Bitte mit Erläuterung!!!!!!
MFG
H
> BSB5 ist der Sauerstoff, der im Wasser innerhalb von 5 Tagen verbraucht
> worden ist.
nicht so ganz korrekt. Deine Beschreibung trifft eher auf die
Sauerstoff_zehrung_ zu.
MfG
Thomas
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Thomas Görlach, AG Angewandte Elektrochemie und Chemische
Umwelttechnik
an der Technischen Universität München
Lichtenbergstraße 4, D-85748 Garching, Tel: +49 89 289 13093
www.lrz-muenchen.de/~aae/
CSB steht für "chemischer Sauerstoffbedarf". Dabei werden neben organischen auch
unorganische Substanzen in der Probe z.B. Wasserprobe, oxidiert. Man kann sogar
soweit gehen zu sagen, daß alle oxidierbaren Substanzen (z.B. Verunreinigungen
der Wasserprobe) oxidiert werden.
Beim CSB wird der Probe "quecksiberhaltige Schwefelsäure" und
"silbersulfathaltige Kaliumdichromat" zugegeben und für zwei Stunden gekocht.
Also was mit dieser Methode nicht oxidiert werden kann, daß kann auch nicht
oxidiert werden.
BSB steht für "biologischer Sauerstoffbedarf" bzw. "biochemischer
Sauerstoffbedarft" und die 5 gibt nur den Versuchszeitraum an. Üblicherweise ist
dieser 5 Tage, kann aber auch 7 Tage oder eine andere Anzahl an Tagen sein
(definitionssache). Dann ist es eben nicht der BSB5, sondern der BSB7.
Bei dieser Methode werden nur organische Verbindungen abgebaut bze. oxidiert.
Die organische Verunreinigungen werden von angepassten Mikroorganismen abgebaut.
Bei diesem Abbau verbrauchen die Mikroorganismen Sauerstoff (Zerlegung
organischen Substanzen mittels Sauerstoff in CO2).
Für normales Abwässer gilt das BSB5:CSB - Verhältnis 2:3.
Ich hoffe die Erklärung genügt.
Mfg
A.Haible
Klaus Rubba schrieb:
Hallo Klaus!
Der Chemische Sauerstoff-Bedarf bezieht sich auf die Menge Sauerstoff, die
ein bestimmtes Volumen Wasser bei der Oxidation mit chemischen
Oxidationsmitteln (KMnO4 o.ä.) aufnehmen kann. Beim Biologischen oder
Biochemischen Sauerstoff-Bedarf werden eben keine chemischen
Oxidationsmittel verwendet (die agressiver sind), sondern hier wird der
Bedarf durch Mikroorganismen bestimmt. Der Index 5 gibt dabei die Anzahl an
Tagen an, über die der Verbrauch gemessen wird. Die letztere Möglichkeit
orientiert sich eher an dem, was in der Natur vorkommt (Mikroorganismen),
während die erstgenannte Methode die oxidierbaren Stoffe im Wasser
vollständig erfasst.
Gruß Frank