Am 24.01.2012 00:33, schrieb Daniel Mandic:
>> "Ksanfomaliti said the images showed a scorpion-shaped body,
>> a disc and a 'black flap,' which apparently moved
>> as the probe's camera records the scene."
>
> Waren das nicht Einzebilder?
Darauf kann man eine Bewegung ebenfalls erkennen.
> Bei den Winden, Säure, flüssiges Metall und weiteren
> Strapazen, ist es ein Wunder wie die Sonde (von der Temperatur ganz zu
> Schweigen) überhaupt runter gekommen ist.
"Runter kommen sie immer." *g*
Der Wind macht nicht viel aus, sofern ein Objekt mit ihm bewegt wird,
das Konstruktionsmetall einer Sonde ist selbst am Boden noch nicht an
seinem Schmelzpunkt angelangt, und konzentrierte Schwefelsäure ist
durch ihre oxidierende Wirkung bei Metallen mit Passivierungsschicht
nicht so schnell mit dem Ätzen, wie man meinen könnte. Am Boden muß
die Säure verdampfen, was sie wirkungslos werden läßt.
Allerdings dringt die Wärme allmählich in das Innere der Sonde ein
und sorgt da für "Spaß" bei der Elektronik.
Das Eintrittsfenster für die Kamera bestand zumindest bei einer der
amerikanischen Venussonden aus einem geschliffenen Diamanten, welcher
sich wenig um Temperatur und ätzende Bedingungen kümmert, eher um die
Oxidation. Man hat übrigens Zoll dafür bezahlt und nach einiger Zeit
einen Brief von der US-Zollbehörde bekommen: Da zur Venus geschossene
Diamanten kein Handelgut mehr seien, gebe es den Zoll zurück. ;-)
Grüße,
F^2
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