Zumindest eine der folgenden Feststellungen ist notwendigerweise
falsch: (1)Atomare Objekte existieren unabh�ngig von menschlichen
Beobachtungen. (2)Der Raum bewirkt eine effektive Trennung von
Objekten. (3)Die Quantenmechanik ist richtig.�
So fasste der italienische Physiker Franco Selleri in seinem Klassiker
�Die Debatte um die Quantentheorie� (1983) das Trilemma, in dem sich
die Physik im Grunde seit 1935 befindet. Damals ver�ffentlichte Albert
Einstein gemeinsam mit Boris Podolsky und Nathan Rosen in Physical
Review (47, S.777) eine Arbeit mit einer Frage als Titel: �Can
quantum-mechanical description of physical reality be considered
complete?�
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...... dann weiter unten im Text ...
[zitat]
Einsteins �verborgene Variable�
Einstein glaubte fest an eine Antwort auf diese Frage: Nein. Er hielt
die Quantenmechanik � deren Entwicklung er selbst mit seiner
Beschreibung des photoelektrischen Effekts angetrieben hatte � f�r
unvollst�ndig, glaubte an �verborgene Variablen�, die u.a. die
Herrschaft der Kausalit�t wieder restaurieren k�nnen, im Sinne eines
�realistischen� Weltbildes, in dem der obige Satz (1) gilt. Aber auch
Satz (2), also die Lokalit�t, die ja auch das Gebot der speziellen
Relativit�tstheorie erf�llt, dass nichts schneller sein darf als das
Licht. �Ich kann nicht ernsthaft an die Quantentheorie glauben�,
schrieb Einstein, �weil sie mit dem Grundsatz unvereinbar ist, dass
die Physik eine Wirklichkeit in Zeit und Raum darstellen soll, ohne
spukhafte Fernwirkungen.�
Doch die Quantentheorie behielt Recht. Die �spukhaften Fernwirkungen�
sind heute als �Verschr�nkung� wohl gelitten und in vielen
Experimenten nachgewiesen. Die Annahme des �lokalen Realismus� � in
Selleris Formulierung: dass (1) und (2) gelten � hat sich als
unhaltbar erwiesen. Man kann z.B. zwei miteinander verschr�nkten
Photonen nicht voneinander unabh�ngige physikalische Eigenschaften
zuschreiben. Die ber�hmten Ungleichungen, als die John Bell die
Annahme des �lokalen Realismus� ausgedr�ckt hat, werden verletzt: Die
Korrelation zwischen den verschr�nkten Teilchen ist gr��er, als die
Ungleichungen erlauben.
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Den Vollst�ndigen Beitrag unter
<http://diepresse.com/home/techscience/wissenschaft/298420/print.do>
<http://diepresse.com/home/techscience/wissenschaft/298420/index.do>
fup2 de.sci.physik
--
Fritz