Speiseöl ist brennbar. Jeder Koch weiß das...
Nur ist der Dampfdruck sehr niedrig bzw. der Flammpunkt relativ hoch.
Gruß
Reinhard
> Wenn man �l �ber Wasser schichtet und durch beides einen Docht steckt,
> saugt der dann �l oder Wasser?
ein (Lampen- oder Kerzen-)Docht ist doch sowieso mit Wachs getr�nkt - es
komt also keine Spur von Wasser �berhaupt in die N�he des Dochtes.
Ausnahme sind die Waffen- oder Zigarrenreinigungsdochte. (die sind eben
trocken). das material ist (laut wikipedia!) Baumwolle oder Glasfaser
(h���? noch nie davon geh�rt).
entsprechend wird wohl das Medium dass zuerst den Docht komplett benetzt
das andere Medium davon abhalten.
--
cu |_|
|olger
Es gibt Oellampen, die funktionieren mit Speiseoel (auch das (meist
gefaerbte) Lampenoel ist nur teuer verkauftes billiges Speiseoel),
und Lampen, die funktionieren nur mit Petroleum (aus dem Baumarkt).
Fuer deren Konstruktion ist Speiseoel zu zaeh. Insbesondere die
klassische Petroleumlampe mit flachem Docht im Kosmos-Brenner
natuerlich, aber vielleicht auch deine.
--
Manfred Winterhoff
Man kann mit Speiseöl sogar Dieselautos füttern. ;-)
--
mfg hdw
Man k�nnte sich vorstellen, da� der Schnabel der
r�mischen �llampen das �l vorgeheizt hat.
Gr��e,
Joachim
> Reinhard schrieb:
> > Speiseᅵl ist brennbar. Jeder Koch weiᅵ das...
> > Nur ist der Dampfdruck sehr niedrig bzw. der Flammpunkt
> > relativ hoch.
>
> Man kᅵnnte sich vorstellen, daᅵ der Schnabel der
> rᅵmischen ᅵllampen das ᅵl vorgeheizt hat.
Man kᅵnnte auch total Panik schieben, weil die Rᅵmer untergegangen
sind. Lag es am nicht entflammbaren rᅵmischen Speiseᅵl? Lag es an den
von den Rᅵmern zweckentfremdeten Schnabeltassen in ᅵl? Lag es an der
rᅵmischen Mondphase? Lag es ... Rom selbst?
Ich als Speiseᅵl hᅵtte Rom jedenfalls gemieden.
S.
Ralf . K u s m i e r z schrub:
> k�rzlich fand sich auf dem Sperrm�ll eine kleine �llampe -
> flache Glasflasche mit einem kleinen zentralen Loch, darin ein
> ca. 5 mm starker Docht. Das L�mpchen hatte ich mit Pflanzen�l
> gef�llt und den Docht mit ein bi�chen Alufolie befestigt, aber
> die Lampe will nicht brennen: Der Docht saugt zwar das �l, aber
> die �lmenge in der Dochtspitze brennt ab, dann brennt der Docht
> herunter, die Flamme wird immer kleiner und geht dann aus.
Habe hier auch eine �llampe, die nicht brennt, auch nicht mit
Lampen�l. Und das obwohl sie mal mit dem selben Dochte und gutem
Lapen�l funktionierte.
Ich w�rde sagen: Das Lampen�l verharzt mit der Zeit durch das
Herumstehen. Es braucht einen neuen Docht, der alte ist nicht
mehr saugf�hig genug.
Vielleicht bekommt man den alten ja sauber, wenn man die Lampe
mal mit Benzin f�ttert. Aber Feuerzeugbenzin, nicht nur das der
normale Sprit f�r Autos ru�t und stinkt, der Docht verru�t
ebenso und brennt dann nicht mehr ordentlich.
Aber f�r einen neuen Docht tut es auch ein St�ck Unterhose
(Baumwolle bittesch�n).
CU Rollo
Hi,
das geht sehr wohl. Rom hat mit Oliven�l geleuchtet....
>
> Geht wohl: Ich hatte das �l gerade in eine flache Blechdose umgef�llt
> und die Dochtspitze in geringerer H�he �ber dem Fl�ssigkeitsspiegel
> angebracht, und nun brennt das L�mpchen einwandfrei. Verdacht: Lampe
> auf M�ll, weil Fehlkonstruktion.
Die klassische �llampe hat einen langen Hals f�r den Docht, der weniger in
sich das �l f�rdert, als mehr zwischen sich und der Wandung. Das Problem ist
die geringe Kriechgeschwindigkeit des �ls im Docht, es ist zu z�h. Und wenn
es brennt, entstehen an der Flamme komplexe Verbindungen, die den Docht
"verstopfen", das �l verharzt, die Dochtspitze verkokelt, vergl�ht, dann mu�
man den Docht nachziehen. Mit der Methode des "schwimmenden Dochts" kann man
den Abstand zum �l extrem verkleinern, dann sind sehr kleine Flammen
m�glich, das spart Brennstoff. Die klassische �llampe hat den langen Hals
gegen die Feuersgefahr, weil die Lampe je nach Flammengr��e warm wird und
dann eventuell am Docht entlangl�uft, auch r�mische H�user bestanden aus
Holz...die hei�e Stelle nache der Flamme war so weit genug weg von der
Hauptmenge.
>
> Wenn man �l �ber Wasser schichtet und durch beides einen Docht steckt,
> saugt der dann �l oder Wasser?
Das kommt auf den Docht an. Und auf das Material, das "zuerst da war".
Fettige Zellulose wird nicht mehr na�, nasse Zellulose wird nicht fettig.
�l brennt aber am besten ohne "Docht", man braucht nur eine
Verdampfungshilfe, im Extremfall reicht dazu ein Fetzen Stahlwolle.
--
mfg,
gUnther
Nein, je nach Reinheit des Materials k�nnen Kerosinlaternen schonmal
erkleckliche Mengen Rostwasser im Brennstoff haben, die blaken dann, aber es
geht.
>
> Ausnahme sind die Waffen- oder Zigarrenreinigungsdochte. (die sind eben
> trocken). das material ist (laut wikipedia!) Baumwolle oder Glasfaser
> (h���? noch nie davon geh�rt).
> entsprechend wird wohl das Medium dass zuerst den Docht komplett benetzt
> das andere Medium davon abhalten.
hydrophil oder hydrophob, das ist hier die Frage.
--
mfg,
gUnther
> Der Docht saugt zwar das �l, aber die �lmenge in der
> Dochtspitze brennt ab, dann brennt der Docht herunter, die Flamme wird
> immer kleiner und geht dann aus.
Falsches Dochtmaterial, zu d�nner Docht oder diesen quetschendes
Loch, denke ich mal. Hier steht auch so ein Teil herum, bei dem
das mit normalem Lampen�l (IIRC aber paraffinbasiert) nicht
klappt. Eine andere Lampe brennt damit tadellos.
Gr��e,
F^2
--
http://astro1.physik.uni-siegen.de/users/frank/index.html
> (auch das (meist
> gefaerbte) Lampenoel ist nur teuer verkauftes billiges Speiseoel),
Ich hatte auch schon Lampenᅵl in der Hand, auf dem nur Paraffinᅵl
als brennbare Komponente angegeben war, also kein Speiseᅵl.
Grᅵᅵe,
F^2
Es gibt manchmal eine ganz billige W�scheleine im Krabbelmarkt mit
Baumwolle drumrum. Da kann man sich lange Dochte schneiden. Wozu es die
Dinger sonst nur geschnitten gibt? Abschneiden kann ich allein.
Carsten
--
"Was f�r eine Blamage f�r den regelnden Staat! L��t sich von
Privat(!)unternehmen sagen, wie er die Rechtschreibung geregelt hat und
schluckt das ohne jede Kontrolle. Keine Genehmigung durch irgendeine
staatliche Stelle! Der Duden bestimmt in Zweifelsf�llen ganz allein,
ohne Aufsicht, intern -- und der m�chtige Kultusstaat zockelt hinterher,
wie ein Ochs am Nasenring gezogen."
Martin Gerdes
> hydrophil oder hydrophob, das ist hier die Frage.
Baumwolle saugt sich sowohl mit wasserl�slichen als auch mit fettl�slichen
Fl�ssigkeiten voll - nur eben nicht gleichzeitig.
wasserl�slich sieht man wenn man etwa ein Baumwollgewebe (Kleidungsst�ck
etwa) in Wasser legt.
fettl�slich sieht man wenn etwa ein Docht (konkret Kerzendocht inh einer
kerze ist.
--
cu |_|
|olger
Hi,
dagegen spricht der Effekt, wenn dreckiger, wasserhaltiger Sprit in Laternen
die Flamme zum Sputtern bringt. Irgendwie mu� da ja wohl Wasser vom
Bodenschlamm bis zur Flamme gef�rdert worden sein. Manchmal geht soeine
Laterne daran sogar aus.
>
> wasserl�slich sieht man wenn man etwa ein Baumwollgewebe (Kleidungsst�ck
> etwa) in Wasser legt.
> fettl�slich sieht man wenn etwa ein Docht (konkret Kerzendocht inh einer
> kerze ist.
Das sind die einseitigen Beobachtungen, blo� was willst Du damit beweisen?
Ein ver�lter Motor ist solches auch unterwasser, aber nicht lange...und ein
feuchtes Tuch taugt nicht gut zum �lsammeln, aber es geht einigerma�en.
Beide Stoffe k�nnen sich die Saugkapazit�t eines Substrates durchaus
"teilen".
--
mfg,
gUnther
Hi,
hui, da l�ufts mir kalt den Hintern runter...noch nie von Selbstentz�ndung
�liger Lappen geh�rt?
--
mfg,
gUnther
Weder Speiseoel noch Paraffinoel neigen zur Selbstentzuendung, dafuer
braucht es sauerstoffpolymerisierende Oele wie Leinoel, Walnussoel oder
Tungoel, alle zu teuer und zu verklebend als Lampenoel.
--
Manfred Winterhoff
> Das sind die einseitigen Beobachtungen, blo� was willst Du damit beweisen?
nix beweisen - nur darstellen, das beide Medienarten (wasserl�slich und
fettl�slich) durch einen Baumwolldocht gezogen werden k�nnen. obs bei einem
Glasfaserdocht von dem ich sowieso noch nie ausser in wikipedia geh�rt habe
anders ist kann ich nicht beurteilen.
> Beide Stoffe k�nnen sich die Saugkapazit�t eines Substrates durchaus
> "teilen".
jetzt diealles entscheidende Frage:
- welche Medium wird besser transportiert?
--
cu |_|
|olger
Aber Ralf, bei dir klappt das sowieso nicht.
Aber bei anderen:
http://www.woodworking.de/cgi-bin/forum/webbbs_config.pl/noframes/read/5720
--
Manfred Winterhoff
Nein, da ist es die Feuchtigkeit.
Im Stroh habe ich mal so einen Herd gesehen. Der Dampf, der dort
aufstieg, roch schon brandig. F�r die H�nde war es zu hei�. �ber 70�
waren es bestimmt. Wie das aber zur Entz�ndung kommt?
Carsten
--
Was heute noch wie ein Fake klingt, kann morgen Wirklichkeit sein.
http://www.youtube.com/watch?v=6HyHPhmzu60
Carsten Thumulla schrub:
>> (Damit bekommt die Angelegenheit mit den sich selbst
>> entz�ndenden Heuhaufen aber einen ganz neuen Aspekt.)
>
> Nein, da ist es die Feuchtigkeit.
Wieso sollte die sowas bewirken? Wenn Wasser noch fl�ssig ist,
k�hlt es durch Verdunstung und Wasserdampf verdr�ngt die Luft
und damit auch den Sauerstoff.
> Im Stroh habe ich mal so einen Herd gesehen. Der Dampf, der
> dort aufstieg, roch schon brandig. F�r die H�nde war es zu
> hei�. �ber 70� waren es bestimmt. Wie das aber zur Entz�ndung
> kommt?
Es gibt wohl die These, dass Verrottungsprozesse durch
Mikroorganismen das bewirken k�nnen, aber das kann ja kaum sein,
da es keine Mikroorganismen gibt, die bei Flammtemperatur von
Heu oder Stroh noch leben also W�rme erzeugen k�nnten.
Und ein omin�ser Hitzestau kann auch keine Temperaturen h�her als
die w�rmste W�rmequelle bewirken.
CU Rollo
Das ist mir auch unklar. Ich habe aber selbst so eine Stelle gesehen
zwischen Strohballen. Aufmerksam geworden bin ist durch den "brandigen
rauchigen" Geruch. Es stieg �berall Dampf auf, aber nur diese Stelle
roch brandig.
Carsten
--
http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/0502-Atemschutz.jpg
Hi,
es gbit Mischformen, insbesondere weil die Glasfaser nicht so leicht
aufweicht, soein Docht ist besser von eher billigen F�rdermechanismen zu
fassen. Gerade bei hellen Lampen mu� man ja auch erhebliche Brennstoffmengen
f�rdern und verbrennen, da ist ein breiter Docht n�tig. Doch ist eine gro�e
Lampe nicht erw�nscht, gro�e Glask�rper sind teuer, sensibel und im Weg. Auf
der Suche nach der idealen Technik finden manche Hersteller dann Metallf�den
oder Glasfasern f�r ihren Docht. Oder Hanf, Kokosfaser, irgendwas eben, das
nicht aufweicht/quillt oder gammelt und eine weiche Form erlaubt. Manche
Systeme haben sehr breite Dochte, die im Brenner zum Ring oder Halbkreis
gebogen werden, etwa um einen besseren Kamineffekt zu erreichen und dadurch
die hellere Kernflamme nach oben zu verl�ngern. Einfach nur zum Kokeln sind
die ja nicht :-)
>
> > Beide Stoffe k�nnen sich die Saugkapazit�t eines Substrates durchaus
> > "teilen".
>
> jetzt diealles entscheidende Frage:
> - welche Medium wird besser transportiert?
Tja, kommt auf die Medien an...�l kriecht sehr langsam und neigt zum
Verharzen, selbst wenn man also damit einen Docht befeuchtet kriegt,
sp�testens in der Flamme entscheidet sichs. Weshalb ja Petroleum, Paraffin
und Speise�l trotz �hnlicher Viskosit�ten ganz unterschiedliche Dochte
erfordern. Die Verbrennung im hei�en Endst�ck des Dochtes sowie die Bildung
komplexerer Reaktionsedukte sind da interessant, die mineralischen �le
cracken haupts�chlich in fl�chtige, helle Flammen bildende Gase, die
pflanzlichen bilden (u.a. wegen des Gehalts an Doppelbindungen) dagegen auch
Harze, Wachse und "Zeuchs mit Ringen", es kohlt und verstopft die F�rderwege
im Docht. Der klassische Docht in der t�nernen �llampe genau wie der Docht
in der traditionellen japanischen Lampenschale "schwimmt" oder liegt an der
Oberfl�che, dort ist der Transportweg sehr kurz, findet eigentlich nicht
axial durch den Docht statt, sondern sozusagen "�bern Rand". Das klappt mit
Brennstoffen, die bei den verwendeten Temperaturen nicht selbst entz�nden,
aber fl�ssig bleiben. Es geht sogar mit schmelzenden Feststoffen, wenn genug
W�rme �bertragen wird, das Prinzip der "Kerze" eben. Technisch ist die
r�mische �llampe eine "kaltfl�ssige Kerze". Denk nur an die
Grab-�llichter...nach l�ngerem "Betrieb" ist das Gef�� mit fl�ssigem
Paraffin komplett gef�llt, der Fl�ssigkeitsstand sinkt dann sehr langsam,
der Docht brennt passend langsam mit ab und verhindert eine zu gro�e Flamme,
die ru�en w�rde...soein Licht kann sehr lange brennen. Es funzt aber nur,
weil das Dochtmaterial und seine Dimensionierung sehr exakt abgestimmt sind,
solche Lichter sind schwer mehrfach anzuz�nden, weil dann der Docht zuviel
Material verliert. Und wenn das �l in seinen Eigenschaften schwankt, dito.
Weshalb da Stearin, Paraffin oder �hnlich reine Stoffe drinstecken. Soein
Licht kann total trocken ausbrennen, wie Teelichter auch. Eine solche Kerze
aus echtem, in der Qualit�t schwankendem, aber nur wenig schlechter
schmelzendem Bienenwachs zu machen ist schwer vorstellbar. Ne Menge
Grableuchten w�rden da Rauchzeichen geben oder erl�schen, oder gar
abfackeln.
--
mfg,
gUnther
Mal einen Schuᅵ ins blaue (habe kein Lust auf Recherche):
Mirkoorganismen lieben es erstmal feucht. Sie leben, lieben und arbeiten
noch bis zu einigen 10 ᅵC. Damit zerrsetzen sie das Material teils
soweit das es eine besonderns Sauerstoffafine Oberflᅵche bzw. chemische
Struktur bekommt. An dem Punkt setzt nun der exotherme
Selbstoxidationsprozeᅵ ein (vielleicht noch durch Feuchtigkeit
begᅵnstigt). Die Lieben Mikroorganismen machen das nicht mehr mit, die
Selbstoxidation schaukelt sich aber in folge der guten Thermischen
Isolation des Heuhaufens hoch. O2-Diffusion ist aber groᅵ genug um die
Sache voran zu treiben.
Vorhandensein von flᅵssigem Wasser ist da kein Widerspruch. Die
bekannten Aktivkohle-Eisen-taschenwᅵrmer kommen nicht mal ohne Wasser aus.
--
Glᅵck Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
> Es gibt Oellampen, die funktionieren mit Speiseoel (auch das (meist
> gefaerbte) Lampenoel ist nur teuer verkauftes billiges Speiseoel),
Ich glaube nicht, Tim...
Normales Lampen�l ist aus Petroleum/Paraffin hergestellt und im Gegensatz
zu Speise�l gesundheitssch�dlich und f�r Kinder lebensgef�hrlich.
Die Gefahr beruht nicht auf einer Giftwirkung sondern das d�nnfl�ssige
�l kann beim Verschlucken von selber in die Lunge kriechen und dort
schwere Lungensch�den ausl�sen.
Wegen der Verwechslungsgefahr darf es auch nicht eingef�rbt oder
parf�miert werden. Da klebt dann das Warnsymbol (schwarzes X auf
orangenem Quadrat) drauf.
Inzwischen gibt es auch modifizierte �le auf Isoparaffinbasis, die
viskoser sind. Da beim Verschlucken anscheinend keine Gefahr von
Lungensch�den mehr besteht, d�rfen diese �le ohne Warnsymbol und auch
eingef�rbt verkauft werden.
Au�erdem gibt es inzwischen auch Ersatz�le, die aus Biodiesel
hergestellt werden. Das ist aber auch kein Speise�l sondern ein
Fetts�uremethylester.
Bei diesen �len scheint die Gesundheitsgef�hrdung ebenfalls gering
zu sein.
Die heute erh�ltlichen �llampen mit langem Docht funktionieren in der
Regel nicht mit Speise�l, weil das zu z�hfl�ssig ist, um mehr als ein
paar Millimeter im Docht hochzusteigen.
gru�
stephan
--
What our ancestors would really be thinking, if they were alive today,
is: "Why is it so dark in here?"
-- (Terry Pratchett, Pyramids)
Struppi, du haettest dich vorher informieren sollen...
Farbiges Lampenoel ist heute immer Speiseoel (oder zumindest
ungefaehrliches Oel) und solches hatte ich auch (als ich
feststellen musste, dass damit die Petroleumlampe nicht
funktioniert) und niemals Paraffinoel, weil das inzwischen
verboten ist.
...ich bin aber auch schlauer geworden.
Ungefaerbtes Lampenoel kann jedoch auch heute noch das von dir
erwaehnte giftige (aber im Gegensatz zu Petroleum eher geruchsloses)
Paraffinoel sein:
http://www.bmu.de/chemikalien/doc/6412.php
http://www.propatient.info/content/i40.pdf
http://www.lbv-ffb.de/content/view/180/1/
http://www.stmugv.bayern.de/aktuell/presse/detailansicht.htm?tid=6817
Schon immer wurde also Pflanzenoel als Lampenoel eingesetzt,
aber auch Paraffinoele oder eben Petroleum (und Tran von Walen,
gluecklicherweise ist das vorbei).
Es gab wohl, als die Preise sich anglichen weil Rapsoel ploetzlich
essbar wurde, einen Trend hin zu Paraffinoelen statt Petroleum und
Speiseoel, weil diese mit dem Werbesatz "geruchsarm" versehen werden
konnten (und nicht so explosionsgefaherlich sind, siehe unten, dazu
steht nichts in obigen Links).
Leider haben dann Kinder den Kram getrunken und sind daran gestorben.
Daher gibt es in letzter Zeit wieder einen Trend hin zu Pflanzenoel,
weil zunaechst die bunten Paraffinoele verboten wurden (typischer
Bloedsinn von lobbygelenktem Politikerdummfug), demnaechst wohl
endlich auch die farblosen. Gut so, denn niemand braucht solche Oele,
ebensowenig wie Walfischtran.
> Normales Lampen�l ist aus Petroleum/Paraffin hergestellt und im Gegensatz
> zu Speise�l gesundheitssch�dlich und f�r Kinder lebensgef�hrlich.
>
> Die Gefahr beruht nicht auf einer Giftwirkung sondern das d�nnfl�ssige
> �l kann beim Verschlucken von selber in die Lunge kriechen und dort
> schwere Lungensch�den ausl�sen.
Richtig.
> Wegen der Verwechslungsgefahr darf es auch nicht eingef�rbt oder
> parf�miert werden. Da klebt dann das Warnsymbol (schwarzes X auf
> orangenem Quadrat) drauf.
Wohl weniger wegen der Verwechlungsgefahr, sondern eher weil die Lobby
einen Ausweg haben wollte, um nach wie vor ihren Sondermuell sogar noch
gegen Geld beim Buerger zu entsorgen, egal wie viele Kinder sterben.
> Inzwischen gibt es auch modifizierte �le auf Isoparaffinbasis, die
> viskoser sind. Da beim Verschlucken anscheinend keine Gefahr von
> Lungensch�den mehr besteht, d�rfen diese �le ohne Warnsymbol und auch
> eingef�rbt verkauft werden.
Brennen allerdings nicht in allen Lampen, siehe "spezielle Hinweise
fuer farbige Lampenoele":
http://www.petroleumshop.de/paraffinoele/lampenoel/index.php4
> Die heute erh�ltlichen �llampen mit langem Docht funktionieren in der
> Regel nicht mit Speise�l, weil das zu z�hfl�ssig ist, um mehr als ein
> paar Millimeter im Docht hochzusteigen.
Wenn eine Oellampe nicht fuer Speiseoel gebaut ist, dann ist sie fuer
Petroleum gebaut. Es gibt keinen Grund fuer Isoparaffinoele die - siehe
oben - eh nichts taugen, ausser: Sie sind nicht explosionsgefaehrlich:
Es sind Unfaelle bekannt (vor allem aus der Zeit von vor 100
Jahren, als Petroleumlampen weit verbreitet waren) dass hineinfallende
Glut in den Tank Petroluem zur Explosion fuehren konnte.
http://www.hytta.de/index_f.htm?info/petroleum1917.htm
--
Manfred Winterhoff
> Farbiges Lampenoel ist heute immer Speiseoel (oder zumindest
> ungefaehrliches Oel) und solches hatte ich auch (als ich
> feststellen musste, dass damit die Petroleumlampe nicht
> funktioniert) und niemals Paraffinoel, weil das inzwischen
> verboten ist.
�h, und was verkaufen die z.B. hier?
http://www.gelkamine24.de/lampenoel/?gclid=CPToqp3O3JoCFZkA4wodZ2TI2g
Oder meintest du Petroleum?
Das findet sich aus verschiedenen Gr�nden nicht mehr am Markt.
> ...ich bin aber auch schlauer geworden.
>
> Ungefaerbtes Lampenoel kann jedoch auch heute noch das von dir
> erwaehnte giftige (aber im Gegensatz zu Petroleum eher geruchsloses)
> Paraffinoel sein:
Ah, du meintest oben Petroleum.
> http://www.bmu.de/chemikalien/doc/6412.php
Da ist offensichtlich bisher nichts daraus geworden.
> Schon immer wurde also Pflanzenoel als Lampenoel eingesetzt,
> aber auch Paraffinoele oder eben Petroleum (und Tran von Walen,
> gluecklicherweise ist das vorbei).
Pflanzen�l wurde schon sehr lange als Lampen�l verwendet. Als das
Petroleum aufkam, hat es das Pflanzen�l verdr�ngt. Danach kamen die
Paraffin�le, die wiederum zum Teil von Lampen�len auf Raps�lbasis
ersetzt werden.
Du scheinst aber der irrigen Annahme zu sein, da� man heutzutage auch
einfach Pflanzen�l nimmt und auf die Flasche "Lampen�l" schreibt.
Dem ist nicht so.
Die heutigen Lampen�le sind kein einfaches Pflanzen�l, sondern ein
aus Pflanzen�l (meit Raps- oder Palmkern�l) durch Umesterung
(Glyzerin -> Methanol) hergestelltes �l.
Dieses �l (auch Biodiesel genannt) hat durchaus andere Eigenschaften.
Der Ersatz des Glyzerins durch Methanol sorgt z.B. f�r eine viel
niedrigere Viskosit�t.
Biodiesel ist zwar best�ndiger als Speise�l, geht aber mit der Zeit
genauso wie Speise�l kaputt. Dabei entstehen korrosive Produkte, die
Tanks und Leitungen angreifen k�nnen. Paraffin�le sind dagegen
langzeitstabil.
Obwohl Biodiesel im Prinzip ungiftig ist, w�rde ich mir das Zeug
trotzdem nicht auf den Salat gie�en.
> Daher gibt es in letzter Zeit wieder einen Trend hin zu Pflanzenoel,
> weil zunaechst die bunten Paraffinoele verboten wurden (typischer
> Bloedsinn von lobbygelenktem Politikerdummfug), demnaechst wohl
> endlich auch die farblosen. Gut so, denn niemand braucht solche Oele,
> ebensowenig wie Walfischtran.
Die meisten, der heute im Umlauf befindlichen �llampen (ich rede jetzt
nicht von den Nachbildungen antiker Tranfunzeln) sind f�r die Verwendung
von Petroleum konstruiert worden, funktionieren aber im Prinzip auch
mit Paraffin�l und Biodiesel.
Das Petroleum ist inzwischen durch Paraffin�l ersetzt worden, weil es
weniger ru�t, keine explosionsgef�hrlichen Luft-Gas-Gemische bildet und
auch nicht so stinkt, aber trotzdem �hnlich gut funktioniert.
Das Problem der Gesundheitsgef�hrdung bleibt aber.
Daher hat man jetzt Biodiesel als Ersatzstoff, es gibt aber bestimmte
�llampen, die damit Probleme bekommen, Da bleibt dann nur das Paraffin�l:
http://www.bam.de/de/aktuell/presse/pressemitteilungen/pm_2007/pm14_2007.htm
Problematisch dabei ist, da� das beste Ersatz�l aus Palmkern�l gewonnen
wird.
Wegen der hohen Nachfrage werden in S�dostasien verst�rkt Regenw�lder
abgeholzt um dort Palmenplantagen hochzuziehen.
> Wohl weniger wegen der Verwechlungsgefahr, sondern eher weil die Lobby
> einen Ausweg haben wollte, um nach wie vor ihren Sondermuell sogar noch
> gegen Geld beim Buerger zu entsorgen, egal wie viele Kinder sterben.
Eine der Hauptursachen f�r t�dliche Unf�lle war die Verwechslung der
bunten, duftenden �le mit Getr�nken. Seit dem Verbot ist die Zahl der
Unf�lle deutlich zur�ckgegangen. Trotzdem sollte man in Haushalten mit
Kindern Paraffin�l nat�rlich genauso gesichert aufbewahren wie
WC-Reiniger, Medikamente, Alkohol, Tabak und anderes giftiges Zeug.
Deswegen klebt ja auch ein Warnsymbol auf der Flasche.
Biodiesel ist dagegen vergleichsweise harmlos:
http://www.gkg-oel.de/fileadmin/gkg-oel/Dokumente/Bio-Diesel_RME-FAME_GKG__2_.pdf
> Wenn eine Oellampe nicht fuer Speiseoel gebaut ist, dann ist sie fuer
> Petroleum gebaut. Es gibt keinen Grund fuer Isoparaffinoele die - siehe
> oben - eh nichts taugen, ausser: Sie sind nicht explosionsgefaehrlich:
(Iso-)Paraffin�le sind ein guter Ersatz f�r Petroleum, aber eben nur unter
Beachtung der Sicherheitsvorschriften zu verwenden.
Biodiesel ist ein nicht ganz so guter Ersatz, daf�r aber relativ harmlos.
> Es sind Unfaelle bekannt (vor allem aus der Zeit von vor 100
> Jahren, als Petroleumlampen weit verbreitet waren) dass hineinfallende
> Glut in den Tank Petroluem zur Explosion fuehren konnte.
Unter anderem deswegen ist man ja auch auf Paraffin�l umgestiegen.
gru�
stephan
--
PEOPLE'S WHOLE LIVES DO PASS IN FRONT OF THEIR EYES BEFORE THEY DIE. THE
PROCESS IS CALLED 'LIVING'.
-- (Terry Pratchett, The Last Continent)
Wenn du lesen koenntest, waere das ein Vorteil.
Nochmal:
FARBIGES Lampenoel.
Was willst du da mit einem Link auf klares Oel beweisen ?
--
Manfred Winterhoff
> Wenn du lesen koenntest, waere das ein Vorteil.
> Nochmal:
>
> FARBIGES Lampenoel.
>
> Was willst du da mit einem Link auf klares Oel beweisen ?
Dein Satz war mistverst�ndlich:
"Farbiges Lampenoel ist heute immer Speiseoel [...] und niemals Paraffinoel,
weil das inzwischen verboten ist."
Dieser Satz erweckt den (falschen) Eindruck, dass Paraffin�l generell
verboten w�re. Freud'sche Fehlleistung?
Daher hatte ich dir den Link angegeben, damit du siehst, da� farbloses
Paraffin�l weiterhin vertrieben werden darf und auch wird.
Einigen wir uns darauf, da� gef�rbtes Lampen�l nicht aus Paraffin�l sein
kann, weil gef�rbtes Paraffin�l nicht vertrieben werden darf 8-)
gru�
stephan
--
Chain-mail isn't much defence against an arrow. It certainly isn't when the
arrow is being aimed between your eyes.
-- (Terry Pratchett, Lords and Ladies)
> Gut, was "man" schon so wei� - bis neulich wu�te ich auch nichts von
> der Selbstentz�ndung von Lein�l.
Jedes Jahr brennen in den USA drei bis vier H�user ab, obwohl es
einen entsprechenden Hinweis auf den Gebinden gibt.
Gr��e,
F^2
Man kᅵnnte Capsaicin zusetzen.;-)
Gruᅵ Dieter
Hi,
selbst das wᅵrde man wohl schlucken, so als Kind, schon vor Schreck ob des
scharfen Geschmacks. Immerhin schlucken Kinder auch Sᅵuren...Pulle an den
Hals wie Daddy, und Schwupps, ist die Soᅵe im Rachen. Wohin dann damit?
Runterschlucken ist Reflex, husten dagegen erfordert je nach
"Flaschenstellung" erst manipulatorische Vorbereitungen, das kostet die
Sekunden, bis der Kram doch rungergeschluckt wurde. Kinder schlucken auch
Domestos...da ist Chilisoᅵe wohl eher weniger eklig.
--
mfg,
gUnther
Es gibt Menschen, die wollen, in geeigneter Umgebung, keineswegs darauf
verzichten. Sie lieben es geradezu ;-)
--
mfg hdw
[Capsaicin]
> Es gibt Menschen, die wollen, in geeigneter Umgebung, keineswegs darauf
> verzichten. Sie lieben es geradezu ;-)
Das Zeug muss dringend in Anlage I des BtMG aufgenommen werden.;-)
Gru� Dieter
BtMG = Betäubungsmittelgesetz. Könnte in gewisserweise zutreffend sein ;-)
Capsaicin ist glücklicherweise nicht bierlöslich ;-)
--
mfg hdw
Hi,
umso besser, dann schwimmt es obenauf und kann sich anreichern .-)
--
mfg,
gUnther
>Alfred Weidlich schrieb:
>> W�re es nicht m�glich Lampen�l derart zu verg�llen dass man es unm�glich
>> runterschlucken kann wie es angeblich bei Brennspiritus gemacht wird?
>
>Man k�nnte Capsaicin zusetzen.;-)
Das w�r ja mal eine versch�rfte Ma�nahme ;-)
Thorsten
--
Bei Antwort per email: bitte den Absender in @gmx.de �ndern
Antworten an gmx.net behandle ich wie automatisierten spam.
> Gib's zu: Als ich vorhin nicht da war, bist Du heimlich bei mir
> eingebrochen und hast das Etikett gegen eines mit Warnhinweis
> ausgetauscht.
N�, einbrechen mu�te ich nicht. Fett ist sehr beweglich.
Gr��e aus dem Sauerland
F^2