Am 30.06.2015 um 07:50 schrieb Stefan:
> Am 29.06.2015 um 18:37 schrieb K. Huller:
>> Am 29.06.2015 15:50, schrieb Stefan:
>>> Frage jetzt, wie kann man eine solche Oberfläche nachbehandeln, so dass
>>> der Widerstand deutlich geringer wird?
>>>
>>> Gar nicht. Verzinken schützt vor Korrosion, indem das Zink eine
>> luftdichte Oxidschicht bildet, die sich bei Beschädigung sofort wieder
>> regeneriert. Und die hemmt auch den Stromübertritt, bis du sie das
>> nächste Mal mit der Testspitze durchbohrst.
>
> Mit nachbehandeln meinte ich erneut galvanisieren, z.B. mit Nickel, bzw.
> einem besser geeigneten Material.
>
> Das Problem ist, ich muss ein vorhandenes Teil in ein elektronisches
> Gerät einbauen. Die Verzinkung scheint jetzt ein Problem zu sein. Zu
> teuer darf es nicht werden.
Wo liegt denn genau der Ansatzpunkt? Geht es darum das verzinkte Bauteil
(warum ist das überhaupt verzinkt?) quasi durchgängig geerdet zu
verbauen? Dann schleifst Du nötigenfalls an den Verschraubungsstellen
das Zink ab und verschraubst, wie üblich, mit Zahnunterlegscheiben. Ob
das zuverlässig (nachhaltig) auch ohne Zinkabschleifen geht weiß ich
nicht sicher.
Bist Du Elektroniker/Elektrofachkraft? Wenn nein würde ich mal in Deinem
beruflichem Umfeld Kollegen fragen die EMV/VDE-Kundig sind oder mal in
einer anderen Fachgruppe fragen. Wenn Du das verzinkte Teil in ein
elektronisches Gerät einbaust kann absolute Korrosionsfestigkeit ja
nicht mehr die Anforderung an das "verzinkte" sein.
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Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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