seit Kauf des Bresser Polaris bei Markus L. (bin ebenfalls ein
zufriedener Kunde - steinigt mich!) waren die (Wetter-)Möglichkeiten
für ausgiebige Beobachtungen noch nicht gegeben. Die kurzen Tests
zeigen mir aber, daß der 102mm Refraktor schon ordentliches leistet,
auch wenn das 10 mm Kellner eher bescheiden ist.
Mein Anliegen nun: In intrafocaler Einstellung mit 10 oder 25 mm
Kellner mit oder ohne Barlow /Zenitprisma sieht das Beugungsbild
fast gleich aus: schöne konzentrische Ringe, wobei der äußere recht
hell ist u. das Zentrum keinen ausgeprägten Leuchtpunkt hat. Farbe im
inneren ist bläulich. Stelle ich nun auf extrafocal ist der
Durchmesser wie zuvor, aber nix mit Beugungsringen, eher so ein
Geflimmere, kein blau. Mein Büchlein 'Tips&Tricks f. Sternenfreunde'
zeigt zwar eine Reihe von Beugungsbildern mit Fehlerbeschreibung, aber
mein Fall ist natürlich nicht konkret aufgeführt.
Wer hat ähnliche Probleme od. weiß was da los ist?
Gruß Jürgen
Jehova
> Stelle ich nun auf extrafocal ist der
> Durchmesser wie zuvor, aber nix mit Beugungsringen, eher so ein
> Geflimmere, kein blau.
Das ist die chromatische Aberration (Farbfehler). Das ist
verantwortlich dafür das es Dir den Kontrast im Vergleich zu einem
Achromaten beträchtlich herunterdrückt.
Ein Grünfilter beim Beugungsmuster testen hilft Dir dabei.
Du solltest Dir aber den Sky & Telescope Artikel besorgen.
>Mein Büchlein 'Tips&Tricks f. Sternenfreunde'
Hat das nicht der Wolfgang Paech geschrieben. Der mit
den abstrusen Theorien zur Auflösung von Spiegeletelskopen.
Steht in diesem Buch dieser Schwachsinn auch wieder?
In der deutschen Wissenschaftsgeschichte gibt es ja nun
die Diskussion über die Fälscher in der Wissenschaft. Warum
sollte so etwas auch nicht für die Amateurastronomie gelten?
> zeigt zwar eine Reihe von Beugungsbildern mit Fehlerbeschreibung, aber
> mein Fall ist natürlich nicht konkret aufgeführt.
Hast Du Zugang zu Sky&Telescope Archiv? Ich gebe Dir sonst den
Titel des Artikels, der sich mit dem beschäftigt. Oder Du kaufst Dir das
Buch von Richard Suiter.
Gruß,
Siegfried Gonzi
P.S. Hier mal ein interessanter Link für Dich
(beachte auch die Links darin; am Ende der Heimseite):
http://perso.club-internet.fr/legault/
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
> seit Kauf des Bresser Polaris bei Markus L. (bin ebenfalls ein
> zufriedener Kunde - steinigt mich!) waren die (Wetter-)Mglichkeiten
> fr ausgiebige Beobachtungen noch nicht gegeben. Die kurzen Tests
> zeigen mir aber, da der 102mm Refraktor schon ordentliches leistet,
> auch wenn das 10 mm Kellner eher bescheiden ist.
> Mein Anliegen nun: In intrafocaler Einstellung mit 10 oder 25 mm
> Kellner mit oder ohne Barlow /Zenitprisma sieht das Beugungsbild
> fast gleich aus: schne konzentrische Ringe, wobei der uere recht
> hell ist u. das Zentrum keinen ausgeprgten Leuchtpunkt hat. Farbe im
> inneren ist blulich. Stelle ich nun auf extrafocal ist der
> Durchmesser wie zuvor, aber nix mit Beugungsringen, eher so ein
> Geflimmere, kein blau. Mein Bchlein 'Tips&Tricks f. Sternenfreunde'
> zeigt zwar eine Reihe von Beugungsbildern mit Fehlerbeschreibung, aber
> mein Fall ist natrlich nicht konkret aufgefhrt.
> Wer hat hnliche Probleme od. wei was da los ist?
Bei einem achromatischen Refraktor braeuchtest Du auf alle Faelle einen
Farbfilter um die Verfaelschungen durch die chromatischen Aberationen aus
dem Beugungsbildern herauszuhalten. Wenn Du von Geflimmere redest deutet
das auf schlechstes seeing hin, d.h. die Qualitaet laesst sich dann
bestenfalls nur sehr schwer beurteilen.
Bzgl. Beurteilung der Beugungsbilder -> siehe Buch von D. Suiter.
Ciao Werner
Ja gerne !
> Wert als ein um Aufmerksamkeit ringender, in der NG immer negativ
> auffallender Ö-Streicher und dessen Anhänger.
Wenn meinst Du damit ?
Es gibt gewisse astronomische Läden die sich im Internet präsentieren.
Davon gibt es 3 Sorten:
1. Wenn man ein E-Mail dorthin sendet( um was zu bestellen, oder für
eine Anfrage) anworten die einen........sofort (innerhalb 1 oder 2
Tagen).
2. Sie antworten innerhalb 1 bis 2 Wochen.
3. Sie antworten gar nicht.
Oben genannter Mann in selbstständiger Position gehört zur Kategorie 1.
Man bekommt meistens innerhalb
weniger Minuten bis Stunden eine Antwort.
Falls man was zu bestellen hat und es nicht lagernd ist, wird es sofort
am nächsten Tag bei betreffender Firma von Ihm geordert. Er ist der
einzige Anbieter mit dem ich solch positive Erfahrung gemacht habe.
Eine Firma die hauptsächlich Vixen Produkte vertreibt und auch eine
Homepage(mit E-mail Anfrage) im Netz anbietet gehört
zur Kategorie (meiner Erfahrung nach) Nr. 3. Es mag vorkommen das sich
diese Firma manchmal doch entschließt ein Mail zu senden, was ich aber
bis jetzt leider nicht bestätigen kann.
Dann kommen noch diverse Läden die sich in Kategorie 2 einordnen lassen
( B.....r P......, I.......Sp......, usw.....).
Ein Betrieb fällt mir allerdings ein , der überhaupt nicht antwortet. Es
ist eine Firma in den USA(M....e) die Anfragen per Mail
überhaupt nicht beantwortet. Wenn man ein Fax sendet, dann bekommt man
höchstwahrscheinlich irgendwann mal ne Antwort. Wenn man mit dieser
nicht zufrieden ist, und dann nochmals anfragt , gibs nie wieder eine
Anwort!Die Generalvetretung in München bemüht sich allerdings dieses
Verhalten auszugleichen.
Nun frage ich mich: Was macht einen Kunden zu einem zufriedenen Kunden?
a) die tiefen Preise
b) gutes Kundenservice (schnelle Antwort, schnelle Lieferung, leichtes
aus-, bzw. umtauschen).
c) eine reichliche Auswahl
Tiefe Preise sind sicherlich in Ordnung und auch wünschenswert.
Eine reichliche Auswahl ist auch nicht schlecht(man muß nicht bei so
vielen Händlern bestellen)
Wenn es allerdings am Kundenservice mangelt, ist der Händler für mich
uninteressant!!!
Was nutzen mir Punkt a und c wenn ich lange auf ein Teil warten muß,
Probleme beim Umtausch (Reparatur)habe und nie eine Antwort bekomme. Gar
nichts.!Man ärgert sich höchstens darüber.
Für mich ist das entscheidene ob ich bei einem Händler kaufe vorallem
das Kundenservice. Natürlich dürfen die Preise nicht zu hoch sein . Sind
diese zwei Punkte einigermaßen in Ordnung, dann kaufe ich dort!
Verdienen will jeder, ist doch klar! Ich habe oft den Eindruck das Armut
eine Tugend ist. Meiner Meinung nach ist Geld wirklich nichts
schlechtes. Wenn einer gut verdient,warum nicht, seis im gegönnt.
Dieses Moralaposteldasein ist doch jämmerlich. Ich freue mich darüber
wenn ich wieder ab und zu ein paar Angebote , bzw.
Hinweise zu gewissen Teilen in der NG entdecke. Ob dies von einem
Händler kommt oder nicht, ist doch egal(Soll der Händler verdienen
soviel er will) .Wenn etwas überhand nimmt(zuviel Werbung), dann wird es
doch eh sofort im Keim erstickt(von einigen strengen
Sittenwächtern).Außerdem entscheidet ja letztendlich der Kunde was er
kauft, und dem stehen in der heutigen Zeit alle
Informationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Es gibt keinen Händler ( der über ein reichhaltiges Angebot verfügt) der
alle Stärken und Schwächen seiner Geräte kennt, bzw. alle Teile selbst
erprobt hat. Deshalb muß man sich selber auch einwenig informieren.
Schwarze Schafe (die Einen von vorn bis hinten anlügen) gibt es überall,
allerdings muß man ja nicht immer vom schlimmsten ausgehen. Deshalb ist
die Info vor einem Kauf wichtig. Man erkennt dann eh sofort , ob der
Händler einen über den Tisch ziehen will oder nicht!
So das wärs !
Grüße Wolfgang
> > Stelle ich nun auf extrafocal ist der
> > Durchmesser wie zuvor, aber nix mit Beugungsringen, eher so ein
> > Geflimmere, kein blau.
>
> Das ist die chromatische Aberration (Farbfehler). Das ist
> verantwortlich dafür das es Dir den Kontrast im Vergleich zu einem
> Achromaten beträchtlich herunterdrückt.
Ich bin mir nicht so sicher, daß das schon alles ist. Ich hab bei meinem
Mak den selben Effekt, nur halt ohne die Farben.
> Ein Grünfilter beim Beugungsmuster testen hilft Dir dabei.
> Du solltest Dir aber den Sky & Telescope Artikel besorgen.
> >Mein Büchlein 'Tips&Tricks f. Sternenfreunde'
> > zeigt zwar eine Reihe von Beugungsbildern mit Fehlerbeschreibung, aber
> > mein Fall ist natürlich nicht konkret aufgeführt.
Das Buch hab ich auch. Da paßts noch am ehesten zur Abbildungsfehler der
abfallenden Kannte. Ich glaub aber mittlerweile, daß es einfach normal
oder leicht defokusiert ist.
> Hast Du Zugang zu Sky&Telescope Archiv? Ich gebe Dir sonst den
> Titel des Artikels, der sich mit dem beschäftigt. Oder Du kaufst Dir das
> Buch von Richard Suiter.
Leider hab ich auf dem Homepage von S&T auf den ersten Blick nix
gefunden und das Buch ist mir zu teuer. Der Titel des Artikels sollte
bei der Suche aber helfen.
> http://perso.club-internet.fr/legault/
Wenns so aussehen sollte wie beim Legault dann wär an meinem Teleskop
echt was faul.
Joachim
Tja, haette er schon schreiben sollen, dass er den Mallits(sp?) Joseph meint, also
nicht Dich. Haettest aber auch selber 'drauf kommen koennen, oder hast
Du inzwischen schon Anhaenger :-)?
Martin Leibbrandt
mar...@ime.rwth-aachen.de
Echt schoen, wie sich alle .at-ler angesprochen fuehlen :-) Ich bin
sicher, es war der Mallits(sp?) Joseph gemeint. Siehe auch Siggis
Reaktion etwas weiter oben...
Martin Leibbrandt
mar...@ime.rwth-aachen.de
> a) wenn Du schon jemanden beschuldigst nenne wenigstens meinen Namen!
Der war gut! :-))))
SCNR
Klaus
--
$ locate .signature
$
> Schäme Dich für Deinen Händler nicht!
Markus L. ist wirklich in Ordnung u. kein berechenbarer Händler, der
nur den Reibach sucht. Ich habe ihn 2x je eine Stunde genervt u. die
hat er an dem Polaris garantiert nicht zurückverdient. Außerdem hat er
den Pegasus (der meinen Erwartungen nicht so ganz entsprochen hat)
ohne Worte zurückgenommen.
Allerdings war mir klar, wenn ich das Flag 'ML' setze, wird man kaum
noch meine Frage beachten...
Gruß Jürgen
> > seit Kauf des Bresser Polaris bei Markus L. (bin ebenfalls ein
> > zufriedener Kunde - steinigt mich!)
>
> Jehova
Respekt, auch ohne Kirche immer noch up to date.
> Das ist die chromatische Aberration (Farbfehler). Das ist
> verantwortlich dafür das es Dir den Kontrast im Vergleich zu einem
> Achromaten beträchtlich herunterdrückt.
Und das wirkt sich also nur in 'eine Richtung' aus, d.h. intrafocal
kann's super sein, nur andersrum nicht?
> Ein Grünfilter beim Beugungsmuster testen hilft Dir dabei.
> Du solltest Dir aber den Sky & Telescope Artikel besorgen.
> >Mein Büchlein 'Tips&Tricks f. Sternenfreunde'
> Hat das nicht der Wolfgang Paech geschrieben. Der mit
> den abstrusen Theorien zur Auflösung von Spiegeletelskopen.
> Steht in diesem Buch dieser Schwachsinn auch wieder?
..gell, den magst Du fast so wie den Roth!?
> Hast Du Zugang zu Sky&Telescope Archiv? Ich gebe Dir sonst den
> Titel des Artikels, der sich mit dem beschäftigt. Oder Du kaufst
> Dir das Buch von Richard Suiter.
Nein, muß man da Mitglied sein, bzw. ein Jahr lang Abo beziehen?
Buch wird demnächst gekauft.
http://perso.club-internet.fr/legault/
danke, den prima Link habe ich schon besucht; hat mal irgendsoein
Ö-Streicher mitgeteilt..
Gruß Jürgen
> Und mir ist es ein Rätsel, was das mit Beugungsringen zu tun hat?
Das hängt sicherlich mit der Interpretation von Beugungsringen ab:
a) gebeugtes Ringen: unfaire Sportart, wird manchmal in der
Astroszene angewandt
b)Der Astrohändler beugt die Ringe, solange sie noch heiß sind
c)Der arme Kunde beugt die Ringe solange, bis sie brechen
... und da bei mir eindeutig c) vorliegt, brauche ich jetzt fachliche
Hilfe!
Jürgen
> Farbfilter um die Verfaelschungen durch die chromatischen
> Aberationen aus dem Beugungsbildern herauszuhalten. Wenn Du von
> Geflimmere redest deutet das auf schlechstes seeing hin, d.h. die
> Qualitaet laesst sich dann bestenfalls nur sehr schwer beurteilen.
Definitiv gutes Seeing. Ich schrieb ja, das intrafocal alles schö
konzentrisch war, bis auf die Tatsache, daß nicht ein heller Punkt im
Zentrum, sondern der äußerste Ring am hellsten war. In extrafocal
entsprach das Bild in etwa der Abbildung (9) auf S. 46 des benannten
Büchleins: 'spärische Aberration', aber dies gilt dort für IF+EF.
> Bzgl. Beurteilung der Beugungsbilder -> siehe Buch von D. Suiter.
... gerade gestern erst den Karkoschka gekauft. Die Finanzdirektion
schöpft langsam Verdacht, warum das Hobby des 8-jährigen Sohnemanns
permanent weitere Unsummen verschlingt.
Gruß Jürgen
Hm, hab den Anfang nicht ganz mitgekriegt, sieht aber so aus, als ob
du einen Refraktor hast? Falls ja, dann folgendes abwandeln oder
ignorieren.
Beim Reflektor (speziell Newton) koennen
unterschiedliche IF- und EF-Bilder durch "Tube currents", also Seeing
im Rohr verursacht werden, wenn das Rohr noch nicht die
Umgebungstemperatur erreicht hat (was je nach Klima und Rohr eine
ganze Nacht lang nicht der Fall zu sein braucht, naemlich wenn die
Umgebungstemperatur sich im Winter zu schnell aendert).
Ausserdem kann bei einer abgesunkenen Kante eines der beiden Bilder
(weiss jetzt aber nicht mehr welches) verschmiert aussehen.
Martin Leibbrandt
mar...@ime.rwth-aachen.de
Habe ich hier was verpasst? Etwa, wie man die Ausgaben fürs Sternegucken
von der Steuer absetzen kann?
Kopfkratzend...
CS
>
>Kein Problem. Für die Entwicklungshilfe sind wir Ösis ja immer gerne
>bereit...
>
Leider sind unsere Kassen derzeit leer. Bitte habt Geduld!
Satanisch lachende Grüße, Jürgen
--
jue...@positech.de
> Die Sache ist so einfach nicht ! Natuerlich ist guter Service wichtig,
> reichhaltige Auswahl ebenfalls. Aber der Preis macht letztendlich die
> Musik.
Wenn das so ist, wie Du sagst, kaufen wir in Zukunft unsere Sachen
beim Mediamarkt zwischen Waschmaschinen und Videorekordern!?
Mediamarkt - Ich bin doch nicht blöd, oder was!?
Wo bleibt dann der so intensiv kultivierte Astro-Individualismus?
Klar man kann ja dann immer noch ein Astro-Physics kaufen! <hehehe>
Das ETX gibt es mittlerweile beim Karstadt. Man kann darauf warten
bis das ETX bei der Metro auftaucht, und über das Bresser Vertriebs-
netz sich die restlichen Meade-Produkte in den Regalen stapeln.
> Am besten kann man das bei den Autopreisen sehen, ein in Deutschland
> hergestelltes Auto kostet fast ueberall auf der Welt weniger, als es
> hier kostet (Jetzt fabuliere bitte keiner von hohen Lohnkosten und
> weiterem Unsinn ! Die deutschen Autos werden auch im Ausland nicht
> unter Herstellungspreis verkauft).
Stimmt nicht. Schaue Dir mal die Autopreise von Mercedes, BMW und
Audi in USA, Australien, Neuseeland, Singapur, Ägypten, etc. an.
Da tropfen Dir die Augen. Das ist noch echter Luxus!
> Fazit:
> Teleskope sind zu teuer hierzulande.
Tennis und Reiten war auch mal teuer, jetzt ist es Volkssport.
Golf ist als nächstes dran. Vielleicht kommt ja dann die Hobby-
Astronomie als nächstes und die Astro-Freaks müssen sich ein
neues Hobby suchen!?
> Die Haendler waren allerdings
> schoen daemlich, wenn sie freiwillig (d.h. ohne "Not") ihr Preisniveau
> senken wuerden. Man kann H. Ludes sicher nicht vorwerfen, dass er
> seine Firma zum Gelderwerb und nicht etwa aus Langeweile betreibt.
Noch nie was von "Angebot und Nachfrage" und "Konkurrenz belebt das
Geschäft"
gehört. Du kommst wohl aus dem Osten!? ;-)
Clear skies and open minds,
Joachim Engel
mailto:jengel-...@engel-edv.de
> Mein Anliegen nun: In intrafocaler Einstellung mit 10 oder 25 mm
> Kellner mit oder ohne Barlow /Zenitprisma sieht das Beugungsbild
> fast gleich aus: schöne konzentrische Ringe, wobei der äußere recht
> hell ist u. das Zentrum keinen ausgeprägten Leuchtpunkt hat. Farbe im
> inneren ist bläulich. Stelle ich nun auf extrafocal ist der
> Durchmesser wie zuvor, aber nix mit Beugungsringen, eher so ein
> Geflimmere, kein blau.
Ich will ja nun nicht die Pferde scheu machen, aber das Oberndorfer
SuW-TB "Fernrohr-Selbstbau" sagt genau zu diesem Fall: Über- oder
unterkorrigierte Optik --> unbrauchbar, Umtausch.
"Intakte" Optiken haben m.W. ein identisches intra-/extrafokales
Beugungsbild. Trotzdem würde ich das Rohr nicht gleich ins Reisfeld
schmeißen, vielleicht war das Seeing den Abend nicht gut. Wie sah denn
das fokale Bild aus - gabe es hier konzentrische Beugungsringe?
Bei meinem Uranus-Refraktor habe ich mittlerweile festgestellt, daß auch
dessen Optik eine Zeit zur Temperaturanpassung braucht. Also nicht gleich
aus der warmen Stube raus mit dem Teleskop in die Winterlandschaft und
solche empfindlichen Prüfungen vornehmen, auch wenn's ein Refraktor ist.
;)
--
Bye 4 now, Gesellschaft für volkstümliche
Michael Jamiga BBS Kiel Astronomie (GvA) - Gruppe Kiel
Hallo Ö-Streicher!
> c) wenn Du hier erwartest das wir alle Freunde sind und uns jeden Tag in
> der früh Dankesemails zuschicken, bist Du falsch am Platz.
Hey! Das wäre zur Abwechselung ja mal was neues.
Grüße!
Christoph
Hallo Joachim!
> Wenn das so ist, wie Du sagst, kaufen wir in Zukunft unsere Sachen
> beim Mediamarkt zwischen Waschmaschinen und Videorekordern!?
>
> Das ETX gibt es mittlerweile beim Karstadt. Man kann darauf warten
> bis das ETX bei der Metro auftaucht, und über das Bresser Vertriebs-
> netz sich die restlichen Meade-Produkte in den Regalen stapeln.
>
Das klingt, als würde Dir das nicht passen.
Wenn der Preis stimmte (zb. 50%), würde ich ein ETX auch in der
Pommes-Bude kaufen.
Ich sehe auch keinen Grund das anders zu machen.
Grüße!
Christoph
> Das klingt, als würde Dir das nicht passen.
> Wenn der Preis stimmte (zb. 50%), würde ich ein ETX auch in der
> Pommes-Bude kaufen.
> Ich sehe auch keinen Grund das anders zu machen.
Igitt, fettverschmierte Meniskuslinsen! Näää ... ;-)
50% von was?
ETX zum Preis von 9,95 DM von pakistanischen Kindern
in Zwangsarbeit zusammengelötet, kollimiert wie A&F?
Die Kosumenten-Stiftung-Warentest-Preisskala ist nach
unten offen. Wo wird das Ganze nur enden? <grusel>
Umweltverschmutzung wegen Einweg-Wegwerf-Teleskopen?
Verblödung von Teleskop-abhängigen Astro-Kids, die
weder Schreiben noch Lesen können, dafür aber alle
Bauarten von Refraktoren und Reflektoren in allen
Längen und Öffnungsgrößen besitzen.
Keiner ist mehr stolz auf sein NEWTON!!!
Unser eins erzählt Ihnen dann als Opa, was es für eine
wunderschöne Zeit damals war, als die Hobby-Astronomie
noch etwas Besonderes war und einige wenige Verschworene
sich bei ihren Dealern trafen, um sich den nächsten Schuß
zu setzen, sprich ein Teleskop für noch mehr Geld zu kaufen?
Wir werden's noch erleben!
> Hm, hab den Anfang nicht ganz mitgekriegt, sieht aber so aus, als
> ob du einen Refraktor hast? Falls ja, dann folgendes abwandeln
oder
> ignorieren.
????? nun ja, Refraktor steht im Betreff. Aber wie darf ich Dein
Hinweis "abwandeln" verstehen?
Gruß Jürgen
> Habe ich hier was verpasst? Etwa, wie man die Ausgaben fürs
> Sternegucken von der Steuer absetzen kann?
>
> Kopfkratzend...
Vielleicht eine Spur zu wörtlich genommen (aber wenn ich jetzt noch
ein, zwei Okulare u. weitere Bücher anschaffe, fällt die Nähmaschine
für Weihnachtenden wieder ins Wasser.
Übrigens guter Tipp: ich werde meinen Bruder (=Steuerberater) mal
fragen, wie das mit dem Absetzen außerordentlicher Belastungen bei
den Finanzämtern gehandhabt wird...
Gruß Jürgen
> Ich will ja nun nicht die Pferde scheu machen, aber das
Oberndorfer
> SuW-TB "Fernrohr-Selbstbau" sagt genau zu diesem Fall: Über- oder
> unterkorrigierte Optik --> unbrauchbar, Umtausch.
oh no! Sollte dies mein Lebensschicksal werden. Wenn mir das gleiche
wie beim Bresser Jagd passiert, wird mir Bresser wahrscheinlich eine
einmalige Abfindung zahlen mit der Auflage, nie mehr bei denen
einzukaufen.
> "Intakte" Optiken haben m.W. ein identisches intra-/extrafokales
> Beugungsbild. Trotzdem würde ich das Rohr nicht gleich ins
Reisfeld
> schmeißen, vielleicht war das Seeing den Abend nicht gut. Wie sah
> denn das fokale Bild aus - gabe es hier konzentrische
> Beugungsringe?
Fokal konnte ich bei den wenigen Versuchen bisher nicht meckern; die
Sterne werden relativ scharf u. punktförmig abgebildet
(Beugungsbildchen habe ich dabei nicht bewußt wahrgenommen, muß das
nächste Mal speziell darauf achten). Nur das 10er Kellner ist halt
mäßig: An Jupiter kann ich die "roten Striche" nicht weiter auflösen
u. Saturn zeigt keine C-Teilung. Aber z.B. eps-lyr doppel/doppel
geht einwandfrei zu trennen (ist aber sicherlich bei 2.4" kein
Kunststück).
Wie beurteilst Du die mitgelieferten Okulare?
Ich bin z.Zt. noch recht entspannt u. warte auf die nächste gute
Testgelegenheit. Nur die extreme Asymmetrie der Beugungsbilder
unabhänhig von Okular, Barlow oder Prisma hat mich stutzig gemacht
u. das will ich geklärt wissen.
Gruß Jürgen
PS: Hast Du schon mal Erfahrung mit einem selbstgebasteltem
künstlichen Stern gesammelt?
Du lieber Gott, bin nativer Schwabe und per Geburtsdefinition sparsam,
wir muessen ja die gaengigen Klischees pflegen.....
Bye !
JN
> hat er an dem Polaris garantiert nicht zurückverdient. Außerdem hat er
> den Pegasus (der meinen Erwartungen nicht so ganz entsprochen hat)
> ohne Worte zurückgenommen.
Sei doch so nett und schildere den Leuten, was am Pegasus auszusetzen
war.
Ich weiß, wir hatten die Sache zwar schon per Mail bekrakelt, aber ein
kurzer Erlebnisbericht aus erster Hand wäre bestimmt für die
interessant, die mit dem Gedanken spielen, sich das Teil zuzulegen.
ich schrieb:
>> hat er an dem Polaris garantiert nicht zurückverdient. Außerdem
>> hat er den Pegasus (der meinen Erwartungen nicht so ganz
>> entsprochen hat) ohne Worte zurückgenommen.
Du schriebst:
> Sei doch so nett und schildere den Leuten, was am Pegasus
> auszusetzen war. Ich weiß, wir hatten die Sache zwar schon per
> Mail bekrakelt, aber ein kurzer Erlebnisbericht aus erster Hand
> wäre bestimmt für die interessant, die mit dem Gedanken spielen,
> sich das Teil zuzulegen.
Zum Pegasus wollte ich eigentlich nichts posten, da ich mit dem
130er Spiegel (900 mm BW) nur sehr wenig beobachtet habe, und daher
nicht qualifiziert beurteilen kann. Aber Du hast recht, mit meiner
Bemerkung oben sollte ich die Sache wenigstens relativieren.
Nachdem Markus ja mal den Pegasus vorgestellt u. hochgelobt hatte,
habe ich meinen ursprünglicher Ansatz, den Uranus zu kaufen,
aufgrund der besseren EQ4 beim Pegasus umgeschmissen. Zwar hatte
Markus damals geantwortet, der Anfänger würde wohl eher mit dem
Refraktor klarkommen, aber ich sagte mir einfach, einen solchen kann
man einzeln für 500,- später immer noch mal kaufen u. draufsetzen.
Zurück zum Pegasus: Um einigermaßen vergleichen zu können, hatte ich
direkt den Aldi/Tchibo(mit 1" Okulare) danebenstehen. Seeing war
durchaus brauchbar (beim 76er Spiegel konnte ich 175-fach voll
nutzen). Für den Preisfaktor 7 hatte mir der Pegasus viel zu wenig
Aha-Erlebnisse geliefert. Am Planeten war die Schärfe nicht besser,
nur Gesichtsfeld u. Helligkeit ergaben Vorteile. Überhaupt waren die
Sterne nicht knackig scharf u. ich hatte den Eindruck, der ist nicht
gut kollimiert. Daraufhin habe ich selbst minimal nachjustiert, aber
mit nur mäßigem Erfolg. Als Markus später mit seiner Testeinrichtung
überprüfte, bescheinigte er, daß optimal eingestellt sei. Vielleicht
ist die Hauptursache tatsächlich der Fangspiegel, dessen
Gehäusedurchmesser bei ca. 47 mm liegt. Das kann schon Kontrast u.
Schärfe kosten u. entspricht nach der einfachen Formel ja nur einem
äquivalentem Refraktordurchm. von 83 mm. Also habe ich nochmals ins
Scheckbuch gegriffen u. den Refraktor gekauft. Mir war in dem Moment
klar, daß der Reflektor, der mir in 1-2 Jahren ins Haus kommt,
minimal 200mm Öffnung hat u. selbstgebaut ist.
Drei Dinge noch:
1. Der Pegasus ist möglicherweise gut für Astrofotografie geeignet.
2. danieL hat kürzlich gepostet, daß er visuell zufrieden ist.
3. Markus hat für seinen Test nur erstklassige Okulare verwendet,
auf die Frage ob er auch mit den Originalen teste: "..ich bin doch
nicht blöd.."
Bresser sollte vielleicht bei der 'professional Line' überlegen,
ober Kellner für 35,- (der EK liegt von mir geschätzt bei 3,50 DM)
die Gesamtleistung nicht deutlich schmälern. Lieber nur ein Okular
beilegen u. das sollte vernünftig sein.
Gruß Jürgen
Du siehst das falsch. Heute, wie in Zukunft wird das ETX von einem Stab
aus Meade-Ingenieuren in liebevoller Handarbeit zusammen gesetzt. Na,
gut -ein Meade-Ingenieur hat Schlitzaugen und ist im Schnitt nur 1,2m
groß.
> Unser eins erzählt Ihnen dann als Opa, was es für eine
> wunderschöne Zeit damals war, als die Hobby-Astronomie
> noch etwas Besonderes war und einige wenige Verschworene
> sich bei ihren Dealern trafen, um sich den nächsten Schuß
> zu setzen, sprich ein Teleskop für noch mehr Geld zu kaufen?
Tja, das ist nun leider das Schiksal jeder Art von Nostalgie. Mein
zukünftiger Enkel, Jean-Luc Heemann, wird wahrscheinlich einfach nur
sagen:"Computer! Das Objekt oben, links 10000fach vergrößern!.....Oh,
das ist ja die Erde."
Grüße!
Christoph
Hups sorry. Naja, abwandeln wie in: Refraktoren neigen weniger zu
"tube currents" als Reflektoren, weswegen dann dieser Fall weniger
wahrscheinlich wird (aber nicht unmoeglich, deswegen Teleskop gut
auskuehlen lassen). Ausserdem sind abgesunkene Kanten nur bei Spiegeln
moeglich, beim Refraktor hingegen koennen aehnliche Effekte durch
ueber- bzw. unterkorrigierte Optiken entstehen. Allerdings, wie Siggi
schon meinte, kann es durchaus normal fuer die Bauart sein. Wenn die
Sterne schoen als Punkte abgebildet werden und Doppelsterne gut zu
trennen sind, und Planetendetails mit Farbfilter gut erkennbar sind,
dann ist das Teleskop wohl in Ordnung. All das haengt natuerlich auch
besonders vom Seeing ab, was in den allermeisten Faellen hier in
Deutschland das entscheidende "Qualitaetskriterium" ist.
Martin Leibbrandt
mar...@ime.rwth-aachen.de
> > ..gell, den magst Du fast so wie den Roth!?
> Roth: bekommt nur Wheinachtskarte
> Paech: bekommt Geburtstag- und Wheinachtskarte
.. jetzt die ultimative Herausforderung: WAS BEKOMMT B.G. ?????
Jürgen
> > "Intakte" Optiken haben m.W. ein identisches intra-/extrafokales
> > Beugungsbild.
>
> Wenn intakt bedeutet, daß es sich um einen perfekten Apochromaten
> handelt.
U.a. - ja. ("Perfekt" wollte ich nicht schreiben - keine Optik ist
perfekt.).
> Also. Das das Beugungsbild auf einer Seite des Fokus verschmiert
> aussieht
> ist bei einem Fraunhofer *normal*. Das ist einfach so. Das sagt noch
> lange nichts über die Qualität eines Fraunhofer aus.
Okay. Das wird Jürgen beruhigen. :)
>> Also. Das das Beugungsbild auf einer Seite des Fokus verschmiert
>> aussieht
>> ist bei einem Fraunhofer *normal*. Das ist einfach so. Das sagt
>> noch lange nichts über die Qualität eines Fraunhofer aus.
> Okay. Das wird Jürgen beruhigen. :)
"..das ist einfach so". Ok ok, ich frag ja gar nicht mehr nach
Erklärungen.
Eins lehrt uns die Geschichte: Sei froh u. zuversichtlich; es könnte
schlimmer kommen: und ich war froh u. zuversichtlich - und kaufte
wieder einen Bresser. :-)
Übrigens: Falls mein Problem verbal nicht so rüberkam, kann der
geneigte Beugungsbildchenfetischist ein wenig "klarer" sehen unter
www.home.t-online.de/home/j.balz/juergens.htm
Ist noch 'under construction'. Zumindest kann man die Dinge optisch
besser rüberbringen.
Gruß Jürgen
Joachim Engel <jen...@engel-edv.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3850FF...@engel-edv.de...
[... veilfach durchgekautes über Teleskoppreise in Deutschland
geschnippt...]
> Noch nie was von "Angebot und Nachfrage" und "Konkurrenz belebt das
> Geschäft"
> gehört. Du kommst wohl aus dem Osten!? ;-)
Ach, wir im Osten haben das ganz schnell gelernt ;-))
Grüsse
Stephan
> > Noch nie was von "Angebot und Nachfrage" und "Konkurrenz belebt das
> > Geschäft"
> > gehört. Du kommst wohl aus dem Osten!? ;-)
>
> Ach, wir im Osten haben das ganz schnell gelernt ;-))
Ja, ich weiß.
Schneller als mancher Vollkasko-Wessi oder -Ösi! ;-)
> Du lieber Gott, bin nativer Schwabe und per Geburtsdefinition sparsam,
> wir muessen ja die gaengigen Klischees pflegen.....
LOL!
Ich oute mich als ewig nörgelden Franken! ;-)
> Du siehst das falsch. Heute, wie in Zukunft wird das ETX von einem Stab
> aus Meade-Ingenieuren in liebevoller Handarbeit zusammen gesetzt. Na,
> gut -ein Meade-Ingenieur hat Schlitzaugen und ist im Schnitt nur 1,2m
> groß.
LOL. =:-)
> Tja, das ist nun leider das Schiksal jeder Art von Nostalgie. Mein
> zukünftiger Enkel, Jean-Luc Heemann, wird wahrscheinlich einfach nur
> sagen:"Computer! Das Objekt oben, links 10000fach vergrößern!.....Oh,
> das ist ja die Erde."
Du Träumer! ;-)
Wann kommt Dein Enkel zu Welt? In hundert Jahren?