In der globalen Durchschnittsoberfl�chentemperatur
befindet sich meiner Meinung nach ein 30- bzw. 60-j�hriger Zyklus.
Siehe Grafik unten auf der Seite: http://markusgronotte.de
Jetzt habe ich �berlegt, was es wohl f�r M�glichkeiten
gibt, die zu diesen Schwankungen f�hren k�nnen.
Die erste M�glichkeit w�ren Ver�ndernugen in Ozeanischen Str�mungen.
Diese M�glichkeit m�chte ich zun�chst einmal ignorieren.
Als Ursache f�r GRO�E Eiszeiten sind ja mehr oder weniger
sicher die Milankowich-Zyklen ausgemacht...
http://de.wikipedia.org/wiki/Milankowich-Zyklen
Jetzt habe ich �berlegt, ob es sowas vielleicht auch in
kleiner gibt. Ich meine im Verh�ltnis zu Sonne sind
die Massen von Jupiter und Saturn zwar noch recht klein,
aber ein Einfluss auf die Erdumlaufbahn MUSS ja
zwangsl�ufig vorhanden sein.
Meine �berlegung ist nun ganz einfach, ob zwischen
Erde auf der einen Seite und Saturn und Jupiter auf
der anderen Seite eventuell irgendwelche Resonanzen
existieren, die eine Zyklendauer von 30 oder 60 Jahren
aufweisen.
Wei� da jemand von euch zuf�llig etwas? Mein Ziel ist ganz
einfach das Prinzip der Milankowich-Zyklen auf Bahnver�nderungen
durch Saturn und Jupiter zu �bertragen.
Ich habe hier mal meinen Gedankenansatz etwas weitergef�hrt.
Synodische Umlaufzeit Saturn: 1 Jahr und 12,8475 Tage
Synodische Umlaufzeit Jupiter: 1 Jahr und 33,6375 Tage
Hinweis: Die Synodische Umlaufzeit ist die Zeit, in der
Sonne, Erde und Planet wieder in einer geraden Linie stehen.
Meine Berechnung hat ergeben, dass es f�r Saturn 28,429 Jahre
dauert, bis die Konjunktion (Sonne, Erde und Planet auf einer
gerade Linie) wieder einer sehr �hnlichen Stelle auftaucht.
Beim Jupiter sind es 10,858 Jahre.
Mein Problem ist nun, die Resonanz f�r die Konstellation
von Sonne, Erde, Jupiter und Saturn auf einer Linie
zu berechnen. Denn das ist notwendig, um das Gedankenexperiment
abzuschlie�en, weil der Gesamtzyklus der Klimaschwankung
bei etwas mehr als 60 Jahren liegt.
Die Frage ist also wahrscheinlich relativ simpel:
Welche Zeit vergeht, bis Sonne, Erde, Jupiter
und Saturn jedes Mal wieder UNGEF�HR auf einer Linie sind.
Das vorl�ufige Ergebnis f�r Saturn alleingenommen
finde ich sehr vielversprechend.
Gru�,
Markus Gronotte - http://www.markusgronotte.de
die Klimatologen haben diesen 30-jährigen Zyklus "gemacht".
Denn von Klima sprechen diese erst wenn sie Statistiken über mindestens 30
Jahre beisammen haben.
Statistiken mit Zeitreihen kürzer als 30 Jahre bezeichnet man als Wetter.
Wenn man sich langfristige Klima-Daten ansieht, erhält man nur alle
dreissig Jahre andere Werte, denn innerhalb von einem 30-Jahre-Zyklus
blieben diese Werte definitions-gemäss konstant, weil per Übereinkunft in
einem 30-Jahres-Abschnitt alles gemittelt wurde.
Alf
Am 24.12.2009, 10:28 Uhr, schrieb Markus Gronotte <rasul...@gmx.de>:
> Hallo zusammen,
>
> In der globalen Durchschnittsoberflächentemperatur
> befindet sich meiner Meinung nach ein 30- bzw. 60-jähriger Zyklus.
> Siehe Grafik unten auf der Seite: http://markusgronotte.de
>
> Jetzt habe ich überlegt, was es wohl für Möglichkeiten
> gibt, die zu diesen Schwankungen führen können.
>
....
Erstellt mit Operas revolutionärem E-Mail-Modul: http://www.opera.com/mail/
>
> Hallo Markus,
>
> die Klimatologen haben diesen 30-j�hrigen Zyklus "gemacht".
>
> Denn von Klima sprechen diese erst wenn sie Statistiken �ber
> mindestens 30 Jahre beisammen haben.
> Statistiken mit Zeitreihen k�rzer als 30 Jahre bezeichnet man als
> Wetter.
>
Nee. Wetter sind die meteotologischen Ph�nomene die jeden Tag
stattfinden, Sonne, Regen, Wind, Neble, Schnee, usw.
Es ist das was wir gef�hlsm�ssig vom Klima mitbekommen.
>
Klima ist die Statistik dazu, egal �ber welchen Zeitraum.
Nat�rlich sind Statistiken �ber einen l�ngeren Zeitraum aussagekr�ftiger
bez. der Gesamtheit als kurzzeitige Statistiken.
Daraus kann man Wahrscheinlichkeitsaussagen f�r die Zukunft treffen,
zumindest rein theoretisch, aber leider auch nur als statistische Werte.
Also keine langfristigen Aussagen �ber das Wetter. Die Statistik des
Klimas ist immer nur eine Hinterher-Statistik weil wir "alle"
Einflussfaktoren nicht kennen.
>
Wetter und Klima sind komplexe chaotische Systeme. Das heisst, selbst die
statistischen Aussagen haben einen sehr hohen Unsicherheitsgrad.
>
Also ein menschliches Gef�hl, wie das Klima wird, w�rmer, oder sonstwie
ist v�llig wertlos. Dazu ist die Zeit unserer pers�nlichen
Lebenserfahrung zu kurz. Da aber liegt auch schon das Akzeptanzproblem
der Klimaproblematik. Wir akzeptieren nur schwer bis gar nicht, Dinge von
denen wir uns nicht selber, zumindest einigermassen, �berzeugen konnten.
>
> Wenn man sich langfristige Klima-Daten ansieht, erh�lt man nur alle
> dreissig Jahre andere Werte, denn innerhalb von einem 30-Jahre-Zyklus
> blieben diese Werte definitions-gem�ss konstant, weil per �bereinkunft
> in einem 30-Jahres-Abschnitt alles gemittelt wurde.
>
Kommt halt drauf an, welche Daten man sich ansieht.
>
--
Selber denken macht klug.
ich wollte lediglich erkären, warum der Markus einen 30-Jahres-Zyklus in
Klima-Statistiken zu erkennen glaubte und nach physikalischen Ursachen
suchte, ohne zu wissen, daß diese vermeintliche 30-Jahres-Perioden alleine
mit den von Klimatologen vereinbarten Klima-Normal-Perioden von 30 Jahren
erklärbar sind.
Klar ist kurzfristiges Geschehen ist als Wetter, und langfristiges
Geschehen als Klima definiert.
Deshalb haben sich die Wetterfrösche und Klima-Forscher international auf
einen 30-Jahres-Zeitraum für Klima-Statistiken verständigt, um relativ
belanglose Wetter-Ausreisser von langfristigen klimatischen Schwankungen
abzugrenzen, wie mir ein erfahrener Klima-Forscher vor einigen Jahren
erzählte:
"20 Jahre wären für aussagekräftige Klima-Statistik zu kurz, 50 Jahre
wären unnötig lang.
Also hat man sich international auf 30 Jahre für Statistik-Zeiträume
geeinigt, ab denen man vom Klima spricht. Darin mitteln sich genügend
Ausreisser-Jahre mit normalen Jahren zu aussagekräftigen Mittelwerten über
das Klima."
Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Klima:
"Ausgehend von der Problematik der Referenzzeiträume hat die
Weltorganisation für Meteorologie sogenannte Klimanormalperioden
festgelegt. Diese umfassen einen fest definierten Referenzzeitraum von 30
Jahren. Die festgelegten Intervalle sind die schon abgeschlossenen
Zeiträume von 1931 bis 1960 und 1961 bis 1990, sowie die derzeitige
Klimanormalperiode von 1991 bis 2020. Sie dienen unter anderem der
Vergleichbarkeit der klimatischen Größen untereinander und werden hierbei
vor allem zur Darstellung dieser Größen in Klimadiagrammen herangezogen.
Viele Prognosen der zukünftigen Klimaentwicklung beziehen sich hierbei auf
das Jahr 2050, also das Ende der nächsten Klimanormalperiode."
Darum glaubte der unerfahrene Markus einen 30-Jahres-Zeitraum zu erkennen,
in Wirklichkeit sah er nur die von den Klimatologen vereinbarte
30-Jahres-Mittelung der Statistik im Vergleich zum kurzfristigen
Wetter-Geschehen herausblitzen.
-
Wenn man aber die betreffende Grafik ansieht, sind die Werte alles
andere als konstant.
Der vermutete Zyklus bezieht sich ja auch auf steigende/fallende
Trends - was sich durch eine geᅵnderte Bezugszahl nicht erklᅵren lᅵsst.
Obgleich ich die Grafik hier nicht so ganz verstehe (wovon weicht hier
was ab?), kann ein dreimal verᅵnderter Offset die Trends nicht erklᅵren.
Eigentlich wᅵrde ich in dem Fall auch deutliche Sprᅵnge in der Grafik
erwarten.
Gruᅵ,
Detlef
--
Dr. Detlef Mᅵller,
http://www.mathe-doktor.de oder http://mathe-doktor.de
> Der vermutete Zyklus bezieht sich ja auch auf steigende/fallende
> Trends - was sich durch eine geᅵnderte Bezugszahl nicht erklᅵren lᅵsst.
> Obgleich ich die Grafik hier nicht so ganz verstehe (wovon weicht hier
> was ab?), kann ein dreimal verᅵnderter Offset die Trends nicht erklᅵren.
> Eigentlich wᅵrde ich in dem Fall auch deutliche Sprᅵnge in der Grafik
> erwarten.
Das peinliche an eurer Argumentation ist nur,
dass dann die gesamte Globale Erwᅵrmung ein statistischer Dreckeffekt wᅵre ;-)
Gruᅵ,
Markus
> Das peinliche an eurer Argumentation ist nur,
> dass dann die gesamte Globale Erwärmung ein statistischer Dreckeffekt wäre ;-)
>
Das peinliche an Ihren Postings ist, dass Sie trotz amtlich bestätigter
mathematischer Unfähigkeit immer wieder mit verrückten Ideen
daherkommen.
Alois Steindl
--
Alois Steindl, Tel.: +43 (1) 58801 / 32558
Inst. for Mechanics and Mechatronics Fax.: +43 (1) 58801 / 32598
Vienna University of Technology, A-1040 Wiedner Hauptstr. 8-10
Verstehe ich nicht so ganz.
Vielleicht, wenn man "zyklisch" ganz eng so auffasst,
daᅵ es (nach 60 Jahren) wieder von vorn beginnt.
Das Fallen und Steigen hier spricht ja einer langfristig
steigenden Tendenz nicht entgegen.
> Das Fallen und Steigen hier spricht ja einer langfristig
> steigenden Tendenz nicht entgegen.
Das habe ich auch nicht behauptet.