wollte wissen, wie man Zucker aus Getränken zumindest zum Teil
auskristallisieren kann - nach Möglichkeit ohne Geschmacksveränderung
und Toxizität. Gibts da Möglichkeiten?
Danke
Daniel
Hi,
Gefriertrocknen, wie bei Instant-Kaffee und Trockenbier....also bei
niedriger Temp unter einer Glasglocke bei Unterdruck "verdunsten"
lassen.
Ansonsten versuchs mal mit dem Hausverfahren "Einfrieren", das was auch
der erste Weg, auf dem man "Winterbier" herstellte, einfach ein Bierfaß
im Winter rausstellen und regelmäßig das obenaufschwimmende Eis
abnehmen, dieses ist praktisch reines Wassereis....der "Rest" war dann
hochprozentig konzentriert.
Wenn Du eine sehr gute Gefriertruhe hast, die noch deutlich unter -24°
kommt, kannst Du das auch mit billigem Obstwasser probieren :-)
Der Zucker in Getränken kristallisiert aber manchmal nur sehr langsam
aus, je nach Zusammensetzung entstehen dabei oft keine einzelnen
Kristalle, sondern nur ein trüber Schleim. Und es werden auch
Kristallisationskeime erforderlich sein, in Bienenhonig macht das ein
Rest Pollen....
--
mfg,
gUnther
> wollte wissen, wie man Zucker aus Getränken zumindest zum Teil
> auskristallisieren kann - nach Möglichkeit ohne Geschmacksveränderung
> und Toxizität. Gibts da Möglichkeiten?
Du willst, dass das Getränk trinkbar bleibt? IMO nein. Zucker ist zum
Ausfrieren einfach zu gut löslich. Mit passender Membran könntest Du es
osmotisch versuchen, aber das ist wohl für den Hausgebrauch nicht
praktikabel.
Gruß,
Thomas
--
Yes. YES. The horn of Helm Hammerhand shall sound in the deep.
One last time. [Theoden, Lord of the Rings]
> wollte wissen, wie man Zucker aus Getränken zumindest zum Teil
> auskristallisieren kann - nach Möglichkeit ohne Geschmacksveränderung
> und Toxizität.
Wenn keine flüchtigen Komponenten außer dem Wasser vorhanden
sind, sollte Eindampfen im Vakuum helfen.
Grüße,
F^2
>> wollte wissen, wie man Zucker aus Getränken zumindest zum Teil
>> auskristallisieren kann - nach Möglichkeit ohne Geschmacksveränderung
>> und Toxizität.
>
> Wenn keine flüchtigen Komponenten außer dem Wasser vorhanden
> sind, sollte Eindampfen im Vakuum helfen.
Nein. Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Damit konzentrierst Du die Lösung
auf, bzw. dampfst das Getränk komplett ein. Danach hat der OP nicht
gefragt, er will offenbar NUR den "Zucker" aus genießbaren Getränken
entfernen.
Wenn man
http://www.tu-freiberg.de/~wwwtvtut/lsuvt/mik/mitarbeiter/script/2.2_%20Zucker_30%2011%202006.pdf
(Seite 6/7) glaubt, liegt die Löslichkeit von Zucker (Saccharose) in
Wasser selbst bei 0°C noch bei 1.8 g/ml H2O; mithin dem 17fachen eines
"süßen" Getränks wie Coca Cola [1].
Ausfrieren fällt also weg. Und wen Du es komplett (gefrier-)trocknest,
hast Du keinen Gewinn erzielt, weil sämtliche nichtflüchtigen
Aromaträger übrigbleiben, die Du *so* nicht vom Zucker trennen kannst.
Gruß,
Thomas
>>> wollte wissen, wie man Zucker aus Getränken zumindest zum Teil
>>> auskristallisieren kann - nach Möglichkeit ohne Geschmacksveränderung
>>> und Toxizität.
>> Wenn keine flüchtigen Komponenten außer dem Wasser vorhanden
>> sind, sollte Eindampfen im Vakuum helfen.
>
> Nein. Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Damit konzentrierst Du die Lösung
> auf, bzw. dampfst das Getränk komplett ein. Danach hat der OP nicht
> gefragt, er will offenbar NUR den "Zucker" aus genießbaren Getränken
> entfernen.
Genau. Übrigens sind Zucker überhaupt ziemlich schwer zur
Kristallisation zu bringen. Eindampfen würde keine Zuckerkristalle,
sondern eine zähe Pampe liefern. Wenn Zucker abgetrennt werden soll,
würde ich mal in Richtung Säulenchromatographie denken. Ist aber jetzt
nur so ein ad-hoc-Vorschlag.
MfG,
Jürgen
> Übrigens sind Zucker überhaupt ziemlich schwer zur
>Kristallisation zu bringen.
Ja, so sagt es jedes Organik(-um) Lehrbuch.
> Eindampfen würde keine Zuckerkristalle,
>sondern eine zähe Pampe liefern.
Aber jede Zucker-Raffinerie hier im Lande und anderswo
schafft es problemlos, oder?
Eine der ungelösten chemischen Fragen; eine andere:
Welcher Farbstoff ist in den WC/Abfluss-Reinigern drin,
der sich trotz stark oxidierender Umgebung monatelang
hält?
SCNR, Holger
> Eine der ungelösten chemischen Fragen; eine andere:
>
> Welcher Farbstoff ist in den WC/Abfluss-Reinigern drin,
Mein billiger NaOH-Reiniger für 2,5€ ist farblos :-p
> der sich trotz stark oxidierender Umgebung monatelang
> hält?
Sind sie vielleicht gar nicht oxidierend sondern enzymbasiert?
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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http://www.labortechniker.de/
>>> wollte wissen, wie man Zucker aus Getränken zumindest zum Teil
>>> auskristallisieren kann - nach Möglichkeit ohne Geschmacksveränderung
>>> und Toxizität.
>> Wenn keine flüchtigen Komponenten außer dem Wasser vorhanden
>> sind, sollte Eindampfen im Vakuum helfen.
>
> Nein. Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Damit konzentrierst Du die Lösung
> auf, bzw. dampfst das Getränk komplett ein.
Irgendwann wird dann der Zucker auskristallisieren. Was soll er auch
sonst machen, wenn die Lösung gesättigt ist und weiterhin Wasser aus
ihr entfernt wird?
> Danach hat der OP nicht
> gefragt, er will offenbar NUR den "Zucker" aus genießbaren Getränken
> entfernen.
Das geht durch Abdampfen zugegebenermaßen nur, wenn deutlich mehr
Zucker als andere Feststoffe im Getränk vorhanden ist, z.B. bei
Cola. Andererseits enthalten andere Getränke meistens nur dann viel
Zucker, wenn man ihn selbst hineingekippt hat, was man einfach
hätte bleiben lassen können.
Grüße,
F^2
--
http://astro1.physik.uni-siegen.de/users/frank/index.html
Hi,
manchmal kann man an diesen Chemikern verzweifeln. Noch nie von
Prozeßführung gehört? Man stellt die "Trocknung" eben ein, sobald eine
Viskosität erreicht ist, bei der es noch einigermaßen leicht zur
Kristallbildung kommen kann. Anschließend würde ich jedenfalls erstmal
zentrifugieren, um den vermutlich dichteren Zucker zu schichten, und
das Ganze dann kühl lagern....sofern Kristallkeime drin sind, sollte es
wenigstens zur Kristallbildung kommen. Den gesamten Zucker kriegt man
so nicht raus, aber falls das Ziel ist, einen Zuckerkristall aus dem
Grundstoff "zum Hinlegen" zu kriegen.....
..
> Ausfrieren fällt also weg. Und wen Du es komplett
(gefrier-)trocknest,
> hast Du keinen Gewinn erzielt, weil sämtliche nichtflüchtigen
> Aromaträger übrigbleiben, die Du *so* nicht vom Zucker trennen
kannst.
auch hier, erst zentrifugieren, dann ausfrieren, diese Prozedur
einigemale wiederholen...sollte immerhin genügend Zuckerkonzentrat
erzeugen. Zuckermischungen gefrieren schlecht, aber tendenziell funzt
das durchaus. Man "verliert" eben mit dem Eis auch einiges an Zucker.
Auf die Art hat man eben Speiseeis....
--
mfg,
gUnther
>> Nein. Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Damit konzentrierst Du die Lösung
>> auf, bzw. dampfst das Getränk komplett ein.
>
> Irgendwann wird dann der Zucker auskristallisieren. Was soll er auch
> sonst machen, wenn die Lösung gesättigt ist und weiterhin Wasser aus
> ihr entfernt wird?
Das ist schon richtig, aber bis dahin hast Du ein zähes Öl, das Du nicht
mal eben über einen Kaffeefilter kippen kannst. Man *kann* das Problem
technisch lösen (was bei der Zuckergewinnung getan wird), aber das geht
an der Fragestellung des OP völlig vorbei.
>> Danach hat der OP nicht gefragt, er will offenbar NUR den "Zucker"
>> aus genießbaren Getränken entfernen.
>
> Das geht durch Abdampfen zugegebenermaßen nur, wenn deutlich mehr
> Zucker als andere Feststoffe im Getränk vorhanden ist, z.B. bei
> Cola.
Nicht wirklich. Das komplette Aroma (ätherische Öle) ist weg, CO2 ist
raus und übrig bleibt wahrscheinlich etwas, was wie Rübenkraut aussieht.
Nichts, woraus Du (auf einfachem Weg) selektiv Zucker abtrennen oder
durch Wasserzugabe wieder Cola machen kannst.
> Andererseits enthalten andere Getränke meistens nur dann viel
> Zucker, wenn man ihn selbst hineingekippt hat, was man einfach
> hätte bleiben lassen können.
ZB. Apfelsaft enthält etwa genauso viel Zucker wie Cola. :-)
> Das ist schon richtig, aber bis dahin hast Du ein zähes Öl, das Du nicht
> mal eben über einen Kaffeefilter kippen kannst. Man *kann* das Problem
> technisch lösen
Oder halt einen Impfkristall reinwerfen und laaange warten. Mit anderem
Zeug darf man das gelegentlich in OC-Praktika durchführen. Nach 1 Woche
im Kühlschrank zeigten sich erste Ansätze von Kristallwachstum. <gähn>
>> Das geht durch Abdampfen zugegebenermaßen nur, wenn deutlich mehr
>> Zucker als andere Feststoffe im Getränk vorhanden ist, z.B. bei
>> Cola.
>
> Nicht wirklich. Das komplette Aroma (ätherische Öle) ist weg
Ätherische Öle in Cola?
> CO2 ist raus
Der Wasserbesprudler hilft hier.
> und übrig bleibt wahrscheinlich etwas, was wie Rübenkraut aussieht.
Das war vorher aber auch nicht viel anders, nur paßt jetzt auch die
Konsistenz. *g*
> ZB. Apfelsaft enthält etwa genauso viel Zucker wie Cola. :-)
Im Apfelsaft sollte man ihn auch lassen. Na gut, woanders drin auch.
>> Das ist schon richtig, aber bis dahin hast Du ein zähes Öl, das Du nicht
>> mal eben über einen Kaffeefilter kippen kannst. Man *kann* das Problem
>> technisch lösen
>
> Oder halt einen Impfkristall reinwerfen und laaange warten. Mit anderem
> Zeug darf man das gelegentlich in OC-Praktika durchführen. Nach 1 Woche
> im Kühlschrank zeigten sich erste Ansätze von Kristallwachstum. <gähn>
Ich fürchte, darauf zu warten, dass Du einen Einkristall per Pinzette
aus dem Öl ziehen kannst, ist nicht wirklich zielführend. ;-)
>> Nicht wirklich. Das komplette Aroma (ätherische Öle) ist weg
> Ätherische Öle in Cola?
Sicher. Schau Dir das Rezept an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Coca_Cola#Rezept
| Der Aromamix besteht aus diesen Stoffen:
[...]
| 3 % Bittere Orangen-Tinktur
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84therisches_%C3%96l#Beispiele_.C3.A4therischer_.C3.96le
http://de.wikipedia.org/wiki/Orangen%C3%B6l#Orangen.C3.B6l.2C_bitter
oder:
[...]
| 1 % Zitwerwurzel-Destillat
http://de.wikipedia.org/wiki/Zitwerwurzel#Nutzung
| Das ätherische Öl wird bei der Parfum- und besonders in der
| Likörherstellung verwendet.
>> CO2 ist raus
> Der Wasserbesprudler hilft hier.
Ja, das ist das kleinste Problem. Noch einfacher wäre natürlich, direkt
mit Mineralwasser zu verdünnen.
>> und übrig bleibt wahrscheinlich etwas, was wie Rübenkraut aussieht.
> Das war vorher aber auch nicht viel anders, nur paßt jetzt auch die
> Konsistenz. *g*
Und Du kannst Metallteile zum Entrosten bestreichen, statt sie
einzulegen. :-)
>> ZB. Apfelsaft enthält etwa genauso viel Zucker wie Cola. :-)
>
> Im Apfelsaft sollte man ihn auch lassen. Na gut, woanders drin auch.
Womit klar sein dürfte das Cola nicht viel mehr (teils sogar weniger)
Zucker enthält als div. frisch gepresste Fruchtsäfte.
Hi,
aber in Fruchtsäften sind diverse Zuckerarten "gemischt", nicht wie in
Cola nur die Zahnfresser und die bösartigen Sorten.
--
mfg,
gUnther
> aber in Fruchtsäften sind diverse Zuckerarten "gemischt", nicht wie in
> Cola nur die Zahnfresser und die bösartigen Sorten.
Is klar, Herr Brand. Sonst noch was?
>> Womit klar sein dürfte das Cola nicht viel mehr (teils sogar weniger)
>> Zucker enthält als div. frisch gepresste Fruchtsäfte.
>
> Hi,
> aber in Fruchtsäften sind diverse Zuckerarten "gemischt", nicht wie in
> Cola nur die Zahnfresser und die bösartigen Sorten.
Hi,
manchmal kann man an diesen Nicht-Chemikern verzweifeln.
[frei nach gUnther nanonüm, Message-ID:
<47b5e2e1$0$2297$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>]
Ich bin schon gespannt wie Du mir erklärst welche div. Zuckerarten in
Fruchtsäften _gemischt_ sind, in welchen Anteilen sie vorkommen und Du
mal erklärst woraus der allg. als "Zucker" bekannte Raffinadezucker besteht.
Anschl. gibt es bestimmt eine fachlich fundierte Abhandlung worauf du
bösartig beziehst und warum in Cola Zahnfresser enthalten sind und in
Fruchtsäften nicht/weniger.
Desweiteren läßt Du sicher mal die unterbelichteten Chemiker wissen
wodurch überwiegend die Kariesproblematik verursacht ist.
Hi,
nur manchmal?
> Ich bin schon gespannt wie Du mir erklärst welche div. Zuckerarten in
> Fruchtsäften _gemischt_ sind, in welchen Anteilen sie vorkommen und
Du
Die Anteile sind je nach Frucht verschieden. Fruchtzucker aka Fructose,
Glucose, diverse Polysaccharide bis rauf zur Maltose (hieß der so?) und
was sonst noch so vorkommt, in unterschiedlichsten Faltungen und
Knicken :-)
> mal erklärst woraus der allg. als "Zucker" bekannte Raffinadezucker
besteht.
War das nicht "reine Saccharose"? Sone Art 3x-Glucose?
> Anschl. gibt es bestimmt eine fachlich fundierte Abhandlung worauf du
> bösartig beziehst und warum in Cola Zahnfresser enthalten sind und in
> Fruchtsäften nicht/weniger.
Die "klebrigeren" Sorten Zucker verweilen länger in Deinen
Zahnzwischenräumen und bieten der dort wohnhaften Plaque, einem
ziemlich festsiedelnden Bakterienklumpen, mehr Gelegenheit, diese
Energiespender aufzuspalten und daraus zackige Säuren zu basteln, mit
deren Hilfe sie den glatten Untergrund aus Zahnschmelz anrauhen und
sich damit in der Oberfläche verstecken können....bis zum großen Aua.
Weiteres geh Karies&Bactus fragen, in allen Dentistenwartezimmern oder
bei Obi....
Fressen tun die beinahe jeden Zucker, aber es gbit eben welche, die
"knacken" die nicht, und andere sind nicht so lange "haftend" bzw
verdünnen sich schneller in der Umgebung. Dazu gehört etwa die
Glucose...
>
> Desweiteren läßt Du sicher mal die unterbelichteten Chemiker wissen
> wodurch überwiegend die Kariesproblematik verursacht ist.
Durch diese "Säuren". Noch schneller gehts, wenn der Schmelz Risse oder
Fehler hat und die Säure das darunterliegende Zahnbein angreifen kann,
das hat eine weit geringere Dichte und ist schnell erweicht, der "Rest"
ist dann "freßbar"....jedenfalls für Spezialisten wie Streptokokken
Weiteres sollte ein Meisteroberchemiker wie Du posten....
--
mfg,
gUnther
> Ich fürchte, darauf zu warten, dass Du einen Einkristall per Pinzette
> aus dem Öl ziehen kannst, ist nicht wirklich zielführend. ;-)
Der Weg ist das Ziel! *g*
>> Ätherische Öle in Cola?
>
> Sicher. Schau Dir das Rezept an:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Coca_Cola#Rezept
>
> | Der Aromamix besteht aus diesen Stoffen:
> [...]
> | 3 % Bittere Orangen-Tinktur
Das ist der Soll-Zustand. Der Ist-Zustand hat nicht unbedingt viel
damit zu tun ...
>>> CO2 ist raus
>> Der Wasserbesprudler hilft hier.
>
> Ja, das ist das kleinste Problem. Noch einfacher wäre natürlich, direkt
> mit Mineralwasser zu verdünnen.
Das könnte man als Geschmacksveränderung ansehen.
>>> und übrig bleibt wahrscheinlich etwas, was wie Rübenkraut aussieht.
>> Das war vorher aber auch nicht viel anders, nur paßt jetzt auch die
>> Konsistenz. *g*
>
> Und Du kannst Metallteile zum Entrosten bestreichen, statt sie
> einzulegen. :-)
ACK <grins>
ist der mit Abstand stärkste Vertreter in div. Pflanzen - Zuckerrüben
und Zuckerrohr mal ausgenommen.
> Glucose,
in der reinen monoform kaum zu finden.
> diverse Polysaccharide bis rauf zur Maltose (hieß der so?) und
> was sonst noch so vorkommt, in unterschiedlichsten Faltungen und
> Knicken :-)
Mit anderen Worten du hat mal wieder ein Stichwort aufgeschnabbt und
sofort losgebrabbelt.
>> mal erklärst woraus der allg. als "Zucker" bekannte Raffinadezucker
> besteht.
>
> War das nicht "reine Saccharose"? Sone Art 3x-Glucose?
und weißt also nicht das Saccharose ein Mischzucker (Disaccharid) aus
Fructose und Glucose ist.
>> Anschl. gibt es bestimmt eine fachlich fundierte Abhandlung worauf du
>> bösartig beziehst und warum in Cola Zahnfresser enthalten sind und in
>> Fruchtsäften nicht/weniger.
>
> Die "klebrigeren" Sorten Zucker verweilen länger in Deinen
> Zahnzwischenräumen und bieten der dort wohnhaften Plaque, einem
> ziemlich festsiedelnden Bakterienklumpen, mehr Gelegenheit, diese
> Energiespender aufzuspalten und daraus zackige Säuren zu basteln,
und Fructose klebt nicht?
> mit
> deren Hilfe sie den glatten Untergrund aus Zahnschmelz anrauhen und
> sich damit in der Oberfläche verstecken können....bis zum großen Aua.
> Weiteres geh Karies&Bactus fragen, in allen Dentistenwartezimmern oder
> bei Obi....
Wie im Kindergarten.
> Fressen tun die beinahe jeden Zucker, aber es gbit eben welche, die
> "knacken" die nicht, und andere sind nicht so lange "haftend" bzw
> verdünnen sich schneller in der Umgebung. Dazu gehört etwa die
> Glucose...
welche kaum in freier Form in Obst ect. enthalten ist.
>> Desweiteren läßt Du sicher mal die unterbelichteten Chemiker wissen
>> wodurch überwiegend die Kariesproblematik verursacht ist.
>
> Durch diese "Säuren". Noch schneller gehts, wenn der Schmelz Risse oder
> Fehler hat und die Säure das darunterliegende Zahnbein angreifen kann,
> das hat eine weit geringere Dichte und ist schnell erweicht, der "Rest"
> ist dann "freßbar"....jedenfalls für Spezialisten wie Streptokokken
> Weiteres sollte ein Meisteroberchemiker wie Du posten....
z.B. das auch da wieder kein relevantes Wissens von Dir rüber kommt.
Zahnärzte - nicht Chemiker - stellten fest das es überwiegend, infolge
von kontinuierlicher Zucker-Daueraufnahme, zu akuten Kariesproblemen
kommt. Dies aber auch nur wenn der pH der Mundschleimhaut dabei
regelmässig über Stunden unter einem pH von 5,7 fällt.
Im übrigen kannst Du auf die zynischen Titulierungen verzichten.