 AM8/6/01
to
Hallo,

"I. Liebe" schrieb:

> > wieso Falscheinklemmen? Ich vermute mal, dass das "feuchte Silicon" eine ganz
> > ordentliche elektrische Leitfähigkeit (Elektrolyt!) aufweist (zumindest einige
> > Sorten stinken massiv nach Essigsäure), wodurch ein Kurzschluss mit folgenden
> > Auswirkungen verursacht würde:
>
> Das Dumme an der Theorie ist, daß die Silikonmasse immer hochohmiger
> wird, je länger der Strom durchfließt und das Zeug erwärmt.

Was aber wohl egal wäre, wenn einem das Zeug sofort
explosionsartig entgegenkommt...

> Also wird der Strom eher geringer mit der Zeit, weil ja das säurehaltige
> Lösungsmittel verdampft. Außerdem ist die Silikonmasse sicher nicht so
> niederohmig, daß ein satter Kurzschluß mit blitzartigem Verdampfen
> der Masse passiert.

Ausprobieren, aber das hast Du ja dankenswerterweise gemacht
(siehe anderes Posting)! Ich hatte leider nur noch
eingetrocknetes "Silicon" in der Tube, sonst hätte ich vor meinem
Posting die Leitfähigkeit gemessen :-(

> Außerdem hat die Silikonmasse hervorragende
> Wärmeleiteigenschaften. Die sind sogar so gut, daß man das Zeug
> früher zum Ankleben von Halbleitern auf Kühlkörper genommen hat.
> Ich glaube schon eher an eine falsche Verlegung der Kabel.

probieren geht über studieren.
Thomas

--
Thomas Görlach, AG Angewandte Elektrochemie und Chemische


Umwelttechnik
an der Technischen Universität München
Lichtenbergstraße 4, D-85748 Garching, Tel: +49 89 289 13093

www.lrz-muenchen.de/~aae/

Thomas Görlach

unread,
Aug 6, 2001, 11:33:01 AM8/6/01
to
Hallo Ingo,

"I. Liebe" schrieb:

> > wieso Falscheinklemmen? Ich vermute mal, dass das "feuchte Silicon" eine ganz
> > ordentliche elektrische Leitfähigkeit (Elektrolyt!) aufweist (zumindest einige
> > Sorten stinken massiv nach Essigsäure), wodurch ein Kurzschluss mit folgenden
> > Auswirkungen verursacht würde:
>
> Ich habe mir mal etwas Arbeit damit gemacht.

Super!

> Ein Strang Silikon aus einer handelsüblichen Kartusche
> wurde gerade einem Test unterzogen. Das Zeug ist absolut frisch und randvoll mit Lösungsmittel.

Verbesserungsvorschlag: Angabe der Produktbezeichnung
(Inhaltsstoffe), vermutlich variert die Leitfähigkeit mit den
Typen.

> Der Stang wurde auf einer Plastikunterlage aufgebracht.
> ca. 7cm lang und etwa 8mm Durchmesser.
> Dieser Strang hat einen Widerstand von ca. 70 Kiloohm.
> Das macht bei einer Spannung von 230V einen Strom von
> ca. 3,3 mA. Dabei erhält das Zeug eine Leistung von etwas über
> 750mW. Es reagiert dadurch recht unbeeindruckt.

Interessant. Jetzt wissen wir mehr.
Was mich noch interessiert (typisch Chemiker hat ;-), weg von
Widerstandsmessung und Leistungsberechnung: praktisch: ein nicht
ausgehärteter Silikon-Klumpen, die Drähte reingesteckt, gerade so
nahe, dass sie sich nicht berühren, und dann Saft drauf...

> Gehen wir mal davon aus, daß die Strecke in der
> Steckdose kleiner war (die Anschlüsse sind etwa 4cm auseinander)
> Dann waren das sicher immer noch 40 Kiloohm.
> Das entspricht einem Strom von knapp 6mA.
> Nö, das ist kein Kurzschluss.

einverstanden.

> Gruß Ingo, der der Theorie doch die Praxis vorzieht.

dito.

Gruss, Thomas

--
Thomas Görlach, AG Angewandte Elektrochemie und Chemische


Umwelttechnik
an der Technischen Universität München
Lichtenbergstraße 4, D-85748 Garching, Tel: +49 89 289 13093

www.lrz-muenchen.de/~aae/

I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 11:26:31 AM8/6/01
to
Hallo,

Thomas Görlach <thomas....@lrz.tum.de> schrieb in im Newsbeitrag:

3B6EB59F...@lrz.tum.de...
> [...]


> unbestritten. Das hat ja auch Elmar so geschrieben.

Ja und? Was heißt das jetzt?
Das est trotz 10 Kiloohm / cm einen Kurzschluss gab?
Bzw, daß das Zeug explodiert ist? Ich hab´s probiert.
Nichts. Ich glaube, das war eine Schote aus dem
Land der Sagen und Fabeln. Aber egal, hier darf ja jeder ;-)

I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 12:38:22 PM8/6/01
to
Hallo,

Thomas Görlach <thomas....@lrz.tum.de> schrieb in im Newsbeitrag:

3B6EB8AD...@lrz.tum.de...


> Verbesserungsvorschlag: Angabe der Produktbezeichnung
> (Inhaltsstoffe), vermutlich variert die Leitfähigkeit mit den
> Typen.

Auf der Kartusche stehen keine Inhaltsangaben.
Das wird ein No Name Produkt sein.
Der Hersteller heißt "DAZU".
Was auch immer das sein mag.

Ich denke auch, daaß die Leitfähigkeit von
Hersteller zu Hersteller variiert. Es ging mir
auch nur um´s Prinzip, da ich mir nicht vorstellen
kann, daß eine Dichtmasse aus Silikon durch Anlegen
einer Netzspannung explodiert. Zumindest wäre es
bei den Widerständen, die ich festgestellt habe, nicht
möglich. Was passiert, wenn ich die Kabelenden unmittelbar
nebeneinander in diee Silikonmasse stecke, kann ich nur ahnen.
Das Zeug brutzelt, trocknet aus und glüht so vor sich hin.
Oder die Sicherung kommt, weil die 16A überschritten sind.
Das wiederum halte ich für unwarscheinlich, da der Stom
etwas zu gering wäre. (ca. 230mA bei einem mm Abstand)

Gruß Ingo

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 6, 2001, 1:41:12 PM8/6/01
to
"Thomas Görlach" <thomas....@lrz.tum.de> schrieb:

(zumindest einige
> Sorten stinken massiv nach Essigsäure),

Wenn ich mir spontan eines als plausibel vorstelle, dann evtl.
einen hohen Essigsäuregehalt welcher in der Unterputzdose zur
Bildung eines explosionsfähigen HAc/Luft-Gemisches geführt haben
könnte.
Löcher in der Wand würde ich jedoch nur bei Trockenausbausystemen
( z.B.Ständerwerk mit Gipskartonplatten) erwarten. Bei einem
Mauerwerk glaube ich es nicht.

P.S. Hallo Elmar und Josef (JM) seit Ihr vielleicht miteinander
verwandt?

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 9:46:19 PM8/6/01
to
Im Artikel <9km5ib$1c4$07$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Was meinst Du, wie es einem zumute ist, wenn man deine Postings liest?
> Ich vermute mal, Deine Tastatur klemmt etwas. Insbesondere die Shift
> Taste.

Nein ich bin Legasteniker! Aber ich geb mir schon Muehe.

> Warum liest Du eigendlich diese NG, wenn Du sie für schmalspurig hältst?
> Bist Du angefressen, weil man die Silikonexplosion in Frage gestellt
> hat?

Schuldigung, aber ich sprach von sprengen die Aegypter sprengten mit
Wasser, also ist Wasser der Sprengstoff. In dem Beispiel ist es halt
Strom. War urspruenglich auch als Scherz gedacht weil ich weiss das das
hier nicht so ganz hingehoert. Aber wie reagirt Silikon wenn ein
Lichtbogen durchschiesst.



> Meiner Meinung nach absoluter Bullshit. Ich komme vom Fach. Was da
> passiert sein könnte, ist ein Kurzschluss durch Falscheinklemmen einer
> zu hoch abgesicherten Dose. Mehr wird es nicht gewesen sein.

Zum Sprengen hat es gereicht. (ich habe ausprobirt ob es tut nach der
Kritik und es tut).

> Bei einem solchen Kurzschluss verdampfen sogar Kombizangen. Und was hat
> man, wenn etwas schlagartig Gasdruck aufbaut? Und das noch in einem
> abgeschlossenem Behältnis? Na klar, eine Explosion. Auch Kupferleiter
> verdampfen, wenn man die 15 Ampere / Quadratmillimeter
> Leitungsquerschnitt erheblich überschreitet.

So aenlich meinte ich das, nur verdampft die Kombiezange nicht so schoen
eindrucksvoll, und das Silikon scheint sich zumindest zum Teil in seine
Chemischen Bestandteile zerlegt zu haben und das hat ne Minute gedauert,
das mit der Kombiezange dauert nicht so lange.

Die Absicherung ist fast volkommen richtig, die Sicherung
(Leitungs-schutz-schalter genannt) ist nur eine Nummer zu traege.



> Aber das hat mit feuchtem Silikon eher wenig zu tun. Da frage ich mich,
> was Dozenten heutzutage raushauen.

Bei festem funktionirt der Versuch nicht mer.

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 9:57:24 PM8/6/01
to
Im Artikel <3B6EA50B...@lrz.tum.de> schrieb "Thomas Görlach"
<thomas....@lrz.tum.de>:

> Hallo,
>
>
>> "I. Liebe" schrieb:
>>
>> [Explosion von "feuchtem Silicon" bei "Isolation" einer Steckdose]
>>
>> Meiner Meinung nach absoluter Bullshit. Ich komme vom Fach.
>
> aha.
>
>> Was da passiert sein könnte, ist ein Kurzschluss durch Falscheinklemmen
>> einer zu hoch abgesicherten Dose. Mehr wird es nicht gewesen sein.
>
> wieso Falscheinklemmen? Ich vermute mal, dass das "feuchte Silicon" eine
> ganz ordentliche elektrische Leitfähigkeit (Elektrolyt!) aufweist
> (zumindest einige Sorten stinken massiv nach Essigsäure), wodurch ein
> Kurzschluss mit folgenden Auswirkungen verursacht würde:
>
>> Bei einem solchen Kurzschluss verdampfen sogar Kombizangen. Und was hat
>> man, wenn etwas schlagartig Gasdruck aufbaut? Und das noch in einem
>> abgeschlossenem Behältnis? Na klar, eine Explosion. Auch Kupferleiter
>> verdampfen, wenn man die 15 Ampere / Quadratmillimeter
>> Leitungsquerschnitt erheblich überschreitet.
>>
>> Aber das hat mit feuchtem Silikon eher wenig zu tun.
>
> Aber hallo!
> Vielleicht weniger mit den Sprengstoff-typischen Eigenschaften der
> Siliconmasse, aber doch mit den die Leitfähigkeit beeinflussenden
> Eigenschaften.

Genau das meinte ich wenn man davon absiet das das Silicon bei mir eine
art Lichtbogen beinhaltete (Wenn der Strom ueber den ganzen
Leiterquerschnitt verteilt wird, dan ueberrascht das auch mich, die
Waermeentwicklung waere zu so einer Reaktion meineswissens zu gering),
Danke.

> Für nennenswerte Gasentwicklung oder Reaktionen infolge elektrolytischen
> Stoffumsatzes ist der Haushaltsübliche Wechselstrom eigentlich zu
> hochfrequent.

Nachvollziebar.

Mein Versuch hat sich auf 12V= bezogen (Autobatterie), ich hatte keine
andere entsprechend leistungsfaehige Quelle. Was mit dem bericht vom
Techniklehrer ist weiss ich nicht genau, ich weiss nur das es tut.

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 10:10:00 PM8/6/01
to
Im Artikel <9km991$kdn$02$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Das Dumme an der Theorie ist, daß die Silikonmasse immer hochohmiger
> wird, je länger der Strom durchfließt und das Zeug erwärmt. Also wird
> der Strom eher geringer mit der Zeit, weil ja das säurehaltige
> Lösungsmittel verdampft. Außerdem ist die Silikonmasse sicher nicht so
> niederohmig, daß ein satter Kurzschluß mit blitzartigem Verdampfen der
> Masse passiert. Außerdem hat die Silikonmasse hervorragende
> Wärmeleiteigenschaften. Die sind sogar so gut, daß man das Zeug früher
> zum Ankleben von Halbleitern auf Kühlkörper genommen hat. Ich glaube
> schon eher an eine falsche Verlegung der Kabel.

Das kann der grund fuer den Lichtbogen sein. (Der Dampf)

Wenn das zeug warm ist muesste es viel besser geeignet sein.

Silikon ist nicht sehr niederohmig, da hast du recht aber wenn sich
spaeter der Wiederstand saenkt ??? (Vorraussetzung ich hab oben recht)

Das zeug zum ankleben auf Kuelkoerpern hat glaubig noch ne menge
Beimischungen. (Kunststoff nach mass)

Falsche Kabelverlegung heisst nicht 1 min warten. (Bei einem satten
Kurzschluss heist es 1000+A wenn ich nich noch untertrieben habe, daran
denkt man nicht so gerne genau wie bei Koerperstroemen) Dann heisst es
<0.2sec warten bei einer K Sicherung. (Harmlos ist auch dass nicht aber
das ist Physik)

I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 4:13:25 PM8/6/01
to
Hi,

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9kmths$n67$02$1...@news.t-online.com...


>
> Das zeug zum ankleben auf Kuelkoerpern hat glaubig noch ne menge
> Beimischungen. (Kunststoff nach mass)

Heute eventuell. Damals nicht. Es war das Selbe wie das
zum Aquarien zusammenkleben. In der Zone gab´s nur eine Sorte.

>
> Falsche Kabelverlegung heisst nicht 1 min warten. (Bei einem satten
> Kurzschluss heist es 1000+A wenn ich nich noch untertrieben habe, daran

Rein theoretisch ist der Stom beim Kurzschluss unendlich hoch.
( Division durch 0, wenn die Kabelage nicht doch einen Widerstand hätte)


> denkt man nicht so gerne genau wie bei Koerperstroemen) Dann heisst es

Bei einem Körper ist das etwas anders. Da steigt der Strom mit Zunahme der
Verkohlung des Körpers.

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 10:19:18 PM8/6/01
to
Im Artikel <9kmabb$m2d$02$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Das Zeug ist absolut frisch und randvoll mit Lösungsmittel. Der Stang
> wurde auf einer Plastikunterlage aufgebracht. ca. 7cm lang und etwa 8mm
> Durchmesser. Dieser Strang hat einen Widerstand von ca. 70 Kiloohm. Das
> macht bei einer Spannung von 230V einen Strom von ca. 3,3 mA. Dabei
> erhält das Zeug eine Leistung von etwas über 750mW. Es reagiert
> dadurch recht unbeeindruckt. Gehen wir mal davon aus, daß die Strecke
> in der Steckdose kleiner war (die Anschlüsse sind etwa 4cm auseinander)
> Dann waren das sicher immer noch 40 Kiloohm. Das entspricht einem Strom
> von knapp 6mA. Nö, das ist kein Kurzschluss.

4cm sind meineswissens noch zu kurz aber einen Versuch wert.

Versuch es dochmal mit Messspannungen um die 230V ~ oder 12V=, die
Ergebnisse kannst du dan besser verwerten, bei manchen stoffen verhalten
sich Spannung(U) und Strom(I) nicht proportional.

Beispiel: alle Halbleiter

I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 4:24:30 PM8/6/01
to
Hallo

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9kms5g$kni$02$1...@news.t-online.com...

> hier nicht so ganz hingehoert. Aber wie reagirt Silikon wenn ein
> Lichtbogen durchschiesst.

Lichtbogen bei 12 Volt? Niemals. Woher soll das Plasma kommen?
Lichtbögen entstehen in Isolatoren wie Luft. Und da gilt nunmal 1mm/kV.
Also, jetzt neme ich´s dir wirklich nicht mehr ab.
Ich habe schon Lichtbögen mit Kohleelektroden gemacht. Da kann die
Spannung niedriger sein.

> Zum Sprengen hat es gereicht. (ich habe ausprobirt ob es tut nach der
> Kritik und es tut).

Hast Du eine Kamera? Foto genügt.
Ich glaube es nicht. Ich habe es mit 230 Volt probiert.
Ohmsches Gesetz ist Ohmsches Gesetz. I = U / R
Und es war nun mal definitiv zu hochohmig, um irgendwas
zu erwärmen oder zu verdampfen.
Wie schon geschrieben. Pro cm Silikon aus der Tube ergab sich
ein Widerstand von 10 Kiloohm.

>
> So aenlich meinte ich das, nur verdampft die Kombiezange nicht so schoen
> eindrucksvoll, und das Silikon scheint sich zumindest zum Teil in seine
> Chemischen Bestandteile zerlegt zu haben und das hat ne Minute gedauert,
> das mit der Kombiezange dauert nicht so lange.

Nicht eindrucksvoll? Eine Zange, die in Sekundenbruchteilen
verdampft und die Umgebung in einen Feuerball hüllt?
Für mich war das Video sehr eindrucksvoll, zumal die vor dem Anschlußkasten
positionierte Schaufensterpuppe sofort brannte, wie mit Benzin übergossen.
Ab wann verdampft Werkzeugstahl? Keine Ahnung. Aber warm wird es
schon sein.

> > Aber das hat mit feuchtem Silikon eher wenig zu tun. Da frage ich mich,
> > was Dozenten heutzutage raushauen.
>
> Bei festem funktionirt der Versuch nicht mer.

Bei mir hat es nicht mal bei frischen funktioniert.

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 10:30:39 PM8/6/01
to
Im Artikel <9kmh9f$ho4$05$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Ich denke auch, daaß die Leitfähigkeit von Hersteller zu Hersteller
> variiert. Es ging mir auch nur um´s Prinzip, da ich mir nicht vorstellen
> kann, daß eine Dichtmasse aus Silikon durch Anlegen einer Netzspannung
> explodiert. Zumindest wäre es bei den Widerständen, die ich festgestellt
> habe, nicht möglich. Was passiert, wenn ich die Kabelenden unmittelbar
> nebeneinander in diee Silikonmasse stecke, kann ich nur ahnen. Das Zeug
> brutzelt, trocknet aus und glüht so vor sich hin. Oder die Sicherung
> kommt, weil die 16A überschritten sind. Das wiederum halte ich für
> unwarscheinlich, da der Stom etwas zu gering wäre. (ca. 230mA bei einem
> mm Abstand)

Nicht mit Wiederstaenden.
Versuch es mal mit Elektrolytkondensatoren (d.h. Folie - Elektrolyt -
Folie - Isolator und das ganze aufgerollt das die Folien sich nicht
berueren), das wirkt. Sprizschutz, Brille, Handschuhe und nehm am besten
verschiedene Typen zum ausprobiren, manche knallen mehr manche weniger
manche garnicht.

Dioden knallen auch manchmal (passt besser zu Silicium)
Sie sin kaum dicker als ein drat und knallen wie Ladykracher zu Silvester
(Splitterschutz, Brille), Frag den Elektrohaendler.

PS.: Frag den verkaeufer im Elektroladen.

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 10:32:26 PM8/6/01
to
Im Artikel <9kmasv$9n3$07$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Weil ich gerade dabei war, die Leitfähigkeit von Silikonen anzuzweifeln,
> vor nicht allzulanger Zeit, als die IC´s noch in Heimarbeit geschnitzt

> wurden, gab es sogenannte Hybride. Diese wurden in Dickschicht


> hergestellt und enthielten
> auf dem Glasträger außer Leiterbahnen und IC-ähnlichen Strukturen noch
> andere Bauteile wie Transistoren und Widerstände und der gleichen. Diese
> Hybridschaltungen waren in Alukästchen untergebracht, welche randvoll
> mit Silikon ausgegossen waren. Irgendwie scheint es ja im trockenen
> Zustand die Funktion der Rechnerschaltungen nichtbeeinflusst zu haben.

Sag ich doch. Danke.

I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 4:31:51 PM8/6/01
to
Hi,

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9kmu3a$o2o$02$1...@news.t-online.com...


>
> Versuch es dochmal mit Messspannungen um die 230V ~ oder 12V=, die
> Ergebnisse kannst du dan besser verwerten, bei manchen stoffen verhalten
> sich Spannung(U) und Strom(I) nicht proportional.
>
> Beispiel: alle Halbleiter

Ist mir nichts neues, daß nicht alle Stoffe
linear sind. (Spannung / Strom)

Der Versuch wurde mit 230V gemacht.
Nichts tat sich. Warum auch? Der Widerstand ist ja
relativ hoch. Wie kann es dann sein, daß sich bei Dir
sogar bei einem 20-tel der Spannung ein Lichtbogen
gebildet haben soll? Das geht mir in den Kopf nicht
rein. Aber egal.

Gruß Ingo

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 10:36:00 PM8/6/01
to
Im Artikel <9kmll0$9st$1...@news.cneweb.de> schrieb "Bodo Mysliwietz"
<drui...@gmx.net>:

> Wenn ich mir spontan eines als plausibel vorstelle, dann evtl. einen
> hohen Essigsäuregehalt welcher in der Unterputzdose zur Bildung eines
> explosionsfähigen HAc/Luft-Gemisches geführt haben könnte.
> Löcher in der Wand würde ich jedoch nur bei Trockenausbausystemen (
> z.B.Ständerwerk mit Gipskartonplatten) erwarten. Bei einem Mauerwerk
> glaube ich es nicht.

In einem Staenderwerk mit Gibskarton entweicht der druck zu schnell.



> P.S. Hallo Elmar und Josef (JM) seit Ihr vielleicht miteinander
> verwandt?

Wieso ??? Wie heisst der weiter ??? Ich habe viele Verwante.

I. Liebe

unread,
Aug 6, 2001, 4:39:23 PM8/6/01
to
Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9kmuoj$89i$05$1...@news.t-online.com...

> Versuch es mal mit Elektrolytkondensatoren (d.h. Folie - Elektrolyt -
> Folie - Isolator und das ganze aufgerollt das die Folien sich nicht
> berueren), das wirkt. Sprizschutz, Brille, Handschuhe und nehm am besten
> verschiedene Typen zum ausprobiren, manche knallen mehr manche weniger
> manche garnicht.

Ja, tolle Wurst. Weißt Du, warum Elkos knallen?
Zumindest bei Falschpolung oder Überspannung?

Zwischen den Folien liegt eine Trägerschicht, die das Elektrolyt
beinhaltet. Das Zeug ist flüssig. Wenn der Elko überladen wird,
verdampft das Zeug und baut Druck in dem Alubecher auf.


>
> Dioden knallen auch manchmal (passt besser zu Silicium)
> Sie sin kaum dicker als ein drat und knallen wie Ladykracher zu Silvester
> (Splitterschutz, Brille), Frag den Elektrohaendler.
>
> PS.: Frag den verkaeufer im Elektroladen.

Brauch ich nicht fragen, weil ich in meinem Keller gerade solchen Kram
entrümpele. Ich habe bis vor 1 oder 2 Jahren noch regelmäßig selber
Microrechner entworfen, aufgebaut und programmiert. Da habe ich des
öfteren mal einen Tantalelko falsch an die 5 Volt gelötet. Kommt bei den
Winzlingen vor, wenn man das kleine Plus am Gehäuse nicht mehr sieht.

Falls Du Dioden, Widerstände, Kondensatoren o.ä. brauchst, einfach
melden. Ich schmeiße das jetzt alles weg. Da kannste das Zeug dann sprengen.

*g*

Elmar Schaten

unread,
Aug 6, 2001, 11:57:31 PM8/6/01
to
Im Artikel <9kmuhe$kc0$03$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Hallo
>
> Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 9kms5g$kni$02$1...@news.t-online.com...
>
>> hier nicht so ganz hingehoert. Aber wie reagirt Silikon wenn ein
>> Lichtbogen durchschiesst.
>
> Lichtbogen bei 12 Volt? Niemals. Woher soll das Plasma kommen?

Wichtig ist dass sich der Strom einen pfad sucht den er dann festigt oder
so.

z.B.: Wenn ich eine Substanz habe die bei erwaermung ihren Wiederstand
verlirt aber leitet, dann nutzt der Strom erst den gesamten Querschnitt.
Aber meine Elektroden sind Naegel Naegel sind spitz, der Strom erwaermt
die Strecke zwischen den Naegeln weitaus mehr als den rest folglich sinkt
auch der Wiederstand zwischen den Naegeln, es fliesst viel mehr Strom als
vorher, es wird immer weiter erwaermt, und es fliesst noch mehr ... es
entsteht Hitze die den Wiederstand senkt und es fliest immer mehr Strom.
Hitze Leuchtet.

Anderes Beispiel.: Eine Substanz die sich durch Elektrochemische
reaktionen einen weg bant ...

Eine Substanz die sich leicht Ionisieren laesst, es entsteht ein
elektrisches feld ...

Schau dir doch ein altes Roerenradio an oder Neonreklame (s/U)

> Lichtbögen entstehen in Isolatoren wie Luft. Und da gilt nunmal 1mm/kV.
> Also, jetzt neme ich´s dir wirklich nicht mehr ab. Ich habe schon
> Lichtbögen mit Kohleelektroden gemacht. Da kann die Spannung niedriger
> sein.

Das Du mir das nicht abnimst glaube ich dir wol (nicht boese sein habe nur
wieder gegeben was du schriebst) aber warum sind ueberall sogenennte
Lichtbogenloeschkammern in Schaltern oder so untergebracht ? Weil in
besonderen Atmospheren oder heissen Umgebungen Lichboegen viel leichter
entstehen. (versuch doch die Elektroden auseinander zu schrauben der
Lichtbogen bleibt bestehen weil er heiss und ionisirt ist, die hitze ziet
ihn sogar nach oben in die laenge. Wenn du jetzt eine vorgewaermte
Atmosphaere (ich glaub die muesste im anfang zimlich sauer sein, weiss
nicht ob das ne rolle spielt) hast ??? Oder meinst du Funkenstrecken ???

> Hast Du eine Kamera? Foto genügt.
> Ich glaube es nicht. Ich habe es mit 230 Volt probiert. Ohmsches Gesetz
> ist Ohmsches Gesetz. I = U / R Und es war nun mal definitiv zu
> hochohmig, um irgendwas zu erwärmen oder zu verdampfen. Wie schon
> geschrieben. Pro cm Silikon aus der Tube ergab sich ein Widerstand von
> 10 Kiloohm.

Hast du es in einem geschlossenen Raum versucht um zu erfahren was vuer
Reaktionsprodukte entstehen, oder mit verschiedenen sorten ??? Bei mir tat
es.

> Nicht eindrucksvoll? Eine Zange, die in Sekundenbruchteilen verdampft
> und die Umgebung in einen Feuerball hüllt? Für mich war das Video sehr
> eindrucksvoll, zumal die vor dem Anschlußkasten positionierte
> Schaufensterpuppe sofort brannte, wie mit Benzin übergossen. Ab wann
> verdampft Werkzeugstahl? Keine Ahnung. Aber warm wird es schon sein.

In einem "Anschlußkasten" is nich immer alles so abgesichert, ausserdem
sind das 400V und warscheinlich ein verdammt schlechter Kontakt.

Normalerweise hat jedes Haus Schmelzsicherungen deine Zange muss einen
groesseren Wiederstand haben wie die Sicherungen um mehr Energie
(Waermeennergie)abzugeben als die Sicherungen Verkraften, Aber es kann
durchaus sein wenn man in NH-Sicherungskasten einen Kurzschluss
verursacht, und wer das macht is selber schuld, der sollte lieber nochmal
zur Schule gehen und lernen. (das kostet dem Staat zwar ne menge Geld aber
was kostet ein Toter)

>> > Aber das hat mit feuchtem Silikon eher wenig zu tun. Da frage ich
>> > mich, was Dozenten heutzutage raushauen.
>>
>> Bei festem funktionirt der Versuch nicht mer.
>
> Bei mir hat es nicht mal bei frischen funktioniert.

Anderer versuch (funktiontrt auch mit Hochomigem, muesste das prinzip
beweisen, hab ich selber noch nicht ausprobirt)

Man neme ein stueck Gardine oder Fliegen-Netz (mit Silikon eingeschmirt),
Alufolie, stueck Gardine oder Fliegen-Netz (mit Silikon eingeschmirt) und
wieder Alufolie, die Folien muessen kleiner sein als das Netz, das Netz
nur in mitte beschmiren.

Dann rolle das dicht zusammen.

Damit erhoest du die Oberflaeche (so wird das bei Kondensatoren gemacht)

Messe den Wiederstand und teste was passiert (versuche irgendwie das Gas
sichtbar zu machen wenn welches entsteht).

Henri Preising

unread,
Aug 6, 2001, 7:18:12 PM8/6/01
to

Elmar Schaten schrieb:

> Meine Teorie die ihr sicher nicht hoeren wollt:
>
> Es ist eine art Lichtbogen die da entsteht, der Strom verteilt sich nicht
> ueber den gesamten LeiterQuerschnitt, dadurch muessten extrem hohe
> temperaturen entstehen.

Warum soll sich der Strom nicht über den gesamten Querschnitt verteilen?
Und Warum zu allem Überfluß sollte sich das "Gebilde" auch noch erhitzen??
Ich kenne nur die folgende Variante: sehr hochfrequente Spannung verteilt sich an
der Leiteroberfläche (siehe Faradaykäfig bzw. Hochtonkabel mit Silberüberzug)

> Ich kenne kein molecuel das so hohen Temperaturen standhalten wuerde.
> (villeicht koennt ihr mir da helfen wenn ich falsch liege)

Was bitte sind hohe Temperaturen?
Für meine Hand ist 100°C warmes Wasser auch recht unangenehm, trotzdem zerfällt sie
nicht!


> Wenn ich mich nicht irre tendiren auf diese art getrennte Verbindungen
> dazu sich irgendwie wieder zu verbinden (Exoterm).

sorry, aber wirf bitte nicht mit Begriffen um dich, deren nähere Bedeutung dir nicht
so ganz klar scheint. (freundlich formuliert)
Ein einfaches Gegenbeispiel: Erwärmt man TNT auf ca. 300°C so zersetzt es sich
spontan, nach dem Abkühlen bildet sich aber kein TNT!


> Wenn ich die Energie die die, in meinem fall, Autobatterie innerhalb von
> 60 sec. abgibt zusammenrechne, und davon aushehe das sie in einem mal
> wieder abgegeben wird, dann ist ausreichend Energie voehanden um die
> Mauer zu sprengen.

Sehr schön, du hast eine Energiebilanz aufgestellt, du mußt aber die elektrische
Energie in Wärmeenergie umwandeln bzw. ist es völlig egal ob du eine Autobatterie,
ein AKW oder einfach nur betest, denn nicht die Energie der Batterie ist
entscheidend, sondern die freiwerdende Reaktionsenergie, die Batterie ist nur zum
"Starten" da.


> Das Silicon muesste die Energie endoterm aufnehmen, speichern und exoterm wieder
> abgeben. Wenn es nicht selbst Energie erzeugt (es ist eigentlich nicht
> noetig).

1. Energie wird nicht erzeugt, du wärst der Erste.
2. siehe oben, erst schlau machen -> endotherm bzw. exotherm
jede Energieaufnahme ist endotherm (dies ist fast die Begriffsdefinition)->
exotherm entsprechend

> Frage:
> 1.: Sind Silane nicht Explosiv in Kontakt mit der Luft.

Was denn nun? Erst Silikone, dann Silikate und jetzt auch noch Silane? (Kopf
schüttel)
Es sei dir versichert, Silane sind mit Sicherheit nicht für den
Otto-Normal-Verbraucher im Heimwerker-Markt zu haben.
Jeder Chemiker ist froh, wenn er das gasförmige "Zeugs" unter Kontrolle hat.

> 2.: Enthalten die Farbstoffe nicht manchmal Nitratgruppen.

Nee, wenn dann Nitrogruppen bzw. Azogruppen. Eine Nitratgruppe am aromatischen
System hätte einen enormen Elektronensog, welcher unweigerlich den Ring zerstört
oder zumindest das gesamte Ensemble sehr reaktiv macht.


> In der Wand muesste sowas wie ein Parallel-Wiederstand wegen der
> feuchtigkeit entstehen.

Wieso parallel-Widerstand?

> Ich denke du kennst Knallgas Explosionen (oder Detonetionen ???)
>

Also wenn deine Wand soviel Wasser enthielt, dass sich ein zündfähiges
Knallgasgemisch bilden konnte (man beachte den Konjunktiv), dann fiel sie an
Altersschäche ein. Auch ist mir die Bildung von Knallgas an einer Wechselspannung
neu.

> Letztendlich ist auch nicht entscheident ob Explosivstoffe vorhanden sind
> sondern ob die Energie vorhanden ist und ob die Mauer das aushaelt, ein
> Elektrohammer kommt mit der energie bei einer 12cm wand aus, und ob die
> Energie Chemisch erzeugt wird oder aus der Baterie kommt ist fuer die
> aussage dass ein loch in die wand gesprengt wurde hinfaellig. (niemand
> hat was von chemischen explosionen gesagt)

Die Sonne strahlt täglich gewaltige Energiemengen auf uns, mein Haus steht
immernoch. (P.S. Ich wohne in keinem Bunker.)
Was sind Terroristen auch für dumme Menschen, die benutzen Sprengstoff um Häuser zu
nivellieren, die sollten es wie du machen, Eine Autobatterie an das Haus, zwei
Drähte dran und noch ne Schaltuhr und schon hat eine Architekt wieder einen neuen
Auftrag!

> Bei Steckdosen muesste sich das aenlich verhalten.

Noch besser dann muß obiger Terrorist keinen schweren Bleiakku mit sich
rumschleppen.


> Baustoffe werden nicht getestet ob sie Energie auf diese art und weise
> speichern, und es steht auch teilweise auf der Silikon-Tuben drauf das sie
> nicht zur elektrischen Isolation geeignet sind. (das muss normalerweise
> nicht draufstehen, ein Isolator mus nur zugelassen sein.)

Macht auch wenig Sinn, ein Haus auf seine Kapazitive Eigenschaften zutesten.

> Den Spruch z.T. SchmalspurNG nehme ich zurueck, Entschuldigung.

Na wenigstens etwas.

Henri.


Elmar Schaten

unread,
Aug 7, 2001, 1:25:59 AM8/7/01
to
Im Artikel <9kmvdb$ukp$01$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Ja, tolle Wurst. Weißt Du, warum Elkos knallen? Zumindest bei
> Falschpolung oder Überspannung?

Ja.

> Zwischen den Folien liegt eine Trägerschicht, die das Elektrolyt
> beinhaltet. Das Zeug ist flüssig. Wenn der Elko überladen wird,
> verdampft das Zeug und baut Druck in dem Alubecher auf.

Und der becher platzt. (man kann auch sagen er wird aufgesprengt)

Stell dir vor der Elko wuerd nicht in Allu sondern in ner Wand verpackt
sein. (ueberlege was dann passiert)

Bye Bye

PS.: Ich hab hier nen 1F Elko fuer Auto wenn du mir sagst das der in
einer normalen Hauswand verpackt nichts beschaedigt, dann kann ich dir
auch nicht mer helfen, der verbeult naemlich Motorhauben obwol er noch
30cm davon wech is.

Elmar Schaten

unread,
Aug 7, 2001, 1:27:42 AM8/7/01
to
Im Artikel <9kmvdb$ukp$01$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Falls Du Dioden, Widerstände, Kondensatoren o.ä. brauchst, einfach


> melden. Ich schmeiße das jetzt alles weg. Da kannste das Zeug dann
> sprengen.

klar, fuers sortiment.

Elmar Schaten

unread,
Aug 7, 2001, 3:37:28 AM8/7/01
to
Im Artikel <9kk9un$n6r$05$1...@news.t-online.com> schrieb "Matthias Hipp"
<Matthi...@t-online.de>:


>> Si2HO2 (wem das was sagt).
> Kann die Formel jemand bestätigen?
> Glaube jetzt nämlich nicht mehr so an die Einfachstformel.

Ich habe einen Scherz gemacht und vergessen euch zu sagen was daran
Lustig ist.

SORRY

Group: alt.engr.explosives 5:08 17:20

Im Artikel <M9fb7.133$Yd1.1...@newsfeed.slurp.net> schrieb "39037"
<mic...@grapevine.net>:

> Ive already heard about that hehe.
> Silicon has polymers of Si2HO2 (kinda like methane), but boranes are
> better fuels than silanes, so i think if they could make a 'borone' or
> some liquid form of it, it would be more powerful.

Versteht ihr jetzt was ich meine, ich hab euch doch den Link zu dem text
gegeben oder ???

Elmar Schaten

unread,
Aug 7, 2001, 5:01:03 AM8/7/01
to
Im Artikel <3B6F25B4...@t-online.de> schrieb "Henri Preising"
<Bus...@t-online.de>:

> Warum soll sich der Strom nicht über den gesamten Querschnitt verteilen?
> Und Warum zu allem Überfluß sollte sich das "Gebilde" auch noch
> erhitzen?? Ich kenne nur die folgende Variante: sehr hochfrequente
> Spannung verteilt sich an der Leiteroberfläche (siehe Faradaykäfig bzw.
> Hochtonkabel mit Silberüberzug)

Wichtig ist dass sich der Strom einen pfad sucht den er dann festigt oder
so.

z.B.: Wenn ich eine Substanz habe die bei erwaermung ihren Wiederstand
verlirt aber leitet, dann nutzt der Strom erst den gesamten Querschnitt.
Aber meine Elektroden sind Naegel Naegel sind spitz, der Strom erwaermt
die Strecke zwischen den Naegeln weitaus mehr als den rest folglich sinkt
auch der Wiederstand zwischen den Naegeln, es fliesst viel mehr Strom als
vorher, es wird immer weiter erwaermt, und es fliesst noch mehr ... es
entsteht Hitze die den Wiederstand senkt und es fliest immer mehr Strom.
Hitze Leuchtet.

Anderes Beispiel.: Eine Substanz die sich durch Elektrochemische
reaktionen einen weg bant ...

Eine Substanz die sich leicht Ionisieren laesst, es entsteht ein
elektrisches feld ...

Schau dir doch ein altes Roerenradio an oder Neonreklame (s/U)

>> Ich kenne kein molecuel das so hohen Temperaturen standhalten wuerde.
>> (villeicht koennt ihr mir da helfen wenn ich falsch liege)
>
> Was bitte sind hohe Temperaturen?
> Für meine Hand ist 100°C warmes Wasser auch recht unangenehm, trotzdem
> zerfällt sie nicht!

ich rede von mer als 1000°C



>> Wenn ich mich nicht irre tendiren auf diese art getrennte Verbindungen
>> dazu sich irgendwie wieder zu verbinden (Exoterm).
>
> sorry, aber wirf bitte nicht mit Begriffen um dich, deren nähere
> Bedeutung dir nicht so ganz klar scheint. (freundlich formuliert) Ein
> einfaches Gegenbeispiel: Erwärmt man TNT auf ca. 300°C so zersetzt es
> sich spontan, nach dem Abkühlen bildet sich aber kein TNT!

300°C kann sein bei 295°C siedet es bereits ich schrieb "sich irgendwie
wieder zu verbinden" und das macht auch TNT

C7H5N3O6 --> (weiss nich wer kann mir das sagen)

>> Wenn ich die Energie die die, in meinem fall, Autobatterie innerhalb
>> von 60 sec. abgibt zusammenrechne, und davon aushehe das sie in einem
>> mal wieder abgegeben wird, dann ist ausreichend Energie voehanden um
>> die Mauer zu sprengen.
>
> Sehr schön, du hast eine Energiebilanz aufgestellt, du mußt aber die
> elektrische Energie in Wärmeenergie umwandeln bzw. ist es völlig egal ob
> du eine Autobatterie, ein AKW oder einfach nur betest, denn nicht die
> Energie der Batterie ist entscheidend, sondern die freiwerdende
> Reaktionsenergie, die Batterie ist nur zum "Starten" da.

Stimmt, aber wo soll die Energie hin wenn nicht in Waerme? Es gibt
verschiedene moeglichkeiten, mir fallen folgende ein:

1. potentielle Energie (nichts beobachtet)

2. kinetische Energie (ja klar, resultat von spann Energie)

3. spann Energie [Kraft(f)/Flaeche(A)] (weiss nicht wie der fachausdruck
ist, resultat von Waerme)

4. elektrische Energie (glaub nicht das meine Batterie wieder geladen
wurde, sonst keinen ausweg)

5. magnetische Energie (klar das licht und das magnetfeld von den leitern)

6. kern Energie (mal erlich ???, nein)

7. chemische Energie (die rueckstaende sahen aus als ob sie in ihre
bestandteile zerlegt wurden, ich kann sie nicht weiter untersuchen.
silikonreste waren auch dabei aber leicht verstreut)

8. waerme Energie (war heiss im Kern und kalt aussen, was verstreut lag
konnte man anfassen was im zentrum war war heiss, die Elektroden haben
KEINEN abbrand oder schweissperlen. genauer schmelzpunkt der Elektroden:
unbekannt)

Mehr fallen mir nicht ein.

>> Das Silicon muesste die Energie endoterm aufnehmen, speichern und
>> exoterm wieder abgeben. Wenn es nicht selbst Energie erzeugt (es ist
>> eigentlich nicht noetig).
>
> 1. Energie wird nicht erzeugt, du wärst der Erste. 2. siehe oben, erst
> schlau machen -> endotherm bzw. exotherm
> jede Energieaufnahme ist endotherm (dies ist fast die
> Begriffsdefinition)->
> exotherm entsprechend

Korrektur:
Wenn das Silikon nicht selbst Energie freigibt muesste die freigegebene
Energie irgendwo gespeichert worden sein. Das wuerde bedeuten das die
Energie Kurzzeitig ihre Vorm wechselt.

Die es gibt 2 Energieformen die dafuer in frage kaemen

1.: die chemische Energie

2.: die spann Energie

zu 1: Wuesste nicht wie, villeicht ne art Elektrolyse. (Elektrolyt ist in
Fluessigem Silikon genug vorhanden.)

zu 2: Unwarscheinlich, das wieviel druck muesste das sein???

>> Frage:
>> 1.: Sind Silane nicht Explosiv in Kontakt mit der Luft.
>
> Was denn nun? Erst Silikone, dann Silikate und jetzt auch noch Silane?
> (Kopf schüttel)

Ich weiss zwar nicht was in dem Silikon allen drinn ist, ich gehe davon
aus das irgendwelche Siliziumverbindungen entstehen. Wie ich auf Silane
gekommen binn weis ich selbst nicht mer (is lang her, 2 Tage).

> Es sei dir versichert, Silane sind mit Sicherheit nicht für den
> Otto-Normal-Verbraucher im Heimwerker-Markt zu haben. Jeder Chemiker ist
> froh, wenn er das gasförmige "Zeugs" unter Kontrolle hat.

Ich habe einer englischen NG entnommen:

<ZITAT>

Silanes are pretty energetic when they go up, but only SiH4 itself is
totally stable at room temperature. The higher members of the series begin
to decompose with increasing rapidity as the molecular weight goes up.
They are pyrophoric. Silicones are pretty oxidation resistant (and indeed
pretty inert in general).

</ZITAT>

Da steht "totally stable at room temperature" soll ich dem glauben oder
dir???

>> 2.: Enthalten die Farbstoffe nicht manchmal Nitratgruppen.
>
> Nee, wenn dann Nitrogruppen bzw. Azogruppen. Eine Nitratgruppe am
> aromatischen System hätte einen enormen Elektronensog, welcher
> unweigerlich den Ring zerstört oder zumindest das gesamte Ensemble sehr
> reaktiv macht.

Stimmt wie bei TNT. Aber es finden sich sicherlich Oxidationsmittel.

>> In der Wand muesste sowas wie ein Parallel-Wiederstand wegen der
>> feuchtigkeit entstehen.
>
> Wieso parallel-Widerstand?

Der Lichtbogen (mittlerweile vermute ich nur noch dass es sowas ist, aber
es sah so aus) hat einen Wiederstand , es muesste genug Spannung an beiden
Adern anliegen um einen leichten Strom durch die Feuchtigkeit der Wand
laufen zu lassen (Voraussetzung der Fehlerstromschutzschalter Springt
nicht in meinem Elternhaus haben wir nen 500mA FI, es ist auf dem Land),
bei dieser Feuchtigkeit entsteht eine Elektrolyse (ich weiss nicht wie
feucht).

>> Ich denke du kennst Knallgas Explosionen (oder Detonetionen ???)
>>
>>
> Also wenn deine Wand soviel Wasser enthielt, dass sich ein zündfähiges
> Knallgasgemisch bilden konnte (man beachte den Konjunktiv), dann fiel
> sie an Altersschäche ein. Auch ist mir die Bildung von Knallgas an einer
> Wechselspannung neu.

Das ist allerdings war.



>> Letztendlich ist auch nicht entscheident ob Explosivstoffe vorhanden
>> sind sondern ob die Energie vorhanden ist und ob die Mauer das
>> aushaelt, ein Elektrohammer kommt mit der energie bei einer 12cm wand
>> aus, und ob die Energie Chemisch erzeugt wird oder aus der Baterie
>> kommt ist fuer die aussage dass ein loch in die wand gesprengt wurde
>> hinfaellig. (niemand hat was von chemischen explosionen gesagt)
>
> Die Sonne strahlt täglich gewaltige Energiemengen auf uns, mein Haus
> steht immernoch. (P.S. Ich wohne in keinem Bunker.) Was sind Terroristen
> auch für dumme Menschen, die benutzen Sprengstoff um Häuser zu
> nivellieren, die sollten es wie du machen, Eine Autobatterie an das
> Haus, zwei Drähte dran und noch ne Schaltuhr und schon hat eine
> Architekt wieder einen neuen Auftrag!

Du kannst mit einfachen Physikalischen mitteln etwas Sprengen (haben die
Aegypter mit wasser gemacht). Ich wollte mit dem Experiment austesten ob
das geht, was mir mein Techniklehrer sagte ich habe das immer fuer war
gehalten weil man mier das erzaehlte und es aus zuverlaessiger Quelle
stammte. Jetzt hoerte ich aus anderer Quelle das das nicht geht. Logische
schlussvolgerung: Ausprobiren.

Die frage ist: kann ich mit Silikon und Elektrizitaet leichte Explosionen
hervorrufen?

Die antwort ist: Ja.

>> Bei Steckdosen muesste sich das aenlich verhalten.
>
> Noch besser dann muß obiger Terrorist keinen schweren Bleiakku mit sich
> rumschleppen.

Die Aerzaehlung meines Lehrers Enthielt eine Steckdose als
Spannungsquelle. Es geht um die uebertragbarkeit meines Experimentes auf
seine Aerzaehlung.



>> Baustoffe werden nicht getestet ob sie Energie auf diese art und weise
>> speichern, und es steht auch teilweise auf der Silikon-Tuben drauf das
>> sie nicht zur elektrischen Isolation geeignet sind. (das muss
>> normalerweise nicht draufstehen, ein Isolator mus nur zugelassen sein.)
>
> Macht auch wenig Sinn, ein Haus auf seine Kapazitive Eigenschaften
> zutesten.

Ich meinte wenn ich mir schoenes VDE Isolierband im laden kaufe dann
brauch ich mir keine sorgen machen ob was passiert. Mache ich das aber mit
Materialien die dabei zwekentfremdet werden wie Silikon, Haargel oder
Rasierschaum dann kann man sich nie ganz sicher sein was passiert. Und auf
die Idee z.B. auf Rasierschaum draufzuschreiben das man damit keine
Steckdosen isoliren kann/darf kommen nur die Amis.

Was passiert eigentlich mit Rasierschaum ???

PS.: Fuer alle die mich jetzt Volquottel nennen wollen: Was bitteschoen
kann man wegstreichen ohne etwas aus dem zusammenhang zu reissen

I. Liebe

unread,
Aug 7, 2001, 3:59:37 AM8/7/01
to
Hallo,

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9kn91b$qu7$06$1...@news.t-online.com...


>
> PS.: Ich hab hier nen 1F Elko fuer Auto wenn du mir sagst das der in
> einer normalen Hauswand verpackt nichts beschaedigt, dann kann ich dir
> auch nicht mer helfen, der verbeult naemlich Motorhauben obwol er noch
> 30cm davon wech is.

Das Zeigt mir, daß Du davon keine Ahnung hast. Schaue dir den
Elko an, stelle fest, daß er ein Ventil oder zumindest Sollbruchstellen
hat, denke drüber nach, warum das so ist und vergleiche nicht Äpfel mit Birnen.

Gruß Ingo, der sich hier verabschiedet, weil´s ihm zu dumm wird.

I. Liebe

unread,
Aug 7, 2001, 4:05:35 AM8/7/01
to
Hallo,

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:

9kn3rf$sot$03$1...@news.t-online.com...


> > Lichtbogen bei 12 Volt? Niemals. Woher soll das Plasma kommen?
>
> Wichtig ist dass sich der Strom einen pfad sucht den er dann festigt oder
> so.
>
> z.B.: Wenn ich eine Substanz habe die bei erwaermung ihren Wiederstand
> verlirt aber leitet, dann nutzt der Strom erst den gesamten Querschnitt.
> Aber meine Elektroden sind Naegel Naegel sind spitz, der Strom erwaermt
> die Strecke zwischen den Naegeln weitaus mehr als den rest folglich sinkt
> auch der Wiederstand zwischen den Naegeln, es fliesst viel mehr Strom als
> vorher, es wird immer weiter erwaermt, und es fliesst noch mehr ... es
> entsteht Hitze die den Wiederstand senkt und es fliest immer mehr Strom.
> Hitze Leuchtet.

Ein allerletztes Mal. Bei 12 Volt aus einer Batterie entstehen keine Lichtbögen.
Definitiv nicht. Und wenn Du es dir noch so sehr wünschst.

>
> Man neme ein stueck Gardine oder Fliegen-Netz (mit Silikon eingeschmirt),
> Alufolie, stueck Gardine oder Fliegen-Netz (mit Silikon eingeschmirt) und
> wieder Alufolie, die Folien muessen kleiner sein als das Netz, das Netz
> nur in mitte beschmiren.
>
> Dann rolle das dicht zusammen.

Toll, ein Kondensator.

>
> Damit erhoest du die Oberflaeche (so wird das bei Kondensatoren gemacht)

Falsch. Damit verringerst Du die Baugröße, damit der Kondensator trotz großer
Fläche
auch in ein kleines Gerät passt.

>
> Messe den Wiederstand und teste was passiert (versuche irgendwie das Gas
> sichtbar zu machen wenn welches entsteht).

Ein Kondensator im Gleichstrom ist im Einschaltmoment ein Kurzschluß.
Dann wird der Strom immer weniger, bis er nahezu 0 ist. Der Kondensator ist nun
aufgeladen. Ich denke, ein paar Grundlagen könnten dir nicht schaden.
Der einzige Strom, der nun noch durch den Kondensator fließt, ist Leckstrom.
Im Wechselstromkreis ist das anders, habe aber keine Lust, hier OT Geschichten
zu erklären. Das steht in jedem elektrotechnischem Lehrbuch.

Uwe Bieling

unread,
Aug 6, 2001, 7:06:30 PM8/6/01
to
"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb:

Hi,

> Schuldigung, aber ich sprach von sprengen die Aegypter sprengten mit
> Wasser, also ist Wasser der Sprengstoff.

Das Beispiel mit den absprengen der Granitbrocken passt nicht so ganz. Holz
hat auf die Sprengwirkung einen nicht unerheblichen Anteil. Wasser als
Sprengstoff ist mehr die verschlossene Colaflasche o.ä. im Winter (oder der
Tiefkühltruhe).

Ciao,
Uwe
--
"Der Erfolg verändert keinen Menschen, er entlarvt ihn." (Max Frisch)


Stephan Dillmann

unread,
Aug 7, 2001, 9:53:26 AM8/7/01
to
Eventuell könnte sich bei diesen "Versuch" durch Elektrolyse einige Mengen
an Silizium gebildet haben, welches bekanntlich äußerst reaktiv ist bei der
Reaktion mit dem Luftsauerstoff (reagiert ohne zugeführte Wärme, wenn
kleingenuge Partikel z.B. atomisiert) wird dann eine Entsprechende Menge an
Energie frei um eine art Detonation auszulösen, dazu müsste aber genug Si
vorhanden sein. Ich denke, dass dein Lehrer da die Geschichte aus dem
Spiegel mit der Sprengung durch Si, die die Engländer oder Amis (weis nicht
mehr genau) entdeckten gelesen hat und ganze etwas ausgeschmückt hat (kommt
bei Lehrern oft vor). es könnten sich bei der Reaktion aber auch andere
Stoffe gebildet haben, die ähnlichreaktiv sind (muss das mal untersuchen und
nachrechnen).

Bis denn Stephan


Stephan Dillmann

unread,
Aug 7, 2001, 9:55:30 AM8/7/01
to
Ich glaube aber selbst nicht so ganz an meine Vermutung wollt nur mal eine
neue Richtung in die Diskussion bringen.

Stephan


Stephan Dillmann

unread,
Aug 7, 2001, 10:57:32 AM8/7/01
to
Ich habe das jetzt mal ausprobiert und kann definitiv sagen, dass es nicht
funktioniert ich weis ja nicht was bei euch als Fugenmasse verkauft wird
bestimmt Uhuhart, da ist Nitrozellulose drin und du hast es extrahiert *s*.

Ich habe alles von 1V=bis 120 V= und auch ~ durchexerziert bei 0,5 bis 20 A
und es hat nicht funktioniert irgendwie scheint mein Netztrafo nicht so gut
zu sein wie eine Autobatterie shit jetzt muss ich den rauswerfen.

Ich wollte das nun nur ins Reich der Legenden verbannen.

Gruß

Stephan


I. Liebe

unread,
Aug 7, 2001, 11:06:41 AM8/7/01
to
Hallo,

Stephan Dillmann <dillm...@12move.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9kovn3$227$1...@wrath.news.nacamar.de...

Siehste, hätte ich dir gleich sagen können.
Ich habe das Zeug auch getestet. Bei 10 Kiloohm pro
cm kann nichts passieren. Aber der gute Elmar glaubt es ja nicht.
Bei ihm entstand sogar bei 12 Volt ein Lichtbogen.
Ich Trottel gehe noch in den Keller und mache Versuche
an dem Zeug. Mann, mann, mann. Bin ich bescheuert.
Als der Satz mit dem Lichtbogen bei 12 Volt kam, hätte
ich es schon besser wissen sollen. Aber nö, der gute Ingo
fällt auf einen Troll herein.
Naja, ist mein Killfile um einen Eintrag reicher.
Elmar, Elmar. Da hast Du aber einen gucken lassen.

Elmar Schaten

unread,
Aug 7, 2001, 5:29:41 PM8/7/01
to
Im Artikel <9koru6$o8$1...@wrath.news.nacamar.de> schrieb "Stephan Dillmann"
<dillm...@12move.de>:

> Ich denke, dass dein Lehrer da die Geschichte aus dem Spiegel mit der
> Sprengung durch Si, die die Engländer oder Amis (weis nicht mehr genau)
> entdeckten gelesen hat und ganze etwas ausgeschmückt hat (kommt bei
> Lehrern oft vor).

Glaub ich nicht das ist Jahre her.

Elmar Schaten

unread,
Aug 7, 2001, 5:56:58 PM8/7/01
to
Im Artikel <9kp09j$jc5$02$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:

> Aber der gute Elmar glaubt es ja nicht.
> Bei ihm entstand sogar bei 12 Volt ein Lichtbogen.

Ich hab jetzt die nase voll glaubt ihr mal was ihr glauben wollt, ich hab
0.5 Ohm auf der ganzen Strecke villeicht liegt es daran: 12V und 0.5 Ohm macht
24 A das macht 288W Leistung und das int nur das was am Anfang verbraucht
wurde.

Lichtboegen entstehen unterschiedlich schwer in verschiedenen
Atmosphaeren. ich spreche hier nicht von Luft, ich weiss selbst nicht was
drinn war.

Villeicht hat sich der Strom einen Pfad gesucht und der hat angefangen zu
Leuchten, vor hitze.

Wenn ich eine bogenfoermige Neonreklame habe, die anschalte dann koennte
man das doch als Lichtbogen bezeichnen.

Ich sagte was ich sah, ob es jetzt im technischem sinne ein Lichtbogen
ist hab ich nie behauptet.

Ich mach jetzt aber schluss mit dem Tema mitlerweile geht mit das auch
auf den Keks.

Elmar Schaten

unread,
Aug 7, 2001, 6:19:17 PM8/7/01
to
Im Artikel <9ko7k1$3pn$07$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
<Ing...@gmx.de>:


>> Damit erhoest du die Oberflaeche (so wird das bei Kondensatoren
>> gemacht)
>
> Falsch. Damit verringerst Du die Baugröße, damit der Kondensator trotz
> großer Fläche
> auch in ein kleines Gerät passt.

Nicht falsch wir haben hier beide recht!

Ich versuche auf kleinem Raum viel Flaeche unterzubringen.

Du versuchst viel Flaeche auf moeglichst kleinem Raum zu bekommen.

Die technik ist gleich, das verhalten unserer Resultate also aenlich.

Ich wollte den Wiederstand senken weil ich glaube dass das der grosse
unterschied zwischen unseren Experimenten ist.

Ich habe bei einer zweiten probe Silicon einen Wiederstand von 0.5 Ohm
gemessen.

Mein Silikon ist uralt kommt noch dazu und warscheinlich kaum vergleichbar.

Holger Petersen

unread,
Aug 7, 2001, 12:11:53 PM8/7/01
to
"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> writes:

>Im Artikel <9km5ib$1c4$07$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
><Ing...@gmx.de>:

>> Was meinst Du, wie es einem zumute ist, wenn man deine Postings liest?
>> Ich vermute mal, Deine Tastatur klemmt etwas. Insbesondere die Shift
>> Taste.

>Nein ich bin Legasteniker! Aber ich geb mir schon Muehe.

Benutze doch die Hilfe Deines (Unix-) Betriebs-System's und lasse
' ispell ' solange über Deine Texte laufen, bis dort jedenfalls
keine Fehler mehr gemeldet werden.

SCNR, Holger

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 7, 2001, 1:19:42 PM8/7/01
to
"Henri Preising" <Bus...@t-online.de> schrieb:

>
> Was bitte sind hohe Temperaturen?
> Für meine Hand ist 100°C warmes Wasser auch recht unangenehm, trotzdem zerfällt sie
> nicht!

Und 10 Stunden weiter!?
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
------------------------------------------------
http://www.cneweb.de/home/chemietechnik

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 7, 2001, 1:27:44 PM8/7/01
to
"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb:

>
> Silanes are pretty energetic when they go up, but only SiH4 itself is
> totally stable at room temperature. The higher members of the series begin
> to decompose with increasing rapidity as the molecular weight goes up.
> They are pyrophoric. Silicones are pretty oxidation resistant (and indeed
> pretty inert in general).
>
> </ZITAT>
>
> Da steht "totally stable at room temperature" soll ich dem glauben oder
> dir???

Glaub Mir. Bei Luftkontakt ist das Silan binnen Millisekunden weg.
Knall - eine Sandstaubwolke und ein Blitz.
Silan (SiH4) muss unter Schutzgas gelagert werden.

Pers. Anmerkung : Ich habe den Eindruck das du alles mögliche
irgendwo aufschnappst und Versuchst daraus einen kausalen
Zusammenhang zu bilden, den es entweder nicht gibt oder den Du
aus Kompetenzgründen nicht suchen solltest. Versuche Dich
Naturwissenschaftlich erst mal mit einer Sache zu beschäftigen, nicht
mit 20 Dir fremden gleichzeitig. Bau Dein Wissen gezielt auf!

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 7, 2001, 1:30:24 PM8/7/01
to
"Elmar Schaten" <El...@schatenseite.de> schrieb:

>
> > P.S. Hallo Elmar und Josef (JM) seit Ihr vielleicht miteinander
> > verwandt?
>
> Wieso ??? Wie heisst der weiter ??? Ich habe viele Verwante.

Das ist nur so eine spirituelle Eingebung aus dem Jenseits. Vielleicht
können die Symptome ja die anderen Regulars deuten?

Henri Preising

unread,
Aug 7, 2001, 2:57:58 PM8/7/01
to

Bodo Mysliwietz schrieb:

> "Henri Preising" <Bus...@t-online.de> schrieb:
> >
> > Was bitte sind hohe Temperaturen?
> > Für meine Hand ist 100°C warmes Wasser auch recht unangenehm, trotzdem zerfällt sie
> > nicht!
>
> Und 10 Stunden weiter!?

Asbesthaut! Ich denke in infinitisimalen Maßstäben. ;-)

Henri.


Matthias Hipp

unread,
Aug 7, 2001, 2:58:58 PM8/7/01
to

I. Liebe <Ing...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9kp09j$jc5$02$1...@news.t-online.com...

> Hallo,
>
> Stephan Dillmann <dillm...@12move.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 9kovn3$227$1...@wrath.news.nacamar.de...
> > Ich habe das jetzt mal ausprobiert und kann definitiv sagen, dass es
nicht
> > funktioniert ich weis ja nicht was bei euch als Fugenmasse verkauft wird
> > bestimmt Uhuhart, da ist Nitrozellulose drin und du hast es extrahiert
*s*.
> >
> > Ich habe alles von 1V=bis 120 V= und auch ~ durchexerziert bei 0,5 bis
20 A
> > und es hat nicht funktioniert irgendwie scheint mein Netztrafo nicht so
gut
> > zu sein wie eine Autobatterie shit jetzt muss ich den rauswerfen.
> >
> > Ich wollte das nun nur ins Reich der Legenden verbannen.
>
> Siehste, hätte ich dir gleich sagen können.
> Ich habe das Zeug auch getestet. Bei 10 Kiloohm pro
> cm kann nichts passieren. Aber der gute Elmar glaubt es ja nicht.
> Bei ihm entstand sogar bei 12 Volt ein Lichtbogen.

Au ja Elmar, am Lichtbogen ist schon was dran. Wenn du ne Lampe anschaltest,
gibts ja auch nen ganzen Bogen voller Licht.

> Ich Trottel gehe noch in den Keller und mache Versuche
> an dem Zeug. Mann, mann, mann. Bin ich bescheuert.
> Als der Satz mit dem Lichtbogen bei 12 Volt kam, hätte
> ich es schon besser wissen sollen. Aber nö, der gute Ingo
> fällt auf einen Troll herein.

Hätte man vorher schon merken können. Ich bin schon aus der Disskution
ausgestiegen, nachdem ich gepostet hatte, dass Silizium auf Englisch nun mal
Silicon heißt, und der Elmar das falsch zurückübersetzt hat. Wahrscheinlich
hat er als Beweis noch diese Pseudo-Silikon-Detonation nachgeschoben.
Außerdem - diese dubiose Argumentation...
Gruß
Matthias


Matthias Hipp

unread,
Aug 7, 2001, 3:04:01 PM8/7/01
to

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9kp33d$mj6$03$1...@news.t-online.com...

> Im Artikel <9kp09j$jc5$02$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
> <Ing...@gmx.de>:
>
> > Aber der gute Elmar glaubt es ja nicht.
> > Bei ihm entstand sogar bei 12 Volt ein Lichtbogen.
>
> Ich hab jetzt die nase voll glaubt ihr mal was ihr glauben wollt, ich hab
> 0.5 Ohm auf der ganzen Strecke villeicht liegt es daran: 12V und 0.5 Ohm
macht
> 24 A das macht 288W Leistung und das int nur das was am Anfang verbraucht
> wurde.
>
> Lichtboegen entstehen unterschiedlich schwer in verschiedenen
> Atmosphaeren. ich spreche hier nicht von Luft, ich weiss selbst nicht was
> drinn war.
>
> Villeicht hat sich der Strom einen Pfad gesucht und der hat angefangen zu
> Leuchten, vor hitze.
Soso. Machst du deine Versuche immer im Dunkeln?
Am Tag soolte man in der Lage sein, Lichtbogen und Glühen zu unterscheiden.

>
> Wenn ich eine bogenfoermige Neonreklame habe, die anschalte dann koennte
> man das doch als Lichtbogen bezeichnen.
??

>
> Ich sagte was ich sah, ob es jetzt im technischem sinne ein Lichtbogen
> ist hab ich nie behauptet.

Dann ist es auch kein Lichtbogen.

>
> Ich mach jetzt aber schluss mit dem Tema mitlerweile geht mit das auch
> auf den Keks.

Sehr gute Idee, mittlerweile gibts nämlich beim de.sci.chemie-update fast
immer nur noch RE, Re, Re: scheiß Sprengstoffherstellung!
Gruß
Matthias


Matthias Hipp

unread,
Aug 7, 2001, 3:08:07 PM8/7/01
to

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9kp33d$mj6$03$1...@news.t-online.com...
> Im Artikel <9kp09j$jc5$02$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
> <Ing...@gmx.de>:

> Ich mach jetzt aber schluss mit dem Tema mitlerweile geht mit das auch
> auf den Keks.
Frag mal bei de.sci.physik. Die freuen sich sicher über dich.
Wie war das - Chemie ist's wenns knallt und stinkt, Physik wenn's nicht
gelingt.
Das zweite würde auf dich doch recht gut zutreffen!
Gruß
Matthias


I. Liebe

unread,
Aug 8, 2001, 3:28:33 PM8/8/01
to
Hallo,

Elmar Schaten <El...@schatenseite.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9kp33d$mj6$03$1...@news.t-online.com...

> Im Artikel <9kp09j$jc5$02$1...@news.t-online.com> schrieb "I. Liebe"
> <Ing...@gmx.de>:
>
> > Aber der gute Elmar glaubt es ja nicht.
> > Bei ihm entstand sogar bei 12 Volt ein Lichtbogen.
>
> Ich hab jetzt die nase voll glaubt ihr mal was ihr glauben wollt, ich hab
> 0.5 Ohm auf der ganzen Strecke villeicht liegt es daran: 12V und 0.5 Ohm macht
> 24 A das macht 288W Leistung und das int nur das was am Anfang verbraucht
> wurde.

Das ist dein Problem. Du redest über Sachen, von denen Du keinen Plan hast.
Wenn Du 0,5 Ohm gemessen hast, wo bitte soll da ein Lichtbogen herkommen.
Wo ist da ein ionisierter Kanal, in dem sich Plasma bilden kann?
Nirgens. Dann hättest Du auch Lichtbögen in deiner Hausverkabelung.
Das würde knistern und sprazeln, das es eine Wonne ist, darin zu wohnen.

>
> Lichtboegen entstehen unterschiedlich schwer in verschiedenen
> Atmosphaeren. ich spreche hier nicht von Luft, ich weiss selbst nicht was
> drinn war.

Ja, wenn man annimmt, daß in einer Leuchtstoffröhre ein Lichtbogen ist, kann´s
mit
Fachwissen nicht weit her sein. In einer Leuchtstoffröhre wird z.B.
Quecksilberdampf
ionisiert. Dabei werden im Hg Atom Elektronen auf eine höhere Schale gehoben,
weil sie
Energie aufgenommen haben. Auf der Schale haben sie aber nichts verloren.
Deshalb gehen sie wieder auf ihre Schale zurück und geben dabei Energie in
Form von UV Licht ab. Dieses regt die Leuchtschicht dann zum Leuchten an.
Aus der Traum vom Lichtbogen. Das selbe Prinzip geschieht in LED´s.
Nur daß da kein UV Licht entsteht sondern Licht einer bestimmten Wellenlänge im
sichtbaren Bereich. Gut, bei IRD´s ist es halt infrarot.

>
> Villeicht hat sich der Strom einen Pfad gesucht und der hat angefangen zu
> Leuchten, vor hitze.

Jau, ein leuchtender Pfad sozusagen. Silikon ist, wie neulich schon angemerkt,
ein sehr guter Wärmeleiter. Deshalb der Einsatz als Kleber an Kühlkörpern.
Da würde nicht nur etwas vor Hitze leuchten sondern alles.

>
> Wenn ich eine bogenfoermige Neonreklame habe, die anschalte dann koennte
> man das doch als Lichtbogen bezeichnen.

Ja genau. Der Schwippbogen zu Weihnachten ist dann auch ein Lichtbogen,
welcher dann im Fenster steht. Und die Lampen drauf sind Bogenlampen.

*super Idee*

> Ich mach jetzt aber schluss mit dem Tema mitlerweile geht mit das auch
> auf den Keks.

Wäre alles halb so wild geworden, wenn Du mal eine Lehre annehmen würdest.
Es soll tatsächlich Leute geben, die etwas Ahnung von dem haben, wovon sie
reden.
Und die kann man dann ernst nehmen. Wenn doch was falsches kommt, dann sind hier
viele andere, die den Sachverhalt richtigstellen.

Uwe Bieling

unread,
Aug 7, 2001, 4:07:25 PM8/7/01
to
"Henri Preising" <Bus...@t-online.de> schrieb:

Hi,

> Asbesthaut! Ich denke in infinitisimalen Maßstäben. ;-)

Sag' das bitte deinen Erben. Mit Asbest bist du mämlich Sondermüll und nix
für den örtlichen Friedhof.

SCNR

Henri Preising

unread,
Aug 8, 2001, 12:50:49 PM8/8/01
to

Elmar Schaten schrieb:

> z.B.: Wenn ich eine Substanz habe die bei erwaermung ihren Wiederstand
> verlirt aber leitet, dann nutzt der Strom erst den gesamten Querschnitt.

> es fliesst viel mehr Strom als
> vorher, es wird immer weiter erwaermt, und es fliesst noch mehr ... es
> entsteht Hitze die den Wiederstand senkt und es fliest immer mehr Strom.
> Hitze Leuchtet.

Schon wieder falsch, wenn der Widerstand sinkt, so "reiben" die Elektronen
weniger aneinander-> d.h. keine "Hitze" wie du es nennst.
Denn sonst wären die Glühwedeln in Lampen, oder die Heizstreifen im Toaster
nicht so dünn, sondern aus Bandstahl bzw. Armierungsmetall.

> Eine Substanz die sich leicht Ionisieren laesst, es entsteht ein
> elektrisches feld ...

Was soll damit gemeint sein ? Was soll ionisieren heißen? ( ein Gas -> zum
Plasma, oder eine Salzbildung?)

>
> Schau dir doch ein altes Roerenradio an oder Neonreklame (s/U)

Was soll die mit deinem Widerstandproblem gemein haben?

> Ein
> > einfaches Gegenbeispiel: Erwärmt man TNT auf ca. 300°C so zersetzt es
> > sich spontan, nach dem Abkühlen bildet sich aber kein TNT!
>
> 300°C kann sein bei 295°C siedet es bereits ich schrieb "sich irgendwie
> wieder zu verbinden" und das macht auch TNT

Wozu verbinden? Wenn TNT detoniert kann man den Raum abkühlen, trotz allem
bildet sich kein TNT.

> C7H5N3O6 --> (weiss nich wer kann mir das sagen)

Das ist die Summenformel von TNT. (?)

> Stimmt, aber wo soll die Energie hin wenn nicht in Waerme? Es gibt
> verschiedene moeglichkeiten, mir fallen folgende ein:
>

> 3. spann Energie [Kraft(f)/Flaeche(A)] (weiss nicht wie der fachausdruck
> ist, resultat von Waerme)

1. was heißt spann? Spannung?

Auch sollte man sich mal die Mühe eines kurzen Gedenkens machen, denn "Kraft
pro Fläche" kenne ich unter dem Synonym
Druck (Einheit 1N/m²).
Der Druck ist keine Energiegröße!

> 5. magnetische Energie (klar das licht und das magnetfeld von den leitern)

Wärmestrahlung ist elektromagnetische Strahlung!

> 7. chemische Energie (die rueckstaende sahen aus als ob sie in ihre
> bestandteile zerlegt wurden, ich kann sie nicht weiter untersuchen.
> silikonreste waren auch dabei aber leicht verstreut)

Die chemische Reaktion sollte doch der Energielieferant sein, da die Batterie
nur zum "Starten" benutzt wurde.

> Korrektur:
> Wenn das Silikon nicht selbst Energie freigibt muesste die freigegebene
> Energie irgendwo gespeichert worden sein. Das wuerde bedeuten das die
> Energie Kurzzeitig ihre Vorm wechselt.

Du meinst Form? Warum sollte sie die Form wechseln müßen?


> Ich habe einer englischen NG entnommen:
>

> Da steht "totally stable at room temperature" soll ich dem glauben oder
> dir???

Stabil bei Rautemperatur sagt doch nur, daß sich der Stoff nicht Selbst
zerlegt.
Zur Reaktivität mit Sauerstoff oder anderen Stoffen ist nichts gesagt. SiH4
verbrennt sofort unter Sauerstoffzutritt.


> Stimmt wie bei TNT. Aber es finden sich sicherlich Oxidationsmittel.

Was haben denn nun wieder Ox.-mittel zutun. Manche Farbstoffe sind Ox.-mittel
das ist richtig. (Meintest du dies? )


>
> >> In der Wand muesste sowas wie ein Parallel-Wiederstand wegen der
> >> feuchtigkeit entstehen.
> >
> > Wieso parallel-Widerstand?
>
> Der Lichtbogen (mittlerweile vermute ich nur noch dass es sowas ist, aber
> es sah so aus) hat einen Wiederstand , es muesste genug Spannung an beiden

...
Warum parallel-Widerstand?

> Die frage ist: kann ich mit Silikon und Elektrizitaet leichte Explosionen
> hervorrufen?
>
> Die antwort ist: Ja.

Ich bezweifle eine Ausbreitungsgeschwindigkeit von mehreren hundert Metern pro
Sekunde.


> PS.: Fuer alle die mich jetzt Volquottel nennen wollen: Was bitteschoen
> kann man wegstreichen ohne etwas aus dem zusammenhang zu reissen

Die meisten geschriebene Sätze ergeben eh keinen Sinn oder sind durch die
Zeichensetzung des Autors bereits sinnentstellt.

Henri.

Henri Preising

unread,
Aug 8, 2001, 1:05:53 PM8/8/01
to

"I. Liebe" schrieb:

>
> ich es schon besser wissen sollen. Aber nö, der gute Ingo
> fällt auf einen Troll herein.
> Naja, ist mein Killfile um einen Eintrag reicher.
> Elmar, Elmar. Da hast Du aber einen gucken lassen.

Ich setzte ihn nicht ins Killfile, nach einem schweren Tag gibt es nichts
besseres
als einen Nobelpreisverdächtigen Techniker mit hohem chemischen Sachverstand.

Henri.

P.S. Spare, Lerne, Leiste was, dann Haste, Kannste, Bistes was.


I. Liebe

unread,
Aug 9, 2001, 1:11:15 PM8/9/01
to
Hallo,

Henri Preising <Bus...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B716DE9...@t-online.de...


>
> > C7H5N3O6 --> (weiss nich wer kann mir das sagen)
>
> Das ist die Summenformel von TNT. (?)

Ja genau. 2,4,6, Trinitrololuol.

> > 3. spann Energie [Kraft(f)/Flaeche(A)] (weiss nicht wie der fachausdruck
> > ist, resultat von Waerme)
>
> 1. was heißt spann? Spannung?

Nö, er meint Spannkraft :-)

> > 7. chemische Energie (die rueckstaende sahen aus als ob sie in ihre
> > bestandteile zerlegt wurden, ich kann sie nicht weiter untersuchen.
> > silikonreste waren auch dabei aber leicht verstreut)

Wäre mal interessant zu wissen, aus was genau nun die Silikonmasse besteht.
Was für eine Siliziumverbindung ist das? Alkalisilikate?

> Die meisten geschriebene Sätze ergeben eh keinen Sinn oder sind durch die
> Zeichensetzung des Autors bereits sinnentstellt.

Hmm, ich glaube, das ganze Thema ergibt keinen Sinn.
Alles mal zusammengefasst und auf einen Nenner gebracht
ergibt sich die Frage: Kann Silikondichtmasse durch Anlegen einer
Spannung von 12 - 14,4 Volt aus einer Autobatterie explodieren?
Und tritt dabei eine Lichtbogen auf? Ich meine nein.
Die Tests haben ergeben, daß erstens der Widerstand der Masse
viel zu hoch ist, um einen Kurzschluß zu ermöglichen.
Zweitens ist mir beim Anlegen einer Netzspannung keinerlei
Leuchteerscheinung in´s Auge gefallen. Alles blieb so, wie es aus der
Tube kam. Klebrig, langweilig und von der Spannung vollkommen unbeeindruckt.

Stellt sich mir die Frage, ob Elmar nicht durch irgendwelche Informationsfetzen
über Silizium und Explosion im Labor irgendetwas in schnöde Dichtungsmasse
hineininterpretiert, was nicht da ist. Ich weiß es nicht. Dumm nur, daß sich
Elmar
nicht eines Besseren belehren lässt.
Naja, was solls? Hier ddarf ja jeder schreiben, was er will. Nur so funktioniert
Demokratie :-)

I. Liebe

unread,
Aug 9, 2001, 1:19:05 PM8/9/01
to
Hallo henri,

Henri Preising <Bus...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:

3B717171...@t-online.de...

> Ich setzte ihn nicht ins Killfile, nach einem schweren Tag gibt es nichts
> besseres
> als einen Nobelpreisverdächtigen Techniker mit hohem chemischen Sachverstand.
>

Kaufst Du ihm die Technikerschule ab?
Ich glaube nicht, daß man mit solcheen Bildungslücken
überhaupt eine Zulassung bekommt. Muß man für den Techniker nicht
ein paar Jahre im Beruf gearbeitet haben? War da nicht sowas in der Richtung?
Mit der Rechtschreibung, der Satzzeichensetzung und den Schwächen in der
Allgemeinbildung glaube ich persönlich nicht an eine so geartete Ausbildung.
Obwohl, ich habe mal mit einem zusammengearbeitet, der eine erfolgreiche
Industrieelektronikerausbildung hatte und gerade auf Techniker mit
Ausbildungsbefähigung
studiert hat. Dem war es jedesmal ein Rätsel, wie das nun war, mit der Polung
der Dioden.

Das waren nicht die einzigen Probleme, die derjenige hatte.
Dann würde das mit Elmar wieder passen. Nur mein Weltbild
nicht....

grübel

Achso, deshalb die Inder mit Greencard...
Weil in Deutschland so schlecht ausgebildet wird.

Henri Preising

unread,
Aug 8, 2001, 1:29:37 PM8/8/01
to

"I. Liebe" schrieb:

> > > 3. spann Energie [Kraft(f)/Flaeche(A)] (weiss nicht wie der fachausdruck
> > > ist, resultat von Waerme)
> >
> > 1. was heißt spann? Spannung?
>
> Nö, er meint Spannkraft :-)

Ist ja sehr spannend!

> Wäre mal interessant zu wissen, aus was genau nun die Silikonmasse besteht.
> Was für eine Siliziumverbindung ist das? Alkalisilikate?

Ich dachte auch an soetwas, Glas aus der Tube! ;-)

> Kann Silikondichtmasse durch Anlegen einer
> Spannung von 12 - 14,4 Volt aus einer Autobatterie explodieren?
> Und tritt dabei eine Lichtbogen auf? Ich meine nein.

Ich denke ähnlich, zumal ich im Auto eine Heckscheibenheizung habe, die Scheibe ist
IMHO mit ner Art Silikon eingesetzt.


> Die Tests haben ergeben, daß erstens der Widerstand der Masse
> viel zu hoch ist, um einen Kurzschluß zu ermöglichen.
> Zweitens ist mir beim Anlegen einer Netzspannung keinerlei
> Leuchteerscheinung in´s Auge gefallen. Alles blieb so, wie es aus der
> Tube kam. Klebrig, langweilig und von der Spannung vollkommen unbeeindruckt.

Was für eine Batterie hast du benutzt, der
SilikonstreifenLichtbogenExplosions-Effekt ist nur mit Varta-Batterien zubeobachten,
die Firma Varta benutzt blaue Elektronen zum Laden der Akku´s, mit roten geht´s
nicht.

> Stellt sich mir die Frage, ob Elmar nicht durch irgendwelche Informationsfetzen
> über Silizium und Explosion im Labor irgendetwas in schnöde Dichtungsmasse
> hineininterpretiert, was nicht da ist.

Mir macht nur Angst, daß diese Menschen nach vollendeter Ausbildung (ich denke zum
Elektriker) wirklich selbsttätig Arbeiten dürfen und Steckdosen mit Silikon
befestigen.


> Naja, was solls? Hier ddarf ja jeder schreiben, was er will. Nur so funktioniert
> Demokratie :-)

Ich finde Demokratie toll, nur in ihr hat man das Glück, Lebensmüden, Sterndeutern
oder ähnlichen pseudowissenschaftlichen Professoren zu zuhören und sich zufragen
warum es immernoch keine Weltformel gibt.


Henri.

Andreas Haimberger

unread,
Aug 8, 2001, 2:09:35 PM8/8/01
to

"I. Liebe" <Ing...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9krsb0$9t$02$1...@news.t-online.com...

> Kaufst Du ihm die Technikerschule ab?

Ich habe ihn in einem früheren Posting gefragt, welche Ausbildung er
den konkret hätte. Die Antwort war ausweichend:

<Zitat>
das kann man ich hab schon wem anderes geantwortet les das von ihm
du denkst zu chemisch
</Zitat>

Ich hab' dann sämtliche Postings von ihm nochmal durchgelesen.
Ergebnis:

Anscheinend hat Elmar als "Vorbereitung auf das Gymnasium" eine
"Technikerschule" besucht und dann nach der elften Klasse das
Gymnasium abgebrochen. Von "ausgebildetem Techniker" kann also IMHO
keine Rede sein.

Die sogenannte "Technikerschule" gab es auch bei uns in Österreich als
sogenannten "Polytechnischen Lehrgang". Das war ein Jahr allgemeiner
technischer Unterricht ohne wirklichen praktischen Nutzen (von allem
ein bisschen was und nichts wirklich brauchbares). Gedacht war das als
Vorbereitung 14-Jähriger Hauptschüler auf eine HTL (Höhere Technische
Lehranstalt) bzw. als Überbrückung bis zum Antritt einer Lehrstelle.

MFG, Andy

I. Liebe

unread,
Aug 8, 2001, 2:14:46 PM8/8/01
to
Andreas Haimberger <andreas.h...@chello.at> schrieb in im Newsbeitrag:
9krv9j$5vb3l$1...@ID-82928.news.dfncis.de...

> Anscheinend hat Elmar als "Vorbereitung auf das Gymnasium" eine
> "Technikerschule" besucht und dann nach der elften Klasse das
> Gymnasium abgebrochen. Von "ausgebildetem Techniker" kann also IMHO
> keine Rede sein.

Das beruhigt mich ein wenig.
Ich hätte fast angenommen, die Ausbildungen seien in den letzten Jahren
tatsächlich qualitativ so schlecht geworden.
Aber es scheint nur ein Einzelfall zu sein. Wenn auch ein trauriger.

Henri Preising

unread,
Aug 8, 2001, 6:57:07 PM8/8/01
to

"I. Liebe" schrieb:

> Kaufst Du ihm die Technikerschule ab?
> Ich glaube nicht, daß man mit solcheen Bildungslücken
> überhaupt eine Zulassung bekommt. Muß man für den Techniker nicht
> ein paar Jahre im Beruf gearbeitet haben? War da nicht sowas in der Richtung?
> Mit der Rechtschreibung, der Satzzeichensetzung und den Schwächen in der
> Allgemeinbildung glaube ich persönlich nicht an eine so geartete Ausbildung.

Aber das deutsche Bildungssystem ist doch toll, besonders in Sachsen-Anhalt, hier
führt man das 13.Schuljahr ein, in anderen Bundesländern schaft man es ab.
Man muß aber wirklich feststellen, er weis von Vielem etwas, aber von Wenigem viel.

Dazu habe ich eine interessante Seite gefunden:

http://elmar.schatenseite.de/

Sie ist geradezu überladen mit stillistischen, aussagekräftigen
Wortaneinanderreihungen.
Kann ich nur weiterempfehlen.

Technikerschule hin oder her, ich finde es ma wieder richtig belebend, es ist doch
toll zu sehen, wie das Rad nochmal erfunden wird.

Ich freue mich schon auf kommende, nimmer enden wollende Themen, wie z.Bsp. Was
macht man mit Holzkohle und Pökelsalz.
Wie stelle ich heimlich, mit Hilfe von SCHLECKER Sarin, Senfgas oder ähnliches her,
tja da sind Experten gefragt.

"Techniker aller Länder, vereinigt euch."


> Achso, deshalb die Inder mit Greencard...
> Weil in Deutschland so schlecht ausgebildet wird.

Nein, Inder schlafen nicht (siehe Aapu)

Henri.

I. Liebe

unread,
Aug 9, 2001, 3:59:30 AM8/9/01
to
Hallo

Henri Preising <Bus...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:

3B71C3C3...@t-online.de...


>
> Dazu habe ich eine interessante Seite gefunden:
>
> http://elmar.schatenseite.de/
>
> Sie ist geradezu überladen mit stillistischen, aussagekräftigen
> Wortaneinanderreihungen.
> Kann ich nur weiterempfehlen.

*wortlos in Gedanken versunken*

Autsch.

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 9, 2001, 10:54:41 AM8/9/01
to
"Uwe Bieling" <UweBi...@uni-muenster.de> schrieb:

> > Asbesthaut! Ich denke in infinitisimalen Maßstäben. ;-)
>
> Sag' das bitte deinen Erben. Mit Asbest bist du mämlich Sondermüll und nix
> für den örtlichen Friedhof.

Vermutlich ist die Verbringung auf einer Sondermülldepomie
günstiger als die Eichenkiste auf dem Friedhof. Da lachen sogar die
Erben :-)

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