Mars wohl zu klein, um genug Wasser lange behalten zu können

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Fritz

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Sep 22, 2021, 11:33:08 AMSep 22
to
Ob es einmal genug Wasser auf dem Mars für die Entstehung von Leben gab,
ist eine große Frage der Forschung. Nun gibt es einen weiteren
Antwortversuch.
<https://www.heise.de/news/Mars-wohl-zu-klein-um-genug-Wasser-lange-behalten-zu-koennen-6198854.html>
Zitat:
»Der Mars ist möglicherweise einfach zu klein, um ausreichend flüssiges
Wassers so lange behalten zu können, dass erdähnliches Leben Zeit hatte,
sich zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis ist eine Gruppe von Forscherinnen
und Forschern gekommen, die anhand der Menge und Zusammensetzung von
Kalium in Proben verschiedener Himmelskörper analysiert haben, welche
Mengen flüchtigerer Stoffe wie Wasser es dort gibt. Dabei haben sie
einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Größe eines Himmelskörpers
und dem Vorkommen von Kalium-Isotopen gefunden. Der sich daraus
ergebende Zusammenhang zwischen der Gravitation eines Planeten und der
dort vorkommenden Wassermenge dürfte auch Konsequenzen für die Suche
nach habitablen Exoplaneten haben. Deren Größe zu ermitteln, gehöre zu
den leichteren Aufgaben.«

Mars habitability limited by its small size, isotope study suggests
<https://source.wustl.edu/2021/09/mars-habitability-limited-by-its-small-size-isotope-study-suggests/>

Potassium isotope composition of Mars reveals a mechanism of planetary
volatile retention
<https://www.pnas.org/content/118/39/e2101155118>

Ein Widerspruch zu (Zitat von Heise):
»Während Sonden sowie Rover immer wieder Daten zur Erde schicken, die
auf eine einst deutlich feuchtere Umgebung hinzudeuten scheinen und
Satellitenbilder sogar Flusstäler zeigen, gibt es auf dem Roten Planeten
längst kein flüssiges Wasser mehr. Die Frage, wie lange mögliche
Gewässer auf dem Mars Bestand hatten und ob sich darin Leben hätte
entwickeln können, wird deshalb weiter diskutiert. Erst vor wenigen
Wochen hatte ein Forschungsteam erklärt, dass die vom NASA-Rover
Curiosity gefunden Sedimente wohl komplett ohne Beteiligung von Wasser
entstanden sind. Schon 2017 hatte die NASA außerdem eingestanden, dass
sich Forschungsergebnisse des Rovers bezüglich einstiger Wasservorkommen
widersprechen.«

--
Fritz
Ironie, Satire, Farce, Sarkasmus, Zynismus, Persiflage, Tragikomödie,
Veräppelung, Verballhornung keinesfalls ausgeschlossen ....
ARM RISC

Takvorian

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Sep 22, 2021, 12:34:51 PMSep 22
to
Fritz schrieb:

> Ob es einmal genug Wasser auf dem Mars für die Entstehung von Leben gab,
> ist eine große Frage der Forschung. Nun gibt es einen weiteren
> Antwortversuch.
> <https://www.heise.de/news/Mars-wohl-zu-klein-um-genug-Wasser-lange-behalten-zu-koennen-6198854.html>
> Zitat:
> »Der Mars ist möglicherweise einfach zu klein, um ausreichend flüssiges
> Wassers so lange behalten zu können, dass erdähnliches Leben Zeit hatte,
> sich zu entwickeln.

Möglich, aber für die Entwicklung von erdähnlichem Leben ist immer noch
genug Wasser auf dem Mars. Ein Forschungsteam des California Institute of
Technology in Pasadena kommt zu dem Ergebnis, dass evtl. bis zu 99% der
ursprünglichen Wassermenge noch in der Planetenkruste eingebunden sei.
https://www.mdr.de/wissen/wasser-auf-dem-mars-roter-planet-marsforschung-100.html

Das "erdähnliche Leben", das also demnächst Siedlungen auf dem Mars
errichten wird, wird dieses Wasser zu seiner Entwicklung nutzen und auf
längere Sicht zum Terraforming des Planeten, womit auch auf der Oberfläche
wieder flüssiges Wasser gebildet würde. Das wird sich im Zuge der Erwärmung
und Verdichtung der Atmosphäre ergeben. Wenn wir etwas wirklich gut können,
dann ist es das blitzschnelle Erwärmen von Planeten durch Emission von
Treibhausgasen, was uns auf der Erde ja nun gerade möglicherweise zum
Sargnagel werden könnte. Eine um 3-5 Grad wärmere Erde wird ein völlig
anderer, menschenfeindlicher Planet sein. Die Marserwärmung wird das in der
Kruste gebundene CO2 freisetzen, was die Erwärmung explosiv beschleunigen
und auch das Wasser wieder an die Oberfläche bringen wird. SpaceX ist ja
gerade mit Hochdruck dabei, den Mars gleich mit ganzen Flotten von Starships
zu überschwemmen. Es wäre wünschenswert, dabei nicht auf
Mars-Mikroorganismen zu treffen, die evtl. freigesetzt zu tödlichen Seuchen
führen könnten. Ggf. müsste man Planeten, auf denen sich Leben gebildet hat,
sogar für Menschen unter Quarantäne stellen. Also bitte kein auf dem Mars
entstandenes Leben, sondern nur den Import von der Erde. Sollte die Erde zu
einer Hitzehölle ähnlich Venus werden, könnten Menschen dann evtl. auf dem
Mars überleben - ein kleiner Rest zumindest. <eg>

Carla Schneider

unread,
Sep 23, 2021, 4:42:03 AMSep 23
to
Fritz wrote:
>
> Ob es einmal genug Wasser auf dem Mars für die Entstehung von Leben gab,
> ist eine große Frage der Forschung.

Die beantwortet wurde, es gibt auf dem Mars genug Wasser, es ist allerdings
gefroren.
Die Frage ist vielmehr ob es auf dem Mars einmal warm genug war, und
auch darauf ist die Antwort positiv.
Aber nicht weil es verschwunden ist sondern weil der Mars eine Oberflaechendurchschnittstemperatur
von -50°C hat und da ist Wasser nun einmal fest.

Rolf Bombach

unread,
Sep 23, 2021, 3:06:58 PMSep 23
to
Takvorian schrieb:
>
> Das "erdähnliche Leben", das also demnächst Siedlungen auf dem Mars
> errichten wird, wird dieses Wasser zu seiner Entwicklung nutzen und auf
> längere Sicht zum Terraforming des Planeten, womit auch auf der Oberfläche
> wieder flüssiges Wasser gebildet würde. Das wird sich im Zuge der Erwärmung
> und Verdichtung der Atmosphäre ergeben. Wenn wir etwas wirklich gut können,
> dann ist es das blitzschnelle Erwärmen von Planeten durch Emission von
> Treibhausgasen, was uns auf der Erde ja nun gerade möglicherweise zum
> Sargnagel werden könnte. Eine um 3-5 Grad wärmere Erde wird ein völlig
> anderer, menschenfeindlicher Planet sein. Die Marserwärmung wird das in der
> Kruste gebundene CO2 freisetzen, was die Erwärmung explosiv beschleunigen
> und auch das Wasser wieder an die Oberfläche bringen wird. SpaceX ist ja
> gerade mit Hochdruck dabei, den Mars gleich mit ganzen Flotten von Starships
> zu überschwemmen. Es wäre wünschenswert, dabei nicht auf

Die Marsatmosphäre ist dünn, besteht aber jetzt schon zu 96% aus CO2.
Der Treibhauseffekt kommt primär durch die Dichte der Atmosphäre zustande,
also durch a) viel Gas multipliziert mit b) viel Schwerkraft.
Auf irdische Massstäbe umgerechnet hat der Mars schon 6000 ppm CO2, da
brauchts wirklich nicht mehr.

--
mfg Rolf Bombach

Thomas Heger

unread,
Sep 24, 2021, 3:58:18 AMSep 24
to
Wer nicht farbenblind ist wird erkennen, dass der Mars rotbraun ist.
Diese Farbe stammt wahrscheinlich von Eisenoxid, welches sich über den
ganzen Planeten verteilt hat.

Dafür ist imho flüssiges Wasser nötig.

Als Erklärung dafür, warum der Mars kein Wasser mehr auf der Oberfläche
aufweist und dort anscheinend mal welches war, möchte ich auf das Buch
'Vom wachsenden Erdball' von Ott Christoph Hilgenberg (Berlin, 1930)
verweisen.

Der beschreibt darin eine Art Klimawandel, welchen anscheinend Planeten
wg. besagtem Wachstum durchlaufen, also auch der Mars (und irgendwann in
einer fernen Zukunft auch mal die Erde).


TH

Carla Schneider

unread,
Sep 24, 2021, 4:18:23 AMSep 24
to
Das waere aber dann der Druck, bzw. die Dichte am Boden.
Ich kann mir nicht vorstellen dass die Dichte am Boden entscheidend ist,
eher vielleicht die Flaechendichte der Atmosphaere, also wieviel kg Atmosphaere
pro Quadratmeter Grundflaeche.
Das waere der Gasdruck dividiert durch die Fallbeschleunigung.


> Auf irdische Massstäbe umgerechnet hat der Mars schon 6000 ppm CO2, da
> brauchts wirklich nicht mehr.

Auf der Erde verursacht der Treibhauseffekt eine Temperaturerhoehung von 33K
auf dem Mars sind es nur 5K trotz viel mehr CO2 als auf der Erde.

Wenn der Mars zu seinem CO2 noch etwa 300mbar Stickstoff haette, entspraeche
seine Atmosphaere pro Flaeche etwa der der Erde.
Da muesste er mit seinen 6000ppm doch einen enormen Treibhauseffekt haben.
Den Stickstoff koennen wir dem Mars nicht geben, aber die Dichte seiner CO2 Atmosphaere haengt
zur Zeit nicht vom vorhandenen CO2 ab sondern von der Temperatur, da ein grosser Teil des CO2 auf
dem Mars an den Polen festliegt.
Eine Erwaermung der Pole wuerde dieses CO2 freisetzen was zu einer weiteren Erwaermung fuehren
wuerde bis ein Gleichgewichtszustand erreicht waere in dem alles CO2 aus dem Boden in
die Atmosphaere transportiert waere und ein viel hoeherer Atmosphaerendruck und
hoehere Temperatur resultieren wuerde.

Takvorian

unread,
Sep 24, 2021, 5:21:59 AMSep 24
to
Rolf Bombach schrieb:

> Takvorian schrieb:
>>
>> Das "erdähnliche Leben", das also demnächst Siedlungen auf dem Mars
>> errichten wird, wird dieses Wasser zu seiner Entwicklung nutzen und auf
>> längere Sicht zum Terraforming des Planeten, womit auch auf der Oberfläche
>> wieder flüssiges Wasser gebildet würde. Das wird sich im Zuge der Erwärmung
>> und Verdichtung der Atmosphäre ergeben. Wenn wir etwas wirklich gut können,
>> dann ist es das blitzschnelle Erwärmen von Planeten durch Emission von
>> Treibhausgasen, was uns auf der Erde ja nun gerade möglicherweise zum
>> Sargnagel werden könnte. Eine um 3-5 Grad wärmere Erde wird ein völlig
>> anderer, menschenfeindlicher Planet sein. Die Marserwärmung wird das in der
>> Kruste gebundene CO2 freisetzen, was die Erwärmung explosiv beschleunigen
>> und auch das Wasser wieder an die Oberfläche bringen wird. SpaceX ist ja
>> gerade mit Hochdruck dabei, den Mars gleich mit ganzen Flotten von Starships
>> zu überschwemmen. Es wäre wünschenswert, dabei nicht auf
>
> Die Marsatmosphäre ist dünn, besteht aber jetzt schon zu 96% aus CO2.

Ja, dummerweise halt 96% von DÜNN, einem Hauch von Nichts, was nichts
bringt.

> Der Treibhauseffekt kommt primär durch die Dichte der Atmosphäre zustande,
> also durch a) viel Gas multipliziert mit b) viel Schwerkraft.
> Auf irdische Massstäbe umgerechnet hat der Mars schon 6000 ppm CO2, da
> brauchts wirklich nicht mehr.

Man müsste den Erwärmungsprozess zunächst mal nicht mit CO2, sondern mit
thermisch wesentlich wirksameren Treibhausgasen starten, was dann
schließlich das in der Kruste gebundene CO2 freisetzen und den Prozess
vervielfachen würde. Aus Dünn würde letztlich Dicht werden. Das in der
Kruste gebundene Wasser könnte dann ebenfalls wieder an der Oberfläche
auftreten, Seen, Flüsse oder Meere bilden wie in der Frühzeit des Mars.
Langfristig könnte man dann auch an eine Sauerstoff-Anreicherung der
Atmosphäre denken. Dass der Mars alles wieder abbauen würde, ist auch klar,
allerdings wären das Zeiträume von Millionen von Jahren und man müsste nicht
tatenlos dabei zusehen....
Das sind ja keine naiven Hirngespinste, sondern Gedanken der führenden
Mars-Wissenschaftler, wissenschaftlich und technisch alles möglich, wenn man
denn will. SpaceX ist in Sachen Mars-Kolonisation ja wild entschlossen.
Deren Weltraumbahnhof in Boca Chica wächst täglich mit atemberaubendem
Tempo. Ziel: die Menschheit zu einer multiplanetaren Spezies machen. Das ist
ja letztlich auch das Ziel, das Steven Hawking für unbedingt erforderlich
hielt. Ob die Erde ein bewohnbarer Planet bleiben wird, wird ja immer
fraglicher. Evtl. sind die Kipppunkte schon überschritten.

Sebastin Wolf

unread,
Sep 24, 2021, 1:26:56 PMSep 24
to
Am 24.09.2021 um 09:58 schrieb Thomas Heger:
> Wer nicht farbenblind ist wird erkennen, dass der Mars rotbraun ist.
> Diese Farbe stammt wahrscheinlich von Eisenoxid, welches sich über den
> ganzen Planeten verteilt hat.
>
> Dafür ist imho flüssiges Wasser nötig.

Nein.

https://www.spektrum.de/news/mars-rostet-ohne-wasser/1008399


> Als Erklärung dafür, warum der Mars kein Wasser mehr auf der Oberfläche
> aufweist und dort anscheinend mal welches war, möchte ich auf das Buch
> 'Vom wachsenden Erdball' von Ott Christoph Hilgenberg (Berlin, 1930)
> verweisen.
>
> Der beschreibt darin eine Art Klimawandel, welchen anscheinend Planeten
> wg. besagtem Wachstum durchlaufen, also auch der Mars (und irgendwann in
> einer fernen Zukunft auch mal die Erde).

Längst widerlegter Unfug.



Thomas Heger

unread,
Sep 25, 2021, 2:16:40 AMSep 25
to
Das ist kein Unfug von mir, weil Hilgenberg in seinem Buch den
geschilderten Effekt tatsächlich beschreibt.

Bei Interesse bitte hier nachlesen:
http://www.wachsende-erde.de/web-content/bilder/hilgenb/hilgenberg1933.pdf

Also: meine Behauptung, dass Hilgenberg so einen Effekt beschreibt ist
absolut zutreffend und daher kein Unfug.

Ob Hilgenbergs These über den Klimawandel nun zutrifft, dass wird wohl
kaum jemand widerlegt haben, weil 'Wachsende Erde' keine akzeptierte
Theorie ist.

Wieso sollte dann irgendwer die Mühe auf sich nehmen und Hilgenbergs
Thesen zum Klimawandel widerlegen. Das ergäbe überhaupt keinen Sinn.

Hilgenberg vermutet etwas, das er 'Ätherstrom-Hypothese' nennt.

Die Materie der Erde ist dabei eine Senke für den 'Äther', wodurch die
Gravitation entsteht und die Erde an Masse von innen her zunimmt und
sich dabei erwärmt.


Diese Erwärmung von innen her nimmt mit der Zeit zu und in vielen
Millionen Jahren wird es so heiß auf der Erde, dass alles Wasser
verdampft und nur Meeresboden zurückbleibt.

Dies behauptet er wie gesagt für die Erde und ich hatte das auf den Mars
übertragen, denn der Effekt betrifft im Prinzip alle Himmelskörper, also
auch den Mars.

Man kann sich nun ganz anschaulich vorstellen, wie das Ur-Meer auf dem
früheren Mars mal voll Eisenoxid gewesen ist. Dann hat sich der Mars
solange erhizt, bis alles Wasser weg war und die Atmosphäre auch.

Dann hat sich der Planet wieder abgekühlt, da ja weiter von der Sonne
weg und ohne Atmosphäre.

Und das Ergebnis wäre dann sowas, was man heute sehen kann.


TH

Sebastin Wolf

unread,
Sep 25, 2021, 3:29:55 AMSep 25
to
Am 25.09.2021 um 08:16 schrieb Thomas Heger:
> Am 24.09.2021 um 19:26 schrieb Sebastin Wolf:
>> Am 24.09.2021 um 09:58 schrieb Thomas Heger:
>>> Wer nicht farbenblind ist wird erkennen, dass der Mars rotbraun ist.
>>> Diese Farbe stammt wahrscheinlich von Eisenoxid, welches sich über den
>>> ganzen Planeten verteilt hat.
>>>
>>> Dafür ist imho flüssiges Wasser nötig.
>>
>> Nein.
>>
>> https://www.spektrum.de/news/mars-rostet-ohne-wasser/1008399
>>
>>
>>> Als Erklärung dafür, warum der Mars kein Wasser mehr auf der
>>> Oberfläche aufweist und dort anscheinend mal welches war, möchte ich
>>> auf das Buch 'Vom wachsenden Erdball' von Ott Christoph Hilgenberg
>>> (Berlin, 1930) verweisen.
>>>
>>> Der beschreibt darin eine Art Klimawandel, welchen anscheinend
>>> Planeten wg. besagtem Wachstum durchlaufen, also auch der Mars (und
>>> irgendwann in einer fernen Zukunft auch mal die Erde).
>>
>> Längst widerlegter Unfug.
>>
>
> Das ist kein Unfug von mir,

Du hast nicht das Monopol auf Unfug, auch wenn du ständig Schwachsinn
von dir gibst.



Carla Schneider

unread,
Sep 25, 2021, 4:49:23 AMSep 25
to
Sebastin Wolf wrote:
>
> Am 24.09.2021 um 09:58 schrieb Thomas Heger:
> > Wer nicht farbenblind ist wird erkennen, dass der Mars rotbraun ist.
> > Diese Farbe stammt wahrscheinlich von Eisenoxid, welches sich über den
> > ganzen Planeten verteilt hat.
> >
> > Dafür ist imho flüssiges Wasser nötig.
>
> Nein.
>
> https://www.spektrum.de/news/mars-rostet-ohne-wasser/1008399

-----
Auch ohne Sauerstoff oder Wasser änderte dabei das Eisen langsam
seinen Oxidationszustand und nahm die typische Marsfarbe an.
------

Was in dem Artikel fehlt ist woher der Sauerstoff fuer die Oxidation stammt.
Wird da etwa CO2 in CO umgewandelt ?
Auf dem realen Mars gibt es allerdings 0.17% Sauerstoff in der Atmosphaere,
und diese Umwandlung geschieht durch Photolyse mit UV-Strahlen.

Das haben sie ja wohl weggelassen, sonst wuerden sie ja nicht schreiben "ohne Sauerstoff" ...

https://en.wikipedia.org/wiki/Atmosphere_of_Mars

>
> > Als Erklärung dafür, warum der Mars kein Wasser mehr auf der Oberfläche
> > aufweist und dort anscheinend mal welches war, möchte ich auf das Buch
> > 'Vom wachsenden Erdball' von Ott Christoph Hilgenberg (Berlin, 1930)
> > verweisen.
> >
> > Der beschreibt darin eine Art Klimawandel, welchen anscheinend Planeten
> > wg. besagtem Wachstum durchlaufen, also auch der Mars (und irgendwann in
> > einer fernen Zukunft auch mal die Erde).
1930 wusste man doch noch gar nicht wie es auf dem Mars aussieht...

Takvorian

unread,
Sep 25, 2021, 4:59:28 AMSep 25
to
Thomas Heger schrieb:

> Das ist kein Unfug von mir, weil Hilgenberg in seinem Buch den
> geschilderten Effekt tatsächlich beschreibt.

Dummerweise wird in nicht wenigen Büchern hanebüchener Nonsens behauptet und
beschrieben. Die Leute, die sowas verbal äußern, schreiben es sehr gerne
auch in Bücher oder ins Usenet...

Rolf Bombach

unread,
Sep 25, 2021, 4:06:20 PMSep 25
to
Thomas Heger schrieb:
Das Werk mag wissenschaftshistorisch und eventuell literaturhistorisch interessant sein.
Man möge es bitte dort diskutieren, in Physik hat es nichts mehr verloren.
>
> Also: meine Behauptung, dass Hilgenberg so einen Effekt beschreibt ist absolut zutreffend und daher kein Unfug.

Ich behaupte, den Mittelpunkt der Erde kann man zu Fuss erreichen, eventuell
unter Zuhilfenahme von Booten usw.

Die Expedition wurde im gewissen Sinne am 24. Mai 1863 unter der Führung von
Prof. Otto Lidenbrock (Hamburg) gestartet. Der Expeditionsbericht wurde dann
später von Jules Verne zu einem Roman verarbeitet.

Also: Meine Behauptung, dass dieser Weg existiert, ist absolut zutreffend und daher(sic) kein Unfug.
>
> Ob Hilgenbergs These über den Klimawandel nun zutrifft, dass wird wohl kaum jemand widerlegt haben, weil 'Wachsende Erde' keine akzeptierte Theorie ist.

Die unsichtbaren rosa Einhörner hast du jedenfalls nicht widerlegt.
>
> Wieso sollte dann irgendwer die Mühe auf sich nehmen und Hilgenbergs Thesen zum Klimawandel widerlegen. Das ergäbe überhaupt keinen Sinn.

Oh, wie wahr!

> Hilgenberg vermutet etwas, das er 'Ätherstrom-Hypothese' nennt.
>
> Die Materie der Erde ist dabei eine Senke für den 'Äther', wodurch die Gravitation entsteht und die Erde an Masse von innen her zunimmt und sich dabei erwärmt.

Jaja, alle Masse nimmt zu. Ausser der von Wasser. Sonst wäre deine Hypothese
ja im Grossen A Punkt

> Diese Erwärmung von innen her nimmt mit der Zeit zu und in vielen Millionen Jahren wird es so heiß auf der Erde, dass alles Wasser verdampft und nur Meeresboden zurückbleibt.

Viele Milliarden Jahre Abkühlung und dann plötzlich...

--
mfg Rolf Bombach

Thomas Heger

unread,
Sep 29, 2021, 1:12:27 AMSep 29
to
Hilgenberg war Geologe an der Universität von Charlottenburg (heute
TU-Berlin) und hat die Erde beschrieben.

Ich hatte nur gemeint: wenn es den Effekt auf der Erde gibt, dann gab es
den vielleicht auch mal vor langer Zeit auf dem Mars.

Ich meine nämlich, dass wachsende Himmelskörper langsam im Sonnensystem
nach außen wandern.

Dabei passieren sie eine 'habitable Zone' im Sonnensystem und das ist
genau dort, wo die Erde sich gerade befindet.

Die Planeten wandern also alle langsam nach außen und da Mars weiter
außen ist, befand er sich früher mal in der habitablen Zone.

Der Planet kann da durchaus Wasser in großer Menge gehabt haben und von
einer dichten Vegetation bedeckt gewesen sein, welche den Sauerstoff für
die Oxydation von Eisen bereits gestellt hat.

Das Eisenoxyd hat sich dann im Wasser gebildet und ist gleichmäßig auf
der Oberfläche verteilt worden, wo es sich noch heute befindet.

Die Entstehung von Planten und Doppelsternsystemen kann man sich im
übrigen auch genau mit diesem Konzept erklären:

Jupiter mit Monden ist danach ein 'Baby-Sonnensystem'.

Das wächst aber noch und seine Monde werden dann Planeten.



Das bildet doch ein in sich schlüssiges Bild...


TH



Sebastin Wolf

unread,
Sep 29, 2021, 4:41:47 AMSep 29
to
Am 29.09.2021 um 07:12 schrieb Thomas Heger:
> Das bildet doch ein in sich schlüssiges Bild...

Ja, du bist eindeutig schwer geisteskrank.


Fritz

unread,
Oct 6, 2021, 3:52:38 AMOct 6
to
On 23.09.21 near 10:46, Carla Schneider suggested:
> Fritz wrote:
>> Ob es einmal genug Wasser auf dem Mars für die Entstehung von Leben gab,
>> ist eine große Frage der Forschung.
> Die beantwortet wurde, es gibt auf dem Mars genug Wasser, es ist allerdings
> gefroren.

Warst schon oben Das zu messen?

Warum der Mars Wasser verliert
<https://science.orf.at/v2/stories/2980630/>

Carla Schneider

unread,
Oct 6, 2021, 4:04:23 AMOct 6
to
Fritz wrote:
>
> On 23.09.21 near 10:46, Carla Schneider suggested:
> > Fritz wrote:
> >> Ob es einmal genug Wasser auf dem Mars für die Entstehung von Leben gab,
> >> ist eine große Frage der Forschung.
> > Die beantwortet wurde, es gibt auf dem Mars genug Wasser, es ist allerdings
> > gefroren.
>
> Warst schon oben Das zu messen?

Ist nicht noetig, das machen die unbemannten Messgeraete besser.
Hier in einer fuer dich lesbaren Form:

Wo sich das Wasser auf dem Mars befindet
https://science.orf.at/v2/stories/2975230/

>
> Warum der Mars Wasser verliert
> <https://science.orf.at/v2/stories/2980630/>

Das geht aber auch nur weil Wasser vorhanden ist.

Fritz

unread,
Oct 6, 2021, 12:15:08 PMOct 6
to
On 06.10.21 near 10:08, Carla Schneider suggested:
Das meiste Wasser ist schon pfutsch!

<https://sciencev1.orf.at/news/34202.html>

Fritz

unread,
Oct 6, 2021, 12:16:44 PMOct 6
to
On 06.10.21 near 10:08, Carla Schneider suggested:
Das meiste Wasser ist schon pfutsch!

<https://sciencev1.orf.at/news/34202.html>

Rolf Bombach

unread,
Oct 7, 2021, 12:47:52 PMOct 7
to
Fritz schrieb:
>
> Das meiste Wasser ist schon pfutsch!
>
> <https://sciencev1.orf.at/news/34202.html>

Jaja, die Katholischen Universität von Amerika, einer der sicher
ganz seltenen Schulen in den USA, die sich einen Generalmajor
des KGB als Dozenten halten.

--
mfg Rolf Bombach

Jörg "Yadgar" Bleimann

unread,
Oct 7, 2021, 11:26:11 PMOct 7
to
Hi(gh)!

On 25.09.21 08:16, Thomas Heger wrote:

> [bla]
>
> [schwurbel]
>
> [sülz]
>
> [schwafel]
>
> [lall]
>
> [delirier]
>
> [halluzinier]
>
>
> [schwadronier]
>
> [laber]
>
> [blubber]
>
> [schwall]
>
> [brabbel]
Es gibt keinen Äther. Siehe "Michelson-Morley-Experiment".

Falls du die Schlussfolgerungen aus diesem Experiment nicht
nachvollziehen und lieber in deiner Ballaballablase bleiben willst,
empfehle ich dir dringend, auch noch die Welteislehre nach Hörbiger in
deine Betrachtungen einzubeziehen, zumal A. H. aus B. am I. auch
überzeugter Anhänger dieser Ballaballa-Theorie war und in
Ballaballablasen im Allgemeinen als Referenz durchaus geschätzt wird...

Rülps!

Yadgar

Carla Schneider

unread,
Oct 8, 2021, 2:29:53 AMOct 8
to
Fritz wrote:
>
> On 06.10.21 near 10:08, Carla Schneider suggested:
> > Fritz wrote:
> >>
> >> On 23.09.21 near 10:46, Carla Schneider suggested:
> >>> Fritz wrote:
> >>>> Ob es einmal genug Wasser auf dem Mars für die Entstehung von Leben gab,
> >>>> ist eine große Frage der Forschung.
> >>> Die beantwortet wurde, es gibt auf dem Mars genug Wasser, es ist allerdings
> >>> gefroren.
> >>
> >> Warst schon oben Das zu messen?
> >
> > Ist nicht noetig, das machen die unbemannten Messgeraete besser.
> > Hier in einer fuer dich lesbaren Form:
> >
> > Wo sich das Wasser auf dem Mars befindet
> > https://science.orf.at/v2/stories/2975230/
> >
> >>
> >> Warum der Mars Wasser verliert
> >> <https://science.orf.at/v2/stories/2980630/>
> >
> > Das geht aber auch nur weil Wasser vorhanden ist.
>
> Das meiste Wasser ist schon pfutsch!
>
> <https://sciencev1.orf.at/news/34202.html>

--------
Studie: Riesige Wasservorkommen auf dem Mars

Neue Studien amerikanischer Wissenschafter deuten darauf hin,
dass der Mars früher gigantische Wasservorkommen hatte.
Mittlerweile seien diese aber verloren gegangen.


Nach Messungen des Gehalts von molekularem Wasserstoff
in der Marsatmosphäre komme man zu dem Schluss, dass
der inzwischen ausgetrocknete Planet einst von riesigen
Ozeane bedeckt war.
--------

Wie sie das gemacht haben steht nicht da, aber woanders:
Sie haben die Isotopenzusammensetzung des Wasserstoffs im
Wasser auf dem Mars betrachtet und festgestellt dass das verhaeltnis H:D viel kleiner ist als
auf der Erde.

https://www.wesleyan.edu/planetary/pubs/24_Greenwood.pdf
https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2020/pdf/2076.pdf



--------
Dies berichten die Forscher Vladimir Krasnopolsky von
der Katholischen Universität von Amerika und sein Kollege Paul Feldman
von der Johns Hopkins Universität in der am Freitag erschienen Ausgabe
des Fachmagazins "Science".

Durch komplexe chemische Reaktionen und das Bombardement mit
Asteroiden und Kometen habe der Rote Planet aber im Lauf von
Jahrmillionen seine Wasservorkommen verloren.
------------

Allerdings wissen sie nicht wirklich wieviel Eis noch heute im Marsboden steckt, und
schon gar nicht was fuer ein Isotopenverhaeltnis das hat...

Kurt

unread,
Oct 8, 2021, 2:45:40 AMOct 8
to
Am 08.10.2021 um 05:26 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann:
> Hi(gh)!
> Es gibt keinen Äther. Siehe "Michelson-Morley-Experiment".
>

Inwiefern zeigt dieses Experiment das?

Kurt



Carla Schneider

unread,
Oct 8, 2021, 4:27:11 AMOct 8
to
Jörg "Yadgar" Bleimann wrote:
>
> Hi(gh)!
>
> On 25.09.21 08:16, Thomas Heger wrote:
>
> > [bla]
> >
> > [schwurbel]
> >
> > [sülz]
> >
> > [schwafel]
> >
> > [lall]
> >
> > [delirier]
> >
> > [halluzinier]
> >
> >
> > [schwadronier]
> >
> > [laber]
> >
> > [blubber]
> >
> > [schwall]
> >
> > [brabbel]
> Es gibt keinen Äther.

Der Aether ist eine Theorie:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lorentzsche_%C3%84thertheorie

----
Lorentz konnte aus seiner Theorie beispielsweise den Zeeman-Effekt theoretisch
erklären, wofür er 1902 den Nobelpreis erhielt.
----

> Siehe "Michelson-Morley-Experiment".

------
Die Annahme eines ruhenden Äthers scheint dem Ergebnis des
Michelson-Morley-Experiments zu widersprechen, bei dem der
Nachweis einer Bewegung der Erde relativ zu diesem Äther scheiterte.
In der lorentzschen Äthertheorie wird dieser Widerspruch über die
Einführung von Lorentz-Transformationen aufgelöst. Dabei werden
jedoch die Längenkontraktion und Zeitdilatation als Prozesse
verstanden, denen relativ zu einem Äther bewegte Maßstäbe und
Uhren unterworfen sind, während Raum und Zeit unverändert bleiben.
Damit werden diese Effekte als asymmetrisch betrachtet, das heißt,
bewegte Maßstäbe sind tatsächlich kürzer und Uhren gehen tatsächlich
langsamer. Ein bewegter Beobachter schätzt ruhende Maßstäbe zwar in
identischer Weise als kürzer und ruhende Uhren als langsamer ein,
diese Einschätzung wird jedoch als Täuschung interpretiert, da sie
der bewegte Beobachter unter Verwendung verfälschter Maßstäbe und
Uhren gewinnt. Die Symmetrie der Beobachtungen und damit die
offensichtliche Gültigkeit eines scheinbaren Relativitätsprinzips
wird als Folge einer eher zufälligen Symmetrie der zugrunde liegenden
dynamischen Prozesse interpretiert. Sie verhindert jedoch die Möglichkeit,
die eigene Geschwindigkeit relativ zum Äther zu bestimmen, und macht ihn
damit zu einer prinzipiell unzugänglichen Größe in der Theorie. Solche
Größen sollten laut einem von Ockham ausgesprochenen Sparsamkeitsprinzip
("Occams razor") möglichst vermieden werden, was ein Grund ist,
warum diese Theorie als überholt gilt und kaum noch vertreten wird.
------



>
> Falls du die Schlussfolgerungen aus diesem Experiment nicht
> nachvollziehen und lieber in deiner Ballaballablase bleiben willst,
> empfehle ich dir dringend, auch noch die Welteislehre nach Hörbiger in
> deine Betrachtungen einzubeziehen, zumal A. H. aus B. am I. auch
> überzeugter Anhänger dieser Ballaballa-Theorie war und in
> Ballaballablasen im Allgemeinen als Referenz durchaus geschätzt wird...
>

Die Theorie enthaelt allerdings einige falsche Annahmen, z.B. dass die Mondoberflaeche
aus Eis besteht und die Milchstrasse ein Eisring in dreifacher Neptunentfernung waere.
Das Hauptproblem ist dass ihr Erfinder sie nicht als wissenschaftliche Theorie sondern
Weltanschaung an die man glauben muss sah.

Trotdem gibts eine Art Eisring ums Sonnensystem, naemlich den Kuiper Guertel und die Oortsche Wolke.
https://de.wikipedia.org/wiki/Oortsche_Wolke

Takvorian

unread,
Oct 8, 2021, 6:09:48 AMOct 8
to
Carla Schneider schrieb:

> Studie: Riesige Wasservorkommen auf dem Mars
>
> Neue Studien amerikanischer Wissenschafter deuten darauf hin,
> dass der Mars früher gigantische Wasservorkommen hatte.
> Mittlerweile seien diese aber verloren gegangen.

Ich hatte je gerade eine Studie des California Institute of Technology
verlinkt, nach der der Mars möglicherweise noch immer zwischen 30 und 99
Prozent des ursprünglichen Wassers enthalten könnte.
Um relevantes Wissen zu erhalten, muss man nur endlich aufhören, den Mars
mit unfähigen Blechbüchsen erkunden zu wollen. Ein einziger Wissenschaftler
findet in einer Woche mehr heraus als x Blechbüchsen in 1000 Jahren. Herr,
lass Hirn.... Mit SpaceX wird das nun ja hoffentlich zügig vorangehen. Falls
nicht, werden die Chinesen den unfähigen Westen schnell lächerlich machen.
Für die spielt Geld keine Rolle und sie sind wild entschlossen, nun auch
Mond und Mars bemannt anzugehen...

Fritz

unread,
Oct 8, 2021, 11:09:57 AMOct 8
to
On 08.10.21 near 08:34, Carla Schneider suggested:
> Mittlerweile seien diese aber verloren gegangen.

Stimmt!

--
Fritz
Ironie, Satire, Farce, Sarkasmus, Zynismus, Persiflage, Tragikomödie,
Veräppelung, Verballhornung keinesfalls ausgeschlossen ....
ARM RISC is better

Thomas Heger

unread,
Oct 9, 2021, 12:53:25 AMOct 9
to
Am 08.10.2021 um 10:31 schrieb Carla Schneider:
...
Die 'Ätherstromhypothese' (von Ott Christoph Hilgenberg) nimmt an, dass
der 'Äther' senkrecht nach unten in die Erde strömt und dort verbleibt,
wodurch die Erde größer wird.

Als Indiz für diese These wäre evtl. das Experiment von Martin Grusenik
tauglich.

Der hat so eine Experiment wie Michelson-Morley gemacht, aber vertikal.

Dabei hat er einen deutlich sichtbaren Effekt festgestellt.

Man kann den Effekt aber auch leicht selbst feststellen, denn die
Auswirkungen der vertikalen 'Ätherströmung' nennt man gewöhnlich
'Gravitation'.

...

TH

Carla Schneider

unread,
Oct 9, 2021, 6:01:51 AMOct 9
to
Fritz wrote:
>
> On 08.10.21 near 08:34, Carla Schneider suggested:
> > Mittlerweile seien diese aber verloren gegangen.
>
> Stimmt!
Das war der Inhalt deines Pfutsch Links:
https://sciencev1.orf.at/news/34202.html
Nur steht eben nicht drin wieviel von den "gigantischen Wasservorkommen"
jetzt verloren gegangen sind und wodurch.



--------
Studie: Riesige Wasservorkommen auf dem Mars

Neue Studien amerikanischer Wissenschafter deuten darauf hin,
dass der Mars früher gigantische Wasservorkommen hatte.
Mittlerweile seien diese aber verloren gegangen.


Nach Messungen des Gehalts von molekularem Wasserstoff
in der Marsatmosphäre komme man zu dem Schluss, dass
der inzwischen ausgetrocknete Planet einst von riesigen
Ozeane bedeckt war.
Dies berichten die Forscher Vladimir Krasnopolsky von
der Katholischen Universität von Amerika und sein Kollege Paul Feldman
von der Johns Hopkins Universität in der am Freitag erschienen Ausgabe
des Fachmagazins "Science".

Durch komplexe chemische Reaktionen und das Bombardement mit
Asteroiden und Kometen habe der Rote Planet aber im Lauf von
Jahrmillionen seine Wasservorkommen verloren.
------------




Ich habe mal nach Vladimir Krasnopolsky gegooglet und das hier gefunden:
https://www.thehindubusinessline.com/news/science/saturns-moon-titan-has-thicker-atmosphere-than-earths-air/article20826961.ece

------
The atmosphere of Saturn's largest moon Titan is 1.6 times
denser near the surface than Earth's air, scientists have found.
-------

Steht ganz am Anfang und ist Bullshit, was 1.6 mal groesser ist als auf der Erde ist der Druck
der Atmopsphaere am Boden, die Dichte ist auf die Titan noch bedeutend groesser weil ...
Der Autor des Artikels hat es auf jeden Fall nicht gewusst,
so ist es leider oft bei Populaerwissenschaftlichen Artikeln.

Thomas Heger

unread,
Oct 10, 2021, 12:42:59 AMOct 10
to
Hilgenbergs 'wachsende Erde' war mal Standard-Geologie.

Besonders prominent war der Vertreter dieser Theorie Heinz Haber.

Er hat im Deutschen Fernsehen vorgeführt, wie die heutigen Kontinente
sich als Bruchstücke der Kruste einer kleineren Erde erklären lassen.

Dazu hat er gemacht, was Hilgenberg in seinem Buch beschrieben hat:

Er hat die Kontinentalplatten an den Rändern der Schelfe ausgeschnitten
und nahtlos auf einem Gummiball zusammengeklebt. (was erstaunlicherweise
geht!)

Dann hat er den Gummiball aufgepumpt und die Kontinente waren da, wo man
sie heute findet.

Das war irgendwann in den sechszigern live im Deutschen Fernsehen.


TH

Sebastin Wolf

unread,
Oct 10, 2021, 2:24:16 AMOct 10
to
Am 10.10.2021 um 06:43 schrieb Thomas Heger:
> Hilgenbergs 'wachsende Erde' war mal Standard-Geologie.

Niemals.


> Besonders prominent war der Vertreter dieser Theorie Heinz Haber.

Der hat so manchen Mist erzählt.

Takvorian

unread,
Oct 10, 2021, 5:57:23 AMOct 10
to
Thomas Heger schrieb:

> Am 25.09.2021 um 10:59 schrieb Takvorian:
>> Thomas Heger schrieb:
>>
>>> Das ist kein Unfug von mir, weil Hilgenberg in seinem Buch den
>>> geschilderten Effekt tatsächlich beschreibt.
>>
>> Dummerweise wird in nicht wenigen Büchern hanebüchener Nonsens behauptet und
>> beschrieben. Die Leute, die sowas verbal äußern, schreiben es sehr gerne
>> auch in Bücher oder ins Usenet...
>
> Hilgenbergs 'wachsende Erde' war mal Standard-Geologie.
> Besonders prominent war der Vertreter dieser Theorie Heinz Haber.

Tja, es gab in der Vergangenheit viele lustige Theorien, über die die
Wissenschaft heute nur noch lächelt, weil eindeutig widerlegt. Sich an
eindeutig widerlegten Theorien festklammern zu wollen, ist IMHO wenig
intelligent. Siehe den fanatischen Eifer der Scheibenweltler usw...

Kurt

unread,
Oct 10, 2021, 7:42:13 AMOct 10
to
Siehe auch die "moderne Physik", sie klammert sich an widersinnigen
Theorien fest.

Kurt

Takvorian

unread,
Oct 10, 2021, 8:49:45 AMOct 10
to
Kurt schrieb:
Das zu beweisen wäre ja recht einfach: man geht den Weg, den alle
Wissenschaftler gingen, die bahnbrechend Neues einführten und letztlich dann
allgemein anerkannt wurden. Es winkt dann auch der Nobelpreis für Physik.
Mit der Aufstellung alberner Verschwörungstheorien im Usenet und auf der
eigenen Website hingegen macht man sich nur zum Narren. Von der Sorte gibt
es viele, die meisten behalten es aber für sich, dass sie die Geheimnisse
des Universums enträtselt, die Weltformel gefunden haben, ein gewisser
Restverstand ist ihnen wohl verblieben.

Carla Schneider

unread,
Oct 10, 2021, 12:11:36 PMOct 10
to
Takvorian wrote:
>
> Kurt schrieb:
>
> > Am 10.10.2021 um 11:57 schrieb Takvorian:
> >> Thomas Heger schrieb:
> >>
> >>> Am 25.09.2021 um 10:59 schrieb Takvorian:
> >>>> Thomas Heger schrieb:
> >>>>
> >>>>> Das ist kein Unfug von mir, weil Hilgenberg in seinem Buch den
> >>>>> geschilderten Effekt tatsächlich beschreibt.
> >>>>
> >>>> Dummerweise wird in nicht wenigen Büchern hanebüchener Nonsens behauptet und
> >>>> beschrieben. Die Leute, die sowas verbal äußern, schreiben es sehr gerne
> >>>> auch in Bücher oder ins Usenet...
> >>>
> >>> Hilgenbergs 'wachsende Erde' war mal Standard-Geologie.
> >>> Besonders prominent war der Vertreter dieser Theorie Heinz Haber.
> >>
> >> Tja, es gab in der Vergangenheit viele lustige Theorien, über die die
> >> Wissenschaft heute nur noch lächelt, weil eindeutig widerlegt. Sich an
> >> eindeutig widerlegten Theorien festklammern zu wollen, ist IMHO wenig
> >> intelligent. Siehe den fanatischen Eifer der Scheibenweltler usw...
>
> > Siehe auch die "moderne Physik", sie klammert sich an widersinnigen
> > Theorien fest.
>
> Das zu beweisen wäre ja recht einfach: man geht den Weg, den alle
> Wissenschaftler gingen, die bahnbrechend Neues einführten und letztlich dann
> allgemein anerkannt wurden. Es winkt dann auch der Nobelpreis für Physik.

Fuer Kurt faengt die moderne Physik beim Coulomb Gesetz an,
wo Landungen eine anziehende Kraft bewirken, was voellig wiedersinnig ist,
weil Ladungen gibts nicht und anziehende Kraefte auch nicht...
Das Gesetz ist von 1785 also etwa 100 Jahre vor dem ersten Nobelpreis.
Andrerseits gab es eine anziehende Kraft auch schon bei Newtons Geravitationsgesetz
das experimentell aber erst nach dem Coulombschen Gesetz verifiziert wurde.

Carla Schneider

unread,
Oct 10, 2021, 2:32:43 PMOct 10
to
Thomas Heger wrote:
>
> Am 25.09.2021 um 10:59 schrieb Takvorian:
> > Thomas Heger schrieb:
> >
> >> Das ist kein Unfug von mir, weil Hilgenberg in seinem Buch den
> >> geschilderten Effekt tatsächlich beschreibt.
> >
> > Dummerweise wird in nicht wenigen Büchern hanebüchener Nonsens behauptet und
> > beschrieben. Die Leute, die sowas verbal äußern, schreiben es sehr gerne
> > auch in Bücher oder ins Usenet...
> >
>
> Hilgenbergs 'wachsende Erde' war mal Standard-Geologie.
>
> Besonders prominent war der Vertreter dieser Theorie Heinz Haber.
>
> Er hat im Deutschen Fernsehen vorgeführt, wie die heutigen Kontinente
> sich als Bruchstücke der Kruste einer kleineren Erde erklären lassen.
>
> Dazu hat er gemacht, was Hilgenberg in seinem Buch beschrieben hat:
>
> Er hat die Kontinentalplatten an den Rändern der Schelfe ausgeschnitten
> und nahtlos auf einem Gummiball zusammengeklebt. (was erstaunlicherweise
> geht!)

Das ist in der Tat erstaunlich, er hat also diese Kontinente aus einer groesseren Kugel
ausgeschnitten und sie dann auf eine kleinere geklebt - nahtlos.
Das sollte ueberhaupt nicht gehen es sei denn man verformt die ausgeschnittenen Kontinente.


>
> Dann hat er den Gummiball aufgepumpt und die Kontinente waren da, wo man
> sie heute findet.

Auch das ist eigentlich unmoeglich: Der Gummiball dehnt sich aus und die vorher
nahtlos ausfgeklebten Kontinente werden nicht mitgedehnt sondern es dehnen sich
nur die Zwischenraeume.
Die sind also offensichtlich nicht fest mit dem Gummiball verbunden, sondern z.B.
mit Schmiere dazwischen aufgeklebt und koennen sich so relativ zum Gummiball bewegen,
so dass sie sich nicht mitausdehnen.
Das mag beim Gummiball tatsaechlich gehen, aber bei der realen Erde hakt es da.

Eine so lockere Verbindung zwischen Mantel und Kruste gibt es nicht,
d.h. wenn der Mantel sich horizontal bewegt, kommt die Kruste mit.
Die Plattentektonik beruht darauf, dass horizontale Mantelbewegungen direkt auf
Kruste uebertragen werden.
Waere das Bei Erdwachstum auch so wuerden die Platten reissen, nicht nur im Ozean sondern auch
auf den Kontinenten.

Rolf Bombach

unread,
Oct 10, 2021, 5:00:33 PMOct 10
to
Thomas Heger schrieb:

> Die 'Ätherstromhypothese' (von Ott Christoph Hilgenberg) nimmt an, dass der 'Äther' senkrecht nach unten in die Erde strömt und dort verbleibt, wodurch die Erde größer wird.

Und was genau wird grösser? Die Atome, oder die Zwischenräume?
Oder nimmt die Masse zu? Falls ja, warum?
Und warum ist das Wasser nicht betroffen?

--
mfg Rolf Bombach

Thomas Heger

unread,
Oct 11, 2021, 3:08:46 PMOct 11
to
Am 10.10.2021 um 20:37 schrieb Carla Schneider:
> Thomas Heger wrote:
>>
>> Am 25.09.2021 um 10:59 schrieb Takvorian:
>>> Thomas Heger schrieb:
>>>
>>>> Das ist kein Unfug von mir, weil Hilgenberg in seinem Buch den
>>>> geschilderten Effekt tatsächlich beschreibt.
>>>
>>> Dummerweise wird in nicht wenigen Büchern hanebüchener Nonsens behauptet und
>>> beschrieben. Die Leute, die sowas verbal äußern, schreiben es sehr gerne
>>> auch in Bücher oder ins Usenet...
>>>
>>
>> Hilgenbergs 'wachsende Erde' war mal Standard-Geologie.
>>
>> Besonders prominent war der Vertreter dieser Theorie Heinz Haber.
>>
>> Er hat im Deutschen Fernsehen vorgeführt, wie die heutigen Kontinente
>> sich als Bruchstücke der Kruste einer kleineren Erde erklären lassen.
>>
>> Dazu hat er gemacht, was Hilgenberg in seinem Buch beschrieben hat:
>>
>> Er hat die Kontinentalplatten an den Rändern der Schelfe ausgeschnitten
>> und nahtlos auf einem Gummiball zusammengeklebt. (was erstaunlicherweise
>> geht!)
>
> Das ist in der Tat erstaunlich, er hat also diese Kontinente aus einer groesseren Kugel
> ausgeschnitten und sie dann auf eine kleinere geklebt - nahtlos.
> Das sollte ueberhaupt nicht gehen es sei denn man verformt die ausgeschnittenen Kontinente.


Hilgenbergs Methode war, die Schelfkante auf einer Karte nachzuziehen
und dann die Kontiente entlang dieser Linie auszuschneiden.

Die Schelfkanten passen idT nahtlos zusammen-- auf einer kleineren Erde!

Wenn man nun diese 'Kontinentalplatten' auf einen Gummiball genau
passender Größe klebt, dann lassen die Platten sich nahtlos zur Kruste
iener kleineren Erde zusammensetzen.

>
TH

Thomas Heger

unread,
Oct 11, 2021, 3:16:54 PMOct 11
to
Die Erde wächst zusammen mit dem Zentralgestirn. Der Jupiter nebst
Monden ist dabei eine Art 'Baby-Sonnensystem'.

Die Masse nimmt dabei von innen her zu. Die zusätzlich im innern des
Planeten entsthende Materie steigt nach oben und drückt dann von unten
gehen die Erdkruste.

Die Kuste reiß dabei auf und die Teilstücke driften auseinander.


TH

Carla Schneider

unread,
Oct 11, 2021, 6:25:35 PMOct 11
to
Thomas Heger wrote:
>
> Am 10.10.2021 um 20:37 schrieb Carla Schneider:
> > Thomas Heger wrote:
> >>
> >> Am 25.09.2021 um 10:59 schrieb Takvorian:
> >>> Thomas Heger schrieb:
> >>>
> >>>> Das ist kein Unfug von mir, weil Hilgenberg in seinem Buch den
> >>>> geschilderten Effekt tatsächlich beschreibt.
> >>>
> >>> Dummerweise wird in nicht wenigen Büchern hanebüchener Nonsens behauptet und
> >>> beschrieben. Die Leute, die sowas verbal äußern, schreiben es sehr gerne
> >>> auch in Bücher oder ins Usenet...
> >>>
> >>
> >> Hilgenbergs 'wachsende Erde' war mal Standard-Geologie.
> >>
> >> Besonders prominent war der Vertreter dieser Theorie Heinz Haber.
> >>
> >> Er hat im Deutschen Fernsehen vorgeführt, wie die heutigen Kontinente
> >> sich als Bruchstücke der Kruste einer kleineren Erde erklären lassen.
> >>
> >> Dazu hat er gemacht, was Hilgenberg in seinem Buch beschrieben hat:
> >>
> >> Er hat die Kontinentalplatten an den Rändern der Schelfe ausgeschnitten
> >> und nahtlos auf einem Gummiball zusammengeklebt. (was erstaunlicherweise
> >> geht!)
> >
> > Das ist in der Tat erstaunlich, er hat also diese Kontinente aus einer groesseren Kugel
> > ausgeschnitten und sie dann auf eine kleinere geklebt - nahtlos.
> > Das sollte ueberhaupt nicht gehen es sei denn man verformt die ausgeschnittenen Kontinente.
>
> Hilgenbergs Methode war, die Schelfkante auf einer Karte nachzuziehen
> und dann die Kontiente entlang dieser Linie auszuschneiden.
>
> Die Schelfkanten passen idT nahtlos zusammen-- auf einer kleineren Erde!

Selbst wenn du nur ein Stueck aus einer Kugel ausschneidest z.B. Afrika,
passt das nicht auf eine Kugel mit anderem Durchmesser.
Das liegt an der verschieden grossen Kruemmung der Oberflaeche.

Thomas Heger

unread,
Oct 12, 2021, 12:43:16 AMOct 12
to
Am 12.10.2021 um 00:30 schrieb Carla Schneider:
...
>>>> Hilgenbergs 'wachsende Erde' war mal Standard-Geologie.
>>>>
>>>> Besonders prominent war der Vertreter dieser Theorie Heinz Haber.
>>>>
>>>> Er hat im Deutschen Fernsehen vorgeführt, wie die heutigen Kontinente
>>>> sich als Bruchstücke der Kruste einer kleineren Erde erklären lassen.
>>>>
>>>> Dazu hat er gemacht, was Hilgenberg in seinem Buch beschrieben hat:
>>>>
>>>> Er hat die Kontinentalplatten an den Rändern der Schelfe ausgeschnitten
>>>> und nahtlos auf einem Gummiball zusammengeklebt. (was erstaunlicherweise
>>>> geht!)
>>>
>>> Das ist in der Tat erstaunlich, er hat also diese Kontinente aus einer groesseren Kugel
>>> ausgeschnitten und sie dann auf eine kleinere geklebt - nahtlos.
>>> Das sollte ueberhaupt nicht gehen es sei denn man verformt die ausgeschnittenen Kontinente.
>>
>> Hilgenbergs Methode war, die Schelfkante auf einer Karte nachzuziehen
>> und dann die Kontiente entlang dieser Linie auszuschneiden.
>>
>> Die Schelfkanten passen idT nahtlos zusammen-- auf einer kleineren Erde!
>
> Selbst wenn du nur ein Stueck aus einer Kugel ausschneidest z.B. Afrika,
> passt das nicht auf eine Kugel mit anderem Durchmesser.
> Das liegt an der verschieden grossen Kruemmung der Oberflaeche.
>

Das stimmt zwar, tritt aber in der realen Welt auch wirklich auf.

Die abnehmende Krümmung bei zunehmendem Radius der Oberfläche führt zu
bestimmten Deformationen der Kontinentalplatten, welche man in der
Landschaft tatsächlich finden kann.

Generell werden die Kanten in den Untergrund (oberer Erdmantel)
gedrückt, wodurch sie gestaucht werden.

Es entstehen auch Risse auf der Unterseite der Platten. Und die Mitte
wird tendenziell angehoben.

...


TH

Carla Schneider

unread,
Oct 12, 2021, 6:38:14 AMOct 12
to
Das Verbiegen der Erdkruste ist nicht das Problem sondern
eine "horizontale" Verschiebung der Kruste gegenueber dem unterliegenden Mantel
ist unmoeglich, die dabei auftretenden Kraefte zerreissen die Kruste.


>
> Es entstehen auch Risse auf der Unterseite der Platten. Und die Mitte
> wird tendenziell angehoben.

Wie hoch die Platten herausstehen wird durch das hydrostatische Gleichgewicht der Kraefte
bestimmt.

Thomas Heger

unread,
Oct 13, 2021, 3:04:32 AMOct 13
to
Die Erdkruste besteht aus Stein, welcher sich tendenziell eher brechen
als biegen läßt. Also findet man eher Brüche, als dass sich die
Erdkruste verbiegt.

Die Krustenstücke kleben am Erdmantel. Aber da Stein rel. wenig
Widerstand gegen Zug bietet, werden bei einem zunehmenden Durchmesser
der Erde die Krtustenteile auseinander gezogen.

Das geschieht bevorzugt dort, wo die Kruste dünn ist, also unterhalb der
Meere.

Die Kontinente bleiben also meist so wie sie sind (mit Ausnahmen), aber
die Meere werden größer (wodurch der Meeresspiegel sinkt).

Am jüngsten ist die Erdkruste unterhalb der Mitte des Pazifik. Der
Meeresboden ist rel. jung. Das Alter nimmt dabei idR mit der Entfernung
zur Küste ab.

Die Kontinentalplatten haben Alter im Bereich von einigen MRD. Jahren,
während der Meeresboden ein Alter von nicht mehr als ein paar hundert
Millionen Jahren hat.
>
>
>>
>> Es entstehen auch Risse auf der Unterseite der Platten. Und die Mitte
>> wird tendenziell angehoben.
>
> Wie hoch die Platten herausstehen wird durch das hydrostatische Gleichgewicht der Kraefte
> bestimmt.
>

Schon. Aber das Gewicht von so einer Kontinentalplatte ist gigantisch,
weswegen die Mitte dann natürlich einbricht, wenn die Plattenmitte sich
mehr als ein wenig aus dem Erdmantel gehoben hat.

Am Rand wir die Platte dann in den Erdmantel gedrückt, wodurch
Verformungen und Verdickungen entstehen.

Wenn die Mitte dann einbricht, dann steigen die Ränder wieder auf und
bilden Gebirge.


TH

Carla Schneider

unread,
Oct 13, 2021, 5:40:07 AMOct 13
to
Aber nicht bei Kruemmungen in der Groessenordnung der Erdkruemmung.

> Also findet man eher Brüche, als dass sich die
> Erdkruste verbiegt.
>
> Die Krustenstücke kleben am Erdmantel. Aber da Stein rel. wenig
> Widerstand gegen Zug bietet, werden bei einem zunehmenden Durchmesser
> der Erde die Krtustenteile auseinander gezogen.
>
> Das geschieht bevorzugt dort, wo die Kruste dünn ist, also unterhalb der
> Meere.
>
> Die Kontinente bleiben also meist so wie sie sind (mit Ausnahmen), aber
> die Meere werden größer (wodurch der Meeresspiegel sinkt).
>
> Am jüngsten ist die Erdkruste unterhalb der Mitte des Pazifik. Der
> Meeresboden ist rel. jung. Das Alter nimmt dabei idR mit der Entfernung
> zur Küste ab.
>
> Die Kontinentalplatten haben Alter im Bereich von einigen MRD. Jahren,
> während der Meeresboden ein Alter von nicht mehr als ein paar hundert
> Millionen Jahren hat.
> >
> >
> >>
> >> Es entstehen auch Risse auf der Unterseite der Platten. Und die Mitte
> >> wird tendenziell angehoben.
> >
> > Wie hoch die Platten herausstehen wird durch das hydrostatische Gleichgewicht der Kraefte
> > bestimmt.
> >
>
> Schon. Aber das Gewicht von so einer Kontinentalplatte ist gigantisch,
> weswegen die Mitte dann natürlich einbricht, wenn die Plattenmitte sich
> mehr als ein wenig aus dem Erdmantel gehoben hat.
Die bricht nicht ein die bleibt auf dem Mantel liegen weil sie so schwer ist
und zwar ueberall.

>
> Am Rand wir die Platte dann in den Erdmantel gedrückt, wodurch
> Verformungen und Verdickungen entstehen.
Wenn z.B. eine 1000km Durchmesser Kontinentalplatte auf dem Erdmantel liegt und die
Erde vergroessert ihren Durchmesser um 1%, dann verschiebt sich der Erdmantel gegenueber der Platte
am Rand um 5km horizontal. Damit das geht muesste sich eine Art Gleitgel zwischen Platte
und Mantel befinden, das gibt es aber nicht, also muesste die Platte auch um 10km Durchmesser
wachsen,
aber dann wuerde sie ja mitwachsen und das wuerde auch nicht zu deiner Theorie passen,
die Kontiente sollen ja in etwa gleich gross bleiben und nur der Meeresboden wachsen.
Die Plattentektonik hat es da viel einfacher,da bewegen sich die Platten mit der
Stroemung des Erdmantels und an einer stelle wo sie sich aufeinander zu bewegen wird eine
Platte unter die andere in den Erdmantel gedrueckt.

Thomas Heger

unread,
Oct 14, 2021, 12:40:34 AMOct 14
to
Die Erdkruste hat so in etwa die Relation wie eine Eierschale zum Ei.

Stelle dir einfach vor, das innere des Eis würde größer. Dann bricht
natürlich die Eierschale.

Die Bruchstücke kleben dabei noch auf der Eihaut. Daher dehnt sich dann
diese Haut und die Schale bricht.

Auf die Erde bezogen: die Bruchstücke kleben auf dem Erdmantel, u.a.
weil sie so schwer sind.

Aber der Erdmandel kann sich dehnen, während das die obere Kruste nicht
kann. Die bricht.

Wenn nun die Krümmung der Oberfläche abnimmt, dann kann sich die Platte
abflachen, indem sich A-förmige Risse auf der Unterseite bilden, welche
nicht bis ganz an die Oberfläche reichen.

Außerdem ist denkbar, dass große Stücke in der Mitte absacken.
Dann würden sich die Randstücke tendenziell drehen und zwar so, dass sie
wieder horizontal auf dem Erdmantel liegen und nicht mehr am Rand
hinunter gedrückt werden.


>>
>> Am Rand wir die Platte dann in den Erdmantel gedrückt, wodurch
>> Verformungen und Verdickungen entstehen.
> Wenn z.B. eine 1000km Durchmesser Kontinentalplatte auf dem Erdmantel liegt und die
> Erde vergroessert ihren Durchmesser um 1%, dann verschiebt sich der Erdmantel gegenueber der Platte
> am Rand um 5km horizontal. Damit das geht muesste sich eine Art Gleitgel zwischen Platte
> und Mantel befinden, das gibt es aber nicht, also muesste die Platte auch um 10km Durchmesser
> wachsen,
> aber dann wuerde sie ja mitwachsen und das wuerde auch nicht zu deiner Theorie passen,
> die Kontiente sollen ja in etwa gleich gross bleiben und nur der Meeresboden wachsen.

Stimmt nicht, da die Platte einfach liegen bleiben kann, wo sie ist und
die Erdoberfläche wächst woanders (unter dem Meer, beispielsweise).

Die abnehmende Krümmung wird dann wie oben beschrieben kompensiert.

> Die Plattentektonik hat es da viel einfacher,da bewegen sich die Platten mit der
> Stroemung des Erdmantels und an einer stelle wo sie sich aufeinander zu bewegen wird eine
> Platte unter die andere in den Erdmantel gedrueckt.
>

Es gibt aber keine 'Strömung des Erdmantels', weil dieser (nahezu) fest
ist (zumindest der obere Erdmantel).


TH

Fritz

unread,
Oct 14, 2021, 10:19:27 AMOct 14
to
On 11.10.21 near 21:16, Thomas Heger suggested:
> Die Kuste reiß dabei auf und die Teilstücke driften auseinander.

Pass nur auf, dass eines Tages da nicht dein Kopf platzt!

Thomas Heger

unread,
Oct 16, 2021, 12:25:09 AMOct 16
to
Am 14.10.2021 um 16:19 schrieb Fritz:
> On 11.10.21 near 21:16, Thomas Heger suggested:
>> Die Kuste reiß dabei auf und die Teilstücke driften auseinander.
>
> Pass nur auf, dass eines Tages da nicht dein Kopf platzt!
>

Die Frage, ob biologische Systeme nach ähnlichen Prinzipien wachsen, die
ist natürlich berechtigt.

Ich finde, dass sich Sonnensysteme tatsächlich entfernt ähnlich
verhalten wie Lebewesen, wenn auch SEHR viel langsamer.

Es gibt also sowas wie 'Baby-Sonnensysteme' und 'Jugend'.

Der Jupiter ist dabei sowas wie eine 'Proto-Sonne' und hat in seinen
Monden bereits die Vorläufer der späteren Planeten.

Darunter findet sich dann irgenwann wieder sowas wie ein Jupiter,
welcher dann später auch 'Babyplaneten' bekommt (usw.).

Oder es gibt immer nur zwei und die Sterne bilden tendenziell
Doppelsternsysteme und keine Drillinge.



TH

Thomas Heger

unread,
Oct 16, 2021, 1:24:33 AMOct 16
to
Am 13.10.2021 um 11:44 schrieb Carla Schneider:
...
>>>>
>>>> Es entstehen auch Risse auf der Unterseite der Platten. Und die Mitte
>>>> wird tendenziell angehoben.
>>>
>>> Wie hoch die Platten herausstehen wird durch das hydrostatische Gleichgewicht der Kraefte
>>> bestimmt.
>>>
>>
>> Schon. Aber das Gewicht von so einer Kontinentalplatte ist gigantisch,
>> weswegen die Mitte dann natürlich einbricht, wenn die Plattenmitte sich
>> mehr als ein wenig aus dem Erdmantel gehoben hat.
> Die bricht nicht ein die bleibt auf dem Mantel liegen weil sie so schwer ist
> und zwar ueberall.
>
>>
>> Am Rand wir die Platte dann in den Erdmantel gedrückt, wodurch
>> Verformungen und Verdickungen entstehen.
> Wenn z.B. eine 1000km Durchmesser Kontinentalplatte auf dem Erdmantel liegt und die
> Erde vergroessert ihren Durchmesser um 1%, dann verschiebt sich der Erdmantel gegenueber der Platte
> am Rand um 5km horizontal. Damit das geht muesste sich eine Art Gleitgel zwischen Platte
> und Mantel befinden, das gibt es aber nicht, also muesste die Platte auch um 10km Durchmesser
> wachsen,
> aber dann wuerde sie ja mitwachsen und das wuerde auch nicht zu deiner Theorie passen,
> die Kontiente sollen ja in etwa gleich gross bleiben und nur der Meeresboden wachsen.

Der Erdmantel ist zäh-plastisch und kann sich demnach dehnen ohne zu
brechen.

Wenn nun der Erdmantel von unten gegen die Kruste drückt, dannn sprengt
er diese irgendwann. Das bewirkt dann Risse, welche sich aber sofort mit
Magma füllen, welches an der Oberfläche erstarrt.

Diese Risse sehen dabei aus wie Schluchten. Der Boden ist rel. flach,
weil wieder mit Material aus dem Erdinnern gefüllt.

Außerdem fließt Wasser durch solche Brüche, verfüllt die Schlucht mit
Sedimenten und schneitet weitere Kerben in die Ebenen.

Es können also Krustenstücke horizontal über den Erdmantel wandern, wenn
sie an einer Seite gezogen werden und sich an der gegenüberliegenden
Seite ein Bruch befindet.

Da die Kruste unterschiedlich dick ist, könnten die Stellen mit dickerer
Kruste angehoben werden, wenn die unterirdischen 'Beulen' aus der dazu
negativen Mulde herausgezogen werden.

Das führt dann zum Entstehen von Gebirgen, weil die Kruste unter Bergen
besonders dick ist.


Carla Schneider

unread,
Oct 16, 2021, 3:08:43 AMOct 16
to
Thomas Heger wrote:
>
> Am 13.10.2021 um 11:44 schrieb Carla Schneider:
> ...
> >>>>
> >>>> Es entstehen auch Risse auf der Unterseite der Platten. Und die Mitte
> >>>> wird tendenziell angehoben.
> >>>
> >>> Wie hoch die Platten herausstehen wird durch das hydrostatische Gleichgewicht der Kraefte
> >>> bestimmt.
> >>>
> >>
> >> Schon. Aber das Gewicht von so einer Kontinentalplatte ist gigantisch,
> >> weswegen die Mitte dann natürlich einbricht, wenn die Plattenmitte sich
> >> mehr als ein wenig aus dem Erdmantel gehoben hat.
> > Die bricht nicht ein die bleibt auf dem Mantel liegen weil sie so schwer ist
> > und zwar ueberall.
> >
> >>
> >> Am Rand wir die Platte dann in den Erdmantel gedrückt, wodurch
> >> Verformungen und Verdickungen entstehen.
> > Wenn z.B. eine 1000km Durchmesser Kontinentalplatte auf dem Erdmantel liegt und die
> > Erde vergroessert ihren Durchmesser um 1%, dann verschiebt sich der Erdmantel gegenueber der Platte
> > am Rand um 5km horizontal. Damit das geht muesste sich eine Art Gleitgel zwischen Platte
> > und Mantel befinden, das gibt es aber nicht, also muesste die Platte auch um 10km Durchmesser
> > wachsen,
> > aber dann wuerde sie ja mitwachsen und das wuerde auch nicht zu deiner Theorie passen,
> > die Kontiente sollen ja in etwa gleich gross bleiben und nur der Meeresboden wachsen.
>
> Der Erdmantel ist zäh-plastisch und kann sich demnach dehnen ohne zu
> brechen.

Davon wird ausgegangen.

>
> Wenn nun der Erdmantel von unten gegen die Kruste drückt, dannn sprengt
> er diese irgendwann. Das bewirkt dann Risse, welche sich aber sofort mit
> Magma füllen, welches an der Oberfläche erstarrt.
>
> Diese Risse sehen dabei aus wie Schluchten. Der Boden ist rel. flach,
> weil wieder mit Material aus dem Erdinnern gefüllt.
>
> Außerdem fließt Wasser durch solche Brüche, verfüllt die Schlucht mit
> Sedimenten und schneitet weitere Kerben in die Ebenen.

All diese Vorgaenge fuehren dazu dass Kontinente quasi mitwachsen,
also nicht gleich gross blieben.


>
> Es können also Krustenstücke horizontal über den Erdmantel wandern, wenn
> sie an einer Seite gezogen werden und sich an der gegenüberliegenden
> Seite ein Bruch befindet.

Aber die sitzen doch aufgrund ihrer Gewichtskraft fest auf dem Mantel auf.
Selbst wenn da ein Gleitgel dazwischen waere, wuerde das durch die enorme Gewichtskraft
herausgedrueckt werden.
Die Zugkraft die dafuer noetig waere uebersteigt die Zugfestigkeit bei groesseren Kontinenten
bei weitem. Die Folge waere dass ein grosser Kontinent in viele kleine Inseln zerfaellt zwischen
denen sich
Graeben auftun.



>
> Da die Kruste unterschiedlich dick ist, könnten die Stellen mit dickerer
> Kruste angehoben werden, wenn die unterirdischen 'Beulen' aus der dazu
> negativen Mulde herausgezogen werden.

Die Zugfestigkeit des Materials wuerde dafuer nicht ausreichen,
dass das ueberhaupt herausgezogen werden kann.

Fritz - Till Eulenspiegel und Trollfuetterer

unread,
Oct 16, 2021, 10:05:05 AMOct 16
to
On 16.10.21 near 06:25, Thomas Heger suggested:
> Am 14.10.2021 um 16:19 schrieb Fritz:
>> On 11.10.21 near 21:16, Thomas Heger suggested:
>>> Die Kuste reiß dabei auf und die Teilstücke driften auseinander.
>> Pass nur auf, dass eines Tages da nicht dein Kopf platzt!
>>
> Die Frage, ob biologische Systeme nach ähnlichen Prinzipien wachsen, die
> ist natürlich berechtigt.

Das sieht man ja buchstäblich an dir!

--
Fritz 'Till Eulenspiegel'
Lei Lei - Fosching is heit
In diesem Sinne - 'kurzer Freigang für Trolle & Kreischer'
Jederzeit möglich ° / °°°° (d.a.g. Besuch); EOD kann angenommen werden!

Thomas Heger

unread,
Oct 20, 2021, 12:44:57 AMOct 20
to
Es gibt wohl auch Brüche an Land, etwa den großen Afrikanischen Grabenbruch.

Man kann auch bestimmte Meere als Folge von ehemaligen Brüchen von
Landmassen betrachten, etwa das Rote Meer.

Aber da die Kontinentalplatten viel dicker sind als die Platten
unterhalb der Meere, bilden sich Risse vor allem dort.

Der Erdmantel ist ja plastisch verformbar und daher in der Lage, den
sich unterhalb der Kontinentalplatten aufgebauten Druck in andere
Regionen umzuleiten, wo die Erdkruste weniger Widerstand leistet.

>>
>> Es können also Krustenstücke horizontal über den Erdmantel wandern, wenn
>> sie an einer Seite gezogen werden und sich an der gegenüberliegenden
>> Seite ein Bruch befindet.
>
> Aber die sitzen doch aufgrund ihrer Gewichtskraft fest auf dem Mantel auf.
> Selbst wenn da ein Gleitgel dazwischen waere, wuerde das durch die enorme Gewichtskraft
> herausgedrueckt werden.

Das ist sicher zutreffend.

> Die Zugkraft die dafuer noetig waere uebersteigt die Zugfestigkeit bei groesseren Kontinenten
> bei weitem. Die Folge waere dass ein grosser Kontinent in viele kleine Inseln zerfaellt zwischen
> denen sich
> Graeben auftun.

Der Erdmantel ist eher wie eine zähe Paste als wie ein Festkörper.

Daher kann er sich langsam verformen und zieht deshalb nicht an der
Erdkruste, sondern überträgt nur Druck von unten (NICHT horizontal).

>
>
>>
>> Da die Kruste unterschiedlich dick ist, könnten die Stellen mit dickerer
>> Kruste angehoben werden, wenn die unterirdischen 'Beulen' aus der dazu
>> negativen Mulde herausgezogen werden.
>
> Die Zugfestigkeit des Materials wuerde dafuer nicht ausreichen,
> dass das ueberhaupt herausgezogen werden kann.


Es handelt sich um etwa 50 km dicke Platten aus massivem Gestein. Sowas
dürfte schon einiges an Zug aushalten, obwohl Gestein Zug rel. schlecht
verträgt.


..

TH

Fritz - Till Eulenspiegel und Trollfuetterer

unread,
Oct 23, 2021, 9:55:39 AMOct 23
to
On 20.10.21 near 06:44, Thomas Heger suggested:
> Es gibt wohl auch Brüche an Land, etwa den großen Afrikanischen Grabenbruch.

Eine Landmasse auf einer kleinen Kugel geboren würde auf einer größeren
Kugel nur an den Rändern aufliegen da gäbe es nun mehrere Möglichkeiten.
a) Diese Landmasse würde an den Rändern in den plastischen Untergrund
eintauchen.
b) Diese Landmasse würde in der Mitte einbrechen.
c) Diese Landmasse würde von den Rändern her Risse bekommen.

Thomas Heger

unread,
Oct 26, 2021, 1:41:04 AMOct 26
to
Am 23.10.2021 um 15:55 schrieb Fritz - Till Eulenspiegel und Trollfuetterer:
> On 20.10.21 near 06:44, Thomas Heger suggested:
>> Es gibt wohl auch Brüche an Land, etwa den großen Afrikanischen Grabenbruch.
>
> Eine Landmasse auf einer kleinen Kugel geboren würde auf einer größeren
> Kugel nur an den Rändern aufliegen da gäbe es nun mehrere Möglichkeiten.
> a) Diese Landmasse würde an den Rändern in den plastischen Untergrund
> eintauchen.
> b) Diese Landmasse würde in der Mitte einbrechen.
> c) Diese Landmasse würde von den Rändern her Risse bekommen.
>


Dies ist alles richtig, aber die Verhältnisse sind noch weitaus
komplizierter.

So eine 'Scholle' würde in den Erdmantel an den Rändern eintauchen und
in der Mitte angehoben werden.

Allerdings sind die wirkenden Kräfte so groß, dass die Platte bricht
und zwar tendenziell von der Unterseite her.

Es bilden sich also 'A-förmige' Risse an der Unterseite, die bis rel.
nah an die Oberfläche reichen.

Durch die größere Dichte des Erdmantels gegenüber den Krustenplatten
wird Druck auf das eingetauchte Material ausgeübt.

Da durch das Eintauchen Masse näher an den Erdmittelpunkt gelangt
(verglichen mit der Umgebung), entsteht durch die Erdrotation ein Druck
der Platte gegen den westlich liegenden Teil des Erdmantels.

Am Westrand bilden sich also Stauchungen, während am Ostrand tendenziell
Stück weggezogen werden.

Wenn nun die Plattenmitte einbricht, dann kippt der Plattenrand im
Westen wieder in die Horizontale und hebt dabei die Stauchungen aus dem
Meer.

(So entstanden die Küstengebirge in Nord- und Südamerika.)

Im Osten bilden sich dann Grabenbrüche und Inselgruppen.


TH

Fritz - Till Eulenspiegel und Trollfuetterer

unread,
Oct 26, 2021, 8:14:51 AMOct 26
to
On 26.10.21 near 07:41, Thomas Heger suggested:
Deine gedanklichen Kurven-/Achterbahn-Fahrten zeigen wieder einmal sehr
deutlich wie schräg dein Gedankliches Konstrukt überhaupt ist.

Starke Vermutung - du bist mindestens schon so oft wie D.G. bei seriös
wissenschaftlichen Diskussion-Foren hochkantig, inklusive festen Tritt
in deinem A*sch, rausgeflogen!

Hermann Riemann

unread,
Oct 26, 2021, 9:32:02 AMOct 26
to
Am 26.10.21 um 07:41 schrieb Thomas Heger:

> Dies ist alles richtig, aber die Verhältnisse sind noch weitaus
> komplizierter.

> So eine 'Scholle' würde in den Erdmantel an den Rändern eintauchen und
> in der Mitte angehoben werden.

> Allerdings sind die wirkenden Kräfte so groß, dass die Platte bricht und
> zwar tendenziell von der Unterseite her.

> Es bilden sich also 'A-förmige' Risse an der Unterseite, die bis rel.
> nah an die Oberfläche reichen.

Momentan stelle ich mir die pazifische Platte
flach und so fest wie eine Eisscholle vor.

Dann wäre die Erde näherungsweise eher eine
Halbkugel statt einer Kugel.

Hermann
meinend, dass wenn Wolkenkratzer schwanken
https://www.wissen.de/irrtum-der-technik-wolkenkratzer
auch feste Platten mehr oder weniger Biegsam sind.

--
http://www.hermann-riemann.de

Thomas Heger

unread,
Oct 27, 2021, 3:05:35 AMOct 27
to
Am 26.10.2021 um 15:32 schrieb Hermann Riemann:
> Am 26.10.21 um 07:41 schrieb Thomas Heger:
>
>> Dies ist alles richtig, aber die Verhältnisse sind noch weitaus
>> komplizierter.
>
>> So eine 'Scholle' würde in den Erdmantel an den Rändern eintauchen und
>> in der Mitte angehoben werden.
>
>> Allerdings sind die wirkenden Kräfte so groß, dass die Platte bricht
>> und zwar tendenziell von der Unterseite her.
>
>> Es bilden sich also 'A-förmige' Risse an der Unterseite, die bis rel.
>> nah an die Oberfläche reichen.
>
> Momentan stelle ich mir die pazifische Platte
> flach und so fest wie eine Eisscholle vor.
>
> Dann wäre die Erde näherungsweise eher eine
> Halbkugel statt einer Kugel.

Der Pazifik ist ausgesprochen jung.

Die älteren und wesentlich dickeren Schollen sind jetzt Kontinente
(beispielsweise Australien).

Die These ging so, dass die Kruste einer viel kleineren Erde gesprengt
wurde durch Druck von innen. Die heutigen Schelfzonen sind dabei der
fühere Meeresboden der kleineren Erde.

Die heutigen Kontinente waren davor auch Schelfzonen einer noch
kleineren Erde.

Der Prozess geht also stufenweise vor sich und hat sich mehrfach
wiederholt. Dabei werden die Abstände kürzer.


TH

Reinhardt Behm

unread,
Oct 27, 2021, 3:17:37 AMOct 27
to
On 10/26/21 1:41 PM, Thomas Heger wrote:
>
> Da durch das Eintauchen Masse näher an den Erdmittelpunkt gelangt
> (verglichen mit der Umgebung), entsteht durch die Erdrotation ein Druck
> der Platte gegen den westlich liegenden Teil des Erdmantels.

Hast du sie noch alle? Die Erde rotiert und die Platten bleiben liegen?
>
> Am Westrand bilden sich also Stauchungen, während am Ostrand tendenziell
> Stück weggezogen werden.

Na dann erklär doch mal, wieso hier in Taiwan die Ostküste steil aufragt
mit ständigen Erdbeben (>100 in diesem Jahr mit signifikanter Stärke).
Messen kann man, dass sich dort die philippinische Platte gegen die
Eurasische bewegt.

Erklär uns auch mal, wiese Australien schon zum zweiten Mal seit 1980
sein National Grid (die Basis für lokale Koordinaten-Referenzen)
korrigiert hat. Die messen nämlich, dass sich die australische Platte
seit dieser Zeit um mehrere Meter verschoben hat.

Wie bescheuert muss man eigentlich sein, alle Fakten zu ignorieren und
ständig solchen geistigen Dünnpfiff zu vrebreiten.

--
Reinhardt

Takvorian

unread,
Oct 27, 2021, 6:33:27 AMOct 27
to
Reinhardt Behm schrieb:

> Wie bescheuert muss man eigentlich sein, alle Fakten zu ignorieren und
> ständig solchen geistigen Dünnpfiff zu vrebreiten.

Man braucht dafür fehlendes Fachwissen und viel Fantasie. Weiterhin ein
unterentwickeltes logisches Denkvermögen, so dass man z.B. als Falschfahrer
auf der Autobahn alle anderen als Falschfahrer sehen kann, sich selbst aber
nicht. Weiterhin muss man anfällig für Verschwörungstheorien sein.
Wenn das alles zutrifft, glaubt man problemlos an eine längst überholte
Expansionstheorie der Erde oder erfindet eine neue Physik oder findet die
Weltformel und andere seltsame Theorien. Modewort "Querdenker".

Fritz - Till Eulenspiegel und Trollfuetterer

unread,
Oct 27, 2021, 8:33:56 AMOct 27
to
On 27.10.21 near 09:05, Thomas Heger suggested:
> Der Pazifik ist ausgesprochen jung.
>
> Die älteren und wesentlich dickeren Schollen sind jetzt Kontinente
> (beispielsweise Australien).
>
> Die These ging so, dass die Kruste einer viel kleineren Erde gesprengt
> wurde durch Druck von innen. Die heutigen Schelfzonen sind dabei der
> fühere Meeresboden der kleineren Erde.
>
> Die heutigen Kontinente waren davor auch Schelfzonen einer noch
> kleineren Erde.
>
> Der Prozess geht also stufenweise vor sich und hat sich mehrfach
> wiederholt. Dabei werden die Abstände kürzer.

Sei mir nicht bösen wegen dem nunmehrigen Kraftausdruck .... was du da
ständig behauptest ist 'gequirrlte Schei*e!'
Hör doch endlich mit diesen hanebüchenen Unsinn^42 auf!

Und gesell dich zu deinem Kumpel im Gheiste:
wernertrp <vinta...@yahoo.de>

Thomas Heger

unread,
Oct 28, 2021, 12:46:19 AMOct 28
to
Am 27.10.2021 um 09:17 schrieb Reinhardt Behm:
> On 10/26/21 1:41 PM, Thomas Heger wrote:
>>
>> Da durch das Eintauchen Masse näher an den Erdmittelpunkt gelangt
>> (verglichen mit der Umgebung), entsteht durch die Erdrotation ein
>> Druck der Platte gegen den westlich liegenden Teil des Erdmantels.
>
> Hast du sie noch alle? Die Erde rotiert und die Platten bleiben liegen?
>>
>> Am Westrand bilden sich also Stauchungen, während am Ostrand
>> tendenziell Stück weggezogen werden.
>
> Na dann erklär doch mal, wieso hier in Taiwan die Ostküste steil aufragt
> mit ständigen Erdbeben (>100 in diesem Jahr mit signifikanter Stärke).
> Messen kann man, dass sich dort die philippinische Platte gegen die
> Eurasische bewegt.

Für Erdbeben hatte ich auch mal eine alternative Idee:

Erdbeben stammen danach eigentlich von der Sonne und werden durch
em-Kupplung des Sonnenmagnetfeldes mit den sogn. Birkeland currents auf
die Erde übertragen.

Von dort koppeln besagte Ströme magnetisch mit dem leitfähigen Material
an den Plattengrenzen und erzeugen einen ungekehrten Piezo-Effekt,
wodurch die Erde bebt.

Man kann zeigen, dass die Erdbeben besonders dort auftreten, wo
leitfähiges Material im Untergrund ist oder wo bestimmtes Gestein rel.
weit aus der Erde heraus ragt (in Bergen).

Daher meine ich, dass Erdbeben quasi 'elektrisch' sind und die Energie
dafür von der Sonne kommt.

> Erklär uns auch mal, wiese Australien schon zum zweiten Mal seit 1980
> sein National Grid (die Basis für lokale Koordinaten-Referenzen)
> korrigiert hat. Die messen nämlich, dass sich die australische Platte
> seit dieser Zeit um mehrere Meter verschoben hat.


Dieses ist etwas, wovon ich bisher noch nie etwas gehört habe.

Ich will dir die behauptete Tatsache mal glauben, habe aber derzeit
keine Meinung dazu.

> Wie bescheuert muss man eigentlich sein, alle Fakten zu ignorieren und
> ständig solchen geistigen Dünnpfiff zu vrebreiten.
>

Man kann überhaupt nie alle Fakten kennen, sondern immer nur einen Teil.

Ich war z.B. noch nie auf/in Taiwan und kann daher über die Küste di