Am 22.01.2012 10:40, schrieb Thomas Koller:
> Lothar Wiese<
lothar...@web.de> wrote:
>> Am 21.01.2012 16:15, schrieb Thomas Koller:
>>> Lothar Wiese<
lothar...@web.de> wrote:
>>>> Wenn ich gleich geschrieben hätte, dass das Problem sehr kompliziert
>>>> werden kann, wäre das vielleicht nicht angekommen. In meinem anderen
>>>> Posting habe ich einiges dazu geschrieben. Logischer Schluss aus der von
>>>> mir vorgeschlagenen Vereinfachung des Problems ist meinerseits, dass aus
>>>> Erdrichtung wegen deren Abschirmung weniger Einschläge stattfinden dürften.
>>>
>>> Ich finde in deinem anderen posting auch keine Begründung, warum nur
>>> Einschläge aus Erdrichtung zählen sollten.
>>
>> Ich habe ja auch hier oben und dort genau das Gegenteil behauptet.
>> Abschirmung => weniger Einschläge. Nichts weiter.
>
> Es ging mir auch nicht um das was du "dort oben" geschrieben hast,
> sondern dass du auf meine Nachfrage, warum nur Objekte aus einer
> Richtung zählen sollten, diesen Link als Begründung gepostet hattest.
Diese Frage habe ich in den Postings überhaupt nicht erkannt, sondern
als logisch angesehen, dass nur das Verschwinden von Objekten gemeint
sein könne. Weniger Treffer durch ein anderes Objekt => ja, mehr Treffer
durch ein anderes Objekt (die Erde) => nein. Mein Hinweis darauf war der
Schatteneffekt oder die Absorption. Für den gegenteiligen Effekt sehe
ich keinerlei Hinweis.
> Sind wir uns nun also einig, dass das ein Exkurs in eine falsche Richtung
> war und dort auch keine derartige Begründung zu finden ist?
Falls Du nach einer Erhöhung von Treffern aus Erdrichtung suchst, ist
das kein Exkurs in eine falsche Richtung, sondern nur der vorsichtige,
Dich möglichst nicht beleidigen wollende Hinweis, dass so eine Suche
nach etwas, für das es kaum Hinweise gibt, schwierig werden dürfte.
> Somit ist die Frage wieder offen (und unbeantwortet) welchen Grund
> es denn geben sollte Objekte aus anderen Richtungen zu ignorieren?
Diese Frage verstehe ich immer noch nicht, weil ich nichts von so einer
Ignoranz von Objekten aus *anderen* Richtungen weiß. Erst mal kommen
doch alle Richtungen infrage. Dann kann man die Objekte nach ihrer
wahrscheinlichen Herkunft untersuchen. Aus der durch gebundene Rotation
*einen* festen Erdrichtung könnten wegen Abschirmung (Schatteneffekt)
weniger Objekte treffen.
Der Asteroidengürtel und dessen Umlaufbahn um die Sonne sind ein
Kriterium für erhöhte Häufigkeit. Die Bahnbewegung des Systems Erde -
Mond mit seiner Ausrichtung dazu, die Bahnänderungen beim Vorbeiflug von
Objekten an Planeten,... verteilen diese Objekte so, dass auch Treffer
aus anderen Richtungen als der Hauptebene der häufigsten Bewegung von
Objekten im Sonnensystem vorkommen.
Senkrecht zur Ebene der häufigsten Bewegungen im Sonnensystem (dafür
gibt es vermutlich auch einen Fachbegriff) sind Bewegungen und dadurch
die Herkunft von Objekten vermutlich weniger wahrscheinlich. Daraus
könnte man vermutlich eine geringere Trefferhäufigkeit aus diesen
Richtungen ableiten. Ob man an Mondkratern feststellen kann, aus welcher
Richtung der Treffer stattfand? Wie groß ist der Einfluss vorheriger
gravitativer Ablenkungen?
Wenn man alle diese möglichen Hinweise analysiert, kann sich vielleicht
zeigen, dass Stöße von Objekten aus Richtungen orthogonal der Bahnebene
tatsächlich weniger häufig sind. Diese bei den Treffern ganz ignorieren
zu wollen, halte ich für voreilig. Vielleicht ist deren Anteil aber so
gering, dass man sich bei der Untersuchung den Fehler leisten kann.
MfG
Lothar W.