ich hoffe, dass das die richtige Gruppe ist für diese Frage (es ist
etwas eilig, der Aufbau soll am nächsten Samstag stattfinden *g*):
Ich möchte ein Wasserbett aufbauen in der Wohnung meiner Freundin.
Gibt es Grundregeln, wie ein Haus beschaffen sein muss, in dem man ein
Wasserbett aufstellt?
Das Bett hat ca. 160x200, es wird gebraucht gekauft, ich habe etwa 700
kg Wassergewicht ausgerechnet (also etwa zehn Menschengewichte *g*).
Eigentlich sollte doch JEDE Decke ein Gewicht von 10 - 15 Personen auf
dieser Grundfläche tragen müssen, oder?
Ich habe mal gehört, dass in praktisch jedes Haus, das KEINEN
Holzboden hat, ein Wasserbett problemlos aufgebaut werden kann. Stimmt
diese Aussage?
Da mir weder die Mieter noch die Eigentümer ungefähr sagen können,
wann dieses Haus gebaut wurde und wie es beschaffen ist, bin ich etwas
unsicher. Die Mieter GLAUBEN, es sei ein altes, restauriertes
Fachwerkhaus, aber das einzige, was an Fachwerk entfernt erinnert,
sind ein paar Holzbalken, die in den oberen Zimmern stehen (u. a. in
dem Zimmer, in dem das Bett aufgebaut werden soll).
Andererseits GLAUBT eine der Mieterinnen (gleiche Wohnung, ist ne WG),
dass die beim Rausreissen des alten Teppichs Estrich gesehen zu haben,
sie meinte, sie würde sich daran erinnern, wenn dort Holzboden gelegen
hätte.
Was tun? Aufstellen oder lieber nicht?
Vielen Dank für Eure Hilfe....
Gruß
Ralf
Ralf Wenzel wrote:
> Hallo,
>
> ich hoffe, dass das die richtige Gruppe ist für diese Frage (es ist
> etwas eilig, der Aufbau soll am nächsten Samstag stattfinden *g*):
>
> Ich möchte ein Wasserbett aufbauen in der Wohnung meiner Freundin.
> Gibt es Grundregeln, wie ein Haus beschaffen sein muss, in dem man ein
> Wasserbett aufstellt?
Es muß eine nicht-durchgefauelte Decke haben :-)
>
> Das Bett hat ca. 160x200, es wird gebraucht gekauft, ich habe etwa 700
> kg Wassergewicht ausgerechnet
m ~ 1,6 x 2,0 x 0,3? = 0,96 m³ 1l = dm³ glaube ich d.h.
F = m x g ~ 6,87 kN A=3,2m² sigma=2,14 kN/m²
> (also etwa zehn Menschengewichte *g*).
> Eigentlich sollte doch JEDE Decke ein Gewicht von 10 - 15 Personen auf
> dieser Grundfläche tragen müssen, oder?
nein Holzbalkendecke 2,0 kN/m² (ich bin 1 kN :-))
Stahlbeton 1,5 kN/m²
>
> Ich habe mal gehört, dass in praktisch jedes Haus, das KEINEN
> Holzboden hat, ein Wasserbett problemlos aufgebaut werden kann. Stimmt
> diese Aussage?
nein, es komm immer auf die Ausführung und Zeitpunkt der
Ausführung an
>
> Da mir weder die Mieter noch die Eigentümer ungefähr sagen können,
> wann dieses Haus gebaut wurde und wie es beschaffen ist, bin ich etwas
> unsicher. Die Mieter GLAUBEN, es sei ein altes, restauriertes
> Fachwerkhaus, aber das einzige, was an Fachwerk entfernt erinnert,
> sind ein paar Holzbalken, die in den oberen Zimmern stehen (u. a. in
> dem Zimmer, in dem das Bett aufgebaut werden soll).
>
> Andererseits GLAUBT eine der Mieterinnen (gleiche Wohnung, ist ne WG),
> dass die beim Rausreissen des alten Teppichs Estrich gesehen zu haben,
> sie meinte, sie würde sich daran erinnern, wenn dort Holzboden gelegen
> hätte.
kann nachträglich eingebaut worden sein, hatten wir erst
gerade als Sanierung Baujahr ca 1910 Holzbalkendecke mit
Fermacell restauriert gefliest etc. sieht richtig schön aus
>
> Was tun? Aufstellen oder lieber nicht?
den Statiker Deines Vertrauens fragen
>
> Vielen Dank für Eure Hilfe....
>
>
alle Antworten ungefähr - ohne Gewähr
Bitte schön
Sebastian Schulze
I:f:H
Ingenieurbüro für Holzbau Schulze & Willich Partnerschaft
Dennis - Garbor - Straße 2
14469 Potsdam
i...@potsdam.de
Tel. 0331 / 58 11 99 0
Fax 0331 / 58 11 99 9
Hi Ralf,
>Was tun? Aufstellen oder lieber nicht?
Aufstellen und schauen was passiert :-)
Normal ist eine Flächenlast von 150 kg als Nutzlast,
vielfach noch Aufschlag von 75 kg/ m2 für leichte
Trennwände. Macht bei Raum mit 12 m2 zumindest
1.800 kg im Bereich der zulässigen rechnerischen Durchbiegung
(l/ 300) als Flächenlast.
Ist es eine Holzbalkendecke, ist die Belastung pro Balken etwas
ausgereizt, steht das aber an einer Tragwand, auch nicht so tragisch.
Viele alte Scheunen/ Speicher waren auf 500 kg/ m2 ausgelegt.
Bevor was bricht, biegt es meist. Und biegt es sich so, daß es
zu brechen droht, meldet sich meist schon vorher jemand
von unten :-)
Gruß
Tobias
massive Wohnungsdecken sind normalerweise für 1,5 kN/qm (also 150 kg/qm)
bemessen.
Bei eurem Bett kommt ihr locker auf : 7/1,6/2 = 2,19 kN/qm.
Holzdecken werden heutzutage für 2,0 kN/qm bemessen - Das gilt aber auf
keinen Fall für alte Fachwerkhäuser !!
An deiner Stelle würde ich mir jemanden suchen, der die Decke auf ihre
spezielle Tragfähigkeit hin beurteilen kann.
Carsten
Hallo,
zu befürchten ist ja das die das Bett auch noch benutzen,
bei zwei Personen zu 75 kg sind wir dann schon bei 850 kg
insgesamt, also 8,5/1,6/2 = 2,65 kN/qm.
Bye
Nicht vergessen, auch die "Verkehr"slasten berücksichtigen,
oder können die vernachlässigt werden.:-)
MfG R.Schaub
>> Das Bett hat ca. 160x200, es wird gebraucht gekauft, ich habe etwa 700
>> kg Wassergewicht ausgerechnet
>
>
>
> m ~ 1,6 x 2,0 x 0,3? = 0,96 m³ 1l = dm³ glaube ich d.h.
> F = m x g ~ 6,87 kN A=3,2m² sigma=2,14 kN/m²
????????
Kann ich so nicht stehen lassen:
V ~ 0,96m3
==>
G = V * Rho = 0,96m3 * 10,0kN/m3 = 9,6kN
Sigma = G/A = 9,6 / (1,6 * 2,0) = 3,0kN/m2
Zusätzlich min. 2 Personen.
Wie kritisch die Last tatsächlich ist, hängt vom Deckensystem (massiv
einachsig/zweiachsig gespannt, Holz einachsig), den Spannweiten etc. ab.
Ich hätte nicht grundsätzlich Angst, würde mir aber einen guten Standort
überlegen.
Siehe auch die Postings von nino
"Bevor was bricht, biegt es meist. Und biegt es sich so, daß es
zu brechen droht, meldet sich meist schon vorher jemand
von unten :-)"
und Carsten Seifart
"An deiner Stelle würde ich mir jemanden suchen, der die Decke auf ihre
spezielle Tragfähigkeit hin beurteilen kann."
Ansonsten viel Spaß!!
--
Georg Matejko
Email: ge...@matejko.de
URL: www.matejko.de
Wie hoch dürfte denn eine schwingende Belastung sein ? ;-)
Gruß, Michael
>
>Wie hoch dürfte denn eine schwingende Belastung sein ? ;-)
im Stahlbeton hat man ja dafür die Schwingbreitenbegrenzung
eingeführt. Es hält sich nur niemand dran <g>
Gruß
Olaf
--
Aquaristik: Mattenfilter, Statik, Diskussionsforum,
Berechnungstools
<http://www.deters-ing.de>
*lol* sieht man das der Decke an? *ggg*
> m ~ 1,6 x 2,0 x 0,3? = 0,96 m³ 1l = dm³ glaube ich d.h.
> F = m x g ~ 6,87 kN A=3,2m² sigma=2,14 kN/m²
>
> nein Holzbalkendecke 2,0 kN/m² (ich bin 1 kN :-))
> Stahlbeton 1,5 kN/m²
Ähhhh, was heisst das für den Nicht-Statiker? Aufbauen oder nicht?
> nein, es komm immer auf die Ausführung und Zeitpunkt der
> Ausführung an
Also muss ich vor dem Aufstellen eines Wasserbettes IMMER nen Statiker
fragen? Komisch, in Wasserbettengeschäften hat mir davon nie einer was
gesagt, die meinten, es gibt bei den WENIGSTEN Häusern überhaupt
Bedarf, das prüfen zu lassen.
> kann nachträglich eingebaut worden sein, hatten wir erst
> gerade als Sanierung Baujahr ca 1910 Holzbalkendecke mit
> Fermacell restauriert gefliest etc. sieht richtig schön aus
Hält sowas ein Bett aus?
> den Statiker Deines Vertrauens fragen
Der kostet doch mehr als das ganze Bett!!!
> Bitte schön
Danke
Gruß
Ralf
Gleiche Frage wie an den Ursprungsposter: Was heisst das in normalem
Deutsch?
> Wie kritisch die Last tatsächlich ist, hängt vom Deckensystem (massiv
> einachsig/zweiachsig gespannt, Holz einachsig), den Spannweiten etc. ab.
> Ich hätte nicht grundsätzlich Angst, würde mir aber einen guten Standort
> überlegen.
Es soll mit der Kopfseite an einer tragenden Wand stehen. Ich glaube
nicht, dass mitten UNTER dem Zimmer weitere tragende Wände sind, dann
wäre es sicherlich unbedenklicher, nicht?
Du hättest also nicht grundsätzlich Bedenken, es aufzustellen?
> "Bevor was bricht, biegt es meist. Und biegt es sich so, daß es
> zu brechen droht, meldet sich meist schon vorher jemand
> von unten :-)"
Hmmm, erstens weiss ich nicht, ob ich mich darauf verlassen kann und
zweitens ist das Haus ja schon "beschädigt", wenn es sich biegt -
sowas wird ja wohl irreversibel sein, denke ich mal.
Was wird eigentlich im Detail passieren? Wird die Decke beim Befüllen
des Bettes brechen? Oder dauert das ne Weile? Kann ich mich echt drauf
ausruhen, zu sagen "wenn die Decke sich biegt, bauen wir es wieder
ab"?
Meine Freundin hat bestimmt keine Lust, eines morgens in der Wohnung
des Nachbarn aufzuwachen *ggg*
> "An deiner Stelle würde ich mir jemanden suchen, der die Decke auf ihre
> spezielle Tragfähigkeit hin beurteilen kann."
Wie gesagt, sowas kostet bestimmt mehr als das Bett selbst (oder mal
als Frage: Was kostet sowas?). Meine Freundin hat am Samstag
Geburtstag - da will ich das Bett aufbauen. Könnte man es so machen:
Erstmal aufbauen, im Zweifel dann nen Fachmann beurteilen lassen und
wenn der Alarm gibt, den Versuch als gescheitert ansehen und es wieder
abbauen? Ich will erreichen, dass sie das Bett an ihren Geburtstag
bekommt, wenn es sich irgendwie einrichten lässt.
> Ansonsten viel Spaß!!
Den werden wir haben, was meinst Du, warum ich die Kohle hinlege?
Wegen des Spasses *sfg*
Gruß
Ralf
.... der sich gerade überlegt, ob er seine Freundin oder sich selbst
beschenkt *sfg*
Ernsthaft jetzt????
Gruß
Ralf
Ist als Ergänzung zu meiner Frage von eben zu verstehen: Wie deckt
sich das mit folgender Aussage:
Carsten Seifart <c.se...@ingenieurbuero-kgs.de> wrote in message news:<3DE38252...@ingenieurbuero-kgs.de>...
> Bei eurem Bett kommt ihr locker auf : 7/1,6/2 = 2,19 kN/qm.
> Holzdecken werden heutzutage für 2,0 kN/qm bemessen - Das gilt aber auf
> keinen Fall für alte Fachwerkhäuser !!
Würdest Du mir immer noch dazu raten, wenn Du DEN Satz gelesen hast?
Gruß und Danke
Ralf
Hi Ralf,
>Würdest Du mir immer noch dazu raten, wenn Du DEN Satz gelesen hast?
Natürlich,
denn alle Berechnungen beziehen sich in erster Linie auf Durchbiegung,
wie schon gesagt. Zum zweiten beinhalten sie Sicherheiten, schon
bezüglich der Holzqualitäten. Zum dritten sorgt die unter - und
oberseitige Schale der einachsig gespannen Balken für eine
zweiachsige Lastverteilung, die in der Berechnung nicht
berücksichtigt ist. Zum vierten wäre das die erste Schlagzeile
in der Bildzeitung " Hauseinsturz durch Wasserbett",
die mir bekannt wäre (o.k., lese das Blatt sowieso nicht :-) )
Kannst ja erst mal halb auffüllen und dann gucken. Kannst auch mit
ner Richtlatte schrittweise beobachten, ob sich was biegt.
In der Regel tut sich nichts, ist das nicht gerade eine wirklich
liedrige Hütte :-)
Andere Leute stelle sich eine Drehbank von 2 t mitten ins
Wohmzimmer :-)
Mir ist nur ein Fall bekannt, wo was bog. Das war eine Stahlträger-
decke um die Jahrhundertwende. Der belesene Mieter ließ seine
tausenden von Bücher mitten im Raum stapeln, damit er die dann
später in die Regale an der Wand einordnen hätte können.
Aber da kamen andere Lasten zusammen wie von einem
popeligen Wasserbett :-)
Gruß
Tobias
Hallo,
die verkaufen Wasserbetten und keine statischen Gutachten.
Bye
Hi,
eigentlich wollte ich dazu ja nichts sagen, weil die Frage schon etwas
übertrieben ist, aber bevor Deine Freundin auf einen gesunden Schlaf
verzichten muß: Stell es auf!
Du postet hier in ein Forum von Fachleuten und Fachsimplern ;-)
Hier kriegst Du nie nur ein JA oder NEIN, aber trotz sämtlicher
Berechnungen wird Deine Decke halten, oder hast Du schon mal gehört, daß
Du nur 10 Leute, sprich Besucher (a 90kg) in Dein Gemach lassen darfst,
weil die Decken nicht halten? Alles Quatsch.
Wir reden hier auch nicht über einen Aufzug der an Stahlseilen etc.
hängt, sondern einer Wasserblase, die auf ein Untergestell aus
Spanplatten (!) ruht... Bevor die Decke die Krätsche macht, wird eher
Dein Bett (z.B. vorhandene Randabstellung) dran glauben.
Wie auch immer, ich wünsche Dir viel Spaß und wenn Du erstmal befüllt
hast, wirst Du merken, daß die Blase/Matraze ganz leicht an den Ecken
anheben kannst und Du wirst merken, das ist gar nicht so wild. Heb aber
nicht zu stark an, sonst verrutscht die Füllung (Dämpfung), dann wäre
das Bett kaputt.
PS: Mach Dir lieber Gedanken, was passiert, wenn die Steckdosen und die
Verkabelung älter sind und die Heizung unter Dauerstrom mal einen
Kurzschluß verursacht, oder die Blase richtig kaputt geht und trotz
Schutzfolie mal Wasser durch die Decke sickert etc. pp
Kurzum, Privathaftpflicht und ggf. Hausrat ;-)
--
Ciao, SVEN
Hätte ich einfacher verbildlichen sollen:
1kN/m2 entspricht 10cm Wasserstand. Ist doch ganz einfach.
3kN/m2 entspricht 30cm Wasserstand.
Sigma stimmt auch nicht vom Begriff, Sigma meint eine Spannung in einem
Bauteil, nicht eine Flächenlast.
> Du hättest also nicht grundsätzlich Bedenken, es aufzustellen?
Nicht grundsätzlich. Wenn es zu häufig aus statischen Gründen unmöglich
wäre, diese Betten auzustellen und zu benutzen, wären sie aber quasi
unverkäuflich und würden bald nicht mehr angeboten werden. Trotzdem muss
man im Einzelfall schauen, ob es geht.
> Hmmm, erstens weiss ich nicht, ob ich mich darauf verlassen kann und
> zweitens ist das Haus ja schon "beschädigt", wenn es sich biegt -
> sowas wird ja wohl irreversibel sein, denke ich mal.
Bei Holz nicht, wenn die Last kurzfristig wirkt. Bei Beton und Stahl bei
größerer Überlastung schon.
> Meine Freundin hat bestimmt keine Lust, eines morgens in der Wohnung
> des Nachbarn aufzuwachen *ggg*
Glück für dich.
> Wie gesagt, sowas kostet bestimmt mehr als das Bett selbst (oder mal
> als Frage: Was kostet sowas?). Meine Freundin hat am Samstag
> Geburtstag - da will ich das Bett aufbauen. Könnte man es so machen:
> Erstmal aufbauen, im Zweifel dann nen Fachmann beurteilen lassen und
> wenn der Alarm gibt, den Versuch als gescheitert ansehen und es wieder
> abbauen? Ich will erreichen, dass sie das Bett an ihren Geburtstag
> bekommt, wenn es sich irgendwie einrichten lässt.
Hört sich nicht schlecht an. Ich schätze, ein Statiker am Ort würde die
auch nicht viel mehr als einen Stundensatz abknöpfen, wenn er in der
Beliebtheitsskala steigen will. ;)
Mach zügig...
Georg
Ok, dann bau ich es auf....
> Zum vierten wäre das die erste Schlagzeile
> in der Bildzeitung " Hauseinsturz durch Wasserbett",
> die mir bekannt wäre (o.k., lese das Blatt sowieso nicht :-) )
Ich frag mich gerade, ob meine Haftpflichtversicherung das bezahlen
würde, aber das wäre sicher was für de.soc.recht oder so *ggg*
> Kannst ja erst mal halb auffüllen und dann gucken. Kannst auch mit
> ner Richtlatte schrittweise beobachten, ob sich was biegt.
Aha? Es biegt sich sofort, wenn es sich biegt? Ich hätte damit
gerechnet, wenn es nach und nach nachgibt, innerhalb von WOCHEN dann
immer weiter biegt und irgendwann bricht.
> In der Regel tut sich nichts, ist das nicht gerade eine wirklich
> liedrige Hütte :-)
Och, wohnen kann man da noch ganz gut *ggg*
> Andere Leute stelle sich eine Drehbank von 2 t mitten ins
> Wohmzimmer :-)
Wer macht denn SOWAS? (Ist übrigens die gleiche Frage, die ein Arzt
einer Patientin stellt, wenn sie sagt "ich glaube, ich habe einen
Knoten in der Brust" *looooooool*)
> Aber da kamen andere Lasten zusammen wie von einem
> popeligen Wasserbett :-)
*staun* Daran habe ich gar nicht gedacht.
Also werde ich das Bett aufbauen und meiner Freundin zur Sicherheit
ein Zelt kaufen - als Ausweich-Heimstatt *lol*
Gruß und Danke Euch allen
Ralf
Hi Ralf,
>Also werde ich das Bett aufbauen und meiner Freundin zur Sicherheit
>ein Zelt kaufen - als Ausweich-Heimstatt *lol*
von Interesse ist sicher auch folgender Link :-)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,223704,00.html
Gruß
Tobias
Wie hoch ist so ein Stundensatz?
Ist meine letzte Frage, ehrlich *ggg*
Gruß
Ralf
>Wie hoch ist so ein Stundensatz?
Der Spielraum liegt bei € 38-82. Vorher Problem schildern! Mehr als €
45-50 dürfte das dich wohl nicht kosten. Hast du die Frage auch schon
mal in news:de.sci.ing gestellt?
>
>Ist meine letzte Frage, ehrlich *ggg*
Erzähl trotzdem mal, wie es deiner Freundin gefallen hat ;-)).
Gruß Thilo
--
Solingen, Bilder von Symphyse bei Buchen,
Bambusattacke, Mammutstoßzahn
http://home.wtal.de/Th_Herrmann/index.html
Hallo
>eigentlich wollte ich dazu ja nichts sagen, weil die Frage schon etwas
>übertrieben ist, aber bevor Deine Freundin auf einen gesunden Schlaf
>verzichten muß: Stell es auf!
>
>Du postet hier in ein Forum von Fachleuten und Fachsimplern ;-)
>
das ist es ja. Da ich mich unter meinen Hobbygenossen als
Statiker geoutet habe, bekomme ich nun permanent Anfragen
bzgl. großer Aquarien. Naja, ist ja auch verständlich.
Die Sache hat zwei Seiten. Einmal die reale Tragwirkung, die
ist solange gegeben, bis die Sicherheit unter 1 rutscht.
Dann die Forderungen der einschlägigen Vorschriften. Die
sehen eine Sicherheit von etwa 1.75 gegen Versagen vor. Die
Gebrauchstauglichkeit ist ein besonderer Punkt
Der Fachmann kann / darf / sollte nichts gut heißen, von dem
er nicht definitiv weiß, ob die Sicherheit unterhalb des
geforderten Wertes liegt. Genau das wird aber bei derartigen
Anfragen erwartet und da dreht und windet sich der Statiker.
Wenn der Statiker die jeweilige baulich-konstruktive
Situation nicht kennt, kann er nur in der Norm blättern. Da
gibt es oberhalb der Tabelle 1 in der DIN 1055 Blatt 3 ein
paar Sätze, die man heranziehen kann. Es steht da
geschrieben, dass Gerätelasten (Schränke, Tresore...) von
300 bzw 500 kg ohne Nachweise mit den üblichen
Verkehrslasten abgedeckt sind, sofern die Aufstellung
gewissen Kriterien entspricht. Die Aufstellfläche dieser
Gerätelasten ist nicht definiert. Daraus ergeben sich
Interpretationsmöglichkeiten. Eventuell könnte man das
Wasserbett mit einer Tonne Gewicht *) ja argumentativ als
zwei Geräte nebeneinander ansetzen. Dann hätte man wieder
die 500 kg.
Der springende Punkt ist m.E. die Versicherung. Im Falle
dessen, dass es zu einem Schaden kommt (nicht gleich der
Zusammenbruch, es reicht ja schon ein fetter Wasserschaden),
könnte eine gewiefte Versicherung leicht feststellen lassen,
ob denn die Decke überfordert war. Wenn ja, dann ergibt sich
wahrscheinlich ein interessanter Schriftverkehr.
Es bleibt dem Fragenden überlassen, wie weit er die Nerven
hat dieses Risiko einzugehen. Auch könnte er ganz dumpf die
Versicherung im Vorwege per schriftlicher Mitteilung über
sein Vorhaben in Kenntnis setzen.
Ich gehe auch davon aus, dass die Aufstellung eines
Wasserbettes auf einer vernünftigen Decke praktisch keine
Probleme bringen sollte. Die Sicherheit liegt dann irgendwo
zwischen 1.75 und 1. Also in einem Bereich, den der Statiker
nicht mehr als ausreichend definieren darf.
*)
1.60m * 1.90m * 0.3m * 10 kN/m³ + Mannlast
Hallo,
wer stellt schon die zehn Leute auf eine Fläche von 1,6 * 2
m und zwingt sie dann dort tagelang auszuharren?
Wenn das Bett in einem Raum mit 3 * 4 m steht sind das 12
m^2 und damit nur 75 kg/m^2 wenn die Leute sich etwas
verteilen.
Bye
Hallo
>eigentlich wollte ich dazu ja nichts sagen, weil die Frage schon etwas
>übertrieben ist, aber bevor Deine Freundin auf einen gesunden Schlaf
>verzichten muß: Stell es auf!
>
>Du postet hier in ein Forum von Fachleuten und Fachsimplern ;-)
>
das ist es ja. Da ich mich unter meinen Hobbygenossen als
Ohmann, das hättste sehen sollen, ich hat sich DERMASSEN gefreut, das
kannst Du Dir erstens nicht vorstellen und ich kanns mit Worten nicht
ausdrücken.
Ist ziemlich schwierig, die aus dem Bett wieder rauszukriegen - und
sei es nur für das Essen oder so *ggg*
Gruß und DANKE an alle, die mir geantwortet haben
Ralf
> > V ~ 0,96m3
> > >
> > G V * Rho 0,96m3 * 10,0kN/m3 9,6kN
> > Sigma G/A 9,6 / (1,6 * 2,0) 3,0kN/m2
>
> > Wie kritisch die Last tatsächlich ist, hängt
> > vom Deckensystem (massiv
> > einachsig/zweiachsig gespannt, Holz
> > einachsig), den Spannweiten etc. ab.
ich hätte einen Vorschlag zur Güte und ohne Sigma: erlaubte Durchbiegung
für Decken im Wohnbereich ist 1/200 der Spannweite. Kann man mit einer
Schnur und einem Zollstock ganz ohne Statiker selbst messen und notfalls
mit dem Volltanken aufhören.
viele Grüße
Werner
------------------------------------------------------------------------
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
>Ist ziemlich schwierig, die aus dem Bett wieder rauszukriegen - und
>sei es nur für das Essen oder so *ggg*
Essen und Trinken sollte man in gewissen Zeitabständen zwischendurch
schon mal ;-).
Laß Bilder sprechen *rotwerd*
> Ist ziemlich schwierig, die aus dem Bett wieder rauszukriegen - und
> sei es nur für das Essen oder so *ggg*
<ingedeankenschwelgend>
...waren das noch Zeiten *g* ...
<ingedeankenschwelgend>
Läßt aber alles nach, ich schlage vor, Du misst nun mal den Abstand von
Dir zur Ihr:
Cirka 0-5cm?
Nächstes Jahr misst Du nochmal (gleiche Zeit, am besten wenn Sie schon
schläft):
Ganz 10-30cm...
Noch ein Jahr später (die Schlafkuhlen in der Obermatrazte sind nun
etabliert):
Lockere 50cm der beiden Subjekte ;-)
Spätestens, wenn sich der Nachwuchs eingestellt hat, weiß man dann warum
das Bett eigentlich 2,00m breit ist *g*
--
Ciao, SVEN