Alex
> Wenn man CO2 in Wasser löst,
> nimmt dann die Dichte der Lösung zu, ab oder bleibt gleich?
Wenn man von einer idealen Mischung ausgehen dürfte, würde sich die
Dichte nicht verändern, aber eine ideale Mischung wird es wohl bestimmt
nicht sein. Um die Abweichung der realen Mischung von der idealen
Mischung zu bestimmen muß man zunächst entscheinde, ob die Abweiungen
attraktiv oder repulsiv sind.
Ich rate mal, die Abweichungen sind größtenteils attraktiv. Bei
attraktiven Kräften würde sich das Volumen verringern (V(Wasser) +
V(CO2) > V(Wasser + CO2)).
Da die Dichte Gewicht pro Volumen ist dürfte sich daraus was basteln
lassen ... . Gewicht nimmt zu Volumen auch, aber nicht so stark, also
sollte bei attraktiven Kräften Die Dichte zunehmen. Umgekehrt bei
repulsiven Kräften abnehmen.
> Bzw. wie ist die Dichte von Mineralwasser?
> Die Dichte von CO2-Gas ist tausendfach im Web zu finden,
Mit der kann man wohl nix anfangen.
> aber nicht die von Sprudel mit etwa 7g gelöstem CO2.
Wenn dann könnte man wohl eine qualitative Aussage treffen, aber wenn
ich Deine Frage richtig verstehe, möchtest Du eine quatitative Antwort
haben.
Ohne eine annähernde Formel für reale Mischungen oder empirische Daten
wird da wohl nichts zu machen sein. ;)
Viele Grüße
Robin
--
Robin Haunschild
<H...@unschild.de>
-Niemals aufgeben, niemals kapitulieren-
http://www.unschild.de
Deutschland
Ich probier´s etwas kürzer:
CO2 löst sich gut in Wasser, das Volumen nimmt nicht zu, die Masse
natürlich schon (ca 5 Promille). Daher wird die Dichte des Mineralwassers
etwas höher sein als von Leitungswasser.
liebe Grüsse, Klaus
Danke euch, das genügt schon zur Lösung meines Problems.
Gruß Alex
Ist das eine Annahme oder eine Tatsache?
> die Masse natürlich schon (ca 5 Promille). Daher wird die Dichte
>des Mineralwassers etwas höher sein als von Leitungswasser.
Bei 7g CO2 ad 1L würde ich so auf 0,7% tippen.
Einmal Google anschmeissen. Zu diesem Thema wurde hier schon mal
am Beispiel "Cola" gepostet.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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http://www.cneweb.de/home/chemietechnik
>> die Masse natürlich schon (ca 5 Promille). Daher wird die Dichte
>>des Mineralwassers etwas höher sein als von Leitungswasser.
>
>Bei 7g CO2 ad 1L würde ich so auf 0,7% tippen.
>
Seid ihr euch da ganz sicher? Ich würde sagen, daß beim Lösen auch das
Volumen etwas zunimmt und dass im Bereich bis 1 gew.% CO2 die Dichte
ziemlich genau der von reinem Wasser entspricht. Mein Tip:
Dichteunterschied < 0,1%
>Einmal Google anschmeissen. Zu diesem Thema wurde hier schon mal
>am Beispiel "Cola" gepostet.
Jau, aber bei Cola hat man einen sehr hohen Zuckergehalt und der
treibt die Dichte hoch. Das ist also ein bissel was anderes.
Jonas
Robin Haunschild schrieb:
>
> Hallo, Alexander,
>
> ? Wenn man CO2 in Wasser löst,
> ? nimmt dann die Dichte der Lösung zu, ab oder bleibt gleich?
>
> Wenn man von einer idealen Mischung ausgehen dürfte, würde sich die
> Dichte nicht verändern,
Bitte mal eine Erklaerung fuer Doofe:
Was ist eine ideale Mischung? Und warum aendert sich das Volumen nicht?
> Ich rate mal, die Abweichungen sind größtenteils attraktiv.
Hä?
Wie waers mit:
m=rho*V
m(H2O)=rho(H2O)*V(H20) bzw. V(H2O)=m(H2O)/rho(H2O)
m(CO2)=rho(CO2)*V(CO2) bzw. V(CO2)=m(CO2)/rho(CO2)
rho(ges) = [m(H2O)+m(CO2)]/[m(H2O)/rho(H2O) + m(CO2)/rho(CO2)]
Bernd
--
Warum nur fies sein, wenn man mit nur einem kleinen bischen mehr Aufwand
richtig gemein sein kann!
http://home.tu-clausthal.de/~ktbw
zunächst: Ich war im Urlaub; daher die arg späte Anrwort.
> Was ist eine ideale Mischung? Und warum aendert sich das Volumen nicht?
Eine ideale Mischung ist eine Mischung von zwei oder mehr Komponenten,
bei denen keine Wechselwirkungen stattfinden (Ein Paradebeispiel ist
Toluol und Benzol.). Der Begriff hat sich aus dem idealen Gas heraus
entwickelt. Dort bezeichnet man ein ideales Gas als eine Ansammlung von
Punktmassen, die keine Wechselwirkungen untereinander eingehen. Es wurde
noch kein tatsächlich ideales Gas gefunden, aber einige Gase und ihr
Verhalten lassen sich gut durch das ideale Gas beschreiben.
In der Frage hatten wir Wasser und darin gelöstes CO2.
>
> > Ich rate mal, die Abweichungen sind größtenteils attraktiv.
> Hä?
Würde Dir anziehend, zusammenziehend (unfachlich) besser gefallen?
>
> Wie waers mit:
Nicht so gut!
> m=rho*V
> m(H2O)=rho(H2O)*V(H20) bzw. V(H2O)=m(H2O)/rho(H2O)
> m(CO2)=rho(CO2)*V(CO2) bzw. V(CO2)=m(CO2)/rho(CO2)
bis hierhin ist das rein mathematisches Formeln Umstellen, also OK.
>
> rho(ges) = [m(H2O)+m(CO2)]/[m(H2O)/rho(H2O) + m(CO2)/rho(CO2)]
>
Das sieht mir allerdings etwas supekt aus. Solche Wechsewirkungen lassen
sich nicht durch so einfache mathematische Formeln darstellen.