Könnte mir vileicht jehmand für ein wichtiges Referat eine Teoretische Anleitung liefern.
Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
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Diese Nachricht wurde ueber http://www.newsgroup.de verschickt.
> Könnte mir vileicht jehmand für ein wichtiges Referat eine
> Teoretische Anleitung liefern.
^
Das wird anders geschrieben, außerdem war die Zeile zu lang.
> Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
Das mußt Du nicht.
Michael
Es ist immer wieder erschütternd, wie wissensdurstigen Schülern
lebenswichtige Erkenntnisse vorenthalten werden.
> Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
Ist vielleicht keine so gute Idee.
MFG, Andy
Andreas Haimberger schrieb:
> > Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
> Ist vielleicht keine so gute Idee.
hm. es werden immernoch leute gesucht, die Kalium-Brom-Ozon (KBrO3) zu
toppen vermögen. also, warum nich...
(ok, bin schon wech)
--
The number you've dialed has crashed into a planet.
Ansgar Kursawe schrieb:
> >hm. es werden immernoch leute gesucht, die Kalium-Brom-Ozon (KBrO3) zu
> >toppen vermögen. also, warum nich...
>
> L L
> | |
> CCl4 := C=C
> | |
> L L
>
> ist jedenfalls ein guter Versuch.
nett nett.
das erinnert mich an diese sache mit der homolytischen spaltung von
chlor. is zwar schon wat her, aber der pauker meinte damals: "klaus, geh
mal an die tafel und zeige uns, was du uns die ganze zeit zu erklären
versuchst." klaus ging dann brav an die tafel und hat dann genauso brav
das l vom C abgespalten. die wiederkehr der alchemisten.
Hmm, Chemie hat nicht nur was mit Sprengstoffen zu tun. Wenn du nicht
weist, wie man Sprengstoffe herstellt isses auch besser so. Und eine
"Theoretische Anleitung" zum Selbstversuch wird dir keiner geben, wobei
ich mal unterstelle, daß du diese Anleitung in die Praxis umsetzten
willst....
Und wenn nicht, hier ein paar Anmerkungen:
Aber warum suchst du nicht mal im Netz nach deinen Fragen ?
www.google.de ist ein sehr guter Anfang.
Auch wird der Roempp dir eine wertvolle Hilfe sein. Ich bin überzeugt,
jemand in der Gruppe sucht dir das mal ebend heraus (oder ich...). Da
steht vieles, mit dem du dein Referat "würzen" kannst.
Selbst wenn du es nicht praktisch ausprobieren willst, solltest du erst
recht keinen anderen dazu animieren, indem du ihm eine "Theoretische"
Schritt-für-Schritt-Anleitung lieferst...
> Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
Was soll das denn ?? Soll das ein Anreiz sein, dir zu helfen, damit du
Chemie studierst ?? Wenn du Chemie magst und es verstehst und _gerne_ am
Chemie-Unterricht teilnimmst, dann überlege dir, ob du es willst. Chemie
hat _kaum_ was mit Sprengstoffen zu tun. es geht hier vielmeht im
Reaktionen, Analysen und so weiter.
Wenn ich ehrlich bin, hat mich dieser Kommentar aber in meiner Meinung
bestärkt, daß hier jemand einfach an eine Anleitung zum Herstellen von
Sprengstoff kommen will...
> -------------------------------------------------------------------
> Diese Nachricht wurde ueber http://www.newsgroup.de verschickt.
Und dieser Teil trägt auch nicht gerade dazu bei, meine Meinung zu
negieren, ganz im Gegenteil.
--
Ronny Egner
Ronny...@gmx.de
Goldherstellung geht dann doch so, oder?
Al + Cu -> Au + Cl
Tschüs, Patrick
So, so. Leider sind schon oder in ein paar Tagen Ferien. ich glaube kaum,
dass man da noch ein Referat über Nitroglycerin hält.
Ist auch zu gefährlich, was Stoßbelastung angeht.
Mach lieber die Theorie ohne genaue Mischverhältnisse, die gibts überall,
z.b. unter
http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Chemie/ch_glyce.htm
Das ist eine simple Veresterung, die zwar einige Besonderheiten
aufweist (Bildung von Dinitroglycerin etc.), welche für ein Referat
aber keine Rolle spielen sollten.
Online findet man dazu bei der Uni-SB nur eine praktische Anleitung,
jedoch keine weitergehenden Informationen, so dass Du ein Lehrbuch wie
Morrison-Boyd, Sykes oder March heranziehen musst.
>Jetzt sitze ich in einer weiterführenden
>Schule (12Kl.)und habe immer noch keine
>ahnung wie man Glycerin- Salpersäure
> -Schwefelsäure zu Nitroglycerin zusammen mischt.
>Könnte mir vileicht jehmand für ein wichtiges Referat eine Teoretische Anleitung liefern.
>Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
... wenn Du es nach der Herstellung von Nitroglycerin dann noch kannst :-)
> Ich war schon immer daran interesirt
> gefährliche stoffe (Sprengstoff) herzustellen.
> Jetzt sitze ich in einer weiterführenden
> Schule (12Kl.)und habe immer noch keine
> ahnung wie man Glycerin- Salpersäure
> -Schwefelsäure zu Nitroglycerin zusammen mischt.
> Könnte mir vileicht jehmand für ein wichtiges Referat eine
> Teoretische Anleitung liefern.
> Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
Im Knast?
JK
> Goldherstellung geht dann doch so, oder?
> Al + Cu -> Au + Cl
Menno!
Schrei das doch nicht soo laut raus!!!!!1
JK
Als Katalysator muß natürlich der Stein der Weisen eingesetzt werden.
Ich habe also nichts wirklich wichtiges verraten - könntest Du bitte
den schwarzen Kleinbus vor meinem Haus wieder zurückrufen?
Tschüs, Patrick
> Das ist eine simple Veresterung,
Bist du dir sicher, dass über dieses Thema nichts
im StGB steht?
JK
Brom stellt man übrigens so her:
Brombeeren + Walderde -> Brom + Walderdbeeren
Richard
>Brom stellt man übrigens so her:
>
>Brombeeren + Walderde -> Brom + Walderdbeeren
Ach, wirklich? Und wo bleibt da die Stöchiometrie, genauer gefragt,
das letzte "e" des zweiten Eduktes?
SCNR
Ulf Neumann
Das geht sicher bei der exothermen Reaktion verloren :-)
MFG
Björn Porschen
>>> Al + Cu -> Au + Cl
>> Menno!
>> Schrei das doch nicht soo laut raus!!!!!1
> Als Katalysator muß natürlich der Stein der Weisen eingesetzt
> werden.
Moment (Sammlung durchwühl ...) hier ist er - hier!
Aha! (abstaub) Oh Mift, es ist das afrikanische
Gegenstück, der "Stein der Schwarzen".
Schade.
> Ich habe also nichts wirklich wichtiges verraten -
Hmmmm .... das muss ich noch mit dem GO abklären.
> könntest Du bitte den schwarzen Kleinbus vor meinem Haus
> wieder zurückrufen?
Wird gemacht. Sobald die Sicherheits-Nachobservationszeit
um ist, also in 4-6 Wochen.
JK
>> Brom stellt man übrigens so her:
>> Brombeeren + Walderde -> Brom + Walderdbeeren
> Ach, wirklich? Und wo bleibt da die Stöchiometrie, genauer gefragt,
> das letzte "e" des zweiten Eduktes?
Ein freies "e", was ist daran ungewöhnlich?
JK
> >> Brombeeren + Walderde -> Brom + Walderdbeeren
> > Ach, wirklich? Und wo bleibt da die Stöchiometrie, genauer gefragt,
> > das letzte "e" des zweiten Eduktes?
> Ein freies "e", was ist daran ungewöhnlich?
Da kann man immerhin noch was mit reduzieren, z.B. den Schwierigkeitsgrad
der nächsten Klausur oder des Kolloque. ;-)
Ciao,
Uwe
--
"Der Erfolg verändert keinen Menschen, er entlarvt ihn." (Max Frisch)
Hi,
> Brom stellt man übrigens so her:
> Brombeeren + Walderde -> Brom + Walderdbeeren
Na, da hatten wir doch schon mal sowas.
<Diebstahl>
S + C + H + O2 + K + La + D --> Schokolad + E(nergie)
oder
Für Gummibärchen brauchst du nur Wasserstoff (H), Argon (Ar), Iod (I),
Bor (B) und Sauerstoff (O).
<\Diebstahl>
>Ein freies "e", was ist daran ungewöhnlich?
Die fehlende negative Ladung? Und selbst wenn sie auf der Produktseite
aufgetaucht wäre: welches der Edukte ist negativ geladen? Zumindest
mit Brombeeren verbinde ich eher Positives. Und daß Walderde negativ
geladen ist, ist mir zumindest bei Wanderungen auf derselben auch noch
nicht aufgefallen.
Viele Grüße,
Ulf "irgendwie kriegen wir das Sommerloch schon voll" Neumann
>> Ein freies "e", was ist daran ungewöhnlich?
> Die fehlende negative Ladung? Und selbst wenn sie auf der
> Produktseite aufgetaucht wäre: welches der Edukte ist negativ
> geladen? Zumindest mit Brombeeren verbinde ich eher Positives. Und
> daß Walderde negativ geladen ist, ist mir zumindest bei Wanderungen
> auf derselben auch noch nicht aufgefallen.
Du denkst zu negativ.
An meinem "e" war kein "-".
JK
Das ging doch anders:
Brombeeren + Eis -> Brom + Eisbaeren
in einer Nebenreaktion die noch nicht naeher erforscht ist wird ein e in
ein uns nicht naeher bekanntes a umgewandelt...
MfG Norman
--
Peopel are DNA`s way of making even more DNA
Ich dachte immer das geht anders und einfacher:
Goldlack in ne Ritz geschmiert: Lack verbindet sich mit Ritze zu
Lackritze und das Gold wird frei
seee youuuuu
Wenn du schon was machen willst dann nimm wenigstens bedeutend stabilere
Sachen, obwohl man grundsätzlich davon abraten sollte so was zu machen.
Du brauchst wirklich nur mal 10 minuten dich in eine Suchmaschiene stürzen
und schon hast du eine Anleitung, aber deinen mitschülern solte reichen, das
das sulfoniert wird und dann die HNO3 die sulfongruppe verdrängt mehr
brauchst du nicht zu sagen. So hast du deinen Stoff für das referat und hast
keine Anleitung für irgendetwas gegeben.
FERTIG
Hausler F. <haus...@surfeu.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9jetpf$ceq$1...@koroth.muc.eurocyber.net...
>
>Du brauchst wirklich nur mal 10 minuten dich in eine Suchmaschiene stürzen
>und schon hast du eine Anleitung,
Eine Anleitung schon. Fragt sich nur, was für eine.
Ich kann nur dringendst davor warnen, irgendwelche Anleitungen aus
fragwürdiger Quelle zu verwenden, die evtl. extrem riskant sind, weil deren
Autor noch
weniger Ahnung als der Suchende hatte oder völlig inkompetent aus
Fremdsprachen übersetzt wurde.
Völlig gefahrlos ist sowas nämlich keineswegs.
Danach hatte er ausserdem so direkt gar nicht gefragt. Er fragte zur
Theorie.
> napalm stellt man aus tiefgefrohrenem orangensaft und benzin her.
> der organgensaft ist wichtig für die farbe ....
_Das_ war also mit "Agent Orange" gemeint! ;-)
MFG, Andy
Ich kenne jemanden, der es gemacht hat. Leider hatte er das
Pech, dass die Kühlung während der Fertigung nicht
hinreichend war. Die Anordnung war jedoch so schlau, dass
der Mischprozess aus einer Entfernung von ca. 50 Metern
gesteuert werden konnte. Nachdem sichtbar war, dass die auf
der wässrigen Lösung schwimmende ölige Schicht zunehmend
dunkler wurde, hat er auf weitere Einflussnahmen auf den
Produktionsprozess verzichtet und hat den Abstand auf ca.
200 m vergrössert. Dies war auch geboten, da der Krater, der
sich wenig später im Waldboden bildete, ca 10 m im
Durchmesser war und die Bäume im Umkreis von 50 m sichtbare
Spuren aufwiesen. Übrigens, diese Aktion hat ihm eine
Vorstrafe eingebracht, was für seinen Berufsweg nicht
förderlich war. Seinen Abschluss als Dipl.-Chemiker war er
los.
Inzwischen finde ich andere Fragestellungen viel
interessanter wie "Wie kann man eine versalzene Suppe ohne
Geschmacksbeeinflussung entsalzen?" oder "Wie kann ich unter
Vermeidung von Chlorhaltigen Mitteln Schimmelflecken an der
Wand entfernen (z.B. mit Ozon?)?"
Viel Erfolg mit dem Referat!
Gerhart Hlawatsch
"Hausler F." schrieb:
>
> Ich war schon immer daran interesirt
> gefährliche stoffe (Sprengstoff) herzustellen.
> Jetzt sitze ich in einer weiterführenden
> Schule (12Kl.)und habe immer noch keine
> ahnung wie man Glycerin- Salpersäure
> -Schwefelsäure zu Nitroglycerin zusammen mischt.
>
> Könnte mir vileicht jehmand für ein wichtiges Referat eine Teoretische Anleitung liefern.
>
> Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
>
> -------------------------------------------------------------------
> Diese Nachricht wurde ueber http://www.newsgroup.de verschickt.
--
SCITEL GmbH, Beusenstr. 13 A, D-48346 Ostbevern, Germany
Tel:(+49)(0)2532 9058-0, Fax: 9058-8, http://www.scitel.de
Bis hier hin vollkommen OK.
> Könnte mir vileicht jehmand für ein wichtiges Referat eine Teoretische Anleitung liefern.
und das hättest Du Dir sparen sollen.
> Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
Ja nu. Geh' zur Uni. Dan machst Du die Synthese halt 50 Jahre später
aber sicherer.
P.S. Hättest Du Lust mit mich 'ne Legastehnikerseite ins Wäb zu
ställen. Ich habe die gleichen Probleme mitte Rechtschreibung. Hattest
Du 12. Klasse oder 12 Jahre Schulbesuch gemeint ?
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
------------------------------------------------
http://www.cneweb.de/home/chemietechnik
Ich dachte es wäre eine Veresterung? Die Schwefelsäure katalysiert das
ganze, indem sie H+-Ionen liefert. Eine Sulfonierung oder so läuft da nicht
ab. Guck mal in dein Chemie-Buch und such den Mechanismus der Veresterung
heraus (sollte in jedem guten Chemie-Buch der Oberstufe drinstehen).
MFG
Björn Porschen
markus reichelt schrieb:
> > > Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
> > Ist vielleicht keine so gute Idee.
>
> hm. es werden immernoch leute gesucht, die Kalium-Brom-Ozon (KBrO3) zu
> toppen vermögen. also, warum nich...
Hehe, da hat auch jemand in Aachen die Stilblüten aus der PC gelesen
:)))
David
"Björn Porschen" schrieb:
> > ... das sulfoniert wird und dann die HNO3 die sulfongruppe verdrängt mehr
> > brauchst du nicht zu sagen. So hast du deinen Stoff für das referat und
> > hast
> > keine Anleitung für irgendetwas gegeben.
>
> Ich dachte es wäre eine Veresterung? Die Schwefelsäure katalysiert das
> ganze, indem sie H+-Ionen liefert. Eine Sulfonierung oder so läuft da nicht
> ab.
Hmmm, IIRC bildet man aus der Schwefelsäure und der Salpetersäure
(zusammen die "Nitriersäure") nach
H2SO4 + HNO3 --> H2NO3 + HSO4- --> H2O + NO2+ HSO4-
das angreifende Agens NO2+, welches dann elektrophil angreift.
David
David Mueller schrieb:
[...]
> H2SO4 + HNO3 --> H2NO3 + HSO4- --> H2O + NO2+ HSO4-
Argharghargh, mal wieder zu schnell getippt, da fehlen ein paar '+':
H2SO4 + HNO3 --> H2NO3+ + HSO$- --> H2O + NO2+ + HSO$-
David
Das ist die Bildung des Nitronium-Ions, aber das bestreite ich ja auch
nicht. Ich wollte ja nur gesagt haben, das es eine Veresterung ist und keine
Sulfonierung dabei stattfindet.
MFG
Björn Porschen
> Ich war schon immer daran interesirt
> gefährliche stoffe (Sprengstoff) herzustellen. Jetzt sitze ich in einer
> weiterführenden Schule (12Kl.)und habe immer noch keine ahnung wie man
> Glycerin- Salpersäure
> -Schwefelsäure zu Nitroglycerin zusammen mischt.
>
Man mischt dass nicht einfach nur!!!
>
> Könnte mir vileicht jehmand für ein wichtiges Referat eine Teoretische
> Anleitung liefern.
>
Auf anonymen Postings antworte ich nicht mit so brisanten Infos.
>
> Danke schon im voraus (werde dann auch sichher Chemie studieren)
>
> -------------------------------------------------------------------
> Diese Nachricht wurde ueber http://www.newsgroup.de verschickt.
Ein par Interresante aber Harmlose infos :
Erstens wird es nicht NitroGlyzerin genannt das ist ein veralteter (
Falscher ) Name. Es heisst glaube ich Glyzerin-tri-nitrat.
B 1.11.1 Allgemeines und Geschichtliches
Nitroglycerin wurde erstmals im Jahr 1847 von SOBRERO durch
Veresterung von Glycerin mit Salpetersäure und Schwefelsäure
dargestellt. Er erkannte schnell den Sprengstoffcharakter der
erhaltenen öligen Flüssigkeit. Die erste großtechnische Herstellung
von Nitroglycerin wurde 1862 von NOBEL in Heleneborg bei
Stockholm und 1863 von PETRUSCHEVSKIJ in Leningrad
aufgenommen. Aufgrund der hohen Schlagempfindlichkeit des öligen
Nitroglycerins, auch "Sprengöl" genannt, kam es in der Anfangszeit
häufig zu ungewollten Explosionen, bis NOBEL im Jahr 1867 zufällig
entdeckte, daß Nitroglycerin von Kieselgur adsorbiert wird und dann
seine Schlagempfindlichkeit verliert. An Kieselgur adsorbiertes
Nitroglycerin ist unter dem Namen "Dynamit" bekannt. Das nun
handhabungssichere adsorbierte Nitroglycerin ("Dynamit") fand
sehr schnell weltweite Verbreitung und ersetzte als ziviler Sprengstoff
bald Schwarzpulver. Weitere von NOBEL entwickelte
Nitroglycerin-Sprengstoffe sind die sog. Sprenggelatine (Mischung
von Kollodiumwolle mit Nitroglycerin), verschiedene Dynamite
(Sprenggelatine in Mischungen mit Natriumnitrat oder Ammoniumnitrat)
und rauchloses Nitroglycerinpulver, das sog. "Ballisit". Nitroglycerin
wird auch in Mischungen in gewerblichen Ammonsalpetersprengstoffen
eingesetzt (URBANSKI 1963).
Im 1. Weltkrieg und teilweise auch schon in der Zeit vor 1900 wurde
Nitroglycerin bzw. Dynamit in den Fabriken in Bensberg,
Brandenburg-Plaue, Coswig, Dömitz, Geesthacht-Krümmel,
Hohenlimburg, Leverkusen, Neumarkt, Reinsdorf, Sythen und Würgendorf
produziert (UBA 1992).
Im Jahr 1936 wurden in Deutschland 6.600 t Nitroglycerin hergestellt,
2.600 t entfielen auf zivile und 4.000 t auf militärische Zwecke
(BA/MA RH 3/252).
Während des 2. Weltkrieges wurde Nitroglycerin bzw. Dynamit in Coswig
, Dreetz, Forst, Geesthacht-Krümmel, Gnaschwitz, Klietz, Kraiburg,
Leverkusen, Liebenau, Neumarkt und Reinsdorf hergestellt (UBA 1992).
B 1.11.3 Kontaminationsrelevante Vorgänge
B 1.11.3.1 Emissionen aus der Produktion
Da die Produktion in einem geschlossenen Behälter kontinuierlich
durchgeführt wurde, sind Bodenkontaminationen im Bereich der Produktions-
und Lagergebäude unwahrscheinlich.
B 1.11.3.2 Abwässer
Bei der Produktion fallen Abwässer in Form von Waschwässern sowie
Gebäudereinigungswässer an. Diese Abwässer sind z.T. sauer, z.T.
basisch und enthalten Nitroglycerin und Dinitroglycerin. Eventuell wurde
eine Neutralisation der sauren Abwässer durchgeführt. Bei einer
Neutralisation mit Ammoniak und nachfolgender Eindampfung des Wassers
wird ein Produkt erhalten, das Nitrate und Sulfate enthält. Dieses Produkt
ist gering mit Nitroglycerin und Dinitroglycerin verunreinigt.
Teile des Kanalisationssystemes können mit Produktionsrückständen
kontaminiert sein. Aufgrund von Undichtigkeiten des Kanalisationssystems
kann es zu Emissionen gekommen sein.
Bei einer Einleitung in den Vorfluter ist eine Kontamination ufernaher Bereiche
denkbar.
B 1.11.3.3 Sonstiges
In Bereichen, in denen während der Produktionszeit Unfälle, Brände und
Explosionen stattgefunden haben, sind Bodenkontaminationen zu erwarten.
Die nach dem 1. und 2. Weltkrieg durchgeführten Delaborierungs- und
Demontagemaßnahmen haben zu weiteren Bodenkontaminationen geführt.
Viele Standorte werden heute gewerblich bzw. zu Wohnzwecken genutzt,
was zu einer weiteren Verteilung von Produktionsrückständen geführt hat.
Das Abtragen von Wällen, die um explosionsgefährdete Gebäude errichtet
wurden, hat zu weiteren unsystematischen Verteilungen von Rückständen
geführt (HAAS 1989).
B 1.11.4 Einschätzung der Umweltrelevanz
B 1.11.4.1 Nitroglycerin
Nitroglycerin ist eine organische Substanz. Es gehört zur Gruppe der Nitratester.
Nitroglycerin ist eine ölige Flüssigkeit.
Es wird über die Haut resorbiert und inhalativ aufgenommen. Akute toxische
Wirkung äußert sich in durch Methämoglobinbildung ausgelöster Cyanose,
Kopfschmerzen und Beeinflussung des zentralen Nervensystems. Von
Todesfällen
bei der Aufnahme höherer Dosen wurde berichtet, aber auch spontane
Todesfälle
nach chronischer Aufnahme geringerer Dosen sind bekannt geworden.
Nitroglycerin ist mutagen im AMES-Test (UBA 8/93 - Teilvorhaben
Explosivstofflexikon).
Nitroglycerin ist flüchtig und unterliegt im Wasser einer langsamen Hydrolyse.
Die Wasserlöslichkeit ist mit 1,8 g/l bei 20 °C hoch. Ein Übergang in die
Bodenluft und das Grundwasser ist wahrscheinlich. Nitroglycerin besitzt ein
hohes Gefährdungspotential für Bodenluft, Grundwasser und Boden (UBA 8/93 -
Teilvorhaben Explosivstofflexikon).
B 1.11.4.2 Dinitroglycerin
Dinitroglycerin ist eine organische Substanz. Es gehört zur Gruppe der
Nitratester. Dinitroglycerin ist eine farblose und geruchlose ölige Flüssigkeit.
Dinitroglycerin wird wahrscheinlich über die Haut resorbiert und inhalativ
aufgenommen. Akute toxische Wirkung äußert sich in durch
Methämoglobinbildung ausgelöster Cyanose, Kopfschmerzen und Beeinflussung
des zentralen Nervensystems (UBA 8/93 - Teilvorhaben Explosivstofflexikon).
Dinitroglycerin ist flüchtig und unterliegt im Wasser eventuell einer langsamen
Hydrolyse. Die Wasserlöslichkeit ist höher als die von Nitroglycerin. Ein Übergang
in die Bodenluft und das Grundwasser ist wahrscheinlich. Dinitroglycerin besitzt
ein hohes Gefährdungspotential für Bodenluft, Grundwasser und Boden (UBA 8/93
- Teilvorhaben Explosivstofflexikon).
B 1.11.5 Stoffinventar
B 1.11.5.1 Herstellung von Nitroglycerin nach der SCHMID-MEISSNER-Methode
Bezeichnung Stoff
Ausgangsstoff Glycerin
Nitrierung Salpetersäure
Schwefelsäure
Produktion Wasser
Wäsche Natriumcarbonat
Produkt Nitroglycerin
Nebenprodukt Dinitroglycerin
Abwasserneutralisation Kalk
Rückstand Gips
Abwasserneutralisation Ammoniak
Rückstand Nitrat, Sulfat
B 1.11.5.2 Herstellung von Nitroglycerin nach der BIAZZI-Methode
B 1.11.5.2 Herstellung von Nitroglycerin nach der BIAZZI-Methode
Bezeichnung Stoff
Ausgangsstoff Glycerin
Nitrierung Salpetersäure
Schwefelsäure
Produktion Wasser
Kühlung Natriumnitrat
Wäsche Natriumcarbonat
Produkt Nitroglycerin
Nebenprodukt Dinitroglycerin
Abwasserneutralisation Kalk
Rückstand Gips
Ajjj, Mist. Ich wolle es schon patentiert haben.
So einen Teebeutel mit Vollentsalzer-Ionenaustauscher-
Harz drin, wäre der Renner in der Mensa. Kurz durch
die Suppe ziehen, fertig. Man müsste noch mit
Automatenaufstellern diskutieren...
--
MfG Rolf Bombach
Nicht nur in der Mensa, in ganz Nordrhein-Westfalen!
Ich nehm' gleichmal 20 Stück ;-)
>
> hm. es werden immernoch leute gesucht, die Kalium-Brom-Ozon (KBrO3) zu
> toppen vermögen. also, warum nich...
>
was ist denn so schlimm an KBrO3???? klingt eigendlich ganz niedlich...
> > hm. es werden immernoch leute gesucht, die Kalium-Brom-Ozon (KBrO3) zu
> > toppen vermögen. also, warum nich...
> >
>
>
> was ist denn so schlimm an KBrO3???? klingt eigendlich ganz niedlich...
Du hast die Pointe mit der Bezeichnung verstanden ?
hmmm vielleicht bin ich zu blöd oder kenn mich in chemie nicht gut genug
aus oder es ist ein insider.. aber selbst mit verschärften nachdenken
komm ich nicht drauf....
büüüüdddeeee sag es mir....*anhimmel* ;-)
> > > was ist denn so schlimm an KBrO3????
> > Du hast die Pointe mit der Bezeichnung verstanden ?
> hmmm vielleicht bin ich zu blöd oder kenn mich in chemie nicht gut
> genug aus oder es ist ein insider..
Vermutlich zweiteres.
KBrO3 (Kaliumbromat) ist das Kalium-Salz der Bromsäure HBrO3.
O3 (Ozon) ist ein energiereiches instabiles Sauerstoffmolekül.
Ein etwas lernfauler oder "mental einfach strukturierter" Student
könnte aber schon auf die Idee kommen, aus Kalium, Brom und Sauerstoff
"Kalium-Brom-Ozon" synthetisieren zu wollen. Wahrscheinlich hat
derjenige nicht viel Erfolg damit gehabt.
P.S.: Der Versuch, aus heutigen modernen Pferderassen die
sagenumwobenen "Blumento-Pferde" rückzuzüchten, ist ebenfalls noch
nicht gelungen.
MFG, Andy
>B 1.11.3.1 Emissionen aus der Produktion
>
>Da die Produktion in einem geschlossenen Behälter kontinuierlich
>durchgeführt wurde, sind Bodenkontaminationen im Bereich der Produktions-
> und Lagergebäude unwahrscheinlich.
Hihihi,
Eb
>P.S.: Der Versuch, aus heutigen modernen Pferderassen die
>sagenumwobenen "Blumento-Pferde" rückzuzüchten, ist ebenfalls noch
>nicht gelungen.
Wie war das mit der Synthese von Ame-Isensäure?
>MFG,
Eb
Si ehta uswi elate in,
ise tab ernet.
>>>> Brombeeren + Walderde -> Brom + Walderdbeeren
>>> Ach, wirklich? Und wo bleibt da die Stöchiometrie, genauer
>>> gefragt, das letzte "e" des zweiten Eduktes?
>> Ein freies "e", was ist daran ungewöhnlich?
> Da kann man immerhin noch was mit reduzieren, z.B. den
> Schwierigkeitsgrad der nächsten Klausur oder des Kolloque. ;-)
Also gut aufheben.
e
JK