Was passiert, wenn die dargestellte C�siumampulle einen Bruch bekommt? Wenn
man sich auf Youtube die Videos anschaut, in denen 1 g C�sium aufflammen,
m�ssten 1,4 kg ja eine bedeutende explosive Wirkung haben, oder?
Welches genau?
> mᅵssten 1,4 kg ja eine bedeutende explosive Wirkung haben, oder?
Ob das im Vergleich zu kommerziellen bedeutend ist, verrmag ich nicht
sagen. Fᅵr den rel. ungeschᅵtzten Experimentator wird es jedenfalls
bedeutend sein.
--
Glᅵck Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Wenns nur auf den Boden l�uft gehts einklich. Das bisschen Wasser aus
der Luft reicht nicht f�r Explosionen. Es sollte halt kein Bodeneinlauf
in der N�he sein. *eg*
Da der Boden, sofern man keine Fu�bodenheizung hat, etwas k�lter ist,
kann manns dann aufsammeln. Mit geeignetem Sammelsystem kann man das
auch fl�ssig wieder aufnehmen. Es ist dann halt nicht mehr reines C�sium.
BTW: Die Vernichtungsaktion der Amerikaner von �berfl�ssigem Natrium
(weil es kein kommerzieller Transporter transportieren durfte :-/)
kennst du? <http://www.youtube.com/watch?v=HY7mTCMvpEM>
Kristian
--
They send us in front with a fuse an' a mine
To blow up the gates that are rushed by the line,
from Sappers (Royal Engineers) by Rudyard Kipling
>
> Wenns nur auf den Boden l�uft gehts einklich. Das bisschen Wasser aus
> der Luft reicht nicht f�r Explosionen. Es sollte halt kein Bodeneinlauf
> in der N�he sein. *eg*
> Da der Boden, sofern man keine Fu�bodenheizung hat, etwas k�lter ist,
> kann manns dann aufsammeln. Mit geeignetem Sammelsystem kann man das
> auch fl�ssig wieder aufnehmen. Es ist dann halt nicht mehr reines C�sium.
Soweit ich wei� entflammt C�sium an der Luft doch sofort??
Achja? Achja!
So ein Mist, ich bin einfach von Na ausgegangen.
Naja so schlimm ists dann f�r den Fallenlassenden bei 1,4 kg auch nicht.
Der ist dann nur tot. Die anderen m�ssen ggf. l�schen und aufr�umen.
<just kidding>
Viel dazu zu sagen ist nicht. Au�er: Nicht machen!
Zu l�schen w�r das evtl. mit einem Metallbrandl�scher. Bei Cs wird man
aber f�r Schadensbek�mpfung damit wohl zu langsam sein. Der L�scher wird
wohl auch zu klein sein. Nachdem sich das Zeug auch noch fl�ssig
ausbreitet ist wohl eher evakuieren, k�hlen der Umgebung, Ausbreitung
des Brandes verhindern und abwarten (bis das Cs alle ist) angesagt.
Interessant w�r noch, ob die Inbrandsetzung f�r eine Zerst�ubung des Cs
und dann eine Explosion sorgt, oder ob das nur an der Oberfl�che brennt.
> Viel dazu zu sagen ist nicht. Auᅵer: Nicht machen!
>
> Zu lᅵschen wᅵr das evtl. mit einem Metallbrandlᅵscher.
und der dᅵrfte wohl nicht mehr der Standard-Metallbrand-Lᅵscher sein. Cs
ist halt ein sehr gutes Reduktionsmittel.
Imho kᅵnnte es Sinn machen das ein Cs-Brandlᅵscher vielleicht noch einen
hohen Anteil irgendwelcher Metallpulver enthᅵlt. So kᅵnnte noch einiges
an Wᅵrme abgefᅵhrt werden.
> Bei Cs wird man
> aber fᅵr Schadensbekᅵmpfung damit wohl zu langsam sein. Der Lᅵscher wird
> wohl auch zu klein sein. Nachdem sich das Zeug auch noch flᅵssig
> ausbreitet ist wohl eher evakuieren, kᅵhlen der Umgebung,
Wasser dᅵrfte schwierig sein ;-)
CO2 u.U. auch nicht wirksam. LN2 vielleicht LAr wird gehen.
> Ausbreitung
> des Brandes verhindern und abwarten (bis das Cs alle ist) angesagt.
Hat man es einmal z.B. unter eine Ar-Atmosphᅵre abgelᅵst und abgekᅵhlt
kᅵnnte man das Cs (bei grossen Mengen) evtl. unter einer nicht zu feinen
Al2O3-Al-Pulvermischung abreagieren lassen bzw. das ganze mit einem
Paraffinᅵl als rel. luftdichten Lᅵschbrei auftragen und aufnehmen.
> Interessant wᅵr noch, ob die Inbrandsetzung fᅵr eine Zerstᅵubung des Cs
> und dann eine Explosion sorgt, oder ob das nur an der Oberflᅵche brennt.
Ich gehe davon aus das z.B. ein mit Cs gefᅵllter "Tiegel", sofern recht
Temperaturfest, nur relaitv normal vor sich hin fackelt und qualmt.
>> Was passiert, wenn die dargestellte Cᅵsiumampulle einen Bruch bekommt?
>> Wenn man sich auf Youtube die Videos anschaut, in denen 1 g Cᅵsium
>> aufflammen,
>
> Welches genau?
Die von Brainiac sind jedenfalls "gefaked".
--
Gruᅵ,
Michael
> > Bei Cs wird man
>> aber fᅵr Schadensbekᅵmpfung damit wohl zu langsam sein. Der Lᅵscher wird
>> wohl auch zu klein sein. Nachdem sich das Zeug auch noch flᅵssig
>> ausbreitet ist wohl eher evakuieren, kᅵhlen der Umgebung,
>
> Wasser dᅵrfte schwierig sein ;-)
Das kommt auf die Menge an. Bei kleineren Mengen einfach (von weit weg)
draufhalten bis es abreagiert hat.
> CO2 u.U. auch nicht wirksam. LN2 vielleicht LAr wird gehen.
Das macht doch keiner. Weggehen und Feuerwehr holen. Die versorgt dann
die Gegend um das Cs bis das durch ist.
> > Ausbreitung
>> des Brandes verhindern und abwarten (bis das Cs alle ist) angesagt.
>
> Hat man es einmal z.B. unter eine Ar-Atmosphᅵre abgelᅵst und abgekᅵhlt
> kᅵnnte man das Cs (bei grossen Mengen) evtl. unter einer nicht zu feinen
> Al2O3-Al-Pulvermischung abreagieren lassen bzw. das ganze mit einem
> Paraffinᅵl als rel. luftdichten Lᅵschbrei auftragen und aufnehmen.
Das halte ich fᅵr zu gefᅵhrlich. Ich bin fᅵr in Ruhe lassen bis weg.
Evtl. bei abklingender Reaktion mit dem Wasserstrahl die Vollstᅵndigkeit
der Reaktion sicherstellen.
>> Interessant wᅵr noch, ob die Inbrandsetzung fᅵr eine Zerstᅵubung des Cs
>> und dann eine Explosion sorgt, oder ob das nur an der Oberflᅵche brennt.
>
> Ich gehe davon aus das z.B. ein mit Cs gefᅵllter "Tiegel", sofern recht
> Temperaturfest, nur relaitv normal vor sich hin fackelt und qualmt.
Dann wᅵrde ich erst recht einfach nur warten. Wenn Gefahr bestᅵnde, daᅵ
man den ganzen Straᅵenzug plᅵttet kᅵnnte man sich (vorher, als
Notfallmaᅵnahme) nochwas anderes ausdenken.
Kristian
--
Freiheit nur fᅵr die Anhᅵnger der Regierung, nur fᅵr Mitglieder einer
Partei - mᅵgen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Rosa Luxemburg, "Zur russischen Revolution"
> http://en.wikipedia.org/wiki/User:Dnn87
>
> Was passiert, wenn die dargestellte Cᅵsiumampulle einen Bruch bekommt?
> Wenn
> man sich auf Youtube die Videos anschaut, in denen 1 g Cᅵsium aufflammen,
> mᅵssten 1,4 kg ja eine bedeutende explosive Wirkung haben, oder?
Mein Chemielehrer hat das mal mit Na gemacht: Frischen 500 g Barren aus
der Flasche genommen, auf ein Filterpapier gelegt, kleines Stᅵck
abgeschnitten und in Glasschale mit Wasser. Stᅵck setzt sich an der Wand
fest, Glas springt, Wasser breitet sich auf dem Tisch aus, Boden
(Parkett!) bekommt bleibende Eindrᅵcke und Schᅵler sind schwer
beeindruckt. Cs hᅵtte natᅵrlich den Vorteil einer geisterhaft blauen
Flamme, statt eines langweiligen Gelb.
Merke: Bei diesem Versuch erst den groᅵen Brocken wieder in die Flasche,
dann den Kleinen ins Wasser.
> Mein Chemielehrer hat das mal mit Na gemacht: Frischen 500 g Barren aus
> der Flasche genommen, auf ein Filterpapier gelegt, kleines Stᅵck
> abgeschnitten und in Glasschale mit Wasser. Stᅵck setzt sich an der Wand
> fest, Glas springt, Wasser breitet sich auf dem Tisch aus, Boden
> (Parkett!) bekommt bleibende Eindrᅵcke und Schᅵler sind schwer
> beeindruckt. Cs hᅵtte natᅵrlich den Vorteil einer geisterhaft blauen
> Flamme, statt eines langweiligen Gelb.
>
> Merke: Bei diesem Versuch erst den groᅵen Brocken wieder in die Flasche,
> dann den Kleinen ins Wasser.
Merke: Bei diesem Versuch keine Glasschale verwenden.
Gruᅵ Dieter
Vor Allem einen Chemielehrer einstellen, der weiß was er tut.
Im Physikunterricht darf nur noch Spannung bis 24V angewendet werden.
Sehe schon kommen, das in Schulen die 230V Netztspannung verboten
werden. Könnte ja was passieren.
--
mfg hdw
>> man sich auf Youtube die Videos anschaut, in denen 1 g Cᅵsium aufflammen,
>> mᅵssten 1,4 kg ja eine bedeutende explosive Wirkung haben, oder?
>
> Mein Chemielehrer hat das mal mit Na gemacht: Frischen 500 g Barren aus
> der Flasche genommen, auf ein Filterpapier gelegt, kleines Stᅵck
> abgeschnitten und in Glasschale mit Wasser. Stᅵck setzt sich an der Wand
> fest, Glas springt, Wasser breitet sich auf dem Tisch aus, Boden
> (Parkett!) bekommt bleibende Eindrᅵcke und Schᅵler sind schwer
> beeindruckt. Cs hᅵtte natᅵrlich den Vorteil einer geisterhaft blauen
> Flamme, statt eines langweiligen Gelb.
>
> Merke: Bei diesem Versuch erst den groᅵen Brocken wieder in die Flasche,
> dann den Kleinen ins Wasser.
Jo.
Einen aus meiner Jugenedecke. Na hatte ich auch Stangenweise. Nach
Regenschauern bin ich dann auch raus. Dorthin wo das Wasser in der Wiese
stand. Dicke Brocken von der Na-Wurst abgeschnitten und ins triefnasse
Gras damit. Durch die Grashalme konnte das Natrium nicht wie im
Wasserglas hin und her sausen. Folge vom ganzen: Natrium schmilzt,
entzᅵndet sich und kurz drauf fliegt es im hohen Bogen in alle
Richtungen. Dort wo die Na-Tropfen wieder ins nasse Gras vielen zischte,
leuchtete und knatterte es weiter.
Die Sach war wirklich nicht ganz harmlos. Die Na-Tropfen/Stᅵcke flogen
z.T. im Umkreis mehrerer Meter.
In festgetretenem Schnee ging es z.T. ᅵhnlich.
Das waren noch Zeiten....
Gibt's schon eine Niederspannungsinfluenzmaschine?
Die Ministerialbürokratie wird auch dafür eine angemessen Lösung finden.
Wozu finanzieren wir Politik ;-)
--
mfg hdw
> Mein Chemielehrer hat das mal mit Na gemacht: Frischen 500 g Barren aus
> der Flasche genommen, auf ein Filterpapier gelegt, kleines St�ck
> abgeschnitten und in Glasschale mit Wasser. St�ck setzt sich an der Wand
> fest, Glas springt, Wasser breitet sich auf dem Tisch aus, Boden
> (Parkett!) bekommt bleibende Eindr�cke und Sch�ler sind schwer
> beeindruckt.
Jaja, die Chemielehrer. Ich erinnere mich an eine �hnliche Geschichte:
Chemielehrer bereitet Versuch mit Na vor, und kurbelt zu diesem Zweck eine
Glas-Schutzscheibe hoch, die den Versuchstisch vom Klassenraum mit den
Sch�lern trennt.
Ein St�ckchen Na wurde dann in eine Schale mit Wasser gegeben, es gab einen
Knall und eine Stichflamme und das Na hing �ber dem Versuchstisch
schmurgelnd an der (frischgestrichenen) Decke. Der schwarze Fleck dort hat
uns noch Jahre sp�ter an diese Chemiestunde erinnert ;-)
Gr��e,
Frank
> Einen aus meiner Jugenedecke. Na hatte ich auch Stangenweise. Nach
> Regenschauern bin ich dann auch raus. Dorthin wo das Wasser in der Wiese
> stand. Dicke Brocken von der Na-Wurst abgeschnitten und ins triefnasse
> Gras damit. Durch die Grashalme konnte das Natrium nicht wie im
> Wasserglas hin und her sausen. Folge vom ganzen: Natrium schmilzt,
> entzᅵndet sich und kurz drauf fliegt es im hohen Bogen in alle
> Richtungen.
Wir fanden als Schᅵler mal 500 g Na in Petroleum im Mᅵllcontainer vor
einer Apotheke. Fein, mitgenommen. Abgetrocknet, in Zeitung gewickelt
und nachts in den Hafen geworfen. Prima Feuerwerk und paar erledigte
Wasservᅵgel. Machte nix, die Grᅵnen gab es noch nicht.
Aha, daher stammt dieses Video :-)
http://www.youtube.com/watch?v=uB7Kxg6i-YM
Mit Kalium kracht das aber noch besser.
> Aha, daher stammt dieses Video :-)
> http://www.youtube.com/watch?v=uB7Kxg6i-YM
>
> Mit Kalium kracht das aber noch besser.
Bekannte Chemikerregel: Viel hilft viel!
Strontium ist billiger und tut das gleiche!
>>> Vor Allem einen Chemielehrer einstellen, der weiᅵ was er tut.
>>>
>>> Im Physikunterricht darf nur noch Spannung bis 24V angewendet werden.
>> Gibt's schon eine Niederspannungsinfluenzmaschine?
>>
>
> Die Ministerialbᅵrokratie wird auch dafᅵr eine angemessen Lᅵsung finden.
> Wozu finanzieren wir Politik ;-)
Um uns den eigenen Boden unter den Fᅵssen weg zu ziehen?
Nein, Strontium brodelt in Wasser nur friedlich vor sich hin und an der Luft
wird es nur schwarz.
Dann schon eher Francium! ;-)
Haste grad 'n Gramm da?
:-)
Frank
>> Dann schon eher Francium! ;-)
>
> Haste grad 'n Gramm da?
Klar, kannst du dir abholen, aber spute dich.;-)
Gruß Dieter
hm, inzwischen dürfte da nur noch ziemlich heißes Blei übrig sein.
Das is aber auch was mit diesem Francium...
Gruß
Frank
Das schmilzt bei 8�C. Also nicht in der Hosentasche aufbewahren!
> http://en.wikipedia.org/wiki/User:Dnn87
>
> Was passiert, wenn die dargestellte C�siumampulle einen Bruch bekommt? Wenn
> man sich auf Youtube die Videos anschaut, in denen 1 g C�sium aufflammen,
> m�ssten 1,4 kg ja eine bedeutende explosive Wirkung haben, oder?
Das meiste ist ja schon gesagt worden, aber ein paar Dinge sind schlicht
verkehrt bzw. uebertrieben. Woher ich das weiss? Ich hantiere
regelmaessig beruflich metallisches Caesium in 1g Mengen.
1.) Alle Videos ueber Caesium in Wasser auf youtube, die ich kenne sind
gefaked. 1g Caesium in Wasser ist eine so harmlose Explosion, dass die
auf youtube niemanden interessieren wuerde. Wenn man sich anstrengt und
1g fluessiges Caesium mit Schmackes ins Wasser schmeisst, damit es sich
schoen grossflaechig verteilt und besonders rasant reagiert, hat man
ungefaehr den Knalleffekt einer Karnevalspistole plus eine etwas
groessere Rauchwolke. Ein grosser China-Kracher zu Sylvester ist
deutlich mehr beeindruckend (und gefaehrlicher).
2.) Caesium (zumindest in 1g Mengen) geht nicht in Flammen auf, wenn es
Luft ausgesetzt wird. Wenn man zum Beispiel Caesium in einem
Hohlzylinder giesst und es dann Luft aussetzt, oxidiert es ziemlich
gemaechlich. Die Oxidschicht wird uebrigens so dick und isolierend, das
es relativ lange (Minuten bis eine Stunde) dauert bis das
darunterliegende metallische voellig oxidiert ist.
3.) Gefaehrlicher als die exotherme Reaktions ist meines Erachtens nach
das entstehende Caesiumhydroxid (oder was das sonst noch so entsteht).
Das ist eine ziemlich aetzende Angelegenheit :-)
4.) Eine weitere - meiner Meinung nach unterschaetzte bzw. unbekannte -
Gefahr ist, dass Caesium sehr heftig mit typischen Laborhandschuhen
(Nitril) reagiert. Das brennt sich sofort in die Haut und hinterlaesst
ziemlich starke Brandwunden. Es ist deshalb, meiner Einsicht nach,
sinnvoller Caesium mit blossen Haenden zu hantieren. Bei kleinen Mengen
laesst sich eventuelles Caesium problemlos abwaschen ohne, das
Verletzungen entstehen.
5.) Ebenso besteht hohe Brandgefahr wenn man Caesium mit brennbaren
organischen Fluessigkeiten (z.B. Ethanol) hantiert. Mit reichlich
Ethanol (absolut) bedeckt, ist die Reaktion harmlos, sobald aber
entweder die Luftfeuchtigkeit hoch ist oder es sich nicht um absolut
wasserfreies Ethanol handelt, hast du sehr schnell einen Flaechenbrand
im Labor :-(
6.) 1.4 kg Caesium sind natuerlich eine andere Sache, haette bestimmt
keine Lust daneben zu stehen, wenn so eine Ampulle zerbricht, vermute
aber das die eigentliche exotherme Reaktion ueberlebbar waere. Habe aber
deutlich mehr Bedenken, dass man das Duschbad aus Caesiumlauge nicht
unbeschadet ueberlebt (Blindheit, ernsthafte Hautverletzungen im
Gesicht, eventuelle Brandwunden durch brennende Kleidung etc.)
Gruss
Klaus
Danke, sehr interessant!
Klaus Bahner schrieb:
> 4.) Eine weitere - meiner Meinung nach unterschaetzte bzw. unbekannte -
> Gefahr ist, dass Caesium sehr heftig mit typischen Laborhandschuhen
> (Nitril) reagiert. Das brennt sich sofort in die Haut und hinterlaesst
> ziemlich starke Brandwunden. Es ist deshalb, meiner Einsicht nach,
> sinnvoller Caesium mit blossen Haenden zu hantieren. Bei kleinen Mengen
> laesst sich eventuelles Caesium problemlos abwaschen ohne, das
> Verletzungen entstehen.
Hallo,
zwischen den typischen Laborhandschuhen und blossen H�nden sollte es ja
noch andere Alternativen geben. Wie w�re es mit Lederhandschuhen?
Bye
>> 4.) Eine weitere - meiner Meinung nach unterschaetzte bzw. unbekannte
>> - Gefahr ist, dass Caesium sehr heftig mit typischen Laborhandschuhen
>> (Nitril) reagiert. Das brennt sich sofort in die Haut und hinterlaesst
>> ziemlich starke Brandwunden. Es ist deshalb, meiner Einsicht nach,
>> sinnvoller Caesium mit blossen Haenden zu hantieren. Bei kleinen
>> Mengen laesst sich eventuelles Caesium problemlos abwaschen ohne, das
>> Verletzungen entstehen.
>
> Hallo,
>
> zwischen den typischen Laborhandschuhen und blossen Hᅵnden sollte es ja
> noch andere Alternativen geben. Wie wᅵre es mit Lederhandschuhen?
Oder reinen Kautschuktypen oder PE/PP-Materialien. Das Feld ist ja weit
gestreut.
>> Merke: Bei diesem Versuch keine Glasschale verwenden.
>
>Man nimmt immer eine Glasschale (pneumatische Wanne). Man muss nur die
>Wasseroberfl�che durch 1 Tr�pfchen Sp�lmittel entspannen. Dann setzt es
>sich nicht am Rand fest. Steht in jedem Buch zu Schulexperimenten.
Und funktioniert zwar etwas besser, aber auch nicht zuverl�ssig.
Sinnvollerweise bleibt man einfach daneben stehen und stubst das
Br�ckchen, falls es h�ngen bleiben sollte, mit einem Glasstab an.
Grusz,
Dirk
>>> Merke: Bei diesem Versuch keine Glasschale verwenden.
>>Man nimmt immer eine Glasschale (pneumatische Wanne). Man muss nur die
>>Wasseroberfl�che durch 1 Tr�pfchen Sp�lmittel entspannen. Dann setzt es
>>sich nicht am Rand fest. Steht in jedem Buch zu Schulexperimenten.
>Und funktioniert zwar etwas besser, aber auch nicht zuverl�ssig.
>Sinnvollerweise bleibt man einfach daneben stehen und stubst das
>Br�ckchen, falls es h�ngen bleiben sollte, mit einem Glasstab an.
In der AC-Experimentalvorlesung nahm der Assistent des Profs
dazu einen langen Metallstab, an dessen Spitze ein kleines
Metallnetz befestigt war, das um das Na geklappt wurde, um es
festzuhalten.
Trotzdem war er imstande, damit ein riesiges Vollglasaquarium
zu pulverisieren. Er trug leider keinen Taucheranzug. Die Zuh�rer
in der ersten und zweiten Reihe leider auch nicht.
Gr��e,
H.